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Title:
WIRE NETTING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/072846
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wire netting system, in particular a safety netting system, comprising at least two intermeshing netting elements (10a-g), at least one netting element (10a-g) being produced from at least one individual wire, a wire bundle, a wire strand, a wire rope and/or any other longitudinal element having at least one wire (12a-g) that consists at least to some extent of a high-strength steel (74a-g), said wire (12a-g) being provided with at least one corrosion protection (14a-g), in particular a corrosion protection layer (16a-c; 16e-g). According to the invention, at least one segment of the wire (12a-g), in particular a segment of a wire mesh (18a-g) consisting of the wire (12a-g) and comprising the corrosion protection (14a-g), in particular the corrosion protection layer (16a-c; 16e-g), has a corrosion resistance of more than 1680 hours, preferably more than 2016 hours, advantageously more than 2520 hours, more preferably more than 3024 hours and most preferably more than 3528 hours when tested in an alternating climate test.

Inventors:
WENDELER-GÖGGELMANN, Corinna (Nieschbergstr. 2373, 9100 Herisau, 9100, CH)
Application Number:
EP2018/077473
Publication Date:
April 18, 2019
Filing Date:
October 09, 2018
Export Citation:
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Assignee:
GEOBRUGG AG (Aachstrasse 11, 8590 Romanshorn, 8590, CH)
International Classes:
G01N17/02; A01K61/54; E04H17/00
Foreign References:
DE102006012916A12007-09-20
CN205712139U2016-11-23
CH703929A22012-04-13
EP1862261A22007-12-05
CH699799A22010-04-30
Other References:
WU TONG ET AL: "Single layer graphitic carbon nitride-modified graphene composite as a fiber coating for solid-phase microextraction of polycyclic aromatic hydrocarbons", MIKROCHIMICA ACTA, SPRINGER VERLAG, VIENNA, AT, vol. 184, no. 7, 5 April 2017 (2017-04-05), pages 2171 - 2180, XP036255083, ISSN: 0026-3672, [retrieved on 20170405], DOI: 10.1007/S00604-017-2233-0
None
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (Bahnhofstr. 5, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:
Ansprüche

Drahtnetzvorrichtung, insbesondere Sicherheitsnetzvorrichtung, mit zumindest zwei ineinandergreifenden Netzelementen (10a-g), von denen wenigstens ein Netzelement (10a-g) aus zumindest einem Einzeldraht, einem Drahtbündel, einer Drahtlitze, einem Drahtseil und/oder einem anderen Längselement mit zumindest einem, zumindest teilweise aus einem hochfesten Stahl (74a-g) ausgebildeten Draht (12a-g) gefertigt ist, wobei der Draht (12a-g) zumindest einen Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere eine Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 1 6e-g), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a- g), insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht (12a-g) bestehenden Drahtgeflechts (18a-g), mit dem Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere der Korrosionsschutzschicht (16a-c; 16e-g), bei einem Testversuch mittels einer Klimawechselprüfung eine

Korrosionsbeständigkeit von mehr als 1 680 Stunden, vorzugsweise mehr als 201 6 Stunden, vorteilhaft mehr als 2520 Stunden, bevorzugt mehr als 3024 Stunden und besonders bevorzugt mehr als 3528 Stunden aufweist.

Drahtnetzvorrichtung zumindest nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und insbesondere nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a-g), insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht (12a-g) bestehenden Drahtgeflechts (18a-g), mit dem Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere der

Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 1 6e-g), bei einem Testversuch mittels einer Klimawechselprüfung eine Korrosionsbeständigkeit aufweist, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts (78a-g) gleichen Umfangs (20a-g), insbesondere gleichen Querschnitts (22a-g) und/oder vorzugsweise gleichen Durchmessers (24a-g) wie der Draht (12a- g), mit einer Zinkbeschichtung (80a-g) mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung (80a-g) von wenigstens 1 15 g/m2 und bevorzugt höchstens 215 g/m2.

Drahtnetzvorrichtung zumindest nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a-g), insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht (12a-g) bestehenden Drahtgeflechts (18a-g), mit dem Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere der

Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 1 6e-g), bei einer Auslagerungsprüfung, insbesondere in einer stark korrosiven Umgebung, innerhalb eines definierten Zeitraums eine wesentlich geringere Korrosion, insbesondere eine geringere Anzahl und/oder Gesamtfläche korrodierter Stellen auf einer Drahtoberfläche (26a-g) des zumindest einen Teilstücks, aufweist, als ein, insbesondere gleichzeitig derselben Auslagerungsprüfung unterzogenes, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen identisch geformtes, Teilstück eines weiteren Drahts (78a-g) gleicher Länge, gleichen Umfangs (20a-g), insbesondere gleichen Querschnitts (22a-g) und/oder vorzugsweise gleichen Durchmessers (24a-g), mit einer Zinkbeschichtung (80a-g) mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung (80a-g) von wenigstens 1 15 g/m2 und bevorzugt höchstens 215 g/m2. Drahtnetzvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrosionsschutz (14a-c; 14e-g) zumindest eine Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 16e-g) aufweist, mit einer

flächenbezogenen Masse der Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 1 6e-g) von wenigstens 215 g/m2.

Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrosionsschutz (14b; 14c) zumindest eine Korrosionsschutzschicht (1 6b; 1 6c) aufweist, welche als eine Zink- Aluminiumbeschichtung (28b; 28c) ausgebildet ist, insbesondere mit einem Aluminiumanteil von etwa 5 %.

Drahtnetzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zink-Aluminiumbeschichtung (28b; 28c) zumindest ein von Aluminium und/oder von Zink verschiedenes Additiv, vorzugsweise Magnesium aufweist, welches insbesondere zumindest 0,5 % der

Korrosionsschutzschicht (1 6b; 1 6c) umfasst.

Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrosionsschutz (14d) zumindest teilweise einteilig mit dem Draht (12d) ausgebildet ist.

Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrosionsschutz (14e), insbesondere die Korrosionsschutzschicht (1 6e) zumindest eine Beschichtung (30e) umfasst, welche zu einem Großteil aus einer zumindest teilweise organischen und/oder zumindest teilweise anorganischen Kohlenstoff-Verbindung, vorzugsweise Graphen, ausgebildet ist.

9. Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a-g) bei zumindest einem Testversuch einen Korrosionsschutz (14a-g),

insbesondere eine Korrosionsschutzschicht (1 6a-c; 1 6e-g), aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein zumindest M- maliges Hin- und Herbiegen des Drahtes (12a-g) um zumindest einen Biegezylinder (32a-g, 100a-g) mit einem Durchmesser (34a-g) von höchstens 8d jeweils um wenigstens 90° in entgegengesetzte Richtungen (36a-g, 38a-g) übersteht, wobei M, gegebenenfalls mittels Abrunden, als C-R"0,5-d"0,5 bestimmbar ist und wobei d ein Durchmesser (24a-g) des Drahts (12a-g) in mm, R eine Zugfestigkeit des Drahts (12a-g) in N mm"2 und C ein Faktor von wenigstens 750 N0,5 mm0,5 ist.

10. Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a-g) bei zumindest einem, insbesondere weiteren, Testversuch einen

Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere eine Korrosionsschutzschicht (1 6a- c; 1 6e-g), aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein N-maliges Verwinden des Drahtes (12a-g) übersteht, wobei N,

gegebenenfalls mittels Abrunden, als B-R"0,5-d"0,5 bestimmbar ist und wobei d ein Durchmesser (24a-g) des Drahts (12a-g) in mm, R eine Zugfestigkeit des Drahts (12a-g) in N mm"2 und B ein Faktor von wenigstens

960 N0'5 mm0'5 ist.

Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilstück des Drahts (12a-g) bei zumindest einem, insbesondere zusätzlichem weiteren, Testversuch einen Korrosionsschutz (14a-g), insbesondere eine Korrosionsschutzschicht (1 6a- c; 1 6e-g), aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein Wickeln des Drahtes (12a-g) um einen Wickeldorn (40a-g), dessen

Durchmesser (42a-g) zumindest im Wesentlichen einem Durchmesser (24a-g) des Drahts (12a-g) entspricht, übersteht.

12. Drahtnetz (44a-e), insbesondere Sicherheitsnetz, vorzugsweise zu einer Sicherung gegen Steinschlag, mit einer Drahtnetzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer, insbesondere die Zahl zwei übersteigenden, Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente (10a-e), welche zumindest teilweise wendeiförmig ausgebildet sind.

13. Drahtnetz (44b-g), insbesondere Sicherheitsnetz, vorzugsweise zu einer Sicherung gegen Steinschlag, mit einer Drahtnetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 mit einer, insbesondere die Zahl zwei

übersteigenden, Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente (10b-g), welche zumindest teilweise in sich geschlossen, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen ringförmig in sich geschlossen, ausgebildet sind.

Verfahren zur Herstellung eines Drahtnetzes (44a-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, bei welchem das Drahtnetz (44a-g) aus

Drahtnetzvorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 hergestellt wird. WO 2019/072846 . 5g . PCT/EP2018/077473

15. Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts (12a-g), insbesondere aus hochfestem Stahl (74a-g), für eine Drahtnetzvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , vorzugsweise für ein Drahtnetz (44a-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Korrosionsbeständigkeit eines Prüfstücks (92a-g) des Drahts (12a-g), insbesondere eines Prüfstücks (92a-g) eines aus dem Draht (12a-g) gebildeten Drahtgeflechts (18a-g), mittels einer Klimawechselprüfung, einer Salzsprühnebelprüfung, einer Schwefeldioxidprüfung und/oder mittels einer Auslagerungsprüfung bestimmt wird.

16. Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , vorzugsweise eines Drahtnetzes (44a-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Draht (12a-g) zur Bildung eines Netzelements (10a-g) mit einem

Biegeradius (46a-g) gebogen wird, welcher in jedem Arbeitsschritt größer als 5 mm ist.

17. Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , vorzugsweise eines Drahtnetzes (44a-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Draht (12a-g) zur Bildung eines Netzelements (10a-g) mit einer

Biegegeschwindigkeit unterhalb 360 Grad/s gebogen wird.

18. Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , vorzugsweise eines Drahtnetzes (44a-c; 44e-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Beschichtung eines Drahts (12a-c; 12e-g) eine

Beschichtungstemperatur in jedem Arbeitsschritt unterhalb 440 °C verbleibt. WO 2019/072846 . QQ _ PCT/EP2018/077473

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei der Beschichtung des Drahts (12a-c; 12e-g) auf den Draht (12a-c; 12e-g) wirkende Wärme für eine Festigkeitserhöhung, insbesondere

Zugfestigkeitserhöhung, des Drahts (12a-c; 12e-g) verwendet wird.

20. Testvorrichtung zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit zumindest eines Prüfstücks (92a-g) eines Drahts (12a-g) einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , vorzugsweise eines Drahtnetzes (44a-g) nach einem der Ansprüche 12 oder 13.

21 . Testvorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch zumindest eine Halteeinheit (54a-g) zu einer Halterung zumindest eines Prüfstücks (92a-g) des Drahts (12a-g), insbesondere eines Prüfstücks (92a-g) eines aus dem Draht (12a-g) gebildeten Drahtgeflechts (18a-g), und/oder zumindest eines Referenzdrahts (56a-g), insbesondere eines Referenzdrahtgeflechts, wobei in der Halteeinheit (54a-g) positionierten Prüfstücke (92a-g) parallel zueinander ausrichtbar sind und/oder so angeordnet sind, dass die

Prüfstücke (92a-g) zumindest im Wesentlichen gleiche Angriffsflächen für zumindest eine korrosive Umgebungsbedingung bieten.

Description:
Drahtnetzvorrichtung

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft insbesondere eine Drahtnetzvorrichtung nach dem

Oberbegriff des Anspruchs 1 , ein Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15, Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung nach dem Oberbegriff des Ansprüche 1 6, 17 und 18 und eine Testvorrichtung zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit zumindest eines Prüfstücks eines Drahts einer Drahtnetzvorrichtung nach Anspruch 20. Es ist bereits vorgeschlagen worden, dass ein Draht einer Drahtnetzvorrichtung eine Korrosionsschutzbeschichtung aufweist.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit hoher Beständigkeit bereitzustellen. Die Aufgabe wird

erfindungsgemäß insbesondere durch die Merkmale der Patentansprüche 1 , 15, 16, 17, 18 und 20 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und

Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere

Sicherheitsnetzvorrichtung, mit zumindest zwei ineinandergreifenden

Netzelementen, von denen wenigstens ein Netzelement aus zumindest einem Einzeldraht, einem Drahtbündel, einer Drahtlitze, einem Drahtseil und/oder einem anderen Längselement mit zumindest einem, zumindest teilweise, vorzugsweise abgesehen von Beschichtungen vollständig, aus einem hochfesten Stahl - -

ausgebildetem Draht gefertigt ist, wobei der Draht zumindest einen

Korrosionsschutz, insbesondere eine Korrosionsschutzschicht, aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts, insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der Korrosionsschutzschicht, bei einem Testversuch mittels einer Klimawechselprüfung eine Korrosionsbeständigkeit von mehr als 1 680 Stunden, vorzugsweise mehr als 201 6 Stunden, vorteilhaft mehr als 2520 Stunden, bevorzugt mehr als 3024 Stunden und besonders bevorzugt mehr als 3528 Stunden aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetz, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes ermöglicht werden.

Eine„Drahtnetzvorrichtung" umfasst vorzugsweise zumindest einen Teil eines Geflechts, insbesondere Drahtgeflechts. Unter einem„Netzelement" soll insbesondere ein, insbesondere vereinzelbares, Grundelement der

Drahtnetzvorrichtung, insbesondere des Drahtnetzes, vorzugsweise des

Sicherheitsnetzes, verstanden werden, welches mittels eines Ineinandergreifens mit benachbarten Grundelementen das Drahtnetz ausbildet. Das Netzelement ist insbesondere als filamentartiges Gebilde, insbesondere Drahtgebilde,

beispielsweise aus zumindest einem Einzeldraht, zumindest einem Drahtbündel, zumindest einer Drahtlitze und/oder zumindest einem Drahtseil, ausgebildet. Das filamentartige Gebilde, insbesondere Drahtgebilde, kann insbesondere zwei offene Enden aufweisen oder in sich geschlossenen sein. Vorzugsweise liegt das filamentartige Gebilde, insbesondere Drahtgebilde, in einem unbelasteten Zustand zumindest im Wesentlichen in einer Ebene. Das Netzelement kann insbesondere . .

eine unregelmäßige Form oder vorzugsweise eine regelmäßige Form aufweisen, welche zumindest teilweise eine Form eines Kreises, einer Raute und/oder eines gleichmäßigen und/oder unregelmäßigen Polygons darstellt. Insbesondere können verschiedene Netzelemente des Sicherheitsnetzes verschiedene Formen aufweisen, bevorzugt weisen die Netzelemente jedoch eine zumindest im

Wesentlichen identische Form auf. Bevorzugt ist das Netzelement als ein Wendel, insbesondere ein flachgedrückter Wendel oder als ein Ring, insbesondere ein Drahtring, ausgebildet. Insbesondere bildet das Netzelement ein Netzglied eines Ringnetzes oder einen Wendel eines Maschen netzes zumindest teilweise aus. Vorzugsweise soll unter„zumindest im Wesentlichen identisch" abgesehen von Fertigungstoleranzen und/oder im Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten identisch verstanden werden.

Unter einem„Draht" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein länglicher und/oder dünner und/oder zumindest maschinell biegbarer und/oder biegsamer Körper verstanden werden. Vorteilhaft weist der Draht, entlang seiner

Längsrichtung einen zumindest im Wesentlichen konstanten, insbesondere kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt auf. Besonders vorteilhaft ist der Draht, als ein Runddraht ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass der Draht, zumindest abschnittsweise oder vollständig als ein Flachdraht, ein Vierkantdraht, ein polygonaler Draht und/oder ein Profildraht ausgebildet ist. Beispielsweise kann der Draht, zumindest teilweise oder auch vollständig aus Metall, insbesondere einer Metalllegierung, und/oder organischem und/oder anorganischem Kunststoff und/oder einem Kompositmaterial und/oder einem anorganischen

nichtmetallischen Material und/oder einem keramischen Material ausgebildet sein. Insbesondere kann der Draht zumindest teilweise als ein Verbunddraht

ausgebildet sein, beispielsweise als ein Metall-organischer Verbunddraht und/oder ein Metall-anorganischer Verbunddraht und/oder ein Metall-Polymer-Verbunddraht und/oder ein Metall-Metall-Verbunddraht oder dergleichen. Insbesondere ist denkbar, dass der Draht zumindest zwei unterschiedliche Materialien umfasst, die insbesondere einer Verbundgeometrie gemäß relativ zueinander angeordnet - -

und/oder zumindest teilweise miteinander vermischt sind. Vorteilhaft ist der Draht, als ein Metalldraht, insbesondere als ein Stahldraht, insbesondere als ein

Edelstahldraht, ausgebildet. Vorteilhaft ist der Draht, insbesondere das

Drahtbündel, die Drahtlitze, das Drahtseil und/oder das andere Längselement mit dem zumindest einen Draht, zumindest teilweise, insbesondere abgesehen von einer Beschichtung, vollständig aus hochfestem Stahl gefertigt. Vorzugsweise ist der Draht ein hochfester Stahldraht. Beispielsweise kann es sich bei dem

hochfesten Stahl um Federstahl und/oder Drahtstahl und/oder einen für Drahtseile geeigneten Stahl handeln. Insbesondere weist der Draht eine Zugfestigkeit von wenigstens 800 N mm "2 , vorteilhaft von wenigstens 1000 N mm "2 , besonders vorteilhaft von wenigstens 1200 N mm "2 , vorzugsweise von wenigstens

1400 N mm "2 und besonders bevorzugt von wenigstens 1 600 N mm "2 ,

insbesondere eine Zugfestigkeit von etwa 1770 N mm "2 oder von etwa 1960 N mm " 2 auf. Es ist auch denkbar, dass der Draht eine noch höhere Zugfestigkeit aufweist, beispielsweise eine Zugfestigkeit von wenigstens 2000 N mm "2 , oder von wenigstens 2200 N mm "2 , oder auch von wenigstens 2400 N mm "2 . Hierdurch kann eine hohe Belastbarkeit, insbesondere eine hohe Zugfestigkeit und/oder eine hohe Steifigkeit quer zum Drahtnetz erzielt werden. Außerdem können vorteilhafte Biegeeigenschaften erzielt werden. Insbesondere ist der Draht, vorzugsweise eine Mehrzahl an Drähten dazu vorgesehen, ein, insbesondere aus Netzelementen, vorzugsweise Wendeln und/oder Ringen, bestehendes, Drahtgeflecht zumindest teilweise auszubilden. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell

programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Unter einem„Korrosionsschutz" soll insbesondere ein Schutz, insbesondere eine Schutzmaßnahme, zur Vermeidung von Schäden, die durch Korrosion an, insbesondere metallischen, Bauteilen hervorgerufen werden können verstanden werden. Der Korrosionsschutz kann insbesondere einen aktiven kathodischen . .

Korrosionsschutz und/oder einen passiven Korrosionsschutz umfassen. Ein passiver Korrosionsschutz kann insbesondere mittels einer

Korrosionsschutzschicht, vorzugsweise einer Korrosionsschutzbeschichtung, erreicht werden. Unter einem„Teilstück des Drahts" soll insbesondere ein Stück des die Drahtnetzvorrichtung, insbesondere das Drahtgeflecht, ausbildenden Drahts verstanden werden, welches vorzugsweise zumindest 1 cm, bevorzugt zumindest 3 cm oder besonders bevorzugt zumindest 5 cm lang ist. Unter einem „Teilstück eines aus dem Draht bestehenden Drahtgeflechts" soll insbesondere ein Drahtgeflecht mit zumindest einer Biegestelle, vorzugsweise mit zumindest zwei Biegestellen und bevorzugt mit zumindest fünf Biegestellen und/oder mit zumindest einem Netzelement, vorzugsweise Wendel und/oder Ring,

vorzugsweise mit zumindest zwei, insbesondere ineinandergeflochtenen,

Netzelementen, vorzugsweise Wendeln und/oder Ringen, bevorzugt mit zumindest fünf, insbesondere ineinandergeflochtenen, Netzelementen,

vorzugsweise Wendeln und/oder Ringen, verstanden werden. Unter einer

„Biegestelle" soll insbesondere eine Stelle eines Drahts verstanden werden, an der sich eine Drahtausrichtung um zumindest 30°, vorzugsweise zumindest 45°, bevorzugt zumindest 60° ändert, insbesondere innerhalb einer Länge des Drahts welcher kleiner ist als drei Drahtdurchmesser, vorzugsweise kleiner ist als fünf Drahtdurchmesser und bevorzugt kleiner ist als zehn Drahtdurchmesser.

Unter einer„Klimawechselprüfung" soll insbesondere eine

Korrosionsbeständigkeitsprüfung des Korrosionsschutzes, insbesondere der Korrosionsschutzschicht, vorzugsweise nach den Vorgaben der VDA (Verein der Automobilindustrie)-Empfehlung VDA 233-102, verstanden werden, welche insbesondere zumindest in einem Teilzeitraum eine Benebelung und/oder

Besprühung zumindest eines Prüfstücks mit einem Salzsprühnebel vorsieht und/oder in zumindest in einem Teilzeitraum das Prüfstück einem

Temperaturwechsel von Raumtemperatur zu Minustemperaturen aussetzt. Durch Variation einer Temperatur, einer relativen Feuchte und/oder einer

Salzkonzentration, welcher das Prüfstück ausgesetzt ist kann vorteilhaft eine - -

Verlässlichkeit eines Testverfahrens verbessert werden. Insbesondere können vorteilhaft Testbedingungen näher an reale Bedingungen, welchen die

Drahtnetzvorrichtung insbesondere bei einem Feldeinsatz, ausgesetzt ist angepasst werden. Das Prüfstück ist vorzugsweise als ein zu dem Draht der Drahtnetzvorrichtung zumindest im Wesentlichen identisches Teilstück eines Drahts, bevorzugt als ein Teilstück des Drahts der Drahtnetzvorrichtung ausgebildet. Die Durchführung der Klimawechselprüfung erfolgt vorzugsweise in Einklang mit den üblichen, einem Fachmann bekannten Randbedingungen für Klimawechselprüfungen, wie sie insbesondere in der VDA-Empfehlung VDA 233- 102 vom 30. Juni 2013 aufgeführt sind. Die Klimawechselprüfung erfolgt insbesondere in einer Prüfkammer. Die Bedingungen in einem Inneren der Prüfkammer bei der Klimawechselprüfung sind insbesondere streng kontrolliert. Insbesondere sind bei der Klimawechselprüfung strenge Vorgaben an

Temperaturverläufe, relative Luftfeuchte und Benebelungszeiträume mit

Salzsprühnebel zu befolgen. Ein Prüfzyklus der Klimawechselprüfung ist insbesondere in sieben Zyklusteile unterteilt. Ein Prüfzyklus der

Klimawechselprüfung dauert insbesondere eine Woche. Ein Zyklusteil dauert insbesondere einen Tag. Ein Prüfzyklus umfasst drei unterschiedliche

Unterprüfzyklen. Ein Unterprüfzyklus bildet ein Zyklusteil aus. Die drei

Unterprüfzyklen umfassen zumindest einen Zyklus A, zumindest einen Zyklus B und/oder zumindest einen Zyklus C. Während eines Prüfzyklus laufen

Unterprüfzyklen nacheinander folgender Reihenfolge ab: Zyklus B, Zyklus A, Zyklus C, Zyklus A, Zyklus B, Zyklus B, Zyklus A.

Zyklus A beinhaltet insbesondere eine Salzsprühphase. In der Salzsprühphase wird insbesondere innerhalb der Prüfkammer ein Salzsprühnebel versprüht. Insbesondere die während Zyklus A versprühte Salzlösung besteht hierbei insbesondere aus einer Lösung von Natriumchlorid in destilliertem, vorzugsweise vor einem Herstellen der Lösung gekochten, Wasser, welches vorzugsweise eine elektrische Leitfähigkeit von höchstens 20 μ5/οηι bei (25 ± 2) °C aufweist, mit einer Massenkonzentration in einem Bereich von (10 ± 1 ) g/l. Die Prüfkammer für - -

die Klimawechselprüfung weist insbesondere ein Innenvolumen von zumindest 0,4 m 3 auf. Insbesondere bei einem Betrieb der Prüfkammer ist das Innenvolumen homogen von Salzsprühnebel erfüllt. Die oberen Teile der Prüfkammer sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass keine an der Oberfläche entstehenden Tropfen auf ein Prüfstück fallen können. Vorteilhaft beträgt eine Temperatur während des Versprühens des Salzsprühnebels, insbesondere innerhalb der Prüfkammer, (35 ± 0,5) °C, wobei die Temperatur vorzugsweise zumindest 100 mm entfernt von einer Wand der Prüfkammer gemessen wird.

Zyklus B beinhaltet insbesondere eine Arbeitsphase, während welcher die

Temperatur bei Raumtemperatur (25 °C) und die relative Luftfeuchte bei einer raumtypischen relativen Luftfeuchte (70 %) gehalten ist. In der Arbeitsphase kann insbesondere die Prüfkammer geöffnet werden und das Prüfstück begutachtet und/oder kontrolliert werden.

Zyklus C beinhaltet insbesondere eine Gefrierphase. In der Gefrierphase wird insbesondere die Prüfkammertemperatur bei einem Wert unterhalb von 0 °C, vorzugsweise -15 °C, gehalten.

Unter einer„Korrosionsbeständigkeit" soll insbesondere eine Haltbarkeit eines Materials während einer Korrosionsprüfung, beispielsweise einer

Klimawechselprüfung, insbesondere im Einklang mit der VDA Empfehlung VDA 233-102 vom 30. Juni 2013, einer Salzsprühnebelprüfung, insbesondere im Einklang mit der Norm DIN EN ISO 9227:2006, einer Schwefeldioxidprüfung, insbesondere im Einklang mit einer Norm DIN 50018:1997-6 und/oder einer Auslagerungsprüfung, während der eine Funktionstüchtigkeit eines Prüfstücks bestehen bleibt und/oder vorzugsweise eine zeitliche Dauer während der ein Schwellenwert eines Korrosionsparameters bei einem Prüfstück während einer Korrosionsprüfung, beispielsweise einer Klimawechselprüfung, einer

Salzsprühnebelprüfung, einer Schwefeldioxidprüfung und/oder einer

Auslagerungsprüfung, unterschritten ist, verstanden werden. Darunter, dass„eine Funktionstüchtigkeit bestehen bleibt" soll insbesondere verstanden werden, dass - -

für eine Funktionsfähigkeit eines Drahtnetzes wichtige Materialeigenschaften eines Prüfstücks wie Reißfestigkeit und/oder Sprödheit im Wesentlichen unverändert bleiben. Darunter, dass„eine Materialeigenschaft im Wesentlichen unverändert bleibt" soll insbesondere verstanden werden, dass eine Änderung eines Materialparameters und/oder einer Materialeigenschaft weniger als 10 %, vorzugsweise weniger als 5 %, bevorzugt weniger als 3 % und besonders bevorzugt weniger als 1 % im Vergleich zu einem Ausgangswert vor der

Korrosionsprüfung beträgt. Vorzugsweise ist der Korrosionsparameter als ein prozentualer Anteil einer Gesamtoberfläche eines Prüfstücks auf welchem rostbrauner Rost („dark brown rust", DBR), insbesondere visuell, zu erkennen ist ausgebildet. Der Schwellenwert des Korrosionsparameters beträgt vorzugsweise 5 %. Bevorzugt gibt demnach eine Korrosionsbeständigkeit einen Zeitraum an, welcher verstreicht bis auf 5 % einer gesamten, insbesondere dem

Salzsprühnebel in der Klimawechselprüfung und/oder der Salzsprühnebelprüfung ausgesetzten, Oberfläche eines Prüfstücks rostbrauner Rost („dark brown rust", DBR) visuell erkennbar ist. Bevorzugt ist die Korrosionsbeständigkeit die Zeit die zwischen einem Start der Klimawechselprüfung, der Salzsprühnebelprüfung, der Schwefeldioxidprüfung und/oder der Auslagerungsprüfung und einem Auftreten von 5 % DBR auf der Oberfläche des Prüfstücks vergeht. In einem weiteren Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen, oder auch in Kombination mit zumindest einem, insbesondere in Kombination mit einem, insbesondere in Kombination mit beliebig vielen der übrigen Aspekte der Erfindung betrachtet werden kann, weist zumindest ein Teilstück des Drahts, insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden

Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, bei einem Testversuch mittels einer

Klimawechselprüfung eine Korrosionsbeständigkeit auf, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts gleichen Umfangs, insbesondere gleichen Querschnitts und/oder vorzugsweise gleichen Durchmessers wie der Draht, mit einer Zinkbeschichtung mit einer flächenbezogenen Masse der . .

Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215 g/m 2 , insbesondere zumindest eines Teilstücks eines aus einem weiteren Draht bestehenden

Drahtgeflechts, wobei der weitere Draht einen gleichen Umfang, insbesondere gleichen Durchmesser und/oder vorzugsweise gleichen Querschnitts und eine Zinkbeschichtung mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215 g/m 2 aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetzes, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes

ermöglicht werden. Unter einer„Korrosionsbeständigkeit die höher ist" soll insbesondere eine Korrosionsbeständigkeit die zumindest 5 % höher,

vorzugsweise zumindest 15 % höher, vorteilhaft zumindest 25 % höher, bevorzugt zumindest 50 % höher und besonders bevorzugt zumindest 100 % höher ist, verstanden werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts,

insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden

Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, bei einem Testversuch mittels einer

Salzsprühnebelprüfung eine Korrosionsbeständigkeit von mehr als 500 Stunden, vorzugsweise mehr als 600 Stunden, vorteilhaft mehr als 700 Stunden, bevorzugt mehr als 800 Stunden und besonders bevorzugt mehr als 1000 Stunden, aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der - -

Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetz, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe

Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder

Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes ermöglicht werden. Außerdem kann die Drahtnetzvorrichtung und/oder das Drahtnetz vorteilhaft an Standorten mit hoch korrosiven

Umgebungsbedingungen, beispielsweise in Umgebungen mit hohem Salzgehalt in der Luft, wie Orte in Küstennähe, unter Beibehaltung einer ausreichenden

Lebensdauer und/oder Wirtschaftlichkeit, eingesetzt werden.

Unter einer„Salzsprühnebelprüfung" soll insbesondere eine Prüfung für eine Bewertung einer Korrosionsschutzwirkung eines Korrosionsschutzes,

insbesondere einer Korrosionsschutzschicht, verstanden werden. Insbesondere erfährt bei der Salzsprühnebelprüfung ein Prüfstück in einer Prüfkammer ein Besprühen mit einer versprühten Salzlösung, vorzugsweise einer NaCI-Lösung, welche insbesondere auf das Prüfstück korrosiv einwirkt. Das Prüfstück ist vorzugsweise als ein zu dem Draht der Drahtnetzvorrichtung zumindest im

Wesentlichen identisches Teilstück eines Drahts, bevorzugt als ein Teilstück des Drahts der Drahtnetzvorrichtung ausgebildet. Die Durchführung der

Salzsprühnebelprüfung erfolgt vorzugsweise in Einklang mit den üblichen, einem Fachmann bekannten Randbedingungen für Salzsprühnebelprüfungen, wie sie insbesondere in der Norm DIN EN ISO 9227:2006 aufgeführt sind. Die bei der Salzsprühnebelprüfung versprühte Salzlösung besteht hierbei insbesondere aus einer Lösung von Natriumchlorid in destilliertem, vorzugsweise vor einem

Herstellen der Lösung gekochten, Wasser, welches vorzugsweise eine elektrische Leitfähigkeit von höchstens 20 μ5/οηι bei (25 ± 2) °C aufweist, mit einer

Massenkonzentration in einem Bereich von (50 ± 5) g/l. Zudem enthält die bei der Salzsprühnebelprüfung versprühte Salzlösung insbesondere einen maximalen - -

Massenanteil von Kupfer und Nickel von 0,001 % und einen maximalen

Massenanteil von 0,1 % Natriumjodid und einen maximalen Massenanteil von Gesamtverunreinigungen von 0,5 %. Ein pH-Wert der bei der

Salzsprühnebelprüfung versprühten Salzlösung liegt vorzugsweise in einem Bereich zwischen 6,5 und 7,2, gemessen bei (25 ± 2) °C. Die Prüfkammer für die Salzsprühnebelprüfung weist insbesondere ein Innenvolumen von zumindest 0,4 m 3 auf. Insbesondere bei einem Betrieb der Prüfkammer ist das Innenvolumen homogen von Salzsprühnebel erfüllt. Die oberen Teile der Prüfkammer sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass keine an der Oberfläche entstehenden Tropfen auf ein Prüfstück fallen können. Vorteilhaft beträgt eine Temperatur bei der Salzsprühnebelprüfung, insbesondere innerhalb der Prüfkammer, (35 ± 2) °C, wobei die Temperatur vorzugsweise zumindest 100 mm entfernt von einer Wand der Prüfkammer gemessen wird. Bei der Salzsprühnebelprüfung wird

insbesondere mittels zumindest einer Düse Salzsprühnebel im Inneren der Prüfkammer erzeugt, dabei beträgt insbesondere ein Druck einer Druckluft, welche vorzugsweise vor einem Versprühen des Salzsprühnebels mit Wasser bei einer Temperatur im Bereich zwischen 45 °C und 52 °C befeuchtet wird, zwischen 70 kPa und 140 kPa. Das Prüfstück ist zu einer Durchführung der

Salzsprühnebelprüfung vorzugsweise möglichst kontaktfrei in einer Halteeinheit zu Haltern, wobei insbesondere Schnittkanten mit einem Beschichtungsstoff, beispielsweise Klebeband oder Wachs, zu schützen sind. Die Halteeinheit ist vorzugsweise ausschließlich aus nicht metallischen, bevorzugt elektrisch isolierenden Werkstoffen ausgebildet. Das Prüfstück ist insbesondere bei einer Durchführung der Salzsprühnebelprüfung frei von einer direkten Besprühung durch einen Sprühstrahl der Düse. Das Prüfstück in der Halteeinheit ist bei

Durchführung der Salzsprühnebelprüfung insbesondere derart gehaltert, dass das Prüfstück, insbesondere eine Längsrichtung des Prüfstücks, einen Winkel zwischen 15° und 25°, bevorzugt möglichst nahe an 20° zu einer, vorzugsweise parallel zu einer Schwerkraftrichtung verlaufenden, Senkrechten aufspannt. Das Prüfstück in der Halteeinheit ist bei Durchführung der Salzsprühnebelprüfung insbesondere derart gehaltert, dass das Prüfstück, frei ist von einem Kontakt mit - -

einer Wand der Prüfkammer. Das Prüfstück in der Halteeinheit ist bei

Durchführung der Salzsprühnebelprüfung insbesondere derart gehaltert, dass das Prüfstück, insbesondere die Oberfläche des Prüfstücks, möglichst vollständig dem Salzsprühnebel ausgesetzt ist. Das Prüfstück in der Halteeinheit ist bei

Durchführung der Salzsprühnebelprüfung insbesondere derart gehaltert, dass ein Heruntertropfen von Tropfen der Salzlösung von dem Prüfstück und/oder von der Halteeinheit auf darunterliegende weitere Prüfstücke ausgeschlossen ist.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts, insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden

Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, bei einem Testversuch mittels einer

Salzsprühnebelprüfung eine Korrosionsbeständigkeit aufweist, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts gleichen Umfangs,

insbesondere gleichen Durchmessers und/oder vorzugsweise gleichen

Querschnitts, mit einer Zinkbeschichtung mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215 g/m 2 , insbesondere zumindest eines Teilstücks eines aus einem weiteren Draht bestehenden

Drahtgeflechts, wobei der weitere Draht einen gleichen Umfang, insbesondere gleichen Durchmesser und/oder vorzugsweise gleichen Querschnitts und eine Zinkbeschichtung mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215 g/m 2 aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetzes, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit - -

und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes

ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der Korrosionsschutzschicht, insbesondere zumindest eines Teilstücks eines aus dem Draht mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der Korrosionsschutzschicht, bestehenden Drahtgeflechts, bei einem Testversuch mittels einer Schwefeldioxidprüfung eine

Korrosionsbeständigkeit von mehr als 500 Stunden, vorzugsweise mehr als 600 Stunden, vorteilhaft mehr als 700 Stunden bevorzugt mehr als 800 Stunden und besonders bevorzugt mehr als 1000 Stunden, aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetzes, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes

ermöglicht werden. Außerdem kann die Drahtnetzvorrichtung und/oder das Drahtnetz vorteilhaft an Standorten mit hoch korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise in Umgebungen mit erhöhten Konzentrationen aggressiver Gase, wie beispielsweise Schwefeldioxid (S0 2 ) in vulkanisch aktiven Gegenden, unter Beibehaltung einer ausreichenden Lebensdauer und/oder Wirtschaftlichkeit, eingesetzt werden. Unter einer„Schwefeldioxidprüfung" soll insbesondere ein Kesternichtest, vorzugsweise eine Prüfung für eine Bewertung einer Korrosionsschutzwirkung eines Korrosionsschutzes, insbesondere einer Korrosionsschutzschicht, verstanden werden. Insbesondere erfährt bei der Schwefeldioxidprüfung ein Prüfstück in einer Prüfkammer eine Einwirkung einer schwefeldioxidhaltigen Atmosphäre, welche insbesondere auf das Prüfstück korrosiv einwirkt. Die - -

Durchführung der Schwefeldioxidprüfung erfolgt vorzugsweise in Einklang mit den üblichen, einem Fachmann bekannten Randbedingungen für

Schwefeldioxidprüfungen, wie sie insbesondere in der Norm DIN 50018:1997-6 aufgeführt sind. Insbesondere umfasst die Schwefeldioxidprüfung zumindest einen Prüfzyklus, bevorzugt eine Mehrzahl an Prüfzyklen. Ein Prüfzyklus der

Schwefeldioxidprüfung umfasst vorzugsweise zumindest zwei Phasen, deren Randbedingungen, insbesondere Prüfkammertemperaturen und/oder relative Prüfkammerluftfeuchtigkeiten, sich insbesondere voneinander unterscheiden. Eine Volumenkonzentration von Schwefeldioxid an einem Gesamtinnenvolumen der Prüfkammer zu Beginn eines Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung, insbesondere einer ersten Phase eines Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung, bei der

Schwefeldioxidprüfung beträgt insbesondere etwa 0,33 %. Alternativ ist

vorstellbar, dass die Schwefeldioxidprüfung bei einer etwa doppelt so großen Schwefeldioxidkonzentration von etwa 0,67 % Volumenprozent durchführbar ist. Dadurch verringert sich insbesondere die resultierenden Stundenwerte für die Korrosionsbeständigkeit um etwa die Hälfte. Insbesondere nimmt im Laufe des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung die Schwefeldioxidkonzentration, insbesondere wegen eines Lösens des Schwefeldioxids in Wasser, ab, wobei vorzugsweise eine effektive Schwefeldioxidkonzentration bei etwa einem Siebtel der initialen Schwefeldioxidkonzentration liegt. Während der ersten Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung liegt die Prüfkammertemperatur

insbesondere im Bereich (40 ± 3) °C. Während der ersten Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung liegt die relative Prüfkammerluftfeuchtigkeit

insbesondere bei 100 %. Vorzugsweise kommt es in der ersten Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung zu Kondensation an einer Oberfläche des Prüfstücks. Die erste Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung dauert vorzugsweise 8 h, worin insbesondere das Aufheizen der Prüfkammer inbegriffen ist. Während der zweiten Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung liegt die Prüfkammertemperatur insbesondere im Bereich zwischen 18°C und 28°C. Während der zweiten Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung liegt die relative Prüfkammerluftfeuchtigkeit insbesondere bei maximal 75 %. Die zweite - -

Phase des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung dauert vorzugsweise 1 6 h, worin insbesondere das ein etwa 1 ,5-stündiges Abkühlen und Belüften der Prüfkammer inbegriffen ist. Während des Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung beträgt ein Volumenanteil eines Wasserstands in einem Bodenbereich der Prüfkammer vorzugsweise maximal 0,67 %. Vorzugsweise ist ein Prüfstück während der Schwefeldioxidprüfung vertikal in Schwerkraftrichtung in der Prüfkammer angeordnet. Bei einer Durchführung der Schwefeldioxidprüfung wird der

Prüfzyklus der Schwefeldioxidprüfung insbesondere mehrmals hintereinander durchgeführt, vorzugsweise solange bis ein Wert der Korrosionsbeständigkeit festlegbar ist, bevorzugt bis ein Korrosionsparameter des Prüfstücks einen festgelegten Schwellenwert überschritten hat.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts, insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden

Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, bei einem Testversuch mittels einer

Schwefeldioxidprüfung eine Korrosionsbeständigkeit aufweist, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts gleichen Umfangs,

insbesondere gleichen Durchmessers und/oder vorzugsweise gleichen

Querschnitts wie der Draht, mit einer Zinkbeschichtung mit einer

flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215g/m 2 . Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetzes, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven

Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungsund/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes ermöglicht werden. - -

Außerdem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts, insbesondere zumindest ein Teilstück eines aus dem Draht bestehenden

Drahtgeflechts, mit dem Korrosionsschutz, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, bei einer Auslagerungsprüfung, insbesondere in einer stark korrosiven Umgebung, innerhalb eines definierten Zeitraums eine wesentlich geringere Korrosion, insbesondere eine geringere Anzahl und/oder Gesamtfläche korrodierter Stellen auf einer Drahtoberfläche des zumindest eines Teilstücks, aufweist, als ein, insbesondere gleichzeitig derselben Auslagerungsprüfung unterzogenes, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen identisch geformtes, Teilstück eines weiteren Drahts gleicher Länge, gleichen Umfangs, insbesondere gleichen Durchmessers und/oder vorzugsweise gleichen Querschnitts, mit einer Zinkbeschichtung mit einer flächenbezogenen Masse der Zinkbeschichtung von wenigstens 1 15 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 150 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 200 g/m 2 und bevorzugt höchstens 215 g/m 2 . Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes, vorzugsweise Sicherheitsnetzes, erreicht werden, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise

Witterungsbedingungen. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahts, insbesondere der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit der Drahtnetzvorrichtung und/oder des Drahtnetzes

ermöglicht werden. Unter einer„Auslagerungsprüfung" soll insbesondere eine, vorzugsweise kontrollierte, Auslagerung eines Prüfstücks unter realen

Umweltbedingungen verstanden werden. Vorzugsweise wird bei einer

Auslagerungsprüfung zumindest das Prüfstück und/oder zumindest ein

Referenzstück ortsfest an einer Position gehalten, an der insbesondere das zumindest eine Prüfstück und/oder das zumindest eine Referenzstück

vergleichbaren Umgebungs- und/oder Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Unter„Witterungsbedingungen" sollen insbesondere Wind, Niederschlag,

Vereisung, Frost, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit und/oder Temperatur - -

verstanden werden. Unter„Umgebungsbedingungen" sollen insbesondere

Atmosphärengaskonzentrationen, Aerosolpartikelkonzentrationen und/oder wetterunabhängige äußere Einflüsse, wie beispielsweise Bewuchs verstanden werden. Insbesondere soll unter einer Auslagerungsprüfung„in einer stark korrosiven Umgebung" eine Auslagerung an einem Auslagerungsstandort verstanden werden, welcher erhöhte Salzkonzentrationen in der Luft, erhöhte Konzentrationen oxidierender Gase, beispielsweise SO x , NO x , 0 3 und/oder Cl Verbindungen in der Luft und/oder erhöhte Konzentrationen oxidierender

Partikelbestandteile, beispielsweise S0 4 , N0 3 , und/oder OH, in der Luft, aufweist. Unter„erhöht" soll insbesondere zumindest um 50 % mehr, vorzugsweise zumindest um 100 %mehr und bevorzugt zumindest um 300 % mehr als in einem weltweiten Durchschnitt erhöht verstanden werden. Insbesondere ist der

Auslagerungsstandort als ein Standort ausgebildet, welcher zumindest 8 von 13, vorzugsweise zumindest 10 von 13, vorteilhaft zumindest 12 von 13, bevorzugt zumindest 13 von 13 der folgenden Kriterien erfüllt und/oder besonders bevorzugt auf Helgoland, Deutschland und/oder auf Amami-Öshima, Japan liegt: 1 ) insbesondere in allen vier Himmelsrichtungen weniger als 2 km von einer

Meeresküste entfernt ist; 2) insbesondere zumindest 160 Niederschlagstage im Jahr aufweist, wobei vorzugsweise auf jeden Monat des Jahres mehr als 10 Niederschlagstage entfallen; 3) eine Jahresdurchschnittstemperaturamplitude von insbesondere mehr als 10°C aufweist, 4) eine

Jahresdurchschnittstemperaturamplitude von insbesondere weniger als 20°C aufweist; 5) insbesondere ein Jahresdurchschnittstemperaturminimum von wenigstens -2°C aufweist; 6) insbesondere ein

Jahresdurchschnittstemperaturmaximum von höchstens 23°C aufweist; 7) insbesondere eine Jahresdurchschnittsniederschlagsmenge von mindestens 500 mm aufweist ; 8) insbesondere eine Jahresdurchschnittsniederschlagsmenge von höchstens 800 mm aufweist; 9) insbesondere eine

Jahresdurchschnittssonneneinstrahlung von wenigstens 2500 W/m 2 /Tag aufweist; 10) insbesondere eine Jahresdurchschnittssonneneinstrahlung von höchstens 3500 W/m 2 /Tag aufweist; 1 1 ) insbesondere eine minimale - -

Jahresdurchschnittswindgeschwindigkeit von wenigstens 15 kts aufweist, wobei die monatliche durchschnittliche Windgeschwindigkeit in jedem Monat des Jahres oberhalb von 10 kts liegt; 12) insbesondere eine Wind-Wahrscheinlichkeit von Windstärken größer oder gleich 4 nach der Beaufort Skala von mehr als 60 % in jedem Monat des Jahres aufweist; 13) insbesondere eine mittlere jährliche relative Luftfeuchtigkeit von mehr als 85 % aufweist, wobei die mittlere monatliche relative Luftfeuchtigkeit in jedem Monat des Jahres oberhalb von 75 % ist. Insbesondere umfasst ein Durchschnittswert zumindest die letzten 10 Jahre, insbesondere den Zeitraum 2006 bis 201 6, vorzugsweise die letzten 15 Jahre, insbesondere den Zeitraum 2001 bis 201 6 und bevorzugt die letzten 25 Jahre, insbesondere den Zeitraum 1991 bis 201 6. Ein„definierter Zeitraum" umfasst insbesondere zumindest ein Jahr, vorzugsweise zumindest zwei Jahre, vorteilhaft zumindest drei Jahre, bevorzugt zumindest fünf Jahre und besonders bevorzugt höchstens zehn Jahre. Unter einer„wesentlich geringeren Korrosion" soll insbesondere eine um zumindest 5 % geringere Anzahl, vorzugsweise um zumindest 10 % geringere Anzahl, bevorzugt um zumindest 25 % geringere Anzahl und bevorzugt um zumindest 50 % geringere Anzahl korrodierter Stellen auf einer Drahtoberfläche des zumindest einen Teilstücks und/oder eine um zumindest 5 % geringere korrodierte Fläche, vorzugsweise um zumindest 10 % geringere korrodierte

Fläche, bevorzugt um zumindest 25 % geringere korrodierte Fläche und bevorzugt um zumindest 50 % geringere korrodierte Fläche, relativ zu der gesamten

Drahtoberfläche des zumindest einen Teilstücks, verstanden werden. Ein„im Wesentlichen identisch geformtes Teilstück" ist insbesondere im Rahmen produktionstechnisch bedingter Abweichungen und/oder Unterschiede identisch. Vorzugsweise weisen der Draht und der weitere Draht, insbesondere abgesehen von Beschichtungen, zumindest im Wesentlichen identische Querschnitte auf.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Korrosionsschutz zumindest eine

Korrosionsschutzschicht aufweist, mit einer flächenbezogenen Masse der

Korrosionsschutzschicht, insbesondere zumindest auf der Oberfläche zumindest eines Teilstücks des Drahts, vorzugsweise des vollständigen Drahts, von - -

wenigstens 215 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens 255 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 275 g/m 2 , bevorzugt wenigstens 300 g/m 2 , und besonders bevorzugt von wenigstens 400 g/m 2 , insbesondere bei einem Durchmesser des Drahts von höchstens 10 mm, vorzugsweise höchstens 6 mm, vorteilhaft höchstens 5 mm, bevorzugt höchstens 4 mm und besonders bevorzugt zumindest 2 mm. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit der Drahtnetzvorrichtung erreicht werden. Insbesondere kann dadurch eine Lebensdauer eines Drahtnetzes erhöht werden. Vorteilhaft bildet eine dicke Korrosionsschutzschicht einen effektiven und langanhaltenden Schutz darunterliegender Materialien, beispielsweise hochfesten Stahls, gegen Korrosion aus. Insbesondere ist die Korrosionsschutzschicht als eine Zinkbeschichtung ausgebildet. Vorzugsweise ist die Korrosionsschutzschicht zumindest teilweise als eine aktive Korrosionsschutzschicht ausgebildet, welche insbesondere einen anodischen Korrosionsschutz ausbildet. Es ist zudem denkbar, dass die Korrosionsschutzschicht eine Mehrzahl, insbesondere übereinanderliegender Beschichtungen, insbesondere mit unterschiedlichen Materialeigenschaften zumindest einer Schicht, umfasst. Alternativ und/oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die Korrosionsschutzschicht zumindest teilweise als eine passive Korrosionsschutzschicht und/oder eine kathodische

Korrosionsschutzschicht ausgebildet ist. Vorzugsweise genügt die

Korrosionsschutzschicht zumindest den in der DIN EN 102064-2:2012-3 Norm an eine Mindestmenge eines Überzugs mit einer Korrosionsschutzschicht für Klasse A Drähte gestellten Anforderungen.

Ferner wird vorgeschlagen, dass der Korrosionsschutz zumindest eine

Korrosionsschutzschicht aufweist, welche als eine Zink-Aluminiumbeschichtung ausgebildet ist, insbesondere mit einem Aluminiumanteil von etwa 5 %. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit der Drahtnetzvorrichtung erreicht werden. Insbesondere kann dadurch eine Lebensdauer eines Drahtnetzes erhöht werden. Vorteilhaft bildet eine derartige Korrosionsschutzschicht einen effektiven und langanhaltenden Schutz darunterliegender Materialien, beispielsweise hochfesten Stahls, gegen Korrosion aus. Vorteilhaft bewirkt eine Zink-Aluminiumbeschichtung - -

einen aktiven anodischen Korrosionsschutz. Zudem weist einer Zink- Aluminiumbeschichtung vorteilhaft eine glatte Oberfläche auf. Vorteilhaft haftet eine Zink-Aluminiumbeschichtung gut, insbesondere besser als eine reine

Zinkbeschichtung, an einer Stahl-Oberfläche. Insbesondere weist die Zink- Aluminiumbeschichtung eine flächenbezogene Masse, insbesondere zumindest auf der Oberfläche zumindest eines Teilstücks des Drahts, vorzugsweise des vollständigen Drahts, von wenigstens 150 g/m 2 , vorzugsweise wenigstens

215 g/m 2 , vorteilhaft wenigstens 255 g/m 2 , bevorzugt wenigstens 300 g/m 2 und besonders bevorzugt von wenigstens 350 g/m 2 auf. Insbesondere beträgt der Aluminiumanteil an der Korrosionsschutzschicht etwa 5 %, wodurch vorteilhaft eine eutektische Struktur der Zink-Aluminiumlegierung ermöglicht werden kann.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Zink-Aluminiumbeschichtung zumindest ein von Aluminium und/oder von Zink verschiedenes Additiv, vorzugsweise Magnesium aufweist, welches insbesondere zumindest 0,5 % der Korrosionsschutzschicht umfasst. Dadurch kann vorteilhaft eine Beständigkeit der Drahtnetzvorrichtung weiter erhöht werden. Alternativ kann das Additiv ein von Magnesium verschiedenes Metall und/oder eine Mehrzahl verschiedener Metalle umfassen. Zudem ist vorstellbar, dass die Zink-Aluminiumbeschichtung zumindest ein von Aluminium, von Magnesium und/oder von Zink verschiedenes weiteres Additiv umfasst.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Korrosionsschutz zumindest teilweise einteilig mit dem Draht ausgebildet ist. Dadurch kann vorteilhaft ein Ablösen des Korrosionsschutzes vermieden werden. Insbesondere kann eine Beständigkeit und/oder Lebensdauer dadurch weiter erhöht werden. Vorzugsweise ist der mit dem Draht zumindest teilweise aus, insbesondere hochfestem, Edelstahl, vorzugsweise aus rostträgen, insbesondere hochfestem, Stahl oder aus

nichtrostenden, insbesondere hochfestem, Stahl ausgebildet.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Korrosionsschutz, insbesondere die Korrosionsschutzschicht, zumindest eine Beschichtung umfasst, welche zu einem - -

Großteil aus einer zumindest teilweise organischen und/oder zumindest teilweise anorganischen Kohlenstoff-Verbindung, vorzugsweise Graphen, ausgebildet ist. Dadurch kann vorteilhaft eine Beständigkeit der Drahtnetzvorrichtung weiter erhöht werden. Vorteilhaft bildet eine Beschichtung welche zu einem Großteil aus einer zumindest teilweise organischen und/oder zumindest teilweise

anorganischen Kohlenstoff-Verbindung, vorzugsweise Graphen, ausgebildet ist, einen passiven Korrosionsschutz aus. Vorteilhaft ist eine derartige

Korrosionsschutzschicht besonders widerstandsfähig gegenüber Beschädigungen, wie beispielsweise Risse und/oder Kratzer. Unter„zu einem Großteil" soll insbesondere zumindest zu 51 %, vorzugsweise zumindest zu 66 %, vorteilhaft zumindest zu 80 %, bevorzugt zumindest zu 95 % oder besonders bevorzugt zumindest zu 100 % verstanden werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts bei zumindest einem Testversuch einen Korrosionsschutz, insbesondere eine

Korrosionsschutzschicht, aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein zumindest M-maliges Hin- und Herbiegen des Drahtes um

zumindest einen Biegezylinder mit einem Durchmesser von höchstens 8d, vorzugsweise höchstens 6d, bevorzugt höchstens 4d und besonders bevorzugt höchstens 2d, jeweils um wenigstens 90° in entgegengesetzte Richtungen übersteht, wobei M, gegebenenfalls mittels Abrunden, als C-R "0,5 -d "0,5 bestimmbar ist und wobei d ein Durchmesser des Drahts in mm, R eine Zugfestigkeit des Drahts in N mm "2 und C ein Faktor von wenigstens 750 N 0,5 mm 0,5 , vorzugsweise wenigstens 850 N 0,5 mm 0,5 , vorteilhaft wenigstens 1000 N 0,5 mm 0,5 , bevorzugt wenigstens 1300 N 0,5 mm 0,5 und besonders bevorzugt wenigstens 1500 N 0,5 mm 0,5 ist. Hierdurch können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Verarbeitbarkeit und/oder einer Fertigbarkeit erzielt werden. Ferner kann eine belastbares und/oder besonders korrosionsfeste Drahtnetzvorrichtung, insbesondere Drahtgeflecht, bereitgestellt werden. Außerdem kann eine hohe Beständigkeit erzielt werden. Weiterhin kann ein Aufbrechen, Ablösen und/oder Beschädigen eines

Korrosionsschutzes, insbesondere einer Korrosionsschutzschicht bei einer - -

Herstellung von Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, vorteilhaft vermieden werden. Insbesondere kann vorteilhaft auf Testläufe bei einer

Herstellung von Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, zumindest weitgehend verzichtet werden. Ferner können für eine

Drahtnetzvorrichtung, insbesondere für ein Drahtgeflecht, mit einer hohen

Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, vorzugsweise bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit, geeignete Drähte einfach und/oder schnell und/oder zuverlässig identifiziert werden. Insbesondere kann ein gegenüber einem Hin- und Herbiegeversuch gemäß den Normen DIN EN 10218-1 :2012-03 und

DIN°EN°10264-2:2012-03 deutlich strengeres und/oder belastungsspezifischeres Auswahlverfahren für einen geeigneten Draht bereitgestellt werden. Vorzugsweise wird der Draht bei dem Hin- und Herbiegen um zwei gegenüberliegende, identisch ausgebildete Biegezylinder gebogen. Vorteilhaft sind die Biegezylinder dazu vorgesehen, das Hin- und Herbiegen bei dem Hin- und Herbiegeversuch verformungsfrei und/oder beschädigungsfrei durchzuführen. Unter

„beschädigungsfrei" soll insbesondere frei von Rissen, frei von Ablösungen, frei von Brüchen und/oder frei von vergleichbaren bei einem Verbiegen auftretenden Beschädigungen verstanden werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts bei zumindest einem, insbesondere weiteren, Testversuch einen Korrosionsschutz, insbesondere eine Korrosionsschutzschicht, aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein N-maliges Verwinden des Drahtes übersteht, wobei N, gegebenenfalls mittels Abrunden, als B-R "0,5 -d "0,5 bestimmbar ist und wobei d ein Durchmesser des Drahts in mm, R eine Zugfestigkeit des Drahts in N mm "2 und B ein Faktor von wenigstens 960 N 0,5 mm 0,5 , vorzugsweise wenigstens

1050 N 0,5 mm 0,5 , vorteilhaft wenigstens 1200 N 0,5 mm 0,5 , bevorzugt wenigstens 1500 N 0 ' 5 mm 0 5 und besonders bevorzugt wenigstens 2000 N 0,5 mm 0 5 ist.

Hierdurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere eines Drahtgeflechts, insbesondere gegenüber Korrosion, erzielt werden. Weiterhin kann ein Aufbrechen, Ablösen und/oder Beschädigen eines . -

Korrosionsschutzes, insbesondere einer Korrosionsschutzschicht bei einer Herstellung von Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, vorteilhaft vermieden werden. Insbesondere kann vorteilhaft auf Testläufe bei einer

Herstellung von Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, zumindest weitgehend verzichtet werden. Ferner können für eine

Drahtnetzvorrichtung, insbesondere für ein Drahtgeflecht, mit einer hohen

Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, vorzugsweise bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit, geeignete Drähte einfach und/oder schnell und/oder zuverlässig identifiziert werden. Insbesondere kann ein gegenüber einem

Verwindeversuch gemäß den Normen DIN EN 10218-1 :2012-03 und

DIN°EN°10264-2:2012-03 deutlich strengeres und/oder belastungsspezifischeres Auswahlverfahren für einen geeigneten Draht bereitgestellt werden. Unter einem „Verwinden" soll insbesondere ein Verdrillen eines eingespannten Drahts um eine Längenachse verstanden werden. Außerdem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilstück des Drahts bei zumindest einem, insbesondere zusätzlichem weiteren, Testversuch einen

Korrosionsschutz, insbesondere eine Korrosionsschutzschicht, aufweist, welcher beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, ein Wickeln des Drahtes um einen Wickeldorn, dessen Durchmesser zumindest im Wesentlichen einem

Durchmesser des Drahts entspricht, übersteht. Hierdurch kann vorteilhaft eine hohe Beständigkeit einer Drahtnetzvorrichtung, insbesondere eines

Drahtgeflechts, insbesondere gegenüber Korrosion, erzielt werden. Weiterhin kann ein Aufbrechen, Ablösen und/oder Beschädigen eines Korrosionsschutzes, insbesondere einer Korrosionsschutzschicht bei einer Herstellung von

Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, vorteilhaft vermieden werden. Insbesondere kann vorteilhaft auf Testläufe bei einer Herstellung von Drahtnetzvorrichtungen, insbesondere Drahtgeflechten, zumindest weitgehend verzichtet werden. Ferner können für eine Drahtnetzvorrichtung, insbesondere für ein Drahtgeflecht, mit einer hohen Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, vorzugsweise bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit, geeignete Drähte - -

einfach und/oder schnell und/oder zuverlässig identifiziert werden. Insbesondere wird bei einem Wickeln des Drahts um den Wickeldorn der Draht zumindest im Wesentlichen spiralförmig um zumindest 360° um den Wickeldorn gebogen.

Zudem wird ein Drahtnetz insbesondere Sicherheitsnetz, vorzugsweise zu einer Sicherung gegen Steinschlag, mit einer Drahtnetzvorrichtung mit einer,

insbesondere die Zahl zwei übersteigenden, Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente, welche zumindest teilweise wendeiförmig ausgebildet sind, vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft ein Drahtnetz mit einer hohen

Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen, erreicht werden. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder

Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit des Drahtnetzes ermöglicht werden. Insbesondere ist das Drahtnetz als ein Drahtgeflecht mit einer Mehrzahl ineinandergeflochtener Wendel ausgebildet. Unterschiedliche Wendel kontaktieren sich insbesondere in Bereichen stärkster Biegungen der Wendel. Insbesondere ist das Drahtnetz als eine Böschungssicherung, als ein Sicherheitszaun, als ein Fangzaun, als ein Steinschlag-Schutznetz, als ein Absperrzaun, als ein

Fischfarming-Netz, als ein Raubtier-Schutznetz, als ein Gehegezaun, als eine Tunnelsicherung, als ein Hangmurenschutz, als ein Motorsport-Schutzzaun, als ein Straßenzaun, als eine Lawinensicherung oder dergleichen ausgebildet.

Insbesondere aufgrund seiner hohen Festigkeit und/oder Belastbarkeit sind auch Anwendungen als Abdeckung und/oder Umhüllung, beispielsweise von

Kraftwerken, Fabrikgebäuden, Wohnhäuser oder anderen Gebäuden, als

Explosionsschutz, als Geschossschutz, als Abschirmung gegen fliegende Objekte, als Fangnetz, als Rammschutz oder dergleichen denkbar. Das Drahtnetz kann beispielsweise horizontal oder vertikal oder schräg, insbesondere relativ zu einem Untergrund, ausgelegt und/oder angeordnet und/oder montiert sein. Insbesondere ist das Drahtnetz flächig ausgebildet. Vorteilhaft ist das Drahtnetz regelmäßig . -

und/oder in zumindest eine Richtung periodisch aufgebaut. Bevorzugt ist das Drahtnetz einrollbar und/oder ausrollbar, insbesondere um eine Achse, welche parallel zu der Haupterstreckungsrichtung der Wendel verläuft. Insbesondere ist eine aus dem Drahtnetz aufgerollte Rolle in eine Richtung senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung der Wendel ausrollbar.

Außerdem wird ein Drahtnetz, insbesondere Sicherheitsnetz, vorzugsweise zu einer Sicherung gegen Steinschlag, mit einer Drahtnetzvorrichtung mit einer, insbesondere die Zahl zwei übersteigenden, Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente, welche zumindest teilweise in sich geschlossen, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen ringförmig in sich geschlossen, ausgebildet sind, vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft ein Drahtnetz mit einer hohen

Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen, erreicht werden. Vorteilhaft kann dabei eine hohe Lebensdauer des Drahtnetzes, erreicht werden, wodurch insbesondere Wartungs- und/oder

Instandhaltungskosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft eine erhöhte Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit des Drahtnetzes ermöglicht werden. Insbesondere ist das Drahtnetz als ein Drahtgeflecht mit einer Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente, insbesondere Drahtringe, ausgebildet.

Unterschiedliche Netzelemente, insbesondere Drahtringe kontaktieren hierbei insbesondere zumindest einen und vorzugsweise höchstens vier benachbarte Netzelemente, insbesondere Drahtringe.

Ferner wird ein Verfahren zur Herstellung eines Drahtnetzes, bei welchem das Drahtnetz aus Drahtnetzvorrichtungen hergestellt wird vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft ein Drahtnetz mit einer hohen Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber korrosiven

Umgebungsbedingungen, beispielsweise Witterungsbedingungen, erreicht werden. - -

Zudem wird ein Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts,

insbesondere aus hochfestem Stahl, für eine Drahtnetzvorrichtung, vorzugsweise für ein Drahtnetz vorgeschlagen, bei welchem eine Korrosionsbeständigkeit eines Prüfstücks des Drahts, insbesondere eines Prüfstücks eines aus dem Draht gebildeten Drahtgeflechts, mittels einer Klimawechselprüfung, einer

Salzsprühnebelprüfung, einer Schwefeldioxidprüfung und/oder mittels einer Auslagerungsprüfung bestimmt wird. Dadurch kann vorteilhaft ein Draht, insbesondere eine Drahtnetzvorrichtung, vorzugsweise ein Drahtnetz mit einer hohen Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise

Witterungsbedingungen, erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Eignung eines Drahtes zur Herstellung eines Drahtnetzes vor einer Produktion des fertigen Drahtnetzes festgestellt werden. Dadurch können vorteilhaft Fehlproduktionen und/oder Ausschussproduktionen vermieden und damit insbesondere Kosten reduziert werden. Vorzugsweise wird ein Draht, welcher in der

Klimawechselprüfung, der Salzsprühnebelprüfung, der Schwefeldioxidprüfung und/oder der Auslagerungsprüfung eine ausreichende, insbesondere einen Wert von 500 Stunden, vorzugsweise 600 Stunden, vorteilhaft 700 Stunden, bevorzugt 800 Stunden und besonders bevorzugt 1000 Stunden übersteigende,

Korrosionsbeständigkeit gezeigt hat für einen Herstellungsprozess ausgewählt. Vorzugsweise wird ein Draht, welcher in der Klimawechselprüfung, der

Salzsprühnebelprüfung, der Schwefeldioxidprüfung und/oder der

Auslagerungsprüfung eine unausreichende, insbesondere einen Wert von 500 Stunden, vorzugsweise 600 Stunden, vorteilhaft 700 Stunden, bevorzugt 800 Stunden und besonders bevorzugt 1000 Stunden unterschreitende,

Korrosionsbeständigkeit gezeigt hat vor einen Herstellungsprozess aussortiert.

Des Weiteren wird ein Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung vorgeschlagen, bei welchem ein Draht zur Bildung eines Netzelements mit einem, insbesondere maximalen, Biegeradius gebogen wird, welcher in jedem

Arbeitsschritt größer als 5 mm, vorzugsweise größer als 6 mm, vorteilhaft größer . -

als 7 mm, bevorzugt größer als 9 mm und besonders bevorzugt kleiner als 10 mm, ist. Dadurch kann vorteilhaft eine Beschädigung, insbesondere ein Aufbrechen und/oder Ablösen, des Korrosionsschutzes, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, insbesondere während eines Herstellungsprozesses vermieden werden, wodurch vorteilhaft eine hohe Beständigkeit und/oder

Lebensdauer einer derart produzierten Drahtnetzvorrichtung erreicht werden kann.

Weiterhin wird ein Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung

vorgeschlagen, bei welchem ein Draht zur Bildung eines Netzelements mit einer, insbesondere maximal auftretenden, Biegegeschwindigkeit unterhalb 360 Grad/s, vorzugsweise unterhalb 270 Grad/s, vorteilhaft unterhalb 180 Grad/s, bevorzugt unterhalb 90 Grad/s und besonders bevorzugt oberhalb 45 Grad/s gebogen wird. Dadurch kann vorteilhaft eine Beschädigung, insbesondere ein Aufbrechen und/oder Ablösen, des Korrosionsschutzes, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, insbesondere während eines Herstellungsprozesses vermieden werden, wodurch vorteilhaft eine hohe Beständigkeit und/oder

Lebensdauer einer derart produzierten Drahtnetzvorrichtung erreicht werden kann.

Ferner wird ein Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung

vorgeschlagen, bei welchem bei einer Beschichtung eines Drahts eine,

insbesondere maximale, Beschichtungstemperatur in jedem Arbeitsschritt unterhalb 440 °C, vorzugsweise unterhalb 435 °C, vorteilhaft unterhalb 430 °C, bevorzugt unterhalb 425 °C und besonders bevorzugt oberhalb 421 °C verbleibt. Dadurch kann vorteilhaft eine Beschädigung, insbesondere ein Aufbrechen und/oder Ablösen, des Korrosionsschutzes, insbesondere der

Korrosionsschutzschicht, insbesondere während eines Herstellungsprozesses vermieden werden, wodurch vorteilhaft eine hohe Beständigkeit und/oder

Lebensdauer einer derart produzierten Drahtnetzvorrichtung erreicht werden kann.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass eine bei der Beschichtung des Drahts auf den Draht wirkende Wärme für eine Festigkeitserhöhung, insbesondere

Zugfestigkeitserhöhung, des Drahts verwendet wird. Dadurch kann vorteilhaft eine - -

Effizienz erhöht werden, insbesondere indem bei einem Prozess auftretende Wärme für einen weiteren Prozess verwendet werden kann. Zudem kann insbesondere eine zu große Sprödheit eines beschichteten Drahts vermieden werden, insbesondere indem ein zusätzliches Entweichen von Kohlenstoff aus einem Stahl, aus welchem der Draht insbesondere zumindest teilweise besteht, während des Beschichtungsprozesses zu einer Einstellung einer Festigkeit des Stahls vorteilhaft berücksichtigt wird.

Zudem wird ein Testverfahren zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit eines Drahts einer Drahtnetzvorrichtung, vorzugsweise eines Drahtnetzes, mittels einer Salzsprühnebelprüfung und/oder einer Schwefeldioxidprüfung vorgeschlagen, bei welchem während der Salzsprühnebelprüfung und/oder während der

Schwefeldioxidprüfung eine Prüfkammertemperatur variiert wird. Dadurch kann vorteilhaft eine Verlässlichkeit des Testverfahrens verbessert werden.

Insbesondere können vorteilhaft Testbedingungen näher an reale Bedingungen, welchen die Drahtnetzvorrichtung insbesondere bei einem Feldeinsatz, ausgesetzt ist angepasst werden. Vorzugsweise wird bei dem Testverfahren die

Prüfkammertemperatur zumindest zwischen einer minimalen und einer maximalen Prüfkammertemperatur periodisch variiert. Insbesondere liegt die minimale

Prüfkammertemperatur zumindest unterhalb von 25°C, vorzugsweise unterhalb von 15°C, vorteilhaft unterhalb von 5°C, bevorzugt unterhalb von -5°C und besonders bevorzugt oberhalb von -20°C. Insbesondere liegt die maximale

Prüfkammertemperatur zumindest oberhalb von 25°C, vorzugsweise oberhalb von 35°C, vorteilhaft oberhalb von 40°C, bevorzugt oberhalb von 55°C und besonders bevorzugt unterhalb von 70°C. Insbesondere beträgt eine maximale

Prüfkammertemperaturamplitude zwischen minimaler Prüfkammertemperatur und maximaler Prüfkammertemperatur mindestens 15°C, vorzugsweise mindestens 30°C, vorteilhaft mindestens 50°C, bevorzugt mindestens 70°C und besonders bevorzugt höchstens 90°C. Insbesondere erfolgt eine Variation der

Prüfkammertemperatur in regelmäßigen Abständen und umfasst vorzugsweise eine Abfolge von zumindest einem, bevorzugt zumindest einer Mehrzahl an . -

Prüfkammertemperaturanstiegen und zumindest einem, bevorzugt zumindest einer Mehrzahl an Prüfkammertemperaturabfällen. Ein Anstieg und/oder Abfall der Prüfkammertemperatur kann insbesondere kontinuierlich oder stufenweise, insbesondere stufenpyramidenförmig, erfolgen. Außerdem wird vorgeschlagen, dass, insbesondere bei dem Testverfahren, während der Salzsprühnebelprüfung eine Salzkonzentration und/oder während der Schwefeldioxidprüfung eine Schwefeldioxidkonzentration variiert wird. Dadurch kann vorteilhaft eine Verlässlichkeit des Testverfahrens verbessert werden.

Insbesondere können vorteilhaft Testbedingungen besser an reale Bedingungen, welchen die Drahtnetzvorrichtung, insbesondere bei einem Feldeinsatz,

ausgesetzt ist, angepasst werden. Vorzugsweise wird bei dem Testverfahren die Salz- oder Schwefeldioxidkonzentration zumindest zwischen einer minimalen und einer maximalen Salz- oder Schwefeldioxidkonzentration periodisch variiert.

Insbesondere liegt die minimale Salzkonzentration zumindest unterhalb von 50°g/l, vorzugsweise unterhalb von 40 g/l, vorteilhaft unterhalb von 30°g/l, bevorzugt unterhalb von 20°g/l und besonders bevorzugt oberhalb von 10°g/l. Insbesondere liegt die maximale Salzkonzentration zumindest oberhalb von 50°g/l, vorzugsweise oberhalb von 60°g/l, vorteilhaft oberhalb von 70°g/l, bevorzugt oberhalb von 80°g/l und besonders bevorzugt unterhalb von 100°g/l. Insbesondere beträgt eine maximale Salzkonzentrationsamplitude zwischen minimaler Salzkonzentration und maximaler Salzkonzentration mindestens 10°g/l, vorzugsweise mindestens 20°g/l, vorteilhaft mindestens 30°g/l, bevorzugt mindestens 40°g/l und besonders bevorzugt höchstens 100°g/l. Insbesondere liegt die minimale

Schwefeldioxidkonzentration zumindest unterhalb von 0,33°%, vorzugsweise unterhalb von 0,25 %, vorteilhaft unterhalb von 0,18°%, bevorzugt unterhalb von 0,10°% und besonders bevorzugt oberhalb von 0,05°%. Insbesondere liegt die maximale Schwefeldioxidkonzentration zumindest oberhalb von 0,33°%, vorzugsweise oberhalb von 0,50°%, vorteilhaft oberhalb von 0,70°%, bevorzugt oberhalb von 0,90°% und besonders bevorzugt unterhalb von 1 ,10°%.

Insbesondere beträgt eine maximale Schwefeldioxidkonzentrationsamplitude - -

zwischen minimaler Schwefeldioxidkonzentration und maximaler

Schwefeldioxidkonzentration mindestens 0,10°%, vorzugsweise mindestens 0,30°%, vorteilhaft mindestens 0,50°%, bevorzugt mindestens 0,70°% und besonders bevorzugt höchstens 1 ,00°%. Insbesondere erfolgt eine Variation der Salz- oder Schwefeldioxidkonzentration in regelmäßigen Abständen und umfasst vorzugsweise eine Abfolge von zumindest einem, bevorzugt zumindest einer Mehrzahl an Salz- oder Schwefeldioxidkonzentrationsanstiegen und zumindest einem, bevorzugt zumindest einer Mehrzahl an Salz- oder

Schwefeldioxidkonzentrationsabfällen. Ein Anstieg und/oder Abfall der Salz- oder Schwefeldioxidkonzentration kann insbesondere kontinuierlich oder stufenweise, insbesondere stufenpyramidenförmig, erfolgen.

Außerdem wird eine Testvorrichtung zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit zumindest eines Prüfstücks eines Drahts einer Drahtnetzvorrichtung,

vorzugsweise eines Drahtnetzes, vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft ein Draht, insbesondere eine Drahtnetzvorrichtung, vorzugsweise ein Drahtnetz mit einer hohen Beständigkeit, insbesondere gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber korrosiven Umgebungsbedingungen, beispielsweise

Witterungsbedingungen, erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Eignung eines Drahtes zur Herstellung eines Drahtnetzes vor einer Produktion des fertigen Drahtnetzes festgestellt werden. Dadurch können vorteilhaft Fehlproduktionen und/oder Ausschussproduktionen vermieden und damit insbesondere Kosten reduziert werden.

Vorteilhaft weist die Testvorrichtung zumindest eine Halteeinheit zu einer

Halterung zumindest eines Prüfstücks des Drahts, insbesondere eines Prüfstücks eines aus dem Draht gebildeten Drahtgeflechts, und/oder zumindest eines

Referenzdrahts, insbesondere eines Referenzdrahtgeflechts auf, wobei, insbesondere alle, in der Halteeinheit positionierten Prüfstücke parallel zueinander ausrichtbar sind und/oder so angeordnet sind, dass die Prüfstücke zumindest im Wesentlichen gleiche Angriffsflächen für zumindest eine, vorzugsweise alle in der Prüfkammer auftretenden, korrosiven Umgebungsbedingungen bieten. Dadurch kann vorteilhaft eine gute Verlässlichkeit einer Klimawechselprüfung, einer Salzsprühnebelprüfung, einer Schwefeldioxidprüfung und/oder einer

Auslagerungsprüfung ermöglicht werden. Zudem kann vorteilhaft eine hohe Vergleichbarkeit von Prüfungsergebnissen verschiedener, gleichzeitig in der Testvorrichtung geprüfter Prüfstücke erreicht werden.

Die erfindungsgemäße Drahtnetzvorrichtung, das erfindungsgemäße Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts, die erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung, das erfindungsgemäße Testverfahren zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit eines Drahts einer Drahtnetzvorrichtung und die erfindungsgemäße Testvorrichtung soll/sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Drahtnetzvorrichtung, das erfindungsgemäße

Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts, die erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Drahtnetzvorrichtung, das erfindungsgemäße Testverfahren zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit eines Drahts einer Drahtnetzvorrichtung und die erfindungsgemäße Testvorrichtung zu einer

Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten

abweichende Anzahl aufweisen. Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist sind sieben Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Drahtnetzes mit einer Drahtnetzvorrichtung, - -

Fig. 2 eine Schnittansicht eines Drahts der Drahtnetzvorrichtung mit einem Korrosionsschutz und eine Schnittansicht eines weiteren

Drahtes mit einem Korrosionsschutz,

Fig. 3 eine schematische Ansicht einer Biegeeinheit,

Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Verwindeeinheit,

Fig. 5 eine schematische Ansicht einer Wickeleinheit

Fig. 6 eine perspektivische, schematische Ansicht einer Prüfkammer mit einer Testvorrichtung,

Fig. 7 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Halteeinheit der

Testvorrichtung,

Fig. 8 ein zeitliches Ablaufdiagramm einer Klimawechselprüfung in der

Prüfkammer,

Fig. 9 eine Temperaturkurve und eine relative Feuchtigkeitskurve

während eines Teilzyklus der Klimawechselprüfung,

Fig. 10 eine Temperaturkurve und eine relative Feuchtigkeitskurve

während eines weiteren Teilzyklus der Klimawechselprüfung, Fig. 1 1 eine Temperaturkurve und eine relative Feuchtigkeitskurve

während eines zusätzlichen weiteren Teilzyklus der

Klimawechselprüfung,

Fig. 12 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens,

Fig. 13 ein Temperatur-Zeit-Diagramm,

Fig. 14 ein Konzentrations-Zeit-Diagramm,

Fig. 15 ein Konzentrations-Zeit-Diagramm,

Fig. 1 6 eine Schnittansicht eines Drahts mit einem alternativen

Korrosionsschutz,

Fig. 17 eine Schnittansicht eines Drahts mit einem weiteren alternativen

Korrosionsschutz,

Fig. 18 eine Schnittansicht eines Drahts mit einem zweiten weiteren

alternativen Korrosionsschutz,

Fig. 19 eine Schnittansicht eines Drahts mit einem dritten weiteren

alternativen Korrosionsschutz, - -

Fig. 20 eine Schnittansicht eines Drahts mit einem vierten weiteren

alternativen Korrosionsschutz und

Fig. 21 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines weiteren

Drahtnetzes mit der Drahtnetzvorrichtung

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Drahtnetzes 44a mit einer Drahtnetzvorrichtung. Das Drahtnetz 44a ist als ein Sicherheitsnetz zu einer Sicherung gegen Steinschlag ausgebildet. Die Drahtnetzvorrichtung ist als eine Sicherheitsnetzvorrichtung ausgebildet. Die Drahtnetzvorrichtung weist eine Mehrzahl an Netzelementen 10a auf. Das Drahtnetz 44a weist eine die Zahl zwei übersteigende Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente 10a auf. Die

Netzelemente 10a greifen jeweils ineinander ein. Die Netzelemente 10a sind ineinandergeflochten. Die Netzelemente 10a bilden ein Drahtgeflecht 18a. Die Netzelemente 10a sind wendeiförmig ausgebildet. Die Netzelemente 10a sind als Wendel 58a ausgebildet. Das Netzelement 10a weist eine

Haupterstreckungsrichtung 60a auf. Unter einer„Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Die

Haupterstreckungsrichtungen 60a der Netzelemente 10a sind parallel zueinander ausgerichtet. Das Netzelement 10a weist eine Form einer flachgedrückten Helix auf. Das Netzelement 10a weist eine Abfolge von alternierenden Schenkeln 62a, 64a auf. Das Netzelement 10a weist Biegestellen 66a auf. Eine Biegestelle 66a verbindet zwei Schenkel 62a, 64a. Ineinandergreifende Netzelemente 10a berühren sich im aufgespannten Zustand in einem Nahbereich 68a der

Biegestellen 66a, bevorzugt an den Biegestellen 66a. Die Schenkel 62a, 64a spannen einen Biegewinkel 70a auf. Die Schenkel 62a, 64a weisen einen

Biegeradius 46a auf. Der Biegeradius 46a verschiedener Biegestellen 66a eines - -

Netzelements 10a und/oder verschiedener Netzelemente 10a ist konstant. Das Netzelement 10a umfasst einen aus einem Draht 12a bestehenden Einzeldraht. Alternativ kann das Netzelement 10a ein Drahtbündel mit dem Draht 12a, eine Drahtlitze mit dem Draht 12a, ein Drahtseil mit dem Draht 12a und/oder ein anderes Längselement mit dem Draht 12a umfassen.

Fig. 2 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung 72a des Drahts 12a gebildeten Querschnitt 22a des Drahts 12a. Der Draht 12a weist einen Umfang 20a auf. Der Draht 12a weist einen Durchmesser 24a auf. Der Durchmesser 24a des Drahts 12a im in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt 4 mm. Der Draht 12a weist eine Drahtoberfläche 26a auf. Der Draht 12a weist einen

Drahtkern 76a auf. Der Draht 12a weist einen Korrosionsschutz 14a auf. Der Draht 12a weist eine Beschichtung 30a auf. Der Korrosionsschutz 14a ist als eine Beschichtung 30a ausgebildet. Die Beschichtung 30a ist als eine

Korrosionsschutzschicht 16a ausgebildet. Der Draht 12a ist abgesehen von der Beschichtung 30a aus einem hochfesten Stahl 74a ausgebildet. Der Drahtkern 76a ist aus einem hochfesten Stahl 74a ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 16a weist im in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel eine flächenbezogene Masse von wenigstens 300 g/m 2 auf. Die Korrosionsschutzschicht 16a umschließt den Drahtkern 76a in Umfangsrichtung vollständig. Die Korrosionsschutzschicht 16a weist eine konstante Schichtdicke 84a auf. Die Korrosionsschutzschicht 1 6a ist als eine Zinkbeschichtung 80a ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 1 6a ist stoffschlüssig mit dem Drahtkern 76a verbunden. Unter„stoffschlüssige

verbunden" soll insbesondere verstanden werden, dass die Masseteile durch atomare oder molekulare Kräfte zusammengehalten werden, wie beispielsweise beim Löten, Schweißen, Kleben, Verzinken, Galvanisieren und/oder Vulkanisieren.

Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Biegeeinheit 86a für eine

Durchführung eines Hin- und Herbiegeversuchs eines Drahts 12a. Die

Biegeeinheit 86a weist Spannbacken 88a, 90a auf, die zu einem Einspannen eines Prüfstücks 92a eines Drahts 12a vorgesehen sind. Das Prüfstück 92a ist vorzugsweise ein Teilstück des Drahts 12a und/oder des Drahtgeflechts 18a der - -

Drahtnetzvorrichtung ausgebildet. Im gezeigten Fall handelt es sich um ein

Prüfstück 92a des Drahts 12a. Die Biegeeinheit 86a weist einen Biegehebel 94a auf, welcher hin- und herschwenkbar gelagert ist. Der Biegehebel 94a weist Mitnehmer 96a, 98a für das Prüfstück 92a des Drahts 12a auf. Die Biegeeinheit 86a weist einen Biegezylinder 32a auf, um welchen das Prüfstück 92a des Drahts 12a bei dem Hin- und Herbiegeversuch gebogen wird. Die Biegeeinheit 86a weist einen weiteren Biegezylinder 100a auf, der zu dem Biegezylinder 32a identisch ausgebildet ist. Der weitere Biegezylinder 100a ist dem Biegezylinder 32a gegenüberliegend angeordnet. Bei dem Hin- und Herbiegeversuch biegt der Biegehebel 94a das Prüfstück 92a des Drahts 12a abwechselnd um jeweils wenigstens 90° um den Biegezylinder 32a und den weiteren Biegezylinder 100a. Der Hin- und Herbiegeversuch wird üblicherweise solange durchgeführt, bis die Beschichtung 30a, insbesondere die Korrosionsschutzschicht 1 6a des Prüfstück 92a des Drahts 12a beschädigt ist, insbesondere bricht, aufplatzt, reißt und/oder sich ablöst, um die Belastbarkeit und/oder Biegsamkeit der Beschichtung 30a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 1 6a, zu testen. Die Beschichtung 30a, insbesondere die Korrosionsschutzschicht 1 6a, des Drahts 12a übersteht ein zumindest M-maliges Hin- und Herbiegen des Drahtes 12a um wenigstens 90° in entgegengesetzte Richtungen 36a, 38a um die Biegezylinder 32a, 100a

beschädigungsfrei. Die Biegezylinder 32a, 100a weisen einen Durchmesser 34a von höchstens 8 d auf, wobei d der Durchmesser 24a des Drahts 12a in Millimeter ist. Die Größe M ist, gegebenenfalls mittels Abrunden, als C-R "0,5 -d "0,5 bestimmbar. R umfasst eine Zugfestigkeit des Drahts 12a in N-mm "2 . Im gezeigten

Ausführungsbeispiel beträgt die Zugfestigkeit des Drahts 12a 1570 N-mm "2 C umfasst einen konstanten Faktor. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt C 750 N°' 5 -mm 0 ' 5 .

Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Verwindeeinheit 102a für eine Durchführung eines Verwindeversuchs eines Drahts 12a. Die Verwindeeinheit 102a weist eine Grundeinheit 1 12a auf. Die Verwindeeinheit 102a weist einen Verwindehebel 104a, welcher um eine Achse 106a rotierbar gelagert ist. Die - -

Verwindeeinheit 102a ist in die Biegeeinheit 86a überführbar und umgekehrt. Bei einem Umbauen der Biegeeinheit 86a und/oder der Verwindeeinheit 102a wird der Biegehebel 94a und der Verwindehebel 104a ausgetauscht. Die Verwindeeinheit 102a weist Spannbacken 88a, 90a auf, die zu einem Einspannen eines Prüfstücks 92a eines Drahts 12a in der Grundeinheit 1 12a vorgesehen sind. Das Prüfstück 92a ist vorzugsweise ein Teilstück des Drahts 12a und/oder des Drahtgeflechts 18a der Drahtnetzvorrichtung ausgebildet. Im gezeigten Fall handelt es sich um ein Prüfstück 92a des Drahts 12a. Der Verwindehebel 104a weist Spannbacken 108a, 1 10a auf, die zu einem Einspannen eines Prüfstücks 92a eines Drahts 12a in den Verwindehebel 104a vorgesehen sind. Der Verwindehebel 104a ist dazu vorgesehen, mittels einer Rotation des Verwindehebels 104a um die Achse 106a das Prüfstück 92a zu verdrillen. Bei einer Rotation des Verwindehebels 104a bleibt die Grundeinheit 1 12a rotationsfrei. Bei dem Verwindeversuch verdrillt der Verwindehebel 104a das Prüfstück 92a des Drahts 12a um ein Vielfaches von 360° um eine zu einer Längserstreckung des Prüfstücks 92a parallele Achse 106a. Der Verwindeversuch wird üblicherweise solange durchgeführt, bis die Beschichtung 30a, insbesondere die Korrosionsschutzschicht 1 6a des Prüfstück 92a des Drahts 12a beschädigt ist, insbesondere bricht, aufplatzt, reißt und/oder sich ablöst, um die Belastbarkeit und/oder Biegsamkeit der Beschichtung 30a zu testen. Die Beschichtung 30a, insbesondere die Korrosionsschutzschicht 16a, des Drahts 12a übersteht ein zumindest N-maliges Verwinden des Drahts 12a beschädigungsfrei. Die Größe N ist, gegebenenfalls mittels Abrunden, als B-R " 0,5 -d "0,5 bestimmbar. B umfasst einen konstanten Faktor. Im gezeigten

Ausführungsbeispiel beträgt B 960 N 0,5 mm 0 ' 5 . Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Wickeleinheit 1 14a für eine Durchführung eines Wickelversuchs eines Drahts 12a. Die Wickeleinheit 1 14a weist einen Wickeldorn 40a auf. Der Wickeldorn 40a ist dazu vorgesehen, eine Wickelfläche 1 1 6a für ein Aufwickeln eines Drahts 12a bereitzustellen. Der Wickeldorn 40a weist einen Durchmesser 42a auf. Der Durchmesser 42a ist ein Außendurchmesser 1 18a des Wickeldorns 40a, welcher einem Durchmesser 24a . .

des Drahts 12a zumindest im Wesentlichen entspricht. Es ist denkbar, dass der Wickeldorn 40a aus einem, insbesondere ungebogenen, Teilstück des Drahts 12a ausgebildet ist. Bei einem Wickelversuch wird der Draht 12a mindestens einmal um 360°, vorzugsweise spiralförmig, um den Wickeldorn 40a gewickelt. Der Korrosionsschutz 14a, insbesondere die Korrosionsschutzschicht 16a übersteht beschädigungsfrei ein Wickeln des Drahtes 12a um den Wickeldorn 40a.

Fig. 6 zeigt eine Testvorrichtung zur Prüfung einer Korrosionsbeständigkeit zumindest eines Prüfstücks 92a des Drahts 12a und/oder eines Prüfstücks 92a des Drahtnetzes 44a. Die Testvorrichtung umfasst eine Prüfkammer 120a. Die Prüfkammer 120a ist als eine zu allen Seiten abgeschlossene Box ausgebildet. Die Prüfkammer 120a weist eine mit einer Klappe 122a verschließbare Öffnung 124a auf. Die Öffnung 124a ist dazu vorgesehen, Prüfstücke 92a in die

Prüfkammer 120a hereinzubewegen und/oder aus der Prüfkammer 120a herauszubewegen. Die Prüfkammer 120a ist dazu vorgesehen, eine

Prüfumgebung für eine Klimawechselprüfung, eine Salzsprühnebelprüfung und/oder eine Schwefeldioxidprüfung auszubilden und/oder eine

Klimawechselprüfung, eine Salzsprühnebelprüfung und/oder eine

Schwefeldioxidprüfung durchzuführen. Die Testvorrichtung weist eine Steuer- und/oder Regeleinheit 134a auf. Unter einer„Steuer- und/oder Regeleinheit 134a" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer„Steuerelektronik" soll insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit 136a und mit einer Speichereinheit 138a sowie mit einem in der Speichereinheit 138a gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 134a ist zumindest dazu vorgesehen, die

Klimawechselprüfung, die Salzsprühnebelprüfung und/oder die

Schwefeldioxidprüfung zu steuern. Die Testvorrichtung weist eine Verteilereinheit 126a auf. Die Verteilereinheit 126a ist in einem Inneren 130a der Prüfkammer 120a angeordnet. Die Verteilereinheit 126a ist dazu vorgesehen, einen

Salzsprühnebel in der Prüfkammer 120a zu produzieren und/oder zu verteilen. Alternativ ist die Verteilereinheit 126a dazu vorgesehen, eine - -

Schwefeldioxidkonzentration für eine Schwefeldioxidprüfung in der Prüfkammer 120a zu erzeugen und/oder Schwefeldioxid in der Prüfkammer 120a zu verteilen. Alternativ oder zusätzlich ist die Verteilereinheit 126a dazu vorgesehen, eine relative Luftfeuchte in dem Inneren 130a der Prüfkammer 120a zu regeln, insbesondere zu erhöhen, zu verringern und/oder konstant zu halten. Die

Verteilereinheit 126a weist eine Zu- und/oder Ableitung 132a auf. Mittels der Zu- und/oder Ableitung 132a kann eine Salzlösung zur Erzeugung des

Salzsprühnebels und/oder eine Schwefeldioxidlösung und/oder ein

Schwefeldioxidgas zu der Verteilereinheit 126a und/oder der Prüfkammer 120a hingeleitet und/oder von der Verteilereinheit 126a und/oder der Prüfkammer 120a weggeleitet werden. Die Verteilereinheit 126a ist mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 134a Steuer- und/oder regelbar. Die Testvorrichtung weist eine Heiz- und/oder Kühleinheit 128a auf. Die Heiz- und/oder Kühleinheit 128a ist dazu vorgesehen, das Innere 130a der Prüfkammer 120a zu temperieren. Die Heiz- und/oder Kühleinheit 128a ist dazu vorgesehen, das Innere 130a der Prüfkammer 120a kontrolliert aufzuheizen und/oder zu kühlen. Die Heiz- und/oder Kühleinheit 128a ist zumindest teilweise in dem Inneren 130a der Prüfkammer 120a angeordnet. Die Heiz- und/oder Kühleinheit 128a ist zumindest teilweise innerhalb einer Wandung 140a der Prüfkammer 120a angeordnet. Die Heiz- und/oder Kühleinheit 128a ist mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 134a steuer- und/oder regelbar.

Die Testvorrichtung weist eine Halteeinheit 54a auf (vgl. Fig. 7). Die Halteeinheit 54a ist zu einer Halterung zumindest eines Prüfstücks 92a des Drahts 12a und/oder des aus dem Draht 12a gebildeten Drahtgeflechts 18a vorgesehen. Die Halteeinheit 54a ist zur Halterung eines Referenzdrahts 56a und/oder eines Referenzdrahtgeflechts ausgebildet. In der Halteeinheit 54a positionierte

Prüfstücke 92a sind parallel zueinander ausrichtbar. In der Halteeinheit 54a positionierte Prüfstücke 92a sind so angeordnet, dass die Prüfstücke 92a zumindest im Wesentlichen gleiche Angriffsflächen für korrosive

Umgebungsbedingungen in der Prüfkammer 120a bieten. Die Halteeinheit 54a ist . .

aus einem korrosionsbeständigen Material, beispielsweise Plastik, ausgebildet. Die Halteeinheit 54a weist Aufnahmen 150a zur Aufnahme von Prüfstücken 92a und/oder Referenzdrähten 56a auf. Die Prüfstücke 92a und/oder Referenzdrähte 56a sind in die Aufnahmen 150a einclipsbar. Die Testvorrichtung weist eine Ständereinheit 142a auf. Die Ständereinheit 142a ist dazu vorgesehen, die

Halteeinheit 54a in der Prüfkammer 120a zu positionieren, insbesondere in

Einklang mit den Vorgaben der Norm DIN EN ISO 9227:2006. Die Ständereinheit 142a haltert die Halteeinheit 54a in einem Winkel 144a von 20° zur Vertikalen. Die Testvorrichtung weist eine Korrosionsmesseinheit 146a auf. Die

Korrosionsmesseinheit 146a ist dazu vorgesehen, einen Fortschritt und/oder

Status einer Korrosion zu messen. Die Korrosionsmesseinheit 146a ermittelt den Status und/oder Fortschritt der Korrosion mittels eines optischen Verfahrens, insbesondere mittels einer Kamera 148a der Korrosionsmesseinheit 146a.

Der Draht 12a, insbesondere das aus dem Draht 12a bestehende Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 16a weist bei einem Testversuch mittels einer Klimawechselprüfung eine

Korrosionsbeständigkeit von mehr als 1 680 Stunden auf. Der Draht 12a, insbesondere zumindest das aus dem Draht 12a bestehende Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 1 6a, weist zudem bei dem Testversuch mittels der Klimawechselprüfung eine

Korrosionsbeständigkeit auf, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts 78a.

Der weitere Draht 78a ist als ein Referenzdraht 56a ausgebildet. Der weitere Draht 78a weist einen zumindest im Wesentlichen identischen Umfangs 20a zu dem Draht 12a auf. Der weitere Draht 78a weist einen zumindest im Wesentlichen identischen Querschnitt 22a zu dem Draht 12a auf. Der weitere Draht 78a weist einen zumindest im Wesentlichen identischen Durchmesser 24a wie der Draht 12a auf. Der weitere Draht 78a weist eine Drahtoberfläche 82a auf. Der weitere Draht 78a weist eine Zinkbeschichtung 80a auf. Die Zinkbeschichtung 80a weist eine flächenbezogene Masse von wenigstens 1 15 g/m 2 auf. Die Zinkbeschichtung 80a . .

weist eine flächenbezogene Masse von höchstens 215 g/m 2 auf. Der weitere Draht 78a entspricht zumindest den Anforderungen eines Klasse B Draht nach der Norm DIN EN 10264-2:2012-03. Aus dem weiteren Draht 78a ist ein zumindest im Wesentlichen identisch zu dem Drahtgeflecht 18a geformtes Drahtgeflecht herstellbar.

Fig. 8 zeigt ein zeitliches Ablaufdiagramm der Klimawechselprüfung. Die

Klimawechselprüfung weist einen Prüfzyklus 256a auf. Der Prüfzyklus 256a ist in Teilzyklen unterteilt. Die Teilzyklen umfassen einen Zyklus A 238a, einen Zyklus B 240a und einen Zyklus C 242a. Die zeitliche Abfolge der Teilzyklen in dem

Prüfzyklus 256a ist in Fig. 8 mittels einer Zeitachse 254a illustriert. Die Dauer eines Teilzyklus beträgt einen Tag. Die Dauer des Prüfzyklus 256a beträgt eine Woche.

Figuren 9, 10 und 1 1 zeigen Temperaturkurven 246a der Prüfkammertemperatur 48a und relative Feuchtigkeitskurven 244a der relativen Luftfeuchtigkeit in der Prüfkammer 120a während dem Zyklus A 238a (Fig. 9), dem Zyklus B 240a (Fig. 10) und dem Zyklus C 242a (Fig. 1 1 ). Auf Ordinaten 196a auf den linken Seiten der Diagramme ist die Prüfkammertemperatur 48a aufgetragen. Auf weiteren Ordinaten 248a auf den rechten Seiten der Diagramme ist die relative

Luftfeuchtigkeit aufgetragen. Auf Abszissen 198a ist eine Zeit in Stunden aufgetragen.

Der Zyklus A 238a (vgl. Fig. 9) beginnt mit einer 3-stündigen Salzsprühphase 250a. Während der Salzsprühphase 250a ist die Prüfkammer 120a mittels der Verteilereinheit 126a mit einem Salzsprühnebel gefüllt. Während der

Salzsprühphase 250a beträgt die Prüfkammertemperatur 48a 35 °C. Im Anschluss an die Salzsprühphase 250a erhöht sich die Prüfkammertemperatur 48a innerhalb von zwei Stunden von 35 °C auf 50 °C und wird bei diesem Wert für weitere 15 Stunden gehalten. Danach sinkt die Prüfkammertemperatur 48a innerhalb von vier Stunden auf 35 °C ab. Die relative Luftfeuchte verringert sich nach der

Salzsprühphase 250a von 100 % auf 50 % innerhalb von sechs Stunden und . .

steigt danach schrittweise während acht Stunden auf 95 % an. Bei dem Wert von 95 % verbleibt die relative Luftfeuchte bis zu einem Ende des Zyklus A 238a nach weiteren fünf Stunden.

Der Zyklus B 240a (vgl. Fig. 10) beginnt mit einem 3-stündigen Abfall der

Prüfkammertemperatur 48a von 35 °C auf 25 °C und wird bei diesem Wert für weitere 3 Stunden gehalten. Danach steigt die Prüfkammertemperatur 48a innerhalb von fünf Stunden auf 50 °C an. Nach weiteren neun Stunden bei diesem Wert sinkt die Prüfkammertemperatur 48a zum Ende des Zyklus B 240a innerhalb von vier Stunden auf 35 °C ab. Die relative Luftfeuchte fällt zu Beginn innerhalb von drei Stunden von 95 % auf 70 % und verbleibt bei diesem Wert für zehn Stunden. Danach steigt die relative Luftfeuchte schrittweise während sechs Stunden auf 95 % an. Bei dem Wert von 95 % verbleibt die relative Luftfeuchte bis zu einem Ende des Zyklus B 240a nach weiteren fünf Stunden.

Der Zyklus C 242a (vgl. Fig. 1 1 ) beginnt mit einem 4-stündigen Abfall der

Prüfkammertemperatur 48a von 35 °C auf -15 °C und wird bei diesem Wert für weitere fünf Stunden gehalten. Während dieser fünf Stunden befindet sich die Prüfkammertemperatur 48a unter dem Gefrierpunkt. Die Prüfkammer 120a befindet sich in einer Gefrierphase 252a. Im Anschluss an die Gefrierphase 252a steigt die Prüfkammertemperatur 48a innerhalb von fünf Stunden auf 50 °C an. Nach weiteren sechs Stunden bei diesem Wert sinkt die Prüfkammertemperatur 48a zum Ende des Zyklus C 242a innerhalb von vier Stunden auf 35 °C ab. Die relative Luftfeuchte fällt zu Beginn von 95 % ausgehend ab. In der Gefrierphase 252a ist die relative Luftfeuchte sehr niedrig. Nach Ende der Gefrierphase 252a und nach einem Anstieg der Prüfkammertemperatur 48a über den Gefrierpunkt verweilt die relative Luftfeuchte für drei Stunden bei 70 %. Danach steigt die relative Luftfeuchte schrittweise während fünf Stunden auf 95 % an. Bei dem Wert von 95 % verbleibt die relative Luftfeuchte bis zu einem Ende des Zyklus C 242a nach weiteren fünf Stunden. - -

Der Draht 12a, insbesondere das aus dem Draht 12a bestehende Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 16a weist bei einem Testversuch mittels einer Salzsprühnebelprüfung eine Korrosionsbeständigkeit von mehr als 500 Stunden auf. Der Draht 12a,

insbesondere zumindest das aus dem Draht 12a bestehende Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 1 6a, weist zudem bei dem Testversuch mittels der Salzsprühnebelprüfung eine

Korrosionsbeständigkeit auf, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit eines weiteren Drahts 78a. Der Draht 12a mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere das aus dem Draht 12 bestehende Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 16a, weist zudem bei einem zusätzlichen

Testversuch mittels einer Schwefeldioxidprüfung eine Korrosionsbeständigkeit von mehr als 500 Stunden auf. Der Draht 12a, insbesondere ein aus dem Draht 12a bestehendes Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 16a, weist bei dem zusätzlichen Testversuch mittels der Schwefeldioxidprüfung eine Korrosionsbeständigkeit auf, die höher ist als eine Korrosionsbeständigkeit des weiteren Drahts 78a.

Der Draht 12a, insbesondere ein aus dem Draht 12a bestehendes Drahtgeflecht 18a, mit dem Korrosionsschutz 14a, insbesondere der Korrosionsschutzschicht 16a, weist bei einer Auslagerungsprüfung innerhalb eines definierten Zeitraums eine wesentlich geringere Korrosion auf als der gleichzeitig derselben

Auslagerungsprüfung unterzogene weitere Draht 78a. Die Korrosion,

insbesondere die Stärke der Korrosion, eines Drahts 12a, 78a ist anhand einer Anzahl und/oder einer Gesamtfläche korrodierter Stellen auf einer Drahtoberfläche 26a, 82a eines Drahts 12a, 78a abschätzbar. Bei der Auslagerungsprüfung werden Prüfstücke 92a von Drähten 12a und/oder Drahtgeflechten 18a in zumindest einer, vorzugsweise zumindest zwei voneinander verschiedenen Lagerpositionen, insbesondere einer vertikalen Lagerposition und/oder einer - -

horizontalen Lagerposition und/oder einer schrägen Lagerposition, positioniert, insbesondere ausgelagert.

Fig. 12 zeigt ein Ablaufdiagramm für Verfahren zur Herstellung einer

Drahtnetzvorrichtung und/oder eines Drahtnetzes 44a, zur Identifikation eines geeigneten Drahts 12a und/oder für ein Testverfahren zur Prüfung einer

Korrosionsbeständigkeit. In zumindest einem Verfahrensschritt 152a wird der Draht 12a aus dem hochfesten Stahl 74a hergestellt. In zumindest einem

Verfahrensschritt 154a wird der Draht 12a mit der Beschichtung 30a beschichtet. In zumindest einem Verfahrensschritt 156a wird der Draht 12a bei dem

Beschichtungsvorgang mit einer Beschichtungstemperatur, die in jedem

Arbeitsschritt unterhalb 430 °C verbleibt, beschichtet. In zumindest einem

Verfahrensschritt 158a wird eine bei der Beschichtung des Drahts 12a auf den Draht 12a wirkende Wärme für eine Erzeugung einer Zugfestigkeitserhöhung des Drahts 12a verwendet. In zumindest einem Verfahrensschritt 1 60a wird ein mit einem Korrosionsschutz 14a und/oder einer Korrosionsschutzschicht 1 6a versehener Draht 12a für eine Prüfung der Korrosionsbeständigkeit ausgewählt. In zumindest einem

Verfahrensschritt 176a wird eine Auswahl des Drahts 12a für die Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von einer Prüfung der Korrosionsschutzschicht 16a mittels eines Wickelversuchs abhängig gemacht. Drähte 12a mit

Korrosionsschutzschichten 1 6a, welche bei dem Wickelversuch versagen werden aussortiert. In zumindest einem Verfahrensschritt 1 80a wird eine Auswahl des Drahts 12a für die Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von einer Prüfung der Korrosionsschutzschicht 16a mittels eines Verwindeversuchs abhängig gemacht. Drähte 12a mit Korrosionsschutzschichten 1 6a, welche bei dem Verwindeversuch versagen werden aussortiert. In zumindest einem Verfahrensschritt 182a wird eine Auswahl des Drahts 12a für die Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von einer Prüfung der Korrosionsschutzschicht 16a mittels eines Hin- und Herbiegeversuchs abhängig gemacht. Drähte 12a mit Korrosionsschutzschichten 1 6a, welche bei dem Hin- und Herbiegeversuch versagen werden aussortiert. . .

In zumindest einem Verfahrensschritt 178a wird ein geeigneter Draht 12a für die Drahtnetzvorrichtung und/oder für das Drahtnetz 44a mit hoher

Korrosionsbeständigkeit bestimmt. Dabei wird die Korrosionsbeständigkeit eines Prüfstücks 92a des Drahts 12a und/oder des Drahtgeflechts 18a, in zumindest einem Verfahrensschritt 236a mittels der Klimawechselprüfung, in zumindest einem Verfahrensschritt 1 64a mittels der Salzsprühnebelprüfung, in zumindest einem Verfahrensschritt 1 62a mittels der Schwefeldioxidprüfung und/oder in zumindest einem Verfahrensschritt 1 66a mittels der Auslagerungsprüfung bestimmt.

In zumindest einem Verfahrensschritt 172a wird während der

Salzsprühnebelprüfung eine Prüfkammertemperatur 48a variiert (vgl. Fig. 13). In dem in Fig. 13 gezeigten Temperatur-Zeit-Diagramm 194a sind zwei

Temperaturverläufe 200a, 202a gezeigt. Die Temperatur ist hierbei auf der Ordinate 196a und die Zeit auf der Abszisse 198a aufgetragen. Ein

Temperaturverlauf 200a zeigt einen sinusförmigen Verlauf. Ein weiterer

Temperaturverlauf 202a zeigt einen stufenpyramidenförmigen Verlauf. In zumindest einem Verfahrensschritt 174a wird während der Salzsprühnebelprüfung eine Salzkonzentration 50a variiert (vgl. Fig. 14). In dem in Fig. 14 gezeigten Konzentration-Zeit-Diagramm 204a sind zwei Konzentrationsverläufe 206a, 208a gezeigt. Die Konzentration ist hierbei auf der Ordinate 196a und die Zeit auf der Abszisse 198a aufgetragen. Ein Konzentrationsverlauf 206a zeigt einen sinusförmigen Verlauf. Ein weiterer Konzentrationsverlauf 208a zeigt einen stufenpyramidenförmigen Verlauf.

In zumindest einem Verfahrensschritt 1 68a wird während der

Schwefeldioxidprüfung eine Prüfkammertemperatur 48a variiert (vgl. Fig. 13). In zumindest einem Verfahrensschritt 170a wird während der Schwefeldioxidprüfung eine Schwefeldioxidkonzentration 52a variiert (vgl. Fig. 15). In dem in Fig. 15 gezeigten Konzentration-Zeit-Diagramm 210a sind zwei Konzentrationsverläufe 214a, 21 6a gezeigt. Die Konzentration ist hierbei auf der Ordinate 196a und die Zeit auf der Abszisse 198a aufgetragen. Ein Konzentrationsverlauf 214a zeigt - -

einen sinusförmigen Verlauf. Ein weiterer Konzentrationsverlauf 216a zeigt einen stufenpyramidenförmigen Verlauf.

In zumindest einem Verfahrensschritt 184a wird ein Drahtnetz 44a aus

Drahtnetzvorrichtungen hergestellt. In zumindest einem Verfahrensschritt 186a wird ein Draht 12a aus einem hochfesten Stahl 74a zu Wendeln 58a und/oder zu ringförmig in sich geschlossenen Netzelementen 10a (vgl. Fig. 21 ) gebogen. In zumindest einem Verfahrensschritt 188a wird der Draht 12a zur Bildung eines Netzelements 10a mit einem Biegeradius 46a gebogen, welcher in jedem

Arbeitsschritt größer als 5 mm ist. In zumindest einem Verfahrensschritt 190a wird der Draht 12a zur Bildung eines Netzelements 10a mit einer Biegegeschwindigkeit unterhalb 360 Grad/s gebogen. In zumindest einem Verfahrensschritt 192a wird aus den Wendeln 58a und/oder den in sich geschlossenen Netzelementen 10a zumindest ein Drahtnetz 44a geflochten.

In den Figuren 1 6 bis 21 ist sind sechs weitere Ausführungsbeispiele der

Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den

Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,

insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen

Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 15, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 15 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 6 bis 21 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis g ersetzt. Fig. 1 6 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsnchtung 72b eines Drahts 12b einer Drahtnetzvorrichtung gebildeten Querschnitt 22b des Drahts 12b. Der Draht 12b weist einen Drahtkern 76b auf. Der Draht 12b weist einen Korrosionsschutz 14b auf. Der Draht 12b weist eine Beschichtung 30b auf. Der Korrosionsschutz 14b ist als eine Beschichtung 30b ausgebildet. Die Beschichtung 30b ist als eine . .

Korrosionsschutzschicht 16b ausgebildet. Der Draht 12b ist abgesehen von der Beschichtung 30b aus einem hochfesten Stahl 74b ausgebildet. Der Drahtkern 76b ist aus einem hochfesten Stahl 74b ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 16b umschließt den Drahtkern 76b in Umfangsrichtung vollständig. Die

Korrosionsschutzschicht 16b weist eine konstante Schichtdicke 84b auf. Die Korrosionsschutzschicht 16b ist als eine Zink-Aluminiumbeschichtung 28b ausgebildet. Die Zink-Aluminiumbeschichtung 28b weist einen Aluminiumanteil von etwa 5 % auf. Die Korrosionsschutzschicht 1 6b ist stoffschlüssig mit dem Drahtkern 76b verbunden.

Fig. 17 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung 72c eines Drahts 12c einer Drahtnetzvorrichtung gebildeten Querschnitt 22c des Drahts 12c. Der Draht 12c weist einen Drahtkern 76c auf. Der Draht 12c weist einen Korrosionsschutz 14c auf. Der Draht 12c weist eine Beschichtung 30c auf. Der Korrosionsschutz 14c ist als eine Beschichtung 30c ausgebildet. Die Beschichtung 30c ist als eine Korrosionsschutzschicht 16c ausgebildet. Der Draht 12c ist abgesehen von der Beschichtung 30c aus einem hochfesten Stahl 74c ausgebildet. Der Drahtkern 76c ist aus einem hochfesten Stahl 74c ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 1 6c umschließt den Drahtkern 76c in Umfangsrichtung vollständig. Die

Korrosionsschutzschicht 16c weist eine konstante Schichtdicke 84c auf. Die Korrosionsschutzschicht 16c ist als eine Zink-Aluminiumbeschichtung 28c ausgebildet. Die Zink-Aluminiumbeschichtung 28c weist einen Aluminiumanteil von etwa 5 % auf. Die Zink-Aluminiumbeschichtung 28c weist zumindest ein von Aluminium und/oder von Zink verschiedenes Additiv auf. Das Additiv ist als Magnesium ausgebildet. Das Additiv umfasst zumindest 0,5 % der

Korrosionsschutzschicht 16c. Die Korrosionsschutzschicht 1 6c ist stoffschlüssig mit dem Drahtkern 76c verbunden.

Fig. 18 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung 72d eines Drahts 12d einer Drahtnetzvorrichtung gebildeten Querschnitt 22d des Drahts 12d. Der Draht 12d weist einen Drahtkern 76d auf. Der Draht 12d weist einen Korrosionsschutz 14d auf. Der Korrosionsschutz 14d ist einteilig mit dem Draht 12d ausgebildet. Der . .

Draht 12d ist aus einem hochfesten Stahl 74d ausgebildet. Der Korrosionsschutz 14d ist aus einem hochfesten Stahl 74d ausgebildet. Der Draht 12d ist aus einem rostfreien Stahl 218d und/oder einem rostträgen Stahl 220d ausgebildet. Der Korrosionsschutz 14d ist aus einem rostfreien Stahl 218d und/oder einem rostträgen Stahl 220d ausgebildet. Der Drahtkern 76d ist aus einem hochfesten Stahl 74d ausgebildet.

Fig. 19 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung 72e eines Drahts 12e einer Drahtnetzvorrichtung gebildeten Querschnitt 22e des Drahts 12e. Der Draht 12e weist einen Drahtkern 76e auf. Der Draht 12e weist einen Korrosionsschutz 14e auf. Der Draht 12e weist eine Beschichtung 30e auf. Der Korrosionsschutz 14e ist als eine Beschichtung 30e ausgebildet. Die Beschichtung 30e ist als eine Korrosionsschutzschicht 16e ausgebildet. Der Draht 12e ist abgesehen von der Beschichtung 30e aus einem hochfesten Stahl 74e ausgebildet. Der Drahtkern 76e ist aus einem hochfesten Stahl 74e ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 16e umschließt den Drahtkern 76e in Umfangsrichtung vollständig. Die

Korrosionsschutzschicht 16e weist eine konstante Schichtdicke 84e auf. Die Korrosionsschutzschicht 16e ist zu einem Großteil aus einer zumindest teilweise organischen und/oder zumindest teilweise anorganischen Kohlenstoff-Verbindung ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 1 6e ist zumindest teilweise als eine Plastikbeschichtung 222e ausgebildet. Die Korrosionsschutzschicht 1 6e ist zumindest teilweise aus einer Graphenbeschichtung 224e ausgebildet. Die

Korrosionsschutzschicht 16e ist stoffschlüssig mit dem Drahtkern 76e verbunden.

Fig. 20 zeigt einen senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung 72f eines Drahts 12f einer Drahtnetzvorrichtung gebildeten Querschnitt 22f des Drahts 12f. Der Draht 12f weist einen Drahtkern 76f auf. Der Draht 12f weist einen Korrosionsschutz 14f auf. Der Draht 12f weist eine Mehrzahl an Beschichtungen 30f, 226f auf. Der Draht 12f umfasst eine zwei Beschichtungen 30f, 226f, wobei eine Beschichtung 30f als eine innere Beschichtung 228f und eine andere Beschichtung 226f als eine äußere Beschichtung 230f ausgebildet ist. Die innere Beschichtung 228f und die äußere Beschichtung 230f sind aus voneinander zumindest wesentlich - -

verschiedenen Beschichtungsmaterialien ausgebildet. Die äußere Beschichtung 230f umschließt die innere Beschichtung 228f zumindest in Umfangsrichtung vollständig. Der Korrosionsschutz 14f ist als eine Mehrzahl an Beschichtungen 30f, 226f ausgebildet. Die Beschichtungen 30f, 226f sind als zwei

Korrosionsschutzschichten 1 6f ausgebildet. Der Draht 12f ist abgesehen von den Beschichtungen 30f, 226f aus einem hochfesten Stahl 74f ausgebildet. Der Drahtkern 76f ist aus einem hochfesten Stahl 74f ausgebildet. Die

Korrosionsschutzschichten 1 6f umschließen den Drahtkern 76f in

Umfangsrichtung vollständig. Die Korrosionsschutzschichten 1 6f weisen konstante Schichtdicken 84f, 232f auf. Die Korrosionsschutzschichten 1 6f können

unterschiedliche und/oder identische Schichtdicken 84f, 232f aufweisen. Die innere Beschichtung 228f ist stoffschlüssig mit dem Drahtkern 76e verbunden. Die äußere Beschichtung 230f ist stoffschlüssig mit der inneren Beschichtung 228f verbunden. Fig. 17 zeigt ein Drahtnetz 44g. Das Drahtnetz 44g ist als ein Sicherheitsnetz zu einer Sicherung gegen Steinschlag ausgebildet. Das Drahtnetz 44g weist eine Drahtnetzvorrichtung auf. Die Drahtnetzvorrichtung weist eine die Zahl zwei übersteigende Mehrzahl ineinandergreifender Netzelemente 10g auf. Die

Netzelemente 10g sind aus einem hochfesten Stahl 74g ausgebildet. Die

Netzelemente 10g sind ringförmig in sich geschlossen ausgebildet. Das Drahtnetz 44g ist als ein Ringnetz 212g ausgebildet. Die Netzelemente 10g sind als

Ringelemente 234g des Ringnetzes 212g ausgebildet.

. .

Bezugszeichen

10 Netzelement

12 Draht

14 Korrosionsschutz

16 Korrosionsschutzschicht

18 Drahtgeflecht

20 Umfang

22 Querschnitt

24 Durchmesser

26 Drahtoberfläche

28 Zink-Aluminiumbeschichtung

30 Beschichtung

32 Biegezylinder

34 Durchmesser

36 Richtung

38 Richtung

40 Wickeldorn

42 Durchmesser

44 Drahtnetz

46 Biegeradius

48 Prüfkammertemperatur

50 Salzkonzentration

52 Schwefeldioxidkonzentration

54 Halteeinheit

56 Referenzdraht

58 Wendel

60 Haupterstreckungsrichtung

62 Schenkel

64 Schenkel

66 Biegestelle . -

Nahbereich

Biegewinkel

Erstreckungsrichtung

Hochfester Stahl

Drahtkern

Weiterer Draht

Zinkbeschichtung

Drahtoberfläche

Schichtdicke

Biegeeinheit

Spannbacke

Spannbacke

Prüfstück

Biegehebel

Mitnehmer

Mitnehmer

Biegezylinder

Verwindeeinheit

Verwindehebel

Achse

Spannbacken

Spannbacken

Grundeinheit

Wickeleinheit

Wickelfläche

Außendurchmesser

Prüfkammer

Klappe

Öffnung

Verteilereinheit

Heiz- und/oder Kühleinheit - -

130 Inneres

132 Zu- und/oder Ableitung

134 Steuer- und/oder Regeleinheit

136 Prozessoreinheit

138 Speichereinheit

140 Wandung

142 Ständereinheit

144 Winkel

146 Korrosionsmesseinheit

148 Kamera

150 Aufnahme

152 Verfahrensschritt

154 Verfahrensschritt

156 Verfahrensschritt

158 Verfahrensschritt

160 Verfahrensschritt

162 Verfahrensschritt

164 Verfahrensschritt

166 Verfahrensschritt

168 Verfahrensschritt

170 Verfahrensschritt

172 Verfahrensschritt

174 Verfahrensschritt

176 Verfahrensschritt

178 Verfahrensschritt

180 Verfahrensschritt

182 Verfahrensschritt

184 Verfahrensschritt

186 Verfahrensschritt

188 Verfahrensschritt

190 Verfahrensschritt . -

192 Verfahrensschritt

194 Temperatur-Zeit-Diagramm

196 Ordinate

198 Abszisse

200 Temperaturverlauf

202 Weiterer Temperaturverlauf

204 Konzentration-Zeit-Diagramm

206 Konzentrationsverlauf

208 Weiterer Konzentrationsverlauf

210 Konzentration-Zeit-Diagramm

212 Ringnetz

214 Konzentrationsverlauf

21 6 Weiterer Konzentrationsverlauf

218 Rostfreier Stahl

220 Rostträger Stahl

222 Plastikbeschichtung

224 Graphenbeschichtung

226 Beschichtung

228 Innere Beschichtung

230 Äußere Beschichtung

232 Schichtdicke

234 Ringelemente

238 Zyklus A

240 Zyklus B

242 Zyklus C

244 Relative Feuchtigkeitskurve

246 Temperaturkurve

248 Weitere Ordinate

250 Salzsprühphase

252 Gefrierphase . .

Zeitachse

Prüfzyklus