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Patent Searching and Data


Title:
WIRE RACE BEARING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/141096
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rolling bearing comprising at least one row of cylindrical rolling bodies for transmitting axial forces between two annular connection elements which are concentric about a common axis of rotation, said connection elements being distanced from each other by a gap so that they can rotate about the common axis of rotation, wherein the at least one row of cylindrical rolling bodies is arranged in such a way that the axes of rotation of all of the cylindrical rolling bodies of said row lie in a common plane in the unloaded state of the rolling bearing, through which the common axis of rotation passes perpendicularly, at least one raceway for the at least one row of cylindrical rolling bodies being designed as a flat surface of a wire, which has an arched, convex cross-sectional shape on the surface region thereof which is complementary to the raceway surface, and is as such, at least in regions, inserted into a peripheral recess with a cross-sectional extension complementary thereto in an annular connection element.

Inventors:
FRANK, Hubertus (Troppauer Str. 8, Höchstadt/Aisch, 91315, DE)
Application Number:
IB2017/000082
Publication Date:
August 24, 2017
Filing Date:
February 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
IMO HOLDING GmbH (Imostraβe 1, Gremsdorf, 91350, DE)
International Classes:
F16C33/61; F16C17/04
Foreign References:
GB2083572A1982-03-24
EP0388669A11990-09-26
BE666428A1965-11-03
US3802755A1974-04-09
FR2393185A11978-12-29
JPS51143156A1976-12-09
FR1440531A1966-05-27
DE3909664C11990-08-30
CH555012A1974-10-15
CA977021A1975-10-28
EP0301186A11989-02-01
DE102012004329A12013-08-08
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KÜCHLER, Stefan, T. (Färberstraβe 20, Nürnberg, 90402, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung (1 ) zur drehbaren Kopplung wenigstens zweier ringförmiger, zu einer gemeinsamen Drehachse konzentrischer, durch einen Spalt (14) voneinander beabstandeter Anschlusselemente (2,3), von denen wenigstens eines, vorzugsweise jedes, eine ebene Stirnseite (7,8,9, 0) aufweist (-en) mit kranzförmig angeordneten Befestigungsmitteln zur Anlage und Festlegung des betreffenden Anschlusselements (2,3) an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil, wobei an jedem der beiden Anschlusselemente (2,3) im Bereich des Spaltes (14) wenigstens je eine Laufbahn (31 ,43;32,44;33,45) angeordnet ist für wenigstens eine Reihe von dazwischen abrollenden Wälzkörpern (15,16,17), und/oder wenigstens je eine Gleitbahn angeordnet ist, welche entweder direkt aneinander gleiten oder zwischen denen wenigstens ein Gleitkörper gleitend geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Lauf- oder Gleitbahn (31 ,32,33) als in einem Schnitt quer zu ihrer Längsrichtung vorzugsweise ebene Fläche eines Drahtes (34,35,36) ausgebildet ist, der an seinem zu der Lauf- oder Gleitbahn-Fläche (31 ,32,33) komplementären Oberflächenbereich (40,41 ,42) einen bogenförmigen, konvex gewölbten Querschnittsverlauf aufweist und damit zumindest bereichsweise in eine rundum laufende Vertiefung (37,38,39) mit einem dazu komplementären Querschnittsverlauf in einem ringförmigen Anschlusselement (2,3) eingelegt ist.

2. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes (34,35,36) sowie der Lauf- oder Gleitbahn-Draht (34,35,36) selbst einem kreisförmigen Verlauf folgt.

3. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn- Drahtes (34,35,36) an einem oder vorzugsweise beiden Rändern durch eine konvexe Kante begrenzt wird.

4 Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ränder der Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes (34,35,36) in einer gemeinsamen Ebene liegen.

5. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rundum laufende Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) einen sattelförmig gewölbten Oberflächenbereich (Osg) aufweist sowie einen doppelt konkav gewölbten Oberflächenbereich (Odk), welche zusammengenommen vorzugsweise die gesamte Oberfläche der rundum laufenden Vertiefung (37,38,39) bilden.

6. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der sattelförmig gewölbte Oberflächenbereich (Osg) und der doppelt konkav gewölbte Oberflächenbereich (Odk) nahezu gleich groß ist, so dass gilt:

"|Osg - Odk| < 2 * π cm2, zum Beispiel

|0Sg - Odk| < 1 ,5 * π cm2, wobei vorzugsweise

|Osg - Odk| < π cm2, insbesondere wobei

|Osg - Odk| < o,5 * π cm2.

7. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rundum laufende Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes (34,35,36) einen kreisbogenförmigen Querschnitt aufweist.

8. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisbogenförmige Querschnittsverlauf (qkb) der rundum laufenden Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) genauso lang ist wie ein Halbkreisbogen mit einem dem Querwölbungsradius (rq) der rundum laufenden Vertiefung entsprechenden Radius, oder kürzer: q«b £ TT * rq.

9. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rundum laufende Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes (34,35,36) sowie die ebene Stirnseite und die kranzförmig angeordneten Befestigungsmittel zur Anlage und Festlegung des betreffenden Anschlusselements (2,3) an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil, durch Bearbeiten oder Formgebung desselben, gemeinsamen Grundkörpers des betreffenden Anschlusselements (2,3) hergestellt sind.

10. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kranzförmig angeordneten Befestigungsmittel zur Festlegung des betreffenden Anschlusselements (2,3) an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil als Durchgangsbohrungen oder als vorzugsweise mit einem Innengewinde versehene Sacklochbohrungen ausgebildet sind.

11. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Lauf- oder Gleitbahn-Drähte (34,35,36) in unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnet sind, insbesondere zwei oder mehr Lauf- oder Gleitbahn-Drähte (34,35,36) mit gleicher Länge.

12. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rundum laufende Vertiefung (37,38,39) zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes (34,35,36) an einem vorspringenden Bund eines Nasenrings angeordnet ist, und/oder an einem Trag- oder Haltering.

13. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Lauf- oder Gleitbahndraht (34,35,36) bezüglich dessen Lauf- oder Gleitbahn gegenüber liegende Lauf- oder Gleitbahn in den Ringkörper des betreffenden Anschlusseiements (2,3) unmittelbar eingearbeitet ist, insbesondere unter Härten eines entsprechenden Oberflächenbereichs.

14. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Lauf- oder Gleitbahndraht (34,35,36) bezüglich dessen Lauf- oder Gleitbahn gegenüber liegende Lauf- oder Gleitbahn an einem in eine dortige Vertiefung eingelegten Lauf- oder Gleitbahn-Draht (34,35,36) ausgebildet ist.

15. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer von zwei, einander zugeordneten Lauf- oder Gleitbahndrähten (34,35,36) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.

16. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlusselement (2,3) oder ein Teil desselben, insbesondere ein Trag- oder Haltering, mit einem Maschinen- oder Anlagenteil integriert ist, insbesondere mit einer Nabe einer Windkraftanlage.

17. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsachsen sämtlicher Wälzkörper (15,16,17) wenigstens einer Reihe von vorzugsweise rollenförmigen Wälzkörpern (15,16,17) in unbelastetem Zustand des Wälzlagers in einer gemeinsamen Ebene liegen, die von der gemeinsamen Drehachse lotrecht durchsetzt wird.

18. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn an dem in eine Vertiefung (37,38,39) einlegbaren Lauf- oder Gleitbahn-Draht (34,35,36) für die wenigstens eine Reihe von rollenförmigen Wälzkörpern (15,16,17) als ebene Fläche ausgebildet ist.

19. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb einer von der Drehachse aufgespannten, radialen Ebene gemessene Breite der rundum laufenden Vertiefung gleich dem 0,8-fachen der Länge eines auf der Laufbahn-Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16,17) ist oder größer, beispielsweise gleich dem 0,9-fachen dieser Länge oder größer, vorzugsweise gleich dem 0,95-fachen dieser Länge oder mehr, insbesondere gleich dieser Länge eines auf der betreffenden Laufbahn-Fläche abrollenden Wälzkörpers (15,16, 7) oder mehr.

20. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in radialer Richtung zu der Drehachse gemessene Öffnungsweite der rundum laufenden Vertiefung gleich dem 0,8-fachen der Länge (I) eines auf der Laufbahn-Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16,17) ist oder größer, beispielsweise gleich dem 0,9-fachen dieser Länge oder größer, vorzugsweise gleich dem 0,95-fachen dieser Länge oder mehr, insbesondere gleich dieser Länge (I) eines auf der betreffenden Laufbahn-Fläche abrollenden Wälzkörpers (15,16,17) oder mehr.

21. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisbogenförmige Querschnittsverlauf (qkb) der rundum laufenden Vertiefung zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) genauso lang ist wie die Länge (I) eines auf der Laufbahn- Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16, 7), oder länger: qkb > I-

22. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Drehachse des Wälzlagers parallele Erstreckung des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) gleich dem Durchmesser eines auf der Laufbahn-Fläche des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16,17) oder kleiner ist als jener, vorzugsweise gleich dem Radius eines auf der Laufbahn-Fläche des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16,17) oder kleiner ist als jener, insbesondere gleich dem 0,9-fachen Radius eines auf der Laufbahn-Fläche des Laufbahn-Drahtes (34,35,36) abrollenden Wälzkörpers (15,16,17).

23. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine Reihe von Wälzkörpem (17), welche als Radiallagerung dient.

24. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise rollenförmigen Wälzkörper (15,16,17) in einem Käfig oder in mehreren Käfigsegmenten geführt sind.

Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei benachbarten Wälzkörpern (15,16,17) Abstandelemente eingefügt sind.

Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (15,16,17) wenigstens einer Reihe genau eine ausgezeichnete Rotationsaschse aufweisen.

Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper (15,16,17) mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse eine Mantelfläche aufweisen, die zumindest bereichsweise einer Zylindermäntelfläche folgt.

Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper (15,16,17) mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer zumindest bereichsweise zylindrischen Mantelfläche entlang von ebenen Laufbahnen abrollen.

Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper (15,16,17) mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse eine Mantelfläche aufweisen, die einer Mantelfläche eines Kegelstumpfs oder einer Tonne folgt.

30. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper (15,16,17) mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer kegelstumpfförmigen Mantelfläche entlang wenigstens einer konischen Laufbahn abrollen, d.h., einer Laufbahn mit einem sowohl gegenüber der Drehachse der Vorrichtung als auch gegenüber deren Grundebene geneigt verlaufenden Querschnitt.

31. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper (15,16,17) mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer tonnenförmigen Mantelfläche entlang wenigstens einer Laufbahn abrollen, deren Querschnitt an einen Längsschnitt durch die tonnenförmige Mantelfläche eines tonnenförmigen Wälzkörpers angepasst ist.

32. Vorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (15,16,17) in zwei unterschiedlichen Reihen sich voneinander unterscheiden, insbesondere hinsichtlich ihrer Form und/oder Größe.

Description:
Lager

Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur drehbaren Kopplung wenigstens zweier ringförmiger, zu einer gemeinsamen Drehachse konzentrischer, durch einen Spalt voneinander beabstandeter Anschlusselemente, von denen wenigstens eines, vorzugsweise jedes, eine ebene Stirnseite aufweist (-en) mit kranzförmig angeordneten Befestigungsmitteln zur Anlage und Festlegung des betreffenden Anschlusselements an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil, wobei an jedem der beiden Anschlusselemente im Bereich des Spaltes wenigstens je eine Laufbahn angeordnet ist für wenigstens eine Reihe von dazwischen abrollenden Wälzkörpern, und/oder wenigstens je eine Gleitbahn angeordnet ist, welche entweder direkt aneinander gleiten oder zwischen denen wenigstens ein Gleitkörper gleitend geführt ist.

Eine solche Lagerstruktur mit ebenen Anschlussflächen ist ein typisches Merkmal von Großlagern, wie sie in der Praxis zumeist eingesetzt werden, um hohe Kräfte oder Dreh- oder Kippmomente aufzunehmen bzw. zu übertragen. Gerade für solche hohen Belastungen sind kugelförmige Wälzkörper nur bedingt geeignet, weil diese jeweils nur einen nahezu punktförmigen Kontaktbereich zu den jeweiligen Laufbahnflächen ausbilden, wo dann bei großen, von außen einwirkenden Kräften oder Kippmomenten eine Materialüberlastung droht. Eine insofern tragfähigere Geometrie ergibt sich bei der Verwendung rollenförmiger Wälzkörper. Hierzu zählen insbesondere Zylinderrollen, aber auch tonnenförmige oder konische Wälzkörper; solche Wälzkörper sollen im Folgenden auch als „rollenartig" bezeichnet werde. Solche rollenartige Wälzkörper sind rotationssymmetrisch bezüglich genau einer wohldefinierten Rotationsachse und bilden linienförmige Kontaktbereiche mit den Laufbahnflächen aus, so dass äußere Kräfte oder Kippmomente auf einen viel größeren Kontaktbereich verteilt werden und dementsprechend lokal auf materialtechnisch unbedenkliche Werte reduziert werden. Andererseits unterliegen Großlager in vielen Anwendungen auch weitergehenden Restriktionen; sie sollen dann beispielsweise nicht zu schwer und/oder nicht zu groß werden. Dann unterliegen die ringförmigen Anschlusselemente eines solchen Großlagers jedoch der Gefahr, sich bei großen Belastungen zu verbiegen und/oder zu verwinden. Dies kann dazu führen, dass die beiden Laufbahnen, zwischen welchen rollenartige Wälzkörper abrollen, nicht mehr in der vorgegebenen Querschnittsgeometrie zueinander stehen, sondern beispielsweise bei Zylinderrollen in von der Verformung betroffenen Laufbahnabschnitten nicht mehr parallel zueinander sind. Die Folge ist, dass die angestrebten, linienförmigen Kontaktbereiche verloren gehen und stattdessen die betreffenden Wälzkörper dann nur im Bereich einer Kante einen punktförmigen, tragenden Kontakt ausbilden. Dies kann sogar noch schlimmer sein als ein punktförmiger Kontakt eines kugelförmigen Wälzkörpers. Denn eine Kugelform erweitert sich von dem Kontaktpunkt ausgehend rasch, so dass sich jedenfalls innerhalb eines solchen Wälzkörpers duie zu übertragenden Kräfte schnell verteilen und dadurch ungefährlich sind. Demgegenüber erweitert sich ein punktförmiger Kontaktbereich an der Kante eines rollenartigen Wälzkörpers nur in einer Richtung, also zur Mitte des Wälzkörpers in dessen Längsrichtung hin. Solche Kanten neigen daher schnell zum Ausbrechen, was sich negativ auf die erreichbare Lebensdauer auswirkt.

Auch bei Gleitlagern können infolge von Verbiegungen der Anschlusselemente Probleme auftreten; insbesondere müssen solchenfalls die Gleitflächen nicht in allen Bereichen mehr parallel zueinander sein, wodurch die Tragkraft reduziert und der Verschleiß erhöht wird.

Aus den Nachteilen des beschriebenen Standes der Technik resultiert das die Erfindung initiierende Problem, eine gattungsgemäße Vorrichtung derart weiterzubilden, dass Lauf- und/oder Gleitbahnverformungen infolge von äußeren Einflüssen kompensiert oder wenigstens minimiert werden, um die erreichbare Lebenserwartung von Lagerelementen wie bspw. Wälz- oder Gleitkörpern nicht zu gefährden.

Die Lösung dieses Problems gelingt dadurch, dass die wenigstens eine Lauf- oder Gleitbahn als in einem Schnitt quer zu ihrer Längsrichtung vorzugsweise ebene Fläche eines Drahtes ausgebildet ist, der an seinem zu der Lauf- oder Gleitbahn-Fläche komplementären Oberflächenbereich einen bogenförmigen, konvex gewölbten Querschnittsverlauf aufweist und damit zumindest bereichsweise in eine rundum laufende Vertiefung mit einem dazu komplementären Querschnittsverlauf in einem ringförmigen Anschlusselement eingelegt ist.

Eine derartige Geometrie dient dem Zweck, zwischen der eigentlichen Laufoder Gleitbahn und dem betreffenden Anschlusselement einen Freiheitsgrad der Bewegung zu schaffen, welcher es der Lauf- oder Gleitbahn erlaubt/ selbst bei Verformungen des eigentlichen Anschlusselements ihre ursprüngliche Ausrichtung im Raum - und vor allem relativ zu der gegenüber liegenden Laufoder Gleitbahn - einzuhalten. Dies dient bei Wälzlagerungen dem Zweck, die linienförmigen Kontaktbereiche zwischen den Laufbahnen abrollender Wälzkörper mit den beiden Laufbahnen aufrechtzuerhalten, damit die Wälzkörper dementsprechend nicht überlastet werden; bei Gleitlagerungen wird ein möglichst großflächiger Kontaktbereich gewähtleistet, so dass die Tragkraft erhalten bleibt und der Verschleiß minimal ist. Es hat sich als günstig erwiesen, dass die Vertiefung zur Aufnahme des Laufoder Gleitbahndrahtes sowie der Lauf- oder Gleitbahndraht selbst einem kreisförmigen Verlauf folgt. Damit grenzt sich die Erfindung insbesondere gegenüber Linearlagern ab, wo die geometrischen Verhältnisse abweichend sind.

Bevorzugt wird die Vertiefung zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahndrahtes an einem oder vorzugsweise beiden Rändern durch eine konvexe Kante begrenzt, also eine hervortretende Kante nach Art eines Grates und nicht nach Art eines Tales. Dementsprechend weichen die jenseits dieser Vertiefungs- Ränder liegenden Oberflächenbereiche zurück und schaffen Platz für den Kontakt mit Wälz- oder Gleitkörpern oder mit einer gegenüber liegenden Gleitbahn selbst, so dass jene auch bei einer starken Verwindung eines Anschlusselements nirgendwo anstoßen.

Es hat sich bewährt, dass die beiden Ränder der Vertiefung zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes in einer gemeinsamen Ebene liegen, insbesondere in verwindungsfreiem und unverbogenem Zustand des betreffenden Anschlusselements.

Weitere Vorteile ergeben sich daadurch, dass die rundum laufende Vertiefung zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes einen sattelförmig gewölbten Oberflächenbereich O sg aufweist sowie einen doppelt konkav gewölbten Oberflächenbereich O dk , welche zusammengenommen vorzugsweise die gesamte Oberfläche der rundum laufenden Vertiefung bilden. Mit anderen Worten, weder zwischen dem sattelförmig gewölbten Oberflächenbereich O sg und dem doppelt konkav gewölbten Oberflächenbereich O dk noch außerhalb bzw. jenseits dieser Oberflächenbereiche O sg , O dk gibt es einen größeren, ebenen oder zumindest linearen Bereich.

Eine weitere Konstruktionsvorschrift- besagt, dass der sattelförmig gewölbte Oberflächenbereich O sg und der doppelt konkav gewölbte Oberflächenbereich O dk nahezu gleich groß sein sollte, so dass gilt:

|O sg - O dk | < 2 * ττ cm 2 , zum Beispiel

|O sg - O dk | < 1 ,5 * TT cm 2 , wobei vorzugsweise

[O sg - O dk | < π cm 2 , insbesondere wobei

|O sg - O dk | < o,5 * π cm 2 .

Dabei ist zu bedenken, dass ε = π cm 2 = 3,14 cm 2 sehr klein ist im Verhältnis zu einer Laufbahn mit z.B. einer Breite b von 2 cm und einem Bahndurchmesser von etwa 1 m = 100 cm Durchmesser, so dass gilt: 0 = 2 cm * 100 cm * π = 200 * π cm 2 = 628 π cm 2 , O = O sg + O dk » O sg - O dk .

Ideale Verhältnisse ergeben sich, wenn die rundum laufende Vertiefung zur Aufnahme des Laufoder Gleitbahn-Drahtes einen kreisbogenförmigen Querschnitt aufweist. Ein solcher, kreisbogenförmiger Querschnitt erlaubt eine leichtgängige Relativbewegung zwischen dem Laufbahn-Draht und dem jenen lagernden Bett bzw. Vertiefung. Es wird empfohlen, dass der kreisbogenförmige Querschnittsverlauf q kb der rundum laufenden Vertiefung zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn-Drahtes genauso lang ist wie ein Halbkreisbogen mit einem dem Querwölbungsradius r q der rundum laufenden Vertiefung entsprechenden Radius, oder kürzer:

Durch diese Maßnahme kann ggf. die Bauhöhe des Wälzlagers verringert werden. Eine Weiterbildung der Erfindung, wonach dass der kreisbogenförmige Querschnittsverlauf q kb der rundum laufenden Vertiefung zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes genauso lang ist wie die Länge I eines auf der Laufbahn- Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers, oder länger: qkb > dient dem Zweck, den Wälzkörpern einen maximalen Kontaktbereich mit dem Laufbahn-Draht zu ermöglichen und dadurch deren Druckbelastung zu minimieren. Sofern die rundum laufende Vertiefung zur Aufnahme des Laufbahn-Drahtes sowie die ebene Stirnseite und die kranzförmig angeordneten Befestigungsmittel zur Anlage und Festlegung des betreffenden Anschlusselements an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil, durch Bearbeiten oder Formgebung desselben, gemeinsamen Grundkörpers des betreffenden Anschlusselements hergestellt sind, kann gewährleistet werden, dass die Laufbahn an dem betreffenden Laufbahn-Draht in von äußeren Kräften freiem Zustand vollkommen eben ist.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die kranzförmig angeordneten Befestigungsmittel zur Festlegung des betreffenden Anschlusselements an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil als Durchgangsbohrungen oder als vorzugsweise mit einem Innengewinde versehene Sacklochbohrungen ausgebildet sind. Dabei kann sich die Auswahl der jeweils optimalen Bohrungsart nach dem betreffenden Anwendungsfall und/oder nach den örtlichen Gegebenheiten richten.

Erfindungsgemäß können zwei oder mehr Laufbahn-Drähte in unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnet sein, insbesondere zwei oder mehr Laufbahn-Drähte mit gleicher Länge. Diese Lauf- oder Gleitbahn- Drähte bzw. die daran ausgebildeten Lauf- oder Gleitbahnen können dabei wahlweise der selben Wälzkörperreihe zugeordet sein und diese unmittelbar zwischen sich aufnehmen, oder sie sind unterschiedlichen, übereinander angeordneten Wälzkörperreihen zugeordnet, um jene gegeneinander vorzuspannen.

Die rundum laufende Vertiefung zur Aufnahme des Lauf- oder Gleitbahn- Drahtes kann sowohl an einer vorspringenden Nase oder einem vorspringenden Bund eines Nasenrings angeordnet sein, als auch an wenigstens einem Trag- oder Haltering. Damit lässt sich konstruktiv auf sämtliche Erfordernisse und Vorgaben eingehen. Eine dem Laufbahnring bezüglich der darauf abrollenden Wälzkörper gegenüber liegende Laufbahn kann in den Ringkörper des betreffenden Anschlusselements unmittelbar eingearbeitet sein, insbesondere unter Härten eines entsprechenden Oberflächenbereichs. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann auch eine dem Laufbahnring bezüglich der darauf abrollenden Wälzkörper gegenüber liegende Laufbahn an einem in eine dortige Vertiefung eingelegten Laufbahn- Draht ausgebildet sein. Ferner lässt sich die Anordnung dahingehend treffen, dass wenigstens einer von zwei, einer gemeinsamen Reihe von Wälzkörpern zugeordneten Laufbahndrähten einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Zwar kann sich dieser dann in seinem Bett bzw. in seiner Vertiefung nicht drehen oder verwinden; dies ist jedoch auch nicht erforderlich, weil ja der andere Laufbahnring diesen Freiheitsgrad der Bewegung aufweist und sich entsprechend an den querschnittlich rechteckigen Laufbahnring anpassen kann.

Ferner entspricht es der Lehre der Erfindung, dass ein Anschlusselement oder ein Teil desselben, insbesondere ein Trag- oder Haltering, mit einem Maschinen- oder Anlagenteil integriert ist, insbesondere mit einer Nabe einer Windkraftanlage. Dadurch lässt sich eventuell ein höherer Steifigkeitsgrad erreichen als durch Anschrauben eines Anschlusselements an ein anzuschließendes Maaschinen- oder Anlagenteil.

Der Querschnitt der eigentlichen Lauf- oder Gleitbahnfläche sollte derart an die Wälz- oder Gleitkörper angepasst sein, dass sich ein maximal großer Kontaktbereich ergibt. Dieses ist bei einem Wälzkörper ein linienförmiger Kontaktbereich, bei einem Gleitkörper ein flächiger Kontaktbereich.

Es hat sich bewährt, dass die Wälzkörper wenigstens einer Reihe genau eine ausgezeichnete Rotationsachse aufweisen. Unter diese Definition fallen alle rotationsssymmetrischen Körper, welche nicht kugelförmig sind, also bspw. Zylinder- oder Nadelrollen, Kegelrollen oder tonnenförmige Wälzkörper.

Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass die (ausgezeichneten) Rotationsachsen sämtlicher Wälzkörper der wenigstens einen Reihe von Wälzkörpern in unbelastetem Zustand des Wälzlagers in einer gemeinsamen Ebene liegen, die von der gemeinsamen Drehachse lotrecht durchsetzt wird. Es handelt sich dabei vorzugsweise um eine axiale Wälzkörperreihe, die ausschließlich oder überwiegend dafür konzipiert ist, Kräfte parallel zu der Drehachse aufzunehmen und weiterzugeben.

Wenn die Wälzkörper einer Reihe um ihre in einer gemeinsamen Ebene liegenden Längsachsen rotieren, benötigen rollenförmige Wälzkörper einer axialen Lagerreihe dazu eine Laufbahn an dem in eine Vertiefung einlegbaren Draht, welche als ebene Fläche ausgebildet ist; für rollenförmige Wälzkörper einer radialen Lagerreihe laufen vorzugsweise an einer zylindermantelförmigen Laufbahn entlang, welche ggf. an einem in eine Vertiefung einlegbaren Draht ausgebidlet sein kann. Eine bevorzugte Konstruktionsvorschrift besagt, dass - insbesondere für eine axiale Lagerreihe - die innerhalb einer von der Drehachse aufgespannten, radialen Ebene gemessene Breite einer rundum laufenden Vertiefung zur Aufnahme eines Laufbahn-Drahtes gleich dem 0,8-fachen der Länge I eines auf der Laufbahn-Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers ist oder größer, beispielsweise gleich dem 0,9-fachen dieser Länge oder größer, vorzugsweise gleich dem 0,95-fachen dieser Länge oder mehr, insbesondere gleich dieser Länge eines auf der betreffenden Laufbahn- Fläche abrollenden Wälzkörpers oder mehr. Damit können die Wälzkörper fast auf ihrer gesamten Länge auf dem betreffenden Laufbahn-Draht aufliegen bzw. abrollen, so dass die Kräfteverteilung und -entlastung in dem Kontaktbereich optimal ist.

Ferner sollte - insbesondere für eine axiale Lagerreihe - die in radialer Richtung zu der Drehachse gemessene Öffnungsweite der rundum laufenden Vertiefung gleich dem 0,8-fachen der Länge I eines auf der Laufbahn-Fläche des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers sein oder größer, beispielsweise gleich dem 0,9-fachen dieser Länge oder größer, vorzugsweise gleich dem 0,95-fachen dieser Länge oder mehr, insbesondere gleich dieser Länge I eines auf der betreffenden Laufbahn-Fläche abrollenden Wälzkörpers oder mehr. Eine solche überwiegende Radialerstreckung der rundum laufenden Vertiefung erlaubt es dem dahinein gelegten Laufbahn- Draht, einen großen, ebenen Kontaktbereich zur Übertragung großer axialer Kräfte auszubilden

Die zur Drehachse des Wälzlagers parallele Erstreckung des Laufbahn- Drahtes sollte - bei einer axialen Lagerreihe - gleich dem Durchmesser eines auf der Laufbahn-Fläche des Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers sein oder kleiner als jener, vorzugsweise gleich dem Radius eines auf der Laufbahn-Fläche des Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers oder kleiner als jener, insbesondere gleich dem 0,9-fachen Radius eines auf der Laufbahn- Fläche des Laufbahn-Drahtes abrollenden Wälzkörpers. Je kleiner die axiale Erstreckung eines Laufbahn-Drahtes ist, um so kleiner und leichter kann man ggf. das betreffende Wälzlager bauen. Zusätzlich zu den axialen Wälzkörperreihen zeichnet sich die Erfindung vorzugsweise aus durch eine weitere Reihe von Wälzkörpern, welche als Radiallagerung dient. Deren Wälzkörper können sich hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Größe von den anderen Wälzkörperreihen unterscheiden.

Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit, dass vorzugsweise rollenförmige Wälzkörper in einem Käfig oder in mehreren Käfigsegmenten geführt sind. Dadurch können sich die Wälzkörper nur gemeinsam rollend bewegen, anstatt sich relativ zueinander zu bewegen.

Eine dazu alternative Ausführung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen zwei benachbarten Wälzkörpem Abstandskörper eingefügt sind. Da Abstandskörper keine die Wälzkörper an deren Stirnseiten umgreifenden Längsholme aufweisen, kann der Spalt im Bereich dieser Wälzkörper mit einer minimalen Radialerstreckung ausgeführt sein, wodurch Bauraum und Gewicht erspart wird.

Die Erfindung lässt sich dahingehend weiterbilden, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse eine Mantelfläche aufweisen, die zumindest bereichsweise einer Zylindermantelfläche folgt.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer zumindest bereichsweise zylindrischen Mantelfläche entlang von ebenen Laufbahnen abrollen.

Die Erfindung lässt sich weiter optimieren, indem in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse eine Mantelfläche aufweisen, die einer Mantelfläche eines Kegelstumpfs oder einer Tonne folgt. Eine bevorzugte Konstruktions Vorschrift besagt, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer kegelstumpfförmigen Mantelfläche entlang wenigstens einer konischen Laufbahn abrollen, d.h., einer Laufbahn mit einem sowohl gegenüber der Drehachse der Vorrichtung als auch gegenüber deren Grundebene geneigt verlaufenden Querschnitt. Damit lässt sich bei axialen Lagerreihen ein Reibschlupf komplett vermeiden.

Schließlich kann vorgesehen sein, dass in wenigstens einer Reihe die dortigen Wälzkörper mit jeweils einer ausgezeichneten Rotationsachse und einer tonnenförmigen Mantelfläche entlang wenigstens einer Laufbahn abrollen, deren Querschnitt an einen Längsschnitt durch die tonnenförmige Mantelfläche eines tonnenförmigen Qälzkörpers angepasst ist.

Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:

Fig. 1 einen Schnitt durch die ringförmigen Anschlusselemente einer erfindungsgemäßen Wälzlagerung;

Fig. 2 einen Schnitt durch die ringförmigen Anschlusselemente einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, teilweise abgebrochen, wobei die Wälzkörper in Käfigen geführt sind;

Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer anderen

Ausführungsform der Erfindung, wobei die Wälzkörper durch Abstandskörper geführt sind; Fig. 4 einen der bei der Ausführungsform nach Fig. 3 verwendeten

Abstandskörper in einer perspektivischen Darstellung; Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer wiederum abgewandelten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer noch anderen

Ausführungsform der Erfindung; sowie

Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem Schnitt quer durch die ringförmigen Anschlusselemente. Bei allen in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung i zur drehbaren Kopplung wenigstens zweier ringförmiger, zu einer gemeinsamen Drehachse konzentrischer und voneinander beabstandeter Anschlusselemente 2, 3 wurde der an die Schnittfläche angrenzende Verlauf der geschnittenen Ringe weggelassen. Damit soll absichtlich offengelassen werden, welches der beiden Anschlusselemente 2, 3 außen und welches innen liegt, denn dies ist für die Erfidung unerheblich; bei jeder dargestellten Ausführungsform kann wahlweise das jeweils links dargestellte Anschlusselement 2 als Außen- oder Innenring ausgebildet sein und das jeweils rechts dargestellte Anschlusselement 3 dementsprechend als Innen- oder Außenring.

Bei allen Ausführungsformen ist die Vorrichtung 1 als Großwälzlager ausgebildet, vorzugsweise mit einem Durchmesser von etwa 1 m oder mehr. Ferner können die dargestellten Vorrichtungen 1 mit verschiedenen, nicht dargestellten Anbauten versehen sein, beispielsweise mit einem Gehäuse, mit einer Verzahnung an wenigstens einem Anschlusselement 2, 3, womit ein Antriebselement wie bspw. ein Ritzel oder eine Schnecke, kämmt, femer mit einer Bremse, Messfühlem, etc. Eine Besonderheit solcher Großwälzlager ist, dass sie aufgrund ihrer Abmessungen nicht an ihren außen liegenden Mantelflächen 4, 5 angeschlossen werden, sondern sie werden entweder mit einem anzuschließenden Anlagen- oder Maschinenteil integriert wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 , wo jedenfalls ein Teil des rechts dargestellten Anschlusselements 3 mit der Nabe 6 einer Windkraftanlage zu einem einzigen Stück integriert ist, oder sie besitzen wenigstens eine ebene Anschlussfläche 7, 8, 9, 10 zur vollflächigen oder weitgehend vollflächigen Anlage an einem Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil. Zur unverrückbaren Festlegung an einem solchen Fundament, Chassis, Anlagen- oder Maschinenteil sind in einer solchen ebenen Anschlussfläche 7, 8, 9, 10 mehrere Befestigungselemente 11 , 12 kranzförmig verteilt angeordnet. Hierbei handelt es sich bevorzugt um Bohrungen, beispielsweise um Durchgangsbohrungen wie in dem in Fig. 1 links dargestellten Anschlusselement 2, oder um Scklochbohrungen wie in dem in Fig. 1 rechts dargestellten Anschlusselement 3. Während Durchgangsbohrungen bevorzugt ohne Gewinde ausgebildet sind, weisen Sacklochbohrungen vorzugsweise ein Innengewinde 13 auf, das sich zumindest über einen Teil ihrer Länge erstreckt. Durch eine Vielzahl von in diese Befestigungsbohrungen 11 , 12 hinein oder hindurch gesteckte Schrauben wird das betreffende Anschlusselement 2, 3 in axialer Richtung fest und damit reibschlüssig gegen eine Anschlusskonstruktion gepresst.

Wie man der Zeichnung weiter entnehmen kann, ist bei allen dargestellten Ausführungsformen zwischen den beiden Anschlusselementen ein Spalt 14 vorgesehen, um eine Relativ-Drehbarkeit zwischen den beiden Anschlusselementen 2, 3 zu ermöglichen.

Großwälzlager der dargestellten Bauform sollen in der Praxis zumeist hohe Kräfte oder Dreh- oder Kippmomente aufnehmen bzw. übertragen. Hierfür sind kugelförmige Wälzkörper weniger gut geeignet, weil diese jeweils nur einen nahezu punktförmigen Kontaktbereich zu den jeweiligen Laufbahnflächen ausbilden. Innerhalb dieser kleinen Kontaktbereiche kann bei großen, von außen einwirkenden Kräften oder Kippmomenten alsbald eine Materialüberlastung eintreten. Deshalb sieht die Erfindung vor, dass sich in dem Spalt 14 wenigstens eine Reihe reifenförmiger Wälzkörper 15, 16, 17 abwälzt. Bevorzugt sind die rollenförmigen Wälzkörper 15, 16, 17 als Zylinderrollen ausgebildet, wobei jedoch auch andere, nicht kugelförmige Geometrien denkbar wären, z.B. tonnenförmige oder konische Wälzkörper. Solche Wälzkörper 15, 16, 17 sind dadurch charakterisiert, dass sie rotationssymmetrisch zu genau einer, wohldefinierten Rotationsachse sind, die im folgenden als ihre Längsachse 18 bezeichnet werden soll. Derartige, reifenförmige Wälzkörper 15, 16, 17 sind bei geeigneter Gestaltung der Laufbahnen in der Lage, linienförmige Kontaktbereiche auszubilden, so dass äußere Kräfte oder Kippmomente auf einen viel größeren Kontaktbereich verteilt werden können, so dass Materialüberlastungen weitaus seltener sind. Allerdings können rollenförmige Wälzkörper 15, 16, 17 nur Kräfte radial zu ihrer Längsachse 18 übertragen, nicht auch Kraftkomponenten in Richtung ihrer Längsachse 18, wie dies bei kugelförmigenWälzkörpern insbesondere bei den sogenannten Vierpunktlagern möglich ist. Daher werden üblicherweise für aixiale Kräfte in beiden Richtungen, also nach unten sowie nach oben, jeweils unterschiedliche Reihen von Wälzkörpern 15, 16 verwendet, und für die Übertragung radialer Kräfte ist eine dritte Reihe von Wälzkörpern 17 vorgesehen.

Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, haben daher alle Wälzlager- Ausführungformen drei oder mehr Reihen von Wälzlagern 15, 16, 17.

Bevorzugt sind im Rahmen wenigstens einer Reihe die rollenförmigen Wälzkörper 15, 6, 17 derart angeordnet, dass die Längsachsen 18 sämtlicher Wälzkörper 15, 16, 17 in der betreffenden Reihe entweder in einer Ebene liegen oder auf einer einzigen Mantelfläche eines einzigen, gedachten, rotationssymmetrischen Körpers, also einer Kegelfläche oder einer Zylinderfläche. Wälzkörper 15, 16, deren Längsachsen 18 in einer Ebene liegen, übertragen überwiegend oder ausschließlich axiale Kräfte zwischen den Anschlusselementen 2, 3, also Kräfte in Richtung der Drehachse zwischen jenen, und daher sollen Reihen mit derartig orientierten Wälzkörpern 15, 16 als axiale Wälzkörperreihen bezeichnet werden.

Wälzkörper 17, deren Längsachsen 8 auf einer Zylindermantelfläche liegen, übertragen überwiegend oder ausschließlich radiale Kräfte zwischen den Anschlusselementen 2, 3, also Kräfte radial zu der Drehachse, und daher sollen Reihen mit derartig orientierten Wälzkörpern 17 als axiale Wälzkörperreihen bezeichnet werden.

Wälzkörper, deren Längsachsen auf einer Kegelmantelfläche liegen, übertragen sowohl radiale als auch axiale Kräfte zwischen den Anschlusselementen 2, 3. Im Rahmen der bevorzugten Ausführungsformen treten jedoch solche Wälzkörper kaum auf.

Um für mehrere Reihen von Wälzkörpem 15, 16, 17 jeweils Laufbahnen zur Verfügung zu stellen, ist ein Anschlusselement 2 als sogenannter Nasenring ausgebildet mit einer rundum laufenden Nase 19 oder einem rundum laufenden Bund 20.

Vorzugsweise hat eine solche Nase 19 oder ein socher Bund 20 einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt, mit zwei ebenen Flanken 21 , 22 und einer zylindrischen oder hohlzylindrischen Stirnseite 23, welche jeweils als Laufbahnen für Wälzkörper 15, 16, 17 dienen können, wie dies in Fig. 1 zu sehen ist. Um auch axiale Kräfte übertragen zu können, müssen die Flanken 21 , 22 der Nase 9 oder des Bundes 20 von dem anderen Anschlusselement 3 in radialer Richtung, bezogen auf die Drehachse der Dreh-Vorrichtung 1 , überlappt werden. Zu diesem Zweck hat das nicht als Nasenring ausgebildete Anschlusselement 3 an seiner dem Spalt 14 zugewandten Mantelfläche eine C-förmige Geometrie, weist also wenigstens eine dem Spalt 14 zugewandte, rundum laufende Nut 24 auf, in welche die Nase 19 oder der Bund 20 eingreift, durch den Spalt 14 beabstandet. Die Nut 24 hat zwei Flanken 25, 26 und einen Grund 27, wo sich jeweils Laufbahnen für die Wälzkörper 15, 16, 17 befinden.

Allerdings behindert die rundum in die Nut 24 eingreifende Nase 19 bzw. der rundum darin eingreifende Bund 20 den Zusammenbau der beiden Anschlusselemente 2, 3. Aus diesem Grund ist das nicht als Nasenring ausgebildete Anschlusselement 3 im Bereich der Nut 24 unterteilt in zwei aneinander liegende Ringe, welche entlang einer vorzugsweise ebenen Fläche 28 aneinandergrenzen, nämlich in einen die Nase 19 oder den Bund 20 untergreifenden Tragring 29 und in einen die Nase 29 oder den Bund 20 übergreifenden Haltering 30. Im Bereich der Trennfläche 28 kann sich zur gegenseitigen Zentrierung eine rundum laufende Abstufung befinden, so dass Trag- und Haltering 29, 30 nur bei exakt konzentrischer Ausrichtung - also ohne jeglichen Versatz in radialer Richtung - unter Ausbildung eines vollflächigen Kontaktes zusammenfügen lassen.

Vorzugsweise ist der Spalt 14 an einer oder beiden Mündungen, also jenseits der jeweils äußersten Wälzkörperreihe 15, 16, 17, durch ein dortiges, vorzugsweise ringförmiges Dichtmittel abgedichtet. Dadurch ist es möglich, den Hohlraum in dem Spalt 14 ganz oder teilweise mit einem Schmiermittel zu füllen, beispielsweise mit Schmierfett oder Schmieröl.

Wie bereits ausgeführt, sind erfindungsgemäße Großwälzlager oftmals großen, äußeren Kräften oder Kippmomenten ausgesetzt, weshalb rollenförmige Wälzkörper 15, 16, 17 bevorzugt werden. Allerdings ist dadurch keinesfalls ausgeschlossen, dass sich die Anschlusselemente 2, 3 ausgehend von ihrer ursprünglich idealen Kreisringform verformen, beispielsweise hin zu einer leicht elliptischen Gestalt. Eine solcher Verformung könnte allenfalls durch massive Versteifungen verhindert werden, was aber bei vielen Anwendungsfällen zu einer unerwünschten Volumen- und vor allem Gewichtszunahme führen würde. Beispielsweise sollen die Flügel eines Windrades möglichst leicht sein. Diese Anforderung trifft auch auf die Rotorblattlager zu, wo die einzelnen Blätter verstellbar, d.h., um ihre Längsachse drehbar, mit der Nabe des Windrades verbunden sind. Einerseits führen Verwindungen eines Flügels infolge vielfältiger, von außen angreifender Kräfte zu einer Verformung seiner Anschlussfläche, die sich ohne massive Gegenmaßnahme unweigerlich auf das daran angeschlossenen Anschlusselement 2, 3 überträgt. Andererseits muss das gesamte Windrad einschließlich aller Flügel und Rotorblattlager sowie mitsamt der Nabe von dem Rotor- oder Hauptlager getragen werden und sollte daher so leicht als möglich sein. Daher sind Versteifungen im Bereich der Rotorblattlager meistens unerwünscht. Man nimmt daher lieber leichte Verformungen der Anschlusselemente 2, 3 hin.

Solche Verformungen der Anschlusselemente 2, 3 haben mindestens zwei gravierende Auswirkungen, welche sich negativ auf die betreffende Lagerung auswirken.

Zum einen verformen sich nicht beide Anschlusselemente 2, 3 gleichsinnig, sondern unterschiedlich, beispielsweise elliptisch, jedoch derart, dass die Längsachsen beider Ellipsen nicht konzentrisch oder parallel zueinander sind, sondern zumeist so, dass diese Längsachsen der beiden Ellipsen einen Winkel miteinander einschließen oder gar rechtwinklig aufeinander stehen. Dadurch verändert sich die Spaltweite im Bereich der Mündung des Spaltes 14 auf unvorhersehbare Weise, und manche Spaltdichtung kann dann ihre Aufgabe einer zuverlässigen Abdichtung nicht mehr erfülllen, was zu einer Leckage des Schmiermittels führt.

Andererseits können Verbiegungen und/oder Verwindungen der Anschlusselemente 2, 3 auftreten, und zwar vorzugsweise ebenfalls in beiden Anschlusselementen 2, 3 unterschiedlich. Dies führt gerade bei rollenförmigen Wälzkörpern 15, 16, 17 dazu, dass die beiden Laufbahnen der beiden Anschlusselemente 2, 3, zwischen denen die Wälzkörper 15, 16, 17 abrollen, jedenfalls in bestimmten Abschnitten des Umfangs der Anschlusselemente 2, 3 querschnittlich nicht mehr parallel zueinander ausgerichtet sind. Dies führt dann dazu, dass die rollenförmigen Wälzkörper 15, 16, 7 nicht mehr den erwünschten, linienförmigen Kontaktbereich zu den Laufbahnen ausbilden können, sondern wieder nur den von kugelförmigen Wälzkörpern 15, 16, 17 her bekannten, punktförmigen Kontaktbereich. Dadurch sinkt die Tragfähigkeit der betreffenden Wälzkörper 15, 16, 17, und falls die äußeren Belastungen nicht sofort reduziert werden, können die nur auf einer ihrer Kanten tragenden Wälzkörper 15, 16, 17 oder die jene abstützenden Laufbahnen beschädigt werden. Als Abhilfe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass wenigstens eine Laufbahn für wenigstens eine Reihe von rollenförmigen Wälzkörpern 15, 16, 17 nicht unmittelbar an dem betreffenden Anschlusselement 2, 3 ausgebildet ist, also nicht durch Formgebung oder Bearbeitung des Grundkörpers des betreffenden Anschlusselements 2, 3, worin auch beispielsweise die Befestigungsbohrungen 11 , 12 eingearbeitet sind. Vielmehr befindet sich wenigstens eine solche Laufbahn 31 , 32, 33 an einem Laufbahn-Draht 34, 35, 36, der in eine rundum laufende Vertiefung 37, 38, 39 in dem betreffenden Anschlusselement 2, 3 eingelegt ist. Die Laufbahn 31 , 32, 33 ist an die Getalt und Orientierung der daran abrollenden Wälzkörper 15, 16, 17 angepasst. Bei zylindrischen Rollen 15, 16, 17 ist ein Schnitt quer durch die Laufbahn 31 , 32, 33 an dem betreffenden Laufbahn-Draht 34, 35, 36 gerade gestreckt, wie Fig. 1 zeigt. Allerdings kann die Gestalt der Laufbahn 31 , 32, 33 selbst dennoch unterschiedlich sein. So sind die Laufbahnen 31 , 32 für axiale Wälzkörperreihen 15, 16 eben, die Laufbahn 33 für eine radiale Wälzkörperreihe 17 ist zylindrisch oder hohlzylindrisch. Die Laufbahn-Drähte 34, 35, 36 sind in die betreffende Vertiefung 37, 38, 39 eingelegt und werden von dieser an ihrer der Laufbahn 31 , 32, 33 abgewandten Rückseite 40, 41 , 42 vollflächig abgestützt. Dadurch können insbesondere Druckkräfte durch einen Laufbahn-Draht hindurch unmittelbar in den Korpus des betreffenden Anschlusselements 2, 3 eingeleitet werden. Dies wird dadurch ermöglicht, dass ein Querschnitt durch die betreffende Vertiefung 37, 38, 39 dem Querschnittsverlauf an der Rückseite 40, 41 , 42 des darin eingelegten Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 entspricht.

Allerdings kann es dennoch eine Bewegungsmöglichkeit zwischen Laufbahndrähten 34, 35 und den jene umgebenden Vertiefungen 37, 38 geben, nämlich wenn der Querschnittsverlauf an der Rückseite des Laufbahn- Drahtes 34, 35 sowie ein Querschnitt durch die betreffende Vertiefung 37, 38 jeweils einem Kreisbogen entspricht, wie dies in Fig. 1 bei den beiden Laufbahn-Drähten 34, 35 für die axialen Wälzkörperreihen 15, 16 verwirklicht ist. In diesem Falle ist eine Verdrehung und/oder Verwindung eines solchen Laufbahndrahtes 34, 35 innerhalb und relativ zu der jenen aufnehmenden Vertiefung 37, 38 möglich. Dadurch gelingt es, die Laufbahnen zu beiden Seiten eines rollenförmigen Wälzkörpers 15, 6, 7 parallel zu halten, bzw. eine parallele Einstellung zu ermöglichen, und demzufolge kann ein rollenförmiger Wälzkörper 15, 16, 17 selbst bei einer Verwindung eines oder beider Anschlusselemente 2, 3 stets linienförmige Kontaktbereiche zu beiden Laufbahnen ausbilden. Die Reduzierung auf punktförmige Kontaktbereiche wird vermieden.

Dabei kann man sich die Funktion solcher Laufbahn-Drähte 34, 35, 36 mit einem kreisbogenförmigen Querschnitt ihrer der jeweiligen Laufbahn 31 , 32, 33 abgewandten Rückseite 40, 41 , 42 wie folgt vorstellen:

Verwindet sich ein Anschlusselement 2, 3 anders als das jeweils andere Anschlusselement 3, 2, so würden die Querschnitte der beiden, einen rollenförmigen Wälzkörper 15; 16; 17 zwischen sich einschließenden Laufbahnen 31 , 43; 32, 44; 33, 45 schief zueinander werden, also nicht mehr parallel zueinander wie in Fig. 1 für den kräftefreien Zustand dargestellt. Der lichte Spalt 14 hätte dann im Bereich einer Rolle 15, 16, 17 eine etwa trapezförmige Gestalt. Dadurch steigt im Bereich der kürzeren der beiden zueinander parallelen Seiten dieses Trapezes der von der Rolle 15, 16, 17 auf die Laufbahnen 31 , 43; 32, 44; 33, 45 ausgeübte Druck an, während der Druck an der gegenüber liegenden, längeren Trapezseite abnimmt. Dies hat einen unsymmetrischen Einfluss auf den Laufbahn-Draht 34, 35, 36 zur Folge, mit dem Effekt, dass dieser sich innerhalb seines Bettes, also der rundum laufenden Vertiefung 37, 38, 39, dreht, bis der Druck im Bereich seiner beiden Kanten wieder annähernd gleich ist.

Da im Normalfall eine Verbiegung oder Verwindung eines Anschlusselements 2, 3 an unterschiedlichen Stellen des Umfangs unterschiedlich groß ist, wird der Laufbahn-Draht 34, 35, 36 gezwungen, sich ebenfalls zu verwinden.

Jedoch ist die Querschnittsfläche Q L eines Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 deutlich kleiner als die Querschnittsfläche Q A des betreffenden Anschlusselements 2, 3, so dass für eine Vewindung des Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 eine weitaus geringere Kraft erforderlich ist als für die Verwindung des Anschlusselements 2, 3 selbst. Der Laufbahn-Draht 34, 35, 36 ist also „weicher" als das Anschlusselement 2, 3 und kann daher dessen Verwindungen allesamt kompensieren. Denn eigentlich ist ja die Verwindung des Laufbahn-Drahtes 34, , 35, 36 entgegengesetzt zu der Verwindung des Anschlusselements 2, 3, und führt also dazu, dass die absolute Verwindung des betreffenden Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 - abezogen auf ein absolutes Referenzsystem und nicht auf das betreffende Anschlusselement 2, 3 - kleiner ist als die Verwindung des Anschlusselements 2, 3 selbst, im Idealfall etwa null ist oder bleibt. Insgesamt gesehen vollführt daher der Laufbahn-Draht 34, 35, 36 im Idealfall eben keine Verwindung, sondern nur eine Verdrehung innerhalb bzw. gegenüber der ihn aufnehmenden Vertiefung 37, 38, 39. Wie oben dargelegt, kann ein erfindungsgemäßer Laufbahn-Draht 34, 35, 36 einen relativ kleinen Querschnitt Q L aufweisen, beispielsweise Q L < 0,2 * Q A , vorzugsweise

Q L < 0, 1 * Q A> insbesondere

QL < 0,05 * Q A . Damit die rollenförmigen Wälzkörper 15, 16, 1 7 bei einer Verdrehung eines Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 in seinem Bett nicht an das Anschlusselement 2, 3 selbst anstoßen kann, sollte die Breite der Laufbahn 31 , 32, 33 an dem Laufbahn-Draht 34, 35, 36 und damit dessen Breite insgesamt mindestens nahezu oder genauso groß sein wie die Länge der betreffenden rollenförmigen Wälzkörper 1 5, 16, 1 7 selbst.

Außderdem ist es sinnvoll, wenn die Laufbahn 31 , 32, 33 eines Laufbahn- Drahtes 34, 35, 36 im kräftefreien Ausgangszustand an wenigstens einer seiner beiden Längs-Kanten 46 über den Rand der als Bett dienenden Vertiefung 37, 38, 39 erhaben ist, so dass bei einer Relativ-Verdrehung der Rand der Laufbahn 31 , 32, 33 nicht in die Vertiefung 37, 38, 39 eintaucht. Dies kannn beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die maximale Tiefe der als Bett dienenden Vertiefung 37, 38, 39 kleiner ist als die maximale Dicke des Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 im Bereich der Laufbahnmitte. In Fig. 1 befinden sich die Vertiefungen 38, 39 für die Laufbahn-Drähte 35, 36 in dem Tragring 29, die Vertiefung 37 für den Laufbahn-Draht 34 ist in den Haltering 30 eingeformt oder eingearbeitet. Die Laufbahnen 43, 44 werden durch die Flanken 21 , 22 der Nase 19 gebildet, die Laufbahn 45 durch deren freie Stirnseite 23. Diese Laufbahnen sind vorzugsweise gehärtet, insbesondere oberflächengehärtet, man erkennt die gehärteten Bereiche 47, 48, 49 in Fig. 1. Damit die an den Laufbahn-Drähten 34, 35, 36 ausgebildeten Laufbahnen 31 , 32, 33 eine vergleichbare Tragkraft haben, kann der betreffende Laufbahn- Draht 34, 35, 36 ebenfalls gehärtet sein, wegen seines geringen Querschnitts Q L vorzugsweise durchgehend gehärtet, wenngleich auch ein oberflächiges Härten möglich wäre. Darüber hinaus wäre es auch möglich, die Oberfläche bzw. Innenseite einer, mehrerer oder aller Vertiefung(en) 37, 38, 39 zu härten, insbesondere durch Oberflächenhärtung.

In Fig. 1 ist ferner erkennbar, dass das betreffende Lager 1 für eine überwiegende Axialbelastung geschaffen ist, wie dies u.a. bei Rotorblattlagern einer Windkraftanlage anzutreffen ist.Daher sind die axialen Wälzkörper 15, 16 größer als die radialen Wälzkörper 17, entsprechend einer demgegenüber gesteigerten axialen Tragkraft. Daher neigen auch die axialen Wälzkörper 15, 16 eher zu einer kräftemäßigen Überlastung und sind durch Laufbahn-Drähte 34, 35 mit kreisbogenförmigem Querschnitt im Bereich der Rückseite 40, 4 in ihrem Bett verdrehbar gestaltet, während der Laufbahn-Draht 36 für die weitaus geringer belasteten, radialen Wälzkörper 17 einen rechteckigen Querschnitt aufweist und also in seinem Bett von ebensolchem Querschnitt nicht verdrehbar ist. Im Übrigen sollte noch erwähnt werden, dass ein Laufbahn-Draht 34, 35, 36 grundsätzlich zu einem Ring geschlossen sein könnte; vorzugsweise ist er jedoch nicht vollkommen geschlossen, so dass der Laufbahn-Draht 34, 35, 36 bei Temperaturveränderungen sich in seinem Bett in Umfangsrichtung des Anschlusseiements 2, 3 je nach Bedarf strecken oder stauchen kann und also an seiner Rückseite 40, 41 , 42 auf dem Grund der Vertiefung 37, 38, 39 stets eine vollflächige Abstützung erfährt. An einer ggf. vorhandenen Stoßstelle seiner Enden kann daher ein kleiner Spalt vorgesehen sein, als Spielraum für möglicherweise notwendige Dehnungen. Damit jedoch die rollenförmigen Wälzkörper 15, 16, 17 beim Überrollen einer solchen Stoßstelle nicht übelastet oder beschädigt werden, verlaufen die Stirnseiten des Laufbahn-Drahtes 34, 35, 36 vorzugsweise nicht innerhlab einer von der Drehachse des Wälzlagers aufgespannten Radialebene, sondern können einen demgegenüber geneigten Verlauf haben, also bspw. derart, dass die Fuge in der Laufbahn 31 , 32, 33 einen sowohl zu einer von der Drehachse aufgespannten Radialebene als auch zu der Roll-Richtung der Wälzkörper 15, 16, 17 schiefen Verlauf hat, beispielsweise unter einem Winkel von 30° bis 60° gegenüber der Roll- Richtung der Wälzkörper 15, 16, 27 geneigten Verlauf.

In Fig. 2 ist zu sehen, dass die Laufbahn-Drähte 34', 35', 36' auch in Vertiefungen 37', 38', 39' in dem als Nasenring ausgestalteten Anschlusselement 2' aufgenommen sein können, während dann die jeweils anderen Laufbahnen 43', 44', 45' in dem in Trag- und Haltering 29', 30' untergliederten Anschlusselement 3' unmittelbar eingeformt sein können; diese können auch dort gehärtet sein.

Man erkennt in Fig. 2 ferner, dass eine Rollenreihe 17' auch zwischen zwei Laufbahndrähten 36', 50 eingeschlossen sein kann. Davon hat ein Laufbahndraht 36' eine kreisbogenförmig gestaltete Rückseite 42', der andere Laufbahndraht 50 hat einen rechteckigen Querschnitt mit einer ebenen Rückseite 51. Schließlich ist bei der Lager-Bauform 1 ' nach Fig. 2 der Spalt 14' im Bereich der axialen, rollenförmigen Wälzkörper 15', 16' breiter als deren Länge ist, und zwar um ein Maß, welches das Einlegen eines Käfigs 52 in den Spalt 14' ermöglicht, in dessen fensterartigen Ausnehmungen 53 je ein rollenförmigen Wälzkörper 15', 16' geführt ist.

In Fig. 3 ist eine wiederum abgewandelte Lager-Bauform 1 " dargestellt. Diese unterscheidet sich von der Lager-Bauform 1 ' aus Fig. 2 nur dadurch, dass die Breite des Spaltes 14" nur geringfügig größer ist als die Länge der axialen Wälzkörper 15", 16". Dies wird dadurch ermöglicht, dass bei der Lager- Bauform 1 " die axialen Wälzkörper 15", 16" nicht durch Käfige 52 geführt werden, sondern lediglich mittels Abstandskörper 54 in Umlaufrichtung auf Abstand gehalten werden.

Ein solcher Abstandskörper 54 ist in Fig. 4 perspektivisch dargestellt. Man erkennt, dass dieser im Wesentlichen von sechs Flächen berandet wird: Die Oberseite 55 ist wie die Unterseite 56 auch eben. Diese beiden Seiten 55, 56 können identisch sein bzw. spiegelbildlich zueinander, bezogen auf eine mittige Horizontalebene; sie sind vorzugsweise parallel zueinander, haben jedoch bevorzugt keine rechteckige Form; vielmehr sind nur ihre radial zur Lager-Drehachse verlaufenden Kanten 57 gerade gestreckt; die beiden übrigen Kanten 58, 59 sind Kreisbögen, welche die Lager-Drehachse konzentrisch umgeben. Ebenso folgt eine oberseitige und eine unterseitige Schmierrille 60, 61 jeweils einem gekrümmten, zu der Lager-Drehachse konzentrischen Verlauf. Die radial außen liegende Begrenzungsfläche 62 des Abstandskörpers 54 ist ein Ausschnitt aus einer Zylindermantelfläche, deren Längsachse der Lager- Drehachse entspricht. Demgegenüber ist die radial innen liegende Begrenzungsfläche 63 des Abstandskörpers 54 ein Ausschnitt aus der Mantelfläche eines Hohlylinders, dessen Längsachse der Lager-Drehachse entspricht. Sowohl die radial außen liegende Begrenzungsfläche 62 als auch die radial innen liegende Begrenzungsfläche 63 des Abstandskörpers 54 weisen je eine in Umlaufrichtung der Laufbahnen 31 ", 32" verlaufende Schmierrille 64, 65 auf.

Die verbleibenden beiden Seiten 66, 67 des Abstandskörpers 54 sind den benachbarten Wälzkörpern 15", 16" zugewandt. Es handelt sich hierbei um Ausschnitte aus der Mantelfläche je eines Hohlylinders, dessen Längsachse der Längsachse 18" der benachbarten Wälzkörper 15", 16" entspricht. Damit zwischen dem Abstandskörper 54 und dem benachbarten Wälzkörper 15", 16" jeweils ein kleiner Schmier-Spalt verbleibt, ist der Wölbungsradius der beiden zueinander symmetrischen, hohlzylindrischen Seiten 66, 67 geringfügig größer als der Radius des bedtreffenden Wälzkörpers 15", 16".

Der Abstandskörper 54 weist eine Symmetrie zu einer zwischen der Ober- und Unterseite 55, 56 verlaufenden, zu jenen parallelen Ebene auf. Im Bereich dieser mittigen Symmetrieebene weist der Abstandskörper 54 eine zwischen den beiden zueinander symmetrischen, hohlzylindrischen Seiten 66, 67 durchgehende Ausnehmung 68 auf, vorzugsweise in Form eines zu der Ober- und/oder Unterseite 55, 56 parallelen Langlochs. Auch diese durchgehende Ausnehmung 68 dient zur Verteilung des Schmiermittels.

In Fig. 5 ist eine weitere Lager-Bauform 1 (3) zu sehen. Diese unterscheidet sich von der Lager-Bauform 1 " nach Fig. 3 vor allem dadurch, dass anstelle der in das Anschlusselement 2", 3" unmittelbar eingearbeiteten Laufbahnen 43", 44" ebenfalls in Vertiefungen 69, 70 eingelegte Laufbahn-Drähte 71 , 72 vorgesehen sind, an welchen die Laufbahnen 43 (3) , 44 (3) ausgebildet sind. Die Laufbahn-Drähte 71 , 72 haben wie auch die jene aufnehmenden Vertiefungen 69, 70 jeweils einen rechteckigen Querschnitt, vorzugsweise einen länglichen Querschnitt, dessen Tiefe kleiner ist als die Breite der Laufbahnen 43 (3) , 44 (3) . Eine solche Anordnung ist übrigens auch bei der Ausführungsform anch Fig. 2 möglich, d.h., die Vertiefungen 69, 70 für die zusätzlichen Laufbahn-Drähte 71 , 72 könnten auch in der Nase 19 eingearbeitet sein. Die in Fig. 6 wiedergegebene Lager-Bauform 1 (4) unterscheidet sich von der Lager-Bauform 1 (3) nach Fig. 5 vor allem dadurch, dass die Rückseiten 73, 74 der zusätzlichen Laufbahn-Drähte 71 (4) , 72 (4) kreisbogenförmige Querschnitte aufweisen, wie auch die dazu komplementären Innenseiten der jene aufnehmenden Vertiefungen 69 (4) , 70 (4) . Dadurch können sich beide Laufbahnen je nach Bedarf in ihrer bettartigen Aufnahme gegenüber dem jeweiligen Anschlusselement 2 (4) , 3 ( ) verdrehen und dadurch entwinden, so dass die dazwischen eingeschlossenen Wälzkörper 15 (4) , 16 (4) im Idealfall auch bei verwundenen Anschlusselementen 2 (4) , 3 (4) jeweils zwei völlig ebene Laufbahnen 31 (4) , 32 (4) , 43 (4) , 44 (4) vorfinden.

Fig. 7 zeigt eine weitere Lager-Bauform 1 (5) , die sich von der Lager-Bauform 1 (4) gemäß Fig. 6 vor allem durch die Querschnittsgeometrie der beiden ringförmigen Anschlusselemente 2 (5) , 3 (5) unterscheidet.

Hier weist das Anschlusselement 2 (5) eine etwa T-förmigen Querschnitt auf, etwa ähnlich dem Querschnitt eines T-Profils. Diese Geometrie umfasst eine mittige Säule 75 und einen quer darüber gelegten Balken 76 und wird auch als Taukreuz, ägyptisches Kreuz, Antoniuskreuz oder Antoniterkreuz bezeichnet. Die Enden des oberen Balkens 76 überragen die mittige Säule 75 seitlich und bilden je einen Bund 20a, 20b, der eine ähnliche Funktion übernimmt wie die Nase 19 des Anschlusselements 2 nach Fig. 1 ; insbesondere können an der Ober- und Unterseite 77a, 78a; 77b, 78b jedes Bundes 20a, 20b sowie an deren Stirnseiten 79a; 79b jeweils Laufbahnen für dort entlang rollende Wälzkörper 15a, 16a, 17a; 15b, 16b, 7b vorgesehen sein. Eine weitere Reihe von axialen Wälzkörpern 80 kann in dem Spalt 14 (5) zwischen den beiden Anschlusselementen 2 (5) , 3 (5) mittig oberhalb des säulenförmigen Mittelteils 75 abrollen. Alle Laufbahnen für alle Wälzkörper 15a, 16a, 17a; 15b, 16b, 17b, 80 können jeweils an Laufbahn-Drähten 34a (5) , 71a (5) , 35a (5) , 72a {5) , 36a (5) , 50a (5) , 34b {5) , 7 b (5) , 35b (5) , 72b (5) , 36b (5) , 50b (5) , 81 , 82 angeordnet sein. Vorzugsweise sind die rückwärtigen Querschnitte aller Laufbahn-Drähte 34a (5) , 71 a (5) , 35a (5) , 72a (5) , 34b (5) , 71 b (5) , 35b (5) , 72b (5) , 81 , 82 für axiale Wälzkörper 15a, 16a, 15b, 16b, 80 kreisbogenförmig, ebenso die rückwärtigen Querschnitte je eines Laufbahn-Drahts 36a (5) , 36b (5) für radiale Wälzkörper 17a (5) , 17b (5) ; bei letzteren kann jeweils ein Laufbahn-Draht 50a (5) , 50b (5) eine rechteckige Querschnittsgeomtrie aufweisen.

Die beschriebenen Eigenschaften der verschiedenen Lager-Bauformen 1 ; 1 '; 1 "; 1 (3) ; 1 (4) ; 1 (5) sind untereinander weitgehend kompatibel. So können beispielsweise alle Laufbahnen gehärtet sein, insbesondere alle Laufbahn- Drähte. Stets sollte im Bereich der Wälzkörper der Spalt 14 ausreichend bemessen sein, damit die Kanten und Stirnseiten der Wälzkörper beim Verwinden der Anschlusselemente 2, 3 nirgends anstoßen können. Die Laufbahn-Drähte können bei allen Ausführungsformen jeweils geschlossen oder unterbrochen sein, wobei die Geometrie der Enden der Laufbahn-Drähte bei allen Ausführungsformen die oben beschriebene Neigung aufweisen kann.

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Bezugszeichenliste

Vorrichtung 26 Flanke

Anschlusselement 27 Grund

Anschlusselement 28 Stoßfuge

Mantelfläche 29 Tragring

Mantelfläche 30 Haltering

Nabe 31 Laufbahn

Anschlussfläche 32 Laufbahn

Anschlussfläche 33 Laufbahn

Anschlussfläche 34 Laufbahn-Draht

Anschlussfläche 35 Laufbahn-Draht eefestigungselement 36 Laufbahn-Draht

Befestigungselement 37 Vertiefung

Innengewinde 38 Vertiefung

Spalt 39 Vertiefung

Wälzkörper 40 Rückseite

Wälzkörper 41 Rückseite

Wälzkörper 42 Rückseite

Längsachse 43 Laufbahn

Nase 44 Laufbahn

Bund 45 Laufbahn

Flanke 46 Längskante

Flanke 47 gehärteter Bereich

Stirnseite 48 gehärteter Bereich

Nut 49 gehärteter Bereich

Flanke 50 Laufbahn-Draht Rückseite 76 Balken

Käfig 77 Oberseite fensterartige Ausnehmung 78 Unterseite Abstandskörper 79 Stirnseite Oberseite 80 Wälzkörper Unterseite 81 Laufbahn-Draht Kante 82 Laufbahn-Draht Kante

Kante

Schmierrille

Schmierrille

'Begrenzungsfläche

Begrenzungsfläche

Schmierrille

Schmierrille

hohlzylindrische Seite

hohlzylindrische Seite

Ausnehmung

Vertiefung

Vertiefung

Laufbahn-Draht

Laufbahn-Draht

Rückseite

Rückseite

Säule