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Title:
WIRELESS MONITORING OF A DISINFECTANT DISPENSER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/069624
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a metering dispensing device (1), in particular for disinfectant, comprising a dispenser unit (2), which has a dispensing opening (4) and can be connected to a container filled with a medium to be dispensed, further comprising a housing (5) that at least partially surrounds the dispenser unit (2). The metering dispensing device (1) has a transmitter unit (6) and a trigger means by means of which the transmitter unit (6) can be activated when the metering dispensing device (1) is actuated, wherein when the transmitter unit (6) is activated, said unit transmits a radio telegram comprising an identifier identifying the metering dispensing device (1). The invention further relates to a method and system for monitoring metering dispensing devices (1) of said type, wherein at least one metering dispensing device (1) sends a radio telegram to a receiver unit (10) and said receiver unit relays the radio telegram to a central evaluating unit (12) connected for communication purposes to the receiver unit (10), wherein the evaluating unit (12) is equipped to log radio telegrams.

Inventors:
JORCZYK, Udo (Cäcilienhöhe 33, Recklinghausen, 45657, DE)
URBAN, Bastian (Kleefeld 67, Mülheim, 45481, DE)
Application Number:
EP2010/007383
Publication Date:
June 16, 2011
Filing Date:
December 06, 2010
Export Citation:
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Assignee:
FACHHOCHSCHULE GELSENKIRCHEN (Neidenburger Straße 43, Gelsenkirchen, 45897, DE)
JORCZYK, Udo (Cäcilienhöhe 33, Recklinghausen, 45657, DE)
URBAN, Bastian (Kleefeld 67, Mülheim, 45481, DE)
International Classes:
A47K5/12; G08B19/00; G08B21/24
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN (Schumannstrasse 97-99, Düsseldorf, 40237, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Dosierspendevorrichtung (1 ), insbesondere für Desinfektionsmittel, umfassend eine eine Spendeöffnung (4) aufweisende Spendereinheit (2), die mit einem Behälter verbindbar ist, der mit einem zu spendenden Medium (4) befüllt ist, weiterhin umfassend ein die Spendereinheit (2) zumindest teilweise

umgebendes Gehäuse (5), dadurch gekennzeichnet, dass sie eine

Sendeeinheit (6) und ein Auslösemittel aufweist, mittels welchem die

Sendeeinheit (6) bei Betätigung der Dosierspendevorrichtung (1 ) aktivierbar ist, wobei die Sendeeinheit (6) bei Ihrer Aktivierung ein Funktelegramm mit einer die Dosierspendevorrichtung (1 ) identifizierenden Kennung aussendet.

2. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sie berührungslos betätigbar ist, wobei das Auslösemittel durch eine Elektronik gebildet ist, die im Falle einer Annäherung eines Objektes an die Spendeöffnung (4) die Sendeeinheit (6) aktiviert.

3. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Spendereinheit (2) ein bewegbares Betätigungsmittel (8) aufweist, dessen mechanische Bewegung von dem Auslösemittel auf einen

Auslösemechanismus der Sendeeinheit (6) übertragbar ist.

4. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (6) baulich in der Spendereinheit (2) integriert ist.

5. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (6) gekapselt ist.

6. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (6) unterhalb des Behälters angeordnet ist, insbesondere zumindest mittelbar an dem Gehäuse (5) gehalten ist.

7. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (6) energieautark ist, wobei mittels des Auslösemechanismusses aus der Bewegung des Betätigungsmittels (8) elektrische Energie zur Speisung der Sendeeinheit (6) erzeugbar ist.

8. Dosierspendevorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Solarzelle zur Speisung der Sendeeinheit (6) aufweist.

9. System zur Überwachung von Dosierspendevorrichtungen (1 ) umfassend mindestens eine Dosierspendevorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, eine ein von der Dosierspendeeinrichtung (1 ) aussendbares

Funktelegramm empfangende Empfangseinheit (10) und eine mit der

Empfangseinheit (10) in Kommunikationsverbindung stehende zentrale Auswerteeinheit (12), wobei die Auswerteeinheit (12) dazu eingerichtet ist, Funktelegramme zu protokollieren.

10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die

Auswerteeinheit (12) die Kennung der das Funktelegramm ausgesendeten Dosierspendevorrichtung (1 ) mit einem den Empfang datierenden Datumsund/ oder Zeitstempel in einer Liste und/ oder einer Datenbank abspeichert.

11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die

Empfangseinheit (10) über WLAN mit der Auswerteeinheit (12) verbunden ist.

12. System nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vielzahl von Dosierspendevorrichtungen (1 ) und eine Mehrzahl von Empfangseinheiten (10) umfasst, wobei jede Empfangseinheit (10) mit der zentralen Auswerteeinheit (12) in Verbindung steht und jede Empfangseinheit (10) zumindest eine Dosierspendevorrichtung (1 ) lokal zugeordnet ist.

13. Verfahren zur Überwachung der Benutzung von Dosierspendevorrichtungen (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dosierspendevorrichtung (1 ) bei Ihrer Betätigung ein Funktelegramm mit einer die Dosierspendevorrichtung (1 ) identifizierenden Kennung aussendet, das Funktelegramm von einer Empfangseinrichtung (10) empfangen und von dieser an eine zentrale Auswerteeinheit (12) übertragen wird, wobei die Auswerteeinheit (12) das Funktelegramm protokolliert, insbesondere mit der Kennung der Dosierspendevorrichtung (1 ) und einem Datums- und/ oder Zeitstempel abspeichert.

14. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspeicherung in einer Liste und/ oder eine Datenbank erfolgt.

15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswertung der abgespeicherten Funktelegramme derart erfolgt, dass die Häufigkeit der Betätigung einer bestimmten Dosierspendevorrichtung (1 ) bezogen auf einen bestimmten Zeitraum ermittelt wird.

Description:
Drahtlose Desinfektionsmittelspenderüberwachung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dosierspendevorrichtung, insbesondere für Desinfektionsmittel, umfassend eine eine Spendeöffnung aufweisende

Spendereinheit, die mit einem Behälter verbindbar ist, der mit einem zu spendenden Medium befüllt ist, weiterhin umfassend ein die Spendereinheit zumindest teilweise umgebendes Gehäuse. Weiterhin betrifft die Erfindung ein System und ein Verfahren zur Überwachung der Benutzung von Dosierspendevorrichtungen.

Derartige Dosierspendevorrichtungen sind hinlänglich bekannt. Sie werden dazu verwendet, flüssige, zähflüssige oder pasteuse Medien aus einem Behälter in einer bestimmten Menge zur Verfügung zu stellen. Dabei sind wandhängende Modelle oder Modelle zum Hinstellen bekannt, beispielsweise als Seifenspender oder als Desinfektionsmittelspender, wie sie insbesondere in Arztpraxen und Krankenhäusern verwendet werden. Diese dienen der Hygiene, damit nosokomiale Infektionen vermieden werden.

Es ist zu beobachten, dass es in Krankenhäusern und Kliniken häufig zu

vermeidbaren Infektionen kommt, in Folge dessen Patienten sterben. Einer Studie zu Folge infiziert sich jeder zehnte Patient in Europa im Krankenhaus, fast jeder siebte auf Intensivstationen.

Das gezielte Desinfizieren der Hände, so wie Händewaschungen und Händepfiege können einen großen Beitrag zur Reduzierung der nosokomialen Infektion leisten. Aus diesem Grunde besteht eine große Notwendigkeit, die Qualität der

Händehygiene in öffentlichen Einrichtungen, wie Krankenhäusern oder Altenheimen zu überwachen und stetig zu verbessern. Beispielsweise ist es bekannt,

BESTÄTIGUNGSKOPIE Desinfektionsmittelspender mit einer Elektronik und einem Speicher auszustatten, in dem Informationen über die Anzahl und den Zeitpunkt der Betätigungen

abgespeichert werden. Über eine elektrische Schnittstelle, können diese Daten manuell ausgelesen und verarbeitet werden. Nachteilig ist hierbei, dass ein erheblicher personeller und zeitlicher Aufwand notwendig ist, um in einer Einrichtung mit einer Vielzahl von Desinfektionsmittelspendern jede dieser Spendereinrichtungen manuell auszulesen. Der Aufwand würde sich letztendlich in erheblichen

Zusatzkosten zum Spender niederschlagen.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Dosierspendevorrichtung, insbesondere für Desinfektionsmittel bereitzustellen, die auf einfache und kostengünstige Weise hinsichtlich ihrer Betätigung überwacht werden kann, so dass aus der Häufigkeit und dem Zeitpunkt der Betätigung der Dosierspendevorrichtung Rückschlüsse über den Verbrauch des zu spendenden Mediums, im Falle eines Desinfektionsmittels insbesondere auf die Hygiene in der die Dosierspendevorrichtung verwendenden Einrichtung gezogen werden können.

Diese Aufgabe wird durch die Dosierspendevorrichtung nach Anspruch 1 , sowie das System nach Anspruch 9 und das Verfahren nach Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen formuliert.

Erfindungsgemäß wird eine Dosierspendevorrichtung, insbesondere für

Desinfektionsmittel vorgeschlagen, umfassend eine eine Spenderöffnung

aufweisende Spendereinheit, die mit einem Behälter verbindbar ist, der mit einem zu spendenden Medium befüllt ist, weiterhin umfassend ein die Spendereinheit zumindest teilweise umgebendes Gehäuse, wobei die Dosierspendevorrichtung eine Sendeeinheit und ein Auslösemittel aufweist, mittels welchem die Sendeeinheit bei Betätigung der Dosierspendevorrichtung aktivierbar ist, und wobei die Sendeeinheit bei Ihrer Aktivierung ein Funktelegramm mit einer die Dosierspendevorrichtung identifizierenden Kennung aussendet.

Die Grundidee der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass eine

Dosierspendevorrichtung bei ihrer Betätigung ein Funktelegramm mit einer Kennung aussendet, die die Dosierspendevorrichtung eindeutig identifiziert. Ein derartiges Funktelegramm kann von einer Empfangseinrichtung empfangen und die Häufigkeit der Betätigung der Dosierspendevorrichtung in einem bestimmten Zeitintervall ausgewertet werden. Im Falle eines zu spendenden Desinfektionsmittels können mit Hilfe der erfindungsgemäßen Dosierspendevorrichtung wertvolle Erkenntnisse über die Hygiene der die Dosierspendevorrichtung bedienenden Personen gewonnen werden. Ein präzises Monitoring des Spendemittelverbrauchs, insbesondere des Händedesinfektionsmittelverbrauchs wird dadurch möglich.

Durch die in der Dosierspendevorrichtung integrierte Funktechnologie, wird keine Verkabelung zur Übertragung von Messdaten erforderlich. Eine erfindungsgemäße Dosierspendevorrichtung kann vielmehr flexibel an einem beliebigen Einsatzort montiert oder hingestellt werden.

Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Dosierspendevorrichtung ein elektrisches Auslösemittel zur Aktivierung der Sendeeinheit aufweisen. Alternativ kann das Auslösemittel rein mechanisch ausgebildet sein. In einer weiteren

Ausführungsvariante kann auch ein elektrisch-mechanisches Auslösemittel oder jeweils ein elektrisches und ein mechanisches Auslösemittel vorhanden sein, so dass im Falle eines Defekts eines Auslösemittels dennoch die Aktivierung der

Sendeeinheit durch das andere Auslösemittel gewährleistet ist. Auch können mehrere Sendeeinheiten in der Dosierspendevorrichtung vorgesehen werden, wobei jeweils ein Auslösemitte eine Sendeeinheit aktivieren kann.

Die Verwendung eines elektrischen Auslösemittels ist insbesondere bei

Dosierspendevorrichtungen sinnvoll, die berührungslos betätigt werden. Eine derartige Dosierspendevorrichtung weist in der Regel eine Elektronik und eine damit verbundene Sensorik auf, mittels welcher eine Annäherung eines Objektes an die Spendeöffnung detektierbar ist. Ein Objekt kann beispielsweise eine Hand oder Hände eines Benutzers sein, wobei im Falle einer Annäherung an die Spendeöffnung die Elektronik sowohl die Spendereinheit betätigt und ein Spendemedium ausgibt als auch die Sendeeinheit aktiviert, so dass ein Funktelegramm mit der Kennung der Dosierspendevorrichtung ausgesendet wird. Das Auslösemittel kann in diesem Falle durch die Elektronik gebildet sein, die der Sendeeinheit ein Aktivierungssignal übermittelt. In der Ausführung mit einem mechanischen Auslösemittel kann die Spendereinheit der erfindungsgemäßen Dosierspendevorrichtung ein manuell bewegbares

Betätigungsmittel aufweisen, dessen mechanische Bewegung von dem Auslösemittel auf einen Auslösemechanismus der Sendereinheit übertragbar ist. Das

Betätigungsmittel kann manuell betätigt werden, wobei es eine Hub-, Schwenk- oder auch Drehbewegung ausführen kann, die auf das Auslösemittel übertragen wird. Dieses überträgt die Bewegung wiederum auf den Auslösemechanismus der

Sendeeinheit. Der Auslösemechanismus kann beispielsweise ein elektrischer

Kontakt oder ein mechanischer Schalter der Sendeeinheit sein.

Das Betätigungsmittel kann vorzugsweise ein aus der Spendereinheit

hervorstehender Spenderhebel sein. Dieser kann sich beispielsweise bügeiförmig von einer rechten Gehäuseseite zur linken Gehäuseseite erstrecken. Alternativ kann er einarmig ausgeführt und an einer Seite des Gehäuses angeordnet sein. Der Spenderhebel kann um eine Achse schwenkbar oder in einer linearen Hubbewegung beweglich sein. Die Dreh- oder Hubbewegung wird von dem Auslösemittel auf den Auslösemechanismus der Sendeeinheit übertragen.

Insbesondere für diese Ausführungsvariante ist es von Vorteil, wenn die

Sendeeinheit baulich in der Spendereinheit integriert ist. In diesem Falle werden die mechanischen Kraftübertragungswege kurz gehalten, so dass das Auslösemittel konstruktiv einfach ausgebildet sein kann, beispielsweise als Hebel, Wippe oder drehfest als mit der Schwenkachse verbundene Federzunge. Dabei weist das

Auslösemittel ein kraftaufnehmendes Ende auf, welches mechanisch in Verbindung mit dem Betätigungsmittel steht oder mit diesem mechanisch verbindbar ist. Ferner weist das Auslösemittel ein kraftabgebendes Ende auf, das auf den

Auslösemechanismus der Sendeeinheit wirkt und mit diesem entsprechend in mechanische Verbindung bringbar ist oder mechanisch in Verbindung steht.

Allgemein bewirkt jedoch die bauliche Integration der Sendeeinheit in die

Spendereinheit, dass die Dosierspendevorrichtung kompakt ist. Ferner begünstigt die bauliche Integration die Handhabung der Dosierspendevorrichtung für den Fall, dass diese oder zumindest die aus dem Gehäuse herausnehmbare Spendereinheit in einer Autoklave sterilisiert werden kann. Denn in diesem Falle muss eine außerhalb der Spendereinheit angeordnete Sendeeinheit nicht über elektrische oder mechanische Verbindungsmittel mit einer anderen Komponente des Dosierspenders in Verbindung bzw. außer Verbindung gebracht werden.

Vorzugsweise kann die Sendeeinheit verkapselt sein. Dies ist insbesondere für die Ausführungsvariante empfehlenswert, bei der die Sendeeinheit baulich in der Spendereinheit integriert ist, damit die Sendeeinheit beim Autoklavieren ausreichend geschützt ist.

Alternativ zu der baulichen Integration der Sendeeinheit in der Spendereinheit kann die Sendeeinheit unterhalb des Behälters mit dem zu spendenden Medium angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass auf eine Verkapselung der Sendeeinheit verzichtet werden kann. Die Sendeeinheit braucht damit nicht gemeinsam mit der Spendereinheit autoklaviert werden, so dass die Gefahr einer Beschädigung vermieden wird. Insbesondere kann die Sendeeinheit zumindest mittelbar an dem Gehäuse gehalten sein. Beispielsweise kann die Sendeeinheit auf einem Quersteg aufliegen oder mit einem solchen verbunden sein, der die Seitenwände des

Gehäuses unterhalb des Behälters miteinander verbindet.

Für die Energieversorgung der Sendeeinheit kann in der Dosierspendevorrichtung eine Batterie vorhanden sein. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass die Batterie im Falle einer abgesunkenen Batteriespannung die Sendeeinheit nicht mit ausreichender Energie versorgen kann, so dass in diesem Falle die Dosierspendevorrichtung bei ihrer Betätigung keine Funktelegramme aussendet. Betätigungen blieben damit unerkannt, so dass das statistische Ergebnis einer Auswertung der

Betätigungshäufigkeit verfälscht wird. Weiterhin muss eine leere Batterie manuell gewechselt werden, was zu zusätzlichem Personal- und Zeitaufwand führt. Es ist daher von Vorteil, wenn die Sendeeinheit energieautark ausgebildet ist. Hierzu kann die Sendeeinheit einen Auslösemechanismus aufweisen, der aus der auf ihn übertragenen Bewegung des Betätigungsmittels elektrische Energie zur Speisung der Sendeeinheit erzeugt. Eine Sendeeinheit mit einem derartige

Auslösemechanismus ist aus der DE 103 15 765 A1 bekannt und kann hier verwendet werden. Alternativ kann die für die Sendeeinheit benötigte elektrische Energie über Solarzellen aus einer vorhandenen Lichteinstrahlung generiert werden.

Die erfindungsgemäße Dosierspendevorrichtung kann Teil eines Systems sein, das zur Überwachung dieser einen oder mehrerer Dosierspendevorrichtungen

eingerichtet ist. Dieses System umfasst zumindest eine Dosierspendevorrichtung der vorbeschriebenen Art, eine ein von der Dosierspendevorrichtung aussendbares Funktelegramm empfangende Empfangseinheit und eine mit der Empfangseinheit in Kommunikationsverbindung stehende zentrale Auswerteeinheit, wobei die

Auswerteeinheit dazu eingerichtet ist, Funktelegramme zu protokollieren.

Vorzugsweise kann diese Protokollierung dadurch erfolgen, dass zu einem

erhaltenen Funktelegramm die Kennung der das Funktelegramm ausgesendeten Dosierspendevorrichtung mitsamt einem den Empfang datierenden Datums- und/ oder Zeitstempel in einer Liste abgespeichert wird. Alternativ kann die Protokollierung auch in einer Datenbank erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass der Zugriff auf die Kennung oder Kennungen und/oder auf den Empfangszeitpunkt für

Auswertezwecke, insbesondere einer Sortierung oder Selektion einer bestimmten Dosierspendevorrichtung und/ oder eines bestimmten Zeitintervalls möglich ist.

Die Kommunikation zwischen der lokalen Empfangseinheit und der zentralen

Auswerteeinheit kann kabelgebunden erfolgen. Hierfür kann die Empfangseinheit an eine Netzwerkstruktur, beispielsweise ein LAN (Local Area Network) angeschlossen werden. In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Empfangseinheit über WLAN (Wireless Local Area Network) mit der Auswerteeinheit verbunden. Dies hat den Vorteil, dass zu der Empfangseinheit keine zusätzlichen Leitungen verlegt werden müssen. Das erfindungsgemäße System kann daher besonders vorteilhaft in existierende Gebäudestrukturen ohne Eingriff in die Gebäudesubstanz nachgerüstet werden, wobei lediglich eine Verbindung zu einem vorhandenen kabellosen

Netzwerk benötigt wird. Derartige Netzwerke sind in Krankenhäusern oder anderen öffentlichen Gebäuden regelmäßig verfügbar.

Vorzugsweise kann das erfindungsgemäße System eine Vielzahl von

Dosierspendeeinrichtungen und eine Mehrzahl von Empfangseinheiten umfassen, wobei jede Empfangseinheit mit der zentralen Auswerteeinheit in Verbindung steht und jede Empfangseinheit zumindest einer Dosierspendevorrichtung lokal

zugeordnet ist. Eine Empfangseinheit bildet dann zusammen mit der zumindest einen ihr zugeordneten Dosierspendevorrichtung eine Funktionsgruppe, die in einem geografischen Bereich eines Gebäudes, beispielsweise in einem Raum wie einem Behandlungszimmer oder einer OP-Schleuse angeordnet sein können. Dabei kann die Empfangseinheit beispielsweise zentral an der Decke des Raumes oder auch eines Flures und die Dosierspendevorrichtung in unmittelbarer Nähe zu einem Waschbecken in einem Behandlungs- oder Krankenzimmer oder der Toilette aufgestellt oder an der Wand angebracht sein. Weiterhin können einer

Empfangseinheit auch zwei oder mehr Dosierspendevorrichtungen zugeordnet sein. Diese können dann an verschiedenen Orten, insbesondere verschiedenen Räumen im Empfangsbereich der Empfangseinheit aufgestellt oder montiert werden.

Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Überwachung der Benutzung von Dosierspendevorrichtungen der vorbeschriebenen Art, wobei eine

Dosierspendevorrichtung bei Ihrer Betätigung ein Funktelegramm mit einer die Dosierspendevorrichtung identifizierenden Kennung aussendet, das Funktelegramm von einer Empfangseinrichtung empfangen und von dieser an eine zentrale

Auswerteeinheit übertragen wird, wobei die Auswerteeinheit das Funktelegramm protokolliert, insbesondere mit der Kennung der Dosierspendevorrichtung und einem Datums- und/oder Zeitstempel abspeichert. Die Abspeicherung kann dabei in eine Liste und/oder eine Datenbank erfolgen.

Anschließend kann die Auswerteeinheit eine Auswertung der abgespeicherten Funktelegramme durchführen. Dabei kann beispielsweise die Häufigkeit der

Betätigung einer bestimmten Dosierspendevorrichtung bezogen auf einen

bestimmten Zeitraum ermittelt werden. Ist die Dosierspendevorrichtung ein

Desinfektionsmittelspender kann damit eine beweiskräftige Aussage über die

Hygiene des Hauses bestimmt werden, in dem die Dosierspendevorrichtung aufgestellt bzw. montiert ist. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und der beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:

Figur 1 : Ansicht einer Dosierspendevorrichtung von vorn

Figur 2: Ansicht einer erfindungsgemäßen Dosierspendevorrichtung von hinten

Figur 3: Schematische Darstellung eines Systems zur drahtlosen

Desinfektionsmittelspenderüberwachung

Für die Beurteilung der Händehygiene in Krankenhäusern ist es notwendig, den Desinfektionsmittelverbrauch nachzuverfolgen. Dies kann auf besonders einfache, effiziente und kostengünstige Weise durch eine Überwachung der

Desinfektionsmittelspender erfolgen. Figur 1 zeigt eine Dosierspendevorrichtung 1 in Gestalt und Funktion eines Desinfektionsmittelspenders. Der

Desinfektionsmittelspender 1 weist eine Spendereinheit 2 auf, die zumindest teilweise von einem Gehäuse 5 umgeben ist. Die Spendereinheit 2 ist aus dem Gehäuse 5 entnehmbar, so dass sie in einer Autoklave sterilisiert werden kann. Das Gehäuse ist im Wesentlichen U-förmig und besteht aus zwei Seitenschenkeln, die an ihren oberen offenen Enden über eine Verbindungsplatte 5a miteinander verbunden sind. Das Gehäuse 5 wird von einem U-förmig gebogenen Aluminiumblech gebildet. Die Verbindungsplatte 5a bildet einen Deckel für die Spendereinheit 2, die

herausnehmbar in das Gehäuse 5 eingesetzt ist.

Die Spendereinheit 2 weist ein nach unten gerichtetes Rohr auf, das in einen nicht dargestellten Behälter mit Desinfektionsmittel einliegt bzw. einlegbar ist. Der Behälter wird mit einer oberen Behälteröffnung mit der Spendereinheit 2 druckdicht

verbunden. Der Desinfektionsmittelspender 1 ist ein Pumpspender, bei dem durch dessen Betätigung Druck in den Behälter gegeben wird, in Folge dessen in dem Behälter befindliches Desinfektionsmittel über das Rohr zum Druckausgleich nach Außen gegeben wird. Die Spendereinheit 2 weist eine Spendernase 3 auf, die von dem Gehäuse, der Spendereinheit 2 und dem Behälter absteht, so dass Hände unter die Spendernase 3 gehalten werden können. Die Spendernase 3 weist an ihrer Unterseite eine

Spendeöffnung 4 auf, die eine Austrittsöffnung des Rohrs 7 für das

Desinfektionsmittel darstellt.

Die Spendereinheit 2 des Desinfektionsmittelspenders 1 weist ferner ein

bügeiförmiges Betätigungsmittel 8 auf, das von der Spendereinheit 2 hervorsteht und durch Handkraft in einer vertikalen Hubbewegung betätigt werden kann. Durch diese Betätigung wird Druck in dem Desinfektionsmittelbehälter erzeugt, in Folge dessen Desinfektionsmittel aus der Spendeöffnung 4 austritt.

Im unteren Bereich weist das Gehäuse 5 einen L-förmigen Quersteg 9 auf, der die beiden unteren Enden der Seitenschenkel des Gehäuses 5 innenseitig miteinander verbindet, um das Gehäuse 5 zu stabilisieren. Der Desinfektionsmittelbehälter stützt sich in dem im Desinfektionsmittelspender eingesetzten Zustand auf dem

horizontalen Schenkel des Querstegs 9 ab.

Figur 2 zeigt den Desinfektionsmittelspender 1 nach Figur 1 in einer Rückansicht. Schematisch dargestellt ist eine energieautarke Sendeeinheit 6, die baulich in der Spendereinheit 2 integriert ist. Darüber hinaus ist in Figur 2 gleichzeitig eine alternative Anordnung der Sendeeinheit 6 in dem Desinfektionsmittelspender 1 angezeigt. In dieser Variante ist die Sendeeinheit 6 unterhalb des einzusetzenden Desinfektionsmittelbehälters angeordnet und an dem Quersteg gehalten.

Wird das bügeiförmige Betätigungsmittel 8 in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung nach unten bewegt, wird diese Bewegung auf ein nicht dargestelltes mechanisches Auslösemittel übertragen, wobei das Auslösemittel die in der

Bewegung steckende Kraft auf einen nicht dargestellten Auslösemechanismus der Sendeeinheit 6 überträgt. Der Auslösemechanismus wandelt nach einem

elektromagnetischen Wirkprinzip die Bewegung in einen elektrischen Energieimpuls um, der ausreicht, um die Sendeinheit zu aktivieren, d.h. zu veranlassen, ein

Funktelegramm auszusenden. Zur Veranschaulichung kann der Bewegungswandler eines Fahraddynamo angesehen werden, welcher lineare Bewegungen in elektrischen Strom umformt. Der Bewegungswandler ist als Taster ausgelegt, der durch die Betätigung mit Strom versorgt wird und das Funktelegramm aussendet. Der Dynamo wird nur extrem kurz betätigt. Dennoch reicht der Kurzspannungsimpuls aus, um die Elektronik des Senders zu versorgen. Jeder Sender 6 besitzt eine eigene Identifikationsnummer (ID), die eine eindeutige Kennung zur Identifizierung des Desinfektionsmittelspenders 1 ist. Diese kann in einem Speicher der Sendeeinheit 6 hinterlegt sein. Sie wird mit dem Telegramm übertragen, wodurch die gesendeten Daten exakt einem Spender 1 zugeordnet werden können.

Figur 3 zeigt ein erfindungsgemäßes System zur Überwachung von

Desinfektionsmittelspendern 1 , wobei hier beispielhaft vier derartige

Desinfektionsmittelspender 1 dargestellt sind. Diese sind jeweils einem Raum 13 zugeordnet. Das System umfasst weiterhin zwei Empfangseinheiten 10. Eine der Empfangseinheiten ist in demselben Raum 13 angeordnet wie die ihm zugeordneten Desinfektionsmittelspender 1. Die andere Empfangseinheit 10 ist außerhalb von zwei Räumen angeordnet, in denen sich jeweils ein Desinfektionsmittelspender 1 befindet. Die Empfangseinheiten 10 sind über ein LAN 11 mit einer Auswerteeinheit 12 verbunden. Alternativ kann die Kommunikationsverbindung 11 auch über WLAN erfolgen, wobei die Empfangseinheiten 10 in diesem Falle entsprechend einen WLAN Sender und die Auswerteeinheit einen WLAN Empfänger aufweist.

Wird einer der Desinfektionsmittelspender 1 betätigt, funkt dieser ein Funktelegramm mit einer ihn identifizierenden Kennung aus. Dieses Funktelegramm wird von der nächstliegenden Empfangseinrichtung 10 empfangen und von dieser an die zentrale Auswerteeinheit 12 übertragen. Diese protokolliert den Empfang des

Funktelegramms, wobei die Kennung des gesendeten Desinfektionsmittelspenders 1 mit einem Datums- und Zeitstempel in einer Liste abgespeichert wird.

Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Dosierspendevorrichtung, die insbesondere ein Händedesinfektionsmittelspender sein kann, sind mit einer hochmodernen

Funktechnologie ausgerüstet, die es erlaubt, unabhängig vom Aufstellungsort der Spender 1 und unabhängig von externer Energiezufuhr die Betätigungsanzahl und Betätigungszeitpunkte jedes einzelnen Spenders 1 zu speichern und auszuwerten. Die Auswertung erfolgt extrem variabel und kann einzelne Spender 1 , beliebige Spendergruppen oder alle vorhandenen Spender 1 umfassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Zeiträume für einzelne oder mehrere Spender 1 auszuwerten. Es werden auf Wunsch automatisch Statistiken erstellt, welche die gewonnenen Informationen komprimiert darstellen und schnelle Rückschlüsse auf die Gesamtqualität der Hygiene erlauben. Der zeitliche Aufwand für die Erstellung von Statistiken beschränkt sich für das Krankenhauspersonal damit auf ein Minimum. Durch die Verwendung von Funktechnologien sowohl bei der

Dosierspendevorrichtung 1 als auch bei der Empfangseinrichtung wird ein

Höchstmaß an Flexibilität und vor allem eine Nachrüstbarkeit gewährleistet. Es müssen keine zusätzlichen Kommunikationsleitungen zu den

Dosierspendevorrichtungen 1 oder den Empfangseinrichtungen 10 gelegt werden. Vielmehr können die Empfänger 10 in ein bestehendes Intranet 11 einfach und schnell eingebunden werden, was die Installationskosten des erfindungsgemäßen Systems minimiert.

Da die erfindungsgemäßen Dosierspendevorrichtungen 1 keine Batterien oder Akkus aufweisen, bedingt die erfindungsgemäße Überwachung der

Dosierspendevorrichtungen 1 keinen zusätzlichen Wartungsaufwand. Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Systems respektive des vorgeschlagenen Verfahrens kann eine vollautomatische Überwachung von

Dosierspendevorrichtungen 1 und insbesondere des Desinfektionsmittelverbrauchs erfolgen. Es wird damit eine authentische Datenbasis geschaffen, mit deren Hilfe die Qualität der Händehygiene beurteilt werden kann.

Das erfindungsgemäße System ermöglicht es, kostengünstig, automatisch und auf Wunsch unbemerkt direkte Kontrollen der Vorschriften über die Händedesinfektion (HD), der so genannten "HD Compliance" durchzuführen. Dabei können sogar ganze Kliniken in Echtzeit überwacht werden. Der Personalaufwand wird auf ein Minimum reduziert, da die Überwachung vollautomatisiert abläuft.

Für mehrere Dosierspender 1 ist nur ein Empfänger 10 notwendig, der

beispielsweise auf einem Krankenhausflur angeordnet sein kann. Dieser sammelt die Daten der Händedesinfektionsmittelspender 1 und leitet sie über das interne

Netzwerk des Krankenhauses an einen zentralen Auswertecomputer 12 beispielsweise einen handelsüblichen PC weiter, der die Betätigung der Händedesinfektionsmittelspender 1 protokolliert. Aus den Protokollen können nach Bedarf aussagekräftige Statistiken für beliebige Beobachtungszeiträume generiert werden. Auf der Basis dieser Statistiken können schnell Rückschlüsse auf die Qualität der Händehygiene geschlossen werden. Je nach Anzahl der verwendeten Spender 1 können so einzelne Problembereiche, z.B. OP-Schleuse, Intensivstation, Isolation, etc. identifiziert werden. Auftretende Unregelmäßigkeiten im

Händedesinfektionsmittelverbrauch können damit unmittelbar lokalisiert werden, was Gegenmaßnahmen gezielt einsetzbar macht.

Um eine Sichere Datenübertragung zu gewährleisten, sind Kollisionen zwischen Telegrammen mehrere Sender 6 zu vermeiden. Werden Telegramme mehrere Sender 6 zeitgleich empfangen, so kommt es zu Kollision/Überschneidung der Daten, was zu Fehlern führt. Um diese zu vermeiden sind die Telegramme daher extrem kurz. Weiterhin ist die Sendeelektronik so ausgelegt, dass das Telegramm des Senders 6 mehrmals hintereinander und zufällig zeitversetzt übermittelt wird. So sind Datenkollisionen sehr unwahrscheinlich.

Der Empfangsradius einer Empfangseinrichtung 10 beträgt ungefähr 10-12 Meter innerhalb eines Gebäudes, so dass die Energie der zur Übertragung der

Funktelegramme benötigten elektromagnetischen Felder minimal ist. Sollte diese Reichweite nicht ausreichen, um einen Gebäudetrakt abzudecken, so ist der Einsatz von kostengünstigen Funk-Repeatern zur Reichweiten Vergrößerung möglich.

Die drahtlose und energieautarke Technik erlaubt einen äußerst flexiblen und unkomplizierten Einsatz der intelligenten Handspender 1. Die kleine Bauform der Senderkomponenten 6 ermöglicht es, die neuen Handspender 1 in üblichen Designs auszuführen, ohne dass Betätigungsart des Spenders 1 verändert wird. Die Benutzer müssen sich nicht an eine neue Technik gewöhnen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Dosierspendevorrichtung kann diese einen Messfühler aufweisen, mittels dem der Füllstand des

Spendemittelbehälters überwacht wird. Der Messfühler ermittelt eine kontinuierliche Messgröße. Für diese Aufgabe bieten sich so genannte Funk-Sensormodule an. Diese Module dienen der Erfassung von Messdaten eines externen Sensors, sowie dessen Stromversorgung. Die Energieversorgung erfolgt hier über eine kleine Solarzelle. Durch einen eingebauten Energiespeicher sind die Module in der Lage, auch noch in komplett abgedunkeltem Zustand produktionsfähig zu sein und dies sogar über mehrere Tage hinweg. Die Sensorsdaten werden mit dem Funkmodul nicht kontinuierlich sondern in periodischen Zeitabständen erfasst und mit dem Telegramm übertragen. Die ermittelten Sensordaten können dazu benutzt werden, den Desinfektionsmittelverbrauch umfangreicher zu analysieren und nachzuhalten.