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Title:
WOOD SCREW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/081773
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a self-tapping screw, especially a wood screw or the like, comprising a screw head (1) and a contiguous screw shank (2) and a screw tip (3). Two threaded sections (5, 7) are formed on the screw shank (2) which are separated by an unthreaded section (6). The threads (9, 10) formed on the two threaded sections (5, 7) have thread pitches different from one another, the thread pitch of the thread (9) disposed on the threaded section (5) contiguous to the screw head (1) being smaller than the thread pitch of the tread (10) on the other threaded section (7).

Inventors:
Ammann, Wolf (Friedenshöhe 37 Ennepetal, 58256, DE)
Application Number:
PCT/EP2001/003773
Publication Date:
November 01, 2001
Filing Date:
April 03, 2001
Export Citation:
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Assignee:
A-Z AUSRÜSTUNG UND ZUBEHÖR GMBH & CO. KG (Ruhrallee 1-3 Hattingen, 45525, DE)
Ammann, Wolf (Friedenshöhe 37 Ennepetal, 58256, DE)
International Classes:
F16B5/02; F16B25/04; F16B25/10; F16B33/02; F16B35/04; (IPC1-7): F16B5/02; F16B25/10
Domestic Patent References:
WO1999015796A1
Foreign References:
DE29607265U1
DE29805784U1
GB2169051A
Attorney, Agent or Firm:
Zapf, Christoph (Solf & Zapf Postfach 13 01 13 Wuppertal, 42028, DE)
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Claims:
Anspruche
1. Selbstschneidende Schraube, insbesondere Holzschraube oder dergleichen, bestehend aus einem Schraubenkopf (1) und einem sich daran anschiießenden Schraubenschaft (2) und einer Schraubenspitze (3), wobei auf dem Schraubenschaft (2) zwei Gewindeabschnitte (5,7) ausgebildet sind, die durch einen gewindefreien Abschnitt (6) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den beiden Gewindeabschnitten (5,7) ausgebildeten Gewinde (9,10) voneinander abweichende Gewindesteigungen besitzen, wobei die Gewindesteigung des auf dem sich an den Schraubenkopf (1) anschließenden Gewindeabschnitt (5) befindlichen Gewindes (9) kleiner ist als die Gewindesteigung des Gewindes (10) auf dem anderen Gewindeabschnitt (7).
2. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde (9,10) beider Gewindeabschnitte (5,7) den gleichen Gewindeaußendurchmesser (D) besitzen und die Gewindeabschnitte (5,7) den gleichen Kerndurchmesser (d) aufweisen.
3. Schraube nach Anspruch 1, d ad u rch g eke n nzei ch net, d ass der Gewindeabschnitt (5) mit dem Gewinde (9) mit der geringeren Gewindesteigung einen größeren Gewindedurchmesser (D) aufweist als das andere Gewinde und die Kerndurchmesser (d) der beiden Gewindeabschnitte (5,7) entsprechend unterschiedlich groß sind.
4. Selbstschneidende Schraube nach einem der Anspruche 1 bis 3, d ad urch geken nzeich net, d ass derschraubenkopf (1) als Senkkopf ausgebildet ist.
5. Selbstschneidende Schraube nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dasGewinde (10) deszweiten Gewindeabschnittes (7) auf der Schraubenspitze (3) bis zu deren Ende verlauft.
6. Schraubverbindung, bestehend aus zwei aneinanderliegenden Verbindungsteilen (12,13) aus Holz, Kunststoff, Pressspan oder dergleichen, die durch eine in beide Teile eingeschraubte selbstschneidende Schraube miteinander verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die selbstschneidende Schraube nach einem oder mehreren der Anspruche 1 bis 5 ausgebildet ist und der gewindefreie Abschnitt (6) den Anlagebereich der zu verbindenden Teile (12, 13) überbrückt.
Description:
Holzschraube Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbstschneidende Schraube, insbesondere Holzschraube, bestehend aus einem Schraubenkopf und einem sich daran anschließenden Schraubenschaft und einer Schraubenspitze, wobei auf dem Schraubenschaft zwei Gewindeabschnitte ausgebildet sind, die durch einen gewindefreien Abschnitt getrennt sind.

Eine derartige Schraube ist beispielsweise aus der europäischen Patentanmeldung 0 319 812 bekannt. Diese Schraube dient zur Abstandsbefestigung von Verschalungen oder dergleichen mit Abstand vor einer Unterlage. Hierbei geht der eine Gewindeabschnitt von der Spitze der Schraube aus und der zweite Gewindeabschnitt reicht bis unmittelbar an den Schraubenkopf heran. Mit dieser selbstbohrenden Schraube ist es möglich, sehr schnell und einfach ein auf das gewünschte Maß in der richtigen Stellung gebrachtes Rahmenelement oder dergleichen an einer Unterlage mit Abstand zu befestigen, ohne dass bei der Befestigung eine Verspannung oder sonstige Beaufschlagung des Elementes in Richtung auf die Unterlage erfolgt.

Beim Einschraubenl von selbstschneidenden bzw. selbstbohrenden Schrauben in zwei übereinander liegende Verbindungsteile, z. B. aus Holz oder dergleichen, entsteht im Anlagebereich der beiden Verbindungsteile ein Spalt, da durch die Schraube beim Übergang von dem einen Verbindungsteil auf das andere durch die ausgeübte Einschraubkraft die beiden Verbindungsteile auseinander gedruckt werden können. Es ist deshalb erforderlich, dass in das in Einschraubrichtung vordere Verbindungsteil ein Durchgangsloch vorgebohrt wird, so dass das Gewinde der Schraube nur in das andere Verbindungsteil eingreift, so dass beim Einschrauben die beiden Teile aneinander gezogen und miteinander verspannt werden. Somit ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, nämlich das Vorbohren, notwendig. Zusätzlich wird hierdurch die an der Kraftübertragung teilnehmende wirksame Schraubenlänge verkurzt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Schraube der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, dass aneinander liegende Verbindungsteile, insbesondere aus Holz, Kunststoff, Pressspan oder dergleichen ohne Vorbohren derart miteinander verschraubt werden können, dass Spaltfreiheit gewährleistet wird und eine Vorspannung aufgebaut werden kann.

Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die auf den beiden Gewindeabschnitten ausgebildeten Gewinde voneinander abweichende Steigungen besitzen, wobei die Gewindesteigung des auf dem sich an den Schraubenkopf anschließenden Gewindeabschnitt befindlichen Gewindes kleiner ist als die Gewindesteigung des Gewindes auf dem anderen Gewindeabschnitt. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung entsteht beim Einschrauben sobald beide Gewindeabschnitte eingreifen ein unterschiedlicher Vorschub aufgrund der unterschiedlichen Steigung der beiden Gewindeabschnitte, so dass das oberen, d. h. in Einschraubrichtung vordere Verbindungsteil gegen das untere, d. h. das in Einschraubrichtung folgende Teil beim Einschrauben gezogen wird. Hierdurch wird eine Spaltbildung zwischen den beiden Verbindungsteilen verhindert und gleichzeitig eine Vorspannung aufgebaut. Hierbei ist eine Dimensionierung der Gewindeabschnitte und des gewindefreien Abschnittes derart vorgesehen, dass im eingeschraubten Zustand der gewindefreie Abschnitt den Obergangsbereich zwischen den beiden Verbindungsteilen überbrückt, so dass jeder Gewindeabschnitt hur in einem der Verbindungsteile verlauft.

Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung naher erlautert. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen selbstschneidenden Schraube und Fig. 2 einen Schnitt durch eine Verbindung von zwei Verbindungsteilen mittels einer erfindungsgemäßen Schraube gemäß Fig. 1.

Eine erfindungsgemäße Schraube, die als selbstschneidende. bzw. selbstbohrende Schraube ausgebildet ist, besteht aus einem Schraubenkopf 1 und einem sich daran anschließenden Schraubenschaft 2 mit einer Schraubenspitze 3. Der Schraubenkopf 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Senkkopf ausgebildet und besitzt beispielsweise eine Kopfwinkel zwischen 75° bis 90°. Jedoch liegt es ebenfalls im Rahmen der Erfindung, andere Kopfwinkel vorzusehen. Der Schraubenschaft 2 weist einen konstanten Kerndurchmesser d auf, der sich im Bereich der Schraubenspitze 3 kontinuierlich verringert und am Ende der Schraubenspitze 3 ausläuft. Auf dem Schraubenschaft 2 ist ein erster Gewindeabschnitt 5 ausgebildet, an den sich ein gewindefreier Abschnitt 6 anschließt, der wiederum von einem Gewindeabschnitt 7 gefolgt wird, dessen Gewinde auf der Schraubenspitze 3 ausläuft. Der Gewindeabschnitt 5 weist ein Gewinde 9 auf, dessen Steigung kleiner ist als ein Gewinde 10 auf dem Gewindeabschnitt 7. Die Steigungsdifferenz zwischen den beiden Gewindeabschnitten 5,7 ist davon abhängig, welcher unterschiedliche Vorschub beim Einschrauben der Schraube durch die beiden Gewindeabschnitte 5 bzw. 7 erzeugt werden soll. So ist der Vorschub im Gewindeabschnitt 7 mit der größeren Gewindesteigung grower als der Vorschub im Gewindeabschnitt 5 mit der geringeren Gewindesteigung. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen die Gewinde 9,10 der beiden Gewindeabschnitte 5,7 den gleichen Gewindeaullendurchmesser D. Es liegt jedoch ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn diese beiden Gewindeabschnitte einen unterschiedlichen Gewindeaußendurchmesser aufweisen, wobei vorteilhafterweise der Gewindeaußendurchmesser des Gewindes 9 in einem derartigen Fall größer ist als der Gewindeaullendurchmesser des Gewindes 10. In diesem Fall ist dann der Kerndurchmesser d der beiden Gewindeabschnitte 5,7 ebenfalls entsprechend unterschiedlich groß dimensioniert. Hierdurch wird erreicht, dass das tragende Gewinde im in Einschraubrichtung vorderen Gewindeteil nicht durch das von dem Gewindeabschnitt 7 beim Einschrauben gebildete Gewinde, das sich im Verbindungsteil ausbildet, geschwacht wird. Im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel lauft das Gewinde 10 auf der Schraubenspitze bis zu deren Endpunkt. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, wenn die Schraubenspitze 3 beispielsweise als Bohrspitze oder Reibspitze ausgebildet ist.

Wie sich aus Fig. 2 ergibt, in der eine erfindungsgemäße Verbindung mittels einer erfindungsgemäßen Schraube, wie im vorstehenden beschrieben, dargestellt ist, überbrückt der gewindefreie Abschnitt 6 den Anlagebereich der beiden durch die erfindungsgemäße Schraube verbundenen Verbindungsteile 12 und 13. Bei diesen Verbindungsteilen 12,13 kann es sich um Holzteile, Kunststoffteile oder beispielsweise auch Pressspanteile handeln. Das heißt, eine erfindungsgemäße Schraube ist derart bemessen, dass der Gewindeabschnitt 5 ausschließlich in dem in Einschraubrichtung vorderen Verbindungsteil 12 verlauft und der Gewindeabschnitt 7 ausschließlich in dem in Einschraubrichtung dahinterliegenden Verbindungsteil 13. Durch diese Ausgestaltung wird somit sichergestellt, dass im eingeschraubten Zustand der erfindungsgemäßen selbstschneidenden Schraube die beiden Verbindungsteile 12,13 spaltfrei unter Vorspannung aneinander anliegen. Die Hohe der Vorspannung wird durch die Steigungsdifferenz und die damit verbundene Vorschubdifferenz beim Einschrauben der selbstschneidenden Schraube in die beiden Verbindungsteile bestimmt. Die Erfindung besitzt den weiteren Vorteil, dass ein Vorbohren nicht erforderlich ist.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmale definiert sein. Dies bedeutet, dass grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruches 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formule- rungsversuch für die Erfindung zu verstehen.