Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
WORK BENCH FOR MACHINE TOOLS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/135713
Kind Code:
A1
Abstract:
A workpiece support (14, 15) which is especially designed for work benches of machine tools forms a separate part of a workpiece support having a bench surface (3) and is supported so as to be pivotable in parallel to the bench surface (3), while projecting from the bench surface (3), via a pivoting arm (17, 18) which itself may form part of the workpiece support.

Inventors:
FUCHS, Rudolf (Fliederweg 31, Neuhausen, 73765, DE)
Application Number:
EP2009/052708
Publication Date:
November 12, 2009
Filing Date:
March 09, 2009
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
FUCHS, Rudolf (Fliederweg 31, Neuhausen, 73765, DE)
International Classes:
B23D47/02; B27B5/16
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
Download PDF:
Claims:

Ansprüche

1. Arbeitstisch für Werkzeugmaschinen, insbesondere Kreis- und/oder Kappsägen, mit einer Werkstückauflage, die durch eine Tischfläche und eine außerhalb der Tischfläche liegende, zur Tischfläche weitere, insbesondere parallele, Werkstückabstützung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückabstützung (14, 15;

39) über einen Schwenkarm (17, 18; 31) zur Tischfläche (3) einstellbar, insbesondere parallel verschwenkbar, am

Arbeitstisch (1) angeordnet ist.

2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückabstützung (14, 15; 39) über den Schwenkarm (17, 18; 31) im Bereich der Tischfläche (3) angeordnet ist.

3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (17, 18) eingliedrig ausgebildet ist.

4. Arbeitstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (31) mehrere schwenkbar verbundene Armglieder (32, 33) aufweist.

5. Arbeitstisch nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ein- oder mehrgliedrige Schwenkarm (17, 18; 31) durch teleskopische Ausbildung mindestens eines Armgliedes (32) längenveränderlich ist.

6. Arbeitstisch nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrere Armglieder (32, 33) umfassende Schwenkarm (31) durch Faltung seiner Armglieder (32, 33) längenveränderlich ausgebildet ist.

7. Arbeitstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückabstützung durch den Schwenkarm (17, 18; 31) oder einen Bereich des Schwenkarmes (17, 18; 31) gebildet ist.

8. Arbeitstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückabstützung (14, 15; 39) zumindest ein durch den Schwenkarm (17, 18; 31) getragenes Stützglied, insbesondere einen Stützteller (40), umfasst.

9. Arbeitstisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das insbesondere als Stützteller (40) ausgebildete Stützglied zum Schwenkarm (31) drehbar, insbesondere gelenkig abgestützt ist.

10. Arbeitstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm in seiner Höhenlage zur Tischfläche (3) verstellbar angeordnet ist.

11. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das insbesondere als Stützteller (40) ausgebildete Stützglied zum Schwenkarm (31) höhenverstellbar ist.

12. Arbeitstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere zwei Werkstückabstützungen (14, 15) über ihre Schwenkarme (17, 18) mittels einer gemeinsamen Anlenkung (19, 20) und/oder Lagerung am Arbeitstisch (1) angeordnet sind.

13. Arbeitstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Anlenkung (19, 20) und/oder Lagerung für einen Schwenkarm (17, 18) im Randbereich der Tischfläche (3) am Arbeitstisch (1) vorgesehen ist.

14. Werkstückabstützung, die zur Tischfläche eines Arbeitstisches für Werkzeugmaschinen auskragend einsetzbar ist, insbesondere mit Merkmalen nach einem oder mehreren der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückabstützung (14, 15; 39) durch einen Schwenkarm (17, 18; 31) gebildet und/oder über einen Schwenkarm (17, 18;31) getragen ist.

15. Werkstückabstützung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zwei oder mehr über zueinander parallele Schwenkachsen verbundene Armglieder (32, 33) aufweisende Schwenkarm (31) an seinem zur Werkstückabstützung (39) gegenüberliegenden, tischseitigen Befestigungsende mit einem Lagerauge (35) oder einem Lagerzapfen versehen ist.

16. Werkstückabstützung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (31) über zumindest einen Teil seiner Länge teleskopisch ausziehbar ausgebildet ist.

17. Werkstückabstützung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugabstützung (39) zum Schwenkarm (31) höhenverstellbar und/oder gelenkig abgestützt ist.

Description:

Beschreibung

Titel

Arbeitstisch für Werkzeugmaschinen

Die Erfindung betrifft einen Arbeitstisch für Werkzeugmaschinen, insbesondere Kreis- und/oder Kappsägen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, sowie eine Werkstückabstützung gemäß Anspruch 13.

Stand der Technik

Arbeitstische der vorgenannten Art sind aus der Praxis bekannt. Ihre die Tischebene bestimmende Tischfläche bildet die Auflage für der Säge zuzuführende Werkstücke. Um auch bei großen, oft unhandlichen Werkstücken die erforderliche sichere und/oder exakte Handhabung des Werkstückes zu gewährleisten, sind Werkstückauflagen entsprechender Größe erforderlich. Der Größe der Tischfläche eines jeweiligen Arbeitstisches sind aber in der Praxis nicht nur dadurch Grenzen gesetzt, dass auch Werkstücke kleinerer Dimension zu handhaben sein müssen und hierfür das innerhalb der Tischfläche liegende Werkzeug für den das Werkstück führenden Benutzer in dessen Zugriffsbereich liegen muss .

Bei transportablen, nicht stationär eingesetzten Arbeitstischen, wie sie im Handwerksbereich insbesondere für Arbeiten vor Ort, vor allem aber im Hobbybereich eingesetzt werden, kommt hinzu, dass die geforderte Mobilität Schranken in Bezug auf Größe und Gewicht setzt.

Dem wird bei bekannten Arbeitstischen dadurch Rechnung getragen, dass diese hinsichtlich der Größe der Werkstückauflage variabel

gestaltet werden, und zwar insbesondere durch Tischverlängerungen und/oder Tischverbreiterungen, die durch an die entsprechenden, die Tischfläche begrenzenden Tischkanten anschließende Verlängerungs- und/oder Verbreiterungsteile als zur Tischfläche parallel liegende Werkstückabstützungen gebildet werden. So sind große, gegebenenfalls auch flächengeschlossene Werkstückauflagen zu erreichen, aber um den Preis von in Größe und Gewicht der Vergrößerungsfläche entsprechenden Werkstückabstützungen .

Zur Vergrößerung der Werkstückauflage ist es ausgehend von gegebenen Tischflächen auch bekannt, Randbereiche der Werkstückauflage durch Verlängerungs- und/oder Verbreiterungsteile zu bilden, die zu dem zentral feststehenden, die Tischfläche bildenden Teil ausziehbar sind und im ausgezogenen Zustand abgesetzt zur zentralen Tischfläche liegende Werkstückabstützungen bilden. Eine solche Ausgestaltung führt zu einem im Grundaufbau komplizierten und schweren Arbeitstisch und schränkt die mobile Nutzbarkeit desselben ein.

Zur Vergrößerung der Werkstückauflage ist es des Weiteren bekannt, den Arbeitstisch mit einem in Höhe der Tischfläche seitlich auskragenden Ausleger als zur Tischfläche paralleler Werkstückabstützung zu versehen. Dem auskragenden Ausleger ist an seinem freien Ende ein Stützbein zugeordnet, das gegen den Ausleger einschwenkbar ist, so dass sich zwar in zusammengelegtem Zustand eine verhältnismäßig kleine Baueinheit ergibt, über diese Baueinheit aber auch nur eine Werkstückauflage erreichen lässt, die der jeweiligen Montagelage der Werkstückabstützung zur Tischfläche entspricht.

Offenbarung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in ihrer Größe variable Werkstückauflage durch eine einfache, platzsparende und universell einsetzbare Werkstückabstützung zu schaffen.

Gemäß der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie mit Merkmalen des Anspruches 13 erreicht. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.

Durch die insbesondere parallel zur Tischfläche ausschwenkbare Anordnung der Werkstückabstützung am Arbeitstisch mittels eines Schwenkarmes ist für die Werkstückabstützung außerhalb der Tischfläche ein weiter Verstellbereich gegeben, wobei je nach Bedarf für das jeweilige Werkstück unterschiedliche Stützpositionen angefahren und festgelegt werden können. Hierbei kann die Werkstückabstützung auch dem Werkstück folgend, also mitlaufend genutzt werden, so dass jeweiligen, in Bezug auf die Führung des Werkstückes gegebenen Anforderungen Rechnung getragen werden kann.

Die Ausgestaltung der Werkstückabstützung als kleiner, leichter, trägerartiger Schwenkarm macht es ferner möglich, diese bei geringem Aufwand auch für große Auflagedistanzen zum Arbeitstisch nutzen zu können, zumal über die Werkstückabstützung punktuell zur Stabilisierung des Werkstückes geeignete Stützpunkte angefahren werden können.

Im Rahmen der Erfindung liegt es zudem, in Anpassung an ein jeweiliges Werkstück gegebenen Abstützerfordernissen auch durch die Anordnung mehrerer Werkstückabstützungen, insbesondere zwei Werkstückabstützungen am Arbeitstisch Rechnung zu tragen. Die jeweilige Positionierung am Arbeitstisch kann bei der erfindungsgemäßen Lösung zudem bei geringem konstruktivem Aufwand an den jeweiligen Einsatzfall angepasst vorgenommen werden.

Die Verbindung der Werkstückabstützung mit dem Arbeitstisch über einen Schwenkarm schafft darüber hinaus die Voraussetzung, die Werkstückabstützung insgesamt raumsparend auszubilden sowie auch in eine zur Aufbewahrung und/oder zum Transport des

Arbeitstisches vorgesehene Lage zu überführen, wobei sich die Werkstückabstützung nicht nur, falls gewünscht, vom Arbeitstisch

separieren und gegebenenfalls eigenständig transportieren lässt, sondern auch raumsparend und aufgrund des geringen Gewichtes gegebenenfalls zusammen mit dem Arbeitstisch.

Im Rahmen der Erfindung kann der der Werkstückabstützung zugeordnete Schwenkarm ein- oder mehrgliedrig ausgebildet werden, wobei bei mehrgliedriger Ausbildung zumindest zwei der aufeinander folgenden Glieder des Schwenkarmes gelenkig verbunden sind, so dass schon über die Mehrgliedrigkeit des Schwenkarmes eine dem Werkstück verspannungsfrei folgend mitlaufende Abstützung zu realisieren ist.

Der Schwenkarm kann zudem bei eingliedriger Ausbildung, oder bei mehrgliedriger Ausbildung bezüglich mindestens eines seiner Glieder, längenverstellbar, insbesondere teleskopisch ausgebildet sein, und zwar mit Vorteil auch im Hinblick auf eine dem Werkstück verspannungsfrei folgend mitlaufende Abstützung, wie auch im Hinblick auf die Reduzierung der Abmaße der Werkstückabstützung mit zugehörigem Schwenkarm für Transportzwecke.

Die Werkstückabstützung als solche kann im Rahmen der Erfindung als Stützglied insbesondere nach Art eines Stütz- oder Schwenktellers ausgebildet sein, der zum Schwenkarm bevorzugt drehbar, insbesondere aber gelenkig und/oder höhenfest, oder auf eine vorgegebene Höhenlage einstellbar abgestützt ist. Zur Stabilisierung, insbesondere zur Stabilisierung bei der Positionierung des Werkstückes zur Werkstückabstützung, kann es zweckmäßig sein, insbesondere im Bereich der Werkstückabstützung zum Schwenkarm einen Abstützfuß vorzusehen, der bevorzugt längenverstellbar, insbesondere teleskopisch längenverstellbar ausgebildet ist und der zweckmäßigerweise von seiner gegen die Aufstellfläche des Arbeitstisches ausgestellten Stützlage in eine zum Schwenkarm eingeklappte Lage verstellbar ist, so dass die Werkstückabstützung mit dem zugehörigen Schwenkarm und dem Stützfuß zu einer kompakten Baueinheit zusammenzulegen ist.

Für die Lagerung des Schwenkarmes zum Arbeitstisch erweist sich insbesondere eine Positionierung in zumindest einem der Eckbereiche des Arbeitstisches als zweckmäßig. Insbesondere kann im Rahmen der Erfindung auch die lagernde Abstützung mehrerer, insbesondere zweier Schwenkarme in einer gemeinsamen, tischseitigen Lagerung vorgesehen werden, wobei die Schwenkarme in ihrer Winkellage bezogen auf die Schwenkachse zueinander verstellbar, insbesondere auch einstellbar sein können. Ferner liegt es auch im Rahmen der Erfindung, die in einer Lagerung gemeinsam abgestützten Schwenkarme zweier Werkstückabstützungen einstückig miteinander zu verbinden.

Eine bevorzugte Lösung sieht vor, die jeweilige Lagerung des oder der Schwenkarme so auszugestalten, dass die Schwenkarme untergreifend zur Tischebene mit der Lagerung verbunden, zum

Beispiel an einem Lagerbolzen befestigt sind und in Richtung auf ihre zugeordnete Werkstückabstützung nach oben abgekröpft verlaufen, wobei sowohl in der Lagerung wie auch in der Verbindung der Werkstückabstützung zum Schwenkarm eine Höhenverstellbarkeit vorgesehen sein kann, insbesondere zur Anpassung der Höhenlage der Werkstückabstützung an jeweilige Gegebenheiten eines Werkstückes.

Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Werkstückabstützung als solche, wie sie insbesondere zur Vergrößerung der

Werkstückauflage von Arbeitstischen für Werkzeugmaschinen über deren Tischfläche hinaus einzusetzen ist, wobei die Werkstückabstützung über einen Schwenkarm getragen ist, so dass durch die Schwenkbeweglichkeit des Schwenkarmes die Werkstückabstützung bedarfsgerecht zu positionieren ist und gegebenenfalls auch bei Verlagerung des Werkstückes diesem folgen kann.

Insbesondere im Hinblick darauf ist eine Ausgestaltung des Schwenkarmes als Gliederarm mit zueinander parallelen Schwenkachsen wie auch längenverstellbar bezüglich mindestens

der Gliederarme des Schwenkarmes von Vorteil, wobei sowohl die Gestaltung als Gliederarm, wie auch die Verstellung des Schwenkarmes und/oder zumindest eines seiner Gliederarme in Längsrichtung, die Werkstückabstützung mit dem Gliederarm bedarfsweise zu einer besonders kleinen Baueinheit zusammenzulegen ermöglicht.

Die Längenverstellbarkeit lässt sich insbesondere durch eine teleskopische Gestaltung des Schwenkarmes oder zumindest eines seiner Gliederarme mit offenen wie auch mit geschlossenen Profilen erreichen, die eine besonders leicht bauende Konstruktion ermöglichen. Ferner ist erfindungsgemäß von Vorteil, die Werkstückabstützung zum Schwenkarm höhenverstellbar und/oder auch gelenkig auszubilden, so dass auch bei unregelmäßig geformten Werkstücken die jeweils erforderliche Anpassung einfach zu erreichen ist.

Gegebenenfalls kann auch der Schwenkarm selbst Teil der Werkstückauflage sein oder zumindest einen Teil der Werkstückauflage bilden. Bildet der Schwenkarm lediglich einen Teil der Werkstückauflage, so wird diese im Weiteren durch die Tischfläche oder die Werkstückabstützung und die Tischfläche gebildet .

Für den Schwenkarm oder die Schwenkarme erweist sich in

Verbindung mit dem Einsatz an Arbeitstischen eine tischseitige Lagerung insbesondere in den Eckbereichen des Tisches als zweckmäßig, wobei die Lagerung bevorzugt auskragend, zum Beispiel in Eckbereichen der Tischfläche vorgesehen ist, so dass sich besonders große Schwenkbereiche realisieren lassen, wobei für die Verbindung zum Arbeitstisch einfache Bolzenverbindungen genutzt werden können.

Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:

Fig. 1 in schematisierter Darstellung, den Arbeitstisch einer Tischkreissäge in Draufsicht auf dessen Tischfläche, die in die Tischfläche eingelassene, parallel zur Sägeblattebene verlaufende Führung für einen Schiebeanschlag und eine Werkstückabstützung, die Teil einer die Tischfläche umfassenden Werkstückauflage ist und die über einen Schwenkarm über die Tischfläche auskragend am Arbeitstisch angelenkt ist,

Fig. 2 und 3 schematische, vereinfachte Darstellungen möglicher Ausgestaltungen der Anlenkung von Schwenkarmen am Arbeitstisch, insbesondere im eckseitigen Bereich der Tischfläche, und

Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung eines mehrgliedrigen, hier zweigliedrigen Schwenkarmes mit Verbindung der Armglieder zueinander über eine zur Schwenkachse des Schwenkarmes parallele Schwenkachse, wobei zumindest eines der Armglieder längenverstellbar, insbesondere teleskopisch ausgebildet ist und der Schwenkarm im Bereich seines freien Endes eine Werkstückabstützung trägt, die zum Schwenkarm höhenverstellbar und bevorzugt gelenkig gelagert ist.

In Fig. 1 ist der Arbeitstisch einer als Kreissäge ausgebildeten Werkzeugmaschine mit 1 bezeichnet. Eine ein- oder mehrteilig ausgebildete Tischplatte 2 weist eine Tischfläche 3 auf. über die Tischfläche 3 steht zumindest im Arbeitsbetrieb das jeweilige Arbeitssegment eines Sägeblattes 4 über, das die Tischplatte 2 in einer entsprechend bemessenen, lang gestreckten Ausnehmung 5 durchsetzt. Gezeigt ist das Sägeblatt 4 in seiner zur Tischfläche 3 senkrechten Stellung. Unter anderem zur Durchführung von Gehrungsschnitten kann das Sägeblatt 4 um eine zur Tischfläche 3 parallel laufende Schwenkachse verschwenkbar und auf verschiedene Winkelstellungen zur Tischfläche 3

einstellbar sein. Die entsprechenden Stell- und Tragvorrichtungen sind ebenso wie der Unterbau des Arbeitstisches 1 in der Darstellung gemäß Fig. 1 von der Tischplatte 2 überdeckt und nicht gezeigt.

Parallel zum Sägeblatt 4 bzw. der Ausnehmung 5 für dieses verlaufend erstreckt sich ein kanalartiger Ausschnitt 6, der als der Tischplatte 2 zugeordnete Führungsnut für einen Schiebeanschlag 7 ausgebildet sein kann oder auch die Zugangsöffnung zu einer anderweitigen, im Ausschnittsbereich und bevorzugt unterhalb der Tischplatte 2 vorgesehene Längsführung, insbesondere Schiebelängsführung für den Schiebeanschlag 7 bildet. Angedeutet ist in Fig. 1 die Handhabe 9 einer Klemmvorrichtung 8, über die der Schiebeanschlag 7 zur zugeordneten, nicht dargestellten Längsführung fixierbar ist, und dies bevorzugt auch in verschiedenen Winkelstellungen zur über den kanalartigen Ausschnitt 6 zugänglichen Führungsnut bzw. Längsführung, die sich parallel zu den Längskanten 10, 11 der Tischplatte 2 in der durch den Pfeil 12 veranschaulichten Arbeitsrichtung erstreckt. Dem Schiebeanschlag 7 vorgelagert ist symbolisch ein Werkstück 13 angedeutet, das auf der Tischfläche 3 aufliegt, so dass die Tischfläche 3 als Werkstückauflage dient .

Die Größe der Tischfläche 3 ist insbesondere bei transportablen Arbeitstischen 1 schon aus Gewichtsgründen beschränkt. Darüber hinaus ergeben sich bei Arbeitstischen 1 bezüglich der Tischfläche 3 generell auch dann Beschränkungen, wenn kleinere Werkstücke zu ihrer Handhabung den Zugriff auf den Nahbereich zum Sägeblatt 4 bedingen. Entsprechend bemessene Arbeitstische 1 bieten bezüglich ihrer Tischfläche 3 als Werkstückauflage aber keine hinreichende Abstützung und Führung für große, in der Zeichnung nicht dargestellte Werkstücke, die über die Tischfläche 3 seitlich und/oder entsprechend der jeweiligen Arbeitslage zum Sägeblatt 4 längsseits auskragen, wobei insbesondere größere Ausladungen solcher Werkstücke in Arbeitsrichtung 12 über die Tischfläche 3 hinaus bei zunehmend

verkürztem Abstützhebelarm für den Benutzer eine ausreichende Führung und Abstützung des Werkstückes durch den Benutzer sehr erschweren .

Erfindungsgemäß wird dem dadurch abgeholfen, dass auskragend über die Tischplatte 2 zur Vergrößerung der Werkstückauflage Werkstückabstützungen 14, 15 vorgesehen sind, und zwar insbesondere im seitlich rückwärtigen, also im hinteren Bereich zur Tischfläche 3 bei zur Tischfläche 3 bezogen auf das jeweilige Werkstück und dessen Formgebung entsprechender

Höhenlage. Insbesondere für seitlich zur Tischplatte 2 liegende Werkstückabstützungen 14 kommen dabei auch Abstützlagen in Frage, die zur Tischfläche 3 in Anpassung an die Werkstückform bei Auflage des Werkstücks auf der Tischfläche 3, zur Tischfläche 3 deutlich höhenversetzt sind. Ein vergleichbarer Höhenversatz kommt für die rückwärtig zur hinteren Kante 16 liegende Werkstückabstützung 15 im Regelfall nicht in Frage, wenn das Werkstück 13 entsprechend dem Sägefortschritt in Arbeitsrichtung 12 über die Tischfläche 3 auswandert und nun von der Werkstückabstützung 15 abgefangen werden soll.

Eine entsprechende Höhenverstellbarkeit der Werkstückabstützungen 14, 15 zu den zugehörigen Schwenkarmen 17, 18, über die die Abstützungen 14, 15 mit dem Arbeitstisch 1 schwenkbar verbunden sind, ist zweckmäßig.

Die Schwenkarme 17, 18 sind bevorzugt im zur hinteren Kante 16 auslaufenden rückwärtigen Bereich des Arbeitstisches 1 an diesem angelenkt. Veranschaulicht bzw. angedeutet sind diesbezüglich Anlenkungen 19, 20 in den rückwärtigen Eckbereichen der Tischplatte 2.

Dargestellt ist in Fig. 1 die gemeinsame und koaxiale Lagerung der beiden Schwenkarme 17, 18 über eine Anlenkung 19. Im Rahmen der Erfindung liegt es, die Schwenkarme 17, 18 getrennt in einer jeweiligen Anlenkung 19, 20 zum Arbeitstisch 1 abzustützen, oder auch falls die jeweilige Werkstückform dies bedingt, in beiden

Anlenkungen 19, 20 jeweils mehrere Schwenkarme, so beispielsweise Schwenkarme 17, 18 mit zugehörigen Werkstück- abstützungen 14, 15 zu lagern.

Beispiele für die in Fig. 1 lediglich schematisch angedeuteten Anlenkungen 19, 20 mit zur Tischfläche 3 senkrechten Schwenkachsen 21, 22 zeigen Fig. 2 und 3, die jeweils den Bereich einer solchen Anlenkung zur Tischplatte 2, beispielsweise im Eckbereich einer Tischplatte 2, darstellen.

In der Darstellung gemäß Fig. 2 sind hierbei die nur angedeuteten Schwenkarme 17, 18 über Augen 23, 24 in auf einem Tragbolzen 25 aufgefädelter Lage gezeigt. Der Tragbolzen 25 ist unterhalb der Tischfläche auf einem Tragfortsatz 26 der Tischplatte vorgesehen, zu dem die Schwenkarme 17, 18 drehbar, aber axial lagefest abgestützt sind, beispielsweise über eine endseitig zum Tragbolzen 25 vorgesehene Sprengringanordnung 27 oder dergleichen.

Während bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 in den Anlenkungen

21, 22 die Schwenkarme 17, 18 auf den unterhalb der Tischfläche 3 endenden Tragbolzen 25 aufgefädelt sind und in der jeweiligen Eckzone, oder auch über diese auskragend, auf dem nach unten zur Tischfläche 3 abgesetzten Tragfortsatz 26 aufliegen, ist bei der Ausgestaltung Fig. 3 keine nach oben offene Aufnahme für die Schwenkarme 17, 18 im Bereich ihrer Augen 23, 24 gegeben, sondern vielmehr eine Aufnahme durch eine Gabelanordnung mit oberer und unterer überdeckung zu den Augen 23, 24, die von einem in den Gabelarmen 29, 30 geführten Tragbolzen 41 durchsetzt und gegen die Tischplatte 2 schwenkbar befestigt sind. So lässt sich in einfacher Weise auch im Bereich der Anlenkungen 19, 20 eine seitens der Tischfläche 2 gegebene überdeckung erreichen. In beiden Fällen sind die Schwenkarme 17, 18 ohne Schwierigkeiten zu montieren und zu demontieren, so dass auch, beispielsweise zu Transportzwecken, eine einfache Trennung von der Tischplatte 2 vorzunehmen ist. Anstelle einer geschilderten Anlenkung an der Tischplatte 2 kann die Anlenkung

auch in entsprechender Weise am Tischgestell oder dergleichen erfolgen. In entsprechender Weise wie für jeweils zwei Schwenkarme 17, 18 dargestellt, lässt sich auch bei getrennter Anordnung von Schwenkarmen jeweils deren schwenkbare Lagerung gegenüber dem Arbeitstisch 1 realisieren.

Fig. 4 dient der Veranschaulichung eines Schwenkarmes 31 in gegliederter Bauweise, sowie der Veranschaulichung einer längenverstellbaren, insbesondere teleskopischen Ausbildung eines Schwenkarmes oder eines Gliedes eines Schwenkarmes, sowie auch der Veranschaulichung der Verbindung einer Werkstückabstützung 14 bzw. 15 zu einem Schwenkarm bzw. dem Glied eines Schwenkarmes.

In Fig. 4 umfasst der Schwenkarm 31 als Gliederarm zwei

Armglieder 32, 33, die über eine Schwenkachse 34 schwenkbar verbunden sind. Das eine Armglied 32 ist zur Anlenkung gegenüber dem in Fig. 4 nicht dargestellten Arbeitstisch mit einem Auge 35 endseitig versehen und über dieses Auge 35 bei paralleler Lage der Schwenkachsen 34, 35 unter Vermittlung eines nicht dargestellten Bolzens oder dergleichen am Arbeitstisch anzulenken. Dargestellt ist dieses Armglied 32 in einer längenverstellbaren Ausgestaltung. Diese ist symbolisiert durch eine Teleskopführung 36 mit in einer buchsenartigen Aufnahme 37 unrunden Querschnittes geführtem Zapfen 38, also durch eine nicht verdrehbare Teleskopführung.

Das Armglied 33 läuft endseitig in einer Abstützung 39 aus, symbolisiert durch ein Stützglied in Form eines Stütztellers 40, der über einen Gewindebolzen 41 zum abgekröpften Ende 42 des Armgliedes 33 höhenverstellbar ist. Bevorzugt ist der Stützteller 40 zum Gewindebolzen 41 über eine Gelenkverbindung 43, beispielsweise eine Kugelverbindung gelenkig abgestützt. Aufgrund der Längsverstellbarkeit zumindest eines der Armglieder 32, 33, aber auch bei eingliedrigem, längenverstellbarem

Schwenkarm 17 bzw. 18, ist auch bei zum Werkstück 13 lagefester Positionierung der Werkstückabstützung 14, 15; 39 eine dem

Werkstück 13 folgende Abstützung über den Vorschubweg des Werkstückes 13 erreichbar, wobei eine mehrgliedrige Ausbildung des Schwenkarmes, wie für den Schwenkarm 31 mit den Armgliedern 32, 33 veranschaulicht, diesbezüglich verbesserte Führungsmöglichkeiten eröffnet.

Die Schwenkarme 17, 18 und/oder 31 selbst können, beispielsweise bei zumindest teilweise insbesondere in Hochrichtung nach oben ausgekröpftem Verlauf, einen Teil der Werkstückauflage bilden, so dass diese im Rahmen der Erfindung durch die Tischfläche und einen oder mehrere Schwenkarme und/oder die Tischfläche, einen oder mehrere Schwenkarm (e) und eine oder mehrere über einen jeweiligen Schwenkarm getragene Werkstückabstützung (en) gebildet ist.