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Patent Searching and Data


Title:
WORK SHOE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/187372
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a work shoe, in particular for use in leveling work and/or trowel work and/or for lawn aeration. The work shoe is designed such that a foot of a wearer can be introduced in the shoe via an opening and the work shoe is provided with downwardly projecting spaced-apart elements.

Inventors:
FRANK WILHELM (DE)
Application Number:
DE2020/200009
Publication Date:
September 24, 2020
Filing Date:
January 30, 2020
Export Citation:
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Assignee:
FRANK WILHELM (DE)
PFIRRMANN FELIX (DE)
International Classes:
A43C15/16
Foreign References:
DE102010044816A12012-03-15
US9993045B22018-06-12
US6223456B12001-05-01
Attorney, Agent or Firm:
ULLRICH & NAUMANN (DE)
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Claims:
A n s p r ü c h e

1. Arbeitsschuh, insbesondere zum Einsatz bei Nivellierungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten und/oder zum Lüften eines Rasens,

wobei der Arbeitsschuh derart ausgebildet ist, dass ein Fuß eines Trägers über eine Öffnung (8, 8‘, 8“) in den Arbeitsschuh einbringbar ist, und

wobei der Arbeitsschuh mit nach unten ragenden Abstandselementen (4, 4‘, 4“, 14, 16) versehen ist.

2. Arbeitsschuh nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits schuh ein Unterteil (2, 2‘, 2“) und ein Oberteil (3, 3‘, 3“) umfasst, wobei das Unter teil (2, 2‘, 2“) und das Oberteil (3, 3‘, 3“) fest und/oder starr miteinander verbunden sind.

3. Arbeitsschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3, 3‘, 3“) zumindest teilweise aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem flexiblen Elastomer, gefertigt ist.

4. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2, 2‘, 2“) zumindest teilweise aus einem Hartkunststoff und/oder Aluminium gefertigt ist.

5. Arbeitsschuh nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2, 2‘, 2“) und/oder das Oberteil (3, 3‘, 3“) mehrschichtig aufgebaut ist.

6. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2, 2‘, 2“) eine, vorzugweise starre, Bodenplatte umfasst.

7. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16) in dem Unterteil (2, 2‘, 2“) und/oder in der Bodenplatte fixiert sind. 8. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16), insbesondere mittels Klipp-, Rast-, Steck-, Klemm- und/oder Schraubmechanismus, austauschbar im Unterteil (2, 2‘, 2“) und/oder in der Bodenplatte fixiert sind. 9. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16) eine sichtbare Länge im Bereich zwischen 20mm und 80mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 30mm und 50mm, aufweisen. 10. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16), zumindest teilweise, zylinderförmig und/oder kegelförmig ausgebildet sind.

11. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16), vorzugweise verzinkte, Stahlstifte umfassen.

12. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16) zumindest im Endbereich spitz zu- laufend ausgebildet sind.

13. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16) jeweils die gleiche sichtbare Länge aufweisen, so dass die zur Auflage auf dem Boden dienenden Unterseiten der Abstandselemente (4, 4‘, 4“, 14, 16) eine ebene Auflagefläche definieren.

14. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im, vorzugsweise oberen und/oder frontalen, Bereich des Oberteils (3, 3‘, 3“) ein Sicherheitselement (13), insbesondere eine Stahl-, Kunststoff- und/oder Alu miniumkappe, angeordnet und/oder anordenbar ist.

15. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3, 3‘, 3“) im hinteren Bereich bzw. im Fersenbereich offen aus gebildet ist.

16. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fersenriemen (9, 9‘) vorgesehen ist, wobei der Fersenriemen (9, 9‘) mit- tels einem Druckknopf (10, 10‘) derart regulierbar ist, dass ein fester Sitz des Ar beitsschuhs am Fuß des Trägers erreichbar ist.

17. Arbeitsschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Oberteil (3, 3‘, 3“) Lüftungsöffnungen (12, 12“) vorgesehen sind.

18. Verwendung eines Arbeitsschuhs nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zum Nivellieren eines Fußbodens, insbesondere eines Estrichfußbodens.

19. Verwendung eines Arbeitsschuhs nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zum Belüften eines Rasens.

Description:
ARBEITSSCHUH

Die Erfindung betrifft einen Arbeitsschuh, insbesondere zum Einsatz bei Nivellie rungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten und/oder zum Lüften eines Rasens.

Arbeitsschuhe der in Rede stehenden Art sind seit Jahren aus der Praxis bekannt und existieren in vielfältigen Ausführungsformen. Beispielsweise ist aus der Praxis im Bereich der Nivellier- bzw. Spachtelschuhe eine Schuhvorrichtung in Form ei ner Kunststoff-Nagelsohle bekannt. Die bekannte Nagelschuhvorrichtung umfasst als Nagelsohle eine Kunststoffplatte, die mit Nägeln versehen ist, und wird über Gurte am vorhandenen Schuhwerk bzw. am getragenen Schuh eines Schuhträ gers befestigt.

Die bekannte Nagelschuhvorrichtung ist in mehrfacher Hinsicht problematisch. Einen gravierenden Nachteil dieser Nagelschuhvorrichtung stellt zunächst einmal der hohe Zeitaufwand dar, den man benötigt, um die Schuhvorrichtung über die Gurte mit dem Schuhwerk des Trägers zu verbinden bzw. zu koppeln. Ferner steht der Schuhträger/Nutzer hier immer wieder vor dem Problem, dass die zum Einsatz vorzunehmende Verbindung zwischen dem vom Träger getragenen Schuh und der Nagelschuhvorrichtung nur mäßig stabil ist. Die Befestigung der Nagelschuh vorrichtung über Gurte am getragenen Schuh bzw. am Schuhwerk neigt ganz be sonders dazu, sich zu lösen. Insbesondere eine Befestigung der Gurte mittels Klettverschluss kann nur mit möglichst sauberen, unversehrten Klettverschlüssen funktionieren.

In den gängigen Einsatzbereichen der Nagelschuhvorrichtung, wo beispielsweise mit Estrichen, Spachtelmasse und ähnlichen Materialien hantiert wird, ist eine ra sche Verschmutzung - auch bei achtsamer Arbeitsweise - kaum zu vermeiden. Eine mit der Verschmutzung einhergehende instabile Verbindung zwischen Schuhwerk und Nagelschuhvorrichtung kann ein erhebliches Verletzungsrisiko für den Träger bedeuten, da er keinen festen Stand mehr hat. Folglich besteht ein unnötiges Unfallrisiko für den Träger der bekannten Nagelschuhvorrichtung, zu- mindest jedoch hat der Träger der Nagelschuhvorrichtung regelmäßig einen unsi cheren Stand zu berücksichtigen und ggf. auszugleichen.

Des Weiteren führt ein im Zuge des körperlichen Ausbalancierens abgelegtes Knie oder eine die frische Masse touchierende Hand in der frischen Spachtelmasse oder Nivelliersubstanz zu unnötigem, kostspieligem und zeitraubendem Mehrauf wand.

Ferner ist das Reinigen der bekannten Nagelschuhvorrichtung zeitintensiv und führt regelmäßig nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Gerade das Verbin dungssystem leidet dabei ganz besonders: Entweder werden die Verbindungsmit tel - zur Kopplung von Schuhwerk und Nagelschuhvorrichtung - nicht mehr richtig sauber, da die angetrockneten Substanzen von den Verbindungsmitteln bzw. Gur ten nicht mehr abzubekommen sind, oder die Verbindungsmittel werden im Zuge einer gründlichen Reinigung so sehr strapaziert, dass es die Einsatzlebensdauer der Nagelschuhvorrichtung deutlich reduziert. Klettverschlüsse oder etwaige Plas tikschnallen verschleißen hier sehr schnell, wodurch rasch die gesamte Nagel schuhvorrichtung verworfen bzw. ersetzt werden muss. Dies ist auf Dauer kost spielig und nicht im Sinne einer wünschenswerten Abfallvermeidung der Produkte.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Arbeitsschuh der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass mit einfachen konstruktiven Mitteln einem oder mehrerer Nachteile aus dem Stand der Technik möglichst entgegengewirkt wird, insbesondere im Hinblick auf einen mög lichst sicheren und stabilen Stand beim Arbeitseinsatz.

Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des An spruchs 1 gelöst. Danach ist ein Arbeitsschuh, insbesondere zum Einsatz bei Ni vellierungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten und/oder zum Lüften eines Rasens, angegeben, wobei der Arbeitsschuh derart ausgebildet ist, dass ein Fuß eines Trägers über eine Öffnung in den Arbeitsschuh einbringbar ist, und wobei der Ar beitsschuh mit nach unten ragenden Abstandselementen versehen ist. In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst einmal erkannt worden, dass es für den Träger im Hinblick auf einen stabilen und sicheren Halt bzw. Stand beim Arbeits einsatz von erheblichem Vorteil ist, wenn der Arbeitsschuh möglichst kompakt und robust ausgebildet ist. In weiter erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass ein Bedienen von aufwändigen Verschluss- und/oder Kopplungsmechanis men zum Anbringen von Nagelsohlen an vorhandenes Schuhwerk des Trägers besonders nachteilig und umständlich ist, insbesondere dann, wenn ein stabiler und sicherer Stand während des Arbeitseinsatzes zu gewährleisten ist. Erfin dungsgemäß ist der Arbeitsschuh derart ausgebildet, dass ein Fuß eines Trägers über eine Öffnung in den Arbeitsschuh einbringbar ist, so dass der Arbeitsschuh am eingebrachten Fuß des Trägers angreift. Damit kann der Arbeitsschuh direkt an einem„unbeschuhten“ Fuß des Trägers getragen werden. Das heißt der Träger schlüpft mit seinem, ggf. mit Socken bekleideten, Fuß in den Arbeitsschuh hinein und es wird ein Kontakt zwischen Fuß und Innenseite des Arbeitsschuhs herge stellt. Der Arbeitsschuh ist ferner mit nach unten ragenden Abstandselementen versehen. Vorzugsweise sind dabei die Abstandselemente im Wesentlichen senk recht zur Unterseite des Arbeitsschuhs ausgerichtet, so dass ein guter Stand mit dem Arbeitsschuh auf dem zu begehenden Untergrund realisierbar ist. Mit ande ren Worten kann der Arbeitsschuh an seiner Unterseite nach unten ragende Ab standselemente aufweisen.

Folglich ist ein Arbeitsschuh angegeben, der eine besonders kompakte und stabile Einheit bildet, so dass ein möglichst sicherer und stabiler Stand für den Träger beim Arbeitseinsatz möglich ist.

In Bezug auf den Ausdruck„Arbeitsschuh“ sei angemerkt, dass - insbesondere im Rahmen der Ansprüche und vorzugsweise im Rahmen der Beschreibung - unter einem Arbeitsschuh ein Schuh zu verstehen ist, der bei der Arbeit getragen wird. So kann ein Arbeitsschuh gemäß einem Ausführungsbeispiel der beanspruchten Lehre beispielsweise zu Nivellierungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten getragen werden, wobei die nach unten ragenden Abstandselemente des Arbeitsschuhs von besonderem Vorteil sind, um beispielsweise einen frisch verlegten Estrich zu betreten und/oder wenn eine ausgebrachte Nivelliermasse noch einmal durchlüftet werden muss. Aufgrund der im Arbeitsschuh vorgesehenen Abstandselemente hinterlässt der Träger des Arbeitsschuhs keine„schweren“ bzw.„störenden“ Fuß spuren im noch ungefestigten Bodenmaterial. Ferner ist denkbar, dass der Ar beitsschuh zum Lüften eines Rasens eingesetzt wird.

Der erfindungsgemäße Arbeitsschuh und/oder vorteilhafte Ausgestaltungen treten einem oder mehreren Problemen aus dem Stand der Technik - wie beispielsweise ein umständliches Anziehen, ein schwieriges Reinigen des Arbeitsschuhs nach Gebrauch und/oder einem unstabilen/unsicheren Stand - souverän entgegen. Durch eine kompakte Ausgestaltung des Arbeitsschuhs, der als eine Einheit aus gebildet sein kann, muss folglich keine umständliche Befestigung von etwaigen Nagelsohlen und/oder von speziellen Erweiterungsvorrichtungen an vorhandenem Schuhwerk erfolgen bzw. es muss keine aufwändige Verschlussvorrichtung be dient werden. Vielmehr wird ein Komplettnagelschuh bereitgestellt, wodurch das An- bzw. Ausziehen des Arbeitsschuhs mühelos und schnell erfolgen kann.

Der erfindungsgemäße Arbeitsschuh und/oder vorteilhafte Ausgestaltungen stellen ein kompaktes System dar, in das der Träger - komfortabel wie in einen Haus schuh - einfach hineinschlüpfen kann. Der Arbeitsschuh sitzt - einmal angezogen - dauerhaft stabil am Fuß und kann so ein sicheres und zielgerichtetes Arbeiten ermöglichen. Nach Gebrauch bzw. nach getaner Arbeit kann der Arbeitsschuh genauso mühelos und schnell wieder vom Fuß entfernt werden und mit Leichtig keit, soweit erforderlich, gereinigt werden. Mit dem Schlauch kurz abgespritzt oder einmal rasch in einen Eimer mit Wasser getaucht, danach kurz abgerieben und schon ist der Arbeitsschuh für den nächsten Arbeitseinsatz wieder bereit.

In vorteilhafter Weise kann der Arbeitsschuh ein Unterteil und ein Oberteil umfas sen, wobei das Unterteil mit dem Oberteil fest bzw. starr verbunden ist. Das Ober teil kann dabei im Wesentlichen zur Aufnahme des unbeschuhten Fußes des Trä gers dienen. Das Unterteil kann im Wesentlichen zur Fixierung und Befestigung der Abstandselemente dienen. In vorteilhafter Weise ist es denkbar, dass der Ar beitsschuh aus unterschiedlichen Materialen hergestellt wird. Das Oberteil könnte zum Beispiel - zumindest teilweise - aus einem flexiblen Material hergestellt sein, so dass sich im Hinblick auf die Ergonomie eine geeignete Ausbildung und/oder Passform des Aufnahmebereichs für den aufzunehmenden Fuß eines Trägers realisieren lässt. Das Unterteil des Arbeitsschuhs könnte hingegen - zumindest teilweise - aus einem harten und stabilen Material hergestellt sein, so dass die Abstandselemente in geeigneter Weise in dem Unterteil des Arbeitsschuhs fixiert werden können und ein stabiler Halt und Stand des Schuhs realisierbar ist. Ein enormer Vorteil des Arbeitsschuhs besteht darin, dass eine dauerhafte und/oder feste Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil besteht. Dem Träger beschert dies nicht nur eine wesentliche Zeitersparnis gegenüber Varianten, die an vorhan denem Schuhwerk umständlich befestigt werden müssen. Der Träger hat zugleich mit dem Arbeitsschuh ein spezielles Arbeitsmittel für den konkreten Anwendungs zweck zur Hand und kann sein gewöhnliches Arbeitsschuhwerk schonen.

Zur Realisierung einer festen Verbindung könnten das Oberteil und das Unterteil miteinander verklebt sein. Des Weiteren ist denkbar, dass Oberteil und Unterteil miteinander verschraubt und/oder vernietet sind. Somit ist ein kompakter und ein eine Einheit bildender Arbeitsschuh erzeugbar.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das Oberteil des Arbeitsschuhs zumin dest teilweise aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem flexiblen Elastomer, gefer tigt sein. Somit ist ein für den Fuß eines Trägers angenehm zu tragender Schuh bereitstellbar, der aufgrund des Materials zugleich robust und leicht zu reinigen ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das Unterteil des Arbeitsschuhs zumin dest teilweise aus einem Hartkunststoff und/oder Aluminium gefertigt sein. Somit können die Abstandselemente stabil und sicher in dem Unterteil des Arbeits schuhs montiert bzw. fixiert sein. Ferner ist damit ist der Arbeitsschuh aus einem robusten Material hergestellt, das mühelos viele Arbeitseinsätze übersteht. Der Arbeitsschuh stellt damit ein nachhaltiges Produkt dar, dass langfristig nicht nur Arbeitszeit spart, sondern auch kosteneffizient ist.

In weiter vorteilhafter Weise kann das Unterteil und/oder das Oberteil des Arbeits schuhs mehrschichtig aufgebaut sein. Damit ist es möglich die unteren Schichten, insbesondere des Unterteils, entsprechend starr und stabil auszugestalten, so dass die Abstandselemente sicher und fest angebracht werden können. Die obe ren Schichten, insbesondere des Oberteils, könnten eher flexibel ausgebildet wer- den, um einen angenehmen Stand bzw. eine möglichst bequeme Aufnahme für den Fuß des Trägers zu realisieren.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das Unterteil eine Bodenplatte umfas sen. Die Bodenplatte kann im Hinblick auf einen stabilen Stand starr ausgebildet sein. Die Bodenplatte kann beispielsweise aus Hartkunststoff oder aus Aluminium gefertigt sein.

In vorteilhafter Weise können das Unterteil und/oder das Oberteil im Rahmen von einem oder mehreren Arbeitsschritten gegossen werden. Dabei ist auch denkbar, dass das Unterteil bzw. die Bodenplatte - zum Beispiel beim Gießen - in das Oberteil eingelassen wird.

In vorteilhafter Weise können die Abstandselemente in dem Unterteil und/oder in der Bodenplatte fixiert sein. Insbesondere wenn das Unterteil und/oder die Boden platte aus Hartkunststoff und/oder aus Aluminium gefertigt sind, können die Ab standselement sicher und fest in den Arbeitsschuh integriert werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung können die Abstandselemente austauschbar in dem Unterteil und/oder in der Bodenplatte fixiert sein. Dabei ist es denkbar, dass die Abstandselemente über einen Klipp-, Rast-, Steck-, Klemm- und/oder Schraubmechanismus in dem Unterteil des Arbeitsschuhs bzw. in der Bodenplatte montiert sind. Somit können die Abstandselemente je nach Anwendungszweck auf raffinierte Weise ausgetauscht und der Arbeitsschuh damit entsprechend ange passt werden. Folglich lässt sich die Funktionsweise des Arbeitsschuhs variabel anpassen, um nämlich je nach Untergrund und Vorhaben mit entsprechend geeig neten Abstandselementen optimal gerüstet und ausgestattet zu sein. Zum Beispiel kann auf diese Weise die Länge der Abstandselemente für den Arbeitsschuh regu liert werden. Des Weiteren können ggf. defekte Abstandselemente durch neue Abstandselemente ersetzt werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung können die Abstandselemente eine sichtbare Länge im Bereich zwischen 20mm und 80mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 30mm und 50mm, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass un- ter sichtbarer Länger die Länge eines Abstandselements verstanden werden kann, um die das Abstandselement aus dem Arbeitsschuh bzw. von der Unterseite des Unterteils des Arbeitsschuhs herausragt. Folglich ragen die Abstandselemente um eine Länge aus dem Arbeitsschuh heraus, die sich im Bereich zwischen 20mm und 80mm befinden kann. Damit kann der Arbeitsschuh besonders effektiv und gut bei Nivellierungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten eingesetzt werden. Be sonders gut eignen sich Abstandselemente, die um eine Länge aus dem Arbeits schuh herausragen, die sich im Bereich zwischen 30mm und 50mm befindet. Die se Länge eignet sich hervorragend zum Einsatz bei Nivellierungsarbeiten und/oder Spachtelarbeiten und Arbeitsschuhe mit derartigen Abstandselementen liefern bei dieser Höhe zugleich einen stabilen Stand für den Träger des Arbeitsschuhs.

In vorteilhafter Weise können die Abstandselemente eine maximale Breite im Be reich zwischen 3mm und 12mm, vorzugweise zwischen 5mm und 8mm aufweisen. Somit können Spuren des Arbeitsschuhs bzw. der Abstandselemente in einem noch ungefestigten Bodenmaterial weitestgehend vermieden und zugleich ein stabiler Stand auf dem Untergrund ermöglicht werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung können die Abstandselemente zylinderförmig und/oder kegelförmig ausgebildet sind. Somit ist es denkbar, dass der Arbeits schuh an seiner Unterseite bzw. an der Unterseite des Unterteils nach unten ra gende Abstandselemente aufweist, die zumindest teilweise zylinderförmig ausge bildet sind. Des Weiteren ist es denkbar, dass der Arbeitsschuh an seiner Unter seite bzw. an der Unterseite des Unterteils nach unten ragende Abstandselemente aufweist, die zumindest teilweise kegelförmig ausgebildet sind. Ferner ist es denk bar, dass der Arbeitsschuh an seiner Unterseite bzw. an der Unterseite des Unter teils nach unten ragende Abstandselemente aufweist, die zunächst in einem ers ten Bereich zylinderförmig ausgebildet sind und zum Endbereich des Abstandse lements hin, der zur Auflage auf dem Untergrund dient, dann kegelförmig ausge bildet sind. In vorteilhafter Weise können die Abstandselemente einen Durchmes ser im Bereich zwischen 4mm und 10mm aufweisen.

So ist im Rahmen einer vorteilhaften Ausgestaltung denkbar, dass ein Abstandse lement eine sichtbare Länge von 35-36mm aufweist. Am oberen Ende des Ab- Standselements befindet sich eine ca. 8mm lange Gewindestange (M8x8) zur Be festigung im Unterteil des Arbeitsschuhs. Der sichtbare Teil des Abstandsele ments kann in vorteilhafter Weise einen Durchmesser von 6mm aufweisen.

Im Rahmen einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist denkbar, dass ein Ab standselement eine sichtbare Länge von 35-36mm aufweist, wobei das Abstand selement nach ca. 28mm spitz zuläuft. Am oberen Ende des Abstandselements befindet sich eine ca. 8mm lange Gewindestange (M8x8) zur Befestigung im Un terteil des Arbeitsschuhs. Der sichtbare Teil des Abstandselements kann - bevor es spitz zuläuft - in vorteilhafter Weise einen Durchmesser von 6mm aufweisen.

In weiter vorteilhafter Weise können die Abstandselemente, vorzugweise verzink te, Stahlstifte umfassen. Somit lässt sich mit einfachen Mitteln ein robustes und widerstandsfähiges Profil von Abstandselementen an der Unterseite des Arbeits schuhs bzw. an der Unterseite des Unterteils des Arbeitsschuhs realisieren.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung können die Abstandselemente, zumindest im Endbereich des Abstandselements, spitz zulaufend ausgebildet sind. Somit lassen sich frische Estriche begehen ohne störende Spuren zu hinterlassen. Ferner lässt sich ein entsprechend ausgebildeter Arbeitsschuh auch besonders vorteilhaft zur Belüftung von Böden, insbesondere von einem Rasen, einsetzen.

Im Hinblick auf einen sicheren und stabilen Stand für den Träger des Arbeits schuhs können die Abstandselemente jeweils die gleiche sichtbare Länge aufwei sen, so dass die zur Auflage auf dem Boden dienenden Unterseiten der Abstand selemente eine ebene Auflagefläche definieren. Dies kann besonders vorteilhaft für zu begehende, ggf. unebene, Untergründe sein, auf die eine noch ungefestigte Nivelliermasse aufgetragen worden ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann im Bereich des Oberteils des Arbeits schuhs ein Sicherheitselement vorgesehen sein. Vorzugsweise kann das Sicher heitselement im oberen und/oder frontalen Bereich des Oberteils des Arbeits schuhs angeordnet werden, so dass der empfindliche vordere Bereich des Fußes geschützt wird. Hierzu kann zum Beispiel eine Stahl-, Kunststoff- und/oder Alumi- niumkappe vorgesehen sein. Dabei ist denkbar, dass das Sicherheitselement fest in das Oberteil des Arbeitsschuhs integriert ist. Ferner ist denkbar, dass das Si cherheitselement auswechselbar bzw. entfernbar in das Oberteil eingesetzt wird. Folglich ist die Arbeitssicherheit mit dem Arbeitsschuh durch das Sicherheitsele ment deutlich verbessert. Besonders beim Einsatz auf Baustellen ist dieser Aspekt von großer Bedeutung.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der Arbeitsschuh bzw. das Oberteil des Arbeitsschuhs im hinteren Bereich bzw. im Fersenbereich offen ausgebildet sein. Damit ist ein besonders leichtes und schnelles Hineinschlüpfen in den Arbeits schuh ermöglicht.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann ein Fersenriemen vorgesehen sein, wo bei der Fersenriemen mittels einem Druckknopf derart regulierbar ist, dass ein fes ter Sitz des Arbeitsschuhs am Fuß des Trägers erreichbar ist. Somit lässt sich über den Druckknopf auf raffinierte Weise der Arbeitsschuh optimal an den Fuß des Trägers anpassen. Ist der Arbeitsschuh einmal auf die richtige Größe einge stellt, besteht das Anziehen des Arbeitsschuhs quasi nur noch aus einem simplen Hineinschlüpfen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung können in dem Oberteil des Arbeitsschuhs Lüftungsöffnungen vorgesehen sein. Somit ist eine vorteilhafte Durchlüftung des Arbeitsschuhs gewährleistet.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren durch eine Ver wendung eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs zum Nivellieren eines Fußbo dens, insbesondere eines Estrichfußbodens, gelöst. Damit kann bei einem ent sprechenden Arbeitseinsatz ein sicherer und stabiler Stand durch die Verwendung des Arbeitsschuhs gewährleistet werden.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ferner durch die Verwendung eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs zum Belüften eines Rasens gelöst. Da mit kann bei einem entsprechenden Arbeitseinsatz, nämlich zum Belüften eines Rasens, ein sicherer und stabiler Stand durch die Verwendung des Arbeitsschuhs gewährleistet werden.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgen de Erläuterung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Aus führungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemei nen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert.

In der Zeichnung zeigen

Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs,

Fig. 2a in einer schematischen Draufsicht den Arbeitsschuh aus Fig. 1 ,

Fig. 2b in einer schematischen Unteransicht den Arbeitsschuh aus Fig. 1 bzw. aus Fig. 2a,

Fig. 3a in einer schematischen Rückansicht den Arbeitsschuh aus Fig. 1 bzw. aus Fig. 2,

Fig. 3b in einer schematischen Rückansicht ein weiteres Ausführungsbei spiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs,

Fig. 4 in einer schematischen Perspektivansicht einen Arbeitsschuh gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 3b,

Fig. 5 in einer schematischen Perspektivansicht ein weiteres Ausführungs beispiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs mit einem Sicher heitselement, Fig. 6a in einer schematischen Seitenansicht ein Abstandselement für einen Arbeitsschuh gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und

Fig. 6b in einer schematischen Seitenansicht ein Abstandselement für einen

Arbeitsschuh gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfin dung.

Fig. 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs. Der Arbeitsschuh 1 umfasst ein Unterteil 2 und ein Oberteil 3. Das Unterteil 2 ist in Form einer Bodenplatte ausgebildet, die aus Flartkunststoff gefertigt ist. An der Unterseite des Unterteils 2 bzw. an/in der Bodenplatte sind Abstandselemente 4 angebracht bzw. montiert. Die länglichen Abstandselemente 4 sind zylinderförmig ausgebildet. Die Abstandselemente sind im Wesentlichen senkrecht zur Unterseite des Arbeitsschuhs bzw. der Bodenplatte ausgerichtet, so dass ein guter Stand mit dem Arbeitsschuh auf dem zu begehen den Boden realisierbar ist.

Das Oberteil 3 des in Fig. 1 dargestellten Arbeitsschuhs 1 ist als einstückig bzw. einteilig ausgebildeter Grundkörper realisiert. Der Grundkörper bzw. das Oberteil 3 dient zur Aufnahme des Fußes eines den Arbeitsschuh 1 tragenden Trägers. Das Oberteil 3 des Arbeitsschuhs 1 umfasst dabei einen Schaftbereich 5 und einen Bodenbereich 6. Der Schaftbereich 5 und der Bodenbereich 6 des Oberteils 3 bil den zusammen den Grundkörper bzw. das Oberteil 3 und damit einen Aufnahme bereich für den unbeschuhten Fuß des Trägers. Das Oberteil 3 ist fest mit dem Unterteil 2 verbunden. Die feste Verbindung des Unterteils 2 mit dem Oberteil 3 ist über eine Verklebung realisiert.

Ein Fuß eines Trägers ist über eine Öffnung 8 des Oberteils 3 in den Arbeitsschuh 1 einbringbar. Dabei ist die Öffnung 8 des Oberteils 3 derart ausgebildet, dass das Oberteil 3 im hinteren Bereich bzw. im Fersenbereich offen ausgebildet ist. Im hin teren Bereich des Oberteils 3 ist ein Fersenriemen 9 vorgesehen ist. Der Fersen riemen 9 ist mittels einem Druckknopf 10 und entsprechenden Befestigungslö- ehern 11 am Oberteil 3 fixierbar und dabei derart regulierbar, dass ein fester Sitz des Arbeitsschuhs 1 am Fuß des Trägers einstellbar ist.

An der Oberseite des Oberteils 3 sind - im vorderen Bereich des Arbeitsschuhs 1 - Lüftungsöffnungen 12 vorgesehen. Somit kann über die Lüftungsöffnungen 12 eine Luftzirkulation in das Innere des Oberteils 3 bzw. in das Innere des Arbeits schuhs 1 erfolgen.

Fig. 2a zeigt in einer schematischen Draufsicht den Arbeitsschuh 1 aus Fig. 1. Das Oberteil 3 des Arbeitsschuhs 1 umfasst schlitzförmig ausgebildete Lüftungsöff nungen 12. Über die Öffnung 8 des Oberteils 3 ist ein Fuß eines Trägers in das Oberteil 3 einbringbar. Damit umgibt das Oberteil 3 so den unbeschuhten Fuß des Trägers, dass die Innenseite des Schaftbereichs 5 und die Bodeninnenseite 7 des Bodenbereichs 6 des Oberteils 3 direkt am eingebrachten Fuß des Trägers sitzt und angreift.

Fig. 2b zeigt in einer schematischen Unteransicht den Arbeitsschuh 1 aus Fig. 1 bzw. aus Fig. 2a. An der Unterseite des als Bodenplatte ausgebildeten Unterteils 2 sind längliche, zylinderförmige Abstandselemente 4 am Rand der Bodenplatte ent lang angebracht. Die Abstandselemente 4 sind senkrecht zur Unterseite des Un terteils 2 des Arbeitsschuhs 1 bzw. senkrecht zur Bodenplatte ausgerichtet, so dass ein guter Stand mit dem Arbeitsschuh 1 auf einem zu begehenden Unter grund möglich ist.

Fig. 3a zeigt in einer schematischen Rückansicht den Arbeitsschuh 1 aus Fig. 1. Der Arbeitsschuh 1 umfasst ein Unterteil 2 und ein Oberteil 3. Das Unterteil 2 ist in Form einer Bodenplatte ausgebildet, die aus Hartkunststoff gefertigt ist. An der Unterseite des Unterteils 2 bzw. an/in der Bodenplatte sind längliche Abstandse lemente 4 montiert. Die länglichen Abstandselemente 4 sind zylinderförmig aus gebildet.

Das - zur Aufnahme eines unbeschuhten Fußes dienende - Oberteil 3 des in Fig. 3a dargestellten Arbeitsschuhs 1 ist einteilig aufgebaut. Das Oberteil 3 des Arbeitsschuhs 1 umfasst einen Schaftbereich 5 und einen Bodenbereich 6. Der Schaftbereich 5 und der Bodenbereich 6 des Oberteils 3 bilden zusammen den Aufnahmebereich für den Fuß eines Trägers. Das Oberteil 3 umfasst unterhalb des Bodenbereichs 6 eine - in Fig. 3a nicht dargestellte - Klebeschicht. Über die Klebeschicht sind das Oberteil 3 und das Unterteil 2 fest miteinander verbunden.

Fig. 3b zeigt in einer schematischen Rückansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs, wobei der in Fig. 3b dargestellte Ar beitsschuh T im Unterschied zu dem Arbeitsschuh 1 aus Fig. 3a mit einem etwas höher verlaufenden Bodenbereich 6‘ ausgebildet ist.

Fig. 4 zeigt in einer schematischen Perspektivansicht ein Ausführungsbeispiel ei nes erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs. Der in Fig. 4 dargestellte Arbeitsschuh T entspricht dem Arbeitsschuh T aus Fig. 3b. Der Arbeitsschuh T gemäß Fig. 4 ist ohne Lüftungsöffnungen ausbildet. Der Arbeitsschuh T umfasst ein Unterteil 2‘ und ein Oberteil 3‘. Das Unterteil 2‘ ist in Form einer Bodenplatte ausgebildet, die aus Hartkunststoff gefertigt ist. An der Unterseite des Unterteils 2‘ bzw. an/in der Bodenplatte sind Abstandselemente 4‘ befestigt. Die Abstandselemente 4‘ sind zylinderförmig ausgebildet.

Das - zur Aufnahme eines unbeschuhten Fußes dienende - Oberteil 3‘ des in Fig. 4 dargestellten Arbeitsschuhs T ist einteilig aufgebaut. Das Oberteil 3‘ um fasst einen Schaftbereich 5‘ und einen Bodenbereich 6‘. Der Schaftbereich 5‘ und der Bodenbereich 6‘ des Oberteils 3‘ bilden zusammen einen Aufnahmebereich für den Fuß eines Trägers. Das Oberteil 3‘ ist dem Unterteil 2‘ fest verklebt. Die Ver klebung bzw. die feste Verbindung erfolgt über die Unterseite des Bodenbereichs 6‘ und die Oberseite des Unterteils 2‘ des Arbeitsschuhs T. Somit sind das Ober teil 3‘ und das Unterteil 2‘ fest miteinander verbunden.

Ein Fuß eines Trägers ist über eine Öffnung 8‘ des Oberteils 3‘ in den Arbeits schuh T einbringbar. Dabei ist die Öffnung 8‘ des Oberteils 3‘ derart ausgebildet, dass das Oberteil 3‘ im hinteren Bereich bzw. im Fersenbereich offen ausgebildet ist. Im hinteren Bereich des Oberteils 3‘ ist ein Fersenriemen 9‘ vorgesehen ist. Der Fersenriemen 9‘ ist mittels einem Druckknopf 10‘ und entsprechenden Befes tigungslöchern 1 T derart regulierbar, dass ein fester Sitz des Arbeitsschuhs T am Fuß des Trägers einstellbar ist. Der in den Arbeitsschuh T eingebrachte Fuß liegt auf der Bodeninnenseite 7‘ des Bodenbereichs 6‘ auf und wird vom Schaftbereich 5‘ umgeben.

Fig. 5 zeigt in einer schematischen Perspektivansicht ein weiteres Ausführungs beispiel eines erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs. Der in Fig. 5 dargestellte Ar beitsschuh 1“ entspricht dem Arbeitsschuh T aus Fig. 4, wobei ergänzend schlitz förmige Lüftungsöffnungen 12“ im vorderen Bereich des Arbeitsschuhs 1“ vorge sehen sind. Des Weiteren ist im oberen, frontalen Bereich des Oberteils 3“ ein Sicherheitselement 13 vorgesehen. Das Sicherheitselement 13 kann - beispiels weise als Stahl-, Kunststoff- und/oder Aluminiumkappe ausgebildet - dort, das heißt im oberen frontalen Bereich des Oberteils 3“, angeordnet werden. Das Si cherheitselement kann über die Öffnung 8“ in das Oberteil 3“ eingesetzt und ggf. auch wieder entfernt werden.

Fig. 6a zeigt in einer schematischen Seitenansicht ein Abstandselement für einen Arbeitsschuh gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Abstandse lement 14 ist - in Form eines Meta II stifts - zylinderförmig ausgebildet und umfasst an seinem oberen Ende eine Gewindestange 15 zum Befestigen in dem Unterteil bzw. in einer Bodenplatte des Arbeitsschuhs. Die Befestigung erfolgt hierbei über einen Schraubmechanismus. Im Konkreten kann das Abstandselement 14 für ei nen Arbeitsschuh verwendet werden, der zum Nivellieren eines Fußbodens, ins besondere eines Estrichfußbodens, dient. Ein Arbeitsschuh mit derartigen Ab standselementen ermöglicht beim Arbeitseinsatz einen sicheren und stabilen Stand.

Fig. 6b zeigt in einer schematischen Seitenansicht ein Abstandselement für einen Arbeitsschuh gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Ab standselement 16 ist im Wesentlichen zylinderförmig und im Endbereich spitz zu laufend ausgebildet sind. Ferner ist im oberen Bereich des Abstandselements 16 eine Gewindestange 17 zum Befestigen im Unterteil bzw. in einer Bodenplatte des Arbeitsschuhs vorgesehen. Die Befestigung erfolgt hierbei über einen Schraub mechanismus. Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Ar beitsschuhs wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen. Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend be schriebenen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Arbeitsschuhs ledig lich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken.

Bezugszeichenliste , V, 1“ Arbeitsschuh

, 2‘, 2“ Unterteil

, 3‘, 3“ Oberteil

, 4‘, 4“ Abstandselement

, 5‘ Schaftbereich

, 6‘ Bodenbereich

, 7‘ Bodeninnenseite

, 8‘, 8“ Öffnung

, 9‘ Fersenriemen

0, 10‘ Druckknopf

1, 11‘ Befestigungsloch

2, 12“ Lüftungsöffnungen

3 Sicherheitselement4 Abstandselement

5 Gewindestange

6 Abstandselement

7 Gewindestange