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Patent Searching and Data


Title:
WORKPIECE FEEDING DEVICE AND WORKPIECE REMOVING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/180651
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a workpiece feeding device (1) having at least two workpiece receiving positions (2, 3) for a workpiece (4) to be laid in the respective workpiece receiving position (2, 3), and having at least one workpiece removal position (7) for the removal of a workpiece (4), having workpiece conveying means (9) for conveying workpieces (4) that have been laid on in a conveying direction (10) from the at least one workpiece receiving position (2, 3) to one of the workpiece removal positions (7), wherein at least one signaling means (11) is provided for signaling a selected workpiece receiving position (2, 3) in which a workpiece (4) can be laid. The invention further relates to a workpiece removal device and to related methods.

Inventors:
SCHMID, Gordian (Hansjakobstraße 22, Bad Rippoldsau-Schapbach, 77776, DE)
SCHMIEDER, Volker (Brunnenstr. 32, Mössingen, 72116, DE)
Application Number:
EP2016/059631
Publication Date:
November 17, 2016
Filing Date:
April 29, 2016
Export Citation:
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Assignee:
HOMAG GMBH (Homagstr. 3-5, Schopfloch, 72296, DE)
International Classes:
B27M1/08; B23Q7/04
Foreign References:
EP3023193A12016-05-25
EP1992464A22008-11-19
EP2098344A12009-09-09
EP1832402A12007-09-12
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
GRAUEL, Andreas (Grauel IP, PatentanwaltskanzleiWartbergstr. 14, Stuttgart, 70191, DE)
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Claims:
Patentansprüche 1 . Werkstückzuführvorrichtung (1 ) mit zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen (2,3) zum Auflegen von einem

Werkstück (4) in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition (2,3) und mit zumindest einer Werkstückentnahmeposition (7) zum Entnehmen eines Werkstücks (4), mit Werkstückfördermitteln (9) zum Fördern aufgelegter Werkstücke (4) in einer Förderrichtung (10) von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition (2,3) hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen (7), wobei zumindest ein Signalmittel (1 1 ) vorgesehen ist, zur Signalisierung einer ausgewählten

Werkstückaufnahmeposition (2,3), in welcher ein Werkstück (4) auflegbar ist.

2. Werkstückzuführvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch

gekennzeichnet, dass die zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen (2,3) in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung (10) benachbart zueinander angeordnet sind. 3. Werkstückzuführvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass zumindest einer Werkstückaufnahmeposition (2,3) oder jeder bis auf eine Werkstückaufnahmeposition (2,3) oder jeder Werkstückaufnahmeposition (2,3) ein Signalmittel (1 1 ) zugeordnet ist, welches aktivierbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (4) in die zugeordnete Werkstückaufnahmeposition (2,3) auflegbar ist.

Werkstückzuführvorrichtung (1 ) nach Anspruch 3, dadurch

4.

gekennzeichnet, dass das Signalmittel (1 1 ) ein Anschlagmittei (6) aufweist, welches ausfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (4) in die dem Anschlagmittel (8) zugeordnete

Werkstückaufnahmeposition (2,3) auflegbar ist. 5. Werkstückzuführvorrichtung (1 )nach Anspruch 3 oder 4, dadurch

gekennzeichnet, dass das Signalmittel (1 1 ) ein optisches und/oder akustisches Signalmittel (1 1 ) aufweist, mittels welchem eine

ausgewählte Werkstückaufnahmeposition (2,3) anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (4) in die von dem Signalmittel (1 1) angezeigte Werkstückaufnahmeposition (2,3) auflegbar ist. 6. Werkstückabführvorrichtung (51 ) mit zumindest einer

Werkstückaufnahmeposition (52,53) zum Auflegen von einem

Werkstück (54) in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition (52,53) und mit zumindest zwei Werkstückentnahmepositionen (57) zum

Entnehmen eines Werkstücks (54), mit Werkstückfördermitteln (59) zum Fördern aufgelegter Werkstücke (54) in einer Förderrichtung (60) von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition (52,53) hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen (57), wobei zumindest ein Signalmittel (61 ) vorgesehen ist, zur Signalisierung einer ausgewählten Werkstückentnahmeposition (57), von welcher ein Werkstück (54) entnehmbar ist. 7. Werkstückabführvorrichtung (51 ) nach Anspruch 6, dadurch

gekennzeichnet, dass die zumindest zwei

Werkstückentnahmepositionen (57) in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung (60) benachbart zueinander angeordnet sind.

Werkstückabführvorrichtung (51 ) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch 8.

gekennzeichnet, dass zumindest einer Werkstückentnahmeposition (57) oder jeder bis auf eine Werkstückentnahmeposition (57) oder jeder Werkstückentnahmeposition (57) ein Signalmittel (61 ) zugeordnet ist, welches aktivierbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (54) von der zugeordneten Werkstückentnahmeposition (57) entnehmbar ist.

9. Werkstückabführvorrichtung (51 ) nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass das Signalmittel (61 ) ein Anschlagmittel (56) aufweist, welches ein- oder ausfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (54) von der dem Anschlagmittel (56) zugeordneten

Werkstückentnahmeposition (57) entnehmbar ist.

10. Werkstückabführvorrichtung (51 ) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch

gekennzeichnet, dass das Signalmittel (61 ) ein optisches und/oder akustisches Signalmittel (61 ) aufweist, mittels welchem eine

ausgewählte Werkstückentnahmeposition (57) anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (54) von der von dem Signalmittel angezeigten Werkstückentnahmeposition (57) entnehmbar ist. 1 1 . Werkstücktransportvorrichtung (99) mit einer

Werkstückzuführvorrichtung (1 ), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, und/oder mit einer

Werkstückabführvorrichtung (51 ), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 10.

12. Verfahren zum Betreiben einer Werkstückzuführvorrichtung (1 ) mit

zumindest zwei Werkstückaufnahmepositionen (2,3) zum Auflegen von einem Werkstück (4) in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition (2,3) und mit zumindest einer Werkstückentnahmeposition (7) zum

Entnehmen eines Werkstücks (4), mit Werkstückfördermitteln (9) zum

Fördern aufgelegter Werkstücke (4) in einer Förderrichtung (10) von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition (2,3) hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen (7), wobei zumindest ein Signalmittel ( 1 1 ) vorgesehen ist und angesteuert wird, um eine ausgewählte

Werkstückaufnahmeposition (2,3) anzuzeigen, in welcher ein

Werkstück (4) aufzulegen ist.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das

Signalmittel (1 1) ein Anschlagmittel (6) aufweist, welches ausgefahren wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (4) in die dem Anschlagmittel

(6) zugeordnete Werkstückaufnahmeposition (2,3) aufzulegen ist. 14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Signalmittel (1 1 ) ein optisches und/oder akustisches Signalmittel (1 1 ) aufweist, welches aktiviert wird, um anzuzeigen, dass ein

Werkstück (4) in die von dem Signalmittel (1 1) angezeigte

Werkstückaufnahmeposition (2,3) aufzulegen ist. 15. Verfahren zum Betreiben einer Werkstückabführvorrichtung (51 ) mit zumindest einer Werkstückaufnahmeposition (52,53) zum Auflegen von einem Werkstück (54) in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition (52,53) und mit zumindest zwei Werkstückentnahmepositionen (57) zum Entnehmen eines Werkstücks (54), mit Werkstückfördermitteln

(59) zum Fördern aufgelegter Werkstücke (54) in einer Förderrichtung

(60) von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition (52,53) hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen (57), wobei zumindest ein Signalmittel (61 ) vorgesehen ist und angesteuert wird, zur

Signalisierung einer ausgewählten Werkstückentnahmeposition (57), von welcher ein Werkstück (54) zu entnehmen ist. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das

Signalmittel (61 ) ein Anschlagmittel (56) aufweist, welches ein- oder ausgefahren wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück (54) von der dem Anschlagmittel (56) zugeordneten Werkstückentnahmeposition (57) zu entnehmen ist. 17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Signalmittel (61 ) ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweist, welches angesteuert wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück {54} von der von dem Signalmittel (61 ) angezeigten Werkstückentnahmeposition (57) zu entnehmen ist.

Description:
Werkstückzuführvorrichtung bzw. Werkstückabführvorrichtung

Beschreibung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Werkstückzuführvorrichtung, insbesondere zur Zuführung von Werkstücken zu einer Bearbeitungsvorrichtung, insbesondere zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen. Auch betrifft die Erfindung eine Werkstückabführvorrichtung, insbesondere zur Abführung von Werkstücken von einer entsprechenden Bearbeitungsvorrichtung. Auch betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Werkstückzuführvorrichtung und ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Werkstückabführvorrichtung.

Stand der Technik

Die Werkstückzuführvorrichtung und/oder die Werkstückabführvorrichtung dienen der Zuführung und/oder Abführung von Werkstücke zu bzw. von einer Bearbeitungsvorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen. Solche Bearbeitungsvorrichtungen weisen üblicherweise einen Werkstücktisch mit einer Werkstückhalterung auf, mittels welcher ein

Werkstück anordenbar und zumindest zeitweise haltbar ist, um während der Halterung das Werkstück zu bearbeiten. Solche Werkstücktische mit Werkstückhalterungen können im Wesentlichen stillstehend oder mittels Vorschubeinrichtungen verfahrbar ausgebildet sein. Dabei kann bei einer im Wesentlichen stillstehenden Ausführung des Werkstücktischs mit der

Werkstückhalterung das Werkzeug zur Bearbeitung des Werkstücks an das Werkstück selbst herangeführt werden, um aufgrund einer erzeugten

Relativbewegung von Werkstück und Werkzeug eine Bearbeitung des

Werkstücks zu bewirken, Alternativ dazu oder auch zusätzlich kann bei einer im Wesentlichen verfahrbaren Ausführung des Werkstücktischs mit der Werkstückhalterung das Werkstück zur Bearbeitung an das Werkzeug selbst herangeführt werden, um aufgrund einer erzeugten Relativbewegung von Werkstück und Werkzeug eine Bearbeitung des Werkstücks zu bewirken. Dazu kann die Bearbeitungsvorrichtung beispielsweise ein stillstehendes oder verfahrbares Portal oder einen stillstehenden oder verfahrbaren Ausleger oder Ähnliches aufweisen, an welchem das Werkzeug zur Bearbeitung des

Werkstücks wiederum stillstehend oder verlagerbar geführt werden kann, um zusammen mit einer etwaigen Verlagerung des Werkstücks die beabsichtigten Bearbeitungen am Werkstück vornehmen zu können. Dabei kann entweder das Werkstück am Werkzeug vorbeigeführt werden oder umgekehrt oder es können sich auch sowohl das Werkstück als auch das Werkzeug bei der Bearbeitung verlagern, so dass eine gezielte Relativbewegung zwischen

Werkzeug und Werkstück vorgesehen wird, um das Werkstück beispielsweise entlang einer Seite oder Kante bearbeiten zu können.

Bei Bearbeitungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik müssen die Werkstücke vor deren Bearbeitung der Bearbeitungsvorrichtung zugeführt werden, so dass die Werkstücke von der Bearbeitungsvorrichtung

automatisiert bearbeitet werden können. Auch müssen solche bearbeiteten Werkstücke dann von der Bearbeitungsvorrichtung wieder abgeführt werden, so dass die Werkstücke, die bearbeitet sind, auf der Bearbeitungsvorrichtung Platz machen für Werkstücke, die noch zu bearbeiten sind. Hierfür sind Werkstückzuführvorrichtungen und Werkstückabführvorrichtungen

vorzusehen. Bei heutigen Werkstückzuführvorrichtungen und

Werkstückabführvorrichtungen werden Werkstücke nacheinander seriell zugeführt und seriell wieder abgeführt, so dass der Werker an der Maschine die zu bearbeitenden Werkstücke nacheinander auf die

Werkstückzuführvorrichtung legen muss und die bearbeiteten Werkstücke nacheinander von der Werkstückabführvorrichtung wegnehmen muss.

Bei einer Erhöhung der Bearbeitungskapazität der Bearbeitungsvorrichtung werden teilweise aber bereits schon mehrere durchaus auch individuelle Werkstücke nebeneinander in der Bearbeitungsvorrichtung aufgenommen und bearbeitet, so dass die Reihenfolge der Zuführung der individuellen

Werkstücke für die genaue Bearbeitung wesentlich ist. Gleiches gilt für die Abführung und anschließende Handhabung individualisierter bearbeiteter Werkstücke. Auch hier ist die Reihenfolge der Entnahme der individuellen Werkstücke wesentlich, um diese in der weiteren Folge richtig zu handhaben.

Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Werkstückzuführvorrichtung und eine Werkstückabführvorrichtung zu schaffen, welche einfach aufgebaut sind und dennoch eine sichere Handhabung von Werkstücken erlauben. Auch ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Werkstückzuführvorrichtung oder Werkstückabführvorrichtung zu schaffen, das eine einfache und sichere Handhabung der Werkstücke erlaubt.

Die Aufgabe zur Werkstückzuführvorrichtung wird mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine

Werkstückzuführvorrichtung mit zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest einer Werkstückentnahmeposition zum Entnehmen eines Werkstücks, mit

Werkstückfördermitteln zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer

Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen, wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist, zur Signalisierung einer ausgewählten

Werkstückaufnahmeposition, in welcher ein Werkstück auflegbar ist. Dadurch kann dem Werker anhand des zuvor bestimmten Bearbeitungsprogramms signalisiert werden, welches Werkstück er auf weiche

Werkstückaufnahmeposition legen soll, damit die Werkstücke in der richtigen Reihenfolge aufgenommen, transportiert und beispielsweise zu einer

Bearbeitungsvorrichtung übergeben werden, damit sie auch den Vorgaben entsprechend richtig bearbeitet werden können. Dabei kann die

Werkstückzuführvorrichtung eine Werkstückentnahmeposition aufweisen, auf welche die Werkstücke unabhängig von ihrer Werkstückaufnahmeposition verbracht werden können oder die Werkstückzuführvorrichtung kann mehr als eine Werkstückentnahmeposition aufweisen, in welche die Werkstücke beispielsweise abhängig von ihrer Werkstückaufnahmeposition verbracht werden können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung benachbart zueinander angeordnet sind. Dadurch können die zumindest zwei Werkstücke in ihrer Längsrichtung nebeneinander aufgelegt und

weitergefördert werden. So können diese zumindest zwei Werkstücke nebeneinander zu einer Werkstückentnahmeposition gefördert und dort gemeinsam entnommen und einer Bearbeitungsvorrichtung zugeführt werden, so dass diese optimiert bearbeitet werden können, was die Kapazität der Bearbeitungsvorrichtung steigern kann. Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn zumindest einer Werkstückaufnahmeposition oder jeder bis auf eine

Werkstückaufnahmeposition oder jeder Werkstückaufnahmeposition ein Signalmittel zugeordnet ist, welches aktivierbar ist » um anzuzeigen, dass ein Werkstück in die zugeordnete Werkstückaufnahmeposition auflegbar ist. Dabei kann das oder die Signalmittel derart vorgesehen sein, dass die Werkstückaufnahmeposition des Auflegens angezeigt wird. So kann jeder Werkstückaufnahmeposition ein Signalmittel zugeordnet sein, das aktivierbar ist. Auch kann bei mehreren Werkstückaufnahmepositionen beispielsweise nur der zweiten Werkstückaufnahmeposition und den folgenden

Werkstückaufnahmepositionen ein Signalmittel zugeordnet sein, was bedeuten kann, dass wenn nichts angezeigt ist, die erste

Werkstückaufnahmeposition zu belegen ist. Auch kann einer speziell ausgewählten Werkstückaufnahmeposition ein Signalmittel zugeordnet sein, welches bei spezifischen Werkstücken zu belegen wäre, wobei ansonsten die anderweitig vorhandenen Werkstückaufnahmepositionen frei wählbar wären. Dies kann bei der Bearbeitung von Sonderteilen vorteilhaft sein.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Signalmittel ein Anschlagmittel aufweist, welches ausfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück in die dem Anschlagmittel zugeordnete Werkstückaufnahmeposition auflegbar ist. Dadurch kann die Lage des Werkstücks definiert werden, indem das

Werkstück an dem Anschlagmittel anzulegen ist. Ist das Anschlagmittei nicht ausgefahren, wird das Werkstück dort auch vorteilhaft nicht angelegt, sondern an einer anderweitigen Werkstückaufnahmeposition. Dabei kann an einer Werkstückaufnahmeposition das Anschlagmittel beispielsweise auch dauerhaft ausgefahren bzw. angeordnet sein, so dass das Werkstück dort auflegbar ist, sofern keine anderen Werkstückaufnahmepositionen angezeigt werden.

Gemäß des Erfindungsgedankens ist es weiterhin vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweist, mittels welchem eine ausgewählte Werkstückaufnahmeposition anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück in die von dem Signalmittel angezeigte Werkstückaufnahmeposition auflegbar ist. Mittels der akustischen bzw. optischen Signalmittel kann unmittelbar angezeigt werden, wo das Werkstück, insbesondere das nächste Werkstück auffegbar ist. Dadurch können dem Werker die Reihenfolge und die Position des Werkstücks angezeigt werden, was in Abhängigkeit der vorgegebenen Reihenfolge der

Werkstückbearbeitung vorprogrammierbar ist.

Die Aufgabe zur Werkstückabführvorrichtung wird mit den Merkmalen von Anspruch 6 gelöst. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine

Werkstückabführvorrichtung mit zumindest einer Werkstückaufnahmeposition zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen

Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest zwei

Werkstückentnahmepositionen zum Entnehmen eines Werkstücks, mit We rkst ü ckf ö rd e rm itte I n zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer

Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen, wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist, zur Signalisierung einer ausgewählten

Werkstückentnahmeposition, von welcher ein Werkstück entnehmbar ist. So kann ein Werkstück beispielsweise von einem Manipulator von einer

Bearbeitungsvorrichtung auf die Werkstückabführvorrichtung abgelegt und mit ihr abgeführt werden. Sind zwei oder mehr als zwei

Werkstückaufnahmepositionen vorhanden, so können durchaus auch mehr als ein Werkstück gleichzeitig auf der Werkstückabführvorrichtung abgelegt und abtransportiert werden. Im Anschluss daran kann dann vom Werker eines der nebeneinander in den Werkstückentnahmepositionen liegenden Werkstücke entnommen werden, wobei das zu entnehmende Werkstück mittels der Signalmittel angezeigt wird.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn die zumindest zwei

Werkstückentnahmepositionen in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung benachbart zueinander angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, dass die Werkstückentnahmepositionen eine parallele Abführung erlauben, wobei dann dem Werker angezeigt wird, welches Werkstück von welcher

Werkstückentnahmeposition bzw. auch in welcher Reihenfolge zu entnehmen ist.

Auch ist es vorteilhaft, wenn zumindest einer Werkstückentnahmeposition oder jeder bis auf eine Werkstückentnahmeposition oder jeder

Werkstückentnahmeposition ein Signalmittel zugeordnet ist, welches aktivierbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück von der zugeordneten Werkstückentnahmeposition entnehmbar ist. Dadurch ist es möglich, dass eindeutig signalisiert werden kann, welches Werkstück als nächstes von einem Werker zu entnehmen ist.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein Anschlagmittel aufweist, welches ein- oder ausfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück von der dem Anschlagmittel zugeordnete Werkstückentnahmeposition entnehmbar ist. So kann das Anschlagmittel vorgesehen sein, um den Transport der

Werkstücke zu blockieren und beispielsweise durch ein Absenken des

Anschlagmittels ist es möglich anzuzeigen, welches Werkstück zu entnehmen ist.

Auch ist es vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweist, mittels welchem eine ausgewählte

Werkstückentnahmeposition anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein

Werkstück von der von dem Signalmittel angezeigten

Werkstückentnahmeposition entnehmbar ist. Auch dadurch ist anzeigbar, welche Werkstückentnahmeposition für die Entnahme ausgewählt ist.

Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung ist eine

Werkstücktransportvorrichtung vorgesehen, mit einer erfindungsgemäßen Werkstückzuführvorrichtung und/oder mit einer erfindungsgemäßen

Werkstückabführvorrichtung. Die Werkstückzuführvorrichtung kann somit alleine oder in Kombination mit einer Werkstückabführvorrichtung vorgesehen sein. Auch die Werkstückabführvorrichtung kann alleine oder in Kombination mit einer Werkstückzuführvorrichtung vorgesehen sein. Die Aufgabe zum Verfahren zum Betreiben einer Werkstückzuführvorrichtung wird mit den Merkmalen von Anspruch 12 gelöst.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Werkstückzuführvorrichtung mit zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest einer

Werkstückentnahmeposition zum Entnehmen eines Werkstücks, mit

Werkstückfördermitteln zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer

Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen, wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist und angesteuert wird, um eine ausgewählte

Werkstückaufnahmeposition anzuzeigen, in welcher ein Werkstück aufzulegen ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Signalmitte! ein Anschlagmittel aufweist, welches ausgefahren wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück in die dem Anschlagmittel zugeordnete Werkstückaufnahmeposition aufzulegen ist.

Auch ist es vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweist, welches aktiviert wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück in die von dem Signalmittel angezeigte

Werkstückaufnahmeposition aufzulegen ist.

Die Aufgabe zum Verfahren zum Betreiben einer Werkstückabführvorrichtung wird mit den Merkmalen von Anspruch 15 gelöst. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Werkstückabführvorrichtung mit zumindest einer

Werkstückaufnahmeposition zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest zwei

Werkstückentnahmepositionen zum Entnehmen eines Werkstücks, mit Werkstückfördermitteln zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer

Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen, wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist und angesteuert wird, zur Signalisierung einer ausgewählten Werkstückentnahmeposition, von welcher ein Werkstück zu entnehmen ist.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein Anschlagmittel aufweist, welches ein- oder ausgefahren wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück von der dem Anschlagmittel zugeordneten Werkstückentnahmeposition zu entnehmen ist.

Auch ist es vorteilhaft, wenn das Signalmittel ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweist, welches angesteuert wird, um anzuzeigen, dass ein Werkstück von der von dem Signalmittel angezeigten

Werkstückentnahmeposition zu entnehmen ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind durch die nachfolgende

Figurenbeschreibung und durch die Unteransprüche beschrieben. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachstehend wird die Erfindung auf der Grundlage zumindest eines

Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 eine schematische Darstellung einer kombinierten

Werkstückzuführvorrichtung mit einer Werkstückabführvorrichtung insbesondere

Bearbeitungsvorrichtung für Werkstücke,

Figur 2 eine schematische Darstellung einer

Werkstückzuführvorrichtung und einer

Werkstückabführvorrichtung in einem Betriebsfall, und

Figur 3 eine schematische Darstellung einer

Werkstückzuführvorrichtung und einer

Werkstückabführvorrichtung in einem anderen

Betriebsfall.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung Die Figuren 1 , 2 und 3 zeigen eine Werkstückzuführvorrichtung und eine Werkstückabführvorrichtung für eine Bearbeitungsvorrichtung, insbesondere zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen. Dabei können die Werkstücke beispielsweise eher längliche, balkenartige Werkstücke oder eher fiache, eher zweidimensionale, brettartige Werkstücke sein. Dabei können die Werkstücke vorteilhaft längs zur

Längsrichtung eines Werkstücktischs der Bearbeitungsvorrichtung zugeführt werden. Alternativ wäre es auch möglich, wenn die Werkstücke in einer anderen Ausrichtung zuführbar sind. Die Bearbeitungsvorrichtung weist dabei vorteilhaft einen Werkstücktisch mit einer Werkstückhalterung mit Spannelementen zum Spannen zumindest eines Werkstücks oder mehrerer Werkstücke auf, mittels welcher das Werkstück oder die Werkstücke zur Bearbeitung sicher gehalten werden können. Der Werkstücktisch ist bevorzugt mit einer Vorschubeinheit verbunden

ausgebildet, mittels welcher der Werkstücktisch zumindest in einer Richtung verlagerbar ausgebildet ist. Weiterhin ist ein Werkstückmanipulator vorgesehen, welche dazu dient, ein Werkstück oder mehrere Werkstücke von der Werkstückzuführvorrichtung der Werkstückhalterung des Werkstücktischs zuzuführen und das Werkstück oder die Werkstücke auf dem Werkstücktisch zu platzieren. Auch dient der

Manipulator beispielsweise dazu, das Werkstück oder die Werkstücke von dem Werkstücktisch zu der Werkstückabführvorrichtung zuzuführen, damit dieses oder diese abgeführt werden können.

Die Figuren 1 bis 3 zeigen jeweils eine Werkstückzuführvorrichtung 1 und eine Werkstückabführvorrichtung 51 , die übereinander angeordnet sind. Die

Werkstückabführvorrichtung 51 ist oberhalb der Werkstückzuführvorrichtung 1 angeordnet. Grundsätzlich kann die relative Anordnung der

Werkstückzuführvorrichtung 1 zu der Werkstückabführvorrichtung 51 auch anderweitig möglich sein. Die Figuren 1 bis 3 zeigen, dass die

Werkstückzuführvorrichtung 1 und eine Werkstückabführvorrichtung 51 als Baueinheit ausgebildet sind, so dass eine kombinierte

Werkstücktransportvorrichtung 99 gebildet ist.

Die Werkstückzuführvorrichtung 1 weist dabei vorteilhaft zumindest zwei Werkstückaufnahmepositionen 2, 3 zum Auflegen eines Werkstücks 4 in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition 2, 3 auf. In der Figur 1 ist gezeigt, dass in einer hintersten Reihe zwei Werkstücke 4 in ihrer Längsrichtung

nebeneinander angeordnet sind. In einer davor angeordneten zweiten Reihe ist nur ein Werkstück 4 in der ersten Werkstückaufnahmeposition 2

angeordnet. Das Werkstück 4 der zweiten Reihe ist länger als die Werkstücke

4 in der ersten Reihe.

Zum Anlegen der Werkstücke 4 in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition 2, 3 sind Anschfagmittel 5, 6 vorgesehen, an welche die Werkstücke 4 jeweils angelegt werden können, damit sie richtig positioniert sind. Das Anschlagmittel

5 ist dabei vorteilhaft fest montiert, so dass es immer vorhanden ist und vorsteht, damit ein Werkstück anlegbar ist. Das Anschlagmittel 6 ist vorteilhaft anhebbar und versenkbar ausgebildet, so dass es bei Bedarf angehoben werden kann und alternativ bei Nichtgebrauch auch abgesenkt werden kann. In Figur 1 ist das Anschlag mittel 6 angehoben, so dass das Werkstück 4 an diesem Anschlagmittel anlegbar ist.

Weiterhin weist die Werkstückzuführvorrichtung 1 zumindest eine

Werkstückentnahmeposition 7 auf, in welche ein Werkstück förderbar bzw. transportierbar ist, um aus dieser Werkstückentnahmeposition 7 entnommen werden zu können, um das Werkstück 4 weiter bearbeiten zu können. Die zumindest eine Werkstückentnahmeposition 7, vorteilhaft können auch zumindest zwei solche Werkstückentnahmepositionen 7 vorhanden sein, dient dem Entnehmen eines Werkstücks 4, beispielsweise mittels eines

Manipulators 8, insbesondere um das Werkstück 4 einem Werkstücktisch zuführen zu können.

Die Werkstückzuführvorrichtung 1 weist Werkstückfördermittel 9 auf, zum Fördern aufgelegter Werkstücke 4 in einer Förderrichtung 10 von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition 2, 3 hin zu einer der

Werkstückentnahmepositionen 7.

Die Werkstückzuführvorrichtung 1 weist zumindest ein Signalmittel 1 1 auf, zur Signalisierung einer ausgewählten Werkstückaufnahmeposition 2, 3, in welcher ein Werkstück 4 auflegbar ist. Mittels des Signalmittels wird die Werkstückaufnahmeposition 2, 3 angezeigt, welche für das nächste

Werkstück ausgewählt ist und in welche das nächste Werkstück aufzulegen ist.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn zumindest einer Werkstückaufnahmeposition 2, 3 oder jeder bis auf eine Werkstückaufnahmeposition 2, 3 oder jeder

Werkstückaufnahmeposition 2, 3 ein Signalmittel 1 1 zugeordnet ist, welches aktivierbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück 4 in die zugeordnete Werkstückaufnahmeposition 2, 3 auflegbar ist. Dabei kann das Signalmittel 11 auch als ein Anschlagmittel 6 ausgebildet sein, welches ausfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück 4 in die dem Anschlagmittel 6 zugeordnete Werkstückaufnahmeposition 3 auflegbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann das Signalmittel 1 1 ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweisen, mittels welchem eine ausgewählte

Werkstückaufnahmeposition 2, 3 anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück 4 in die von dem Signalmittel 1 1 angezeigte

Werkstückaufnahmeposition 2, 3 auflegbar ist. Dabei kann das Signalmittel eine Lampe, eine Leuchte, ein Bildschirm, ein Display etc. sein. Auch kann eine akustische Signalisierung alternativ oder zusätzlich zu einer optischen Anzeige vorgenommen werden.

Die Figur 1 zeigt, dass die zumindest zwei Werkstückaufnahmepositionen 2, 3 in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung 10 benachbart zueinander angeordnet sind. Durch die Signalisierung der Signalmittel wird jeweils die Werkstückaufnahmeposition 2, 3 ausgewählt, welche von einem Werker mit einem Werkstück zu belegen ist. Dabei hängt die Belegung beispielsweise vom Bearbeitungsprogramm, den Dimensionen des Werkstücks etc. ab.

Die Figur 2 zeigt, dass das Anschlagmittel 6 aktuatorisch ausgefahren ist, um dort ein Werkstück 4 auflegen zu können. Die Figur 3 zeigt, dass das

Anschlagmittel 6 nach unten gefahren ist, um dort kein Werkstück auflegen zu lassen.

Die Werkstückabführvorrichtung 51 weist dabei vorteilhaft zumindest eine Werkstückaufnahmepositionen 52, vorteilhaft auch mehr als eine

Werkstückaufnahmeposition 52, 53 auf, zum Auflegen eines Werkstücks 54 in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition 52, 53. In der Figur 3 ist gezeigt, dass zwei Werkstücke 54 in ihrer Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind, die gleichzeitig abgeführt sind. Zum Anlegen der Werkstücke 54 in der jeweiligen

Werkstückaufnahmeposition 52, 53 können Anschlagmittel vorgesehen sein. Bei einer automatisierten Abführung beispielsweise von einem Werkstücktisch kann dies jedoch auch ohne Anschläge mittels eines Manipulators 8 lagerichtig erfolgen.

Weiterhin weist die Werkstückabführvorrichtung 51 zumindest eine, vorteilhaft mehr als eine, Werkstückentnahmeposition 57 auf, in welche ein Werkstück 54 förderbar bzw. transportierbar ist, um aus dieser

Werkstückentnahmeposition 57 beispielsweise von einem Werker entnommen werden zu können, um das Werkstück 54 weiter handhaben zu können. Die zumindest eine Werkstückentnahmeposition 57, vorteilhaft können auch zumindest zwei solche Werkstückentnahmepositionen 57 vorhanden sein, dient dem Entnehmen eines Werkstücks 54.

Die Werkstückabführvorrichtung 51 weist ebenso Werkstückfördermittel 59 auf, zum Fördern aufgelegter Werkstücke 54 in einer Förderrichtung 60 von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition 52, 53 hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen 57.

Die Werkstückabführvorrichtung 51 weist zumindest ein Signalmittel 61 auf, zur Signalisierung einer ausgewählten Werkstückentnahmeposition 57, von welcher ein Werkstück 54 entnehmbar ist. Mittels des Signalmittels 61 wird die Werkstückentnahmeposition 57 angezeigt, von welcher das nächste

Werkstück 54 zu entnehmen ist.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn zumindest einer Werkstückentnahmeposition 57 oder jeder bis auf eine Werkstückentnahmeposition 57 oder jeder

Werkstückentnahmeposition 57 ein Signalmittel 61 zugeordnet ist, welches aktivierbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück 54 von der zugeordneten Werkstückentnahmeposition 57 entnehmbar ist. Dabei kann das Signalmittel 61 auch als ein Anschlagmittel ausgebildet sein, welches zumindest teilweise einfahrbar ist, um anzuzeigen, dass ein

Werkstück 54 von der dem Anschlagmittel zugeordneten

Werkstückentnahmeposition 57 entnehmbar ist.

Alternativ oder zusätzlich kann das Signalmittel 61 ein optisches und/oder akustisches Signalmittel aufweisen, mittels welchem eine ausgewählte Werkstückentnahmeposition 57 anzeigbar ist, um anzuzeigen, dass ein Werkstück 54 von der von dem Signalmittel 61 angezeigten

Werkstückentnahmeposition 57 entnehmbar ist. Dabei kann das Signalmittel eine Lampe, eine Leuchte, ein Bildschirm, ein Display etc. sein. Auch kann eine akustische Signalisierung alternativ oder zusätzlich zu einer optischen Anzeige vorgenommen werden. Die Figur 3 zeigt, dass die zumindest zwei Werkstückentnahmepositionen 57 in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung 60 benachbart zueinander angeordnet sind. Durch die Signalisierung der Signalmittel 61 wird jeweils die Werkstückentnahmeposition 57 ausgewählt, von welcher ein Werker ein Werkstück 54 zu entnehmen hat. Dabei hängt die Entnahme von dem

Werkstück 54 selbst und von dessen weiterer Handhabung ab.

Die Werkstückfördermittel 9, 59 weisen vorteilhaft Riemen- und/oder

Kettenfördereinrichtungen mit einer Mehrzahl von umlaufenden Riemen und/oder Ketten auf und/oder eine Mehrzahl von Rollen auf, mittels welchen Werkstücke 4, 54 in Förderrichtung 10, 60 transportierbar sind.

Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, dass eine oben genannte Werkstückzuführvorrichtung mit zumindest zwei

Werkstückaufnahmepositionen zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest einer

Werkstückentnahmeposition zum Entnehmen eines Werkstücks betrieben wird, wobei Werkstückfördermittel zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen vorgesehen sind, und wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist und angesteuert wird, um eine ausgewählte Werkstückaufnahmeposition anzuzeigen, in welcher ein

Werkstück aufzulegen ist.

Das erfindungsgemäße Verfahren sieht alternativ auch vor, dass eine oben genannte Werkstückabführvorrichtung mit zumindest einer

Werkstückaufnahmeposition zum Auflegen von einem Werkstück in der jeweiligen Werkstückaufnahmeposition und mit zumindest zwei

Werkstückentnahmepositionen zum Entnehmen eines Werkstücks betrieben wird, wobei Werkstückfördermittel zum Fördern aufgelegter Werkstücke in einer Förderrichtung von der zumindest einen Werkstückaufnahmeposition hin zu einer der Werkstückentnahmepositionen vorgesehen sind, wobei zumindest ein Signalmittel vorgesehen ist und angesteuert wird, zur

Signalisierung einer ausgewählten Werkstückentnahmeposition, von welcher ein Werkstück zu entnehmen ist.

Bezugszeichenliste 1 Werkstückzuführvorrichtung

2 Werkstückaufnahmeposition

3 Werkstückaufnahmeposition

4 Werkstücke

5 Anschlagmittel

8 Anschlag mittel

7 Werkstückentnahmeposition

8 Manipulator

9 Werkstückförderm ittei

10 Förderrichtung

1 1 Signalmittel

51 Werkstückabführvorrichtung

52 Werkstückaufnahmeposition

53 Werkstückaufnahmeposition

54 Werkstücke

57 Werkstückentnahmepositton

59 Werkstückfördermittel

60 Förderrichtung

61 Signalmittel

99 Werkstücktransportvorrichtung