BLASER, Martin (Hochgratweg 7, Vogt, 88267, DE)
HÄCKER, Michael (Sonnenweg 5, Wimsheim, 71299, DE)
BLASER, Martin (Hochgratweg 7, Vogt, 88267, DE)
| Ansprüche
1. Werkstückauflage zur Aufnahme eines insbesondere tafelförmigen Werkstücks in einer Bearbeitungsanlage, insbesondere Laserbearbeitungsanlage, welche das Werkstück mit einem Schneidstrahl bearbeitet, wobei die Werkstückauflage (11) in einem Rahmen (12) mehrere nebeneinander angeordnete Auflageelemente (14) aufnimmt, welche Tragpunktspitzen (41) aufweisen und ein Auflagefeld (17) für das oder die Werkstücke bilden und die Auflageelemente (14) in ihrer Arbeitsposition zum Rahmen (12) veränderbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Beladen des Auflagefeldes (17) mit einem oder mehreren Werkstücken die Tragpunktspitzen (41) der Auflageelemente (14) mit zumindest einer Verschiebeeinrichtung (18) durch eine Verschiebebewegung der Auflageelemente (14) in eine inaktive Position außerhalb des Wirkbereichs des Laserstrahls zur Bearbeitung des oder der Werkstücke positionierbar sind.
2. Werkstückauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (14) einen Verschiebeweg von wenigstens einem halben Abstand von zwei benachbarten Tragpunktspitzen (41) aufweisen.
3. Werkstückauflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (14) bei einem Verschiebeweg, der größer als der halbe Abstand von zwei benachbarten Tragpunktspitzen (41) ist, gegenüber einer durch die Tragpunktspitzen (41) gebildeten Auflagenebene absenkbar sind.
4. Werkstückauflage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (14) an deren Unterseite eine Kulisse (37) aufweisen, die entlang einer Lagerstelle (38) des Rahmens (12) verschiebbar ist, wobei insbesondere die Kulisse (37) in einem Endabschnitt (36) der Auflageelemente (14) vorgesehen ist, die erst nach einem Verschiebeweg wirksam wird, der wenigstens einem halben Abstand von zwei benachbarten Tragpunktspitzen (41) entspricht.
5. Werkstückauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebeeinrichtung (18) eine Zustelleinrichtung (19) aufweist, an welcher nacheinander ein Antriebsmotor (21) angreift, der entlang einer Rahmenseite verfahrbar angeordnet ist.
6. Werkstückauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verschiebeeinrichtung (18) eine Zustelleinrichtung (19) und einen Antriebsmotor (21) umfasst.
7. Werkstückauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Position der Tragpunktspitzen (41) im Auflagefeld (17) zunächst eine Hubbewegung des Auflageelementes (14), insbesondere in eine Nullstellung, vorge- sehen ist, bei der das Aufiageelement (14) auf Zug beansprucht wird und anschließend das Aufiageelement (14) durch eine Schiebebewegung in die inaktive Position verfahrbar ist.
8. Werkstückauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebeeinrichtung (18) eine Zustelleinrichtung (19) und einen Antriebsmotor (21) umfasst, die durch eine Kupplung miteinander verbindbar sind.
9. Werkstückauflage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zustelleinrichtung (19) zumindest eine Spindel oder eine Gewindestange (27) umfasst.
10. Werkstückauflage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zustelleiπrichtung (19) ein exzentrisch gelagertes Stellelement (52) umfasst, welches mit einem Lagerzapfen (54) in einem Langloch (53) des Auflageelementes (14) angreift.
11. Werkstückauflage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (52) eine Verzahnung (56) aufweist, durch welche das Stellelement (52) schwenkbar angetrieben ist und das Auflageelement (14) den Lagerzapfen (54) verschiebbar ansteuert.
12. Werkstückauflage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (52) einen Kurvenabschnitt (61) aufweist, an dem ein Reibrad (62) angreift und das Stellelement (52) in seiner Winkelposition ansteuert.
13. Werkstückauflage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zustelleinrichtung (19) eine Schubstange (72) aufweist, die sich zumindest entlang von zwei Auflageelementen (14) erstreckt und durch einen Antriebsmotor (21) hin und her bewegbar ist, wobei jedes Auflageelement (14) zur Schubstange (72) mittels eines Hebels (74) gekoppelt ist, der an einem Ende schwenkbar zum Auflageelement (14) und am anderen Ende über einen ansteuerbaren Freilauf in der Schubstange (72) geführt ist.
14. Werkstückauflage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der ansteuerbare Freilauf in der Schubstange (72) durch eine Aufnahme (73), insbesondere Langlochbohrung (76), ausgebildet ist und der Hebel (74) zur Schubstange (72) bei einer Hubbewegung in eine Nullstellung durch einen Aktuator (77), fixiert ist.
15. Werkstückauflage nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der ansteuerbare Freilauf in Abhängigkeit des Schiebeweges der Schubstange (72) durch den Aktuator (77) freigegeben wird, so dass der Hebel (74) aus einer vorbestimmten Position in der Aufnahme (73) freikommt und bei einer weiteren Schubbewegung der Schubstange (72) ein Freilauf der Schwenkachse (78) des Hebels (74) in der Aufnahme (73) gegeben ist.
16. Werkstückauflage nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (77) pneumatisch, elektrisch, hydraulisch oder mechanisch ansteuerbar ist.
17. Werkstückauflage nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein freies Ende des Auflageelementes (14) und des dem Auflageelement (14) zugeordneten Ende des Hebels (74) durch eine am Rahmen (12) angeordnete Führung (79) längsverschiebbar geführt ist.
18. Werkstückauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen (12) Trägerelemente (16) vorgesehen sind, die mit den Auflageelementen (14) eine gitterför- mige Struktur bilden und die Auflageelemente (14) in schlitzförmigen Ausnehmungen (76) aufnehmen.
19. Werkstückauflage nach einem der Ansprüche 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Trägerelement (16) zu wenigstens einem weiteren Trägerelement (16) durch eine Verstelleinrichtung (91) in deren Längserstreckung zum Rahmen (12) verschiebbar ansteuerbar sind und durch eine Verschiebebewegung, insbesondere gegenläufige Verschiebebewegung, die voreingestellte inaktive Posi- tion der Tragpunktspitzen der Auflageelementen (14) durch Klemmung fixiert. |
WERKSTüCKAUFLAGE ZUR AUFNAHME EINES INSBESONDERE TAFELFöRMIGEN WERKSTüCKS IN EINER BEARBEITUNGSANLAGE MIT BEWEGBAREN, TRAGPUNKTSPITZEN AUFWEISENDEN AUFLAGEELEMTEN
Die Erfindung betrifft eine Werkstückauflage zur Aufnahme eines insbesondere tafelförmigen Werkstücks in einer Bearbeitungsanlage, insbesondere einer Laserbearbeitungsanlage, welche das Werkstück mit einem Schneidstrahl bearbeitet.
Zur Bearbeitung von insbesondere tafelförmigen Werkstücken in Laserbearbeitungsanlagen ist eine Werkstückauflage vorgesehen, die einen Rahmen mit mehreren, vorzugsweise parallel zueinander angeordneten Auflageelementen aufweist, auf denen das zu bearbeitende Werkstück aufliegt. Die Auflageelemente weisen in regelmäßigen Abständen Tragpunktspitzen auf und bilden ein Auflagefeld für das oder die Werkstücke.
Solche Laserbearbeitungsanlagen umfassen einen relativ zur Werkstückauflage bewegbaren Laserschneidkopf, um mit einem Laserstrahl ein ruhendes Werkstück, das auf den Tragpunktspitzen der Auflageelemente aufliegt, zu bearbeiten. Während der Bearbeitung kommt es beim überfahren der Tragpunktspitzen durch den Laserstrahl zu Problemen, wie beispielsweise Beschädigungen der Tragpunktspitzen durch Aufschweißungen, Beschädigung der Tragpunktspitzen durch Wegschmelzen und/oder ein ungleichmäßiger Schnitt zwischen dem Gutteil und Restteil, da die Schneidverhältnisse an den Tragpunktspitzen anders als an den benachbarten Tragpunktspitzen sind.
Um die vorgenannten Probleme bei der Bearbeitung der Werkstücke zu reduzieren, geht aus der DE 38 03 918 Al eine Werkstückauflage hervor, bei welcher die Auflageelemente in Abhängigkeit der Position des Laserstrahls während der Bearbeitung versenkbar sind. Durch eine mit dem Schneidkopf gekoppelte Mechanik wird jeweils dasjenige Auflageelement versenkt, das bei der Bearbeitung im Auftreffbereich des Laserstrahles liegt.
Eine analoge Ausgestaltung ist ebenfalls durch die JP 59127988 A bekannt. Diese Auflageleisten werden über eine Kurvenführung angesteuert, wobei gleichzeitig eine Absenk- und Verschiebebewegung in Längsrichtung des Auflageelementes vorgesehen ist.
Bei beiden Ausführungsformen wird über die gesamte Länge der Auflageelemente ein Absenken der Tragpunktspitzen bewirkt. Diese Ausführungsformen weisen zwar den Vorteil auf, dass ein Aufschweißen der Tragpunktspitzen beim überfahren während des Schneidvorganges verringert wird. Jedoch kann es zu ungleichmäßigen Schnitten kommen, insbesondere dann, wenn ein Werkstück fast vollständig aus der Werkstücktafel ausgeschnitten ist und mit einem Ende an den abgesenkten Tragpunktspitzen aufliegt.
Aus der JP 62292293 A2 geht zur Vermeidung von Aufschweißungen eine Anordnung der Auflageelemente hervor, die beim überfahren durch den Laserschneidkopf aus der Auflageebene um die Längsachse der Auf-
lageelemente herausgeschwenkt werden. Dadurch wird ein Aufschweißen vermieden. Diese Ausführungsform weist den Nachteil auf, dass ein größerer Abstand zu den benachbarten Auflageelementen einzuhalten ist sowie bereits benachbarte und vollständig ausgeschnittene Gutteile zu einem Verklemmen nach der Schwenkbewegung führen können.
Aus der JP 9066392 A2 geht eine alternative Anordnung von Auflageelementen hervor, bei der die Auflageelemente zwei Seiten von Tragpunktspitzen aufweisen, die aus der Auflageebene heraus schwenkbar sind. Somit ist eine Reihe von Tragpunktspitzen während dem Schneid- prozess zur Aufnahme des Werkstücks vorgesehen, wohingegen zum Be- und Entstücken der Werkstücke beziehungsweise der Gut- und Restteile eine zweite Ausführungsform der Tragpunktspitzen in die Auflageebene geschwenkt wird. Dabei kann analog zur Ausführungsform der JP 62292293 A2 ein Verklemmen der Gut- oder Restteile mit dem schwenkbaren Auflageelement erfolgen.
Aus der JP 62003892 A2 geht des Weiteren eine Anordnung für eine Werkstückauflage hervor, bei der jedes Auflageelement während dem überfahren des Laserschneidkopfes absenkbar sind, wobei eine Hebelanordnung hierfür vorgesehen ist, die über eine verfahrbare Kulisse angesteuert wird. Diese Ausgestaltung ist mechanisch sehr aufwändig und kostenintensiv.
Die vorgenannten Ausführungsformen sind störanfällig, da durch Schlacke oder dergleichen ein Verschweißen oder Verschmelzen mit weiteren Rahmenteilen erfolgen kann. Des Weiteren sind große Risiken enthalten, da durch das Absenken der Tragpunktspitzen ein Verkippen sowie ein Verklemmen von bereits aus einem Werkstück ausgeschnittenen oder fast vollständig ausgeschnittenen Gutteilen gegeben sein kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Werkstückauflage für eine Bearbeitungsanlage vorzuschlagen, bei der die Tragpunktspitzen derart zum Werkstück positionierbar sind, dass diese beim Schneiden mit einem Schneidstrahl, insbesondere beim Laserschneiden, nicht oder in einer erheblich verringerten Anzahl überfahren werden,
dass die bereits ausgeschnittenen Gutteile sicher unterstützt werden und dass eine sichere Entnahme der Gut- und Restteile ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Werkstückauflage gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Die Werkstückauflage wird vor dem Beladen mit einem oder mehreren Werkstücken auf die anstehende Bearbeitung eingestellt. Die Schachte- lung der Gutteile in einem Werkstück ist vor der Bearbeitung des insbesondere tafelförmigen Werkstückes bekannt, so dass in Abhängigkeit dieser Schachtelung die Auflageelemente relativ zum Rahmen durch eine Verschiebebewegung positioniert werden. Dadurch werden an den Auflageelementen vorgesehene Tragpunktspitzen, die ein Auflagefeld bilden, in eine inaktive Position zum Werkstück positioniert, das heißt, dass ein wesentlicher Anteil der Tragpunktspitzen oder alle Tragpunktspitzen außerhalb des Wirkbereiches eines Laserstrahles liegen, der beim Schneiden des Werkstückes überfahren wird. Dadurch werden die Tragpunktspitzen nicht überfahren, so dass ein Aufschweißen oder Verschmelzen mit dem Gut- oder Restteil nicht gegeben ist. Durch die Einstellung und Positionierung der Auflageelemente vor dem Beladen ist eine exakte Einstellung der Auflageelemente ermöglicht. Darüber hinaus kann in einfacher Weise durch Anlegen des oder der Werkstücke an einer Referenzanlage oder Nuilpunktanlage eine exakte Ausrichtung des oder der Werkstücke zum Rahmen der Werkstückauflage und somit zu den Auflageelementen gegeben sein. Darüber hinaus weist diese Ausgestaltung den Vorteil auf, dass während der gesamten Bearbeitung des Werkstückes die Auflageelemente in ihrer einmal eingestellten Position verbleiben, so dass gleichbleibende Bedingungen während der gesamten Bearbeitung herrschen und eine störungsfreie Entsorgung der Gut- und Restteile ermöglicht ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auflageelemente im Rahmen der Werkstückauflage einen Verschiebeweg von wenigstens einem halben Abstand von zwei benachbar-
ten Tragpunktspitzen aufweist. Dadurch kann ein hinreichender Verschiebeweg geschaffen werden, um ein überfahren der Tragpunktspitzen durch den Laserschneidstrahl zu vermeiden. Des Weiteren kann bevorzugt vorgesehen sein, dass bei sehr großen Bauteilen, die aus einem tafelförmigen Werkstück herausgeschnitten werden, Auflageelemente eingesetzt werden, deren Tragpunktspitzen einen größeren Abstand zueinander aufweisen als beim Herstellen von vielen kleinen Bauteilen, für die Auflageelemente vorgesehen sind, bei denen der Abstand der Tragpunktspitzen kleingehalten ist.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auflageelemente bei einem Verschiebeweg, der größer als ein halber, insbesondere ein voller Abstand von zwei benachbarten Tragpunktspitzen ist, gegenüber einer durch die benachbarten Tragpunktspitzen gebildeten Auflageebene absenkbar sind. Dadurch können die Tragpunktspitzen gegenüber einer Auflageebene abgesenkt werden, so dass ein Aufschweißen oder Verschmelzen der Tragpunktspitzen nicht gegeben ist. Diese Einstellung erfolgt bevorzugt dann, wenn die Teilung der Tragpunktspitzen bei der vorgesehenen Schachtelung im Werkstück eine zu große Anzahl von überschneidungen zwischen dem Laserschneidstrahl und den Tragpunktspitzen ergibt. Bei großen Teilen können die Auflageelemente auch zusätzlich abgesenkt werden, um die Auflageelemente zu schonen.
Die Auflageelemente weisen bevorzugt an deren Unterseite eine Kulisse auf, entlang der die Auflageelemente versenkbar vorgesehen sind. Dadurch kann das Maß der Absenkung eingestellt werden.
Die Positionierung der Auflageelemente innerhalb des Rahmens erfolgt nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch eine Verschiebeeinrichtung, die eine Zustellvorrichtung und einen Antriebsmotor umfasst, welcher nacheinander an der Zustellvorrichtung eines jeden Auflageelementes angreift und entlang der Stirnseiten der Auflageelemente verfahrbar ist. Dadurch ist eine kostengünstige Anordnung mit nur einem Antriebsmotor ermöglicht, wobei die Einstellung der Auflageelemente nacheinander erfolgt.
Nach einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass für jedes Auflageelement eine Zustelleinrichtung vorgesehen ist, die mit einem Antriebsmotor betätigt wird. Dadurch kann nach dem Ermitteln der Position für das jeweilige Auflageelement eine gleichzeitige oder quasi gleichzeitige Einstellung aller Auflageelemente erfolgen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zur Einstellung der Tragpunktspitzen im Auflagefeld zunächst eine Hubbewegung der Auflageelemente vorgesehen ist und anschließend das jeweilige Auflageelement durch eine Schiebebewegung in die inaktive Position verfahrbar ist. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass durch die Zugbeanspruchung gegebenenfalls fest sitzende Auflageelemente ohne Beschädigungen gelöst werden können, um anschließend durch eine freigängige Schiebebewegung eine exakte Einstellung zu ermöglichen. Bevorzugt wird das Auflageelement in eine Nullstellung oder Endlage übergeführt, so dass aus dieser Position heraus eine exakte Positionierung der Lage der Tragpunktspitzen ermöglicht ist.
Zwischen der Zustellvorrichtung und dem Antriebsmotor der Verschiebeeinrichtung ist bevorzugt eine Kupplung vorgesehen. Die erste Ausführungsform, bei der die Verschiebeeinrichtung nacheinander die einzelnen Auflageelemente ansteuert, weist bevorzugt eine kraft- und/oder formschlüssige Kupplung auf. Die alternative Ausführungsform, bei der mehrere Zustellvorrichtungen gleichzeitig betätigt werden oder jede Zustellvorrichtung einem Antriebsmotor zugeordnet ist, kann als eine starre und dauerhafte Kupplung vorgesehen sein.
Die Zustelleinheit kann beispielsweise als ein Spindelantrieb oder ein Gewindeantrieb vorgesehen sein. Dadurch kann eine exakte Einstellung der Auflageelemente ermöglicht werden. Gleichzeitig kann zunächst eine Zugbeanspruchung auf die Auflageelemente ausgeübt werden, um die Auflageelemente in Nullstellung überzuführen und anschließend durch eine Verschiebebewegung einzustellen.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Zustellvorrichtung ein exzentrisch gelagertes Stellelement umfasst, welches mit einem Lagerzapfen
an einem Langloch des Auflageelementes angreift. Dadurch kann eine einfache mechanische Ansteuerung gegeben sein, die hinreichend exakt ist.
Das Stellelement kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Zahnleiste ausgebildet sein, welches über ein Zahnrad schwenkbar angetrieben wird, um die Hubbewegung auf das Auflageelement zu übertragen. Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Stellelement anstelle einer Verzahnung Kurvenabschnitte aufweist, an der ein Reibrad angreift.
Eine weitere alternative Ausgestaltung der Zustelleinrichtung sieht vor, dass eine Schubstange sich entlang von wenigstens zwei Auflageelementen erstreckt und durch einen Antriebsmotor hin und her bewegbar ist. Jedes Auflageelement ist über einen Hebel mit der Schubstange gekoppelt, wobei der Hebel über einen ansteuerbaren Freilauf in der Schubstange geführt ist. Dadurch kann mit einer Schubstange eine Ansteuerung von mehreren Auflageelementen erfolgen, wobei jedes Auflageelement spezifisch zur Einstellung der inaktiven Position ansteuerbar bleibt. Durch den ansteuerbaren Freilauf kann jedes Auflageelement bevorzugt nach dem Durchlaufen einer vorbestimmten Verschiebebewegung freigegeben werden, wodurch eine in einer Langlochöffnung der Schubstange geführte Schwenkachse des Hebels freilaufend geführt ist, ohne das Auflageelement bei einer weiteren Verschiebebewegung der Schubstange zu betätigen.
Der Verriegelungsantrieb an der Schubstange zur Positionierung der Schwenkachse des Hebels in einer Endstellung des Langlochs umfasst einen Aktuator. Dieser kann magnetisch, hydraulisch, pneumatisch oder dergleichen angetrieben sein.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auflageelemente durch Trägerelemente im Rahmen aufgenommen sind, die zusammen eine gitterförmige Struktur bilden. Die Trägerelemeπte weisen bevorzugt schlitzförmige Ausnehmungen auf, in
denen die Auflageelemente geführt sind. Dadurch können große oder stabile Auflagefelder für schwere Werkstücke erzielt werden.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass diese schlitzförmigen Ausnehmungen der Trägerelemente wenigstens die doppelte Breite der Auflageelemente umfassen und die Auflageelemente insbesondere quer zu deren Längserstreckung verschiebbar von den Verschiebeeinrichtungen aufgenommen sind. Dadurch wird die Einstellung des Auflageelemente um einen zusätzlichen Freiheitsgrad in der Auflageebene rechtwinklig zur Verschieberichtung in Längsrichtung der Auflageelemente ermöglicht.
Die Auflageelemente werden bevorzugt nach deren Positionierung und Ausrichtung zum Rahmen durch die Trägerelemente fixiert, wobei durch eine Verschiebbewegung der Trägerelemente eine Klemmung zu den Auflageelementen erfolgt. Dadurch kann die voreingestellte Position der Tragpunktspitzen sicher aufrechterhalten bleiben.
Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht von oben auf eine erfindungsgemäße Werkstückauflage,
Figur 2 eine perspektivische Detailansicht einer ersten Ausführungsform einer Verschiebeeinrichtung,
Figur 3 eine perspektivische Detailansicht einer Zustelleinrichtung der Verschiebeeinrichtung gemäß Figur 2,
Fig. 4a bis c schematische Seitenansichten von einem in der Höhe einstellbaren Auflageelement,
Figur 5 eine schematische Ansicht von oben auf eine alternative Ausführungsform einer Verschiebeeinrichtung,
Fig. 6a und b schematische Ansichten einer weiteren alternativen Ausführungsform einer Verschiebeeinrichtung,
Figur 7 eine alternative Ausgestaltung der Verschiebeein- richtung zu den Figuren 6a und b,
Fig. 8a und b schematische Darstellungen von Auflageelementen und Trägerelementen in einer losen und geklemmten Position,
Figur 9 eine perspektivische Darstellung einer Verstelleinrichtung zur Erzeugung der Klemmung der Auflageelemente zu den Trägerelementen.
In Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht von oben auf eine erfindungsgemäße Werkstückauflage 11 dargestellt. Diese Werkstückauflage 11 umfasst einen Rahmen 12, der zur Aufnahme von in Y-Richtung weisenden Auflageelementen 14 vorgesehen ist. Diese Auflageelemente 14 werden zumindest von zwei Trägerelementen 16, insbesondere im mittleren Bereich, getragen, welche sich in X-Richtung erstrecken. Die Auflageelemente 14 bilden ein Auflagefeld 17 für ein nicht näher dargestelltes Werkstück, welches bevorzugt tafelförmig ausgebildet ist und auf den Auflageelementen 14 aufliegt. Diese Werkstückauflage 11 ist als separate oder verfahrbare Palette vorgesehen, die in Laserbearbeitungsanlagen eingesetzt wird. Solche Paletten können außerhalb der Laserbearbeitungsanlage be- und entladen werden und werden zur Bearbeitung des oder der Werkstücke in die Laserbearbeitungsmaschine eingefahren. Alternativ kann auch diese Werkstückauflage 11 stationär in einer Laserbearbeitungsmaschine vorgesehen sein. Bevorzugt werden tafelförmige Werkstücke, die aus verschiedenen Materialien bestehen können, durch Schneiden mit einem Laserstrahl bearbeitet.
In Figur 2 ist eine perspektivisch vergrößerte Darstellung eines Eckbereiches der Werkstückauflage 11 dargestellt. Die Auflageelemente 14 sind durch eine Verschiebeeinrichtung 18 in Y-Richtung verfahrbar. Diese Verschiebeeiπrichtung 18 umfasst gemäß dem Ausführungsbeispiel in Figur 1 eine Zustelleinrichtung 19 sowie einen Antriebsmotor 21, der auf einem Linearachsensystem 22 in X- und Y-Richtung entlang des Rahmens 12 verfahrbar ist, um nacheinander die Zustelleinrichtungen 19 zu betätigen. Der Antriebsmotor 21 weist eine Ausgangswelle 23 auf, an dessen freien Ende ein Kupplungsteil 24 vorgesehen ist, welches an einem komplementären Kupplungsteil 26 der Zustelleinrichtung 19 angreift. Beispielsweise kann durch einen Formschluss eine Wirkverbindung erzielt werden. Alternativ kann auch eine aktive Kupplung durch ein Greifelement oder dergleichen ausgebildet sein.
Die Zustelleinrichtung 19, welche beispielsweise in Figur 3 näher dargestellt ist, umfasst zumindest eine Gewindestange 27 oder eine Spindel, durch welche eine exakte Ansteuerung eines Verschiebeweges für das Auflageelement 14 in Y-Richtung ermöglicht ist. Die Gewindestange 27 ist an einem Halteblock 28 aufgenommen, wobei ein Führungsabschnitt 29 der Gewindestange 27 in einer Bohrung des Halteblocks 28 geführt und über Sicherungselemente 31 zum Halteblock 28 fixiert ist. Dadurch wird während einer Drehbewegung der Gewindestange 27, die in eine Gewindebohrung des Anschlussflansches 32 eingreift, eine Hin- und Herbewegung des Auflageelementes 14 erzielt. Das Auflageelement 14 ist durch einen lösbaren Stift oder Bolzen 33 in einen Schlitz 34 des Anschlussflansches 32 gesichert.
Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass aufgrund des Drehantriebes das Auflageelement 14 zunächst durch eine Zugbeanspruchung, insbesondere in eine Nullpunktlage, überführbar ist. Dadurch können gegebenenfalls erfolgende Verschweißungen oder Verhakungen des Auflageelementes 14 mit den Trägerelementen 16 gelöst werden. Im An- schluss daran erfolgt durch eine Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors 21 eine Zustellbewegung, wodurch das Auflageelemeπt 14 über eine Verschiebebewegung in eine vorbestimmte, also inaktive Position für die nachfolgende Werkstückbearbeitung übergeführt wird.
Die Verschiebeeinrichtung 18 gemäß Figur 2 kann einen Antriebsmotor 21 umfassen, der nacheinander folgend die einzelnen Auflageelemente 14 ansteuert und betätigt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass an jedem Ende des Auflageelementes 14 die Zustelleinrichtung 19 vorgesehen ist, so dass zwei Antriebsmotoren 21, die einander gegenüber liegen, synchron oder aufeinander folgend arbeiten und das Auflageelement 14 in die vorgesehene inaktive Position überführen. Dabei kann vorgesehen sein, dass ein Antriebsmotor 21 für die Zugbewegung des Auflageelementes 14 vorgesehen ist und der gegenüberliegende Antriebsmotor 21 für die Schiebebewegung. Nach einer weiteren alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass anstelle der Anbringung eines Linearachsensystems 22 auf einer oder beiden Längsseiten des Rahmens 12 jedem Auflageelement ein Antriebsmotor 21 zugeordnet ist, um die Auflageelemente 14 anzusteuern.
In den Figuren 4a bis c ist eine Seitenansicht eines Endabschnittes 36 der Auflageelemente 14 dargestellt. Ein solcher Endabschnitt 36 greift in einen Schlitz 34 des Anschlussflansches 32 ein, wobei der Bolzen 33 bevorzugt in einer in Z-Richtung ausgerichteten Langlochbohrung geführt ist. Der Endabschnitt 36 weist auf seiner Unterseite eine Kulisse 37 auf, durch welche das Auflageelement 14 sich an einer Lagerstelle 38 abstützt, die am Rahmen 12 befestigt ist. Der Endabschnitt 36 weist an einer Oberseite einen Abschnitt 39 ohne Tragpunktspitzen 41 auf. Dieser Abschnitt 39 ist in seiner Länge derart ausgebildet, dass die Auflageelemente 14 zunächst in einer nicht abgesenkten Position verschiebbar sind. Erst bei einem Verschiebeweg, der wenigstens einen halben Abstand von zwei Tragpunktspitzen 41 entspricht, kann eine Absenkung des Auflageelementes 14 erfolgen.
In den Figuren 5a und b ist eine alternative Ausführungsform zu der Verschiebeeinrichtung 18 gemäß den Figuren 2 und 3 dargestellt. Die Zustelleinrichtung 19 der Verschiebeeinrichtung 18 umfasst ein um eine Schwenkachse 51 exzentrisch gelagertes Stellelement 52. In ein in Z- Richtung verlaufendes Langloch 53 des Auflageelementes 14 greift ein Stift 54 des Stellelementes 52 ein, durch welches das Auflageelement 14 in Y-Richtung verschiebbar ist. Das Stellelement 52 umfasst eine Ver-
zahnung 56, an welcher ein Zahnrad 57 angreift, das von dem Antriebsmotor 21 angetrieben wird. In Abhängigkeit der Winkelstellung des Stellelementes 52 erfolgt die Hub- oder Schubbewegung des Auflageelementes 14. Diese Ausführungsform ermöglicht, dass zunächst eine Zugbeanspruchung auf das Auflageelement 14 erfolgt und im Anschluss daran ein Schubbewegung zur Einstellung der Tragpunktspitzen 41 in eine inaktive Position. Diese Ausführungsform umfasst des Weiteren eine zusätzliche Absenkmöglichkeit der Auflageelemente 14 in Z-Richtung aufgrund der Kulisse 37.
In Figur 6 ist eine alternative Ausführungsform zu den Figuren 5a und b dargestellt. Anstelle eines schwenkbaren Antriebes über ein Zahnradgetriebe kann auch ein Antrieb über einen Reibschluss erfolgen, der aufgrund eines Kurvenabschnitts 61 gegeben ist, an dem ein Reibrad 62, insbesondere eine Gummirolle, angreift.
In Figur 7 ist eine weitere alternative Ausführungsform einer Verschiebeeinrichtung 18 dargestellt. Diese Verschiebeeinrichtung 18 weist einen Antriebsmotor 21 auf, welcher über eine Zustelleinrichtung 19 gleichzeitig mehrere Auflageelemente 14 einstellen kann. Die Zustelleinrichtung 19 umfasst eine Schubstange 72, welche sich zumindest entlang von zwei Auflageelementen 14 erstreckt. Die Zugstange 72 ist bevorzugt fest mit dem Antriebsmotor 21 gekoppelt, so dass eine Hubbewegung des Antriebsmotors 21 unmittelbar auf die Schubstange 72 übertragen wird.
In der Schubstange 72 sind Aufnahmen 73 vorgesehen, welche eine gelenkige Lagerung eines Hebels 74 ermöglichen, der an einem gegenüberliegenden Ende mit dem Auflageelement 14 wirkverbunden ist. Gemäß einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Aufnahmen 73 als Langlochbohrungen 76 ausgebildet sind, wobei an einem Ende der Langlochbohrung ein Aktuator 77 zugeordnet ist, der eine Schwenkachse 78 des Hebels 74 in einer Endstellung der Langlochbohrung 76 durch ein Betätigungsglied fixiert. In dieser Position ist der Hebel 74 mit einer feststehenden Schwenkachse zur Schubstange 72 gehalten. Am gegenüberliegenden Ende des Hebels 74 ist eine Führung 79 vorgesehen, um die Schubbewegung der Hebel 74 über die Schubstange 72 in eine Schiebe-
und Verschiebebewegung des Auflageelements 14 in Y-Richtung umzusetzen. Daraus ergibt sich folgende Funktionsweise:
Zur Einnahme einer Nullstellung wird der Antriebsmotor 21 betätigt, so dass die Schubstange 72 eine Verschiebebewegung gemäß Pfeil 81 durchführt. Die Schwenkachse 78 des Hebels 74 liegt somit an einem Ende der Langlochbohrung 76 an. Dadurch kann ein Zurückführen der Auflageelemente 14 erzielt werden, das heißt, es wirkt eine Zugbeanspruchung auf die Auflageelemente 14. Anschließend wird der Aktuator
77 betätigt, wodurch die Schwenkachse 78 zum Langloch 76 in einer definierten Position fixiert ist. Nach Erreichen der Nullstellung wird die Antriebsrichtung des Antriebsmotors 21 umgekehrt, so dass eine Bewegungsrichtung der Schubstange 71 entgegen Pfeil 81 erfolgt. Dadurch werden die Auflageelemente 14 in entgegengesetzter Richtung im Rahmen 12 verschoben. Sobald die betragsmäßig vorgesehene Verschiebe- beweguπg für das jeweilige Auflageelement 14 erfolgt ist, wird der jeweilige Aktuator 76 angesteuert, so dass dieser die Schwenkachse 78 in dem Langloch 77 freigibt. Dadurch ist ein ansteuerbarer Freilauf gegeben. Eine weitere Schubbewegung der Schubstange 72 ist somit für die freigegebene Schwenkachse 78 ohne Einfluss, da diese Schwenkachse
78 quasi freilaufend in dem Langloch 76 geführt ist. Die weiteren Auflageelemente 14 können jedoch in eine betragsmäßig andere inaktive Position übergeführt werden.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass der ansteuerbare Freilauf anstelle des verschiebbaren Betätigungsgliedes, welches in die Langlochbohrung eingreift, eine kraftform- und/oder reibschlüssige Anordnung aufnimmt, welche den Hebel 74 zur Schubstange 72 fixiert oder löst.
Bevorzugt ist eine solche Schubstange 72 mit allen Auflageelementen 14 gekoppelt, so dass eine gemeinsame Ansteuerung ermöglicht und eine individuelle Einstellung der Auflageelemente 14 über die Aktuatoren 77 gegeben ist.
In den Figuren 8a und b ist eine perspektivische Ansicht von Auflageelementen 14 dargestellt, die zu Trägerelementen 16 positioniert sind.
In Figur 8a ist eine Anordnung dargestellt, bei der die Auflageelemente 14, die in U-förmigen Ausnehmungen 86 geführt sind, verschiebbar zu den Trägerelementen 16 gelagert. In Figur 8b ist aufgrund der Relativbewegung der zwei Trägerelemente 16 zueinander eine Klemmung zu den Auflageelementen 14 gegeben, wodurch die voreingesteilte Position der Auflageelemente 14 in Y-Richtung fixiert und aufrechterhalten wird. Eine solche Klemmung und Fixierung wird bspw. durch eine Verstelleinrichtung 91 gemäß Figur 9 ermöglicht. Diese Verstelleinrichtung 91 ist bevorzugt außerhalb des Rahmens 12 angeordnet und treibt über einen Antriebsmotor 21 ein Stellglied 92 an, welches bspw. eine Relativbewegung zwischen zwei benachbart zueinander angeordneten Trägerelementen 16 erzeugt. Dies wird durch eine Verzahnung 93 erzielt, die an einer Verstellscheibe 94 angreift, so dass in Abhängigkeit der Schwenkbewegung der Verstellscheibe 94 eine gegenläufige Ausrichtung der Trägerelemente 16 erfolgt. Dadurch kann auch eine vorbestimmte Klemmkraft auf die Auflageelemente 14 aufgebracht werden, die durch eine Stellbewegung des Antriebsmotors 21 bestimmbar ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Trägerelemeπte 16 einen größeren Abstand zueinander aufweisen und analog angesteuert werden, so dass beispielsweise vier gleichmäßig über die Breite des Rahmens 12 verteilt angeordnete Trägerelemente 16 eine Verklemmung mit den Auflageelementen 14 ermöglichen. Alternativ zu der in Figur 9 dargestellten Verstelleinrichtung 91 kann auch über eine Drehbewegung eines Stellgliedes eine Verschiebebewegung der Trägerelemente 16 erzielt werden. Die Verstelleinrichtungen 91 sind auf diese Ausführungsformen nicht beschränkt.
Alle vorgenannten Merkmale sind jeweils für sich erfindungswesentlich und können beliebig miteinander kombinierbar sein.
