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Title:
WOVEN FABRIC MADE OF SYNTHETIC MONOFILAMENTS FOR USE AS A DEWATERING SCREEN IN A PAPER-MANUFACTURING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1991/017292
Kind Code:
A1
Abstract:
Bei einem Gewebe aus Kunststoff-Monofilamenten f�r den Einsatz als Entw�sserungssieb einer Papiermaschine, das eine Schar von Kettf�den und drei Lagen von Schu�f�den aufweist, bilden jeweils vier Schu�f�den der oberen Lage, (z.B. 15, 17, 18, 21), zwei Schu�f�den der mittleren Lage, (z.B. 16, 20), und ein Schu�faden der unteren Lage, (z.B. 19), eine Gruppe. Die in Gruppen zusammengefa�ten Schu�f�den werden durch Kettf�den, die die oberen zwei Lagen durchlaufen, (z.B. 1', 3'), und durch Kettf�den, die alle drei Lagen durchlaufen, (z.B. 2', 4'), gebunden. Durch diese Ma�nahmen treten Papiermarkierungen praktisch nicht mehr auf.

Inventors:
Kovar, Walter (Waaggasse 12/9, Wien, A-1040, AT)
Application Number:
PCT/AT1991/000060
Publication Date:
November 14, 1991
Filing Date:
April 23, 1991
Export Citation:
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Assignee:
HUTTER & SCHRANTZ AG (Gro�marktstra�e 7, Wien, A-1232, AT)
Kovar, Walter (Waaggasse 12/9, Wien, A-1040, AT)
International Classes:
D03D11/00; D03D15/00; D21F1/00; D21F1/10; (IPC1-7): D03D11/00; D03D15/00; D21F1/00
Attorney, Agent or Firm:
Rippel, Andreas (Maxingstra�e 34, Wien, A-1130, AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Gewebe aus Kunst st offMonof ilamenten für den Einsatz als Entwässe¬ rungssieb einer Papiermaschine, aufbauend auf einer Schar von Kettfäden und drei Lagen von Schußfäden, die durch diese Kettfäden verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Gruppen zusaπmengefaßten Schußfäden (z.B. 15,17,18,21 ;16,20;19) durch die oberen zwei Lagen durchlaufende Kettfäden (!', 3') und alle drei Lagen durchlaufende Kettfäden (2', 4') gebunden sind.
2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Schußfaden der unteren Lage (z.B. 5) von zwei vorzugsweise nicht nebeneinander liegenden Kettfäden (10', 12') von unten erfaßt wird und gegen die zwischen dem Schußfaden der mittleren Lage (6) und ihm selbst liegenden Kettfäden (1', 3', 6', 8', 13') als Auflage hochgezogen wird, sodaß der zur Siebaußenseite hin gerichtete Bcgen maxirral ausgebildet werden kann.
3. Gewebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils vier Schußfäden der oberen Lage (z.B. 1, 3, 4, 7) mit zwei Schußfäden der mittleren Lage (z.B. 2, 6) und einem Schußfaden der unteren Lage (5) eine Gruppe bilden, wobei von zwei nebeneinander liegenden Kettfäden (1', 2') ein Faden (2' ) von den Schußfäden der oberen Lage zwei (3 und 4) oberhalb, einen (7) unterhalb, und zwei (8, 10) oberhalb abbindet, dann die mittlere Lage passiert und den Schußfaden der unteren Lage (19) der dritten Gruppe unten passiert, sodann wieder nach der halben Rapportlänge die obere Lage (28, 29, 31, 32, 35) wie zuvor abbindet, dann durch die mittlere Lage läuft und den unteren Schußfaden der siebenten Gruppe (47) abbindet, während jeder zweite Kettfaden (z.B.l') im Rapportanstieg versetzt die obere Lage (17, 18, 21, 22, 24) bindet, dann aber unter den Schußfäden der mittleren Lage (30, 34) und in der zweiten Rapporthälfte gleichartig verläuft.
4. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert A = 10 Schußzahl pro cm x Schußdurchmesser in πrn in der oberen Lage 2_wi sehen 3,2 und 4,5, in der mittleren Lage zwischen 5,1 und 5,2 und in der unteren Lage zwischen 6,2 und 7 beträgt.
5. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Schußfäden der mittleren Lage aus einem hochmolekularen Polyesteπmterial mit einer Bruchdehnung kleiner als 30% und einem Viskositätsindex des Polymers über 0,90 bestehen.
6. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Schaftzahl 14 oder 16 beträgt.
Description:
Gewebe aus Kunststof f-Monof ilamenten für den Einsatz als Entwässerungssieb einer Papiermaschine

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gewebe aus Kunststof f-Monof ilamenten für den Einsatz als Entwässerungssieb einer Papiermaschine, aufbauend auf einer Schar von Kettfäden und drei Lagen von Schußfäden, die " durch diese Kettfäden verbunden sind. Um das Verschleißvolumen der Laufseite der Siebe zu erhöhen, wurden

Siebe mit höherer Schaftzahl ausgeführt wodurch bei weitgehend gleichem Aussehen der papierseitigen Auf lagegeometrie eine längere Flottierung der Schußfäden an der Laufseite erreicht wird. Es steht dadurch im Verhältnis ein größerer Teil der Länge der laufseitigen Schußfäden zum Abrieb zur Verfügung. Probleme bei dieser Konstruktion treten dadurch auf, daß die über längere Strecken flottierenden Schußfäden vor allem bei rascher laufenden Maschinen durch Turbulenzw rkung bei der Bewegung des Siebes über stehende Entwässerungselemente wie Foils, Naßsauger oder Sauger eine deutliche Papiermarkierung bewirken. Ein drei lagiges Gewebe entsprechend der eingangs genannten Art ist aus der DE-A-2 455 185 bekannt. Jeweils zwei benachbarte Lagen, die durch eigene Kettfäden gebunden sind, sind durch gesonderte Bindefäden verbunden, wobei die als Kettfäden ausgebildeten Bindefäden die beiden Lagen derart miteinan¬ der verbinden, daß beim fertigen Sieb die obere Lage nicht absolut plan in ihrer Oberflächenlage ausgeführt ist, so daß durch das unterschiedliche

Niveau der Auflage Siebmarkierungen in stärkerem Ausmaß hervorgerufen werden.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Markierungen zu verhindern und

Siebe mit länger flottierenden Schußfäden auf der Laufseite auch bei schnei laufenden Maschinen mit Geschwindigkeiten über ΛOOm/min einsetzen zu können. Erreicht wird dies dadurch, daß die in Gruppen zu sarrmenge faßten Schußfäden durch, die oberen zwei Lagen durchlau ende Kettfäden und alle drei Lagen durchlaufende Kettfäden gebunden sind.

Die derart gebundene mittlere Schußlage erzeugt einen größeren Abstand zwischen der Vliesoberfläche und den stehenden Tragelementen der Papier¬ maschine, scdaß die Turbulenzwirkungen der lange flottierenden unteren Schußfäden nicht mehr auf das Vlies durchschlagen. Sie bewirkt deimach eine Störung dieser Turbulenzen und däπpft sie in ihrer Wirkung auf das Vlies durch den sich verengenden freien Raum der Siebkonstruktion in vertikaler Richtung nach oben. Markierungen treten praktisch nicht mehr auf.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, den Bcgen der unteren Schußlage zur Laufseite hin stärker hervortreten zu lassen, damit mehr Volumen des unteren Schußfadens abgeschliffen werden kann, bevor die Kettknöchel an der Laufseite zum Anschliff kct ien. Bei einem erfindungsgeπäßen Gewebe wird hiezu jeder Schußfaden der unteren Lage von zwei, vorzugsweise nicht nebeneinander liegenden Kettfäden von unten erfaßt und gegen die zwischen dem Schußfaden der mittleren Lage und ihm selbst liegenden Kettfäden als Auflage hochgezo- gen, sodaß der zur Siebaußenseite hin gerichtete Bogen maximal ausgebildet werden kann.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bilden jeweils vier Schußfäden der oberen Lage mit zwei Schußfäden der mittleren Lage und einem Schußfaden der unteren Lage eine Gruppe, wobei von zwei nebeneinander liegenden Kettfäden ein Faden von den Schußfäden der oberen Lage zwei oberhalb, einen unterhalb, und zwei oberhalb abbindet, dann die mittlere Lage passiert und den Schußfaden der unteren Lage der dritten Gruppe unten passiert, sodann wieder nach der halben Rapportlänge die obere Lage wie zuvor abbindet, dann durch die mittlere Lage läuft und den unteren Schußfaden der siebenten Gruppe abbindet, während jeder zweite Kettfaden im Rapportanstieg versetzt die obere Lage bindet, dann aber unter den Schußfäden der mittleren Lage und in der zweiten Rapporthälfte gleichartig verläuft.

Das Maß der Verengung des freien Raumes zwischen den Fäden der einzelnen Schußlagen kann durch den Wert A = (10 - Schußfadenzahl pro cm x Schußdurchmesser in πm) dargestellt werden und ergibt die freie Fläche zwischen den Schußfäden auf 10 nrm Sieblänge gesehen. Dieser Wert soll in der oberen Lage zwischen 3,2 und 4,5, in der mittleren Lage zwischen 5,1 und 5,2 und in der unteren Lage zwischen 6,2 und 7 betragen.

Zweckmäßig bestehen die Schußfäden der mittleren Lage aus einem hochmolekularen Polyesteπraterial mit einer Bruchdehnung kleiner als 30% und einem Viskositätsindex des Polymers über 0.90.

Die Schaftzahl beträgt vorteilhaft 14 oder 16. Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung darge¬ stellten Ausführungsbeispie es näher beschrieben, ohne auf dieses beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig.l einen Schnitt parallel zur Kette und Fig.2 parallel zum Schuß des Gewebes. Die Fig.3 gibt das Bindungsπ ster eines 14-schäftigen Gewebes wieder. Gemäß Fig.l sind von den Schußfäden der oberen Lage 1, 3, 4, 7, 6, 10 usf. jeweils zwei einem Schußfaden der mittleren Lage 2, 6, 9, 13 usf. zugeordnet. Auf je zwei Schußfäden der mittleren Lage kommt dann ein Schußfaden der unteren Lage 5, 12, 19 usf. Vier Schußfäden der oberen Lage, zwei der mittleren und einer der unteren Lage bilden eine Schußgruppe. Die Kettfäden 2', 4 1 , 6', 8' usf. sind so angeordnet, daß sie die

Schußfäden der oberen Lage im Rhythnrus 2/1/2 abbinden, dann durch die mittlere Lage verlaufen und den Schuß der unteren Lage abbinden, bevor sie wieder nach oben gehen. Dieser Verlauf wiederholt sich im Bindungsrapport noch einmal. Eine zweite Kettfadenschar 1', 3', 5', 7' usf. wird in der oberen Lage gleich wie 2', 4', 6' usf. geführt, sie läuft dann allerdings nur unter den Schußfäden der mittleren Gruppe, ohne einen Faden der unteren Gruppe abzubinden. Der nächste Kettfaden der ersten Gruppe 4' (nach 2' ) wird so geführt, daß er in der unteren Lage denselben Schußfaden 19 abbindet. Als zweiten Schußfaden in der unteren Lage bindet dieser Kettfaden allerdings dann den Schußfaden 40 der unteren Lage ab. Auf diese Weise ergibt sich, daß jeder Schußfaden der unteren Lage von zwei Kettfäden abgebunden wird. Wie im Querschnitt der Bindung (Fig.2) dargestellt, liegen dann zwischen dem Schußfaden der unteren Lage 5 und dem der mittleren Lage 6 die Kettfäden 1'. 3', 6', 8' und 13', die den Bogen des Schußfadens 5 zur Laufseite beim Weben und noch mehr beim Ther of ixieren des Siebes nach außen verformen.

Es werden demgemäß durch diejenigen Kettfäden, die zwischen der mittleren und unteren Schußlage verlaufen (l' f 3', 6', 8', 13' in Fig.2) für den unteren Schuß Auflagepunkte gebildet, die zur Bildung eines stärkeren Bogens des unteren Schußfadens zur Lauf Seite hin führen, wodurch auch das Abriebvolumen des Siebes erhöht wird, da ein größeres Volumen des unteren Schußfadens angeschliffen werden kann, bevor die Kettfäden lauf seit ig zum Anschliff korrmen. Die im Raum zwischen der mittleren und der unteren Schußlage durchlaufenden Kettfäden 1', 3', 6', 8', 13' sind möglichst gleichmäßig zwischen den Abbindestellen des unteren Schusses (10', 12') verteilt. Weiters wird das Material des mittleren Schußfadens so gewählt, daß sich dieser während des Web- und Ther of ixiervorganges möglichst wenig verformt und steif verhält.

In der Tabelle findet sich eine Zu sanmen Stellung der Zuordnung von Kettfadenzahlen und -durchmessen! zu den Fadenzahlen und Durchmessern der drei Schußlagen, die von der Laufseite zur Papierseite hin eine stetige Verengung des freien Raumes zwischen den Schußfäden ergibt, wodurch die Därrpfungswirkung der einzelnen Schußlagen hervorgerufen wird.

Tabelle 1

Kettfaden^* Schußfadenzahl Schußfaden- Kennzahl A zahl (cm ) (cm ) durchmesser 10 - Zs.ds Kettfaden- (mm) durchm. (mm)

70/cm 0,15 0,15 0,20 0,35

0/cm 0,17 ,17 0,22 0,40

6/cm 0,20 ,20 0,25 0,45

4/cm 0,23 ,23 0,32 0,50

6/cm 0,25 ,25 0,45 0,55