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Patent Searching and Data


Title:
WRENCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/024011
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a wrench (1) that is actuable via two handles (3, 7) that are pivotable with respect to one another, having two clamping jaws (4, 8), of which a fixed clamping jaw (4) is firmly connected to an associated fixed handle (3) having a longitudinal extent, said fixed handle (3) having a free end (E) remote from the clamping jaws (4, 8), and of which the other clamping jaw (8) is pivotable about a pivot axis relative to the fixed clamping jaw (4) by means of a movable handle (7), wherein furthermore the clamping jaws (4, 8) delimit a clamping jaw mouth (17) that opens in the opposite direction to the longitudinal extent, running in the direction of the free end (E), of the fixed handle (3). In order to specify a wrench that is in particular advantageous to handle, the invention proposes that, with respect to a plan view in which the fixed clamping jaw (4) and the pivotable clamping jaw (8) are located opposite one another and the pivot axis is depicted in a punctiform manner, the movable handle (7), which is assigned to the pivotable clamping jaw (8), is arranged on the side of the fixed clamping jaw (4) with regard to the other handle (3).

Inventors:
HIRSE, Gernot M. (Am Forsthaus Gravenbruch 24a, Neu Isenburg, 63263, DE)
Application Number:
EP2015/068746
Publication Date:
February 18, 2016
Filing Date:
August 14, 2015
Export Citation:
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Assignee:
KNIPEX-WERK C. GUSTAV PUTSCH KG (Oberkamper Straße 13, Wuppertal, 42349, DE)
International Classes:
B25B7/12; B25B13/28
Foreign References:
US1151772A1915-08-31
FR333006A1903-11-13
US1718398A1929-06-25
US0800850A1905-10-03
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Rieder & Partner, Corneliusstraße 45, Wuppertal, 42329, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Über zwei zueinander verschwenkbare Handgriffe (3, 7) betätigbarer

Spannschlüssel (1), mit zwei Spannbacken (4, 8), von denen eine festste- hende Spannbacke (4) mit einem zugeordneten, eine Längserstreckung aufweisenden feststehenden Handgriff (3), der ein den Spannbacken (4, 8) abgewandtes freies Ende (E) aufweist, fest verbunden ist und von denen die andere Spannbacke (8) relativ zu der feststehenden Spannbacke (4) mittels eines beweglichen Handgriffes (7) um eine Schwenkachse ver- schwenkbar ist, wobei weiter die Spannbacken (4, 8) ein entgegengesetzt zu der in Richtung auf das freie Ende (E) gegebenen Längserstreckung des feststehenden Handgriffes (3) öffnendes Spannbackenmaul (17) begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf eine Draufsicht, in welcher die feststehende Spannbacke (4) und die verschwenkbare Spannbacke (8) sich gegenüberliegen sowie die Schwenkachse sich punktförmig abbildet, der bewegliche Handgriff (7), welcher der verschwenkbaren Spannbacke (8) zugeordnet ist, bezüglich des anderen Handgriffes (3) auf der Seite der feststehenden Spannbacke (4) angeordnet ist. 2. Spannschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Spannfläche der feststehenden Spannbacke (4) sich in Bezug auf eine Spannfläche der gegenüberliegenden beweglichen Spannbacke (8) in der genannten Draufsicht auf der Seite des beweglichen Handgriffes (7) erstreckt.

3. Spannschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Handgriff (7) mit der verschwenkbaren Spannbacke (8) über ein aus starren Lenkern bestehendes Lenkergetriebe (L) verbunden ist. Spannschlüssel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkergetriebe (L) zwei bewegliche Gelenke (13, 14) und zwei feststehende Gelenke (6, 9) aufweist.

Spannschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Längserstreckung des feststehenden Handgriffes zwischen dem feststehenden Handgriff (3) und den Spannbacken (4, 8) ein Spannschlüssel-Körper (2) ausgebildet ist.

Spannschlüssel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Handgriff (7) bezüglich des Spannschlüssel-Körpers (2) auf derselben Seite wie der feststehende Handgriff (3) angeordnet ist.

Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein feststehendes Gelenk, über welches der bewegliche Handgriff (7) mit dem Spannschlüssel-Körper (2) verbunden ist, an einem bezogen auf die genannte Draufsicht seitlich auskragenden Abschnitt (5) des Spannschlüssel-Körpers (2) ausgebildet ist.

Spannschlüssel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannschlüssel-Körper (2) einen Halsabschnitt (11) aufweist.

Spannschlüssel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannschlüssel-Körper (2) einen Halsabschnitt (11) ausbildet, in dessen Kontur auch zumindest in einer der Stellungen, einer Geschlossenstellung und einer Öffnungsstellung der Spannbacken (4, 8), ein den verschwenkbaren Handgriff (7) mit der verschwenkbaren Spannbacke (8) verbinden- der Lenker (16), als weiterer Teil des Lenkergetriebes (L), aufgenommen ist.

10. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeich- net, dass das zweite feststehende Gelenk (9) an der feststehenden Spannbacke (4) ausgebildet ist.

11. Spannschlüssel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die verschwenkbare Spannbacke (8) in dem zweiten feststehenden Gelenk (9) ge- lagert ist.

12. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite feststehende Gelenk (9) zugeordnet einem griff - seitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke (4) ausgebildet ist.

13. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gelenk (13) an dem Lenker (16) ausgebildet ist. 14. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste bewegliche Gelenk (13) sich bezogen auf eine Längsrichtung des Halsabschnittes (11) zwischen einer Stellung griffseitig und einer Stellung backenseitig des ersten feststehenden Gelenks (6) wechselt oder sich maximal bis zu einer Gegenüberlage zu dem ersten feststehenden Gelenk (6) aus einer backenseitigen oder griffseitigen Stellung bewegt.

15. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine geometrische Verbindungslinie (p) zwischen den bei- den feststehenden Gelenken (6, 9) außerhalb des Halsabschnittes (11) verläuft.

Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine geometrische Verbindungslinie (r) zwischen den beiden beweglichen Gelenken (13, 15) innerhalb des Halsabschnittes (11) verläuft.

17. Spannschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls (17) bei größter Öffnung des Spannbackenmaules (17) senkrecht zu einer Verbindungslinie zwischen zwei geraden Linien (c, d) ausgerichtet ist, von welchen Linien (c, d) zumindest eine einem geraden Verlauf einer Spannfläche entsprechend in der genannten Draufsicht und tangierend zu dieser Spannfläche verläuft und von denen die andere Linie tangierend zu dem Verlauf der gegenüberliegenden Spannfläche und parallel zu der ersten

Linie verläuft.

18. Spannschlüssel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Längserstreckung des Halsabschnittes (11) gemessene Breite (b) des Halsabschnittes (11) einer durch die Länge der Verbindungslinie gegebenen Maul öffnungsweite (w) bei geöffnetem Spannbackenmaul (17) oder weniger entspricht.

19. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls (17) mit einer

Erstreckungsrichtung des Halsabschnittes (11) zusammenfällt oder einen spitzen Winkel (ß) von 0,1 bis 30° zu der Erstreckungsrichtung des Halsabschnittes (11) einschließt. Spannschlüssel nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei maximal geschlossenem Spannbackenmaul (17) die quer zu seiner Längserstreckung betrachtete Breite (b) des Halsabschnittes (11) dem 0,2- bis 0,6-Fachen der parallel hierzu gemessenen größten Breite (f) des Spannschlüssels (1) im Bereich der Spannbacken (4, 8) entspricht.

Spannschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass bei maximal geschlossenen Spannbacken (4, 8) die Länge (1) des Halsabschnittes (11) dem 0,7- bis 1,3-Fachen der parallel hierzu gemessenen Länge (m) der Spannbacken (4, 8) entspricht.

Spannschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Feder (21) vorgesehen ist, die auf das Lenkergetriebe (L) in Öffnungs- oder Schließrichtung des Spannbackenmauls (17) einwirkt.

Description:
Spannschlüssel

Die Erfindung betrifft einen über zwei zueinander verschwenkbare Handgriffe betätigbaren Spannschlüssel, mit zwei Spannbacken, von denen eine festste- hende Spannbacke mit einem zugeordneten, eine Längserstreckung aufweisenden feststehenden Handgriff, der ein den Spannbacken abgewandtes freies Ende aufweist, fest verbunden ist und von denen die andere Spannbacke relativ zu der feststehenden Spannbacke mittels eines beweglichen Handgriffes um eine Schwenkachse verschwenkbar ist, wobei weiter die Spannbacken ein ent- gegengesetzt zu der in Richtung auf das freie Ende gegebenen Längserstreckung des feststehenden Handgriffes öffnendes Spannbackenmaul begrenzen.

Spannschlüssel der in Rede stehenden Art sind bekannt. Diese dienen insbesondere zur Befestigung und/ oder zum Lösen von Verschraubungen, weiter insbesondere zum Festziehen und/ oder Lösen von Sechskantköpfe aufweisenden Schrauben oder Schraubmuttern. Durch Verschwenken des schwenkbaren Handgriffs relativ zu einem feststehenden Handgriff wird die verschwenkbare Spannbacke zufolge Anlegen an den Schraubenkopf an die erforderliche Schlüsselweite eingestellt, wonach die erforderliche Spannkraft insbesondere durch Verschwenken des Handgriffes in Richtung auf den feststehenden

Handgriff aufgebracht wird. Bekannte Spannschlüssel sind nicht immer in einer gewünschten Weise vorteilhaft handhabbar. Zum Stand der Technik ist beispielsweise auf die US 4,616,534 A zu verweisen. Ausgehend von dem genannten Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, einen insbesondere vorteilhaft handhabbaren Spannschlüssel anzugeben.

Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungsgedanken bei einem Spannschlüssel gegeben, bei dem darauf abgestellt ist, dass, bezogen auf eine Draufsicht, in welcher die feststehende Spannbacke und die verschwenkbare Spannbacke sich gegenüberliegen sowie die Schwenkachse sich punktförmig abbildet, der bewegliche Handgriff, welcher der verschwenkbaren Spannbacke zugeordnet ist, bezüglich des anderen Handgriffe auf der Seite der feststehenden Spannbacke angeordnet ist. Hierdurch ist eine zangenartige Anordnung der Handgriffe und Spannbacken gegeben. Mit Bezug auf die Draufsicht ist die verschwenkbare Spannbacke bezüglich des zugeordneten, verschwenkbaren Handgriffes auf der Seite des feststehenden Handgriffes angeordnet. Hieraus ergibt sich eine günstige Handhabung des Spannschlüssels sowie auch ein günstiger Aufbau der erforderlichen, auf den festzuziehenden oder zu lösenden Schraubenkopf einwirkenden Spannkraft.

Bevorzugt kann der bewegliche Handgriff nicht bis in eine Selbstfeststellung, die etwa durch eine Übertotpunktstellung bei Ausbildung eines Kniegelenks gegeben sein kann, bewegbar sein.

Bevorzugt ist auch, dass eine Spannfläche der feststehenden Spannbacke sich in Bezug auf eine Spannfläche der gegenüberliegenden beweglichen Spannbacke in der genannten Draufsicht auf der Seite des beweglichen Handgriffes er- streckt. Insbesondere ist auch bevorzugt, dass die Spannbacken nur aufeinander zu bewegbar sind, sich aber nicht etwa schon in einer Übergriffsstellung zueinander befinden oder in diese versetzbar sind. Bevorzugt ist auch, dass keine der Spannbacken so ausgebildet ist, dass sie die andere bezüglich deren freien Endes übergreift.

Der verschwenkbare Handgriff ist mit der verschwenkbaren Spannbacke bevorzugt über ein aus starren Lenkern bestehendes Lenkergetriebe verbunden. Hierdurch ist eine günstige Übersetzung der Handhebelbetätigung auf die be- wegliche Spannbacke erreichbar. Auch ergeben sich hierdurch günstige Möglichkeiten zur Erreichung einer schlanken Bauform des Spannschlüssels.

Das Lenkergetriebe kann, wie weiter auch bevorzugt, zwei bewegliche Gelenke und zwei feststehende Gelenke aufweisen. Die feststehenden Gelenke sind bevorzugt an mit dem feststehenden Handgriff und/ oder mit der feststehenden Spannbacke fest verbundenen Abschnitten ausgebildet. An einem (zweiten) feststehenden Gelenk ist bevorzugt die verschwenkbare Spannbacke angelenkt. Der verschwenkbare Handgriff ist weiter bevorzugt an dem weiteren (ersten) feststehenden Gelenk angebunden.

Zwischen den beiden beweglichen Gelenken erstreckt sich in bevorzugter Ausgestaltung ein starrer Lenker. Dieser kann langgestreckt ausgerichtet entlang einer Geraden ausgebildet sein. Auch kann dieser Lenker sich im Grundriss entlang einer Kreisbogenlinie erstrecken. Der Lenker ist bevorzugt nur über ein bewegliches Gelenk mit dem beweglichen Handhebel verbunden. Er ist bevorzugt nicht ein Teil des beweglichen Handhebels.

Zwischen einem feststehenden Gelenk und einem zugeordneten beweglichen Gelenk weist das Lenkergetriebe einen mit dem verschwenkbaren Handgriff fest verbundenen Lenker beziehungsweise einen mit der verschwenkbaren Spannbacke fest verbundenen Lenker auf. Auch kann die verschwenkbare Spannbacke und/ oder der verschwenkbare Handgriff als solche den Lenker bilden. Der verschwenkbare Handgriff kann hierzu eine abgewinkelte Gestal- tung aufweisen. Das bewegliche Gelenk des beweglichen Handhebels kann in weiterer Einzelheit einem freien Ende der Abwinklung zugeordnet angeordnet sein. Das feststehende Gelenk kann einem Übergang der Abwinklung zu dem bevorzugt im Wesentlichen langgestreckt geradlinigen Bereich zugeordnet sein, welcher die Angriffsfläche für eine Hand bei Betätigung bietet. Dieser Bereich ist auch weiter bevorzugt wesentlich länger, etwa dem Zwei- bis Dreifachen oder mehr in der Länge entsprechend, als die Abwinklung.

Ein feststehendes Gelenk ist bevorzugt unabhängig von der vorstehenden Charakterisierung oder kombinativ hierzu an einem seitlich auskragenden Abschnitt eines Spannschlüssel-Körpers ausgebildet. Dieses feststehende Gelenk verbindet den Spannschlüsselkörper mit dem beweglichen Handhebel. Der Spannschlüssel-Körper verbindet den feststehenden Handgriff mit der feststehenden Spannbacke und bevorzugt auch mit der beweglichen Spannbacke sowie dem beweglichen Handhebel. Der Spannschlüssel-Körper ist bevorzugt einstückig und materialeinheitlich mit der feststehenden Spannbacke und dem feststehenden Handgriff ausgebildet, darüber hinaus bevorzugt auch mit dem auskragenden Abschnitt. Es ist so ein Grundkörper gegeben, an welchem der weitere Handgriff und die verschwenkbare Spannbacke angelenkt sind.

Gesehen von dem feststehenden Handgriff kann der Spannschlüssel-Körper jenseits des griffseitig (ersten) feststehenden Gelenks einen Halsabschnitt ausbilden. Dieser Halsabschnitt bildet insbesondere die starre Verbindung zwischen den feststehenden Gelenken, wobei jeweils von dem Halsabschnitt wegweisend einerends die Handgriffe vorgesehen sind und anderenends im Wesentlichen das Werkzeugmaul zwischen den Spannbacken.

In der Kontur des Halsabschnittes kann auch ein den verschwenkbaren Handgriff mit der verschwenkbaren Spannbacke verbindender Lenker aufgenommen sein. Der Halsabschnitt kann hierzu als Hohlkörper ausgebildet sein. Alternativ kann auch eine Tasche ausgebildet sein, zur Aufnahme des Lenkers. Die Tasche ist bevorzugt zumindest zu einer Längsrandkante des Halsabschnittes offen ausgebildet, alternativ hin zu beiden Längsrandkanten. Weiter alternativ kann auch nur eine Überdeckung des Lenkers gegeben sein, so dass in der einen Draufsicht der Lenker sichtbar ist, in der anderen Draufsicht auf den Spannschlüssel jedoch verdeckt ist.

Der verbindende Lenker kann zumindest in einer Spannbackenmaulstellung in vollständiger Überdeckung zu dem Halsabschnitt verlaufen, so dass in einer Draufsicht der Halsabschnitt in einer Verstecktlage von dem Halsabschnitt überdeckt ist. Auch kann, wie bevorzugt, der verbindende Lenker in jeder Spannbackenmaulstellung in einer solchen Verstecktlage verlaufen. Das zweite feststehende Gelenk ist bevorzugt zwischen der verschwenkbaren Spannbacke und der feststehenden Spannbacke ausgebildet.

Auch kann das zweite feststehende Gelenk zugeordnet einem griffseitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke ausgebildet sein.

Das griffseitige (erste) bewegliche Gelenk des Lenkers kann sich in Längsrichtung des Halsabschnittes betrachtet allein zwischen einer Stellung griffseitig und einer Stellung backenseitig des ersten feststehenden Gelenks wechselnd bewegen oder sich maximal zu einer Gegenüberlage zu dem ersten feststehen- den Gelenk bewegen. Auch dieses griffseitige bewegliche Gelenk ist zumindest in einer Spannbackenmaulstellung in einer Verstecktlage zu dem Halsabschnitt angeordnet. Bevorzugt ist die Verstecktlage in jeder Spannbackenmaulstellung gegeben. Die Stellung backenseitig des ersten feststehenden Gelenks ist bevorzugt eingenommen in der Spannbackenmaul-Schließstellung. Mit Öffnen des Spann- backenmauls zufolge Abspreizen des verschwenkbaren Handgriffes relativ zu dem feststehenden Handgriff bewegt sich das griffseitige bewegliche Gelenk bevorzugt über eine Kreisbahn um das erste feststehende Gelenk in Richtung auf eine in Richtung auf den feststehenden Handgriff weisende Stellung.

Zwischen den beiden feststehenden Gelenken ergibt sich eine geometrische Verbindungslinie. Diese kann außerhalb des Halsabschnittes verlaufen, so bevorzugt zumindest über einen mittleren, zusammenhängenden Teilabschnitt des Halsabschnittes, dessen in Längserstreckung des Halsabschnittes betrachtete Länge mindestens dem 0,5-Fachen, bevorzugt mindestens dem 0,8-Fachen der gesamten Länge des Halsabschnittes entspricht.

Auch kann eine geometrische Verbindungslinie zwischen den beweglichen Gelenken innerhalb des Halsabschnittes verlaufen. Die Verbindungslinie kann hierbei über die gesamte Erstreckung innerhalb des Halsabschnittes derart verlaufen. Auch kann die Verbindungslinie nur über einen Teilbereich des Hals- abschnittes innerhalb desselben verlaufen.

Die quer zur Längserstreckung des Halsabschnittes gemessene Breite kann der Maulöffnungsweite bei geöffnetem Spannbackenmaul oder weniger entsprechen. So kann die gemessene Breite bevorzugt der Maulöffnungsweite bei voll- ständig geöffnetem Spannbackenmaul entsprechen oder auch dem 0,5- bis 0,99-Fachen der maximalen Maulöffnungsweite.

Die feststehende Spannbacke und die verschwenkbare Spannbacke bilden ein Spannbackenmaul. Die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls ist bei größ- ter Öffnung des Spannbackenmauls bevorzugt senkrecht zu einer Verbindungslinie zwischen zwei geraden Linien gerichtet, welche Linien entweder die Spannflächen der Spannbacken tangieren oder deren geradem Verlauf entsprechen (jeweils mit Bezug auf eine Draufsicht). Die Verbindungslinie verläuft wiederum senkrecht zu den beiden geraden Linien. Auch kann die Öffnungs- richtung in einem spitzen Winkel zu der Verbindungslinie verlaufen, insbesondere in einem spitzen Winkel von 0 bis 30°, weiter beispielsweise 5 oder 15°.

Auch kann die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls mit einer Erstre- ckungsrichtung des Halsabschnittes zusammenfallen oder einen spitzen Winkel von 0,1 bis 30° zu dem Halsabschnitt einschließen.

Die Erstreckungsrichtung des Halsabschnittes kann hierbei definiert sein durch eine in Breitenrichtung des Halsabschnittes betrachtete mittig des Halsab- Schnittes verlaufende Linie. Diese Linie kann das Spannbackenmaul in der eingangs genannten Draufsicht durchschneiden. Auch kann diese Linie in Verlängerung durch einen der Spannbacken verlaufen, beispielsweise durch die feststehende Spannbacke. Bezüglich der beweglichen Spannbacke kann dieser Verlauf durch die Spannbacke entweder nur in der Geschlossenstellung des Spannschlüssels oder auch in der Offenstellung des Spannschlüssels oder nur in der Offenstellung des Spannschlüssels gegeben sein. Weiter kann diese Linie auch in ihrer Verlängerung eine eine Spannfläche, insbesondere die Spannfläche der feststehenden Spannbacke, tangierende Linie bilden. Es ist bevorzugt eine schlanke Bauform des Spannschlüssels gegeben, um mit diesem beispielsweise in beidseitig begrenzten, engen Freiräumen eine Schraube oder Mutter zu spannen beziehungsweise zu lösen.

Hierzu kann weiter bevorzugt bei maximal geschlossenem Spannbackenmaul die quer zur Längserstreckung betrachtete Breite des Halsabschnittes dem 0,2- bis 0,6-Fachen der parallel hierzu gemessenen Breite des Spannschlüssels im Bereich der Spannbacken entsprechen. Die Breite des Spannschlüssels im Bereich der Spannbacken ergibt sich hierbei in der genannten Draufsicht durch das Abstandsmaß zwischen zwei parallel zueinander verlaufender Linien, die die Spannbacken außen flankieren, weiter insbesondere tangieren. Diese Linien verlaufen weiter bevorzugt parallel zu einer vorbeschriebenen Erstreckungs- richtung des Halsabschnittes, gegeben durch eine Längs-Mittenlinie des Halsabschnittes oder in einem spitzen Winkel von bis zu 15° hierzu.

Hierdurch ergibt sich eine taillenartige Ausgestaltung im Übergang von den Spannbacken zu dem Halsabschnitt und entlang des Halsabschnittes.

Bei maximal geschlossenen Spannbacken kann die Länge des Halsabschnittes dem 0,7- bis 1,3-Fachen der parallel hierzu gemessenen Länge der Spannbacken entsprechen. Auch hierdurch ist die schlanke Bauform unterstrichen.

Durch die taillenartige Ausformung ist eine Schwenkbewegung des Spannschlüssels zum Verspannen einer Schraube beziehungsweise Mutter bezie- hungsweise zum Lösen derselben über einen Arbeitsbereich von mindestens 30° erreicht.

Zumindest eine Spannbacke kann spannbackenmaulseitig mit einer Verzahnung versehen sein. Auch kann diesbezüglich eine glatte Fläche vorgesehen sein, die gegebenenfalls unterbrochen ist von einer oder mehreren Einkerbungen.

Im Bereich des Spannbackenmauls ist bei Ansetzen und Erfassen eines Schraubenkopfes beziehungsweise einer Mutter eine Selbstklemmung erreicht. Hier- durch und durch die vorbeschriebene taillenartige Ausgestaltung lässt sich schon bei - nur - 30° Bewegungsfreiheit eine Schraube beziehungsweise Mutter beispielsweise lösen. Es kann weiter eine Feder vorgesehen sein, die mittelbar oder unmittelbar auf das Lenkergetriebe einwirkt. Die Feder kann in Öffnungsrichtung des Spann- backenmauls wirken. Auch kann die Feder derart ausgestaltet sein, dass diese in Schließrichtung des Spannbackenmauls wirkt.

Die vor- und nachstehend angegebenen zahlenmäßigen Bandbreiten oder Verhältnisbereiche schließen auch, soweit solche nicht ohnehin exemplarisch angegeben sind, sämtliche Zwischenwerte als offenbart ein, und zwar insbesondere hinsichtlich einer ein- oder mehrfachen Einengung der angegebenen Be- reichsgrenzen in 1 /10-Schritten. So ist bezüglich einer Bereichs angäbe von 0,1 bis 30° auch eingeschlossen 0,2 bis 30°, 0,1 bis 29,9°, 0,2 bis 29,9°, 1,7 bis 12,4°, etc., bezüglich einer Bereichsangabe von 0,2 bis 0,6-Fach auch eingeschlossen 0,3 bis 0,6-Fach, 0,2- bis 0,5-Fach, 0,3-Fach bis 0,5-Fach, 0,4- bis 0,6-Fach, etc., einer Bereichs angäbe von 0,7- bis 1,3-Fach auch eingeschlossen 0,8- bis 1,3-Fach, 0,7- bis 1,2-Fach, 0,8- bis 1,2-Fach, 0,9- bis 1,1-Fach etc. Die so gegebenen einzelnen Werte, die sich aufgrund der genannten Einengung ergeben können, sind auch gleich als singuläre Werte hiermit offenbart.

Insbesondere die das Lenkergetriebe betreffenden Merkmale und/ oder die den Spannschlüssel-Körper betreffenden Merkmale haben auch Bedeutung ohne die vorstehend im Übrigen herausgestellten Merkmale, insbesondere ohne die Merkmale betreffend die Anordnung des beweglichen Handgriffes auf der Seite der feststehenden Spannbacke Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert, die aber lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, das nur bezogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausführungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Teil beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Spannschlüssel in einer ersten Ausführungsform;

Fig. 2 eine explosionsperspektivische Darstellung hierzu;

Fig. 3 den Spannschlüssel in Draufsicht, bei maximal geöffnetem Spannba- ckenmaul;

Fig. 4 eine Draufsicht gemäß Figur 3 in Nutzungsstellung des Spannschlüssels bei Ergreifen eines zu lösenden oder zu verspannenden Schraubkopfes;

Fig. 5 eine der Figur 3 entsprechende Draufsicht-Darstellung, jedoch die maximal geschlossene Stellung des Spannbackenmauls betreffend;

Fig. 6 den Schnitt gemäß der Linie VI- VI in Figur 4;

Fig. 7 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches VII in Figur 3;

Fig. 8 eine der Figur 7 entsprechende Darstellung, jedoch eine zweite Ausführungsform der Spannbacken betreffend;

Fig. 9 den Spannschlüssel in Draufsicht, eine dritte Ausführungsform betreffend; Fig. 10 den Spannschlüssel gemäß Figur 9 in Draufsicht, betreffend eine weitere Nutzungsstellung.

Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu der Darstellung in Figur 1 ein handbetätigbarer Spannschlüssel 1 zum Ansetzen beziehungsweise Ergreifen eines Schraubenkopfes 23 beziehungsweise einer Schraubmutter, um diese zu verspannen oder zu lösen.

Der Spannschlüssel 1 weist hierzu zunächst einen starren, langgestreckten Spannschlüssel-Körper 2 auf.

Der Spannschlüssel-Körper 2 geht über in einen feststehenden, stilartigen Handgriff 3. Der Übergang ist jedenfalls beim Ausführungsbeispiel auf der Höhe des in der Zeichnung (beispielsweise Fig. 1, 3) unteren feststehenden Ge- lenks und/ oder des unteren beweglichen Gelenks, wenn es in dieser Beziehung in seiner untersten Stellung ist, gegeben.

Des Weiteren verbindet der Spannschlüssel-Körper 2 den feststehenden Handgriff 3 mit einer dem Handgriff 3 in Längserstreckung des Spannschlüs- sel-Körpers abgewandt ausgebildeten feststehenden Spannbacke 4.

Beispielsweise in Fig. 3 ist die eingangs genannte Draufsicht gegeben, in welcher die feststehende Spannbacke 4 und die verschwenkbare Spannbacke 8 sich gegenüberliegen sowie die Schwenkachse der verschwenkbaren Spannbacke punktförmig abbildet.

An dem Spannschlüssel-Körper 2 ist ein seitlich, quer zur Längserstreckung des Spannschlüssel-Körpers 2 frei auskragender Abschnitt 5 angeformt. Dieser bildet einen Ausleger zur Aufnahme eines ersten feststehenden Gelenks 6. An dem Abschnitt 5 ist über das erste feststehende Gelenk 6 ein verschwenkbarer Handgriff 7 angelenkt. Der Abschnitt 5 ist bezogen auf„oben" und„unten" des Spannschlüssels unten angeordnet. Die Schwenkachse im feststehenden Gelenkes 6 erstreckt sich quer zur

Längserstreckung des Spannschlüssel-Körpers 2 derart, dass die diesbezügliche Schwenkachse sich in einer Draufsicht gemäß der Darstellung in Figur 3, in welcher Draufsicht die beiden Handgriffe 3 und 7 sich gegenüberliegen, als Punkt darstellt.

Der schwenkbare Handgriff 7 ist so um das feststehende Gelenk 6 beziehungsweise dessen Achse in Richtung auf den festen Handgriff 3 beziehungsweise von diesem wegweisend bewegbar. Der festen Spannbacke 4 ist eine verschwenkbare Spannbacke 8 zugeordnet. Diese Spannbacke 8 erstreckt sich mit Bezug auf eine Draufsicht gemäß Figur 3 gegenüberliegend zu dem schwenkbaren Handgriff 7. Entsprechend erstreckt sich der schwenkbare Handgriff 7 bezüglich des feststehenden Handgriffs 3 auf der Seite der feststehenden Spannbacke 4.

Die verschwenkbare Spannbacke 8 ist über ein zweites feststehendes Gelenk 9 an der feststehenden Spannbacke 4 angelenkt. Bevorzugt ist das zweite feststehende Gelenk 9 zugeordnet einem griffseitigen beziehungsweise spann- schlüsselkörperseitigen Ende der feststehenden Spannbacke 4 ausgebildet.

Die Achse des zweiten feststehenden Gelenks 9 verläuft parallel zu der Achse des ersten feststehenden Gelenks 6. Der dem zweiten feststehenden Gelenk 9 zugeordnete Endbereich der schwenkbaren Spannbacke 8 durchsetzt bevorzugt einen seiner Dicke entsprechenden Freiraum F der feststehenden Spannbacke 4. Der Freiraum F ist als in der Spannbacken-Schwenkebene liegender Schlitz gestaltet, der beiderseits be- vorzugt zwei etwa gleich dicke Wände 10 aufweist.

Der Freiraum F erstreckt sich bevorzugt ausgehend von dem griffseitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke 4 bis in den Bereich des Abschnittes 5. So ist weiter bevorzugt der Spannschlüssel-Körper 2 zwischen dem Abschnitt 5 und dem griffseitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke 4 von dem Freiraum F durchsetzt.

Hieraus ergibt sich weiter bevorzugt eine gabelartige Aufnahme des im ersten feststehenden Gelenk 6 aufgenommenen Endes des schwenkbaren Handgriffes 7.

Ausgehend von dem feststehenden Handgriffs 3 bildet der Spannschlüssel-Körper 2 jenseits des ersten feststehenden Gelenks und somit bevorzugt jenseits des abkragenden Abschnittes 5 einen Halsabschnitt 11 aus, der sich bis zum griffseitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke 4 erstreckt.

Der Halsabschnitt 1 besteht in bevorzugter Ausführungsform somit allein aus den zueinander beabstandeten Wänden 10. Weiter bevorzugt ist der Halsabschnitt 11 langgestreckt und im Wesentlichen gerade verlaufend ausgeformt, weiter bevorzugt im Wesentlichen in Verlängerung zu dem feststehenden

Handgriff 3 beziehungsweise orientiert an einer Verlängerung einer Mittelachse des feststehenden Handgriffs 3. Der Halsabschnitt 11 erbringt für den Spannschlüssel über seine Längserstreckung eine taillenartige Verjüngung. Der schwenkbare Handgriff 7 und die schwenkbare Spannbacke 8 sind über ein aus starren Lenkern bestehendes Lenkergetriebe L verbunden.

So weist zunächst der schwenkbare Handgriff 7 ausgehend von dem ersten feststehenden Gelenk 6 in den Freiraum F eingreifend einen Lenker arm 12 auf. Der Lenkerarm 12 ist vorstehend auch als Abwinklung bezeichnet. Dieser kann sich in einer Draufsicht gemäß Figur 3 in einem stumpfen Winkel von 100 bis 120° zu einer Mittelachse des schwenkbaren Handgriffes 7 erstrecken. Der Lenkerarm 12 ist bevorzugt einteilig mit dem eigentlichen Handgriff 7, der einen im Wesentlichen langgestreckten geradlinigen Bereich bildet, ausgebildet.

Im Bereich des bevorzugt in jeder Hebelschwenkstellung in den Freiraum F sich erstreckenden Endbereichs des Lenker arms 12 ist mit einem Lenker 16 ein erstes bewegliches Gelenk 13 ausgebildet, mit einer parallel zu den Achsen der beiden feststehenden Gelenke 6 und 9 verlaufenden Achse.

Etwa mittig der Erstreckung zwischen Spannbackenbereich und dem im zweiten feststehenden Gelenk 9 angelenkten Endbereich der verschwenkbaren Spannbacke 8 ist an dieser ein in den Freiraum F bevorzugt in jeder Schwenk- Stellung der Spannbacke 8 in den Freiraum F sich erstreckender Lenkerabschnitt 14 angeformt. Dieser bildet mit dem Lenker 16 ein zweites bewegliches Gelenk 15.

Der Lenkerabschnitt 14 erstreckt sich weiter bevorzugt etwa im Übergang von feststehender Spannbacke 4 in den Halsabschnitt 11, hierbei von diesem Übergangsbereich durch die Wände 10 überdeckt.

Die beiden beweglichen Gelenke 13 und 15 sind verbunden über den starren, langgestreckten Lenker 16. Dieser erstreckt sich in dem Freiraum F und ist je- weils endseitig in den hierzu gabelförmig ausgebildeten Bereichen des Lenkerarmes 12 und des Lenkerabschnittes 14 zur Bildung der beweglichen Gelenke 13 und 15 an dem schwenkbaren Handgriff 7 und der schwenkbaren Spannbacke 8 angebunden.

Der Lenker 16 ist weiter bevorzugt so maßlich ausgelegt, weiter auch die diesbezügliche Breite des Halsabschnittes 11, dass der Lenker 16 in jeder möglichen Arbeitsstellung mit Bezug auf eine Draufsicht gemäß Figur 3 durch eine der Wände 10 des Spannschlüssel-Körpers 2 beziehungsweise des Halsabschnittes 11 vollständig überdeckt ist. Die Überdeckung kann auch nur teilweise gegeben sein. Der Lenker 16 verbleibt entsprechend, wie bevorzugt auch die beweglichen Gelenke 13 und 15, stets in einer Verstecktlage in dem Freiraum F, tritt demnach bevorzugt nicht über die Außenkontur des Halsabschnittes 11 hinaus. Der Spannschlüssel 1 wirkt in bekannter zangenartiger Weise. Zufolge handbetätigtem Verschwenken des Handgriffes 7 in Richtung auf den feststehenden Handgriff 3 wird die schwenkbewegliche Spannbacke 8 in Richtung auf die feststehende Spannbacke 4 verlagert, dies unter Verringerung des zwischen den Spannbacken 4 und 8 gebildeten Spannbackenmauls 17 beziehungsweise der hierbei gegebenen Maulweite w.

Die Maulweite w ergibt sich durch eine Verbindungslinie zwischen zwei geraden, parallel zueinander verlaufenden Linien c und d, welche Linien c, d die Spannflächen 18, 19 der Spannbacken 4, 8 tangieren und von denen jedenfalls eine einem geraden Verlauf einer Spannfläche entsprechend gerichtet ist..

Die Spannflächen 18 und 19 können, wie in den Figuren 1 bis 7 dargestellt, eine gezahnte Oberfläche aufweisen. Die geraden Linien c, d zur Definition der Maulweite w verlaufen hierbei mit Bezug auf eine Draufsicht gemäß Figur 7 entlang der Zahnspitzen beziehungsweise tangential zu einem Bogen oder einer Kreislinie a, welcher bzw. welche in der Draufsicht gemäß Figur 7 entlang der Zahnspitzen der hier ballenförmig ausgebildeten Spannfläche 19 der feststehenden Spannbacke 4 verläuft.

Jedenfalls eine der Linien c, d verläuft entsprechend und tangierend einem geraden Verlauf einer Spannfläche, gegebenenfalls gegeben durch die genannten Zahnspitzen. Die andere der Linien verläuft parallel hierzu. In der Spannfläche 18 der verschwenkbaren Spannbacke 8 liegen die Zahnspitzen beziehungsweise die hieraus resultierenden Kanten in einer gemeinsamen Ebene.

Gemäß der Darstellung in Figur 8 sind auch glattflächige Spannflächen 18 und 19 möglich. Ausgehend von der glattflächigen Spannfläche 18 beziehungsweise 19 können zu der jeweiligen Spannfläche 18, 19 zurücktretende Einkerbungen 20 vorgesehen sein.

Die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls 17 ist senkrecht zu der die Linien c mit d verbindenden Linie, welche der Linie zur Beschreibung der Maulweite w entspricht, gerichtet.

Weiter schließt die Öffnungsrichtung beziehungsweise eine senkrechte geometrische Linie zu der die Linien c und d verbindenden Linie zu einer geometri- sehen Mittellinie e des Halsabschnittes 11 einen spitzen Winkel ß von 10 bis 20°, bevorzugt etwa 15° ein, dies insbesondere in der beispielsweise in Figur 7 dargestellten maximalen Öffnungsstellung des Spannbackenmaules 17. Die quer zur geometrischen Mittellinie e betrachtete Breite b des Halsabschnittes 11 entspricht bevorzugt dem 0,5- bis 0,75-Fachen, weiter insbesondere 2/3 der Maulweite w in der maximal geöffneten Spannbackenmaul-Stellung gemäß Figur 7.

Auch kann die Breite b des Halsabschnittes 11 einem Drittel der äußeren Breite f der Spannbacken 4 und 8 in der geringsten Spannbackenmaul-Stellung gemäß Figur 5 entsprechen. Die, die Spannbacken 4 und 8 außen flankierenden Linien zur Definition der Breite f verlaufen hierbei bevorzugt parallel zueinander sowie parallel zur Mittellinie e des Halsabschnittes 11.

Weiter ist die in Längserstreckungsrichtung betrachtete Länge 1 des Halsabschnittes 11 so gewählt, dass diese in der geringsten Spannbackenmaul-Stellung gemäß Figur 5 etwa der parallel hierzu gemessenen Länge m der Spannbacken 4 und 8 entspricht.

Im Zuge der Betätigung des schwenkbaren Handgriffes 7 wechselt das griffsei- tige bewegliche Gelenk (erstes bewegliches Gelenk 13) in Längsrichtung des Halsabschnittes 11 betrachtet zwischen einer Stellung griff seitig und einer Stel- lung backenseitig des ersten feststehenden Gelenks 6. Die Unterscheidung zwischen backenseitig und griffseitig kann im Zweifel dadurch gefunden werden, dass eine Senkrechte durch eine geometrische Achse des feststehenden Gelenkes, senkrecht zu der Mittellinie des Halsabschnittes verlaufend, sich oberhalb oder unterhalb, wobei diese Begriffe wiederum auf die Darstellung der Fig. 3 bezogen sind, der geometrischen Achse des beweglichen Gelenkes befindet.

Die Achse des ersten beweglichen Gelenkes 13 liegt mit Bezug zu einer zur Mittellinie e senkrecht verlaufenden und die Achse des ersten feststehenden Gelenks 6 schneidenden Linie n in der maximalen Öffnungsstellung des Spannbackenmauls 17 auf der, dem Halsabschnitt 11 abgewandten Seite der Linie n, d.h. dem feststehenden Handgriff 3 zugewandt.

Mit Verschwenken des verschwenkbaren Handgriffes 7 in Richtung auf den feststehenden Handgriff 3 wird die Achse des ersten beweglichen Gelenks 13 um eine Kreislinie mit einem Kreismittelpunkt in dem ersten feststehenden Gelenk 6 verlagert, hierbei bevorzugt die Linie n überlaufend, um in einer geringsten Spannbackenmaulstellung gemäß Figur 5 halsabschnittseitig, mit Bezug auf die Linie n dem feststehenden Handgriff 3 abgewandt, zu liegen.

Eine geometrische Verbindungslinie p zwischen den beiden feststehenden Gelenken 6 und 9 beziehungsweise zwischen deren geometrischen Achsen verläuft bevorzugt in jeder Spannschlüssel-Stellung außerhalb des Halsabschnittes 11, während weiter bevorzugt eine geometrische Verbindungslinie r zwischen den beweglichen Gelenken 13 und 15 beziehungsweise deren Achsen bevorzugt in jeder Spannschlüssel-Stellung innerhalb des Halsabschnittes 11 verläuft.

Wie in dem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 9 und 10 dargestellt, kann der Lenker 16 in Verstecktlage innerhalb des Halsabschnittes 11 ei- nen gekrümmten Verlauf aufweisen, wobei die konvexe Krümmungsseite in Richtung auf die Randkante des Halsabschnittes 11 weist, die dem schwenkbaren Handgriff 7 beziehungsweise der feststehenden Spannbacke 4 zugewandt ist. Darüber hinaus kann gemäß den Darstellungen in den Figuren 9 und 10 eine Feder 21, beispielsweise eine Schenkelfeder, vorgesehen sein, zur Belastung des Lenkergetriebes L in die Spannbackenmaul-Schließstellung. Es ergibt sich insbesondere durch die vorbeschriebene Ausgestaltung des Halsabschnittes 11 eine schlanke, taillenartige Ausgestaltung des Spannschlüssels 1, was beispielsweise Arbeiten in räumlich begrenzten Bereichen ermöglicht. So sind - in Abhängigkeit von der Spannbacken-Breite f auch bei durch Hindernisse 22 seitlich begrenzten Arbeitsbereichen - Schwenkwinkel α von mindestens 30° erreichbar (vgl. Figur 4).

Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils eigenständig weiterbilden, nämlich:

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass bezogen auf eine Draufsicht, in welcher die feststehende Spannbacke 4 und die verschwenkbare Spannbacke 8 sich gegenüberliegen, der Handgriff 7, welcher der verschwenkbaren Spannbacke 8 zugeordnet ist, bezüglich des anderen Handgriffes 3 auf der Seite der feststehenden Spannbacke 4 angeordnet ist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der verschwenkbare Handgriff 7 mit der verschwenkbaren Spannbacke 8 über ein aus starren Lenkern bestehendes Lenkergetriebe L verbunden ist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Lenkergetriebe L zwei bewegliche Gelenke 13, 14 und zwei feststehende Gelenke 6, 9 aufweist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass ein feststehendes Gelenk 6 an einem seitlich auskragenden Abschnitt 5 eines Spannschlüssel-Körpers 2 ausgebildet ist, der den feststehenden Handgriff 3 mit der fest- stehenden Spannbacke 4 verbindet.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Spannschlüssel-Körper 2, gesehen von dem feststehenden Handgriff 3, jenseits des griffseitig feststehenden Gelenks 6 einen Halsabschnitt 11 ausbildet, in dessen Kontur auch ein den verschwenkbaren Handgriff 7 mit der verschwenkbaren Spannbacke 8 verbindender Lenker 16 aufgenommen ist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite festste- hende Gelenk 9 zwischen der verschwenkbaren Spannbacke 8 und der feststehenden Spannbacke 4 ausgebildet ist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite feststehende Gelenk 9 zugeordnet einem griffseitigen Endbereich der feststehenden Spannbacke 4 ausgebildet ist.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das griffseitige bewegliche Gelenk 13 des Lenkers 16 in Längsrichtung des Halsabschnittes 11 zwischen einer Stellung griffseitig und einer Stellung backenseitig des ersten feststehenden Gelenks 6 wechselt oder sich maximal zu einer Gegenüberlage zu dem ersten feststehenden Gelenk 6 bewegt.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine geometrische Verbindungslinie p zwischen den beiden feststehenden Gelenken 6, 9 außerhalb des Halsabschnittes 11 verläuft.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine geometrische Verbindungslinie p zwischen den beiden beweglichen Gelenken 13, 15 inner- halb des Halsabschnittes 11 verläuft.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die feststehende Spannbacke 4 und die verschwenkbare Spannbacke 8 ein Spannbackenmaul 17 bilden und dass die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls 17 bei größter Öffnung des Spannbackenmaules 17 senkrecht zu einer Verbindungslinie c, d zwischen zwei geraden Linien c, d gerichtet ist, welche Linien c, d entweder die Spannflächen 18, 19 der Spannbacken 4, 8 tangieren oder deren geradem Verlauf entsprechen.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die quer zur Längserstreckung des Halsabschnittes 11 gemessene Breite b der Maulöffnungsweite w bei geöffnetem Spannbackenmaul 17 oder weniger entspricht. Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Öffnungsrichtung des Spannbackenmauls 17 mit einer Erstreckungsrichtung des Halsabschnittes 11 zusammenfällt oder einen spitzen Winkel ß von 0,1 bis 30° zu dem Halsabschnitt 11 einschließt. Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass bei maximal geschlossenem Spannbackenmaul 17 die quer zur Längserstreckung betrachtete Breite b des Halsabschnittes 11 dem 0,2- bis 0,6-Fachen der parallel hierzu gemessenen Breite des Spannschlüssels 1 im Bereich der Spannbacken 4, 8 entspricht.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass bei maximal geschlossenen Spannbacken 4, 8 die Länge 1 des Halsabschnittes 11 dem 0,7- bis 1,3-Fachen der parallel hierzu gemessenen Länge m der Spannbacken 4, 8 ent- spricht.

Ein Spannschlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Feder F vorgesehen ist, die auf das Lenkergetriebe L einwirkt.

Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.

Bezugszeichenliste:

1 Spannschlüssel Kreislinie

2 Spannschlüssel-Körper Breite

3 Handgriff Linie

4 Spannbacke Linie

5 Abschnitt Mittellinie

6 erstes feststehendes Gelenk Breite

7 Handgriff Länge

8 Spannbacke Länge

9 zweites feststehendes Gelenk Linie

10 Wand Linie

11 Halsabschnitt Linie

12 Lenker arm Maulweite

13 erstes bewegliches Gelenk

14 Lenkerabschnitt

15 zweites bewegliches Gelenk

16 Lenker F Freiraum

17 Spannbackenmaul L Lenkergetriebe

18 Spannfläche

19 Spannfläche

20 Einkerbung

21 Feder Schwenkwinkel

22 Hindernis Winkel

23 Schraube