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Title:
YARN TENSIONING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/028228
Kind Code:
A1
Abstract:
A yarn tensioning device for running threads, comprising a first tensioning element (28) and a second tensioning element (35) which can move in relation thereto, is actuated by magnetic force and acts upon the thread which passes in between the tensioning elements (28, 35) with a force which can be modulated. In said tensioning device, only the load pressure of the second element (35) which is prestressed in the direction of the first element (28) is modulated on the yarn (F).

Inventors:
Valsecchi, Eugenio (Via Scalabrini, 46 Como, I-22100, IT)
Application Number:
PCT/EP1998/007881
Publication Date:
June 10, 1999
Filing Date:
December 03, 1998
Export Citation:
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Assignee:
IRO PATENT AG (Oberneuhofstrasse 6 Baar, CH-6340, CH)
Valsecchi, Eugenio (Via Scalabrini, 46 Como, I-22100, IT)
International Classes:
B65H59/22; (IPC1-7): B65H59/22; D03D47/34
Foreign References:
EP0531752A1
US5238202A
EP0756028A1
DE2758335A1
DE29517027U1
Attorney, Agent or Firm:
Kinkeldey, Hermann (Grüncker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Maximilianstrasse 58 München, D-80538, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE
1. Bremse für laufende Fäden (F), mit einem ersten Bremselement (28) und einem zweiten dazu bewegbaren Bremselement (35), welches magnetkraftbetätigt den zwischen den Bremselementen (28,35) durchgezogenen Faden (F) kraftmodulierbar beaufschlagt, dadurch gekenn zeichnet, daß lediglich die Auflagekraft des in Rich tung auf das erste Bremselement (28) federvorgespannten zweiten Bremselementes (35) auf den Faden (F) modulier bar ist.
2. Bremse nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremselemente (28,35) Teller einer Tellerbremse (5) sind.
3. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß der vom ersten Bremselement (28) ausgebildete erste Teller drehangetrieben ist.
4. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß das erste Bremselement (28) aus einem magnet kraftdurchlässigen Material besteht und vor einem Elek tromagneten (21) angeordnet ist.
5. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß die Magnetkraft über einen von der Antriebswel le (23) des ersten Tellers (erstes Bremselement 28) ausgebildeten Kern übertragen wird.
6. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daL eine in Verlängerung der Antriebswelle 23) sich erstreckende Gewindestange (29) eine Einstellmut ter (30) für die VorspannDruckfeder (32) trägt.
7. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, da$ die VorspannDruckfeder (32) in einem teleskop artigen Gehäusesgekapselt ist.
8. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander angeordnete, drehangetriebene Tellerbremsen (4,5), von denen wenigstens die eine (5) bewegungsfrei durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar ist.
9. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß eine der beiden TellerbremsenAntriebswellen (7,23) die Verlängerung der Abtriebswelle eines elek trischen Antriebes (6) ist und die Antriebswelle (23) der anderen Tellerbremse (5) über ein Zwischenrad (25) synchron zur einen Tellerbremse (4) angetrieben ist.
10. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß die Modulierung der Magnetkraft von der Webma schine steuerbar ist.
11. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, daß die Modulierung durch Strom/Spannungsstöße erfolgt, von der Hauptwelle der Webmaschine gesteuert.
12. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, da$ die Bremsung mit variabler Kraft erfolgt.
13. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, da$ der Drehantrieb der Bremse bei Ausbleiben der Strom/Spannungsstöße selbsttätig aussetzt.
14. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich net, da$ der Kern (Antriebswelle 23) bzw. der zweite Teller (zweites Bremselement 35) aus schnellentmagneti =sierendem Material bestehen.
Description:
Fadenbremsvorrichtun Die Erfindung betrifft eine Bremse für laufende Fäden, mit einem ersten Bremselement und einem zweiten dazu bewegbaren Bremselement, welches magnetkraftbetätigt den zwischen den Bremselementen durchgezogenen Faden kraftmodulierbar beaufschlagt.

Eine auf dem Markt bekannte Bremse der vorgenannten Art besitzt zwei parallel zueinander angeordnete Balken, welche'aber Lenker miteinander verbunden sind. Durch Federbeaufschlagung werden die Balken unter Belassung eines Spaltes gegeneinander bewegt. Zwischen den Bal- --ken erstreckt sich eine biegbare Stahllamelle, welche das zweite Bremselement darstellt und mit dem einen das erste Bremselement bildenden Balken zusammenwirkt.

Durch in beiden Balken angeordnete Elektromagnete wird das lamellenartige, zweite Bremselement, von der Webma- schine gesteuert, in eine Brems-und Lüftstellung zum ersten Bremselement verlagert.

Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun- de, eine gattungsgemäße Bremse von besonders schnell ansprechendem Aufbau anzugeben.

Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Bremse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß lediglich die Auflage- kraft des in Richtung auf das erste Bremselement feder- vorgespannten zweiten Bremselementes auf den Faden modulierbar ist.

Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildun- gen der erfindungsgemäßen Lösung.

Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Bremse-der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert geschaf- fen. Während der Modulation der Auflagekraft ist das bewegliche Bremsteil, also das zweite Bremselement, unbewegt. Lediglich die Auflagekraft in Richtung des ersten Bremselementes variiert. Das bedeutet, daß keine bewegten Massen und damit Trägheitsverzögerungen vorhanden sind, was zu einer äußerst schnell ansprechen- den Ausgestaltung der Fadenbremse führt. Sodann ergibt sich aus diesem Sachverhalt ein geringerer Verschleiß und damit höhere Lebensdauer der Fadenbremsvorrich- tung. Der erfindungsgemäße Gedanke ist mit Vorteil auf eine Tellerbremse übertragbar. Das bedeutet, daß des- sen Bremselemente Teller darstellen, zwischen denen der laufende Faden hindurchgezogen wird. Damit der Faden nicht ständig in ein und derselben Spur läuft und da- durch Einschnitte in den Tellern hervorrufen könnte, ist der vom ersten Bremselement ausgebildete erste Teller drehangetrieben. In vorteilhafter Weise ist dabei so vorgegangen, daß das erste Bremselement aus einem magnetkraftdurchlässigen Material besteht und vor einem Elektromagneten angeordnet ist. Das Kraftfeld kann also das erste Bremselement durchsetzen und wird am zweiten dazu bewegbaren Bremselement wirksam. Fer- ner ist hervorzuheben, da$ die Magnetkraft über einen von der Antriebswelle des ersten Tellers ausgebildeten Kern übertragen wird. Das Kraftfeld des Magneten wird demgemäß optimal am zweiten Bremselement wirksam. Eine Grundeinstellung der Bremskraft, unabhängig von der durch den Elektromagneten bewirkten Auflagekraft resul- tiert daraus, da$ eine in Verlängerung der Antriebswel- le sich erstreckende Gewindestange eine Einstellmutter für die Vorspann-Druckfeder trägt. Die Vorspannung ist daher auf die zu verarbeitende Fadenbeschaffenheit wie auch Fadendurchzugsgeschwindigkeit einstellbar. Um die Vorspann-Druckfeder vor Verstaubung bzw. VerschmStzung zu schützen, ist sie in einem teleskopartigen Gehäuse eingekapselt. Ungeachtet einer Verlagerung der Ein- stellmutter verbleibt die Vorspann-Druckfeder stets in einer geschützten Lage. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal ist darin zu sehen, zwei nebeneinander angeord- nete, drehangetriebene Tellerbremsen vorzusehen, von denen wenigstens die eine bewegungsfrei durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar ist. Durchläuft eine geknotete Stelle des Fadens die Fadenbremsvorrichtung, verbleibt stets eine der beiden Tellerbremsen in Brems- anlagestellung zum Faden unter Optimierung des Faden- durchzuges. Sodann ist hervorzuheben, daß eine der beiden Tellerbremsen-Antriebswellen die Verlängerung der Antriebswelle eines elektrischen Antriebes ist und die Antriebswelle der anderen Tellerbremse über ein Zwi- schenrad synchron zur einen Tellerbremse angetrieben ist. Die Drehrichtung der Teller dieser Tellerbremsen ist also gleich. Auch besitzen die mit dem Zwischenrad zusammenwirkenden Raider der Antriebswellen gleichen Durchmesser, so daß die ersten Teller dieser beiden Tellerbremsen mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen.

Ist die erfindungsgemäße Fadenbremsvorrichtung einer Webmaschine vorgeordnet, so ist die Modulierung der Magnetkraft von der Webmaschine steuerbar. Das Lüft- und Bremssignal geschieht dabei in Abhängigkeit vom Schußfadeneintrag und ist aufgrund der erfindungs- gemäßen Wirkungsweise der Fadenbremsvorrichtung kurzfri- stig umsetzbar, was zur Optimierung des zu fertigenden Gewebes selbst beiträgt. Bevorzugt kann hierbei die Modulierung durch Strom-/Spannungsstöße erfolgen, und zwar gesteuert durch die Hauptwelle der Webmaschine.

Es ist dabei eine Bremsung mit variabler Kraft mög- lich. Sodann ist vorgesehen, daß der Drehantrieb der Bremse bei Ausbleiben der Strom/Spannungsstöße selbsttä- tig aussetzt. Schließlich ist noch zu er-wdhnen,.---daZ der Kern bzw. der zweite Teller aus schnellentmagneti- sierendem Material bestehen verbunden mit einer optima- len Ausnutzung des magnetischen Kraftfeldes.

Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebilde- ten Fadenbremsvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fadenbremsvorrichtung und Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, vergrößert dargestellt.

Mit der Ziffer 1 ist als Ganzes eine Fadenbremsvorrich- tung bezeichnet. Sie besitzt ein kastenförmiges Gehäu- se 2, welches durch einen Deckel 3 verschlossen ist.

Das im Grundriß langgestreckte, rechteckig ausgebildete Gehäuse 2 weist zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete Tellerbremsen 4,5 auf.

Die erste Tellerbremse 4 ist mit einem elektrischen Antrieb 6 ausgestattet, welcher sich aus einem Elektro- motor M und einem nachgeschalteten Getriebe G zusammen- setzt. Sowohl der Elektromotor M als auch das Getriebe G befinden sich im Inneren des Gehäuses 2 derart, daß das Getriebe G an der Unterseite des Deckels 3 festge- schraubt ist. Die als Verlängerung der Getriebe-An- triebswelle ausgebildete Antriebswelle 7 durchgreift den Deckel 3 und trägt drehfest ein mit ihr verbunde- nes, stirngezahntes Antriebsrad 8. Weiterhin trägt die Antriebswelle 7, dem Antriebsrad 8 nachgeordnet, einen Drehkranz 9 mit einem auf seiner freien Stirnfläche vorgesehenen Reibbelag 10, gegen welchen die innere Bodenfläche eines ersten Tellers 11 tritt. An der äußeren Bodenfläche dieses ersten Tellers 11 stützt sich die äußere Bodenfläche eines zweiten Tellers 12 ab, welche Teller 11,12 zwischen sich einen keilförmig ausgebildeten Spalt belassen. In ein Innengewinde des Drehkranzes 9 ist eine Gewindestange 13 eingeschraubt.

Diese trägt an ihrem freien Ende eine Einstellmutter 14, welche unter Zwischenlage einer auf der Gewindestan- ge 13 verschieblichen Hülse 15 auf eine Vorspann-Druck- feder 16 einwirkt. Deren anderes Ende beaufschlagt den Boden einer topfförmigen Büchse 17, die ihrerseits einen Druckkragen 18 in Richtung des zweiten Tellers 12 beaufschlagt und damit den zweiten Teller 12 in Rich- tung des ersten-Tellers 11. Die Einstellmutter 14, die topfförmige Büchse 17 und der Druckkragen 18 bilden dabei ein teleskopartiges Gehäuse, in welchem die nach einer Kegelstumpflinie verlaufende Vorspann-Druckfeder 16 staubgeschützt einliegt. Die Anordnung der Druckfe- der 16 ist derart, daß sich der durchmessergrößere Gewindegang an dem Boden der topfförmigen Büchse 17 abstützt.

Den Tellern 11,12 ist eine Fadenrolle 19 vorgeordnet, deren Achse quer zur Längserstreckung des Gehäuses 2 verläuft und damit quer zur Fadendurchzugsrichtung. Im Anschluß an die Fadenrolle 19 trägt der Deckel 3 eine Fadenöse 20 zum Durchtritt des Fadens F.

Der Tellerbremse 5 ist gehäuseinnenseitig ein Elektromagnet 21 zugeordnet, welcher ebenfalls von dem Deckel 3 getragen ist. Der Wicklungsträger 22 ist mittig durchsetzt von einer einen Kern bildenden An- triebswelle 23, welche parallel zur Antriebswelle 7 der Tellerbremse 4 verläuft. Es liegt eine drehbare, jedoch axial unverschiebliche Anordnung der Antriebs- welle 23 zum Elektromagneten 21 vor. Auf gleicher Höhe zum Antriebsrad 8 trägt die Antriebswelle 23 ein aus Kunststoff bestehendes Zahnrad 24. Dieses und das Antriebsrad 8 kämmen mit einem Zwischenrad 25, welches um eine im Deckel 3 angeordnete Achse 26 drehbar ist.

Da beide Räder 8,24 gleichen Durchmesser besitzen, laufen die Antriebswellen 7,23 synchron um.

Jenseits des mit der Antriebswelle 23 fest verbundenen Zahnrades 24 trägt die Antriebswelle 23 drehfest eine Zwischenhülse 27, die ihrerseits zur drehfesten Festle- gung eines ersten Bremselementes 28 dient, welches ebenfalls als erster Teller ausgebildet ist und in seiner Form und Anordnung dem ersten Teller 11 der Tellerbremse 4 entspricht. Somit ist auch dieser vom ersten Bremselement 28 ausgebildete erste Teller drehan- getrieben. Für das erste Bremselement 28 ist magnet- kraftdurchlässiges Material gewählt. Beim Ausführungs- beispiel handelt es sich um Messing. In Verlängerung der Antriebswelle 23 erstreckt sich ebenfalls eine Gewindestange 29. Auch sie trägt eine Einstellmutter 30, die über eine Hülse 31 auf eine Vorspann-Druckfeder 32 einwirkt. Es liegt auch hier wiederum eine gekapsel- te Ausgestaltung der Vorspann-Druckfeder 32 in einem Gehäuse vor, wozu eine topfförmige Büchse 33 und ein Druckkragen 34 vorgesehen sind. Die Einkapselung der Tellerbremse 5 entspricht derjenigen der Tellerbremse 4, so daß hierauf nicht weiter eingegangen wird. Der Druckkragen 34 beaufschlagt das zweite, zum ersten Bremselement 28 bewegliche Bremselement 35, welches tellerförmig ausgebildet ist und dem zweiten Teller 12 der Tellerbremse 4 entspricht.

Ihre Zentrierung erhalten die Teller 11,12 sowie die tellerförmigen Bremselemente 28,35 durch mit den An- triebswellen 7,23 drehfest verbundene Zentrierhülsen 36 bzw. 37, welche die Gewindestangen 13 bzw. 29 teil- weise umgreifen.

Im Gegensatz zur Tellerbremse 4 ist die Tellerbremse 5 durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar. Dabei wird die Magnetkraft auf das tellerartige zweite Bremselement 35 über die den Kern bildende Antriebswelle 23 übertra- gen. Sowohl der Kern-Antriebswelle 23-als auch der zweite Teller, zweites Bremselement 35, bestehen aus schnellentmagnetisierendem Material.

Wie der Tellerbremse 4 ist auch der Tellerbremse 5 eine Fadenrolle 38 und eine Fadenöse 39 zugeordnet.

Die Tellerbremse 5 wirkt in der Weise, da. im Takt mit der Arbeitsweise der Webmaschine lediglich die Auflage- kraft des in Richtung auf das erste Bremselement 28 federvorgespannten zweiten Bremselementes 35 auf den Faden F modulierbar ist. Die entsprechende Modulierung erfolgt dabei durch Strom/Spannungsstöße und wird von der Hauptwelle der Webmaschine gesteuert. Es erfolgt dabei eine Bremsung mit variabler Kraft. Während des Fadendurchlaufes ist der Drehantrieb der Fadenbremsvor- richtung eingeschaltet. Ein Aussetzen des Drehantrie- bes der Fadenbremsvorrichtung erfolgt bei Ausbleiben der Strom/SpannungsstöSe selbsttätig. Durch den Drehan- trieb ist gewährleistet, daß die Bremselemente eine gleichmäßige Abnutzung erhalten und sich keine Spuren wie beim Stand der Technik eingraben. Ferner wird einer Verschmutzung weitgehend entgegengewirkt.

Jede Tellerbremse 4,5 ist mit einem unterhalb des ersten Tellers 11,28 befindlichen Dichtkragen 40 bzw.

41 ausgestattet, um auch den Innenraum des Gehäuses 2 vor Verstaubung bzw. Verschmutzung zu schützen.

Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich.

In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori- tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt- lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.