Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
8 + 2 WAY XLR PCB FEMALE CONNECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/028077
Kind Code:
A1
Abstract:
Recessed electrical plug connector, comprising a housing, comprising at least one mounting structure which projects transversely to the longitudinal axis of the housing, comprising more than five electrical contacts which are fixed in the housing, wherein the contacts are guided outward parallel to the longitudinal axis of the housing at one end of the housing, wherein the end sections of those sections of the contacts that are situated outside the housing are angled in relation to their sections which are situated within the housing and their connecting regions, which are provided for connection to a printed circuit board, end in a common plane, which plane is parallel to the longitudinal axis of the housing, wherein the connecting regions are arranged in groups and the individual groups lie on at least three parallel straight lines which are part of the common plane, wherein the ends of those sections of the contacts that are guided out of the housing in parallel are at the same distance in the direction of the longitudinal axis of the housing as the parallel straight lines.

Inventors:
DOBLER OLIVER (AT)
Application Number:
PCT/EP2020/025371
Publication Date:
February 18, 2021
Filing Date:
August 12, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
NEUTRIK AG (LI)
International Classes:
H01R24/50; H01R12/72; H01R13/436; H01R107/00
Foreign References:
JP2015115546A2015-06-22
US20110053427A12011-03-03
US5752854A1998-05-19
EP3402012A12018-11-14
Attorney, Agent or Firm:
LAMINGER, Norbert (CH)
Download PDF:
Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Elektrischer Einbausteckverbinder, mit einem Gehäuse, mit zumindest einer quer zur Längsachse des Gehäuses auskragenden Montagestruktur, mit mehr als fünf im Ge häuse fixierten elektrischen Kontakten, wobei die Kontakte an einem Ende des Gehäuses pa rallel zur Längsachse des Gehäuses nach aussen geführt sind, wobei die Endabschnitte der ausserhalb des Gehäuses liegenden Abschnitte der Kontakte gegenüber ihren innerhalb des Gehäuses liegenden Abschnitten abgewinkelt sind und deren Verbindung mit einer Platine vorgesehene Verbindungsbereiche in einer gemeinsamen Ebene enden, welche Ebene parallel zur Längsachse des Gehäuses liegt, wobei die Verbindungsbereiche in Gruppen angeordnet sind und die einzelnen Gruppen auf zumindest drei parallelen Geraden liegen, die Teil der ge meinsamen Ebene sind, wobei die Enden der parallel aus dem Gehäuse geführten Abschnitte der Kontakte in Richtung der Längsachse des Gehäuses den gleichen Abstand aufweisen wie die parallelen Geraden.

2. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei acht Kontakte für die Datenüber tragung und zwei Kontakte für die Energieübertragung vorgesehen sind.

3. Einbausteckverbinder nach Anspruch 2, wobei die Kontakte für die Energieüber tragung einen grösseren Durchmesser aufweisen als die Kontakte für die Datenübertragung.

4. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die Kontakte in einem Kontakt träger fixiert sind, der parallel zur Längsachse des Gehäuses darin eingeschoben ist.

5. Einbausteckverbinder nach Anspruch 4, wobei der Kontaktträger an der Seite des Gehäuses, an welcher die Kontakte an dessen Aussenseite geführt sind, mittels eines Hal teelementes im Gehäuse fixiert ist.

6. Einbausteckverbinder nach Anspruch 5, wobei das Halteelement ein von der Ge häusewandung zumindest stellenweise nach innen hin auskragender und mit der Gehäusewan dung an zumindest einer Stelle verbundener Ring ist.

7. Einbausteckverbinder nach Anspruch 5, wobei das Halteelement und die Gehäu sewandung an zumindest einer Stelle miteinander vercrimpt sind.

8. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die elektrischen Kontakte als Kontaktstifte ausgeführt sind.

9. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die elektrischen Kontakte als zu mindest ringförmige Kontaktöffnungen ausgeführt sind.

10. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die Montagestruktur zumindest ein seitlich auskragendes Ohr mit einer Montagebohrung ist.

11. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die Montagestruktur ein über den gesamten Umfang vom Gehäuse auskragender Flansch ist, in welchem zumindest eine Monta- gebohrung ausgearbeitet ist.

12. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die abgewinkelten Abschnitte ge rade und über einen Grossteil ihrer Länge parallel zueinander verlaufen.

13. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die abgewinkelten Abschnitte se parate Elemente und mit den auf die Aussenseite des Gehäuses geführten Abschnitten der Kontakte unmittelbar verbunden sind.

14. Einbausteckverbinder nach Anspruch 1, wobei die abgewinkelten Abschnitte kurz vor ihren Verbindungsbereichen in einer gemeinsamen Halteplatte fixiert sind.

15. Einbausteckverbinder nach Anspruch 14, wobei die gemeinsame Halteplatte eine entlang des Gehäuses anliegend verlaufende Verlängerung aufweist.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Einbausteckverbinder, insbesondere zur Verbindung mit elektronischen Leiterplatten.

Stand der Technik

Derartige Einbausteckverbinder, auch Einbaubuchsen oder Chassisbuchsen bezeichnet, sind unter anderem auch in XLR Ausführung zum Einbau in Schalttafeln, Schaltschränken oder auch den Wandungen von Gerätegehäusen vorgesehen und zur Verbindung mit Standard-Lei terplatten ausgelegt, die in der Unterhaltungsindustrie Verwendung finden. Sie sind in ver schiedensten Ausführungsformen, d.h. mit unterschiedlicher Anzahl und Ausführung der Kontakte, sowie mit verschiedenen Erdungs- und Anschlussvarianten und als Male- und Fe- male-Stecker verfügbar.

Drei- bis fünfpolige Einbaubuchsen sind auch in Ausführungsformen zur Verbindung mit ho rizontalem Leiterplatten bekannt. Die elektrischen Kontakte dieser Ausführungsformen sind an einem Ende des Gehäuses parallel zur Längsachse des Gehäuses nach aussen geführt und verlaufen daran anschliessend abgewinkelt, wobei die Verbindungsbereiche zur Leiterplatte in einer gemeinsamen Ebene enden, welche Ebene parallel zur Längsachse des Gehäuses liegt. Dabei können die Verbindungsbereiche auch auf der Aussenseite eines plattenförmigen Ele mentes liegen. Sollten noch mehr Daten- bzw. Energiekanäle erforderlich sein, können diese Einbaubuchsen nicht mehr eingesetzt werden.

Andererseits sind XLR Steckverbinder des Typ 8 + 2 bekannt, die neben acht Datenkanälen auch noch zwei Energiekanäle anbieten. Aufgrund der Vielzahl der an der hinteren Stirnseite nach aussen tretenden Kontakte wurde die Verbindung mit einer Leiterplatte bislang nur in vertikaler Anordnung realisiert, wo die Leiterplatte parallel zur hinteren Stirnseite und damit quer zur Längsachse des Gehäuses orientiert ist. Damit ist eine Verbindung mit horizontal lie genden Leiterplatten nicht möglich, was das Einsatzgebiet dieser Steckverbinder einschränkt.

Wesentliche Erfindungsmerkmale Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung war ein Steckverbinder mit einer grossen Anzahl an Daten- bzw. Energiekanälen, der darüber hinaus zur Verbindung mit einer horizontal liegenden Leiterplatte geeignet ist.

Um dieses technische Problem zu lösen wird ein elektrischer Einbausteckverbinder vorge schlagen, mit einem Gehäuse und mit mehr als fünf im Gehäuse fixierten elektrischen Kon takten, wobei die Kontakte an einem Ende des Gehäuses parallel zur Längsachse des Gehäu ses nach aussen geführt sind. Die Endabschnitte der ausserhalb des Gehäuses liegenden Ab schnitte der Kontakte sind gegenüber ihren innerhalb des Gehäuses liegenden Abschnitten ab gewinkelt und deren zur Verbindung mit einer Platine vorgesehene Verbindungsbereiche en den in einer gemeinsamen Ebene enden, welche Ebene parallel zur Längsachse des Gehäuses liegt.

Bevorzugt liegt diese Ebene radial weiter ausserhalb als eine dazu parallele Tangentialebene an das Gehäuse.

Die Verbindungsbereiche der abgewinkelt und vorzugsweise senkrecht zur Längsachse des Gehäuses verlaufenden Abschnitte der Kontakte sind in Gruppen angeordnet, wobei die ein zelnen Gruppen auf zumindest drei parallelen Geraden liegen, die Teil der gemeinsamen Ebene sind, in welcher die Verbindungsabschnitte enden.

Die Schwierigkeiten mit dem Umlenken der Kontakte von einer Richtung parallel zur Längs achse des Gehäuses in eine dagegen abgewinkelte Richtung kann umgangen werden, indem die Enden der parallel aus dem Gehäuse geführten Abschnitte der Kontakte in Richtung der Längsachse des Gehäuses den gleichen Abstand aufweisen wie die parallelen Geraden. Damit ergibt sich eine entlang der Längsachse des Gehäuses gestaffelte Lage der Umlenkstellen von paralleler auf abgewinkelte Richtung, was ausreichend Platz für die berührungsfreie Anord nung und einen ausreichend voneinander beabstandeten Verlauf der abgewinkelten Abschnitte der Kontakte.

Bevorzugt sind acht Kontakte für die Datenübertragung und zwei Kontakte für die Energie übertragung vorgesehen, um einem Standard- Aufbau gerecht zu werden. Zweckmässigerweise ist dabei vorgesehen, dass die Kontakte für die Energieübertragung ei nen grösseren Durchmesser aufweisen als die Kontakte für die Datenübertragung. Damit kön nen höhere Stromstärken zur ausreichenden Energieversorgung übertragen werden, während für die mit niedrigen Spannungen und Stromstärken arbeitende Datenübertragung auch klei nere Leiterquerschnitte genügen, von welchen damit eine höhere Anzahl pro Buchse vorgese hen sein kann.

Eine Ausführungsform, bei welcher die Kontakte in einem Kontaktträger fixiert sind, der pa rallel zur Längsachse des Gehäuses darin eingeschoben ist, ermöglicht es mit einem Gehäuse typ eine grossen Anzahl an Kontaktierungsvarianten und damit unterschiedlichen Einbauste ckerbuchsen zu realisieren.

Eine besonders günstige Variante für die Fixierung des Kontaktträgers im Gehäuse sieht vor, dass der Kontaktträger an der Seite des Gehäuses, an welcher die Kontakte an dessen Aussen- seite geführt sind, mittels eines Halteelementes im Gehäuse fixiert ist.

Bevorzugt und einfach handhabbar ist eine Ausführungsform, bei welcher das Halteelement ein von der Gehäusewandung zumindest stellenweise nach innen hin auskragender und mit der Gehäusewandung an zumindest einer Stelle verbundener Ring ist.

Einfach und rasch kann eine sichere Verbindung zwischen Halteelement und Gehäuse herge stellt werden, wenn das Halteelement und die Gehäusewandung an zumindest einer Stelle mit einander vercrimpt sind.

Eine bevorzugte Ausführungsform eines Einbausteckverbinders als Male-Stecker sieht vor, dass die elektrischen Kontakte als Kontaktstifte ausgeführt sind.

Für die Auslegung des Einbausteckverbinders als Female-Stecker hingegen ist eine Ausfüh rung der elektrischen Kontakte als zumindest ringförmige Kontaktöffnungen vorgesehen.

Da der erfindungsgemässe Einbausteckverbinder an einer Schalttafel oder in einem Gerätege häuse befestigt werden soll, ist gemäss einer ersten Ausführungsform eine Montagestruktur vorgesehen, die zumindest ein seitlich auskragendes Ohr mit einer Montagebohrung ist. Typi scherweise sind zwei einander in Bezug auf die Mittelachse des Gehäuses gegenüberliegende Ohren vorgesehen. Eine andere vorteilhafte weil sehr stabile Variante sieht vor, dass die Montagestruktur ein über den gesamten Umfang vom Gehäuse auskragender Flansch ist, in welchem zumindest eine Montagebohrung ausgearbeitet ist. Auch hier sind zumindest zwei einander in Bezug auf die Mittelachse des Gehäuses gegenüberliegende Montagebohrungen im Flansch angeordnet. Dieser kann dabei Rechteckform aufweisen oder auch Kreis- bzw. Ellipsenform haben.

Die abgewinkelten Abschnitte der Kontakte verlaufen gemäss einer bevorzugten Ausfüh- rungsform des Einbausteckverbinders gerade und über einen Grossteil ihrer Länge parallel zu einander. Das ergibt bei einfacher Bauweise den notwendigen gegenseitigen Abstand der elektrisch leitenden Elemente.

Zur Erleichterung der Montage des Einbausteckverbinders, insbesondere dessen Kontakten, sind die abgewinkelten Abschnitte separate Elemente - d.h. nicht in einem Stück mit den im Gehäuse aufgenommenen und durch den Kontaktträger nach aussen geführten Kontakten ge fertigt - und sind mit den auf die Aussenseite des Gehäuses geführten Abschnitten der Kon takte unmittelbar verbunden. Das kann durch Verschraubung, Vernietung oder auch Schweis- sen und allenfalls auch Kleben mit leitenden Klebstoffen geschehen.

Um eine genau definierte geometrische Konfiguration der Verbindungsbereiche zur Leiter platte zu gewährleisten, sind die abgewinkelten Abschnitte kurz vor ihren Verbindungsberei chen in einer gemeinsamen Halteplatte fixiert. Bevorzugt liegt diese Halteplatte auch radial ausserhalb einer parallelen tangentialen Ebene an das Gehäuse.

Die gemeinsame Halteplatte kann auch eine entlang des Gehäuses anliegend verlaufende Ver längerung aufweisen, um einerseits ein sattes Aufliegen und gute Verbindung mit der Leiter platte zu gewährleisten, andererseits aber auch die Halteplatte besser und mechanisch gesi chert mit dem Gehäuse zu verbinden. Dazu können auch ineinander eingreifende Führungs- bzw. Stabilisierungsanordnungen in bzw. am Gehäuse und der Verlängerung der Halteplatte angeordnet sein.

Zeichnungen

Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsge- mässen Einbausteckerbuchse, Fig. 2 eine Vorderansicht der Buchse der Fig. 1 aus der Einsteckrichtung,

Fig. 3 eine Rückansicht aus der entgegengesetzten Richtung zu Fig. 2,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Buchse der Fig. 1 von hinten, und Fig. 5 eine Seitenansicht der Buchse der Fig. 1.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge stellt wurden.

Der beispielhaft in den beigefügten Zeichnungsfiguren in einer Version als 8 + 2 Einbauste ckerbuchse mit Anschlussmöglichkeit an eine elektronische Leiterplatte dargestellte elektri sche Einbausteckverbinder weist ein Gehäuse 1 auf. Dieses kann aus einem Kunststoff aber auch aus einem metallischen Werkstoff hergestellt sein.

An der vorderen Stirnseite, auf der Einsteckseite eines komplementären Kabelsteckverbin ders, ist als quer zur Längsachse A des Gehäuses 1 auskragenden Montagestruktur ein recht eckförmiger bzw. quadratischer Montageflansch 2 vorgesehen. An zwei sich bezüglich der Längsmittelachse A gegenüberliegenden Ecken dieses Montageflansches 2 sind Montageboh- rungen 3 ausgearbeitet, um mit durch diese Montagebohrungen 3 hindurchreichende Monta geschrauben, Niete oder ähnliche Befestigungsmittel die Einbausteckerbuchse an einer Schalttafel, einer Gerätewandung od. dgl. befestigen zu können. Der Montageflansch 2 könnte auch kreisrund, elliptisch, mit beliebig polygonförmigem Umfangsrand oder in ähnli cher Weise gestaltet sein. Alternativ sind auch von einem zylindrisch geformten Gehäuse 1 seitlich abstehende Montageohren mit Bohrungen möglich, wobei zwei einander in Bezug auf die Längsachse A des Gehäuses 1 gegenüberliegende Ohren bevorzugt sind.

Das Gehäuse 1 umgibt im dargestellten Ausführungsbeispiel als Male-Stecker insgesamt 10 Kontaktstifte 4, 5. Diese sind in einem Kontaktträger 6 (siehe Fig. 3 und Fig. 4) gehalten, der vorzugsweise separat zum Gehäuse 1 angefertigt und parallel zur Längsachse A des Gehäuses 1 darin eingeschoben ist. Der Kontaktträger 6 besteht aus einem elektrisch isolierenden Mate rial, insbesondere aus Kunststoff, und lässt die in auf den komplementären Steckverbinder weisenden Endabschnitte freigelegt. Für Female-Ausführungsformen nimmt der Kontaktträ ger 4, der sich dann ganz bis zur vorderen Stirnseite des Gehäuses 1 erstreckt, ringförmige o- der hohlzylinderförmige Kontaktelemente auf.

Bei der hier erläuterten 8 + 2 Variante des Einbausteckverbinders sind zwei Kontakte 4 für die Energieübertragung vorgesehen und sind acht Kontakte 5 für die Datenübertragung ge dacht. Vorzugsweise sind dabei die Kontakte 4 für die Energieübertragung mit einem grösse ren Durchmesser ausgeführt als die dünneren Kontakte 5 für die Datenübertragung.

Die Kontaktelemente, hier die Kontaktstifte 4, 5 verlaufen parallel zur Längsachse A des Ge häuses 1 und sind an der Rückseite des Kontaktträgers 4 an einem Ende oder des Gehäuses 1 oder auch durch beide Bauteile 1, 4 ebenfalls parallel zur Längsachse A des Gehäuses 1 nach aussen geführt und ragen auf der der Einsteckseite für den Kabelstecker gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses 1 aus diesem heraus.

Die Endabschnitte 41, 51 der ausserhalb des Gehäuses 1 liegenden Abschnitte der Kontakte 4, 5 sind gegenüber ihren innerhalb des Gehäuses 1 liegenden Abschnitten abgewinkelt. Diese Endabschnitte 41, 51 verlaufen typischerweise quer zur Längsachse A des Gehäuses 1 und zu mindest ab einem gewissen Abstand zu den Kontakten 4, 5 auch parallel zueinander. Sie ge hen an ihren äussersten Enden in zur Verbindung mit einer elektronischen Leiterplatte vorge sehene Verbindungsbereiche 42, 52 über. Diese enden in einer gemeinsamen Ebene E, welche parallel zur Längsachse A des Gehäuses 1 liegt, und vorzugsweise auch ausserhalb von des sen umhüllender Mantelfläche. Die Verbindungsbereiche 42, 52 sind in Gruppen angeordnet, wobei die einzelnen Gruppen - wie in den Fig. 4 und Fig. 5 gut zu erkennen ist - auf zumin dest drei parallelen Geraden G liegen (siehe Fig. 4), die Teil der gemeinsamen Ebene E sind. In Fig. 5 würden diese Geraden G senkrecht auf die Zeichenebene durch die Verbindungsbe reiche 42, 52 hindurchgehen.

Die Endabschnitte 41, 51 können als unmittelbare Fortsetzung der Kontakte 4, 5 ausgeführt und durch Abkanten oder Biegen aus einer Richtung parallel zur Längsachse A in eine Rich tung quer dazu und parallel zueinander gebracht werden. Bevorzugt ist jedoch eine Ausfüh rungsform wie in den Zeichnungsfiguren dargestellt, bei welcher die abgewinkelt verlaufen den Abschnitte 41, 51 als separate Elemente hergestellt sind, die dann mit den auf die Aussen- seite des Gehäuses geführten Abschnitten der Kontakte 4, 5 unmittelbar verbunden sind, bei spielsweise durch Vernietung, wie in den Zeichnungen erkennbar. Vorzugsweise sind die Endabschnitte 41, 51 als flache Metallstreifen ausgeführt, wobei die Verbindungsabschnitte 42, 52 vorzugsweise eine geringere Breite aufweisen als der Grossteil der Länge der Endab schnitte 41, 51.

Die abgewinkelten Abschnitte 41, 51 der Kontakte 4, 5 sind kurz vor ihren Verbindungsberei chen 42, 52 in einer gemeinsamen Halteplatte 9 fixiert, aus welcher auf der der Leiterplatte zugewandten Seite die Verbindungsbereiche 42, 52 herausstehen, um mit dieser Leiterplatte verbunden werden zu können. Die gemeinsame Halteplatte 9 ist vorzugsweise mit einer ent lang des Gehäuses 1 verlaufenden Verlängerung 91 versehen, welche mit der Halteplatte 9 eine satte Auflage und gute Verbindbarkeit mit der Leiterplatte ergibt und auch die mecha nisch stabile Verbindung zwischen dem Gehäuse 1 sowie die genau definierte Lage der Ver bindung sbereiche 42, 52 gewährleistet.

Vorzugsweise weisen die Enden der parallel zueinander und zur Längsachse A aus dem Ge häuse 1 geführten Abschnitte der Kontakte 4, 5 in Richtung der Längsachse A des Gehäuses 1 den gleichen Abstand auf wie die parallelen Geraden G bzw. vice-versa.

Der vorzugsweise in das Gehäuse 1 eingeschobene Kontaktträger 6 ist an der Seite des Ge häuses 1, an welcher die Kontakte 4, 5 an dessen Aussenseite geführt sind, mittels eines hier vorzugsweise als Ring 7 ausgeführten Halteelementes im Gehäuse 1 fixiert. Der Ring 7 ist da- bei zumindest teilweise hinteren Stirnseite der Wand des Gehäuses 1 nach innen hin auskra gend ausgeführt, wobei er mit der hinteren Stirnseite des Kontaktträgers 6 überlappt und da mit verhindert, dass dieser nach hinten hin aus dem Gehäuse 1 herausgedrückt werden kann. Dazu ist der Ring 7 an zumindest einer Stelle mit dem Gehäuse 1 fest verbunden. Diese Ver bindung kann durch Vercrimpen einer zwischen zwei Zapfen 8 des Gehäuses 1 geführten ra dial nach aussen abstehenden Zunge 71 des Ringes 7 mit diesen Zapfen 8 hergestellt werden.

Die vordere Einstecköffnung im Gehäuse 1 hat vorzugsweise an zumindest einer Umfangspo sition einen Ausschnitt 21, der sich parallel zur Längsachse A des Gehäuses 1 nach hinten ins Innere des Gehäuses fortsetzt. Auch der Kontaktträger 6 kann an einer korrespondierenden Position eine Ausnehmung 61 aufweisen. Dieser Ausschnitt 21 und die Ausnehmung 61 die nen als Aufnahme für einen Verriegelungsmechanismus 10 bekannter Bauweise, der in Fig. 2 schematisch dargestellt ist.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle be merkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten dersel ben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausfüh rungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.

Bezugszeichenaufstellung

1 Gehäuse

2 Montageflansch

3 Montagebohrung

4 Kontaktstift Energie

5 Kontaktstift Daten

6 Kontaktträger

7 Ring

8 Zapfen

9 Halteplatte

10 Verriegelungsmechanismus

21 Ausschnitt

41 Endabschnitt des Kontaktes 4

42 Verbindung sab schnitt

51 Endabschnitt des Kontaktes 5

52 Verbindung sab schnitt

61 Ausnehmung

91 Verlängerung der Halteplatte

A Längs(mittel)achse E Ebene Verbindungsabschnitte

G Gerade Verbindung sab schnitte