Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
AIR VENT FOR A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/229166
Kind Code:
A1
Abstract:
An air vent (2) for a vehicle comprising: a housing (3) which has a channel (3.1) through which air can pass and via which the air can be supplied to an interior of the vehicle; at least one air conduction element (4) which can pivot relative to the housing (3) about a pivot axis (S1) running transversely to a flow direction predefined by the channel (3.1); at least one light source (9, 10) disposed outside the air conduction element (4); and at least one light guide (11, 12) optically coupled to the light source (9, 10). According to the invention, a first portion (11.1, 12.1) of the light guide (11, 12) in the region of the pivot axis (S1) leads from an outer side of the air conduction element (4), through a wall of said element, to an inner side, and in said portion (11.1, 12.1) the light guide (11, 12) runs coaxially with the pivot axis (S1). Outside the air conduction element (4), a second portion (11.2, 12.2) of the light guide (11, 12) adjoins the first portion (11.1, 12.1) of the light guide (11, 12) in the direction of the light source (9, 10), wherein the first portion (11.1, 12.1) is angled at an angle (a) of 90° relative to the second portion (11.2, 12.2), and formed on an outer side of the angled portion is a chamfer (11.3, 12.3) which comprises a reflective face (F) oriented towards an inner surface of the angled portion.

Inventors:
HENNE REINHOLD (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/061788
Publication Date:
November 19, 2020
Filing Date:
April 28, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
DAIMLER AG (DE)
International Classes:
B60Q3/20; B60H1/34; F21V33/00; F24F13/078
Foreign References:
JP2010143338A2010-07-01
EP1832452A22007-09-12
JP2013154735A2013-08-15
DE102016003974A12016-09-29
JP2010143338A2010-07-01
US20090298406A12009-12-03
DE102014018302A12016-06-16
Attorney, Agent or Firm:
ESCHBACH, Arnold (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Luftausströmer (2) für ein Fahrzeug mit

- einem Gehäuse (3), welches einen von Luft durchströmbaren Kanal (3.1) aufweist, über welchen die Luft einem Innenraum des Fahrzeugs zuführbar ist,

- zumindest einem Luftleitelement (4), welches relativ zu dem Gehäuse (3) um eine quer zu einer vom Kanal (3.1) vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufende Schwenkachse (S1) schwenkbar ist,

- zumindest einer außerhalb des Luftleitelements (4) angeordneten

Lichtquelle (9, 10),

- zumindest einem mit der Lichtquelle (9, 10) optisch gekoppelten

Lichtleiter (11 , 12), wobei

- ein erster Abschnitt (11.1 , 12.1) des Lichtleiters (11 , 12) im Bereich der

Schwenkachse (S1) von einer Außenseite des Luftleitelements (4) durch eine Wandung desselben zu einer Innenseite geführt ist und der Lichtleiter (11 , 12) in diesem Abschnitt (11.1 , 12.1) koaxial zur Schwenkachse (S1) verläuft,

- sich außerhalb des Luftleitelements (4) an den ersten Abschnitt (11.1 , 12.1) des Lichtleiters (11 , 12) in Richtung der Lichtquelle (9, 10) ein zweiter

Abschnitt (11.2, 12.2) des Lichtleiters (11 , 12) anschließt,

- der erste Abschnitt (11.1 , 12.1) mit einem Winkel (a) von 90 ° zum zweiten Abschnitt (11.2, 12.2) abgewinkelt ist und

- an einer Außenseite der Abwinklung eine Fase (11.3, 12.3) ausgebildet ist, welche eine zu einer Innenseite der Abwinklung gerichtete Spiegelfläche (F) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass

das Luftleitelement (4) als walzenförmiges äußeres Luftleitelement (4) ausgebildet ist und die Wandung des äußeren Luftleitelements (4) eine Wandung eines walzenförmigen inneren Luftleitelements (5) umgibt.

2. Luftausströmer (2) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Fase (11.3, 12.3) in einem Winkel (ß) von 45 ° zu sich jeweils an die Fase (11.3, 12.3) anschließenden Abschnitten (11.1 , 11.2, 12.1 , 12.2) des

Lichtleiters (11 , 12) angeordnet ist.

3. Luftausströmer (2) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

sich innerhalb des Luftleitelements (4) an den ersten Abschnitt (11.1 , 12.1) zumindest ein dritter Abschnitt (11.4, 12.4) des Lichtleiters (11 , 12) anschließt, wobei der dritte Abschnitt (11.4, 12.4) zumindest abschnittsweise eine

Lichtauskoppelfläche aufweist.

4. Luftausströmer (2) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

sich der zumindest eine dritte Abschnitt (11.4, 12.4) zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Innenumfang oder einem Innenumfangsabschnitt der Wandung des Luftleitelements (4) erstreckt.

5. Luftausströmer (2) nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zumindest eine dritte Abschnitt (11.4, 12.4) mittels eines Gelenks (11.5, 12.5) mit dem ersten Abschnitt (11.1 , 12.1) gekoppelt ist und um die Schwenkachse (S1) des Luftleitelements (4) schwenkbar ist.

6. Luftausströmer (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

an einer dem Lichtleiter (11 , 12) gegenüberliegenden Seite des Luftleitelements (4) ein analog zu diesem ausgebildeter und mit der Lichtquelle (9, 10) oder einer weiteren Lichtquelle (10, 9) optisch gekoppelter weiterer Lichtleiter (12, 11) angeordnet ist, dessen erster Abschnitt (12.1 , 11.1) im Bereich der

Schwenkachse (S1) von der Außenseite des Luftleitelements (4) durch die

Wandung desselben zu der Innenseite geführt ist und koaxial zur

Schwenkachse (S1) verläuft.

7. Luftausströmer (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das innere Luftleitelement (5) relativ zu dem äußeren Luftleitelement (4) und dem Gehäuse (3) um eine Schwenkachse (S2) schwenkbar ist, wobei die

Schwenkachse (S2) quer zu der vom Kanal (3.1) vorgegebenen Strömungsrichtung und senkrecht zu der Schwenkachse (S1) des äußeren Luftleitelements (4) verläuft.

8. Luftausströmer (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zumindest eine dritte Abschnitt (11.4, 12.4) des zumindest einen

Lichtleiters (11 , 12) Licht (L) in Richtung der Außenseite des inneren

Luftleitelements (5) auskoppelt.

9. Luftausströmer (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

- die Wandung des äußeren Luftleitelements (4) an ihrer Innenseite verspiegelt ist und/oder

- das innere Luftleitelement (5) transparent ausgebildet ist oder zumindest an einer Außenseite der Wandung verspiegelt ist.

Description:
Luftausströmer für ein Fahrzeug

Die Erfindung betrifft einen Luftausströmer für ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus der DE 10 2016 003 974 A1 ist ein Luftausströmer für ein Fahrzeug bekannt. Der Luftausströmer umfasst ein Gehäuse, welches einen von Luft durchströmbaren Kanal aufweist, über welchen die Luft einem Innenraum des Fahrzeugs zuführbar ist. Weiterhin sind ein relativ zu dem Gehäuse bewegbares Luftleitelement zum Leiten der Luft und mit ein an dem Gehäuse festgelegtes Leuchtelement, mittels welchem Licht zum Beleuchten des Luftleitelements bereitstellbar ist, vorgesehen. Ein Teilbereich des relativ zu dem Leuchtelement bewegbaren Luftleitelements ist als Lichtleiter ausgebildet, in welchen das bereitgestellte Licht einkoppelbar ist.

Die JP 2010 143 338 A beschreibt einen Luftausströmer für ein Fahrzeug mit einem Kanal und mit einer Mehrzahl von jeweils relativ zu einem Gehäuse und jeweils um eine quer zu einer vom Kanal vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufende Schwenkachse schwenkbare Luftleitelemente. Ein Luftleitelement ist mit einem Lichtleiter gekoppelt, welcher innerhalb des Luftleitelements koaxial zu der Schwenkachse verläuft und mit einer außerhalb des Luftleitelements angeordneten Lichtquelle gekoppelt ist.

Aus der US 2009/0298406 A1 ist ein Luftausströmer mit einer Basis und einer mit der Basis gekoppelten Luftklappe bekannt, welche zu einer Richtungsbeeinflussung eines durch den Luftausströmer geführten Fluids ausgebildet ist. Weiterhin umfasst der

Luftausströmer eine oder mehrere mit der Basis gekoppelte Lichtquellen zur Beleuchtung des Luftausströmers

Die DE 10 2014 018 302 A1 beschreibt eine Belüftungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem Gehäuse, das einen Luftkanal und einen Luftauslass aufweist. In dem Gehäuse ist ein Luftleitelement zur Einstellung einer Luftströmung beweglich angeordnet, wobei das Luftleitelement eine Sichtseite mit einer Leuchtfläche aufweist. Weiterhin ist ein Leuchtelement vorgesehen, mit Hilfe dessen die Leuchtfläche des Luftleitelements beleuchtbar ist. Das Gehäuse weist ein Lager mit einer Lagerfläche, auf dem das

Luftleitelement dreh- und schwenkbar angeordnet ist, auf. Das Lager weist einen

Lichtauskoppelbereich auf. Das Luftleitelement besteht abschnittsweise aus lichtleitendem Material, das einen mit der Leuchtfläche lichtleitend verbundenen Lichteinkoppelbereich aufweist, wobei der Lichteinkoppelbereich des Luftleitelements und der

Lichtauskoppelbereich des Lagers derart relativ zueinander angeordnet sind, dass Licht von dem Lichtauskoppelbereich des Lagers in den Lichteinkoppelbereich des

Luftleitelements einkoppelbar ist. Dabei ist die Belüftungsvorrichtung als Kugeldüse ausgebildet, wobei in dem Gehäuse Stützstreben angeordnet sind, die eine entlang einer Symmetrieachse verlaufende Achse abstützen. An einem dem Luftauslass zugewandten Ende der Achse ist das Lager vorgesehen, an welchem das Luftleitelement verdreh- und verschwenkbar gelagert ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Luftausströmer für ein Fahrzeug anzugeben.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Luftausströmer gelöst, welcher die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ein Luftausströmer für ein Fahrzeug umfasst ein Gehäuse, welches einen von Luft durchströmbaren Kanal aufweist, über welchen die Luft einem Innenraum des Fahrzeugs zuführbar ist. Weiterhin umfasst der Luftausströmer zumindest ein Luftleitelement, welches relativ zu dem Gehäuse um eine quer zu einer vom Kanal vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist, zumindest eine außerhalb des Luftleitelements angeordnete Lichtquelle und zumindest einen mit der Lichtquelle optisch gekoppelten Lichtleiter. Dabei ist ein erster Abschnitt des Lichtleiters im Bereich der Schwenkachse von einer Außenseite des Luftleitelements durch eine Wandung desselben zu einer Innenseite geführt und der Lichtleiter verläuft in diesem Abschnitt koaxial zur Schwenkachse. Außerhalb des Luftleitelements schließt sich an den ersten Abschnitt des Lichtleiters in Richtung der Lichtquelle ein zweiter Abschnitt des Lichtleiters an, wobei der erste Abschnitt mit einem Winkel von 90 ° zum zweiten Abschnitt abgewinkelt ist und an einer Außenseite der Abwinklung eine Fase ausgebildet ist, welche eine zu einer Innenseite der Abwinklung gerichtete Spiegelfläche umfasst.

Aufgrund der abgewinkelten Ausbildung des Lichtleiters kann dieser im Bereich der Schwenkachse des Luftleitelements zu einer Innenseite desselben geführt werden, ohne dass ein Schwenkbereich des Luftleitelements eingeschränkt ist. Die Anordnung der Spiegelfläche im Bereich der Fase ermöglicht dabei eine zumindest nahezu verlustfreie Lichtumlenkung an der Abwinklung. Der Lichtleiter ermöglicht dabei eine Beleuchtung des Luftausströmers oder von Abschnitten desselben, beispielsweise eine indirekte

Beleuchtung, ohne dass die Lichtquelle für einen Fahrzeuginsassen sichtbar ist. Hierbei kann beispielsweise Licht in einer Farbe ausgegeben werden, welche mit einer Änderung einer Wunschtemperatur korreliert. Beispielsweise wird bei einer gewünschten Absenkung der Wunschtemperatur Licht mit blauer Farbe ausgegeben, bei einer gewünschten Erhöhung der Wunschtemperatur Licht mit einer roten Farbe. Auch kann die Lichtfarbe zur Beeinflussung eines Befindens eines Fahrzeuginsassen gewählt werden.

Erfindungsgemäß ist das Luftleitelement als walzenförmiges äußeres Luftleitelement ausgebildet und die Wandung des äußeren Luftleitelements umgibt eine Wandung eines walzenförmigen inneren Luftleitelements. Bei einer solchen Anordnung ist eine

Beleuchtung des inneren Luftleitelements mittels des Lichtleiters möglich.

In einer möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist die Fase in einem Winkel von 45 ° zu sich jeweils an die Fase anschließenden Abschnitten des Lichtleiters angeordnet. Dies ermöglicht eine effektive Umlenkung des Lichts innerhalb des Lichtleiters.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers schließt sich innerhalb des Luftleitelements an den ersten Abschnitt zumindest ein dritter Abschnitt des

Lichtleiters an, wobei der dritte Abschnitt zumindest abschnittsweise eine

Lichtauskoppelfläche aufweist. Der dritte Abschnitt ermöglicht eine Lichtauskopplung an der Innenseite des Luftleitelements oder ausgehend von dieser.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers erstreckt sich der zumindest eine dritte Abschnitt zumindest im Wesentlichen parallel zu einem

Innenumfang oder einem Innenumfangsabschnitt der Wandung des Luftleitelements. Somit kann eine gleichmäßige Auskopplung des Lichts entlang des Innenumfangs oder entlang von Innenumfangsabschnitten erfolgen.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist der zumindest eine dritte Abschnitt mittels eines Gelenks mit dem ersten Abschnitt gekoppelt und um die Schwenkachse des Luftleitelements schwenkbar. Dies ermöglicht, dass der zumindest eine dritte Abschnitt gemeinsam mit dem Luftleitelement verschwenkbar ist und somit eine Bewegung des Luftleitelements nicht eingeschränkt ist. Hierzu ist der zumindest eine dritte Abschnitt beispielsweise an der Innenseite der Wandung des Luftleitelements befestigt und somit während des Schwenkens von diesem zwangsgeführt.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist an einer dem

Lichtleiter gegenüberliegenden Seite des Luftleitelements ein analog zu diesem ausgebildeter und mit der Lichtquelle oder einer weiteren Lichtquelle optisch gekoppelter weiterer Lichtleiter angeordnet, dessen erster Abschnitt im Bereich der Schwenkachse von der Außenseite des Luftleitelements durch die Wandung desselben zu der Innenseite geführt ist und koaxial zur Schwenkachse verläuft. Eine solche Anordnung eines weiteren Lichtleiters ermöglicht Beleuchtungen des Luftausströmers an einer Vielzahl von

Positionen sowie eine gleichmäßige und großflächige Ausleuchtung.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist das innere

Luftleitelement relativ zu dem äußeren Luftleitelement und dem Gehäuse um eine quer zu der vom Kanal vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufenden Schwenkachse schwenkbar, wobei die Schwenkachse senkrecht zu der Schwenkachse des äußeren Luftleitelements verläuft. Dabei ist das innere Luftleitelement insbesondere schwenkbar an dem äußeren Luftleitelement gelagert. Diese Ausbildung ermöglicht vielfältige, die Luftleitung und Ausströmrichtungen betreffende Einstellmöglichkeiten für einen

Fahrzeuginsassen. Beispielsweise verläuft die Schwenkachse des äußeren

Luftleitelements hierbei in Richtung einer Querachse des Fahrzeugs und die

Schwenkachse des inneren Luftleitelements in Richtung einer Hochachse des Fahrzeugs.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers koppelt der zumindest eine dritte Abschnitt des zumindest einen Lichtleiters Licht in Richtung der Außenseite des inneren Luftleitelements aus. Hierdurch wird eine indirekte Beleuchtung des inneren Luftleitelements erzeugt, welche unter anderem ermöglicht, dass ein Fahrzeuginsasse den Luftausströmer bei Dunkelheit einfach auffinden und bedienen kann.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist die Wandung des äußeren Luftleitelements an ihrer Innenseite verspiegelt. Hierdurch können besondere Lichteffekte, insbesondere eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung erzielt werden.

In einer weiteren möglichen Ausgestaltung des Luftausströmers ist das innere

Luftleitelement transparent ausgebildet oder zumindest an einer Außenseite der Wandung verspiegelt. Auch hierdurch können besondere Lichteffekte, beispielsweise ein Anschein eines Selbstleuchtens des inneren Luftleitelements oder eine sehr gleichmäßige

Ausleuchtung erzielt werden. Beispielsweise kann so das innere Luftleitelement als Leuchtkörper dienen bzw. erscheinen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Dabei zeigen:

Fig. 1 schematisch eine Frontansicht einer Luftausströmanordnung eines

Luftausströmers,

Fig. 2 schematisch eine Schnittdarstellung eines Luftausströmers,

Fig. 3 schematisch einen vergrößerten Ausschnitt der Schnittdarstellung gemäß

Figur 2,

Fig. 4 schematisch einen Ausschnitt eines Lichtleiters des Luftausströmers gemäß

Figur 2,

Fig. 5 schematisch eine perspektivische Ansicht eines Luftleitelements und einer

Beleuchtungsvorrichtung des Luftausströmers gemäß Figur 2 in einer ungeschwenkten Stellung,

Fig. 6 schematisch eine perspektivische Ansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß

Figur 5 in der ungeschwenkten Stellung, Fig. 7 schematisch eine perspektivische Ansicht des Luftleitelements und der

Beleuchtungsvorrichtung gemäß Figur 5 in einer geschwenkten Stellung und

Fig. 8 schematisch eine perspektivische Ansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß

Figur 7 in der geschwenkten Stellung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In Figur 1 ist eine Frontansicht eines möglichen Ausführungsbeispiels einer

Luftausströmanordnung 1 eines in Figur 2 gezeigten Luftausströmers 2 für ein Fahrzeug dargestellt. Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines möglichen Ausführungsbeispiels eines Luftausströmers 2 mit der Luftausströmanordnung 1 gemäß Figur 1 und Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Schnittdarstellung gemäß Figur 2.

Der Luftausströmer 2 umfasst ein Gehäuse 3, welches einen von Luft durchströmbaren Kanal 3.1 aufweist, über welchen die Luft einem Innenraum des Fahrzeugs zuführbar ist.

Innerhalb des Gehäuses 3 ist die Luftausströmanordnung 1 angeordnet, welche ein walzenförmiges äußeres Luftleitelement 4 und inneres walzenförmiges Luftleitelement 5 umfasst.

Dabei ist das äußere Luftleitelement 4 relativ zu dem Gehäuse 3 um eine quer zu einer vom Kanal 3.1 vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufenden Schwenkachse S1 schwenkbar.

Das innere Luftleitelement 5 ist relativ zu dem äußeren Luftleitelement 4 und dem

Gehäuse 3 um eine quer zu der vom Kanal 3.1 vorgegebenen Strömungsrichtung verlaufenden Schwenkachse S2 schwenkbar. Diese Schwenkachse S2 verläuft senkrecht zu der Schwenkachse S1 des äußeren Luftleitelements 4, wobei das innere

Luftleitelement 5 schwenkbar in dem äußeren Luftleitelement 4 gelagert ist. Eine

Schwenkung der Luftleitelemente 4, 5 bewirkt eine Änderung einer Ausströmrichtung der Luft. Zur Bedienung der Luftleitelemente 4, 5 sind diese mit einem zentralen Bedienelement 6 gekoppelt, wobei durch eine Schwen kbeweg u ng des Bedienelements 6 eine

entsprechende Schwenkbewegung der Luftleitelemente 4 5 bewirkt wird.

Zusätzlich ist das Bedienelement 6 mit einer Klappenanordnung 7 gekoppelt, wobei eine Drehbewegung des Bedienelements 6 um seine Achse A eine Ansteuerung der

Klappenanordnung 7 und somit eine Änderung eines freien Querschnitts des Kanals 3.1 bewirkt.

Weiterhin umfasst der Luftausströmer 2 eine in den Figuren 5 bis 8 detailliert dargestellte Beleuchtungsvorrichtung 8, welche ausgebildet ist, Licht L vom äußeren Luftleitelement 4 in Richtung des inneren Luftleitelements 5 auszukoppeln und somit das innere

Luftleitelement 5 indirekt zu beleuchten.

Hierzu umfasst die Beleuchtungsvorrichtung 8 zwei außerhalb des äußeren

Luftleitelements 4 angeordnete Lichtquellen 9, 10, beispielsweise Leuchtdioden. Die Lichtquellen 9, 10 sind ausgebildet, Licht L in verschiedenen Farben zu emittieren. Eine Farbe des Lichts L ist beispielsweise von einem Fahrzeuginsassen frei wählbar oder wird automatisch vorgegeben.

Um das Licht L der Lichtquellen 9, 10 in Richtung des inneren Luftleitelements 5 auszukoppeln, umfasst die Beleuchtungsvorrichtung 8 zwei Lichtleiter 11 , 12, welche jeweils optisch mit einer der Lichtquellen 9, 10 gekoppelt sind. Die Lichtquellen 9, 10 koppeln das Licht L jeweils in den gekoppelten Lichtleiter 11 , 12 ein.

Um die Lichtleiter 11 , 12 von einer Außenseite des äußeren Luftleitelements 4 durch eine Wandung desselben zu einer Innenseite zu führen, umfassen die Lichtleiter 11 , 12 jeweils einen ersten Abschnitt 11.1 , 12.1 , welcher jeweils im Bereich der Schwenkachse S1 des äußeren Luftleitelements 4 von einer Außenseite des äußeren Luftleitelements 4 durch die Wandung desselben zur Innenseite geführt ist und koaxial zur Schwenkachse S1 verläuft.

Dies ist im Detail für den Lichtleiter 11 in Figur 4 dargestellt und trifft analog auch auf den Lichtleiter 12 zu. Außerhalb des äußeren Luftleitelements 4 schließen sich an die ersten Abschnitte 11.1 , 12.1 der Lichtleiter 11 , 12 in Richtung der jeweiligen Lichtquelle 9, 10 jeweils zweite Abschnitte 11.2, 12.2 der Lichtleiter 11 , 12 an, welche jeweils optisch mit einer der Lichtquellen 9, 10 gekoppelt sind. Zur Umlenkung der Lichtleiter 11 , 12 sind die ersten Abschnitte 11.1 , 12.1 jeweils mit einem Winkel a von 90 ° zum zugehörigen zweiten Abschnitt 11.2, 12.2 abgewinkelt.

An einer Außenseite der Abwinklung ist an jedem Lichtleiter 11 , 12 jeweils eine

Fase 11.3, 12.3 ausgebildet. Die Fasen 11.3, 12.3 sind dabei jeweils in einem Winkel ß von 45 ° zu sich jeweils an diese anschließende Abschnitte 11.1 , 11.2, 12.1 , 12.2 des zugehörigen Lichtleiters 11 , 12 angeordnet.

Um eine Auskopplung von Licht L im Bereich der Abwinklung zu vermeiden, umfassen die Fasen 11.3, 12.3 jeweils eine zu einer Innenseite der Abwinklung gerichtete

Spiegelfläche F.

Innerhalb des äußeren Luftleitelements 4 sind mit den ersten Abschnitten 11.1 , 12.1 der Lichtleiter 11 , 12 jeweils zwei dritte Abschnitte 11.4, 12.4 der Lichtleiter 11 , 12 gekoppelt. Die Kopplung erfolgt dabei mittels eines Gelenks 11.5, 12.5, so dass die dritten

Abschnitte 11.4, 12.4 um die Schwenkachse S1 des äußeren Luftleitelements 4 schwenkbar sind.

Die dritten Abschnitte 11.4, 12.4 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu einem Innenumfangsabschnitt der Wandung des äußeren Luftleitelements 4, insbesondere zu einem Innenumfangsabschnitt, welcher ca. % eines Innenumfangs des äußeren

Luftleitelements 4 entspricht. Dabei sind die dritten Abschnitte 11.4, 12.4 am äußeren Luftleitelement 4 befestigt.

Die dritten Abschnitte 11.4, 12.4 der Lichtleiter 11 , 12 weisen jeweils eine

Lichtauskoppelfläche auf, so dass diese zumindest nahezu vollumfänglich Licht L in Richtung der Außenseite des inneren Luftleitelements 5 auskoppeln.

Zur Erzeugung besonderer Lichteffekte, beispielsweise zur Erzeugung eines Anschein eines Selbstleuchtens des inneren Luftleitelements 5, so dass dieses als Leuchtkörper erscheint, ist das innere Luftleitelement 5 in einer möglichen Ausgestaltung transparent ausgebildet, beispielsweise als Glaskörper ausgebildet. Alternativ ist das innere Luftleitelement 5 an seiner beleuchteten Außenseite verspiegelt.

Auch das äußere Luftleitelement 4 ist beispielsweise an seiner Innenseite verspiegelt.

In Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht des äußeren Luftleitelements 4 und der Beleuchtungsvorrichtung 8 des Luftausströmers 2 gemäß Figur 2 in einer

ungeschwenkten Stellung dargestellt. Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Beleuchtungsvorrichtung 8 gemäß Figur 5 in der ungeschwenkten Stellung.

Beide Lichtquellen 9, 10 sind über eine erste Kabelverbindung 13 elektrisch und datentechnisch miteinander und über eine zweite Kabelverbindung 14 elektrisch und datentechnisch mit einer nicht gezeigten Steuereinheit gekoppelt.

In Figur 7 ist eine perspektivische Ansicht des äußeren Luftleitelements 4 und der Beleuchtungsvorrichtung 8 des Luftausströmers 2 gemäß Figur 2 in einer geschwenkten Stellung dargestellt. Figur 8 zeigt eine perspektivische Ansicht der

Beleuchtungsvorrichtung 8 gemäß Figur 7 in der geschwenkten Stellung.

Dabei sind das äußere Luftleitelement 4 und die dritten Abschnitte 11.4, 12.4 der Lichtleiter 11 , 12 um einen Winkel g um die Schwenkachse S1 verschwenkt.

Beispielsweise ist eine Verschwenkung um +/- 25 ° möglich.

Die gemeinsame Verschwenkung von äußerem Luftleitelement 4 und dritten

Abschnitten 11.4, 12.4 wird durch die Gelenke 11.5, 12.5 ermöglicht, wobei die dritten Abschnitte 11.4, 12.4 aufgrund ihrer Befestigung am äußeren Luftleitelement 4 bei einer Verschenkung desselben durch dieses zwangsgeführt sind.