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Patent Searching and Data


Title:
ANCHORING ELEMENT AND METHOD FOR MOUNTING AN ANCHOR RAIL IN A CONSTRUCTION ELEMENT MADE OF CONCRETE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/047876
Kind Code:
A1
Abstract:
An anchoring element for casting in concrete comprises an anchor rail (1), which has a plurality of anchor protrusions (2), and a strip-shaped receptacle for mounting fastening means, at least one retaining bracket (20) being fixed to the anchor rail (1), by means of which retaining bracket the anchor rail (1) can be fastened to a formwork component (10). Furthermore, at least one flange (22) laterally protruding from the anchor rail (1) is formed on the retaining bracket (20), which flange is connected to a central portion (21) of the retaining bracket (20) by means of a predetermined breaking point (24) and thus can be easily removed. Thus, the anchoring element can be fixed to a formwork component using simple means. A method for mounting an anchor rail in a construction element made of concrete is also provided.

Inventors:
MODERSOHN WILHELM JOCHEN PETER (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/073370
Publication Date:
March 18, 2021
Filing Date:
August 20, 2020
Export Citation:
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Assignee:
MODERSOHN GMBH & CO KG WILH (DE)
International Classes:
E04B1/41; E04G21/18
Foreign References:
US20050217197A12005-10-06
DE10243000A12004-01-15
DE19531552A11997-03-27
DE102008029838A12009-12-31
US20050217197A12005-10-06
GB2243395A1991-10-30
DE102019106155A2019-03-11
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Verankerungselement zum Vergießen in Beton, mit einer Ankerschiene (1 ) mit einer Vielzahl von Ankerstegen (2) und einer leistenförmigen Aufnah me zur Montage von Befestigungsmitteln, wobei an der Ankerschiene (1) mindestens ein Haltebügel (20) fixiert ist, der die Ankerschiene (1) senk recht zu ihrer Längsrichtung übergreift und über den die Ankerschiene (1) an einem Schalungsbauteil (10) festlegbar ist, wobei an dem Haltebügel (20) mindestens ein seitlich von der Ankerschiene (1) hervorstehender Flansch (22) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mindes tens eine Flansch (22) über eine Sollbruchstelle (24) mit einem mittleren Abschnitt (21) des Haltebügels (20) verbunden ist.

2. Verankerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (24) durch eine Materialschwächung, also eine Redu zierung des Materialquerschnittes, hergestellt ist.

3. Verankerungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an gegenüberliegenden Seiten des Haltebügels (20) ein von der Ankerschiene (1) hervorstehender Flansch (22) ausgebildet ist.

4. Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Flansch (22) an einer Oberseite ei ne Profilierung zur Verhinderung des Abrutschens des Fixierelementes aufweist.

5. Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Haltebügel (20) an der Ankerschiene (1) klemmend oder rastend fixiert ist.

6. Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ankerschiene (1) mehrere Halte bügel (20) fixiert sind.

7. Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Haltebügel (20) aus Kunststoff hergestellt ist.

8. Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Flansch (22) eine Dicke von weni ger als 5 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm bis 4 mm besitzt.

9. Einheit aus einem Verankerungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem plattenförmigen Schalungsbauteil (10), an dem die Ankerschiene (1) über mindestens einen Haltebügel (20) fixiert ist.

10. Einheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Haltebügel (20) über mindestens einen Nagel (11 ) an dem Scha lungsbauteil fixiert ist.

11. Einheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ankerschienen (1) in einem Stoßbereich von einem Haltebügel (20) Über griffen und an dem Schalungsbauteil (10) fixiert sind.

12. Verfahren zur Montage einer Ankerschiene (1 ) in einem Baukörper aus Beton, mit den folgenden Schritten:

- Positionieren einer Ankerschiene (1 ) an einem Schalungsbauteil (10);

- Anordnen mindestens eines Haltebügels (20) an der Ankerschiene (1 );

- Fixieren des Haltebügels (20) mit der Ankerschiene (1 ) über mindestens ein Fixierelement an dem Schalungsbauteil (10);

- Vergießen der Ankerschiene (1) in Beton, und

- Entfernen des Schalungsbauteils (1) mit dem mindestens einen Fixie relement (11 ) von der Ankerschiene (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass beim Entfernen mindestens ein Flansch (22) des Haltebügels (20) mit dem Fixierelement (11) mit entfernt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixie relemente (11 ) als Nägel ausgebildet sind und über eine Nagelpistole in das Schalungsbauteil (10) eingeschossen werden.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (22) an einer Sollbruchstelle (24), die durch eine Material schwächung, also eine Reduzierung des Materialquerschnittes, hergestellt ist, entfernt wird.

Description:
Verankerungselement und Verfahren zur Montage einer Ankerschiene in einem Baukörper aus Beton

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verankerungselement zum Vergießen in Beton, mit einer Ankerschiene mit einer Vielzahl von Ankerstegen und einer leistenförmigen Aufnahme zur Montage von Befestigungsmitteln, wobei an der Ankerschiene mindestens ein Haltebügel fixiert ist, der die Ankerschiene senk recht zu ihrer Längsrichtung übergreift und über den die Ankerschiene an ei nem Schalungsbauteil festlegbar ist, wobei an dem Haltebügel mindestens ein seitlich von der Ankerschiene hervorstehender Flansch ausgebildet ist und ein Verfahren zur Montage einer Ankerschiene in einem Baukörper aus Beton.

Die DE 102008029838 A1 offenbart eine Ankerschiene zur Fixierung von Be festigungsmitteln an einem Baukörper aus Beton, wobei die Ankerschiene eine Vielzahl von Ankerstegen aufweist, die in den Beton eingegossen werden. Um eine solche Ankerschiene vor dem Vergießen von Beton zu positionieren, ist es bekannt, die Ankerschiene über Nägel an einem Schalungsbauteil zu fixieren. Nach dem Vergießen von Beton wird das Schalungsbauteil dann entfernt, wo bei die Nägel im Beton verbleiben. Dies führt zu dem Nachteil, dass die Nägel ein Verletzungsrisiko darstellen und sich Roststellen an den Nägeln bilden. Zu dem besteht der Nachteil, dass die Nägel im Montagebereich der Ankerschiene störend sind. Das Einbringen von Nägeln in kleine Öffnungen an der Anker schiene ist zudem im Hinblick auf die Montage aufwändig, da die Nägel nicht mit sogenannten Nagelpistolen eingeschossen werden können.

Die US 2005/0217197 A1 offenbart eine Klammer zur Fixierung einer Schiene in einem Betonbauteil, bei der an einem Bügel zwei hülsenförmige Befesti gungselemente angeformt sind, die dann beim Abnehmen einer Schalung ab gerissen werden. In der Schalung sind Öffnungen ausgebildet, in die die hül senförmigen Befestigungselemente einfügbar sind. Die Montage dieser Klam mern mit den Befestigungselementen ist daher aufwändig.

In der GB 2243395 A ist eine Schiene über Klammern an einer Schalung fi xiert, um die Schiene in eine Betonbauteil zu vergießen. Die Klammer wird über Nägel an der Schalung befestigt, die beim Entfernen der Schalung aus der Klammer herausgezogen werden sollen. Falls die Nägel in der Klammer ver- bleiben, stehen die Spitzen der Nägel von dem Betonteil hervor und stellen ein Verletzungsrisiko dar.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verankerungselement mit einer Ankerschiene sowie ein Verfahren zur Montage einer Ankerschiene in ei nem Baukörper aus Beton zu schaffen, die eine einfache Montage und eine si chere Positionierung der Ankerschiene gewährleisten.

Diese Aufgabe wird mit einem Verankerungselement mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie einem Verfahren zur Montage einer Ankerschiene mit den Merkmalen des Anspruches 12 gelöst.

Bei dem erfindungsgemäßen Verankerungselement ist eine Ankerschiene mit einer Vielzahl von Ankerstegen und einer leistenförmigen Aufnahme zur Mon tage von Befestigungsmitteln, wie Hammerkopfschrauben, vorgesehen, wobei die Ankerschiene über mindestens einen Haltebügel fixiert ist, über den die An kerschiene an einem Schalungsbauteil festlegbar ist. Der Haltebügel ermöglicht eine sichere Positionierung und Ausrichtung der Ankerschiene an dem Scha lungsbauteil und eine indirekte formschlüssige Befestigung der Ankerschiene, da die Ankerschiene über den mindestens einen Haltebügel an dem Scha lungsbauteil festlegbar ist. Die Fixierung der Haltbügel erleichtert die Montage der Ankerschiene vor dem Vergießen von Beton.

Dabei übergreift der mindestens eine Haltebügel die Ankerschiene senkrecht zu ihrer Längsrichtung. An dem Haltebügel ist mindestens ein seitlich von der Ankerschiene hervorstehender Flansch ausgebildet, bevorzugt ist an gegen überliegenden Seiten jeweils ein Flansch vorgesehen. Jeder Flansch ist dabei über eine Sollbruchstelle mit einem mittleren Abschnitt des Haltebügels ver bunden. Dies ermöglicht eine Fixierung der Ankerschiene über Fixierelemente, wie Nägel oder Heftklammern, die in den Flansch eingebracht werden. Beim Entfernen des Schalungsbauteils kann dann der Flansch zusammen mit dem Fixierelement von der Ankerschiene entfernt werden, so dass an dem Baukör per aus Beton keine Fixierelemente verbleiben. Beim Entfernen des Scha lungsbauteils werden kann die Flansche von dem mittleren Abschnitt des Hal tebügels abgetrennt. Die durch das Entfernen des Flansches entstehende Ver tiefung in dem Betonkörper ist im Hinblick auf die Haltekräfte der Ankerschiene und die optische Beeinträchtigung vernachlässigbar. Der Flansch kann bei spielsweise eine Dicke von weniger als 5 mm besitzen, vorzugsweise zwischen 1 mm bis 4 mm, so dass dieser leicht durchdrungen werden kann und die im Beton verbleibende Vertiefung durch das Entfernen des Flansches gering ist. Die Größe jedes Flansches kann beispielsweise zwischen 1 cm 2 bis 4 cm 2 be tragen und ist somit bei der Montage leicht zu treffen.

Für eine einfache Montage der Flaltebügel können diese auf die Ankerschiene aufgesteckt werden. Die Flaltebügel können dabei klemmend oder rastend an der Ankerschiene fixiert werden. An einer Innenseite des Haltbügels kann eine Positionierhilfe, beispielsweise ein Steg oder ein Vorsprung, vorgesehen sein, der in eine Aufnahme oder Aussparung an der Ankerschiene eingreift, um ein Verschieben der Ankerschiene in Längsrichtung zu verhindern.

Jede Ankerschiene wird vorzugsweise über mehrere Haltebügel an einem Schalungsbauteil fixiert. Der Haltebügel ist vorzugsweise aus Kunststoff herge stellt, kann aber auch aus anderen Materialien gefertigt werden.

Das Verankerungselement wird vorzugsweise vor dem Vergießen zu einer Ein heit montiert, bei der die Ankerschiene über mindestens einen Haltebügel an einem plattenförmigen Schalungsbauteil fixiert ist. Dabei ist der mindestens ei ne Haltebügel über mindestens ein Fixierelement, vorzugsweise über jeweils einen Nagel an einem hervorstehenden Flansch des Schalungsbauteils, fixiert.

Eine solche Einheit kann auch in beliebiger Länge hergestellt werden, wobei zur Ausrichtung zweier benachbarter Ankerschienen ein Haltebügel eingesetzt wird, der im Stoßbereich beide Ankerschienen übergreift. Dadurch können die beiden Ankerschienen über den Haltebügel fluchtend ausgerichtet werden.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Montage einer Ankerschiene in ei nem Baukörper aus Beton wird zunächst eine Ankerschiene an einem Scha lungsbauteil positioniert, um dann mindestens einen Haltebügel über der An kerschiene anzuordnen. Anschließend wird der Haltebügel über mindestens ein Fixierelement, insbesondere einen Nagel, an dem Schalungsbauteil fixiert, um dann die Ankerschiene in Beton zu vergießen. Anschließend wird das Scha lungsbauteil mit dem mindestens einen Fixierelement von der Ankerschiene entfernt. Dadurch kann das Fixierelement an dem Baukörper aus Beton kein Sicherheitsrisiko mehr darstellen oder zu einer optischen Beeinträchtigung durch Rost führen. Vorzugsweise wird beim Entfernen mindestens ein Flansch des Haltebügels mit dem Fixierelement entfernt, wobei der Flansch entlang ei ner Sollbruchstelle von einem mittleren Abschnitt des Haltebügels abgetrennt wird. Dadurch stört kein Fixierelement im Montagebereich des Kanals der An- kerschiene. Für eine effektive Montage sind die Fixierelemente als Nägel aus gebildet sind und werden über eine Nagelpistole in das Schalungsbauteil ein geschossen werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Ankerschiene mit zwei Haltebügeln und einem Schalungsbauteil;

Figuren 2A bis 2D mehrere Ansichten der Ankerschiene der Figur 1 in einer montierten Position;

Figuren 3A bis 3C mehrere Ansichten der Ankerschiene der Figur 1 nach dem Entfernen von dem Schalungsbauteil;

Figuren 4A bis 4D mehrere Ansichten eines Haltebügels zum Fixieren der

Ankerschiene, und

Figur 5 eine perspektivische Ansicht bei der Montage von zwei Ankerschienen an einem Schalungsbauteil.

Ein Verankerungselement zum Vergießen in Beton umfasst eine Ankerschiene 1 und mindestens einen Haltebügel 20, mittels dem die Ankerschiene 1 an ei nem Schalungsbauteil 10 festlegbar ist.

Die Ankerschiene 1 umfasst eine Vielzahl von Ankerstegen 2, die von einem leistenförmigen Schienenteil mit einer Aufnahme zur Montage von Befesti gungsmitteln hervorstehen. Jeder Ankersteg 2 besitzt einen verbreiterten End abschnitt und wird in Beton eingegossen. In der Aufnahme des Schienenteils ist ein Formkörper 4 aus einem elastischen Material eingefügt, der verhindert, dass in die Aufnahme Beton eindringt. Die Ankerschiene 1 kann aus zwei Schienenteilen hergestellt sein, die über Verbindungsstege 5 aneinander fixiert sind. Auf der zu dem Schalungsbauteil 10 gewandten Seite kann eine kanal förmige Aufnahme für Befestigungsmittel, wie Hammerkopfschrauben, ausge bildet sein. Die Ankerschiene 1 kann so ausgebildet sein, wie dies in dem Do kument DE 102019 106 155 offenbart ist. Der mindestens eine Haltebügel 20 übergreift die Ankerschiene 1 in eine Rich tung senkrecht zur Längsrichtung. Jeder Haltebügel 20 weist dabei einen mitt leren bügelförmigen Abschnitt 21 auf, an dem an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Flansch 22 angeformt ist. Der Flansch 22 kann über ein Fixierele ment 11 , wie einen Nagel oder eine Heftklammer, mit dem Schalungsbauteil 10 verbunden werden, um die Ankerschiene 1 mittelbar über die Haltebügel 20 an dem Schalungsbauteil 10 festzulegen.

In den Figuren 2A bis 2D ist die Ankerschiene in einer an einem Schalungsbau teil 10 montierten Position gezeigt. Dabei sind zwei Haltebügel 20 an dem Schalungsbauteil 10 montiert. Der in Figur 2A auf der linken Seite gezeigte Hal tebügel 20 ist über Fixierelemente 11 in Form von Nägeln an dem Schalungs bauteil 10 festgelegt, wobei die Nägel jeweils in den Flansch 22 an dem Halte bügel 20 eingebracht sind. Der Haltebügel 20 auf der rechten Seite in Figur 2A ist ebenfalls über einen Nagel als Fixierelement 11 an dem Schalungsbauteil 10 festgelegt, wobei das Fixierelement 11 einen bügelförmigen mittleren Ab schnitt 21 des Haltebügels 20 durchgreift, so dass nur ein Nagel verwendet wird statt der zwei Nägel für den Haltebügel 20 auf der linken Seite.

In den Figuren 3A bis 3C ist die Situation nach dem Vergießen von Beton ge zeigt, wenn die Ankerschiene 1 mit den Ankerstegen 2 in einem Baukörper aus Beton eingegossen ist, der zur vereinfachten Darstellung nicht gezeigt ist. Dann kann das Schalungsbauteil 10 von der Ankerschiene 1 entfernt werden, wobei bei dem Haltebügel 20 auf der linken Seite beim Entfernen des Schalungsbau teils 10 die Fixierelemente 11 an dem Schalungsbauteil 10 verbleiben und ein Flansch 22 über eine Sollbruchstelle 24 von einem mittleren Abschnitt 21 des Haltebügels 20 abgetrennt wird. Dadurch können die Fixierelemente in Form von Nägeln von dem Baukörper aus Beton entfernt werden.

Bei dem Haltebügel 20 auf der rechten Seite in Figur 3A ist zu erkennen, dass das Fixierelement 11 durch das Schalungsbauteil 10 nicht abgenommen wird und optional nun entfernt werden kann.

In den Figuren 4A bis 4D ist der Haltebügel 20 in Detail gezeigt. Der Haltebügel 20 ist als Formkörper aus Kunststoff hergestellt, kann aber auch aus einem an deren Material bestehen. Der Haltebügel 20 umfasst einen mittleren bügelför migen Abschnitt, der die Ankerschiene 1 in der montierten Position übergreift. Auf der Innenseite des bügelförmigen Abschnittes ist ein Steg oder Vorsprung 23 ausgebildet, der in eine Nut oder Aufnahme an der Ankerschiene 1 einfüg- bar ist, um die Ankerschiene gegen ein Verschieben zu sichern und um den Haltebügel 20 klemmend oder rastend vorzufixieren. Von dem mittleren bügel förmigen Abschnitt 21 erstrecken sich an beiden Seiten Flansche 22, die im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sind und über eine Sollbruchstelle 24 mit dem mittleren Abschnitt 21 verbunden sind. Die Sollbruchstelle 24 kann durch eine Materialschwächung, also eine Reduzierung des Materialquerschnit tes, hergestellt sein, beispielsweise durch Reduzierung der Dicke oder durch eine Perforation, so dass der Flansch 22 sicher von dem mittleren Abschnitt 21 abgetrennt werden kann. An dem mittleren Abschnitt 21 ist eine Verstärkungs strebe 25 ausgebildet, die im Bereich benachbart zu der Sollbruchstelle 24 ver stärkt.

An dem Haltebügel 20 kann ferner eine Markierung 26 oder Typenkennzeich nung vorgesehen sein, die beispielsweise Informationen darüber enthält, wel che Ankerschiene 1 in dem Baukörper vergossen wurde.

Im Bereich der Flansche 22 kann an der Oberseite eine Profilierung zur Ver hinderung des Abrutschens des Fixierelementes, wie eine Riffelung, Rasterung oder ein Lochmuster, ausgebildet. Eine solche Profilierung kann auch an dem bügelförmigen mittleren Abschnitt 21 vorgesehen sein.

In Figur 5 ist eine Einheit aus einem Schalungsbauteil 10, beispielsweise einer Holzwerkstoffplatte, und zwei Ankerschienen 1 gezeigt. Eine erste Ankerschie ne 1 ist bereits durch zwei Haltebügel 20 an dem Schalungsbauteil 10 fixiert, wobei beide Haltebügel 20 über Fixierelemente 11 in Form von Nägeln an dem Schalungsbauteil 10 gehalten sind, die in den Flanschen 22 eingebracht sind. Um die zweite Ankerschiene 1 fluchtend zu der ersten Ankerschiene 1 ausrich- ten zu können, ist ein Haltebügel 20 im Stoßbereich angeordnet und überdeckt eine Stirnseite der ersten Ankerschiene 1. Dadurch kann eine Stirnseite der zweiten Ankerschiene 1 unter den schon fixierten Haltebügel 20 eingeschoben werden, wie dies durch den Pfeil 30 schematisch dargestellt ist. Dadurch las sen sich auf einfache Weise zwei Ankerschienen 1 fluchtend ausrichten.

In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist jeder Haltebügel mit zwei Flan schen 22 versehen, die jeweils über eine Sollbruchstelle 24 mit einem mittleren Abschnitt 21 verbunden sind. Es ist optional möglich, nur einen der Flansche 22 über ein Fixierelement an einem Schalungsbauteil 10 zu fixieren, um eine Ankerschiene 1 an dem Schalungsbauteil 10 festzulegen. Der Haltebügel 20 kann statt als Formkörper aus Kunststoff auch aus anderen Materialien, wie Metall, Pappe, Papier oder einer Kunststofffolie oder einem Vliesstoff, hergestellt sein.

Bezugszeichenliste

1 Ankerschiene

2 Ankersteg 4 Formkörper

5 Verbindungssteg

10 Schalungsbauteil

11 Fixierelement

20 Flaltebügel 21 Abschnitt

22 Flansch

23 Vorsprung

24 Sollbruchstelle

25 Verstärkungsstrebe 26 Markierung

30 Pfeil