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Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR HANDLING NOTES OF VALUE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/058619
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an apparatus for handling notes of value (28, 48, 50) that comprises a dispensing compartment (72) for withdrawing the notes of value. The dispensing compartment (72) is bounded on a first side by a storage element (62) and on a second side by a bounding element (74). Furthermore, the apparatus comprises at least one first sensor unit (98, 99, 198, 199) for detecting an initialization position of the storage element (62). The first sensor unit (98, 99, 198, 199) is designed to generate a first sensor signal and to transmit said first sensor signal to a control unit (44). The control unit (44) is designed to take the first sensor signal as a basis for actuating a first drive unit (94) such that the storage element (62) is moved a predetermined distance away from the bounding element (74) from the initialization position to a first supply position for supplying the notes of value (48).

Inventors:
DÜSTERHUS RICHARD (DE)
SCHNIEDERMANN GERHARD (DE)
Application Number:
EP2020/076657
Publication Date:
April 01, 2021
Filing Date:
September 24, 2020
Export Citation:
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Assignee:
WINCOR NIXDORF INT GMBH (DE)
International Classes:
G07D11/14; G07D11/16; G07D11/22
Domestic Patent References:
WO2018013622A12018-01-18
WO2014155645A12014-10-02
Foreign References:
EP3115973A12017-01-11
Attorney, Agent or Firm:
SCHAUMBURG UND PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (München, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen (28, 48, 50), mit einem Ausgabefach (72) zur Entnahme von Wertscheinen (48), das ein das Ausgabefach (72) auf einer ersten Seite begrenzendes Ablageelement (62) und ein das Ausgabefach (72) auf einer zweiten Seite begrenzendes Begrenzungs element (74) umfasst, mit einer Steuereinheit (44), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) zum Erfassen einer Initialisierungs position des Ablageelements (62) umfasst, dass die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) dazu ausgebildet ist, ein erstes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit (44) zu übermitteln, dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, eine erste Antriebseinheit (94) zum Bewegen des Ablageele ments (62) anzusteuern, wobei die Steuereinheit (44) ausgehend von dem ersten Sensorsignal die erste Antriebseinheit (94) derart an steuert, dass das Ablageelement (62) um eine vorbe stimmte Strecke von dem Begrenzungselement (74) weg von der Initialisierungsposition in eine erste Zuführposi tion zum Zuführen der Wertscheine (48) bewegt wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) mindes tens ein Sensorelement (96, 97, 196, 197) umfasst, wobei die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) derart ange ordnet ist, dass mit Hilfe der ersten Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) eine erste Position des Sensorelements detektierbar ist, und dass die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) dazu ausgebildet ist, das erste Sensorsig nal in Abhängigkeit von der detektieren ersten Position des Sensorelements (96, 97, 196, 197) auszugeben.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) die erste Position des Sensorelements detektiert, wenn sich das Ablageelement (62) in der Initialisierungsposition be findet, wobei das Sensorelement (96, 97, 196, 197) das

Ablageelement (62) kontaktiert und durch den Kontakt mit dem Ablageelement (62) in Richtung des Begrenzungsele ments (74) bewegt wird.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (96, 97, 196,

197) ein Andruckelement (96, 97, 196, 197) zur geordneten Ablage der Wertscheine (48) ist, das schwenkbar mit dem Begrenzungselement (74) verbunden oder unabhängig vom Begrenzungselement (74) schwenkbar ist, wobei das Sen sorelement (96, 97, 196, 197) zwischen der abgesenkten ersten Position und einer angehobenen zweiten Position bewegbar ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine zweite Sensoreinheit (140) zum Erfassen einer un teren Position des Ablageelements (62) umfasst, wobei die zweite Sensoreinheit (140) dazu ausgebildet ist, ein zweites Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuerein heit (44) zu übermitteln, und dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, die erste Antriebseinheit (94) zum Bewegen des Ablageele ments (62) in Abhängigkeit des zweiten Sensorsignals an zusteuern.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, aus gehend von dem zweiten Sensorsignal die erste Antriebs einheit (94) derart anzusteuern, dass das Ablageelement (62) um eine vorbestimmte Strecke zum Begrenzungselement (74) hin in die Initialisierungsposition bewegt wird.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Ver schlusselement (60) umfasst, das das Ausgabefach (72) in einer geschlossenen Position an einer dritten Seite be grenzt und das in einer geöffneten Position Zugriff auf im Ausgabefach (72) bereitgestellte Wertscheine (48) er möglicht, wobei das Verschlusselement (60) zum Öffnen des Ausgabefachs (72) von der geschlossenen Position in eine geöffnete Position und zum Schließen des Ausgabe fachs von der geöffneten Position in die geschlossene Position bewegbar ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine dritte Sensorein heit (66) zum Erfassen der geschlossenen Position und/o der mindestens eine vierte Sensoreinheit (68) zum Erfas sen der geöffneten Position des Verschlusselements (60) umfasst, dass die dritte Sensoreinheit (66) dazu ausgebildet ist, ein drittes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuer einheit (44) zu übermitteln und/oder dass die vierte Sensoreinheit (68) dazu ausgebildet ist, ein viertes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit (44) zu übermitteln, und dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, eine zweite Antriebseinheit (144) zum Antrieb des Verschlus selements (60) in Abhängigkeit des dritten Sensorsignals und/oder des vierten Sensorsignals anzusteuern.

9.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine fünfte Sensoreinheit (142) umfasst, die insbesondere in dem Aus gabefach (72) angeordnet ist, und die dazu ausgebildet ist, ein fünftes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steu ereinheit (44) zu übermitteln, wenn mindestens ein Wert schein (48) in dem Ausgabefach (72) aufgenommen ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere in dem Ausgabefach (72) aufgenommene Wertscheine (48) einen Wertscheinstapel bilden, wobei die Wertscheine (48) des Wertscheinstapels derart übereinander angeordnet sind, dass der unterste Wertschein (48) mit seiner Vorderseite oder seiner Rück seite auf dem Ablageelement (62) liegt und dass der oberste Wertschein (48) mit seiner Vorderseite oder sei ner Rückseite das Sensorelement (96, 97, 196, 197) kon taktiert, wobei die Richtung von dem untersten Wert- schein (48) zum obersten Wertschein (48) eine Stapel richtung (RI) des Wertscheinstapels ist, und dass die erste Sensoreinheit (98, 99, 198, 199) die erste Sensorelementposition detektiert, wenn der Wertschein stapel das Sensorelement (96, 97, 196, 197) kontaktiert, wobei das Sensorelement (96, 97, 196, 197) durch den

Kontakt mit dem Wertscheinstapel in Richtung des Begren zungselements (74) bewegt wird.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) ausgehend von dem Empfang des ersten Sensorsignals und des fünften Sensorsignals die erste Antriebseinheit (94) derart ansteuert, dass das Ablageelement (62) um eine vorbestimmte Strecke von dem Begrenzungselement (74) weg von der ersten Zuführ position in eine zweite Zuführposition oder von er zwei ten Zuführposition in eine dritte Zuführposition bewegt wird, derart, dass weitere Wertscheine (48) in das Aus gabefach (72) zuführbar sind.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (44) zum Öffnen des Ausgabefachs (72) dazu ausgebildet ist, die erste Antriebseinheit (94) derart anzusteuern, dass das Ablageelement (62) ausgehend von der unteren Posi tion oder von der ersten Zuführposition oder von der zweiten Zuführposition oder von der dritten Zuführposi tion um eine vorbestimmte Strecke in eine Mitnahmeposi tion bewegt wird, wobei das Begrenzungselement (74) bei der Bewegung des Ablageelements (62) von einer ersten Begrenzungsposition in eine zweite Begrenzungsposition bewegt wird, und die zweite Antriebseinheit (144) in Abhängigkeit des dritten Sensorsignals zum Bewegen des Verschlusselements (60) von der geschlossenen in die geöffnete Position anzusteuern, wobei ein Eingriffselement (102, 103) des Begrenzungs elements (74) mit einem Eingriffsbereich des Verschlus selements (60) in Eingriff gelangt.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sensoreinheit (98, 99) und/oder die zweite Sensoreinheit (140) und/o der die dritte Sensoreinheit (66) und/oder die vierte Sensoreinheit (68) und/oder die fünfte Sensoreinheit (142) mindestens ein Detektionselement umfasst, wobei das Detektionselement das Sensorsignal erzeugt und an die die Steuereinheit überträgt, und wobei das Detekti onselement vorzugsweise eine Lichtschranke umfasst.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens eine dritte Antriebseinheit (76) zum Antrieb von Trans portelementen zum Transport der Wertscheine (48) um fasst, wobei die Transportelemente zum Zuführen der Wertscheine (48) in das Ausgabefach (72) in eine erste Richtung antreibbar sind und wobei die Transportelemente in eine zweite, der ersten Richtung entgegengesetzte Richtung zum Transport der Wertscheine (48) aus dem Aus gabefach (72) heraus in Richtung einer Wertscheinhand- habungseinheit der Vorrichtung (10) antreibbar sind, und dass die Vorrichtung eine sechste Sensoreinheit zur De tektion mindestens eines Merkmals der auszuzahlenden Wertscheine (48) umfasst, wobei die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit des durch die sechste Sensoreinheit detektierten Merkmals zu unter scheiden, ob der Wertschein ein für die Auszahlung zu lässiger Wertschein (48) ist, und dass die Steuereinheit (44) die dritte Antriebseinheit (76) in die erste Richtung antreibt, wenn die sechste Sensoreinheit einen zur Auszahlung zulässigen Wertschein (48) detektiert. 15. Vorrichtung nach einem der Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, die zweite Antriebseinheit (144) derart anzusteu ern, dass das Verschlusselement (60) zur Entnahme der Wertscheine (48) für einen vorbestimmten Zeitraum in der geöffneten Position angeordnet ist und nach dem vorein gestellten Zeitraum in die geschlossene Position bewegt wird und dass die Steuereinheit (44) dazu ausgebildet ist, zu prüfen, ob die fünfte Sensoreinheit (142) nach Ablauf des voreingestellten Zeitraums das fünfte Sensorsignal weiter zur Steuereinheit (44) überträgt, und dass die Steuereinheit (44), falls die Prüfung ergibt, dass das fünfte Sensorsignal weiter zur Steuer einheit übertragen wird, dazu ausgebildet ist, die erste Antriebseinheit derart anzusteuern, dass das Ablageelement (62) von der Mitnahmeposition in eine Ab zugsposition bewegt wird, und die dritte Antriebseinheit (76) derart anzusteuern, dass die Transportelemente in die zweite Richtung angetrieben werden.

Description:
Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen, die ein Ausgabefach zur Entnahme von Wert- scheinen umfasst. Das Ausgabefach wird auf einer ersten Seite von einem Ablageelement und auf einer zweiten Seite von einem Begrenzungselement begrenzt. Ferner umfasst die Vorrichtung eine Steuereinheit.

Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zur Handhabung von Wertscheinen, insbesondere Geldautomaten, bekannt, bei denen die Wertscheine einem Benutzer als Bündel angeboten werden. Dazu werden die Wertscheine aus Wertscheinkassetten entnommen, einem Zwischenspeicher zugeführt und von einer Stapeleinheit zu einem Wertscheinstapel gestapelt, der dann mit Hilfe einer Transporteinheit, beispielsweise mit Hilfe eines Verfahrschlittens, zum Ausgabefach transportiert wird .

Nachteilig an diesen Vorrichtungen ist es, dass für den Zwischenspeicher, die Stapeleinheit und die Transportein heit viel Bauraum benötigt wird und dass insbesondere die Zwischenspeicherung den Auszahlungsvorgang verlangsamt. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Handha bung von Wertscheinen anzugeben, mit deren Hilfe auf einfa che Weise Wertscheine zur Ausgabe bereitgestellt werden können .

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 umfasst mindestens eine erste Sensoreinheit zum Erfassen einer Ini tialisierungsposition des Ablageelements. Die erste Sen soreinheit ist dazu ausgebildet, ein erstes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit zu übermitteln. Die Steu ereinheit ist dazu ausgebildet, eine erste Antriebseinheit zum Bewegen des Ablageelements anzusteuern, wobei die Steu ereinheit ausgehend von dem ersten Sensorsignal die erste Antriebseinheit derart ansteuert, dass das Ablageelement um eine vorbestimmte Strecke von dem Begrenzungselement weg von der Initialisierungsposition in eine erste Zuführposi tion zum Zuführen der Wertscheine bewegt wird. Dadurch wird eine besonders einfache und zuverlässige Steuerung der Be wegung des Ablageelements in die Zuführposition erreicht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die die erste Sensorein heit mindestens ein Sensorelement umfasst, wobei die erste Sensoreinheit derart angeordnet ist, dass mit Hilfe der ersten Sensoreinheit eine erste Position des Sensorelements detektierbar ist, und dass die erste Sensoreinheit dazu ausgebildet ist, das erste Sensorsignal in Abhängigkeit von der detektieren ersten Position des Sensorelements auszuge ben. Dadurch wird eine besonders zuverlässige Überwachung der Position des Sensorelements erreicht.

Es ist besonders vorteilhaft, wenn die erste Sensoreinheit die erste Position des Sensorelements detektiert, wenn sich das Ablageelement in der Initialisierungsposition befindet, wobei das Sensorelement das Ablageelement kontaktiert und durch den Kontakt mit dem Ablageelement in Richtung des Be grenzungselements bewegt wird. Dadurch wird eine einfache und genaue Ermittlung der Initialisierungsposition er reicht.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist das Sensorelement ein Andruckelement zur geordneten Ablage der Wertscheine, das schwenkbar mit dem Begrenzungselement ver bunden ist, wobei das Sensorelement zwischen der angehobe nen ersten Position und einer abgesenkten zweiten Position bewegbar ist. Dadurch wird eine unkontrollierte Bewegung der Wertscheine beim Zuführen in das Ausgabefach verhin dert. Dadurch wird ein geordneter Wertscheinstapel im Aus gabefach gebildet.

Es ist vorteilhaft, wenn die Vorrichtung mindestens eine zweite Sensoreinheit zum Erfassen einer unteren Position des Ablageelements umfasst, wobei die zweite Sensoreinheit dazu ausgebildet ist, ein zweites Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit zu übermitteln. Ferner ist die Steuereinheit dazu ausgebildet, die erste Antriebseinheit zum Bewegen des Ablageelements in Abhängigkeit des zweiten Sensorsignals anzusteuern. Dadurch wird eine einfache und zuverlässige Steuerung der Bewegung des Ablageelements er reicht.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit dazu aus gebildet ist, ausgehend von dem zweiten Sensorsignal die erste Antriebseinheit derart anzusteuern, dass das Abla geelement um eine vorbestimmte Strecke zum Begrenzungsele ment hin in die Initialisierungsposition bewegt wird. Dadurch wird eine sichere Bewegung des Ablageelements in die Initialisierungsposition erreicht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vorrichtung ein Ver schlusselement umfasst, das das Ausgabefach in einer ge schlossenen Position an einer dritten Seite begrenzt und das in einer geöffneten Position Zugriff auf im Ausgabefach bereitgestellte Wertscheine ermöglicht, wobei das Ver schlusselement zum Öffnen des Ausgabefachs von der ge schlossenen Position in eine geöffnete Position und zum Schließen des Ausgabefachs von der geöffneten Position in die geschlossene Position bewegbar ist. Dadurch wird ein einfacher Zugriff auf die zur Auszahlung bereitgestellten Wertscheine möglich.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Vor richtung mindestens eine dritte Sensoreinheit zum Erfassen der geschlossenen Position und/oder mindestens eine vierte Sensoreinheit zum Erfassen der geöffneten Position des Ver schlusselements. Die dritte Sensoreinheit ist dazu ausge bildet, ein drittes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit zu übermitteln und/oder die vierte Sensorein heit ist dazu ausgebildet, ein viertes Sensorsignal zu er zeugen und an die Steuereinheit zu übermitteln. Die Steuer einheit ist dazu ausgebildet, eine zweite Antriebseinheit zum Antrieb des Verschlusselements in Abhängigkeit des dritten Sensorsignals und/oder des vierten Sensorsignals anzusteuern. Dadurch wird eine automatisierte und einfache Steuerung der Bewegung des Verschlusselements erreicht.

Es ist vorteilhaft, wenn die Vorrichtung eine fünfte Sen soreinheit umfasst, die insbesondere in dem Ausgabefach an geordnet ist, und die dazu ausgebildet ist, ein fünftes Sensorsignal zu erzeugen und an die Steuereinheit zu über mitteln, wenn mindestens ein Wertschein in dem Ausgabefach aufgenommen ist. Dadurch wird eine einfache Überwachung des Ausgabefachs erreicht.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn mehrere in dem Ausgabefach aufgenommene Wertscheine einen Wertscheinstapel bilden, wo bei die Wertscheine des Wertscheinstapels derart übereinan der angeordnet sind, dass der unterste Wertschein mit sei ner Vorderseite oder seiner Rückseite auf dem Ablageelement liegt und dass der oberste Wertschein mit seiner Vorder seite oder seiner Rückseite das Sensorelement kontaktiert, wobei die Richtung von dem untersten Wertschein zum obers ten Wertschein eine Stapelrichtung des Wertscheinstapels ist. Dadurch ist ein sicheres und zuverlässiges Ablegen und Stapeln der Wertscheine möglich.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform detek- tiert die erste Sensoreinheit die erste Sensorelementposi tion, wenn der Wertscheinstapel das Sensorelement kontak tiert, wobei das Sensorelement durch den Kontakt mit dem Wertscheinstapel in Richtung des Begrenzungselements bewegt wird. Dadurch wird eine einfache Überwachung der Höhe des Wertscheinstapels erreicht.

Es ist vorteilhaft, wenn die Steuereinheit ausgehend von dem Empfang des ersten Sensorsignals und des fünften Sen sorsignals die erste Antriebseinheit derart ansteuert, dass das Ablageelement um eine vorbestimmte Strecke von dem Be grenzungselement weg von der ersten Zuführposition in eine zweite Zuführposition oder von der zweiten Zuführposition in eine dritte Zuführposition bewegt wird, derart, dass weitere Wertscheine in das Ausgabefach zuführbar sind. Dadurch wird eine geordnete Ablage und Stapelung der Wert- scheine in dem Ausgabefach sichergestellt.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuereinheit zum Öffnen des Ausgabefachs dazu ausgebildet ist, die erste An triebseinheit derart anzusteuern, dass das Ablageelement ausgehend von der unteren Position oder von der ersten Zu führposition oder von der zweiten Zuführposition oder von der dritten Zuführposition um eine vorbestimmte Strecke in eine Mitnahmeposition bewegt wird, wobei das Begrenzungs element bei der Bewegung des Ablageelements von einer ers ten Begrenzungsposition in eine zweite Begrenzungsposition bewegt wird, und die zweite Antriebseinheit in Abhängigkeit des dritten Sensorsignals zum Bewegen des Verschlussele ments von der geschlossenen in die geöffnete Position anzu steuern, wobei ein Eingriffselement des Begrenzungselements mit einem Eingriffsbereich des Verschlusselements in Ein griff gelangt. Dadurch wird erreicht, dass das Volumen des Ausgabefachs beim Öffnen auf besonders einfache Weise ver größert wird, sodass ein besonders einfacher Zugriff auf die zur Auszahlung bereitgestellten Wertscheine möglich ist.

Es ist vorteilhaft, wenn die erste Sensoreinheit und/oder die zweite Sensoreinheit und/oder die dritte Sensoreinheit und/oder die vierte Sensoreinheit und/oder die fünfte Sen soreinheit mindestens ein Detektionselement umfasst, wobei das Detektionselement das Sensorsignal erzeugt und an die die Steuereinheit überträgt, und wobei das Detektionsele ment vorzugsweise eine Lichtschranke umfasst. Dadurch wird erreicht, dass die Sensoreinheiten einfach aufgebaut und kostengünstig sind.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung mindestens eine dritte Antriebseinheit zum Antrieb von Transportele menten zum Transport der Wertscheine umfasst, wobei die Transportelemente zum Zuführen der Wertscheine in das Aus gabefach in eine erste Richtung antreibbar sind und wobei die Transportelemente in eine zweite, der ersten Richtung entgegengesetzte Richtung zum Transport der Wertscheine aus dem Ausgabefach heraus in Richtung einer Wertscheinhandha bungseinheit der Vorrichtung antreibbar sind. Dadurch wird eine kompakte Bauweise der Vorrichtung erreicht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vorrichtung eine sechste Sensoreinheit zur Detektion mindestens eines Merk mals der auszuzahlenden Wertscheine umfasst, wobei die Steuereinheit dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit des durch die sechste Sensoreinheit detektierten Merkmals zu unterscheiden, ob der Wertschein ein für die Auszahlung zu lässiger Wertschein ist, und wenn die Steuereinheit die dritte Antriebseinheit in die erste Richtung antreibt, wenn die sechste Sensoreinheit einen zur Auszahlung zulässigen Wertschein detektiert. Dadurch wird erreicht, dass aus schließlich Wertscheine, die zur Auszahlung zulässig sind, dem Ausgabefach zugeführt werden.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Steuerein heit dazu ausgebildet, die zweite Antriebseinheit derart anzusteuern, dass das Verschlusselement zur Entnahme der Wertscheine für einen vorbestimmten Zeitraum in der geöff neten Position angeordnet ist und nach dem voreingestellten Zeitraum in die geschlossene Position bewegt wird. Ferner ist die Steuereinheit dazu ausgebildet, zu prüfen, ob die fünfte Sensoreinheit nach Ablauf des voreingestellten Zeit raums das fünfte Sensorsignal weiter zur Steuereinheit überträgt. Die Steuereinheit ist, falls die Prüfung ergibt, dass das fünfte Sensorsignal weiter zur Steuerein- heit übertragen wird, dazu ausgebildet, die erste Antriebs einheit derart anzusteuern, dass das Ablageelement von der Mitnahmeposition in eine Abzugsposition bewegt wird, und die dritte Antriebseinheit derart anzusteuern, dass die Transportelemente in die zweite Richtung angetrieben wer den. Dadurch wird erreicht, dass Wertscheine, die nicht aus dem Ausgabefach entnommen werden, sicher als sogenannte Re- tracts aus dem Ausgabefach heraus, vorzugsweise in einen Retract-Rejectbehälter, transportiert werden.

Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der folgen den Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Figuren Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen,

Fig. 2 eine perspektivische Detailansicht einer Wert scheinausgabeeinheit gemäß einer ersten Ausfüh rungsform mit einem geschlossenen Verschlussele ment zum Einsatz in der Vorrichtung zur Handha bung von Wertscheinen nach Figur 1,

Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts der Wertscheinausgabeeinheit nach Figur 2,

Fig. 4 eine perspektivische Detailansicht der Wert scheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 und 3 mit geöffnetem Verschlusselement, einen Ausschnitt einer perspektivischen Schnitt darstellung der Wertscheinausgabeeinheit nach Fi gur 4, eine perspektivische Ansicht eines Begrenzungs elements der Wertscheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis 5, eine perspektivische Schnittdarstellung einiger Elemente der Wertscheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis 6, eine vergrößerte Detailansicht eines Ein griffselements nach Figur 7, eine perspektivische Detailansicht eines Abla geelements und des Begrenzungselements der Wert- scheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis 8, eine weitere perspektivische Detailansicht der Wertscheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis

9, eine weitere perspektivische Detailansicht der Wertscheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis

10, eine weitere schematische Darstellung der Wert scheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis 11, eine perspektivische Ansicht einer Wertscheinaus gabeeinheit gemäß einer zweiten Ausführungsform, die zum Einsatz in der Vorrichtung nach Figur 1 alternativ zu der Wertscheinausgabeeinheit nach den Figuren 2 bis 12 geeignet ist, Fig. 14 eine perspektivische Detailansicht eines Aus schnitts der Wertscheinausgabeeinheit nach Figur 13,

Fig. 15 den Ausschnitt der Wertscheinausgabeeinheit nach Figur 14, wobei ein Begrenzungselement der Wert- scheinausgabeeinheit ausgeblendet ist,

Fig. 16 eine perspektivische Detailansicht des Ablageele ments und von Andruckelementen der WertScheinaus gabeeinheit nach den Figuren 13 bis 15,

Fig. 17 eine weitere perspektivische Detailansicht des Ablageelements nach Figur 16 ohne Andruckele mente,

Fig. 18 eine weitere perspektivische Detailansicht der Andruckelemente nach Fig. 16,

Fig. 19 ein Ablaufplan eines Verfahrens zur Initialisie rung einer Wertscheinausgabeeinheit nach einer der Figuren 2 bis 18, und

Fig. 20 Signaldiagramm zur Steuerung der Initialisierung gemäß dem Ablauf nach Figur 19.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrich tung 10 zur Handhabung von Wertscheinen 28, 48, 50. Die Vorrichtung 10 umfasst ein Kopfmodul 12 und ein Tresormodul 14. Das Kopfmodul 12 umfasst eine Wertscheinausgabeeinheit 16 zur Ausgabe von auszuzahlenden Wertscheinen 48 an eine Bedienperson. Über eine Übergabeöffnung 18 werden Wert- scheine 28, 48 von dem Tresormodul 14 in das Kopfmodul 12 transportiert. Das Tresormodul 14 umfasst vier Wertschein kassetten 20 bis 26, die zur Aufbewahrung und zum Transport von Wertscheinen 28 dienen.

Die Wertscheine 28 sind in den Wertscheinkassetten 20 bis 26 in Form eines Stapels abgelegt. Einer dieser Stapel ist in der ersten Wertscheinkassette 26 beispielhaft angedeu tet. Einer der Wertscheine dieses Wertscheinstapels ist beispielhaft mit dem Bezugszeichen 28 bezeichnet. Bei der in Figur 1 gezeigten Betriebsposition der Wertscheinkasset ten 20 bis 26 sind die Wertscheine 28 in den Wertscheinkas setten 20 bis 26 auf einer ihrer Kanten stehend angeordnet. Jede Wertscheinkassette 20 bis 26 hat jeweils eine nicht dargestellte Öffnung zur Entnahme von Wertscheinen 28. Vor der Öffnung ist eine Vereinzelungseinheit 30 bis 36 ange ordnet, mit deren Hilfe die in den Wertscheinkassetten 20 bis 26 aufbewahrten Wertscheine 28 einzeln aus den Wert scheinkassetten 20 bis 26 entnommen und dadurch vereinzelt werden können.

Sobald ein Benutzer einen Auszahlungsvorgang initiiert, werden auszuzahlende Wertscheine 28 aus den entsprechenden Wertscheinkassetten 20 bis 26 entnommen und nach der Ver einzelung einem Transportpfad 40 zugeführt. Eine Sensorein heit 42 ist entlang des Transportpfads 40 angeordnet und detektiert mindestens ein Merkmal jedes auszuzahlenden Wertscheins 28. Die Sensoreinheit 42 übermittelt einen Messwert des detektieren Merkmals an eine Steuereinheit 44, die die dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit des detektie ren Merkmals zu ermitteln, ob der Wertschein 28 ein für eine Auszahlung zulässiger erster Wertschein 48 oder ein für die Auszahlung nicht zulässiger zweiter Wertschein 50 ist.

Die Steuereinheit 44 steuert eine Weicheneinheit 46 derart an, dass der Wertschein 48 der Wertscheinausgebeinheit 16 zugeführt wird, wenn er ein für die Auszahlung zulässiger Wertschein 48 ist. Ist der Wertschein jedoch ein für die Auszahlung nicht zulässiger Wertschein 50, steuert die Steuereinheit 44 die Weicheneinheit 46 derart an, dass der Wertschein 50 einem Zwischenspeicher 52 zugeführt wird.

Um den Auszahlungsvorgang für die Bedienperson nicht unnö tig zu verzögern, werden für die nicht zur Auszahlung zu lässigen Wertscheine 50 Ersatzwertscheine aus den Wert scheinkassetten 20 bis 26 entnommen und, sofern diese auf grund der mit Hilfe der Sensoreinheit 42 detektierten Merk male für die Auszahlung zulässig sind, zur Wertscheinausga beeinheit 16 transportiert. Somit kann der gewünschte Ge samtbetrag ohne Unterbrechung des Auszahlungsvorgangs an die Bedienperson ausgegeben werden. Nach dem Abschluss des Auszahlungsvorgangs werden die nicht zur Auszahlung zuläs sigen Wertscheine 50 über einen weiteren Transportpfad 56 einem Behälter 54, insbesondere einem sogenannten Reject- und Retractbehälter 54, zugeführt, der vorzugsweise in Form einer weiteren Wertscheinkassette ausgebildet ist.

Der Reject- und Retractbehälter 54 umfasst insbesondere ein erstes Fach zur Aufnahme der aussortierten Wertscheine 50 (sogenannten Rejects) und ein von dem ersten Fach getrenn tes zweites Fach zur Aufnahme von dem Ausgabefach nicht entnommenen Wertscheinen 48 (sogenannte Retracts). Somit können die Rejects und Retracts getrennt gespeichert wer den, wodurch eine Notenrückverfolgung einfach möglich ist.

Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Vorrichtung 10 als Reyclinggeldautomat ausgebildet sein, d.h. als Vor richtung 10 zum Auszahlen und Einzahlen von Wertscheinen 28. Bei dieser Ausführungsform prüft die Sensoreinheit 42 oder eine weitere, insbesondere im Kopfmodul angeordnete Sensoreinheit auch die Merkmale der Wertscheine 28, die eine Bedienperson über eine Wertscheinausgabe- und Eingabe einheit der Vorrichtung 10 zuführt. Zur Einzahlung zuläs sige Wertscheine 28 werden den Wertscheinkassetten 20 bis 26 zugeführt, zur Einzahlung nicht zulässige Wertscheine werden dem Zwischenspeicher 52 zugeführt. Bei anderen Aus führungsformen kann die Vorrichtung 10 mehr oder weniger Wertscheinkassetten 20 bis 26 umfassen, sowie getrennte Re- ject- und Retractbehälter 54.

Figur 2 zeigt eine perspektivische Detailansicht der Wert scheinausgabeeinheit 16 der Vorrichtung 10 mit einem ge schlossenen Verschlusselement 60. Element mit gleichem Auf bau oder gleicher Funktion haben dieselben Bezugszeichen. Das Verschlusselement 60 begrenzt ein in der Darstellung nach Figur 2 von dem Verschlusselement 60 verdecktes Ausga befach, in dem die zur Auszahlung bestimmten Wertscheine 48 zur Entnahme durch eine Bedienperson bereitgestellt werden. Das Ausgabefach ist in Figur 3 bezeichnet und wird nachfol gend noch näher beschrieben. Bei der in Figur 2 dargestell ten geschlossenen Position des Verschlusselements 60 ist ein Zugriff auf das Ausgabefach 72 und auf darin bereitge stellte Wertscheine 48 nicht möglich.

Bei der Darstellung nach Figur 2 ist ein Ablageelement 62 zur Ablage der zur Auszahlung bereitgestellten Wertscheine 48 sichtbar. Das Ablageelement 62 umfasst eine Aussparung 64, die derart angeordnet ist, dass die in dem Ausgabefach 72 abgelegten Wertscheine 48 über einen Teilbereich der Aussparung 64 liegen. Bei geöffneter Position des Ver schlusselements 60 wird der Zugriff auf die Wertscheine 48 dadurch erleichtert, dass eine Bedienperson mit ihren Fin gern in die Aussparung 64 unter die Wertscheine 48 greifen kann .

In Figur 2 sind ferner zwei Sensoreinheiten 66, 68 sicht bar, wobei die Sensoreinheit 66 zum Erfassen der geschlos senen Position des Verschlusselements 60 und die Sensorein heit 68 zum Erfassen einer geöffneten Position des Ver schlusselements 60 vorgesehen ist. Die Sensoreinheiten 66, 68 erzeugen beim Erfassen der jeweiligen Position des Ver schlusselements 60 ein Sensorsignal und übermitteln dieses Sensorsignal an die Steuereinheit 44. Die Steuereinheit 44 ist dazu ausgebildet, eine in Figur 2 nicht sichtbare An triebseinheit zum Bewegen des Verschlusselements 60 in Ab hängigkeit des übermittelten Sensorsignals anzusteuern. Die Wertscheinausgabeeinheit 16 umfasst ferner eine Trans porteinheit 70, mit deren Hilfe die aus dem Tresormodul 14 entnommenen Wertscheine 48 in eine Richtung TI zum Ausgabe fach 72 transportiert werden. Die aus dem Ausgabefach 72 nicht entnommenen Wertscheine werden mit Hilfe der Trans porteinheit 70 in eine der Richtung TI entgegengesetzte Richtung transportiert.

Das Verschlusselement 60 ist ein erstes inneres Verschlus selement der Vorrichtung 10, das als „Schatten"-Verschlus- selement 60 hinter einem zweiten, nicht dargestellten äuße ren Verschlusselement angeordnet ist. Das äußere Verschlus selement kann unabhängig von dem Verschlusselement 60 ge öffnet und geschlossen werden. Somit ist die Entnahme von Wertscheinen 48 aus der Wertscheinausgabeeinheit 16 nur bei gleichzeitigem Öffnen beider Verschlusselemente 60 möglich. Dadurch wird ein besonders hohes Maß an Sicherheit er reicht, da insbesondere bei einer Manipulation des äußeren Verschlusselements durch unbefugte Dritte das „Schatten"- Verschlusselement 60 verschlossen bleibt.

Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts der Wertscheinausgabeeinheit 16 nach Figur 2 entlang der Schnittebene A. Bei einem Auszahlungsvorgang werden die Wertscheine 48 zunächst über zwei jeweils über zwei Umlenk rollen umgelenkte Transportriemen in Richtung des Ausgabe fachs 72 transportiert, wobei bei der Schnittdarstellung nach Figur 3 der Transportriemen 73 und die Umlenkrolle 71 sichtbar sind. Anschließend werden die Wertscheine 48 wei teren Transportelementen 80 bis 90 zugeführt, mit deren Hilfe die Wertscheine 48 dem Ausgabefach 72 vorzugsweise einzeln zugeführt werden. Die Transportelemente 80 bis 90 umfassen Transportrollen, Flügelräder und Andruckrollen, wobei in der Darstellung nach Figur 3 die auf der Welle 80 angeordnete Transportrolle 84, die auf der Welle 82 ange ordnete Transportrolle 86 und das Flügelrad 88, sowie die Andruckrolle 90 sichtbar sind. Die Wellen 80 und 82 sind über eine in Figur 3 nicht sichtbare Getriebeanordnung mit einander verbunden und werden mit Hilfe der Antriebseinheit 76 angetrieben.

Beim Zuführen der Wertscheine 48 in das Ausgabefach 72 wird die Antriebseinheit 76 von der Steuereinheit 44 derart an gesteuert, dass die Wellen 80 und 82 jeweils in einer ers ten Drehrichtung angetrieben werden. Insbesondere dreht sich die Welle 80 entgegen dem Uhrzeigersinn und die Welle 82 entsprechend im Uhrzeigersinn, sodass der Wertschein 48 dem Ausgabefach 72 zugeführt wird.

Werden die Wertscheine 48 nicht aus der Vorrichtung 10 ent nommen, so werden die sogenannten Retracts aus dem Ausgabe fach 72 heraus dem Reject-und Retractbehälters 54 zuge führt. Die Entnahme erfolgt mit Hilfe von Abzugsrollen 92, die sicherstellen, dass die Wertscheine 48 vorzugsweise einzeln oder alternativ als Stapel aus dem Ausgabefach 72 entnommen werden. Bei der Entnahme der Wertscheine aus dem Ausgabefach 72 werden die Wellen 80 und 82 jeweils in einer zweiten Drehrichtung angetrieben. Insbesondere dreht sich die Welle 80 im Uhrzeigersinn und die Welle 82 entsprechend gegen den Uhrzeigersinn, um den Wertschein 48 aus dem Aus gabefach 72 zu entnehmen.

Das Ausgabefach 72 wird auf einer ersten Seite von dem Ab lageelement 62 und auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite von einem Begrenzungselement 74 begrenzt. Das Begren zungselement 74 umfasst zwei Andruckelemente 96, 97 zur ge ordneten Ablage der Wertscheine 48, wobei bei der Darstel lung nach Figur 3 nur das Andruckelement 96 sichtbar ist, während das zweite Andruckelement 97 in den Figuren 4, 6, 9 und 10 dargestellt ist. Die nachfolgende Beschreibung für das Andruckelement 96 gilt entsprechend auch für das Andru ckelement 97, das den selben Aufbau und dieselbe Funktion des Andruckelements 96 hat.

Das Andruckelement 96 ist vorzugsweise schwenkbar an dem Begrenzungselement 76 angeordnet und mit diesem verbindbar. Bei der Darstellung nach Figur 3 sind keine Wertscheine 48 im Ausgabefach 72 abgelegt. Das Begrenzungselement 74 be findet sich in einer ersten Begrenzungsposition und das An druckelement 96 befindet sich in einer ersten Andruckposi tion, wobei das Andruckelement 96 das Ablageelement 62 kon taktiert. Wird dem Ausgabefach 72 ein Wertschein 48 zuge führt, wird die Bewegung des Wertscheins 48 durch das An druckelement 96 abgebremst bzw. gestoppt. Zudem lenkt der zugeführte Wertschein 48 das Andruckelement 96 in Richtung des Begrenzungselements 74 aus. Das Andruckelement 96 drückt den zugeführten Wertschein 48 schon beim Zuführen in das Ausgabefach 72 gegen das Ablageelement 62 und stellt dadurch eine geordnete Ablage der Wertscheine sicher. Die zugeführten Wertscheine 48 bilden einen Wertscheinsta pel, wobei die Wertscheine 48 des Wertscheinstapels derart übereinander angeordnet sind, dass der unterste, d.h. der erste zugeführte Wertschein 48, mit seiner Vorderseite oder seiner Rückseite auf dem Ablageelement 62 liegt. Der oberste Wertschein 48 kontaktiert mit seiner Vorderseite o- der seiner Rückseite das Andruckelement 96. Die Richtung von dem untersten Wertschein 48 zum obersten Wertschein 48 ist eine Stapelrichtung RI des Wertscheinstapels. Je mehr Wertscheine 48 auf dem Ablageelement 62 abgelegt werden, desto höher ist der von den Wertscheinen 48 gebildete Wert- scheinstapel und desto stärker ist die Auslenkung des An druckelements 96 in Richtung des Begrenzungselements 74.

Bei der Darstellung nach Figur 3 ist eine Sensoreinheit 98 sichtbar, die dazu ausgebildet ist, eine zweite Andruckpo sition des Andruckelements 96 zu erfassen, die einer vor eingestellten Auslenkung des Andruckelements 96 und somit einer voreingestellten Höhe des Wertscheinstapels ent spricht.

Die Sensoreinheit 98 umfasst vorzugsweise eine Licht schranke mit einem Sender und mit einem Empfänger, die ge genüberliegend angeordnet sind. Die Sensoreinheit 98, die dem Andruckelement 96 zugeordnet ist, und eine weitere Sen soreinheit 99, die dem Andruckelement 97 zugeordnet ist, werden im Zusammenhang mit Figur 6 noch näher beschrieben. Bei dem Auslenken des Andruckelements 96 in die zweite An druckposition unterbricht ein in Figur 3 nicht sichtbares Unterbrecherelement des Andruckelements 96 den vom Sender der Sensoreinheit 98 ausgesandten Lichtstrahl, wobei der Empfänger die Unterbrechung detektiert. Sobald die Unter brechung des Lichtstrahls der Sensoreinheit 98 bzw. der Lichtstrahlen beider Sensoreinheiten 98, 99 von der Sen soreinheit 98 detektiert wird, erzeugt diese ein Detekti onssignal und übermittelt das Detektionssignal an die Steu ereinheit 44. Daraufhin steuert die Steuereinheit 44 eine Antriebseinheit 94 an, die das Ablageelement 62 über eine Getriebeanordnung 95 um einen voreingestellten Abstand ent gegen der Stapelrichtung RI bewegt.

Durch diese Bewegung wird das Andruckelement 96 aus der zweiten Andruckposition von dem Begrenzungselement 74 weg bewegt, sodass die zweite Andruckposition des Andruckele ments 96 von der Sensoreinheit 98 nicht mehr erfasst wird. Daraufhin können weitere Wertscheine 48 dem Ausgabefach 72 zugeführt werden, wobei der oben beschriebene Vorgang der Bewegung des Ablageelements 62 entgegen der Richtung RI wiederholt wird, wenn das Andruckelement 96 von den abge legten Wertscheinen 48 ein weiteres Mal in die zweite An druckposition bewegt wird.

Das Ablageelement 62 umfasst mehrere Rippenelemente, von denen in der Darstellung nach Figur 3 ein mit dem Bezugs zeichen 100 bezeichnetes Rippenelement sichtbar ist. Bei der in Figur 3 dargestellten geschlossenen Position des Verschlusselements 60 greift das Rippenelement 100 in eine komplementäre Aussparung des Verschlusselements 60. Dadurch wird ein Zugriff auf das Ausgabefach 72 durch unbefugte Dritte erschwert. Das Begrenzungselement 74 umfasst ferner ein Eingriffselement 102, das zwischen einer in Figur 3 dargestellten ausgefahrenen Position und einer eingefahre nen Position bewegbar ist.

Sobald alle zur Auszahlung bestimmten Wertscheine 48 dem Ausgabefach 72 zugeführt worden sind, führt die Steuerein heit 44 Schritte zum Öffnen des Ausgabefachs 72 aus, die nachfolgend im Zusammenhang mit Figur 12 noch im Detail be schrieben werden Dabei wird das Ablageelement 62 mit Hilfe der Antriebseinheit 94 in Richtung des Begrenzungselements 74 bewegt, wobei das Begrenzungselement 74 derart angeord net ist, dass es bei dieser Bewegung des Ablageelements 62 in eine zweite Begrenzungsposition bewegt wird. Ferner steuert die Steuereinheit eine weitere in der Darstellung nach Figur 3 nicht sichtbare Antriebseinheit 104 zum Bewe gen des Verschlusselements 60 von der in Figur 3 darge stellten geschlossenen Position in eine geöffnete Position an. Während der Bewegung von der geschlossenen in die ge öffnete Position gelangt das Verschlusselement 60 in Ein griff mit dem Eingriffselement 102 des in der zweiten Be grenzungsposition angeordneten Begrenzungselements 74.

Nach dem Eingriff mit dem Verschlusselement 60 werden das Eingriffselement 102 und das Begrenzungselement 74 gemein sam mit dem Verschlusselement 60 bewegt, bis das Verschlus selement 60 die in den Figuren 4 und 5 dargestellte geöff nete Position einnimmt. Im Zuge dieser gemeinsamen Bewegung des Begrenzungselements 74 mit dem Verschlusselement 60 wird das Begrenzungselement 74 von der zweiten Begrenzungs- position in eine dritte, geöffnete Begrenzungsposition be wegt . wahrend der Bewegung von der geschlossenen Position in die geöffnete Position wird das Verschlusselement 60 in einer Kulissenbahn geführt, wobei insbesondere eine Bewegung des Verschlusselements 60 um eine virtuelle Drehachse Dl er folgt . Das Begrenzungselement 74 wird hingegen um eine zweite, von der Drehachse Dl verschiedene Drehachse D2 ge dreht, die mit der Längsachse der Welle 80 übereinstimmt. Somit ist der Schwenkradius S1 des Verschlusselements 60 größer als der Schwenkradius S2 des Begrenzungselements 74. Durch die beschriebene Anordnung des Verschlusselements 60 und des Begrenzungselements 74 wird erreicht, dass das Ein griffselement 102 von der ausgefahrenen in die eingefahrene Position bewegt wird, während das Begrenzungselements 74 von der zweiten Begrenzungsposition in die dritte Begren zungsposition bewegt wird. Dabei verformt das Eingriffsele ment 102 ein in der Darstellung nach Figur 3 nicht sichtba res elastisches Element, vorzugsweise eine Rückstellfeder.

Ferner ist die Steuereinheit 44 dazu ausgebildet, während der Bewegung des Begrenzungselements 74 von der zweiten Be grenzungsposition in die dritte Begrenzungsposition, die Antriebseinheit 94 zum Bewegen des Ablageelements 62 in die dem Begrenzungselement 74 entgegengesetzte Richtung anzu steuern. Dadurch wird erreicht, dass das Volumen des Ausga befachs 72 bei geöffnetem Verschlusselement 60 weiter ver größert wird, so dass ein leichter Zugriff auf den im Aus gabefach 62 befindlichen Wertschein 48 oder Wertscheinsta- pel möglich ist. Die Position des Ablageelements wird mit Hilfe einer Sensoreinheit 140 überwacht, wobei die Steuer einheit dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit eines Signals der Sensoreinheit 140, die Antriebseinheit 94 anzusteuern.

Figur 4 zeigt eine perspektivische Detailansicht der Wert scheinausgabeeinheit 16 nach den Figuren 2 und 3 mit geöff netem Verschlusselement 60. Bei der Darstellung nach Figur 4 sind zusätzlich zu den in Figur 3 dargestellten Transpor telementen auch die Transportrollen 84a und 86a, die Flü gelräder 88a und 88b, sowie die Abzugsrolle 92a und das zweite Ablageelement 97 sichtbar. Außerdem ist ein Teil der Getriebeanordnung 106 sichtbar. Ferner ist eine zweite Aus sparung 164 sichtbar, die der Aussparung 64 gegenüberlie gend angeordnet ist und den Zugriff auf die Wertscheine 48 dadurch weiter erleichtert, dass eine Bedienperson mit ih ren Fingern in die Aussparung 64 unter die Wertscheine 48 und in die Aussparung 164 von oben auf die Wertscheine 48 greifen kann. Bei der in Figur 4 gezeigten geöffneten Posi tion des Verschlusselements 60 ist ein Zugriff auf im Auf nahmefach 72 abgelegte Wertscheine 48 einfach möglich, wenn gleichzeitig auch das äußere, nicht dargestellte Verschlus selement geöffnet ist.

Figur 5 zeigt einen Ausschnitt einer perspektivischen Schnittdarstellung der Wertscheinausgabeeinheit 16 entlang der Schnittebene B nach Figur 4. Bei der Darstellung nach Figur 5 ist insbesondere der Eingriff zischen dem Ein griffselement 102 und dem Verschlusselement 60 sichtbar, über welchen das Begrenzungselement 74 in der dritten Be grenzungsposition gehalten wird.

Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht des Begrenzungs elements 76 nach den Figuren 2 bis 5. Das Andruckelement 96 ist zu Darstellungszwecken in der ersten Andruckposition, das Andruckeckelement 97 in der zweiten Andruckposition dargestellt . Während eines Auszahlungsvorgangs nehmen die Andruckelemente 96, 97 jedoch immer eine übereinstimmende Andruckposition ein. Ein Unterbrecherelement 115 des Andru ckelements 97 unterbricht den von dem Sender 110 der Sen soreinheit 99 ausgesandten Lichtstrahl, der von dem Empfän ger 111 somit nicht mehr detektiert wird, sodass die zweite Andruckposition des Andruckelements 97 von der Steuerein heit 44 detektiert wird. Bei der ersten Andruckposition des Andruckelements 96 wird der Lichtstrahl zwischen dem Sender 112 und dem Empfänger 113 hingegen nicht von dem Unterbre chungselement 114 unterbrochen. Ferner sind bei der Dar stellung nach Figur 6 die Federn 106 und 108 sichtbar, die von den jeweiligen Eingriffselementen 102 und 103 elastisch verformt werden, wenn diese von der ausgefahrenen in die eingefahrene Position bewegt werden.

Figur 7 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eini ger Elemente der Wertscheinausgabeeinheit 16 nach den Figu ren 2 bis 6, bei der sich das Begrenzungselement 74 in der zweiten Begrenzungsposition und sich das Verschlusselement 60 zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position befindet.

Figur 8 zeigt eine vergrößerte Detailansicht eines Teils des Begrenzungselements 76, des Eingriffselements 102 und eines Teils des Verschlusselements 60 nach Figur 7. Bei der Darstellung nach Figur 8 ist das Begrenzungselement 74 in der zweiten Begrenzungsposition angeordnet. Eine in Rich tung des Verschlusselements 60 aus dem Begrenzungselement 74 vorstehende Spitze 130 des Eingriffselements 102 ragt in die Bewegungsbahn eines Vorsprungs 132 des Verschlussele ments 60. Bei einer weiteren Bewegung des Verschlussele ments 60 in Richtung R2 gelangen der Vorsprung 132 und die Spitze 130 miteinander derart in Eingriff, dass das Ein griffselement 102 von dem Verschlusselement 60 mitgenommen wird, so dass das Begrenzungselement 74 zusammen mit dem Eingriffselement 102 um seine Drehachse D2 verschwenkt wird .

Figur 9 zeigt eine perspektivische Detailansicht des Abla geelements 62 und des Begrenzungselements 74. Figur 10 zeigt eine weitere perspektivische Detailansicht der Wert scheinausgabeeinheit 16. Bei der Darstellung nach Figur 10 sind insbesondere auf den Abzugsrollen 92, 92a angeordnete Abzugsmittel 93, 93a, 93b, 93c sichtbar, die vorzugsweise aus einem Elastomer gefertigt sind und die Vereinzelung der als Retracts klassifizierten, nicht entnommenen Wertscheine 48 aus dem Ausgabefach 72 sicherstellen. Figur 11 zeigt eine weitere perspektivische Detailansicht der Wertscheinausgabeeinheit 16 nach den Figuren 2 bis 10 mit der Transporteinheit 70 zum Zuführen der Wertscheine 48 in das Ausgabefach 72 und zum Transport der nicht entnomme nen Wertscheine 48 in Richtung des Reject- und Retractbe- hälters 54. Bei dem Auszahlungsvorgang werden die Wert- scheine 48 über die Übergabeöffnung 18 aus dem Tresormodul 14 der Transporteinheit 70 zugeführt und in Richtung TI bis zum Ausgabefach 72 transportiert. Nicht entnommene Wert scheine 48 werden in der der Richtung TI entgegengesetzten Richtung T2 aus dem Ausgabefach 72 heraus transportiert.

Der Transportpfad 120 der Wertscheine 48 wird an einer ers ten Seite von dem Transportriemen 73 und einem Bodenelement 122 und auf der gegenüberliegenden Seite von einem Abde ckelement 124 begrenzt.

Figur 12 zeigt eine weitere schematische Darstellung der Wertscheinausgabeeinheit 16 nach den Figuren 2 bis 11, bei der insbesondere Sensoreinheiten 66, 68, 98, 99, 140, 142 zum Steuern der Wertscheinzufuhr in das Ausgabefach 72 und zur Wertscheinausgabe schematisch dargestellt sind.

Zum Zuführen der Wertscheine 48 in das Ausgabefach 72 wird das Ablageelement 62 mit Hilfe der Antriebseinheit 94 in eine erste Zuführposition verfahren. Zum Verfahren des Ab lageelements 62 in die erste Zuführposition ist die Steuer einheit 44 dazu ausgebildet, in einem ersten Schritt die Antriebseinheit 94 zum Bewegen des Ablageelements 62 in Ab hängigkeit der von den Sensoreinheiten 98 und 99 ausgegebe nen Sensorsignale anzusteuern. Dabei wird das Ablageelement 62 von einer Ausgangsposition, beispielsweise einer unte ren, mit Hilfe der Sensoreinheit 140 erfassbaren Position, soweit nach oben in Richtung des Begrenzungselements 74 verfahren, bis das Ablageelement 62 die am Begrenzungsele ment 74 angelenkten Andruckelemente 96, 97 kontaktiert, die durch das Ablageelement 62 in die zweite Andruckposition gedrückt werden. Die zweite Andruckposition wird mit Hilfe der Sensoreinheiten 98 und 99 detektiert, die das Sensor signal an die Steuereinheit 44 übermitteln.

Zu dem Zeitpunkt, in dem die zweite Andruckposition der An druckelemente 96, 97 von den Sensoreinheiten 98, 99 detek tiert wird, ist das Ablageelement 62 in einer Initialisie rungsposition angeordnet. Ausgehend vom Empfang der Sensor signale der Sensoreinheiten 98, 97 steuert die Steuerein heit die Antriebseinheit 94 derart an, dass das Ablageele ment 62 um eine voreingestellte Wegstrecke von der Intiali- sierungsposition bis in eine erste Zuführposition zum Zu führen der Wertscheine 48 vom Begrenzungselement 74 weg be wegt wird. Die Wegstrecke wird insbesondere durch eine vor eingestellte Anzahl der Schritte eines Schrittmotors der Antriebseinheit 94 vorgegeben. Bei anderen Ausführungsfor men kann auch eine andere Antriebseinheit vorgesehen wer den, die insbesondere eine Wegmessung des zurückgelegten Weges des Ablageelements 62 umfasst.

Sobald sich das Ablageelement 62 in der Zuführposition be findet, können Wertscheine 48 in das Ausgabefach 72 trans portiert und dort abgelegt werden. Vorzugsweise steuert die Steuereinheit 44 ab dem Zeitpunkt, ab dem der Sensor 42 ei nen zur Auszahlung zulässigen Wertschein 48 detektiert und das entsprechende Sensorsignal an die Steuereinheit 44 übermittelt, die Antriebseinheit 76 derart an, dass eine Zufuhr der Wertscheine 48 in das Ausgebfach 72 möglich ist.

Zur Überwachung des Ausgabefachs 72 ist eine weitere Sen soreinheit 142, vorzugsweise eine analoge Lichtschrankenan ordnung, vorgesehen, die ermittelt, ob mindestens ein aus zuzahlender Wertschein 48 in dem Ausgabefach 72 abgelegt ist oder ob das Ausgabefach 72 leer ist. Bei der Detektion eines Wertscheins 48 im Ausgabefach 72 wird ein entspre chendes Sensorsignal an die Steuereinheit 44 übermittelt.

Wenn der Wertscheinstapel der im Ausgabefach 72 abgelegten Wertscheine 48 eine vorbestimmte Höhe erreicht und sich das Ablageelement 62 in der ersten Zuführposition befindet, werden die Andruckelemente 96, 97 in die zweite Andruckpo sition ausgelenkt bzw. verschwenkt, wobei die Sensoreinhei ten 98, 99 das entsprechende Sensorsignal an die Steuerein heit 44 übertragen.

Ausgehend von der Detektion des Sensorsignals der Sen soreinheiten 98 und 99 und der Detektion des Sensorsignals des Sensors 142 steuert die Steuereinheit 44 die Antriebs einheit 94 zum Bewegen des Ablageelements 62 derart an, dass das Ablageelement 62 von dem Begrenzungselement 74 weg von der ersten Zuführposition in eine zweite Zuführposition bewegt wird. Dieser Vorgang kann vorzugsweise zweimal wie derholt werden, das heißt, dass noch eine dritte Zuführpo sition des Ablageelements 62 vorgesehen sein kann. Bei al ternativen Ausführungsformen können auch mehr oder weniger als drei Zuführpositionen vorgesehen sein.

Nachdem alle zur Auszahlung vorgesehenen Wertscheine 48 in das Ausgabefach 72 transportiert worden sind, wird das Aus gabefach 72 geöffnet, sodass eine Bedienperson auf die im Ausgabefach 72 zur Entnahme bereitgestellten Wertscheine 48 zugreifen kann. Zum Öffnen des Ausgabefachs 72 ist die Steuereinheit 44 dazu ausgebildet, in einem ersten Schritt die Antriebseinheit 94 derart anzusteuern, dass das Abla geelement 62 ausgehend von der Ausgangsposition in der sich das Ablageelement 62 befindet, in eine Mitnahmeposition be wegt wird. Die Ausgangsposition kann die erste Zuführposi tion, die zweite Zuführposition, die dritte Zuführposition oder auch die untere, mit Hilfe der Sensoreinheit 140 de- tektierbare Position des Ablageelements 62 sein.

Die Mitnahmeposition ist exemplarisch in den Figuren 7 und 8 gezeigt und bezeichnet eine Position des Ablageelements 62, in der das Begrenzungselement 74 durch das Ablageele ment 62, bzw. durch die auf dem Ablageelement 62 abgelegten Wertscheine 48 in die zweite Begrenzungsposition angehoben wird und zwar derart, dass die Eingriffselemente 102, 103 des Begrenzungselements 74 beim Öffnen des Verschlussele ments 60 jeweils mit einem Vorsprung 132 des Verschlussele ments 60 in Eingriff kommen, sodass das Begrenzungselement 74 zusammen mit dem Eingriffselement 102 um seine Drehachse D2 verschwenkbar ist.

In einem zweiten Schritt steuert die Steuereinheit 44 die Antriebseinheit 144 zum Öffnen des Verschlusselements 60 an, wobei die die Eingriffselemente 102, 103 und das Be grenzungselement 74 im Zuge der Öffnungsbewegung des Ver schlusselements 60 in Eingriff mit dem Verschlusselement 60 gelangen und gemeinsam mit dem Verschlusselement 60 bewegt werden, bis das Verschlusselement 60 die in den Figuren 4 und 5 dargestellte geöffnete Position einnimmt. Im Zuge dieser gemeinsamen Bewegung des Begrenzungselements 74 mit dem Verschlusselement 60 wird das Begrenzungselement 74 von der zweiten Begrenzungsposition in die dritte, geöffnete Begrenzungsposition bewegt und von dem Verschlusselement 60 in der geöffneten Position gehalten.

Die Steuereinheit 44 steuert die Antriebseinheit 144 zum Öffnen des Verschlusselements 60 vorzugsweise in Abhängig keit des Sensorsignals der Sensoreinheiten 66 und 68 an.

Die Sensoreinheit 66 ermittelt die geschlossene Position und die Sensoreinheit 68 die geöffnete Position des Ver schlusselements 60. Die Steuereinheit 44 steuert die An triebseinheit 144 insbesondere derart an, dass das Ver schlusselement 60 zur Entnahme der Wertscheine 48 für einen vorbestimmten Zeitraum in der geöffneten Position verbleibt und nach dem voreingestellten Zeitraum in die geschlossene Position bewegt wird. Wertscheine 48, die aus dem Ausgabefach 72 nicht entnommen worden sind, müssen als sogenannte Retracts in den Reject- und Retractbehälter 54 transportiert werden. Zu diesem Zweck ist die Steuereinheit 44 dazu ausgebildet, zu prüfen, ob die Sensoreinheit 142 nach Ablauf des voreingestellten Zeitintervalls das Sensorsignal weiter zur Steuereinheit 44 überträgt. Falls diese Bedingung erfüllt ist, steuert die Steuereinheit 44 die Antriebseinheit 94 derart an, dass das Ablageelement 62 von der Mitnahmeposition in eine Abzugspo sition bewegt wird, in der die Wertscheine 48 mit Hilfe der Abzugsrollen 92, 92a aus dem Ausgabefach 72 entnehmbar sind. Ferner steuert die Steuereinheit 44 die Antriebsein heit 76 derart an, dass die Abzugsrollen 92, 92a zum Trans port der Wertscheine 48 in den Reject-Retractbehälter 54 angetrieben werden.

Figur 13 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Wert scheinausgabeeinheit 116 gemäß einer zweiten Ausführungs form, die zum Einsatz in der Vorrichtung 10 nach Figur 1 alternativ zu der Wertscheinausgabeeinheit 16 nach den Fi guren 2 bis 12 geeignet ist. Elemente mit gleichem Aufbau oder gleicher Funktion haben dieselben Bezugszeichen.

Die Darstellung nach Figur 13 ist eine perspektivische De tailansicht der Wertscheinausgabeeinheit 116 mit geöffnetem Verschlusselement 60. Die Wertscheinausgabeeinheit 116 hat denselben Aufbau und dieselbe Funktion wie die Wertschein ausgabeeinheit 16, jedoch sind die Andruckelemente 96, 97 durch die Andruckelemente 196 und 197 ersetzt worden. Der übrige Aufbau und die übrigen Funktionen sind identisch. Im Unterschied zu den Andruckelementen 96, 97 sind die An druckelemente 196, 197 nicht mit dem Begrenzungselement 76 verbunden sondern sind um eine feste Drehachse (D3 in Figur 18) schwenkbar angeordnet, so dass die Andruckelemente 196, 197 unabhängig vom Begrenzungselement 96 bewegbar sind. In Figur 13 ist ein Wertschein 28 im Ausgabefach 72 angeord net, der durch die Andruckelemente 196, 197 auf dem Abla geelement 62 gehalten bzw. gegen das Ablageelement 62 ge drückt wird. Die Andruckelemente 196, 197 werden mit Hilfe von Federn 220, 221 in der in Figur 13 gezeigten Position des Ablageelements 62 gegen das Ablageelement 62 gedrückt. Zur Führung der Bewegung hat das Andruckelement 196 einen Führungsstab 216, der in eine Führungsöffnung 218 ragt und bei einer Bewegung des Andruckelements 196 entgegen der Fe derkraft und in Richtung der Federkraft geführt wird. Die Feder 220 ist als Spiralfeder ausgebildet und um den Füh rungsstab 216 herum angeordnet. Ein Ende der Feder 220 drückt gegen das Andruckelement 196. Das andere Ende der Feder drückt gegen ein festes Gehäuseteil des Ausgabefachs 62. In gleicher Weise ist beim Andruckelement 197 die Feder 221 um einen Führungsstab 217 herum angeordnet, wobei der Führungsstab 217 in eine Führungsöffnung 219 ragt und bei einer Bewegung des Andruckelements 197 in der Führungsöff nung 219 geführt wird.

Figur 14 zeigt eine perspektivische Detailansicht eines Ausschnitts der Wertscheinausgabeeinheit 116 nach Figur 13. Zur vereinfachten Darstellung und besseren Übersichtlich keit sind mehrere Elemente ausgeblendet worden. Gegenüber der Darstellung nach Figur 13 ist das Begrenzungselement 76 in einer unteren Position angeordnet. Ferner ist im Ausga befach 72 kein Wertschein angeordnet. Die Andruckelemente 196, 197 sind trotz Veränderung der Lage des Begrenzungs elements 76 gegenüber Figur 13 unverändert. Beim Stapeln mehrerer Wertscheine auf dem Ablageelement 62 werden die Andruckelemente 196, 197 angehoben. Die Andruckelemente 196, 197 haben jeweils ein Unterbrechungselement 214, 215. Beim Erreichen einer vorbestimmten Stapelhöhe der auf dem Ablageelement gestapelten Wertscheine 28 tauchen die Unter brechungselemente 214, 215 in dem Erfassungsbereich einer als Lichtschrankenanordnung ausgebildeten Sensoreinheit 198, 199 ein und unterbrechen den Lichtstrahl zwischen dem nicht dargestellten Sender und nicht dargestellten Empfän ger. Dadurch erhält die Steuereinheit 44 durch ein Sensor signal der Sensoreinheiten 198, 199 eine Information, dass eine vorbestimmte Stapelhöhe der im Ausgabefach 72 befind lichen Wertscheine erreicht ist. Auch kann dieses Signal dazu benutzt werden, um die Höhe des Ablageelements 62 bei einer Initialisierung der Wertscheinausgabeeinheit 116 ein zustellen, wie dies für die Wertscheinausgabeeinheit 16 in Verbindung mit den Andruckelementen 96, 97 und Sensorein heiten 98, 99 beschrieben worden ist.

In gleicher Weise wie für die Andruckelemente 96 und 97 der Wertscheinausgabeeinheit 16 beschrieben, befinden sich die Andruckelemente 196, 197 in einer ersten Andruckposition und das Begrenzungselement 74 befindet sich in einer ersten Begrenzungsposition, bevor Wertscheine durch die Wert- scheinausgabeeinheit 116 in dem Ausgabefach 72 abgelegt werden. Dabei kontaktiert das Andruckelement 196, 197 das Ablageelement 62. Wird dem Ausgabefach 72 ein Wertschein 28, 48 zugeführt, wird die Bewegung des Wertscheins durch die Andruckelemente 196, 197 abgebremst bzw. gestoppt. Zu dem lenkt der zugeführte Wertschein 48 das Andruckelement 96 in Richtung der Sensoreinheit 198, 199 aus. Die Andru ckelemente 196, 197 drücken den zugeführten Wertschein 48 schon beim Zuführen in das Ausgabefach 72 gegen das Abla geelement 62 und stellen dadurch eine geordnete Ablage der Wertscheine 28, 48 sicher.

Die zugeführten Wertscheine 2848 bilden einen Wertschein stapel, wobei der oberste Wertschein des Wertscheinstapels mit seiner Vorder- oder Rückseite die Andruckelemente 196, 197 kontaktiert. Je mehr Wertscheine im Ausgabefach 72 ab gelegt werden, desto stärker ist die Auslenkung des Andru ckelements 196, 197 in Richtung der Sensoreinheit 198, 199. Mit Hilfe der Sensoreinheiten 198, 199 wird eine zweite An druckposition der Andruckelemente 196, 197 erfasst, die ei ner voreingestellten Auslenkung der Andruckelemente 196,

197 und somit einer voreingestellten Höhe des Wert scheinstapels entspricht. Hierzu unterbricht das jeweilige Unterbrechungselement 214, 215 die vom Sender der Sen soreinheiten 198, 199 ausgesandten Lichtstrahlen, wobei der jeweilige Empfänger die Unterbrechung detektiert, wodurch der Steuereinheit 44 ein Detektionssignal übermittelt wird.

Die Steuereinheit 44 steuert davon ausgehend die Antriebs einheit 94 an, die das Ablageelement 62 über eine Getriebe anordnung 95 um einen voreingestellten Abstand entgegen der Stapelrichtung RI bewegt. Durch diese Bewegung werden die Andruckelemente 196, 197 aus der zweiten Andruckposition von den Sensoreinheiten 198, 199 weg bewegt, so dass die zweite Andruckposition der Andruckelemente 196, 197 nicht mehr durch die Sensoreinheiten 198, 199 erfasst wird. Da rauf hin können weitere Wertscheine dem Ausgabefach 72 zu geführt werden, wobei der oben beschriebene Vorgang der Be wegung des Ablageelements 62 entgegen der Richtung RI wie derholt wird, wenn die Andruckelemente 196, 197 von den ab gelegten Wertscheinen ein weiteres mal bis in die zweite Andruckposition bewegt werden.

Figur 15 zeigt den Ausschnitt der Wertscheinausgabeeinheit 116 nach Figur 14, wobei das Begrenzungselement 74 die Wertscheinausgabeeinheit 116 ausgeblendet ist.

Figur 16 zeigt eine perspektivische Detailansicht des Abla geelements 74 und der Andruckelemente 196, 197 der Wert- scheinausgabeeinheit 116 nach den Figuren 13 bis 15. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Andruckelemente 196, 197 um eine in Figur 17 dargestellte Schwenkachse D3 und das Andruckelement 74 um eine in Figur 6 gezeigte Schwenkachse D2 schwenkbar angeordnet. Im vorliegenden Aus führungsbeispiel sind die Schwenkachsen D2 und D3 parallel und haben einen Abstand zueinander. Bei anderen Ausfüh rungsbeispielen können die Drehachsen D2 und D3 auch auf einer Geraden liegen, so dass die Andruckelemente 196, 197 und das Begrenzungselement 74 um dieselbe Drehachse ge schwenkt werden. Bei der Wertscheinausgabeeinheit 116 sind weitere Federelemente 222, 223 vorgesehen, die eine Kraft auf das Begrenzungselement 74 in Richtung des Ablageele ments 62 ausüben, so dass das Begrenzungselement 74 sicher in einer unteren Position gehalten wird, wenn Wertscheine im Ablagefach 72 abgelegt werden oder das Verschlusselement 60 verschlossen ist. Wie in Figur 16 zu sehen ist, sind die Unterbrechungselemente 214, 215 durch Öffnungen 224, 226 im Begrenzungselement 74 geführt. Die Unterbrechungselemente 214, 215 sind jeweils mit Führungselementen 227, 228 der Andruckelemente 196, 197 in ihrer Bewegung relativ zum Be grenzungselement 74 geführt, wobei an dem dem Kontaktbe reich mit dem Wertschein 28, 48 des jeweiligen Andruckele ments 196, 197 gegenüberliegenden Ende des Führungselements 227, 228 ein Vorsprung ausgebildet ist, der als Anschlag dient . Durch den Vorsprung wird die Schwenkbewegung der An druckelemente 196, 197 gegenüber dem Begrenzungselement 74 begrenzt, wenn der Vorsprung das Begrenzungselement 74 kon taktiert .

Figur 17 zeigt eine weitere perspektivische Detailansicht des Ablageelements 74 nach Figur 16 ohne Andruckelemente 196, 197.

Figur 18 zeigt eine perspektivische Detailansicht der An druckelemente 196, 197 nach Figur 16.

Figur 19 zeigt einen Ablaufplan eines Verfahrens zur Initi alisierung der Wertscheinausgabeeinheit 16, 116 nach einer der Figuren 2 bis 18. Figur 20 zeigt ausgehend vom Ablauf- plan nach Figur 19 ein Signaldiagramm zur Steuerung der Initialisierung einer Wertscheinausgabeeinheit 16, 116 nach einer der Figuren 2 bis 18.

Der Ablauf der Initialisierung wird mit dem Schritt S1 ge startet. Anschließend wird die untere Position des Abla geelements 62 mit Hilfe der Sensoreinheit 140 erfasst. Hierzu wird erforderlichenfalls das Ablageelement 62 mit Hilfe der Antriebseinheit 96 zum Bewegen des Ablageelements 62 bis in die untere Position bewegt. Anschließend wird im Schritt S3 das Ablageelement 62 mit Hilfe der Antriebsein heit 94 in Richtung des Begrenzungselements 74 verfahren.

Im Schritt S4 wird dann geprüft, ob das Ablageelement 62 so weit in Richtung des Begrenzungselements 74 verfahren ist, bis das Ablageelement 62 die Andruckelemente 96, 97, 196, 197 soweit ausgelenkt hat, dass die Sensoreinheiten 98, 99, 198, 199 das jeweilige Unterbrechungselement 214, 215, 114, 115 detektieren. Wenn beide Sensoreinheiten 98, 99 bzw.

198, 199 eine zweite obere Position der Andruckeinheiten 96, 97, 196, 197 detektieren, wird die Bewegung des Abla geelements 62 in Richtung des Begrenzungselements 74 unter brochen. Anschließend wird das Ablageelement 62 mit Hilfe der Antriebseinheit 94 im Schritt S5 wieder von dem Begren zungselement 74 um eine vorbestimmte Strecke weg bewegt, so dass das Ablageelement 62 dann in der Zuführposition ange ordnet ist, in der eine Ablage von Wertscheinen im Ausgabe fach 72 möglich ist. Der Ablauf der Initialisierung ist dann im Schritt S6 beendet.

In dem in Figur 20 gezeigten Signaldiagramm ist in der obersten Zeile die Ansteuerung der Antriebseinheit 94 zum Bewegen des Ablageelements 62 gezeigt. In Zeile 2 ist der für Schritt S2 relevante Signalverlauf der Sensoreinheit 140 dargestellt, in Zeile 3 der für die Schritte S3 und S4 relevante Signalverlauf der Sensoreinheiten 98, 198, in Zeile 4 der für die Schritte S3 und S4 relevante Signalver lauf der Sensoreinheiten 99, 199 und in Zeile 5 der von der Steuereinheit 44 erzeugte Signalverlauf des Signals des Er- reichens der Zuführposition.

Zum Zeitpunkt TI wird die Antriebseinheit 94 zum Bewegen des Ablageelements 62 derart angesteuert, dass das Abla geelement 62 nach unten in die untere Position verfahren wird. Nachdem mit Hilfe der Sensoreinheit 140 zum Zeitpunkt T2 detektiert wurde (Schritt S2), dass die untere Position des Ablageelements 62 erreicht worden ist, wird das Abla geelement 62 mit Hilfe der Antriebseinheit in Richtung des Begrenzungselements 74 verfahren (Schritt S3), bis die Sen soreinheit 98, 99 bzw. 198, 199 jeweils eine zweite Posi tion der Ablageelemente 96, 97 bzw. 196, 197 detektieren (Schritt S4) und die Bewegungen des Ablageelements 62 zum Zeitpunkt T3 gestoppt wird. Anschließend wird das Abla geelement 62 wieder vom Begrenzungselement 74 weg in Rich tung der unteren Position bewegt. Nachdem die Sensoreinhei ten 98, 99 bzw. 198, 199 zum Zeitpunkt T4 nicht mehr die zweite Position der Andruckelemente 96, 97, 196, 197 zum Zeitpunkt T4 detektieren, wird das Ablageelement 62 um eine voreingestellte Strecke weiter nach unten bewegt. Im vor liegenden Ausführungsbeispiel sind dies 21 Schritte des zum Antrieb des Ablageelements 62 dienenden Schrittmotors. Nach dem Ausführen der gesteuerten Bewegung zum Zeitpunkt T5 er zeugt die Steuereinheit 46 ein Signal, das angibt, dass das Ablageelement 62 die Zuführposition zum Zuführen von Wert- scheinen in das Ablagefach 72 erreicht hat.

Bezugszeichenliste

10 Vorrichtung

12 Kopfmodul

14 Tresormodul

16,116 WertScheinausgabeeinheit

18 Übergabeöffnung

20 bis 26 Wertscheinkassette 28, 48, 50 Wertschein 30 bis 36 Vereinzelungseinheit

40 Transportpfad

42, 66, 68, 98, 99, 140 142, 144, 198, 199 Sensoreinheit

44 Steuereinheit

46 Weicheneinheit

52 Zwischenspeicher

54 Reject- und Retractbehälter

60 Verschlusselement

62 Ablageelement

64, 164 Aussparung

70 Transporteinheit Umlenkrolle Ausgabefach Transportriemen Begrenzungselement, 94, 144 Antriebseinheit , 82 Welle , 92a Abzugsrolle , 84a, 86, 86a Transportrolle , 88a, 88b Flügelrad

Andruckrolle , 93a, 93b, 93c Abzugsmittel

Getriebeanordnung, 97, 196, 197 Andruckelement 0 Rippenelement , 103 Eingriffselement6, 108, 220 , 221, , 223 Feder ,115, 214, 215 Unterbrecherelement0, 112 Sender 1, 113 Empfänger 122 Bodenelement

124 Abdeckelement

130 Spitze

132 Vorsprung

216, 217 Führungsstab 218, 219 Führungsöffnung 224, 226 Öffnung 227, 228 Führungselement Dl, D2, D3 Drehachse RI, R2, TI Richtung Sl, S2 Schwenkradius