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Patent Searching and Data


Title:
ASSEMBLY FOR A HYBRID DRIVETRAIN OF A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/009304
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an assembly for a hybrid drivetrain of a motor vehicle, comprising a first torque transmission device and a second torque transmission device connected thereto so as to transmit torque, wherein: the first torque transmission device is arranged so as to be axially spaced apart from the second torque transmission device; the second torque transmission device has a smaller radial extension than the first torque transmission device; an installation space for a drivetrain device is defined radially above the second torque transmission device such that said drivetrain device is delimited axially by the first torque transmission device; a spacer device is arranged between the two torque transmission devices in the torque transmission path for axial spacing, which spacer device is designed such that an axially definable minimum spacing between the defined installation space and the first torque transmission device is maintained; and the spacer device has a balancing device for compensating for imbalance at least of the assembly.

Inventors:
SIEMENS KYRILL (DE)
KNAUS NIKOLAJ (DE)
LOBENSTEIN MARTIN (DE)
STRUCK CHRISTIAN (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/070186
Publication Date:
January 21, 2021
Filing Date:
July 16, 2020
Export Citation:
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Assignee:
ZAHNRADFABRIK FRIEDRICHSHAFEN (DE)
International Classes:
F16F15/12; F16F15/123; F16F15/134; F16F15/14; F16F15/20; F16F15/32
Foreign References:
CN109416114A2019-03-01
DE102015204320A12016-09-15
DE102014203470A12015-08-27
DE102013223758A12014-05-22
DE102014220506A12016-04-14
US20080017157A12008-01-24
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Claims:
Patentansprüche

1. Baugruppe (100) für einen Hybrid-Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, umfas send

eine erste Drehmomentübertragungseinrichtung (2) und

eine damit drehmomenttechnisch verbundene zweite Drehmomentübertragungs einrichtung (3), wobei die erste Drehmomentübertragungseinrichtung (2) von der zweiten Drehmomentübertragungseinrichtung (3) axial beabstandet angeordnet ist, und wobei die zweite Drehmomentübertragungseinrichtung (3) eine kleinere radiale Erstreckung (50) aufweist als die erste Drehmomentübertragungseinrich tung (2) und wobei in radialer Richtung oberhalb der zweiten Drehmomentüber tragungseinrichtung (3) ein Bauraum (8) für eine Antriebsstrangeinrichtung vor gegeben ist, derart, dass dieser in axialer Richtung durch die erste Drehmomen tübertragungseinrichtung (2) begrenzt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Distanzeinrichtung (1 ) im Drehmomentübertragungsweg zwischen den bei den Drehmomentübertragungseinrichtungen (2, 3) zur axialen Beabstandung angeordnet ist, welche so ausgebildet ist, dass ein axialer vorgebbarer Minimal abstand zwischen vorgegebenem Bauraum (8) und erster Drehmomentübertra gungseinrichtung (2) eingehalten wird und dass die Distanzeinrichtung (1 ) eine Wuchteinrichtung (4, 5) zum Kompensieren einer Unwucht zumindest der Bau gruppe (100) aufweist.

2. Baugruppe gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzein richtung (1 ) in radialer Richtung unterhalb des Bauraums (8) angeordnet ist.

3. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -2, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzeinrichtung (1 ) sich in radialer Richtung zwischen erster und zweiter Drehmomentübertragungseinrichtung (2, 3) erstreckt.

4. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -3, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzeinrichtung (1 ) einen axialen Versatz (1 b) in radialer Richtung aufweist.

5. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -4, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzeinrichtung (1 ) in Umfangsrichtung zumindest eine Aussparung (4) und/oder eine Vertiefung (7) aufweist.

6. Baugruppe gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzein richtung (1 ) im Bereich zumindest einer Aussparung (4) zur Aufnahme einer Zu satzmasse (5) ausgebildet ist.

7. Baugruppe gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest ei ne Aussparung (4) zur Bereitstellung einer Klemm- und/oder Klipsverbindung (6) ausgebildet ist.

8. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -7, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzeinrichtung (1 ) zumindest eine separat angeordnete Zusatzmasse (5) aufweist.

9. Baugruppe gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest ei ne Zusatzmasse (5) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist.

10. Baugruppe gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumin dest eine Zusatzmasse (5) einen horizontalen Schenkel (5d) aufweist.

11. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -10, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzeinrichtung (1 ) eine über ihre radiale Erstreckung gleichbleibende axi ale Dicke (9) aufweist.

12. Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -11 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der zumindest zwei Drehmomentübertragungseinrichtungen (2, 3) als Tilger ausgebildet ist.

13. Antriebsstrang, insbesondere Hybrid-Antriebsstrang, eines Kraftfahrzeugs mit ei ner Baugruppe gemäß einem der Ansprüche 1 -12.

Description:
Baugruppe für einen Hybrid-Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs

Die Erfindung betrifft eine Baugruppe für einen Hybrid-Antriebsstrang eines Kraft fahrzeugs, umfassend eine erste Drehmomentübertragungseinrichtung und eine da mit drehmomenttechnisch verbundene zweite Drehmomentübertragungseinrichtung, wobei die erste Drehmomentübertragungseinrichtung von der zweiten Drehmomen tübertragungseinrichtung axial beabstandet angeordnet ist, und wobei die zweite Drehmomentübertragungseinrichtung eine kleinere radiale Erstreckung aufweist als die erste Drehmomentübertragungseinrichtung und wobei in radialer Richtung ober halb der zweiten Drehmomentübertragungseinrichtung ein Bauraum für eine An triebsstrangeinrichtung vorgegeben ist, derart, dass dieser in axialer Richtung durch die erste Drehmomentübertragungseinrichtung begrenzt wird.

Die Erfindung betrifft weiter einen Antriebsstrang, insbesondere einen Hybrid- Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einer Baugruppe.

Obwohl die vorliegende Erfindung allgemein auf beliebige Drehmomentübertra gungseinrichtungen anwendbar ist, wird die vorliegende Erfindung in Bezug auf Drehmomentübertragungseinrichtungen in Form von Schwingungsdämpfern be schrieben.

Hybrid-Fahrzeuge weisen, wie auch konventionelle Kraftfahrzeuge, einen Antriebs strang auf, der Schwingungseinträgen von Antriebsmaschinen ausgesetzt ist. In be kannter Weise wird hierzu ein Schwingungsentkopplungssystem in den Drehmomen tübertragungsweg des Antriebsstrangs eingebracht, beispielsweise ein Zweimassen- Schwungrad, ein Tilger und ein Torsionsdämpfer mit einem Innenlamellenträger für eine Kupplung. Herstellungsbedingt weisen die einzelnen Elemente des Schwin gungsentkopplungssystems geometrische Abweichungen auf, die eine Unwucht ver ursachen. Zur Kompensation der Unwucht ist es bekannt geworden, Zusatzmassen sowohl am Tilger als auch am Innenlamellenträger anzuordnen. Nachteilig dabei ist, dass die Anordnung zweier Massen, von denen die am Innenlamellenträger übli cherweise konstruktionsbedingt radial weit innen anordnet ist, und damit entspre chend groß dimensioniert werden muss, um eine ausreichende Kompensation der Unwucht bereitzustellen, kompliziert und aufwendig ist.

Aus der DE 10 2014 220 506 A1 ist eine Fliehkraftpendeleinrichtung mit einer Schutzeinrichtung, an der auf ihrer axialen dem Fliehkraftpendel abgewandten Seite zum Ausgleichen einer Unwucht eine Zusatzmasse angeordnet ist, bekannt gewor den. Die Schutzeinrichtung umgibt dabei die Fliehkraftpendeleinrichtung in radialer und axialer Richtung.

Aus der US 2008/0017157 A1 ist weiter eine Zusatzmasse bekannt geworden, die auf der radialen Außenseite eines Gehäuses eines Vibrationsdämpfers zum Un wuchtausgleich angeordnet wird.

Neben der genannten Unwucht sind Baugruppen auch an unterschiedlichste Kun denanforderungen anzupassen. Zwar kann meistens die grundlegende Konstruktion der Baugruppe beibehalten werden, jedoch sind beispielsweise erheblich abwei chende Forderungen in Bezug auf die jeweilige Anbindung sowie an den jeweiligen Bauraum, insbesondere für die Tilger und eine elektrische Maschine zu berücksichti gen. So muss beispielsweise in besonders aufwendiger Weise die Baugruppe indivi duell ausgelegt werden, um jeweilige Minimalabstände zu anderen Bauteilen einzu halten, indem individuelle Distanzelemente eingefügt werden, die wiederum aufwen dig einen individuellen Unwuchtausgleich erfordern.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Baugruppe für einen Hybrid-Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs und einen Antriebsstrang, insbesondere einen Hybrid-Antriebsstrang, eines Kraftfahrzeugs mit einer Baugruppe bereitzustel len, welche eine einfache Anpassung an individuelle axiale Abstände ermöglicht und gleichzeitig die Baugruppe hinsichtlich ihrer Unwucht minimiert. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative Baugruppe für einen Hybrid- Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs und einen alternativen Antriebsstrang, insbe sondere Hybrid-Antriebsstrang, eines Kraftfahrzeugs mit einer Baugruppe, anzuge ben.

In einer Ausführungsform löst die vorliegende Erfindung die vorstehend genannten Aufgaben bei einer Baugruppe für einen Hybrid-Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, umfassend eine erste Drehmomentübertragungseinrichtung und eine damit drehmo menttechnisch verbundene zweite Drehmomentübertragungseinrichtung, wobei die erste Drehmomentübertragungseinrichtung von der zweiten Drehmomentübertra gungseinrichtung axial beabstandet angeordnet ist, und wobei die zweite Drehmo mentübertragungseinrichtung eine kleinere radiale Erstreckung aufweist als die erste Drehmomentübertragungseinrichtung und wobei in radialer Richtung oberhalb der zweiten Drehmomentübertragungseinrichtung ein Bauraum für eine Antriebsstran- geinrichtung vorgegeben ist, derart, dass dieser in axialer Richtung durch die erste Drehmomentübertragungseinrichtung begrenzt wird,

dadurch, dass

eine Distanzeinrichtung im Drehmomentübertragungsweg zwischen den beiden Drehmomentübertragungseinrichtungen zur axialen Beabstandung angeordnet ist, welche so ausgebildet ist, dass ein axialer vorgebbarer Minimalabstand zwischen vorgegebenem Bauraum und erster Drehmomentübertragungseinrichtung eingehal ten wird und dass die Distanzeinrichtung eine Wuchteinrichtung zum Kompensieren einer Unwucht zumindest der Baugruppe aufweist.

In einer weiteren Ausführungsform löst die vorliegende Erfindung die vorstehend ge nannten Aufgaben durch einen Antriebsstrang, insbesondere einen Hybrid- Antriebsstrang, eines Kraftfahrzeugs mit einer Baugruppe gemäß einem der Ansprü che 1 -12.

Einer der damit erzielten Vorteile ist, dass durch die Distanzeinrichtung einerseits der Wuchtvorgang, anderseits die Beabstandung zu anderen Elementen der Baugruppe auf einfache Weise durch eine einzige Einrichtung ermöglicht wird. Damit ist eine einfache und kostengünstige Herstellung der Baugruppe bzw. des Antriebsstrangs möglich, gleichzeitig jedoch auch eine hohe Flexibilität in Bezug auf die Anpassung an unterschiedlichste Kundenanforderungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein nahezu einheitlicher Herstellungsprozess für die Baugruppe bzw. den Antriebsstrang ermög licht wird.

Weitere Merkmale, Vorteile und weitere Ausführungsformen der Erfindung sind im Folgenden beschrieben oder werden dadurch offenbar.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Distanzeinrichtung in radialer Rich tung unterhalb des Bauraums angeordnet. Damit wird ein kompakter Bauraum für die Distanzeinrichtung und ein vergrößerter vorgebbarer Bauraum für die vorgesehene Antriebsstrangeinrichtung bereitgestellt.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung erstreckt die Distanzeinrichtung sich in radialer Richtung zwischen erster und zweiter Drehmomentübertragungsein richtung. Damit kann der für die Baugruppe zur Verfügung stehende Bauraum effi zient ausgenutzt werden, ohne diesen in radialer Richtung zu vergrößern. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Distanzeinrichtung einen axialen Versatz in radialer Richtung auf. Einer der damit erzielten Vorteile ist, dass damit die Distanzeinrichtung an unterschiedliche Ausbildungen der beiden Drehmo mentübertragungseinrichtungen anpassbar ist, gleichzeitig eine effiziente Nutzung des für die Baugruppe zur Verfügung stehenden, üblicherweise sehr beschränkten Bauraums ermöglicht wird. Die Herstellung der Distanzeinrichtung, insbesondere des Versatzes, kann mittels Tiefziehen erfolgen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Distanzeinrichtung in Umfangsrichtung zumindest eine Aussparung und/oder eine Vertiefung auf. Damit kann auf besonders einfache Weise eine Unwucht durch Masseabtrag kompensiert bzw. ausgeglichen werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist die Distanzeinrichtung im Be reich zumindest einer Aussparung zur Aufnahme einer Zusatzmasse ausgebildet. Damit kann auf besonders einfache Weise eine Unwucht durch eine Zusatzmasse kompensiert bzw. ausgeglichen werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist die zumindest eine Aussparung zur Bereitstellung einer Klemm- und/oder Klipsverbindung ausgebildet. Vorteil hier von ist eine einfache, schnelle und kostengünstige nachträgliche und lösbare Anord nung einer Zusatzmasse zum Unwuchtausgleich.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Distanzeinrichtung zu mindest eine separat angeordnete Zusatzmasse auf. Damit kann ein Unwuchtaus gleich auf besonders einfache Weise durch Anordnen einer Zusatzmasse erfolgen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist die zumindest eine Zusatzmas se im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Damit ist eine einfache Einbringung der Zu satzmasse in eine Aussparung möglich. Darüber hinaus kann durch die U-Form ein wesentlicher Teil der Zusatzmasse weiter radial außen angeordnet werden, sodass ein höheres Massenträgheitsmoment bereitgestellt werden kann.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die zumindest eine Zusatz masse einen horizontalen Schenkel auf. Damit wird einerseits die Handhabbarkeit der Zusatzmasse beim Einbringen in die Aussparung verbessert, andererseits kann durch den horizontalen Schenkel mehr Zusatzmasse bereitgestellt werden. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Distanzeinrichtung eine über ihre radiale Erstreckung gleichbleibende axiale Dicke auf. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung der Distanzeinrichtung.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist zumindest eine der zumindest zwei Drehmomentübertragungseinrichtungen als Tilger ausgebildet. Damit kann eine Schwingungsdämpfungsbaugruppe zur Verfügung gestellt werden.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unter ansprüchen, aus den Zeichnungen und aus der dazugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläu ternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungen und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung nä her erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funk tional gleiche Bauteile oder Elemente beziehen.

Dabei zeigt in schematischer Darstellung

Figur 1 eine Baugruppe im Querschnitt gemäß einer Ausführungsform der vor liegenden Erfindung;

Figur 2 eine Zusatzmasse gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Er findung;

Figur 3 eine Distanzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegen den Erfindung; und

Figur 4 eine Baugruppe im Querschnitt gemäß einer Ausführungsform der vor liegenden Erfindung. Figur 1 zeigt eine Baugruppe im Querschnitt gemäß einer Ausführungsform der vor liegenden Erfindung.

Im Detail ist in Figur 1 eine Baugruppe 100 gezeigt. Die Baugruppe 100 weist einen Tilger 2 mit einfach paketierten Fliehgewichten 2a auf, die mittels Bahnblechen 2b geführt sind. Der Ausgang des Tilgers 2 ist drehmomenttechnisch mit dem Eingang eines Torsionsdämpfers 3 verbunden, der in bekannter Weise aufgebaut ist. Ober halb des Torsionsdämpfers 3 ist ein Bauraum 8 vorgesehen, in dem eine elektrischen Maschine angeordnet werden soll. Die radiale Erstreckung 51 des Tilgers 2 ist dabei größer als die radiale Erstreckung 50 des Torsionsdämpfers 3.

Zur axialen Beabstandung von Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 ist eine in entspre chender axialer Dicke 9 ausgebildete Distanzeinrichtung 1 zwischen Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 angeordnet. Die Distanzeinrichtung 1 ist hierbei ringförmig aus gebildet und - wie auch Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 - um eine Drehachse 10 drehbar. Die Distanzeinrichtung 1 erstreckt sich dabei nicht nur in axialer Richtung, sondern hauptsächlich in radialer Richtung, wobei die Distanzeinrichtung 1 immer die gleiche axiale Dicke 9 aufweist. Hierbei ergeben sich im Wesentlichen drei Abschnit te 1a, 1 b, 1 c. Zunächst verläuft die Distanzeinrichtung 1 mit einem radialen Abschnitt 1 a beginnend an dem Ausgang des Tilgers 2 nach außen. Anschließend weist die Distanzeinrichtung einen axialen Versatzabschnitt 1 b weg von dem Tilger 2 auf und verläuft dann wieder in radialer Richtung weiter nach außen parallel zur Erstreckung der Bahnbleche 2b und der Fliehgewichte 2a des Tilgers 2. Auf radialer Höhe der Fliehgewichte 2a weist die Distanzeinrichtung 1 in Umfangsrichtung regelmäßig an geordnete Aussparungen 4 auf, in die Zusatzmassen 5 eingebracht und darin festge legt sind, beispielsweise mittels einer Klipsverbindung. Hierbei kann in die Ausspa rung 4 nicht nur eine Zusatzmasse 5, sondern an deren radial inneren und äußeren Ende jeweils eine weitere Zusatzmasse 5 angeordnet sein. Damit diese bei einer Drehbewegung nicht verrutschen, kann zwischen den beiden Zusatzmassen 5 ein Abstandshalter angeordnet oder eingebracht sein.

Figur 2 zeigt eine Zusatzmasse gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Er findung.

Im Detail ist in Figur 2 eine Zusatzmasse 5 zum Einklipsen in eine Aussparung ge zeigt. Die Zusatzmasse 5 ist dabei im Wesentlichen U-förmig ausgebildet mit zwei vertikalen Schenkeln 5a, 5c, die mittels eines runden Schenkels 5b verbunden sind. Der rechte vertikale Schenkel 5c weist an seinem oberen Ende einen horizontalen Vorsprung oder Schenkel 5d auf. Weiter weist die Zusatzmasse 5 randseitig nach innen erstreckende Vorsprünge als Teil einer Klipsverbindung 6 auf. Diese sollen die Zusatzmasse 5 in der Aussparung 4 gegen Verrutschen sichern.

Figur 3 zeigt eine Distanzeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Im Detail ist in Figur 3 eine Distanzeinrichtung 1 in Form eines Rings gezeigt. Die Distanzeinrichtung 1 weist dabei analog zu der Distanzeinrichtung 1 gemäß Figur 1 drei Abschnitte 1 a, 1 b, 1 c auf. Im Bereich der radialen Außenseite des Rings sind umfänglich in regelmäßiger Weise in 45 Grad-Abständen gerundete rechteckförmige Aussparungen 4 angeordnet, die zur Aufnahme einer Zusatzmasse 5 dienen, bei spielsweise einer Zusatzmasse gemäß Figur 2.

Figur 4 zeigt eine Baugruppe im Querschnitt gemäß einer Ausführungsform der vor liegenden Erfindung.

Im Detail ist in Figur 4 eine Baugruppe 100 gezeigt. Die Baugruppe 100 weist einen Tilger 2 mit einfach paketierten Fliehgewichten 2a auf, die mittels Bahnblechen 2b geführt sind. Der Ausgang des Tilgers 2 ist drehmomenttechnisch mit dem Eingang eines Torsionsdämpfers 3 verbunden, der in bekannter Weise aufgebaut ist. Ober halb des Torsionsdämpfers 3 ist ein Bauraum 8 vorgesehen, in dem eine elektrischen Maschine angeordnet werden soll. Die radiale Erstreckung 51 des Tilgers 2 ist dabei größer als die radiale Erstreckung 50 des Torsionsdämpfers 3.

Zur axialen Beabstandung von Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 ist eine in entspre chender axialer Dicke 9 ausgebildete Distanzeinrichtung 1 zwischen Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 angeordnet. Die Distanzeinrichtung 1 ist hierbei - wie auch Tilger 2 und Torsionsdämpfer 3 - ringförmig ausgebildet und um eine Drehachse 10 dreh bar. Die Distanzeinrichtung 1 erstreckt sich dabei nicht nur in axialer Richtung, son dern hauptsächlich in radialer Richtung. Hierbei ergeben sich im Wesentlichen drei Abschnitte 1 a, 1 b, 1 c, wobei die Distanzeinrichtung 1 immer die gleiche axiale Dicke 9 aufweist. Zunächst verläuft die Distanzeinrichtung 1 mit einem radialen Abschnitt 1 a beginnend an dem Ausgang des Tilgers 2 radial nach außen. Anschließend weist die Distanzeinrichtung einen axialen Versatzabschnitt 1 b weg von dem Tilger 2 auf und verläuft dann wieder in radialer Richtung weiter nach außen parallel zur Erstre ckung der Bahnbleche 2b und der Fliehgewichte 2a des Tilgers 2. Auf radialer Höhe der Fliehgewichte 2a weist die Distanzeinrichtung in Umfangsrichtung eine Zusatz masse 5, die beispielsweise mittels einer Schweißverbindung 7 an der Distanzein- richtung 1 nachträglich angeordnet wurde, auf. Zusätzlich können ebenfalls analog zur Figur 1 Aussparungen und insbesondere Zusatzmassen zur Massenträgheits momenterhöhung und/oder zur Unwuchtkompensation angeordnet werden.

Als Materialen für die Distanzeinrichtung und für die Zusatzmasse ist beispielsweise Stahl, insbesondere Edelstahl denkbar.

Zusammenfassend weist zumindest eine der Ausführungsformen der Erfindung zu mindest die folgenden Vorteile auf:

Unwuchtausgleich

Erhöhung des Massenträgheitsmoments

Hohe Flexibilität

Einfache, kostengünstige Herstellung

Einfache Aufbringung bzw. Anordnung der Zusatzmasse

Niedriger Materialverbrauch

Effektive Nutzung des Bauraums oberhalb des Torsionsdämpfers mög lich

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele be schrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modi fizierbar.

Bezugszeichen

Distanzeinrichtung

a, 1 b, 1c radialer Abschnitt

Tilger

a Fliehgewichte

b Bahnblech

Torsionsdämpfer

Aussparung

Zusatzmassea, 5b, 5c, 5d Schenkel

Klipsverbindung

Schweißverbindung

Bauraum

axiale Dicke0 Drehachse

0, 51 Radius

00 Baugruppe

01 Zweimassenschwungrad