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Title:
BELT TENSIONING ROLLER FOR A TRACTION MECHANISM, AND METHOD FOR PRODUCING A BELT TENSIONING ROLLER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/104563
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a belt tensioning roller for a traction mechanism, comprising a ring element (1) with an outer circumferential surface (2), which is designed to receive a belt, and an inner circumferential surface (3), which is designed to receive a mounting, wherein at least one part (4) of the ring element (1) is additively manufactured, said additively manufactured part (4) of the ring element (1) having nanoparticles (5). The invention additionally relates to a method for producing such a belt tensioning roller.

Inventors:
GERHARD DANIEL (DE)
BARTELS DOMINIC (DE)
Application Number:
PCT/DE2020/100930
Publication Date:
June 03, 2021
Filing Date:
November 02, 2020
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG (DE)
UNIV FRIEDRICH ALEXANDER ER (DE)
International Classes:
F16H7/12; B28B1/00; B33Y10/00; F16H55/36; F16H55/48
Domestic Patent References:
WO2008110241A22008-09-18
Foreign References:
DE102011003020A12012-07-26
DE102015108646A12016-12-01
DE102006039363A12008-03-06
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Claims:
Patentansprüche

1. Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb, umfassend ein Ringelement (1 ) mit ei ner Außenumfangsfläche (2), die zur Aufnahme eines Riemens eingerichtet ist, und einer Innenumfangsfläche (3), die zur Aufnahme eines Lagers eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil (4) des Ringelements (1) additiv hergestellt ist, wobei der additiv hergestellte Teil (4) des Ringelements (1) Nanoparti- kel (5) aufweist.

2. Bandspannrolle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Nanopartikel (5) inhomogen in dem additiv her gestellten Teil (4) des Ringelements (1) verteilt sind.

3. Bandspannrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Nanopartikel (5) in einem dem Rin gelement (1) zugewandten Abschnitt des additiv hergestellten Teils (4) des Ringele ments (1) geringer ist als der Anteil der Nanopartikel (5) in einem dem Ringelement (1) abgewandten Abschnitt des additiv hergestellten Teils (4) des Ringelements (1).

4. Bandspannrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der additiv hergestellte Teil (4) des Ringelements (1) aus dem gleichen Werkstoff wie das Ringelement (1) ausgebildet ist.

5. Bandspannrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nanopartikel (5) einen keramischen Anteil, ins besondere einen karbidischen Anteil, aufweisen.

6. Bandspannrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der additiv hergestellte Teil (4) des Ringelements (1) zumindest teilweise mittels eines pulverbasierten additiven Fertigungsverfahrens her gestellt ist. 7. Bandspannrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der additiv hergestellte Teil (4) des Ringelements (1) zumindest teilweise an der Außenumfangsfläche (2) und/oder an der Innenumfangs fläche (3) des Ringelements (1) ausgebildet ist.

8. Bandspannrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (1) mindestens zwei umlaufend ausgebildete Kammern (6a, 6b, 6c) aufweist, insbesondere wobei jede der zwei Kammern (6a, 6b, 6c) einen dreieckigen Querschnitt aufweist.

9. Bandspannrolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (6a, 6b, 6c) derart am Ringelement (1) ausgebildet sind, dass das Ringelement (1) im Wesentlichen einen trapezförmigen Querschnitt aufweist.

10. Verfahren zur Herstellung einer Bandspannrolle gemäß einem der vorherge henden Ansprüche, wobei zunächst ein Ringelement (1) mit einer Außenumfangsflä che (2) und einer Innenumfangsfläche (3) ausgebildet wird, wobei danach zumindest ein Teil (4) des Ringelements (1) durch additive Fertigung am Ringelement (1) ausge- bildet wird, wobei der additiv hergestellte Teil (4) des Ringelements (1 ) Nanopartikel (5) aufweist.

Description:
Bandspannrolle für einen Zuqmitteltrieb sowie

Verfahren zur Herstellung einer Bandspannrolle

Die Erfindung betrifft eine Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Bandspannrolle. Bandspannrollen führen und spannen Antriebsriemen beispielsweise in Textilmaschinen, Spinnmaschinen und Zwirnma schinen.

Beispielsweise geht aus der DE 102006039363 A1 eine Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb hervor, die eine aus Kunststoff hergestellte und eine Lagerung außen seitig umschließende Laufrolle umfasst. Über eine Verschraubung ist die Lagerung lösbar an einem Maschinenteil befestigt. Eine Mantelfläche bildende Lauffläche der Bandspannrolle weist eine PVD-Beschichtung auf.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Bandspannrolle wei terzuentwickeln. Insbesondere soll die Verschleißfestigkeit der Bandspannrolle erhöht werden.

Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der Patentansprüche 1 und 10. Be vorzugte Ausführungsformen sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.

Eine erfindungsgemäße Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb umfasst ein Ringele ment mit einer Außenumfangsfläche, die zur Aufnahme eines Riemens eingerichtet ist, und einer Innenumfangsfläche, die zur Aufnahme eines Lagers eingerichtet ist, wobei zumindest ein Teil des Ringelements additiv hergestellt ist, wobei der additiv hergestellte Teil des Ringelements Nanopartikel aufweist.

Mit anderen Worten wird das Ringelement derart durch ein additives Fertigungsver fahren nachbearbeitet bzw. ergänzt, dass zumindest an einem Teil des Ringelements, durch Ablagern von Material, umfassend Nanopartikel, ein Aufbau entsteht. Ebenso kann das Ringelement vollständig durch ein additives Fertigungsverfahren hergestellt werden, bei dem durch Ablagern von Material mit Nanopartikel der Aufbau entsteht. Unter einer additiven Fertigung eines Teils des Ringelements ist zu verstehen, dass zumindest ein Abschnitt des Ringelements, insbesondere ein Teil der Oberfläche des Ringelements in einem additiven Verfahren, also einem schichtweisen Aufbau des Bauteils hergestellt ist. Dieser additiv hergestellte Teil des Ringelements kann annä hernd oder exakt dem darunter befindlichem Substrat, also der Grenzfläche am Rin gelement folgen oder eine andere Form aufweisen. Mithin decken die durch additive Fertigung aufgebrachten Nanopartikel im Gegensatz zu Beschichtungsverfahren nicht nur die Oberfläche ab, sondern können auch einer komplexen dreidimensionalen Ge ometrie folgen. Durch den Einsatz der additiven Fertigung können Nanopartikel in Be reiche am Ringelement eingebracht werden, die für konventionelle Fierstellungsver fahren schwer oder nach aktuellem Stand der Technik nicht zugänglich sind.

Nanopartikel sind Teilchen bzw. Partikel, die eine Kantenlänge oder einen Durchmes ser von 1 Nanometer bis 1000 Nanometer aufweisen. Die Nanopartikel sind dazu ein gerichtet, die Verschleißbeständigkeit und/oder die Flärte des Ringelements zu erhö hen. Somit entsteht ein Ringelement, insbesondere eine Bandspannrolle, die lokal ei ne erhöhte Verschleißbeständigkeit aufweist, wobei an anderen Stellen unter Um ständen völlig andere Eigenschaften erzielbar sind, beispielsweise eine hohe Duktili tät. Insbesondere ist das Ringelement aus einem Grundmaterial ausgebildet, wobei in Bereichen, die aufgrund der Anforderungen eine höhere Verschleißbeständigkeit be nötigen, lokal Nanopartikel durch additive Fertigung eingebracht werden, sodass dort die Verschleißbeständigkeit erhöht wird. Gegenüber Beschichtungsverfahren können somit auch nur gezielt an notwendigen Flächen andere Eigenschaften erzeugt wer den.

Vorzugsweise sind die Nanopartikel inhomogen in dem additiv hergestellten Teil des Ringelements verteilt. Unter einer inhomogenen Verteilung der Nanopartikel in dem additiv hergestellten Teil des Ringelements ist eine ungleichmäßige Verteilung der Nanopartikel zu verstehen. Beispielsweise ist der Anteil der Nanopartikel an einem dem Ringelement zugewandten Abschnitt des additiv hergestellten Teils des Rin gelements geringer als der Anteil der Nanopartikel an einem dem Ringelement abge wandten Abschnitt des additiv hergestellten Teils des Ringelements. Mit anderen Wor ten kann die Konzentration der Nanopartikel im additiv hergestellten Teil des Rin gelements sich von Schicht zu Schicht unterscheiden, wobei sie bevorzugt mit jeder Schicht zunimmt. Durch eine zunehmende Konzentration von Nanopartikel ergibt sich der Vorteil, dass keine harten Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialeigen schaften erzielt werden. Insbesondere kann dadurch ein Kompromiss zwischen hoher Verschleißfestigkeit an der Oberfläche bei ausreichender Duktilität im Bauteilinneren erzielt werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der additiv hergestellte Teil des Ringelements aus dem gleichen Werkstoff wie das Ringelement ausgebildet. Alternativ ist der additiv hergestellte Teil des Ringelements aus einem anderen Werk stoff wie das Ringelement ausgebildet. Insbesondere ist das Ringelement aus einer Leichtmetalllegierung, beispielsweise einer Aluminiumlegierung ausgebildet. Alumini um ist im Gegensatz zu Stahl relativ weich und weniger verschleißbeständig. Jedoch hat Aluminium eine geringere Dichte als Stahl, sodass ein Ringelement aus Alumini um bei gleichen Abmaßen ein geringeres Gewicht aufweist. Durch Ausbildung des Ringelements aus Aluminium und additiver Herstellung eines Teils des Ringelements, das einer stärkeren Oberflächenbeanspruchung ausgesetzt ist, können die Vorteile einer geringen Masse und erhöhten Verschleißbeständigkeit kombiniert werden.

Insbesondere weisen die Nanopartikel einen keramischen Anteil auf. Beispielsweise weisen die Nanopartikel einen kohlenstoffbasierten Anteil auf. Insbesondere sind die Nanopartikel als Karbidteilchen ausgebildet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungs form sind die Nanopartikel als Keramikteilchen ausgebildet. Insbesondere weisen die Nanopartikel eine Kantenlänge bzw. einen Durchmesser von 10 Nanometer bis 500 Nanometer auf. Durch Zugabe höherschmelzender Nanopartikel, beispielsweise auf Karbidbasis, kann eine Erhöhung der Härte und der damit verbundenen Verschleiß beständigkeit durch Dispersionshärtung und Kornverfeinerung erzielt werden.

Bevorzugt ist der additiv hergestellte Teil des Ringelements zumindest teilweise mit tels eines pulverbasierten additiven Fertigungsverfahrens, insbesondere Laserstrahl schmelzen im Pulverbett, Laserpulverauftragsschweißen oder 3D-Drucken (Binder Jetting), hergestellt. Bei dem Laserstrahlschmelzen im Pulverbett und Laserpulverauf tragsschweißen wird ein Pulver an der Oberfläche des Ringelements, die später eine Grenzfläche zwischen dem Ringelement und dem additiv hergestellten Teil des Rin gelements bildet, aufgebracht, aufgeschmolzen und stoffschlüssig verbunden. Beim 3D-Drucken wird ein pulverförmiges Ausgangsmaterial an ausgewählten Stellen mit einem Binder verklebt, um zumindest einen Teil des Ringelements zu erzeugen. Schicht für Schicht wird das Ringelement erweitert, wobei gezielte Formen ausgebil det und Nanopartikel im Gefüge eingebracht werden. Insbesondere ist das Ringele ments vollständig mittels des pulverbasierten additiven Fertigungsverfahrens, insbe sondere Laserstrahlschmelzen im Pulverbett, Laserpulverauftragsschweißen oder 3D- Drucken, hergestellt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der additiv hergestellte Teil des Ringelements zumindest teilweise an der Außenumfangsfläche und/oder an der Innenumfangsfläche des Ringelements ausgebildet. Beispielsweise ist zumindest eine Schicht an dem Ringelement additiv hergestellt. Bevorzugt sind eine Vielzahl von Schichten an dem Ringelement additiv hergestellt, wobei mit jeder Schicht die Kon zentration von Nanopartikel in dem additiv hergestellten Teil zunimmt. Alternativ kann die Konzentration von Nanopartikel mit jeder Schicht abnehmen.

Vorzugsweise weist das Ringelement - im Querschnitt parallel zur Rotationsachse der Bandspannrolle gesehen - mindestens zwei umlaufend ausgebildete Kammern auf. Insbesondere weist jede der mindestens zwei Kammern einen dreieckigen oder annä hernd dreieckigen Querschnitt auf. Bevorzugt weist das Ringelement - im Querschnitt parallel zur Rotationsachse der Bandspannrolle gesehen - drei umlaufend ausgebilde te Kammern auf. Insbesondere weist jede der drei Kammern einen dreieckigen Quer schnitt aufweist. Unter einem im Wesentlichen oder annähernd dreieckigen Quer schnitt ist zu verstehen, dass die Ecken des jeweiligen Dreiecks nicht nur spitz, son dern auch abgerundet ausgebildet sein können. Vorzugsweise sind zwei der drei drei eckigen Querschnitte identisch ausgebildet, wobei der dritte dreieckige Querschnitt räumlich zwischen den beiden identisch ausgebildeten dreieckigen Querschnitten an geordnet ist. Insbesondere sind die drei Kammern über Ausnehmungen miteinander verbunden. Die Ausnehmungen sind zur Durchführung von Pulver bei der Herstellung des Ringelements eingerichtet.

Bevorzugt sind die Kammern derart am Ringelement ausgebildet, dass das Ringele ment im Wesentlichen einen trapezförmigen Querschnitt aufweist. Bevorzugt ist der trapezförmige Querschnitt gleichschenklig ausgebildet. Insbesondere ist eine der bei den Grundseiten des Trapezes zum Riemen hin konvex ausgebildet. Vorzugsweise ist die andere der beiden Grundseiten des Trapezes zum Lager hin eben ausgebildet und umfasst zwei Borde, die sich in axialer Richtung erstrecken und zur Aufnahme des Lagers eingerichtet sind. Das Lager ist beispielsweise als einreihiges oder zweireihi ges Kugellager ausgebildet.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer Bandspannrolle, wobei zunächst das Ringelement mit der Außenumfangsfläche und der Innenumfangsfläche ausgebildet wird, wobei danach zumindest ein Teil des Ringelements durch additive Fertigung am Ringelement ausgebildet wird, und wobei der additiv hergestellte Teil des Ringelements Nanopartikel aufweist. Mittels Nanopartikel können durch die addi tive Fertigung eines Teils des Ringelements lokal gezielte Eigenschaften aber auch Geometrien eingestellt werden, ohne dabei die Eigenschaften des Grundwerkstoffs zu verändern. Beispielsweise kann eine Lauffläche an dem Außenumfang des Ringele ments derart bearbeitet werden, dass additiv Schichten aufgetragen werden, die aus dem Grundwerkstoff des Ringelements bestehen und Nanopartikel umfassen, um die Verschleißbeständigkeit lokal zu erhöhen und die Duktilität zu erhalten. Dadurch wird nicht nur ein sparsames und kosteneffizientes Verfahren zur Herstellung der Band spannrolle vorgeschlagen, sondern auch Material insbesondere Legierungselemente eingespart.

Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung anhand der beiden Figuren näher erläutert. Dabei zeigt:

Figur 1 eine schematische Schnittansicht einer nur teilweise dargestellten erfin dungsgemäßen Bandspannrolle, und

Figur 2 eine stark schematische Ansicht zur Veranschaulichung eines Ausschnit tes der Bandspannrolle gemäß Figur 1.

In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Bandspannrolle für einen Zugmitteltrieb teilweise dargestellt. Die Bandspannrolle umfasst ein Ringelement 1 mit einer Außenumfangs fläche 2 und einer Innenumfangsfläche 3. Die Außenumfangsfläche 2 ist zur Aufnah me eines - hier nicht dargestellten - Riemens eingerichtet, wobei die Innenumfangs fläche 3 zur Aufnahme eines - hier nicht dargestellten - Lagers eingerichtet ist. Vor- liegend ist ein Teil 4 des Ringelements 1 additiv hergestellt und umfasst Nanopartikel 5, wobei die Nanopartikel 5 nur in Figur 2 stark vereinfacht dargestellt sind.

Ferner zeigt Figur 1, dass das Ringelement 1 drei umlaufend ausgebildete Kammern 6a, 6b, 6c aufweist, wobei jede der drei Kammern 6a, 6b, 6c im Wesentlichen einen dreieckigen Querschnitt aufweist. Vorliegend sind die Ecken der jeweiligen Kammer 6a, 6b, 6c abgerundet ausgebildet. In einem ersten Steg 10a zwischen der ersten Kammer 6a und der dritten Kammer 6c sind mehrere erste Aussparungen 9a über den Umfang verteilt ausgebildet, wobei in einem zweiten Steg 10b zwischen der zweiten Kammer 6b und der dritten Kammer 6c mehrere zweite Aussparungen 9b über den Umfang verteilt ausgebildet sind, und wobei in der Innenumfangsfläche 3 an der drit ten Kammer 6c mehrere dritte und vierte Aussparungen 9c, 9d über den Umfang ver teilt ausgebildet sind. Die Aussparungen 9a-9d verbinden die drei Kammern 6a, 6b, 6c fluidisch miteinander. Ferner sind die drei Kammern 6a, 6b, 6c derart am Ringelement 1 ausgebildet, dass das Ringelement 1 im Wesentlichen einen trapezförmigen Quer schnitt aufweist. Die dritte Kammer 6c ist räumlich zwischen der ersten und zweiten Kammer 6a, 6b ausgebildet. Die Außenumfangsfläche 2 des Ringelements 1 ist kon vex ausgebildet, wobei der additiv hergestellte Teil 4 des Ringelements 1 an der Au ßenumfangsfläche 2 des Ringelements 1 ausgebildet ist, um die Verschleißbeständig keit an einer Lauffläche für den Riemen zu erhöhen. An der Innenumfangsfläche 3 des Ringelements 1 sind axial zwei Borde 11a, 11b ausgebildet.

Figur 2 zeigt einen stark vereinfacht dargestellten Ausschnitt des Ringelements 1 , wo bei der additiv hergestellte Teil 4 des Ringelements 1 Nanopartikel 5 aufweist. Der additiv hergestellte Teil 4 des Ringelements 1 ist aus dem gleichen Werkstoff wie das Ringelement 1 ausgebildet, nämlich aus Aluminium, wobei die Aluminiumatome 7 ge genüber den Nanopartikeln 5 vereinfacht als große Kreise dargestellt sind. Die Nano partikel 5 sind beispielsweise als keramische Teilchen ausgebildet. Vorliegend sind die Nanopartikel 5 inhomogen in dem additiv hergestellten Teil 4 des Ringelements 1 verteilt, wobei der Anteil der Nanopartikel 5 in einem dem Ringelement 1 zugewand ten Abschnitt des additiv hergestellten Teils 4 des Ringelements 1 geringer ist als der Anteil der Nanopartikel 5 in einem dem Ringelement 1 abgewandten Abschnitt des additiv hergestellten Teils 4 des Ringelements 1. Der additiv hergestellte Teil 4 des Ringelements 1 wurde mittels Laserstrahlschmelzen hergestellt, wobei vorliegend eine Grenzfläche 8 zwischen dem Ringelement 1 und dem additiv hergestellten Teil 4 des Ringelements 1 durch eine gestrichelte Linie markiert ist.

Bezuqszeichenliste

1 Ringelement

2 Außenumfangsfläche

3 Innenumfangsfläche

4 additiv hergestellter Teil des Ringelements

5 Nanopartikel

6a, 6b, 6c Kammer

7 Aluminiumatom

8 Grenzfläche

9a-9d Aussparung 10a, 10b Steg 11a, 11b Bord