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Patent Searching and Data


Title:
BLADE RING CUTTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/059784
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a blade ring cutter for removing chips, comprising a blade ring with a ring of blade assemblies, said blade ring encompassing a rotor located concentrically in relation thereto. Each blade assembly comprises a blade support (1), a blade clamping plate (2), a blade (3) which is sandwiched between these two, and a wear plate which faces towards the rotor. The blade (3) leans into the radial direction and each wear plate (4) forms a chip outlet slot with the next blade cutter. The front surface forms a chip extraction channel (5) with the adjacent front face of the corresponding wear plate (4).

Inventors:
LOTH ROBERT (DE)
Application Number:
PCT/EP1999/002744
Publication Date:
November 25, 1999
Filing Date:
April 23, 1999
Export Citation:
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Assignee:
MAIER ZERKLEINERUNGSTECH GMBH (DE)
LOTH ROBERT (DE)
International Classes:
B22D19/02; B27L11/00; (IPC1-7): B27L11/00; B22D19/02
Foreign References:
EP0705668A11996-04-10
EP0807500A21997-11-19
DE9103035U11991-06-13
Attorney, Agent or Firm:
DR. WEITZEL & PARTNER (Friedenstrasse 10 Heidenheim, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Messerringzerspaner zum Zerspanen von Hackschnitzel ; 1.1 mit einem Messerring, der einen Kranz von Messerpaketen aufweist ; 1.2 der Messerring umschließt einen hierzu konzentrisch angeordneten Rotor ; 1.3 jedes Messerpaket umfaßt einen Messerträger (1), eine Messer Klemmplatte (2), ein zwischen diesen sandwichartig eingeklemmtes Messer (3) sowie eine dem Rotor zugewandte Verschleißplatte (4) ; 1.4 das Messer (3) ist gegen die radiale Richtung geneigt ; 1.5 jede Verschleißplatte (4) bildet mit der benachbarten Messerschneide einen SpäneAustrittsschlitz ; 1.6 die Vorderflache (3.2) bildet mit der benachbarten Stirnfläche (4.1) der betreffenden Verschleißplatte (4) einen SpaneAbzugskanal (5).
2. Messerringzerspaner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (3.2,4.1) des SpäneAbzugskanals (5) parallel zueinander laufen.
3. Messerringzerspaner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (3.2,4.1) des SpäneAbzugskanals (5) in Späne Strömungsrichtung divergieren.
4. Verfahren zum Herstellen eines Bauteiles mit einem verschleißgefährdeten Bereich, insbesondere der Verschleißplatte eines Zerspaners, mit den folgenden Verfahrensschritten : 4.1 das Bauteil wird auf konventionelle Weise hergestellt, zum Beispiel durch Gießen und anschließendes NCFräsen sowie Schleifen ; 4.2 es wird ein Abguß wenigstens vom verschleißgefährdeten Teil des Bauteiles hergestellt, so daß ein Negativmodell entsteht ; 4.3 vom hergestellten, kompletten Bauteil wird der Verschleißbereich auf definierte Weise abgetragen ; 4.4 sodann wird mittels des Negativsmodells das Verschleißteil durch Ausgießen mit einer Vergußmasse hergestellt, die bezüglich ihrer Materialeigenschaften die praktischen Anforderungen erfüllt ; 4.5 sodann werden Verschleißteil und Hauptteil zuverlässig miteinander verbunden.
5. Verfahren zum Herstellen eines Bauteiles mit einem verschleißgefährdeten Bereich, insbesondere der Verschleißplatte eines Zerspaners, mit den folgenden Verfahrensschritten : 5.1 das Bauteil wird aus zwei Einzelteilen gefertigt, von denen das eine (Verschleißteil) den verschleißgefährdeten Bereich umfaßt, und das andere (Hauptteil) den weniger gefährdeten Bereich ; 5.2 das Hauptteil wird auf konventionelle Weise durch Gießen sowie durch Fräsen und/oder Schleifen hergestellt ; 5.3 das Verschleißteil wird aus einem Material hergestellt, das höheren Anforderungen genügt, als das Material des Hauptteiles ; 5.4 beide Teile werden zusammengefügt.
6. Verfahren zum Herstellen eines Bauteiles mit einem verschleißgefährdeten Bereich, insbesondere der Verschleißplatte eines Zerspaners, mit den folgenden Verfahrensschritten : 6.1 es wird ein Negativmodell des Verschleißteils beschafft ; 6.2 das Negativmodell wird mit dem Hauptteil derart zusammengefügt, daß die Innenkontur des Negativmodells zusammen mit der Außenkontur des Hauptteils die Kontur des vollständigen Bauteils in unverschlissenem Zustand ergibt, so daß ein Hohiraum geschaffen wird, der nach Form und Gestalt dem Verschleißteil entspricht ; 6.3 der Hohlraum wird mit einer Vergußmasse ausgefüllt, die den praktischen Anforderungen an das Verschleißteil bezüglich dessen Materialeigenschaften entspricht.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Negativmodell vor der erstmaligen Verwendung des Bauteiles erzeugt wird.
Description:
Messerringzerspaner Die Erfindung betrifft einen Messerringzerspaner zum Zerspanen von Hackschnitzeln zu Spänen, die industriell weiterverarbeitet werden können, beispielsweise als Ausgangsmaterial für Spanplatten.

Solche Messerringzerspaner weisen einen Messerring auf, der einen Kranz von Messerpaketen umfaßt. Der Messerring umschließt einen konzentrisch zu ihm angeordneten Rotor. Der Messerring kann feststehen oder ebenfalls umlaufen. Jedes Messerpaket umfaßt einen Messerträger, eine Messer- Klemmplatte sowie ein zwischen diesen beiden sandwichartig eingeschlossenes Messer, ferner eine Verschleißplatte. Die Verschleißplatte ist dem Rotor unmittelbar zugewandt. Die Flache, an der der Rotor vorbeistreicht, kann entweder entsprechend dem Flugkreis des Rotors gekrümmt oder geradlinig ausgeführt sein.

Das Messer ist gegen die radiale Richtung geneigt. Es bildet mit der benachbarten Stirnfläche der Verschleißplatte einen Schlitz, durch den die Späne nach dem Schneiden durch das Messer austreten, und zwar in mehr oder minder radialer Richtung.

Bei Zerspanern dieser Art kommt es immer wieder zu Problemen im Bereich des genannten Austrittsschlitzes. Dieser kann sich mit Spänen zusetzen, insbesondere dann, wenn die Späne eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Messerringzerspaner derart zu gestalten, daß das Zusetzen der Austrittsschlitze in geringerem Maße als bisher oder überhaupt nicht mehr auftritt.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Der Erfinder hat erkannt, daß aus der Außenfläche des Messers sowie aus der

benachbarten Stirnfläche der betreffenden Verschleißplatte ein Kanal gebildet werden muß, somit nicht nur ein Schlitz. Durch diesen Kanal findet überraschenderweise eine bessere Abfuhr der Späne statt, als wenn lediglich ein Austrittschlitz vorhanden ist.

Es ist zweckmäßig, die Kanalwände entweder parallel zueinander zu gestalten oder divergierend. Dabei sollte der Divergenzwinkel nicht größer als 30° sein.

Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin sind mehrere Ausführungsformen von Messerringen in einem achssenkrechten Schnitt dargestellt, und zwar jeweils im Ausschnitt.

Bei dem in Figur 1 dargestellten Gegenstand erkennt man drei Messerpakete.

Diese weisen jeweils einen Messerträger 1, eine Messer-Klemmplatte 2, ein Messer 3 sowie eine Verschleißplatte 4 auf. Das Messer 3 ist zwischen dem Messerträger 1 und der Messer-Klemmplatte 2 sandwichartig eingeklemmt.

Schrauben sorgen für eine dauerhafte Fixierung.

Man erkennt, daß das Messer 3 an seinem unteren Ende eine Freifläche 3.1 aufweist. Diese bildet mit einer Vorderfläche 3.2 einen spitzen Winkel. Die Vorderfläche 3.2 liegt der Stirnfläche 4.1 der Verschleißplatte 4 gegenüber.

Die Vorderflache 3.2 des Messers 3 und die Stirnfläche 4.1 der Verschleißplatte 4 bilden miteinander einen Kanal 5. Die genannten Flächen 3.2 und 4.2 verlaufen in vorliegendem Falle parallel zueinander. Siehe auch Figur 2.

Die Verschieißplatte 4 weist eine Nachschleifschicht 4.2 auf, dies ist jene Schicht, die nach einer gewissen Zeit durch Nachbearbeitung abgeschliffen wird. Dennoch bleibt der Kanal 5 wenigstens auf einem gewissen Teil seiner Länge erhalten.

Eine weitere Konfiguration des Kanales 5 erkennt man aus Fig. 3. Dabei ist die Stirnfläche 4.1 der Verschleißplatte 4 zunächst zur Vorderfläche 3.2 des Messers 3 parallel gestaltet. Sie geht sodann in eine Kreisform über. Im übrigen ist der vordere Bereich der Verschleißplatte 4 aus einem besonders verschleißfesten Einsatzteil 4.3 gebildet. Dieses besteht aus Hartmetall.

Weitere Konfiguration sind aus den Figuren 4 bis 6 erkennbar.

Die Figuren 7,8,9a, 9b und 9c zeigen weitere Ausführungsformen von Verschleißplatten.

Die Verschleißplatten sind nicht nur in jenem Bereich gefährdet, in welchem der Rotor abläuft, sondern auch im Anfangsbereich, in dem der Rotor aufläuft.

Siehe Figur 7 mit den verschleißgefährdeten Bereichen A und B.

In Figur 8 erkennt man wiederum die Verschleißplatte 4. Hierbei sind Verschleißleisten 4.3 und 4.4 eingesetzt. Sie sind durch Zugschrauben 4.6 bzw. durch Druckschrauben 4.7 fixiert.

Die Figuren 9a, 9b, 9c veranschaulichen das Ersetzen eines verschleißenden Bereiches. Dies geht wie folgt vor sich : Fig. 9a zeigt das Hauptteil von Verschleißplatte 4, somit nur ein Teil dieser Verschleißplatte. Fig. 9b veranschaulicht die gesamte Verschleißplatte, auf welcher das Verschleißteil aufgesetzt ist.

Die Herstellung dieser beiden Teile geht wie folgt vor sich : Zunächst wird die gesamte Verschleißplatte 4, umfassend das Hauptteil sowie das Verschleißteil 4.3, komplett erstellt. Die Platte wird beispielsweise gegossen. Die entstandene Rohform wird auf konventionelle Weise bearbeitet, beispielsweise durch NC-Fräsen oder durch Schleifen.

Sodann wird eine Formmasse um den verschleißgefährdeten Teil der fertigen Verschleißplatte herumgelegt, so daß eine Negativform gebildet wird-siehe Figur 9c mit der Formmasse.

Als weiterer Schritt wird nunmehr von der Verschleißplatte 4 der verschleißgefährdete Teil auf definierte Weise abgetragen. Es verbleibt das genannte, in Fig. 9a gezeigte Hauptteil. Sodann wird mit Hilfe der Form, die aus Fig. 9c ersichtlich ist, das Verschleißteil 4.3 erneut durch diesen erzeugt.

Dabei wird als Vergußmaterial ein hochresistentes Material verwendet, beispielsweise Polyurethan.