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Patent Searching and Data


Title:
ON-BOARD TOILET CUBICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/108825
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an on-board toilet cubicle (1), in particular an on-board toilet cubicle for an aircraft, comprising: a front long side (2) and a rear long side (3); a front short side (4) and a rear short side (5), which are each connected at one end to the front long side (2) and at their other end to the rear long side (3), the long sides (2, 3) and the short sides (4, 5) enclosing an interior (8) of the on-board toilet cubicle (1), and the front and the rear long sides (2, 3) each being wider than the front and the rear short sides (4, 5); a toilet unit (7) with a toilet opening (10); and an L-shaped door (11) for accessing the on-board toilet cubicle (1), the L-shaped door (11) having one door leg (12) in the front long side (2) and one door leg (13) in the front short side (4), the toilet unit (1) being arranged adjacently to the rear long side (3), and the door leg (12) in the front long side (2) being wider than the door leg (13) in the front short side (4).

Inventors:
RODRIGUEZ-CONDE JESUS (AT)
HÖLLER ELISABETH (AT)
HATZMANN BERNHARD (AT)
GÜROCAK MAXIMILIAN (DE)
Application Number:
PCT/AT2020/060431
Publication Date:
June 10, 2021
Filing Date:
December 04, 2020
Export Citation:
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Assignee:
FACC AG (AT)
International Classes:
B64D11/02; E04H1/12; E06B3/36
Foreign References:
US20120261509A12012-10-18
CN2764904Y2006-03-15
US20120261509A12012-10-18
Attorney, Agent or Firm:
SONN & PARTNER PATENTANWÄLTE (AT)
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Claims:
Ansprüche :

1. Bordtoilettenzelle (1), insbesondere Flugzeugbordtoiletten zelle, umfassend: eine vordere Längsseite (2) und eine hintere Längsseite (3), eine vordere Schmalseite (4) und eine hintere Schmalseite (5), die jeweils an ihrem einen Ende mit der vorderen Längsseite (2) und an ihrem anderen Ende mit der hinteren Längsseite (3) verbunden sind, wobei die Längsseiten (2, 3) und die Schmalseiten (4, 5) ei nen Innenraum (8) der Bordtoilettenzelle (1) einschließen und die vordere und die hintere Längsseite (2, 3) jeweils breiter sind als die vordere und die hintere Schmalseite (4, 5), eine Toiletteneinheit (7) mit einer Toilettenöffnung (10), und eine L-förmige Tür (11) zum Zugang in die Bordtoilettenzelle

(I), wobei die L-förmige Tür (11) einen Türschenkel (12) in der vorderen Längsseite (2) und einen Türschenkel (13) in der vorde ren Schmalseite (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Toiletteneinheit (1) an die hintere Längsseite (3) an grenzend angeordnet ist und dass der Türschenkel (12) in der vorderen Längsseite (2) breiter als der Türschenkel (13) in der vorderen Schmalseite (4) ist.

2. Bordtoilettenzelle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine Toilettensitzachse (14) einen Winkel von weniger als 45°, bevorzugt weniger als 30°, mit einer Normalen der hin teren Längsseite (3) einschließt, wobei die Toilettensitzachse (14) bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Normalen der hinte ren Längsseite (3) verläuft.

3. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Angelpunkt (25) der Türe

(II) an der vorderen Schmalseite (4) vorgesehen ist.

4. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalabstand der Toilet tenöffnung (10) von der vorderen Längsseite (2) mehr als das 1,5-fache, bevorzugt mehr als das 2-fache, besonders bevorzugt mehr als das 3-fache, des Normalabstands des Mittelpunkts der Toilettenöffnung (10) von der hinteren Längsseite (3) beträgt.

5. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalabstand der Toilet tenöffnung (10) von der vorderen Längsseite (2) mehr als 25%, bevorzugt mehr als 35%, besonders bevorzugt mehr als 45% der Breite der hinteren (5) und/oder der vorderen Schmalseite (4) beträgt.

6. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalabstand des Mittel punkts der Toilettenöffnung (10) von der vorderen Schmalseite

(4) mehr als 15%, bevorzugt mehr als 20%, besonders bevorzugt mehr als 30% der Breite der hinteren Längsseite (3) beträgt.

7. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalabstand des Mittel punkts der Toilettenöffnung (10) von der hinteren Schmalseite

(5) mehr als 25%, bevorzugt mehr als 35%, besonders bevorzugt mehr als 45% der Breite der hinteren Längsseite (3) beträgt.

8. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Toiletteneinheit (10) eine Sitzfläche (18) umfasst, in der die Toilettenöffnung (10) vorge sehen ist, wobei ein Schrägabschnitt (17) einer der vorderen Längsseite (2) zugewandten horizontal verlaufenden Kante (16) der Sitzfläche (18) einen Winkel zwischen 1° und 60°, bevorzugt zwischen 5° und 45°, mit der hinteren Längsseite (3) ein schließt.

9. Bordtoilettenzelle (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass der Schrägabschnitt (17) der Kante (16) auf einer Ge raden liegt, die den auf der vorderen Schmalseite (4) liegenden Türschenkel (13), bevorzugt jene Hälfte des Türschenkels (13), der näher an der hinteren Längsseite (3) liegt, schneidet.

10. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein der vorderen Schmalseite (4) zugewandter Ansatzpunkt (26) des Schrägabschnitts (17) der Kante (16) an der Sitzfläche (18) einen Normalabstand von der vorderen Schmalseite (4) aufweist, der geringer ist als die Längserstre ckung des Türschenkels (12) an der vorderen Längsseite (2).

11. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch eine Waschbeckeneinheit (19) mit einem Waschbecken (20), wobei die Waschbeckeneinheit (19) angrenzend an die hintere Schmalseite (5) angeordnet ist.

12. Bordtoilettenzelle (1) nach Anspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass das Waschbecken (20) benachbart der vorderen Längsseite (2) angeordnet ist.

13. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Toilettenöffnung (10) in einer horizontalen Entfernung von weniger als 1,5 m, bevorzugt weniger als 1 m, besonders bevorzugt weniger als 80 cm, von dem Waschbe cken (20) angeordnet ist.

14. Bordtoilettenzelle (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalabstand des Waschbeckens (20) von der hinteren Längsseite (3) mehr als 50%, bevorzugt mehr als 65%, der Länge der hinteren Schmalseite (5) beträgt.

15. Flugzeug, gekennzeichnet durch eine Bordtoilettenzelle (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

16. Flugzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bordtoilettenzelle (1) derart angeordnet ist, dass ein an die vordere Schmalseite (4) anschließender Gang zu einem Sitzbereich für Passagiere führt.

Description:
Bordtoilettenzelle

Die Offenbarung betrifft eine Bordtoilettenzelle, insbesondere Flugzeugbordtoilettenzelle, umfassend: eine vordere und eine hintere Längsseite, eine vordere und eine hintere Schmalseite, die jeweils an ihrem einen Ende mit der vorderen Längsseite und an ihrem ande ren Ende mit der hinteren Längsseite verbunden sind, wobei die Längsseiten und die Schmalseiten einen Innenraum der Bordtoilettenzelle einschließen und die vordere und die hin tere Längsseite jeweils breiter sind als die vordere und die hintere Schmalseite, eine Toiletteneinheit mit einer Toilettenöffnung, und eine L-förmige Tür zum Zugang in die Bordtoilettenzelle, wo bei die L-förmige Tür einen Türschenkel in der vorderen Längs seite und einen Türschenkel in der vorderen Schmalseite auf weist. Weiters betrifft die Offenbarung ein Flugzeug mit einer Bordtoilettenzelle .

Die heutigen Bordtoilettenzellen, insbesondere in Flugzeugen, sind nur sehr eingeschränkt behindertengerecht. Ein Grund hier für sind die beengten Platzverhältnisse. Vielfach weisen die Bordtoilettenzellen eine größere Erstreckung in eine Richtung als in eine dazu orthogonale Richtung auf. Es wurden in der Ver gangenheit bereits verschiedene Versuche unternommen, die Behin dertengerechtigkeit von Bordtoilettenzellen zu verbessern.

Die US 2012/0261509 Al zeigt etwa eine Bordtoilette mit einer Toilettentüre an der einen kürzeren Seite der Toilettenzelle und der Toilette selbst an der gegenüberliegenden kürzeren Seite der Toilettenzelle. Ein Waschbeckentisch ist an einer der längeren Seiten der Toilettenzelle angeordnet. Unter dem Waschbeckentisch ist ein Freiraum für die Beine eines Rollstuhlfahrers ausgebil det. Nachteilig ist jedoch, dass sich der Rollstuhlfahrer über einen großen Winkel drehen muss, um sich auf die Toilette setzen zu können. Weiters steht für die Drehbewegung wenig Raum zur Verfügung, und der Rollstuhlfahrer bzw. sein Körperschwerpunkt können aufgrund der Anordnung der Toilette nicht nahe an den Toilettensitz herangeführt werden. Schließlich ist eine große Längserstreckung der Toilettenzelle notwendig, um den Rollstuhl aufnehmen zu können.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, zumindest einzelne Nachteile des Standes der Technik zu lindern bzw. zu beheben. Die Erfindung setzt sich insbesondere zum Ziel, eine Bordtoilettenzelle vorzuschlagen, die die Benutzung durch eine Person mit eingeschränkter Mobilität, insbesondere einen Roll stuhlfahrer, erleichtert. Dieses Ziel soll insbesondere bei ei ner Bordtoilettenzelle erreicht werden, die engen Raumverhält nissen unterliegt. Vorzugsweise soll der Rollstuhlfahrer seinen Körper über einen möglichst geringen Drehwinkel drehen müssen, um sich auf die Toilette zu setzen, vor allem soll der Körper schwerpunkt möglichst wenig verschoben werden. Vorzugsweise soll bei engen Raumbedingungen Platz für den Rollstuhl und Rollstuhl fahrer, insbesondere dessen Knie, gewonnen werden.

Diese Aufgabe wird durch eine Bordtoilettenzelle mit den Merkma len von Anspruch 1 und ein Flugzeug mit den Merkmalen von An spruch 15 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den ab hängigen Ansprüchen angegeben.

Erfindungsgemäß ist die Toiletteneinheit an die hintere Längs seite angrenzend angeordnet. Der Türschenkel in der vorderen Längsseite ist breiter als der Türschenkel in der vorderen Schmalseite.

Der Rollstuhlfahrer auf dem Rollstuhl nimmt mehr Raum in Fahrt richtung als quer dazu ein. Durch das Vorsehen der Toilettenein heit an der hinteren Längsseite kann vorteilhafterweise ein grö ßerer Teil der Längserstreckung der Toilette ausgenützt werden, indem die Längserstreckung des Rollstuhls schräg zur Schmalseite der Toilettenzelle, annähernd parallel zur Längsseite, ausge richtet wird. Somit kann der Rollstuhlfahrer längs an der Toi letteneinheit vorbeirollen. Die Toiletteneinheit blockiert somit nicht einen Teil der Längserstreckung der Toilettenzelle, was der Fall wäre, wenn die Toilette an einer Schmalseite angeordnet ist. Ein Einfahren in die Toilettenzelle (fast) parallel zur vorderen und/oder hinteren Längsseite wird durch die Anordnung der Türschenkel der L-Tür auch bei geringer Toilettengröße, ins besondere bei geringer Erstreckung der Schmalseiten, ermöglicht, da der Rollstuhl durch den vom breiteren Türschenkel an der vor deren Längsseite freigegebenen Bereich geführt werden kann. Wei ters kann mit der erfindungsgemäßen Ausführung das assistierte Führen des Rollstuhlfahrers in die Bordtoilettenzelle erleich tert oder erst ermöglicht werden.

Vorzugsweise werden die Längsseiten und Schmalseiten jeweils durch Wände gebildet, wobei die Türe einen Teil der Wände aus bilden kann. Insbesondere schließt die vordere Längsseite an die vordere Schmalseite, die vordere Schmalseite an die hintere Längsseite, die hintere Längsseite an die hintere Schmalseite und die hintere Schmalseite an die vordere Längsseite an. Vor zugsweise sind die hintere und die vordere Längsseite, oder je weils Abschnitte derselben, parallel zueinander und/oder sind die hintere und die vordere Schmalseite, oder jeweils Abschnitte derselben, parallel zueinander. Die vordere und die hintere Schmalseite weisen vorzugsweise einen Winkel von zwischen 75° und 105°, insbesondere von 90°, zur vorderen und hinteren Längs seite auf. Insbesondere Verbindungsabschnitte zwischen den Längsseiten und den Schmalseiten können in Draufsicht bzw. im Querschnitt durch eine Ebene parallel zu einer Bodenfläche gebo gen ausgeführt sein. Dies ist insbesondere bei einem Flugzeug der Fall, damit die Bordtoilettenzelle der gekrümmten Außenkon tur des Flugzeugs folgen kann. Es kann die hintere Schmalseite, die vordere Schmalseite, die hintere Längsseite und/oder die vordere Längsseite im Höhenverlauf gekrümmt sein.

Für die Zwecke dieser Offenbarung wird die Breite der Längssei ten und Schmalseiten gerechnet als horizontale Breite auf einer Höhe von 1 m über einem Boden. Die Orts- und Richtungsangaben, wie „horizontal", „vertikal", „oben", „unten" etc., beziehen sich auf den bestimmungsgemäßen Einbauzustand der Bordtoilette bei horizontaler Ausrichtung des damit ausgestatteten Transport mittels, insbesondere Flugzeugs. Im Falle von in Draufsicht ab gerundeten Verbindungsabschnitten zwischen zwei aneinander an schließenden Seiten wird als Endpunkt für die Breite ein Schnittpunkt einer gedachten Verlängerung von einem geradlinigen Abschnitt der jeweiligen Seiten angesehen. Vorzugsweise bilden die Längsseiten und Schmalseiten im Querschnitt parallel zu ei ner horizontalen Ebene ein Rechteck, wobei die Längsseiten die langen Seiten und die Schmalseiten die kurzen Seiten des Recht ecks bilden. Durch die Kombination der Merkmale kann somit bei engen Platzverhältnissen eine besonders einfache Benutzung der Toilette durch einen Rollstuhlfahrer ermöglicht werden. Der Tür schenkel in der vorderen Längsseite ist der breitere Türschenkel und der Türschenkel in der vorderen Schmalseite ist der schmäle re Türschenkel. Der Begriff „breiter" bezieht sich auf eine ho rizontale Erstreckung in Richtung der jeweiligen Längs- bzw. Schmalseite auf einer Höhe von 1 m über einem Boden. Entfer- nungs- und Längenangaben beziehen sich auf die äußeren Abmessun gen, d. h. der Bordtoilettenzelle abgewandt, d. h. die Dicke der Wände wird miteinbezogen.

Die vordere und die hintere Längsseite sind jeweils bevorzugt zumindest 1,05-mal, besonders bevorzugt zumindest 1,1-mal, noch mehr bevorzugt zumindest 1,15-mal oder 1,2-mal, so breit wie die vordere und die hintere Schmalseite. Die vordere und die hintere Längsseite sind jeweils bevorzugt zumindest 10 cm, besonders be vorzugt zumindest 25 cm, noch mehr bevorzugt zumindest 40 cm, breiter als die vordere und die hintere Schmalseite. Der breite re Türschenkel ist bevorzugt zumindest 1,1-mal, besonders bevor zugt zumindest 1,25-mal, noch mehr bevorzugt zumindest 1,4-mal, so breit wie der schmälere Türschenkel.

Die Bordtoilettenzelle ist eingerichtet zur Verwendung in Trans portmitteln (wie Flugzeuge, Schiffe, Straßenfahrzeuge wie Wohn- mobile, Reisebusse oder Schienenfahrzeuge). Besonders bevorzugt ist die Bordtoilettenzelle eine Flugzeugbordtoilettenzelle. Häu fig sind in einem Flugzeug Bordtoilettenzellen unterschiedlicher Größe bzw. Form vorgesehen, wobei es sich bei der vorliegenden Bordtoilettenzelle vorzugsweise um den bspw. in Langstreckenflü gen vorgesehenen größeren Typ handelt. Es weisen die vordere und hintere Schmalseite eine Breite auf, die jeweils bevorzugt grö ßer als 0,8 m, besonders bevorzugt größer als 1,2 m, noch mehr bevorzugt größer als 1,5 m ist. Es weisen die vordere und hinte re Längsseite eine Breite auf, die jeweils bevorzugt größer als 1 m, besonders bevorzugt größer als 1,4 m, noch mehr bevorzugt größer als 1,7 m ist. Andererseits weisen (insbesondere aufgrund von beschränkten Platzverhältnissen) die vordere und hintere Schmalseite eine Breite auf, die jeweils bevorzugt kleiner als 2 m, besonders bevorzugt kleiner als 1,8 m, noch mehr bevorzugt kleiner als 1,7 m ist und die vordere und hintere Längsseite ei ne Breite auf, die jeweils bevorzugt kleiner als 2,2 m, beson ders bevorzugt kleiner als 2 m, noch mehr bevorzugt kleiner als 1,9 m ist.

Die Toiletteneinheit weist vorzugsweise eine Toilettensitzfläche auf, die die Toilettenöffnung umgibt. Die Toilettensitzfläche erstreckt sich im Wesentlich in einer Ebene. Weiters kann ein klappbarer Toilettensitz vorgesehen sein, der um im Wesentlichen 90° klappbar sein kann. Unter Toiletteneinheit wird insbesondere die in horizontaler Richtung durch die Ränder der (im Wesentli chen horizontal verlaufenden) Toilettensitzfläche begrenzte Ein heit verstanden.

Es ist bevorzugt, wenn eine Toilettensitzachse einen Winkel von weniger als 45°, bevorzugt weniger als 30°, mit einer Normalen der hinteren Längsseite einschließt, wobei die Toilettensitzach se bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Normalen der hinteren Längsseite verläuft. Die Toilettensitzachse wird gebildet durch die Symmetrieachse eines die Toilette benützenden Menschen. Vor zugsweise wird die Toilettensitzachse durch eine der vorderen Längsseite zugewandten Kante der Toilettensitzfläche bzw. der Toiletteneinheit bestimmt. Vorzugsweise schließt eine die Toi lettenöffnung halbierende Toilettenachse oder eine den (klappba ren) Toilettensitz (im heruntergeklappten Zustand) halbierende Achse einen Winkel von weniger als 45°, bevorzugt weniger als 30°, mit einer Normalen der hinteren Längsseite ein und verläuft bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Normalen der hinteren Längsseite. Hierdurch kann der notwendige Drehwinkel eines Roll stuhlfahrers bei gleichzeitigem Platzgewinn reduziert werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Angelpunkt der Türe an der vorderen Schmalseite vorgesehen. Das bedeutet, dass der kürzere Türschenkel den Angelpunkt, um den die Türe schwenk bar ist, aufweist. Wenn die Türe vollständig aufgeschwenkt wird, so dass der im geschlossenen Zustand in der vorderen Schmalseite vorgesehene Türschenkel an eine Außenseite der vorderen Schmal seite (fast) anliegt, kann vorteilhafterweise der längere Tür schenkel einen Sichtschutz in einem entlang der vorderen Schmal- seite verlaufenden Gang bilden. Weiters kann so der mögliche Öffnungswinkel der Türe vergrößert werden, bspw. wenn die hinte re Schmalseite an einer Wand eines Fahrzeugs, insbesondere eines Flugzeugs, angeordnet ist, die eine vollständige Öffnung der Tü re im Falle eines Angelpunkts auf der vorderen Längsseite blo ckieren würde.

Es ist vorteilhaft, wenn der Normalabstand der Toiletteneinheit und/oder der Toilettenöffnung von der vorderen Längsseite mehr als das 1,5-fache, bevorzugt mehr als das 2-fache, besonders be vorzugt mehr als das 3-fache, des Normalabstands des Mittel punkts der Toilettenöffnung von der hinteren Längsseite beträgt. Vorteilhafterweise bezeichnet dies den Abstand zum Rand oder den Abstand zum Mittelpunkt (d. h. Flächenmittelpunkt in Draufsicht) des jeweiligen Elements. Somit kann mehr freier Raum für einen Rollstuhlfahrer geschaffen werden.

Es ist bevorzugt, wenn der Normalabstand der Toiletteneinheit und/oder der Toilettenöffnung von der vorderen Längsseite mehr als 25%, bevorzugt mehr als 35%, besonders bevorzugt mehr als 45% der Breite der hinteren und/oder der vorderen Schmalseite beträgt. Vorteilhafterweise bezeichnet dies den Abstand zum Rand oder den Abstand zum Mittelpunkt (d. h. Flächenmittelpunkt in Draufsicht) des jeweiligen Elements.

In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Normalabstand des Mittelpunkts der Toilettenöffnung von der vorderen Schmal seite mehr als 15%, bevorzugt mehr als 20%, besonders bevorzugt mehr als 30% der Breite der hinteren Längsseite. Hierdurch wird die Zugänglichkeit der Toilette verbessert, da bspw. Platz für die Drehung des Körpers eines Rollstuhlfahrers auf die Toilette geschaffen wird.

Es ist vorteilhaft, wenn der Normalabstand des Mittelpunkts der Toilettenöffnung von der hinteren Schmalseite mehr als 25%, be vorzugt mehr als 35%, besonders bevorzugt mehr als 45% der Länge der hinteren Längsseite beträgt. Somit kann die Zugänglichkeit der Toilette durch einen Rollstuhlfahrer verbessert werden, da dieser seinen Körperschwerpunkt im Rollstuhl sitzend näher an die Toilette bringen kann, da Platz für die Beine vorhanden ist. Es ist bevorzugt, wenn die Toiletteneinheit eine Sitzfläche um fasst, in der die Toilettenöffnung vorgesehen ist, wobei ein Schrägabschnitt einer der vorderen Längsseite zugewandten hori zontalen Kante der Sitzfläche einen Winkel zwischen 1° und 60°, bevorzugt zwischen 5° und 45°, mit der hinteren Längsseite ein schließt. Die Kante schließt die Sitzfläche in Richtung der vor deren Längsseite zumindest in einem Bereich ab. Auf diese Weise kann ein notwendiger Drehwinkel eines Rollstuhlfahrers reduziert werden. Andererseits kann somit erreicht werden, dass der Roll stuhlfahrer im auf der Sitzfläche sitzenden Zustand einfachen Zugang zu an der hinteren Schmalseite angeordneten Elementen, bspw. Klopapier oder ein Waschbecken, hat. Der Rollstuhlfahrer fährt insbesondere parallel zum Schrägabschnitt der Kante in die Bordtoilettenzelle ein. Vorteilhafterweise verläuft ein gerader Abschnitt der Kante parallel zur hinteren Längsseite und/oder zur Normalen der hinteren Schmalseite.

In einer vorteilhaften Ausführungsform liegt der Schrägabschnitt der Kante auf einer Geraden, die den auf der vorderen Schmalsei te liegenden Türschenkel, bevorzugt jene Hälfte des Türschen kels, der näher an der hinteren Längsseite liegt, schneidet. So mit wird der Raum für das Einfahren eines Rollstuhlfahrers ver größert .

Es ist vorteilhaft, wenn ein der vorderen Schmalseite zugewand ter Ansatzpunkt des Schrägabschnitts der Kante an der Sitzfläche einen Normalabstand von der vorderen Schmalseite aufweist, der geringer ist als die Längserstreckung des Türschenkels an der vorderen Längsseite. Hierdurch wird es dem Rollstuhlfahrer ver einfacht, parallel Schrägabschnitt der Kante in die Bordtoilet tenzelle einzufahren. Vorzugsweise schließt der gerade Abschnitt der Kante an den Ansatzpunkt in die andere Richtung an.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bordtoilettenzel le eine Waschbeckeneinheit mit einem Waschbecken auf, wobei die Waschbeckeneinheit angrenzend an die hintere Schmalseite ange ordnet ist. Vorteilhafterweise ist ein Flächenmittelpunkt der Innenwandung der Wanne des Waschbeckens in Draufsicht (d. h. ge messen auf der oberen Fläche der Öffnung der Wandung) weniger als 45 cm, bevorzugt weniger als 30 cm, besonders bevorzugt we niger als 15 cm, von der hinteren Schmalseite entfernt. Somit wird der einem Rollstuhlfahrer zur Verfügung stehende Raum ver größert .

Es ist bevorzugt, wenn die Waschbeckeneinheit und/oder das Waschbecken benachbart der vorderen Längsseite angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist ein Flächenmittelpunkt der Innenwandung der Wanne des Waschbeckens in Draufsicht weniger als 55 cm, be vorzugt weniger als 40 cm, besonders bevorzugt weniger als 25 cm, von der vorderen Längsseite entfernt. Hierdurch wird Raum für die Beine des Rollstuhlfahrers auf einer der hinteren Längs seite zugewandten Seite der Waschbeckeneinheit, bspw. zwischen Toiletteneinheit und Waschbeckeneinheit, geschaffen.

Es ist bevorzugt, wenn die Toilettenöffnung in einer horizonta len Entfernung von weniger als 1,5 m, bevorzugt weniger als 1 m, besonders bevorzugt weniger als 80 cm, von dem Waschbecken ange ordnet ist. Vorteilhafterweise gilt dies jeweils bezogen auf die Mittelpunkte der jeweiligen Elemente. Hierdurch kann das Wasch becken von einer Person im auf der Toilette sitzenden Zustand erreicht werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform beträgt der Normalabstand des Waschbeckens von der hinteren Längsseite mehr als 50%, be vorzugt mehr als 65%, der Länge der hinteren Schmalseite. Hier durch wird Raum für die Beine des Rollstuhlfahrers auf einer der hinteren Längsseite zugewandten Seite der Waschbeckeneinheit, bspw. zwischen Toiletteneinheit und Waschbeckeneinheit, geschaf fen.

Vorteilhafterweise sind Haltegriffe vorgesehen, an denen eine Person sich anhalten kann. Diese können bspw. einem Rollstuhl fahrer die Körperverlagerung vom Rollstuhl auf die Sitzfläche der Toilette vereinfachen. Vorteilhafterweise sind zumindest ein horizontal verlaufender Haltegriff und ein vertikal verlaufender Haltegriff angrenzend an die hintere Schmalseite vorgesehen. Be vorzugt ist der vertikal verlaufende Haltegriff näher an der vorderen Längsseite und der horizontal verlaufende Haltegriff näher an der hinteren Längsseite vorgesehen. Bezugnehmend auf das erfindungsgemäße Flugzeug ist es vorteil haft, wenn die Bordtoilettenzelle derart angeordnet ist, dass ein an die vordere Schmalseite anschließender Gang zu einem Sitzbereich für Passagiere führt. Somit kann der längere Tür schenkel im geöffneten Zustand auch als Sichtschutz dienen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einer in den Figuren gezeigten bevorzugten Ausführungsform der Bordtoilettenzelle nä her erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:

Fig. 1 die bevorzugte Ausführungsform der Bordtoilettenzelle in einer Schrägansicht;

Fig. 2 die Inneneinrichtung der gleichen Ausführungsform der Bordtoilettenzelle wie Fig. 1;

Fig. 3 die gleiche Ausführungsform der Bordtoilettenzelle wie Fig. 1 mit geschlossener Türe in eine Draufsicht;

Fig. 4 die gleiche Ausführungsform der Bordtoilettenzelle wie Fig. 1 mit geöffneter Türe in eine Draufsicht mit einem sich teilweise in der Bordtoilettenzelle befindenden Rollstuhlfahrer;

Fig. 5 die gleiche Ansicht wie Fig. 4 mit einem sich in der Bordtoilettenzelle befindenden Rollstuhlfahrer;

Fig. 6 die gleiche Ansicht wie Fig. 5, wobei mit teilweise in Richtung Toiletteneinheit verlagertem Körper des Rollstuhlfah rers;

Fig. 7 die gleiche Ansicht wie Fig. 5, wobei die Person auf der Toiletteneinheit sitzt und der Rollstuhl teilweise aus der Bord toilettenzelle geschoben ist; und

Fig. 8 die gleiche Ansicht wie Fig. 5, wobei überlagert die Per son sitzend im Rollstuhl und sitzend auf der Toiletteneinheit dargestellt ist.

Die Fig. 1 bis 8 zeigen dieselbe bevorzugte Ausführungsform der Bordtoilettenzelle 1, die insbesondere eine Flugzeugbordtoilet tenzelle ist. Fig. 1 zeigt diese in einer Schrägansicht von vor ne. Fig. 2 zeigt die Inneneinrichtung der Bordtoilettenzelle 1. Die Fig. 3 bis 8 zeigen diese in einer Draufsicht, wobei die Fig. 4 bis 8 das Einfahren eines Rollstuhlfahrers 6 und das Ver lagern des Körpers des Rollstuhlfahrers 6 auf die Toilettenein heit 7 darstellen.

Die Bordtoilettenzelle 1 weist eine vordere Längsseite 2, eine hintere Längsseite 3, eine vordere Schmalseite 4 und eine hinte re Schmalseite 5 auf. Dabei gehen die vordere Schmalseite 4 und die hintere Schmalseite 5 jeweils von einem Ende der vorderen Längsseite 3 und der hinteren Längsseite 4 aus und schließen an diese an. Die vordere Längsseite 2, die hintere Längsseite 3, die vordere Schmalseite 4 und die hintere Schmalseite 5 schlie ßen einen Innenraum 8 der Bordtoilettenzelle 1 ein und begrenzen den Innenraum 8. Die vordere Längsseite 2 und die hintere Längs seite 3 sind jeweils breiter als die vordere Schmalseite 4 und die hintere Schmalseite 5, gemessen als horizontale Breite auf einer Höhe von 1 m über einem Boden 9 der Bordtoilettenzelle 1 (ungefähr entsprechend der Knie einer in einem Rollstuhl sitzen den Person). In dieser Ausführungsform ist die hintere Schmal seite 5 in ihrem Höhenverlauf, d. h. in einem Querschnitt paral lel zur vorderen Längsseite 2, gekrümmt und somit an eine die Form eines Flugzeugrumpfes angepasst.

Die Bordtoilettenzelle 1 weist eine Toiletteneinheit 7 mit einer Toilettenöffnung 10 auf. Die Toiletteneinheit 7 ist an die hin tere Längsseite 3 angrenzend angeordnet. Es ist eine L-förmige Tür 11 zum Zugang in die Bordtoilettenzelle 1 vorgesehen. Die L- förmige Tür 11 weist (im geschlossenen Zustand, vgl. Fig. 3) ei nen Türschenkel 12 in der vorderen Längsseite 2 und einen Tür schenkel 13 in der vorderen Schmalseite 4 auf. Der Türschenkel

12 in der vorderen Längsseite 2 ist breiter als der Türschenkel

13 in der vorderen Schmalseite 4 (insbesondere auf einer Höhe von 1 m über dem Boden 9). Demgemäß wird der Türschenkel 12 in der vorderen Längsseite 2 auch als breiterer Türschenkel 12 und der Türschenkel 13 in der vordere Schmalseite 4 als schmälerer Türschenkel 13 bezeichnet. Der Angelpunkt 25 der Türe 11, der die Drehachse der Türe 11 definiert, ist an der vorderen Schmal- seite 4 vorgesehen.

Ein Rollstuhlfahrer 6 kann somit fast parallel zur hinteren Längsseite 3 in die Bordtoilettenzelle 1 einfahren und kann die volle oder einen Großteil der Länge der Bordtoilettenzelle 1, wobei die Länge in Richtung der (breiteren) Längsseiten 2, 3 verläuft, ausnützen. Weiters stößt ein Rollstuhlfahrer 6 somit nicht an einen Türstock oder einen Türrahmen an.

Die Toilettensitzachse 14 (vgl. Fig. 3) schließt einen Winkel von etwa 0° mit einer Normalen der hinteren Längsseite 3 ein.

Die Toilettensitzachse 14 ist in diesem Fall eine die Toiletten öffnung 10 halbierende Symmetrieachse, bzw. ist normal zu einer Kippachse eines Toilettensitzes 15. Somit verläuft die Toilet tensitzachse 14 im Wesentlichen parallel zur Normalen der hinte ren Längsseite 3. Der Abstand eines Mittelpunkts der Toiletten öffnung 10 von der vorderen Schmalseite 4 beträgt etwas weniger als die Hälfte des Abstands des Mittelpunkts von der hinteren Schmalseite 5. Weiters beträgt der Abstand des Mittelpunkts der Toilettenöffnung 10 von der vorderen Längsseite 2 etwas weniger als die Hälfte des Abstands des Mittelpunkts von der hinteren Längsseite 3.

Die Toiletteneinheit 7 weist weiters eine Sitzfläche 18 auf. Die Sitzfläche 18 wird von einer die Toilettenöffnung 10 umgebenden Fläche gebildet sein, d. h. die Toilettenöffnung 10 ist in der Sitzfläche 18 vorgesehen. In der Praxis wird eine die Toilette benützende Person üblicherweise nicht direkt auf der Sitzfläche 18, sondern auf dem (aufklappbaren) Toilettensitz 15 sitzen. Die Sitzfläche 18 weist horizontal verlaufende Kante 16 auf, die der vorderen Längsseite 2 zugewandt ist. Die horizontal verlaufende Kante 16 umfasst einen Schrägabschnitt 17, der einen Winkel von etwa 25° mit der hinteren Längsseite 3 einschließt. Weiters liegt der Schrägabschnitt 17 der Kante 16 auf einer Geraden, die jene Hälfte des auf der vorderen Schmalseite 4 liegenden Tür schenkels 13, der näher an der hinteren Längsseite 3 liegt, schneidet (im geschlossenen Zustand der Tür 11). Ein vorderer Ansatzpunkt 26 des Schrägabschnitts 17, der den Schrägabschnitt 17 in Richtung der vorderen Schmalseite 4 begrenzt, weist einen Normalabstand von der vorderen Schmalseite 4 auf, der geringer ist als die Längserstreckung des breiteren Türschenkels 12. So mit kann ein Rollstuhlfahrer 6 parallel zum Schrägabschnitt 17 der Kante 16 einfahren und seinen Rollstuhl direkt an die Toi letteneinheit 7 bzw. die Sitzfläche 18 angrenzend bzw. diese be rührend platzieren (vgl. Fig. 4 und 5). Somit muss ein Roll stuhlfahrer 6 seinen Körperschwerpunkt nur gering vom Rollstuhl verlagern, um sich auf die Sitzfläche 18 zu setzen.

Die Bordtoilettenzelle 1 weist eine Waschbeckeneinheit 19 mit einem Waschbecken 20 auf. Die Waschbeckeneinheit 19 und das Waschbecken 20 sind angrenzend an die hintere Schmalseite 5 an geordnet. Die Waschbeckeneinheit 19 grenzt dabei direkt an die hintere Schmalseite 5 an. Weiters ist die Waschbeckeneinheit 19 und das Waschbecken 20 angrenzend an die vordere Längsseite 2 angeordnet. Auf diese Weise besteht zwischen der Waschbeckenein heit 19 und der Toiletteneinheit 7 ein Raum für bspw. die Beine eines Rollstuhlfahrers 6 (vgl. Fig. 5). Weiters kann die Wasch beckeneinheit 19 nach unten einen der hinteren Schmalseite 5 zu laufenden, d. h. abnehmenden, Querschnitt aufweisen, sodass auch teilweise unterhalb der Waschbeckeneinheit 19 Raum für Körper teile eines Rollstuhlfahrers 6 ist. Die Toilettenöffnung 10 und das Waschbecken 20 sind in einer solchen horizontalen Entfernung zueinander angeordnet, dass eine über der Toilettenöffnung 10 sitzende Person sich die Hände waschen kann.

Die Toiletteneinheit 7 weist eine Abdeckung 21 auf, die in Fig.

2 im geschlossenen Zustand und in den restlichen Figuren im ge öffneten Zustand gezeigt ist. Die Toiletteneinheit 7 weist auch mehrere Haltegriffe 22, 23, 24 auf. (Die Haltegriffe 22, 23, 24 sind in Fig. 2 nicht dargestellt.) Aus den Fig. 6 bis 8 ist er sichtlich, dass sich ein Rollstuhlfahrer 6 nur um einen geringen Drehwinkel drehen muss, um sich auf die Sitzfläche 18 zu setzen. Wie insbesondere in den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, muss die Person 6 nicht normal zur hinteren Längsseite 3 auf der Toilet teneinheit 7 sitzen, sondern kann bspw. einen Winkel von 20° mit der Normalen einschließen. In Fig. 8 ist die auf der Toiletten einheit 7 sitzende Position der Person 6 gestrichelt eingezeich net.

Es ist bspw. ein Kasten an der hinteren Schmalseite 5 vorgese- hen. Da die hintere Schmalseite 5 gekrümmt ausgeführt ist, ver deckt ein Teil der hintere Schmalseite 5 in der Draufsicht der Fig. 3 bis 8 einen Teil der Inneneinrichtung der Bordtoiletten zelle 1. Die maximale Erstreckung der hinteren Schmalseite 5 nach hinten ist durch die hintere Linie ersichtlich.