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Patent Searching and Data


Title:
BREATHING AID FOR SWIMMERS, IN PARTICULAR SNORKEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/167697
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a breathing aid for swimmers, in particular a snorkel, comprising a snorkel pipe which extends from a mouth piece (1) as a two-part air tube. In the state of use, at least two individual tubes (2) extend from the mouth piece, run below the ears (3) and are connected to at least one air inlet opening that is positioned at the back of the head.

Inventors:
WEIGNER MATHIAS (ES)
SLESS VIKTOR (DE)
Application Number:
PCT/EP2013/059664
Publication Date:
November 14, 2013
Filing Date:
May 08, 2013
Export Citation:
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Assignee:
GLOBAL BUSINESS & COMM THE NETHERLANDS BV (NL)
International Classes:
B63C11/20; A42B1/12; A63B31/00; A63B33/00
Domestic Patent References:
WO2001005649A12001-01-25
WO2001005650A12001-01-25
Foreign References:
US5485832A1996-01-23
US4878491A1989-11-07
US4230106A1980-10-28
US20100229858A12010-09-16
US2362775A1944-11-14
US20070267012A12007-11-22
US20040035414A12004-02-26
EP1194329B12003-12-17
Attorney, Agent or Firm:
MEISSNER, BOLTE & PARTNER GbR (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Atemhilfe f ür Schwimmer, insbesondere Schnorchel, mit einem Mundstück ( 1 ) , von welchem ein geteilter Luftschlauch in Form von mindestens zwei Einzelschläuchen (2) ausgeht,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Benutzungszustand die vom Mundstück ( 1 ) ausgehenden Einzelschläuche (2) unterhalb der Ohren (3) verlaufen und mit mindestens einer Lufteinlassöff nung, welche eine Position am Hinterkopf einnimmt , verbunden sind.

2. Atemhilfe nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet , dass

die Einzelschläuche (2) eine approximierte L- Form , insbesondere eine sphärische L- Form , aufweisen .

3. Atemhilfe nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Einzelschläuche (2) über mindestens einen Verbindungsschlauch (4) mit mindestens einer Lufteinlassöff nung, welche eine Position am Hinterkopf einnimmt, verbunden sind.

4. Atemhilfe nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Einzelschläuche (2) mit Hilfe eines T- Verbindungsstücks (8) mit dem Verbindungsschlauch (4) verbunden sind.

5. Atemhilfe nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelschläuche (2) zusammen mit dem Verbindungsschlauch (4) eine sphärische L- Form bilden .

6. Atemhilfe nach einem der Ansprüche 3 bis 5,

dadurch gekennzeichnet ,

dass die Einzelschläuche (2) und der Verbindungsschlauch (4) einstückig ausgef ührt sind.

7. Atemhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Mundstück ( 1 ) ein Ausatemventil ( 1 0) und/oder ein Rückschlagventil und/oder ein Entwässerungsventil aufweist.

8. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüchen ,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwei weitere Einzelschläuche zum Abf ühren ausgeatmeter Luft vorgesehen sind.

9. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Einzelschläuche (2) und/ oder der Verbindungsschlauch (4) einen Verstellmechanismus (5) zur Längenanpassung aufweisen .

1 0. Atemhilfe nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

es sich bei dem Verstellmechanismus (5) um einen Klemmmechanismus und/oder einen Teleskopverstellmechanismus und/oder einen dehnbaren Balg und/ oder ein Dehnstück und/oder eine Rastverstellung handelt.

1 1 . Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein Einzelschlauch (2) und/oder der Verbindungsschlauch (4) eine den Strömungswiderstand minimierende Querschnittsform , insbesondere eine ovale oder elliptische Querschnittsform, aufweisen.

1 2. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet , dass

der Verbindungsschlauch (4) und/oder mindestens ein Einzelschlauch (2) eine am Kopf anliegende Abf lachung aufweist .

1 3. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Lufteinlassöff nung ein Rückschlagventil aufweist.

14. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Lufteinlassöff nung als Einatemventil auf einer Kopfplatte (6) ausgebildet ist.

1 5. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Bereich der Lufteinlassöffnung und/oder am Verbindungsschlauch (4) ein Kopfband (7) befestigt oder befestigbar ist.

1 6. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein Einzelschlauch (2) und/oder ein Verbindungsschlauch (4) an der vom Kopf abgewandten Seite eine Abf lachung oder Einkerbung, insbesondere zur Auf nahme eines Kopfbandes einer Schwimm- oder Taucherbrille, aufweist .

1 7. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Einzelschläuche (2) vom Mundstück ( 1 ) ausgehend unter das Kinn geführt sind.

1 8. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Atemhilfe in eine Badehaube integrierbar ist.

1 9. Atemhilfe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

vom Mundstück ( 1 ) mindestens ein Verbindungsschlauch zur Nase ausgeht.

20. Atemhilfe nach Anspruch 1 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem mindestens einen Verbindungsschlauch am zum Mundstück ( 1 ) entgegengesetzten Ende offene Nasenstöpsel angeformt sind.

21 . Atemhilfe nach Anspruch 1 9 oder 20,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem mindestens einen Verbindungsschlauch am zum Mundstück ( 1 ) entgegengesetzten Ende eine Nasenabdeckung angebracht ist.

22. Atemhilfe nach Anspruch 21 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Nasenabdeckung mittels Adhäsionskraft und/oder eines Vakuums an verschiedene Nasenformen anpassbar ist .

23. Atemhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 1 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Mundstück ( 1 ) als Maske ausgebildet ist , welche die Mundpartie gegen Eindringen von Wasser abdichtet.

24. Atemhilfe nach Anspruch 23,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Maske zusätzlich die Nase gegen das Eindringen von Wasser abdichtet und die Form einer medizinischen Atmungsmaske aufweist.

Description:
Atemhilfe f ür Schwimmer, insbesondere Schnorchel

Beschreibung

Die Erf indung betrifft eine Atemhilfe für Schwimmer, insbesondere Schnorchel , mit einem Mundstück, von welchem ein geteilter Luftschlauch ausgeht, gemäß Patentanspruch 1 .

Eine Atemhilfe, ausgebildet als Schnorchel mit einem zweigeteilten Luftschlauch sowie einem Mundstück mit Ausatemventil zeigt die US 2007/026701 2 A1 . Der dortige Luftschlauch ist im Bereich angrenzend an das Mundstück f lexibel ausgeführt und besteht aus einem Kunststoff-Spritzteil.

Die WO 01 /05650 A1 zeigt einen Schwimmschnorchel mit zwei Luftröhren, die ausgehend von einem Mundstück eine abgewinkelte Form besitzen , wobei im Bereich der offenen Enden der Rohrstücke ein Verbindungssteg vorgesehen ist .

Die Unterwasseratemvorrichtung nach US 2004/0035414 A1 geht von einem einteiligen Luftschlauch aus, wobei beide Schlauchenden, d. h . das mundstücknahe Schlauchende und das mundstückferne Ende über Ventileinsätze verfügen.

Das gattungsbildende Tauchgerät, insbesondere ausgebildet als Schnorchel, nach EP 1 1 94 329 B1 besitzt ein Schnorchelrohr, welches von einem Mundstück als zweigeteilter elastischer Luftschlauch ausgeht , wobei im Benutzungszustand die Einzelschläuche ausgehend vom Mundstück am Kopf des Nutzers anliegend an diesem entlang verlaufen und wobei eine Lufteinsatzöff nung eine Position am Hinterkopf einnimmt. Mit der dort vorgestellten Konstruktion soll verhindert werden , dass Abschnitte des Luftschlauchs oder der Teilluftschläuche beim Atmungsvorgang mit ausgeatmeter Luft gef üllt werden . Hierdurch ist sichergestellt, dass beim Einatmen nur f rische Au ßenluft angesaugt wird.

Nach der dortigen Lösung ist in j edem der Einzelschläuche ein Rückschlagventil angeordnet, welches ein Zurückströmen der ausgeatmeten Luft in die Einzelschläuche hinein verhindert. Weiterhin ist am Mundstück ein Überdruckventil an- geordnet, welches bei Erreichen eines vorbestimmten Luftdrucks eine Strömungsverbindung zwischen dem I nneren der Einzelschläuche und der äu ßeren Umgebung herstellt. Verbrauchte ausgeatmete Luft wird nicht über einen gesonderten Rückführschlauch zum Bereich der Lufteintrittsöff nung geleitet , sondern verlässt unmittelbar am Mundstück das Tauchgerät, so dass beim nächsten Einatmen wieder vollständige Frischluft zur Verf ügung steht.

Bei einer Ausf ührungsform nach EP 1 1 94 329 B1 wird vorgeschlagen, die Auslassöffnung des Überdruckventils au ßen mit einem weiteren Schlauchstück zu verbinden , welches die austretende Luft vorzugsweise aus dem Gesichtsfeld seitlich weg leitet.

Obwohl die Konstruktion nach EP 1 1 94 329 B1 sich in der Praxis bewährt hat , besteht ein Bedürf nis der Weiterentwicklung, dass die Konstruktion des Schnorchels dahingehend verbessert wird, dass sich der Strömungswiderstand beim Schwimmen und speziell bei einem Startsprung und/oder einer Saltowende und/oder beim Durchqueren einer Welle vermindert.

Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erf indung, eine weiterentwickelte Atemhilfe f ür Schwimmer mit einem Mundstück anzugeben , wobei vom Mundstück beginnend ein geteilter Luftschlauch zu einem Kopfteil f ührt, wobei der Strömungswiderstand beim Schwimmen und speziell bei einem Startsprung und/oder einer Saltowende und/oder beim Durchqueren einer Welle vermindert wird.

Die Lösung der Aufgabe der Erf indung erfolgt durch eine Atemhilfe f ür Schwimmer gemäß der Merkmalskombination nach Patentanspruch 1 , wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen darstellen .

Es wird demnach von einer Atemhilfe f ür Schwimmer, insbesondere von einem Schnorchel , mit einem Schnorchelrohr, welches von einem Mundstück als zweigeteilter Luftschlauch ausgeht, ausgegangen .

Erfindungsgemäß verlaufen die Einzelschläuche des geteilten Luftschlauches im Benutzungszustand vom Mundstück ausgehend unterhalb der Ohren und sind mit mindestens einer Lufteinlassöff nung verbunden, welche eine Position am Hinterkopf des Schwimmers einnimmt .

Als Mundstück wird in diesem Zusammenhang nicht nur die eventuell vorhandene und in den Mund einzuf ührende Bei ßschiene verstanden, sondern eine im Mundbereich bef indliche vollständige Apparatur.

Vorzugsweise verlaufen die mindestens zwei Einzelschläuche des geteilten Luft- schlauchs im Benutzungszustand vom Mundstück ausgehend unterhalb der Ohren am Hals und/oder am Unterkiefer entlang und sind mit mindestens einer Lufteinlassöffnung verbunden , welche eine Position am Hinterkopf des Schwimmers einnimmt.

I n einer ersten Ausf ührungsform der Erfindung weisen die Einzelschläuche eine sphärische L- Form auf , die sich ergibt , wenn der Schwimmer bei angelegter Atemhilfe im Prof il , d. h . seitlich betrachtet wird. Die Einzelschläuche weisen im Wesentlichen eine L- Form auf , wobei der Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Schenkel der L-Form einen Wert zwischen 70 ° - 1 20 °, insbesondere zwischen 80 ° - 1 00 °, insbesondere zwischen 85 ° - 95 °, besitzt . Die Einzelschläuche weisen in dieser Form eine zweifache Biegung auf . Eine Biegung vom Mundstück zum Nacken und eine weitere Biegung vom Nacken zum oberen Hi nterkopf .

Die Biegungen weisen vorzugsweise einen derartigen Biegungswinkel auf , dass ein enger Verlauf am Kopf , sowohl im Bereich vom Mundstück zum Nacken , als auch im Bereich vom Nacken zum oberen Hinterkopf , gegeben ist .

I n einer weiteren Ausf ührungsform der Erf indung können die Einzelschläuche über mindestens einen Verbindungsschlauch mit mindestens einer Lufteinlassöffnung, welche eine Position am Hinterkopf einnimmt, verbunden sein.

Die Einzelschläuche sind des Weiteren in Art von zwei f lachen Spiralfedern, die in einer zweifach gebogenen Form vorliegen , vorstellbar. Die Einzelschläuche können des Weiteren beispielsweise mit Hilfe eines T-Stücks mit dem Verbindungsschlauch verbunden sein , sodass u . a. eine einfache und schnelle Montage der Einzelteile der Atemhilfe durchgeführt werden kann . Des Weiteren ist es vorstellbar, dass die Einzelschläuche und der Verbindungsschlauch in einem Stück gefertigt sind, sodass ein einziges Bauteil vorliegt. Bei einer derartigen Herstellung des Schnorchels ist darauf zu achten , dass die Einzelschläuche am Verbindungsschlauch T-Stück-artig befestigt sind, sodass die Einzelschläuche u nterhalb der Ohren am Hals und/oder Unterkiefer entlang verlaufen können und der Verbindungsschlauch mittig am Hinterkopf anliegen kann und somit eine Verbindung von den Einzelschläuchen mit der am Hinterkopf positionierten Lufteinlassöff nung ermöglicht wird. Die Verbindungsstelle der Einzelschläuche mit dem Verbindungsschlauch bef indet sich im Nacken , vorzugsweise mittig im Nacken, des Schwimmers.

Die mindestens zwei vorhandenen Einzelschläuche werden ausgehend vom Mundstück unterhalb der Ohren entlang des Halses bzw. des Unterkiefers des Schwimmers im Wesentlichen waagrecht geführt , wobei die Einzelschläuche im Bereich des Nackens gebogen sind oder aufgrund elastischer Materialien gebogen werden können , um die Einzelschläuche auch in diesem Bereich waagrecht zu f ühren . I n der Mitte des Nackens befindet sich oben erwähnte Verbindungsstelle der Einzelschläuche mit dem Verbindungsschlauch, wobei der Verbindungsschlauch senkrecht zu den Einzelschläuchen entlang des Kopfes nach oben gef ührt wird.

Sofern kein Verbindungsschlauch vorgesehen ist , werden die Einzelschläuche ebenfalls ausgehend vom Mundstück unterhalb der Ohren entlang des Unterkiefers und/oder des Halses des Schwimmers im Wesentlichen waagrecht gef ührt werden , wobei die Einzelschläuche im Bereich des Nackens gebogen sind oder aufgrund elastischer Materialien gebogen werden können, um die Einzelschläuche in diesem Bereich waagrecht zu führen . I n der Mitte des Nackens sind die beiden Einzel Schläuche j eweils nach oben gebogen und enden entweder j eweils einzeln in einer Lufteinlassöffnung oder beide Einzelschläuche enden in einer einzigen , gemeinsamen Lufteinlassöffnung.

Des Weiteren ist es denkbar, dass die beiden Einzelschläuche zumindest abschnittsweise im Bereich zwischen Nacken und Lufteinlassöffnung(en) miteinander verbunden sind oder verbindbar sind. Diese Verbindung kann beispielsweise mit elastischen Bändern erfolgen . Auch ein abschnittsweises Verkleben der Einzelschläuche ist denkbar. Au ßerdem können die Verbindungsstellen bereits bei der Herstellung, bspw. beim Spritzgussverfahren, hergestellt werden .

Da die Einzelschläuche vom Mundstück an die gegenüberliegende Kopfseite geführt werden , vermindert sich der Strömungswiderstand beim Schwimmen und speziell bei einem Startsprung und/oder einer Saltowende und/oder beim Durchqueren einer Welle, gegenüber bekannten Schnorchelsystemen .

Vorzugsweise wird zur Herstellung der Einzelschläuche und/oder des Verbindungsschlauches ein Material verwendet derart, dass die Einzelschläuche an verschiedene Kopfformen anpassbar sind oder angepasst werden können. Au ßerdem soll das verwendete Material der Atemhilfe einen Eigenhalt bieten , ohne zu starken Druck an den am Kopf anliegenden Stellen zu verursachen , da eine derartiger Druck bzw. derartige Drücke als unangenehm vom Schwimmer empf unden werden .

I n einer weiteren Ausbildung der vorliegenden Erf indung können die Einzelschläuche ausgehend vom Mundstück unter das Kinn des Schwimmers bzw. des Atemhilfebenutzers gef ührt werden . Die weitere Führung der Einzelschläuche folgt unterhalb der Ohren am Hals entlang.

Da die mindestens zwei vorhandenen Einzelschläuche in einen Verbindungsschlauch übergehen oder symmetrisch zueinander vom Nacken in den Bereich des oberen Hinterkopfes weitergeführt sind, ergeben sich mehrere Möglichkeiten , den Schnorchel derart zu befestigen, dass mit dem Schnorchel Saltowenden sowie Startsprünge sicher durchgeführt werden können .

Aufgrund dessen , dass die Atemhilfe bzw. der Schnorchel kaum Strömungswiderstand bietet, kann mit einer leichten Spannung der Einzelschläuche geschwommen werden . Somit ist es in einer Gefahrensituation möglich, das Mundstück wie bei einem herkömmlichen Schnorchel auszuspeien .

Beim vorliegenden Schnorchel wird die Luft von oben über mindestens eine Lufteinlassöff nung, im Falle von bspw. zwei am Hinterkopf symmetrisch geführten Einzelschläuchen über zwei Lufteinlassöff nungen , eingeatmet und nach unten über das Mundstück ausgeatmet. Optional können zwei weitere Einzelschläuche vorgesehen sein , welche beispielsweise als ansteckbare Luftschläuche ausgebildet sind, um die ausgeatmete Luft nach oben abf ühren zu können . Die Einzelschläuche sind vorzugsweise mit einem Rückschlagventil versehen .

Das Mundstück kann zweckmäßigerweise mit einem Rückschlagventil und/oder einem Entwässerungsventil versehen sein , wobei das Entwässerungsventil am tiefsten Punkt des Mundstückes, also am von der Nase am entferntesten Punkt des Mundstückes bef indlich ist und eine Wasserfalle enthält .

Das Mundstück der erf indungsgemäßen Atemhilfe kann eine Dichtlasche aufweisen , welche im Benutzungsfall vor den Zähnen bef indlich ist. Auf das Anfertigen bzw. Anformen eines Aufbisszapfens bzw. einer Aufbissschiene kann verzichtet werden, da die erfindungsgemäße Atemhilfe keinen zusätzlichen Halt bzw. Fixierung durch das Einklemmen zwischen beide Zahnreihen benötigt. Aufgrund dieser Ausf ührungsform der Atemhilfe kann keine Verkrampf ung im Kieferbereich des Benutzers bzw. Schwimmers eintreten . Der Kiefer bleibt folglich entspannt.

I n einer weiteren Ausf ührungsform der Erf indung ist es möglich dass das Mundstück weder eine Dichtlasche noch eine Aufbissschiene umfasst. Das Mundstück ist vielmehr als Dichtplatte ausgebildet, welche dicht um den Mund des Benutzers anliegt. Die Dichtplatte kann in einer weiterf ührenden Ausbildung des Mundstücks auch die Nase des Benutzers dicht abdecken . Das Mundstück ist, wie bereits f ür die Augenpartie bei Taucherbrillen bekannt , als abdichtende Maske ausgeführt, welches die Mund- und Nasenpartie des Benutzers nach au ßen hin gegen das Einlaufen von Wasser abdichtet. Diese Mundmaske kann die Grundform einer medizinischen Atemmaske aufweisen . I n diesem Fall ist das im Ventilkörper befindliche Ausatem- oder Entwässerungsventil vorzugsweise nicht als Klappventil ausgebi ldet . Es kann rund oder oval ausgeführt sein und bewegt sich als Ganzes oder als Ganzes mit Klappmöglichkeit . I n der geschlossenen Stellung wird das Ventil von einer Feder gehalten . Verschiedene und f lachere Bauformen des Ventils sind möglich, sodass ein Schwimmer mit verschiedenen Atemwiderständen trainiert werden kann bzw. trainieren kann .

Mindestens einer der Einzelschläuche weist einen Verstellmechanismus zur Längenanpassung bzw. Längenverstellung auf . Hierbei kann es sich um einen

Klemmmechanismus und/oder einen Teleskopverstellmechanismus und/oder einen dehnbaren Balg und/oder ein Dehnstück und/oder eine Rasterverstellung handeln. Somit kann der Schnorchel bzw. die Atemhilfe an j ede Kopfform und an sämtliche Umweltbedingungen wie z. B. einen starken Wellengang angepasst werden .

Die Einzelschläuche sowie der Verbindungsschlauch können eine, den Strömungswiderstand minimierende Querschnittsform aufweisen. Die Querschnitte sind beispielsweise rund, abgef lacht, angerundet oder vieleckförmig. I n einer be- sonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Einzelschläuche rund und der am Hinterkopf geführte Verbindungsschlauch ist mit einer Abflachung versehen , wobei die Abflachung am Hinterkopf anliegt.

Bei allen Ausf ührungsformen der vorliegenden Erfindung gilt , dass die Einzelschläuche und/oder der Verbindungsschlauch auch als Schlauchband oder als Schlauchbänder bezeichnet werden können , da diese einen Querschnitt mit Langlochform aufweisen können . Beispielsweise weist der Querschnitt eine Länge von 30 mm und eine Höhe von 1 0 mm auf . Die Kanten des Querschnitts, also der Übergangsbereich von Länge zur Höhe des Querschnittes, können eckig und/oder abgerundet sein . Mit einer derartigen Querschnittsform kann der Wasserwiderstand deutlich verringert werden.

Die Lufteinlassöff nung ist als Einatemventil zu verstehen , welches beispielsweise als Rückschlagventil ausgef ührt ist . Bei dem im Mundstück und/oder in der Lufteinlassöff nung und/oder in den Einzelschläuchen vorgesehenen Rückschlagventilen kann es sich um ein Flatterventil und/oder ein Klappventil und/oder um eine durch einen Federmechanismus gehaltene Ventilplatte handeln, wobei aufgrund dessen mit verschiedenen Druckeinstellungen gearbeitet werden kann.

Au ßerdem ist ein zusätzlicher Schutz des Ventilkörpers gegen eindringendes Wasser in j eder Position des Kopfes möglich . Bei bisher bekannten Atemhilfen ist das Problem bekannt , dass Wasser in dem Moment, in dem der Hinterkopf zum Beckenboden gerichtet ist , der Schwimmer sich also in Rückenlage befindet, Wasser in die Ventile eindringen kann . Der erf indungsgemäße Schutz des Ventilkörpers arbeitet nach dem Prinzip eines Augenlids. Eine halbschalenförmige Abdeckung bewegt sich entlang einer Rotationsachse derart, dass die Luftzuf uhr zum Ventilkörper abgedichtet ist. Sofern mehrere Ventilkörper bzw. mehrere Lufteinlassöffnungen vorgesehen sind, ist j eder Ventilkörper bzw. j ede Lufteinlassöffnung mit einer derartigen halbschalenförmigen und um eine Rotationsachse bewegbaren Abdeckung vorgesehen. Die Abdeckungen wirken unabhängig voneinander. D. h. die Abdeckungen rotieren unabhängig voneinander. Auch das Ausatemventil kann mit einer derartigen Abdeckung versehen sein . Sofern die erfindungsgemäße Atemhilfe mehrere halbschalenförmige Abdeckungen aufweist, hat eines der Abdeckungen immer gemäß dem Boj enprinzip Auftrieb, sodass die j eweilige Öff nung hermetisch abgeschlossen ist. I m Bereich der mindestens einen Lufteinlassöffnung und/oder am Verbindungsschlauch und/oder an mindesten einem Einzelschlauch im Bereich des Hinterkopfes, ist vorzugweise ein Kopfband befestigt , welches einen festen Sitz der Atemhilfe garantiert. Vorzugsweise ist das Kopfband variabel einstellbar.

Au ßerdem ist es möglich, dass der Verbindungsschlauch und/oder mindestens ein Einzelschlauch an der vom Kopf abgewandten Seite des Schlauches eine Einkerbung, insbesondere zur Auf nahme eines Kopfbandes einer Schwimm- oder Taucherbrille oder eines Kopfbandes der Atemhilfe, aufweist.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Atemhilfe bzw. der Schnorchel in einer Badehaube integriert ist. Die Badehaube muss im Bereich der Lufteinlassöff nung eine Öffnung zum Durchführen dieser Lufteinlassöff nung aufweisen . Des Weiteren können in die Badehaube Kopf hörer integriert sein .

Die mindestens eine Lufteinlassöffnung kann in einem Kopfteil bef indlich sein , wobei das Kopfteil eine rahmenartige, nachgiebige Auf lagef läche besitzt, welche eine solche Kontur aufweist, die den anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Hinterkopfes nahekommt oder entspricht. Durch diese Maßnahme wird der Tragekomfort der Atmungshilfe erheblich verbessert.

Sofern zwei Einzelschläuche vom Mundstück direkt zum Hinterkopf geführt werden und j eder Einzelschlauch in einer separaten Lufteinlassöffnung endet, kann jede Lufteinlassöff nung ein separates Kopfteil aufweisen oder die beiden Lufteinlassöffnungen sind auf einer gemeinsamen Kopfplatte befindlich .

Weiterhin ist im Kopfteil eine Ausnehmung für ein Einatemventil vorgesehen , wobei das Einatemventil die Lufteinlassöff nung darstellt. Die Ausnehmung mit dem Einatemventil liegt gegenüber der vorerwähnten Auf lagef läche.

Sowohl das Einatemventil des Kopfteils als das Ausatemventil des Mundstücks können als Flatterventil ausgebildet sein . Bevorzugt sind beide Ventile baugleich realisierbar, um die Anzahl konstruktiv unterschiedlicher Einzelteile und damit die Herstellungskosten der Atemhilfe zu senken. Die Ventile besitzen einen Ventilträger, welcher j eweils eine Ventilmembran auf nimmt , wobei am Ventilträger j eweils eine Ventilkappe befestigbar ist. Der Ventilträger einerseits und die Ventilkappe andererseits begrenzen den Bewegungsweg der j eweiligen Ventilmembran und wirken diesbezüglich als Anschlag.

Dadurch , dass beispielsweise auch lediglich ein einziges Einatemventil im Kopfteil vorgesehen sein kann bzw. integriert wird und dieses als zweiflügliges Flatterventil ausgebildet ist , wird das Einatmen auch grö ßerer Luftmengen nicht behindert. Der Schwimmer kann auf ansonsten beim Brustschwimme oder Kraulen erforderliche seitliche Drehbewegungen oder ein Heben und Senken des Kopfes verzichten . Hierdurch wird insbesondere die Halswirbelsäule entlastet und das Schwimmvergnügen erhöht. Selbstverständlich kann die Lufteinlassöff nung oder das Einatemventil mit einem aus dem Wasser ragenden Schnorchelrohr verbunden sein oder mit einem zweiten Einatemventil ergänzt werden .

I n einer weiteren Ausf ührungsform der vorliegenden Erfindung ist mindestens ein Verbindungsschlauch zwischen Mundstück und Nase vorgesehen . Auch zwei balg- förmige Schläuche sind denkbar. Mit Hilfe des Verbindungsschlauches ist eine Nasenatmung möglich . Einerseits wäre es möglich , dass an dem mindestens einen Verbindungsschlauch offene Nasenstöpsel angeformt sind, wobei sich diese am zum Mundstück entgegengesetzten Ende des Verbindungsschlauches befinden . Andererseits kann an dem mindestens einen Verbindungsschlauch eine Nasenabdeckung angebracht sein . Diese Nasenabdeckung bzw. Kunststoffnase ist mittels Adhäsionskraft oder eines Vakuums an verschiedene Nasenformen anpassbar, sodass ein abgedichteter Sitz um die Nase gewährleistet ist und somit kein Wasser in die Nase eindringen kann .

Nachfolgend wird die Erf indung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen :

Fig. 1 eine Vorderansicht auf das Mundstück,

Fig. 2 eine Seitenansicht der Atemhilfe gemäß einer ersten Ausf ührungsform mit Verbindungsschlauch,

Fig. 3 eine Hinterkopfansicht der Atemhilfe gemäß einer ersten Ausfü hrungsform mit Verbindungsschlauch und Kopfband, Fig. 4 eine Vorderansicht der Atemhilfe gemäß einer weiteren Ausf ührungsform mit Kopfband und Verstellmöglichkeit des Kopfbandes,

Fig. 5 eine Hinterkopfansicht der Atemhilfe gemäß einer weiteren Ausf ührungsform mit eingezeichneten Luftströmen ,

Fig. 6 eine Seitenansicht der Atemhilfe gemäß einer weiteren Ausführungsform mit Detaildarstellungen bzgl. des Mundstückes und

Fig. 7 eine Explosionsdarstellung der zur Atemhilfe gemäß einer weiteren

Ausf ührungsform zugehörigen Einzelteile,

Fig. 8 eine Seitenansicht der Atemhilfe gemäß einer weiteren Ausführungsform ,

Fig. 9 eine Hinterkopfansicht der Atemhilfe gemäß einer weiteren Ausf ührungsform.

I n der nachfolgenden Beschreibung werden f ür gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

Fig. 1 zeigt in einer Vorder- bzw. Gesichtansicht das Mundstück 1 und die mit dem Mundstück in Verbindung stehenden Einzelschläuche 2, welche auch als zweigeteilter Luftschlauch bezeichnet werden können . Die Einzelschläuche 2 werden unterhalb der beiden Ohren 3 nach hinten in Richtung des Nackens gef ührt. Vorzugweise sind die Einzelschläuche aus f lexiblem Material gefertigt, um die notwendigen Biegungen zu erleichtern.

Wie in Fig. 2 dargestellt , werden die Einzelschläuche 2 unterhalb der Ohren 3 entlang des oberen Halses 1 3 bzw. entlang des Unterkiefers im Wesentlichen waagrecht nach hinten in Richtung des Nackens geführt , wobei die Einzelschläuche entsprechend der Anatomie des menschlichen Halses geformt sind oder formbar sind. Die Einzelschläuche 2 werden in Richtung eines Verbindungsschlauches 4 geführt. Dieser Verbindungsschlauch 4 verläuft im Wesentlichen senkrecht zu den Einzelschläuchen 2 in Richtung der oberen Schädeldecke und mittig entlang des Hinterkopfes. Der Verbindungspunkt der Einzelschläuche 2 mit dem Verbin- dungsschlauch 4 liegt im Nacken und in etwa auf gleicher Höhe wie das Mundstück 1 bzw. der Mund des Schwimmers.

Sowohl die Einzelschläuche 2 als auch der Verbindungsschlauch weisen Verstellmechanismen 5 z. B. in Form von Dehnstücken auf , sodass die Einzelteile der Atemhilfe an die individuelle Kopfform des Schwimmers/ Benutzers angepasst werden können. Am oberen Ende des Verbindungsschlauches 4 befindet sich die Lufteinlassöff nung, welche in diesem Fall als Kopfteil mit Einatemventil 6 ausgeführt ist. Das Kopfteil 6 besitzt eine rahmenartige, nachgiebige Auflagefläche, welche eine solche Kontur aufweist, die den anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Hinterkopfes nahekommt oder entspricht . Durch diese Maßnahme wird der Tragekomfort der Atmungshilfe erheblich verbessert . Der Einzelschlauch 2 bildet zusammen mit dem Verbindungsschlauch 5 eine sphärische L-Form . D. h . in seitlicher Betrachtung der angelegten Atemhilfe wird die prinzipielle L- Form der miteinander verbundenen Schläuche sichtbar. Da sowohl der Einzelschlauch 2 als auch der Verbindungsschlauch 5 ein Biegung oder Wölbung gemäß der Kopfform aufweist, handelt es sich um eine spärische L- Form .

I n Fig. 3 wird die Verbindung der Einzelschläuche 2 mit dem Verbindungsschlauch 4 näher dargestellt, wobei die Verbindung mit Hilfe eines T- Verbindungsstückes 8 erfolgt. Aufgrund dieser zusammengesteckten Verbindung der Einzel Schläuche 2 und des Verbindungsschlauches 4 ist eine einfache Montage und Demontage, wie sie zum Beispiel zum Putzen der Atemhilfe notwendig wird, gegeben. Es sei erwähnt, dass die Einzelschläuche 2 und der Verbindungsschlauch 4 auch als ein einziges Element gefertigt sein können .

I m Bereich der Lufteinlassöff nung, also im dargestellten Beispiel am Kopfteil 6, ist ein Kopfband 7 befestigt, welches f ür einen verbesserten Halt der Atemhilfe sorgt. Dieses Kopfband 7 kann wie ein Stirnband angelegt werden .

I n Fig. 4 wird das Kopfband 7 in einer Vorderansicht dargestellt. Des Weiteren ist eine Verstellmöglichkeit 9 des Kopfbandes 7 dargestellt . Durch Anordnung mehrerer Löcher ein einem vorbestimmten Abstand können verschiedene Bandlängen mit Hilfe eines Verbindungsknopfes eingestellt werden . Des Weiteren sind Klettoder gürtelartige Verbindungen denkbar. I n Fig. 5 wird der Weg der eingesaugten Luft dargestellt . Über das am Kopfteil 6 bef indliche Einatemventil 1 2 strömt Luft in den Verbindungsschlauch 4. Durch Verbindung des Schlauches 4 mit den Einzelschläuchen 2 mittels eines T-Verbin- dungsstückes 8 gelangt die eingeströmte Luft in die Einzelschläuche 2 und dann weiter in das Mundstück 1 bzw. in den Mund.

Wie aus Fig. 6 ersichtlich wird, ist am Mundstück 1 ein Ausatemventil 1 0 angebracht , über welches die verbrauchte und ausgeatmete Luft entweichen kann . Des Weiteren ist ein Entwässerungsventil 1 1 am tiefsten Punkt des Mundstückes 1 vorgesehen. Des Weiteren ist eine spezielle Form der Einzelschläuche 2 dargestellt, welche nicht waagrecht sondern entlang der Kinnform des Schwimmers verlaufen . Der Verbindungspunkt mit dem Verbindungsschlauch 4 befindet sich in diesem Fall auch auf gleicher Höhe des Mundes.

I n Fig. 7 sind Einzelteile der erf indungsgemäßen Atemhilfe im demontierten Zustand dargestellt. Bei den Einzelbauteilen handelt es sich um das Mundstück 1 mit dem Ausatemventil 1 0, die Einzelschläuche 2, den Verbindungsschlauch 4, das T- Verbindungsstück 8 und das Kopfteil 6 mit Einatemventil 1 2. Des Weiteren können Kopplungsteile 14 zur Verbindung des Mundstückes 1 mit den Einzelschläuchen 2 vorgesehen sein .

I n Fig. 8 ist in einer Seitenansicht eine weitere Ausf ührungsform der Erf indung dargestellt . I n diesem Fall ist kein Verbindungsschlauch vorgesehen. Vielmehr werden die Einzelschläuche 2 zunächst im Wesentlichen waagrecht vom Mundstück 1 unterhalb der Ohren 3 entlang des Unterkiefers in Richtung des Nackens gef ührt . Anschließend verlaufen die Einzelschläuche 2 zum oberen Hinterkopf und enden in einer Lufteinlassöffnung bzw. in einem Kopfteil mit Einatemventil 6. Jeder Einzelschlauch 2 weist eine sphärische L- Form auf . D. h . in seitlicher Betrachtung der angelegten Atemhilfe wird eine L-Form sichtbar, wobei der Winkel · zwischen den beiden Schenkeln der L- Form nicht genau 90 ° betragen muss. Vielmehr kann der Winkel einen Wert zwischen 70 ° - 1 20 °, insbesondere zwischen 80 ° - 1 00 °, insbesondere zwischen 85 ° - 95 °, aufweisen . Die gilt auch f ür die in den Fig. 1 - 7 dargestellten Ausf ührungsformen, wobei die L-Form , und insbesondere die sphärische L-Form, in diesen Ausführungsformen im Zusammenhang mit dem Verbindungsschlauch gebildet wird. I n Fig. 8 wird des Weiteren eine Schwimmbrille 1 5 gezeigt , wobei das Kopfband 1 6 der Schwimmbrille unterhalb des Kopfteils mit dem Einatemventil 6 geführt ist . I n einer weiteren Ausf ührungsform der Erf indung kann das Kopfband 1 6 der Schwimmbrille auch mit dem Kopfteil 6 verbunden sein .

Fig. 9 zeigt die Atemhilfe gemäß Ausf ührungsform der Fig. 8 in einer Hinterkopfansicht. Es wird ersichtlicht, dass beide Einzelschläuche 2 vom unteren Hinterkopf in den Bereich des oberen Hinterkopfs geführt sind. Beide Einzelschläuche 2 sind dabei symmetrisch zueinander angeordnet und enden j eweils in einem eigenen Kopfteil mit Einatemventil 6. I m dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kopfteile nicht miteinander verbunden. Es ist aber auch denkbar, dass die Kopfteile miteinander verbunden sind oder die beiden Einzelschläuche in lediglich einem Kopfteil enden . Bei einer Ausbildung der erf indungsgemäßen Atemhilfe mit zwei Einzelschläuchen ohne Verbindungsschlauch und einem gemeinsamen Kopfteil können wiederum zwei oder nur ein Einatemventil vorgesehen sein . Bzgl . der Konstruktion des oder der Einatemventil(e) sei auf die vorangegangene Erkläru ngen verwiesen . Die Auswahl aus verschiedenen Ventilkonstruktionen kann variabel und abhängig vom j eweiligen Anwendungsfall erfolgen .

I n Fig. 9 sind au ßerdem Einkerbungen 1 7 in den Einzelschläuchen 2 dargestellt. Die Einzelschläuche 1 7 weisen in diesen Bereichen Abflachungen mit Kanten auf , sodass eine Führung gebildet wird. Mit Hilfe dieser Einkerbungen 1 7 können beispielsweise die Kopfbänder von Schwimm- oder Taucherbrillen gef ührt werden . Mit Hilfe eines derartigen Kopfbandes kann ausreichend Halt für die gesamte Atemvorrichtung erzeugt werden . Für alle dargestellten Ausführungsformen ist es denkbar dass das oder die Kopfteil(e) mit Einatemventil eine Ausnehmung zur Führung eines Kopfbandes einer Schwimm- oder Taucherbrille oder eines zur Atemhilfe zugehörigen Kopfbandes aufweisen. Diese Ausnehmung kann sich sowohl auf der Kopf zugewandten Seite des Kopfteiles oder auf der Kopf abgewandten Seite des Kopfteiles ausgebildet sein .

Um die Atemhilfe an- oder abzulegen , können die Einzelschläuche zur Seite bzw. vom Kopf weggeklappt werden, sodass ein einfaches An- und Ablegen ermöglicht wird. Das Mündstück und die daran angebrachten Einzelschläuche können in einfacher Art und Weise nach vorne weggezogen werden. Bezugszeichenliste

1 Mundstück

2 Einzelschlauch

3 Ohr

4 Verbindungsschlauch

5 Verstell mechanism us

6 Kopfteil mit Einatemventil

7 Kopfband

8 T-Verbindungsstück

9 Verstellmöglichkeit des Kopfbandes

1 0 Ausatemventil

1 1 Entwässerungsventil

1 2 Einatemventil

1 3 Oberer Bereich des Halses

14 Kopplungsteil

1 5 Schwimmbrille

16 Kopfband der Schwimmbrille

1 7 Einkerbung