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Title:
BUSBAR SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/025011
Kind Code:
A1
Abstract:
A busbar system for electrical installations, more particularly placed in buildings or the like or for incorporation in wall elements of buildings or the like, consisting of a substantially U-shaped profiled section (1) whose lateral limbs (2) are optionally provided with fixing devices for a cover (5) for said busbar element (S), optionally comprising a retaining profiled section for another U-shaped profiled section (K) which can be placed on the rear side thereof, also comprising connecting chambers, connecting recesses and/or connecting webs for connection to other busbar elements or intermediate parts. The system has several circuits, can be installed quickly, requiring only a minimum amount of space and effort, can be adapted and changed according to the changing requirements of the user with regard to output and function adapters and comprises at least one active conductor (14) on at least one of the inner sides of the profiled section (1) and optionally a ground conductor (14a) extending in a longitudinal direction of the U-shaped profiled section, in addition to a retaining profiled section (16) extending in a longitudinal direction on one of the inner sides of the U-shaped profiled section . At least one pair of active conductors (14) extend on the two sides of the retaining profiled section (16) to enable secure installation of additional components.

Inventors:
OTTO REINHARD (AT)
HAUER HANSJOERG (AT)
Application Number:
PCT/AT2003/000264
Publication Date:
March 17, 2005
Filing Date:
September 09, 2003
Export Citation:
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Assignee:
OTTO REINHARD (AT)
HAUER HANSJOERG (AT)
International Classes:
H01R25/14; (IPC1-7): H01R25/14
Domestic Patent References:
WO2000060706A12000-10-12
Foreign References:
CH558914A1975-02-14
EP0453267A11991-10-23
EP0106535A21984-04-25
DE4110251A11992-10-01
DE4121639A11992-01-16
DE3632414A11988-03-31
EP0453267A11991-10-23
CH558914A1975-02-14
US5759051A1998-06-02
EP0159078A11985-10-23
US3337697A1967-08-22
Attorney, Agent or Firm:
Pinter, Rudolf (Wien, AT)
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Claims:
Patentansprüche 1. Stromschienen-Element für Elektroinstallafionen, insbesondere zur Verlegung in Ge- bäuden oder dg
1. l. oder zum Einbau in Wandelemente für Gebäude oder dgl.
2. , beste hend aus einem im wesentlichen Uförmigen Profil (1), dessen Seitenschenkel (2) al lenfalls mit Fixiereinrichtungen für eine Abdeckung (5) des StromschienenElementes (S) versehen sind, allenfalls mit einem Halteprofil für ein auf der Rückseite aufsteck bares weiteres UProfil (K), und mit Verbindungskammern, Verbindungsaussparungen und/oder Verbindungsstegen für die allfällige Verbindung mit anderen Stromschie nenElementen oder Zwischenstücken, wobei zumindest an einer der Innenseiten des Profils (1) zumindest ein aktiver Leiter (14) sowie allenfalls ein SchutzErdleiter (14a) in Längsrichtung des UProfils verlaufen, und wobei an einer der Innenseiten des U Profils ein Halteprofil (16) in Längsrichtung des UProfils (1) verläuft, dadurch ge kennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Halteprofils (16) zumindest je ein Paar akti ver Leiter (14) verläuft.
3. StromschienenElement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein offenes hohlschienenartiges Halteprofil (16) vorgesehen ist.
4. StromschienenElement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich über die Innenseite des UProfils (1) erhebendes hammerkopfartiges Halteprofil vorgese hen ist.
5. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Paare aktiver Leiter (14) an oder in Subprofilen (22) ver laufen, welche in korrespondierende Aufnahmen (20) an einer der Innenseiten des U Profils (1) einsetzbar sind.
6. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (16) im wesentlichen zentral am Boden des UProfils (1), insbe sonders zentral zwischen den Paaren aktiver Leiter (14), angeordnet ist.
7. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine als SchutzErdleiter vorgesehene Leiterbahn (14a) im oder am Halteprofil (16) in Längsrichtung des UProfils (1) verläuft.
8. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahnen (14,14a) der aktiven Leiter auf sich über den Boden bzw. die Seiten des UProfils (1) bzw. über den Boden des Subprofils (22) erhebenden und in Längsrichtung des UProfils erstreckenden flachen oder keilförmigen Stegen (15) an geordnet sind, vorzugsweise an deren Seiten.
9. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere separate Leiterbahnen (14b), vorzugsweise Busoder Datenleitungen, gemeinsam auf einem sich über den Boden bzw. die Seiten des UProfils (1) bzw. über den Boden des Subprofils (22) erhebenden und in Längsrichtung des UProfils erstreckenden Steg (25) angeordnet sind.
10. StromschienenElement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter bahnen (14b) auf dem Steg (25) als Flachleitungen oder Profilleitungen ausgeführt sind, die zum Zusammenwirken mit Leitungssteckern mit Federkontak ten/Federklemmen bzw. Schneidklemmen ausgelegt sind.
11. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnen (14,14a, 14b) zumindest teilweise blank liegen.
12. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnen (14,14a, 14b) mit einer elektrischen Isolierschicht abgedeckt sind.
13. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den Leiterbahnen (14,14a) sich über den Boden bzw. die Seiten des UProfils (1) bzw. über den Boden des Subprofils (22) erhebende Stege (13), al lenfalls einsetzbar, vorgesehen sind und sich in Längsrichtung des UProfils erstrek ken.
14. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich net, dass an der Rückseite des UProfils (1) ein Halteprofil (9) als Teil einer Schar nieranordnung (9,10) für ein allfälliges weiteres UProfil (K) vorgesehen ist.
15. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich net, dass an den Seiten oder zwischen den Paaren aktiver Leiter mittels sich in Längs richtung des UProfils erstreckenden Trennstegen (3) weitere Kabelbzw. Funktions schächte gebildet sind.
16. Verbindungseinheit für StromschienenElemente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei über flexible Leiterabschnitte (29a) miteinander verbundenen Schienenstecker (28) vorgesehen sind, welche zumindest je eine Leiterbahn (14) je eines der aneinandergrenzenden StromschienenElemente (S) kontaktieren.
17. Verbindungseinheit nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienen stecker (28) aus einer Modulkulisse (18) und darin einsteckbaren Kontaktelemente (17) mit zugehörigen Kontakthalterungen für die Leiterbahnen (14) besteht, wobei die Kontaktelemente (17) an der den Leiterbahnen des StromschienenElementes zu gewandten Seite des Schienensteckers über die Modulkulisse (18) sowie die im we sentlichen bündig mit dem Rahmen abschließenden Kontakthalterungen so weit her ausragen, dass sie bei aufgesetztem Schienenstecker (28) die Leiterbahnen (14) kon taktieren.
18. Verbindungseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktele mente (17) mit den zugehörigen Kontakthalterungen für die funktionalen Leiterpaare paarweise als DuplexModul vorgesehen sind.
19. Verbindungseinheit nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (17) mit den zugehörigen Kontakthalterungen für den Schutz Erdleiter als SingleModul vorgesehen sind.
20. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schienensteckern (28) auf der den Leiterbahnen (14,14a) der Strom schienenElemente (S) abgewandten Seite in einem Kontaktteil fest angeordnete Lei terstücke parallel zu den Leiterbahnen des StromschienenElementes vorgesehen sind, die einerseits mit den Kontaktelementen kontaktieren und an die andererseits die flexiblen Leiterabschnitte angeschlossen sind.
21. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (17) als Brücken mit beidseitig angeformten Kontakt Federlamellen (40) ausgebildet sind, wobei die Federlamellen (40) mit geraden oder gewinkelten Überlängen versehen sind, die sich in der Einsteckposition des Schienen steckers an den Zwischenstegen der StromschienenElemente abstützen oder als Schneidklemmen ausgebildet sind.
22. Verbindungseinheit für StromschienenElemente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Steckerleiste mit integrierten inline Verbindern besteht.
23. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktelemente (17) in Form von zu den Leitern koaxialen rohrförmigen oder hohlprofilförmigen dünnwandigen doppelseitigen SchneidklemmVerbindungsstücken mit nach innen gekanteten achsenparallelen KontaktLamellen in Schneidenform vor gesehen sind.
24. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktelemente (17) in Form von zu den Leitern koaxialen rohrförmigen oder hohlprofilförmigen dünnwandigen doppelseitigen FederklemmVerbindungsstücken mit nach innen gerichteten KontaktFederlamellen vorgesehen sind.
25. Verbindungseinheit für StromschienenElemente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Aufsetzstücke (49) für die Enden der Stromschie nenElemente (S) vorgesehen sind, welche in zumindest kreissegmentartige Füh rungsbahnen (51a) einer oberen und unteren, voneinander beabstandeten Führungs scheibe (51) eingreifen, wobei die flexiblen Leiterabschnitte (29) durch den Freiraum zwischen den Führungsscheiben (51) geführt sind.
26. Verbindungseinheit nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder meh rere Lamellen (52) in Führungen der Führungsscheiben (51) im Bereich des Freirau mes zwischen den Aufsetzstücken (49) und den StromschienenElementen (S) ein setzbar sind.
27. Abdeckplatte für StromschienenElemente gemäß den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite in Längsrichtung des UProfils (1) verlaufen de Profile für die Aufnahme von Stossfugenverblendungen angeordnet sind.
28. Abdeckplatte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längsseiten rändern Hinterschneidungen und/oder Schnappprofile (4) und/oder Schnapphaken ausgebildet sind, welche in speziell ausgebildeten Längsprofilen in den Stromschie nenElementen (S) einrasten, vorzugsweise unter Bildung eines Spaltes zwischen Ab deckplatte (5,7) und StromschienenElement (S) an zumindest einer Längsseite.
29. Stossfugenverblendung für Abdeckplatten gemäß Anspruch 26 oder 27, dadurch ge kennzeichnet, daß an einem Profil (5a) sich am UProfil (1) oder SubProfilen (22) ab stützende Längsstege und in Aufnahmen der Abdeckplatte (5) einschnappbare Längs stege (5b) vorgesehen sind.
30. Funktionseinheit für StromschienenElemente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch zumindest eine Adapterplatte für die allenfalls lösbare Aufnah me herkömmlicher Funktionseinsätze (B), wie beispielsweise Steckdosen, Schaltele mente, Kabelabgänge, Sensorelemente, Anzeigeelemente, sowie einem Schienen stecker (28) und einem Verschlusselement (19).
31. Funktionseinheit nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Schienenstek ker (28) einen Aufbau wie den Ansprüchen 16 bis 25 beschrieben aufweist, wobei die flexiblen Leiterabschnitte (29) mit den Kontakten des Funktionseinsatzes (B) verbun den sind.
32. Funktionseinheit nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der flexi blen Leiter starre Leiterbahnen (29) die Kontaktelemente (17) des Schienensteckers mit den Kontakten des Funktionseinsatzes (B) verbinden.
33. Funktionseinheit nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass im Schienenstek ker (28) auf der den Leiterbahnen (14,14a) der StromschienenElemente (S) abge wandten Seite für alle Stromkreise fest angeordnete Leiterstücke parallel zu den Lei terbahnen des StromschienenElementes vorgesehen sind, die einerseits in dem ge wählten Stromkreis mit den Kontaktelementen (17) kontaktieren und die andererseits durch Serienoder Parallelschaltung leiterbahnweise untereinander verbunden sind und an welche die Leiterabschnitte zu den Funktionseinsätzen (B) angeschlossen sind.
34. Funktionseinheit nach einem der Ansprüche 29 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß in der Adapterplatte, allenfalls auch im Funktionseinsatz (F), zumindest eine Bohrung (32) vorgesehen ist, welche die Adapterplatte, allenfalls auch den Funktionseinsatz, normal auf den Boden bzw. die Stirnseite des Halteprofils (16) des Stromschienen Elementes und genau oberhalb dieses Halteprofils (16) durchsetzt.
35. Funktionseinheit nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß an der Adapterplat te zumindest eine leitende Kontaktfläche auf der dem Funktionseinsatz (B) zuge wandten Seite vorgesehen ist, vorzugsweise kreisbogenförmig um eine Mittelachse ausgebildet und sich zumindest über ein Viertel eines Kreisumfanges um diese Mit telachse erstreckend, wobei die der Adapterplatte zugewandt Rückseite des Funkti onseinsatzes mit zumindest je einer Kontaktfläche pro Kontaktfläche der Adapterplat te versehen ist.
36. Funktionseinheit nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite der Adapterplatte eine Aufnahme für herkömmliche Stecker bzw. andere Funktion einsätze aufweist, und an der Seite der Adapterplatte mit den Kontaktflächen ein Teil einer Führungsstruktur vorgesehen ist, vorzugsweise eine geschlossene kreisförmige Struktur, und dass auf der der Adapterplatte zugewandten Seite der Funktionseinheit das Gegenstück zur Führungsstruktur der Adapterplatte vorgesehen ist.
37. Funktionseinheit nach Anspruch 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Halteprofil (16) führende Bohrung durch die Adapterplatte und die Funktionseinheit (B) hindurch verläuft, deren Zentrum vorzugsweise mit der Mittelachse der Kontakt flächen und der Führungsstrukturen zusammenfällt.
38. Verschlußelement zum Einsetzen in die Bohrung der Adapterplatte, allenfalls den Funktionseinsatz (B), gekennzeichnet durch eine lösbare und mit dem Halteprofil (16) zusammenwirkende Haltestruktur an seinem in das Halteprofil einsetzbaren bzw. die ses umfassenden Ende.
39. Verschlußelement nach Anspruch 37, gekennzeichnet durch zwei zentralsymmetrisch angeordnete Einschnappkeile (45) auf zwei parallelen, federnden Verdrehschutzfah nen (46), welche Einschnappkeile die seitlichen Leisten des Halteprofils (16) des StromschienenElementes (S) hintergreifen bzw. den Kopfteil des Halteprofils umgrei fen.
40. Verschlußelement nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnapp keile (45) beabstandet vom oberen und unteren Ende der Verdrehschutzfahnen (46) vorgesehen sind.
41. Verschlußelement nach Anspruch 37, gekennzeichnet durch einen auf zwei entge gengesetzte Seiten radial verbreiterten (19a) Kopf an seinem in das Halteprofil (16) einsetzbaren Ende.
42. Verschlußelement nach Anspruch 37, gekennzeichnet durch an seinem in das Halte profil (16) einsetzbaren Ende ausspreizbare Seitenteile (41), welche Seitenteile in der ausgespreizten Stellung das Halteprofil (16) hintergreifen oder eine reibschlüssige Verbindung mit den Seitenwänden des Halteprofils (16) herstellen.
43. Verschlußelement nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die ausspreizbare Seitenteile (41) um eine normal auf die Längsachse des Verschlußelementes (19) ori entierte Achse elastisch nach außen hin beaufschlagt sind, und dass ein gegenüber dem in das Halteprofil (16) einsetzbaren Ende in dessen Längsrichtung verschiebba res Betätigungselement (42) vorgesehen ist, welches seitliche Ausläufer (42b) kon stanter Länge aufweist, welche die Seitenteile zumindest teilweise hintergreifen.
44. StromschienenElement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass das StromschienenElement oder ein dieses Element aufnehmende Profil mit einem Führungsprofil (53) für eine Kabeleinzugsvorrichtung versehen ist.
45. StromschienenSystem nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel einzugsvorrichtung einen im Führungsprofil (53) einsetzbaren und darin in Längsrich tung verschiebbaren Schlitten (54) mit einer Klemmvorrichtung (55) für zumindest ein Kabel umfasst, welcher Schlitten auf einem Einzugsband (56) befestigt oder befe stigbar ist.
46. StromschienenSystem nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein zugsband (56) in Form eines Zahnriemens ausgeführt ist, wobei eine komplementär dazu ausgeführte antreibbare Treibrolle (57) zumindest zeitweilig mit dem Einzugs band (56) in Eingriff bringbar ist.
47. StromschienenSystem nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibrol le (57) auf einem mit dem StromschienenElement oder dem dieses Element auf nehmenden Profil zeitweilig koppelbaren Rahmen (58) befestigt ist, wobei die Treib rolle (57) vorzugsweise mit einer externen Antriebseinrichtung (59) lösbar koppelbar ist.
Description:
Stromschienen-System Die Erfindung betrifft ein Stromschienen-Element für Elektroinstallationen, insbeson- dere zur Verlegung in Gebäuden oder dgl. oder zum Einbau in Wandelemente für Gebäude oder dgl., bestehend aus einem im wesentlichen U-förmigen Profil, dessen Seitenschenkel allenfalls mit Fixiereinrichtungen für eine Abdeckung des Stromschienen-Elementes versehen sind, allenfalls mit einem Halteprofil für ein auf der Rückseite aufsteckbares weiteres U-Profil, und mit Verbindungskammern, Verbindungsaussparungen und/oder Verbindungsstegen für die allfällige Verbindung mit anderen Stromschienen-Elementen oder Zwischenstücken, wo- bei zumindest an einer der Innenseiten des Profils zumindest ein aktiver Leiter sowie allen- falls ein Schutz-Erdleiter in Längsrichtung des U-Profils verlaufen, und wobei an einer der Innenseiten des U-Profils ein Halteprofil in Längsrichtung des U-Profils verläuft, sowie eine Verbindungseinheit, eine Abdeckplatte, eine Funktionseinheit und ein Verschlusselement für Stromschienen-Elemente.

Bislang sind in Wohn-oder Büroräumen, Geschäftslokalen und dergleichen elektrische Leitungen fix verlegt und Steckdosen an festgelegten Stellen und in festgelegter Orientierung angebracht. Um dabei Elektrogeräte an beliebigen Orten aufstellen und betreiben zu können, sind daher die Verwendung von Verlängerungskabeln, Verteilern und dergleichen mehr not- wendig, was einerseits optisch nicht ansprechend ist und auch gefährlich sein kann, da man über die offen herumliegenden Kabeln stolpern kann, Steckverbindungen unabsichtlich ge- trennt werden oder Elektrogeräte umgeworfen bzw. heruntergerissen werden können. Auch kommt es oft vor, daß Winkelstecker in ungünstigen Stellungen verwendet werden müssen, in denen sich größere Kabelschlaufen bilden oder durch welche die Anordnung mehrerer derartiger Stecker eng nebeneinander nicht mehr möglich ist.

Bekannt sind Kabelschächte oder Kabelkanäle, in denen separate Kabel gemeinsam geführt werden können, wobei aber die Steckdosen ebenfalls an festgelegten Positionen vor- gesehen sind und nicht entsprechend wechselnden Bedürfnissen des Benutzers angeordnet und leicht verändert werden können. Aus der DE 36 32 414 ist hingegen eine Stromverteiler- schiene bekannt, bei welcher zwei elektrische Leiter und ein Schutzleiter u. a. auch am Boden eines Trägers mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt angeordnet sind. Dabei ist auch beschrieben, den Schutzleiter zwischen den elektrischen Leitern anzuordnen. Bei der be- schriebenen Stromverteilerschiene können aber in nachteiliger Weise unerwünschte Verfor- mungen der Seitenschenkel des Trägerprofils zum Lockern oder gar Ablösen der an den En- den der Seitenschenkel befestigten Zusatzbauteile führen. Diese Nachteile weist auch die Konstruktion gemäß der US 5 759 051 auf, bei welcher ein Steckeradapter durch Verdrehen um eine senkrecht auf die Stromschiene stehende Achse an beliebiger Position an dieser Stromschiene verklemmt wird, wobei zwei Befestigungslaschen mit seitlichen Haltenuten an der Stromschiene in Eingriff gebracht werden-welche Haltenuten in ihrer gegenseitigen Position und Beabstandung bei geringen Verdrehungen oder Verformungen der Stromschie- ne stark veränderlich sind und damit die Haltefunktion schwer beeinträchtigt sein kann.

Gleichzeitig werden durch das Verdrehen des Steckeradapters auch zwei Kontaktfahnen mit zwei Leiterbahnen in Eingriff gebracht, welche Leiterbahnen aber an der Oberseite von seitli- chen Nuten der Stromschiene angeordnet sind. Es ist also nicht möglich, den Steckeradapter in einer anderen als einer vordefinierten Orientierung an der Stromschiene zu befestigen.

Auch bei der Stromschiene der EP 0 159 078 mit ihren Leitern im wesentlichen am Boden eines Trägerprofils ist ein Steckeradapter als Zusatzbauteil an den äußeren Enden der Seitenschenkel des Trägerprofils befestigt. Daher weist auch diese Konstruktion den eben beschriebenen Nachteil auf, dass sich bei Verformung der Seitenschenkel der Zusatzbauteil lockern oder gar ablösen kann.

Die US-PS 3,337, 697 hat eine Stromschiene für Oberleitungs-Busse zum Gegenstand, bei welchen völlig andere Voraussetzungen als bei den zuvor erwähnten Stromschienen für Wohnräume od. dgl. vorliegen. Überdies ist diese Stromschiene zum Zusammenwirken mit einer beweglichen Stromabnahme-Vorrichtung ausgelegt und weist lediglich Gemeinsamkei- ten in der Anordnung von Leitern am Boden des offenen Trägerprofils auf.

In der WO00/60706 ist ein Stromschienen-System beschrieben, wobei am Boden des das Stromschienen-Element darstellenden Profils ein offenes Halteprofil parallel zu den Sei- tenschenkeln verläuft, dessen vom Boden des Profils wegstehende Seitenteile auf den jeweils anderen Seitenteil hin gerichtete, auskragende Leisten im oberen Endbereich aufweisen.

Damit kann in bekannter Weise an jeder Stelle entlang des Stromschienen-Elementes der Strom abgenommen werden, ohne daß Kabel verlegt und in der Länge angepaßt werden müssen. Durch Veränderung der Länge des Stromschienen-Elementes bzw. durch Aneinan- derreihen mehrerer derartiger Elemente kann entlang des gesamten Raumes die Möglichkeit geschaffen werden, an beliebiger Stelle Stromanschlüsse vorzusehen, deren Position zu ver- ändern oder diese auch wieder zu entfernen. Dabei ist vorzugsweise zwischen den Stroman- schlüssen die Stromschiene abgedeckt, um Verschmutzungen zu vermeiden und auch die Gefährdung von sich im Wohnraum befindlichen Lebewesen zu verhindern. Die erfindungs- gemäße Ausgestaltung mit dem Halteprofil am Boden des Stromschienen-Elementes gestat- tet an jeder beliebigen Stelle entlang der Länge des Stromschienen-Elementes die sichere Anbringung von Zusatzteilen, wie Stecker od. dgl., wobei allfällige Verformungen der übrigen Teile des Elementes, insbesondere von dessen Seitenschenkel, dabei die Montage der Zu- satzteile am Halteprofil am Boden des Elementes nicht oder kaum merkbar behindern oder deren Lockerung bzw. sogar Ablösen von der Stromschiene soweit als möglich vermieden ist.

Wenn mehrere getrennt betreibbare Stromkreise gewünscht sind, können jedoch bei diesem bekannte System lediglich Konstruktionen gebildet werden, die unter erhöhtem Platzbedarf und Aufwand bei der Installation nebeneinander laufende Stromschienen aufweisen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war daher ein System zur Versorgung mit elektrischer Energie mittels mehrerer Stromkreise in Wohnräumen od. dgl., das rasch bei kleinstmöglichem Platzbedarf und mit minimalem Aufwand einfach zu installieren und entsprechend den auch wechselnden Bedürfnissen des Benutzers bezüglich Abgangs- und/oder Funktionsadaptern anpaßbar und veränderbar ist, wobei auch hier besonderes Au- genmerk auf die sichere Anbringung von Zusatzbauteilen gelegt werden soll.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Stromschienen-Element erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Halteprofils zumindest je ein Paar aktiver Leiter verläuft. Nicht nur können damit mehrere Verbraucher durch sepa- rate Stromkreise versorgt werden, so dass etwas unterschiedliche Parameter bei der Ener- gieversorgung gewählt werden können, sondern könnte einer oder könnten mehrere Leiter- paare als Funktionsleiter für Sensoren oder Aktoren genutzt werden. Diese Sensoren oder Aktoren können mit herkömmlichen Verbrauchern und Geräten (Steckdose, Lichtschalter, usw. ) kombiniert werden.

Gemäß einer ersten Ausführungsform des Stromschienen-Element kann ein offenes hohlschienenartiges Halteprofil vorgesehen sein.

Eine andere vorteilhafte Ausführungsform des Stromschienen-Elementes ist dadurch gekennzeichnet, daß ein sich über die Innenseite des U-Profils erhebendes hammerkopfarti- ges Halteprofil vorgesehen ist.

Wenn gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung zumindest einige der Paare aktiver Leiter an oder in Subprofilen verlaufen, welche in korrespondierende Aufnah- men an einer der Innenseiten des U-Profils einsetzbar sind, besteht größere Flexibilität in der Materialwahl. So könnte etwa das U-Profil aus einem mechanisch sehr stabilen metallischen Werkstoff angefertigt sein, während die Subprofile aus elektrisch isolierendem Material be- stehen.

Eine besonders sichere Anbringung von Zusatzbauteilen am U-Profil der Stromschie- ne, selbst bei Verwindungen des Stromschienen-Elementes, ist möglich, wenn gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal das Halteprofil im wesentlichen zentral am Boden des U-Profils, insbesonders zentral zwischen den Paaren aktiver Leiter, angeordnet ist.

Stromschienen-Element nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Schutz-Erdleiter vorgesehene Leiterbahn im oder am Halteprofil in Längsrich- tung des U-Profils verläuft. Damit ist der Vorteil gegeben, daß über ein leitendes Befesti- gungselement für Zusatzbauteile gleichzeitig mit deren Befestigung auch die Erdung des montierten Zusatzteils in einfacher Weise erfolgen kann.

Wenn gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, dass die Leiterbahnen der aktiven Leiter auf sich über den Boden bzw. die Seiten des U-Profils bzw. über den Boden des Subprofils erhebenden und in Längsrichtung des U-Profils erstrek- kenden flachen oder keilförmigen Stegen angeordnet sind, vorzugsweise an deren Seiten, werden die Kriechstrecken zwischen den Leitern für die Ströme sehr groß. Das bringt wie- derum den Vorteil mit sich, daß die erfindungsgemäßen Elemente ohne isolationstechnische Nachbearbeitung rasch und einfach ablängbar sind.

Das Stromschienen-Element kann in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungs- form auch dadurch gekennzeichnet sein, daß mehrere separate Leiterbahnen, vorzugsweise Bus-oder Datenleitungen, gemeinsam auf einem sich über den Boden bzw. die Seiten des U- Profils bzw. über den Boden des Subprofils erhebenden und in Längsrichtung des U-Profils erstreckenden Steg angeordnet sind. Diese Variante ist besonders vorteilhaft für Funktions- leiter, speziell Daten-oder IT-Leitungen, welche auf diesem Steg geführt werden können.

Vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, dass die Leiterbahnen auf dem Steg als Flachleitungen oder Profilleitungen ausgeführt sind, die zum Zusammenwirken mit Leitungs- steckern mit Federkontakten/Federklemmen bzw. Schneidklemmen ausgelegt sind.

Um die Anbringung und elektrische Verbindung von Funktionseinheiten zu erleichtern, können gemäß einer ersten Ausführungsform des Stromschienen-Elementes die Leiterbah- nen zumindest teilweise blank liegen.

Andererseits ist eine erhöhte Sicherheit bei der Handhabung gegeben, wenn gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform die Leiterbahnen mit einer elektrischen Isolierschicht abgedeckt sind.

Vorteilhafterweise können zwischen den Leiterbahnen sich über den Boden bzw. die Seiten des U-Profils bzw. über den Boden des Subprofils erhebende Stege, allenfalls einsetz- bar, vorgesehen sein und sich in Längsrichtung des U-Profils erstrecken. Damit ist eine noch bessere Trennung der einzelnen Leiterbahnen sowie eine erhöhte Berührsicherheit gewähr- leistet.

Wenn bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Stromschienen-Elementes an der Rückseite des U-Profils ein Halteprofil als Teil einer Scharnieranordnung für ein allfälliges weiteres U-Profil vorgesehen ist, kann ein einfacher Weise das System um weitere Kabel- schächte od. dgl. bzw. ergänzende Elemente erweitert werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten des Stromschienen-Elementes können noch erweitert werden, wenn an den Seiten oder zwischen den Paaren aktiver Leiter mittels sich in Längs- richtung des U-Profils erstreckenden Trennstegen weitere Kabel-bzw. Funktionsschächte gebildet sind.

Ein wichtiges Element zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe ist auch eine Ver- bindungseinheit für die in den vorigen Absätzen beschriebenen Stromschienen-Elemente, welches gekennzeichnet ist durch zumindest zwei über flexible Leiterabschnitte miteinander verbundenen Schienenstecker, welche zumindest je eine Leiterbahn je eines der aneinander- grenzenden Stromschienen-Elemente kontaktieren.

Vorteilhafterweise ist diese Verbindungseinheit gemäß einem weiteren Erfindungs- merkmal dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenstecker aus einer Modulkulisse und dar- in einsteckbaren Kontaktelemente mit zugehörigen Kontakthalterungen für die Leiterbahnen besteht, wobei die Kontaktelemente an der den Leiterbahnen des Stromschienen-Elementes zugewandten Seite des Schienensteckers über die Modulkulisse sowie die im wesentlichen bündig mit dem Rahmen abschließenden Kontakthalterungen so weit herausragen, dass sie bei aufgesetztem Schienenstecker die Leiterbahnen kontaktieren. Diese Ausführungsform erlaubt mit einer geringen Anzahl von Bauteilen eine große Flexibilität in der Anordnung der zu verbindenden Stromkreise bzw. Funktionsleiter.

Gemäß einer ersten Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß die Kontaktelemente mit den zugehörigen Kontakthalterungen für die funktionalen Leiterpaare paarweise als Du- plex-Modul vorgesehen sind.

Alternativ dazu können die Kontaktelemente mit den zugehörigen Kontakthalterungen für den Schutz-Erdleiter als Single-Modul vorgesehen sein.

Vorteilhafterweise ist die erfindungsgemäße Verbindungseinheit derart aufgebaut, dass in den Schienensteckern auf der den Leiterbahnen der Stromschienen-Elemente abge- wandten Seite in einem Kontaktteil fest angeordnete Leiterstücke parallel zu den Leiterbah- nen des Stromschienen-Elementes vorgesehen sind, die einerseits mit den Kontaktelementen kontaktieren und an die andererseits die flexiblen Leiterabschnitte angeschlossen sind.

Eine besonders gute Kontaktierung der Leiterbahnen des Stromschienen-Elementes ist möglich, wenn die Kontaktelemente als Brücken mit beidseitig angeformten Kontakt- Federlamellen ausgebildet sind, wobei die Federlamellen mit geraden oder gewinkelten Über- längen versehen sind, die sich in der Einsteckposition des Schienensteckers an den Zwi- schenstegen der Stromschienen-Elemente abstützen oder als Schneidklemmen ausgebildet sind.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Verbindungs- einheit auch dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Steckerleiste mit integrierten in-line- Verbindern besteht.

Für auf Stegen angebrachte Leiterbahnen ist zur einfachen und sicheren Kontaktie- rung eine Verbindungseinheit besonders vorteilhaft, bei welcher Kontaktelemente in Form von zu den Leitern koaxialen rohrförmigen oder hohlprofilförmigen dünnwandigen doppelsei- tigen Schneidklemm-Verbindungsstücken mit nach innen gekanteten achsenparallelen Kon- takt-Lamellen in Schneidenform vorgesehen sind.

Mit ähnlichen Vorteilen ist eine Ausführungsform behaftet, bei der Kontaktelemente in Form von zu den Leitern koaxialen rohrförmigen oder hohlprofilförmigen dünnwandigen dop- pelseitigen Federklemm-Verbindungsstücken mit nach innen gerichteten Kontakt- Federlamellen vorgesehen sind.

Die oben beschriebenen Stromschienen-Elemente können in einem beliebigen Winkel zueinander verbunden werden, wenn eine Verbindungseinheit vorgesehen ist, die Aufsetz- stücke für die Enden der Stromschienen-Elemente aufweist, welche in zumindest kreisseg- mentartige Führungsbahnen einer oberen und unteren, voneinander beabstandeten Füh- rungsscheibe eingreifen, wobei die flexiblen Leiterabschnitte durch den Freiraum zwischen den Führungsscheiben geführt sind.

Bei dieser speziellen Verbindungseinheit ist zum Schutz der elektrischen Verbindungs- leitungen und auch zur optisch ansprechenderen Ausführung besonders vorteilhaft, wenn eine oder mehrere Lamellen in Führungen der Führungsscheiben im Bereich des Freiraumes zwischen den Aufsetzstücken und den Stromschienen-Elementen einsetzbar sind.

Eine Abdeckplatte für Stromschienen-Elemente des erfindungsgemäßen Systems ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite in Längsrichtung des U-Profils verlaufende Profile für die Aufnahme von Stossfugenverblendungen angeordnet sind.

Dabei können vorteilhafterweise an den Längsseitenrändern Hinterschneidungen und/oder Schnappprofile und/oder Schnapphaken ausgebildet sein, welche in speziell ausge- bildeten Längsprofilen in den Stromschienen-Elementen einrasten, vorzugsweise unter Bil- dung eines Spaltes zwischen Abdeckplatte und Stromschienen-Elemente an zumindest einer Längsseite.

Für die oben beschriebenen Abdeckplatten ist eine Stoßfugenverblendung vorteilhaft- erweise dadurch gekennzeichnet, daß an einem Profil sich am U-Profil oder Sub-Profilen ab- stützende Längsstege und in die Aufnahmen der Abdeckplatte einschnappbare Längsstege vorgesehen sind.

Zum Zusammenwirken mit den oben beschriebenen Stromschienen-Elementen unter Lösung der eingangs gestellten Aufgabe sind Funktionseinheiten vorgesehen, welche erfin- dungsgemäß gekennzeichnet sind durch zumindest eine Adapterplatte für die allenfalls lösba- re Aufnahme herkömmlicher Funktionseinsätze, wie beispielsweise Steckdosen, Schaltele- mente, Kabelabgänge, Sensorelemente, Anzeigeelemente, sowie einem Schienenstecker und einem Verschlußelement. Damit können mit einem Basiselement, weiches die Verbindung mit den Stromkreisen bzw. Funktionsleitern herstellt, beliebige Anschlüsse oder auch andere elektrische Bauteile wie Bedienungselemente etc. in das System integriert werden.

Vorteilhafterweise ist die Funktionseinheit mit einem Schienenstecker versehen, der einen Aufbau wie oben beschrieben aufweist, wobei die flexiblen Leiterabschnitte mit den Kontakten des Funktionseinsatzes verbunden sind.

In einer weiteren möglichen Ausführungsform könnte auch vorgesehen sein, daß an- stelle der flexiblen Leiter starre Leiterbahnen die Kontaktelemente des Schienensteckers mit den Kontakten des Funktionseinsatzes verbinden.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Funktionseinheit ist auch dadurch gekennzeichnet, dass im Schienenstecker auf der den Leiterbahnen der Stromschienen- Elemente abgewandten Seite für alle Stromkreise fest angeordnete Leiterstücke parallel zu den Leiterbahnen des Stromschienen-Elementes vorgesehen sind, die einerseits in dem ge- wählten Stromkreis mit den Kontaktelementen kontaktieren und die andererseits durch Seri- en-oder Parallelschaltung leiterbahnweise untereinander verbunden sind und an welche die Leiterabschnitte zu den Funktionseinsätzen angeschlossen sind.

Besonders einfach ist die Anbringung der Funktionseinheit am U-Profil der Strom- schiene in einer Ausführungsform, gemäß welcher in der Adapterplatte, allenfalls auch im Funktionseinsatz, zumindest eine Bohrung vorgesehen ist, welche die Adapterplatte, allen- falls auch den Funktionseinsatz, normal auf den Boden bzw. die Stirnseite des Halteprofils des Stromschienen-Elementes und genau oberhalb dieses Halteprofils durchsetzt.

Eine vorteilhafterweise drehbare Funktionseinheit ermöglicht diese Anpassung der Ausrichtung des eigentlichen funktionellen elektrischen Bauteils, also des Steckers, des Lei- tungsanschlusses, od. dgl. dadurch, daß an der Adapterplatte zumindest eine leitende Kon- taktfläche auf der dem Funktionseinsatz zugewandten Seite vorgesehen ist, vorzugsweise kreisbogenförmig um eine Mittelachse ausgebildet und sich zumindest über ein Viertel eines Kreisumfanges um diese Mittelachse erstreckend, wobei die der Adapterplatte zugewandt Rückseite des Funktionseinsatzes mit zumindest je einer Kontaktfläche pro Kontaktfläche der Adapterplatte versehen ist.

Die oben beschriebene Funktionseinheit weist vorteilhafterweise noch das Merkmal auf, dass an der Vorderseite der Adapterplatte eine Aufnahme für herkömmliche Stecker bzw. andere Funktionseinsätze aufweist, und an der Seite der Adapterplatte mit den Kontakt- flächen ein Teil einer Führungsstruktur vorgesehen ist, vorzugsweise eine geschlossene kreisförmige Struktur, und dass auf der der Adapterplatte zugewandten Seite der Funktions- einheit das Gegenstück zur Führungsstruktur der Adapterplatte vorgesehen ist.

Vorteilhafterweise ist die in den beiden vorigen Absätzen beschriebene Funktionsein- heit in einer weiteren Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Halteprofil führende Bohrung durch die Adapterplatte und die Funktionseinheit hindurch verläuft, deren Zentrum vorzugsweise mit der Mittelachse der Kontaktflächen und der Führungsstrukturen zusammenfällt. Damit ist die sichere Anbringung am U-Profil im Sinn der Lösung der ein- gangs gestellten Aufgabe gewährleistet.

Diese Anbringung der Zusatzbauteile am U-Profil erfolgt unter Lösung der eingangs gestellten Aufgabe mit einem Verschlußelement zum Einsetzen in die Bohrung der Adapter- platte, allenfalls den Funktionseinsatz, welches Verschlusselement erfindungsgemäß gekenn- zeichnet ist durch eine lösbare und mit dem Halteprofil zusammenwirkende Haltestruktur an seinem in das Halteprofil einsetzbaren bzw. dieses umfassenden Ende.

Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform ist das Verschlußelement erfin- dungsgemäß gekennzeichnet durch zwei zentralsymmetrisch angeordnete Einschnappkeile auf zwei parallelen, federnden Verdrehschutzfahnen, welche Einschnappkeile die seitlichen Leisten des Halteprofils des Stromschienen-Elementes hintergreifen bzw. den Kopfteil des Halteprofils umgreifen.

Vorzugsweise sind bei diesem Verschlußelement die Einschnappkeile beabstandet vom oberen und unteren Ende der Verdrehschutzfahnen vorgesehen.

Eine andere Ausführungsform des Verschlusselementes ist gekennzeichnet durch ei- nen auf zwei entgegengesetzte Seiten radial verbreiterten Kopf an seinem in das Halteprofil einsetzbaren Ende.

Die Fixierung des Verschlusselementes und aller damit gegen die Stromschiene fixier- ten Zusatzbauteil kann gemäß einer noch mal anderen Ausführungsform dadurch bewerk- stelligt werden, daß an seinem in das Halteprofil einsetzbaren Ende ausspreizbare Seitenteile vorgesehen sind, welche Seitenteile in der ausgespreizten Stellung das Halteprofil hintergrei- fen oder eine reibschlüssige Verbindung mit den Seitenwänden des Halteprofils herstellen.

Vorteilhafterweise sind bei dieser Ausführungsform des Verschlußelementes die ausspreizbare Seitenteile um eine normal auf die Längsachse des Verschlußelementes orien- tierte Achse elastisch nach außen hin beaufschlagt, und ist ein gegenüber dem in das Halte- profil einsetzbaren Ende in dessen Längsrichtung verschiebbares Betätigungselement vorge- sehen, welches seitliche Ausläufer konstanter Länge aufweist, welche die Seitenteile zumin- dest teilweise hintergreifen.

Da das erfindungsgemäße Stromschienen-Element zusätzlich zur Aufnahme der elekt- rischen Leiterbahnen viel Raum bietet bzw. dafür ausgebildet sein kann, ist es auch als Ka- belkanal verwendbar, wobei Daten-, Telefonie-, TV-oder beliebige andere Kabel durch die Stromschiene geführt werden können. Um bei dieser Anwendung das Einziehen dieser zu- sätzlichen Kabel zu erleichtern, ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgese- hen, dass das Stromschienen-Element oder ein dieses Element aufnehmendes Profil mit ei- nem Führungsprofil für eine Kabeleinzugsvorrichtung versehen ist.

Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal umfaßt die Kabeleinzugsvorrichtung einen im Führungsprofil einsetzbaren und darin in Längsrichtung verschiebbaren Schlitten mit einer Klemmvorrichtung für zumindest ein Kabel, welcher Schlitten auf einem Einzugsband befe- stigt oder befestigbar ist. Damit läßt sich das Einziehen der zusätzlichen Kabel in die Strom- schiene noch weiter erleichtern und rascher durchführen.

Vorteilhafterweise ist dabei das Einzugsband in Form eines Zahnriemens ausgeführt, wobei eine komplementär dazu ausgeführte antreibbare Treibrolle zumindest zeitweilig mit dem Einzugsband in Eingriff bringbar ist.

Wenn die Treibrolle auf einem mit dem Stromschienen-Element oder dem dieses Element aufnehmende Profil zeitweilig koppelbaren Rahmen befestigt ist, wobei die Treibrol- le vorzugsweise mit einer externen Antriebseinrichtung lösbar koppelbar ist, kann an jeder beliebigen Stelle des erfindungsgemäßen Stromschienen-Systems das Einziehen zusätzlicher Kabel durchgeführt werden.

In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeich- nungen bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.

Dabei zeigt die Fig. 1 ein Stromschienen-Element samt Abdeckung einer ersten Ausführungs- form im Querschnitt, die Fig. 2 zeigt das Stromschienen-Element der Fig. 1 mit aufgesetzter Funktionseinheit, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Stromschienen-Element der Fig. 1 mit hinten angebautem zusätzlichen Kabelschacht, Fig. 4 zeigt das Stromschienen-Element mit Kabelschacht der Fig. 3 mit aufgesetzter und kontaktierender Funktionseinheit, Fig. 5 ist eine Darstellung eines Stromschienen-Elementes einer anderen Ausführungsform samt anbauba- rem zusätzlichem Profil für z. B. einen Kabelschacht, Fig. 6 zeigt das Stromschienen-Element der Fig. 5 mit eingesetzten Sub-Profilen für die Strom-und Funktionsleiter, Fig. 7 zeigt das Stromschienen-Element der Fig. 6 mit angesetztem Kabelschacht und Aufhängungs-Profil sowie zusätzlichen Leiterbahnen auf einem Steg im Querschnitt, Fig. 8 ist eine Querschnitts- Darstellung einer Funktionseinheit zum Zusammenwirken mit einem Stromschienen-Element der Fig. 7, Fig. 9 zeigt einen Schienenstecker für eine Funktionseinheit der Fig. 8, Fig. 10 zeigt eine Abdeckung für das Stromschienen-Element der Fig. 5 bzw. 7 mit angesetztem Kontaktelement für die zusätzlichen Leiterbahnen auf dem Steg der Fig. 7, Fig. 11 ist eine Draufsicht auf eine Funktionseinheit mit Kontaktelementen für das Stromschienen-Element, Fig. 12 zeigt eine Ansicht dieses Kontaktelementes der Fig. 11 mit eingesetzten Kontaktbrük- ken, Fig. 13 ist eine Explosionsdarstellung der Teile einer Funktionseinheit im Querschnitt, wie sie etwa in den Fig. 4 bzw. 8 in zusammengesetztem bzw. mit der Stromschiene verbun- denen Zustand dargestellt ist, Fig. 14 ist eine Seitenansicht von zwei mittels Kabeln verbun- denen Verbindungseinheiten, Fig. 15 zeigt ein Steckmodul einer ersten Ausführungsform in den beiden Seitenansichten, Fig. 16 ist eine Darstellung eines Steckmoduls mit Verschluß- element in den gleichen Seitenansichten wie in Fig. 15, Fig. 17 ist eine schematische Darstel- lung einer Variante für das mit dem Stromschienen-Element zusammenwirkende Vorderende des Verschlußelementes in verriegeltem Zustand, Fig. 18 zeigt das Vorderende des Ver- schlußelementes in freigegebenem Zustand, Fig. 19 zeigt das Verschlußelement der Fig. 17 und 18 in mit dem Stromschienen-Element verbundenem Zustand, Fig. 20 ist eine Abbildung einer weiteren Ausführungsform für das mit dem Stromschienen-Element zusammenwirken- de Vorderende eines Verschlußelementes, Fig. 21 ist eine wieder andere Ausführungsform für das mit dem Stromschienen-Element zusammenwirkende Vorderende des Verschlußele- mentes in den beiden Seitenansichten, Fig. 22 zeigt eine Draufsicht auf eine Eckverbindung von zwei aneinandergrenzenden Stromschienen-Elementen, Fig. 23 ist eine Seitenansicht der Verbindungseinheit aus Fig. 22, Fig. 24 zeigt die Verbindungseinheit der Fig. 23 mit einge- setzten Abdecklamellen, Fig. 25 zeigt eine Ende eines Stromschienen-Elementes mit Adap- terstück in Eingriff mit der Verbindungseinheit der Fig. 23 und 24 in der Seitenansicht, Fig.

26 ist eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Stromschiene mit Kabeleinzugs-Vorrichtung, Fig. 27 zeigt diese Kabeleinzugs-Vorrichtung im Querschnitt, Fig. 28 ist eine Ansicht eines Stromschienen-Elementes für den Boden-Einbau mit den Leiterbahnen an einer der Seiten- wände des Profils, Fig. 29 zeigt das Stromschienen-Element der Fig. 28 mit aufgesetzter Mo- dulkulisse, Fig. 30 ist eine Darstellung eines Stromschienen-Elementes für den Boden-Einbau mit einem Übergangs-Adapter und einem Adapter für zumindest einen, vorzugsweise mehre- re herkömmliche Stecker, Fig. 31 zeigt eine Boden-Schiene mit einem etwas anders ausge- führtem Übergangs-Adapter und Stecker-Adapter, und Fig. 32 ein Stromschienen-Element mit elektrischem Verbraucher in Form einer Beleuchtung zur Fluchtwegskennzeichnung.

Das Stromschienen-Element S in einer ersten, in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Profil, vorzugsweise mit rechtwinkelig an einen ebenen Boden 1 anschließenden Seitenschenkeln 2. Der Boden 1 könnte vorzugsweise für die Montage an Wänden, Mauern od. dgl. auf vorteilhafterweise beiden Seiten nach au- ßen hin durch Montagefahnen verlängert sein, in welchen Montagefahnen in bestimmten Abständen Bohrungen, Schlitze, Sollbruchstellen od. dgl. vorgesehen sein können, durch welche das Stromschienen-Element S über beispielsweise Schrauben-Dübel-Anordnungen an der Wand montiert werden kann. Das Profil 1, 2 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmate- rial mit guten isolierenden Eigenschaften und allenfalls mit einer Elektrosmog abschirmenden Beschichtung angefertigt. Um zu montierenden Zusatzteilen unabhängig von allfälligen Ver- formungen der Seitenschenkel 2 einen guten Halt zu geben und deren Einbau sowie Entfer- nung nicht zu behindern, können innerhalb der Seitenschenkel 2, parallel zu diesen, vom Boden 1 des Profils ausgehende zusätzliche Schenkel 3 vorgesehen sein, in oder an denen Aufnahmen für die Zusatzteile vorgesehen sein können oder die selbst diese Aufnahme dar- stellen können. Der Bereich zwischen den Seitenschenkeln 2 und den zusätzlichen Schenkeln 3 kann auch als Kabelkanal für beispielsweise TV-, Daten-, Telefonleitungen oder dergleichen genutzt werden. Selbstverständlich beinhaltet das System unter anderem auch Einspeiseein- heiten aus herkömmlichen Steckdosen oder Anschlußstücke für Stromkabel, Längs-und Eck- verbinder, Knieverbinder und Endstücke.

Über elastische Leisten 4 eines Abdeckprofils 5 kann dieses Profil 5 an der Strom- schiene S fixiert werden. Dieses Abdeckprofil 5 kann beispielsweise mit Sollbruchstellen oder in aneinandergereihten Abschnitten ausgeführt sein, um es auf jede beliebige Länge zwi- schen vorgesehenen Montagestellen für Zusatzbauteile anzupassen bzw. um an diesen Stel- fen Öffnungen für diese Zusatzbauteile zu schaffen, durch welche diese Zusatzbauteile auf die Stromschiene S zugreifen und/oder an dieser angebracht werden können. Das mit Hilfe beispielsweise eines Werkzeuges W leicht abnehmbare Abdeckprofil 5 könnte mit seinen Sei- tenteilen 6 die gesamte Höhe der Stromschiene S abdecken oder-bei vollständiger oder teilweiser Unterputzmontage-auch nur einen Teil davon.

Vorzugsweise zwischen den zusätzlichen Schenkeln 3 verlaufen in Längsrichtung des U-Profils 1, 2, vorzugsweise zwischen weiteren Stegen 13, mehrere elektrische Leiterbahnen 14. Diese könnten am Boden des U-Profils 1, 2 verlaufen, sind aber vorzugsweise am oberen Ende von sich über diesen Boden 1 des U-Profils 1, 2 erhebenden Stegen 15 vorgesehen.

Benachbarte Leiterbahnen 14 bilden vorzugsweise zusammengehörige Fase/Nullleiter-Paare, es können aber auch Funktionsleiter dadurch realisiert sein.

Vorzugsweise zentral am Boden 1 oder auf einem zentralen Steg 15 der Stromschiene S ist auch eine Leiterbahn 14a als Schutz-und/oder Erdleiter vorgesehen. Diese Leiterbahn 14a kann vorteilhafterweise innerhalb eines Halteprofils 16 angeordnet sein, das auch dazu dient an jeder beliebigen Stelle rasch und einfach Zusatzbauteile an der Stromschiene S an- bringen und fixieren zu können. Das Halteprofil 16 wird beispielsweise durch zwei zentrale Stege gebildet, an welchen auf den jeweils anderen Steg hin gerichtete, auskragende Leisten 16a zumindest im oberen Endbereich vorhanden sind. Natürlich könnte die Leitungsbahn für die Erdung aber prinzipiell auch außerhalb des Haltprofils 16 verlaufen. Die Leiterbahnen 14, 14a können zumindest teilweise, vorzugsweise über die gesamte Länge des Stromschienen- Elementes S blank verlaufen, sodaß in einfachster und raschester Weise bei Verbindung mit einem Zusatzbauteil auch die elektrische Kontaktierung erfolgen kann. Andererseits bietet eine ebenfalls mögliche Umhüllung der Leiterbahnen 14,14a mit einem elektrisch isolieren- den Material eine-zusätzlich zu den Stegen 13-erhöhte Sicherheit.

Für eine Ausführungsform der Abdeckung 5 der Stromschiene S aus metallischem Werkstoff, beispielsweise aus Aluminium, sind aufgrund der nur gerade möglichen Schnitte keine Überlappungsfugen vorhanden. Um sich für diese Fälle eine teuere und aufwendige Bearbeitung durch Fräsen zu ersparen, ist eine aus Kunststoff hergestellte Stoßfugenabdek- kung 5a vorgesehen, welche sehr dünn und biegsam ist und an der dem Profil 1, 2 zuge- wandten Seite an der Innenseite der Abdeckung 5 beispielsweise durch Schnappverbindung fixiert wird. Das Profil der Stoßfugenverblendung 5a weist dazu allenfalls sich an der Strom- schiene S abstützende Längsstege und in Aufnahmen der Abdeckplatte 5 einschnappbare Längsstege 5b auf.

In Fig. 2 ist am Stromschienen-Element S in gleicher Weise wie in Fig. 1 das Abdeck- profil 5 eine Funktionseinheit F befestigt, welche einen herkömmlichen elektrischen Bauteil B, etwa einem Stecker, einem Bedienungselement, einer Leuchte od. dgl. umfasst, der bei- spielsweise unter einer Abdeckplatte 7 befestigt sein kann, welche Abdeckplatte 7 gleicharti- ge elastische Leisten 4 aufweist wie das Abdeckprofil 5. Sowohl das Abdeckprofil 5 als auch der Funktionseinsatz F können über ein loses Scharnier, gebildet aus der unteren elastischen Leiste 4 und deren Aufnahme im unteren Seitenschenkel 2, vom Stromschienen-Element S weggeklappt werden.

In Fig. 3 ist weiters ein separates, an der Unter-bzw. Hinterseite der Stromschiene S befestigtes, zusätzliches Profil K zu sehen, welches beispielsweise einen zusätzlichen Kabel- kanal bilden kann. Dieses Profil K ist an einer Seite (in Fig. 3 der unteren Seite) mit einem losen Scharnier an der Hinterseite des U-Profils 1, 2 befestigt und darüber nach unten hin wegklappbar, welches lose Scharnier durch einen Steg oder diskrete Zapfen 9 mit verbrei- terter oberen Kante oder Kopf an der Stromschiene S und einem komplementär ausgeform- ten Steg 10 am Seitenschenkel 8 des Profils K gebildet wird. An der dem Scharnier 9,10 gegenüberliegenden Seite ist eine Art Schnappverbindung zwischen einem Steg oder einigen diskreten Zapfen 11 am Seitenschenkel 8 des Profils K und einer mit einer Hinterschneidung versehenen Aufnahme an der Rückseite des Stromschienen-Elementes S gebildet.

Obwohl das Stromschienen-Element S, das zusätzliche Profil K, das Abdeckprofil 5, etc. bzw. prinzipiell in beliebiger Länge ausgeführt werden und auf jede gewünschte Länge zugeschnitten werden können, ist für die rationelle Herstellung und Lagerhaltung die Ausfüh- rung in bestimmten, vorgegebenen Längen, beispielsweise in Längen von lm, 2m und 4m, von Vorteil. Zwei aneinandergrenzende Stromschienen-Elemente können durch die Montage in räumlich konstanter Position zueinander gehalten werden, jedoch ist vorteilhafterweise eine Verbindung über ein System vor Vorteil, welches gleichzeitig die mechanische und die leitende Koppelung herstellende Verbindungselemente umfaßt.

In Fig. 4 ist ein Stromschienen-Element S wie in den Fig. 1 bis 3 bereits vorgestellt mit sowohl einem zusätzlichen Profil K an seiner Rückseite als auch einer Funktionseinheit F verbunden. Dabei ist in Fig. 4 auch die Verbindungseinheit V zu erkennen, die die elektrische Verbindung zwischen den Leiterbahnen 14,14a im Stromschienen-Element S und dem her- kömmlichen elektrischen Bauteil B in der Funktionseinheit F mittels Kontakteinsätzen 17 her- stellt. Diese Kontakteinsätze 17 gehen-wie weiter unten noch genauer erläutert wird-von einer Kulisse 18 aus und umgreifen mit federklemmen-oder schneidklemmenartigen Endstü- cken die Leiterbahnen 14,14a.

Schließlich ist in Fig. 4 auch das Ende eines Verschlußelementes 19 zu erkennen, wel- ches mit hammerkopfartigen Verbreiterungen 18a die Leisten 16a des Halteprofils 16 hinter- greift und derart den Funktionseinsatz F allein oder zusätzlich zur oben erläuterten Befesti- gung mit Hilfe der elastischen Leisten 4 am U-Profil 1, 2 lösbar fixiert.

Eine weitere Ausführungsform für ein Stromschienen-Element S und ein zusätzliches Profil K ist in Fig. 5 dargestellt. Die Ausbildung gemäß Fig. 5 ist vorzugsweise als mechanisch stabilere Ausführung aus metallischem Werkstoff, beispielsweise Aluminium oder einer Alu- miniumlegierung, angefertigt. Der Boden 1 des Stromschienen-Elementes S ist im wesentli- chen eben ausgeführt und weist allenfalls lediglich sich in Längsrichtung erstreckende Halte- nuten 20 und das im wesentlichen zentrale Halteprofil 16 auf. In den Eckbereichen zwischen Boden 1 und Seitenschenkeln 2 des Stromschienen-Elementes S sind einerseits an deren Innenseite ebenfalls Haltenuten 20 als auch gegen die Innenseite des U-Profils 1, 2 abge- schlossen Verbindungskammern 21 zum Einsetzen von jeweils zwei aneinanderstoßende Stromschienen-Elemente S verbindenden Verbindungsstücken (nicht dargestellt) vorgesehen.

Derartige Verbindungskammern 21 sind auch beim Profil K vorgesehen. Ansonst ist der Auf- bau gleichartig mit den bereits erläuterten Ausführungsformen.

In den Haltenuten 20, welche auch in den Eckbereichen zwischen dem Boden 1 und dem Halteprofil 16 vorgesehen sein können, sind, wie in Fig. 6 zu erkennen ist, Sub-Profile 22 mittels an deren Unterseite vorgesehenen Leisten oder diskret verteilten Zapfen 23 gehal- ten. Diese Sub-Profile 22 sind aus elektrisch isolierendem Material, vorzugsweise PVC, herge- stellt und auf ihnen sind die Trennstege 13 ausgebildet bzw. verlaufen die Leiterbahnen 14, allenfalls auf sich über den Boden der Sub-Profile 21 erhebenden Stegen 15.

Die Fig. 7 zeigt die Stromschiene S mit den darin eingesetzten isolierenden Sub- Profilen 22, zusammengebaut mit dem zusätzlichen Profil K für einen weiteren Kabelkanal od. dgl. Darüberhinaus ist zu erkennen, daß das Halteprofil 16 nicht nur eine auf den jeweils gegenüberliegenden Schenkel auskragende Leiste aufweisen kann, sondern allenfalls auch mehrere, übereinanderliegende Leisten 16b. Diese Leisten 16b auf den einander gegenüber- liegenden Schenkeln sind vorzugsweise in der Höhe über dem Boden des Halteprofils 16 ver- setzt angeordnet, so daß in dieses Halteprofil ein Endstück eines Verschlußelementes 18 ein- geschraubt werden kann.

Weiters ist bei der Ausführungsform der Fig. 7 ein zusätzliches Sub-Profil 24, vor- zugsweise mittels einer Schnappverbindung und damit auch wieder lösbar, in das Strom- schienen-Element S eingesetzt, in welchem separate Leitungsbahnen 14b, vorzugsweise als Flachleitungen oder wie dargestellt als keilförmige Profilleitungen auf einem sich über den Boden des Sub-Profils 24 ergebenden Steg 25 in Längsrichtung des Sub-Profils 24 und damit auch in Längsrichtung des U-Profils 1,2 des Stromschienen-Elementes S verlaufen. Diese Leitungsbahnen 14b werden hauptsächlich für über die Stromschiene laufende Bus-Systeme oder IT-Zwecke verwendet.

Hinter dem zusätzlichen Profil K ist noch eine Wandschiene W durch strichlierte Dar- stellung angedeutet, welche als Halterung für die Stromschiene S mit oder ohne zusätzli- chem Profil K verwendet werden kann, um nicht Befestigungselemente zum An-oder Einbau auch noch durch das U-Profil 1, 2 hindurchführen zu müssen und/oder dieses durch entspre- chende Bohrungen mechanisch zu schwächen. Aufgrund der Leiterbahnen 14,14a wären auch die Positionen für die Befestigungsmittel des Stromschienen-Elementes S sehr einge- schränkt, während eine von der Gestaltung des U-Profils 1, 2 unabhängige Positionierung der Befestigungsmittel eine bessere Flexibilität gewährleistet.

Zur Kontaktierung dieser zusätzlichen Leiterbahnen 14b ist in der Funktionseinheit F wie in Fig. 8 dargestellt ein speziell geformtes Kontaktprofil 26 fixiert, vorzugsweise über eine Schnappverbindung oder sonstige lösbare Verbindung mit der Funktionseinheit F ver- bunden. Darin sind elektrische Kontakte 27 vorhanden, welche über beliebige Leitungspas- sagen mit der Kulisse 18, die separat herausgezeichnet in Fig. 9 dargestellt ist, oder anderen elektrischen Bauteilen in der Funktionseinheit F verbunden sind. Der zentrale Kontakteinsatz 17 fällt, wie in Fig. 9 deutlich zu erkennen ist, meist mit dem Verschlußelement 19 zusam- men, welches vorzugsweise durch diesen zentralen Kontakteinsatz 17 und die Kulisse 18 hindurchgeführt ist. Vorzugweise ist dieser zentrale Kontakteinsatz 17 ja für die Kontaktie- rung des meist im zentralen Halteprofil 16 verlaufenden Erdungsleiters bestimmt. Auf der Kulisse 18 ist, vorzugsweise ebenfalls wieder über eine lösbare Verbindung, beispielsweise eine Schnappverbindung, eine Kontaktteil 28 vorzugsweise lösbar fixiert, der Endstücke von elektrischen Leitungen 29 in Kabelform oder beliebiger anderer Ausführung enthält und mit den des Stromschienen-Element S abgewandten Ende der Kontakteinsätze 17 in leitende Verbindung bringt. Die Leitungen 29 können dann starr oder flexibel als Brücke zwischen zwei aneinander angrenzenden Stromschienen-Elementen S zu einem anderen Kontaktteil 28 geführt sein, oder können zu einem beliebigen elektrischen Bauteil B eines Funktionseinsat- zes F führen. An der Hinterseite des Kontaktteiles 28 sind noch Befestigungsprofile 30 zu erkennen, die mit entsprechend komplementär geformten Leisten oder Zapfen 31 am Funk- tionseinsatz F oder einem Abdeckprofil 7 vorgesehen sein können.

Ein derartiges Abdeckprofil 7 mit zum Einsetzen in die Befestigungsprofile 30 gedach- ten Leisten 31 ist in Fig. 10 dargestellt. Dieses Abdeckprofil der Fig. 10 ist auch in einem mit dem Kontaktprofil 26 verbundenen Zustand dargestellt, welcher als Beispiel dafür dienen soll, daß dieses Kontaktprofil 26 nicht nur mit der Kulisse 18 oder dem Kontaktteil 28 verbunden werden kann, sondern auch getrennt von diesen Bauteilen auch allein am Abdeckprofil 7 vorzugsweise lösbar angebracht sein kann. Somit ist eine Kontaktierung der Leiterbahnen 14b unabhängig von den Funktionseinsätzen F und an beliebiger anderer Stelle entlang der Stromschiene möglich.

Das vordere, dem Stromschienen-Element zugewandte Ende des Verschlußelementes 19 ist bei der Ausführungsform der Fig. 8 mit zwei hammerkopfartigen Verbreiterungen 19a versehen und somit nicht für das Halteprofil 16 der Fig. 7 sondern für die einfachen Halte- profile mit nur einer Leiste 16a vorgesehen.

Eine Draufsicht auf eine Funktionseinheit F mit einem herkömmlichen elektrischen Bauteil B, wie einer Steckdose od. dgl. zeigt die Fig. 11, während in Fig. 12 eine Ansicht von der Seite des U-Profils 1, 2 des Stromschienen-Elementes S dargestellt ist. Der Bauteil B ist entweder fest an der Funktionseinheit F angebaut oder vorzugsweise lösbar mit dieser ver- bunden, allenfalls über eine Schnappverbindung, mittels Schrauben od. dgl. Die Fixierung des Bauteils B an der Funktionseinheit kann aber auch durch das Haltelement 19 erfolgen, welches die gesamte Funktionseinheit F an der Stromschiene S fixiert. In diesem Fall ist eine Passage 32 für das Verschlußelement 19 durch den Bauteil B und auch die Funktionseinheit F hindurch und zum vorzugsweise zentralen Halteprofil 16 des Stromschienen-Elementes S vorgesehen. Bei einer drehbaren Anbringung des Bauteiles B, welche in der Fig. 11 durch Einbeziehung von zumindest kreissegmentartigen Führungsstrukturen 33 symbolisiert wer- den soll, fällt die Passage 32 selbstverständlich vorteilhafterweise mit der Drehachse des Bauteiles B zusammen.

Ebenfalls ist in Fig. 11 und Fig. 12 zu erkennen, daß die Kulisse 18 für die Kontaktein- sätze 17, welche die dafür vorbereiteten Aufnahmen der Kulisse 18 eingesetzt werden kön- nen, nicht direkt unterhalb des Bauteils B angeordnet sein muß. Vorteilhafterweise ist zur Einsparung an Bauhöhe die dargestellte Anordnung der Kulisse 18 seitlich des Bauteiles B, selbstverständlich in Längsrichtung des U-Profils 1, 2 gesehen, realisiert. Die Leitungen 29 von den Aufnahmen für die Kontakteinsätze 17 können separate Leiterdrähte, aufgedampfte oder durch beliebige andere Verfahren aufgebrachte Leiterbahnen od. dgl. sein. Wie bereits in Zusammenhang mit Fig. 8 erläutert, kann am Funktionseinsatz auch das speziell geformte Kontaktprofil 26 fixiert sein, welches zur Kontaktierung der zusätzlichen Leiterbahnen 14b dient.

Die Fig. 13 zeigt nochmals an einem bevorzugten Beispiel den Aufbau einer erfin- dungsgemäßen Funktionseinheit F. Der elektrische Bauteil B ist vorzugsweise ein herkömmli- cher Steckdosen-Innenteil oder sonstiger üblicher elektrischer oder elektronischer Bauteil, eventuell ein Sensor, eine Bedienungselementen-Einheit, ein Telefon-oder Datenkabel- Adapter, eine Leuchte oder dergleichen mehr. Die Rückseite des Bauteils B ist vorzugsweise mittel einer Abdeckung 34 vor Verschmutzung oder Berührung der stromführenden Teile geschützt. In Längsrichtung des Stromschienen-Elementes S gesehen neben dem Bauteil B befindet sich die Kulisse 18, in welche die Kontakteinsätze 17 eingeschoben an jenen Stellen eingeschoben werden, die über den zu kontaktierenden Leiterbahnen 14,14a des Strom- schienen-Elementes S liegen. Diese Kontakteinsätze 17 kommen mit ihren Enden einerseits in Kontakt mit diesen Leiterbahnen 14,14a und mit dem gegenüberliegenden Ende mit den Enden der Leitungen 29 im oder am Kontaktteil 28, welcher vorzugsweise oberhalb der Ku- lisse 18 zu liegen kommt. Zwischen Kulisse 18 und Kontaktteil 28 besteht vorzugsweise eine lösbare Verbindung.

An einem Abdeckprofil 7 ist durch gegenseitiges Eingreifen der Leisten 31 in die Befe- stigungsprofile 30 am Kontaktteil 28 dieser Kontaktteil 28 und damit auch die Kulisse 18 vor- zugsweise lösbar befestigt. Am Abdeckprofil 7 kann auch ein zusätzliches Kontaktprofil 26 für vorzugsweise Daten-, Bus-, Telekommunikations-oder IT-Leitungen vorzugsweise lösbar befestigt sein. Nach außen hin kann der elektrische Bauteil bzw. können fertigungsbedingte Ausschnitte am Abdeckprofil 7 oder dem Kontaktteil 28 mittels einer vorteilhafterweise se- rienmäßigen Abdeckplatte 35 abgedeckt und geschützt sein. Diese Abdeckplatte 35 kann mittels der Schraube 36 oder anderen Befestigungsmitteln, etwa ebenfalls einer Schnappver- bindung, fixiert sein. Die Schraube 36 kann bei entsprechender Ausführung des Halteprofils 16-wie in Fig. 7 dargestellt-durch Eingriff in dieses Halteprofil 16 auch gleich die gesamte Funktionseinheit F an der Stromschiene S fixieren. Anstelle der Schraube 36 könnte auch ein anderes Verschlußelement 19, beispielsweise mit hammerkopfartigem Ende 19a, zum Eingriff in einfache Halteprofile 16 vorgesehen sein.

Um die aneinander angrenzenden Stromschienen-Elemente S miteinander leitend zu verbinden, können starre Verbindungsprofile verwendet werden, die auch die Leiterbahnen 14,14a kontaktieren und zusätzlich zur mechanischen Verbindung auch die elektrisch leiten- de Verbindung herstellen. Damit ist aber wenig Spielraum für höhen-oder winkelmäßige Anpassungen der Stoßstellen zwischen zwei U-Profilen 1, 2 gegeben. Daher könnte in be- stimmten Fällen die in Fig. 14 gezeigte flexible Leiterbrücke von Vorteil sein, bei welcher die Kontaktelemente der aneinandergrenzenden Stromschienen-Elemente S, d. h. die Kulisse 18 und der damit verbundene Kontaktteil 28, über flexible Leiterdrähte oder-kabel 29a mitein- ander in elektrisch leitender Verbindung stehen.

Die beiden prinzipiell gleichartigen Ausführungsformen der Kontakteinsätze 17 sind in den Fig. 15 und 16 in zwei, jeweils um 90° unterschiedlichen Seitenansichten dargestellt.

Fig. 15 zeigt oben eine Seitenansicht der Breitseite eines einfachen Kontakteinsatzes 17. In einer Ummantelung 37 mit angesetzten Griffstücken 38 ist ein metallisches, elektrisch leiten- des Element 39 in Form eines im wesentlichen flachen, doch zur Fixierung in der Ummante- lung 37 mehrmals abgekanteten Plättchens gehalten. Dieses Plättchen 39 weist an seinen beiden, über die Ummantelung 37 hinausragenden Enden jeweils zwei parallele, elastisch verformbare Kontaktfahnen 40 mit vorzugsweise nach innen hin konkav geformten Endstük- ken auf, welche einerseits die Leiterbahnen 14,14a des Stromschienen-Elementes S als auch die Enden der Leiter 29,29a im Kontaktteil 28 umgreifen und elektrisch kontaktieren. Durch die Ummantelung des in Fig. 16 gezeigten Kontakteinsatzes 17 ist zusätzlich zum elektrisch leitenden Element 39 noch das Verschlußelement 19 geführt, welches in der Mitte zwischen den beiden Kontaktfahnen 40 hindurchgeht, die aus diesem Grund schmäler ausgeführt sind als bei der Ausführungsform der Fig. 15. Beim Verschlußelement 19 ist in Fig. 16 noch des- sen dem beispielsweise hammerkopfartig ausgeführten, in das Halteprofil 16 eingreifenden Ende gegenüberliegende Kopf 19b zu erkennen, der zur Betätigung mit beispielsweise einem Schraubenzieher mit einer Nut, einem Kreuzschlitz oder einer Vertiefung für Inbus-Schlüssel versehen ist. Auch eine Ausgestaltung zum rein manuellen Verdrehen wäre denkbar.

Eine weitere Ausführungsform für das in das Halteprofil 16 eingreifende Vorderende des Verschlußelementes 19 ist in den Fig. 17 bis 19 dargestellt. Am Ende des Verschlußele- mentes 19 sind ausspreizbare Seitenteile 41 vorgesehen, die um eine normal auf die Längs- achse des Verschlußelementes 19 orientierte Achse elastisch nach außen hin beaufschlagt sind, vorzugsweise durch geeignete Materialwahl und geometrische Anordnung. Weiters ist ein gegenüber dem in das Halteprofil 16 einsetzbaren Ende in dessen Längsrichtung ver- schiebbares Betätigungselement 42 vorgesehen, welches seitliche Ausläufer 42a konstanter Länge aufweist, welche die Seitenteile 41 zumindest teilweise hintergreifen. Die Ausläufer 42a könnten vorteilhafterweise in Schlitzen der ausspreizbaren Seitenteile 41 geführt sein.

Zur sicheren Fixierung der Seitenteile 41 in der vollständig ausgespreizten Stellung können am Betätigungselement 42 noch radiale Sperrelemente 42b vorgesehen sein.

Das Verschlußelement 19 kann, wie in Fig. 19 zu sehen ist, auch mit einem zur ma- nuellen Betätigung gedachten Kopf 19b versehen sein, mit welchem alle Arten von Ver- schlußsystemen, beispielsweise auch der in Fig. 17 und 18 gezeigte Klick-Verschluß, betätigt werden können. Da der Kopf 19b über das Abdeckprofil 7 hinaus ragt ist gemäß einer vor- teilhaften Ausführungsform vorgesehen, daß das Vorderende des Haltelementes 19 abtrenn- bar und vorzugsweise auch wieder ankoppelbar ist, oder daß der Kopf 19b abnehmbar aus- geführt ist.

Ein anderes Verschlusssystem zeigt die Fig. 20. Hier ist das Vorderende des Ver- schlußelementes 19 durch ein ovales Rohrstück 43 gekennzeichnet, welches in Halteprofil 16 eingesteckt wird und welches zumindest im Bereich der Leisten 16a dieses Halteprofils 16 beidseitig Aussparungen aufweist. Mittels des Verschlusselementes 19 kann das im Haltepro- fil 16 steckende Rohrstück 43 aufgespreizt werden, so daß es nicht mehr aus dem Halteprofil 16 herausgezogen werden kann und eine kraftschlüssige Verbindung entsteht.

Eine wieder andere Art eines Verschlusssystems zeigt die Fig. 21. Hier ist das Vorde- rende des Verschlußelementes 19 mit zwei zentralsymmetrisch angeordneten Einschnappkei- len 45 versehen, die auf zwei parallelen, federnden Verdrehschutzfahnen 46 vorgesehen sind. Diese Einschnappkeile 45 hintergreifen die nach innen weisenden Leisten des Haltepro- fils 16 des Stromschienen-Elementes S bzw. umgreifen den Kopfteil eines als mit verbreiter- tem Kopf auf einem Steg ausgeführten Halteprofils. Die Einschnappkeile 45 sind beabstandet vom oberen und auch vom unteren Ende der Verdrehschutzfahnen 46 vorgesehen. Bei der Halterung des Verschlußelementes 19 der Fig. 21 können zur Sicherung der Lage ein oder mehrere Stützkeile 47 vorhanden sein.

Wie in einfacher und auch optisch ansprechender Weise eine Eckverbindung zweier Stromschienen-Elemente S hergestellt werden kann, ist in den Fig. 22 bis 25 beispielhaft dargestellt. An den Enden der aneinander angrenzenden Stromschienen-Elemente S sind Adapterstücke 48 angebracht, von welchen flache Aufsetzstücke 49 ausgehen, die mit einem gemeinsamen Eckverbindungselement E in vorzugsweise beliebigem Winkel verbunden wer- den können. Dazu ist das Eckverbindungselement E vorzugsweise in Form eines zylindrischen Körpers oder in Form von zwei, mittels eines zentralen Stabes 50 voneinander beabstande- ten Führungsscheiben 51 ausgebildet. Darin sind zwei zumindest kreissegmentartige Füh- rungsbahnen, vorzugsweise Führungsnuten 51a vorgesehen, in welche Zapfen oder Leisten 49a der Aufsetzstücke eingreifen. Die Leiterbahnen 14,14a der beiden Stromschienen- Elemente S sind über vorzugsweise flexible Brücken wie in Fig. 14 dargestellt leitend verbun- den, wobei die vorzugsweise flexiblen Leiterabschnitte 29a durch das Eckverbindungsele- ment E, insbesonders den Freiraum zwischen den Führungsscheiben 51, geführt sind. Um diesen Freiraum abzudecken, sind-wie in Fig. 24 gezeigt ist-eine oder mehrere Lamellen 52 oder ist eine einstückige, in der Größe anpassbare Abdeckung in Führungen der Füh- rungsscheiben 51 einsetzbar.

In den obigen Beschreibungen des erfindungsgemäßen Stromschienen-Systems ist oftmals der zusätzliche oder innerhalb der Stromschiene S gebildete Kabelkanal bzw. Kabel- schacht K erwähnt worden. Teil der vorliegenden Erfindung ist daher auch eine Vorrichtung, um das Einziehen dieser zusätzlichen Kabel zu erleichtern und rascher durchführbar zu ma- chen, welche in den Fig. 26 und 27 dargestellt ist. Basis für diese Vorrichtung ist eine Aus- führungsform des die Stromschiene S bildenden Profils mit einem Führungsprofil 53 (siehe dazu Fig. 7) für eine Kabeleinzugsvorrichtung, die nachfolgend näher beschrieben wird. Die- se Kabeleinzugsvorrichtung umfaßt zumindest einen im Führungsprofil 53 einsetzbaren und darin in Längsrichtung verschiebbaren Schlitten 54 mit einer Klemmvorrichtung 55 für zu- mindest ein Kabel D. Die Innenseite dieser Klemmvorrichtung 55, welche zum Einlegen des Kabels D um ein Scharnier od. dgl. aufklappbar ist, ist vorteilhafterweise mit einer Beschich- tung oder mit Oberflächenstrukturen versehen, die ein Durchrutschen des Kabels D verhin- dert. Der Schlitten 54 ist auf einem Einzugsband 56 befestigt oder befestigbar, das vorteil- hafterweise in Form eines Zahnriemens ausgeführt ist. Dabei sind Dicke des Einzugsbandes 56 und Dimensionen des Führungsprofils 53 derart aufeinander abgestimmt, dass selbst bei schiebender Belastung auf das Einzugsband 56 dieses nicht normal auf seine Längsebene ausknicken kann, sondern durch das Führungsprofil 53 weitergeschoben werden kann. Diese Schubwirkung wird vorteilhafterweise mittels einer komplementär zur Oberflächenstruktur des Einzugsbandes 56 ausgeführten, vorteilhafterweise maschinell antreibbaren Treibrolle 57 ausgeübt, welche Treibrolle 57 zumindest zeitweilig mit dem Einzugsband 56 in Eingriff bringbar ist.

Vorteilhafterweise ist die Treibrolle 57 auf einem mit dem Stromschienen-Element S oder dem dieses Element aufnehmenden Profil zeitweilig koppelbaren Rahmen 58 befestigt, wobei die Treibrolle 57 vorzugsweise mit einer externen Antriebseinrichtung, beispielsweise einem Elektromotor, einer Bohrmaschine 59 od. dgl. über vorzugsweise eine flexible Welle 60 lösbar koppelbar ist.

Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stromschiene S ist in Fig. 28 im Querschnitt dargestellt. Diese Ausführungsform ist bevorzugt für den Einbau im Fußboden oder in der Decke bestimmt. Anstelle am Boden des Profils 1 sind nun die Vertiefungen oder Stege 14 für mehrere elektrische Leiterbahnen, jeweils in Fase/Nulileiter-Paaren, sowie das vorzugsweise zentral zwischen diesen Leiterbahnen 14 angeordnete Halteprofil 16, an einer der Seitenwände 2 vorgesehen. Durch einen zusätzlichen Schenkel 3a und den den Leiter- bahnen 14 gegenüberliegenden Schenkel 2 des Profils ist ein Kabelschacht 61 für zusätzlich Daten-, TV-oder ähnliche Kabel gebildet. Anstelle einer gebogenen Abdeckung ist nun eine ebene Abdeckung 62, vorzugsweise mit einer zwischengelegten Dichtung, vorgesehen. Die Kontaktierung der Leiterbahnen 14 erfolgt, wie in Fig. 29 zu erkennen ist, in gleicher Weise wie bereits weiter oben beschrieben. Die Modulkulisse 18 mit den eingesetzten Kontakt- einsätzen 17 wird wieder mittels des hindurchgehenden Verschlusselementes 19 im Halte- profil 16 an der Seitenwand 2 des Stromschienen-Elementes S fixiert.

Die Fig. 30 zeigt eine im Boden eingebaute Stromschiene S mit eingesetzter Modulku- lisse 18, die durch das Halteelement 19 fixiert ist. Auf der Stromschiene ist ein Über- gangsaufsatz 63 fixiert, in welchem Aufsatz 63 elektrische Leiter 29 von den Kontakteinsät- zen 17 zu Steckverbindungen 64 führen. Flexible, in die Steckverbindungen 64 einsteckbare Leiterkabel 65 führen zur Oberseite des Übergangsaufsatzes 63. In diesem Übergangsaufsatz 63 ist vorzugsweise drehbar ein Profil 66 gelagert, in welchem Profil 66 zum erweiterbaren Anbau von Funktionseinheiten F ein Modul U aufgenommen sein kann, welches vom prinzipi- ellen Aufbau einer Stromschiene S gleicht, wie sie zu Beginn beschrieben worden ist. Die Leiterbahnen dieses Moduls U sind über wiederum vorzugsweise flexible Leiterkabel 67 und Steckverbindungen 68 mit den Leiterkabeln 65 verbindbar.

Eine etwas andere Lösung zeigt die Fig. 31, bei welcher zwar auf der Bodenschiene S ebenfalls ein Übergangsaufsatz 63 mit gleichem Aufbau wie oben erläutert montiert ist, der, vorzugsweise wieder drehbar auf dem Übergangsaufsatz 63, eine im wesentlichen herkömm- liche Steckerleiste 69 trägt. Die Leiterkabel in der Steckerleiste 69 sind dabei fest verdrahtet.

Anstelle aber nur externe Verbraucher über die Stromschiene S und die Funktionsein- sätze F mit elektrischer Energie zu versorgen, kann-wie dies in Fig. 32 dargestellt ist-der Verbraucher aber auch unmittelbar auf der Stromschiene S selbst angeordnet sein. Bei- spielsweise kann damit ein Kennzeichnungssystem für Fluchtwege realisiert werden, wenn die Abdeckung 5 der Stromschiene S in einer Ausführungsform vorliegt, bei welcher zumin- dest stellenweise lichtdurchlässige Bereiche 70 vorgesehen sind. Auf einer speziellen Modul- kulisse 18a sind nun nicht nur Steckplätze für die Kontakteinsätze 17 vorgesehen, sondern sind auch elektrische Lichtquellen 71 montiert, welche durch einen der Stromkreise der Stromschiene S versorgt werden können. Die elektrisch leitende Verbindung verläuft dabei also nicht zu Steckeradaptern od. dgl., sondern direkt zum elektrischen Verbraucher 71 auf der Modulkulisse 18a. Der oder die Verbraucher 71 können selbstverständlich mit einer zu- sätzlichen, ebenfalls auf dem Verbindungsteil anbringbaren Notbatterie verbindbar sein.