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Patent Searching and Data


Title:
CLEANING CART AND FRAME THEREFOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/092062
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cleaning cart which comprises a support body (1) and a communication device holder (2) for receiving a mobile communication device (3), the communication device holder (2) being secured to the support body (1).

Inventors:
DEERBERG JENS (DE)
GRATZKI TORSTEN (DE)
BARBER STEVE (GB)
JÜRGENS RALF (DE)
FALLENSTEIN FELIX (DE)
SAND NIKOLAI (DE)
EISENHUT ANDREAS (DE)
Application Number:
EP2018/080538
Publication Date:
May 16, 2019
Filing Date:
November 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
FREUDENBERG CARL KG (DE)
International Classes:
A47L13/51
Foreign References:
US20070267832A12007-11-22
US20090212518A12009-08-27
ES1076358U2012-02-28
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Reinigungsfahrwagen, umfassend einen Tragkörper (1 ) und eine

Kommunikationsgerate-Halterung (2) zur Aufnahme eines mobilen Kommunikationsgeräts (3), wobei die Kommunikationsgerate-Halterung (2) am Tragkörper (1 ) festgelegt ist.

2. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (1 ) zweischalig ausgebildet ist, umfassend eine äußere erste Schale (4) und eine innere zweite Schale (5), wobei die erste Schale (4) die zweite Schale (5) im Wesentlichen kuppeiförmig überdeckt, wobei die erste Schale (4) und die zweite Schale (5) einen Zwischenraum (6) begrenzen, wobei die Kommunikationsgeräte- Halterung (2) im Zwischenraum (6) angeordnet ist und wobei die erste (4) und die zweite Schale (5) zur Öffnung des Zwischenraums (6) mittels eines Gelenks (7) voneinander wegklappbar sind.

3. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsgeräte-Halterung (2) kraft- und/oder formschlüssig mit der ersten Schale (4) oder mit der zweiten Schale (5) verbunden ist.

4. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (1 ) und die

Kommunikationsgeräte-Halterung (2) oder die zweite Schale (5) und die Kommunikationsgeräte-Halterung (2) jeweils einstückig ineinander übergehend und materialeinheitlich ausgebildet sind.

5. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsgeräte-Halterung (2) auf der der ersten Schale (4) zugewandten Seite der zweiten Schale (5) angeordnet ist.

6. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass die zweite Schale (5) eine Durchbrechung (8) oder Vertiefung (9) aufweist, in der die Kommunikationsgeräte-Halterung (2) angeordnet ist.

7. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsgeräte-Halterung (2) im Wesentlichen

oberflächenbündig in der Durchbrechung (8) oder Vertiefung (9) angeordnet ist.

8. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die erste Schale (4) ein transparentes Sichtfeld (10) aufweist, das im Wesentlichen deckungsgleich mit der

Kommunikationsgeräte-Halterung (2) ausgebildet ist.

9. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfeld (10) unlösbar in der ersten Schale (4) angeordnet ist.

10. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfeld (10) kraft- und/oder formschlüssig sowie zerstörungsfrei lösbar in der ersten Schale (4) angeordnet ist.

1 1 . Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfeld (10) durch eine Einrastvorrichtung mit der ersten Schale (4) verbunden ist.

12. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfeld (10) als berührungsempfindliches Bedienfeld (1 1 ) zur Bedienung des in der Kommunikationsgeräte- Halterung (2) angeordneten Kommunikationsgeräts (3) ausgebildet ist.

13. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schale (5) benachbart zur

Kommunikationsgeräte-Halterung (2) zumindest eine Ablagefläche (12) zur Ablage zumindest eines Peripheriegeräts (13) des

Kommunikationsgeräts (3) aufweist.

14. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (12) zumindest eine Peripheriegeräte-Halterung (14) zur Aufnahme des Peripheriegeräts (13) aufweist.

15. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schale (5) benachbart zur

Kommunikationsgeräte-Halterung (2) zumindest eine Ablagefläche (12) zur Ablage weiterer Gegenstände aufweist.

16. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (1 ) als Deckel (35) für einen nach oben offenen Behälter (15) ausgebildet ist, die erste Schale (4) als äußerer Deckel (16) und die zweite Schale (5) als innerer Deckel (17).

17. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (35) mittels eines Feder-Dämpfer-Systems (18) bedarfsweise in Offen- oder Geschlossen-Stellung bringbar ist.

18. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Feder-Dämpfer-System (18) eine Endlagendämpfung (19) umfasst.

19. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlagendämpfung (19) ab einem ersten Öffnungswinkel (20) des Deckels (35) > 45° einsetzt.

20. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (35) einen zweiten Öffnungswinkel (21 ) > 90° aufweist, der durch einen Endanschlag (22) begrenzt ist.

21 . Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Öffnungswinkel (21 ) 90° bis 95° beträgt.

22. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, dass der Endanschlag (22) in zumindest einer seitlichen Deckelflanke (23, 24) des äußeren Deckels (16) angeordnet ist.

23. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Endanschlag (22) durch einen Formschluss gebildet ist.

24. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Deckel (16) ein erstes Schloss (25) zur Arretierung des Deckels (35) in seiner Geschlossenstellung und/oder der innere Deckel (17) ein zweites Schloss (26) zur Arretierung des inneren Deckels (17) im äußeren Deckel (16) umfasst. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schloss (26) dem ersten Schloss (25) in einer

funktionstechnischer Reihenschaltung nachgeschaltet ist.

Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Deckel (16) eine erste

Entriegelungseinrichtung (27) umfasst, nach deren Betätigung der Deckel (35) aus seiner Geschlossenstellung mittels des Feder-Dämpfer- Systems (18) federkraftbeaufschlagt und selbsttätig bis zum

Endanschlag (22) in Offen-Stellung bringbar ist.

Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere (16) oder innere Deckel (17) eine zweite Entriegelungseinrichtung (28) umfasst, nach deren Betätigung der Zwischenraum (6) zwischen äußerem Deckel (16) und innerem Deckel (17) in Offen-Stellung bringbar ist.

Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Entriegelungseinrichtung (27) als federbeaufschlagter Schnapp-Riegel ausgebildet ist, der durch einfaches Drücken entriegelt wird und bei Überführen des Deckels (35) in die Geschlossen-Stellung von selbst verriegelt.

Reinigungsfahrwagen, umfassend einen nach oben offenen Behälter (15) und einen Tragkörper (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 oder einen Deckel (35) nach einem der Ansprüche 16 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (1 ) oder der Deckel (35) mittels eines Rahmens (29) mit dem nach oben offenen Behälter (15) verbindbar ist.

30. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (29) und der Tragkörper (1 ) oder der Rahmen (29) und der Deckel (35) eine vormontierbare Einheit (30) bilden. 31 . Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (29) und der Tragkörper (1 ) oder der Rahmen (29) und der Deckel (35) mittels des Feder-Dämpfer-Systems (18) miteinander verbunden sind. 32. Reinigungsfahrwagen nach einem der Ansprüche 29 bis 31 , dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (29) außenumfangsseitig

Funktionselemente (31 ) aufweist.

33. Reinigungsfahrwagen nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionselemente (31 ) durch Halteklemmen (32) oder Haken (33) für Reinigungsgeräte (34) gebildet sind.

34. Rahmen (29) für einen nach oben offenen Behälter (15) eines

Reinigungsfahrwagens nach einem der Ansprüche 29 bis 33.

Description:
Reinigungsfahrwagen und Rahmen dafür

Beschreibung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Reinigungsfahrwagen und einen Rahmen dafür. Stand der Technik

Ein Reinigungsfahrwagen ist allgemein bekannt und gelangt beispielsweise zur professionellen Gebäudereinigung zur Anwendung, wobei alle

Reinigungsutensilien, die für die Reinigung benötigt werden, im oder am

Reinigungsfahrwagen aufgenommen sind.

Üblicherweise können das zum Beispiel Reinigungsgeräte, Reinigungstücher und/oder Reinigungsmittel sein.

Ein Reinigungsfahrwagen hat den Vorteil, dass auch eine Vielzahl von

Reinigungsutensilien vom Benutzer kräfteschonend und bequem transportiert werden kann.

Das Reinigen selbst und der Einsatz des Reinigungsfahrwagens erfolgen bisher ausschließlich analog. Der Benutzer des Reinigungsfahrwagens arbeitet dabei auf sich alleine gestellt statisch seine Reinigungspläne ab. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine digitale Kommunikation, zum Beispiel zwischen einer Reinigungszentrale und dem Reinigungsfahrwagen und/oder dem Benutzer, nicht erfolgen kann. Auch das bedarfsweise rasche Einholen von Informationen aus dem Internet, zum Beispiel zur Beantwortung

unvorhergesehen auftretender Fragen, die den Arbeitsalltag des Benutzers betreffen, ist bisher vom Reinigungsfahrwagen funktionstechnisch entkoppelt.

Darstellung der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reinigungsfahrwagen der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass die Arbeit des

Benutzers durch eine Digitalisierung des Reinigungsfahrwagens erleichtert wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug.

Zur Lösung der Aufgabe ist ein Reinigungsfahrwagen vorgesehen, umfassend einen Tragkörper und eine Kommunikationsgeräte-Halterung zur Aufnahme eines mobilen Kommunikationsgeräts, wobei die Kommunikationsgeräte- Halterung am Tragkörper festgelegt ist.

Dadurch ist von Vorteil, dass der Reinigungsfahrwagen einfach und schnell mit einem mobilen Kommunikationsgerät, beispielsweise einem Tablet-Computer oder einem Smartphone, ausgerüstet und dadurch digitalisiert werden kann. Durch das mobile Kommunikationsgerät ist der Reinigungsfahrwagen stets online und der Benutzer des Reinigungsfahrwagens stets weltweit

kommunikationsfähig. Sei es dadurch, dass er Mitteilungen an eine

Reinigungszentrale verschickt, Mitteilungen von einer Reinigungszentrale erhält und/oder mit dem Internet verbunden ist, um zum Beispiel Reinigungsutensilien bedarfsweise direkt nachbestellen oder spezielle Reinigungsanleitungen direkt aus dem Internet abrufen zu können.

Auf dem mobilen Kommunikationsgerät sind dazu geeignete Apps installiert. Durch die Digitalisierung des Reinigungsfahrwagens mittels des in der

Kommunikationsgeräte-Halterung aufgenommenen mobilen

Kommunikationsgeräts kann zum Beispiel verhindert werden, dass

Gebäudeteile versehentlich gereinigt werden, die zum Beispiel gar nicht verunreinigt sind. Auch besteht durch die Digitalisierung des

Reinigungsfahrwagens die Möglichkeit, mitzuteilen, wo sich der

Reinigungsfahrwagen aktuell befindet.

Der Benutzer kann zum Beispiel in Echtzeit mit einer Reinigungszentrale kommunizieren, beispielsweise wenn Reinigungsutensilien ausgehen oder ein Reinigungsgerät repariert werden muss.

Reinigungsfahrwagen und Benutzer können automatisiert und gezielt dorthin geschickt werden, wo deren Einsatz notwendig ist.

Der Tragkörper kann zweischalig ausgebildet sein, umfassend eine äußere erste Schale und eine innere zweite Schale, wobei die erste Schale die zweite Schale im Wesentlichen kuppeiförmig überdeckt, wobei die erste Schale und die zweite Schale einen Zwischenraum begrenzen, wobei die

Kommunikationsgeräte-Halterung im Zwischenraum angeordnet ist und wobei die erste und die zweite Schale zur Öffnung des Zwischenraums mittels eines Gelenks voneinander wegklappbar sind. Durch die Anordnung der

Kommunikationsgeräte-Halterung im Zwischenraum ist das von der

Kommunikationsgeräte-Halterung gehaltene mobile Kommunikationsgerät vor äußeren Einflüssen gut geschützt. Der Zwischenraum und das darin befindliche mobile Kommunikationsgerät sind vor einer Beaufschlagung mit

Verunreinigungen und/oder Feuchtigkeit ebenso geschützt, wie vor

unerlaubtem Zugriff. Dazu kann es zum Beispiel vorgesehen sein, dass der Zwischenraum gegenüber der Umgebung abgedichtet ist und/oder durch zumindest ein Schloss verriegelbar ist.

Die Kommunikationsgeräte-Halterung kann kraft- und/oder formschlüssig mit der ersten Schale oder mit der zweiten Schale verbunden sein. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass die Kommunikationsgeräte-Halterung durch Gummibänder gebildet ist, mittels derer das mobile Kommunikationsgerät auf der Innenseite der ersten Schale gehalten ist. Nach einer Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass der Tragkörper und die Kommunikationsgeräte-Halterung oder die zweite Schale und die

Kommunikationsgeräte-Halterung jeweils einstückig ineinander übergehend und materialeinheitlich ausgebildet sind. Dadurch weist der

Reinigungsfahrwagen einen teilearmen Aufbau auf.

Nach einer anderen Ausgestaltung kann die Kommunikationsgeräte-Halterung als separates Bauteil ausgebildet sein.

Die Kommunikationsgeräte-Halterung kann auf der der ersten Schale zugewandten Seite der zweiten Schale angeordnet sein. Die

Kommunikationsgeräte-Halterung kann zum Beispiel eine schalenförmige Vertiefung umfassen, die an die Form des aufzunehmenden mobilen

Kommunikationsgeräts angepasst ist. Die zweite Schale kann eine Durchbrechung oder Vertiefung aufweisen, in der die Kommunikationsgeräte-Halterung angeordnet ist. Die

Kommunikationsgeräte-Halterung ist dadurch stets in derselben Position und für den Benutzer einfach bedienenbar mit der zweiten Schale verbunden. Die Kommunikationsgeräte-Halterung kann einen Adapter zur Aufnahme unterschiedlicher Kommunikationsgeräte umfassen.

Die Kommunikationsgeräte-Halterung kann dabei beispielsweise an einen zur Anwendung gelangenden Tablet-Computer angepasst sein oder an ein

Smartphone.

Die Kommunikationsgeräte-Halterung ist bevorzugt im Wesentlichen

oberflächenbündig in der Durchbrechung oder Vertiefung der zweiten Schale angeordnet. Hierbei ist von Vorteil, dass es innerhalb des Zwischenraums keine scharfkantigen Absätze oder Vorsprünge gibt und der Benutzer des

Reinigungsfahrwagens das zur Anwendung gelangende mobile

Kommunikationsgerät besonders einfach und sicher in der

Kommunikationsgeräte-Halterung ablegen oder aus der

Kommunikationsgeräte-Halterung entnehmen kann. Außerdem lässt sich durch die oberflächenbündige Anordnung der Kommunikationsgeräte-Halterung der

Zwischenraum einfach und gründlich reinigen.

Die erste Schale kann ein transparentes Sichtfeld aufweisen, das im

Wesentlichen deckungsgleich mit der Kommunikationsgeräte-Halterung ausgebildet ist. Das mobile Kommunikationsgerät ist während seiner bestimmungsgemäßen Verwendung von außen durch das Sichtfeld hindurch sichtbar.

Das transparente Sichtfeld kann bedarfsweise getönt sein kann.

Ist zum Beispiel ein mobiles Kommunikationsgerät in der

Kommunikationsgeräte-Halterung des Reinigungsfahrwagens angeordnet, jedoch nicht eingeschaltet, ist das mobile Kommunikationsgerät durch das getönte transparente Sichtfeld hindurch nicht zu erkennen. Dadurch ist das im Zwischenraum angeordnete mobile Kommunikationsgerät besser vor unerlaubtem Zugriff oder Diebstahl geschützt. Erst dann, wenn der Reinigungsfahrwagen benutzt wird, wird das mobile Kommunikationsgerät in der Kommunikationsgeräte-Halterung eingeschaltet und ist durch das transparente Sichtfeld hindurch zu sehen und/oder zu bedienen.

Das Sichtfeld ist bevorzugt unlösbar in der ersten Schale angeordnet. Hierbei ist von Vorteil, dass der Zwischenraum durch das Sichtfeld hindurch nicht zugänglich ist. Auch dadurch ist der unerlaubte Zugang zum

Kommunikationsgerät erschwert. Der Zwischenraum und das in der

Kommunikationsgeräte-Halterung aufgenommene mobile

Kommunikationsgerät sind nur dann zugänglich, wenn die erste und die zweite Schale um das Gelenk voneinander weggeklappt sind.

Nach einer anderen Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass das

Sichtfeld kraft- und/oder formschlüssig sowie zerstörungsfrei lösbar in der ersten Schale angeordnet ist. Ein mobiles Kommunikationsgerät kann derart in die Kommunikationsgeräte-Halterung montiert werden, dass das transparente Sichtfeld aus der ersten Schale zunächst entfernt wird, das mobile

Kommunikationsgerät anschließend durch die entstandene Öffnung in die Kommunikationsgeräte-Halterung eingesetzt wird und dann das Sichtfeld in die erste Schale wieder montiert wird, um den Zwischenraum zu verschließen und das mobile Kommunikationsgerät vor äußeren Einflüssen zu schützen. Ein Öffnen des Zwischenraums zum Ablegen des mobilen Kommunikationsgeräts in der Kommunikationsgeräte-Halterung ist in einem solchen Fall nicht erforderlich.

Das Sichtfeld kann durch eine Einrastvorrichtung mit der ersten Schale verbunden sein.

Das Sichtfeld kann als berührungsempfindliches Bedienfeld zur Bedienung des in der Kommunikationsgeräte-Halterung angeordneten mobilen Kommunikationsgeräts ausgebildet sein. Die Handhabung des mobilen

Kommunikationsgeräts ist dadurch größtmöglich vereinfacht. Der Benutzer des Reinigungsfahrwagens kann das mobile Kommunikationsgerät auch mit feuchten und/oder verunreinigten Fingern bedienen, ohne das es Schaden nimmt. Eine direkte Berührung des mobilen Kommunikationsgeräts durch den Benutzer wird durch das berührungsempfindliche Bedienfeld verhindert.

Die zweite Schale kann benachbart zur Kommunikationsgeräte-Halterung zumindest eine Ablagefläche zur Ablage zumindest eines Peripheriegeräts des Kommunikationsgeräts aufweisen. Hierbei ist von Vorteil, dass der

Reinigungsfahrwagen auch während einer langen Gebrauchsdauer weitgehend autark betrieben werden kann.

Ein Peripheriegerät kann zum Beispiel ein Powerpack für das mobile

Kommunikationsgerät sein, um auch dann dessen Funktion sicherzustellen, wenn es häufig und/oder während einer langen Zeit benutzt wird, zum Beispiel ständig online ist.

Die Ablagefläche kann zumindest eine Peripheriegeräte-Halterung zur

Aufnahme des Peripheriegeräts aufweisen. In dieser Peripheriegeräte- Halterung kann das Peripheriegerät entsprechend dem Kommunikationsgerät in der Kommunikationsgeräte-Halterung aufgenommen sein.

Kommunikationsgerät und Peripheriegerät können in den entsprechenden Halterungen kraft- und/oder formschlüssig aufgenommen sein. Ein

unerwünschtes Verrutschen des mobilen Kommunikationsgeräts und des Peripheriegeräts in der jeweiligen Halterung wird dadurch verhindert.

Die zweite Schale kann, benachbart zur Kommunikationsgeräte-Halterung, zumindest eine Ablagefläche für weitere Gegenstände aufweisen. Diese Ablagefläche kann zum Beispiel genutzt werden, um Stift und Zettel darauf abzulegen. Auch andere Gegenstände, die der Benutzer des Reinigungsfahrwagens mitführen möchte, ohne sie am Körper zu tragen, können darauf abgelegt werden und sind, ebenso wie Kommunikationsgerät und/oder Peripheriegerät, verliersicher im Zwischenraum angeordnet. Der Tragkörper kann als Deckel für einen nach oben offenen Behälter, die erste Schale als äußerer Deckel und die zweite Schale als innerer Deckel

ausgebildet sein. Die Kommunikationsgeräte-Halterung bildet dadurch einen integralen Bestandteil des Deckels und damit des Reinigungsfahrwagens. Wie nachfolgend näher beschrieben wird, kann der äußere Deckel zusammen mit dem inneren Deckel in Offen-Stellung gebracht werden, um die Öffnung des Behälters freizugeben.

Durch die gelenkige Verbindung von äußerem und innerem Deckel kann außerdem der Zwischenraum geöffnet werden, um die Kommunikationsgeräte- Halterung mit dem Kommunikationsgerät zugänglich zu machen.

Der Deckel kann mittels eines Feder-Dämpfer-Systems bedarfsweise in Offenoder Geschlossen-Stellung bringbar sein. Hierbei ist von Vorteil, dass das Feder-Dämpfer-System die Handhabung des Reinigungsfahrwagens erheblich vereinfacht. Der Deckel kann durch das Feder-Dämpfer-System im

Wesentlichen selbsttätig in Offen- oder Geschlossen-Stellung bewegt werden.

Das Feder-Dämpfer-System kann eine Endlagendämpfung umfassen. Hierbei ist von Vorteil, dass der Deckel gedämpft in seine Endlage fährt. Unerwünschte Geräusche oder Erschütterungen, die zu einer Beschädigung des

Reinigungsfahrwagens führen könnten, werden dadurch verhindert.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die Endlagendämpfung ab einem ersten Öffnungswinkel des Deckels > 45° einsetzt. Dadurch fährt der Deckel beim Öffnen vom Einsetzen der Endlagendämpfung sanft bis in seine Endlage, unabhängig davon, ob der Deckel durch ein mobiles Kommunikationsgerät beladen ist oder nicht.

Der Deckel kann einen zweiten Öffnungswinkel > 90° aufweisen der durch einen Endanschlag begrenzt ist.

Der zweite Öffnungswinkel kann 90° bis 95° betragen. Hierbei ist von Vorteil, dass die Öffnung des nach oben offenen Behälters bei offenem Deckel vollständig freigegeben ist. Insbesondere für professionelle Anwendungen ist das von hervorzuhebendem Vorteil.

Der Endanschlag kann in zumindest einer seitlichen Deckelflanke des äußeren Deckels angeordnet sein. Eines separat herzustellenden und zu montierenden Bauteils für den Endanschlag bedarf es daher nicht. Der Endanschlag kann durch einen Formschluss gebildet sein. Eine solche Ausgestaltung ist einfach und kostengünstig herstellbar und funktioniert während einer langen Gebrauchsdauer wartungsfrei.

Der äußere Deckel kann ein erstes Schloss zur Arretierung des Deckels in seiner Geschlossen-Stellung und/oder der innere Deckel ein zweites Schloss zur Arretierung des inneren Deckels im äußeren Deckel umfassen.

Durch das erste Schloss im äußeren Deckel ist der Deckel in seiner

Geschlossen-Stellung auf dem Behälter arretiert. Außerdem ist sichergestellt, dass der Zwischenraum zwischen dem inneren und dem äußeren Deckel nicht unerlaubt geöffnet werden kann, auch wenn der gesamte Deckel in Offen-

Stellung ist. Der Inhalt, der sich im Zwischenraum befindet, ist deshalb vor einem unerwünschten Zugriff von außen geschützt.

Selbst dann, wenn der Deckel in Offen-Stellung ist, muss das zweite Schloss geöffnet werden, um Zugang zum Zwischenraum zu erhalten. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass das zweite Schloss dem ersten Schloss in einer funktionstechnischen

Reihenschaltung nachgeschaltet ist. Um bei einer derartigen Ausgestaltung Zugang zum Zwischenraum und dem darin befindlichen Inhalt, insbesondere dem mobilen Kommunikationsgerät zu erhalten, muss zunächst das erste Schloss geöffnet werden, um den Deckel bezogen auf den Behälter, der durch ihn verschlossen ist, in Offen-Stellung zu überführen. Anschließend, wenn der Deckel offen ist, muss das zweite Schloss entriegelt werden, um den inneren und äußeren Deckel voneinander wegklappen zu können. Erst dann ist der Zwischenraum, in dem sich die Kommunikationsgeräte-Halterung befindet, zugänglich. Teure Kommunikationsgeräte, wie zum Beispiel Tablet-Computer und/oder vertrauliche Daten, die sich darauf befinden, sind dadurch besonders sicher vor einem unerlaubten Zugriff geschützt. Eine vereinfachte Handhabung kann sich für den Benutzer des

Reinigungsfahrwagens dadurch ergeben, dass der äußere Deckel bevorzugt eine erste Entriegelungseinrichtung umfasst, nach deren Betätigung der Deckel aus seiner Geschlossen-Stellung mittels des Feder-Dämpfer-Systems federkraftbeaufschlagt und selbsttätig bis zum Endanschlag in Offen-Stellung bewegt wird. Hierbei ist von Vorteil, dass der Benutzer die

Entriegelungseinrichtung durch seine Ellenbogen betätigen kann. Nach

Betätigung der Entriegelungseinrichtung schwingt der Deckel selbsttätig in Offen-Stellung und gibt die Öffnung des Behälters vollständig frei. Zur

Betätigung der Entriegelungseinrichtung ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Benutzer des Reinigungsfahrwagens seine Hände frei hat. Dadurch ist die Bedienung des Reinigungsfahrwagens vereinfacht.

Der äußere oder der innere Deckel können eine zweite

Entriegelungseinrichtung umfassen, nach deren Betätigung der Zwischenraum zwischen äußerem Deckel und innerem Deckel in Offen-Stellung bringbar ist. Wie zuvor beschrieben, kann auch diese zweite Entriegelungseinrichtung durch die Ellenbogen des Benutzers entriegelt werden.

Zum Öffnen des Zwischenraums kann der Benutzer mit seinen Fingern einen Schnapphaken lösen, der die beiden Deckel miteinander verbindet.

Die erste Entriegelungseinrichtung kann als federbeaufschlagter Schnappriegel ausgebildet sein, der durch einfaches Drücken entriegelt wird und bei

Überführen des Deckels in die Geschlossen-Stellung von selbst verriegelt.

Der Reinigungsfahrwagen kann einen nach oben offenen Behälter und einen Tragkörper oder einen Deckel, jeweils wie zuvor beschrieben, umfassen, wobei der Tragkörper oder der Deckel mittels eines Rahmens mit dem nach oben offenen Behälter verbindbar ist.

Der Rahmen und der Tragkörper oder der Rahmen und der Deckel können eine vormontierbare Einheit bilden. Hierbei ist von Vorteil, dass die

vormontierbare Einheit als ganzes auf den nach oben offenen Behälter aufgesetzt und mit diesem verbunden werden kann. Die vormontierbare Einheit ist hinsichtlich Abmessungen und Gewicht besonders handlich. Der Benutzer des Reinigungsfahrwagens kann die vormontierbare Einheit im Anschluss an seine Tätigkeit vom Behälter entfernen und zum Beispiel zur Auswertung in eine Reinigungszentrale mitnehmen. In der Reinigungszentrale kann das mobile Kommunikationsgerät ausgelesen und gegebenenfalls für den nächsten Einsatz vorbereitet werden.

Alternativ kann der Rahmen zusammen mit dem Deckel einmal eingesetzt werden und rastet über Schnapphaken mit dem oberen Rahmen des

Reinigungsfahrwagens ein. Das Lösen des Deckel-Rahmens erfolgt dann durch Entriegeln der Schnapphaken, zum Beispiel vier oder sechs Stück, die am Umfang angeordnet sind. Der Rahmen und der Tragkörper oder der Rahmen und der Deckel können mittels des Feder-Dämpfer-Systems miteinander verbunden sein. Die

Handhabung wird dadurch, wie zuvor bereits beschrieben, vereinfacht.

Der Rahmen kann außenumfangsseitig Funktionselemente aufweisen, die zum Beispiel bevorzugt durch Halteklemmen oder Haken für Reinigungsgeräte gebildet sind. Außerdem betrifft die Erfindung einen Rahmen, wie zuvor beschrieben, für einen nach oben offenen Behälter eines Reinigungsfahrwagens.

Auch bestehende analoge Reinigungsfahrwagen mit zumindest einem nach oben offenen Behälter können durch den erfindungsgemäßen Rahmen nachträglich digitalisiert werden. Die Aufrüstung bestehender

Reinigungsfahrwagen ist einfach und kostengünstig durch einen einfachen Austausch des Rahmens möglich.

Kurzbeschreibung der Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Reinigungsfahrwagens wird nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 4 näher erläutert.

Diese zeigen jeweils in schematischer Darstellung: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen

Reinigungsfahrwagens in einer perspektivischen Draufsicht,

Figur 2 den Reinigungsfahrwagen aus Figur 1 mit zugänglichem

Zwischenraum, in dem eine Kommunikationsgeräte-Halterung mit mobilem Kommunikationsgerät angeordnet ist, Figur 3 den Reinigungsfahrwagen aus Figur 2 mit vollständig aufgeklapptem Deckel und frei zugänglichem, nach oben offenem Behälter, Figur 4 ein Detail des Reinigungsfahrwagens aus Figur 1 , das den Endanschlag des Deckels zeigt.

Ausführung der Erfindung In den Figuren 1 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Reinigungsfahrwagens gezeigt.

Der Tragkörper 1 mit seiner äußeren ersten Schale 4 und seiner inneren zweiten Schale 5 wird in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen Deckel 35 für einen nach oben offenen Behälter 15 gebildet, wobei die erste Schale 4 als äußerer Deckel 16 ausgebildet ist. Die zweite Schale 5 ist als innerer Deckel 1 /ausgebildet.

Außerdem umfasst der Reinigungsfahrwagen eine Kommunikationsgeräte- Halterung 2 zur Aufnahme eines mobilen Kommunikationsgeräts 3, das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen Tablet-Computer gebildet ist, wobei das mobile Kommunikationsgerät 3 in der Kommunikationsgeräte-Halterung 2 verliersicher angeordnet ist. Der äußere Deckel 16 und der innere Deckel 17 begrenzen einen

Zwischenraum 6, in dem die Kommunikationsgeräte-Halterung 2 und das Kommunikationsgerät 3 angeordnet sind. Der Zwischenraum 6 wird dadurch zugänglich, dass der äußere Deckel 16 und der innere Deckel 17 um das Gelenk 7 voneinander wegklappbar sind. In Figur 1 ist eine Draufsicht auf den Reinigungsfahrwagen in perspektivischer Darstellung gezeigt. Der Deckel 35, der den äußeren Deckel 16 und den inneren Deckel 17 umfasst, ist an dem Rahmen 29 befestigt, der auf dem nach oben offenen Behälter 15 angeordnet und arretiert ist.

Der äußere Deckel 16 umfasst ein transparentes Sichtfeld 10, das als berührempfindliches Bedienfeld 1 1 zur Bedienung des in der

Kommunikationsgeräte-Halterung 2 angeordneten und hier nicht sichtbaren Kommunikationsgeräts 3 ausgebildet ist. Das transparente Sichtfeld 10 kann zum Beispiel derart getönt sein, dass das nicht im Betrieb befindliche mobile Kommunikationsgerät unter dem transparenten Sichtfeld 10 im Wesentlichen unsichtbar ist. Dadurch ist das Kommunikationsgerät 3 besser vor Diebstahl geschützt. Das berührempfindliche Bedienfeld 1 1 berührt das Display des mobilen

Kommunikationsgeräts unmittelbar anliegend. Obwohl der Benutzer nicht direkt auf das Display des mobilen Kommunikationsgeräts zugreift, ist dessen

Betätigung mittels des berührempfindlichen Bedienfelds 1 1 problemlos möglich. Der äußere Deckel 16 ist mit dem ersten Schloss 25 versehen, zur Arretierung des Deckels 35 in der hier gezeigten Geschlossen-Stellung.

Außerdem ist ein zweites Schloss 26 zwischen innerem Deckel 17 und äußerem Deckel 16 vorgesehen. In Figur 2 sind der äußere Deckel 16 und der innere Deckel 17 um das Gelenk 7 voneinander weggeschwenkt, und der Zwischenraum 6 ist frei zugänglich. In Figur 2 ist zu erkennen, dass die Kommunikationsgeräte-Halterung 2 in einer Vertiefung 9 des inneren Deckels 17 oberflächenbündig angeordnet ist. Links und rechts der Kommunikationsgeräte-Halterung 2, bei geschlossenem

Zwischenraum nicht mehr vom Sichtfeld 10 überdeckt, sind weitere Ablageflächen 12 zum Beispiel zur Ablage von Peripheriegeräten 13 des Kommunikationsgeräts 3 vorgesehen. Auch die Peripheriegeräte 13 sind in entsprechenden Halterungen 14 angeordnet. Sowohl das Kommunikationsgerät 3 als auch die Peripheriegeräte 13 sind dadurch rutschsicher innerhalb des Zwischenraums 6 angeordnet.

In Figur 3 ist der Reinigungsfahrwagen aus Figur 2 gezeigt, wobei jedoch der äußere Deckel 16 und der innere Deckel 17 durch das zweite Schloss 26 aneinander festgelegt sind und der Zwischenraum 6 dadurch verschlossen ist.

Geöffnet ist demgegenüber das erste Schloss 25, sodass der Deckel 35 insgesamt in Offen-Stellung ist. Der nach oben offene Behälter 15 ist dadurch frei zugänglich. Gehalten wird der Deckel 35 in seiner Offen-Stellung durch das Feder- Dämpfer-System 18, das die Endlagendämpfung 19 umfasst. Die

Endlagendämpfung 19 setzt in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ab einem ersten Öffnungswinkel 20 von 45° ein, unabhängig davon, ob der Deckel 35 mit einem mobilen Kommunikationsgerät 3 bestückt ist oder nicht.

Ab dem ersten Öffnungswinkel 20 fährt der Deckel 35 gedämpft in seine

Endlage, wobei die Endlage durch einen Endanschlag 22 begrenzt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der in der Endlage befindliche Deckel 35 einen zweiten Öffnungswinkel 21 zwischen der Geschlossen-Stellung, die in Figur 1 gezeigt ist und der Offen-Stellung, die in Figur 3 gezeigt ist, der etwas mehr als 90° beträgt.

In Figur 4 ist ein Ausschnitt aus einer der seitlichen Deckelflanken 23, 24 von Figur 1 gezeigt. In zumindest einer seitlichen Deckelflanke 23, 24 des äußeren Deckels 16 ist der in Figur 4 gezeigte Endanschlag 22 integriert. In Offen- Stellung, wie in Figur 3 gezeigt, ist der offene Deckel 35 durch das Feder- Dämpfer-System 18 unter elastischer Vorspannung formschlüssig am

Endanschlag 22 gehalten.

Der äußere Deckel 16 umfasst die erste Entriegelungsvorrichtung 27, nach deren Betätigung der Deckel 35 aus seiner Geschlossen-Stellung mittels des Feder-Dämpfer-Systems 18 federkraftbeaufschlagt und selbsttätig bis zum Endanschlag 22 in Offen-Stellung fährt. Der Zwischenraum 6 kann

demgegenüber durch die zweite Entriegelungseinrichtung 28 geöffnet oder verschlossen werden, wobei die zweite Entriegelungsvorrichtung 28 einen Bestandteil des äußeren 16 oder inneren Deckels 17 bildet.

Beide Entriegelungseinrichtungen 27, 28 sollten für den Benutzer möglichst einfach zu betätigen sein. Zum Beispiel kann das dadurch geschehen, dass zumindest eine der Entriegelungseinrichtungen 27, 28 als federbeaufschlagter Schnapp-Riegel ausgebildet ist, der durch einfaches Drücken entriegelt wird. Diese Entriegelung kann beispielsweise schnell und einfach dadurch erfolgen, dass der Benutzer den Schnappriegel mit seinem Ellenbogen betätigt.

Soll der Deckel demgegenüber geschlossen werden, wird er vom Benutzer in Geschlossen-Stellung gedrückt. Der federbeaufschlagte Schnappriegel verschließt den Deckel dann selbsttätig auf dem nach oben offenen Behälter.

Bei dem gezeigten Reinigungsfahrwagen bilden der Rahmen 29 und der Deckel 35 die vormontierbare Einheit 30. Diese Einheit 30 kann als Ganzes auf den nach oben offenen Behälter 15 aufgesetzt und mit diesem verriegelt werden.

Beispielhaft ist der Behälter 35 außenumfangsseitig mit Funktionselementen 31 versehen, die in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel durch Halteklemmen 32 oder Haken 33 gebildet sind. Dadurch können zum Beispiel

Reinigungsgeräte 34 am Reinigungsfahrwagen aufgenommen werden. Der digitalisierte Reinigungsfahrwagen kann benutzt werden, um die

Reinigungsqualität zu überwachen, ein Logbuch oder Checklisten elektronisch zu führen, Formulare und Berichte auszufüllen oder zu erstellen,

Reinigungspläne elektronisch zu erstellen und/oder zu verwalten, eine

Erledigung der Reinigung elektronisch mitzuteilen und/oder den Standort, an dem sich der Reinigungsfahrwagen befindet, an eine Reinigungszentrale zu übermitteln.