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Title:
COMPOSITE PROFILE PROVIDED WITH A SUPPORT BODY MADE OF A LIGHT METAL MATERIAL AND A PROFILED STRIP AND A METHOD FOR PRODUCING SAID PROFILE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/081863
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a composite profile (10) comprising a carrier profile (12) made of a light metal material and a profiled strip (40) which is made of a harder material and covers the top surface (28) of the carrier profile. According to said invention an insertable bar (50) is added to the profiled strip (40) on each longitudinal side in a position parallel to the direction thereof and is inserted into a lateral slot (30) embodied therein. Said insertable bar (50) is firmly connected to the profiled strip (40) thereof by means of a weld seam (48).

Inventors:
WOEMPNER DIETHELM (DE)
NETZEL TIMO (DE)
Application Number:
PCT/EP2005/013718
Publication Date:
August 10, 2006
Filing Date:
December 20, 2005
Export Citation:
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Assignee:
ALCAN TECH & MAN LTD (CH)
WOEMPNER DIETHELM (DE)
NETZEL TIMO (DE)
International Classes:
B21K9/00; B60M1/30; F16S1/02; F16S3/00
Foreign References:
US6983834B12006-01-10
US5047595A1991-09-10
US0588541A1897-08-17
EP0535865A11993-04-07
DE2546026A11977-04-21
DE4410688A11995-10-05
US4167866A1979-09-18
Other References:
See also references of EP 1843866A1
Attorney, Agent or Firm:
Hiebsch, Behrmann Nüsse (Singen, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verbundprofil mit einem aus Leichtmetallwerkstoff stranggepressten Trägerprofil (12 , 13 ) sowie einem dessen Kopffläche (28) überspannenden Profilband (40 , 41) aus einem härteren Metall , dadurch gekennzeichnet , dass an das der Kopf oder Oberfläche (28 ) des Trägerprofils (12 , 13 ) etwa aufliegende Profilband (40 , 41) an seinen Längsseiten j eweils ein zu seiner Längsachse (B) paralleler Einschubstab (50 , 50a, 50b, 50c 50e, 50g; 51 , 51k, ; 52 ) angefügt ist , der anderseits in einen seitlichen Schlitz (30 , 30a, 31 , 35) des Trägerprofils eingreift , wobei der Einschubstab mit seinem Profilband durch eine Schweißnaht (48) verbunden ist .
2. Verbundprofil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass das Profilband oder Deckprofil (40 , 41) aus Edelstahl geformt ist .
3. Verbundprofil nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass der Anker oder Einschubstab (50 , 50a, 50b, 50c, 50e, 50g; 51 , 51k; 52) aus dem Werkstoff des Profilbandes oder Deckprofils (40 , 41) geformt ist .
4. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Dicke (ai , a2) des freien Endes des Einschubstabes (50 , 50a, 50b, 50c / 50e; 51 ; 51k; 52 ) der Breite (a) des Schlitzes (30 , 30a, 31 , 32 , 35 ) entspricht .
5. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Profilband, das rinnenähnlich gestaltet ist und dem Schienenkopf eines schienenartigen Trägerprofils aufliegt , dadurch gekennzeichnet , dass der Einschubstab (50 , 50a, 50b, 50c, 50e; 50g; 51) mit einem an eine Grundplatte (42 ) des Profilbandes (40) angeformten Seitenschenkel (46) verbunden ist und ander seits mit zumindest einem vom Seitenschenkel abragenden Stababschnitt (49i; 54 , 55 ; 56 , 56a) in den Schlitz (30 , 31 , 35) des Trägerprofils (12 , 13 ) eingreift .
6. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass die Schweißnaht (48) an der Stirnfläche (47) des Seitenschenkels (46) verläuft .
7. Verbundprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , gekennzeichnet durch einen rinnenartigen Einschubstab (50 ) etwa Vförmigen Querschnittes , der mit einem Rinnenschenkel (49) der Innenseite des Seitenschenkels (46) des Profilbandes (40 ) anliegt , wobei der andere Rinnenschenkel (49i) zur Längsachse (B) des Profilbandes hin gerichtet ist (Fig . 2 ) .
8. Verbundprofil nach Anspruch 7 , gekennzeichnet durch einen Vförmigen Querschnitt des Schlitzes (30) im Schienenkopf (22 ) des Trägerprofils (12 ) , wobei einer der Schlitzschenkel eine Längseinformung (32 ) in der Seiten oder Längsfläche (24 ) des Schienenkopfes ist .
9. Verbundprofil nach Anspruch 7 oder 8 , gekennzeichnet durch einen Öffnungswinkel (W1) des Rinnenquerschnittes von etwa 60° bis 70 ° , bevorzugt 65° .
10. Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , gekennzeichnet durch einen Einschubstab (50a) winkelartigen Querschnittes , der mit einem Rinnenschenkel (55) der Innenseite des Seitenschenkels (46) des Profilbandes (40) anliegt , wobei der andere Rinnenschenkel (55i) von der Grundplatte (42 ) des Pro filbandes weg oder zu dieser hin geneigt ist (Fig . 3 , 10 ) .
11. Verbundprofil nach Anspruch 10 , dadurch gekennzeich 5 net , dass der von den beiden Rinnenschenkeln (55 , 55i) begrenzte Winkel größer als 90 ° ist , bevorzugt etwa 110° .
12. Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 10 bis 6 , gekennzeichnet durch einen querschnittlich etwa halbkreisförmigen Einschubstab (50b) der in seinem Zenit an die Stirnfläche (47) des Seitenschenkels (46) des Profilbandes (40) angeschweißt ist (Fig . 4 ) .
13. Ϋ5.
14. Verbundprofil nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet , dass die beiden Einschubstäbe (50b) des Profil bandes (40) an einer gemeinsamen Mittelachse (M) zueinander geöffnet angeordnet sind .
15. 20 14. Verbundprofil nach Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet , dass die Mittelachse (M) der Einschubstäbe (50b) eine Querschnittslängsachse (Q) des Verbundprofils (10b) kreuzt .
16. 25 15. Verbundprofil nach Anspruch 13 oder 14 , dadurch gekennzeichnet , dass die Mittelachse (M) der Einschubstäbe (50b) in j eder der beiden Längsflächen (24) des Schienenkopfes (22g) die Lage eines Wulstes (36) bestimmt , dessen Querschnitt der Form des Innen 30 raumes des Einschubstabes angepasst ist und der beidseits von j eweils einem Einschubschlitz (35 ) begrenzt ist .
17. 16 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 35 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass der Querschnitt des Einschubstabes (50c) für den Schienenkopf (22d) aus einem Viertelkreisabschnitt (54) und einem linearen Abschnitt (49C) besteht , welch letzterer dem Sei tenschenkel (46) des Profilbandes (40) innenseitig anliegt und mit dessen Stirnfläche (47) verschweißt ist .
18. 17 Verbundprofil nach Anspruch 16 , dadurch gekennzeichnet , dass die Viertelkreisabschnitte (54 ) der beiden Einschubstäbe (50c) zur Grundplatte (42 ) des Profil bandes (40) hin oder von dieser weg gerichtet sind.
19. 18 Verbundprofil nach Anspruch 16 oder 17 , dadurch gekennzeichnet , dass der Schlitz (30c) des Schienenkopfes (22a) für den linearen Abschnitt (49C) des Einschubstabes (50c) eine Längseinformung (32 ) in der Längsfläche (24) des Schienenkopfes (22d) enthält .
20. 19 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass ein querschnitt lich hakenartiger Einschubstab (50e) mit in Abstand (ki) zum ProfilbandSeitenschenkel (46) verlaufendem, zur Grundplatte (42) des Profilbandes (40) gerichtetem freiem Hakenabschnitt (56) andernends an die Stirnfläche (47) des Seitenschenkels angeschweißt ist (Fig . 6) .
21. 20 Verbundprofil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19 , dadurch gekennzeichnet , dass die schlitzartige Einformung (30 , . 30a, 30c; 35) des Schienenkopfes (22 , 22a bis 22e) von einer in Abstand zur KopfOberfläche (28 ) ausgeformten und von der Unterfläche (26) des Schienkopfes (22 , 22a bis 22e) begrenzten Längsrippe (34 , 34a) Untergriffen ist .
22. 21 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass der querschnitt lieh hakenartige Einschubstab (50e) mit in Abstand (ki) zum Seitenschenkel (46) des Profilbandes (40 ) von dessen Grundplatte (42 ) weg gerichtetem freien Hakenabschnitt (56) andernends an die Stirnfläche (47) des Seitenschenkels angeschweißt ist (Fig . 6) .
23. 22 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , gekennzeichnet durch einen querschnittlich stufenartigen Einschubstab (50g) , der einends an der Innenfläche des ProfilbandSeitenschenkels (46) verschweißt ist und andernends mit seinem freien Hakenende (56) eine Zapfenleiste (37) der Längsfläche (24 ) des Schienenkopfes (22g) hintergreift (Fig . 7) .
24. 23 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , gekennzeichnet durch einen querschnittlich linearen Einschubstab (51) der innenseitig an den Pro filbandSeitenschenkel (46) angelegt ist und dessen Stirnfläche (47) überragt , mit der er verschweißt ist .
25. 24 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , gekennzeichnet durch einen querschnittlich linearen Einschubstab (51) , der einends mit der Stirnfläche (47) eines ProfilSeitenschenkels (46) verschweißt ist sowie zu einer Querschnittslängsachse (Q) des Verbundprofils (10i ; 10k) in einem Winkel (w2) von etwa 60 ° bis 80° , bevorzugt 70° bis 75° , geneigt ist (Fig . 8) .
26. 25 Verbundprofil zumindest nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , dass an die Innenseite des ProfilbandSeitenschenkels (46 ) im Bereich von dessen Stirnfläche (47) ein zur Längsachse (B) des Profilbandes (40) paralleler linearer Einschubstab (52 ) festgelegt ist .
27. 26 Verbundprofil nach Anspruch 25 , gekennzeichnet durch einen Rundstab (52 ) eines Durchmessers (d) von etwa 5 bis 10 mm.
28. 27 Verbundprofil nach Anspruch 25 oder 26 , dadurch gekennzeichnet , dass in die Flanken oder Längsflächen (24) des Schienenkopfes (22m) des Verbundprofils (10m) j eweils eine Längsnut (60 ) eingeformt ist , des sen Nutentiefstes querschnittlich teilkreisförmig sowie dem Einschubstab (52 ) angepasst ist .
29. 28 Verbundprofil nach einem der Ansürüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (13 ) ka stenartig ausgebildet ist und seiner Oberfläche (28 ) ein plattenfδrmiges Profilband (44 ) aufliegt , an dessen Längskanten (70) j eweils ein Einschubstab (50 , 50a/ 51k) durch eine Schweißnaht (48 ) gehalten ist .
30. 29 Verbundprofil nach Anspruch 28 , dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (b) des Profilbandes (44) kürzer ist als die Breite (bi) des Trägerprofils (13 ) und jeder der Einschubstäbe (50 , 50a, 51k) in einen Schlitz (31) eingeschoben ist , der von einer Stufen einformung (68) im Trägerprofil ausgeht (Fig . 22) .
31. 30 Verbundprofil nach Anspruch 29 , dadurch gekennzeichnet , dass die Stufeneinformung (68) an zwei einander gegenüberliegenden Eckbereichen des Trägerprofils ( 13 ) angeordnet sind .
32. 31 Verfahren zum Herstellen eines Verbundprofils nach wenigstens einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass aus Leichtmetallwerkstoff ein Trägerprofil mit einer Kopffläche sowie diese beidseits begleitenden Steckschlitzen stranggepresst wird, dass in j eden Steckschlitz ein Anker oder Einschubstab eingebracht und an einen aus dem Steckschlitz ragenden Abschnitt des Einschubstabes ein die Kopffläche übergreifendes Profilband oder Deckprofil aus härterem Werkstoff angelegt wird .
33. 32 Verfahren nach Anspruch 31 , dadurch gekennzeichnet , dass der Einschubstab an dem Trägerprofil festgerollt oder festgedrückt wird.
34. 33 Verfahren nach Anspruch 31 oder 32 , dadurch gekennzeichnet , dass das Profilband auf das Trägerprofil mit Vorspannung aufgedrückt wird .
35. 34 Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 33 , dadurch gekennzeichnet , dass der Einschubstab mit dem Profil band durchgehend verschweißt wird .
Description:
Verbundprofil mit einem Tragkörper aus Leichtmetallwerkstoff sowie einem Profilband und Verfahren zum Herstellen des Verbundprofils

Die Erfindung betrifft ein Verbundprofil mit einem aus Leichtmetallwerkstoff stranggepressten schienenartigen Tragkörper sowie einem dessen Kopffläche überspannenden Profilband aus einem härteren Metall . Zudem erfasst die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Verbundprofiles .

Aus der DE 24 32 541 Al geht ein Verfahren zum Herstellen von Stromschienen aus einem Trägerprofil und mindestens ei- ner - - wenigstens einen Teil der Oberfläche des als Stromleiter dienenden Trägerprofils bildenden - - Auflage aus Profilband eines anderen Metalls als Deckprofil hoher Abriebfestigkeit hervor. Während eines Strangpreßvorganges wird das Trägerprofil mittels Auspressen eines Blockes durch den Formgebungsquerschnitt einer Pressmatrize erzeugt , und gleichzeitig durchläuft das Profilband zur Matrizenlängsachse parallel den Matrizendurchbruch oder Formgebungsquerschnitt . Während des Pressvorganges entsteht zwischen den beiden Profilkomponenten eine innige metalli- sehe Verbindung . Beispielsweise bei Einsatz der Stromschiene zur Elektrifizierung schienengebundener Fahrzeuge erfolgt in Fällen besonders hoher Belastung trotz der innigen metallischen Verbindung langfristig ein Loslösen des Profilbandes von seinem Tragprofil aus Leichtmetall .

Der DE 44 10 688 Al ist Verbundprofil mit einem Trägerprofil aus Leichtmetall und einem damit verbundenen Profilband zu entnehmen . Letzteres überspannt die Oberfläche eines Schienenkopfes des Trägerprofils, ist querschnittlich rin-

nenähnlich geformt und weist in seinen Seitenschenkeln - - von seiner tragkörperseitigen Innenfläche in Abstand zueinander abragende - - Ausformungen auf , welche in den Tragkörper eingebettet sind . Diese Ausformungen begrenzen hinter- schnittene Zwischenräume , welche vom metallischen Werkstoff des Tragkörpers formschlüssig ausgefüllt sind. Diese formschlüssige Verbindung ist nicht mit den zur metallischen Verbindung beschriebenen Mängeln behaftet .

Ein Verbundleiterschienenelement zur Stromversorgung eines Bahnfahrzeugs mit einem Belag aus einem Werkstoff hohen mechanischen Widerstandes , der starr auf einem Stab aus elektrisch gut leitfähigem Material befestigt ist sowie die Gleit- bzw . Kontaktfläche für Stromabnehmer des Fahrzeuges bildet , offenbart die DE 25 46 026 Al . Die Befestigung des Belages auf dem als Träger dienenden leitfähigen Stab erfolgt dadurch, dass die Ränder des Belages in den leitfähigen Stab eingeklemmt bzw . eingequetscht werden . Es entsteht wenigstens eine in Längsrichtung verlaufende Eindrückung im Belag, die bis in den leitfähigen Stab eindringt . Für das Verklemmen der Ränder des Belages ist im leitfähigen Stab eine Nut vorgesehen, die eine Lippe abteilt . Letztere führt zum Verklemmen des Belages am leitfähigen Stab, sobald sie zumindest teilweise umgelegt und gegen den Rand des Belages gedrückt worden ist .

Als nachteilig haben sich auch Stromschienen erwiesen, deren Verschleißkomponente durch sie seitlich durchsetzende Schrauben oder zusätzliche Steckorgane am stromführenden Trägerprofil befestigt werden . Andere bekannte Herstellverfahren können nachteiligerweise zu Welligkeiten auf der Oberfläche des Deckprofiles führen, die ihre Ursache im

schrittweisen Verstemmen bzw. Stanzen des Trägerprofiles haben.

In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfin- der das Ziel gesetzt , die Verbindung zwischen Trägerprofil und Profilband unter Beibehaltung der besonderen wirtschaftlichen Herstellungsmöglichkeiten weitergehend zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen Anspruches ; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildungen an . Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale . Bei angegebenen Benennungsbereichen sollen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als Grenzwerte offenbart und beliebig einsetzbar sein .

Erfindungsgemäß ist an das der Kopf- oder Oberfläche des Trägerprofils etwa aufliegende Profilband oder Deckprofil -

- bevorzugt aus Edelstahl - - an dessen Längsseiten j eweils ein zur Längsachse des Profilbandes paralleler Anker- oder

Einschubstab angefügt , der anderseits in einen seitlichen

Steckschlitz des Trägerprofils eingreift ; der Einschubstab bzw. das Einschubprofil ist bevorzugt aus dem Werkstoff des

Profilbandes gefertigt und mit letzterem durch eine

Schweißnaht verbunden . Die Einschubstäbe ergänzen das

Profilband auf beiden Seiten und bilden dank der geschweißten Anbindung einen sicheren Schutz für die innenliegende Oberfläche des stromführenden Trägerprofils .

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung entspricht die Dicke des Einsteckendes des profilartigen Einschubstabes

der Breite des Steckschlitzes im Trägerprofil , so dass ein fester Sitz der Komponenten aneinander zustande kommt .

Als günstig hat es sich bei einem rinnenähnlich geformten Profilband erwiesen, das dem Schienenkopf eines schienenartigen Trägerprofils aufliegt, den Einschubstab mit einem - - an eine Grundplatte des Profilbandes angeformten - - Seitenschenkel zu verbinden sowie ihn anderseits mit wenigstens einem von j enem Seitenschenkel abragenden Stababschnitt in den entsprechend angeordneten Steckschlitz des Trägerprofils einzusetzen. Die Schweißnaht soll vorteilhafterweise an der Stirnfläche des Seitenschenkels j enes Profilbandes verlaufen .

Bevorzugt wird ein rinnenartiger Einschubstab etwa V-förmigen Querschnittes , der mit einem Rinnenschenkel der Innenseite des Seitenschenkels des Profilbandes anliegt ; der andere Rinnenschenkel ist dann zur Längsachse des Profilbandes hin gerichtet . Bei dieser Ausgestaltung ist der Quer- schnitt des Schlitzes im Schienenkopf des Trägerprofils seinerseits V-förmig, wobei der in der Seiten- oder Längsfläche des Schienenkopfes verlaufende Schlitzschenkel von einer Längseinformung gebildet wird .

Ein anderer erfindungsgemäßer Einschubstab ist von winkel- artigem Querschnitt , der mit einem Rinnenschenkel der Innenseite des Seitenschenkels anliegt ; der andere Rinnenschenkel ist von der Grundplatte des Profilbandes weg - - oder alternativ: zu dieser hin - - geneigt . Hierbei soll der von den beiden Rinnenschenkeln begrenzte Winkel mehr als 90° messen, bevorzugt etwa 110 ° .

Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein Einschubstab mit etwa halbkreisförmigem Querschnitt , der im Zenit seiner Wölbung mit der Außenfläche an die Kante der Stirnfläche des Seitenschenkels des Profilbandes so angeschweißt ist , dass die beiden Einschubstäbe des Profilbandes in einer gemeinsamen Mittelachse sowie zueinander geöffnet angeordnet sind. Diese Mittelachse kreuzt die Querschnittsachse des Verbundprofils , die wiederum parallel zu dessen Seitenflächen steht . Zudem soll die Mittelachse der Einschubstäbe in j eder der beiden Längsflächen des Schienenkopfes die Lage eines Wulstes bestimmen, dessen Querschnitt der Form des Innenraumes des an ihn anzufügenden Einschubstabes ange- passt ist und der beidseits von jeweils einem Einschubschlitz für die freie Kante des Einschubstabes begrenzt ist .

Der Querschnitt einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Einschubprofils oder -Stabes für den Schienenkopf besteht aus einem Viertelkreisabschnitt und einem linearen Abschnitt , welch letzterer dem Seitenschenkel des Profil- bandes innenseitig anliegt und mit dessen Stirnfläche verschweißt ist . Diese Viertelkreisabschnitte der beiden Einschubstäbe können zur Grundplatte des Profilbandes hin gerichtet sein oder aber von dieser weg . Der Schlitz des Schienenkopfes für den linearen Abschnitt des Einschubstabes soll hier eine Längseinformung in der Längsfläche des Schienenkopfes enthalten . Im übrigen ist darauf zu achten, dass die Paarungen gleichförmiger Einschubstäbe spiegelbildlich gleiche Ausgestaltung anbieten.

Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist ein querschnittlich hakenartiger Einschubstab mit - - in Abstand zum Seitenschenkel verlaufendem - - zur Grundplatte des Profil-

bandes gerichtetem freien Hakenabschnitt andernends an die Stirnfläche des Seitenschenkels angeschweißt .

Zudem hat es sich als günstig erwiesen, die schlitzartige Einformung des Schienenkopfes von einer in Abstand zur Oberfläche des Schienenkopfes angeformten und von der Unterfläche des Schienenkopfes begrenzten Längsrippen untergreifen zu lassen.

Bei einer alternativen Ausgestaltung zu der weiter oben beschriebenen Anbringung des querschnittlich hakenartigen Einschubstabes mit in Abstand zur Innenfläche des Seitenschenkels des Profilbandes verlaufendem freien Hakenabschnitt weist dieser von der Grundplatte des Profilbandes weg, also zum Fußbereich des Verbundprofils hin. Auch dieser Einschubstab ist an die Stirnfläche des Seitenschenkels angeschweißt .

Eine andere Ausbildung erfasst einen querschnittlich stu- fenartigen Einschubstab, der einends an der Innenfläche des Profilband-Seitenschenkels verschweißt ist und andernends mit seinem freien Hakenende eine Zapfenleiste in der Längs- fläche des Schienenkopfes hintergreift .

Im Rahmen der Erfindung liegen auch querschnittlich lineare , also streifenartige Einschubstäbe , die innenseitig an den Seitenschenkeln des Profilbandes angelegt sind und deren j eweilige Stirnfläche überragen, mit der sie mittels einer durchgehenden Schweißnaht verbunden sind . Ein solcher querschnittlich linearer Einschubstab ist erfindungsgemäß einends mit der Stirnfläche eines Profilband-Seitenschenkels verschweißt sowie zur Querschnittslängsachse des Ver-

bundprofils in einem Winkel von etwa 60° bis 80° - - bevorzugt 70 ° bis 75° - - geneigt .

Als günstig hat es sich erwiesen, an die Innenseite des Profilband-Seitenschenkels im Bereich von dessen Stirnfläche einen zur Längsachse des Profilbandes parallelen linearen Einschubstab festzulegen, nämlich einen Rundstab eines Durchmessers von beispielsweise 5 bis 10 mm. Für diesen ist bevorzugt in die Flanken- oder Längsflächen des Schienen- köpfes dieses Verbundprofiles j eweils eine Längsnut eingeformt , deren Nutentiefstes - - in Anpassung an den Rundstab - - querschnittlich teilkreisförmig ausgebildet ist .

Auch eine andere Gestalt des Schienenkörpers liegt im Rah- men der Erfindung, nämlich ein kastenartiges Trägerprofil , auf dessen Oberfläche ein plattenförmiges Profilband aufliegt , an dessen Längskanten j eweils ein Einschubstab durch eine Schweißnaht gehalten wird . Hier ist die Breite des Profilbandes kürzer als die Breite des Trägerprofils , und j eder der Einschubstäbe ist in einen Schlitz eingeschoben, der einer Stufeneinformung im Trägerprofil zugeordnet ist .

Die Erfindung erfasst auch ein Verbundprofil zum Herstellen eines Verbundprofils , bei dem aus Leichtmetallwerkstoff ein Trägerprofil mit einer Kopffläche sowie diese beidseits begleitenden Steckschlitzen stranggepresst wird, zudem in j edem Steckschlitz ein Einschubstab eingebracht und an einen aus dem Steckschlitz ragenden Abschnitt des Einschubstabes ein die Kopffläche übergreifendes Profilband angelegt wird. Der Einschubstab wird mit dem Profilband durchgehend verschweißt .

Zuerst werden also die als Verankerungsstreifen, Ankerstäbe oder Einschubstäbe in das Leichtmetallprofil , insbesondere in ein AL-Basisprofil , eingelegt bzw. eingedrückt oder eingerollt oder auch vor dem Verschweißen bzw. im Nachhinein durch bleibende Verformung des Trägerprofils festgerollt oder festgedrückt . Vorgesehen ist dann mit Hilfe einer Andruckrolle mit großem Durchmesser das Edelstahl -Deckprofil auf das Leichtmetall-Trägerprofil zu drücken und unter dieser Vorspannung gleichzeitig rechts und links die Verankerungsstreifen oder Einschubstäbe mit dem Deckprofil zu verschweißen.

Im übrigen ist das sog . Deckprofil bevorzugt ein von einem Walzcoil geschnittenes Edelstahlband, das durch Rollformen in die gewünschte Form gebracht bzw . als geschnittenes Band direkt eingesetzt wird . Der Einschubstab ist ein Edelstahlband - - vorzugsweise die gleiche Legierung wie das Deckprofil - - das vorteilhafter Weise vom Walzcoil geschnitten und durch Rollformen/Abkanten/Aufbörteln/Umbörteln in die ge- wünschte Form gebracht worden ist .

Um die eingangs erwähnten Mängel zu beseitigen, wird ein kontinuierlich ablaufendes Verbundprofil - - wie Strangpressen für das Trägerprofil und Rollformen - - über die ganze Profillänge von Deckprofil und Einschubstäben bzw. Verankerungsprofilen vorgeschlagen . Die Verbindung wird durch kontinuierliches Schweißen über die Profillänge durchgeführt .

Gefordert wird eine größtmögliche Breite der Schleiffläche mit Bestreichmöglichkeit von der Seite und eine mechanische Verankerung, die auch bei komplett abgenutzten Verschleißprofilen eine Verankerung der dann zwei Restschleifflächen

gewährleistet . Zudem ist eine Reduzierung der Einbau-Höhentoleranzen gegenüber bekannten Verbundprofilen erwünscht . Wünschenswert ist auch eine lokale Fertigungsmöglichkeit weltweit , ohne eine große Leichtmetall-Strangpresse aufrüsten zu müssen .

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Fig . 1 , 9 : j eweils eine Schrägsicht auf einen Abschnitt eines schienenartigen Verbundprofils aus zwei Verbundpartnern;

Fig . 2 : den Querschnitt durch das Verbundprofil der Fig . 1 in etwa natürlicher Größe mit einem aus dem Verbundprofil herausgenom- menen Bauteil ;

Fig . 3 , 4 : j eweils einen gegenüber Fig . 2 verkleinerten Querschnitt durch ein Verbundprofil anderer Aus- gestaltung;

Fig . 5 , 6 , 7 , 8 : j eweils zwei Hälften der Querschnitte zweier unterschiedlicher Verbundprofile ;

Fig . 10 : den Querschnitt durch das Verbundprofil der Fig . 9 ;

Fig . 11 : eine Stirnansicht des einen Verbundpartners ;

Fig . 12 : eine Seitenansicht zweier Elemente des Verbundpartners der Fig . 11 ;

Fig . 13 : die beiden Verbundpartner der

Fig . 10 vor dem Zusammenbau;

Fig . 14 bzw. 18 : zwei weitere Ausgestaltungen von Verbundprofilen aus zwei Verbundpartnern;

Fig . 15 bzw. 19 : eine Stirnansicht des einen

Verbundpartners in Fig . 14 bzw. 18 ;

Fig . 16 bzw. 20 : eine Seitenansicht zweier EIe- mente des Verbundpartners der

Fig . 15 bzw. 19 ;

19 , 20 : den Elementen der Fig . 11 , 12 entsprechende Darstellungen zu Fig . 14 bzw. 18 ;

Fig . 17 bzw. 21 : j eweils die beiden Verbundpartner der Fig. 14 bzw. 18 vor deren Zusammenbau;

Fig . 22 bis 24 : drei andere Ausgestaltungen von

Verbundprofilen in Stirnansicht .

Ein Verbundprofil 10 der Höhe h von hier 105 mm und der maximalen Breite b von 92 mm weist nach Fig . 1 ein schienenartiges Trägerprofil 12 mit einem Schienenfuß 14 und einem an diesen mittels eines Schienensteges 20 angeformten strangartigen Schienenkopf 22 auf . Zwei die Fußfläche 16 des Schienenfußes 14 begrenzende Längskanten 17 der Höhe c von 10 mm verlaufen in einem Abstand b x von hier 80 mm parallel zueinander .

Von diesen Längskanten 17 sind die beiden Dachflächen 18 des Schienenfußes 14 zu der die Längsachse A des Verbundprofils 10 querenden Querschnittsmittelachse Q geringfügig aufwärts geneigt und gehen in j enen Schienensteg 20 der Höhe hi von etwa 30 mm sowie der Dicke e von etwa 18 mm

über. Vom oberen Ende des Schienensteges 20 gehen die zu den Längskanten 24 des Schienenkopfes 22 etwa aufwärts geneigten Unterflächen 26 dieses Schienenkopfes 22 einer Breite b 2 von 78 mm ab, dessen Außenhöhe n von etwa 28 mm die Lage der Schienenkopf-Oberfläche 28 bestimmt .

Von j eder der Längskanten 24 des Schienenkopfes 22 geht in Fig. 1 ein in einem Winkel w von etwa 60° aufwärts geneigter Steckschlitz 30 der Breite a von hier 4 mm und der Tiefe t von 18 mm aus , dessen in Fig . 2 untere Wandfläche in eine Art Längsrippe 34 des Schienenkopfes 22 übergeht , deren Außenseite von j ener Unterfläche 26 gebildet wird. In die Längskante 24 ist eine Längseinformung 32 eingebracht als räumliche Verlängerung des querschnittlich V-artigen Schlitzes 30 , die auch dessen Breite a anbietet .

Dieses Schienen- oder Trägerprofil 12 des Verbundprofils 10 wird in einer aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Strangpresse aus einem Leichtmetallwerkstoff geformt .

Die Kopf- oder Oberfläche 28 des Schienenprofils 12 bzw. seines Schienenkopfes 22 wird in Endzustand von einem Profilband 40 der Dicke f von 6 mm überspannt , das aus einem Eisen- oder Buntmetall hergestellt ist . Dieses Profilband 40 ist querschnittlich rinnenartig geformt , und seine von einer Grundplatte 42 ausgehenden - - zueinander sowie zur Längsachse B des Profilbandes 40 parallelen - - Seitenschenkel 46 der Höhe Ci von 20 mm liegen den Längskanten 24 des Schienenkopfes 22 an . In dieser Lage bildet die Außenfläche 44 des Profilbandes 40 die Oberfläche des Verbundprofils 10.

Jedem Seitenschenkel 46 des der Oberfläche 28 des Schienen- kopfs 22 aufliegenden Profilbandes 40 ist im Ausführungsbeispiel der Fig . 1 , 2 innenseitig ein rinnenartiger Einschubstab 50 etwa V-förmigen Querschnitts eines Öffnungswinkels Wi von etwa 65° achsparallel zugeordnet , dessen

Rinnenschenkel 49 , 49i eine Dicke a x anbieten, die mit geringem Spiel der Breite a des Steckschlitzes 30 entspricht . Der eine dieser querschnittlich linearen Rinnenschenkel 49 liegt mit seiner Außenseite - - parallel zur Querschnitts- längsachse Q verlaufend - - dem Seitenschenkel 46 des Profilbandes 40 innenseitig in einer Berührungsbreite C 2 von 5 mm an und ist mit diesem durch eine bei 48 angedeutete Schweißnaht dichtend verschweißt . Diese verläuft an der Stirnfläche 47 des Profilband-Seitenschenkels 46. Der an- dere Rinnenschenkel 49i ist in den benachbarten Schlitz 30 des Schienenkopfes 22 eingefügt . So entsteht ein dauerhafter und dichter Verbund der beiden Verbundpartner 12 , 40 des Verbundprofils 10.

Der Schienenkopf 22 a des Verbundprofils 10 a nach Fig . 3 weist statt eines V-artigen Schlitzes einen querschnittlich winkelartig gebogenen Steckschlitz 30 a der Breite (Radius 4 mm) für einen entsprechend geformten Einschubstab 50 a des Profilbandes 40 auf, das an sich entsprechend Fig . 2 ge- staltet ist . Zum Schienenfuß 14 hin wird der Steckschlitz 30 a durch eine aufwärts geneigte Längsrippe 34 a des Schienenkopfes 22 a begrenzt . Dieser Steckschlitz 30 a nimmt das freie Ende 55 des Querschnitts des Einschubstabes 50 a auf, das in Seitenansicht ein Längsstreifen ist .

Auch das Profilband 40 der Fig . 4 ist i .w. entsprechend dem der Fig . 2 gestaltet ; bei diesem Verbundprofil 10 b sind allerdings die beiden Einschubprofile oder Einschubstäbe 50 b querschnittlich halbkreisförmig gebogen und j eweils in ih- rem Zenit an die Stirnfläche 47 eines Seitenschenkels 46 des Profilbandes 40 angeschweißt . Die sich in einer die Querschnittslängsachse Q kreuzenden Mittelachse M zueinander öffnenden Einschubstäbe 50 b umgreifen am Schienenkopf 22 b einen Wulst 36 mit teilkreisfδrmiger Querschnittskon- tur, den beidseits - - unter Bildung von Einschubschlitzen 35 für die Querschnittsenden des Einschubstabes 50b - - Längsrippen 34 b begrenzen.

Fig . 5 zeigt j eweils eine an der Querschnittslängsachse Q endende Hälfte zweier Verbundprofile 10 c , 10 d ; die nicht gezeigte andere Hälften ist j eweils entsprechend gestaltet . Dem Profilband 40 der in Fig . 5 linken Ausbildung ist ein Einschubstab 50 c der Dicke ai zugeordnet , dessen Querschnitt aus einem Viertelkreisabschnitt 54 und einem linearen Abschnitt 49 C besteht , der mit dem entsprechenden Seitenschenkel 46 des Profilbandes 40 verschweißt ist . Jener Viertelkreisabschnitt 54 ragt zum Schienenfuß 14 hin. Bei der Ausgestaltung der rechten Seite von Fig . 5 ist der Einschubstab 50 c so festgelegt , dass der Viertelkreisabschnitt 54 zur Grundplatte 42 des Profilbandes 40 gerichtet ist . In beiden Verbundprofilen 1O 0 , 10 d ruht der lineare Abschnitt in einer Längseinformung 32 des Schienenkopfes 22 C bzw. 22 d , die in einen querschnittlich gekrümmten Schlitz 30 c übergeht .

Auch die Fig . 6 zeigt zwei gegenläufig gerichtete Einschubprofile oder Einschubstäbe 50 e / winkelförmiger bzw. haken- artiger - - und an sich gleichgestalteter - - Querschnittsform mit entsprechenden Schlitzen im Schienenkopf 22 e bzw. 22 f des Verbundprofils 10 e , 10 f . Auch diese Einschubstäbe 50 e sind an der Stirnfläche 47 des Profilband-Seitenschenkels 46 verschweißt und hintergreifen mit ihrem freien Ha- kenabschnitt 56 eine achsparallele Zapfenleiste 37 der Breite k x des Schienenkopfes 22 e bzw . 22 f .

Ein querschnittlich i . w . stufenartiger Einschubstab 50 g verläuft im Verbundprofil 10 g der Fig. 7 ; er ist zum einen an der Innenfläche des Seitenschenkels 46 verschweißt und hintergreift zum anderen mit seinem freien Hakenende 56 eine Zapfenleiste 37 in der Längsfläche 24 des Schienenkopfes 22 g .

An den Seitenschenkel 46 des Profilbandes 40 von Verbundprofil 10 h der Fig . 7 ist ein querschnittlich linearer Einschubstab 51 der Dicke a 2 von 4 mm innenseitig angelegt und mit der Stirnfläche 47 des Seitenschenkels 46 so ver-

schweißt , dass auch das - - zu letzterem parallele - - freie Querschnittsende eine Zapfenleiste 37 des Schienenkopfes 22h hintergreift .

In den beiden Ausführungsbeispielen der Fig . 8 ist an die Stirnkante oder Stirnfläche 47 von j edem der Seitenschenkel 46 des Profilstabes 40 ein linearer Einschubstab 51 der freien Länge k von 15 mm so angeschweißt , dass er in einem Winkel W 2 von etwa 70 ° bis 75° zur Querschnittslängsachse Q nach innen verläuft . Im Verbundprofil 1Oi der linken Figurenseite ist der Einschubstab 51 zur Grundplatte 42 hin gerichtet , im anderen Verbundprofil 10 k zeigt er von der Grundplatte 42 weg . Die entsprechenden Schlitze 30 im Schienenkopf 21i bzw. 22 k verlaufen j eweils oberhalb einer Längsrippe 34 bzw. 34 a .

Das Verbundprofil 10^ der Fig . 9 bis 13 enthält zwei Einschubstäbe 50 a , deren Form zu Fig . 3 beschrieben worden ist . Im Gegensatz zu j ener Darstellung weisen hier die freien Enden 55 der Einschubstäbe 50 a aufwärts , also zur Grundplatte 42 des Profilbandes 40 hin.

Der Fig . 11 ist die genaue Ausbildung des Profilbandes 40 zu entnehmen, dessen gerade Breite q hier 68 mm misst bei einer gestreckten Länge von etwa 116 mm und einer Fläche von etwa 697 mm [Mat . 1.4016 (X 6 Cr 17) , mit 5373 , 1 g/m] .

Der Einschubstab 50 a der Fig . 12 bestimmt mit seinen beiden Profilschenkeln 55 , 55i der Länge z von 7 , 8 mm bzw . 5 , 8 mm (Z 1 ) bzw. den Stirnflächen 57 einen Winkel y von 65 ° . Fig . 13 zeigt die Länge der oben beschriebenen Schlitze 30 und Längseinformungen 32 im Schienenkopf 22 e .

Die Fig . 14 bis 17 zeigen den zu den Fig . 10 bis 13 erör- terten Zyklus für das Ausführungsbeispiel der Fig . 3. Fig . 15 entspricht dabei der Fig . 11. In Fig . 16 misst die Länge z bzw. Zi beider Profilschenkel 55 , 55i des Einschubstabes 50 a 5 , 6 mm und der Winkel y hier 76° .

An die Seitenschenkel 46 des Profilbandes 40 der Fig . 18 bis 21 ist innenseitig jeweils ein Rundstab 52 des Durchmessers d von 7 mm angeschweißt . Hier beträgt die ge- streckte Länge etwa 112 mm, die Fläche etwa 674 mm [Mat . 14016 (X6Crl7) 5189 , 8 g/m) ] .

Zur klemmenden Aufnahme des Rundstabes 52 ist in die Höhenmitte der Längskanten oder -flächen 24 einer Höhe i von 28 mm des Schienenkopfes 22 n j eweils eine Längsnut 60 eingeformt , deren Nutentiefstes querschnittlich von einem Halbkreis bestimmt ist .

Das kastenartige Trägerprofil 13 des Verbundprofils 11 der Fig . 22 bis 24 weist eine i .w. rechteckige Querschnittsform der Breite bi von 105 mm sowie der Höhe h 2 von 50 mm auf und ist mit einem Innenraum 62 versehen, der beidseits von Profilschenkeln 64 begrenzt ist , von denen j eweils - - parallel zur Oberfläche 28 und miteinander fluchtende - - Bo- denstege 66 der Breite b 3 von 20 mm abragen. Jene Oberfläche 28 ist schmaler als das Trägerprofil 13 , da j ede von dessen oberen Eckkanten eine Stufeneinformung 68 der Breite b 4 von 5 mm aufweist . Von letzterer geht in Fig . 22 ein i . w. diagonal zur Querschnittsfläche gerichteter Schlitz 31 der Breite a von etwa 3 mm und der Länge t x von etwa 9 mm aus . Der Schlitz 31 dient der Aufnahme eines querschnittlich winkelartigen Einschubstabes 50 a / der mit einem Profilschenkel 55i an die Längskante 70 eines plattenförmigen Profilbandes 44 angeschweißt ist , dessen Breite b etwa 95 mm misst bei einer Dicke f von 5 mm. Der freie Profilschenkel 55 sitzt im Schlitz 31.

Die Verbundprofile ll a und II b bzw. deren Trägerprofile 13 der Fig. 23 bzw. 24 unterscheiden sich durch die Form der Einschubprofile oder Einschubstäbe 51k bzw. 50 ihrer Profilbänder 41. Der Einschubstab 51 k der Fig . 23 ähnelt j enem des Verbundprofils 10 h , ist j edoch geringfügig gebogen. Der Einschubstab 50 der Fig . 24 entspricht j enem der Fig . 1 , 2.

Er ist j edoch mit einem Rinnenschenkel 49 an die Unterfläche 41 des Profilbandes 41 angelegt und so verschweißt ; die Schweißnaht 48 verläuft an der Längskante 70 des Profilbandes 41 und der Außenfläche des Rinnenschenkels 49. Der Eck- bereich des Trägerprofils 13 ist entsprechend gestaltet mit einer Längseinformung 32 in der Kopf- oder Oberfläche 28 des Trägerprofils 13 b und j ener Stufeneinformung 68 , zwischen denen ein Wulst 3β a parallel zur Profillängsachse verläuft .