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Title:
CONDUCTOR CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/012233
Kind Code:
A1
Abstract:
In a conductor connection for the endpieces (1, 2) of two cylindrical high-voltage conductors whose ends are rounded as domes, in particular the busbar conductors of a totally enclosed high-voltage installation, each conductor endpiece is provided with a partially cylindrical recess (5, 7) at least in the area of the dome-shaped rounded end (3, 4) for receiving the cylindrical outer profile (6, 8) of the other conductor endpiece. The joint between the conductor endpieces is thus designed in such a way that undercuts are avoided and only simple geometric forms need to be milled.

Inventors:
KIEPER MARIO
Application Number:
PCT/DE1994/001260
Publication Date:
May 04, 1995
Filing Date:
October 18, 1994
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
H02B13/02; H02B13/035; H02G5/06; (IPC1-7): H02B13/035
Foreign References:
EP0348313A11989-12-27
DE1465835A11969-05-29
FR2295433A11976-07-16
DE9316832U11994-03-24
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Claims:
Patentansprüche
1. Leiterverbindung für die Endstücke (1,2) zweier zylindri¬ scher, an ihren zu verbindenden Enden kuppeiförmig abgerun deter Hochspannungsleiter, insbesondere Sammelschienenleiter einer gekapselten Hochspannungsschaltanlage, die radial ge¬ geneinander versetzt sind und die in axialer Richtung über¬ lappen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jedes der Leiterendstücke wenigstens in dem Bereich der kuppeiförmigen Rundung an der dem jeweils anderen Lei¬ terendstück zugewandten Seite eine teilzylindrische Ausneh¬ mung (5, 7) zur Aufnahme der zylindrischen Außenkontur (6, 8) des jeweils anderen Leiterendstückes (1, 2) aufweist.
2. Leiteranschluß nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jedes Leiterendstück (1, 2) in einem an die der kuppei¬ förmigen Rundung (3, 4) des Leiterendstückes (1, 2) abge wandten Seite der teilzylindrischen Ausnehmung (5, 7) an¬ schließenden Bereich eine plane Fläche (9, 10) aufweist und daß die planen Flächen (9, 10) aneinander anliegen.
3. Leiteranschluß nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im Bereich der planen Flächen (9, 10) diese durchsetzende Befestigungsmittel (11, 12) vorgesehen sind.
Description:
Beschreibung

Leiterverbindung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Leiterverbindung für die Endstücke zweier zylindrischer, an ihren zu verbindenden Enden kuppelförmig abgerundeter Hochspannungsleit-r, insbe¬ sondere Sammelschienenleiter einer gekapselten Hochspan¬ nungsschaltanlage, die radial gegeneinander versetzt sind und die in axialer Richtung überlappen.

Eine derartige Leiterverbindung ist beispielsweise innerhalb einer metallgekapselten Hochspannungsschaltanlage an solchen Stellen notwendig, an denen die Sammelschienenleiterführung ein seitliches Verspringen der Sammelschienenleiter, d. h. eine Kröpfung notwendig macht. Dieses Problem tritt insbeson¬ dere dann auf, wenn ein Übergang zwischen einem ersten Kap¬ selungsgehäuse mit drei im Querschnitt in Form eines gleich¬ seitigen Dreiecks angeordneten Sammelschienenleitern auf ein zweites Kapselungsgehäuse mit drei ebenfalls im Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreiecks angeordneten Leitern geschaffen werden muß, wobei der Abstand der Leiter unterein¬ ander innerhalb des ersten Kapselungsgehäuses anders ist als innerhalb des zweiten Kapselungsgehäuses. Dieser Fall kann beispielsweise auftreten, wenn Teile einer ersten Schaltan¬ lage mit Teilen einer zweiten Schaltanlage anderer Bauart verbunden werden sollen.

Eine solche Leiterverbindung kann auch dazu dienen, bei einer dreipolig gekapselten Schaltanlage ein erstes Sam el- schienenleitertriplett mit einem zweiten Triplett zu verbin¬ den, dessen Phasenlage geometrisch gegenüber derjenigen der ersten verdreht ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leiterverbin¬ dung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die Ver¬ bindungsstelle ein dielektrisch möglichst gutes Verhalten

zeigt, beispielsweise dadurch, daß vorspringende Ecken und Kanten vermieden werden.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes der Leiterendstücke wenigstens in dem Bereich der kuppeiför¬ migen Abrundung an der dem jeweils anderen Leiterendstück zugewandten Seite eine teilzylindrische Ausnehmung zur Auf¬ nahme der zylindrischen Außenkontur des jeweils anderen Leiterendstückes aufweist.

Um eine dielektrisch möglichst günstige Gesamtanordnung der Leiterendstücke zu erreichen, werden diese so angeordnet, daß die fortgesetzt gedachten Außenkonturen der Leiterendstücke einander durchdringen. Auf diese Weise schirmen die Abrun- düngen des einen Leiterendstückes jeweils das andere Lei¬ terendstück ab. Die Schwierigkeit bei dieser Konstruktion liegt darin, die Trennfuge zwischen den beiden zu verbinden¬ den Leiterendstücken so zu positionieren, daß ein möglichst, geringer Bearbeitungsaufwand bei der Bearbeitung beider Lei- terendstücke entsteht.

Würde beispielsweise bei einem der Leiterendstücke lediglich die zylindrische Mantelfläche abgeflacht, so müßte auch das andere Leiterendstück in dem entsprechenden Bereich abge- flacht werden.

Es würde jedoch dabei das Problem entstehen, daß bei dem zweiten Leiterendstück in dem Bereich der kuppeiförmigen Ab¬ rundung des ersten Leiterendstückes eine nicht abgeschirmte Kante entstehen würde, die nur dadurch vermieden werden könnte, daß eine komplizierte Hinterschneidung vorgesehen würde.

Außerdem ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Konstruktion lediglich eine einzige Trennfuge im Strompfad, was zu gerin¬ gen Verlusten und hoher Funktionssicherheit führt.

Die erfindungsgemäße Gestaltung der Leiterenden führt hinge¬ gen dazu, daß beide Leiterendstücke lediglich einfache Aus- fräsungen ohne Hinterschneidungen aufweisen, wobei die Aus- fräsungen lediglich teilzylindrische Formen und eventuell plane Bereiche aufweisen. Auf diese Weise ist eine einfache Bearbeitung in wenigen Arbeitsgängen mit einer computerge¬ steuerten Fräsmaschine bei einfacher Programmierung möglich. Hierdurch ergibt sich eine beträchtliche Kosteneinsparung gegenüber anderen Varianten.

Die Erfindung kann außerdem vorteilhaft dadurch ausgestaltet werden, daß jedes Leiterendstück in einem an die der kuppei¬ förmigen Rundung des Leiterendstückes abgewandten Seite der teilzylindrischen Ausnehmung anschließenden Bereich eine plane Fläche aufweist und daß die planen Flächen aneinander anliegen.

Die planen Flächen können zur Ausrichtung der beiden Lei¬ terendstücke gegeneinander oder zur Ausrichtung jedes ein- zelnen Leiterendstückes bei der Bearbeitung dienen.

Durch die aneinander anliegenden planen Flächen der Lei¬ terendstücke wird eine gute Kontaktgabe erzielt.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß im Bereich der planen Flächen diese durchsetzende Befestigungsmittel vorgesehen sind.

Als Befestigungsmittel können beispielsweise Zapfen zur Po- sitionierung der beiden Leiterendstücke relativ zueinander sowie Sehr oen zur Befestigung vorgesehen sein. Wenigstens eines der L-iterendstücke kann zu diesem Zweck mit einer das Leiterendstück durchsetzenden Bohrung versehen sein, die an der dem anderen Leiterende entgegengesetzten Seite des Lei- terendstückes angesenkt ist, so daß eine Schraube ohne Herab¬ setze der dielektrischen Festigkeit der Gesamtanordnung als Befest..jungsmittel vorgesehen werden kann.

Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei- spiels in einer Zeichnung gezeigt und anschließend beschrie¬ ben.

Dabei zeigt

Figur 1 in perspektivischer Ansicht die beiden Leiterenden in einer Stellung vor dem Zusammenbau,

Figur 2 zwei dreipolig gekapselte Sammelschienenleitersy- steme, die mittels einer erfindungsgemäßen Leiterverbindung aneinander angekoppelt sind,

Figur 3 schematisch teilweise die Anordnung aus Figur 2 in einem Querschnitt.

In der Figur 1 sind ein erstes Leiterendstück 1 und ein zwei¬ tes Leiterendstück 2 dargestellt, die jeweils eine kuppei¬ förmige Abrundung 3, 4 aufweisen. Die beiden Leiterendstücke 1, 2 sind in einer Position vor dem Zusammensetzen darge¬ stellt. Das erste Leiterendstück 1 weist eine teilzylindri- sehe Ausnehmung 5 auf, in die die zylindrische Außenkontur 6 des zweiten Leiterendstückes 2 beim Zusammensetzen der Lei¬ terverbindung eingreift.

Das zweite Leiterendstück 2 weist eine teilzylindrische Aus- nehmung 7 auf, in die die zylindrische Außenkontur 8 des er¬ sten Leiterendstückes 1 beim Zusammensetzen der Leiterver¬ bindung eingreift. Die teilzylindriεchen Ausnehmungen 5, 7 können mittels einer Fräse auf einfache Weise in die Leiter¬ enden 1, 2 eingebracht werden.

Außerdem weist das erste Leiterendstück 1 eine plane Fläche 9 auf, die nach dem Zusammensetzen der Leiterverbindung an der planen Fläche 10 des zweiten Leiterendstückes 2 anliegt.

Die planen Flächen 9, 10 werden von Stiften 11, 12 durch¬ setzt, die in Bohrungen 13, 14 des zweiten Leiterendstückes 2

eingreifen und die Leiterendstücke 1, 2 in bezug aufeinander positionieren.

Bei dem zweiten Leiterendstück 2 ist ein Steckbolzen 15 dar- gestellt, auf den eine Fortsetzung des Leiterendstückes 2 in Form eines zylindrischen Leiters aufgesteckt wird.

In den planen Flächen 9, 10 sind weitere Ausnehmungen 16, 17 für eine Verbindungsschraube vorgesehen, die nicht darge- stellt ist.

In der Figur 2 sind drei Leiterverbindungen dargestellt, wo¬ bei jeweils die ersten Leiterendstücke 18, 19, 20 zu drei Sammelschienenleitern gehören, die in einem ersten Kapse- lungsgehäuse in einem festgelegten Abstand zueinander ver¬ laufen. Die zweiten Leiterendstücke 22, 23, 24 sind innerhalb eines zweiten Kapselungsgehäuses 25 mit einem Abstand zueinander angeordnet, der größer ist als der Abstand der er¬ sten Leiterendstücke zueinander.

Durch die Leiterverbindungen wird eine Kröpfung der Leiter erreicht, so daß ein Übergang von einem ersten Leiterabstand zu einem zweiten Leiterabstand konstruktiv einfach verwirk¬ licht ist.

Figur 3 zeigt der Übersichtlichkeit halber eine Darstellung der Leiterendstücke aus Figur 2 in einem Querschnitt.




 
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