Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CONNECTING DEVICE FOR ASSEMBLING A HOLDER FOR COMPONENTS OF A CONVEYOR DEVICE, AND CONVEYOR DEVICE FOR TRANSPORTING UNIT LOADS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/237262
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a connecting device for fastening holders, in particular lateral guide holders (6), on a frame profile (3a, 3b) of a conveyor device (1) for transporting unit loads (2). The connecting device comprises an attachment arrangement and also an assembly limb (7), wherein the attachment arrangement is arranged on the holder, and the assembly limb (7) is arranged on the frame profile (3a, 3b). In order to fasten the attachment arrangement to the frame profile (3a, 3b), the attachment arrangement has a connecting element and a locking element, wherein the connecting element is introducible into a first cutout (8) in the assembly limb (7), wherein an axis of rotation is defined about which the attachment arrangement can be rotated until the locking element catches in a second cutout (8) in the assembly limb (7) and locks the connecting device.

Inventors:
LINDORFER STEFAN (AT)
SCHÖNBAUER MANUEL (AT)
LEEB CLEMENS (AT)
Application Number:
PCT/AT2021/060182
Publication Date:
December 02, 2021
Filing Date:
May 27, 2021
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
TGW MECHANICS GMBH (AT)
International Classes:
B65G13/11; B65G21/06; B65G21/20; F16B21/04
Foreign References:
EP1661754A22006-05-31
EP2103555A12009-09-23
US6588578B12003-07-08
DE10118566A12002-10-17
EP0995980A22000-04-26
Attorney, Agent or Firm:
ANWÄLTE BURGER UND PARTNER RECHTSANWALT GMBH (AT)
Download PDF:
Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1 Anbindung sanordnung (12) einer Verbindungs Vorrichtung zur Montage von einer

Halterung für Komponenten einer Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), ins besondere einer Seitenführungshalterung (6), einer Sensorhalterung (11) oder einer Untersei tenabdeckung shalterung, wobei die Anbindung sanordnung (12) an der Halterung angeordnet und mit einem Montageschenkel (7) verbindbar ist, welcher eine Vielzahl von in Längsrich tung des Montageschenkels (7) beabstandet zueinander angeordneter Ausnehmungen (8) auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindungsanordnung (12) einen Basiskörper auf weist, welcher eine Bodenwandung (14), ein Verbindungselement (18) und eine Verriege lungsvorrichtung umfasst, wobei die Bodenwandung (14) eine Montagefläche bereitstellt und das Verbindungselement (18) von der Montagefläche vorragend angeordnet und in einer An bindung sposition (24) der Anbindung sanordnung (12) mit einer ersten Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) in Eingriff bringbar ist, wobei das Verbindungselement (18) eine orthogo nal auf die Montagefläche ausgerichtete Montagedrehachse ausbildet, um welche die Anbin dungsanordnung (12) aus der Anbindungsposition (24) in eine Montageposition (25) drehbar ist, wobei die Verriegelungsvorrichtung beabstandet zum Verbindungselement (18) angeord net ist, sodass die Verriegelungsvorrichtung in der Montageposition (25) der Anbindungsan ordnung (12) mit einer zweiten Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) des Montageschen kels (7) in Eingriff bringbar ist.

2. Anbindung sanordnung (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der

Basiskörper

- eine Deckenwandung (15),

- eine erste Seitenwandung (16) und

- eine zweite Seitenwandung (16) aufweist, wobei die erste Seitenwandung (16) und die zweite Seitenwandung (16) einander gegenüber liegend angeordnet sind und sich von der Bodenwandung (14) zumindest zur Deckenwan dung (15) erstrecken, und wobei eine Oberseite der Bodenwandung (14) zur Deckenwan dung (15) gerichtet ist und eine Unterseite der Bodenwandung (14) die Montagefläche bereit stellt.

3. Anbindung sanordnung (12) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper eine Vielzahl von Stützwandungen (17) aufweist, welche zwischen der ersten Seitenwandung (16) und der zweiten Seitenwandung (16) angeordnet sind und sich von der Bodenwandung (14) zur Deckenwandung (15) erstrecken.

4. Anbindung sanordnung (12) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper eine Rückwandung aufweist, welche sich von der Bodenwandung (14) zumindest zur Deckenwandung (15) und von der ersten Seitenwandung (16) zur zweiten Sei tenwandung (16) erstreckt.

5. Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Basiskörper aus einem Kunststoff ausgebildet ist.

6. Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungselement (18) einen von der Montagefläche vorragenden Zap fen mit einem hammerförmigen Kopf an einem von der Montagefläche vorragenden Ende umfasst, wobei der hammerförmige Kopf in der Anbindungsposition (24) der Anbindungsan ordnung (12) durch die erste Ausnehmung (8) des Montageschenkels (7) hindurchführbar ist und in der Montageposition (25) der Anbindungsanordnung (12) einen Randbereich der ersten Ausnehmung (8) des Montageschenkels (7) hintergreift.

7. Anbindungsanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungselement (18) einen Versteifungseinsatz umfasst.

8. Anbindungsanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungselement (18) eine Vertiefung aufweist, in welcher der Verstei fungseinsatz angeordnet und mit dem Verbindungselement (18) verbunden ist.

9. Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verriegelung s Vorrichtung ein Verriegelungselement (21) aufweist, welches senkrecht zur Montagefläche, insbesondere aus dem Basiskörper heraus, bewegbar ist, um in die zweite Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) einzugreifen.

10. Anbindung sanordnung (12) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (21) um eine Verriegelungsdrehachse zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position drehbar am Basiskörper gelagert ist und einen hammerförmigen Kopf aufweist, welcher in der ersten Position des Verriegelungselementes (21) durch die zweite Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) hindurchführbar ist und in der zweiten Posi tion des Verriegelungselementes (21) einen Randbereich der zweiten Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) hintergreift.

11. Anbindung sanordnung (12) nach einem Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verriegelungselement (21) senkrecht zur Montagefläche und entgegen ei ner Wirkung einer Federkraft bewegbar ist, wobei das Verriegelungselement (21) in der Mon tageposition (25) selbsttätig unter Ausnutzung der Federkraft in die zweite Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) eingreifen kann.

12. Anbindung sanordnung (12) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwandung (14) zwei von einem ersten Rand der Bodenwandung (14) in Richtung eines dem ersten Rand gegenüberliegenden zweiten Randes der Bodenwandung (14) erstreckende und voneinander beabstandete Schlitze aufweist, sodass die Bodenwandung (14) zwischen den Schlitzen biegbar ist, um ein Federelement (20) bereitzustellen.

13. Verbindungs Vorrichtung zur Montage von einer Halterung für Komponenten einer Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2) umfassend eine Anbindung sanord nung (12) und einen mit dieser zusammenwirkenden Montageschenkel (7), dadurch gekenn zeichnet, dass die Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist und der Montageschenkel (7) eine Vielzahl von in Längsrichtung des Montageschen kels (7) voneinander beabstandeten Ausnehmungen (8) aufweist, wobei eine erste Ausneh mung (8) der Ausnehmungen (8) mit dem Verbindungselement (18) der Anbindungsanord nung (12) und eine zweite Ausnehmung (8) der Ausnehmungen (8) mit dem Verriegelungs element (21) der Anbindung sanordnung (12) Zusammenwirken können.

14. Verbindungs Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageschenkel (7) an einem Rahmenprofil (3a, 3b) der Fördervorrichtung (1) angeordnet ist.

15. Verbindungs Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageschenkel (7) an einer Abdeckung (37) angeordnet ist.

16. Seitenführungshalterung (6) zur Montage eines Seitenführungsprofils (4a, 4b) an einem Rahmenprofil (3a, 3b) einer Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend eine Anbindung sanordnung (12) und eine Montageaufnahme (13), welche Monta geaufnahme (13) das Seitenführungsprofil (4a, 4b) formschlüssig aufnimmt und an welcher das Seitenführungsprofil (4a, 4b) über ein Verbindungsmittel (22) befestigbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausge bildet ist.

17. Seitenführungshalterung (6) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageaufnahme (13) einstückig mit dem Basiskörper der Anbindungsanordnung (12) aus- gebildet ist.

18. Seitenführungshalterung (6) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageaufnahme (13) eine Öffnung zur Aufnahme des Verbindungsmittels (22) aufweist.

19. Seitenführungshalterung (6) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (22) eine Hammerkopfschraube umfasst, welche mit einer Befestigungsnut (27b) des Seitenführungsprofils (4a, 4b) Zusammenwirken kann, um das Seitenführungsprofil (4a, 4b) an der Seitenführungshalterung (6) zu befestigen.

20. Sensorhalterung (11) zur Montage eines Sensors (10) an einem Rahmenpro fil (3a, 3b) einer Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend ein Au- ßengehäuse (29) und ein im Außengehäuse (29) angeordnetes Innengehäuse (30) zur Auf nahme des Sensors (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorhalterung (11) eine Anbin dung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aufweist.

21. Sensorhalterung (11) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Basis- körper der Anbindung sanordnung (12) das Außengehäuse (29) bildet.

22. Sensorhalterung (11) nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (30) schwenkbar am Außengehäuse (29) gelagert ist, wobei eine Neigung des Innengehäuses (30) mittels einer Ver Stellvorrichtung einstellbar ist.

23. Sensorhalterung (11) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeich- net, dass das Verbindungselement (18) der Anbindungsanordnung (12) einen Kabelkanal auf weist, sodass ein Kabel des Sensors (10) durch den Kabelkanal aus dem Außengehäuse (29) führbar ist.

24. Abdeckungshalterung (36) zur Montage einer Abdeckung (37) an einem Rahmen profil (3a, 3b) einer Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend eine Anbindung sanordnung (12) und eine Montageaufnahme (13) an welcher das Rahmenpro fil (3a, 3b) über ein Verbindungsmittel (22) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.

25. Abdeckungshalterung (36) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageaufnahme (13) einstückig mit dem Basiskörper der Anbindungsanordnung (12) aus- gebildet ist.

26. Abdeckungshalterung (36) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageaufnahme (13) über eine Scharnierverbindung mit dem Basiskörper der Anbindungs anordnung (12) verbunden ist, sodass die Montageaufnahme (13) und der Basiskörper der An bindung sanordnung (12) relativ zueinander schwenkbar sind.

27. Abdeckungshalterung (36) nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekenn zeichnet, dass die Montageaufnahme (13) eine Öffnung zur Aufnahme des Verbindungsmit tels (22) aufweist.

28. Abdeckungshalterung (36) nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsmittel (22) eine Hammerkopf schraube umfasst, welche mit ei ner Befestigungsnut (27a) des Rahmenprofils (3a, 3b) Zusammenwirken kann, um die Abde ckung shalterung (36) am Rahmenprofil (3a, 3b) zu befestigen.

29. Abdeckungshalterung (36) nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verriegelung s Vorrichtung der Anbindungsanordnung (12) nach Anspruch 9 oder 10 ausgebildet ist.

30. Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend eine Vielzahl von Rahmenprofilen (3a, 3b), zumindest ein Förderelement (5) und eine Vielzahl von Seiten führung sprofilen (4a, 4b), wobei ein erstes Rahmenprofil (3a) der Rahmenprofile (3a, 3b) und ein zweites Rahmenprofil (3b) der Rahmenprofile (3a, 3b) mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts (2) verlaufen und wobei das Förderele ment (5) zwischen dem ersten Rahmenprofil (3a) und dem zweiten Rahmenprofil (3b) ange ordnet ist und eine Förderebene (FE) definiert, auf welcher das Stückgut (2) transportiert wer den kann und wobei ein erstes Seitenführungsprofil (4a) der Seitenführungsprofile (4a, 4b) und ein zweites Seitenführungsprofil (4b) der Seitenführungsprofile (4a, 4b) mit gegenseiti gem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts (2) verlaufen, wobei das erste Seitenführungsprofil (4a) am ersten Rahmenprofil (3a) und das zweite Seitenfüh rungsprofil (4b) am zweiten Rahmenprofil (3b) jeweils über eine Vielzahl von Seitenfüh rung shalterungen (6) montiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenfüh rung shalterung (6) der Seitenführungshalterungen (6) eine Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 aufweist und mit einem korrespondierenden Rahmenpro fil (3a, 3b) der Rahmenprofile (3a, 3b) über eine Verbindungs Vorrichtung nach Anspruch 13 befestigt ist.

31. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die zu mindest eine Seitenführung shalterung (6) der Seitenführung shalterung (6) nach einem der An sprüche 16 bis 19 ausgebildet ist.

32. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenprofile (3a, 3b) jeweils einen orthogonal zur Förderebene (FE) ausgerichteten Pro filschenkel (26) umfassen, wobei der Profilschenkel (26) eine der Förderebene (FE) zuge wandte erste Seite und eine von der Förderebene (FE) abgewandte zweite Seite aufweist und wobei der Montageschenkel (7) von der zweiten Seite vorragend am Profilschenkel (26) ange ordnet und parallel zur Förderebene (FE) ausgerichtet ist.

33. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Pro filschenkel (26) eine Vielzahl von Montageöffnungen (28) aufweist.

34. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 30 bis 33, dadurch gekennzeich net, dass die Seitenführungsprofile (4a, 4b) je eine Befestigungsnut (27b) zur Aufnahme eines Verbindungsmittels (22) der Seitenführungshalterung (6) aufweist.

35. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeich net, dass zumindest ein Sensor (10) mittels einer Sensorhalterung (11) nach einem der An sprüche 20 bis 23 an einem Rahmenprofil (3 a, 3b) der Rahmenprofile (3 a, 3b) befestigt ist.

36. Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend eine Vielzahl von Rahmenprofilen (3a, 3b), eine Abdeckung (37) an einer Unterseite der Fördervorrich tung (1) und zumindest ein Förderelement (5), wobei ein erstes Rahmenprofil (3a) der Rah menprofile (3a, 3b) und ein zweites Rahmenprofil (3b) der Rahmenprofile (3a, 3b) mit gegen seitigem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts (2) verlaufen und wobei das Förderelement (5) zwischen dem ersten Rahmenprofil (3a) und dem zweiten Rah menprofil (3b) angeordnet ist und eine Förderebene (FE) definiert, auf welcher das Stück gut (2) transportiert werden kann und wobei die Abdeckung (37) unterhalb des zumindest ei nen Förderelementes (5) zwischen dem ersten Rahmenprofil (3a) und dem zweiten Rahmen- profil (3b) angeordnet und in Förderrichtung des Stückguts (2) verläuft und entlang eines ers ten Randabschnitts der Abdeckung (37) über eine Vielzahl von Abdeckung shalterungen (36) am ersten Rahmenprofil (3a) und entlang eines zweiten Randabschnitts der Abdeckung (37) über eine Vielzahl von Abdeckungshalterungen (36) am zweiten Rahmenprofil (3b) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Abdeckungshalterung (36) der Abdeckungs halterungen (36) eine Anbindung sanordnung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 auf weist und über eine Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 15 mit der Abdeckung (37) ver bindbar ist, wobei der erste Randabschnitt der Abdeckung (37) und der zweite Randabschnitt der Abdeckung (37) jeweils einen Montageschenkel (7) ausbilden.

37. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die zu mindest eine Abdeckung shalterung (36) nach einem der Ansprüche 24 bis 29 ausgebildet ist.

38. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenprofile (3a, 3b) jeweils einen parallel zur Förderebene (FE) ausgerichteten Abde ckung s Schenkel aufweisen, welcher eine Befestigungsnut (27a) aufweist.

39. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeich net, dass die Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 30 bis 35 ausgebildet ist.

40. Fördervorrichtung (1) zum Transport von Stückgut (2), umfassend eine Vielzahl von Rahmenprofilen (3a, 3b), zumindest ein Förderelement (5) und eine Vielzahl von Seiten- führungsprofilen (4a, 4b), wobei ein erstes Rahmenprofil (3a) der Rahmenprofile (3a, 3b) und ein zweites Rahmenprofil (3b) der Rahmenprofile (3a, 3b) mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts (2) verlaufen und wobei das Förderele ment (5) zwischen dem ersten Rahmenprofil (3a) und dem zweiten Rahmenprofil (3b) ange ordnet ist und eine Förderebene (FE) definiert, auf welcher das Stückgut (2) transportiert wer den kann und wobei ein erstes Seitenführungsprofil (4a) der Seitenführungsprofile (4a, 4b) und ein zweites Seitenführungsprofil (4b) der Seitenführungsprofile (4a, 4b) mit gegenseiti gem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts (2) verlaufen, wobei das erste Seitenführungsprofil (4a) am ersten Rahmenprofil (3a) und das zweite Seitenfüh- rungsprofil (4b) am zweiten Rahmenprofil (3b) jeweils über eine Vielzahl von Seitenfüh- rungshalterungen (6) montiert sind, sodass ein Förderbereich seitlich durch das erste Seiten- führungsprofil (4a) und das zweite Seitenführungsprofil (4b) begrenzt ist, und wobei ein Sen sor (10) am ersten Rahmenprofil (3a) oder am ersten Seitenführungsprofil (4a) befestigt ist, welcher eine Lichtquelle zur Bereitstellung eines abgestrahlten Lichtstrahls aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Seitenführungsprofil (4a) eine erste Durchgangsöffnung (38) aufweist, durch welche der abgestrahlte Lichtstrahl in den Förderbereich führbar ist und wel che eine sensorseitige Lochblende für den abgestrahlten Lichtstrahl bereitstellt.

4L Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die För dervorrichtung (1) eine Lichtschranke aufweist, welche den Sensor (10) und einen zum Sen sor (10) korrespondierenden Lichtreflektor umfasst, wobei der Sensor (10) einen Lichtemp fänger aufweist und der Lichtreflektor auf einer dem Sensor (10) gegenüberliegenden Seite des Förderbereichs positioniert ist, sodass der abgestrahlte Lichtstrahl am Lichtreflektor re flektierbar und ein reflektierter Lichtstrahlt vom Lichtreflektor zum Lichtempfänger führbar ist.

42. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Seitenführungsprofil (4b) eine zweite Durchgangsöffnung (38) aufweist, durch welche der abgestrahlte Lichtstrahl zum Lichtreflektor und der reflektierte Lichtstrahl in den Förder bereich führbar ist und welche eine reflektorseitige Lochblende für den abgestrahlten Licht strahl und/oder den reflektierten Lichtstrahl bereitstellt.

43. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeich net, dass der Sensor (10) über eine Verstellvorrichtung relativ zur ersten Durchgangsöff nung (38) einstellbar ist, sodass die Durchgangsöffnung (38) einen Teil des abgestrahlten Lichtstrahls abschneidet.

44. Fördervorrichtung (1) nach Anspruch 42 oder 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtreflektor über eine weitere Verstellvorrichtung relativ zur zweiten Durchgangsöff nung (38) einstellbar ist, sodass die Durchgangsöffnung (38) einen Teil des reflektierten Lichtstrahls abschneidet.

45. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 40 bis 44, dadurch gekennzeich net, dass eine Lichtachse des abgestrahlten Lichtstrahls versetzt und/oder geneigt gegenüber einer Mittelachse der ersten Durchgangsöffnung (38) verläuft.

46. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 40 bis 45, dadurch gekennzeich net, dass eine Lichtachse des reflektierten Lichtstrahls versetzt und/oder geneigt gegenüber einer Mittelachse der zweiten Durchgangsöffnung (38) verläuft.

47. Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 40 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 30 bis 39 ausgebildet ist.

Description:
VERBINDUNGSVORRICHTUNG ZUR MONTAGE EINER HAFTERUNG FÜR KOM

PONENTEN EINER FÖRDERVORRICHTUNG UND FÖRDERVORRICHTUNG ZUM

TRANSPORT VON STUCKGUT

Die Erfindung betrifft eine Anbindung sanordnung einer Verbindungsvorrichtung zur Montage von einer Halterung für Komponenten einer Fördervorrichtung zum Transport von Stückgut, eine Verbindungsvorrichtung, eine Seitenführungshalterung, eine Sensorhalterung und eine Abdeckungshalterung gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1, 13, 16, 20 und 24.

Darüber hinaus betrifft die Erfindung jeweils eine Fördervorrichtung gemäß den Oberbegrif fen der Ansprüche 30 und 36.

Weiter betrifft die Erfindung eine Fördervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 40.

Aus dem Stand der Technik sind Halterungen bekannt, mit welchen Seitenführungsprofile an Rahmenprofilen einer Fördervorrichtung befestigt werden können, um einen Förderbereich seitlich zu begrenzen und im Förderbereich befördertes Stückgut zumindest temporär zu füh ren. Derartige Halterungen müssen robust ausgebildet sein, um Belastungen während eines Betriebes der Fördervorrichtung standzuhalten und gegebenenfalls eine Sicherheit bei einer Fehlbenutzung zu gewährleisten. So soll die Halterung insbesondere einem Gewicht eines Ar beiters standhalten, wenn dieser auf ein montiertes Seitenführungsprofil tritt, um beispiels weise Überkopfarbeiten oberhalb des Förderbereiches durchzuführen. Zur Befestigung der Seitenführungsprofile an den jeweiligen Rahmenprofilen sind die Halterungen üblicherweise mit dem Rahmenprofil verschraubt, um eine feste und robuste Verbindung mit dem Rahmen profil herzustellen.

Eine derartige Halterung ist aus der DE 101 18 566 Al bekannt, welche seitlich am Rahmen profil montierbar ist. Hierfür weist die Halterung eine Verbindungsschraube auf, welche mit einer Befestigungsnut seitlich am Rahmenprofil zusammenwirkt. Das Seitenführungsprofil ist in der Regel über eine Vielzahl von derartigen Halterungen am Rahmenprofil befestigt, wobei das Seitenführungsprofil mittels Spannkopf an der Halterung gehalten wird.

Nachteilig ist hierbei, dass zusätzliche Mittel wie Schrauben erforderlich sind, um die Halte rungen am Rahmenprofil zu fixieren, was eine Montage der Halterungen aufwändig gestaltet. Darüber hinaus wird die Halterung seitlich am Rahmenprofil fixiert, wodurch eine nachfol gende Montage einer Abdeckung für das Rahmenprofil erschwert ist, da jeweils Teilstücke der Abdeckung zwischen zwei Halterungen angebracht werden müssen. Dies führt dazu, dass entlang einer Seitenfläche des Rahmenprofils eine Vielzahl von Stoßfugen, insbesondere je weils zwischen einem Teilstück der Abdeckung und einer am Rahmenprofil befestigten Halte rung, vorhanden sind. Ferner führt dies zu einem erheblichen technischen Mehraufwand bei der Montage der Fördervorrichtung, zumal jedes Teilstück der Abdeckung exakt eingepasst, zugeschnitten und separat montiert werden muss. Andererseits bringen seitlich vorstehende Schrauben und Schraubenköpfe ein erhöhtes Verletzungsrisiko, beispielsweise beim Vorbei gehen an der Fördervorrichtung, mit sich.

Darüber hinaus sind aus dem Stand der Technik Halterungen bekannt, mit welchen Sensoren am Rahmenprofil der Fördervorrichtung befestigt werden können. Eine Halterung, welche mittels einer einachsigen Verbindungsvorrichtung am Rahmenprofil befestigbar ist, ist in der EP 0 995 980 A2 beschrieben. Hierbei weist die Halterung einen Verbindungskopf auf, wel cher in eine mit diesem zusammenwirkende Ausnehmung am Rahmenprofil eingreift und durch eine Rotation fixiert wird.

Nachteilig ist hierbei, dass die am Rahmenprofil angeordnete Ausnehmung einen speziellen und exakt zum Verriegelungskopf korrespondierenden Querschnitt aufweisen muss, wodurch eine Produktion des Rahmenprofils erschwert ist. Die Ausnehmungen sind an ausgewählten Stellen angeordnet, weshalb eine Sensorposition bereits bei der Produktion des Rahmenprofils berücksichtigt werden muss. Darüber hinaus ist eine einachsige Verbindungs Vorrichtung nicht zur Befestigung von Seitenführungsprofilen geeignet.

Aus dem Stand der Technik sind Fördervorrichtungen bekannt, bei welchen eine Licht schranke zur Detektion von Stückgut in einem Förderbereich vorgesehen ist. Hierbei wird das Stückgut dann detektiert, wenn ein Lichtstrahl der Lichtschranke durch das Stückgut unter brochen und somit nicht auf einem Lichtempfänger der Lichtschranke auftrifft.

Normalerweise weisen derartige Fördervorrichtungen zwei gegenüberliegende und den För derbereich seitlich begrenzende Seitenführungsprofile auf, welche jeweils an einem Rahmen profil befestigt sind. Um einen Lichtstrahl der Lichtschranke in den Förderbereich zu führen, ist üblicherweise ein Spalt zwischen dem Seitenführungsprofil und dem Rahmenprofil vorge sehen. Nachteilig ist hierbei, dass sich besonderes Stückgut, insbesondere in sogenannten Polybags verpackte Artikel, im Spalt verfangen können, wodurch eine Transportleistung der Fördervor richtung beeinträchtigt ist. Überdies kann es zu einer Beschädigung des Artikels kommen.

Um diesen Nachteil zu überwinden, ist es aus dem Stand der Technik bekannt, dass das Sei- tenführungsprofil unmittelbar an das Rahmenprofil anschließt. Damit ein Lichtstrahl der Lichtschranke in den Förderbereich geführt werden kann, ist das Seitenführungsprofil gestü ckelt ausgebildet, wobei spezielle Verbindungsstücke mit einer passenden Aussparung für den Sensor zwischen zwei aufeinanderfolgende Teilstücke des Seitenführungsprofils eingefügt sind. Die Montage einer derartigen Fördervorrichtung gestaltet sich somit kompliziert und aufwändig.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Anbindung sanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, welche universell einsetzbar ist und einen reduzierten Arbeitsaufwand bei der Montage einer Fördervorrichtung ermöglicht.

Weiter ist es Aufgabe der Erfindung eine Verbindungsvorrichtung, eine Seitenführungshalte- rung, eine Sensorhalterung und eine Abdeckung shalterun mit einer derartigen Anbindungsan ordnung anzugeben.

Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung eine Fördervorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, bei welcher ein Montageaufwand reduziert werden kann.

Ferner ist es Aufgabe der Erfindung eine Fördervorrichtung der eingangs genannten Art anzu geben, mit welcher beliebiges Stückgut transportiert und zuverlässig detektiert werden kann.

Die Aufgabe der Erfindung wird bei einer Anbindung sanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Anbindung sanordnung einen Basiskörper aufweist, welcher eine Bodenwandung, ein Verbindungselement und eine Verriegelungsvorrichtung umfasst, wobei die Bodenwandung eine Montagefläche bereitstellt und das Verbindungsele ment von der Montagefläche vorragend angeordnet und in einer Anbindungsposition der An bindung sanordnung mit einer ersten Ausnehmung der Ausnehmungen in Eingriff bringbar ist, wobei das Verbindungselement eine orthogonal auf die Montagefläche ausgerichtete Monta gedrehachse ausbildet, um welche die Anbindung sanordnung aus der Anbindungsposition in eine Montageposition drehbar ist, wobei die Verriegelung s Vorrichtung beabstandet zum Ver bindungselement angeordnet ist, sodass die Verriegelungsvorrichtung in der Montageposition der Anbindung sanordnung mit einer zweiten Ausnehmung der Ausnehmungen des Montage schenkels in Eingriff bringbar ist.

Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil ist vor allem darin zu sehen, dass die Anbindungsan ordnung in einfacher Art und Weise, insbesondere ohne Schrauben, mit einem Montageschen kel verbindbar und universell einsetzbar ist, beispielsweise zur Montage von Halterungen für verschiedene Komponenten der Fördervorrichtung, wie Seitenführungsprofile, Sensoren, Lichtreflektoren oder Abdeckungen, insbesondere Unterseitenabdeckungen. Vorteilhaft ist es, dass die Montage, beispielsweise der Halterung am Montageschenkel, ohne Werkzeug erfol gen kann. Hierbei kann das Verbindungselement der Anbindung sanordnung von oben in die erste Ausnehmung der Ausnehmungen gesteckt und zur Fixierung in die Montageposition ge dreht werden, in welcher die Verriegelung s Vorrichtung in die zweite Ausnehmung der Aus nehmungen eingreift. Somit wird mit der Anbindung sanordnung eine einfache und verriegel bare Steck-Dreh-Verbindung realisiert.

Bevorzugt ist hierbei vorgesehen, dass die erste Ausnehmung und die zweite Ausnehmung bzw. die Ausnehmungen identisch ausgebildet sind.

„Von oben“ fixeren, befestigen oder dergleichen bedeutet im Sinne der Erfindung im Wesent lichen von oberhalb der Förderebene kommend.

Der Montageschenkel kann an einem Rahmenprofil einer Fördervorrichtung und/oder an einer Abdeckung angeordnet sein. Die Längsrichtung des Montageschenkels entspricht hierbei be vorzugt einer Längsrichtung des Rahmenprofils und/oder der Fördervorrichtung. Im Wesentli chen erstreckt sich die Längsrichtung des Montageschenkels, des Rahmenprofils und/oder der Fördervorrichtung in einer Förderrichtung des Stückguts. In gekrümmten Förderabschnitten der Fördervorrichtung kann die Längsrichtung des Montageschenkels, des Rahmenprofils und/oder der Fördervorrichtung selbstverständlich ebenso gekrümmt sein. Alternativ verläuft die Längsrichtung des Montageschenkels entlang einer Breitseite oder einer Längsseite der Abdeckung.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Verbindungselement zapfenförmig ausgebildet ist. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Verriegelungsvorrichtung dazu ausgebildet ist, selbsttätig in die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen einzugreifen. Alternativ kann die Verriegelungsvorrichtung so ausgebildet sein, dass dieses manuell mit der zweiten Ausneh mung der Ausnehmungen in Eingriff gebracht werden kann. Der Basiskörper bildet eine robuste Basis, welche gegebenenfalls mit der Halterung verbun den oder einstückig mit dieser ausgebildet ist.

Zur Montage von Seitenführungsprofilen oder Sensoren kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Montageschenkel an einem Rahmenprofil der Fördervorrichtung angeordnet ist, so- dass eine entsprechende Halterung mittels der Anbindungsanordnung ergonomisch vorteilhaft von oben mit dem Rahmenprofil verbunden werden kann. Darüber hinaus wird ein Arbeits und Zeitaufwand bei der Montage der Fördervorrichtung wesentlich reduziert, zumal kein An schrauben der Anbindungsanordnung am Rahmenprofil erforderlich ist und bei Fördervorrich tungen in der Regel eine Vielzahl von Halterungen fixiert werden müssen.

Da keine seitliche Befestigung der Halterung, beispielsweise der Seitenführung shalterung o- der der Sensorhalterung, am Rahmenprofil erfolgt, ist es auch möglich, eine einstückige Sei tenabdeckung des Rahmenprofils, insbesondere eine Kunststoffabdeckung, am Rahmenprofil anzubringen, ohne dass die Seitenabdeckung in Teilstücke unterteilt bzw. gestückelt werden muss. Dadurch ist die Montage der Fördervorrichtung zusätzlich vereinfacht. Darüber hinaus wird mit der einstückigen seitlichen Abdeckung bzw. Seitenabdeckung eine Anzahl an Stoß fugen entlang einer Seitenfläche des Rahmenprofils und/oder entlang einer Seitenfläche einer Vielzahl von Rahmenprofilen einer Fördervorrichtung wesentlich reduziert, sodass eine Rei nigung der Fördervorrichtung vereinfacht wird.

Zum Herstellen einer Verbindung zwischen der Anbindungsanordnung und dem Montage schenkel wird die Anbindung sanordnung zunächst in die Anbindungsposition gebracht, in welcher das Verbindungselement in die erste Ausnehmung der Ausnehmungen gesteckt wird. Dadurch wird die vom Verbindungselement definierte Drehachse positioniert und ausgerich tet. Die Anbindungsanordnung wird dann um die Drehachse rotiert bzw. geschwenkt, wodurch die Anbindung sanordnung aus der Anbindungsposition in die Montageposition ge bracht wird. In der Montageposition wird die Verriegelungsvorrichtung mit der zweiten Aus nehmung der Ausnehmungen in Eingriff gebracht. Somit ist die Anbindung sanordnung gegen ein unbeabsichtigtes Zurückrotieren bzw. Zurückschwenken in die Anbindungsposition gesi chert.

Zum Lösen der Verbindung zwischen der Anbindungsanordnung und dem Montageschenkel wird die Verriegelungsvorrichtung aus der zweiten Ausnehmung der Ausnehmungen heraus- bewegt. Die Anbindung sanordnung kann nun aus der Montageposition in die Anbindungspo sition gedreht werden, in welcher das Verbindungselement aus der ersten Ausnehmung der Ausnehmungen herausbewegt und beispielsweise die Halterung vom Rahmenprofil entfernt werden kann.

Zweckmäßigerweise weist der Basiskörper eine Deckenwandung, eine erste Seitenwandung und eine zweite Seitenwandung auf, wobei die erste Seitenwandung und die zweite Seitenwandung einander gegenüberliegend an geordnet sind und sich von der Bodenwandung zumindest zur Deckenwandung erstrecken, und wobei eine Oberseite der Bodenwandung zur Deckenwandung gerichtet ist und eine Un terseite der Bodenwandung die Montagefläche bereitstellt. Dadurch weist der Basiskörper eine hohe Stabilität auf.

Bevorzugt ist der Basiskörper als Hohlkörper ausgebildet. Somit kann Material gespart und ein Gewicht der Anbindung sanordnung reduziert werden. Darüber hinaus kann der Basiskör per einen Innenraum und gegebenenfalls ein Gehäuse bereitstellen. Die Deckenwandung und die Bodenwandung können parallel zueinander verlaufend ausgerichtet sein. Von der Ober seite der Deckenwandung vorragend bzw. an diese anschließend kann die Halterung angeord net sein. Hierfür kann die Halterung an die Oberseite der Deckenwandung angeformt sein. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Unterseite der Bodenwandung einen rückspringenden Abschnitt aufweist, in welchem das Verbindungselement positioniert ist.

Es ist günstig, wenn der Basiskörper eine Vielzahl von Stützwandungen aufweist, welche zwischen der ersten Seitenwandung und der zweiten Seitenwandung angeordnet sind und sich von der Bodenwandung zur Deckenwandung erstrecken. Die Stützwandungen können parallel zueinander und/oder parallel zu der ersten Seitenwandung und/oder der zweiten Seitenwan dung ausgerichtet sein. Eine erste Stützwandung der Stützwandungen ist vorzugsweise mit dem Verbindungselement in einer gedachten orthogonal zur Bodenwandung verlaufenden Li nie positioniert.

Darüber hinaus kann eine Versteifungsrippe vorgesehen sein, welche parallel zu den Stützwandungen ausgerichtet und an die Deckenwandung in Richtung zur Bodenwandung vorragend angeformt ist. Gegebenenfalls ist die Versteifungsrippe mit dem Federelement in einer gedachten orthogonal zur Bodenwandung verlaufenden Linie positioniert. Ferner kann eine Vielzahl von Versteifungsrippen zusätzlich zu den Stützwandungen oder alternativ zu den Stützwandungen vorgesehen sein.

Die Stützwandungen und/oder die Versteifungsrippe erhöhen eine Biegefestigkeit der De ckenwandung, wodurch eine erhöhte Robustheit und Stabilität der Anbindungsanordnung ge währleistet ist. Zusätzlich zur Biegefestigkeit der Deckenwandung wird durch die Stützwan dungen auch eine Biegefestigkeit der Bodenwandung erhöht.

Mit Vorteil weist der Basiskörper eine Rückwandung auf, welche sich von der Bodenwan dung zumindest zur Deckenwandung und von der ersten Seitenwandung zur zweiten Seiten wandung erstreckt. Dadurch kann der Basiskörper einseitig geöffnet, insbesondere an einer Rückseite geschlossen und an einer Vorderseite geöffnet, ausgebildet sein. Die Rückwandung kann gekrümmt ausgebildet sein. Vorzugsweise erstreckt sich die Rückwandung von der Bo denwandung bis über die Deckenwandung hinaus, um eine Montageaufnahme der Halterung auszubilden.

Falls der Basiskörper als Hohlkörper ausgebildet ist, begrenzen die Bodenwandung, die De ckenwandung, die gegenüberliegenden Seitenwandungen sowie die Rückwandung den Innen raum des Hohlkörpers. Zweckmäßigerweise sind die Stützwandungen und/oder der Stützvor- sprung im Innenraum des Hohlkörpers angeordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Basiskörper fünf Wandungen, nämlich die Bodenwandung, die Deckenwandung, die gegenüberliegenden Seitenwandungen sowie die Rückwandung auf, sodass der Hohlkörper einseitig geöffnet ist. Somit kann der Basiskörper, insbesondere samt Stützwandungen, in einem einfachen Spritzgussverfahren hergestellt wer den.

Bevorzugt ist der Basiskörper aus einem Kunststoff ausgebildet. Der Basiskörper kann im Spritzgussverfahren oder im 3D-Druck, vorzugsweise einstückig, hergestellt werden. Dadurch lässt sich der Basiskörper besonders günstig und einfach hersteilen. Darüber hinaus weist der Basiskörper ein geringes Gewicht auf.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass das Verbindungselement einen von der Montageflä che vorragenden Zapfen mit einem hammerförmigen Kopf an einem von der Montagefläche vorragenden Ende umfasst, wobei der hammerförmige Kopf in der Anbindungsposition der Anbindung sanordnung durch die erste Ausnehmung des Montageschenkels hindurchführbar ist und in der Montageposition der Anbindungsanordnung einen Randbereich der ersten Aus nehmung des Montageschenkels hintergreift.

Dadurch wird das Verbindungselement gegen ein herausziehen aus der ersten Ausnehmung der Ausnehmungen gesichert und die Anbindung sanordnung orthogonal zum Montageschen kel am Montageschenkel im Wesentlichen durch einen Formschluss fixiert. Hierbei kann ein geringfügiges Spiel zwischen dem Montageschenkel und dem hammerförmigen Kopf vorhan den sein, um eine Schwenkbewegung zwischen der Montageposition und der Anbindungspo sition zu begünstigen. Vorzugsweise ist das Verbindungselement drehfest an der Bodenwan dung, insbesondere an der Unterseite der Bodenwandung, angeordnet.

Vorteilhaft ist es, dass das Verbindungselement einen Versteifungseinsatz umfasst.

Dadurch wird eine erhöhte Stabilität und Robustheit der Anbindung sanordnung, insbesondere des Verbindungselementes, erreicht. Wird die Anbindungsanordnung beispielsweise zur Mon tage einer Seitenführungshalterung der Fördervorrichtung eingesetzt, so hält die Anbindungs anordnung während des Betriebes der Fördervorrichtung nicht nur einer Belastung durch schwere Stückgüter, welche seitlich an das Seitenführungsprofil stoßen und entlang gleiten können, sondern auch einer übermäßigen Belastung stand, wie diese gegebenenfalls bei einer Fehlbenutzung auftritt. Eine Fehlbenutzung ist beispielsweise gegeben, wenn ein Montagear beiter auf das Seitenführungsprofil steigt und die Seitenführungshalterungen ein Gewicht des Montagearbeiters auf das Rahmenprofil übertragen müssen. Der Versteifungseinsatz kann in nerhalb des Verbindungselementes angeordnet und/oder vom Verbindungselement zumindest teilweise umgeben sein, beispielsweise indem bei der Herstellung der Anbindungsanordnung mittels Spritzgussverfahren der Versteifungseinsatz umgossen wird. Mit Vorteil umfasst der Kopf des Verbindungselementes den Versteifungseinsatz.

Um eine besonders hohe Robustheit zu erreichen, kann der Versteifungseinsatz aus einem me tallischen Werkstoff, insbesondere aus Stahl oder Aluminium, ausgebildet sein.

Zweckmäßigerweise weist das Verbindungselement eine Vertiefung auf, in welcher der Ver steifungseinsatz angeordnet und mit dem Verbindungselement verbunden ist. Dadurch wird einerseits das Herstellungsverfahren vereinfacht. Andererseits kann die Robustheit des Ver bindungselementes individuell an eine jeweilige Anforderung angepasst werden, indem unter schiedliche Versteifungseinsätze in die Vertiefung aufgenommen sind. Es kann weiter vorteilhaft sein, wenn die Vertiefung am vorragenden Ende des Verbindungs elementes, insbesondere am Kopf des Verbindungselementes, angeordnet ist. Die Verstei fungseinsätze können mit dem Verbindungselement verklebt oder verschraubt sein.

Besonders bevorzugt weist das Verbindungselement ein zylinderförmiges Einschraubloch, beispielsweise eine Bohrung, entlang einer Längsachse des Verbindungselementes auf. Das Einschraubloch kann ein Innengewinde für eine Schraube zur Fixierung des Versteifungsele mentes aufweisen. Alternativ kann das Einschraubloch mit einer glatten Innenfläche bzw. ohne Gewinde ausgebildet sein. Hierbei kann das Verbindungselement beispielsweise mit ei ner gewindeschneidenden Schraube, welche in das Einschraubloch geschraubt ist, fixiert sein. Vorzugsweise reicht das Einschraubloch durch das Verbindungselement bis in die erste Stützwandung der Stützwandungen durch.

Mit Vorteil weist die Verriegelungsvorrichtung ein Verriegelungselement auf, welches senk recht zur Montagefläche, insbesondere aus dem Basiskörper heraus, bewegbar ist, um in die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen einzugreifen.

Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Bodenwandung, vorzugsweise an der Unterseite, eine Vertiefung aufweist, wobei das Verriegelungselement zumindest teilweise, insbesondere voll ständig, in die Vertiefung und/oder zumindest teilweise aus der Vertiefung heraus bewegbar ist. Die Vertiefung kann beispielsweise durch die Bodenwandung hindurchreichend, vorzugs weise als Durchgangsloch, ausgebildet sein, sodass das Verriegelungselement zumindest teil weise, insbesondere vollständig, in den Basiskörper und/oder zumindest teilweise aus dem Basiskörper heraus bewegbar ist. Vorzugsweise ist das Verriegelungselement so in die Vertie fung bzw. in den Basiskörper bewegbar, dass das Verriegelungselement bündig mit der Bo denwandung, insbesondere mit der Unterseite der Bodenwandung, abschließt. Somit kann das Verriegelungselement zumindest teilweise innerhalb des Basiskörpers bzw. innerhalb der Vertiefung in der Bodenwandung angeordnet sein, um die Anbindungsanordnung aus der An bindung sposition in die Montageposition oder umgekehrt zu bewegen. Ebenso kann das Ver riegelung selement zumindest teilweise aus dem Basiskörper bzw. aus der Vertiefung der Bo denwandung vorragen, um die Anbindungsanordnung in der Montageposition zu arretieren.

Es hat sich bewährt, dass das Verriegelungselement als Zapfen ausgebildet ist.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Verriegelungselement um eine Verriegelungsdrehachse zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position drehbar am Basiskörper gelagert ist und einen hammerförmigen Kopf aufweist, welcher in der ersten Position des Verriegelungs elementes durch die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen hindurchführbar ist und in der zweiten Position des Verriegelungselementes einen Randbereich der zweiten Ausnehmung der Ausnehmungen hintergreift.

Dadurch kann die Verriegelung s Vorrichtung gegen ein herausbewegen aus der zweiten Aus nehmung der Ausnehmungen gesichert werden. Somit kann die Anbindungsanordnung ent lang von zwei Achsen, nämlich durch das Verbindungselement und die Verriegelung s Vorrich tung, senkrecht zum Montageschenkel, insbesondere analog zum Verbindungselement, fixiert sein. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die Anbindungsanordnung von unten mit ei nem Montageschenkel verbunden wird, wie dies beispielsweise bei einer Befestigung einer Abdeckung, insbesondere einer Unterseitenabdeckung, einer Fördervorrichtung, der Fall ist. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass die erste und zweite Position fixierbar sind. Ferner kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement frei drehbar, vorzugsweise um 360° drehbar, gelagert ist.

Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement senkrecht zur Montageflä che und entgegen einer Wirkung einer Federkraft bewegbar ist, wobei das Verriegelungsele ment in der Montageposition selbsttätig unter Ausnutzung der Federkraft in die zweite Aus nehmung der Ausnehmungen eingreifen kann.

Günstig ist es, wenn die Verriegelungsvorrichtung ein Federelement umfasst, wobei das Ver riegelung selement am Federelement angeordnet ist. Somit ist das Verriegelungselement ent gegen der Wirkung der Federkraft bewegbar, um das Federelement vorzuspannen, sodass das Verriegelungselement unter Entspannung des Federelementes selbsttätig in die zweite Aus nehmung der Ausnehmungen eingreifen kann. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Verrie gelungselement ein Rastelement bereitstellt. Gegebenenfalls kann das Verriegelungselement oder das Rastelement drehbar am Federelement gelagert sein.

Das Federelement kann beispielsweise als Federarm ausgebildet sein, an welchem das Verrie gelungselement bzw. das Rastelement angeordnet ist. Vorzugsweise ist das Rastelement als Rastnase ausgebildet, welche an den Federarm angeformt ist.

Alternativ dazu kann das Federelement in der Vertiefung der Bodenwandung angeordnet sein. Die Vertiefung ist bevorzugt zylinderförmig ausgebildet. Hierbei kann das Federelement an einem ersten Ende mit der Bodenwandung verbunden sein. An einem zweiten Ende des Fe derelementes kann das Verriegelungselement positioniert sein, sodass das Verriegelungsele ment zumindest teilweise aus der Vertiefung ragt, wenn das Federelement entspannt ist. Das Verriegelungselement wirkt so mit dem Federelement zusammen, dass das Federelement ge spannt bzw. komprimiert wird, wenn das Verriegelungselement zumindest teilweise in die Vertiefung gedrückt wird.

Beispielsweise kann das Rastelement bzw. das Verriegelungselement zapfenförmig, keilför mig oder kugelförmig bzw. als Kugel ausgebildet sein. Bevorzugt ist das Federelement als Spiralfeder ausgebildet.

Zweckmäßigerweise weist die Bodenwandung zwei von einem ersten Rand der Bodenwan dung in Richtung eines dem ersten Rand gegenüberliegenden zweiten Randes der Bodenwan dung erstreckende und voneinander beabstandete Schlitze auf, sodass die Bodenwandung zwi schen den Schlitzen biegbar ist, um das Federelement bereitzustellen. Ein Abschnitt der Bo denwandung zwischen den Schlitzen ist somit relativ zu einem übrigen Abschnitt der Boden wandung und im Wesentlichen orthogonal zur Montagefläche biegbar und bildet das Fe derelement bzw. den Federarm aus. Dies ermöglicht eine Bewegung des Verriegelungs- bzw. Rastelementes, welches am Federelement angeordnet ist, sodass dieses über den Montage schenkel führbar ist und in die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen einrasten kann. Ferner ist es günstig, wenn hierbei der Basiskörper zumindest teilweise als Hohlkörper ausgebildet ist.

Die weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß und unter Ausnutzung der zuvor genannten Vor teile dadurch gelöst, dass bei einer Verbindungs Vorrichtung der eingangs genannten Art die Anbindung sanordnung nach einem der zuvor genannten Aspekte ausgebildet ist und der Mon tageschenkel eine Vielzahl von in Fängsrichtung des Montageschenkels voneinander beab- standeten Ausnehmungen aufweist, wobei eine erste Ausnehmung der Ausnehmungen mit dem Verbindungselement der Anbindungsanordnung und eine zweite Ausnehmung der Aus nehmungen mit dem Verriegelungselement der Anbindung sanordnung Zusammenwirken kön nen. Vorzugsweise ist die Anbindung sanordnung hierbei an der Halterung angeordnet.

Somit umfasst die Verbindungs Vorrichtung eine erste Komponente, nämlich die Anbindungs anordnung, und eine zweite Komponente, nämlich den Montageschenkel, wobei die erste und zweite Komponente Zusammenwirken, um eine, insbesondere ineinander steckbare und durch eine Drehbewegung verriegelbare Verbindung herzustellen.

Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass die Vielzahl von in Längsrichtung des Montage schenkels voneinander beabstandeten Ausnehmungen identisch zueinander ausgebildet sind. Dadurch ist ein Herstellungsprozess des Montageschenkels bzw. des Rahmenprofils verein facht.

Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil ist vor allem darin zu sehen, dass eine Verbindung mit tels der Verbindungs Vorrichtung in einfacher Art und Weise wie zuvor beschrieben hergestellt und wieder gelöst werden kann, bevorzugt ohne Verwendung von zusätzlichem Werkzeug.

Es ist von Vorteil, wenn der Montageschenkel an einem Rahmenprofil der Fördervorrichtung angeordnet ist.

Somit kann die Anbindungsanordnung in einfacher Art und Weise mit dem Rahmenprofil ver bunden werden, um beispielsweise eine Halterung für ein Seitenführungsprofil, eine soge nannte Seitenführungshalterung, zu montieren. Die Anbindung sanordnung ist hierbei an der Halterung angeordnet bzw. von dieser umfasst. Zur Montage des Seitenführungsprofils an der Seitenführungshalterung kann ein alternativer Verbindungsmechanismus, insbesondere eine formschlüssige Aufnahme des Seitenführungsprofils am Seitenführungshalter, eine Klemm- und/oder Schraubverbindung oder dergleichen, vorgesehen sein.

Zweckmäßig ist es, wenn der Montageschenkel an einer Abdeckung angeordnet ist.

Dadurch kann die Anbindung sanordnung in einfacher Art und Weise mit der Abdeckung ver bunden werden, um beispielsweise die Abdeckung mit einer Halterung hierfür, einer soge nannten Abdeckungshalterung, zu verbinden. Die Anbindungsanordnung ist hierbei an der Halterung angeordnet bzw. von dieser umfasst. Zur Befestigung der Halterung am Rahmen profil kann ein alternativer Verbindungsmechanismus vorgesehen sein.

Unter Ausnutzung der zuvor genannten Vorteile wird die weitere Aufgabe dadurch gelöst, dass bei einer Seitenführungshalterung der eingangs genannten Art die Anbindungsanordnung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte ausgebildet ist.

Im Sinne der Erfindung ist eine Seitenführungshalterung umfassend eine Anbindung sanord nung gleichwertig mit einer Anbindung sanordnung umfassend eine Seitenführungshalterung. Diese Formulierungen sind demnach als analog zu betrachten. Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil ist wie zuvor dargelegt insbesondere darin zu sehen, dass die Seitenführungshalterung ohne zusätzliche Montagemittel leicht zugänglich, nämlich von oben, mit dem Montageschenkel verbindbar ist, wodurch ein Seitenführungsprofil in ein facher Art und Weise am Rahmenprofil fixierbar ist.

Das Seitenprofil weist üblicherweise eine Führungsseite und eine Montageseite auf, wobei die Führungsseite zu einem Förderbereich und die Montageseite von einem Förderbereich wegge richtet ist. Die Montageaufnahme ist zur formschlüssigen Aufnahme des Seitenführungspro fils, insbesondere der Montageseite des Seitenführungsprofils, ausgebildet. Hierfür können die Montageaufnahme der Seitenführungshalterung und die Montageseite des Seitenführungs- profils mit einer korrespondierenden Kontur ausgebildet sein.

Vorzugsweise ist die Montageaufnahme so ausgebildet, dass das Seitenführungsprofil in ei nem Vertikalabstand zum Rahmenprofil anordenbar ist. Der Vertikalabstand ist orthogonal zum Montageschenkel ausgerichtet und erstreckt sich zwischen dem Montageschenkel des Rahmenprofils und einer zum Montageschenkel parallelen (gedachten) ersten Tangential ebene, welche eine Unterkante des Seitenführungsprofils definiert. Der Vertikalabstand zwi schen dem Rahmenprofil und dem Seitenführungsprofil entspricht zumindest einer Höhe des Basiskörpers der Anbindung sanordnung bzw. in anderen Worten einem Abstand zwischen der Unterseite der Bodenwandung und der Oberseite der Deckenwandung. Dadurch ist ein opti scher Zugang zum Förderbereich gewährleistet, welcher beispielsweise eine Erfassung bzw. Detektion von im Förderbereich transportiertem Stückgut mittels optischer Sensoren ermög licht. Darüber hinaus kann eine verbesserte Seitenführung des Stückgutes bei vergleichswei ser niedriger Seitenführungsprofilhöhe erreicht werden. Der Materialeinsatz für das Seiten- führungsprofil kann gering gehalten werden.

Mit Vorteil ist die Montageaufnahme einstückig mit dem Basiskörper der Anbindungsanord nung ausgebildet. Dadurch sind die Handhabung der Seitenführungshalterung vereinfacht und die Robustheit erhöht, da die Seitenführungshalterung nicht zusätzlich mit der Anbindungsan ordnung, gegebenenfalls über einen weiteren Verbindungsmechanismus, verbunden werden muss. Darüber hinaus wird eine einfache Herstellung ermöglicht.

Bevorzugt weist die Montageaufnahme eine Öffnung zur Aufnahme des Verbindungsmittels auf. Das Verbindungsmittel kann somit durch die Öffnung geführt und das Seitenführungsprofil mit dem Verbindungsmittel an der Seitenführung shalterung befestigt werden. Hierfür ist die Öffnung vorzugsweise als Durchgangsbohrung ausgebildet. Mit Vorteil umfasst das Verbin dungsmittel eine Schraube, welche mit einem Schaft, insbesondere von einer Außenseite der Montageaufnahme, durch die Öffnung geführt und mit dem Seitenführungsprofil verbunden wird. Alternativ kann die Schraube von einer Innenseite durch die Öffnung geführt und an der Außenseite mit einer Mutter fixiert werden. Hierbei kann der Schraubenkopf mit dem Seiten- führungsprofil verbunden sein.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Verbindungsmittel eine Hammerkopfschraube umfasst, welche mit einer Befestigungsnut des Seitenführungsprofils Zusammenwirken kann, um das Seitenführungsprofil an der Seitenführung shalterung zu befestigen. Ein hammerförmiger Schraubenkopf der Hammerkopfschraube kann zur Befestigung in der Befestigungsnut des Seitenführungsprofils aufgenommen sein, wobei ein Schaft der Hammerkopfschaube durch die Öffnung der Montageaufnahme geführt und mit einer Mutter an der Montageaufnahme fi xiert ist. Die Befestigungsnut ist hierfür zweckmäßigerweise an der Montageseite des Seiten- führungsprofils angeordnet. Vorzugsweise weist die Befestigungsnut an einem offenen Ende beidseitig Befestigungslaschen auf, sodass die Befestigungsnut zum Umgreifen bzw. Hinter greifen eines hammerförmigen Kopfes der Hammerkopfschraube ausgebildet ist. Durch ein Festziehen der Mutter können die Befestigungslaschen an die Montageaufnahme gepresst werden, um das Seitenführungsprofil zu fixieren.

Unter Ausnutzung der für die Anbindungsanordnung bzw. die Verbindungs Vorrichtung ge nannten Vorteile wird die weitere Aufgabe dadurch gelöst, dass bei einer Sensorhalterung der eingangs genannten Art die Sensorhalterung eine Anbindungsanordnung nach einem der zu vor genannten Aspekte aufweist.

Im Sinne der Erfindung ist eine Sensorhalterung umfassend eine Anbindung sanordnung gleichwertig mit einer Anbindung sanordnung umfassend eine Sensorhalterung. Diese Formu lierungen sind demnach als analog zu betrachten.

Zweckmäßigerweise weist das Außengehäuse eine Bodenwandung und eine Deckenwandung auf. Ferner können eine erste Seitenwandung und eine zweite Seitenwandung vorgesehen sein, welche einander gegenüberliegend angeordnet sind und sich jeweils von der Bodenwan- düng zur Deckenwandung erstrecken. Überdies kann eine Rückwandung vorhanden sein, wel che sich von der ersten Seitenwandung zur zweiten Seitenwandung und von der Bodenwan dung zur Deckenwandung erstreckt. Hierbei kann vorgesehen sein, dass eine Oberseite der Bodenwandung zur Deckenwandung gerichtet ist und eine Unterseite der Bodenwandung die Montagefläche bereitstellt. Die Deckenwandung, die Bodenwandung, die Seitenwandungen und/oder die Rückwandung sind vorzugsweise vollflächig ausgebildet.

Es ist günstig, wenn das Außengehäuse so ausgebildet ist, dass der abgestrahlte Lichtstrahl aus dem Außengehäuse und der reflektierte Lichtstrahl in das Außengehäuse führbar sind. Hierfür kann das Außengehäuse einseitig geöffnet ausgebildet sein. Dies kann verwirklicht sein, indem das Außengehäuse an einer nach der Montage am Rahmenprofil der Lördervor- richtung zum Lörderbereich gewandten Seite keine Wandung aufweist. Alternativ dazu kann das Außengehäuse eine vierte Seitenwandung aufweisen, welche zumindest eine Öffnung auf weist, sodass der Sensor, insbesondere die Lichtquelle und der Lichtempfänger, optisch zu gänglich ist.

In einer alternativen Ausführung kann das Außengehäuse als Gestell bzw. die Seitenwandun gen, die Bodenwandung und/oder die Deckenwandung gitterförmig ausgebildet sein.

Das Innengehäuse ist innerhalb des Außengehäuses angeordnet und dient der Aufnahme des Sensors. Dadurch ist die Sensorhalterung flexibel einsetzbar, da unterschiedliche Sensoren im Innengehäuse aufgenommen werden können. So kann beispielsweise das Innengehäuse an ei nen beliebigen Sensor angepasst werden, ohne dass das Außengehäuse, eine Verbindung zwi schen dem Innengehäuse und dem Außengehäuse und/oder die Anbindung sanordnung adap tiert werden müssen.

Um beispielsweise Stückgut, welches mit der Lördervorrichtung transportiert wird, zu erfas sen bzw. zu detektieren, ist es günstig, wenn die Sensorhalterung einen Sensor umfasst. Der Sensor ist vorzugsweise als optischer Sensor, umfassend eine Lichtquelle und einen Licht empfänger, ausgebildet. Hierbei kann der Sensor beispielsweise zum Detektieren des Stück guts oder zum Erfassen von Identifikationsmarken, wie einem Strichcode oder QR-Code, aus gebildet sein.

Mit Vorteil ist der Sensor so angeordnet, dass ein von der Lichtquelle abgestrahlter Licht strahl den Lörderbereich durchquert. Hierfür kann vorgesehen sein, dass die Sensorhalterung so ausgebildet bzw. am Rahmenprofil befestigbar ist, dass der Sensor zwischen dem Monta geschenkel und der zuvor beschriebenen ersten Tangentialebene angeordnet ist Eine Höhe des Außengehäuses entspricht hierfür vorzugsweise der Höhe des Basiskörpers der Anbindungs anordnung der Seitenführungshalterung bzw. einem orthogonalen Abstand zwischen der ent sprechenden Bodenwandung und der Deckenwandung.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Basiskörper der Anbindungsanordnung das Außengehäuse bildet. Somit kann in einfacher Art und Weise eine Sensorhalterung hergestellt werden, wel che die Anbindung sanordnung umfasst bzw. eine Anbindungsanordnung, welche die Sensor halterung umfasst.

Die Höhe des Basiskörpers der Sensorhalterung, also ein orthogonaler Abstand zwischen der Bodenwandung und der Deckenwandung, ist vorzugsweise geringer als oder gleich groß wie der zuvor beschriebene Vertikalabstand zwischen dem Rahmenprofil und dem Seitenfüh rungsprofil. Somit kann ein zusätzlicher Vorteil darin gesehen werden, dass die Sensorhalte rung am Rahmenprofil der Fördervorrichtung befestigt werden kann, selbst wenn die Seiten führung sprofile bereits montiert sind. Ebenso kann die Sensorhalterung vom Rahmenprofil gelöst werden, ohne dass die Seitenführungsprofile zuvor entfernt werden. Überdies wird auch ein einfaches Austauschen eines beispielsweise defekten Sensors ermöglicht, was eine Wartung der Fördervorrichtung vereinfacht.

Zweckmäßigerweise ist das Innengehäuse schwenkbar am Außengehäuse gelagert, wobei eine Neigung des Innengehäuses mittels einer Verstellvorrichtung einstellbar ist. Dadurch wird eine Einsteilbarkeit eines vom abgestrahlten Lichtstrahl und der Förderebene eingeschlosse nen Winkels ermöglicht. Zur schwenkbaren Lagerung kann das Außengehäuse in der ersten Seitenwandung und der zweiten Seitenwandung jeweils eine Bolzenaufnahme, beispielsweise eine kreisrunde oder elliptische Öffnung und/oder Vertiefung, insbesondere eine Bohrung, aufweisen. Das Innengehäuse kann zwei zu den Bolzenaufnahmen korrespondierende zylin derförmige Fortsätze bzw. Bolzen aufweisen, welche beidseitig in einer Linie zueinander am Innengehäuse angeordnet bzw. an dieses angeformt sind. Diese Bolzen sind so ausgebildet, dass diese in die korrespondierende Bolzenaufnahme eingreifen können. Somit definieren die Bolzen eine Schwenkachse des Innengehäuses, welche im Wesentlichen parallel zur Boden wandung und zur Deckenwandung des Außengehäuses ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist das Innengehäuse lösbar im Außengehäuse befestigt. Hierfür kann jeweils eine Montagekerbe an einer Innenseite der ersten Seitenwand und der zweiten Seitenwand vorgesehen sein, welche von einem Rand der Seitenwand zur Bolzenaufnahme führt, um die Bolzen von der Kerbe in die Bolzenaufnahme zu führen.

Die Verstellvorrichtung umfasst vorzugsweise eine Stellschraube und eine mit dieser zusam menwirkende Verzahnung, welche am Innengehäuse angeordnet, insbesondere an das Innen gehäuse angeformt, ist. Bevorzugt ist die Stellschraube als Gewindestift ausgebildet. Vorteil haft ist es, wenn die Verzahnung um die Schwenkachse des Innengehäuses gekrümmt ausge bildet ist, sodass während des Schwenkens des Innengehäuses ein kontinuierliches Eingreifen eines Gewindes der Stellschraube in die Verzahnung des Innengehäuses gewährleistet ist. Um die Sensorhalterung mit einer geringen Höhe auszubilden, kann vorgesehen sein, dass die Stellschraube orthogonal zur Bodenwandung und zur Deckenwandung des Außengehäuses ausgerichtet und die Verzahnung an einer Rückwand des Innengehäuses angeordnet ist. Vor zugsweise weisen die Bodenwandung und/oder die Deckenwandung eine Betätigungsöffnung auf, durch welche die Stellschraube beispielsweise mittels Schraubenzieher betätigt werden kann.

Alternativ dazu kann die Stellschraube parallel zur Bodenwandung und zur Deckenwandung des Außengehäuses ausgerichtet und die Verzahnung an einer Bodenwandung oder Decken wandung des Innengehäuses angeordnet sein. Dadurch kann die Sensorhalterung mit einer ge ringen Tiefe ausgebildet sein. Hierbei kann die Rückwandung des Außengehäuses die Betäti gungsöffnung aufweisen, durch welche die Stellschraube beispielsweise mittels Schraubenzie her betätigt werden kann.

Mit Vorteil weist das Verbindungselement der Anbindung sanordnung einen Kabelkanal auf, sodass ein Kabel des Sensors durch den Kabelkanal aus dem Außengehäuse führbar ist. Dadurch kann eine Stromversorgung des Sensors, insbesondere über eine externe Strom quelle, oder ein Datenaustausch zwischen dem Sensor und einer Datenverarbeitungseinrich tung ermöglicht werden. Das Kabel des Sensors, beispielsweise ein Stromkabel und/oder ein Datenkabel, kann durch den Kabelkanal durch das Verbindungselement und somit durch die erste Ausnehmung der Ausnehmungen geführt werden. Hierbei kann das Kabel des Sensors ein einziges Kabel aufweisen oder als Kabelstrang mit mehreren Kabeln ausgebildet sein. Be vorzugt ist der Kabelkanal zylinderförmig ausgebildet und erstreckt sich parallel zur Längs achse des Verbindungselementes, vorzugsweise vom hammerförmigen Kopf des Verbin dungselementes bis durch die Bodenwandung in das Außengehäuse. Eine Seitenwand des zy linderförmigen Kanals kann parallel zur Längsachse des Kanals über eine Gesamtlänge des Kanals geöffnet sein bzw. einen Spalt aufweisen, sodass der Kabelkanal einen im Wesentli chen C-förmigen Querschnitt aufweist. Das Kabel kann somit durch den Spalt seitlich in den Kabelkanal gedrückt werden.

Unter Ausnutzung der zuvor genannten Vorteile wird die weitere Aufgabe dadurch gelöst, dass bei einer Abdeckungshalterung der eingangs genannten Art die Anbindung sanordnung nach einem zuvor beschriebenen Aspekte ausgebildet ist.

Mit einer derartigen Abdeckung shalterung kann eine Abdeckung der Fördervorrichtung, ins besondere eine Unterseitenabdeckung bzw. ein Fördervorrichtungsunterschutz, am Rahmen profil der Fördervorrichtung befestigt werden. Hierfür wird die Abdeckung mit einer Vielzahl von Abdeckung shalterungen einerseits am ersten Rahmenprofil der Fördervorrichtung und an dererseits am zweiten Rahmenprofil der Fördervorrichtung befestigt.

Bevorzugt ist die Montageaufnahme einstückig mit dem Basiskörper der Anbindung sanord nung ausgebildet. Dadurch wird eine einfach zu handhabende Abdeckung shalterung bereitge steht, welche zunächst mit der Abdeckung verbunden und anschließend mit wenigen Hand griffen am Rahmenprofil der Fördervorrichtung befestigt werden kann.

Zweckmäßigerweise ist die Montageaufnahme über eine Scharnierverbindung mit dem Basis körper der Anbindung sanordnung verbunden, sodass die Montageaufnahme und der Basiskör per der Anbindungsanordnung relativ zueinander schwenkbar sind. Dadurch kann die Abde ckung schwenkbar am Rahmenprofil der Fördervorrichtung befestigt werden. Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung zunächst entlang einer ersten Kante der Abdeckung über eine Vielzahl von schwenkbaren Abdeckung shalterungen in einer ersten Position mit dem ersten Rahmenprofil der Fördervorrichtung verbunden und anschließend in eine zweite Position geschwenkt wird, in welcher die Abdeckung entlang einer zweiten Kante der Abde ckung über eine Vielzahl von schwenkbaren oder einstückigen Abdeckung shalterungen mit dem zweiten Rahmenprofil der Fördervorrichtung verbunden wird.

Mit Vorteil weist die Montageaufnahme eine Öffnung zur Aufnahme des Verbindungsmittels auf. Das Verbindungsmittel kann somit durch die Öffnung geführt und am Rahmenprofil be festigt werden. Die zuvor für die Verbindung zwischen der Seitenführung shalterung und dem Seitenführungsprofil sowie für das Verbindungsmittel der Seitenführung shalterung beschrie benen Aspekte sind analog auf eine Verbindung zwischen der Abdeckung saufnahme und dem Rahmenprofil bzw. das Verbindungsmittel der Abdeckung saufnahme zutreffend. Ebenso ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass das Verbindungsmittel eine Hammerkopf schraube umfasst, welche mit einer Befestigungsnut des Rahmenprofils Zusammenwirken kann, um die Abdeckungshalterung am Rahmenprofil zu befestigen.

Unter Ausnützung der zuvor beschriebenen Vorteile ist bevorzugt vorgesehen, dass die Ver riegelung s Vorrichtung der Anbindungsanordnung ein Verriegelungselement aufweist, welches senkrecht zur Montagefläche bewegbar ist, um in die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen einzugreifen, und/oder dass das Verriegelungselement um eine Verriegelungsdrehachse aus einer ersten Position in eine zweite Position reversibel drehbar am Basiskörper gelagert ist und einen hammerförmigen Kopf aufweist, welcher in der ersten Position des Verriegelungs elementes durch die zweite Ausnehmung der Ausnehmungen hindurchführbar ist und in der zweiten Position des Verriegelungselementes einen Randbereich der zweiten Ausnehmung der Ausnehmungen hintergreift.

Die weitere Aufgabe wird unter Ausnutzung der zuvor genannten Vorteile dadurch gelöst, dass bei einer Fördervorrichtung der eingangs genannten Art Absatz zumindest eine Seiten- führungshalterung der Seitenführungshalterungen eine Anbindungsanordnung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte aufweist und mit einem korrespondierenden Rahmenprofil der Rahmenprofile über eine Verbindungsvorrichtung nach einem der zuvor beschriebenen As pekte verbunden ist.

Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil ist insbesondere darin zu sehen, dass die Fördervor richtung in einfacher Art und Weise errichtet werden kann, wobei die Seitenführungshalterun- gen mit dem Montageschenkel des Rahmenprofils verbunden werden können, ohne ver schraubt zu werden.

Die Förderebene, auf welcher ein Stückgut transportiert werden kann, ist durch das zumindest eine Förderelement definiert. Beispielsweise kann die Fördervorrichtung als Gurtförderer aus gebildet sein, wobei ein umlaufender Fördergurt das Förderelement bereitstellt, wobei die Förderebene durch den Fördergurt definiert ist. Alternativ dazu kann die Fördervorrichtung als Rollenförderer ausgebildet sein, wobei eine Vielzahl von Förderelementen, insbesondere Förderrollen, vorgesehen sind, wobei die Förderebene durch die Förderelemente definiert ist. Das erste Seitenführungsprofil und das zweite Seitenführungsprofil bilden bei einer derartigen Fördervorrichtung eine seitliche Begrenzung des Förderbereiches, in welchem Stückgut be fördert werden kann. Der Förderbereich ist nach unten durch die Förderebene begrenzt. Das Stückgut wird auf der Förderebene transportiert.

Zweckmäßigerweise ist die zumindest eine Seitenführungshalterung der Seitenführung shalte- rung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte ausgebildet. Darüber hinaus können zu sätzliche alternative Seitenführungshalterungen verwendet werden.

Vorteilhaft ist es, wenn die Rahmenprofile jeweils einen orthogonal zur Förderebene ausge richteten Profilschenkel umfassen, wobei der Profil Schenkel eine der Förderebene zugewandte erste Seite und eine von der Förderebene abgewandte zweite Seite aufweist und wobei der Montageschenkel von der zweiten Seite vorragend am Profilschenkel angeordnet und parallel zur Förderebene ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist der Montageschenkel in einer Ebene mit der Förderebene und/oder parallel zur Förderebene angeordnet und ausgerichtet. Das Rah menprofil umfasst bevorzugt einen parallel zum Montageschenkel angeordneten weiteren Schenkel, welcher von der zweiten Seite vorragend am Profilschenkel angeordnet ist, sodass das Rahmenprofil im Wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt aufweist. Ferner kann das Rahmenprofil eine abnehmbare Seitenabdeckung aufweisen, welche sich zwischen dem Mon tageschenkel und dem weiteren Schenkel erstreckt und beabstandet zum Profilschenkel positi oniert ist, sodass ein Innenraum bereitgestellt wird, welcher durch den Profilschenkel, den Montageschenkel, den weiteren Schenkel sowie die Seitenabdeckung begrenzt ist. In diesem Innenraum können beispielsweise Kabel, insbesondere Strom oder Datenkabel, beispielsweise von einem Sensor, geführt sein. Besonders bevorzugt ist das Kabel eines Sensors durch den Kabelkanal einer Sensorhalterung durch die erste Ausnehmung der Ausnehmungen in den In nenraum des Rahmenprofils geführt.

Mit Vorteil weist der Profilschenkel eine Vielzahl von Montageöffnungen auf. An einer Mon tageöffnung der Montageöffnungen kann beispielsweise ein Förderelement oder eine Kompo nente, wie eine Anschlussbox für einen Aktuator und/oder einen Sensor, eine Datenverarbei tungseinrichtung, eine Stromversorgung für elektrische Bauteile, und dergleichen montiert sein. Das Förderelement, insbesondere die Förderrolle, kann über eine Rollenachse in einan der gegenüberliegenden Montageöffnungen der Rahmenprofile gelagert sein. Alternativ oder zusätzlich dazu kann eine Montageöffnung der Montageöffnungen zum Durchführen von Ka beln dienen, sodass ein Kabel von der ersten Seite des Profilschenkels zur zweiten Seite des Profilschenkels, insbesondere in den Innenraum des Profilschenkels geführt werden kann.

Bevorzugt weisen die Seitenführungsprofile je eine Befestigungsnut zur Aufnahme eines Ver bindungsmittels der Seitenführungshalterungen auf. Somit kann ein Seitenführungsprofil in einfacher Art und Weise an den Seitenführungshalterungen befestigt werden. Die Befesti gungsnut kann hierbei wie zuvor in Bezug auf die Seitenführungshalterung beschrieben aus gebildet sein.

Um einen Transportvorgang zu überwachen, kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Sensor mittels einer Sensorhalterung nach einem der zuvor genannten Aspekte an einem Rahmenpro fil der Rahmenprofile befestigt ist. Vorzugsweise ist der Sensor mit einer Steuereinheit ver bunden, welche abhängig von einem Sensorsignal den Antrieb eines Förderelementes ansteu ert, beispielsweise eine Fördergeschwindigkeit des Förderelementes der Fördervorrichtung verändert, um ein Stückgut in einem Förderabschnitt auf der Förderbewegung anzuhalten oder mit veränderter Transportgeschwindigkeit zu transportieren. Zur Detektion eines Vorhandens eins von Stückgut in einem bestimmten Förderabschnitt, weist die Fördervorrichtung vorzugs weise eine Lichtschranke auf, welche den Sensor umfasst. Die Lichtschranke kann als Ein weglichtschranke ausgebildet sein, welche eine Lichtquelle bzw. einen Lichtsender und einen Lichtempfänger umfasst, die an gegenüberliegenden Seiten des Förderbereiches positioniert sind. Alternativ kann die Lichtschranke als Reflexionslichtschranke ausgebildet sein, wobei der Sensor eine Lichtquelle und einen Lichtempfänger umfasst, welche in einem gemeinsa men Gehäuse angeordnet sind und wobei die Lichtschranke einen Lichtreflektor umfasst, wel cher an einer dem Sensor gegenüberliegenden Seite des Förderbereiches positioniert ist.

Die weitere Aufgabe wird mit einer Fördervorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, wo bei, zumindest eine Abdeckungshalterung der Abdeckungshalterungen eine Anbindungsan ordnung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte aufweist und über eine Verbindungs vorrichtung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte, bei welcher die Montageschenkel an der Abdeckung angeordnet sind, mit der Abdeckung verbindbar ist, wobei der erste Rand abschnitt der Abdeckung und der zweite Randabschnitt der Abdeckung jeweils einen Monta geschenkel ausbilden. Vorzugsweise ist die Abdeckung als Unterseitenabdeckung ausgebildet und an einer Unter seite der Fördervorrichtung montiert. Die Unterseitenabdeckung dient als Schutz vor einem Eingriff von unten in die Fördervorrichtung. Darüber hinaus kann die Abdeckung mit einer Matte ausgekleidet sein, um einen Schall bzw. Lärm der Fördervorrichtung zu dämmen.

Mit einer Verbindungs Vorrichtung bzw. eine Halterung mit einer erfindungsgemäßen Anbin dungsanordnung kann die Abdeckung in einfacher Art und Weise mit dem Rahmenprofil der Fördervorrichtung verbunden werden. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Abdeckungshalterung zunächst über die Anbindungsanordnung mit der Abdeckung und an schließend über das Verbindungsmittel, vorzugsweise die Hammerkopfschraube, mit dem Rahmenprofil verbunden wird.

Unter Ausnutzung der zuvor genannten Vorteile ist die zumindest eine Abdeckungshalterung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte ausgebildet.

Zweckmäßigerweise weisen die Rahmenprofile jeweils einen parallel zur Förderebene ausge richteten Abdeckungsschenkel auf, welcher eine Befestigungsnut aufweist. Der Abdeckungs schenkel kann im Wesentlichen dem zuvor beschriebenen weiteren Schenkel entsprechen und parallel zum Montageschenkel des Rahmenprofils verlaufen. Die Befestigungsnut ist analog zur Befestigungsnut des Seitenführungsprofils ausgebildet, sodass das Verbindungsmittel, ins besondere die Hammerkopfschraube, der Abdeckungshalterung in der Befestigungsnut aufge nommen werden kann.

Mit Vorteil ist die Fördervorrichtung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte ausgebil det.

Die weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einer Fördervorrichtung der eingangs genannten Art das erste Seitenführungsprofil eine erste Durchgangsöffnung auf weist, durch welche der abgestrahlte Lichtstrahl in den Förderbereich führbar ist und welche eine sensorseitige Lochblende für den abgestrahlten Lichtstrahl bereitstellt.

Der Sensor kann somit hinter dem Seitenführungsprofil bzw. auf einer vom Förderbereich ab gewandten Seite des Seitenführungsprofils, nämlich der Montageseite, positioniert werden kann, wobei der abgestrahlte Lichtstrahl des durch die Durchgangsöffnung in den Förderbe reich geführt wird. Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil kann somit darin gesehen werden, dass der Sensor sehr platzsparend positioniert werden kann. Ferner wird der Sensor auf einer dem zwischen dem ersten Seitenführungsprofil und dem zweiten Seitenführungsprofil liegen den Förderbereich abgewandten Seite des ersten Seitenführungsprofils bzw. zweiten Seiten- führungsprofils angeordnet und kann derart montiert werden, ohne das Seitenführungsprofil zu unterbrechen. Dadurch wird ermöglicht, dass das erste bzw. zweite Seitenführungsprofil mit einem geringeren Vertikalabstand zum Rahmenprofil, vorzugsweise unmittelbar an das Rahmenprofil anschließend montierbar ist, sodass die Fördervorrichtung für den Transport von beliebigem Stückgut geeignet ist, insbesondere von Artikel, welche in Plastiksäcken bzw. Polybags verpackt sind. Das erste Seitenführungsprofil und/oder das zweite Seitenführungs- profil können hierfür eine Schürze aufweisen, welche eine zum Förderbereich gerichtete Füh rungsfläche des Seitenführungsprofils vergrößert bzw. sich bis unterhalb der Förderebene ver längert und einen Spalt zwischen dem Seitenführungsprofil und dem Rahmenprofil schließt. Hierbei kann die Schürze die Lochblende umfassen. Mit der Lochblende wird ein Sendekegel winkel des abgestrahlten Lichtstrahls beschränkt, wodurch eine Sensitivität des Sensors er höht werden kann.

Auf diese Weise können wesentlich kostengünstigere Sensoren eingesetzt werden, deren Lichtquellen bzw. Lichtsender in der Regel ein besonders divergentes Lichtbündel bereitstel len, da durch den beschränkten Sendekegelwinkel eine durch das divergente Lichtbündel ver ursachte Mess- bzw. Detektionsungenauigkeit im Wesentlichen kompensiert werden kann.

Der oder die Sensoren können mittels einer ersten Ausführung einer Sensorhalterung gemäß einem der zuvor beschriebenen Aspekte am ersten Rahmenprofil der Fördervorrichtung mon tiert sein. Alternativ können der oder die Sensoren mittels einer zweiten Ausführung einer Sensorhalterung, welche seitlich an einem der Rahmenprofile befestigbar bzw. seitlich mit dem Rahmenprofil verschraubbar ist, montiert sein.

Alternativ können der oder die Sensoren mittels einer dritten Ausführung einer Sensorhalte - rung am ersten Seitenführungsprofil befestigt sein. Hierfür weist diese Sensorhalterung ein Befestigungsmittel, insbesondere ein Klemmmittel, auf, welches mit einer Befestigungsnut des Seitenführungsprofils zusammenwirkt, um diese Sensorhalterung am Seitenführungsprofil zu befestigen. Das Befestigungsmittel kann im Wesentlichen analog zum Montageabschnitt der zuvor beschriebenen Seitenführungshalterung ausgebildet sein. Ferner kann diese Sensor halterung ein Außengehäuse, ein Innengehäuse und gegebenenfalls eine Ver Stellvorrichtung aufweisen, welche im Wesentlichen analog zum Außengehäuse, zum Innengehäuse und gege benenfalls zur Verstellvorrichtung der zuvor beschriebenen Sensorhalterung ausgebildet sind. Bevorzugt weist die Fördervorrichtung eine Lichtschranke auf, welche den Sensor und einen zum Sensor korrespondierenden Lichtreflektor umfasst, wobei der Sensor einen Lichtempfän ger aufweist und der Lichtreflektor auf einer dem Sensor gegenüberliegenden Seite des För derbereiches positioniert ist, sodass der abgestrahlte Lichtstrahl am Lichtreflektor reflektier bar und ein reflektierter Lichtstrahlt vom Lichtreflektor zum Lichtempfänger führbar ist. Der Sensor ist somit als Reflexionslichtschranke ausgebildet. Dadurch können die Lichtquelle und der Lichtempfänger auf derselben Seite des Förderbereiches, insbesondere in einem gemein samen Gehäuse positioniert sein. Somit ergibt sich der Vorteil, dass bloß am ersten Rahmen profil eine Verkabelung des Sensors installiert werden muss, während am zweiten Rahmen profil ein passives Element, nämlich der Lichtreflektor, angeordnet ist. Der Lichtstrahl wird hierbei im Wesentlichen als abgestrahlter Lichtstrahl durch den Förderbereich vom Sensor zum Lichtreflektor und als reflektierter Lichtstrahl durch den Förderbereich zurück zum Sen sor geführt. Hierbei kann der Lichtreflektor am zweiten Rahmenprofil oder am zweiten Sei tenführung sprofil befestigt sein.

Ein am Sensor in Förderrichtung vorbeitransportiertes Stückgut unterbricht den Lichtstrahl. Die Unterbrechung wird vom Sensor detektiert und in ein elektrisches Signal umgewandelt. Somit kann ein Vorhandensein des Stückguts in einem bestimmten Abschnitt der Fördervor richtung erfasst werden. Durch den Lichtreflektor wird eine vom Lichtstrahl zurückgelegte Weglänge im Wesentlichen verdoppelt und der Lichtstrahl zweimal durch den Förderbereich geführt. Eine Wahrscheinlichkeit, dass der Lichtstrahl mittels Reflexionen am zu detektieren- den Stückgut vorbeigeführt wird, ist dadurch reduziert und die Sensitivität des Sensors bzw. der Lichtschranke erhöht.

Zweckmäßigerweise weist das zweite Seitenführungsprofil eine zweite Durchgangsöffnung auf, durch welche der abgestrahlte Lichtstrahl zum Lichtreflektor und der reflektierte Licht strahl in den Förderbereich führbar ist und welche eine reflektorseitige Lochblende für den abgestrahlten Lichtstrahl und/oder den reflektierten Lichtstrahl bereitstellt. Somit kann der Lichtreflektor analog zum Sensor bzw. ebenfalls auf einer vom zwischen dem ersten Seiten führung sprofil und dem zweiten Seitenführungsprofil liegenden Förderbereich abgewandten Seite des ersten bzw. zweiten Seitenführungsprofils angeordnet sein. Durch die reflektorsei tige Lochblende kann ebenfalls ein Lichtkegelwinkel des auf den Reflektor einfallenden abge strahlten Lichtstrahl und/oder des reflektierten Lichtstrahls beschränkt werden, wodurch die Sensitivität des Sensors weiter erhöht wird. Mit Vorteil ist der Sensor über eine Verstellvorrichtung relativ zur ersten Durchgangsöffnung einstellbar, sodass die erste Durchgangsöffnung einen Teil des abgestrahlten Lichtstrahls ab schneidet. Dadurch kann der abgestrahlte Lichtstrahl und/oder der Lichtkegelwinkel des abge strahlten Lichtstrahls gezielt begrenzt bzw. beschnitten werden, wodurch eine Sensitivität des Sensors weiter erhöht wird.

Analog zum Sensor und unter Ausnutzung der zuvor genannten Vorteile kann vorgesehen sein, dass der Lichtreflektor über eine weitere Verstellvorrichtung relativ zur zweiten Durch gangsöffnung einstellbar ist, sodass die zweite Durchgangsöffnung einen Teil des reflektierten Lichtstrahls abschneidet.

Es hat sich bewährt, dass eine Lichtachse des abgestrahlten Lichtstrahls versetzt und/oder ge neigt gegenüber einer Mittelachse der ersten Durchgangsöffnung verläuft.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass eine Lichtachse des reflektierten Lichtstrahls ver setzt und/oder geneigt gegenüber einer Mittelachse der zweiten Durchgangsöffnung verläuft. Dadurch kann ein Randbereich des abgestrahlten Lichtstrahls und/oder des reflektierten Licht strahls abgeschnitten und somit ein Lichtkegel beschränkt werden, wodurch die Sensitivität des Sensors erhöht wird.

Günstig ist es, wenn die Fördervorrichtung nach einem der zuvor beschriebenen Aspekte aus gebildet ist.

Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich anhand des nachfol gend dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug ge nommen wird, zeigen:

Fig. 1 einen Abschnitt einer Fördervorrichtung in einer ersten Ausführung;

Fig. 2 eine Seitenführung shalterung mit einer Anbindungsanordnung;

Fig. 3a die Anbindungsanordnung in einer Anbindungsposition in einer Ansicht von un ten;

Fig. 3b die Anbindungsanordnung in einer Montageposition in einer Ansicht von unten;

Fig. 4a die Seitenführungshalterung in der Anbindungsposition in einer Ansicht von oben;

Fig. 4b die Seitenführungshalterung in der Montageposition in einer Ansicht von oben; Fig. 5 einen Querschnitt durch die Fördervorrichtung und die Seitenführung shalterung gemäß V in Fig. 1;

Fig. 6 eine Seitenansicht der Fördervorrichtung;

Fig. 7 eine Sensorhalterung mit der Anbindungsanordnung;

Fig. 8 einen Querschnitt durch die Sensorhalterung;

Fig. 9 einen Querschnitt durch die Fördervorrichtung und die Sensorhalterung gemäß IX in Fig. 1;

Fig. 10a eine erste Ausführung einer Abdeckungshalterung mit der Anbindung sanordnung;

Fig. 10b die Abdeckungshalterung nach Fig. 10a in einer weiteren Darstellung;

Fig. 10c eine zweite Ausführungsform der Abdeckungshalterung;

Fig. 11 die Abdeckungshalterung an einer Abdeckung;

Fig. 12a einen Querschnitt durch die befestigte Abdeckungshalterung in einer ersten Quer- schnittsebene;

Fig. 12b einen Querschnitt durch die befestigte Abdeckungshalterung in einer zweiten Querschnittsebene;

Fig. 13a einen Abschnitt einer Fördervorrichtung in einer zweiten Ausführung, mit einer ersten Ausführung einer Sensorhalterung und einer zweiten Ausführung einer Sensorhalterung;

Fig. 13b die Fördervorrichtung nach Fig. 13a mit einer dritten Ausführung einer Sensorhal terung;

Fig. 14 einen Querschnitt durch ein Seitenführungsprofil und schematisch angedeutet das Rahmenprofil der Fördervorrichtung nach Fig. 13a und Fig. 13b.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer- den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Abschnitts einer Fördervorrichtung 1 zum Transport von Stückgut 2, umfassend zwei Rahmenprofile 3a, 3b, zwei Seitenführungspro- file 4a, 4b und eine Vielzahl von Förderelementen 5.

Im gezeigten Beispiel verlaufen ein erstes Rahmenprofil 3a und ein zweites Rahmenprofil 3b mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander in einer Förderrichtung des Stückguts 2. Die Förderelemente 5 sind zwischen dem ersten Rahmenprofil 3 a und dem zweiten Rahmenpro fil 3b angeordnet und definieren eine Förderebene.

Hierbei sind die Förderelemente 5 als Förderrollen ausgebildet. Alternativ dazu kann bei spielsweise vorgesehen sein, dass die Förderelemente 5 als Fördergurte ausgebildet sind oder ein Förderelement 5 vorgesehen ist, welches als Fördergurt ausgebildet ist. Auch kann ein Fördergurt um Förderrollen geführt werden, sodas s das Förderelement 5 durch den Fördergurt gebildet ist.

Das Stückgut 2 wird auf der Förderebene FE bzw. in einem Förderbereich transportiert, wel cher seitlich durch die Seitenführungsprofile 4a, 4b bzw. durch einander zugewandte Innen oder Führungsseiten der Seitenführungsprofile 4a, 4b und nach unten durch die Förder ebene FE begrenzt ist.

Um den Förderbereich seitlich zu begrenzen, verlaufen ein erstes Seitenführungsprofil 4a und ein zweites Seitenführungsprofil 4b ebenfalls mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts 2. Die Seitenführungsprofile 4a, 4b sind jeweils über eine Vielzahl von Seitenführungshalterungen 6 an einem korrespondierenden Rahmenpro fil 3 a, 3b befestigt.

Darüber hinaus weisen die Seitenführungsprofile 4a, 4b jeweils eine Führungsseite und eine Montageseite auf. Bei der gezeigten Fördervorrichtung 1 sind die Seitenführungsprofile 4a, 4b so angeordnet, dass deren Führungsseiten einander bzw. dem Förderbereich zugewandt sind. Die Montageseite des ersten Seitenführungsprofils 4a und die Montageseite des zweiten Sei- tenführungsprofils 4b sind voneinander bzw. vom Förderbereich abgewandt. Überdies sind die Seitenführungsprofile 4a, 4b jeweils an der Montageseite mit den Seitenführungshalterun- gen 6 verbunden. Ferner weisen die Rahmenprofile 3a, 3b jeweils einen Montageschenkel 7 auf, welcher eine Vielzahl von zueinander beabstandeten Ausnehmungen 8 umfasst. Zur Befestigung der Sei- tenführungshalterungen 6 am Rahmenprofil 3a, 3b sind diese jeweils so ausgebildet, dass die Seitenführungshalterungen 6 in die Ausnehmungen 8 im Montageschenkel 7 eingreifen kön nen.

Die Rahmenprofile 3a, 3b weisen im Wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt auf, wobei eine Seitenabdeckung 9 zum Verschließen bzw. Abdecken einer offenen Seite des C-förmigen Querschnittes. Somit wird ein durch das Rahmenprofil 3a, 3b und die Seitenabdeckung 9 be grenzter Innenraum des Rahmenprofils 3 a, 3b bereitgestellt. In Fig. 1 ist das erste Rahmen profil 3a mit der Seitenabdeckung 9 und das zweite Rahmenprofil 3b ohne Seitenabdeckung 9 dargestellt.

Zur Detektion des Stückguts 2 weist die Fördervorrichtung 1 einen Sensor 10 auf, welcher mittels einer Sensorhalterung 11 am zweiten Rahmenprofil 3b befestigt ist. Die Sensorhalte- rung 11 ist hierbei analog zur Seitenführungshalterung 6 montiert, sodass diese in die Ausneh mungen 8 im Montageschenkel 7 eingreifen kann.

In Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer Seitenführungshalterung 6 gezeigt, welche eine Anbindungsanordnung 12 und eine Montageaufnahme 13 umfasst. Die Anbindungsan ordnung 12 ist an einer Unterseite der Seitenführungshalterung 6 angeordnet und bildet in Zu sammenwirkung mit dem Montageschenkel 7, insbesondere mit zwei benachbarten Ausneh mungen 8, eine Verbindungsvorrichtung.

Hierbei ist vorgesehen, dass die Anbindung sanordnung 12 an einer Unterseite der Seitenfüh- rungshalterung 6 angeordnet ist und einen Basiskörper aufweist. Der Basiskörper umfasst eine Bodenwandung 14, eine Deckenwandung 15, eine Rückwandung sowie zwei Seitenwandun gen 16. Eine erste Seitenwandung 16 und eine zweite Seitenwandung 16 sind an zwei gegen überliegenden Enden der Bodenwandung 14 positioniert und erstrecken sich jeweils zwischen der Bodenwandung 14 und der Deckenwandung 15. Die Rückwandung erstreckt sich von der ersten Seitenwandung 16 zur zweiten Seitenwandung 16 sowie von der Bodenwandung 14 zur Deckenwandung 15. Überdies sind mehrere Stützwandungen 17 vorgesehen, welche sich pa rallel zu den Seitenwänden von der Bodenwandung 14 zur Deckenwandung 15 erstrecken.

An einer von der Deckenwandung 15 abgewandten Seite bzw. Unterseite der Bodenwan dung 14 sind ein Verbindungselement 18 und eine Verriegelungsvorrichtung angeordnet. Das Verbindungselement 18 und die Verriegelungsvorrichtung wirken mit zwei benachbarten Ausnehmungen 8 im Montageschenkel 7 zusammen, um eine Verbindung herzustellen, so- dass die Anbindung sanordnung 12 und der Montageschenkel 7 eine Verbindungsvorrichtung ausbilden.

Das Verbindungselement 18 umfasst einen Zapfen mit einem hammerförmigen Kopf an ei nem von der Bodenwandung 14 vorragenden Ende. Um den hammerförmigen Kopf zu bilden, ist das vorragende Ende mit Hinterschneidungen ausgebildet. Der Zapfen ist an die Boden wandung 14 angeformt.

Darüber hinaus kann das Verbindungselement 18 ein Versteifungselement 19 umfassen, wel ches in einer Vertiefung am vorragenden Ende des Verbindungselementes 18 angeordnet ist. Das Versteifungselement 19 kann als Plättchen, insbesondere aus Stahl oder Aluminium, aus gebildet sein. Zur Fixierung kann das Versteifungselement 19 mit dem Verbindungsele ment 18 verschraubt werden.

Die Verriegelungsvorrichtung umfasst nach dieser Ausführung ein Federelement 20 und ein Verriegelungselement 21, welches am Federelement 20 angeordnet, vorzugsweise angeformt, ist. Das Federelement 20 kann als Federzunge ausgebildet sein. Somit bilden die Anbindungs anordnung 12 und der Montageschenkel 7 eine verriegelbare Verbindungsvorrichtung.

Im gezeigten Beispiel ist das Verriegelungselement 21 als Rastnase ausgebildet. Um das Fe derelement 20 zu bilden, weist die Bodenwandung 14 zwei von einem Rand der Bodenwan dung 14 ausgehende Schlitze auf, sodass die Bodenwandung 14 zwischen diesen Schlitzen biegbar ist. Ein Abschnitt der Bodenwandung 14 zwischen den Schlitzen bildet somit das Fe derelement 20 aus. Hierbei verlaufen die Schlitze parallel oder um eine Symmetrieachse ge spiegelt zueinander, sodass das Federelement 20 bzw. die Schlitze und gedachte Verbindungs linien zwischen Enden der Schlitze ein Rechteck oder ein gleichschenkliges Trapez formen.

Es wird festgehalten, dass die in Fig. 2 dargestellte Anbindung sanordnung 12 an der Seiten führung shalterung 6, oder ebenso an einer Halterung für weitere Komponenten und Bauteile der Fördervorrichtung 1 angeordnet oder Teil einer solchen Halterung sein kann.

Die Montageaufnahme 13 ist an einer von der Bodenwandung 14 abgewandten Seite bzw. Oberseite der Deckenwandung 15 angeordnet. Darüber hinaus ist die Montageaufnahme 13 zur formschlüssigen Aufnahme des Seitenführungsprofils 4a, 4b ausgebildet. Hierfür weist die Montageaufnahme 13 eine zur Montageseite des Seitenführungsprofils 4a, 4b korrespon dierende Kontur auf.

Um das Seitenführungsprofil 4a, 4b an der Montageaufnahme 13 bzw. an der Seitenführungs halterung 6 zu befestigen, weist die Montageaufnahme 13 ein Verbindungsmittel 22 auf, wel ches im gezeigten Beispiel eine Hammerkopfschraube umfasst.

Zur Erhöhung einer Formstabilität bzw. einer Biegesteifigkeit der Seitenführungshalterung 6 weist die dargestellte Montageaufnahme 13 mehrere Stützrippen 23 auf, welche im Wesentli chen orthogonal zur Deckenwandung 15 angeordnet sind. Die Stützrippen 23 sind nicht zwin gend erforderlich. So kann die Montageaufnahme 13 beispielsweise auch als Vollkörper aus gebildet sein.

In Fig. 3a und Fig. 3b ist ein Vorgang zum Herstellen einer Verbindung zwischen der Anbin dungsanordnung 12 und dem Montageschenkel 7 in einer Unteransicht gezeigt.

Die Ausnehmungen 8 des Montageschenkels 7 sind im gezeigten Beispiel als rechteckige Fangausnehmungen bzw. Fanglöcher mit abgerundeten Ecken ausgebildet. Eine Umfangs form der Ausnehmungen 8 entspricht im Wesentlichen einer Umfangsform des hammerförmi gen Kopfes.

Zur Befestigung der Anbindungsanordnung 12 am Montageschenkel 7 wird die Anbindungs anordnung 12 zunächst in eine Anbindungsposition 24 gebracht. In der Anbindungsposi tion 24 befindet sich das Verbindungselement 18 in derselben Orientierung wie eine erste Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8. Somit kann der hammerförmige Kopf des Verbin dungselementes 18 durch die erste Ausnehmung 8 hindurchgeführt werden. Dies ist in Fig. 3a gezeigt. Das nunmehr in der ersten Ausnehmung 8 eingeführte Verbindungselement 18 defi niert eine Drehachse, um welche die Anbindung sanordnung 12 in eine Montageposition 25 gedreht bzw. geschwenkt werden kann. Die Drehachse ist senkrecht auf den Montageschenkel 7 ausgerichtet. Wie in Fig. 3a und Fig. 3b erkennbar ist, sind die Ausnehmungen 8, insbeson dere die erste und zweite Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 identisch ausgebildet.

Anschließend kann die Anbindung sanordnung 12 um einen bestimmten Drehwinkel a, insbe sondere um zumindest 30°, vorzugsweise um einen Winkel in einem Bereich von 45° bis 90°, besonders bevorzugt um etwa 60°, um die Drehachse in die Montageposition 25 gedreht wer den. Fig. 3b zeigt die Anbindung sanordnung 12 in der Montageposition 25. In der Montageposition 25 hintergreift der hammerförmige Kopf des Verbindungselemen tes 18 den Montageschenkel 7 in einem Randbereich der ersten Ausnehmung 8. Das Verbin dungselement 18 ist somit in der ersten Ausnehmung 8 orthogonal zum Montageschenkel 7 gegen ein herausbewegen aus dieser gesichert.

Während einer Drehung der Anbindungsanordnung 12 aus der Anbindungsposition 24 in die Montageposition 25 wirken das Verriegelungselement 21 und der Montageschenkel 7 so zu sammen, dass das Verriegelungselement 21 und das Federelement 20 entgegen einer Wirkung einer Federkraft orthogonal zum Montageschenkel 7 und in Richtung der Deckenwandung 15 des Basiskörpers bzw. nach oben bewegt werden. Hierbei wird das Federelement 20 vorge spannt.

In der Montageposition 25 ist das Verriegelungselement 21 über einer zweiten Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 bzw. in einer Linie mit dieser positioniert, sodass das Verriegelungsele ment 21 unter Entspannung des Federelementes 20 selbsttätig in die zweiten Ausnehmung 8 eingreift und einrastet. Dadurch wird die Anbindungsanordnung 12 gegen eine unbeabsich tigte Drehung um die Drehachse gesichert, wodurch die Verbindungsvorrichtung verriegelt ist.

In einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungsele ment 21 zunächst bündig oder rückspringend mit der Bodenwandung 14 angeordnet ist und in der Montageposition 25 nicht selbsttätig einrastet, sondern durch die zweite Ausnehmung 8 bewegt bzw. gedrückt werden muss.

Um die Verbindung zu lösen, wird das Verriegelungselement 21 zunächst aus der zweiten Ausnehmung 8 bewegt werden. Dann kann die Anbindung sanordnung 12 aus der Montagepo sition 25 in die Anbindungsposition 24 gedreht werden, in welcher das Verbindungsele ment 18 aus der ersten Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 gezogen werden kann.

Eine Ausrichtung der Anbindungsposition 24 und der Montageposition 25, sowie der Dreh winkel a sind in Fig. 3a und Fig. 3b jeweils durch eine strichpunktierte Linie angedeutet.

In Fig. 4a und Fig. 4b ist der in Fig. 3a und Fig. 3b allgemein für die Anbindung sanord nung 12 gezeigte Vorgang zum Herstellen der Verbindung für die Seitenführungshalterung 6 in einer Draufsicht dargestellt. Hierbei wird die Seitenführung shalterung 6 aus der Anbin- dungsposition 24 (Fig. 4a) in die Montageposition 25 (Fig. 4b) bewegt. Die Seitenführungs halterung 6 ist wie in Fig. 2 dargestellt ausgebildet, wobei in Fig. 4a und Fig. 4b das Verbin dungsmittel 22 der Seitenführungshalterung 6 ersichtlich ist.

Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Fördervorrichtung 1 entlang der Linie V-V in Fig. 1. Hierbei ist das zweite Seitenführungsprofil 4b über Seitenführungshalterungen 6 am zweiten Rahmenprofil 3b befestigt. Das erste Seitenführungsprofil 4a kann selbstverständlich in ana loger Weise über eine weitere Seitenführungshalterungen 6 am ersten Rahmenprofil 3a befes tigt sein. Die Förderebene FE ist orthogonal zur Bildebene ausgerichtet.

Ferner umfasst das Rahmenprofil 3a, 3b einen Profilschenkel 26, an welchem die Förderele mente 5 mittels einer Rollenachse drehbar gelagert sind. Orthogonal vom Profilschenkel 26 vorragend und vom Förderbereich bzw. vom Förderelement 5 weggerichtet ist der Montage schenkel 7 des Rahmenprofils 3a, 3b angeordnet. Darüber hinaus umfasst das Rahmenpro fil 3a, 3b einen weiteren Schenkel, welcher parallel zum Montageschenkel 7 an einem dem Montageschenkel 7 gegenüberliegenden Ende des Profilschenkels 26 angeordnet ist.

Der Montageschenkel 7, der Profilschenkel 26 und der weitere Schenkel bilden somit im We sentlichen den C-förmigen Querschnitt des Rahmenprofils 3 a, 3b. Ferner weist der weitere Schenkel eine nach unten gerichtete bzw. vom Montageschenkel 7 abgewandte Befestigungs nut 27 a auf.

Die Seitenführungshalterung 6 kann durch die Anbindung sanordnung 12, insbesondere wie in Fig. 3a bis Fig. 4b gezeigt, am Montageschenkel 7 des Rahmenprofils 3a, 3b befestigt wer den.

In Fig. 5 ist die Seitenführungshalterung 6 in einem Querschnitt durch das Verbindungsele ment 18 sowie eine erste Stützwandung 17, welche in einer Linie mit dem Verbindungsele ment 18 angeordnet ist, dargestellt, sodass eine Befestigungsschraube für das Versteifungsele ment 19 ersichtlich ist. Die Befestigungsschraube verläuft entlang einer Längsachse des Ver bindungselementes 18. Hierbei ist vorgesehen, dass die Schraube durch das Verbindungsele ment 18 und durch die Bodenwandung 14 durch in die erste Stützwandung 17 ragt. Das Ver bindungselement 18 und die erste Stützwandung 17 weisen hierfür eine zylinderförmige Boh rung mit einem Innengewinde für die Befestigungsschraube auf. Das Seitenführungsprofil 4a, 4b weist an der Montageseite eine Befestigungsnut 27b auf, wel che mit dem Verbindungsmittel 22, insbesondere mit der Hammerkopfschraube, zusammen wirkt, um das Seitenführungsprofil 4a, 4b an der Seitenführungshalterung 6 zu befestigen.

In Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Fördervorrichtung 1 dargestellt, wobei das Seitenführungs- profil 4b mittels Seitenführungshalterungen 6 am Rahmenprofil 3b befestigt ist. Ein derartiger Aufbau ist gleichermaßen für das erste Seitenführungsprofil 4a am ersten Rahmenprofil 3a so wie für das zweite Seitenführungsprofil 4b am zweiten Rahmenprofil 3b möglich, wie in Fig.

1 ersichtlich. Auch in dieser Darstellung ist die Seitenabdeckung 9 nicht gezeigt.

Der Profilschenkel 26 des Rahmenprofils 3a, 3b umfasst eine Vielzahl von Montageöffnun gen 28. Es ist vorgesehen, dass die Förderelemente 5 in derartigen Montageöffnungen 28 ge lagert sind, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Hierfür greift die Rollenachse der Förderele mente 5 in einander gegenüberliegende Montageöffnungen 28 des ersten Rahmenprofils 3a und des zweiten Rahmenprofils 3b ein.

Fig. 7 zeigt die Sensorhalterung 11 in einer perspektivischen Darstellung, wobei die Anbin dung sanordnung 12 an einer Unterseite der Sensorhalterung 11 angeordnet ist. Die Sensorhal terung 11 ist somit durch die Anbindungsanordnung 12 am Montageschenkel 7 des Rahmen profils 3a, 3b fixierbar. Ein Befestigungsvorgang erfolgt wie zuvor beschrieben und in Fig. 3a und Fig. 3b gezeigt.

Hierbei ist vorgesehen, dass der Basiskörper der Anbindungsanordnung 12 ein Außenge häuse 29 der Sensorhalterung 11 bereitstellt. Innerhalb des Außengehäuses 29 ist ein Innenge häuse 30 angeordnet, in welchem der Sensor 10 positioniert ist.

Das Innengehäuse 30 ist nach dieser Ausführung schwenkbar am Außengehäuse 29 gelagert. Hierfür weisen die erste Seitenwandung 16 und die zweite Seitenwandung 16 der Anbin dungsanordnung 12 bzw. des Außengehäuses 29 jeweils eine Bolzenaufnahme 31 auf. Die Bolzenaufnahme 31 umfasst ein Durchgangsloch, zur Aufnahme eines Bolzens, und eine Füh- rungskerbe, in welcher der Bolzen zum Durchgangsloch führbar ist.

Hierbei ist vorgesehen, dass an gegenüberliegenden Seitenwänden des Innengehäuses 30 je weils ein Bolzen angeformt ist, welcher in jeweils eine Bolzenaufnahme 31 eingreift. Die Bol zen sind in einer Linie zueinander ausgerichtet, sodass diese eine Schwenkachse des Innenge häuses 30 definieren, welche parallel zur Bodenwandung 14 ausgerichtet ist. Darüber hinaus weist das Verbindungselement 18 der Anbindung sanordnung 12 einen Kabel kanal auf, durch welchen ein Sensorkabel 32 aus dem Außengehäuse 29 führbar ist. Der Ka belkanal ist durch das Verbindungselement 18 und durch die Bodenwandung 14 reichend so wie zylinderförmig ausgebildet. Damit das Sensorkabel 32 seitlich in den Kabelkanal ge drückt werden kann, ist der Kabelkanal seitlich geöffnet bzw. im Querschnitt C-förmig ausge bildet. Da der Kabelkanal durch das Verbindungselement 18 reicht, ist es möglich, das Sen sorkabel 32 durch die erste Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 in den Innenraum des Rah menprofils 3a, 3b zu führen.

Aufgrund geringerer Belastungen auf die Sensorhaltemng 11 als auf die Seitenführungshalte- rung 6 ist es nicht erforderlich, dass der Basiskörper mehrere Stützwände und/oder das Ver bindung selement 18 ein Versteifungselement 19 aufweisen.

Um eine Neigung des Innengehäuses 30 und somit des darin aufgenommenen Sensors 10 re lativ zur Förderebene FE einzustellen, weist die Sensorhaltemng 11 eine Verstellvorrichtung auf, welche über eine Betätigungsöffnung 33 in der Deckenwandung 15 und/oder in der Bo denwandung 14 zugänglich und betätigbar ist.

Fig. 8 zeigt einen Querschnitt entlang der in Fig. 7 dargestellten Linie VIII- VIII durch die Sensorhalterung 11, wobei die Verstellvorrichtung innerhalb des Außengehäuses 29 ersicht lich ist.

Die Verstellvorrichtung umfasst eine Stellschraube 34 und eine mit dieser zusammenwir kende Verzahnung 35, welche am Innengehäuse 30 angeordnet ist. Im gezeigten Beispiel ist die Stellschraube 34 orthogonal zur Bodenwandung 14 ausgerichtet und die Verzahnung 35 um die Schwenkachse des Innengehäuses 30 gekrümmt. Durch ein Betätigen bzw. Drehen der Stellschraube 34 kann das Innengehäuse 30 und somit der Sensor 10 um die Schwenkachse geschwenkt werden, wie durch den Doppelpfeil angedeutet. Die Stellschraube 34 kann durch die Betätigungsöffnung 33 in der Deckenwandung 15 beispielsweise mit einem Schraubenzie her betätigt werden.

Fig. 9 zeigt einen Querschnitt durch die Fördervorrichtung 1 entlang der Linie IX-IX in Fig.

1. Hierbei ist die Sensorhalterung 11 am Montageschenkel 7 des zweiten Rahmenprofils 3b befestigt, sodass das Außengehäuse 29 im Wesentlichen zwischen dem zweiten Rahmenpro fil 3b und dem zweiten Seitenführungsprofil 4b positioniert ist. Selbstverständlich kann die Sensorhalterung 11 in analoger Weise am ersten Rahmenprofil 3a befestigt sein. Das Seitenführungsprofil 4a, 4b ist hierbei, ebenso wie in Fig. 5, so angeordnet, dass ein Ver tikalabstand zwischen dem Montageschenkel 7 und einer Unterkante des Seitenführungspro fils 4a, 4b bzw. einer Tangentialebene durch die Unterkante des Seitenführungsprofils 4a, 4b bereitgestellt ist. Der Vertikalabstand ermöglicht eine optische Verbindung des Sensors 10 zum Förderbereich.

In Fig. 10a ist ein eine perspektivische Darstellung einer Abdeckungshalterung 36 gezeigt, mit welcher eine Abdeckung 37, insbesondere eine Unterseitenabdeckung für die Fördervor richtung 1, am Rahmenprofil 3a, 3b fixiert werden kann. Die Abdeckungshalterung 36 weist eine weitere Ausführungsform der Anbindungsanordnung 12 auf. Ebenso, wie in den bisher gezeigten Beispielen, umfasst die Montageaufnahme 13 ein Verbindungsmittel 22, welches als Hammerkopfschraube ausgebildet ist.

Der Basiskörper weist eine Bodenwandung 14 auf, an welcher das Verbindungselement 18 angeordnet ist. Das Verbindungselement 18 ist analog zu den bisher gezeigten Ausführungs- beispielen der Anbindungsanordnung 12 ausgebildet. Für die Abdeckungshalterung 36 ist das Versteifungselement 19 nicht zwingend erforderlich.

Die Verriegelungsvorrichtung umfasst in dieser Variante eine Vertiefung in der Bodenwan dung 14. Das Verriegelungselement 21 ist orthogonal zur Bodenwandung 14 verschiebbar in der Vertiefung angeordnet, sodass das Verriegelungselement 21 aus der Vertiefung herausbe wegbar ist. Überdies ist das Verriegelungselement 21 um eine Verriegelungsachse drehbar ge lagert. Die Verriegelungsdrehachse ist orthogonal zur Bodenwandung 14 ausgerichtet. Hierbei ist vorgesehen, dass das Verriegelungselement 21 bündig mit der Bodenwandung 14 ab schließt oder von der Bodenwandung 14 rückspringend angeordnet ist, wenn das Verriege lungselement 21 innerhalb der Vertiefung positioniert ist.

Fig. 10b zeigt die Anbindungsanordnung 12 aus Fig. 10a wobei das Verriegelungselement 21 aus der Vertiefung herausbewegt und um 90° gedreht ist. Das Verriegelungselement 21 ist hierbei, wie zuvor für das Verbindungselement 18 beschrieben, mit einem hammerförmigen Kopf ausgebildet.

Die Montageaufnahme 13 und der Basiskörper der in Fig. 10a und Fig. 10b gezeigten Abde ckung shalterung 36 sind starr verbunden bzw. einstückig ausgebildet.

In Fig. 10c ist eine alternative Ausführungsform der Abdeckung shalterung 36 gezeigt, bei welcher die Montageaufnahme 13 und der Basiskörper schwenkbar, insbesondere über ein Scharnier, gelenkig miteinander verbunden sind. Dadurch kann die Abdeckung 37 schwenk bar am Rahmenprofil 3a, 3b befestigt sein.

Eine Befestigung der Anbindungsanordnung 12 bzw. der Abdeckung shalterung 36 an einem Montageschenkel 7 erfolgt im Wesentlichen wie in Fig. 3a und Fig. 3b gezeigt und zuvor be schrieben.

Zur Befestigung wird die Abdeckung shalterung 36 bzw. die Anbindung sanordnung 12 zu nächst, wie in Fig. 3a gezeigt, in die Anbindungsposition 24 gebracht, in welcher der Kopf des Verbindungselementes 18 durch die erste Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 des Mon tageschenkels 7 geführt wird. Anschließend wird die Anbindungsanordnung 12 um den Dreh winkel a in die Montageposition 25 gedreht.

In der Montageposition 25 der Anbindungsanordnung 12, wie in Fig. 11 ersichtlich, kann nun das Verriegelungselement 21 aus der Vertiefung heraus bewegt und, analog zum Verbin dungselement 18, mit der zweiten Ausnehmung 8 der Ausnehmungen 8 in Eingriff gebracht werden. Hierbei wird ein Kopf des Verriegelungselementes 21 durch die zweite Ausneh mung 8 der Ausnehmungen 8 geführt.

Anschließend kann das Verriegelungselement 21, insbesondere um 90°, gedreht werden, so- dass der hammerförmige Kopf des Verriegelungselementes 21 in gleicher Weise wie der Kopf der Verbindungselementes 18 den Montageschenkel 7 in einem Randbereich der zweiten Aus nehmung 8 hintergreift. Dies ist in Fig. 11 gezeigt.

Der Montageschenkel 7 ist hierbei an einer Abdeckung 37 angeordnet. Ein erster Randab schnitt der Abdeckung 37 und ein zweiter Randabschnitt der Abdeckung 37 bilden jeweils ei nen Montageschenkel 7 aus. Die Abdeckung 37 kann beispielsweise als Unterseitenabde ckung einer Fördervorrichtung 1 ausgebildet sein, welche über die Abdeckung shalterung 36 am weiteren Schenkel bzw. an einem Abdeckung s Schenkel des Rahmenprofils 3a, 3b befestigt ist.

Fig. 12a zeigt einen Querschnitt durch die Abdeckungshalterung 36, mit welcher die Abde ckung 37 am Rahmenprofil 3a, 3b befestigt ist. Die Abdeckung 37 bzw. der Montageschen kel 7 der Abdeckung 37 ist mittels der Anbindung sanordnung 12 an der Abdeckungshalte- rung 36 befestigt. Das Verbindungsmittel 22 der Abdeckungshalterung 36 ist in die Befesti gungsnut 27a am weiteren Schenkel bzw. am Abdeckung s schenke! des Rahmenprofils 3a, 3b eingeführt und wirkt mit dieser zusammen, um die Abdeckungshalterung 36 am Rahmenpro fil 3a, 3b zu befestigen.

In Fig. 12b ist ein weiterer Querschnitt durch die Abdeckung shalterung 36 in einer Ebene durch das Verriegelungselement 21 gezeigt, welches drehbar und verschiebbar am Basiskör per der Anbindungsanordnung 12 gelagert ist.

In Fig. 13a ist ein Abschnitt einer alternativen Ausführung der Fördervorrichtung 1 in per spektivischer Darstellung gezeigt. Die Fördervorrichtung 1 ist im Wesentlichen analog zur in Fig. 1 gezeigten Fördervorrichtung 1 aufgebaut.

Im gezeigten Beispiel verlaufen ein erstes Rahmenprofil 3a und ein zweites Rahmenprofil 3b mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander in einer Förderrichtung des (nicht eingetrage nen) Stückguts 2.

Zwischen dem ersten Rahmenprofil 3a und dem zweiten Rahmenprofil 3b ist eine Vielzahl von Förderelementen 5 angeordnet, welche eine Förderebene FE definieren.

Hierbei sind die Förderelemente 5 als Förderrollen ausgebildet. Alternativ dazu kann bei spielsweise vorgesehen sein, dass die Förderelemente 5 als Fördergurte ausgebildet sind oder ein Förderelement 5 vorgesehen ist, welches als Fördergurt ausgebildet ist. Auch kann ein Fördergurt um Förderrollen geführt werden, sodas s das Förderelement 5 durch den Fördergurt gebildet ist.

Das Stückgut 2 wird auf der Förderebene FE bzw. in einem Förderbereich transportiert, wel cher seitlich durch die Seitenführungsprofile 4a, 4b bzw. durch einander zugewandte Innen oder Führungsseiten der Seitenführungsprofile 4a, 4b und nach unten durch die Förder ebene FE begrenzt ist.

Um den Förderbereich seitlich zu begrenzen, verlaufen ein erstes Seitenführungsprofil 4a und ein zweites Seitenführungsprofil 4b ebenfalls mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander und in Förderrichtung des Stückguts 2.

Das erste Seitenführungsprofil 4a ist am ersten Rahmenprofil 3a und das zweite Seitenfüh rungsprofil 4b am zweiten Rahmenprofil 3b montiert. Die Seitenführungsprofile 4a, 4b sind jeweils mittels Seitenführungshalterungen am korrespondierenden Rahmenprofil 3a, 3b befes tigt. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Seitenführungsprofile 4a, 4b über zu den oben beschriebenen Seitenführungshalterungen alternative Seitenführungshalterungen 6‘ montiert, welche seitlich am Rahmenprofil 3a, 3b befestigt sind. Grundsätzlich wäre es aber auch denkbar, Seitenführungshalterungen mit der oben beschriebenen Anbindungsanord nung 12 zu verwenden.

Im dargestellten Beispiel sind Seitenführungsprofile 4a, 4b vorgesehen, welche im Wesentli chen unmittelbar an das jeweilige Rahmenprofil 3a, 3b anschließen. Dadurch ist die Förder vorrichtung 1 für den Transport von Stückgütern 2 geeignet, welche in sogenannten Polybags verpackt sind.

Darüber hinaus weisen die Seitenführungsprofile 4a, 4b jeweils eine Führungsseite und eine Montageseite auf. Bei der gezeigten Fördervorrichtung 1 sind die Seitenführungsprofile 4a, 4b so angeordnet, dass deren Führungsseiten einander bzw. dem Förderbereich zugewandt sind. Die Montageseite des ersten Seitenführungsprofils 4a und die Montageseite des zweiten Sei tenführungsprofils 4b sind voneinander bzw. vom Förderbereich abgewandt. Überdies sind die Seitenführungsprofile 4a, 4b jeweils an der Montageseite mit den Seitenführungshalterun gen 6‘ verbunden.

Die Rahmenprofile 3a, 3b weisen im Wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt auf, wobei eine Seitenabdeckung 9 zum Verschließen bzw. Abdecken einer offenen Seite des C-förmigen Querschnittes. Somit wird ein durch das Rahmenprofil 3a, 3b und die Seitenabdeckung 9 be grenzter Innenraum des Rahmenprofils 3 a, 3b bereitgestellt. In Fig. 13 ist das erste Rahmen profil 3a mit der Seitenabdeckung 9 und das zweite Rahmenprofil 3b ohne Seitenabdeckung 9 dargestellt.

Zur Aufnahme von Halterungen weisen die Rahmenprofile 3a, 3b jeweils einen Montage schenkel 7 auf, welcher eine Vielzahl von beabstandet zueinander angeordneter Ausnehmun gen 8 umfasst, wie oben beschrieben.

Zur Detektion von transportiertem Stückgut 2 weist die Fördervorrichtung 1 eine oder meh rere Lichtschranken, insbesondere Reflexionslichtschranken, auf. Im dargestellten Abschnitt der Fördervorrichtung 1 sind zwei Lichtschranken angeordnet. Selbstverständlich können in nicht gezeigten Abschnitten weitere Lichtschranken und/oder zusätzliche Sensoren 10 ange ordnet sein.

Eine derartige Lichtschranke umfasst einen Sensor 10 und einen zum Sensor 10 korrespondie renden Lichtreflektor, welcher in Fig. 13 nicht dargestellt ist. Der Sensor 10 ist jeweils am ersten Rahmenprofil 3a befestigt. Der Lichtreflektor ist dem Sensor 10 gegenüberliegend am zweiten Rahmenprofil 3b oder am zweiten Seitenführungsprofil 4b montiert.

Im dargestellten Beispiel ist ein (nicht ersichtlicher) Sensor 10 einer ersten Lichtschranke mit tels einer ersten Sensorhaltemng 11 befestigt, die eine zuvor beschriebe Anbindungsanord nung 12 aufweist. Ein dargestellter Sensor 10 einer zweiten Lichtschranke ist mittels einer al ternativen Sensorhaltemng 11a montiert, welche seitlich am Rahmenprofil 3a, 3b befestigt ist. In der Regel können Sensoren 10 wahlweise mittels der ersten Sensorhalterung 11 oder der alternativen Sensorhalterung 11a montiert sein.

In einer in Fig. 13b dargestellten Variante kann der (nicht ersichtliche) Sensor 10 mittels einer weiteren alternativen Sensorhalterung 1 lb montiert sein, welche am ersten Seitenführungs- profil 4a befestigt ist. Die weitere alternative Sensorhalterung 1 lb weist ein Außengehäuse 29 und ein Innengehäuse 30 zur Aufnahme des Sensors 10 auf, wie in Fig. 7 und Fig. 8 gezeigt. Das Innengehäuse 30 ist (wie zuvor zu Fig. 7 und Fig. 8 beschrieben) schwenkbar am Außen gehäuse 29 gelagert. Eine Neigung des Innengehäuses 30 bzw. des Sensors 10 kann mittels einer zuvor zu Fig. 7 und Fig. 8 beschriebenen Verstellvorrichtung eingestellt werden. Im Un terschied zur in Fig.8 gezeigten Ausführung weist das in Fig. 13b dargestellte Außenge häuse 29 kein Verbindungselement 18 sowie kein Verriegelungselement 21 auf.

Darüber hinaus umfasst die Sensorhalterung 1 lb eine alternative Anbindungsanordnung mit einem Befestigungsmittel bzw. Klemmmittel, welches mit der in Fig. 14 eingetragenen oberen Befestigungsnut 27b oder der unteren Befestigungsnut 27b ‘, wie dies in Fig. 13b gezeigt ist, zusammenwirkt. Die alternative Anbindungsanordnung kann im Wesentlichen analog zum Montageabschnitt 13 der Seitenführungshalterung 6 ausgebildet sein.

Der Sensor 10 umfasst eine Fichtquelle bzw. einen Fichtsender zur Bereitstellung eines abge strahlten Fichtstrahls (siehe Pfeil in voller Finie in Fig. 14) und einen Fichtempfänger zur Er fassung eines Fichtstrahls. Bei der gezeigten Fichtschranke wird der abgestrahlte Fichtstrahl von der Fichtquelle zum Fichtreflektor geführt, wobei der abgestrahlte Fichtstrahl den För derbereich durchquert. Ein am Fichtreflektor reflektierter Fichtstrahl (siehe Pfeil in gestrichel ter Finie in Fig. 14) wird vom Fichtreflektor zum Fichtempfänger geführt, wobei der reflek tierte Fichtstahl den Förderbereich durchquert.

Um ein Durchführen des abgestrahlten Fichtstrahls und/oder des reflektierten Fichtstrahls zu ermöglichen, weisen das erste Seitenführungsprofil 4a eine erste Durchgangsöffnung 38 und das zweite Seitenführungsprofil 4b eine zweite Durchgangsöffnung 38 auf, welche eine sen sorseitige Lochblende und eine reflektorseitige Lochblende bereitstellen. Hierbei ist vorgese hen, dass jedem Sensor 10 und/oder jedem Reflektor eine Lochblende der Lochblenden zuge ordnet ist.

Darüber hinaus ist der Sensor 10 über eine Verstellvorrichtung relativ zur sensorseitigen Lochblende einstellbar, sodass ein Winkel zwischen einer Mittelachse der Durchgangsöff nung 38 und dem abgestrahlten Lichtstrahl eingestellt werden kann. Ferner ist vorgesehen, dass der Sensor 10 relativ zur Durchgangsöffnung 38 positioniert ist, sodass ein Teil des Lichtstrahls von der Durchgangsöffnung 38 abgeschnitten wird. Hierbei verläuft der Licht strahl versetzt zur Mittelachse der Durchgangsöffnung 38. Der Lichtreflektor kann in gleicher Art und Weise einstellbar sein, sodass ein Winkel zwischen einer Mittelachse der zweiten Durchgangsöffnung 38 und dem reflektierten Lichtstrahl eingestellt werden kann.

In Fig. 14 ist ein Querschnitt durch das erste Seitenführungsprofil 4a und schematisch ange deutet das erste Rahmenprofil 3 a der alternativen Fördervorrichtung 1 dargestellt, welches eine erste bzw. obere Befestigungsnut 27b und eine zweite bzw. untere Befestigungsnut 27b ‘ aufweist. Das erste Seitenführungsprofil 4a weist somit eine, im Vergleich zum in Fig. 5 und Fig. 9 im Querschnitt gezeigten Seitenführungsprofil, größere Höhe bzw. einen größeren Ab stand zwischen einer Unterkante und einer Oberkante des Seitenführungsprofils 4a auf. Dadurch kann ein Spalt bzw. Vertikalabstand zwischen dem Seitenführungsprofil 4a und dem Rahmenprofil 3a, 3b geschlossen bzw. reduziert werden. Das zweite Seitenführungsprofil 4b kann in gleicher Weise ausgebildet und analog am zweiten Rahmenprofil 3b angeordnet sein.

Die Seitenführungsprofile 4a, 4b können so angeordnet sein, dass eine Unterkante des jeweili gen Seitenführungsprofils 4a, 4b unterhalb der Förderebene FE verläuft, wie in Fig. 14 darge stellt. In anderen Worten kann die Förderebene FE, insbesondere geringfügig, oberhalb zu ei ner Unterkante des Seitenführungsprofils 4a, 4b verlaufen, wie in Fig. 14 eingetragen.

Zur Befestigung dieses Seitenführungsprofils 4a, 4b greift die Seitenführungshalterung 6‘ in die obere Befestigungsnut 27b ein, wie in Fig. 13 ersichtlich ist. An einem unteren Ende weist das Seitenführungsprofil 4a, 4b eine Schürze 39 auf, um einen Spalt bzw. Vertikalabstand zwischen dem Seitenführungsprofil 4a, 4b und dem Rahmenprofil 3a, 3b, wie dieser in Fig. 1 ersichtlich ist, zu schließen bzw. zu verdecken, wie dies in Fig. 14 dargestellt ist. Die Durchgangsöffnung 38 ist in der Schürze 39 angeordnet, um den abgestrahlten Lichtstrahl und/oder den reflektierten Lichtstrahl knapp oberhalb der Förderebene FE in den Förderbe reich zu führen. Hierbei kann die Durchgangsöffnung 38 bzw. die Lochblende gebohrt oder gestanzt sein.

Abschließend sei noch erwähnt, dass mit der beschriebenen Anbindungsanordnung 12 eine robuste und verriegelbare Verbindungsvorrichtung realisiert werden kann, mit welcher di verse Halterungen für Fördervorrichtungskomponenten, wie Seitenführungsprofile 4a, 4b, Verbindungselemente 18, Sensoren 10, Reflektoren, Abdeckungen 37, insbesondere Untersei- tenabdeckungen, und dergleichen, am Rahmenprofil 3 a, 3b der Fördervorrichtung 1 befestigt werden können. Solche Halterungen können demnach beispielsweise als Seitenführungshalte rungen 6, Sensorhalterungen 11 und Abdeckungshalterungen 36 ausgeführt sein.

Die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung ist somit universell und in einer einfachen Art und Weise einsetzbar und vereinfacht die Montagearbeiten an der Fördervorrichtung 1. Ferner kann mittels der Durchgangsöffnung 38 ein Einsatzgebiet der Fördervorrichtung 1 erweitert werden.

Abschließend wird auch festgehalten, dass der Schutzbereich durch die Patentansprüche be stimmt ist. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen.

Insbesondere wird auch festgehalten, dass die dargestellten Vorrichtungen in der Realität auch mehr oder auch weniger Bestandteile als dargestellt umfassen können. Teilweise können die dargestellten Vorrichtungen beziehungsweise deren Bestandteile auch unmaßstäblich und/o der vergrößert und/oder verkleinert dargestellt sein.

Bezugszeichenaufstellung

20 Federelement

Fördervorrichtung

21 V erriegelung selement

Stückgut

22 V erbindung smittela, 3b Rahmenprofil

23 Stützrippena, 4b S eitenführung sprofil

24 Anbindung spo sition

Förderelement

25 Montagepo sition

Seitenführungshalterung

26 Profilschenkel

Montageschenkel

27 Befestigungsnut

Ausnehmung

28 Montageöffnung

Seitenabdeckung

29 Außengehäuse0 Sensor

30 Innengehäuse1 Sensorhalterung

31 B olzenaufnahme1a, 11b alternative Sensorhalterun

32 Sensorkabel gen

33 B etätigung söffnung2 Anbindung s anordnung

34 Stellschraube3 Montageaufnahme

35 Verzahnung 4 Bodenwandung

36 Abdeckungshalterung5 Deckenwandung

37 Abdeckung 6 Seitenwandung

38 Durchgangsöffnung7 Stützwandung

39 Schürze 8 V erbindung selement a Drehwinkel 9 V er Steifung selement