Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CONNECTION UNIT HAVING OPERATING ELEMENTS AND CONDUCTOR CONNECTION OPENINGS WHICH ARE ARRANGED TWO ROWS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/064203
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a connection unit (20) having a plurality of connection elements (21, 32) which are arranged next to one another, wherein each connection element (21, 32) has a conductor connection opening (24) for receiving an electrical conductor (26), and an operating element (25, 33) for clamping and/or releasing the electrical conductor (26) in the conductor connection opening (24), the operating elements (25, 33) and the conductor connection openings (24) are arranged on a common side (30) of the connection unit (20), the operating elements (25, 33) and the conductor connection openings (24) of the connection elements (21, 32) are arranged in two rows (29a, 29b) which are spaced apart from one another, and the connection unit (20) has at least one first connection element (21a, 32a), the operating element (25, 33) of which is arranged in a first row (29a) and the conductor connection opening (24) of which is arranged in a second row (29b), and at least one second connection element (21b, 32b), the operating element (25, 33) of which is arranged in the second row (29a) and the conductor connection opening (24) of which is arranged in the first row (29b). The present invention also relates to a connection block having a housing (22) and a plurality of connection elements (21, 32) which are accommodated in the housing (22).

Inventors:
WERMTER PETER (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/077715
Publication Date:
April 08, 2021
Filing Date:
October 02, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO (DE)
International Classes:
H01R4/48; H01R12/51
Foreign References:
GB2251738A1992-07-15
DE102007018443A12007-11-29
DE202010008595U12011-12-28
DE19500685A11996-07-18
Attorney, Agent or Firm:
RICHLY & RITSCHEL (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Anschlusseinheit (20) mit einer Mehrzahl nebeneinander an geordneter Anschlusselemente (21, 32), wobei jedes Anschlusselement (21, 32) eine Leiteranschlussöffnung

(24) zur Aufnahme eines elektrischen Leiters (26) und ein Betä tigungselement (25, 33) zum Klemmen und/oder Lösen des elektri schen Leiters (26) in der Leiteranschlussöffnung (24) aufweist, die Betätigungselemente (25, 33) und die Leiteranschluss- Öffnungen (24) an einer gemeinsamen Seite (30) der Anschluss einheit (20) angeordnet sind, die Betätigungselemente (25, 33) und die Leiteranschluss öffnungen (24) der Anschlusselemente (21, 32) in zwei voneinan der beabstandeten Reihen (29a, 29b) angeordnet sind, und die Anschlusseinheit (20) wenigstens ein erstes Anschlus selement (21a, 32a), dessen Betätigungselement (25, 33) in einer ersten Reihe (29a) und dessen Leiteranschlussöffnung (24) in einer zweiten Reihe (29b) angeordnet ist, und wenigstens ein zweites Anschlusselement (21b, 32b), dessen Betätigungselement (25, 33) in der zweiten Reihe (29b) und dessen Leiteranschluss öffnung (24) in der ersten Reihe (29a) angeordnet ist, aufweist.

2. Anschlusseinheit (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlusseinheit (20) eine Mehrzahl erste und zweite

Anschlusselemente (21a, 32a, 21b, 32b) aufweist, und die ersten und zweiten Anschlusselemente (21a, 32a, 21b,

32b) zumindest teilweise abwechselnd benachbart angeordnet sind. 3. Anschlusseinheit (20) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Anschlusselemente (21a, 32a, 21b,

32b) baugleich ausgeführt sind, wobei die zweiten Anschlussele mente (21b, 32b) gegenüber den ersten Anschlusselementen (21a, 32a) um 180° verdreht in der Anschlusseinheit (20) angeordnet sind.

4. Anschlusseinheit (20) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch, dass die Anschlusselemente (21, 32) mit einem Rastermaß (31) angeordnet sind, das kleiner als ein Kragendurchmesser einer Aderendhülse eines maximal verwendbaren Anschlussquerschnitts der Leiteranschlussöffnung (24) ist.

5. Anschlusseinheit (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlusselemente (21, 32) derart ausgeführt sind, dass das Rastermaß (31) geteilt durch einen maximalen Kragendurch messer einen Wert von etwa 0,875 aufweist.

6. Anschlusseinheit (20) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusselemente (21, 32) mit einem Rastermaß (31) angeordnet sind, das kleiner als ein Außendurchmesser einer Iso lierung eines elektrischen Leiters (26) eines maximal verwend baren Anschlussquerschnitts der Leiteranschlussöffnungen (24) ist.

7. Anschlusseinheit (20) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch, dass die Anschlusseinheit (20) ein gemeinsames Gehäuse (22) auf weist, in dem die Mehrzahl Anschlusselemente (21, 32) angeordnet ist.

8. Anschlusseinheit (20) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das gemeinsame Gehäuse (22) als Gehäuse (22) zur Leiter plattenmontage ausgeführt ist.

9. Anschlusseinheit (20) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch, dass die Anschlusselemente (21, 32) als Federkraftklemmen (32) mit einer Klemmfeder (23) ausgeführt sind, welche elektrische Leiter (26) in den Leiteranschlussöffnungen (24) mit ihrer Fe derkraft klemmend hält, und die Betätigungselemente (25, 33) ausgeführt sind, bei einer Betätigung die Klemmung der elektri schen Leiter (26) durch die Klemmfeder (23) zu lösen. 10. Anschlusseinheit (20) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass die Betätigungselemente (25, 33) als Betätigungsdrücker

(25) ausgeführt sind. 11. Anschlusseinheit (20) nach einem der vorhergehenden Ansprü che 1 bis 8, gekennzeichnet durch, dass die Anschlusselemente (21, 32) als Schraubklemmen (32) aus geführt sind, wobei die Betätigungselemente (25, 33) als Betätigungsschrauben (33) ausgeführt sind, und die elektrischen Leiter (26) in den Leiteranschlussöffnun gen (24) durch die Betätigungsschrauben (33) jeweils geklemmt und gelöst werden. 12. Anschlusseinheit (20) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, gekennzeichnet durch, dass die Anschlusseinheit (20) erste und/oder zweite Anschlus selemente (21a, 32a, 21b, 32b) mit Leiteranschlussöffnungen (24) zur Aufnahme von elektrischen Leitern (26) mit unterschiedlichen maximalen Querschnitten aufweist.

13. Anschlussblock mit einem Gehäuse (22) und einer Mehrzahl Anschlusselemente (21, 32), die in dem Gehäuse (22) aufgenommen sind, wobei die Mehrzahl Anschlusselemente (21, 32) nebeneinander in dem Gehäuse (22) angeordnet sind, jedes Anschlusselement (21, 32) eine Leiteranschlussöffnung (24) zur Aufnahme eines elektrischen Leiters (26) und ein Betä- tigungselement (25, 33) zum Klemmen und/oder Lösen des elektri schen Leiters (26) in der Leiteranschlussöffnung (24) aufweist, die Betätigungselemente (25, 33) und die Leiteranschluss öffnungen (24) an einer gemeinsamen Seite (30) des Gehäuses (22) des Anschlussblocks (20) angeordnet sind, die Betätigungselemente (25, 33) und die Leiteranschluss öffnungen (24) der Anschlusselemente (21, 32) in zwei voneinan der beabstandeten Reihen (29a, 29b) angeordnet sind, und der Anschlussblock (20) wenigstens ein erstes Anschlussele ment (21a, 32a), dessen Betätigungselement (25, 33) in einer ersten Reihe (29a) und dessen Leiteranschlussöffnung (24) in einer zweiten Reihe (29b) angeordnet ist, und wenigstens ein zweites Anschlusselement (21b, 32b), dessen Betätigungselement

(25, 33) in der zweiten Reihe (29b) und dessen Leiteranschluss öffnung (24) in der ersten Reihe (29a) angeordnet ist, aufweist.

Description:
Anschlusseinheit mit in zwei Reihen angeordneten Betätigungs elementen und Leiteranschlussöffnungen Diese Patentanmeldung beansprucht die Priorität der deutschen Patentanmeldung 102019 126 662.9, auf deren Offenlegungsinhalt hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlusseinheit mit ei- ner Mehrzahl nebeneinander angeordneter Anschlusselemente, wobei jedes Anschlusselement eine Leiteranschlussöffnung zur Aufnahme eines elektrischen Leiters und ein Betätigungselement zum Klem men und/oder Lösen des elektrischen Leiters in der Leiteran schlussöffnung aufweist, die Betätigungselemente und die Leiteranschlussöffnungen an einer gemeinsamen Seite der An schlusseinheit angeordnet sind und die Betätigungselemente und die Leiteranschlussöffnungen der Anschlusselemente in zwei von einander beabstandeten Reihen angeordnet sind. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem einen Anschlussblock mit einem Gehäuse und einer Mehrzahl Anschlusselemente, die in dem Gehäuse aufgenommen sind, wobei die Mehrzahl Anschlussele mente nebeneinander in dem Gehäuse angeordnet sind, jedes An schlusselement eine Leiteranschlussöffnung zur Aufnahme eines elektrischen Leiters und ein Betätigungselement zum Klemmen und/oder Lösen des elektrischen Leiters in der Leiteranschluss öffnung aufweist, die Betätigungselemente und die Leiteran schlussöffnungen an einer gemeinsamen Seite des Gehäuses der Anschlussblock angeordnet sind und die Betätigungselemente und die Leiteranschlussöffnungen der Anschlusselemente in zwei von einander beabstandeten Reihen angeordnet sind.

Aus dem Stand der Technik sind entsprechende Anschlusseinheiten und Anschlussblöcke bekannt, um eine Mehrzahl elektrischer Lei ter in einer effizienten Weise zu verbinden. Dabei ist die An ordnung der Betätigungselemente und der Leiteranschlussöffnungen an einer Seite der Anschlusseinheit verbreitet, um eine einfach Handhabung zu ermöglichen. Die Anordnung der Betätigungselemente und der Leiteranschlussöffnungen in den zwei Reihen ermöglicht außerdem die Bereitstellung der Anschlusseinheiten mit geringen Abmessungen. Eine erforderliche Ausdehnung der Anschlusseinheit an der Seite der Betätigungselemente und der Leiteranschluss öffnungen kann auf die Erstreckung der Betätigungselemente und der Leiteranschlussöffnungen begrenzt bleiben.

Dabei können die Anschlusselemente beispielsweise als Feder kraftklemmen ausgeführt und in einem gemeinsamen Gehäuse ange ordnet sein. Die Klemmung der elektrischen Leiter in der jeweiligen Leiteranschlussöffnung wird bei den Federkraftklemmen automatisch durch das Einführen der elektrischen Leiter bewirkt und kann durch eine Betätigung über das zugehörige Betätigungs element gelöst werden. Die Anschlusseinheiten und Anschlussblö cke können weiterhin zur Montage auf einer Leiterplatte ausgeführt sein, wobei sich Stifte durch die Leiterplatte er strecken und beispielsweise damit verlötet sind.

Ein minimaler Abstand der Anschlusselemente hängt von einem mi nimalen Abstand ihrer Leiteranschlussöffnungen ab. Der minimale Abstand ergibt sich beispielsweise durch die Größe der Leiter anschlussöffnung und eine maximal zulässige Spannung. Es ergibt sich ein sogenanntes Rastermaß, das eine Anordnung der Leiter anschlussöffnungen und damit der Anschlusselemente nebeneinander definiert. Das Rastermaß gibt dabei jeweils einen Abstand eines Punktes eines Anschlusselements zu demselben Punkt eines benach barten Anschlusselements an. Bei einer Anordnung der Anschlus selemente unmittelbar nebeneinander entspricht das Rastermaß der Breite der Anschlusselemente.

Die elektrischen Leiter weisen einen leitenden Draht oder Litze und eine umgebende Isolierung auf. Die Leiteranschlussöffnungen nehmen den leitenden Draht oder die Litze auf, so dass die Iso lierung übersteht. Bei der Verwendung von elektrischen Leitern mit Aderendhülsen, insbesondere mit Kunststoffkragen, kann sich sogar ergeben, dass aufgrund der Ausdehnung der Aderendhülsen, insbesondere eines Durchmessers ihres Kunststoffkragens, Lei teranschlussöffnungen benachbarter Anschlusselemente nicht gleichzeitig verwendet werden können. Alternativ kann eine Ver wendung von Aderendhülsen ausgeschlossen werden, um die Leiter anschlussöffnungen der benachbarten Anschlusselemente gleichzeitig verwenden zu können. Um die elektrischen Leiter auch mit Aderendhülsen zu verwenden, ist es daher bei den be kannten Anschlusseinheiten erforderlich, das Rastermaß zu ver größern .

Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anschlusseinheit der eingangs genannten Art be reitzustellen, die möglichst kompakte Abmessungen aufweist und insbesondere für die Verwendung von elektrischen Leitern mit Aderendhülsen geeignet ist.

Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Anschlusseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Anschlusseinheit sind in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen 2 bis 12 beschrieben.

Im Genaueren wird die der vorliegenden Erfindung zugrundelie gende Aufgabe durch eine Anschlusseinheit mit einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Anschlusselemente gelöst, wobei jedes Anschlusselement eine Leiteranschlussöffnung zur Aufnahme eines elektrischen Leiters und ein Betätigungselement zum Klemmen und/oder Lösen des elektrischen Leiters in der Leiteranschluss öffnung aufweist, die Betätigungselemente und die Leiteran- schlussöffnungen an einer gemeinsamen Seite der Anschlusseinheit angeordnet sind, die Betätigungselemente und die Leiteran schlussöffnungen der Anschlusselemente in zwei voneinander be- abstandeten Reihen angeordnet sind, und die Anschlusseinheit wenigstens ein erstes Anschlusselement, dessen Betätigungsele- ment in einer ersten Reihe und dessen Leiteranschlussöffnung in einer zweiten Reihe angeordnet ist, und wenigstens ein zweites Anschlusselement, dessen Betätigungselement in der zweiten Reihe und dessen Leiteranschlussöffnung in der ersten Reihe angeordnet ist, aufweist.

Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird au ßerdem durch einen Anschlussblock mit den Merkmalen des An spruchs 13 gelöst. Somit wird die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Auf gabe im Genaueren auch durch einen Anschlussblock mit einem Ge häuse und einer Mehrzahl Anschlusselemente, die in dem Gehäuse aufgenommen sind, gelöst, wobei die Mehrzahl Anschlusselemente nebeneinander in dem Gehäuse angeordnet sind, jedes Anschlus- selement eine Leiteranschlussöffnung zur Aufnahme eines elektri schen Leiters und ein Betätigungselement zum Klemmen und/oder Lösen des elektrischen Leiters in der Leiteranschlussöffnung aufweist, die Betätigungselemente und die Leiteranschlussöff nungen an einer gemeinsamen Seite des Gehäuses der Anschluss- block angeordnet sind, die Betätigungselemente und die

Leiteranschlussöffnungen der Anschlusselemente in zwei vonei nander beabstandeten Reihen angeordnet sind, und der Anschluss block wenigstens ein erstes Anschlusselement, dessen

Betätigungselement in einer ersten Reihe und dessen Leiteran- schlussöffnung in einer zweiten Reihe angeordnet ist, und we nigstens ein zweites Anschlusselement, dessen Betätigungselement in der zweiten Reihe und dessen Leiteranschlussöffnung in der ersten Reihe angeordnet ist, aufweist.

Die erfindungsgemäße Anschlusseinheit weist den Vorteil auf, dass durch die gemeinsame Anordnung der ersten und zweiten An schlusselemente Abstände zwischen Leiteranschlussöffnungen be nachbarter erster und zweiter Anschlusselemente vergrößert werden können, so dass die Leiteranschlussöffnungen effizient zur Verbindung der elektrischen Leiter verwendet werden können. Wenn in einer Reihe eine Leiteranschlussöffnung und ein Betäti gungselement benachbart angeordnet sind, müssen dort keine zwei elektrischen Leiter unmittelbar benachbart in Leiteranschluss öffnungen eingeführt werden. Demgegenüber ergeben sich die Ab stände benachbarter Leiteranschlussöffnungen im Stand der Technik als ein Abstand von einem Anschlusselement zum nächsten. Erfindungsgemäß können somit die elektrischen Leiter zuverlässig in den Leiteranschlussöffnungen positioniert werden, ohne dass sie sich beispielsweise durch ihre Isolierung behindern. Insbe sondere bei der Verwendung von Aderendhülsen oder ähnlichen er geben sich ausreichend große Abstände zwischen den Leiteranschlussöffnungen benachbarter Anschlusselemente, um auch ein Einführen von elektrischen Leitern mit Aderendhülsen zu ermöglichen. Ein Vergrößern der Abstände zwischen den Leiteran schlussöffnungen ist nicht erforderlich. Im Gegenteil ist es sogar möglich, die einzelnen Anschlusselemente besonders schmal auszugestalten, um so eine besonders kompakte Anschlusseinheit bzw. einen besonders kompakten Anschlussblock bereitzustellen. Dabei ist es beispielsweise nicht erforderlich, auf die Verwen dung von elektrischen Leitern mit Aderendhülsen zu verzichten. Somit können auch Leiterquerschnitte verwendet werden, die bei einer ausschließlichen Verwendung erster oder zweiter Anschlus selemente nicht verwendbar sind. Insgesamt ergibt sich eine ein fache Handhabung zum Einführen bzw. Herauslösen eines elektrischen Leiters, wodurch die Handhabung an den Betätigungs elementen und Leiteranschlussöffnungen verbessert ist. Diese und die nachfolgenden Ausführungen gelten sowohl für die Anschluss einheit wie auch für den Anschlussblock.

Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Anschlusseinheit wie auch des Anschlussblocks ermöglicht außerdem eine einfache Handha bung, weil bei benachbarten ersten und zweiten Anschlusselemen ten durch das Betätigungselement des jeweils anderen Anschlusselements ein Freiraum um einen in eine Leiteranschluss öffnung eingeführten elektrischen Leiter vorhanden ist, so dass der elektrische Leiter immer gut gegriffen werden kann. Die Be tätigung der Anschlusselemente über die Betätigungselemente ist gewährleistet, da auf die Betätigungselemente nur bei Bedarf zugegriffen werden muss, um die elektrischen Leiter zu klemmen und/oder die Klemmung aufzuheben. Ein Zugriff kann daher nach Bedarf durchgeführt werden, wobei zwischen zwei elektrischen Leitern genügend Raum verbleibt, auch zwischen elektrischen Lei tern mit Aderendhülsen.

Die elektrischen Leiter können jeweils ein elektrisches Poten tial führen. Dabei können die elektrischen Leiter einen einzel nen Leitungsdraht oder mehrere Leitungsdrähte umfassen, die beispielsweise miteinander verdreht sind. Zusätzlich umfassen die elektrischen Leiter eine umgebende Isolierung. Die Leiter anschlussöffnungen nehmen typischerweise nur den Leitungsdraht oder die Leitungsdrähte auf.

Es ergibt sich eine Anordnung der ersten und zweiten Anschlus- selemente spaltenweise nebeneinander, wobei das Betätigungsele ment und die Leiteranschlussöffnung eines Anschlusselements jeweils eine Spalte bilden. Das Betätigungselement und die Lei teranschlussöffnung liegen dabei auf eine Achse des Anschlus selements. Es ergibt sich eine matrixartige Anordnung der Betätigungselemente und der Leiteranschlussöffnungen in den bei den Reihen und an den Anschlusselementen. Das Betätigungselement und die Leiteranschlussöffnung jedes Anschlusselements weisen vorzugsweise den gleichen Abstand zueinander auf, um die Anord nung der Betätigungselemente und Leiteranschlussöffnungen in den beiden Reihen einfach herzustellen.

Das Anschlusselement umfasst genau die zwei Reihen, in denen die Betätigungselemente und die Leiteranschlussöffnungen angeordnet sind. Das Betätigungselement und die Leiteranschlussöffnung je des Anschlusselements sind in der ersten bzw. der zweiten Reihe angeordnet .

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Anschlussein heit eine Mehrzahl erste und zweite Anschlusselemente auf, und die ersten und zweiten Anschlusselemente sind zumindest teil weise abwechselnd benachbart angeordnet. Es wird eine zumindest abschnittsweise Anordnung mit sich abwechselnden ersten und zweiten Anschlusselementen gebildet. Zumindest in diesem Ab schnitt ergeben sich die Abstände benachbarter Leiteranschluss öffnungen in jeder der Reihen als ein Abstand zwischen jeweils gleichartigen ersten bzw. zweiten Anschlusselementen entlang der Reihe, d.h. der Abstand entspricht dem Abstand von zwei An schlusselementen. Dadurch werden die Abstände zwischen den Lei teranschlussöffnungen maximiert. Es ergibt sich eine regelmäßige Anordnung von Leiteranschlussöffnungen und Betätigungselementen in jeder der beiden Reihen zumindest in diesem Abschnitt.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die ersten und zwei ten Anschlusselemente baugleich ausgeführt, wobei die zweiten Anschlusselemente gegenüber den ersten Anschlusselementen um 180° verdreht in der Anschlusseinheit angeordnet sind. Entspre chendes gilt für den Anschlussblock. Die ersten und zweiten An schlusselemente sind also weiterhin parallel angeordnet, genauer gesagt sind die Anschlusselemente zur Bildung der ersten und zweiten Anschlusselemente antiparallel angeordnet. Entsprechend weisen die Betätigungselemente und die zugehörigen Leiteran schlusselemente jedes Anschlusselements jeweils den gleichen Ab stand zueinander auf. Damit kann die Anordnung der Betätigungselemente und der Leiteranschlusselemente in den bei den Reihen geradlinig erfolgen. Durch die Verwendung identischer Anschlusselemente kann die Anschlusseinheit einfach und kosten günstig gebildet werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlussele mente mit einem Rastermaß angeordnet, das kleiner als ein Kra gendurchmesser einer Aderendhülse eines maximal verwendbaren Anschlussquerschnitts der Leiteranschlussöffnung ist. Das Rast ermaß definiert einen Abstand einer Anordnung der einzelnen An schlusselemente nebeneinander. Es gibt den Abstand von einem Punkt eines Anschlusselements zu demselben Punkt eines benach barten Anschlusselements an. Bei einer Anordnung der Anschlus selemente nebeneinander ohne Zwischenräume entspricht das Rastermaß einer Breite der Anschlusselemente. Durch die Anord nung der Anschlusselemente nebeneinander ohne Zwischenräume wird eine kompakte Anschlusseinheit gebildet. Abhängig von dem Ka belquerschnitt ergeben sich zulässige Abmessungen von Aderend hülsen, insbesondere deren Kragendurchmesser, die unter Wahrung von Sicherheitsaspekten zulässig und kleiner als im Stand der Technik sind.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlussele mente derart ausgeführt, dass das Rastermaß geteilt durch einen maximalen Kragendurchmesser einen Wert von etwa 0,875 aufweist. Das heißt beispielsweise bei einer Anschlusseinheit für einen max. Querschnitt von 4 mm 2 und einen Kragendurchmesser von 5,4 mm ergibt sich ein Rastermaß von aufgerundet 4,8 mm (5,4 x 0.875 = 4,725). Der Kragendurchmesser bezieht sich auf eine A- derendhülse zur Verwendung mit dem elektrischen Leiter mit dem entsprechenden Querschnitt. Im Stand der Technik wäre demgegen über ein Rastermaß entsprechend dem Kragendurchmesser erforder lich, also 5,4 mm. Es ergibt sich bei diesem Beispiel ein um etwa 0,6 mm reduziertes Rastermaß gegenüber dem Stand der Tech- nik.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlussele mente mit einem Rastermaß angeordnet, das kleiner als ein Au ßendurchmesser einer Isolierung eines elektrischen Leiters eines maximal verwendbaren Anschlussquerschnitts der Leiteranschluss öffnungen ist. Durch die benachbarte Anordnung der ersten und zweiten Anschlusselemente ergibt sich ein Abstand zwischen den Leiteranschlussöffnungen jeder Reihe, der dem doppelten Raster maß entspricht. Somit können die Anschlusselemente prinzipiell so schmal ausgeführt werden, dass bereits die Isolierung der elektrischen Leiter über ein jeweiliges Anschlusselement hin ausragt.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Anschlussein- heit ein gemeinsames Gehäuse auf, in dem die Mehrzahl Anschlus selemente angeordnet ist. Es wird eine kompakte Anschlusseinheit bereitgestellt, die eine gemeinsame Anbringung der Anschlussele mente ermöglicht. Die Anschlusselemente sind vorzugsweise unter Bildung eines Klemmenblocks integral in dem Gehäuse angeordnet und damit verbunden. Der Klemmenblock wird als eine untrennbare Einheit bereitgestellt.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das gemeinsame Ge häuse als Gehäuse zur Leiterplattenmontage ausgeführt. Die An- Schlusseinheit kann nach der Art von Printklemmen oder eines Leiterplattensteckers zur Leiterplattenmontage verwendet wer den. Dabei umfasst die Anschlusseinheit vorzugsweise Stifte, die in die Leiterplatte eingeführt oder durch die Leiterplatte hin durchgeführt werden, um die Anschlusseinheit daran zu montieren. Besonders bevorzugt sind die Stifte als Kontaktstifte ausge führt, die eine elektrische Kontaktierung der Leiteranschluss öffnungen mit der Leiterplatte bewirken. Eine Befestigung der Anschlusseinheit an der Leiterplatte kann beispielsweise durch Klemmen erfolgen. Alternativ oder zusätzlich sind die Stifte als Lötstifte ausgeführt, um die Anschlusseinheit durch Löten an der Leiterplatte zu befestigen. In einer alternativen Ausführungs form kann das Gehäuse derart zur Leiterplattenmontage ausgeführt sein, dass es auf eine Stiftleiste der Leiterplatte aufgesteckt wird, so dass eine Steckmontage erfolgt. Die Stiftleiste umfasst eine Mehrzahl Stifte, die vorzugsweise als Kontaktstifte zur elektrischen Kontaktierung ausgeführt sind.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlussele- mente als Federkraftklemmen mit einer Klemmfeder ausgeführt, welche elektrische Leiter in den Leiteranschlussöffnungen mit ihrer Federkraft klemmend hält, und die Betätigungselemente sind ausgeführt, bei einer Betätigung die Klemmung der elektrischen Leiter durch die Klemmfeder zu lösen. Die Klemmung der elektri- sehen Leiter in der jeweiligen Leiteranschlussöffnung wird bei den Federkraftklemmen somit bereits durch das Einführen der Lei ter bewirkt und kann durch eine Betätigung über das zugehörige Betätigungselement gelöst werden. Die Federkraftklemmen ermög liche eine einfache und zuverlässige Aufnahme und Kontaktierung der elektrischen Leiter in den Leiteranschlussöffnungen. Auch das Lösen der Klemmung kann über das jeweilige Betätigungsele ment einfach erfolgen. Dabei wird die Klemmfeder durch eine Be tätigung des Betätigungselements gespannt, so dass der in die Leiteranschlussöffnung eingeführte elektrische Leiter freigege- ben wird und daraus entnommen werden kann.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Betätigungsele mente als Betätigungsdrücker ausgeführt. Die Betätigungsdrücker ermöglichen das Lösen der Klemmung beim Eindrücken in Richtung in das jeweilige Anschlusselement hinein, was einfach durchge führt werden kann. Dabei wirkt der Betätigungsdrücker typischer weise unmittelbar gegen die Klemmfeder, um die Klemmfeder zu spannen und die Klemmung des in der Leiteranschlussöffnung auf genommenen elektrischen Leiters aufzuheben. Durch die Rückstell kraft der Klemmfeder erfolgt nach der Betätigung eine Rückstellung des Betätigungsdrückers. Außerdem wird ein in der Leiteranschlussöffnung aufgenommener elektrischer Leiter nach der Betätigung darin geklemmt und kontaktiert. Solche Betäti gungsdrücker sind auch als sogenannte Pusher bekannt.

In alternativen Ausführungsformen können die Anschlusselemente mit unterschiedlichen Betätigungselementen ausgeführt sein. Diese Betätigungselemente umfassen beispielsweise Zieh- bzw. He belelemente oder ein Betätigungselement, das mit einer Öse aus geführt ist, wodurch das Betätigungselement nur mittels eines Spezialwerkzeugs betätigbar ist und somit gegen eine uner wünschte Betätigung geschützt ist.

In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlussele mente als Schraubklemmen ausgeführt, wobei die Betätigungsele mente als Betätigungsschrauben ausgeführt sind, und die elektrischen Leiter in den Leiteranschlussöffnungen durch die Betätigungsschrauben jeweils geklemmt und gelöst werden. Schraubklemmen ermöglichen eine zuverlässige Aufnahme und Be festigung der elektrischen Leiter in den Leiteranschlussöffnun gen. Über die Betätigungsschrauben können sowohl das Klemmen wie auch das Lösen des elektrischen Leiters in den jeweiligen Lei teranschlussöffnungen kontrolliert durchgeführt werden. Abhän gig von der Konstruktion der Schraubklemmen können Umlenkelemente vorgesehen sein, die ein Einschrauben der Betä tigungsschrauben umsetzen, um parallel zu den Betätigungsschrau ben eingeführte elektrische Leiter in den Leiteranschlussöffnungen zu klemmen bzw. um die Klemmung aufzu heben. Es kann beispielsweise eine Umlenkung der Drehbewegung der Betätigungsschrauben auf Klemmschrauben um einen Winkel von 90° erfolgen.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Anschlussein heit erste und/oder zweite Anschlusselemente mit Leiteran schlussöffnungen zur Aufnahme von elektrischen Leitern mit unterschiedlichen maximalen Querschnitten auf. Dabei können be liebige der ersten und/oder zweiten Anschlusselemente mit Lei teranschlussöffnungen zur Aufnahme von elektrischen Leitern mit beliebigen maximalen Querschnitten ausgeführt und kombiniert sein. Die Anordnung der Leiteranschlussöffnungen in der ersten bzw. zweiten Reihe basiert in diesem Fall auf einer entsprechen den Anordnung beispielsweise eines Mittelpunkts der Leiteran- schlussöffnungen .

In einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Anschluss einheit vier, acht oder sechzehn parallel angeordnete Anschlus selemente. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine bestimmte Anzahl parallel angeordneter Anschlusselemente beschränkt.

Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung erge ben sich nachfolgend aus den erläuterten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen:

Figur 1: eine Darstellung einer Anschlusseinheit aus dem Stand der Technik mit acht parallel angeordneten Anschlus selementen in einer Frontalansicht;

Figur 2: eine Darstellung einer Anschlusseinheit eines ersten, bevorzugten Ausführungsbeispiels mit sechzehn parallel angeordneten Anschlusselementen in einer perspektivi schen Ansicht in einem auf einer Leiterplatte montier ten Zustand, wobei die Anschlusselemente mit einem Betätigungsdrücker ausgeführt sind und ein Teil der Anschlusselemente ohne Gehäuse dargestellt ist; Figur 3: eine Darstellung der Anschlusseinheit aus Figur 2, wo bei zusätzlich elektrische Leiter in einige Leiteran schlussöffnungen eingeführt sind;

Figur 4: eine teilweise Darstellung der Anschlusseinheit aus Figur 3 in einer Frontalansicht; und

Figur 5: eine Darstellung einer Anschlusseinheit eines zweiten, Ausführungsbeispiels mit sieben parallel angeordneten Anschlusselementen in einer perspektivischen Ansicht, wobei die Anschlusselemente als Schraubklemmen mit ei ner Betätigungsschraube ausgeführt sind.

In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszei chen gleiche Bauteile bzw. gleiche Merkmale, so dass eine in Bezug auf eine Figur durchgeführte Beschreibung bezüglich eines Bauteils auch für die anderen Figuren gilt, sodass eine wieder holende Beschreibung vermieden wird. Ferner sind einzelne Merk male, die in Zusammenhang mit einer Ausführungsform beschrieben wurden, auch separat in anderen Ausführungsformen verwendbar.

Eine Anschlusseinheit 10 aus dem Stand der Technik ist in Figur 1 dargestellt. Die Anschlusseinheit 10 umfasst eine Mehrzahl parallel angeordneter Anschlusselemente 11, die als Federkraft klemmen ausgeführt und in einem gemeinsamen Gehäuse 12 angeord net sind. Jedes der Anschlusselemente 11 umfasst eine Leiteranschlussöffnung 13 und ein Betätigungselement 14. Die An schlusseinheit 10 ist auf einer Leiterplatte 15 montiert, wobei sich Stifte 16 der Anschlusseinheit 10 durch die Leiterplatte 15 erstrecken und damit verlötet sind. In der Darstellung in Figur 1 sind. In einige der Leiteranschlussöffnungen 13 elektrische Leiter 17 eingeführt, die durch die Wirkung einer Federkraft einer nicht dargestellten Klemmfeder in den Leiteranschlussöff nungen 13 gehalten sind. Die Klemmung der elektrischen Leiter 17 in der jeweiligen Leiteranschlussöffnung 13 kann durch eine Be tätigung über das zugehörige Betätigungselement 14 gelöst wer den. Die Betätigungselemente 14 und die Leiteranschlussöffnungen 13 sind in zwei Reihen 18 angeordnet. Die parallel angeordneten Anschlusselemente 11 sind mit einem gleichmäßigen Rastermaß 19 angeordnet .

Die Figuren 2 bis 4 betreffen eine Anschlusseinheit 20, 32 eines ersten, bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung.

Die Anschlusseinheit 20 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel sechzehn parallel angeordnete Anschlusselemente 21, 32, die in einem gemeinsamen Gehäuse 22 angeordnet sind. Im Detail ist das gemeinsame Gehäuse 22 als Gehäuse 22 zur Leiterplattenmontage ausgeführt. Die Anschlusseinheit 20 ist somit nach der Art von Printklemmen oder eines Leiterplattensteckers zur Leiterplat tenmontage ausgeführt.

Die Anschlusselemente 21, 32 sind in dem ersten Ausführungsbei spiel jeweils als Federkraftklemmen 21 ausgeführt. Entsprechend weist jede der Federkraftklemmen 21 eine Klemmfeder 23 auf, wie aus den Figuren 2 und 3, in denen die Anschlusseinheit 20 teil weise ohne das Gehäuse 22 dargestellt ist, ersichtlich ist. Die Klemmfeder 23 bewirkt durch ihre Federkraft, dass elektrische Leiter 26 in einer entsprechenden Leiteranschlussöffnung 24 klemmend gehalten werden.

Jede der Federkraftklemmen 21 umfasst somit eine Leiteran schlussöffnung 24 und zusätzlich ein Betätigungselement 25. Die Betätigungselemente 25 sind in diesem Ausführungsbeispiel als Betätigungsdrücker 25 oder Pusher ausgeführt. Die Betätigungs drücker 25 ermöglichen das Lösen der Klemmung des durch die Klemmfeder 23 gehaltenen elektrischen Leiters 26 beim Eindrücken in Richtung in die jeweilige Federkraftklemme 21 hinein. Dabei wirkt der Betätigungsdrücker 25 unmittelbar gegen die Klemmfeder 23, um die Klemmfeder 23 beim Eindrücken zu spannen und die Klemmung des in der Leiteranschlussöffnung 24 aufgenommenen elektrischen Leiters 26 aufzuheben. Durch die Rückstellkraft der Klemmfeder 23 erfolgt nach der Betätigung eine Rückstellung des Betätigungsdrückers 25. Außerdem wird ein in der Leiteran schlussöffnung 24 aufgenommener elektrischer Leiter 26 nach der Betätigung darin geklemmt und kontaktiert. Die Klemmung der elektrischen Leiter 26 in der jeweiligen Leiteranschlussöffnung 24 erfolgt bei den Federkraftklemmen 21 bereits durch das Ein- führen der elektrischen Leiter 26.

Die elektrischen Leiter 26 führen jeweils ein elektrisches Po tential. Dabei können die elektrischen Leiter 26 einen einzelnen Leitungsdraht oder mehrere Leitungsdrähte umfassen, die bei- spielsweise miteinander verdreht sind.

Die Betätigungselemente 25 und die Leiteranschlussöffnungen 24 der Anschlusselemente 21 sind in zwei voneinander beabstandeten Reihen 29 an einer Seite 30 der Anschlusseinheit 20 angeordnet. Dazu umfasst die Anschlusseinheit 20 erste und zweite Feder kraftklemmen 21a, 21b, die abwechselnd benachbart angeordnet sind. Die ersten und zweiten Federkraftklemmen 21a, 21b sind baugleich ausgeführt, wobei die zweiten Federkraftklemmen 21b gegenüber den ersten Federkraftklemmen 21a um 180° verdreht in der Anschlusseinheit 20 angeordnet sind. Die ersten und zweiten Federkraftklemmen 21a, 21b sind also antiparallel angeordnet.

Entsprechend sind bei den ersten Federkraftklemmen 21a die Be tätigungselemente 25 in einer ersten Reihe 29a und die Leiter anschlussöffnungen 24 in einer zweiten Reihe 29b angeordnet. Außerdem sind bei den zweiten Federkraftklemmen 21b die Betäti gungselemente 25 in der zweiten Reihe 29b und die Leiteran schlussöffnungen 24 in der ersten Reihe 29a angeordnet. Es ergibt sich eine Anordnung der ersten und zweiten Anschlus selemente 21a, 21b spaltenweise nebeneinander, wobei das Betä tigungselement 25 und die Leiteranschlussöffnung 24 einer Federkraftklemme 21 jeweils eine Spalte bilden. Das Betätigungs- element 25 und die Leiteranschlussöffnung 24 liegen dabei auf eine Achse der jeweiligen Federkraftklemme 21. Es ergibt sich eine matrixartige Anordnung der Betätigungselemente 25 und der Leiteranschlussöffnungen 24 in den beiden Reihen 29 und in den Federkraftklemmen 21. Das Betätigungselement 25 und die Leiter- anschlussöffnung 24 jeder Federkraftklemme 21 weisen den glei chen Abstand zueinander auf.

Wie sich insbesondere aus Figur 4 ergibt, sind die benachbarten Federkraftklemmen 21 mit einem gleichmäßigen Rastermaß 31 ange- ordnet. Das Rastermaß 31 definiert einen Abstand einer Anordnung der einzelnen Federkraftklemmen 21 nebeneinander. Es gibt den Abstand von einem Punkt einer Federkraftklemme 21 zu prinzipiell demselben Punkt einer benachbarten Federkraftklemme 21 an. Bei einer Anordnung der Anschlusselemente 21 nebeneinander ohne Zwi- schenräume entspricht das Rastermaß 31 einer Breite der An schlusselemente 21. In diesem Ausführungsbeispiel weisen die Anschlusselemente 21 eine Breite auf, die dem Rastermaß 31 ent spricht . In diesem Ausführungsbeispiel ist das Rastermaß 31 kleiner als ein Kragendurchmesser einer Aderendhülse eines maximal verwend baren Anschlussquerschnitts der Leiteranschlussöffnung 24. Im Detail sind die Federkraftklemmen 21 derart ausgeführt, dass das Rastermaß 31 geteilt durch einen maximalen Kragendurchmesser ei- nen Wert von etwa 0,875 aufweist. Das heißt beispielsweise, dass sich bei einer Anschlusseinheit 21 mit einer Leiteranschluss öffnung 24 mit einem max. Querschnitt von 4 mm 2 und 5,4 mm Kra gendurchmesser ein Rastermaß von aufgerundet 4,8 mm (5,4 x 0.875 = 4,725) ergibt. Der Kragendurchmesser bezieht sich auf eine Aderendhülse zur Verwendung mit dem elektrischen Leiter 26 mit dem entsprechenden Querschnitt.

Die Anschlusseinheit 20 ist auf einer Leiterplatte 27 montiert, wobei sich Stifte 28 durch die Leiterplatte 27 erstrecken und damit verlötet sind, wie in Figur 4 dargestellt ist. Die Stifte 28 sind in diesem Ausführungsbeispiel als Kontaktstifte ausge führt, die mit der Klemmfeder 23 der jeweiligen Federkraftklemme 21 zur Kontaktierung der Leiterplatte 27 verbunden sind, und die eine elektrische Verbindung der Leiteranschlussöffnungen 24 mit der Leiterplatte 27 bewirken. Die Stifte 28 sind durch die Lei terplatte 27 geführt, um die Anschlusseinheit 20 daran zu mon tieren, insbesondere durch Löten.

In einer alternativen Ausführungsform sind die Federkraftklemmen 21 mit einem Rastermaß 31 angeordnet, das kleiner als ein Au ßendurchmesser einer Isolierung eines elektrischen Leiters 26 eines maximal verwendbaren Anschlussquerschnitts der Leiteran schlussöffnungen 24 ist. Durch die benachbarte Anordnung der ersten und zweiten Federkraftklemmen 21a, 21b ergibt sich ein Abstand zwischen den Leiteranschlussöffnungen 24 jeder Reihe 29, der dem doppelten Rastermaß 31 entspricht, so dass eine Isolie rung der elektrischen Leiter 26 über die jeweilige Federkraft klemme 21 hinausragt.

In einer zweiten Ausführungsform, die in Figur 5 dargestellt ist, sind die Anschlusselemente 21, 32 als Schraubklemmen 32 ausgeführt. Im Übrigen entspricht die Anschlusseinheit 20 der zweiten Ausführungsform derjenigen der ersten Ausführungsform. Die obigen Ausführungen in Bezug auf die Federkraftklemme 21 geltend entsprechend für die Schraubklemme 32.

Entsprechend der Ausgestaltung der Anschlusselemente 21, 32 als Schraubklemmen 32 sind die Betätigungselemente 25, 33 als Betä tigungsschrauben 33 ausgeführt. In dieser Ausführungsform können die elektrischen Leiter 26 in den Leiteranschlussöffnungen 24 durch die Betätigungsschrauben 33 jeweils geklemmt und gelöst werden, abhängig von einer Drehrichtung der Betätigungsschraube 33.

Abhängig von der Konstruktion der Schraubklemmen 32 können hier nicht dargestellte Umlenkelemente vorgesehen sein, die ein Ein schrauben der Betätigungsschrauben 33 umsetzen, um parallel zu den Betätigungsschrauben 33 eingeführte elektrische Leiter 26 in den Leiteranschlussöffnungen 24 zu klemmen bzw. um die Klemmung aufzuheben. Es kann beispielsweise eine Umlenkung der Drehbewe gung der Betätigungsschrauben 33 auf Klemmschrauben um einen Winkel von 90° erfolgen.

Bezugs zeichenliste

10 Anschlusseinheit (Stand der Technik)

11 Anschlusselement (Stand der Technik)

12 Gehäuse (Stand der Technik)

13 Leiteranschlussöffnung (Stand der Technik)

14 Betätigungselement (Stand der Technik)

15 Leiterplatte (Stand der Technik)

16 Stift, Lötstift (Stand der Technik)

17 elektrischer Leiter (Stand der Technik)

18 Reihe (Stand der Technik)

19 Rastermaß (Stand der Technik)

20 Anschlusseinheit

21 Anschlusselement, Federkraftklemme

21a erstes Anschlusselement, Federkraftklemme 21b zweites Anschlusselement, Federkraftklemme

22 Gehäuse

23 Klemmfeder

24 Leiteranschlussöffnung

25 Betätigungselement, Betätigungsdrücker

26 elektrischer Leiter

27 Leiterplatte

28 Stift

29 Reihe

29a erste Reihe

29b zweite Reihe

30 Seite

31 Rastermaß

32 Anschlusselement, Schraubklemme

32a erstes Anschlusselement, Schraubklemme 32b zweites Anschlusselement, Schraubklemme

33 Betätigungselement, Betätigungsschraube