Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CONTACT DEVICE FOR A SPORTS SHOE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/178414
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a contact device for a sports shoe (1) having at least one magnetically active metal plate (31-34). The contact device further comprises an elongate element (51, 52), which is arranged displaceably in the longitudinal direction of the sports shoe (1) relative to the at least one metal plate (31-34), wherein the elongate element (51, 52) can adopt a plurality of positions along the length of the shoe, in each of which it can be fixed, and the elongate element (51, 52) protrudes over the at least one metal plate (31-34) in the longitudinal direction in a top view in at least one of the positions.

More Like This:
Inventors:
STRAUB FELIX LUKAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/055963
Publication Date:
September 10, 2020
Filing Date:
March 06, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
STRAUB FELIX LUKAS (DE)
International Classes:
A43B5/04; A43B1/00; A43C19/00; A43D19/00
Foreign References:
US20030224676A12003-12-04
US20180264348A12018-09-20
EP2913085A12015-09-02
US7220158B12007-05-22
US20060197311A12006-09-07
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Wolfram Hubertus (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh (1 ), die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (31 -34) aufweist, wobei die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (31 -34) dafür vorgesehen und ausgebildet ist, in eine Schuhsohle (2) eines Sportschuhs (1 ) integriert zu werden, gekennzeichnet durch ein längliches Element (51 , 52), das in Längsrichtung des Sportschuhs (1 ) relativ zu der mindestens einen Metallplatte (31 -34) verschiebbar angeordnet ist, wobei

das längliche Element (51 , 52) mehrere Längspositionen im Schuh einnehmen kann, in denen es jeweils fixierbar ist, und

das längliche Element (51 , 52) in mindestens einer der Längspositionen in einer Ansicht von oben gegenüber der mindestens einen Metallplatte (31 -34) in Längsrichtung vorsteht.

2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch eine Längsführung (4, 331 , 21 ), in der das längliche Element (51 , 52) verschiebbar und fixierbar angeordnet ist.

3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 , 52) mittels einer Schraube (6) oder mittels eines Schnappmechanismus in der Längsführung (4, 331 , 21 ) fixierbar angeordnet ist.

4. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Längsführung (4, 331 , 21 ) eine Skala angeordnet ist, an der der Nutzer eine gewünschte Auslösekraft ablesen kann.

5. Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 , 52) als Platte ausgebildet ist.

6. Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 , 52) starr ausgebildet ist.

7. Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 , 52) aus Metall oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff besteht.

8. Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 ) nicht mit der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte (31 , 32, 34) verbunden ist.

9. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (52) mit der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte (33) verbunden ist.

10. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 9, soweit rückbezogen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (331 ) zumindest teilweise in der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte (33) ausgebildet ist.

1 1 . Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung eine achtförmige Metallplatte (33) umfasst.

12. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung zwei kreisförmige Metallplatten (31 , 32) umfasst.

13. Kontaktvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung mehrere metallisch wirksame Metallplatten (31 , 32) aufweist, die in einem vorgefertigten Modul (35) angeordnet sind, wobei das vorgefertigte Modul (35) in die Schuhsohle eines Sportschuhs integrierbar ist.

14. Sportschuh (1 ) mit einer Kontaktvorrichtung gemäß Anspruch 1 zur Verbindung des Sportschuhs (1 ) mit einem Sportbrett (10), wobei die Kontaktvorrichtung in die Schuhsohle (2) des Sportschuhs (1 ) integriert ist.

15. Sportschuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Element (51 , 52) als Platte ausgebildet ist, die in einer zumindest teilweise in der Schuhsohle ausgebildeten Längsführung (4, 331 , 21 ) verschiebbar und fixierbar angeordnet ist.

16. Sportschuh nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (33) mit dem länglichen Element (52) verbunden ist, wobei die Längsführung (331 , 21 ) teilweise in der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte (33) und teilweise in der Schuhsohle (2) ausgebildet ist.

17. Sportschuh nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (31 -34) in dafür vorgesehene Aussparungen an der Unterseite der Schuhsohle eingeklebt ist, wobei zusätzlich eine Schutzschicht vorgesehen ist, die die Oberfläche der Metallplatte und zumindest Teile der Schuhsohle bedeckt.

18. Kontaktsystem zur temporären Verbindung eines Sportschuh mit einem Sportbrett, das aufweist:

- einen Sportschuh gemäß Anspruch 14;

- ein Sportbrett (10), das ebenfalls mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (1 1 , 12, 14, 18) aufweist, wobei jeweils eine Metallplatte (31 -34) des Sportschuhs (1 ) und eine Metallplatte (1 1 , 12, 14, 18) des Sportbretts (10) durch magnetische Kraft den Sportschuh (1 ) mit dem Sportbrett (10) verbinden.

19. Kontaktsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Sportbrett (10) mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte (1 1 , 12) aufweist, die in einem vorgefertigten Modul (13) angeordnet ist, wobei das vorgefertigte Modul (13) in das Sportbrett (10) integriert ist.

20. Kontaktsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Sportbrett (10) eine Mehrzahl von magnetisch wirksamen Metallplatten (18) aufweist, die jeweils in einer im Sportbrett (10) angeordneten Schiene (15) längsverschiebbar und fixierbar sind.

Description:
Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, einen Sportschuh mit einer solchen Kontaktvorrichtung sowie ein Kontaktsystem zur Verbindung eines Sportschuh mit einem Sportbrett.

Es ist bekannt, eine Verbindung zwischen einem Sportschuh und einem Sportbrett, beispielsweise zwischen einem Kiteschuh und einem Kitebrett mit Hilfe magnetischer Kräfte zu realisieren. Hierzu sind im Sportbrett ein oder mehrere Permanentmagnete angeordnet, an denen in den Sportschuhen angeordnete Metallplatten magnetisch ankoppeln, wenn Permanentmagnete und Metallplatten sich ausreichend nahekommen. Solche Kontaktsysteme sind beispielsweise in der EP 2 913 085 A1 , der US 7 220 158 B1 und der US 2006/019731 1 A1 beschrieben.

Naturgemäß ist die zwischen den Magneten und den Metallplatten wirkende magnetische Kraft derart zu dimensionieren, dass einerseits eine ausreichend sichere Verbindung zwischen Sportschuh und Sportbrett besteht, die die Ausübung des jeweiligen Sports ermöglicht, gleichzeitig jedoch die Möglichkeit besteht, Sportschuh und Sportbrett wieder voneinander zu trennen, wenn der Sportler dies wünscht. Da die magnetische Kraft zwischen Magneten und Metallplatten bzw. Sportbrett und Sportschuh permanent wirkt, kann es durchaus mit Schwierigkeiten bzw. großen Kraftanstrengungen des Sportlers verbunden sein, die Sportschuhe vom Sportbrett zu lösen.

Dementsprechend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sportschuh bereitzustellen, der es dem Sportler ermöglicht, in einfacher und definierter Weise eine magnetische Verbindung mit einem Sportbrett zu lösen.

Diese Aufgabe wird durch eine Kontaktvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 , einen Sportschuh mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14 und ein Kontaktsystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 18 gelöst. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Danach betrachtet ein erster Erfindungsaspekt eine Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte aufweist, wobei die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte dafür vorgesehen und ausgebildet ist, in eine Schuhsohle eines Sportschuhs integriert zu werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist des Weiteren ein längliches Element vorgesehen, das in Längsrichtung des Sportschuhs relativ zu der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte verschiebbar ist, wobei das längliche Element mehrere Längspositionen im Schuh einnehmen kann, in denen es jeweils fixierbar ist, und wobei das längliche Element in mindestens einer der Längspositionen in einer Ansicht von oben gegenüber der mindestens einen Metallplatte in Längsrichtung vorsteht.

Die vorliegende Erfindung beruht auf dem Gedanken, im Sportschuh zusätzlich zu der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte ein weiteres Element bereitzustellen, über das aufgrund des Umstands, dass es in zumindestens einigen der einstellbaren Längspositionen gegenüber der metallisch wirksamen Metallplatte vorsteht, ein verbesserter Hebel zum Lösen des Sportschuhs bereitgestellt wird. Mittels dieses verbesserten Hebels kann der Sportler in effektiver Weise ein größeres Drehmoment in den Sportschuh einleiten, um die magnetische Verbindung zwischen der magnetisch wirksamen Metallplatte des Sportschuhs und einer korrespondierenden magnetisch wirksamen Metallplatte eines Sportbrett, mit dem der Metallschuh gekoppelt ist, zu trennen. Über das längliche Element kann ein Sportler somit durch Verlängerung des Kraftarms effektiver Kraft bzw. ein Drehmoment in den Schuh einleiten und eine Rotation des Schuhs auslösen, wobei das in den Sportschuh integrierte längliche Element die auf das längliche Element wirkende Kraft in den gesamten Schuh überträgt. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob das längliche Element nach vorne und/oder nach hinten gegenüber der mindestens einen metallisch wirksamen Metallplatte vorsteht. Beide Varianten fallen unter die vorliegende Erfindung. Wenn das längliche Element nach vorne gegenüber der mindestens einen metallisch wirksamen Metallplatte vorsteht, kann über die Zehen verstärkt Kraft in den Sportschuh eingeleitet werden. Wenn das längliche Element nach hinten gegenüber der mindestens einen metallisch wirksamen Metallplatte vorsteht, kann über die Ferse verstärkt Kraft in den Sportschuh eingeleitet werden.

Dadurch, dass das längliche Element mehrere Längspositionen im Schuh einnehmen kann, in denen es jeweils fixierbar ist, kann der Sportler abhängig von der Größe seiner Füße, seinem Gewicht unter seiner Kraft das längliche Element in einer für ihn optimalen Längsposition feststellen.

Eine Metallplatte ist dann metallisch wirksam im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn sie ferromagnetische Eigenschaften bzw. eine hohe magnetische Permeabilität besitzt. Insbesondere kann die Metallplatte eine ferromagnetische Metallplatte (zum Beispiel Eisenplatte) sein, die zwar keine permanente Magnetisierung aufweist, jedoch von dem Pol eines äußeren Magnetfelds stark angezogen ist. Diese Ausgestaltung ist vorgesehen, wenn in einem Sportbrett, an dem der Sportschuh magnetisch ankoppelt, Permanentmagnete angeordnet ist. Jedoch kann auch die umgekehrte Anordnung vorgesehen sein, bei der im Sportbrett lediglich eine ferromagnetische Metallplatte ohne permanente Magnetisierung angeordnet ist und die im Sportschuh metallisch wirksamen Metallplatte als Permanentmagnet ausgebildet ist.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Kontaktvorrichtung eine Längsführung umfasst, in der das längliche Element stufenlos verschiebbar und fixierbar angeordnet ist. Die Längsführung erlaubt es dabei, in einfacher Weise das längliche Element innerhalb des Schuhs gegenüber der mindestens einen metallisch wirksamen Platte zu verschieben. Die Längsführung kann dabei beispielsweise durch eine T-Nut gebildet sein.

Zur Realisierung der Längsführung sind zahlreiche Ausführungsbeispiele möglich. Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist die Längsführung durch einen ausgesparten Bereich in der Schuhsohle gebildet. Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Längsführung durch eine eigene Struktur gebildet, beispielsweise eine T-Nut-Schiene, die ebenfalls in die Schuhsohle integrierbar ist. Gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel ist die Längsführung zumindest teilweise in die mindestens eine Metallplatte integriert.

Es wird darauf hingewiesen, dass das längliche Element grundsätzlich eine beliebige Form aufweisen kann. Es ist lediglich erforderlich, dass es insofern länglich ausgebildet ist, dass es in Längsrichtung innerhalb eines Schuhs verschiebbar ist. Das längliche Element kann beispielsweise als Platte oder als Stift ausgebildet sein. Es erstreckt sich gemäß einer Ausgestaltung in einer Ebene, die parallel zu der Ebene verläuft, in der sich die mindestens eine Metallplatte befindet, oder es erstreckt sich in der gleichen Ebene wie die mindestens eine Metallplatte.

Ein Ausführungsbeispiel hierzu sieht vor, dass das längliche Element als Platte, beispielsweise als Metallplatte ausgebildet ist, die in der Längsführung verschiebbar und fixierbar angeordnet ist. Dabei sieht eine Ausgestaltung vor, dass die Platte mittig einen Schlitz aufweist, um eine Fixierbarkeit der Platte in einer beliebigen Position beispielsweise durch eine Schraube, die den mittigen Schlitz durchgreift, zu ermöglichen.

Weiter kann vorgesehen sein, dass an der Längsführung eine Skala angeordnet ist, an der der Nutzer eine gewünschte Auslösekraft auswählen kann. Die Skala kann sich beispielsweise auf das Gewicht des Sportlers beziehen oder auf einen Faktor, in den das Gewicht und die Schuhgröße des Sportlers eingehen. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel gibt die Skala lediglich an, ob die Auslösekraft klein ist (wenn das längliche Element nur geringfügig gegenüber der mindestens einen Metallplatte in Längsrichtung vorsteht) oder groß ist (wenn das längliche Element stärker gegenüber der mindestens eine Metallplatte in Längsrichtung vorsteht).

Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass das längliche Element mittels einer Schraube oder mittels eines Schnappmechanismus in der Längsführung fixierbar angeordnet ist. Hierdurch kann ein Sportler in einfacher Weise die gewünschte Auslösekraft einstellen.

Das längliche Element kann grundsätzlich aus einem beliebigen Material bestehen, wobei es jedoch eine größere Härte aufweist als die Schuhsohle, in die es integriert ist, da anderenfalls keine erhöhte Hebelwirkung durch das längliche Element erreicht werden könnte. Das längliche Element ist somit in dem Sinne starr ausgebildet, dass es eine größere Materialhärte aufweist als die Schuhsohle. Ausgestaltungen sehen dazu vor, dass das längliche Element aus Metall besteht, ohne dass sich dabei um ein magnetisierbares Metall handeln muss, oder aus einem faserverstärkten Kunststoff besteht.

Es wird darauf hingewiesen, dass es für die vorliegende Erfindung keineswegs erforderlich ist, dass das längliche Element mit der mindestens einen Metallplatte unmittelbar verbunden ist. So wird bereits über die Schuhsohle bzw. die strukturellen Bestandteile des Schuhs zumindest zu einem gewissen Grad eine erhöhte, durch das längliche Element in den Sportschuh eingeleitete Auslösekraft auf die mindestens eine Metallplatte übertragen. Eine besonders effektive Drehmomentübertragung vom länglichen Element auf die mindestens eine Metallplatte wird jedoch erzielt, wenn das längliche Element mit der mindestens einen Metallplatte direkt verbunden ist, was in Ausführungsbeispielen der Erfindung der Fall ist.

Hierzu sieht eine Ausführungsvariante vor, dass die Längsführung zumindest teilweise in der mindestens einen Metallplatte ausgebildet ist. In den jeweils einstellbaren Längspositionen, in denen das längliche Element fixierbar ist, ist das längliche Element somit unmittelbar mit der Metallplatte gekoppelt. Die Längsführung muss sich dabei aber über die Metallplatte hinaus in Bereiche der Schuhsohle hinein erstrecken, damit das längliche Element über die Metallplatte heraus längsverschiebbar ist.

Die Kontaktvorrichtung weist mindestens eine metallisch wirksame Metallplatte auf. Es kann sich hierbei um eine oder mehrere Metallplatten handeln, die grundsätzlich eine beliebige Form aufweisen können. Beispielsweise kann nur eine Metallplatte vorgesehen sein, die rechteckförmig ausgebildet ist. Ein anderes Ausführungsbeispiel sieht zwei kreisförmige Metallplatten vor, die zueinander beabstandet in einer Schuhsohle anordbar sind. Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass die Kontaktvorrichtung eine achtförmige Metallplatte umfasst. Es handelt sich hierbei um zwei kreisförmige Metallplatten, die soweit einander angenähert sind, dass sie eine gemeinsame Metallplatte bilden. Die Verwendung von zwei kreisförmigen metallisch wirksamen Metallplatten ist vorteilhaft, da sie es einem Sportler erleichtert, den Schuh gegenüber zwei ebenfalls kreisförmig angeordneten metallisch wirksamen Metallplatten im Sportbrett in der erforderlichen Weise zu positionieren.

Die mindestens eine Metallplatte ist beispielsweise dazu vorgesehen, von unten in den unteren Teil der Schuhsohle eingeklebt zu werden. Hierzu werden in der Schuhsohle entsprechende Aussparungen vorgesehen. Alternativ kann die Metallplatte von oben in entsprechend ausgebildete Aussparungen in der Schuhsohle eingesetzt werden. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Kontaktvorrichtung mehrere metallisch wirksame Metallplatten aufweist, die in einem vorgefertigten Modul angeordnet sind, wobei das vorgefertigte Modul in die Schuhsohle eines Sportschuhs integrierbar ist. Beispielsweise sind die mehreren Metallplatten in dem Modul durch einen Harz oder einen Kunststoff umgossen, d. h. das Modul besteht aus einem Harz oder Kunststoff, in den die Metallplatten eingebracht sind. Eine solche Ausgestaltung erlaubt es, die Metallplatten exakt in gewünschter Weise relativ zueinander zu positionieren.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Sportschuh mit einer Kontaktvorrichtung zur Verbindung des Sportschuhs mit einem Sportbrett bereitgestellt. Gemäß diesem Erfindungsaspekt ist die erläuterte Kontaktvorrichtung somit bereits in einen Sportschuh integriert. Die Kontaktvorrichtung gemäß Anspruch 1 kann alternativ als Nachrüstvorrichtung bereitgestellt werden, die der Sportler selbst in seine Sportschuhe einbaut.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Kontaktsystem zur temporären Verbindung eines Sportschuh mit einem Sportbrett bereitgestellt. Das Kontaktsystem umfasst einen Sportschuh gemäß Anspruch 14 sowie ein Sportbrett, das ebenfalls mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte aufweist, wobei jeweils eine Metallplatte des Sportschuhs und eine Metallplatte des Sportbrett durch magnetische Kraft den Sportschuh mit dem Sportbrett verbinden.

Dabei sind zahlreiche Varianten möglich, wie eine metallisch wirksame Metallplatte in ein Sportbrett integriert wird, und in welcher Konfiguration dies erfolgt. Beispielhafte Ausführungsvarianten hierzu sind in den Druckschriften der EP 2 913 085 A1 , der US 7 220 158 B1 und der US 2006/019731 1 A1 beschrieben.

Weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung betreffen die Art der Anordnung mindestens einer magnetisch wirksamen Metallplatte in einem Sportbrett.

Hierzu sieht eine erste Variante vor, dass die mindestens eine magnetisch wirksame Metallplatte in einem vorgefertigten Modul angeordnet ist, wobei das vorgefertigte Modul in das Sportbrett eingeklebt oder in andere Weise in dieses integriert ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass das vorgefertigte Modul angeschrägte Seitenkanten aufweist, die sich zu der planen Oberfläche hin verjüngen, so dass das Modul mit der mindestens einen magnetisch wirksamen Metallplatte sicher im Hauptkörper des Sportbrett fixiert ist. Diese Ausführungsvariante ist mit dem Vorteil verbunden, dass die eine oder mehreren magnetisch wirksamen Metallplatten gesondert von dem Sportbrett hergestellt und zueinander positioniert werden können. Anschließend wird das vorgefertigte Modul in das Sportbrett integriert, was auch im Rahmen einer Nachrüstung erfolgen kann.

Gemäß einer zweiten Variante weist das Sportbrett eine Mehrzahl von magnetisch wirksamen Metallplatten auf, die jeweils in einer im Sportbrett angeordneten Schiene, beispielsweise einer T-Nut-Schiene längsverstellbar und fixierbar sind. Hierdurch ist es möglich, die Position der magnetisch wirksamen Metallplatten entsprechend den Wünschen und Anforderungen des Sportlers und dessen Sportschuhen einzustellen.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 in einer Draufsicht von oben ein erstes Ausführungsbeispiel einer in eine

Schuhsohle integrierten Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, die der magnetischen Verbindung des Sportschuhs mit einem Sportbrett dient, wobei die Kontaktvorrichtung zwei magnetisch wirksame Metallplatten und ein längliches Element umfasst;

Figur 2 die Schuhsohle und Kontaktvorrichtung der Figur 1 in einer Ansicht von unten;

Figur 3 ein Sportbrett mit in das Sportbrett integrierten Permanentmagneten, wobei das Sportbrett dazu ausgebildet ist, mit Sportschuhen gemäß den Figuren 1 und 2 zusammen zu wirken;

Figur 4 ein vorgefertigtes Modul, das zwei Permanentmagnete enthält und das in ein Sportbrett einsetzbar ist;

Figur 5 eine Ausgestaltung eines Sportbretts, in das magnetisch wirksame

Metallplatten in Längsführungen verschiebbar angeordnet sind;

Figur 6 ein vorgefertigtes Modul, das zwei magnetisch wirksame Metallplatten enthält und das in eine Schuhsohle einsetzbar ist; Figur 7 schematisch in einer Ansicht von unten ein zweites Ausführungsbeispiel einer in eine Schuhsohle integrierten Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, die der magnetischen Verbindung des Sportschuhs mit einem Sportbrett dient, wobei die Kontaktvorrichtung eine magnetisch wirksame Metallplatte und ein längliches Element umfasst;

Figur 8 das Ausführungsbeispiel der Figur 7 in einer Ansicht von oben, wobei das längliche Element nicht dargestellt ist;

Figur 9 eine Darstellung entsprechend der Figur 8, wobei das längliche Element in einer ersten Längsposition dargestellt ist;

Figur 10 eine Darstellung entsprechend den Figuren 8 und 9, wobei das längliche

Element in einer zweiten Längsposition dargestellt ist;

Figur 1 1 die magnetisch wirksame Metallplatte der Figuren 7 bis 10, eine darin ausgebildete Längsführung und das längliche Element in einer perspektivische Darstellung;

Figur 12 schematisch in einer Ansicht von oben ein drittes Ausführungsbeispiel einer in eine Schuhsohle integrierten Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, die der magnetischen Verbindung des Sportschuhs mit einem Sportbrett dient, wobei die Kontaktvorrichtung eine magnetisch wirksame Metallplatte und ein längliches Element umfasst;

Figur 13 die Schuhsohle und Kontaktvorrichtung der Figur 12 in einer Ansicht von unten;

Figur 14 ein Sportbrett mit in das Sportbrett integrierten Permanentmagneten, wobei das Sportbrett dazu ausgebildet ist, mit Sportschuhen gemäß den Figuren 12 und 13 zusammen zu wirken; und

Figur 15 in perspektivischer Darstellung einen Permanentmagneten gemäß der

Figur 14.

Die Figuren 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer Kontaktvorrichtung für einen Sportschuh, die der magnetischen Verbindung des Sportschuhs mit einem Sportbrett dient. Bei dem Sportbrett kann es sich um ein beliebiges Sportbrett handeln, beispielsweise ein Brett zum Wellenreiten, ein Brett zum Kiten, ein Brett zum Windsurfen oder ein Brett zum Snowboard fahren. Dementsprechend ist der Sportschuh z.B. als Sportschuh zum Wellenreiten, Kiten, Windsurfen oder Snowboard fahren ausgebildet. Der grundsätzliche Aufbau des Sportschuhs ist stets der gleiche.

Die Figur 1 zeigt in Umrissen einen Sportschuh 1 , der eine Schuhsohle 2 umfasst. Wie insbesondere der Ansicht der Figur 2 entnommen werden kann, sind in die Schuhsohle 2 zwei Metallplatten 31 , 32 eingebracht, beispielsweise eingeklebt. Dabei kann vorgesehen sein, dass sich über den Metallplatten 31 , 32 und über die Schuhsohle 2 außen eine dünne Schutzschicht erstreckt, die die Oberfläche der Metallplatten 31 , 32 und die gesamte Schuhsohle bedeckt. Eine solche Schutzschicht kann beispielsweise durch eine ultradünne, elastische Karbonschicht bereitgestellt sein und dient dem Schutz der Metallplatten 31 , 32 und der Schuhsohle.

Die Metallplatten 31 , 32 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel kreisförmig ausgebildet. Dies ist jedoch nur beispielhaft zu verstehen. Auch die Anzahl der Metallplatten kann anders gewählt sein.

Die Metallplatten 31 , 32 sind als magnetisch wirksame Metallplatten ausgebildet. Dies bedeutet, dass sie eine hohe magnetische Permeabilität besitzen und insbesondere ferromagnetisch ausgebildet sind. Es handelt sich entweder um Metallplatten ohne permanente Magnetisierung oder um Permanentmagneten. Im ersten Fall wird eine magnetische Kopplung mit einem Sportbrett über in das Sportbrett integrierte Permanentmagnete bereitgestellt. Im zweiten Fall wird eine magnetische Kopplung mit einem Sportbrett über in das Sportbrett integrierte Metallplatten ohne permanente Magnetisierung bereitgestellt. Ein dritter Fall sieht vor, dass sowohl in den Sportschuh als auch in das Sportbrett Permanentmagnete integriert sind, wobei in diesem Fall Nordpol und Südpol von jeweils zwei Permanentmagneten einander zugewandt sind. In jedem Fall stellen die Metallplatten oder Permanentmagnete metallisch wirksame Metallplatten im Sinne der vorliegenden Erfindung dar.

Wie sich insbesondere aus der Darstellung der Figur 1 ergibt, ist in die Schuhsohle 2 als weiteres Element der Kontaktvorrichtung ein längliches Element 51 integriert. Dieses ist innerhalb des Schuhs 1 in Längsrichtung stufenlos verschiebbar. Für die Realisierung einer stufenlosen Verschiebbarkeit in Längsrichtung ist in die Schuhsohle eine Längsführung 4 integriert, die beispielsweise als T-Nut ausgebildet ist. Die Führung 4 kann entweder im Material der Schuhsohle oder in einer gesonderten Struktur, beispielsweise einer Schienenführung, die ebenfalls in die Schuhsohle integriert ist, realisiert sein.

Das längliche Element 51 ist als längliche flache Platte 51 ausgebildet, die stufenlos in der Führung 4 verschiebbar ist. Über ein Feststellelement 6, das im dargestellten Ausführungsbeispiel als Schraube ausgebildet ist, kann die Platte 51 in ihrer jeweiligen Längsposition fixiert werden. Dabei ist vorgesehen, dass die Platte 51 einen mittigen Längsschlitz 51 1 aufweist, den das Feststellelement 6 durchgreift.

Die Platte 51 besteht aus einem starren Material, das härter als das Material der umgebenden Schuhsohle 2 ist. Sie besteht beispielsweise ebenfalls aus einem Metall. Sie erstreckt sich in einer Ebene, die parallel zu der Ebene verläuft, in der die Metallplatten 31 , 32 angeordnet sind.

Es ist erkennbar, dass das längliche Element 51 in Längsrichtung gegenüber den Metallplatten 31 , 32 hervorsteht. Hierdurch wird erreicht, dass der Sportler, der entsprechende Sportschuhe trägt, ein zusätzliches Drehmoment durch Belastung des länglichen Elements 51 in den Sportschuh 1 einbringen kann, das es dem Sportler erleichtert, den mit dem magnetisch wirksamen Metallelement eines Sportbrett gekoppelten Sportschuh von dem Sportbrett zu trennen.

Hierzu ist es nicht zwingend erforderlich, dass das längliche Element 51 starr mit den Metallplatten 31 , 32 gekoppelt ist, da das über das längliche Element 51 in den Schuh 1 eingeleitete Drehmoment bereits über das Material der Schuhsohle auch ein Drehmoment auf die Metallplatten 31 , 32 überträgt. Ausgestaltungen sehen allerdings eine starre Kopplung zwischen dem länglichen Element 51 und den Trägerplatten 31 , 32 vor. Ein Ausführungsbeispiel hierzu wird anhand der Figuren 7-1 1 erläutert. Ein weiteres Ausführungsbeispiel kann z.B. in einfacher Weise dadurch realisiert werden, dass eine oder beide der Metallplatten 31 , 32 einen senkrecht abstehenden Dorn aufweisen, an dem das längliche Element 51 zusätzlich geführt wird oder der mit der Schiene 4 fest gekoppelt ist.

Es kann weiter vorgesehen sein, dass im Schuh 1 oberhalb der Schiene 4 und der Platte 51 eine druckstabile elastische Einlage angeordnet ist, um eine ansonsten durch diese Elemente und das Feststellelement 6 mögliche Verletzung des Nutzers zu verhindern. Über einer solchen Einlage ist im Schuh 1 eine normale Schuheinlage angeordnet. Möchte der Nutzer bzw. Sportler die Auslösekraft einstellen, entfernt er die Einlage aus dem Schuh, löst das Feststellelement 6 und stellt eine neue gewünschte Längspositionen der Platte 51 ein.

Die Figur 3 zeigt ein Sportbrett 10, das mit jeweils zwei Permanentmagneten 1 1 , 12 versehen ist. Zur Anordnung der Permanentmagnete 1 1 , 12 in dem Sportbrett 10 kann gemäß der Figur 4 vorgesehen sein, dass die Permanentmagnete 1 1 , 12 in ein vorgefertigtes Modul 13 integriert sind, das beispielsweise ein Kunststoffteil ist, in das die Permanentmagnete 1 1 , 12 eingesetzt sind, wobei das Modul 13 in eine entsprechend anzubringen Aussparung in dem Sportbrett 10 eingefügt wird. Anschließend wird das Modul beschichtet, um eine Korrosion zu verhindern.

Zur sicheren Befestigung des Moduls 13 in dem Sportbrett 10 kann dabei vorgesehen sein, dass die Seitenflächen 131 des Moduls 13 konisch angeschrägt sind. Die Seitenflächen 131 sind dabei derart ausgerichtet, so sie sich in Richtung zur Brettoberfläche verjüngen, so dass nach Einsatz des Moduls 13 in eine rechteckige Aussparung im Sportbrett 10 der Spalt zwischen dem Modul 13 und der Seitenwand der rechteckigen Aussparung zur Brettoberfläche hin zunimmt. Nach Füllen dieses Spaltes beispielsweise durch einen Kunstharz ist das Modul 13 fest in das Sportbrett 10 integriert. Der Konus der Seitenflächen beträgt beispielsweise ca. 3° bis 10°, beispielsweise 4°, wobei der angegebene Winkel die Abweichung von der Senkrechten zur Brettoberfläche angibt.

Die Permanentmagnete 1 1 , 12 des Sportbretts 10 weisen bevorzugt zueinander den gleichen Abstand und die gleiche Orientierung wie die in den Sportschuh 1 integrierten Metallplatten 31 , 32 auf. Über die magnetische Anziehung zwischen den jeweils einander zugeordneten magnetisch wirksamen Komponenten 31 , 12 und 32, 1 1 kann der Sportschuh magnetisch mit dem Sportbrett gekoppelt werden.

Durch die Bereitstellung eines länglichen Elements 51 , das gegenüber der in den Schuh eingebrachten mindestens einen Metallplatte 31 , 32 in Längsrichtung vorsteht, kann dabei in der erläuterten Weise ein zusätzliches Drehmoment durch den Sportler in den Schuh eingeleitet werden, das es dem Sportler ermöglicht, die magnetische Verbindung zwischen den jeweiligen magnetisch wirksamen Komponenten in vereinfachter Weise zu lösen. Hierzu braucht der Sportler beispielsweise lediglich durch entsprechende Gewichtsverlagerung eine verstärkte Kraft im Bereich der Zehen auf das längliche Element 51 ausüben. Wie bereits erläutert, spielt es für die Prinzipien der vorliegenden Erfindung keine Rolle, ob die Permanentmagnete im Sportschuh oder im Sportbrett angeordnet sind, wobei die jeweils andere magnetisch wirksame Komponente im Sportbrett oder Sportschuh ausgebildet ist. Die Figur 5 zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Permanentmagnete im Sportschuh angeordnet sind, so dass im Sportbrett 10 lediglich Metallplatten 18 angeordnet sind. Um diese entsprechend den Wünschen des Nutzers geeignet ausrichten zu können, sind sie jeweils in einer Längsschiene 15 verschiebbar angeordnet. Die Längsschiene 15 ist dabei beispielsweise als T-Nut-Schiene ausgebildet. Über nicht dargestellte feststellen Mittel sind die Metallplatten 18 dabei in einer gewünschten Längspositionen jeweils fixierbar. Alternativ handelt es sich bei den Elementen 18 um Permanentmagnete.

Die Figur 6 zeigt bei grundsätzlich gleichem Aufbau wie beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 zwei metallisch wirksame Metallplatten, die als Permanentmagnete 31 , 32 ausgebildet sind. Diese sind nicht jeweils für sich in die Schuhsohle eines Sportschuhs eingeklebt, sondern Teil eines Moduls 35, das die beiden Permanentmagnete 31 , 32 enthält. Das Modul 35 ist beispielsweise ein Kunststoffteil, in das die beiden Permanentmagnete 31 , 32 eingesetzt sind. Dabei kann das Modul 35 konisch angeschrägte Seitenflächen 151 mit einem Winkel von ca. 3° bis 10°, beispielsweise von 4° zur Senkrechten aufweisen. Das Modul 35 wird in eine Schuhsohle eines Schuhs 1 entsprechend den Figuren 1 und 2 eingesetzt.

Die Figuren 7 bis 1 1 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sportschuhs 1 mit einer Kontaktvorrichtung zur magnetischen Kopplung des Sportschuhs mit einem Sportbrett. Anders als beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 wird bei diesem Ausführungsbeispiel das längliche Element in einer Längsführung geführt, die teilweise direkt in der magnetisch wirksamen Metallplatte des Sportschuhs ausgebildet ist. Dementsprechend ist das längliche Element bei diesem Ausführungsbeispiel auch direkt mit der magnetisch wirksamen Metallplatte gekoppelt, so dass in hocheffektiver Weise ein Drehmoment von dem länglichen Element in die Metallplatte eingeleitet werden kann.

Gemäß der in der Figur 7 wiedergegebenen Ansicht von unten ist die magnetisch wirksame Metallplatte 33 durch eine achtförmige Metallplatte gebildet, die im Wesentlichen zwei kreisförmige Abschnitte aufweist, die über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind, so dass insgesamt eine Metallplatte in Form der Zahl acht entsteht. Die Metallplatte 33 ist auf der Unterseite in die Schuhsohle 2 eines Schuhs 1 , von dem nur die Umrisse dargestellt sind, eingesetzt. Alternativ kann die Metallplatte 33 von oben in die Schuhsohle eingesetzt sein. Die Figur 8 zeigt die Schuhsohle 2 und die Kontaktvorrichtung in der Ansicht von oben. Die Schuhsohle 2 besitzt eine Aussparung 22, so dass Teile der Metallplatte 33 erkennbar sind. Es wird durch die Schuhsohle 2 und die Metallplatte eine Längsführung realisiert, die zwei Abschnitte umfasst. Ein erster Abschnitt der Längsführung wird durch eine Längsführung 331 realisiert, die in der Metallplatte 33 ausgebildet ist, und zwar in der Oberseite der Metallplatte 33. Ein zweiter Abschnitt der Längsführung wird durch eine Längsführung 21 realisiert, die in der Schuhsohle 2 ausgebildet ist. Die beiden Längsführungen 331 , 21 gehen ineinander über. Das längliche Element der Kontaktvorrichtung ist in der Figur 8 nicht dargestellt.

Die Figur 9 zeigt die Schuhsohle und die Kontaktvorrichtung mit dem länglichen Element 52, das in einer ersten Position dargestellt ist. Das längliche Element 52 ist ebenso wie das längliche Element 51 der Figuren 1 und 2 als Platte ausgebildet, die einen Längsschlitz 521 aufweist, der der Aufnahme eines nicht dargestellten Feststellelements dient. Die Ausbildung des länglichen Elements 52 als Platte mit einem Längsschlitz 521 ist jedoch nur beispielhaft zu verstehen. Alternativ ist das längliche Element 52 beispielsweise als Platte ohne Längsschlitz oder ähnlich einer Leiter ausgebildet, wobei die Seitenholme der Leiter in der Längsführung 4 geführt werden.

In der dargestellten ersten Position steht das längliche Element 52 kaum gegenüber der Metallplatte 33 vor, so dass über das längliche Element 52 auch kein zusätzliches Drehmoment in den Sportschuh eingeleitet werden kann.

Die Figur 10 zeigt die Schuhsohle und die Kontaktvorrichtung mit dem länglichen Element 52 in einer zweiten Position, in der dieses stärker gegenüber der Metallplatte 33 vorsteht. In der dargestellten zweiten Position kann über das längliche Element 52 ein stärkeres Drehmoment zum Lösen der Metallplatte von einer entsprechenden magnetisch wirksamen Metallplatte in einem Sportbrett bereitgestellt werden.

Die Figur 1 1 zeigt die Metallplatte 33 der Figuren 7 bis 10 in einer perspektivischen Darstellung von oben, wobei die in die Metallplatte eingebrachte Längsführung 331 in Form einer Nut, das als Platte ausgebildete längliche Element 52 und auch das Feststellelement 6 dargestellt sind. Die Figuren 12 und 13 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel einer in einen Sportschuh integrierten Kontaktvorrichtung. Die Ausgestaltung des länglichen Elements 51 und dessen Führung in einer Längsführung 4 folgt dabei identisch wie beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2, so dass auf die diesbezüglichen Ausführungen verwiesen wird. Der Unterschied zum Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 besteht in der Ausgestaltung der magnetisch wirksamen Metallplatte. So ist beim Ausführungsbeispiel der Figuren 12 und 13 nur eine Metallplatte 34 vorgesehen, die näherungsweise die Form eines Parallelogramms aufweist.

Die Metallplatte 34 ist in die Schuhsohle 2 eingesetzt. Dabei kann vorgesehen sein, dass sich über der Metallplatte 33 und über die Schuhsohle insgesamt eine dünne Schutzschicht erstreckt, die die Oberfläche der Metallplatte 33 und die Schuhsohle bedeckt.

Bei einer entsprechend einem Parallelogramm geformten Metallplatte 34, die in den Sportschuh 1 eingesetzt ist, weist auch das Sportbrett 10 eine magnetisch wirksame Metallplatte 14 auf, die in entsprechender Weise und bevorzugt mit den gleichen Abmessungen geformt ist wie die magnetisch wirksame Metallplatte 34 der Schuhe. Wie bereits erläutert, handelt es sich bei der Metallplatte 14 des Sportbretts 10 beispielsweise um einen Permanentmagneten und bei der Metallplatte 34 des Sportschuhs um eine nicht permanent magnetisierte Metallplatte, oder umgekehrt.

Gemäß der Figur 15 ist die magnetisch wirksame Metallplatte 14 mit angeschrägten Seitenflächen 141 versehen, so dass sie nach Einsatz in das Sportbrett 10 sicher in diesem angeordnet ist. Die Seitenkanten 141 verjüngen sich dabei Richtung zur Brettoberfläche, so dass nach Einsatz der Metallplatte 14 in eine rechteckige Aussparung im Sportbrett 10 der Spalt zwischen der Metallplatte 14 und der Seitenwand der rechteckigen Aussparung zur Brettoberfläche zunimmt. Nach Füllen dieses Spaltes beispielsweise durch einen Kunstharz ist die Metallplatte 14 fest in das Sportbrett 10 integriert. Der Konus der Seitenflächen beträgt beispielsweise ca. 3° bis 10°, beispielsweise 4°, wobei der angegebene Winkel die Abweichung von der Senkrechten zur Brettoberfläche angibt.

Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist und verschiedene Modifikationen und Verbesserungen vorgenommen werden können, ohne von den hier beschriebenen Konzepten abzuweichen. Beispielsweise können die magnetisch wirksamen Metallplatten mit anderer Form und anderer Zahl vorgesehen sein. Des Weiteren kann das längliche Element, das in mindestens einer Längspositionen gegenüber der mindestens einen Metallplatte in Längsrichtung vorsteht, auf vielfache Weise ausgebildet sein. Neben einer Ausbildung als Platte kommt beispielsweise eine Ausbildung als länglicher Stift infrage.

Es wird darauf hingewiesen, dass beliebige der beschriebenen Merkmale separat oder in Kombination mit beliebigen anderen Merkmalen eingesetzt werden können, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Offenbarung dehnt sich auf alle Kombinationen und Unterkombinationen eines oder mehrerer Merkmale aus, die hier beschrieben werden und umfasst diese. Sofern Bereiche definiert sind, so umfassen diese sämtliche Werte innerhalb dieser Bereiche sowie sämtliche Teilbereiche, die in einen Bereich fallen.