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Patent Searching and Data


Title:
COOLING DEVICE FOR STORAGE CONTAINERS HAVING LIQUID FOODSTUFFS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/074038
Kind Code:
A1
Abstract:
In a cooling device (10) having a coolable storage space (15) for storing a plurality of storage containers (11, 12, 13, 14) having liquid foodstuffs to be made available for dispensing to a beverage dispensing device connected to the cooling device, two or more receiving compartments (21, 22, 23, 24) are provided, each of which receives one pump module (30, 30', 30a, 30a', 30a", 30a'") which is used to pump liquid foodstuff of a foodstuff type allocated to the relevant pump module to a beverage dispensing device connected to the cooling device.

Inventors:
WENIGER STEFAN REMO (CH)
Application Number:
PCT/EP2020/078468
Publication Date:
April 22, 2021
Filing Date:
October 09, 2020
Export Citation:
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Assignee:
FRANKE KAFFEEMASCHINEN AG (CH)
International Classes:
B67D1/08; A47J31/44; F25D31/00
Domestic Patent References:
WO2017137204A12017-08-17
Foreign References:
US20100005903A12010-01-14
US4566287A1986-01-28
EP2987435A12016-02-24
US5190188A1993-03-02
US6237810B12001-05-29
Attorney, Agent or Firm:
LEMCKE, BROMMER & PARTNER PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Kühlvorrichtung mit einem kühlbaren Vorratsraum (15) zur Lagerung von mehreren Vorratsbehältern (11 , 12, 13, 14) mit flüssigen Lebensmitteln und mit zwei oder mehr Aufnahmebuchten (21 , 22, 23, 24) zur Aufnahme jeweils eines Pumpenmoduls (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) zur Förderung flüssi gen Lebensmitteins einer dem betreffenden Pumpenmodul (30, 30’, 30a,

30a’, 30a“, 30a“‘ ) jeweils zugeordneten Lebensmittelart zu einer an die Kühlvorrichtung (10) angeschlossenen Getränkeausgabevorrichtung.

2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 , bei der die Aufnahmebuchten (21 , 22, 23, 24) an einer Vorderseite eine Öffnung zum Einführen eines Pumpenmoduls (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) und an einer der Öffnung abgewandten Sei te ein oder mehrere hydraulische und/oder elektrische Steckanschlüsse (36, 37) aufweisen, über die jeweils mit an einer Rückseite (33) des eingeführten Pumpenmoduls (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) angeordneten und entspre chend positionierten Gegenstücken eine hydraulische und/oder elektrische Verbindung des eingeführten Pumpenmoduls (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) mit der Kühlvorrichtung (10) gebildet wird.

3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der innerhalb des kühlbaren Vorratsraums (15) ein Gestellrahmen (20) mit Einschubfächern (21 , 22, 23, 24) für die Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) angeordnet ist und die Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a‘“ ) als Einschubmodu- le ausgebildet sind.

4. Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der jedes der Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) frontseitig je mindes tens einen als Produktanschluss dienenden Anschluss (35) für eine mit ei nem zugeordneten Vorratsbehälter (11 , 12, 13, 14, 13‘, 13“, 13‘“) verbindba re, flexible Ansaugleitung (34‘) aufweist.

5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4, bei der jedes der Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) frontseitig je mindestens einen zweiten, als Reini gungsanschluss ausgebildeten Anschluss (35) aufweist, mit dem die dem je- weiligen Pumpenmodul (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) zugehörige flexible Ansaugleitung (34‘) statt mit einem Vorratsbehälter (11 , 12, 13, 14, 13‘, 13“, 13‘“) verbunden werden kann, um eine Schleife zu bilden, wobei der zweite Anschluss (35) zur Rückseite (33) des Pumpenmoduls (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) geführt und dort mit einer Reinigungsflüssigkeitszuleitung (61) verbunden ist, insbesondere bei der die Reinigungsflüssigkeitszuleitung (61) über einen an der Rückseite (33) des jeweiligen Pumpenmoduls (30, 30’,

30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) befindlichen hydraulischen Steckanschluss zu einer an die Kühlvorrichtung (10) angeschlossenen Reinigungsvorrichtung (60) ge führt ist, welche das jeweilige Pumpenmodul (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘

) zur Durchführung eines Reinigungsvorgangs mit Reinigungsflüssigkeit ver sorgt.

6. Kühlvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, bei zumindest eines der Pumpen- module (30, 30‘) frontseitig zwei Produktschlüsse (34, 34a) für mit separaten Vorratsbehältern (11 , 12, 13, 14, 13‘, 13“, 13‘“) verbindbare Ansaugleitun gen (34‘) und zwei Reinigungsanschlüsse aufweist, wobei die Reinigungsan schlüsse innerhalb des Pumpenmoduls (30, 40) parallelgeschaltet sind und die beiden Produktanschlüsse (34) über eine Ventilanordnung (511) wahl weise mit einer Pumpe (51) des Pumpenmoduls (30, 40) verbindbar sind.

7. Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der jedes der Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) rückseitig mindestens einen hydraulischen Steckanschluss (36) aufweist, der jeweils mit einem an einer Rückseite der Aufnahmebuchten (21 , 22, 23, 24) angeordneten und entsprechend positionierten Gegenstück eine hydraulische Verbindung zu je einer innerhalb der Kühlvorrichtung (10) verlegten Getränkeleitung (16a) für das jeweils zu fördernde flüssige Lebensmittel bildet.

8. Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der jedes der Pumpenmodule (30, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) einen über die Kühlvorrich tung (10) auslesbaren Code aufweist, welcher die dem Pumpenmodul (30, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) zugeordnete Lebensmittelart angibt, und die Kühl vorrichtung (10) ausgebildet ist, die von dem jeweiligen Pumpenmodul (30, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) ausgelesene Lebensmittelart an die angeschlossene Getränkeausgabevorrichtung zu melden, vorzugsweise, bei der die Kühlvor richtung (10) ausgebildet ist, zusätzlich den aktuellen Betriebszustand der Pumpenmodule (30, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) zu melden.

9. Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der zumin dest eines der Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) eine Pumpe (51), eine saugseitig der Pumpe (51) in die Pumpenzuleitung (513) einmün dende Gaszuführleitung (516, 516‘), sowie ein in Förderrichtung hinter der Pumpe (51) angeordnetes Gegendruckelement (53) aufweist, über welches von der Pumpe (51) angesaugtes Fluid in Richtung der an die Kühlvorrich tung (10) angeschlossenen Getränkeausgabevorrichtung gefördert wird.

10. Kühlvorrichtung nach Anspruch 9, bei der als Gegendruckelement (53) eine Drossel oder ein statischer Mischer, insbesondere Wendelmischer verwendet wird, insbesondere, bei der als Pumpe (51 ) eine Zahnradpumpe verwendet wird.

11 . Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, bei der in der Gaszu führleitung (516, 516‘) ein Gasdosierventil (517), insbesondere ein getakte tes Schließventil, zur Dosierung von dem flüssigen Lebensmittel zugeführtem Gas angeordnet ist.

12. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , mit einem Hochdruck anschluss (311 ) zum Anschluss eines außerhalb der Kühlvorrichtung ange ordneten Gasdruckbehälters, in welchem Gas unter Druck gespeichert ist, einen eingangsseitig mit dem Hochdruckanschluss (311 ) verbundenen Druckminderer (312), welcher ausgebildet ist, das Gas bis zu einem Druck nahe des Umgebungsdrucks, insbesondere weniger als 0,5 bar, weiter be vorzugt weniger als 100 mbar über dem Umgebungsdruck, zu entspannen, und welcher ausgangsseitig mit der in die Pumpenzuleitung (513) münden den Gaszuführleitung (516, 516‘) verbunden ist, um das entspannte Gas dem angesaugten Getränk saugseitig der Pumpe (51) zuzuführen.

13. Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer Steu erschnittstellenschaltung (37) zum Anschluss einer der externen Getränke- ausgabevorrichtung zugeordneten Steuerung, über welche die Pumpenmodu- le (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) ansteuerbar sind.

14. Anordnung aus einer Kühlvorrichtung nach einem der vorangehenden An- Sprüche und einer an die Kühlvorrichtung (10) angeschlossenen Reinigungs vorrichtung (60), welche die einzelnen Pumpenmodule (30, 30’, 30a, 30a’, 30a“, 30a“‘ ) der Kühlvorrichtung (10) über separate, an ein Anschlussfeld (320) der Kühlvorrichtung (10) angeschlossene Reinigungsflüssigkeitszulei tungen (61) zur Durchführung von Reinigungsvorgängen mit Reinigungsflüs- sigkeit versorgt.

15. Anordnung nach Anspruch 14, bei der die Reinigungsvorrichtung (60) einen Reinigungsmittelvorratsbehälter (63) mit Reinigerkonzentrat, einen Mischbe hälter (62) zum Anmischen einer Reinigungsflüssigkeit aus Reinigerkonzent- rat und Wasser, einen über ein Absperrventil (66, 69) mit dem Mischbehälter

(62) verbindbaren Wasserzulauf (68), eine Dosierpumpe (64) zum dosierten Fördern von Reinigerkonzentrat aus dem Reinigungsmittelvorratsbehälter

(63) in den Mischbehälter (62), sowie mehrere, mit dem Mischbehälter (62) verbundene und über getrennte Auslassventile (72a, 72b, 72c, 72d) separat aktivierbare Auslassanschlüsse aufweist, die mit den Reinigungsflüssigkeits zuleitungen (61) der Kühlvorrichtung (10) verbunden sind.

Description:
Kühlvorrichtung für Vorratsbehälter mit flüssigen Lebensmitteln

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung zur Lagerung von mehre ren Vorratsbehältern mit flüssigen Lebensmitteln, die an einer an die Kühlvor richtung angeschlossenen Getränkeausgabevorrichtung zur Ausgabe bereitge stellt werden sollen.

Bei Getränkeausgabeautomaten zur Ausgabe von heißen und kalten Getränken erfolgt häufig eine Ausgabe bzw. Beimischung von flüssigen Lebensmitteln, die gekühlt gelagert werden müssen. Dies trifft insbesondere bei Kaffeevollautoma ten zu, die neben frisch gebrühten Kaffeegetränken auch Milch oder milchhaltige Getränke ausgeben. So wird beispielsweise bei einem Cappuccino oder Latte Macchiato dem frisch gebrühten Kaffee aufgeschäumte Milch zugegeben. Die Lagerung der Milch muss hierbei in einem Kühlraum erfolgen, damit die Milch nicht verdirbt.

Bei Kaffeevollautomaten für die Verwendung im Gastronomiebereich ist be kannt, die Milch in einer separaten, als Beistellgerät ausgebildeten Kühleinheit aufzubewahren. Ein solches Beistellgerät für zwei oder mehr Vorratsbehälter ist beispielsweise in der WO 2017 137204 A1 gezeigt. An das Gerät können zwei Kaffeevollautomaten angeschlossen werden. Hierzu sind in dem Beistellgerät zwei Milchpumpen verbaut, mit denen Milch aus je einem der Vorratsbehälter zu dem jeweils angeschlossenen Kaffeevollautomaten gefördert werden kann.

Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine Kühlvorrichtung der eingangs genannten Art flexibler einsetzbar zu machen und die Getränke vielfalt, die über ein solches Gerät bereitgestellt werden kann, zu erweitern.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Aus gestaltungen sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen. Darüber hinaus wird eine Anordnung mit einer derartigen Kühlvorrichtung und einer an diese angeschlossenen Reinigungsvorrichtung angegeben. Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung besitzt einen kühlbaren Vorratsraum zur Lagerung von mehreren Vorratsbehältern mit flüssigen Lebensmitteln sowie zwei oder mehr Aufnahmebuchten zur Aufnahme jeweils eines Pumpenmoduls zur Förderung flüssigen Lebensmittels einer dem betreffenden Pumpenmodul jeweils zugeordneten Lebensmittelart zu einer an die Kühlvorrichtung ange schlossenen Getränkeausgabevorrichtung. Wesentlich ist somit eine modulare Ausführung der Pumpenmodule, die in entsprechend hierfür ausgestaltete Auf nahmebuchten eingesetzt werden können. Außerdem ist wesentlich, dass die Pumpenmodule, die in der Kühlvorrichtung verbaut und betrieben werden kön nen, jeweils nur einer Lebensmittelart zugeordnet sind. Somit können Pumpen module für unterschiedliche Lebensmittelarten in der Kühlvorrichtung flexibel kombiniert und betrieben werden. Es wird verhindert, dass ein Pumpenmodul mit unterschiedlichen Lebensmittelarten in Kontakt kommt, da dies zu einer ge schmacklichen Beeinträchtigung führen könnte. Als Lebensmittelarten können unter anderem Milch und kalt extrahierter, gekühlter Kaffee gelagert und bereit gestellt werden.

Die Aufnahmebuchten der Kühlvorrichtung sind vorzugsweise derart ausgeführt, dass sie an einer Vorderseite eine Öffnung zum Einführen eines Pumpenmoduls und in einer der Öffnung abgewandten Seite ein oder mehrere hydraulische und/oder elektrische Steckanschlüsse aufweisen, über die jeweils mit an einer Rückseite des eingeführten Pumpenmoduls angeordneten und entsprechend positionierten Gegenstücken eine hydraulische und/oder elektrische Verbindung des eingeführten Pumpenmoduls mit der Kühlvorrichtung gebildet wird. Die Pumpenmodule können somit einfach von vorne in die Aufnahmebucht einge setzt werden und es erfolgt ein selbsttätiger Anschluss des Pumpenmoduls, in dem entsprechende elektrische bzw. hydraulische Steckanschlüsse an Pum penmodul und Aufnahmebucht verbunden werden. Die hydraulischen Steckan schlüsse weisen vorzugsweise einen Schnellverschluss auf, sodass bei ent nommenen Pumpenmodul die jeweiligen Anschlüsse verschlossen sind.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Kühlvorrichtung ist innerhalb des kühl baren Vorratsraums ein Gestellrahmen mit Einschubfächern für die Pumpenmo dule angeordnet und die Pumpenmodule sind als Einschubmodule ausgebildet. Dies ermöglicht eine besonders einfache Installation und eine schnelle und un- problematische Aufrüstung der Kühlvorrichtung mit weiteren oder alternativen Pumpenmodulen. Die Unterbringung der Pumpenmodule im gekühlten Bereich verhindert, dass in Pumpe und Leitungen zwischen einzelnen Produktbezügen gegebenenfalls verbliebene Lebensmittelreste verderben und verlängert die Zyk len, in denen eine automatische Reinigung der Pumpenmodule durchzuführen ist.

Insbesondere ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass je des der Pumpenmodule frontseitig mindestens einen als Produktanschluss aus gebildeten ersten Anschluss für eine mit einem zugeordneten Vorratsbehälter verbindbare, flexible Anschlussleitung aufweist. Der Produktanschluss für das zu fördernde Lebensmittel befindet sich somit auf der für den Benutzer zugäng lichen Vorderseite des Pumpenmoduls, sodass das Pumpenmodul sehr einfach mit einem in dem Vorratsraum gelagerten Vorratsbehälter verbunden werden kann.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung besitzt jedes der Pumpenmodule frontsei tig außerdem mindestens je einen als Reinigungsanschluss ausgebildeten zwei ten Anschluss, mit dem die dem jeweiligen Pumpenmodul zugehörige flexible Ansaugleitung statt mit einem Vorratsbehälter verbunden werden kann, um eine Schleife zu bilden. Dieser Reinigungsanschluss ist hierbei zur Rückseite des Pumpenmoduls geführt und dort mit einer Reinigungsflüssigkeitszuleitung ver bunden. Auf diese Weise kann, indem die Ansaugleitung vom Vorratsbehälter abgenommen und mit dem zweiten Anschluss verbunden wird, ein Reinigungs vorgang des betreffenden Pumpenmoduls durchgeführt werden, wobei gleichzei tig die Ansaugleitung mit gereinigt wird.

Des Weiteren kann zumindest eines der Pumpenmodule frontseitig mit zwei Produktanschlüsse für mit separaten Vorratsbehältern verbindbare Ansauglei tungen und zwei Reinigungsanschlüsse ausgestattet sein, wobei die Reini gungsanschlüsse innerhalb des Pumpenmoduls parallelgeschaltet sind und die beiden Produktanschlüsse über eine Ventilanordnung wahlweise mit einer Pum pe des Pumpenmoduls verbindbar sind. Dies ermöglicht eine gesteuerte Um schaltung von einem Vorratsbehälter auf den anderen sogar während der Lauf zeit einer Produktzubereitung. Somit braucht die Produktzubereitung nicht un terbrochen zu werden, wenn einer der Vorratsbehälter leer ist. Stattdessen kann an das Bedienpersonal eine Leermeldung ausgegeben werden, den leeren Be hälter auszutauschen. Besonders im Selbstbedienbereich kann dies vorteilhaft sein, da nach einer Leermeldung für den ersten angeschlossenen Vorratsbehäl ter der Produktbezug über den zweiten angeschlossenen Vorratsbehälter ge währleistet bleibt und ausreichend Zeit zum Austausch bzw. Auffüllen zur Verfü gung steht, ohne dass die Getränkeausgabevorrichtung außer Betrieb genom men oder ein betreffender Produktbezug am Gerät gesperrt werden müsste.

Bevorzugt ist die Reinigungsflüssigkeitszuleitung hierbei über ein an der Rück seite des jeweiligen Pumpenmoduls befindlichen hydraulischen Steckanschluss zu einer an die Kühlvorrichtung angeschlossenen Reinigungsvorrichtung ge führt, welche das jeweilige Pumpenmodul zur Durchführung eines Reinigungs vorgangs mit Reinigungsflüssigkeit versorgt. Ein hydraulischer Steckanschluss an der Rückseite des Pumpenmoduls ermöglicht eine einfache Entnahme bzw. Installation des Pumpenmoduls. Über eine extern an die Kühlvorrichtung ange schlossene Reinigungsvorrichtung kann eine betriebssichere und hygienische Reinigung aller Pumpenmodule sichergestellt werden, wobei der Lebensmittel bereich der Kühlvorrichtung von der Reinigungsvorrichtung räumlich getrennt bleibt, sodass eine versehentliche Kontamination von Lebensmitteln mit Reini gungsflüssigkeit ausgeschlossen ist.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann außerdem vorgesehen sein, dass jedes der Pumpenmodule rückseitig mindestens einen hydraulischen Steckan schluss mit Schnellverschluss aufweist, der jeweils mit einem an der Rückseite der Aufnahmebuchten angeordneten und entsprechend positionierten Gegenpart eine hydraulische Verbindung zu je einer innerhalb der Kühlvorrichtung verleg ten Getränkeleitung für das jeweils zu fördernde flüssige Lebensmittel bildet.

Ein solcher Steckanschluss mit Schnellverschluss ermöglicht eine einfache Ent nahme und Installation der Pumpenmodule. Über die innerhalb der Kühlvorrich tung verlegten Getränkeleitungen werden beim Einbau der Kühlvorrichtung die Pumpenmodule mit der bzw. den angeschlossenen Getränkeausgabevorrichtun gen verbunden.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist jedes der Module einen über die Kühlvorrichtung auslesbaren Code auf, welcher die dem Pumpenmodul zugeordnete Lebensmittelart angibt. Ein solcher Code kann z.B. in Form eines RFID-Chips oder eines optisch lesbaren Strich- oder Blockcodes angebracht sein. Die Kühlvorrichtung ist hierbei ausgebildet, die von dem jeweiligen Pum penmodul ausgelesene Lebensmittelart an die angeschlossene Getränkeausga bevorrichtung zu melden. Hierdurch wird erreicht, dass die Steuerung der Ge tränkeausgabevorrichtung die Information erhält, welche Pumpenmodule in der angeschlossenen Kühlvorrichtung verbaut sind und welche Arten von Lebens mittel somit zur Getränkeausgabe bzw. Beimischung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Kühlvorrichtung zusätzlich den je weils aktuellen Betriebszustand der Pumpenmodule an die angeschlossene Ge tränkeausgabevorrichtung meldet, beispielsweise, ob ein Lebensmittel leer ist und der betreffende Vorratsbehälter ausgetauscht werden muss oder ob an ei nem der Pumpenmodule eine Störung vorliegt.

Eine Getränkeart kann beispielsweise Milch sein. Nachdem die Steuerung einer angeschlossenen Getränkeausgabevorrichtung die Information erhält, dass ein Pumpenmodul für Milch angeschlossen ist, können über die Getränkeausgabe vorrichtung Milch oder milchhaltige Getränke sowie Getränke mit Milchschaum angeboten und ausgegeben werden. Eine weitere Lebensmittelart könnte kalt extrahierter Kaffee sein. Erhält die Steuerung einer angeschlossenen Getränke ausgabevorrichtung die Information, dass ein Pumpenmodul für kalt extrahierten Kaffee vorhanden ist, so kann dieser als zusätzliche Getränkevariante an der Getränkeausgabevorrichtung angeboten und ausgegeben werden. Eine Erken nung der verfügbaren Getränkearten anhand eines Codes der Pumpenmodule ermöglicht somit einen einfachen Plug-and-Play-Betrieb.

Die Pumpenmodule umfassen jeweils eine Pumpe für das ihnen zugeordnete Medium. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist zumindest eines der Pumpenmodule neben einer Pumpe eine saugseitig der Pumpe in die Pumpen zuleitung einmündende Gaszuführleitung sowie ein in Förderrichtung hinter der Pumpe angeordnetes Gegendruckelement auf, über welches von der Pumpe angesaugtes Fluid in Richtung der an die Kühlvorrichtung angeschlossenen Ge tränkeausgabevorrichtung gefördert wird. Über die Gaszuführleitung wird von der Pumpe zusätzlich Gas mit angesaugt, sodass ein Lebensmittel-Gas- Gemisch entsteht. Das Gegendruckelement führt zu einer Druckerhöhung in der Pumpe. Hierdurch wird in der Pumpe aus dem Lebensmittel/Gas-Gemisch ein Schaum erzeugt. Dies kann beispielsweise zur Ausgabe von Milchschaum ge- nutzt werden. Ebenso ist es möglich, andere Getränkearten wie etwa kalt extra hierten Kaffee mit einem Gas aufzuschäumen. Als Gas kann beispielsweise (Umgebungs-)Luft oder Stickstoff verwendet werden.

Als Gegendruckelement kann entweder eine Engstelle, also eine Querschnitts verengung und anschließende Erweiterung, wie etwa eine Blende oder Drossel, zum Einsatz kommen. Das Gegendruckelement kann auch durch einen einfa chen Druckschlauch mit verringertem Innenquerschnitt gebildet werden. Bevor zugt im Rahmen der Erfindung ist jedoch die Verwendung eines Mischers, ins besondere eines statischen Wendelmischers, der keine Querschnittsverengung aufweist, sondern durch mehrfache Richtungsänderung als Fließwiderstand wirkt. Außerdem bewirkt ein solcher Mischer eine mehrfache Aufteilung und Zu sammenführung des mit Gas angereicherten Flüssigkeitsstroms in mehrere Teil ströme, sodass eine weitere Durchmischung und Verfeinerung des cremeartigen Lebensmittel/Gas-Gemischs erzielt wird. Eine weitere Form eines im Rahmen der Erfindung geeigneten Fließwiderstands ist ein sogenanntes Widerstands durchlasselement, welches aus einer Vielzahl labyrinthartig verzweigter Strö mungswege gebildet wird und ebenfalls eine mehrfache Aufteilung des Flu idstroms in Teilströme, Zusammenführung und erneute Aufteilung bewirkt.

Als Pumpe kommt insbesondere eine Zahnradpumpe in Betracht. Es hat sich herausgestellt, dass mit diesem Pumpentyp die beste feincremige bzw. schaum artige Konsistenz gelingt. Dies mag an einer besonders gründlichen Durchmi schung des Lebensmittel/Gas-Gemisches durch die Zahnräder der Pumpe lie gen.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die zugeführte Gasmen ge mithilfe eines Gasdosierventils dosiert werden. Als Gasdosierventil kann bei spielsweise ein einfaches Nadelventil dienen, mit dem die Luftmenge durch Ein stellen der Ansaugöffnung dosiert werden kann. Bevorzugt im Rahmen der vor liegenden Erfindung wird jedoch ein getaktetes Schließventil, gegebenenfalls in Kombination mit einer festen Blende, verwendet, welches in rascher Folge öffnet und schließt und somit die Ansaugöffnung freigibt und wieder verschließt. Zur Dosierung kann in diesem Fall das Tastverhältnis, also das Verhältnis zwischen der Öffnungszeit und der Wiederholperiode, verändert werden. Somit ist das Gasdosierventil im Mittel kürzer oder länger geöffnet, um weniger bzw. mehr Gas beizumischen. Über die Gasmenge kann insbesondere auch die Konsistenz des ausgegebenen Getränks verändert werden.

Soll einem oder mehreren Lebensmittelarten statt normaler Umgebungsluft ein Gas aus einem Gasdruckspeicher, etwa Stickstoff, beigemischt werden, so kann an der Kühlvorrichtung ein Hochdruckanschluss zum Anschluss eines außerhalb der Kühlvorrichtung angeordneten Gasdruckbehälters vorgesehen sein, in wel chem das Gas unter Druck gespeichert ist. In diesem Falle befindet sich an dem Hochdruckanschluss ein Druckminderer, welcher ausgebildet ist, das Gas bis zu einem Druck nahe des Umgebungsdrucks, insbesondere weniger als 0,5 bar, weiter bevorzugt weniger als 100 mbar, höchst bevorzugt weniger als 50 mbar über dem Umgebungsdruck zu entspannen. Über diesen Druckminderer ist der Hochdruckanschluss mit der in die Ansaugleitung mündenden Gaszuführleitung verbunden, um das entspannte Gas dem angesaugten Getränk saugseitig der Pumpe zuzuführen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist an der Kühlvorrichtung eine Schnittstellenschaltung vorgesehen, die zum An schluss einer der externen Getränkeausgabevorrichtung zugeordneten Steue rung ausgebildet ist. Über die Schnittstellenschaltung sind die Pumpenmodule ansteuerbar, sodass die Ausgabe flüssiger Lebensmittel von der Steuerung der Getränkeausgabevorrichtung steuerbar ist.

Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung eine Anordnung aus einer Kühlvorrichtung der vorstehend beschriebenen Art und einer an die Kühlvorrich tung angeschlossenen Reinigungsvorrichtung, welche die einzelnen Pumpen module der Kühlvorrichtung über separate, an einem Anschlussfeld der Kühlvor richtung angeschlossene Reinigungsflüssigkeitszuleitungen mit Reinigungsflüs sigkeit versorgt, wenn jeweils ein Reinigungsvorgang durchgeführt werden soll. Durch die externe Anordnung einer Reinigungsvorrichtung bleibt die Lebensmit tellagerung räumlich getrennt von der Aufbewahrung und Verarbeitung der Rei nigungschemikalien. Die einzelnen Pumpenmodule können einzeln, unabhängig voneinander oder alle zugleich gereinigt werden.

Die Funktion der Reinigungsvorrichtung liegt im Bereitstellen der erforderlichen Reinigungsflüssigkeit, wenn ein Reinigungsvorgang durchgeführt werden soll. In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Reinigungsvorrichtung einen Reinigungsmittelvorratsbehälter mit Reinigerkonzentrat und einen Mischbehälter zum Anmischen der Reinigungsflüssigkeit aus Reinigerkonzentrat und Wasser. Der Mischbehälter kann hierzu über ein Absperrventil mit einem Wasserzulauf verbunden werden. Die Dosierpumpe fördert Reinigerkonzentrat aus dem Reini gungsmittelvorratsbehälter in den Mischbehälter. Über mehrere mit dem Misch behälter verbundene Auslassventile können verschiedene Auslassanschlüsse, die mit den Reinigungsflüssigkeitszuleitungen der Kühlvorrichtung verbunden sind, separat aktiviert werden.

Vorzugsweise besitzt die Reinigungsvorrichtung mindestens einen Durchfluss messer zur Bestimmung der Menge an in den Mischbehälter geförderten Reini gerkonzentrats und/oder Wassers. Weiter ist es vorteilhaft, wenn Wasserzulauf und Dosierpumpe über Schaltmittel schaltbar mit einer Zuleitung zum Mischbe hälter verbindbar sind, in der sich der Durchflussmesser befindet. Dieser kann somit sowohl zur Dosierung der Reinigerkonzentrats als auch der Wassermenge dienen. Des Weiteren kann ein zweiter Durchflussmesser in der Auslassleitung des Mischbehälters vorgesehen sein, mit dem die Menge pro Reinigungszyklus abgegebener Reinigungsmittellösung bestimmt werden kann.

Weitere Vorteile und Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der nachfol genden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Figuren. Es zei gen

Figur 1 eine Ansicht einer Kühlvorrichtung mit Lebensmittelbehältern und Pumpenmodulen,

Figur 2 einen in der Kühlvorrichtung von Figur 1 verbauten Gestellrahmen mit insgesamt vier Einschubfächern für Pumpenmodule,

Figur 3 ein in der Kühlvorrichtung von Figur 1 verwendetes Pumpenmodul,

Figur 4 ein Wasserlaufschema einer Kühlvorrichtung mit vier Pumpenmodulen und Figur 5a einen vergrößerten Ausschnitt eines Pumpenmoduls aus Figur 4 mit einem Medienanschluss,

Figur 5b ein alternatives Pumpenmodul mit zwei Medienanschlüssen,

Figur 6 einen vergrößerten Ausschnitt der Reinigungsvorrichtung aus Figur 4.

In Figur 1 ist beispielhaft eine als Kühlschrank ausgebildete Kühlvorrichtung 10 mit einem gekühlten Vorratsraum 15 und vier darin gelagerten Vorratsbehältern 11 , 12, 13, 14 für flüssige Lebensmittel gezeigt. Die Behälter 11 , 12 sind mit Deckel verschlossene, transparente Kunststoffbehälter, die mit Flüssigkeiten befüllt werden können. Bei dem Behälter 13 handelt es sich um einen Einweg behälter in der Art einer Bag-in-Box-Verpackung, also eines in einem Karton gehaltenen Schlauchbehälters. Als Behälter 14 ist beispielhaft eine Art Kunst stoffkanister („Gallone“) gezeigt. Selbstverständlich können verschiedene Behäl tertypen beliebig kombiniert werden, z. B. alle Behälter können als Bag-in-Box oder als befüllbare Kunststoffbehälter ausgeführt sein.

Im oberen Bereich des Kühlschranks 10 ist ein Gestellrahmen 20 eingebaut ist. In Figur 1 sind in den Gestellrahmen zwei Pumpenmodule 30, 30‘ in Aufnahme buchten eingesetzt, zwei weitere Aufnahmebuchten sind unbelegt und mit Leer blenden verschlossen. Grundsätzlich können die Pumpenmodule 30, 30‘ gleich artig aufgebaut sein. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Pumpenmo dule sich je nach Art des jeweils vorgesehenen Lebensmittels in ihrem Aufbau unterscheiden. Beispielsweise erkennt man in Figur 1 , dass die Pumpenmodule 30, 30‘ unterschiedliche frontseitige Anschlüsse aufweisen.

In Figur 2 ist der Gestellrahmen näher dargestellt, wobei wiederum unterschied liche Pumpenmodule 30, 30a eingesetzt sind. Der Gestellrahmen 20 besitzt ins gesamt vier Einschubfächer 21 , 22, 23, 24, die als Aufnahmebuchten zur Auf nahme der Pumpenmodule dienen. In die Einschubfächer 21 und 22 ist jeweils ein Pumpenmodul 30, 30a eingesetzt. Die Einschubfächer 23 und 24 sind leer gelassen und mit einer Blende 25a, 25b verschlossen, können jedoch bei Bedarf jederzeit auch mit einem Pumpenmodul belegt werden. Die als Einschubmodule ausgebildeten Pumpenmodule 30, 30a sowie die Blenden 25a, 25b sind jeweils mit einem Riegel 26 versehen, mit dem die Pumpenmodule 30, 30a bzw. Bien- den 25a, 25b im Gestellrahmen 20 verriegelt sind. Eine eigentlich vorhandene Fronttür des Kühlschranks 10 ist in Figur 1 zur besseren Übersichtlichkeit weg gelassen.

Das Pumpenmodul 30 ist in Figur 3 näher dargestellt. Das als Einschubmodul ausgebildete Pumpenmodul 30 besitzt ein Gehäuse 31 mit einer Gehäusefront seite 32 und einer Rückwand 33. An der Frontseite 32 befindet sich nebenei nander angeordnet zwei Produktanschlüsse 34, 34a an welche jeweils über ei nen entsprechenden Schlauchverbinder ein Ansaugschlauch 34‘, 34a‘ ange schlossen ist. Diese sind hier aus Übersichtlichkeitsgründen abgeschnitten, füh ren jedoch tatsächlich zu jeweils einem der im Kühlschrank untergebrachten Vorratsbehälter 11 -14. Außerdem befinden sich an der Frontseite 32 zwei über einander angeordnete Reinigungsanschlüsse 35, auf welche jeweils das entfern te, hier nicht dargestellte Ende des Ansaugschlauchs 34‘, 34a‘ zur Durchführung einer Reinigung bei Bedarf aufgesteckt oder -geschraubt werden kann. Die ge naue Funktion der Reinigungsanschlüsse 35, 35a wird später näher erläutert.

An der Rückwand 33 des Pumpenmoduls 30 ist ein elektrischer Steckan schluss 37 sowie ein hydraulischer Steckanschluss 36 angeordnet. Über den hydraulischen Steckanschluss 36 wird das von dem Pumpenmodul 30 geförderte flüssige Lebensmittel bereitgestellt. Über entsprechend positionierte Gegenstü cke an der Rückseite des Gestellrahmens 20 erfolgt ein elektrischer und hydrau lischer Anschluss des Pumpenmoduls 30 innerhalb des Kühlschranks 10.

In der Darstellung der Figur 3 ist eine Seitenwand des Gehäuses 31 des Pum penmoduls 30 entfernt und gibt einen Blick in das Innere des Pumpenmoduls 30 frei. Zu erkennen ist im oberen Bereich eine Pumpe 51 mit Pumpenmotor 51 a. Die Ansaugseite der Pumpe 51 ist mit den frontseitigen Anschlüssen 34 verbun den. Am Auslassanschluss 52 der Pumpe 51 befindet sich ein als Druckerhö hungselement dienender statischer Mischer 53, ein sogenannter Wendelmi scher. Die weiteren Bauteile des Pumpenmoduls sind in Figur 3 nur schematisch gezeigt. Der genaue Aufbau und die hydraulische Verschaltung der Komponen ten innerhalb der Pumpenmodule wird nachfolgend anhand der Figuren 4, 5a und 5b näher erläutert. Während das Pumpenmodul 30 wie erläutert zwei Produktanschlüsse 34, 34a mit jeweils zu einem Vorratsbehälter 13 führenden Ansaugschlauch 34‘, 34a‘ aufweist, sind bei dem zweiten in den Gestellrahmen in Figur 2 eingesetzten Pumpenmodul 30a jeweils nur ein Produktanschluss 34 und ein Reinigungsan schluss 35 zu erkennen.

Wie in Figur 2 gezeigt können wahlweise Pumpenmodule 30 mit zwei Produkt anschlüssen oder Pumpenmodule 30a mit nur einem Produktanschluss verwen det werden, wobei die betreffenden Module auch gemischt werden können. Während bei Pumpenmodulen 30a vom Typ mit nur einem Produktanschuss also nur ein Vorratsbehälter angeschlossen werden kann, können an Pumpenmodule 30 vom Typ mit zwei Produktanschlüssen dementsprechend zwei Vorratsbehäl ter angeschlossen werden. Über Umschaltventile innerhalb des Pumpenmoduls 30 kann in diesem Fall, wenn einer der angeschlossenen Vorratsbehälter leer ist, auf den anderen umgeschaltet werden. Entsprechend erkennt man ebenfalls an der Frontseite des Pumpenmoduls 30 zwei Reinigungsanschlüsse 35, 35a, auf die die Ansaugschläuche 34‘, 34a‘ zur Durchführung einer Reinigung aufge steckt werden können.

In Figur 4 ist der Aufbau und die hydraulische Verschaltung der Pumpenmodule innerhalb der Kühlvorrichtung 10 in Form eines sogenannten Wasserlaufsche mas gezeigt. In der Kühlvorrichtung 10 sind in diesem Fall insgesamt vier gleichartig aufgebaute Pumpenmodule 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ mit jeweils nur einem Produktanschluss 34 eingebaut. Jedes der Pumpenmodule ist saugseitig mit einem Vorratsbehälter 13, 13‘, 13“, 13‘“ verbunden, der jeweils als Einweg behälter in Form einer Bag-in-Box-Verpackung ausgestaltet ist. Die betreffende Ansaugleitung 34‘ ist mit dem frontseitigen Anschluss 34 des jeweiligen Pum penmoduls 30a, 30a‘, 30a“, 30a‘“ verbunden. Die Ansaugleitung 34‘ kann von dem jeweiligen Vorratsbehälter 13 im Bedarfsfall abgenommen und stattdessen mit dem zweiten frontseitigen Anschluss 35 verbunden werden, wenn nämlich ein Reinigungsvorgang durchgeführt werden soll. Dies ist durch eine gestrichel te Linie angedeutet. Zur Reinigung dient eine über entsprechende Zuführleitun gen 61 mit der Kühlvorrichtung 10 verbundene Reinigungsvorrichtung 60, deren Aufbau und Funktion weiter unten anhand von Figur 6 näher erläutert wird. Im oberen Bereich der Kühlvorrichtung sind verschiedene hydraulische An schlüsse 16 angeordnet, über die bis zu zwei externe Kaffeevollautomaten an die Kühlvorrichtung 10 angeschlossen werden können. Die Anschlüsse 16 um fassen einerseits hydraulische Anschlüsse für die von den Pumpenmodulen 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ kommenden Lebensmittelleitungen 16a, daneben einen An schluss für Kaltwasser 16b, der in nachfolgend zu erläuternder Weise zum Spü len der Pumpenmodule 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ mit Kaltwasser dient, sowie ei nem Heißwasseranschluss 16c, der zur Reinigungsvorrichtung 60 durchge schleift ist und über den Heißwasser vom Heißwasserbereiter eines angeschlos senen Kaffeevollautomaten für Reinigungsvorgänge bereitgestellt wird.

Das in Figur 5a als Ausschnitt vergrößerte Pumpenmodul 30a umfasst eine elektrische Pumpe 51 , die ansaugseitig über eine Ansaugleitung 511 mit dem Anschluss 34 verbunden ist. In der Ansaugleitung 511 befindet sich zwischen Anschluss 34 und Pumpe 51 ein Durchflussmesser 512, mit dem die angesaugte Fluidmenge bestimmt werden kann, sowie ein Schließventil 513, welches zu Be ginn eines Produktbezugs geöffnet und nach Beendigung des Produktbezugs geschlossen wird, um ein Rückfließen von Fluid am Anschluss 34 zu verhindern.

Über eine Auslassleitung 514 ist an der Druckseite der Pumpe 51 der als Ge gendruckelement dienende Wendelmischer 53 angeschlossen. Von diesem führt die Auslassleitung 514‘ zu dem rückseitigen Steckanschluss 36.

Außerdem mündet in die Ansaugleitung 511 zwischen dem Durchflussmes ser 512 und der Pumpe 51 eine Gaszuführleitung 516. In der Gaszuführlei- tung 516 befindet sich ein Gasdosierventil 517, eine feste Blende 518 und ein Rückschlagventil 519. Das Gasdosierventil 517 ist im Ausführungsbeispiel als getaktetes Luftventil, also als in schneller Folge, intermittierend öffnend und schließend betriebenes Schaltventil ausgeführt. Die Frequenz mit der das Luft ventil 517 betrieben wird, kann hierbei im Bereich zwischen etwa 10 und 30 Hz liegen. Das Rückschlagventil 519 dient lediglich dazu, ein Eindringen von Flüs sigkeit in die Luftzuführleitung 516 zu verhindern.

Von dem Luftventil 517 führt die Luftzuführleitung 516‘ zu einem pneumatischen Steckanschluss an der Rückwand 33 des Pumpenmoduls 30. Über diesen kann ein Gas wie etwa Stickstoff zugeführt werden. Zu diesem Zweck ist an der Kühl- Vorrichtung wie in Figur 4 gezeigt ein Hochdruckanschluss 311 vorgesehen. An diesen kann ein mit Stickstoff gefüllter Gasdruckbehälter, etwa eine herkömmli che Gasflasche mit ca. 200 bar Gasdruck, angeschlossen werden. Hierzu befin den sich außerhalb des Kühlschranks an dem Hochdruckanschluss 311 ein Druckminderer 312 und ein Schließventil 313. Der Druckminderer 312 ist im Ausführungsbeispiel so ausgeführt bzw. so eingestellt, dass er das unter Druck stehende Gas am Eingang auf einen Ausgangsdruck von lediglich 50 mbar re duziert, mit dem das Gas ansaugseitig der Pumpe über die Luftzuführleitung 516 in die Ansaugleitung 511 eingeleitet wird.

Bei einem Druckminderer (auch als Druckreduzierventil bezeichnet) wird der Ausgangsdruck auf einen Steuereingang zurückgeführt und sorgt über einen Druckaufnehmer dafür, dass das Druckventil bei Überschreiten des vorgegebe nen Sollausgangsdrucks sperrt, bei Unterschreiten wieder öffnet. Somit kann der Ausgangsdruck nicht über diesen voreingestellten Wert ansteigen. Als Druckaufnehmer kann hierbei ein Kolben oder eine Membran dienen.

An der Rückwand 33 des Pumpenmoduls 30 befinden sich außerdem noch zwei hydraulische Anschlüsse 521 und 522. Über den Anschluss 521 , der über einen Ventilblock 17 mit dem Kaltwasseranschluss 16b der Kühlvorrichtung 10 ver bunden ist, können die Luftzuführleitung 516 und das Rückschlagventil 519 ge spült werden.

Der rückwärtige Anschluss 522 ist innerhalb des Pumpenmoduls 30 zu dem frontseitigen Anschluss 35 durchverbunden. Außerhalb des Pumpenmoduls 30 führt eine Leitung zu dem Mehrfachanschluss 320, über den die von der Reini gungsvorrichtung 60 kommenden Reinigungsmittelzuleitungen 61 angeschlos sen sind.

Wie erläutert, wird zur Durchführung eines Reinigungsvorgangs der Ansaug schlauch 34‘ vom frontseitigen Anschluss 34 kommend an den zweiten An schluss 35 angeschlossen und so eine Schleife gebildet (gestrichelte Linie in Fig. 4). Von der Reinigungsvorrichtung 60 wird eine Reinigungsmittellösung 30 bereitgestellt. Das einlassseitige Ventil 513 wird geöffnet und die Pumpe 51 an geschaltet. Somit wird die von der Reinigungsvorrichtung 60 kommende Reini gungsmittellösung über die zu einer Schleife verbundene Ansaugleitung 34‘ an- gesaugt und über die Auslassleitung 514 bzw. die daran angeschlossene Ge tränkeleitung 16a in Richtung des externen Kaffeevollautomaten gefördert. Dort wird die Reinigungsmittellösung entweder an einem unter dem dortigen Geträn keauslass platzierten Auffangbehälter aufgefangen oder es wird ein Drainage ventil geöffnet und die Reinigungsmittellösung vor dem Getränkeauslass in Richtung eines Ablaufs abgeleitet. Wenn die Reinigung beendet ist, schaltet die Reinigungsvorrichtung auf Nachspülen um und stellt noch eine bestimmte Zeit lang frisches Wasser zum Nachspülen der Leitungen zur Verfügung.

Im Betrieb wird die Ansaugleitung jedes der Pumpenmodule 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ wie in Figur 4 gezeigt mit einem zugeordneten Vorratsbehälter 13, 13‘,

13“, 13‘“ verbunden. Über die Steuerschnittstelle der Kühlvorrichtung 10 kön nen die Pumpenmodule 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ von einer angeschlossenen Ge tränkeausgabevorrichtung, beispielsweise einem Kaffeevollautomaten, ange steuert werden, sodass gekühltes Getränk ausgegeben wird. Hierzu wird das betreffende Einlassventil 513 geöffnet und die Pumpe 51 in Betrieb gesetzt.

Wird gleichzeitig das Luftventil 517 betätigt und das Schließventil 313 am Gas anschluss 511 geöffnet, so wird von der Pumpe 51 Gas mit angesaugt. Über das Luftventil 517 kann die zugeführte Gasmenge dosiert werden. Die Pumpe 51 saugt somit ein Flüssigkeits/Gas-Gemisch an. Das Gegendruckelement 53 am Pumpenausgang bewirkt eine Druckerhöhung innerhalb der Pumpe 51. Dies führt zu einer Durchmischung des Flüssigkeits/Gas-Gemischs in der Pumpe 51 und erzeugt auf diese Weise ein feincremiges bzw. schaumartiges, mit Gas an gereichertes Fluid, das über die Ausgabeleitung 16a in Richtung der ange schlossenen Getränkeausgabevorrichtung gefördert wird, wo es an einem ent sprechenden Getränkeauslass ausgegeben oder einem Kaffeegetränk oder an derweitigen Getränk zugefügt werden kann.

In Figur 5b ist das Pumpenmodul 30 vom Typ mit zwei Produktanschlüssen 34, 34a dargestellt. Der Aufbau entspricht dem in Figur 5a gezeigten, mit dem Un terschied, dass jeder der beiden Produktanschlüsse 34, 34a mit einem Ventil 511 , 511 a versehen ist. Hinter den Ventilen 511 , 511 a sind die Leitungen über ein T-Stück mit der gemeinsamen Pumpenzuleitung 513 verbunden. Über die Steuerung wird sichergestellt, dass bei einem Produktbezug nur jeweils eines der Ventile 511 , 511 a geöffnet ist. Im Falle, dass einer der angeschlossenen Vorratsbehälter leer ist, kann auf den anderen Produkteingang umgeschaltet werden.

Außerdem sind wie bereits erläutert zwei Reinigungsanschlüsse 35, 35a vorge sehen. Diese sind innerhalb des Geräts über ein T-Stück parallelgeschaltet und mit dem rückseitigen Anschluss 522 durchverbunden. Im Falle eines Reini gungsvorgangs werden die beiden Ansaugschläuche 34‘, 34a‘ von ihrem jeweili gen Vorratsbehälter abgenommen und mit je einem der beiden Reinigungsan schlüsse 35, 35a verbunden. Die Reinigung läuft dann in der zuvor beschriebe nen Weise ab, wobei die beiden Ventile 511 , 511 a zum Spülen der Ansaug schläuche 34‘, 34a‘ nacheinander geöffnet werden können.

Als flüssige Lebensmittel, die in der Kühlvorrichtung 10 gelagert werden können, sind insbesondere Milch und kalt extrahiertes Kaffeegetränk vorgesehen. Milch aus einem ersten Vorratsbehälter kann als Milch oder Milchschaum ausgegeben werden. Kalt extrahiertes Kaffeegetränk - sogenannter Cold Brew Coffee - kann mit Gas angereichert als sogenannter Nitro Cold Brew Coffee ausgegeben wer den.

Wesentlich im Rahmen der Erfindung ist insbesondere, dass ein Pumpenmodul nur für eine Art von Lebensmittel vorgesehen ist. Jedes Pumpenmodul besitzt zu diesem Zweck einen Code, etwa einen RFID-Chip oder einen Barcode, der über einen entsprechenden Leser am Gestellrahmen 20 ausgelesen werden kann. Über die Steuerschnittstelle wird die entsprechende Information an die ange schlossene Getränkeausgabevorrichtung gemeldet, sodass die Information vor handen ist, welche Arten von flüssigen Lebensmitteln zur Verfügung stehen. Würden mit ein- und demselben Pumpenmodul unterschiedliche Lebensmittelar ten gefördert, so würde dies zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führen. Über unterschiedliche Anschlussformen an den Ansaugleitungen 34‘ der Pum- penmodule 30, 30a kann sichergestellt werden, dass nicht versehentlich ein fal scher, für das betreffende Pumpenmodul nicht vorgesehener Vorratsbehälter angeschlossen wird. Ein im Pumpenmodul verbauter RFI D-Chip hat den zusätz lichen Vorteil, dass Informationen über die Nutzungszeiten wie etwa Betriebs stunden, Anzahl Produktausgaben, Anzahl Reinigungszyklen etc. auf den RFI D zurückgeschrieben werden können, die dann im Wartungsfall abgerufen werden können. Durch Entriegeln der Riegel 26 kann jedes einzelne der Pumpenmodule nach vorne aus dem Gestellrahmen 20 herausgezogen werden. Beim Einsetzen eines Pumpenmoduls in eines der Einschubfächer des Gestellrahmens 20 werden die an der Rückseite der Pumpenmodule vorhandenen elektrischen und hydrauli schen Steckanschlüsse 37, 36, 520, 521 , 522 automatisch mit ihren entspre chenden, an der Rückseite des Gestellrahmens 20 bzw. des zugehörigen Ein schubfaches an entsprechender Position vorgesehenen Gegenstücken zusam mengeführt und bilden jeweils eine elektrische bzw. hydraulische Verbindung mit den innerhalb der Kühlvorrichtung verlegten Leitungen. So ist eine einfache Montage bzw. Austausch eines Pumpenmoduls möglich.

In Figur 6 ist die Reinigungsvorrichtung 60 vergrößert dargestellt. Sie umfasst einen Mischbehälter 62, in dem Reinigungsmittellösung angemischt wird. Zu diesem Zweck wird aus einem Reinigungsmittelbehälter 63 Reinigerkonzentrat in den Mischbehälter 62 gefördert. Hierzu dient eine an den Reinigungsmittelbe hälter 63 angeschlossene Dosierpumpe 64 sowie ein Durchflussmesser 65, mit dem die geförderte Konzentratmenge gemessen und dosiert werden kann. Au ßerdem kann der Durchflussmesser 65 als Leermeldesensor für das Reini gungskonzentrat dienen.

Hinter dem Durchflussmesser 65 befindet sich ein Umschaltventil 66, welches zum Einfüllen von Reinigerkonzentrat in den Mischbehälter 62 in die untere, in Figur 6 nicht gezeigte Schaltstellung gebracht wird. Anschließend wird das Um schaltventil 66 in seine obere, in Figur 6 gezeigte Schaltstellung gebracht. In dieser Schaltstellung kann in den Mischbehälter 62 Warmwasser vom Warm wasseranschluss 68 über das zu diesem Zweck geöffnete Ventil 69 in den Mischbehälter 62 eingefüllt werden. Über den Durchflussmesser 65 kann wiede rum die Menge an zugefülltem Warmwasser gemessen und dosiert werden, so- dass in dem Mischbehälter 62 eine Reinigungsmittellösung („Flotte“) vorgege bener Konzentration angemischt werden kann. Ein Rückschlagventil 67 zwi schen Dosierpumpe 64 und Durchflussmesser 65 verhindert, dass bei geöffne tem Ventil 69 Wasser in Richtung des Reinigungsmittelbehälters 63 strömen kann. Nachdem die Reinigungsmittellösung in dem Mischbehälter 62 angemischt wur de, ist die Reinigungsvorrichtung 60 betriebsbereit und kann die Reinigungsmit tellösung an den Reinigungsmittelleitungen 61 bereitstellen. Die Reinigungsmit tellösung wird über eine Entnahmeleitung 70 und einen zweiten Durchflussmes- ser 71 aus dem Mischbehälter 62 entnommen. Die zur Kühlvorrichtung 10 füh renden Reinigungsmittelleitungen 61 sind jeweils über ein Ventil 72a bis 72d mit dem zweiten Durchflussmesser 71 verbunden. Die Ventile 72a bis 72d sind hier bei zu einem Ventilblock 72 zusammengefasst. Zur Durchführung eines Reini gungsdurchlaufs eines der Pumpenmodule 30a, 30a‘, 30a“, 30a“‘ wird das be- treffende Ventil 72a bis 72d geöffnet, sodass mittels der Pumpe 51 des Pum penmoduls über die Reinigungsmittelleitung 61 Reinigungsmittellösung ange saugt werden kann. Anschließend wird nochmals mit warmen Wasser aus dem Warmwasseranschluss 68 nachgespült, indem das Ventil 69 geöffnet und das Umschaltventil 66 in seine obere Schaltstellung gebracht wird.