Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CURTAIN GLIDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/049123
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a curtain glider (3) for detachably fastening and moving drapes or sheer curtains in a curtain rail, said curtain glider comprising a head part (1), which can be guided on a running track of the curtain rail, wherein the head part has two upwardly tapering wing parts (4A, 4B), which can be elastically pressed together such that the head part (1) can be slipped from below into the longitudinal slit of a curtain rail. The wing parts (4A, 4B) extend from the head part (1) on both sides of the longitudinal axis (6) of the curtain glider (3), wherein the wing parts (4A, 4B) are connected exclusively laterally and respectively to a lateral crosspiece (2) of the head part (1). The invention further relates to a curtain glider (3) for detachably fastening and moving drapes or sheer curtains in a curtain rail, said curtain glider comprising a head part (1), which can be guided on a running track of the curtain rail, wherein a shank-like middle part (15), which can be guided out of a longitudinal slot of the running track of the curtain and which has a lower hook part (16) for receiving the drapes of the sheer curtains. The hook part (16) is configured in the shape of an eyelet or a loop, which with respect to the opening (17) of which extends in the running direction of the curtain glider (3), characterized in that the hook part (16) has a receiving element (21) and a plug-in element (22), wherein the receiving element (21) of a first curtain glider is configured such that axially in a running direction L of the curtain glider, the receiving element is able to receive a plug-in element (22) of a second curtain glider such that they are fitted inside one another.

Inventors:
WALBACH RAIMUND (DE)
Application Number:
PCT/EP2014/070237
Publication Date:
April 09, 2015
Filing Date:
September 23, 2014
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
MATEC PATENT TRADES UG (DE)
International Classes:
A47H15/02; A47H15/04
Domestic Patent References:
WO1999047032A11999-09-23
Foreign References:
GB2489485A2012-10-03
DE2216323A11973-10-18
DE1269784B1968-06-06
DE3707133A11988-09-15
EP2612576A22013-07-10
GB2477849A2011-08-17
EP2286697A12011-02-23
Attorney, Agent or Firm:
MEITINGER, THOMAS (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Vorhanggleiter (3) zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene, der Vorhanggleiter aufweisend ein Kopfteil (1), das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, wobei das Kopfteil zwei sich nach oben verjüngende Flügelteile (4A, 4B) aufweist, die derart elastisch

zusammendrückbar sind, dass das Kopfteil (1) von unten her in den Längsschlitz einer Vorhangschiene einschiebbar ist, wobei sich die Flügelteile (4A, 4B) aus dem Kopfteil (1) beidseitig zur Längsachse (6) des Vorhanggleiters (3) erstrecken, wobei die Flügelteile (4A, 4B), ausschließlich seitlich und jeweils mit einem Seitensteg (2) des Kopfteiles (1) verbunden sind.

2. Vorhanggleiter (3) nach Anspruch 1, wobei die Flügelteile (4A, 4B) bei

Zusammendrücken des Kopfteils aneinander vorbei bewegbar sind.

3. Vorhanggleiter (3) nach Anspruch 1 oder 2, wobei jedes der Flügelteile (4A, 4B) mit seiner Innenseite (5)dem jeweils anderen Flügelteil zugekehrt angeordnet ist.

4. Vorhanggleiter (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei jedes Flügelteil (4A, 4B) mit seiner Rückseite eine Ebene (7) ausbildet, die zu der Ebene (7) der Rückseite des anderen Flügelteils parallel ist.

5. Vorhanggleiter (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei jedes Flügelteil auf seiner Vorderseite ein sich nach oben verjüngendes Gleitelement (8) aufweist, das mit seiner Unterseite (9) ausbildet ist, auf der Vorhangschiene zu gleiten.

6. Vorhanggleiter (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei das

Gleitelement (8) eine Keilform, insbesondere eine abgerundete Keilform aufweist.

7. Vorhanggleiter (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Flügelteile (4A, 4B), im unteren Bereich und im oberen Bereich auf ihren einander zugekehrten Seiten (5)frei auskragend sind.

8. Vorhanggleiter (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelteile (4A, 4B) auf ihren voneinander abgewandten Vorderseiten jeweils eine sich nach unten verjüngende Schräge (10) ausbilden. 9. Vorhanggleiter (3), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene, der ein Kopfteil (1), das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, ein schaftartiges Mittelteil (15), das aus einem Längsschlitz der Laufbahn des Vorhanges herausführbar ist, und ein unteres Hakenteil (16) zur Aufnahme des Vorhanges oder Stores aufweist, wobei das Hakenteil (16) in Form einer Öse oder Schlaufe ausgebildet ist, die sich - bezüglich ihrer Öffnung (17) - in Laufrichtung L des Vorhanggleiters (3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenteil (16) ein Aufnahmeelement (21) und ein Einsteckelement (22) aufweist, wobei das

Aufnahmeelement (21) eines ersten Vorhanggleiters so ausgebildet ist, dass es in der Lage ist, ein Einsteckelement (22) eines zweiten Vorhanggleiters in einer axial in Laufrichtung L der Vorhanggleiter ineinander gesteckten Weise aufzunehmen.

10. Vorhanggleiter (3) nach Anspruch 9, wobei das Aufnahmeelement (21) dafür angepasst ist, ein Einsteckelement (22) entlang der gesamten Länge desselben aufzunehmen.

11. Vorhanggleiter (3) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei sich das

Aufnahmeelement (21) über die gesamte Breite B des Vorhanggleiters (3) erstreckt. 12. Vorhanggleiter (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei sich das

Einsteckelement (22) dem Aufnahmeelement (21) unmittelbar anschließt und sich über die Breite B des Vorhanggleiters (3) hinaus erstreckt.

13. Vorhanggleiter (3) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei das

Aufnahmeelement (21) und das Einsteckelement (22) eine Kontur aufweisen, die das Einschieben einer Transportschiene (20) durch eine Öffnung (17) des unteren Hakenteiles (16) ermöglicht.

14. Vorhanggleiter (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei das Kopfteil (1) ein vorderes Flügelteil (4A) und ein hinteres Flügelteil (4B) aufweist, wobei zumindest das vordere Flügelteil (4A) mit einem Drucköffner (14) ausgestattet ist, und wobei die Flügelteile derart elastisch zusammendrückbar sind, dass bei Druckausübung auf den Drücköffner (14) das Kopfteil (1) aus einem Längsschlitz einer Vorhangschiene nach unten hin herausnehmbar ist.

Description:
Vorhanggleiter

Die Erfindung betrifft in einem ersten Aspekt einen Vorhanggleiter zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene der ein Kopfteil, das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, aufweist.

Aus der DE 43 30 533 ist der oben genannte Vorhanggleiter bekannt. Insbesondere ist dort ein schaftartiges Mittelteil, das aus einem Längsschlitz der Laufbahn des Vorhanges herausführbar ist, und ein unteres Hakenteil zum Verbinden mit dem Vorhang oder dem Store aufweist, bekannt, wobei das Kopfteil sich nach oben verjüngt und wenigstens annähernd eine Flügelform aufweist, und wobei das Kopfteil derart elastisch zusammendrückbar ist, dass es von unten her in den Längsschlitz einer Vorhangschiene einschiebbar ist.

Durch einen Vorhanggleiter dieser Art wird die Handhabung erleichtert, insbesondere wird das beschwerliche Einfädeln der Gleiter in die Laufbahn einer Vorhangschiene erleichtert bzw. kann gegebenenfalls vollständig entfallen.

Dies kann etwa durch ein elastisches Kopfteil in Kegelform oder Keilform erreicht werden, das bei dessen elastischem Zusammendrücken von unten her in den

Längsschlitz einer Vorhangschiene einschiebbar ist. Auf diese Weise lassen sich die Vorhanggleiter an einer beliebigen Stelle von unten her in den Längsschlitz der Vorhangschiene und damit in die Laufbahn einschieben bzw. eindrücken. Damit entfällt eine langwierige und beschwerliche seitliche Einfädelung über die, zu diesem Zweck in der Vorhangschiene vorhandenen Bohrung. Damit lässt sich ein Vorhang oder Store, z. B. nach einem Waschen oder Reinigen, wesentlich schneller wieder aufhängen. Dieser Vorgang wird insbesondere noch dann erleichtert, wenn alle Vorhanggleiter zuvor auf einer Transportschiene angeordnet werden. Über die Transportschiene werden dann alle gewünschten Vorhanggleiter gleichzeitig von unten her in den Schlitz der Vorhangschiene eingeschoben, wonach die

Transportschiene seitlich herausgezogen wird. Der vorliegenden Erfindung liegt eine weitere Verbesserung des vorstehend genannten Vorhanggleiters zugrunde, insbesondere die Reduzierung des Risikos eines unbeabsichtigten Verhakens von Wäsche, insbesondere vom Vorhangstoff selbst mit den Vorhanggleitern während eines Waschvorgangs oder beim Aufhängen des Vorhangs.

Erfindungsgemäß kann diese Aufgabe in einem ersten Aspekt der Erfindung mit einem Vorhanggleiter zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene, der Vorhanggleiter aufweisend ein Kopfteil, das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, wobei das Kopfteil zwei sich nach oben verjüngende Flügelteile aufweist, die derart elastisch zusammendrückbar sind, dass das Kopfteil von unten her in den Längsschlitz einer Vorhangschiene einschiebbar ist, wobei sich die Flügelteile aus jedem Kopfteil beidseitig zur

Längsachse des Gleiters erstrecken, wobei die Flügelteile, wobei die Flügelteile ausschließlich seitlich jeweils mit einem Seitensteg des Kopfteiles verbunden sind, gelöst werden.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der lediglich seitlich an einem jeweiligen Seitensteg des Kopfteils vorhandenen Befestigung jedes Flügelteils kann mittels der Erfindung auf irgendeine Auskragung verzichtet und damit das Risiko des Verhakens vermieden werden.

Durch die lediglich seitliche Befestigung der Flügelteile des Kopfteiles mit dessen seitlichen Stegen erreicht man eine noch höhere Elastizität des Kopfteiles und damit ein noch leichteres Einsetzen der Vorhanggleiter in den Schlitz einer Vorhangschiene. Gleichzeitig ist mit dieser Gleiterform dessen Herstellung weiterhin einfach. So kann der erfindungsgemäße Vorhanggleiter z. B. problemlos im Spritzgussverfahren hergestellt werden, wobei z. B. nur zwei Druckplatten seitlich auseinander- bzw. zusammenfahren müssen. Eine sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Flügelteile auf ihren voneinander abgewandten Rückseiten jeweils eine Schräge derart aufweisen, dass sie sich nach unten zu verjüngen, wobei die Schräge im oberen Bereich in den Mittelsteg des Kopfteiles einmündet.

Die Schrägen an den Flügelteilen dienen zur Erleichterung eines Verschiebens bzw. des Laufens der Vorhanggleiter in der bzw. auf der Laufschiene der Vorhangschiene. Beim Ziehen des Vorhanges stellen sich nämlich die Vorhanggleiter entsprechend schräg und zwar erfindungsgemäß nunmehr derart, dass zumindest ein Teil der Schräge als Lauffläche für die Vorhanggleiter dienen kann bzw. wird durch diese

Schräge ein entsprechender Freiraum geschaffen, so dass es nicht zu Verklemmungen beim Verschieben der Vorhanggleiter kommen kann.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Flügelteile an ihren unteren Enden Abrundungen aufweisen.

Durch die erfindungsgemäßen Abrundungen, die man vorzugsweise in Wulstform ausbildet, wird sowohl ein besserer Sitz als auch eine bessere Führung des

Vorhanggleiters über die beiden Flügelteile in der Laufbahn einer Vorhangschiene erreicht.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Flügelteile bei Zusammendrücken des Kopfteils aneinander vorbei bewegbar sind. In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jedes der Flügelteile mit seiner Innenseite dem jeweils anderen Flügelteil zugekehrt angeordnet ist.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass jedes Flügelteil mit seiner Rückseite eine Ebene ausbildet, die zu der Ebene der Rückseite des anderen Flügelteils parallel ist. In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jedes Flügelteil auf seiner Vorderseite ein sich nach oben verjüngendes Gleitelement aufweist, das mit seiner Unterseite ausbildet ist, auf der Vorhangschiene zu gleiten. In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Gleitelement eine Keilform, insbesondere eine abgerundete Keilform aufweist.

Im Allgemeinen wird man die beiden Flügelteile einstückig mit dem Mittelsteg ausbilden. Als Material wird man im allgemeinen Kunststoff verwenden, wobei in an und für sich bekannter Weise vorzugsweise der gesamte Vorhanggleiter einstückig ist und aus dem gleichen Material besteht.

Die Erfindung betrifft in einem zweiten Aspekt einen Vorhanggleiter zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene der ein Kopfteil, das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, ein schaftartiges Mittelteil, das aus einem Längsschlitz der Laufbahn des Vorhanges herausführbar ist, und ein unteres Hakenteil zum Verbinden mit dem Vorhang oder dem Store aufweist, wobei das untere Hakenteil so ausgeführt ist, dass die einzelnen Vorhanggleiter zusammensteckbar sind.

Durch einen Vorhanggleiter dieser Art wird die Handhabung erleichtert,

insbesondere wird das beschwerliche Einfädeln der Gleiter in die Laufbahn einer Vorhangschiene erleichtert bzw. kann gegebenenfalls vollständig entfallen. Dies kann etwa durch ein elastisches Kopfteil in Kegelform oder Keilform erreicht werden, das bei dessen elastischem Zusammendrücken von unten her in den

Längsschlitz einer Vor- hangschiene einschiebbar ist. Auf diese Weise lassen sich die Vorhanggleiter an einer beliebigen Stelle von unten her in den Längsschlitz der Vorhangschiene und damit in die Laufbahn einschieben bzw. eindrücken. Damit entfällt eine langwierige und beschwerliche seitliche Einfädelung über, die zu diesem Zweck in der Vorhangschiene vorhandenen Bohrung. Damit lässt sich ein Vorhang oder Store, z. B. nach einem Waschen oder Reinigen, wesentlich schneller wieder aufhängen. Dieser Vorgang wird insbesondere noch dann erleichtert, wenn alle Vorhanggleiter zuvor auf einer Transportschiene angeordnet werden. Über die Transport- schiene werden dann alle gewünschten Vorhanggleiter gleichzeitig von unten her in den Schlitz der Vorhangschiene eingeschoben, wonach die

Transportschiene seitlich herausgezo- gen wird. Der vorliegenden Erfindung liegt eine weitere Verbesserung des vorstehend genannten Vorhanggleiters zugrunde, insbesondere ein vereinfachtes gleichzeitiges Einsetzen aller gewünschten Vorhanggleiter in den Längsschlitz einer

Vorhangschiene durch die Eliminierung der Anwendung der Transportschiene bzw. ein vereinfachtes Anordnen aller gewünschten Vorhanggleiter auf der

Transportschiene.

Erfindungsgemäß kann diese Aufgabe gemäß dem zweiten Aspekt mit einem

Vorhanggleiter zum lösbaren Befestigen und zum Bewegen eines Vorhanges oder Stores in einer Vorhangschiene, der Vorhanggleiter aufweisend ein Kopfteil, das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, ein schaftartiges Mittelteil, das aus einem Längsschlitz der Laufbahn des Vorhanges herausführbar ist, und ein unteres Hakenteil zur Aufnahme des Vorhanges oder Stores aufweist, wobei das Hakenteil in Form einer Öse oder Schlaufe ausgebildet ist, die sich - bezüglich ihrer Öffnung - in Laufrichtung L des Vorhanggleiters erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenteil ein Aufnahmeelement und ein Einsteckelement aufweist, wobei das Aufnahmeelement eines ersten Vorhanggleiters so ausgebildet ist, dass es in der Lage ist, ein Einsteckelement eines zweiten Vorhanggleiters in einer axial in

Laufrichtung L der Vorhanggleiter ineinander gesteckten Weise aufzunehmen, gelöst werden.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des unteren Hakenteiles als

Steckverbinder wird es ermöglicht zwei oder mehrere Vorhanggleiter durch

Zusammenstecken miteinander zu verbinden. Durch die Integration der Steckverbindung in Form des Aufnahmeelementes und des Einsteckelements in das untere Hakenteil wird ein einfaches Zusammenstecken von zwei oder mehreren Vorhanggleitern ermöglicht. Gleichzeitig ist mit dieser Gleiterform dessen Herstellung weiterhin einfach. So kann der erfindungsgemäße Vorhanggleiter z. B. problemlos im Spritzgussverfahren hergestellt werden, wobei z. B. nur zwei Druckplatten seitlich auseinander- bzw. zusammenfahren müssen.

Eine sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der

Innenquerschnitt des Aufnahmeelementes im Wesentlichen dem Außenquerschnitt des Einsteckelements entspricht und somit das Einsteckelement des ersten

Vorhanggleiters vorzugsweise mittels Pressung fest in dem Aufnahmeelement des zweiten Vorhanggleiters sitzt. Durch das erfindungsgemäße Zusammenstecken mehrerer Vorhanggleiter wird das Auffädeln der Vorhanggleiter auf die Transportschiene einfacher gestaltet.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die

Steckverbindung mittels Pressung so ausgelegt ist, dass keine Transportschiene mehr notwendig ist, um ein gemeinsames Einschieben der Vorhanggleiter in den Längsschlitz der Vorhangschiene zu ermöglichen.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das

Aufnahmeelement und das Einsteckelement eine im wesentlichen gleiche Kontur aufweisen.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das

Aufnahmeelement dafür angepasst ist, ein Einsteckelement entlang der gesamten Länge desselben aufzunehmen.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass sich das Aufnahmeelement über die gesamte Breite B des Vorhanggleiters erstreckt.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das

Aufnahmeelement und das Einsteckelement eine Kontur aufweisen, die das

Einschieben einer Transportschiene durch eine Öffnung des unteren Hakenteiles ermöglicht. In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Innenquerschnitt des Aufnahmeelementes im Wesentlichen dem Außenquerschnitt des

Einsteckelements entspricht. In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das

Aufnahmeelement und das Einsteckelement aus Kunststoff gefertigt sind .

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Einsteckelement des zweiten Vorhanggleiters mittels Pressung fest in dem Aufnahmeelement des ersten Vorhanggleiters sitzt.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das

Aufnahmeelement und das Einsteckelement aus flexiblem Material gefertigt sind und weisen teilweise verformbare Wandungen auf weisen.

In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Kopfteil ein vorderes Flügelteil und ein hinteres Flügelteil aufweist, wobei zumindest das vordere Flügelteil mit einem Drucköffner ausgestattet ist, und wobei die Flügelteile derart elastisch zusammendrückbar sind, dass bei Druckausübung auf den Drücköffner das Kopfteil aus einem Längsschlitz einer Vorhangschiene nach unten hin herausnehmbar ist. Dadurch wird ermöglicht, dass ein defekter oder falsch platzierter Vorhanggleiter mühelos ersetzt bzw. umgesetzt werden kann ohne das alle anderen Vorhanggleiter herausgenommen werden müssen. Im Allgemeinen wird man das Aufhahmeelement einstückig mit dem

Einsteckelement ausbilden. Als Material wird man im allgemeinen Kunststoff verwenden, wobei in an und für sich bekannter Weise vorzugsweise der gesamte Vorhanggleiter einstückig ist und aus dem gleichen Material besteht.

Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipiell dargestellt. Es zeigt:

Fig. 1 eine Draufsicht eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Vorhanggleiters; Fig. 2a bis 2c Schnittansichten des Vorhanggleiters entlang der in Fig. 1 dargestellten Schnittlinien;

Fig. 3 eine Seitenansicht auf einen Schnitt entlang der Längsachse gemäß Fig. 1; Fig. 4 einen weiteren Vorhanggleiter mit einer für jedes Flügelteil sich nach unten verjüngten Schräge.

Fig. 5 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Vorhanggleiters gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung;

Fig. 6 eine Rückansicht des Vorhanggleiters nach der Fig. 5;

Fig. 7 eine Vorderansicht zweier zusammengesteckter Vorhanggleiter nach der Fig. 5; und

Fig. 8 eine Vorderansicht zweier zusammengesteckter Vorhanggleiter nach der Fig. 5 mit

eingeführter Transportschiene. Der erfindungsgemäße Vorhanggleiter 3 gemäß dem ersten Aspekt weist ein Kopfteil 1 , ein hier nicht dargestelltes schaftartiges Mittelteil und ein unteres ebenfalls nicht dargestelltes Hakenteil 3 auf. Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, verjüngt sich das Kopfteil 1 nach oben zu und weist eine Flügelform auf. Der Flügel besteht aus zwei Flügelteilen 4A, 4B. Zur Vereinfachung wird nachfolgend nur von Flügel bzw. Flügelteilen gesprochen. Die beiden Flügelteile 4A, 4B sind identisch als Flügelhälften ausgebildet. Sie sind jeweils im oberen Bereich mit einem Seitensteg des Kopfteiles 1 verbunden. Die beiden Flügelhälften 4A, 4B können spiegelbildlich zu einer Längsachse 6 angeordnet sein und sind unabhängig von einander

zusammendrückbar. In Figur 1 besitzen die Flügelteile jeweils auf ihren voneinander abgewandten Vorderseiten Gleitelemente 8 in Keilform, die insbesondere im unteren Bereich 11 Abrundungen 9 aufweisen.

Im unteren Bereich 11 und auch im oberen Bereich 12 sind die beiden Flügelteile 4A, 4B frei bzw. kragen sie frei aus. Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weisen die unteren Enden der beiden Flügelteile 4A, 4B der genannten

Gleitelementen Abrundungen 9 in Wulstform bzw. Keilform auf, wodurch eine bessere Auflagefläche bzw. Gleitführung auf der nicht dargestellten Laufbahn einer Vorhangschiene geschaffen wird. Der Mittelsteg 13 des Kopfteiles 1 kann in der Vorderansicht gesehen oben eine Bogenform aufweisen ist hier aber gerade vorgesehen. In einem lichten Abstand vor dem Mittelsteg 13 enden die beiden Flügelteile 4A, 4B mit ihrem oberen Bereich 12.

Auf ihren voneinander abgewandten Vorderseiten besitzen die Flügelteile 4A, 4B der Figur 4 jeweils noch eine Schräge 10, die schräg nach unten in Richtung einer Breitenreduzierung des Gleitelements des jeweiligen Flügelteiles 4A bzw. 4B verläuft. Im oberen Bereich 12 endet die Schräge 10 noch vor dem Mittelsteg 13 des Kopfteils. Beim Ziehen eines Vorhanges oder Stores, der an den Gleitern aufgehängt ist, stellen sich die Gleiter entsprechend der Zugrichtung schräg, wobei sie zumindest teilweise mit der jeweiligen Schräge 10 oder hinsichtlich Fig. 1 oder 2 der Abrundung 9 auf der Laufbahn der Vorhangschiene aufliegen und damit ohne Verklemmen des Gleiters darauf gleiten.

Der erfindungsgemäße Gleiter funktioniert nun auf folgende Weise: Nachdem eine entsprechende Anzahl von Gleitern mit einem Vorhang oder einem Store verbunden worden sind, wobei der Vorhang bzw. Store in bekannter Weise mit seinen Schlaufen in den Ösen der Hakenteile liegt, werden die Gleiter einzeln oder über eine nicht dargestellte Schiene an beliebiger Stelle von unten her in den Schlitz der

Vorhangschiene eingeschoben. Aufgrund der Elastizität der beiden Flügelteile 4A und 4B beziehungsweise aufgrund einer optionalen Nut zu den Seitenstegen 2 des Kopfteils 1 werden im unteren Bereich so zusammengedrückt, dass sie leicht durch den Schlitz der Vorhangschiene eingeschoben werden können. Hierzu ist es lediglich erforderlich, dass die Breite des oberen Mittelsteges 13 zusammen mit den oberen Bereichen der Flügelteile 4A, 4B entsprechend geringer ist als die Schlitzbreite. Nach einem Einführen der Gleiter können sich die Flügelteile 4A und 4B wieder aufgrund ihrer Elastizität aufspreizen, wobei die unteren Flügelenden dann die Führung der Gleiter auf der Laufbahn der Vorhangschiene übernehmen.

Den gesamten Vorhanggleiter wird man im Allgemeinen einstückig und aus

Kostengründen aus Kunststoff herstellen.

Der erfindungsgemäße Vorhanggleiter 3 gemäß einem weiteren, zweiten Aspekt der Erfindung weist, wie insbesondere aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, ein Kopfteil 1, das auf einer Laufbahn der Vorhangschiene führbar ist, ein schaftartiges Mittelteil 15, das aus einem Längsschiitz der Laufbahn des Vorhanges herausführbar ist, und ein unteres Hakenteil 16, das in bekannter Weise zur Aufnahme eines Vorhanges oder Stores dient, der jeweils mit entsprechenden Laschen in das untere Hakenteil 16 eingehängt wird, auf.

Wie insbesondere aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, weist das Kopfteil 1 zwei Flügelteile 4A und 4B auf, wobei sich das Flügelteil 4A auf der Vorderseite und das Flügelteil 4B auf der Rückseite des Vorhanggleiters 3 befinden. Die beiden Flügelteile 4A und 4B sind identisch als Flügelhälften ausgebildet. Sie sind jeweils im oberen Bereich mit einem Seitensteg des Kopfteiles 2 verbunden. Die Flügelteile 4A und 4B sind weiterhin unabhängig voneinander zusammendrückbar.

Die beiden Flügelteile 4A und 4B sind am oberen Rand jeweils mit einem sich nach oben verjüngenden Gleitelement 8 ausgestattet. Die Gleitelemente 8 haben vorzugsweise eine Keilform, die insbesondere im unteren Bereich Abrundungen aufweist. Die Gleitelemente 8 ermöglichen das Führen des Vorhanggleiters 3 auf der Laufbahn der Vorhangschiene.

Die beiden Flügelteile 4A und 4B sind derart elastisch zusammendrückbar, dass das Kopfteil 1 von unten her in den Längsschlitz einer Vorhangschiene einschiebbar ist. Umgekehrt kann jeder einzelne Vorhanggleiter 3 durch ein Zusammendrücken der Flügelteile 4A und 4B aus dem Längsschlitz der Vorhangschiene nach unten heraus gezogen werden. Um das Herausnehmen einzelner Vorhanggleiter 3 aus der Vorhangschiene zu erleichtern, kann der Vorhanggleiter 3 so gestaltet sein, dass das Flügelteil 4A im unteren Bereich einen Drucköffner 14 aufweist. Der Drucköffner 14 kann beispielsweise als rechteckige Ausbuchtung, wie in Fig. 5 gezeigt, ausgebildet sein. Der Drucköffner 14 ist so auf dem Flügelteil 4A angeordnet, dass die Laufbahn der Vorhangschiene zwischen dem Gleitelement 8 und dem Drucköffner 14 verläuft, wenn der Vorhanggleiter in den Längsschlitz der Vorhangschiene eingeschoben ist.

Wird ein Druck auf den Drucköffner 14 ausgeübt, kann ein einzelner

Vorhanggleiter 3 an beliebiger Stelle aus dem Längsschlitz der Vorhangschiene nach unten heraus gezogen werden.

Während, wie insbesondere aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, nur das Flügelteil 4A mit einem Drucköffner 14 versehen ist, so ist eine alternative Ausführung des

Vorhanggleiters 3 möglich, in der auch das Flügelteil 4B mit einem Drucköffner versehen ist. Dadurch wird der Weg des Zusammendrückens verkürzt.

Das untere Hakenteil 16 ist, wie insbesondere aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, annähernd in Form einer Öse oder Schlaufe ausgebildet, die sich - bezüglich ihrer Öffnung 17 - in Laufrichtung L des Gleiters 3 erstreckt. Zum Einhängen des Gleiters 3 in die Schlaufe eines Vorhanges oder Stores ist das Hakenteil 16 mit einem Bügel 18 versehen, durch den die Öse bzw. Schlaufe geöffnet werden kann. Der Bügel 18 wird zum Schließen in bekannter Weise aufgrund seiner Elastizität hinter einer Nase 19, die sich in dem schaftartigen Mittelteil 15 befindet, eingeklemmt. Das untere Hakenteil 16 weist, wie weiterhin aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, ein

Aufnahmeelement 21 und ein Einsteckelement 22 auf. Das Aufnahmeelement 21 eines ersten Vorhanggleiters ist so ausgebildet, dass es in der Lage ist, ein

Einsteckelement 22 eines zweiten Vorhanggleiters in einer in Laufrichtung L der Vorhanggleiter ineinander gesteckten Weise aufzunehmen. Vorzugsweise ist das Aufnahmeelement 21 dafür angepasst, ein Einsteckelement 22 mit im Wesentlichen gleicher Kontur entlang der gesamten Länge desselben aufzunehmen. Das Aufnahmeelement 21 erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Breite B des Vorhanggleiters 3. Das Einsteckelement 22 schließt sich dem Aufnahmeelement 21 unmittelbar an und erstreckt sich über die Breite B des Vorhanggleiters 3 hinaus. Das Aufnahmeelement 21 und das Einsteckelement 22 weisen eine Kontur auf, die das Einschieben einer Transportschiene 20 durch die Öffnung 17 des unteren Hakenteiles ermöglicht. Beispielsweise sind das Aufnahmeelement 21 und das Einsteckelement 22 als ein U-Profil ausgebildet und die Transportscheine 20 als eine Leiste oder ein Stab.

Das Aufnahmeelement 21 und das Einsteckelement 22 sind aus flexiblem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, gefertigt und weisen demzufolge teilweise

verformbare Wandungen auf.

Das Zusammenstecken mehrerer Vorhanggleiter 3 erfolgt , wie insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich, über eine Steckverbindung, die im unteren Hakenteil 16 integriert ist. Um zwei Vorhanggleiter 3 zusammenzustecken wird das Einsteckelement 22 eines ersten Vorhanggleiters in das Aufhahmeelement 21 eines zweiten

Vorhanggleiters axial in Laufrichtung L des Vorhanggleiters 3 eingesteckt. Da der Innenquerschnitt des Aufnahmeelementes 21 im Wesentlichen dem

Außenquerschnitt des Einsteckelements 22 entspricht, sitzt das Einsteckelement 22 des ersten Vorhanggleiters vorzugsweise mittels Pressung fest in dem

Aufnahmeelement 21 des zweiten Vorhanggleiters. Dadurch wird es ermöglicht, beliebig viele Vorhanggleiter 3 zusammenzustecken und somit miteinander zu verbinden. Einerseits kann beispielsweise die Steckverbindung mittels Pressung so ausgelegt sein, dass, wie aus Fig. 7 ersichtlich, kein Einführen der Transportschiene 20 mehr notwendig ist, um ein gemeinsames Einschieben der Vorhanggleiter 1 in den Längsschlitz der Vorhangschiene zu ermöglichen. Andererseits wird durch das erfindungsgemäße Zusammenstecken mehrerer Vorhanggleiter 3 das Auffädeln der Vorhanggleiter auf die Transportschiene 8 einfacher gestaltet, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Es ist weiterhin möglich, mehrere Gruppen von zusammengesteckten Vorhanggleitern 3 und/oder einzelne nicht miteinander verbundene Vorhanggleiter 3 auf die Transportschiene 20 zu fädeln.

Der erfindungsgemäße Vorhanggleiter 3 funktioniert nun auf folgende Weise:

Nachdem eine entsprechende Anzahl von Gleitern 3 mit einem Vorhang oder einem Store verbunden worden sind, wobei der Vorhang bzw. Store in bekannter Weise mit seinen Schlaufen in den Ösen der Hakenteile 16 liegt, werden die Gleiter einzeln, in Gruppen zusammengesteckt, oder über eine in Fig. 8 dargestellte Transportschiene 20 an beliebiger Stelle von unten her in den Schlitz der Vorhangschiene

eingeschoben. Aufgrund der Elastizität der beiden Flügelteile 4A und 4B des Kopfteils 1 werden im unteren Bereich so zusammengedrückt, dass sie leicht durch den Schlitz der Vorhangschiene eingeschoben werden können. Nach einem

Einführen der Gleiter 3 können sich die Flügelteile 4A und 4B aufgrund ihrer Elastizität wieder aufspreizen, wobei die unteren Flügelenden dann die Führung der Gleiter auf der Laufbahn der Vorhangschiene übernehmen.

Um ein einzelnes Einschieben der Vorhanggleiter in den Schlitz einer Vorhangstange zu vermeiden, können durch das Einstecken des Einsteckelementes 22 eines ersten Vorhanggleiters in das Aufnahmeelement 21 eines zweiten Vorhanggleiters axial in Laufrichtung L des Vorhanggleiters 3 zwei oder mehr Vorhanggleiter 3 entsprechend Fig. 7 zusammengesteckt werden. Die zusammengesteckten Vorhanggleiter können dann gemeinsam von unten her in den Längsschlitz der Vorhangschiene eingefügt werden.

Zusätzlich kann gemäß Fig. 8 eine Transportschiene 20 in Form eines einfachen Stabes oder einer Leiste verwendet werden. Die Transportschiene 20 wird nach einer Verbindung der Vorhanggleiter mit dem aufzuhängenden Vorhang oder Store und nach dem Zusammenstecken der einzelnen Vorhanggleiter, seitlich in die Öffnungen 17 des unteren Hakenteiles 16 eingeschoben. Führt man die Transportschiene 20 entsprechend lang aus, so können alle Gleiter 3 auf die Transportschiene 20 aufgefädelt werden und anschließend gemeinsam mit einem einzigen Handgriff von unten her in den Längsschlitz der Vorhangschiene eingefügt werden. Danach kann die Transportschiene 20 auf einfache Weise wieder seitlich aus den Öffnungen 17 der unteren Hakenteile 16 in Laufrichtung L der Vorhanggleiter 3 herausgezogen werden.

Das Abnehmen eines Vorhanges oder Stores kann in bekannter Weise auch weiterhin durch das dafür seitlich in der Vorhangschiene im Bereich des Längsschlitzes vorgesehene Loch bzw. der Bohrung erfolgen. Des Weiteren ist es möglich, jeden einzelnen Vorhanggleiter 3 durch Druckausübung auf den Drucköffner 14 und somit durch Eindrücken des Flügelteiles 4A aus dem Längsschlitz der Vorhangschiene nach unten heraus zu ziehen, wodurch ein defekter oder falsch platzierter

Vorhanggleiter 3 mühelos ersetzt bzw. umgesetzt werden kann ohne das alle anderen Vorhanggleiter 3 herausgenommen werden müssen.

Den gesamten Vorhanggleiter wird man im Allgemeinen einstückig und aus

Kostengründen aus Kunststoff herstellen.

Bezugszeichenliste

1 Kopfteil

2 Seitensteg

3 Vorhanggleite

4A, 4B Flügelteil

5 Innenseite

6 Längsachse

7 Ebene

8 Gleitelement

9 Unterseite, Abrundung

10 Schräge

11 unterer Bereich

12 oberer Bereich

13 Mittelsteg

14 Drucköffner

15 Mittelteil

16 Hakenteil

17 Öffnung

18 Bügel

19 Nase

20 Transportschiene

21 Aufnahmeelement

22 Einsteckelement

B Breite des Vorhanggleiters

L Laufrichtung des Vorhanggleiters