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Title:
DAMPING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/007973
Kind Code:
A1
Abstract:
A two-roller damping system (04,07) for a printing group of a rotary printing machine can be enlarged if necessary. A rubber-coated applicator roller (16) can be pivoted onto the hard distributing roller (04) in a first enlargement stage. In a second enlargement stage, bores which are already provided in the side frame are used to install another roller (19) with a hard surface, at a distance from the distributing roller (04). The rubber-coated application roller (16) is positioned between said other roller and the distributing roller in such a way that it can be activated or deactivated. The friction roller (04) and the other roller (19) are drive-connected with a form fit and have an approximately identical peripheral speed.

Inventors:
HOLM HELMUT (DE)
SCHOEPS MARTIN HEINZ (DE)
Application Number:
PCT/DE2001/001344
Publication Date:
January 31, 2002
Filing Date:
April 06, 2001
Export Citation:
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Assignee:
KOENIG & BAUER AG (DE)
HOLM HELMUT (DE)
SCHOEPS MARTIN HEINZ (DE)
International Classes:
B41F7/26; (IPC1-7): B41F7/26
Foreign References:
DE1951976A11971-04-22
US5865116A1999-02-02
DE3228496A11983-06-09
DE19501146C11996-04-25
US5107762A1992-04-28
EP0371386A21990-06-06
Other References:
WALENSKI W.: "Offsetdruck", 1991, POLYGRAPH VERLAG, FRANKFURT AM MAIN (DE), XP002173010
Attorney, Agent or Firm:
KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT (Würzburg, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Feuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine, mit einer an einen Formzylinder (06) anstellbaren Auftragwalze (07), einer an die Auftragwalze (07) anstellbaren Reibwalze (04), einer an die Reibwalze (04) anstellbaren Übertragwalze (16) und einer an die Übertragwalze (16) anstellbaren Auftragwalze (19), wobei die Reibwalze (04) in axialer Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (19) und die Reibwalze (04) annähernd gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen und dass die Auftragwalze (19) und die Reibwalze (04) in formschlüssiger Antriebsverbindung stehen.
2. Feuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine, mit einer an einen Formzylinder (06) anstellbaren Auftragwalze (07) und einer an die Auftragwalze (07) anstellbaren, in axialer Richtung einen Hub ausführenden Reibwalze (04), dadurch gekennzeichnet, dass das Feuchtwerk (01 ; 14 ; 21) wahlweise um eine Übertragwalze (16) und Auftragwalze (19) erweiterbar ist und dass Seitengestelle (03) der Rotationsdruckmaschine mit zusätzlichen Bohrungen für die Aufnahme dieser nachrüstbaren Übertragwalze (16) und Auftragwalze (19) aufweisen.
3. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die Auftragwalze (19) ortsfest angeordnet sind.
4. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) und die Übertragwalze (16) eine gummielastische Beschichtung aufweisen.
5. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die Auftragwalze (19) eine Oberfläche aus Chrom aufweisen.
6. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) mittels Stellelementen (08) an die Formzylinder (06) sowie an die Reibwalze (04) anstellbar ist.
7. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragwalze (16) mittels Stellelementen (17) an die Reibwalze (04) sowie an die Auftragwalze (19) anstellbar ist.
8. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftragwalze (19) Sprühdüsen (13) zugeordnet sind. GEÄNDERTE ANSPRÜCHE [beim Internationalen Biiro am 29. November 2001 (29.11.01) eingegangen ; ursprüngliche Ansprüche 18 durch neuen Ansprüche 19 ersetzt (2 Seiten)] 1. Feuchtwerk einer Rotationsdruckmaschine, mit einer an einen Formzylinder (06) anstellbaren Auftragwalze (07) und einer an die Auftragwalze (07) anstellbaren, in axialer Richtung einen Hub ausführenden Reibwalze (04), dadurch gekennzeichnet, dass das Feuchtwerk (01 ; 14 ; 21) wahlweise um eine Übertragwalze (16) und Auftragwalze (19) erweiterbar ist und dass Seitengestelle (03) der Rotationsdruckmaschine mit zusätzlichen Bohrungen für die Aufnahme dieser nachrüstbaren Übertragwalze (16) und Auftragwalze (19) aufweisen.
9. 2 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die Auftragwalze (19) ortsfest angeordnet sind.
10. 3 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) und die Übertragwalze (16) eine gummielastische Beschichtung aufweisen.
11. 4 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) und die Auftragwalze (19) eine Oberfläche aus Chrom aufweisen.
12. 5 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (07) mittels Stellelementen (08) an den Formzylinder (06) sowie an die Reibwalze (04) anstellbar ist.
13. 6 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragwalze (16) mittels Stellelementen (17) an die Reibwalze (04) sowie an die Auftragwalze (19) anstellbar ist.
14. 7 Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftragwalze (19) Sprühdüsen (13) zugeordnet sind.
15. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (19) und die Reibwalze (04) annähernd gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen und dass die Auftragwalze (19) und die Reibwalze (04) in formschlüssiger Antriebsverbindung stehen.
16. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (04) in axialer Richtung bewegbar ist.
Description:
Beschreibung Feuchtwerk Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Durch die DE 41 40 219 C2 sind Feuchtwerke mit zwei oder drei Walzen bekannt.

Die EP 07 19 639 A2 zeigt ein Feuchtwerk mit vier Walzen.

Die EP 04 62 490 A1 offenbart ein vierwalziges Feuchtwerk, bei dem eine Feuchtauftragwalze und eine Reibwalze gleiche Geschwindigkeit aufweisen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hohen Druckqualitätsansprüchen genügende Feuchtwerk zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein zweiwalziges Feuchtwerk nachrüstbar, d. h. erweiterbar, ausgebildet ist. Somit kann z. B. ein für einen 1/1-Druck ausreichendes zweiwalziges Feuchtwerk bei Bedarf, z. B. für einen vierfarbigen Zeitungsdruck, zu einem dreiwalzigen Feuchtwerk mit höherer Feuchtqualität nachgerüstet werden. Es ist auch weiterhin möglich, bei noch höheren Qualitätsansprüchen, z. B. für eine Semi-Comercial-Produktion, Magazin-oder Zeitschriftenproduktion mit wenig Aufwand eine vierte Walze für das Feuchtwerk nachzurüsten.

Durch den Antrieb zwischen Reibwalze und Feuchtauftragwalze wird eine gleichmäßige Feuchtmittelverteilung mit einfachen Antriebsmitteln geschaffen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen : Fig. 1 den Querschnitt durch ein zweiwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung ; Fig. 2 den Querschnitt durch ein dreiwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung ; Fig. 3 den Querschnitt durch ein vierwalziges Feuchtwerk in schematischer Darstellung.

Ein Feuchtwerk 01 für ein Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine besteht nach einem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) aus einer mit Wellenzapfen 02 drehbar in einem Seitengestell 03 gelagerten Reibwalze 04. Die Reibwalze 04 hat eine harte Mantelfläche, z. B. aus Chrom. Sie ist mittels eines nicht dargestellten Antriebes antreibbar und kann in axialer Richtung mit einem bestimmten Hub hin-und herbewegt werden. Zwischen der Reibwalze 04 und einem Formzylinder 06, z. B. einem Plattenzylinder 06 ist eine an die Reibwalze 04 sowie an den Plattenzylinder 06 anstellbare, gummielastisch beschichtete Auftragwalze 07 angeordnet.

Die Auftragswalze 07 ist mittels Stell-und Halteelementen 08, z. B. Schwenkhebeln 09, mit Achszapfenträgern 11 sowie Arbeitszylindern 12 an die vorgenannten Einrichtungen an-und abstellbar.

Die Reibwalze 04 ist mittels einer bekannten Feuchtmittelquelle 13, z. B. den Sprühstrahlen eines Sprühdüsen 13 aufweisenden Sprühbalkens befeuchtbar.

In einem Feuchtwerk 14 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) ist eine an die Reibwalze 04 zusätzlich anstelibare, gummielastisch beschichtete Übertragwalze 16 vorgesehen, welche mittels den Stell-und Halteelementen 08 analogen Stell-und Haltemitteln 17 an die Reibwalze 04 an-und abstellbar ist.

In einem Feuchtwerk 21 nach einem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) sind gegenüber dem zweiten Feuchtwerk 14 in den Seitengestellen 03 zusätzliche Bohrungen vorgesehen zur Aufnahme von in Lagern angeordneten Wellenzapfen 18 einer in einem Abstand a zur Reibwalze 04 angeordneten Auftragwalze 19 mit harter Mantelfläche analog der Mantelfläche der Reibwalze 04. Die Auftragwalze 19 arbeitet ohne axialen Hub und wird z. B. durch die Friktion der an die Reibwalze 04 sowie an die Auftragwalze 19 ausschwenkbare Übertragwalze 16 bewegt, die hier als Zwischenwalze arbeitet.

Die Auftragwalze 19 und die Reibwalze 04 weisen annähernd gleiche Umfangsgeschwindigkeit auf.

Die Seitengestelle 03 der Rotationsdruckmaschine sind mit zusätzlichen Bohrungen für die Aufnahme der nachrüstbaren Übertragwalze 16 und Auftragwalze 19 vorgerüstet.

Die Auftragwalze 19 wird von der Reibwalze 04 formschlüssig angetrieben. Der Antrieb erfolgt beispielsweise mittels eines Riemenantriebes oder Zahnradgetriebes.

Die Feuchtmittelquelie 13 wirkt jetzt auf die Auftragwalze 19.

Bezugszeichenliste 01 Feuchtwerk 02 Wellenzapfen (04) 03 Seitengestell 04 Reibwalze (01) 05- 06 Formzylinder, Plattenzylinder 07 Auftragwalze (01) 08 Stell-und Halteelemente (07) 09 Schwenkhebel (08) 10- 11 Achszapfenträger (08) 12 Arbeitszylinder (08) 13 Feuchtmittelquelle 14 Feuchtwerk 15- 16 Obertragwalze 17 Stell-und Halteelemente (16) 18 Wellenzapfen 19 Auftragwalze 20- 21 Feuchtwerk a Abstand (04 ; 19)