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Title:
DASHBOARD HAVING AN AIR OUTLET DEVICE AND MOTOR VEHICLE EQUIPPED THEREWITH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/076566
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to create an esthetically pleasing dashboard (10) having an air outlet device (15) with at least one air outlet opening (20). For this purpose, an air outlet cover means (30) is designed to optically cover the air outlet opening (20) both in the operative and the non-operative state of the air outlet opening.

Inventors:
HÖRSCHLER INGOLF (DE)
ZOCHER RENE (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/075271
Publication Date:
April 25, 2019
Filing Date:
September 19, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG (DE)
International Classes:
B60H1/34
Domestic Patent References:
WO2016158101A12016-10-06
WO2005047033A22005-05-26
Foreign References:
DE102014101315A12015-04-30
EP3017977A12016-05-11
DE102007019602B32008-06-26
FR2912960A12008-08-29
DE202009005100U12009-11-12
DE19735858C11998-08-13
FR3041063A12017-03-17
DE102012015748A12014-02-13
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Claims:
Ansprüche

1 . Instrumententafel (10) mit einer mindestens eine Luftauslassöffnung (20) aufweisenden Luftauslassvorrichtung (15), gekennzeichnet durch ein Luftauslassabdeckmittel (30), das eingerichtet ist, die Luftauslassöffnung (20) sowohl bei deren Betrieb als auch in deren Nichtbetrieb optisch abzudecken.

2. Instrumententafel (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Luftauslassabdeckmittel (30) eine Blende ist, welche die Luftauslassöffnung (20) mindestens teilweise überdeckt.

3. Instrumententafel (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftauslassabdeckmittel (30) einen Extremalabschnitt (55) aufweist, der in Einbaulage und im Querschnitt betrachtet unterhalb der Luftausgangsöffnung (20) endet.

4. Instrumententafel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftauslassabdeckmittel (30) eine Außenoberfläche aufweist, die parallel zu mindestens einem Abschnitt (65) der Instrumententafel (10) ausgerichtet ist.

5. Instrumententafel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Luftauslassöffnung (20) mindestens ein Luftleitmittel (70) befindet, das von dem Luftauslassabdeckmittel (30) optisch abgedeckt ist.

6. Instrumententafel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch mindestens eine von dem Luftauslassabdeckmittel (30) optisch nicht abgedeckte Luftauslassöffnung (60).

7. Instrumententafel (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die von dem Luftauslassabdeckmittel (30) abgedeckte Luftauslassöffnung (20) in einem oberen Abschnitt (27) der Instrumententafel (10) und die optisch nicht abgedeckte Luftausgangsöffnung (60) an einem unteren Abschnitt (45) der Instrumententafel (10) befindet.

8. Instrumententafel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich an dem Luftauslassabdeckmittel (30) und/oder der von diesem abgedeckten Luftauslassöffnung (20) mindestens ein Leuchtmittel (1 10) befindet.

9. Kraftfahrzeug (1 ), gekennzeichnet durch eine Instrumententafel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

Description:
Instrumententafel mit einer Luftauslassvorrichtung sowie hiermit ausgestattetes Kraftfahrzeug

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Instrumententafel mit einer Luftauslassvorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie ein hiermit ausgestattetes Kraftfahrzeug gemäß Anspruch 9.

Aus der DE 10 2012 015 748 A1 ist ein Kraftfahrzeug mit einer Instrumententafel bekannt, die eine sich in Längsrichtung der Instrumententafel erstreckende Luftauslassvorrichtung aufweist. Die Luftauslassvorrichtung umfasst eine Reihe von sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden Lamellen, die bei einem Betrachter der Instrumententafel einen möglicherweise nachteiligen ästhetischen Eindruck hinterlassen könnten.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil des Standes der Technik zu überwinden.

Diese Aufgabe wird durch eine Instrumententafel mit einer mindestens eine Luftauslassöffnung aufweisenden Luftauslassvorrichtung gelöst, bei welcher ein Luftauslassabdeckm ittel eingerichtet ist, die Luftauslassöffnung sowohl im Betrieb, d.h. wenn Luft aus der Luftauslassöffnung strömt, als auch bei deren Nichtbetrieb, d.h. wenn keine Luft aus der Luftauslassöffnung strömt, optisch abzudecken. Mithin ist die Luftauslassöffnung durch das Luftauslassabdeckmittel einerseits derart verdeckt, dass ein Betrachter, insbesondere eine in einem entsprechend ausgestatteten Personenkraftwagen befindliche Person, die Luftauslassöffnung der Luftauslassvorrichtung nicht sieht, andererseits aber derart eingerichtet, dass gleichwohl Luft durch die Luftauslassöffnung in den Innenraum des Personenkraftwagens strömen kann. In vorteilhafter Weise ist hierdurch eine Instrumententafel geschaffen, die sowohl optisch sehr ansprechend als auch klimatechnisch funktionell ausgebildet ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Luftauslassabdeckmittel eine Blende, welche die Luftauslassöffnung mindestens teilweise überdeckt. Die Überdeckung erfolgt in mindestens einer Raumrichtung, so dass eine optische Abdeckung der Luftauslassöffnung in vorteilhafter Weise mit einem leicht herstellbaren Mittel bzw. Bauelement erfolgen kann. Die Blende ist in vorteilhafter Weise als integraler Bestandteil der Instrumententafel oder als an der Instrumententafel angeordnetes, insbesondere lösbar befestigtes, Mittel ausgebildet. Insbesondere kann dieses Mittel ein Funktionsteil der Instrumententafel, ein Display, ein Lautsprecher, ein Dekorteil, eine Lamelle, eine Instrumentenkombination, ein Bedienelement, ein Schalter o.dgl. sein.

Eine besonders gute optische Abdeckung der Luftausgangsöffnung wird erzielt, wenn das Luftauslassabdeckmittel einen Extremalabschnitt, d.h. einen Endabschnitt, aufweist, der in Einbaulage und im Querschnitt betrachtet unterhalb der Luftausgangsöffnung endet.

Wenn das Luftauslassabdeckmittel eine Außenoberfläche aufweist, die parallel zu mindestens einem Abschnitt der Instrumententafel ausgerichtet ist, dann wird in vorteilhafter Weise eine optisch besonders glatte bzw. bündige Oberfläche der Instrumententafel geschaffen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich in der Luftauslassöffnung mindestens ein Luftleitmittel, das von dem Luftauslassabdeckm ittel optisch abgedeckt ist. Hierdurch ist in vorteilhafter Weise nicht nur eine optisch besonders ansprechende Instrumententafel geschaffen; vielmehr kann mit dem Luftleitmittel, das in besonders vorteilhafter Weise mindestens eine Lamelle umfasst, die Richtung und/oder der Volumenstrom der aus der Luftauslassöffnung ausströmenden Luft beeinflusst werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Instrumententafel mindestens eine von dem Luftauslassabdeckmittel optisch nicht abgedeckte Luftauslassöffnung auf. Mithin lassen sich abgedeckte und nicht abgedeckte Luftauslassöffnungen in einer einzigen Instrumententafel kombinieren.

Eine optisch besonders ansprechende Instrumententafel der zuvor genannten Art ist geschaffen, wenn sich die von dem Luftauslassabdeckmittel abgedeckte Luftauslassöffnung in einem oberen Abschnitt der Instrumententafel und die optisch nicht abgedeckte Luftausgangsöffnung an einem unteren Abschnitt der Instrumententafel befinden. In besonders vorteilhafter Weise ist der zwischen diesen befindliche Abschnitt der Instrumententafel mit einem Dekorelement ausgebildet.

An dem Luftauslassabdeckmittel und/oder der von diesem abgedeckten Luftauslassöffnung kann mindestens ein Leuchtmittel vorgesehen sein. Das Leuchtmittel selbst ist ebenfalls optisch verdeckt, wodurch das von dem Leuchtmittel emittierte Licht lediglich indirekt und auf besonders ästhetische Weise wirkt.

Die genannte Aufgabe wird ebenfalls durch ein Kraftfahrzeug mit einer Instrumententafel der zuvor offenbarten Art gelöst. Die oben beschriebenen Vorteile gelten adäquat. Nachstehend erfolgt unter Bezugnahme auf die beigefügten, nicht maßstäblichen Figuren eine detaillierte, nicht präjudizierende, insbesondere einschränkende, Beschreibung von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung. Gleiche Elemente sind mit identischen Bezugszeichen versehen, soweit nichts anderes angegeben wird.

Fig. 1 ist eine symbolische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Kraftfahrzeuges im Schnitt, in dem eine teilweise abgebildete erfindungsgemäße Instrumententafel aufgenommen ist.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung der in Figur 1 gezeigten

Instrumententafel.

Fig. 3 zeigt den in Figur 2 abgebildeten Abschnitt der

Instrumententafel in perspektivischer Schnittansicht.

Fig.4 zeigt einen Teil einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Instrumententafel in perspektivischer Draufsicht.

Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug 1 , in dessen Innenraum 5 sich eine hier nur teilweise abgebildete Instrumententafel 10 befindet. Während der Aufbau der Instrumententafel 10 in den nachfolgenden Figuren detailliert beschrieben werden wird, ist in der Figur 1 zu erkennen, dass sich in der Instrumententafel 10 eine Luftauslassvorrichtung 15 befindet, die mit einer Luftaustrittsöffnung 20 versehen ist. Aus dieser strömt bei Bedarf bevorzugt klimatisierte Luft (hier nicht gezeigt) in den Innenraum 5 des Kraftfahrzeuges 1 , um für eine in diesem befindliche Person 25 ein angenehmes Innenraumklima zu schaffen. Die Luftaustrittsöffnung 20 befindet sich in dem oberen Abschnitt 27 der Instrumententafel 10 und ist durch ein Luftauslassabdeckmittel 30, das in diesem Ausführungsbeispiel als Blende ausgebildet ist, abgedeckt. Die Abdeckung erfolgt derart, dass die in dem Kraftfahrzeug 1 befindliche Person 25 keine Sicht auf die Luftaustrittsöffnung 20 hat. Vielmehr ist das Luftauslassabdeckmittel 30 unter Ausbildung eines Spaltes 35 derart ausgebildet, dass es auf die Person einen optisch glatten und ästhetisch ansprechenden Eindruck vermittelt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel betrachtet die Person die Instrumententafel 10 unter einem Blickwinkel α von im Wesentlichen 10 °. Es sei jedoch angemerkt, dass auch bei kleineren und größeren Blickwinkeln die genannte Abdeckung vorliegt. Entsprechende Blickwinkel können in bevorzugter Weise 0° 1 ° 2° 3° 5° 7° oder beliebige Vielfache derselben sein.

In Figur 2 ist die in Figur 1 abgebildete Instrumententafel 10 nochmals vergrößert dargestellt. Die in der Instrumententafel 10 aufgenommene Luftauslassvorrichtung 15 weist einen ersten, in dem oberen Abschnitt 27 befindlichen Luftführungskanal 40 und einen zweiten, in dem unteren Abschnitt 45 der Instrumententafel 10 befindlichen Luftführungskanal 50 auf.

Der erste Luftführungskanal 40 besitzt die bereits beschriebene Luftaustrittsöffnung 20, die durch das Luftauslassabdeckmittel 30 unter Ausbildung des Spaltes 35 abgedeckt ist. Das Luftauslassabdeckmittel 30 weist einen Extremalabschnitt 55 auf, der in der gezeigten Einbaulage der Luftauslassvorrichtung 15 und im Querschnitt betrachtet unterhalb der Luftausgangsöffnung 20 endet, wie anhand des in der Figur 1 dargestellten Abstandes - d erkennbar ist. Der zweite Luftführungskanal 50 weist eine Luftaustrittsöffnung 60 auf, die durch kein Luftaustrittsabdeckmittel bzw. durch keine Blende abgedeckt ist.

Der Spalt 35 und die Luftaustrittsöffnung 60 sind voneinander beabstandet. Zur Erzeugung eines ansprechenden ästhetischen Erscheinungsbildes sind diese durch einen Abschnitt 65 miteinander verbunden. Dieses positive Erscheinungsbild wird weiter verbessert, wenn - wie gezeigt - das Luftauslassabdeckmittel 30 eine Außenoberfläche aufweist, die im Wesentlichen parallel zu dem Abschnitt 65 der Instrumententafel 10 ausgerichtet ist. In dem ersten Luftführungskanal 40 ist ein erstes Luftleitmittel 70 vorgesehen, das eine sich in der Papierebene der Figur 2 erstreckende, um eine Achse 75 in der Papierebene verschwenkbare Lamelle 80 umfasst, mit der ein aus dem Spalt 35 austretender Luftstrom gelenkt werden kann. Das Luftauslassabdeckmittel 30 ist derart eingerichtet und angeordnet, dass das erste Luftleitmittel 70 einer in dem Innenraum 5 befindlichen Person 25 verborgen bleibt.

In dem zweiten Luftführungskanal 50 ist ein zweites Luftleitmittel 85 angeordnet, das eine sich in der Papierebene der Figur 2 erstreckende, um eine Achse 90 in der Papierebene verschwenkbare Lamelle 95 umfasst, mit der ein aus der Luftaustrittsöffnung 60 austretender Luftstrom gelenkt werden kann.

In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind das erste Luftleitmittel 70 und das zweite Luftleitmittel 85 durch ein Kopplungsmittel 100 miteinander wirkverbunden. Dies bedeutet, dass bei einer manuellen oder automatischen Betätigung eines mit der Achse 90 wirkverbundenen Verstellmittels 105 eine gleichzeitige und gleichsinnige Bewegung der Lamellen 80 bzw. 95 erfolgt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass kein Kopplungsmittel 100 vorgesehen ist, so dass die Bewegung einer Lamelle 80 bzw. 95 nicht zu einer gleichzeitigen und gleichsinnigen Bewegung der anderen Lamelle 95 bzw. 80 führt.

In dem Luftauslassabdeckmittel 30 befindet sich ein Leuchtmittel 1 10, das Licht (hier nicht gezeigt) in Richtung des Spaltes 35 zu emittieren eingerichtet ist. Das emittierte Licht wirkt diffus, was einen besonders positiven optischen Eindruck bei der in dem Innenraum 5 befindlichen Person 25 hinterlässt.

Figur 3 zeigt den in Figur 2 abgebildeten Abschnitt der Instrumententafel 15 in perspektivischer Schnittansicht von vorn. Wie zu erkennen ist erstreckt sich das Luftaustrittsabdeckm ittel 30 im Wesentlichen über die gesamte Länge des gezeigten Abschnittes. Dies ist jedoch nicht zwingend; vielmehr kann das Luftaustnttsabdeckm ittel 30 auch eine geringere Erstreckung aufweisen. Das erste Luftleitmittel 70 und das zweite Luftleitmittel 85 umfassen jeweils eine Reihe von Lamellen 80 bzw. 95, die sich jeweils über die Erstreckung der Instrumententafel 15 verteilen können.

In Figur 4 ist eine alternative Ausführungsform der Instrumententafel 10 gezeigt. Wie insbesondere an den im unteren Abschnitt 45 befindlichen Luftaustrittsöffnungen 60 zu erkennen ist weist die Instrumententafel 10 zwei voneinander beabstandete, nebeneinander angeordnete

Luftauslassvorrichtungen 15 auf. Diese umfassen, wie zuvor offenbart, jeweils auch zwei Luftaustrittsöffnungen 25, die durch ein gemeinsames Luftauslassabdeckm ittel 30 quasi unsichtbar abgedeckt sind. Das Luftauslassabdeckm ittel 30 erstreckt sich über die gesamte Länge der Instrumententafel 10, mithin auch solcher Abschnitte, in denen sich keine Luftaustrittsöffnungen 25 befinden. In Verbindung mit dem sich ebenfalls über die gesamte Länge der Instrumententafel 10 erstreckenden Abschnitt 65 ist eine Vorrichtung geschaffen, die in vorteilhafter Weise sowohl ihrer technischen Funktion einer Belüftung bzw. Klimatisierung eines Innenraumes 5 eines Kraftfahrzeuges 1 als auch einem Anspruch an ein ansprechendes Design vollumfänglich gerecht wird.

Bezugszeichenliste

Kraftfahrzeug

Innenraum

Instrumententafel

Luftauslassvorrichtung 20 Luftaustrittsöffnung

25 Person

27 oberer Abschnitt

30 Luftauslassabdeckmittel

35 Spalt

40 erster Luftführungskanal

45 unterer Abschnitt

50 zweiter Luftführungskanal

55 Extremalabschnitt

60 Luftaustrittsöffnung

65 Abschnitt

70 erstes Luftleitmittel

75 Achse

80 Lamelle

85 zweites Lufteitmittel

90 Achse

95 Lamelle

100 Kopplungsmittel

105 Verstellmittel

1 10 Leuchtmittel

-d Abstand α Blickwinkel