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Patent Searching and Data


Title:
DENTAL CAMERA HANDPIECE FOR THE TRANSILLUMINATION OF TEETH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/048900
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dental camera handpiece for the transillumination of teeth, comprising illumination means for generating and directing investigative radiation onto a tooth or interdental space to be investigated, wherein the camera handpiece has an optical system for capturing and displaying the tooth illuminating by the investigative radiation on an image sensor, wherein the illumination means has coupling elements (121, 122) which emit the investigative radiation substantially perpendicular to an optical axis of the optical system in an image area (150) captured by the optical system, wherein at least two coupling elements (121, 122) are provided on opposing sides of the image area (150) captured by the optical system, wherein the at least two coupling elements (121, 122) emit investigative radiation in the image area (150) offset to one another in relation to a central plane (E) of the image area (150) connecting the two sides and running parallel to the optical axis. With the offset arrangement of the coupling elements (121, 122), the entire tooth area of interest is used as a guide for the investigative radiation.

Inventors:
JÄGGLE THOMAS (DE)
EMDE FRANK (DE)
WOHNHAAS ROLAND (DE)
Application Number:
PCT/EP2019/073298
Publication Date:
March 12, 2020
Filing Date:
September 02, 2019
Export Citation:
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Assignee:
KAVO DENTAL GMBH (DE)
International Classes:
A61C1/08; A61B1/06; A61B1/247; A61B5/00
Foreign References:
US20110229842A12011-09-22
CN106618466A2017-05-10
EP2452614A12012-05-16
Attorney, Agent or Firm:
THUN, Clemens (DE)
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Claims:
Ansprüche 1. Zahnärztliches Kamerahandstück (100) zum Transilluminieren von Zähnen, aufweisend:

Beleuchtungsmittel zum Erzeugen und Richten einer Untersuchungsstrahlung auf einen zu untersuchenden Zahn (104) oder Zahnzwischenraum, sowie

ein optisches System zum Erfassen und Abbilden des durch die

Untersuchungsstrahlung illuminierten Zahns (104) bzw. Zahnzwischenraums auf einem Bildsensor,

wobei die Beleuchtungsmittel Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) aufweisen, welche im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Achse (I) des optischen Systems die Untersuchungsstrahlung in einen von dem optischen System erfassten Bildbereich (150) abgeben,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest zwei Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) an einander gegenüberliegenden Seiten des von dem optischen System erfassten Bildbereichs (150) vorgesehen sind, wobei die zumindest zwei Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) gegenüber einer die beiden Seiten verbindenden und parallel zur optischen Achse (I) verlaufenden Mittelebene (E) des Bildbereichs (150) zueinander versetzt und/oder verdreht Untersuchungsstrahlung in den Bildbereich (150) abgeben. 2. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass genau zwei Einkopplungselemente (121, 122) vorgesehen sind, welche gegenüber der Mittelebene (E) zueinander versetzt Untersuchungsstrahlung in den Bildbereich (150) abgeben.

3. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Einkopplungselemente (221, 222) vorgesehen sind, welche einander gegenüberliegend im Bereich der Mittelebene (E) positioniert und gegenüber dieser verdreht ausgerichtet sind. 4. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die beiden Einkopplungselemente (221, 222) im Wesentlichen antiparallel zueinander ausgerichtet sind. 5. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass dieses vier Einkopplungselemente (321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) aufweist, welche jeweils in der Nähe der Ecken des Bildbereichs (150) angeordnet sind.

6. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass jeweils zwei der Einkopplungselemente (321, 322, 323, 324) einander

gegenüberliegend positioniert sind und jeweils Untersuchungsstrahlung parallel zur Mittelebene (E) in den Bildbereich (150) abgeben.

7. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass jeweils zwei der Einkopplungselemente (421, 422, 423, 424) einander

gegenüberliegend positioniert sind und um einen Rotationswinkel um die optische Achse (I) des optischen Systems verdreht sind.

8. Zahnärztliches Kamerahandstück nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) gegenüber einer senkrecht zur optischen Achse (I) ausgerichteten Ebene geneigt ausgerichtet sind.

9. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424) in einem Winkel von etwa 10° bis 15° von einem Lichteintrittsfenster (105) des Kamerahandstücks (100) wegweisend ausgerichtet sind.

10. Zahnärztliches Kamerahandstück (100) zum Transilluminieren von Zähnen, aufweisend:

Beleuchtungsmittel zum Erzeugen und Richten einer Untersuchungsstrahlung auf einen zu untersuchenden Zahn (104) oder Zahnzwischenraum, sowie

ein optisches System zum Erfassen und Abbilden des durch die

Untersuchungsstrahlung illuminierten Zahns (104) bzw. Zahnzwischenraums auf einem Bildsensor,

wobei die Beleuchtungsmittel Einkopplungselemente (521, 522) aufweisen, welche einem Lichteintrittsfenster (205) des Kamerahandstücks gegenüberliegend angeordnet sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass Kamerahandstück mindestens zwei Einkopplungselemente (521, 522) aufweist, welche gegenüber einem Zentrum des von dem optischen System erfassten

Bildbereichs (150) j eweils versetzt angeordnet sind.

11. Zahnärztliches Kamerahandstück nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424, 521, 522) Bestandteil eines Aufsatzes (5, 55) sind, der lösbar am vorderen

Endbereich (101) des Kamerahandstücks (100) angeordnet ist.

12. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass dieses mehrere Aufsätze (5, 55) aufweist, welche wahlweise am vorderen

Endbereich (101) des Kamerahandstücks (100) angeordnet werden können, wobei die Aufsätze (5, 55) unterschiedlich gestaltete bzw. positionierte Einkopplungselemente (121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424, 521, 522) aufweisen.

13. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,

dass die Beleuchtungsmittel ein oder mehrere Lichtquellen aufweisen, welche Bestandteil des Aufsatzes (5, 55) sind.

14. Zahnärztliches Kamerahandstück nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass dieses Mittel zur Energieversorgung der in dem Aufsatz (5, 55) befindlichen Lichtquellen aufweist, wobei die Mittel zur Energieversorgung insbesondere für eine kontaktlose Energieversorgung ausgebildet sind.

15. Zahnärztliches Kamerahandstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Einkopplungselemente LEDs sind, die im Wesentlichen Licht mit einer Wellenlänge von 700 nm bis 1000 nm emittieren.

Description:
Zahnärztliches Kamerahandstück zum Transilluminieren von Zähnen Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Kamerahandstück zum Transilluminieren von Zähnen.

Aus der EP 2 452 614 Al ist ein derartiges Kamerahandstück bekannt. In Fig. 5 ist eine perspektivische Skizze dieses Handstücks 100 gezeigt. Das Handstück 100 ist insgesamt länglich, so dass es sich entlang einer Längsachse L erstreckt und somit einen vorderen Endbereich 101 und einen rückwärtigen Endbereich 102 aufweist. Bei der hier betrachteten Ausrichtung des Handstücks 100 verläuft die Längsachse L horizontal. Wie in Fig. 6 perspektivisch näher gezeigt, weist das Handstück 100 an seinem vorderen Endbereich 101 zwei, nach schräg vome unten gerichtete seitliche Arme 103 auf, über die eine Untersuchungsstrahlung auf einen zu untersuchenden Bereich, beispielsweise auf einen Zahnbereich 104 gerichtet werden kann. Hierzu ist an jedem der beiden Arme 103 - jeweils an dessen vorderem Endbereich - ein

Einkopplungselement 12 ausgebildet. In jedem der beiden Arme 103 verläuft jeweils ein Lichtleiter zur Leitung der Untersuchungsstrahlung; über das jeweilige

Einkopplungselement 12 wird dann die Untersuchungsstrahlung umgelenkt, so dass sie das Handstück 100 verlässt und zwar gerichtet auf den zu untersuchenden Zahnbereich 104. Bei der hier betrachteten Ausrichtung des Kamerahandstücks 100 befinden sich die beiden Einkopplungselemente 12 dabei in einer horizontalen Ebene.

Weiterhin weist das Handstück 100 ein optisches System zum Erfassen und Abbilden des durch die Untersuchungsstrahlung illuminierten Zahns bzw. Zahnbereichs 104 auf einem Bildsensor auf. Dabei tritt ein in dem Zahnbereich 104 gestreuter Teil der Untersuchungsstrahlung über ein - in einer teilweise geschnittenen Darstellung des vorderen Endbereichs 101 in Fig. 7 gezeigtes - Fenster 105 an einer Unterseite des vorderen Endbereichs 101 in das Handstück 100 ein. In einer vertikalen Projektion betrachtet befindet sich das Fenster 105 dabei zwischen den beiden Einkopplungselementen 12.

Das Fenster 105 weist eine nach unten gerichtete plane Oberfläche auf, durch deren Normale die Ausrichtung einer optischen Achse I des optischen Systems festgelegt ist. Bei der hier betrachteten Orientierung des Kamerahandstücks 100 verläuft die optische Achse I in einer vertikalen Ebene. Die optische Achse I ist insbesondere nicht parallel zur Längsachse L orientiert. Daher ist durch die Längsachse L und die optische Achse I eine, in Fig. 8 bezeichnete Längsebene E' festgelegt

Die beiden Arme 103 und das Fenster 105 sind dabei Teile eines Aufsatzes 5, der lösbar am vorderen Endbereich 101 angeordnet ist.

Die Untersuchungsstrahlung, die über die Arme 103 bzw. die beiden

Einkopplungselemente 12 austritt, ist im Wesentlichen senkrecht zu der optischen Achse I des optischen Systems gerichtet, bei der hier betrachteten Ausrichtung des Handstücks 100 im Wesentlichen horizontal.

Die beiden Arme 103 sind etwas flexibel gestaltet, so dass sie sich dafür eignen, mehr oder weniger flächig an einen betreffenden Hart- oder auch Weichgewebebereich eines Mundraums angelegt zu werden. Ohne die Einwirkung äußerer Kräfte sind die beiden Arme 103 so ausgerichtet, dass die beiden Anteile der Untersuchungsstrahlung, die über jeweils einen der beiden Arme 103 abgegeben werden, mit ihren Hauptrichtungen aufeinander zu gerichtet sind, wie in Fig. 6 durch eine - hier horizontale - Lichtabgabeachse H angedeutet.

In Fig. 8 ist ein horizontaler Schnitt auf Höhe der beiden Einkopplungselemente 12 skizziert. Eine durch die Lichtabgabeachse H und die optische Achse I verlaufende Ebene wird hier als„Mittelebene“ E eines von dem optischen System erfassten Bildbereichs 150 bezeichnet.

Die Anordnung der beiden Arme 103 bzw. der beiden Einkopplungselemente 12 ist insgesamt mit Bezug die Längsebene E' spiegelsymmetrisch gestaltet. Durch die beschriebene Ausgestaltung der Arme 103 und ihrer Einkopplungselemente 12 kann die gesamte abgegebene Untersuchungsstrahlung dazu genutzt werden, beispielsweise einen Kauflächenbereich oder einen Zahnzwischenraum von okklusal zu beurteilen. Insbesondere im Zahnzwischenraum kann es hierbei jedoch dazu kommen, dass die interessierenden Zahnbereiche nicht sehr gut ausgeleuchtet werden. Bei einem vergleichsweise großen Interdentalraum beispielsweise besteht die

Möglichkeit, dass die abgegebene Untersuchungsstrahlung praktisch nicht wie gewünscht in den Zahnbereich eindringt, sondern quasi durch den Zahnzwischenraum hindurch geleitet wird. Der interessierende Zahnbereich dient hier also nicht - wie eigentlich gewünscht - als„Lichtleiter“ bzw. Leiter für die Untersuchungsstrahlung. Außerdem kann es dazu kommen, dass zumindest ein Teil der über die beiden Arme 103 bzw. deren Einkopplungselemente 12 abgegebenen Untersuchungsstrahlung an einem Oberflächenbereich des Zahnbereichs reflektiert wird und im Weiteren so durch das Lenster 105 einfällt, dass es zu einer Übersteuerung bzw. einer Überstrahlung in dem erstellten Bild kommt. Zusätzlich kann es durch Zahnfüllungen und

Zahnfehlstellungen zu einer gestörten Lichtausbreitung kommen. Diese zuletzt genannten Effekte führen im Allgemeinen zu einer nicht zufriedenstellenden

Bildaufhahme und sind daher in der Regel nicht erwünscht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbessertes zahnärztliches

Kamerahandstück zum Transilluminieren von Zähnen anzugeben. Insbesondere soll sich das Kamerahandstück durch verbesserte Aufhahmeeigenschaften auszeichnen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung ist ein zahnärztliches Kamerahandstück zum Transilluminieren von Zähnen vorgesehen, das Beleuchtungsmittel zum Erzeugen und Richten einer Untersuchungsstrahlung auf einen zu untersuchenden Zahn oder Zahnzwischenraum aufweist. Weiter weist das Kamerahandstück ein optisches System zum Erfassen und Abbilden des durch die Untersuchungsstrahlung illuminierten Zahns bzw. Zahnzwischenraums auf einem Bildsensor auf. Dabei weisen die Beleuchtungsmittel Einkopplungselemente auf, welche im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Achse des optischen Systems die Untersuchungsstrahlung in einen von dem optischen System erfassten Bildbereich abgeben. Dabei sind zumindest zwei

Einkopplungselemente an einander gegenüberliegenden Seiten des von dem optischen System erfassten Bildbereichs vorgesehen, wobei die zumindest zwei

Einkopplungselemente gegenüber einer die beiden Seiten verbindenden und parallel zur optischen Achse verlaufenden Mittelebene des Bildbereichs zueinander versetzt und/oder verdreht Untersuchungsstrahlung in den Bildbereich abgeben

Durch die sozusagen versetzte bzw. verdrehte Anordnung der Einkopplungselemente lässt sich erzielen, dass quasi der gesamte interessierende Zahnbereich als„Lichtleiter“ bzw. Leiter für die Untersuchungsstrahlung verwendet wird. Die Gefahr einer ungewollten Überstrahlung lässt sich vermeiden oder zumindest reduzieren.

Vorzugsweise sind dabei genau zwei Einkopplungselemente vorgesehen, welche gegenüber der Mittelebene zueinander versetzt Untersuchungsstrahlung in den

Bildbereich abgeben. Hierdurch lässt sich bewirken, dass ein interessierender Zahn insgesamt besonders gut erfasst werden kann, insbesondere der Zahn einschließlich der beiden angrenzenden Zahnzwischenräume.

Alternativ können genau zwei Einkopplungselemente vorgesehen sein, welche einander gegenüberliegend im Bereich der Mittelebene positioniert und gegenüber dieser verdreht ausgerichtet sind. Auch hierdurch lässt sich die Gefahr einer unerwünschten Überstrahlung vermeiden oder zumindest reduzieren. Eine einfache und dabei effektive Ausführung ist dabei beispielsweise ermöglicht, wenn die beiden Einkopplungselemente im Wesentlichen antiparallel zueinander ausgerichtet sind.

Weiterhin alternativ kann das Kamerahandstück vorzugsweise vier

Einkopplungselemente aufweisen, welche jeweils in der Nähe der Ecken des

Bildbereichs angeordnet sind. Dies ist insbesondere in einem Fall vorteilhaft, in dem der interessierende Zahnbereich einen stark absorbierenden Teilbereich, beispielsweise bedingt durch eine Füllung, aufweist. Dabei sind weiterhin vorzugsweise jeweils zwei der Einkopplungselemente einander gegenüberliegend positioniert und geben jeweils Untersuchungsstrahlung parallel zur Mittelebene in den Bildbereich ab.

Alternativ können jeweils zwei der Einkopplungselemente einander gegenüberliegend positioniert und um einen Rotationswinkel um die optische Achse des optischen Systems verdreht angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Einkopplungselemente gegenüber einer senkrecht zur optischen Achse ausgerichteten Ebene geneigt ausgerichtet. Auch hierdurch ist eine besonders geeignete und gleichmäßige Einstrahlung in den interessierenden Zahnbereich ermöglicht und die Gefahr einer Überstrahlung reduziert. Besonders geeignet sind dabei die Einkopplungselemente in einem Winkel von etwa 10° bis 15° von einem Lichteintrittsfenster des Kamerahandstücks wegweisend ausgerichtet.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein zahnärztliches Kamerahandstück zum Transilluminieren von Zähnen vorgesehen, das Beleuchtungsmittel zum Erzeugen und Richten einer Untersuchungsstrahlung auf einen zu untersuchenden Zahn oder Zahnzwischenraum aufweist. Weiter weist das Kamerahandstück ein optisches System zum Erfassen und Abbilden des durch die Untersuchungsstrahlung illuminierten Zahns bzw. Zahnzwischenraums auf einem Bildsensor auf. Dabei weisen die

Beleuchtungsmittel Einkopplungselemente auf, welche einem Lichteintrittsfenster des Kamerahandstücks gegenüberliegend angeordnet sind. Das Kamerahandstück weist dabei mindestens zwei Einkopplungselemente auf, welche gegenüber einem Zentrum des von dem optischen System erfassten Bildbereichs jeweils versetzt angeordnet sind.

Auch hierdurch lässt sich eine unerwünschte Überstrahlung vermeiden. Die Einkopplungselemente sind vorzugweise Bestandteil eines Aufsatzes, der lösbar am vorderen Endbereich des Kamerahandstücks angeordnet ist. Dies ist insbesondere vorteilhaft mit Bezug auf eine Reinigungsmöglichkeit des Kamerahandstücks. Dabei weist das Kamerahandstück weiterhin vorzugsweise mehrere Aufsätze auf, welche wahlweise am vorderen Ende des Kamerahandstücks angeordnet werden können, wobei die Aufsätze unterschiedlich gestaltete bzw. positionierte

Einkopplungselemente aufweisen. So eignet sich das Kamerahandstück besonders für unterschiedliche Aufnahmebedingungen.

Vorzugsweise weisen die Beleuchtungsmittel ein oder mehrere Lichtquellen auf, welche Bestandteil des Aufsatzes sind. Vorzugsweise weist das Kamerahandstück Mittel zur Energieversorgung der in dem Aufsatz befindlichen Lichtquellen auf, wobei die Mittel zur Energieversorgung insbesondere für eine kontaktlose Energieversorgung ausgebildet sind. Dies ist besonders vorteilhaft mit Bezug auf eine Reinigungs- bzw. Sterilisationsmöglichkeit des Aufsatzes.

Vorzugsweise sind die Einkopplungselemente LEDs (LED: Licht emittierende Diode), die im Wesentlichen Licht mit einer Wellenlänge von 700 nm bis 1000 nm emittieren.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Skizze zu einer anmeldungsgemäßen Ausgestaltung einer

Anordnung von genau zwei Einkopplungselementen eines anmeldungsgemäßen Kamerahandstücks,

Fig. 2 eine Skizze zu einer alternativen Ausgestaltung der in Fig. 1

gezeigten Anordnung,

Fig. 3 eine Skizze zu einer anmeldungsgemäßen Ausgestaltung einer

Anordnung von genau vier Einkopplungselementen eines

anmeldungsgemäßen Kamerahandstücks, Fig. 4 eine Skizze zu einer alternativen Ausgestaltung der in Fig. 3 gezeigten Anordnung,

Fig. 5 eine perspektivische Skizze eines bekannten Kamerahandstücks,

Fig. 6 eine perspektivische Skizze eines vorderen Endbereichs des in Fig. 5 gezeigten Kamerahandstücks,

Fig. 7 eine teilweise geschnittene Skizze zu dem Kamerahandstück,

Fig. 8 eine Skizze eines horizontalen Schnitts auf Höhe der beiden

Einkopplungselemente,

Fig. 9 eine Skizze eines vorderen Endbereichs eines weiteren bekannten

Kamerahandstücks und

Fig. 10 eine Skizze zu einer weiteren anmeldungsgemäßen Gestaltung eines

Kamerahandstücks, ausgehend von dem in Fig. 9 gezeigten

Handstück.

Soweit im Folgenden nicht anders dargestellt, kann ein anmeldungsgemäßes

Kamerahandstück, hier auch kurz als Handstück bezeichnet, entsprechend der Darstellung aus der eingangs genannten Schrift EP 2 452 614 Al gestaltet sein.

Insbesondere kann das Handstück insoweit so gestaltet sein, wie oben anhand der Figuren 5 bis 7 dargestellt. Die Bezugszeichen sind analog gebraucht.

Wie oben, wird auch hier zur Beschreibung von einer Orientierung des Handstücks ausgegangen, bei der die Längsachse L horizontal ausgerichtet ist und die optische Achse I in einer vertikalen Ebene, der Längsebene E' verläuft. Beispielsweise kann die optische Achse I vertikal orientiert sein.

In Fig. 1 ist eine Skizze zu einer ersten Ausgestaltung eines anmeldungsgemäßen Handstücks gezeigt, und zwar in Form eines Schnitts durch eine Ebene, in der ein erstes Einkopplungselement 121 und ein zweites Einkopplungselement 122 des Handstücks liegen. Bei dieser Gestaltung ist außer diesen beiden

Einkopplungselementen 121, 122 kein weiteres Einkopplungselement vorgesehen. Die beiden genannten Einkopplungselemente 121, 122 befinden sich an den vorderen Endbereichen zweier entsprechend gestalteter Arme; das Lichteintrittsfenster 105 befindet sich mithin oberhalb der Ebene der Einkopplungselemente 121, 122. Dabei ist die Gestaltung nunmehr jedoch derart, dass sich die in Fig. 1 gezeigte Anordnung der Einkopplungselemente 121, 122 ergibt. Über die beiden Einkopplungselemente 121, 122 kann die Untersuchungsstrahlung in einen interessierenden Zahnbereich 104 eingestrahlt werden.

Bei den Einkopplungselementen 121, 122 kann es sich beispielsweise um LEDs handeln. Bei der Untersuchungsstrahlung kann es sich insbesondere um

elektromagnetische Strahlung innerhalb eines Wellenlängenintervalls von 700 nm bis 1000 nm handeln, vorzugsweise innerhalb eines Wellenlängenintervalls von etwa 780 nm bis 850 nm.

Die beiden Einkopplungselemente 121, 122 sind dabei an einander

gegenüberliegenden Seiten eines von dem optischen System erfassten Bildbereichs 150 vorgesehen bzw. angeordnet. Mit„Mittelebene“ E sei hier nun eine Ebene bezeichnet, die die beiden Seiten des Bildbereichs 150 verbindet und die durch die Mitte des Bildbereichs 150 verläuft. Die Mittelebene E verläuft dabei parallel zur optischen Achse I; vorzugsweise liegt die optische Achse I in der Mittelebene E. Mit L' ist in der Darstellung der Fig. 1 eine vertikale Projektion der Längsachse L auf die Ebene der beiden Einkopplungselemente 121, 122, die beim hier gezeigten Beispiel senkrecht zur Mittelebene E orientiert ist, bezeichnet. Die beiden

Einkopplungselemente 121, 122 geben - im Unterschied zum eingangs dargestellten Stand der Technik - gegenüber der Mittelebene E zueinander versetzt

Untersuchungsstrahlung in den Bildbereich 150 ab.

Mit anderen Worten sind die beiden Einkopplungselemente 121, 122 entlang der Längsachse L bzw. der Projektion L' derselben auf die Ebene der beiden Einkopplungselemente 121, 122 betrachtet an unterschiedlichen Stellen angeordnet. Sie sind also mit Bezug auf die Projektion L' der Längsachse L auf die Ebene der Einkopplungselemente 121, 122 zueinander versetzt angeordnet, so dass ein Versatz v gegeben ist, der beispielsweise mindestens 2 mm betragen kann.

Dabei sind die beiden Einkopplungselemente 121, 122, wie in Fig. 1 beispielhaft skizziert, bei dieser Ausgestaltung gegenüber der Mittelebene E derart angeordnet, dass sie die Untersuchungsstrahlung zueinander versetzt in den Bildbereich 150 abgeben. Insbesondere können hierzu die beiden Einkopplungselemente 121, 122 mit Bezug auf die Mittelebene E auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein.

Eine erste Hauptrichtung Hl, in der das erste Einkopplungselement 121 die

Untersuchungsstrahlung abgibt, ist vorzugsweise parallel zu der Mittelebene E gerichtet und vorzugsweise senkrecht zur optischen Achse I. Mit„Hauptrichtung“ soll dabei diejenige Richtung bezeichnet sein, in welche die Untersuchungsstrahlung von dem betreffenden Einkopplungselement in erster Linie bzw. überwiegend abgegeben wird. Mit„Ausrichtung“ des betreffenden Einkopplungselements sei dabei die Ausrichtung des Einkopplungselements entsprechend der betreffenden Hauptrichtung bezeichnet.

Eine zweite Hauptrichtung H2, in der das zweite Einkopplungselement 122 die Untersuchungsstrahlung abgibt, ist vorzugsweise parallel zu der Mittelebene E gerichtet und vorzugsweise senkrecht zur optischen Achse I. Insbesondere ist die zweite Hauptrichtung H2 entgegengesetzt bzw. antiparallel zu der ersten

Hauptrichtung Hl gerichtet.

Durch die so erzielte„versetzte“ Anordnung der Einkopplungselemente 121, 122 lässt sich eine besonders geeignete Einstrahlung der Untersuchungsstrahlung in den Zahnbereich 104 erzielen. Eine Überstrahlung lässt sich so verhindern oder zumindest die Gefahr einer Überstrahlung verringern. Wie in Fig. 1 angedeutet, lässt sich mit der gezeigten Gestaltung ein Zahn

einschließlich der beiden angrenzenden Zahnzwischenräume gut darstellen. Dies ist vorteilhaft mit Bezug auf eine zahnärztliche Beurteilungsmöglichkeit. In Fig. 2 ist - in analoger Form zu der Darstellung der Fig. 1 - eine zweite

Ausgestaltungsmöglichkeit skizziert. Hier sind ebenfalls genau zwei

Einkopplungselemente vorgesehen, ein erstes Einkopplungselement 221 und ein zweites Einkopplungselement 222. Die beiden Einkopplungselemente 221, 222 sind wiederum an einander gegenüberliegenden Seiten des von dem optischen System erfassten Bildbereichs 150 vorgesehen bzw. angeordnet. Allerdings ist die Gestaltung hierbei derart, dass die beiden Einkopplungselemente 221, 222 gegenüber der optischen Achse I bzw. gegenüber der Mittelebene E verdreht Untersuchungsstrahlung in den Bildbereich 150 abgeben. Insbesondere kann hierbei die Gestaltung derart sein, dass eine erste Hauptrichtung Hl ', in der das erste Einkopplungselement 221 die Untersuchungsstrahlung abgibt bzw. in die das erste Einkopplungselement 221 ausgerichtet ist, mit der Mittelebene E einen Rotationswinkel a einschließt, der zwischen 5° und 50° beträgt, vorzugsweise zwischen 10° und 45°. Weiterhin vorzugsweise ist die erste Hauptrichtung Hl ' senkrecht zur optischen Achse I gerichtet.

Eine zweite Hauptrichtung H2', in der das zweite Einkopplungselement 222 die Untersuchungsstrahlung abgibt bzw. in die das zweite Einkopplungselement 222 ausgerichtet ist, ist vorzugsweise der ersten Hauptrichtung Hl ' entgegengerichtet. Die beiden Einkopplungselemente 221, 222 sind also vorzugsweise sozusagen antiparallel zueinander ausgerichtet.

Dabei können die beiden Einkopplungselemente 221, 222 - wie in Fig. 2 angedeutet - in der Mittelebene E positioniert sein. Alternativ kann aber auch hier eine versetzte Anordnung vorgesehen sein, so dass die beiden Einkopplungseleemnte 221 , 222 mit Bezug auf die Mittelebene E auf zwei gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. Allerdings ist die Anordnung vorzugsweise so, dass die beiden Hauptrichtungen Hl ', H2 ' nicht auf einer gemeinsamen Achse liegen. Auch hierdurch lässt sich erzielen, dass eine Überstrahlung praktisch ausgeschlossen werden kann. In Fig. 3 ist eine weitere anmeldungsgemäße Ausgestaltung analog dargestellt. Hier sind genau vier Einkopplungselemente 321, 322, 323, 324 vorgesehen, die jeweils in der Nähe der Ecken des Bildbereichs 150 angeordnet sind, ein erstes

Einkopplungselement 321, ein zweites Einkopplungselement 322, ein drittes

Einkopplungselement 323 und ein viertes Einkopplungselement 324. Jeweils zwei der Einkopplungselemente 321, 322, 323, 324 sind an einander gegenüberliegenden Seiten des Bildbereichs 150 positioniert angeordnet: das erste Einkopplungselement 321 liegt dem dritten Einkopplungselement 323 gegenüber und das zweite Einkopplungselement 322 liegt dem vierten Einkopplungselement 324 gegenüber. Vorzugsweise sind das erste Einkopplungselement 321 und das dritte

Einkopplungselement 323 auf einer ersten Seite der Mittelebene E angeordnet und das zweites Einkopplungselement 322 und ein das vierte Einkopplungselement 324 auf einer, der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite der Mittelebene E. Im gezeigten Beispiel geben alle vier Einkopplungselemente 321, 322, 323, 324 ihre Untersuchungsstrahlung in einer Hauptrichtung ab, die parallel zur Mittelebene E und senkrecht zur optischen Achse I gerichtet ist. Im gezeigten Beispiel geben das erste Einkopplungselement 321 und das zweite Einkopplungselement 322 ihre

Untersuchungsstrahlung in eine erste Hauptrichtung Hl " ab und das dritte

Einkopplungselement 323 und das vierte Einkopplungselement 324 in eine zweite Hauptrichtung H2", die der ersten Hauptrichtung Hl " entgegengesetzt ist.

Die Anordnung kann als Verdopplung der in Fig. 1 gezeigten Anordnung aufgefasst werden, wobei hier jedoch jeweils zwei der Einkopplungselemente einander gegenüberliegend positioniert sind und jeweils Untersuchungsstrahlung parallel zur Mittelebene E in den Bildbereich 150 abgeben. Diese Gestaltung ist insbesondere in einem Fall vorteilhaft, in dem sich innerhalb des betrachteten Zahns 104 ein Bereich K befindet, der die Untersuchungsstrahlung stark absorbiert, beispielsweise in Form einer Füllung. Durch die Verwendung der vier Einkopplungselemente 321, 322, 323, 324 lässt sich erzielen, dass die Gefahr, dass ein Teilbereich des Zahns durch einen absorbierenden Bereich abgeschattet wird, praktisch sehr gering ist.

In Fig. 4 ist eine weitere Ausgestaltung entsprechend skizziert, bei der wiederum jeweils zwei Einkopplungselemente einander gegenüberliegend positioniert sind - hier jedoch wiederum um einen Rotationswinkel um die optische Achse I des optischen Systems verdreht angeordnet, so dass sie die Untersuchungsstrahlung nicht parallel zu der Mittelebene E abgeben wird, sondern - insoweit analog zu der in Fig. 2 skizzierten Gestaltung - wiederum entsprechend schräg. Der Rotationswinkel kann dabei beispielsweise so groß sein wie der oben genannte Rotationswinkel a. Diese

Anordnung kann somit als Verdopplung der in Fig. 2 gezeigten Anordnung aufgefasst werden.

In allen oben beschriebenen anmeldungsgemäßen Ausgestaltungen sind die

Einkopplungselemente bzw. sind die Hauptrichtungen senkrecht zur optischen Achse I ausgerichtet. Gemäß einer Variante können die Einkopplungselemente jedoch in allen beschriebenen Ausgestaltungen alternativ zusätzlich zur oben beschriebenen

Ausrichtungsweise mit Bezug auf eine zur optischen Achse I senkrechten Ebene nicht senkrecht zu dieser Ebene, sondern geneigt zu dieser ausgerichtet angeordnet sein. Besonders geeignet mit Bezug auf die Verringerung einer Gefahr einer ungewollten Überstrahlung ist es dabei, wenn die Einkopplungselemente dabei in einem Winkel von etwa 10° bis 15° nach unten geneigt aus gerichtet sind, also von dem

Lichteintrittsfenster 105 des Handstücks 100 wegweisend ausgerichtet sind.

Dabei kann vorgesehen sein, dass zumindest eines der Einkopplungselemente entsprechend geneigt ist; beispielsweise können alle der Einkopplungselemente entsprechend geneigt sein. Anhand der Figuren 9 und 10 wird nun eine weitere anmeldungsgemäße Ausgestaltung beschrieben. In Fig. 9, die der erwähnten EP 2 452 614 Al entnommen ist, ist ein vorderer Endbereich 201 eines weiteren bekannten Handstücks 200 skizziert. Hier ist lediglich ein Arm 203 vorgesehen, an dessen vorderem Endbereich die

Untersuchungsstrahlung über ein entsprechendes Einkopplungselement abgegeben wird. Dabei ist die Hauptrichtung der Abgabe der Untersuchungsstrahlung direkt auf das Fenster 205 gerichtet, über das ein Teil der Untersuchungsstrahlung nach

Wechselwirkung mit dem interessierenden Zahnbereich 104 eintritt. Eine anmeldungsgemäße Ausführung ist in Fig. 10 skizziert. Hier weist das Handstück mindestens zwei Einkopplungselemente 521, 522 auf, welche gegenüber einem Zentrum des von dem optischen System erfassten Bildbereichs 150 jeweils versetzt angeordnet sind. Insbesondere kann die Gestaltung derart sein, dass sich die wenigstens zwei Einkopplungselemente 521, 522 mit Bezug auf eine, durch das Zentrum des Bildbereichs 150 führende Ebene F, die senkrecht zur Ebene des

Lichteintrittsfensters 205 orientiert ist, auf zwei gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. Vorzugsweise geben die beiden Einkopplungselemente 521, 522 dabei ihre Untersuchungsstrahlung parallel zu der zuletzt genannten Ebene F ab. So lässt sich wiederum besonders wirkungsvoll verhindern, dass es zu einer Überstrahlung kommt.

Insbesondere sind die Einkopplungselemente 521, 522 derart ausgerichtet, dass keine ihrer Hauptrichtungen auf das Lichteintrittsfenster 205 gerichtet ist.

Vorzugsweise können die beiden Einkopplungselemente 521, 522 an lediglich einem Arm des Handstücks ausgebildet sein. Hierdurch ist eine besonders raumsparende Ausgestaltung ermöglicht.

Bei allen oben beschriebenen Ausgestaltungen kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Einkopplungselemente 121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424, 521, 522 Bestandteil eines Aufsatzes 5, 55 sind, der lösbar am vorderen Endbereich

101 des Handstücks 100 angeordnet ist. Dies ist vorteilhaft mit Bezug auf eine Reinigungsmöglichkeit des Handstücks 100. Insbesondere kann die Gestaltung derart sein, dass der Aufsatz 5, 55 abgenommen und separat sterilisiert werden kann. Dabei sind besonders bevorzugt mehrere Aufsätze 5, 55 vorgesehen, die wahlweise am vorderen Endbereich des Handstücks 100 angeordnet werden können, wobei die Aufsätze 5, 55 unterschiedlich gestaltete bzw. positionierte Einkopplungselemente 121, 122, 221, 222, 321, 322, 323, 324, 421, 422, 423, 424, 521, 522 auEveisen. So eignet sich das Handstück 100 besonders für unterschiedliche Aufnahmebedingungen.

Besonders geeignet ist es, wenn die Beleuchtungsmittel ein oder mehrere Lichtquellen aufweisen, welche Bestandteil des Aufsatzes 5, 55 sind. Dabei weist das Handstück 100 weiterhin vorzugsweise Mittel zur Energieversorgung von in dem Aufsatz 5, 55 befindlichen Lichtquellen auf, wobei die Mittel zur Energieversorgung insbesondere für eine kontaktlose Energieversorgung ausgebildet sind.