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Title:
DEVICE FOR ATTACHING A CRAWLER TRACK MEMBER OF A CRAWLER TRACK TO A CRAWLER BELT OF THE CRAWLER TRACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/025431
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for attaching a crawler track member of a crawler track to a crawler belt of the crawler track with a pressing element and a connection element, wherein the pressing element comprises a main body with a continuous opening, and wherein, when the pressing element is arranged on the crawler belt, the connection element for connecting the crawler track member to the crawler belt engages through the continuous opening. The device is characterised in that the pressing element comprises a plurality of holding elements protruding from the main body, said holding elements being designed in such a way that, in the arranged state on the crawler belt, they penetrate a plurality of material layers of the crawler belt, displacing material of the material layers particularly transversely to the direction of penetration.

Inventors:
HALL HANS (DE)
Application Number:
EP2019/069991
Publication Date:
February 06, 2020
Filing Date:
July 25, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HANS HALL GMBH (DE)
International Classes:
B62D55/26; B62D55/253
Domestic Patent References:
WO2001008963A12001-02-08
Foreign References:
US5033801A1991-07-23
US4938546A1990-07-03
US3838894A1974-10-01
Attorney, Agent or Firm:
DOBLER, Markus et al. (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans

(15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) mit einem Einpresselement (2) und einem

Verbindungselement (16) , wobei das Einpresselement (2) einen Grundkörper (4) mit einer durchgehenden Öffnung (10) aufweist, wobei im angeordneten Zustand des Einpresselements (2) am

Raupenband (14) das Verbindungselement (16) zum Verbinden des Raupenkettenorgans (15) mit dem Raupenband (14) durch die durchgehende Öffnung (10) durchgreift,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einpresselement (2) mehrere vom Grundkörper (4) abstehende Halteelemente (5) aufweist, wobei die Halteelemente (5) derart ausgebildet sind, dass sie im angeordneten Zustand am

Raupenband (14) mehrere Materiallagen (17, 18) des Raupenbands

(14) durchdringen, indem die Halteelemente (5) Material der Materiallagen (17, 18) insbesondere quer zur Eindringrichtung verdrängen .

2. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans

(15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) von einer ersten Hauptseite (8) des Grundkörpers (4) abstehend vorhanden sind, wobei der Grundkörper (4) ein Abdichtorgan (6) aufweist, wobei das Abdichtorgan (6) die Öffnung (10) des Grundkörpers

(4) umlaufend wulstartig umschließt, sodass der Grundkörper (4) an der ersten Hauptseite (8) in einem Bereich um die Öffnung (10) erhaben ausgebildet ist.

3. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans

(15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) ausgehend vom Grundkörper (4) zulaufend und/oder sich verjüngend

ausgebildet sind.

4. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) voneinander beabstandet am Grundkörper (4) angeordnet sind, wobei die Halteelemente (5) kreisbogenförmig um die Öffnung (10) des Grundkörpers (4) von der ersten Hauptseite (8) des

Grundkörpers (4) abstehend vorhanden sind.

5. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halteelement (5) zapfenartig, nadelförmig und/oder kegelförmig ausgebildet ist.

6. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende eines Halteelements (5) sich verjüngend, abgerundet und/oder spitz zulaufend vorhanden ist .

7. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (16) zum Verbinden des Einpresselements (2) mit dem Raupenband (14) und dem Raupenkettenorgan (15) der Raupenkette (19) ausgebildet ist .

8. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1, 13) ein

Gegenelement (3) aufweist, wobei im angeordneten Zustand der Vorrichtung (1, 13) das Gegenelement (3) und der Grundkörper (4) des Einpresselements (2) durch das Raupenband (14)

beabstandet vorhanden sind.

9. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) des

Einpresselements (2) als eine Ringscheibe ausgebildet ist.

10. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) in einem gleichmäßigen Abstand voneinander beabstandet am Grundkörper (4) angeordnet sind.

11. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) kreisförmig und zueinander beabstandet am Grundkörper (4) angeordnet sind.

12. Vorrichtung (1, 13) zum Befestigen eines Raupenkettenorgans (15) einer Raupenkette (19) an einem Raupenband (14) der

Raupenkette (19) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (5) um die Öffnung des Grundkörpers (4) herum am Grundkörper (4) angeordnet sind.

13. Raupenband (14) mit einer Vorrichtung (1, 13) nach einem der vorangegangenen Ansprüche.

14. Raupenkette (19) mit einem Raupenband (14) nach dem Anspruch 13 und/oder einer Vorrichtung (1, 13) nach einem der

vorangegangenen Ansprüche 1 bis 12.

15. Raupenfahrzeug, insbesondere Kettenfahrzeug mit einer

Raupenkette (19) nach Anspruch 14, einem Raupenband (14) nach Anspruch 13 und/oder einer Vorrichtung (1, 13) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.

Description:
"Vorrichtung zum Befestigen eines Raupenkettenorgans einer

Raupenkette an einem Raupenband der Raupenkette"

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Raupenkettenorgans einer Raupenkette an einem Raupenband der Raupenkette nach den Merkmalen des Anspruchs 1, sowie ein

Raupenband und/oder eine Raupenkette mit einer derartigen

Vorrichtung .

Stand der Technik

Vorrichtungen zum Befestigen eines Raupenkettenorgans, wie z.B. eines Raupenstegs, einer Raupenkette an einem Raupenband der Raupenkette sind bekannt.

Bekannte Vorrichtungen bestehen aus einer Strebe und Schrauben, wobei das Raupenband zwischen der Strebe und dem Raupensteg angeordnet ist und im Raupenband mehrere Öffnungen vorhanden sind, durch welche die Schrauben durchgreifen, sodass die

Schrauben die Strebe mit dem Raupensteg verbinden und das

Raupenband hierdurch zwischen Strebe und Raupensteg geklemmt vorhanden ist. Die Strebe und der Raupensteg erstrecken sich dabei entlang ihren Längserstreckungen parallel zueinander.

Weitere bekannte Vorrichtungen sehen z.B. zusätzlich eine

Distanzbüchse in den Öffnungen vor.

Nachteilig bei diesen Vorrichtungen ist, dass durch die Bewegung des Raupenbands im Fährbetrieb, die Öffnungen sich zu Langlöcher verformen, wodurch insbesondere bei einem Einsatz der

Raupenkette an einem Pistenfahrzeug Wasser bzw. Schnee in die Öffnungen des Raupenbands und zwischen Schichten des Raupenbands eindringt und dort Eisblasen bildet, wodurch das Raupenband zerstört wird, indem sich Lagen des Raupenbands lösen.

Aufgabe und Vorteile der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine alternative Vorrichtung zum Befestigen eines Raupenkettenorgans einer Raupenkette an einem Raupenband der Raupenkette bereitzustellen, insbesondere die Vorrichtung derart zu verbessern, dass eine vergleichsweise längere Laufleistung bzw. Einsatzzeit eines Raupenbands

realisiert ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

In den abhängigen Ansprüchen werden vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung angegeben.

Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum Befestigen eines Raupenkettenorgans einer Raupenkette an einem Raupenband der Raupenkette mit einem Einpresselement und einem

Verbindungselement aus, wobei das Einpresselement einen

beispielsweise scheibenartigen Grundkörper mit einer

durchgehenden Öffnung aufweist, wobei im angeordneten Zustand des Einpresselements am Raupenband das Verbindungselement zum Verbinden des Raupenkettenorgans mit dem Raupenband durch die durchgehende Öffnung durchgreift. Die durchgehende Öffnung ist beispielsweise zylinderförmig, z.B. zylindrisch ausgebildet. Beispielsweise ist die durchgehende Öffnung als eine Bohrung und/oder Lochung am Grundkörper ausgebildet. Vorteilhafterweise ist die durchgehende Öffnung auf das Verbindungselement der Vorrichtung, z.B. auf eine Außenabmessung, z.B. einen

Außendurchmesser, abgestimmt. Die durchgehende Öffnung ist insbesondere vollständig vom verbleibenden Grundkörper umschlossen. Beispielsweise ist die durchgehende Öffnung in Form einer Bohrung, insbesondere einer Durchgangsbohrung am

Grundkörper vorhanden.

Der Grundkörper des Einpresselements ist beispielsweise

ringscheibenartig vorhanden. Der Grundkörper besitzt z.B. eine Dicke zwischen 1m und 10mm, z.B. zwischen 2mm und 5mm,

insbesondere zwischen 3mm und 5mm. Die Dicke des Grundkörpers ist z.B. 1m , 1,5mm, 2mm, 2,5mm, 3mm, 3,2mm, 3,3mm, 3,4mm, 3,5mm, 4mm, 4,5mm oder 5mm, insbesondere 3,1mm. Ein Außendurchmesser des Grundkörpers ist beispielsweise zwischen 40mm und 100mm, zwischen 40mm und 80mm oder zwischen 40mm und 60mm groß. Der

Außendurchmesser ist z.B. 40mm, 45mm, 55mm oder 60mm,

insbesondere 50mm. Ein Durchmesser der Öffnung des Grundkörpers ist beispielsweise größer als 8mm, z.B. größer als 10mm,

insbesondere größer als 12mm, z.B. 13mm.

Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung dazu ausgebildet

Raupenbandenden eines Raupenbands zu verbinden. Das

Raupenkettenorgan der Raupenkette ist beispielsweise als ein

Raupensteg der Raupenkette vorhanden.

Das Raupenband ist beispielsweise aus einem elastischen,

insbesondere elastomeren Grundmaterial, z.B. Gummi, hergestellt. Für eine Übertragung von Beschleunigungs- und Bremskräften eines Antriebsrads auf das Fahrwerk, insbesondere die Raupenkette ist in das Raupenband z.B. in das elastomere Material der Grundkette ein entlang einer Längserstreckung des Raupenbands insbesondere durchgehend ausgebildetes Zugmittel eingebettet. Das Zugmittel ist zum Beispiel als ein Gewebeband, z.B. aus Kunststofffasern und/oder Metallfasern, z.B. Stahlfasern, ausgebildet.

Vorteilhafterweise umfasst das Raupenband mehrere

Gewebebandlagen. Die Gewebebandlagen sind vorteilhafterweise mittels des elastomeren Materials voneinander beabstandet

vorhanden. Beispielsweise sind die Gewebebandlagen in das elastomere Material eingebettet vorhanden. Das Raupenband kann zwei oder mehr verschiedene elastomere Materialien aufweisen. Beispielsweise bildet ein erstes elastomeres Material eine Hülle des Raupenbands, in welchem die Gewebebandlagen und ein weiteres elastomeres Material vorhanden ist, in welches die

Gewebebandlagen beispielsweise eingebettet vorhanden sind.

Gewebestrukturen verschiedener Gewebebandlagen sind

vorteilhafterweise versetzt verlaufend, z.B. quer zueinander, am Raupenband vorhanden.

Die Raupenkette ist beispielsweise ein Raupenband mit Eingriffen für ein Antriebsrad und mit Spurführungselementen, die zur

Führung eines Fahrwerks des Kettenfahrzeugs in einer

Laufrichtung des Raupenbands verlaufenden Spur an einer

Innenseite des Raupenbands vorgesehen sind. Am Raupenband sind vorteilhafterweise einer Vielzahl von Vorrichtungen, z.B.

Anbringeinrichtungen, ausgebildet, von denen jede zur Anbringung eines Raupenstegs an einer Außenseite des Raupenbands und quer zur Laufrichtung des Raupenbands vorgesehen sind. Eine

Anbringeinrichtung des Raupenbands ist beispielsweise in Form einer Öffnung, z.B. einer Durchgangsöffnung, z.B. einer

Durchgangsbohrung vorhanden. Denkbar ist auch, dass die

Raupenkette zur Verwendung mit einer parallel mitlaufenden

Seitenkette vorgesehen ist.

Der Kern der Erfindung ist darin zu sehen, dass das

Einpresselement mehrere vom Grundkörper abstehende Halteelemente aufweist, wobei die Halteelemente derart ausgebildet sind, dass sie im angeordneten Zustand am Raupenband mehrere Materiallagen des Raupenbands durchdringen, indem die Halteelemente Material der Materiallagen insbesondere quer zur Eindringrichtung

verdrängen. Hierdurch ist eine Kraftübertragung vom

Raupenkettenorgan über die Vorrichtung auf das Raupenband oder umgekehrt verbessert, wodurch vergleichsweise geringere Kräfte, z.B. Scherkräfte zwischen Verbindungselement und Anbringeinrichtung, z.B. Öffnung, des Raupenbands wirken, womit eine Streckung, z.B. Langlochbildung der Öffnung zumindest

verzögert ist. Die Kraft wirkt dabei beispielsweise von außen, z.B. von einem Untergrund, über welchen die Raupenkette des

Raupenbands bewegt wird oder z.B. durch das Raupenband auf das Raupenkettenorgan, z.B. auf den Raupensteg ein.

Die Öffnung des Raupenbands ist vorteilhafterweise als eine

Durchgangsöffnung ausgebildet. Die Öffnung des Raupenbands ist beispielsweise zylinderförmig ausgebildet. Die Öffnung des

Raupenbands ist beispielsweise durch einen Stanzvorgang und/oder durch einen Bohrvorgang am Raupenband erzeugt.

Vorteilhafterweise durchdringt das Verbindungselement im

angeordneten Zustand der Vorrichtung das Raupenband und

insbesondere die Öffnung des Raupenbands vollständig.

Vorteilhafterweise durchstechen die Halteelemente im

angeordneten Zustand am Raupenband mehrere Materiallagen des

Raupenbands. Insbesondere sind die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband durch mehrere Materiallagen des

Raupenbands durchgesteckt. Von Vorteil erweist sich insbesondere, dass die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband alle Materiallagen des Raupenbands durchdringen, insbesondere durchstechen .

Auch ist es vorteilhaft, dass die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband alle Materiallagen des Raupenbands

durchdringen, insbesondere durchstechen, jedoch das Raupenband nicht vollständig durchdringen. Hierdurch ist vorteilhafterweise im angeordneten Zustand der Vorrichtung eine insbesondere

definierte Pressung des Raupenbands und damit eine verbesserte Abdichtung des Raupenbands, insbesondere der Öffnung des

Raupenbands erzielbar. Beispielsweise ist eine Materiallage als ein Gewebe, z.B. als ein Gewebeband, insbesondere als ein Metallgewebe ausgebildet. Beispielsweise durchtrennen die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband bestimmte Materiallagen nicht,

insbesondere durchtrennen die Halteelemente die Gewebelagen nicht. Vorteilhafterweise durchtrennen oder durchschneiden die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband eine,

insbesondere alle Gewebelagen nicht. Vorteilhafterweise sind die Halteelemente derart ausgebildet, dass die Halteelemente im angeordneten Zustand am Raupenband zwischen freie Bereiche des Gewebes einer Gewebelage, z.B. in eine Gewebestruktur der

Gewebelage, eindringen und das Gewebe insbesondere quer zur

Eindringrichtung verdrängen, verschieben und/oder verdichten, das Gewebe jedoch vorteilhafterweise nicht zertrennen oder

zerschneiden. Hierdurch ist das Einpresselement mit dem

Raupenband, insbesondere mit den Gewebelagen des Raupenbands, ineinandergreifend verbunden, z.B. eingehakt und/oder eingehänkt. Bevorzugterweise sind die Halteelemente derart ausgebildet, dass die Halteelemente in elastisches Material des Raupenbands im angeordneten Zustand eindringen und das elastische Material ggf. auch durchtrennen.

Der Grundkörper des Einpresselements ist z.B. als eine

Ringscheibe, z.B. als eine Distanzscheibe und/oder eine

Unterlegscheibe ausgebildet. Beispielsweise besitzt der

Grundkörper einen runden, elliptischen oder ovalen Umriss.

Denkbar ist auch, dass der Grundkörper leistenartig oder

strebenartig ausgebildet ist. Beispielsweise umfasst der

Grundkörper einen eckigen, z.B. rechteckigen, insbesondere

quadratischen Umriss. Vorteilhafterweise umfasst der Grundkörper eine einzige durchgehende Öffnung. Vorstellbar ist aber auch, dass der Grundkörper zwei, drei, vier oder mehr durchgehende

Öffnungen aufweist. Umfasst der Grundkörper mehrere durchgehende Öffnungen, so sind diese vorteilhafterweise zueinander beabstandet am Grundkörper ausgebildet. Beispielsweise ist die durchgehende Öffnung am Grundkörper zentrisch vorhanden.

Beispielsweise umfasst der Grundkörper eine erste und eine zweite Hauptseite, wobei die Hauptseiten sich gegenüberliegend und voneinander beabstandet sind. Vorteilhafterweise erstreckt sich die durchgehende Öffnung von der ersten Hauptseite bis zur zweiten Hauptseite. Zum Beispiel die durchgehende Öffnung an jeder Hauptseite eine Öffnung und/oder Aussparung der

entsprechenden Hauptseite.

Bevorzugterweise ist das Einpresselement im angeordneten Zustand am Raupenband zwischen dem Raupenband und dem Raupenkettenorgan ausgebildet. Beispielsweise ist das Einpresselement im

angeordneten Zustand am Raupenband in insbesondere direktem Kontakt mit dem Raupenkettenorgan. Denkbar ist aber auch, dass das Einpresselement und das Raupenkettenorgan beabstandet zueinander ausgebildet sind und z.B. das Raupenband zwischen sich einschließen.

Vorteilhafterweise umfasst die Vorrichtung eine Distanzhülse, welche im angeordneten Zustand am Raupenband in die Öffnung des Raupenbands eingesetzt vorhanden ist. Beispielsweise durchdringt im angeordneten Zustand der Vorrichtung am Raupenband das

Verbindungselement die Distanzhülse. Beispielsweise umschließt im angeordneten Zustand der Vorrichtung die Distanzhülse das Verbindungselement. Vorteilhafterweise ist die Distanzhülse im angeordneten Zustand der Vorrichtung am Raupenband in einem insbesondere unmittelbaren Kontakt mit dem Grundkörper,

insbesondere mit einer Hauptseite des Grundkörpers.

Beispielsweise ist die Distanzhülse im angeordneten Zustand der Vorrichtung am Raupenband in einem insbesondere unmittelbaren Kontakt mit dem Raupenkettenorgan. Hierdurch definiert die Distanzhülse beispielsweise, insbesondere abgestimmt auf eine Dicke des Raupenbands, einen Abstand zwischen dem Grundkörper des Einpresselements, insbesondere einen Abstand zwischen der ersten Hauptseite des Grundkörpers und dem Raupenkettenorgan.

Vorstellbar ist, dass die Distanzhülse aus Kunststoff und/oder Metall, z.B. aus Aluminium ausgebildet ist.

Vorteilhafterweise sind am Grundkörper des Einpresselements 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10 oder mehr Halteelemente, insbesondere 8

Halteelemente ausgebildet. Bevorzugterweise sind am Grundkörper mehr als zwei, mehr als drei, mehr als vier, mehr als acht oder mehr als zehn, insbesondere mehr als fünf Halteelemente

vorhanden.

Auch ist es vorteilhaft, dass die Halteelemente voneinander beabstandet am Grundkörper angeordnet sind. Vorteilhafterweise sind alle Haltelemente an der ersten Hauptseite des Grundkörpers von dieser ersten Hauptseite abstehend vorhanden.

Bevorzugterweise sind alle Halteelemente in eine gleiche

Richtung abstehend vorhanden. Beispielsweise stehen die

Halteelemente senkrecht zu einer Erstreckungsebene der ersten Hauptseite von der ersten Hauptseite ab. Vorstellbar ist auch, dass die Halteelemente, insbesondere alle Halteelemente in

zueinander verschiedenen Richtungen abstehend am Grundkörper, beispielsweise abstehend von der ersten Hauptseite des

Grundkörpers, angeordnet sind. Denkbar ist auch, dass die

Halteelemente, insbesondere alle Halteelemente, sphärisch oder zylindrisch abstehend am Grundkörper vorhanden sind.

Bevorzugterweise sind die Halteelemente voneinander beabstandet am Grundkörper angeordnet, wobei die Halteelemente

kreisbogenförmig um die Öffnung des Grundkörpers von der ersten Hauptseite des Grundkörpers abstehend vorhanden sind.

Vorteilhafterweise sind die Halteelemente in einem gleichmäßigen, insbesondere diskreten Abstand voneinander beabstandet am

Grundkörper angeordnet. Zum Beispiel sind die Halteelemente kreisförmig und zueinander beabstandet am Grundkörper angeordnet. Beispielsweise sind die Halteelemente um die Öffnung des

Grundkörpers herum am Grundkörper angeordnet.

Von Vorteil erweist sich auch, dass die Halteelemente ausgehend vom Grundkörper zulaufend und/oder sich verjüngend ausgebildet sind. Hierdurch ist ein Anbringen, z.B. ein Einpressen des

Einpresselements am Raupenband vergleichsweise erleichtert.

In einer vorteilhaften Ausbildung des Einpresselements der

Vorrichtung ist ein Halteelement zapfenartig, nadelförmig,

pyramidenförmig und/oder kegelförmig ausgebildet.

Vorteilhafterweise sind alle Halteelemente ähnlich, insbesondere gleich oder identisch ausgebildet. Denkbar ist aber auch, dass die Halteelemente, insbesondere alle Halteelemente zueinander verschieden ausgebildet sind. Beispielsweise sind insbesondere genau zwei oder genau drei verschiedene Ausbildungsformen von Halteelementen am Grundkörper ausgebildet. Denkbar ist, dass zwei oder mehr Halteelemente unterschiedlich lang ausgebildet sind.

Weiter wird vorgeschlagen, dass ein Ende eines Halteelements sich verjüngend, abgerundet und/oder spitz zulaufend vorhanden ist. Das sich verjüngende Ende des Halteelements ist

vorteilhafterweise vom Grundkörper, insbesondere von den

Hauptseiten des Grundkörpers beabstandet vorhanden.

Die Halteelemente stehen von der ersten Hauptseite

beispielsweise zwischen 8mm und 14mm ab, z.B. zwischen 8mm und 12mm. Eine Gesamthöhe des Einpresselements bestehend aus

Grundkörper und Halteelement ausgehend von der zweiten

Hauptseite des Grundkörpers bis zum verjüngenden Ende des

Halteelements ist beispielsweise in einem Bereich zwischen 10mm und 100mm, z.B. zwischen 10mm und 40mm, z.B. zwischen 10mm und 30mm, z.B. zwischen 10mm und 20mm, z.B. zwischen 12mm und 16mm. Die Gesamthöhe des Einpresselements ist beispielsweise 12mm, 12,5mm, 13mm, 14,5mm oder 15mm, insbesondere 14mm.

Ein Durchmesser eines kegelstumpfartigen Halteelements im

Anbindungsbereich am Grundkörper des Einpresselements ist

beispielsweise zwischen 4mm und 8mm groß, insbesondere in einem Bereich von etwa 6mm.

Vorstellbar ist weiterhin, dass der Grundkörper und die

Halteelemente des Einpresselements einstückig ausgebildet sind. Beispielsweise ist das Einpresselement, insbesondere sind der Grundkörper und die Halteelemente, aus Metall, z.B. aus

Druckguss und/oder Kunststoff ausgebildet. Denkbar ist, dass das Einpresselement als ein Spritzguß- und/oder Druckgußbauteil vorhanden ist. Auch ist es vorstellbar, dass das Einpresselement geschmiedet ist.

Auch ist es von Vorteil, dass das Verbindungselement zum

Verbinden des Einpresselements mit dem Raupenband und dem

Raupenkettenorgan ausgebildet ist. Das Verbindungselement ist beispielsweise als ein Stift, ein Bolzen, eine Niet oder eine Schraube ausgebildet. Denkbar ist, dass das Verbindungselement als ein Gewindestift vorhanden ist. Vorstellbar ist auch, dass das Verbindungselement klammerartig ausgebildet ist, z.B. in

Form einer Klammer. Vorteilhafterweise ist das

Verbindungselement zum Verbinden der Raupenbandenden mit dem

Einpresselement und/oder zum Verbinden des Einpresselements mit dem Raupenband und dem Raupenkettenorgan der Raupenkette

ausgebildet .

In einer vorteilhaften Modifikation der Erfindung weist die

Vorrichtung ein Gegenelement auf, wobei im angeordneten Zustand der Vorrichtung das Gegenelement und der Grundkörper des

Einpresselements durch das Raupenband beabstandet vorhanden sind. Bevorzugterweise weist das Gegenelement eine durchgehende Öffnung auf, z.B. ein Loch, wobei im angeordneten Zustand am Raupenband das Verbindungselement durch die durchgehende Öffnung hindurchgreift. Denkbar ist auch, dass das Verbindungselement und das Gegenelement miteinander verbunden sind, z.B. einstückig ausgebildet sind. Das Gegenelement ist beispielsweise als eine Ringscheibe, z.B. als eine Distanzscheibe und/oder eine

Unterlegscheibe ausgebildet. Beispielsweise sind das

Gegenelement und der Grundkörper des Einpresselements identisch ausgebildet .

Beispielsweise besitzt das Gegenelement einen runden,

elliptischen oder ovalen Umriss. Denkbar ist auch, dass das Gegenelement leistenartig oder strebenartig ausgebildet ist. Beispielsweise umfasst das Gegenelement einen eckigen, z.B.

rechteckigen, insbesondere quadratischen Umriss.

Vorteilhafterweise umfasst das Gegenelement eine einzige z.B. durchgehende Öffnung. Vorstellbar ist aber auch, dass das

Gegenelement zwei, drei, vier oder mehr Öffnungen aufweist.

Umfasst das Gegenelement mehrere Öffnungen, so sind diese vorteilhafterweise zueinander beabstandet am Gegenelement ausgebildet. Beispielsweise ist eine, insbesondere die Öffnung am Gegenelement zentriert vorhanden. Bevorzugterweise sind das Gegenelement und das Einpresselement aufeinander abgestimmt, insbesondere hinsichtlich der Anzahl der vorhandenen Öffnungen.

Vorteilhafterweise ist das Gegenelement in einer äußeren

Erstreckung gesehen größer ausgebildet als eine Außendimension des Grundkörpers des Einpresselements, insbesondere in die gleiche Erstreckungsrichtung im angeordneten Zustand am

Raupenband gesehen. Ein ringscheibenartiges Gegenelement besitzt vorteilhafterweise einen Außendurchmesser, welcher größer ist, als ein Außendurchmesser des Grundkörpers des Einpresselements. Ein ringscheibenartiges Gegenelement besitzt beispielsweise einen Außendurchmesser zwischen 50mm und 80mm, z.B. etwa 57mm. Vorteilhafterweise ist eine Dicke des Gegenelements im Vergleich zu einer Dicke des Grundkörpers des Einpresselements gleich oder größer. Die Dicke des Gegenelements ist beispielsweise in einem Bereich zwischen 2mm und 10mm, z.B. zwischen 3mm und 8mm. Die Dicke des Gegenelements ist beispielsweise 2mm, 3mm, 4mm, 4,5mm, 5,5mm, 6mm, 6,5mm, 7mm, 8mm oder 10mm, insbesondere 5mm.

Von Vorteil ist auch, dass der Grundkörper ein Positionierorgan aufweist, mittels welchem der Grundkörper im angeordneten

Zustand am Raupenband relativ zum Raupenkettenorgan

positionierbar ist. Hierdurch ist eine Montage der Vorrichtung erleichtert .

Vorteilhafterweise koppelt der Grundkörper mittels des

Positionierorgans, insbesondere direkt oder unmittelbar, mit dem Raupenkettenorgan der Raupenkette. Bevorzugterweise ist der

Grundkörper im angeordneten Zustand am Raupenband insbesondere durch das Positionierorgan am Raupenkettenorgan oder umgekehrt positionierbar .

Das Positionierorgan ist beispielsweise in Form einer Aussparung, in Form einer Einkerbung, in Form einer Erhebung, in Form eines Stifts und/oder in Form eines Bolzens ausgebildet.

Beispielsweise ist der Grundkörper mittels des Positionierorgans im angeordneten Zustand am Raupenband mit dem Raupenkettenorgan verrastbar ausgebildet. Das Positionierorgan ist beispielsweise als ein Bolzen, Stift und/oder als ein Sackloch ausgebildet.

Vorteilhafterweise ist das Positionierorgan an der zweiten

Hauptseite des Grundkörpers ausgebildet. Beispielsweise umfasst der Grundkörper eine Ausfräsung und/oder Aussparung, in welche das Positionierorgan einsetzbar, z.B. einsteckbar und/oder

einpressbar ist. Hierdurch ist ein verbesserter Kraftschluss zwischen Positionierorgan und Grundkörper realisierbar. Denkbar ist weiter, dass das Einpresselement zwei, drei oder mehr

Positionierorgane aufweist. Beispielsweise sind die

Positionierorgane voneinander beabstandet vorhanden. Hierdurch ist ein Verdrehen des Einpresselements relativ zum

Raupenkettenorgan im angeordneten Zustand vermieden.

Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist ein Raupenband mit einer Vorrichtung nach einer der vorangegangen genannten

Varianten.

Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine Länge der

Halteelemente des Einpresselements derart auf eine Dicke des

Raupenbands abgestimmt vorhanden ist, dass die Halteelemente das Raupenband im angeordneten Zustand in Dickenrichtung des

Raupenbands gesehen nicht durchdringen. Denkbar ist aber auch, dass die Halteelemente in einer Weise vorhanden sind, dass sie im angeordneten Zustand das Raupenband, insbesondere in Richtung einer Dicke des Raupenbands gesehen, das Raupenband z.B.

vollständig durchdringen. Eine Länge der Halteelemente

entspricht beispielsweise der Dicke des Raupenbands. Denkbar ist auch, dass die Länge eines Halteelements größer ist, als eine Dicke des Raupenbands, sodass das verjüngende Ende des

Halteelements im angeordneten Zustand des Einpresselements am Raupenband von einer Außenseite der Hülle des Raupenbands

vorsteht .

Beispielsweise ist eine Länge der Halteelemente derart

ausgebildet, dass eine Erstreckung der Halteelemente in einer Richtung senkrecht zur Erstreckungsebene der ersten Hauptseite von der ersten Hauptseite bis zum von der ersten Hauptseite beabstandeten Ende des Halteelements kleiner oder gleich ist, als die Dicke des Raupenbands. Das Raupenband erstreckt sich vorteilhafterweise entlang einer Länge, einer Breite und einer Dicke. Die Länge des Raupenbands ist in eine Längserstreckung und/oder in Laufrichtung des Raupenbands gesehen. Die Breite des Raupenbands ist quer zur Laufrichtung des Raupenbands und in

Richtung einer Längserstreckung eines an das Raupenband

angeordneten Raupenkettenorgans, z.B. eines Raupenstegs zu sehen. In einer vorteilhaften Ausführung ist der Grundkörper an der ersten Hauptseite in einem Bereich um die durchgehende Öffnung erhaben ausgebildet. Beispielsweise umfasst der Grundkörper ein Abdichtorgan, z.B. in Form eines Wulsts, um insbesondere im angeordneten Zustand am Raupenband die Öffnung des Raupenbands abzudichten. Beispielsweise ist ein Öffnungsbereich der

durchgehenden Öffnung an der ersten Hauptseite mittels eines Abdichtorgans, z.B. wulstartig, umlaufend umschlossen. Das

Abdichtorgan, z.B. der Wulst, greift im angeordneten Zustand beispielsweise in die Öffnung des Raupenbands, insbesondere in das Raupenband, z.B. in das elastische Material des Raupenbands ein. Hierdurch ist das Einpresselement am Raupenband justierbar. Vorteilhafterweise schließt das Abdichtorgan, z.B. der Wulst, im angeordneten Zustand am Raupenband die Öffnung des Raupenbands ab, sodass von Außen vergleichsweise wenig Wasser oder

Feuchtigkeit in die Öffnung des Raupenbands eindringen kann.

Denkbar ist weiterhin, dass um die Öffnung des Gegenelements ein vergleichbares Abdichtorgan ausgebildet ist, sodass die Öffnung des Raupenbands von beiden Seiten im angeordneten Zustand der Vorrichtung abgedichtet vorhanden ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung sind die Halteelemente von einer ersten Hauptseite des Grundkörpers abstehend vorhanden, wobei der Grundkörper ein Abdichtorgan aufweist, wobei das Abdichtorgan die Öffnung des Grundkörpers umlaufend wulstartig umschließt, sodass der Grundkörper an der ersten Hauptseite in einem Bereich um die Öffnung erhaben ausgebildet ist.

Eine weitere alternative Modifikation der Erfindung ist eine Raupenkette mit einem Raupenband und/oder mit einer Vorrichtung nach einer der vorangegangen genannten Varianten. Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist ein Raupenfahrzeug, insbesondere Kettenfahrzeug mit einer

Raupenkette, mit einem Raupenband und/oder mit einer Vorrichtung nach einer der vorangegangen aufgeführten Varianten.

Zur Kategorie der Raupen- oder Kettenfahrzeuge gehören

insbesondere Schneefahrzeuge wie z.B. Pistenfahrzeuge,

Loipenpräparationsfahrzeuge und/oder Pistenraupen.

Beschreibung eines Ausführungsbeispiels

Mehrere Ausführungsbeispiele werden anhand der nachstehenden schematischen Zeichnungen unter Angabe weiterer Einzelheiten und Vorteile näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße

Vorrichtung,

Figur 2 eine perspektivische Ansicht von schräg seitlich oben auf eine weitere Variante der Vorrichtung,

Figur 3 eine perspektivische Ansicht von schräg seitlich unten auf das Einpresselement der Vorrichtung nach Figur 2,

Figur 4 eine Schnittansicht durch das Raupenband auf eine am

Raupenband angeordnete Vorrichtung gemäß Figur 2 und

Figur 5 eine perspektivische Ansicht auf am Raupenband

angeordnete Vorrichtungen nach Figur 2.

Figur 1 zeigt eine erste Variante einer erfindungsgemäßen

Vorrichtung 1 bestehend aus einem Einpresselement 2 und einem Gegenelement 3.

Der Übersichtlichkeit halber werden im Folgenden für

verschiedene Ausführungsformen einer Vorrichtung und

insbesondere eines Einpresselements gleiche Bezugszeichen verwendet. Vorteilhafterweise sind die im Folgenden

beschriebenen einzelnen Ausführungsvarianten mit einer weiteren dazu verschiedenen Ausführungsvariante flexibel kombinierbar. Das Gegenelement 3 ist beispielsweise als eine Unterlegscheibe mit einem z.B. zentrisch vorhandenen Durchgangsloch ausgebildet. Das Einpresselement 2 umfasst einen Grundkörper 4, Halteelemente 5, ein Abdichtorgan 6. Beispielsweise umfasst der Grundkörper zusätzlich ein Positionierorgan 7.

Der Grundkörper 4 ist vorteilhafterweise scheibenartig oder plattenartig ausgebildet und besitzt eine erste Hauptseite 8 und eine zweite Hauptseite 9, welche sich gegenüberliegend und

beabstandet zueinander vorhanden sind. Die erste und die zweite Hauptseite 8, 9 bilden vorteilhafterweise

Haupterstreckungsebenen des Grundkörpers 4. Der Grundkörper 4 umfasst außerdem eine durchgehende Öffnung 10. An der zweiten Hauptseite 9 ist beispielsweise das Positionierorgan 7 von der zweiten Hauptseite 9 abstehend vorhanden.

Von der ersten Hauptseite 8 des Grundkörpers 4 sind die

Halteelemente 5 abstehend vorhanden. Die Halteelemente 5 sind beispielsweise kegelförmig oder kegelstumpfartig ausgebildet.

Die Halteelemente 5 sind beispielsweise entlang eines

Kreisbogens voneinander beabstandet an der ersten Hauptseite 8 des Grundkörpers 4 angeordnet. Der Kreisbogen besitzt einen

Kreismittelpunkt, welcher z.B. mit einer Symmetrieachse, z.B.

einer Rotationsachse des Grundkörpers 4 zusammenfällt.

Das Abdichtorgan 6 ist vorteilhafterweise wulstartig ausgebildet. Das Abdichtorgan 6 umschließt einen Rand der Öffnung 10 des

Grundkörpers auf der ersten Hauptseite 8 beispielsweise

vollständig umlaufend. Das Abdichtorgan 6 ist von einer

Haupterstreckungsebene der ersten Hauptfläche 8 erhaben

vorhanden. Ein innerer Bereich 11 des Abdichtorgans 6 ist

beispielsweise hülsenartig ausgebildet, z.B. hohlzylinderförmig. Beispielsweise bildet der innere Bereich 11 des Abdichtorgans 6 einen Teil der Öffnung 10 des Grundkörpers 4. Eine Wandstärke eines hohlzylinderförmig ausgebildeten Abdichtorgans 6 ist beispielsweise zwischen 1mm und 5mm groß, z.B. 2mm. Ein Übergang 12 des inneren Bereichs 11 des Abdichtorgans 6 hin zur

Haupterstreckungsebene der ersten Hauptfläche 8 ist

beispielsweise abgerundet vorhanden. Hierdurch ist im

angeordneten Zustand der Vorrichtung 1 an einem Raupenband eine Anlage der Vorrichtung 1 am Raupenband und damit eine Abdichtung gegen Eindringen von Wasser in das Raupenband verbessert.

In den Figuren 2, 3 ist eine weitere Vorrichtung 13 mit einer weiteren Variante eine Einpresselements 2 dargestellt.

Figur 4 zeigt eine Raupenkette 19. An der Raupenkette 19 ist die Vorrichtung 13 in einem angeordneten Zustand an einem Raupenband

14 vorhanden, wobei mittels der Vorrichtung ein

Raupenkettenorgan in Form eines Raupenstegs 15 am Raupenband 14 befestigt ist. Das Einpresselement 2 ist hierbei mittels eines Verbindungselements in Form einer Schraube 16 mit dem Raupensteg

15 verbunden. In der Schnittansicht des Raupenstegs 15 in Figur 4 gezeigt sind mehrere Gewebelagen 17 des Raupenbands 14, welche in einem elastischen Material 18 des Raupenbands 14 eingebettete vorhanden sind.

Die Halteelemente 5 sind vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass im angeordneten Zustand des Einpresselements 2 am

Raupenband 14 die Halteelemente 5 eine Gewebestruktur der

Gewebelagen 17 durchdringen, sodass die Halteelemente 5 die Gewebestruktur durchgreifen und die Gewebestruktur der

Gewebelagen hierbei vorteilhafterweise quer zur Eindringrichtung E verdichten bzw. verdrängen. Dadurch wird ein Durchtrennen der Gewebelagen bevorzugterweise vermieden, wodurch eine Schwächung des Raupenbands 14 vorteilhafterweise vermindert ist. Auch ist hierdurch eine vergleichsweise starke Verankerung des

Einpresselements 2 mit dem Raupenband 14 bewirkt. Wie in Figur 5 dargestellt werden vorteilhafterweise mehrere, insbesondere drei Vorrichtungen 13 an das Raupenband 14 angeordnet, um ein Raupenkettenorgan (in Figur 5 nicht dargestellt) am Raupenband 14 zu befestigen.

Bezugszeichenliste

1 Vorrichtung

2 Einpresselement 3 Gegenelement

4 Grundkörper

5 Halteelement b Abdichtorgan 7 Positionierorgan 8 Hauptseite

9 Hauptseite

10 Öffnung

11 Bereich

12 Übergang

13 Vorrichtung

14 Raupenband

15 Raupensteg

16 Schraube

17 Gewebelage 18 Material

19 Raupenkette