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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR CONTROLLING THE TEMPERATURE OF LIQUIDS WITH A STORAGE ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/048290
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a liquid channel (5) delimited by two components (3, 4) and leading from a channel inlet to a channel outlet in order to cool or heat liquid (2) in a device with a storage element (8). Thus, a temperature control device can be easily manufactured and easily cleaned.

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Inventors:
HECK JAN RUBEN (BE)
WALLBAUM REINER (DE)
HOHENHAUS JOHANNES (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/075354
Publication Date:
March 18, 2021
Filing Date:
September 10, 2020
Export Citation:
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Assignee:
RUBEN AG (BE)
International Classes:
F25D3/08
Domestic Patent References:
WO2007007127A22007-01-18
WO2018066998A12018-04-12
Foreign References:
FR1270051A1961-08-25
US4599872A1986-07-15
Attorney, Agent or Firm:
CASTELL, Klaus (DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Vorrichtung (1) zum Temperieren von Flüssigkeiten (2) mit einem Speicherele ment (8), das einen Flüssigkeitskanal (5) mit mindestens einem Kanaleingang (6) und mindestens einem Kanalausgang (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitskanal (5) von mindestens zwei Bauteilen (3, 4) begrenzt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (3, 4) jeweils etwa die Hälfte des Flüssigkeitskanals (5) begrenzen.

3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur eines der Bauteile (3, 4) Vertiefungen (9) zur Ausbildung des Flüs sigkeitskanals (5) aufweist und mit einer planen Oberfläche (10) das anderen Bauteils (3, 4) zusammenwirkt, um den Flüssigkeitskanal (5) zu begrenzen.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (3, 4) zylindrisch ausgebildet sind und ein inneres Bauteil in ein äußeres Bauteil eingeschraubt ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wandung des Flüssigkeitskanals (5) einen Schraubengang bildet.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Bauteile (3, 4) eine Oberseite (12) mit mindestens einer Öff nung (13) zum Flüssigkeitskanal (5) aufweist.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bauteil (3, 4) ein Becher (16) ist.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bauteil (3, 4) ein elastischer Schlauch, vorzugsweise ein Silikon schlauch, ist. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitskanal (5) zumindest teilweise spiralförmig ist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitskanal (5) mehrere parallel durchflossene Teilkanäle aufweist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel durchflossenen Teilkanäle spiralförmig ausgebildet sind.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bauteil (3, 4) eine vorzugsweise einstückig mit dem Bauteil (3, 4) ausgebildete Lippendichtung (17) aufweist, die mit dem anderen Bauteil (3, 4) zusammenwirkt.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaleingang (6) einen Einfülltrichter (18) aufweist.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitskanal (5) das Speicherelement (8) umgibt.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitskanal (5) radial innerhalb eines Speicherelements (19) angeordnet ist.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an eines der Bauteile (3, 4) ein Standfuß (25) angrenzt.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß mindestens eines der Bauteile (3, 4) umgrenzt und relativ zu den den Flüssig keitskanal (5) begrenzenden Bauteilen (3, 4) verschiebbar angeordnet ist. 18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der den Flüssigkeitskanal (5) begrenzenden Bauteile (3, 4) ein Rohr, vorzugsweise ein Metallrohr (26), ist.

19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der den Flüssigkeitskanal (5) begrenzenden Bauteile (3, 4) ein geschäumtes Material (24) ist.

20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der den Flüssigkeitskanal (5) begrenzenden Bauteile (3, 4) ein flexibler Schlauch (27) ist.

21. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit ihr eine Flüssigkeit erwärmt wird.

22. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Vorrichtung mehrere Flüssigkeiten gleichzeitig temperiert werden.

Description:
Vorrichtung zum Temperieren von Flüssigkeiten mit einem Speicherelement

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Temperieren von Flüssigkeiten und insbe sondere eine Kühlvorrichtung zum Kühlen von Flüssigkeiten mit einem Kühlelement.

Kühlvorrichtungen sind beispielsweise für Eismaschinen bekannt. Hierbei handelt es sich um Kühlelemente, die in eine Vorrichtung eingelegt werden können, um Flüssig keiten, wie beispielsweise Eiscreme zu kühlen. Derartige Kühlelemente, insbesondere mit einer Flüssigkeit mit Frostschutzmittel, sind auch als Kühl Akkus für Kühltaschen bekannt.

Beispielsweise die EIS 4,599,872 und die WO 2018/066998 Al zeigen eine Kühlvor richtung zum Kühlen von Flüssigkeiten, die einen Flüssigkeitskanal mit einem Kanal eingang und einem Kanalausgang aufweist. Diese Vorrichtungen sind aber aufwändig in der Herstellung und schwierig zu reinigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung weiterzuentwi ckeln. Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentan spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind Gegenstand der Unteransprü che.

Die erfmdungsgemäße „Coolbank“ ist ein mobiler Kältespeicher, der seine Kälte nach Bedarf insbesondere an Getränke abgibt, um diese zu kühlen. Der Speicher kann aber auch Wärme speichern, um sie an die Flüssigkeit abzugeben. Beispielsweise muss Ba bymilch möglichst exakt auf eine bestimmte Temperatur erwärmt werden und eine Überhitzung ist unbedingt zu vermeiden. Dies ist einfach mit dem Wärmespeicher zu erreichen, der auch unabhängig von einem Stromanschluss zur Verfügung steht und es ermöglicht, eine beliebige Flüssigkeit wie insbesondere die Babymilch oder ein anderes Getränk zu erwärmen. Die „Coolbank“ ist vorzugsweise ein isolierter Behälter, der mit einer Frostschutzflüs sigkeit gefüllt sein kann, um unter 0° C abgekühlt werden zu können. Diese „Coolbank“ kann als einzelnes Bauteil in eine Kühltruhe gelegt werden, um dort als Kühlelement abgekühlt zu werden, oder die gesamte Kühlvorrichtung wird in die Kühltruhe gelegt, um abzukühlen. Entsprechend kann der Speicher alleine oder zusammen mit der Vor richtung auch erwärmt werden. Sofern die gesamte Kühlvorrichtung aus EPP besteht ist eine Erwärmung jedoch nicht vorteilhaft. Besonders vorteilhaft ist es daher, wenn aus schließlich der vorzugsweise spiralförmige Kühlakku gekühlt wird.

Erfindungsgemäß ist der Kanal von zwei Bauteilen begrenzt. Dies erleichtert die Her stellung und das Reinigen des Kanals deutlich.

Eine einfache Ausführungsform sieht vor, dass über das innere Bauteil, das als Tempe rierelement wirkt ein elastischer Schlauch, wie beispielsweise ein Silikonschlauch ge zogen wird.

Während im Stand der Technik als Kanal ein Rohr verwendet wird, werden erfindungs- gemäß vorzugsweise Halbrohrschalen verwendet oder Ausfräsungen in einem Bauteil, die durch ein weiteres Bauteil abgedeckt werden. Dadurch entsteht ein Kanal von einem Kanaleingang zu einem Kanalausgang, der es ermöglicht, mit einem Speicherelement im Kanal fließende Flüssigkeit zu kühlen oder zu erwärmen.

Das Speicherelement kann mit einer Flüssigkeit gefüllt sein, die als Kühlflüssigkeit wirkt. Es kann aber auch ein Material mit hoher Wärmekapazität, wie beispielsweise ein Stein wie etwa ein Granit, sein.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bauteile jeweils etwa die Hälfte des Kanals be grenzen. Etwa heißt in diesem Zusammenhang, dass auch eine U-för ige Ausfräsung, die durch eine Fläche eines weiteren Bauteils bedeckt wird, eine Vorrichtung darstellt, bei der die Bauteile jeweils etwa die Hälfte des Kanals begrenzen. Dies hat den Vorteil, dass insbesondere auch für die Reinigung die Kanalteile unabhän gig davon, ob sie konkav oder plan ausgebildet sind, leicht zugänglich und somit leicht reinigbar sind. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn der Kanal in einem Bauteil eine konkave Oberfläche hat, die durch eine plane Oberfläche des weiteren Bauteils begrenzt wird.

Daher wird vorgeschlagen, dass nur eines der Bauteile Vertiefungen zur Ausbildung des Kanals aufweist und mit einer planen Oberfläche des anderen Bauteils zusammenwirkt, um den Kanal zu begrenzen. Der Kanal hat dann im Querschnitt eine U-förmige Form, wobei die gebogene größere Oberfläche des Kanals vorzugsweise näher am Kühlele ment angeordnet ist. Dadurch steht eine größere Oberfläche des Kanals mit dem Küh lelement in Verbindung.

Ein besonders einfacher Aufbau entsteht dadurch, dass die Bauteile konisch ausgebildet sind. Dies ermöglicht es, ein Teil in das andere Teil hineinzustecken und beim Zusam menstecken zwischen den Bauteilen einen Kanal auszubilden. Eine Passung zwischen den Bauteilen kann so ausgebildet sein, dass zwischen den Bauteilen eine Abdichtung entsteht und die Bauteile trotzdem auch wieder auseinandergenommen werden können, um die Bauteile leichter reinigen zu können.

Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass die Bauteile zylindrisch ausgebildet sind und ineinander gesteckt werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein inneres Bauteil in ein äußeres Bauteil einge schraubt wird. Dabei ist wiederrum vorteilhaft, wenn der Flüssigkeitskanal einen Schraubengang bildet.

Die Befüllung des Kanals wird erleichtert, wenn eines der Bauteile eine Oberseite mit einer Öffnung und einer Verbindung zum Kanal aufweist. Ein Zweitnutzen kann dadurch erzielt werden, dass ein Bauteil ein Becher ist. Dieses Bauteil kann entweder als Trinkbecher verwendet werden oder nur mit seiner Becher form als radial äußeres Bauteil dienen.

Um während des Fließens einer Flüssigkeit im Kanal einen guten Übergang der Kälte vom Kühlelement auf im Kanal fließende Flüssigkeit zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass der Kanal zumindest teilweise spiralförmig ist.

Kumulativ oder alternativ wird vorgeschlagen, dass der Kanal mehrere parallel durch flossene Teilkanäle aufweist. Dabei können die parallel durchflossenen Teilkanäle auch spiralförmig ausgebildet sein.

Eine bessere Abdichtung zwischen den Bauteilen zur Bildung des Kanals kann dadurch erzielt werden, dass mindestens ein Bauteil eine vorzugsweise einstückig mit dem Bau teil ausgebildete Lippendichtung ausweist, die mit dem anderen Bauteil zusammen wirkt.

Besonders praktisch ist es, wenn der Kanaleingang einen Einfülltrichter aufweist. Dort kann man Flüssigkeit sammeln, die anschließend langsam durch den Kanal vom Kanal eingang zum Kanalausgang fließt.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Flüssigkeitskanal das Kühlelement umgibt. Dies ermöglicht es beispielsweise in einem ersten Bauteil das Kühlelement vorzusehen und radial außerhalb des Kühlelementes oder am Rande des Kühlelementes den Kanal aus zubilden, der sich dadurch radial außerhalb des Kühlelementes befindet oder an der äu ßeren Oberfläche des Kühlelementes entlang geführt ist. Kumulativ oder alternativ kann der Flüssigkeitskanal auch radial innerhalb des Kühlelementes angeordnet sein. Das heißt es können Kühlelemente radial innerhalb des Kanals und/oder radial außerhalb des Kanals angeordnet sein.

Um beispielsweise unter der Kühlvorrichtung ein Glas anordnen zu können, wird vorge schlagen, dass an eines der Bauteile ein Standfuß angrenzt. Dieser Standfuß kann ein ringförmiges Fußelement oder mehrere Fußelemente aufweisen, die es ermöglichen die Vorrichtung beispielsweise so auf eine Tischplatte zu stellen, dass zwischen dem Ka nalausgang und der Tischplatte ein Gefäß, wie insbesondere ein Trinkbecher angeordnet werden kann.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Standfuß mindestens eines der Bauteile umgrenzt und relativ zu den den Kanal umgrenzenden Bauteilen verschiebbar angeordnet ist. Der Standfuß kann somit beispielsweise über eines der Bauteile geschoben werden und zur Benutzung des Standfußes auch so herausgezogen werden, dass der Standfuß über das Bauteil und insbesondere über den Kanalausgang vorsteht.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass eines der den Kanal begrenzenden Bauteile ein Rohr, vorzugsweise ein Metallrohr ist. Kumulativ oder alter nativ kann jedoch auch eines der den Kanal begrenzenden Bauteile ein geschäumtes Material, wie beispielsweise Styropor sein. Eine einfache Herstellung wird dadurch er zielt, dass eines der den Kanal begrenzenden Bauteile ein flexibler Schlauch ist. Ein flexibler Schlauch erleichtert die Abdichtung und ist einfach über ein Bauteil mit einer den Kanal bildenden Ausnehmung zu ziehen.

Vorteilhafte Ausführungsvarianten sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.

Es zeigt

Figur 1 einen Schnitt durch eine Kühlvorrichtung mit einem spiralförmigen Flüs sigkeitskanal in einem inneren Bauteil,

Figur 2 eine Draufsicht auf das in Figur 1 gezeigte innere Bauteil

Figur 3 eine Seitenansicht des in den Figuren 1 und 2 gezeigten inneren Bauteils,

Figur 4 einen Schnitt durch das innere Bauteil, Figur 5 eine Draufsicht auf ein konisches Rohr mit einer weichen Beschichtung auf der Innenseite,

Figur 6 eine Seitenansicht des in Figur 5 gezeigten konischen Rohrs, Figur 7 einen Schnitt durch das in Figur 6 gezeigte konische Rohr, Figur 8 eine Ausführungsform mit an eine Isolation angrenzendem inneren Bau teil,

Figur 9 eine Ausführungsform mit einem weiteren Kühlelement zwischen inne rem Bauteil und Isolation,

Figur 10 eine Ausführungsform mit einem Gummischlauch zwischen innerem Bauteil und Isolation,

Figur 11 einen Schnitt durch eine alternative Ausführungsform einer Kühlvorrich tung mit getrennt dargestellten Bauteilen,

Figur 12 die in Figur 11 gezeigte Kühlvorrichtung mit zusammengesetzten Bautei len,

Figur 13 ein Temperierelement mit einem schraubenförmigen Flüssigkeitskanal als inneres Bauteil

Figur 14 eine Isolierung oder ein weiteres Temperierelement als äußeres Bauteil, Figur 15 die in den Figuren 13 und 14 gezeigten Teile zur Vorrichtung zusam mengeschraubt,

Figur 16 ein inneres Bauteil mit zwei Kanälen zum getrennten Kühlen verschiede ner Flüssigkeiten,

Figur 17 einen Schnitt durch das in Figur 16 gezeigte innere Bauteil mit verschie denen Kanalquerschnitten, Figur 18 eine Draufsicht auf ein Bauteil einer alternativen Ausführungsform

Figur 19 zwei aneinander anliegende Bauteile der Ausführungsform nach Figur 18,

Figur 20 zwei beabstandete Bauteile der Ausführungsform nach Figur 18,

Figur 21 eine weitere Ausführungsform mit einem radial nach innen geneigten Flüssigkeitskanal,

Figur 22 eine Ansicht einer besonders kompakten Ausführungsform und Figur 23 einen Schnitt durch die in Figur 22 gezeigte Ausführungsform.

Die in Figur 1 gezeigte Kühlvorrichtung 1 dient zum Kühlen von Flüssigkeiten 2, die oberhalb eines inneren Bauteils 3 eingefüllt werden können, um zwischen dem inneren Bauteil 3 und einem äußeren Bauteil 4 in einem Flüssigkeitskanal 5 von einem Kanal eingang 6 zu einem Kanalausgang 7 zu fließen. In diesem Ausführungsbeispiel ist das innere Bauteil 3 mit einer Kühlflüssigkeit 7 gefüllt, wodurch das innere Bauteil 3 zu sammen mit der Kühlflüssigkeit 7 ein Kühlelement 8 bildet.

Das innere Bauteil 3 hat Vertiefungen 9, die mit der inneren planen Oberfläche 10 des konischen Bauteils 4 Zusammenwirken, um einen spiralförmigen Flüssigkeitskanal 5 auszubilden. Dabei ist die äußere Oberfläche 11 des inneren Bauteils 3 zwischen den Vertiefungen 9 derart konisch ausgebildet, dass sie an der planen Oberfläche 10 des konischen Bauteils 4 anliegt.

Das innere Bauteil 3 ist dabei so ausgebildet, dass es zusammen mit dem konischen Bauteil 4 an der Oberseite 12 des inneren Bauteils 3 eine Öffnung 13 als Verbindung zum Flüssigkeitskanal 5 aufweist. Am konischen Bauteil 4 ist an dessen unterem Ende ein Auslaufteil 14 angeordnet, das in ein Auslaufrohr 15 mündet. Das konische Bauteil 4 bildet somit zusammen mit dem Auslaufteil 14 und dem Auslaufrohr 15 einen Becher 16 mit Auslauf im Bodenbereich.

Der Flüssigkeitskanal 5 ist vom Kanaleingang 6 zum Kanalausgang 7 hin zumindest bereichsweise spiralförmig ausgebildet, damit die Flüssigkeit 2 im Flüssigkeitskanal 5 möglichst lange um die Kühlflüssigkeit 7 herum fließt, um abzukühlen. Kumulativ oder alternativ kann der Flüssigkeitskanal auch mehrere parallel durchflossene Teilkanäle (nicht gezeigt) aufweisen.

Das innere Bauteil 3 hat am Übergang zwischen konischen Flächen 11 und Vertiefun gen 9 eine umlaufende Lippendichtung 17, die zwischen dem inneren Bauteil 3 und dem konischen Bauteil 4 abdichtet.

Um das Befüllen der Vorrichtung 1 zu erleichtern, weist der Kanaleingang 6 einen Ein fülltrichter 18 auf.

Die Figuren 1 bis 8 zeigen, wie der Flüssigkeitskanal 5, jeweils das Kühlelement 8 umgibt. Die Figur 9 zeigt, wie der Flüssigkeitskanal darüber hinaus auch radial inner halb eines Kühlelements 19 angeordnet sein kann.

Zur Isolation der gekühlten Flüssigkeiten 2 und 7 ist ein Styropormantel 20 vorgesehen, der aus einem Styroporzylinder 21, einem Styropordeckel 22 und einem Styroporboden 23 jeweils aus einem geschäumten Material 24 aus Styropor oder einem ähnlichen Ma terial hergestellt ist.

Die Figur 1 zeigt darüber hinaus einen Standfuß 25, der als Rohrelement unter dem Bo den 23 angeordnet ist. Dieser Standfuß kann auch verschiebbar um das rohrförmige Isolationselement 21 angeordnet sein (nicht gezeigt).

In Figur 1 wird als den Flüssigkeitskanal 5 begrenzendes Bauteil 4, ein Metallrohr ver wendet und in Figur 10 wird ein flexibler Schlauch 27 aus Gummi verwendet, um den Flüssigkeitskanal 5 zwischen dem inneren Bauteil 3 und dem Isolationsmantel 20 als konisches Bauteil 4 zu begrenzen.

Die Herstellung des Flüssigkeitskanals 5 aus zwei den Kanal begrenzenden Bauteilen kann auf unterschiedlichste Art erfolgen. Ein weiteres Beispiel ist in den Figuren 11 und 12 gezeigt, bei dem ein erstes Bauteil 30 mit Vertiefungen 31 in ein weiteres Bau teil 32 mit Vertiefungen 33 gesteckt wird, sodass die Vertiefungen 31 mit den Vertie fungen 33 Zusammenwirken, um einen Flüssigkeitskanal 34 zu bilden.

Die Figur 13 zeigt ein Temperierelement 40 mit einem schraubenförmigen Flüssig keitskanal 41. Das dazu passende äußere Bauteil 42 ist in Figur 14 gezeigt. In Figur 15 sieht man, wie die Bauteile ineinander geschraubt einen spiralförmigen Kanal 43 bilden. Insbesondere wenn innen ein Temperierelement liegt und das äußere Bauteil eine Isolierung ist, ist es vorteilhaft, wenn sich die Spiralnut möglichst weit in das innere Bauteil hinein erstreckt.

Die Figur 16 zeigt eine Ausfiihrungsform eines inneren Bauteils mit zwei beabstandet zueinander angeordneten Kanälen A und B. Der Kanal A hat einen eher rechteckigen Querschnitt und der Kanal B hat einen Querschnitt ähnlich einem Halbrund. Über die se zwei Spiralen können verschiedene Flüssigkeiten getrennt voneinander temperiert werden.

Die Figuren 18 bis 20 zeigen einen flachen Körper 50 aus zwei Bauteilen 51 und 52, in die jeweils die eine Seite 54 bzw. 55 eines Kanals 53 eingeformt wurde. Wenn die beiden Bauteile 51, 52 aufeinander gelegt werden, entsteht ein flacher Körper 50, der als inneres Bauteil verwendet werden kann.

Bei dem in Figur 21 gezeigten Ausführungsbeispiel fließt die Flüssigkeit 60 in einem Flüssigkeitskanal 61 von einem Flüssigkeitskanaleingang 62 zu einem Flüssigkeitska nalausgang 63. Dabei fließt die Flüssigkeit innerhalb des Speicherelements 64, das die Funktion des ersten Bauteils hat. Radial ist der Flüssigkeitskanal 63 durch eine Hülse 65 begrenzt, die die Funktion des zweiten Bauteils hat. Diese Hülse 65 dient nur als Abdichtung und kann ein festes rohrförmiges Bauteil oder auch auch nur eine flexible Folie sein. Der Flüssigkeitskanal 63 ist spiralförmig und radial nach innen leicht nach unten geneigt. Die Flüssigkeit kann dadurch so vorsichtig in den Kanal eingefüllt wer den, dass sie zumindest im Wesentlichen nur die Wandung des Speicherelements 64 berührt. Dies begünstigt die Abkühlung.

Bei der Verwendung dieser Ausführungsform wird die zu kühlende oder zu erwär mende Flüssigkeit am Zufluss 66 in den Flüssigkeitskanal 61 gegeben. Sie fließt dann innerhalb der Speicherelements 64 zum Ausfluss 67 und wird dabei temperiert. Die Flüssigkeit 60 ist in der Figur nur an einer Stelle exemplarisch gezeigt. Während sie durch den Flüssigkeitskanal 61 fließt durchströmt sie jedoch den gesamten spiralför migen Flüssigkeitskanal 61.

Das in Figuren 22 und 23 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit einer Isolierung 70 mit einem seitlichen Auslauf 71. Die Isolierung 70 besteht aus einem Oberteil 72 und ei nem Unterteil 73, die ineinander gesteckt sind. Dazwischen erstreckt sich quer der Auslauf 71. In die Isolierung 70, die als erstes Bauteil dient, ist ein Speicherelement 74 eingesteckt, wobei zwischen dem Speicherelement 74 und der Isolierung 70 ein Abdichtungsschlauch 75 einen spiralförmigen im Speicherelement 74 angeordneten Kanal 76 abdeckt. Auf das obere Ende des Oberteils 72 kann ein Deckel aufgebracht werden. Die Isolierung 70 kann am oberen und am unteren Ende auch so ausgebildet sein, dass mehrere Isolierungen ineinandergesteckt werden können, um die Teile ein facher übereinander stapeln zu können.