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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR COUPLING A HEALD FRAME WITH A HEALD FRAME SUPPORT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1991/010763
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for coupling a heald frame with a heald frame support (5) has a toggle lever-type lock (8) articulated by means of a swivelling axis (13) to the upper end of the heald frame support (5). The lock has a paired lever consisting of two parallel levers (14, 15) which swivels about the swivelling axis (13). An actuating lever (17) is pivotally articulated to the other end of the paired lever by means of an axis (16). In the actuating lever (17), which is designed as a hollow rod, a bolt (19) is pivotally arranged on the axis (16). The hollow rod (17) has elongated holes (18) through which the axis (16) extends and can therefore slide longitudinally relative to the bolt (19). The hollow rod (17) is forced slightly outwards by the force of an inbuilt, preloaded pressure spring (23), which abuts on a nut (21) screwed onto the end of the bolt (19) when a wedge-shaped pressure head (24) at the front end of the heald frame (17) engages in a catch recess (25) on a shaped piece (11) screwed onto the side support (3) when the lock (8) swivels into the locking position. The side support (3) and the heald frame support (5) fitted with the swivelling lock (8) are thereby pressed against each other. In the end position of the lock, an upper dead centre position is reached. This device, with its quick lock, can quickly couple or separate the heald frame and the heald frame support and replaces conventional coupling pieces.

Inventors:
GRAF MARTIN (CH)
Application Number:
PCT/CH1990/000004
Publication Date:
July 25, 1991
Filing Date:
January 12, 1990
Export Citation:
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Assignee:
GROB & CO AG (CH)
International Classes:
D03C9/06; D03C13/00; (IPC1-7): D03C9/06
Foreign References:
DE1166108B1964-03-19
DE803106C1951-02-26
FR2466543A11981-04-10
DE2609964B11977-02-03
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Kuppeln eines Webschaftes mit je einem seitlich der WebschaftSeitenstützen sich er¬ streckenden, auf und abwärts bewegbaren Schafthalter, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ende des Schafthalters (5) mittels eines nach dem Kniehebel prinzip arbeitenden Verschlusses (8,8a) lösbar mit dem Webschaft verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der nach dem Kniehebel prinzip arbeitende Verschluss (8,8a) am Ende des Schafthalters (5) oder am Webschaftrand (11) schwenkbar angelenkt ist und unter Federwirkung den Schafthalter und die Seitenstütze des Webschaftes gegeneinandergedrückt hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der Verschluss (8,8a) ein aus zwei paral¬ lelen Hebeln (14,15) bestehendes Hebelpaar (14,15), das beidseitig am Schafthalter (5) angreift, und einen am Hebelpaar schwenkbar angeordneten Betätigungshebel (17,19) aufweist, der ausserdem am Webschaft bzw. dessen Seitenstütze (3) abgestützt oder angelenkt ist und gegen die Wirkung einer Druckfeder (23) relativ zueinander bewegliche Teile (17,19) aufweist, um den Betätigungshe¬ bel in einer Übertotpunktlage zu verschwenken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der Betätigungshebel einen Hohlstab (17) und einen darin auf dessen Längsachse sich erstreckenden Bolzen (19) aufweist, der an dem Hebelpaar (14,15) mit tels einer Achse (16) schwenkbar angelenkt ist, um welche Achse (16) auch der auf dieser mit Langlöchern (18) gela¬ gerte Hohlstab (17) schwenkbar ist und dass der Hohlstab (17) und der Bolzen (19) gegen die Wirkung einer an einem Innenbund (22) des Hohlstabs (17) sowie an einer auf das Bolzenende aufgeschraubten Mutter (21) sich abstützenden Druckfeder (23) aufgrund der Langlöcher (18) relativ zueinander längsverschieblich sind, um den Betätigungshe¬ bel (17) in die Übertotpunktlage verschwenken zu können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Druckfeder (23) auf etwa 4/5 des Federwegs vorgespannt ist und die Vorspannung mittels der Schraubmutter (21) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der am Ende des Schafthalters (5) schwenk¬ bar angelenkte Verschluss (8) mit den beiden Hebeln (14,15) des Hebelpaars am Schafthalter (5) angelenkt ist und dass der Hohlstab (17) des Betätigungshebels an dem der Seitenstütze (3) zugewandten Ende einen keilförmigen Drückkopf (24) aufweist, der in einer an der Seitenstütze ausgebildete Rastausnehmung (25) unter der Wirkung der im Betätigungshebel angeordneten Druckfeder (23) in der Übertotpunktlage des Betätigungshebels angedrückt gehal¬ ten ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der am Webschaftrand schwenkbar angelenkte Verschluss (8a) mit dem der Seitenstütze (3) zugewandten Ende (30) des Hohlstabs (17) des Betätigungshebels (17,19) mittels eines Gelenkzapfens (31) an einem bis zwischen die beiden Hebel (14,15) des Hebelpaars sich erstreckenden Teil (11) des Webschafts angelenkt ist und dass die beiden mit ihrem einen Ende am Betätigungshebel (17,19) angelenkten Hebel (14,15) des Hebelpaars an ihrem anderen Ende durch einen Querbolzen (32) verbunden sind, der in eine Ausnehmung (33) am Ende des Schafthalters (5) eingreift, sodass unter der Wirkung der im Betätigungshe¬ bel angeordneten Druckfeder (23) in der Übertotpunktlage des Betätigungshebels der Schafthalter gegen den Web¬ schaft angedrückt gehalten ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schafthalter (5) und an der Seitenstütze (3) des Webschaftes mit je quer zur Antriebsrichtung des oszillierend bewegten Schafthalters (5) verlaufenden Mitnehmerflächen (9,10) versehene Bereiche, die sich zwischen den beiden Hebeln (14,15) des Hebelpaars befinden, in der Riegelstellung des Verschlusses (8,8a) in Eingriff stehen und unter der Wirkung der Druckfeder (23) des in die Übertotpunktlage geschwenkten Betätigungshebels (17,19) gegeneinanderge¬ drückt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die mit Mitnehmerflächen versehenen Berei¬ che des Schafthalters (5) und der Seitenstütze (3) zum gegenseitigen Eingriff bestimmte Zahnleistenabschnitte (9,10) sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass ein an dem Hohlstab (17) seitlich vorste¬ hender Stift (26) zum Zusammenwirken mit einem Endkanten Vorsprung (28) an den Hebeln (14,15) des Hebelpaares einen Anschlag zur Begrenzung des Schwenkwinkels des Betätigungshebels (17,19) bildet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Hebel (14,15) des Hebelpaars, die am Ende des im Querschnitt rechteckförmigen Schafthalters (5) angelenkt sind, in der Ebene der beiden Schenkel der im Querschnitt Uförmigen Seitenstütze (3) liegen, zwi¬ schen deren beide Schenkel der Schafthalter (5) sich hineinerstreckt und dass die Hebelenden in einer Schwenk stellung des entriegelten Verschlusses (8) gegen Schen¬ kelbereiche (3a) der genannten Schenkel der Seitenstütze (3) derart zur Anlage kommen, dass der Schafthalter (5) und die Seitenstütze (3) durch, die Hebelschwenkbewegung in die genannte Schwenkstellung voneinander weggedrückt werden.
Description:
Vorrichtung zum Kuppeln eines Webschaftes mit einem Schafthalter

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kup¬ peln eines Webschaftes mit je einem seitlich der Web- schaft-Seitenstützen sich erstreckenden auf- und abwärts bewegbaren Schafthalter, welche an seinem einen Ende durch formschlüssigen Eingriff mit dem Webschaft verbind¬ bar ist.

Es handelt hier um Webschäfte, zu deren oszillie¬ render Bewegung in der Webmaschine die an den äusseren Schmalseiten jedes Webschaftes angebrachten Schafthalter an ihren beiden Enden mit innerhalb der Webmaschine auf- und abbewegten Zugmitteln verbunden sind. Um die Web¬ schäfte auswechseln zu können, wenn beispielsweise Webe¬ litzen neu aufgereiht werden sollen, muss jeder Webschaft von seinen beiden Schafthaltern möglichst einfach und ohne zeitraubende Montage getrennt werden können. Man hat daher bisher das untere Schafthalterende am Webschaft durch Einhaken befestigt und das obere Schafthalterende mit dem Webschaft durch Verschraubung verbunden. Das be¬ deutet, dass bei jedem Webschaft mindestens zwei Schrau¬ ben zu lösen sind, um die beiden Schafthalter zu entfer¬ nen, was bei einer Vielzahl von Webschäften eine entspre¬ chend lange Zeit benötigt, was in gleicher Weise nochmals für das Wiederfestschrauben gilt.

Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Kup¬ peln des Webschaftes mit den Schaftstäben schnell und bequem durchführbar ist. Zur Lösung dieser Aufgabe weist

die Vorrichtung die Merkmale nach Anspruch 1 auf. Mit dem nach dem Kniehebelprinzip arbeitenden Verschluss ist nur noch eine Schwenkbewegung notwendig, um den Webschaft vom Schafthalter zu lösen oder mit diesem zu verbinden. In bevorzugter Ausgestaltung weist der Betätigungshebel einen Hohlstab und einen darin auf dessen Längsachse sich erstreckenden Bolzen auf, der an dem Hebelpaar mittels einer Achse schwenkbar angelenkt ist, um welche Achse auch der auf dieser mit einem Langloch gelagerte Hohlstab schwenkbar ist, der ausserdem aufgrund des Langlochs ge¬ gen die Wirkung einer an einem Innenbund des Hohlstabs sowie an einer auf das Bolzenende aufgeschraubten Mutter sich abstützenden Druckfeder relativ zur Achse und zum Bolzen l ngsverschieblich ist, um den Betätigungshebel in die Uebertotpunktl age zu verschwenken. Dabei ist die Druckfeder sehr stark vorgespannt, sodass beim Verschwen¬ ken des Betätigungshebels in die Verriegel ungsstel lung die volle Federkraft auf einen nur sehr kleinen Federweg zur Wirkung kommt.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine Ausführungsform der Vorrich¬ tung rein beispielsweise dargestellt ist. Es zeigen:

Fig. 1 den linken und rechten Endbereich eines Webschafts, mit einem nur auf der linken Seite gestri¬ chelt dargestellten Schafthalter;

Fig. 2 das obere und untere ende eines Schafthal¬ ters in grösserem Massstab;

Fig. 3 das obere Ende des Schafthalters in Ver¬ bindung mit dem ausschnittweise dargestellten Webschaft;

Fig. 4 einen Querschnitt durch den Schafthalter und die Seitenstütze des Webschaftes;

Fig. 5 den oberen Teil des' Schafthalters ähnlich Fig. 3, in einer anderen Stellung des Verschlusses;

Fig. 6 den oberen Teil des Schafthalters in der

verriegelten Stellung mit der Seitenstütze;

Fig. 7 eine Ansicht auf den Vorrichtungsteil ge- mäss Fig. 6 von oben;

Fig. 8 und 9 eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht und Draufsicht;

Fig. 10 die Vorrichtung gemäss Fig. 8 in geöff¬ neter Stellung.

Der Webschaft gemäss Fig. 1 besteht aus einem oberen Schaftstab 1 und einem unteren Schaftstab 2 sowie zwei Seitenstützen 3 und 4, die zusammen einen rechteck- förmigen Rahmen bilden. Bei einem Schaftstab dieser Art sind die in Fig. 1 nur mit einer Teillänge dargestellten Schaftstäbe 1 und 2 mehrere Meter lang. Die Seitenstützen 3 und 4 weisen einen U-förmigen Querschnitt auf. In die¬ sen Querschnitt passt zwischen die beiden Schenkel ein im Querschnitt rechteckförmi ger Schafthalter 5 hinein, der in Fig. 1 auf der linken Seite gestrichelt dargestellt ist. Ein solcher Schafthalter 5 ist auf der linken wie auf der rechten Seite mit dem Webschaft zu verbinden und dient zum Auf- und Abbewegen des Webschaftes in der Web¬ maschine, wobei an den Haken 6 am oberen und am unteren Ende des Schafthalters 5 nicht dargestellte Zugmittel angreifen. Am unteren Ende des Schafthalters 5 ist eine mit einer Schrägfläche versehene Klaue 7 angeschraubt, mit der der Schafthalter das abgeschrägte untere Ende der Seitenstütze 3 hakenartig hintergreift.

Zum Kuppeln des Schafthalters 5 mit der Seiten¬ stütze 3 des Webschafts dient der am oberen Ende des Schafthalters angeordnete, nach dem Kniehebelprinzip arbeitende Verschluss 8, der in Fig. 2,3,5 und 6 in ver¬ schiedenen Stellungen dargestellt ist. Aus Fig. 4 geht hervor, dass die Seitenstütze 3 bzw. 4 im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und der Schafthalter 5 im Quer¬ schnitt rechteckförmig ist und zwischen die Schenkel des U hineinragt.

Um die grossen Kräfte vom Schafthalter 5 auf die Seitenstütze 3 bzw. 4 besser übertragen zu können, sind quer zur Antriebsrichtung des oszillierend bewegbaren Schafthalters 5 verlaufende Mitnehmerflächen in Form eines Zahnleistenabschnitts 9 am oberen Ende des Schaft¬ halters 5 und in Form eines weiteren Zahnleistenabschnit¬ tes 10 an einem Formstück 11 ausgebildet, welches am obe¬ ren Ende der Seitenstütze 3 angeschraubt ist, wie aus den Figuren 3 und 5 hervorgeht. Die Zahnleistenabschnitte 9 und 10 stehen miteinander in Eingriff, wenn der Ver¬ schluss 8 in die Riegelstellung verschwenkt ist, wie aus Fig. 6 hervorgeht.

Um die Haken 6 für die an diesen angreifenden nicht dargestellten Zugmittel an dem Schafthalter 5 zu befestigen, sind mit den Haken einstückig ausgebildete, im Querschnitt U-förmige Leisten 12 am oberen und am unteren Ende des Schafthalters festgenietet. Durch die Leiste 12 und den Schafthalter 5 erstreckt sich am oberen Ende eine Schwenkachse 13 hindurch, um welche der Ver¬ schluss 8 zwischen der Offenstellung gemäss Fig. 5 und der Riegelstellung gemäss Fig. 6 verschwenkbar ist.

Der Verschluss 8 weist ein aus zwei gleich ausge¬ bildeten und zueinander parallel angeordneten Hebeln 14 und 15 bestehendes Hebelpaar auf, die um die Schwenkachse 13 verschwenkbar sind. Nahe des von der Schwenkachse 13 abgewandten anderen Endes ist mittles einer weiteren Ach¬ se 16 der Betätigungshebel 17 an dem Hebelpaar 14,15 schwenkbar angelenkt. Der als Hohlstab ausgebildete Betä¬ tigungshebel weist auf gegenüberliegenden Seiten je ein Langloch 18 auf, durch die sich die Achse 16 erstreckt, sodass der Betätigungshebel 17 um die Achse 16 nicht nur schwenkbar ist, sondern auch aufgrund des Langlochs 18 längs verschieblich ist. In dem den Betätigungshebel bil¬ denden Hohlstab 17 ist ein abgesetzter Bolzen 19 angeord¬ net, durch den sich die Achse 16 hindurcherstreckt, so-

dass der Bolzen 19 zusammen mit dem Hohlstab 17 um diese Achse 16 schwenkbar ist. Auf das Gewindeende 20 des Bol¬ zens 19 ist eine Mutter 21 aufgeschraubt, die in den Hohlstab 17 hineinpasst. Der Hohlstab 17 ist ein Vier¬ kantrohr, in welches ein kleineres Vierkantrohrstück 22 hineinpasst, welches mit dem Hohlstab 17 verstiftet ist und dadurch einen in dem Hohlstab 17 fest angeordneten Innenbund bildet, durch den sich der Bolzen 19 hindurch¬ erstreckt. An dem Innenbund 22 stützt sich das eine Ende einer Druckfeder 23 ab, dessen anderes Ende an der Mutter 21 abgestützt ist. Diese Druckfeder 23 ist stark vorge¬ spannt eingebaut, sodass sie etwa auf 4/5 des Federwegs zusammengedrückt ist. Im entriegelten Zustand des Ver¬ schlusses 8 gemäss Fig. 2,3 und 5 ist daher der Betäti¬ gungshebel 17 relativ zur Achse 16 soweit seitlich ver¬ schoben, wie es das in dem Betätigungshebel 17 ausgebil¬ dete Langloch 18 zulässt, welches mit seinem rechten Rand aufgrund der vorgespannten Druckfeder gegen die Achse 16 anliegt, wie in den Figuren 2-5 dargestellt ist. Der Vor¬ teil der stark vorgespannten Druckfeder 23 besteht darin, dass bei dem in die Riegelstellung verschwenkten Ver¬ schluss gemäss Fig. 6 eine starke Federkraft zum Festhal¬ ten des Verschlusses in der Riegelstellung ausgeübt wird, wofür nur ein sehr kleiner Federweg notwendig ist. Die Stärke der Vorspannung der Druckfeder 23 kann ausserdem noch durch Verdrehen der Mutter 21 verändert werden.

Der Betätigungshebel 17 weist an seinem vorderen in der Zeichnung linken Ende einen Druckkopf 24 in Form eines vorne keilförmig ausgebildeten und in den Hohlstab 17 eingenieteten Bolzens auf. In dem an der Seitenstütze 3 des Webschaftes angeschraubten Profilstück 11 ist eine rinnenförmige Rastausneh ung 25 für den Druckkopf 24 aus¬ gebildet, welcher sich in dieser Rastausnehmung in der Riegelstellung des Verschlusses gemäss Fig. 6. abstützt. Beim Erreichen der Riegelstellung wird der Betäti gungshe-

bei 17 gegen die Wirkung der noch etwas weiter zusammen¬ gedrückten Druckfeder 23 etwas nach rechts verschoben, sodass das Langloch 18 im Betätigungshebel mit dem rech¬ ten Rand nicht mehr an der Achse 16 ansteht. Da beim Ver¬ schwenken des Verschlusses in diese Riegelstellung die Achse 16 unterhalb einer Verbindungslinie durch die Dreh¬ achse 13 und die Rastausnehmung 25 zu liegen kommt, be¬ findet sich der Betätigungshebel in einer Uebertotpunkt- lage und die Zahnleistenabschnitte 9 und 10 an dem Schafthalter 5 und der Seitenstütze 3 werden mit grosser Kraft gegeneinander gedrückt.

Damit der mit dem Hebelpaar 14,15 mittels der Achse 16 gelenkig verbundene Betätigungshebel mit seinem Drückkopf 24 beim Verschwenken in die Riegelstellung schnell und sicher in die Rastausnehmung 15 geführt wer¬ den kann, ist der Schwenkwinkel des Betätigungshebels 17 gegenüber dem Hebelpaar 14,15 begrenzt. Zu diesem Zweck ist ein den Bolzen 19 durchsetzender Stift 26 vorgesehen, der auf den gegenüberliegenden Seiten des Betätigungshe¬ bels 17 durch eine grössere Bohrung 27 auf beiden Seiten nach aussen vorsteht, wobei die grössere Bohrung die Re¬ lativbewegung zwischen dem Bolzen 19 und dem Betätigungs¬ hebel 17 ermöglicht. Dieser Stift 26 wirkt mit einem am Ende jeder der beiden Hebel 14 und 15 ausgebildeten End- kantenvorsprung 28 zusammen, der als Anschlag dient und die Verschwenkbarkeit des Betätigungshebels 17 gegenüber dem Hebelpaar 14,15 begrenzt, wie in Fig. 3 dargestellt ist.

Fig. 5 zeigt den Verschluss in einer Stellung vor dem Kuppeln von Webschaft und Schafthalter, aber ebenso auch die Endstellung beim Entkuppeln. Die im Querschnitt U-förmige Seitenstütze 3 weist zwei Schenkel auf, die in der gleichen Ebene liegen wie die Hebel 14 und 15 des He¬ belpaars. Diese Schenkel der Seitenstütze 3 sind an ihrem oberen Ende kurvig derart zugeschnitten, dass ein kleiner

Bereich 3a des Schenkels weiter nach oben vorsteht. Gegen diesen Bereich der beiden Schenkel der Seitenstütze kom¬ men die Hebel 14 und 15 mit einer in der Offenstellung des Verschlusses gemäss Fig. 5 untenliegenden Hebelecke zur Anlage, sodass der Schafthalter 5 bei der Verschwen- kung der Hebel 14 und 15 in die Stellung gemäss Fig. 5 von der Seitenstütze 3 weggedrückt wird, wobei der gegen¬ seitige Eingriff der Zahnleistenabschnitte 9 und 10 ge¬ löst wird. Diese Massnahme erleichtert das Trennen des Schafthalters von dem Webschaft. Wegen des vorspringenden Bereichs 3a an den Schenkeln der Seitenstütze 3 sind die Hebel 14 und 15 am Rand ausgeklinkt, damit die Hebel 14 und 15 bis in die Riegelstellung gemäss Fig. 6 ver¬ schwenkt werden können.

Bei einer abgewandelten Ausführungsform gemäss den Figuren 8 bis 10 ist der Verschluss 8a am Webschaft angelenkt, und zwar an dem an der Seitenstütze 3 des Weschaftes oben befestigten Formstück 11, welches den Zahnleistenabschnitt 10 trägt. Dieses Formstück 11 ersteckt sich bis zwischen die beiden Hebel 14 und 15 des Hebelpaars. Der Betätigungshebel weist wie bei der ersten Ausführungsform einen Hohlstab 17 und einen darin auf dessen Längachse sich erstreckenden Bolzen 19 auf. An dem der Seitenstütze 3 zugewandten Ende des Hohlstabs 17 ist ein gabelförmiger Teil 30 befestigt, der mittels eines Gelenkzapfens 31 in dem Formstück 11 schwenkbar gelagert ist. In gleicher Ausgestaltung wie bei dem ersten Ausfüh¬ rungsbeispiel ist an dem Betätigungshebel 17,19 das aus den Hebeln 14 und 15 bestehende Hebelpaar mittels einer Achse 16 schwenkbar angelenkt, während die anderen Enden der beiden Hebel 14 und 15 durch einen Querbolzen 32 mit¬ einander verbunden sind. Am oberen Ende des Schafthalters 5 ist eine Ausnehmung 33 ausgebildet, in welche der Quer¬ bolzen 32 eingreift, wenn der Verschluss 8a in die Ver- riegelungsstellung gebracht wird. Die Wirkungsweise

innerhalb des Betätigungshebels 17,19 ist hier umgekehrt zu der Wirkungsweise beim ersten Ausführungsbeispiel, d.h. beim Verschwenken des Betätigungshebels in die Über- totpunktlage verschiebt sich der Bolzen 19 innerhalb der Langlöcher 18 im Hohlstab 17, wobei die vorgespannte Druckfeder 23 weiter zusammengedrückt wird. Im übrigen sind die beiden Ausführungsformen übereinstimmend und entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszahlen be¬ zeichnet.

Zweckmässigerweise ist der Schafthalter 5 an seinem einen Ende mittels der eingangs erwähnten Klaue 7 durch Hintergreifen der Seitenstütze 3 mit dem Webschaft verbunden und ist am anderen Ende des Schafthalters die Verbindung zwischen diesem und dem Webschaft mit Hilfe des nach dem Kniehebel prinzip arbeitenden Verschlusses hergestellt, jedoch ist ebenfalls eine Ausführungsform möglich, bei der am oberen und am unteren Ende des Schafthalters je ein nach dem Kniehebelprinzip arbeiten¬ der Verschluss vorgesehen ist.