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Title:
DEVICE FOR FASTENING A HOLDING BAR TO A TRAMPOLINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/053156
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for fastening a holding bar (4) to a trampoline (2), comprising: a housing (6), which comprises a receptacle (10) for the holding bar (4) and a receptacle (11) for a base (5) of the trampoline (2), wherein the receptacles (10, 11) are designed such that a rigid connection can be produced between the trampoline base (5) and the holding bar (4). Moreover, a limit stop (12) is provided which, in the assembled state of the device (1), bears on an inner side of the ring-shaped frame (3) of the trampoline (2) and is fastened to the housing (6).

Inventors:
HEYMANS JOACHIM (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/076128
Publication Date:
March 25, 2021
Filing Date:
September 18, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HEYMANS JOACHIM (DE)
International Classes:
A63B5/11; A63B71/02
Domestic Patent References:
WO2008083614A12008-07-17
WO2016141515A12016-09-15
Foreign References:
DE202017103394U12017-06-29
US6261207B12001-07-17
CN201399182Y2010-02-10
CN206809609U2017-12-29
CN207996383U2018-10-23
CN209451207U2019-10-01
CN208319783U2019-01-04
KR20080005282U2008-11-12
KR200447000Y12009-12-17
DE202014007636U12014-10-24
CN201832323U2011-05-18
Attorney, Agent or Firm:
KEILITZ HAINES & PARTNER PATENTANWÄLTE PARTGMBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange (4) an einem Trampolin (2), das einen ringförmigen Rahmen (3) und mehrere Füße (5) aufweist, umfassend: ein Gehäuse (6), das eine Aufnahme (10) für die Haltestange (4) und eine Aufnahme (11 ) für einen Fuß (5) des Trampolins (2) aufweist, wobei die Aufnahmen (10, 11) so ausgelegt sind, dass eine starre Verbindung zwischen dem Trampolin-Fuß (5) und der Haltestange (4) herstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Anschlag (12) vorgesehen ist, der im montierten Zustand der Vorrichtung (1) an einer Innenseite des ringförmigen Rahmens (3) des Trampolins (2) anliegt und am Gehäuse (6) befestigt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (12) an einem plattenförmigen Element (14) befestigt ist, das am Gehäuse (6) montierbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) mehrteilig ausgebildet ist und mehrere Gehäuseteile (7) umfasst, die mittels Verbindungselementen (8) miteinander verbindbar sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (10) für die Haltestange (4) und die Aufnahme (11 ) für den Fuß (5) an einer Innenseite der Gehäuseteile (7) ausgebildet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) aus zwei Gehäuseteilen (7) gebildet ist, die miteinander verspannt werden und dabei die Haltestange (4) und dem Fuß (5) des Trampolins (2) dazwischen festklemmen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Element (14) an einer Außenseite des Gehäuses (6) montiert ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (10, 11) als eine rinnenförmige Vertiefung ausgebildet sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (10, 11) einen Querschnitt aufweisen, der an den Querschnitt des Fußes (5) und der Haltestange (4) angepasst ist.

Description:
Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin, die ein mehrteiliges Gehäuse aufweist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bekannte Trampoline umfassen einen Rahmen, in dem ein Sprungtuch elastisch aufgehängt ist. Zur Aufhängung des Sprungtuchs am Rahmen kommen in der Regel Metallfedern, elastische Bänder oder Gummiseile zum Einsatz. Am Rahmen sind meist mehrere Beine angeordnet, auf denen das Trampolin steht. Solche Trampoline können auch mit einer zusätzlichen Haltestange ausgestattet sein, an der sich ein Benutzer beim Springen festhalten kann. Bekannte Haltestangen sind in der Regel aus einem Rohr hergestellt, an dessen Ende sich ein Handgriff befindet. Die bekannten Haltestangen sind in der Regel fest mit dem Rahmen des Trampolins verbunden, der extra für diesen Zweck bereits eine feste Vorrichtung zur Montage der Haltestange aufweist.

Bei den heute am Markt befindlichen Trampolinen ohne integrierte Haltestangen- Befestigung ist es nicht möglich, das Trampolin schnell und einfach mit einer Haltestange zu ergänzen oder diese wieder zu entfernen.

Verschiedene Vorrichtungen zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin sind beispielsweise aus der CN 206 809609 U, der CN 207 996 383 U, der CN 209 451 207 U, der CN 208 319 783 U, der KR 20 2008 0 005 282 U, der KR 20 0 447 000 Y1 , der DE 20 2014 007 636 U1 und der CN 201 832 323 U bekannt.

AUFGABE DER ERFINDUNG!}

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin zu schaffen, mit der die Haltestange einfach und schnell am Rahmen des Trampolins nachgerüstet und befestigt oder wieder entfernt werden kann.

Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin vorgeschlagen, die ein Gehäuse mit einem oder mehreren Gehäuseteilen umfasst. Im Falle eines aus mehreren Gehäuseteilen bestehenden Gehäuses werden die Teile mittels Verbindungselementen, wie z. B: Schrauben, miteinander verbunden. Das (einteilige oder mehrteilige) Gehäuse hat eine Aufnahme für die Haltestange und eine Aufnahme für den Fuß des Trampolins, wobei die Aufnahmen so ausgelegt sind, dass eine starre Verbindung zwischen dem Trampolin und der Haltestange herstellbar ist. Die beiden Aufnahmen laufen vorzugsweise durch das gesamte Gehäuse hindurch.

Bei einer mehrteiligen Ausführung des Gehäuses sind die Aufnahme für die Haltestange und die Aufnahme für den Fuß vorzugsweise an einer Innenseite der Gehäuseteile ausgebildet. Jede der Aufnahmen ist vorzugsweise teilweise in einem der Gehäuseteile und teilweise in wenigstens einem anderen der Gehäuseteile ausgebildet. Die Aufnahmen können z. B. als eine rinnenförmige Vertiefung ausgebildet sein. Wenn die Gehäuseteile zusammengesetzt sind, ergibt sich die vollständige Aufnahme, die an den Querschnitt des Fußes bzw. der Haltestange angepasst ist.

Die Gehäuseteile werden vorzugsweise miteinander verspannt, wobei sie die Haltestange und den Fuß des Trampolins dazwischen aufnehmen.

Das Gehäuse umfasst vorzugsweise zwei Gehäuseteile. Es können aber auch mehr als zwei Gehäuseteile sein. Wahlweise kann das Gehäuse auch nur aus einem Teil hergestellt sein. Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus Kunststoff.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner einen Anschlag, der im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung an einer Innenseite des Trampolin- Rahmens anliegt und die Verbindung der Haltestange mit dem Rahmen zusätzlich stabilisiert.

Der genannte Anschlag ist vorzugsweise am Gehäuse montierbar und dabei so ausgelegt, dass er fest mit dem Gehäuse verbunden werden kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Anschlag relativ zum Gehäuse verstellbar, d.h. der Abstand des Anschlags zum Gehäuse ist einstellbar. Dies kann beispielsweise durch eine Schraubenverbindung erfolgen, mittels derer der Anschlag am Gehäuse befestigt wird. An wenigstens einem der beteiligen Elemente (Gehäuse oder Anschlag) können beispielsweise ein oder mehrere Langlöcher vorgesehen sein, durch die eine oder mehrere Schrauben hindurch gesteckt sind.

Der Anschlag ist vorzugsweise an einem plattenförmigen Element befestigt, das wiederum am Gehäuse, insbesondere an dessen Außenseite montiert werden kann. Der Anschlag und das plattenförmige Element bilden vorzugsweise ein integrales Bauteil.

Die Verbindungselemente umfassen vorzugsweise Schrauben und Muttern. Zur Verbindung der Gehäuseteile sind vorzugsweise mehrere Schrauben vorgesehen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Explosionsansicht einer Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange an einem Trampolin;

Fig. 2 die Vorrichtung zum Befestigen einer Haltestange von Fig. 1 in einem am Trampolin montierten Zustand; Fig. 3 eine Darstellung eines Trampolinrahmens, an dem die Vorrichtung von Fig. 1 montiert ist.

Figur 1 zeigt eine Explosionsansicht einer Vorrichtung 1 zum Befestigen einer Flaltestange 4 an einem Trampolin 2. Das Trampolin 2 umfasst einen ringförmigen Rahmen 3, der z. B. rund, viereckig oder mehreckig ausgeführt sein kann und der mit mehreren Füßen 5 versehen ist. Der Rahmen 3 einschließlich der Füße 5 ist hier aus einem rohrförmigen Material hergestellt. Er kann z. B. aus einem Rundrohr oder 4-Kantrohr gefertigt sein.

Die Vorrichtung 1 zum Befestigen der Flaltestange 4 am Trampolin 2 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel ein zweiteiliges Gehäuse 6. Jedes der Gehäuseteile 7 besteht aus einem halbschalenförmigen Element, das an einer Innenseite eine Aufnahme 10 für die Flaltestange 4 und eine Aufnahme 11 für den Fuß 5 des Trampolins 2 aufweist. Die Form der Aufnahmen 10, 11 ist an den Querschnitt der Flaltestange 4 und des Fußes 5 angepasst, so dass die Flaltestange 4 und der Fuß 5 im Wesentlichen spielfrei darin aufgenommen werden. Die Aufnahmen 10, 11 sind in diesem Ausführungsbeispiel rinnenförmig gebildet und haben im zusammengesetzten Zustand einen runden Querschnitt.

Um die Flaltestange 4 am Trampolin 2 zu befestigen, werden die beiden Gehäuseteile 7 miteinander verschraubt. Flierzu sind Schrauben 8 und zugehörige Muttern 9 vorgesehen, wobei die Schrauben 8 durch mehrere in den Gehäuseteilen 7 vorgesehene Öffnungen hindurch gesteckt sind.

Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 umfasst ferner zwei Anschläge 12, die im montierten Zustand der Vorrichtung 1 an einer Innenseite des ringförmigen Rahmens 3 des Trampolins 2 anliegen. Die genannten Anschläge 12 sind jeweils an einem plattenförmigen Element 14 befestigt, das an der Außenseite der Gehäuseteile 7 montiert wird. In den plattenförmigen Elementen 14 sind Langlöcher vorgesehen, so dass der Abstand der Anschläge 12 zum Rahmen 3 eingestellt werden kann. Zur Befestigung der Anschläge 12 am Gehäuse 6 dienen dieselben Schrauben 8 und Muttern 9, die auch zum Verspannen der Gehäuseteile 7 genutzt werden.

Die Haltestange 4 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel ein Fußteil 17, in das eine separate Stange 18 mit auf verschiedenen Höhen angebrachten seitlichen Lochungen senkrecht eingeführt werden kann. An der Stange 18 befindet sich am oberen Ende ein horizontal angebrachter Handgriff 19. Zur Sicherung der senkrechten Stange 18 in der gewünschten Höhe am Fußteil 17 ist ein Splint 16 vorgesehen, der durch eine Öffnung in der Haltestange 4 und durch eine der seitlichen Öffnungen in der senkrechten Stange 18 gesteckt wird.

Zur Reduzierung des Spiels zwischen dem Fußteil 17 und der senkrechten Stange 18 ist am oberen Ende des Fußteils 17 eine schlitzförmige Öffnung angebracht. Darüber sitzt auf dem Kopf des Fußteils 17 eine Pressklemme. Diese wird nach Einführung der senkrechten Stange 18 und Höhenfixierung durch den Splint 16 geschlossen. Durch den Pressdruck wird das obere Ende der Haltestange 4 fest an die senkrechte Stange angedrückt und verhindert so seitliches Spiel der senkrechten Stange innerhalb des Fußteils 17 der Haltestange 4.

Bei Trampolinen 2 mit einer anderen Beinform oder Haltestangen 4 mit einem anderen Querschnitt bzw. Profil sind die Aufnahmen 10, 11 an das jeweilige Profil entsprechend angepasst.

Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung ermöglicht es einem Nutzer eines Trampolins, eine Haltestange 4 schnell und einfach am Trampolin 2 zu befestigen.

Fig. 2 zeigt die Befestigungsvorrichtung 1 aus Fig. 1 , die an einem Trampolinrahmen 3 montiert ist. Die beiden Gehäuseteile 7 sind in diesem Zustand miteinander verschraubt, und die beiden Anschläge 12 liegen parallel nebeneinander an der Innenseite des Rahmen 3 an. 5 Fig. 3 zeigt nochmals eine Gesamtansicht eines Trampolinrahmens 3 mit einer daran montierten Haltestange 4.