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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR FORMING A WEAVE (TWISTER)
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/029502
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for forming a weave (twister) has at least one disk for receiving at least two warp threads and at least two spools for receiving the warp threads for the twister. The twister (2) is arranged on the mechanical loom (1) at a distance from the spools (4).

Inventors:
KLOECKER FRANZ (DE)
KLOECKER MATTHIAS (DE)
SCHWEMMLEIN CHRISTOPH (DE)
WANNING WERNER (DE)
Application Number:
PCT/DE1994/000522
Publication Date:
December 22, 1994
Filing Date:
May 06, 1994
Export Citation:
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Assignee:
KLOECKER ENTWICKLUNGS GMBH (DE)
KLOECKER FRANZ (DE)
KLOECKER MATTHIAS (DE)
SCHWEMMLEIN CHRISTOPH (DE)
WANNING WERNER (DE)
International Classes:
D03C7/08; (IPC1-7): D03C7/08
Foreign References:
FR2229791A11974-12-13
DE2515961A11976-01-15
FR2095367A11972-02-11
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Claims:
A n s p r ü c h e
1. Vorrichtung zum Bilden einer Volldreherbindung (Volldreher), umfassend mindestens eine Scheibe zur Aufnahme von mindestens zwei Kettfäden, sowie mindestens zwei Spulen zur Aufnahme der Kettfäden für den Volldreher, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Volldreher (2) örtlich getrennt von den Spulen (4) an der Webmaschine (1) angeordent ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Spulen (4) mit einem Antrieb (5) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß durch den Spulenantrieb (5) der Volldreher (2) angetrieben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antrieb (5) für die Spulen (4) durch eine drehbare Welle (7) mit dem Volldreher (2) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Spulenantrieb (5) mit dem Volldreher (2) durch eine Ubersetzungseinrichtung (6) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Volldreher (2) mit dem Spulenantrieb (5) durch eine Rutschkupplung (9) in Verbindung steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die drehbare Welle (7) als Hohlwelle zur Führung der Kettfäden (8) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine Bremseinrichtung (11) für den Volldreher (2) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antrieb (5) für die Spulen (4) ein AufSteckgetriebe (12) umfaßt, mit mindestens einer, vorzugsweise jedoch zwei Abtriebswellen (13).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Spulen (4) auf einer drehbaren Halterung (3) angeordnet sind, wobei die Halterung (3) mit einer der Abtriebswellen (13) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abtriebswelle (13) mit der Halterung (3) durch eine kardanische Welle (14) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die drehbare Welle (7) mit der Halterung (3) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antrieb elektrische Antriebsmittel umfaßt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die elektrischen Antriebsmittel Schrittmotore, ServoMotore oder oszillierende Linearantriebe sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die elektrischen Antriebsmittel eine Steuerung aufweisen, wobei durch die Steuerung ein synchones Verhalten zwischen der oszillierenden Bewegung der Webmaschine und der Drehungszahl der elektrischen Antriebsmittel ermöglicht wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Antriebsmittel einen durchlaufenden Elektromotor umfaßt, der einen Drehungszähler aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Antriebsmittel eine pneumatischer Antrieb vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der pneumatische Antrieb ein elektro oder pneumatisches KupplungsBremssystem aufweist, wobei durch eine Steuerung für das KupplungsBremssystem der Synchronlauf zwischen der Hubzahl der Webmaschine und dem pneumatischen Antrieb gewährleistet wird.
19. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Antriebsmittel ein hydraulischer Antrieb vorgesehen ist.
Description:
B e s c h r e i b u n q

Vorrichtung zum Bilden einer Volldreherbindung (Volldreher).

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bilden einer Volldreherbindung (Volldreher) mit mindestens zwei Spulen zur Aufnahme der Kettfäden für den Volldreher.

Volldreher sind aus dem Stand der Technik in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Es ist beispielsweise aus dem Stand der Technik ein sogenannter Planetendreher bekannt, der sich dadurch auszeichnet, daß Planetenräder zur Aufnahme der Kettfäden vorgesehen sind. Ein weiterer aus dem Stand der Technik bekannter Volldreher zeichnet sich durch eine oder zwei Scheiben aus, wobei die Scheiben jeweils zwei Ösen zum Durchführen der Kettfäden aufweisen. Allen diesen bekannten Volldrehervorrichtungen ist gemein, daß diese Drehervorrichtungen schaftunabhängig arbeiten, und daß zur Bildung der Dreherkante die Scheiben bzw. Räder üblicherweise um jeweils 180° bzw. ein Vielfaches hiervon gedreht werden, und zwar immer in die gleiche Richtung. Hierher kommt der Name Volldreher.

Nachteilig, insbesondere an der Volldrehervorrichtung, bestehend aus mindestens einer Scheibe, ist, daß auf dieser Dreherscheibe unmittelbar die Spulen für die beiden Kett¬ fäden befestigt sind. Um die Masse einer derartigen Dreherscheibe dennoch gering zu halten, können die Spulen nur einen geringen Umfang aufweisen, wobei der Durchmesser der Dreherscheiben jedoch immer noch relativ groß ist, was zur Folge hat, daß derartige Dreherscheiben außen an der Maschine

hinter den Schäften angeordnet sind. Die Drehzahl der Scheiben ist durch eine maximal zulässige Umfangsge¬ schwindigkeit begrenzt, da ansonsten aufgrund der relativ hohen Masse der Scheibe die Fliehkräfte zu groß würden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Bilden einer Volldreherbindung (Volldreher) zu schaffen, der unmittelbar in der Kette und an jeder Stelle der Traverse der Webmaschine anbringbar ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Volldreher örtlich getrennt von den Spulen an der Webmaschine angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Durchmesser der Dreherscheibe relativ gering gewählt werden kann, da von der Dreherscheibe keinerlei Spulen mehr aufgenommen werden müssen; wenn die Dreherscheibe nur einen geringen Durchmesser und eine geringe Masse aufweist, können höhere Hubzahlen der Webmaschine verwirklicht werden, ohne daß hierbei nennenswerte Fliehkräfte auftreten.

Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung sind die Spulen mit einem Antrieb verbunden. Ohne einen solchen Antrieb bestünde zum einen die Gefahr, daß die Kettfäden beim Abziehen von der Spule aufgrund der relativ hohen Masse und der großen Geschwindigkeit reißen; zum anderen verwinden sich die Fäden zwischen Volldreherscheibe und Spulen, was den Fadenabzug stark behindert, wenn die Spulen nicht gedreht werden. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist der Volldreher durch den Spulenantrieb, und hier insbesondere durch eine drehbare Welle mit dem Antrieb der Spule verbunden. Der Antrieb für die Spule umfaßt ein AufSteckgetriebe, das entweder mit dem Antrieb der Webmaschine in Verbindung steht, oder aber durch gesonderte Antriebsmittel angetrieben wird.

Der Antrieb umfaßt mindestens eine, vorzugsweise jedoch zwei Abtriebswellen, die jeweils mit einer drehbaren Halterung zur Aufnahme der Spule oder Spulen verbunden sind. Mit dieser Halterung, die die Spule oder Spulen aufnimmt, ist die drehbare Welle nach einem weiteren Merkmal der Erfindung verbunden. D.h., daß die Rotationsgeschwindigkeit der drehbaren Halterung für die Spulen in einer bestimmten Relation mit der Rotationsgesσhwindigkeit der Scheibe des Volldrehers steht. Die Relation kann hierbei dadurch bestimmt werden, daß der Spulenantrieb mit dem Volldreher durch eine über- oder Untersetzungseinrichtung in Verbindung steht.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Volldreher mit dem Spulenantrieb, wird hier insbesondere mit der drehbaren Welle, durch eine Rutschkupplung verbunden; darüber hinaus ist eine Bremseinrichtung zur Abbre sung der Scheibe des Volldrehers vorgesehen.

Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung kann folgendes erreicht werden: Die Spulenhalterung rotiert mit einer bestimmten Geschwindigkeit; demzufolge wird die auf der Halterung befindliche Spule mit einer bestimmten Geschwindigkeit rotiert, woraus folgt, daß auch der Kettfaden mit einer bestimmten Geschwindigkeit von der Spule abläuft. Durch die Anordnung einer Obersetzungseinrichtung zwischen der drehbaren Welle und der Scheibe des Volldrehers kann bewirkt werden, daß die Scheibe des Volldrehers eine höhere Rotationsgeschwindigkeit aufweist, als die Halterung für die Spulen. Es ist nun bekannt, daß in der Stellung "Fach offen" die Scheibe des Volldrehers stillstehen muß, um eine einwandfreie Bindung herstellen zu können. Hierzu ist eine Bremseinrichtung und eine Rutschkupplung vorgesehen, wobei die Rutschkupplung entweder unmittelbar an der Scheibe des Volldrehers oder an der Ubersetzungseinrichtung angreift, so daß bei kontinuierlicher Rotation der Halterung die Scheibe stillgesetzt werden kann in der Zeit der Fachoffenstellung. Während dieser Zeit des Stillstandes der Scheibe rotiert die Halterung für die Spulen weiter, d. h. es wird weiterhin Garn von den Spulen abgewickelt. Hieraus folgt, daß während der Stillstandszeit der Scheibe des Volldreherε im Prinzip eine

Fadenreserve durch Verwindung der Kett- oder Dreherfäden gebildet wird. Diese Fadenreserve wird aufgebraucht durch die höhere Rotationsgeschwindigkeit des Volldrehers während der Bewegung der Webschäfte. Kurz ausgedrückt ergibt sich, daß der Volldreher und die Spulen die gleiche Anzahl Umdrehungen durchführen, wobei die Spulen sich im wesentlichen kontinuierlich drehen, die Volldreherscheibe jedoch schneller, jedoch mit Stillstandzeiten entsprechend der Schaftbewegung.

Den gleichen Effekt erreicht man auch, wenn der Volldreher durch einen größeren Durchmesser ein entsprechend größeres Fach bildet. In diesem Fall öffnen bzw. schließen die das Fach bildenden Kett- oder Dreherfäden schneller, weil sie in der gleichen Zeit wie die Schäfte einen größeren Weg zurücklegen. Die Zeit bei der Wegdifferenz entspricht dann dem Scheibenstillstand.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die drehbare Welle als Hohlwelle zur Führung der Kettfäden ausgebildet. D.h., daß die drehbare Welle nicht nur als Antrieb für den Volldreher dient, sondern darüber hinaus auch noch die Führung der Kettfäden übernimmt. Insbesondere bei Verwendung von zwei Spulenhalterungen, wobei jede Halterung mindestens zwei Spulen besitzt, ist es erforderlich, daß das AufSteckgetriebe zwei Abtriebswellen aufweist. Zur Verbindung der Spulenhalterung der Abtriebswelle des Getriebes ist jeweils eine kardanische Welle vorgesehen. Als Antriebsmittel können elekrische, pneumatische oder hydraulische Motore vorgesehen sein. Als elektrische Antriebe kommen insbesondere Schrittmotore, Servo-Motore, oszillierende Linearantriebe oder sogenannte durchlaufende Elektromotoren zum Einsatz, da diese auch entsprechende elektrische oder elektrische Steuerungen in synchronen Betrieb mit der Webmaschine gebracht werden können. Werden insbesondere durchlaufende Elektromotoren eingesetzt, so sind diese vorzugsweise mit einem Drehungszähler versehen; durch einen Drehungszähler wird in Verbindung mit der elektrischen bzw. elektronischen Steuerung erreicht, daß die Schußzahl

der Webmaschine der Anzahl der Umdrehungen des Elektromotors entspricht, wobei die Drehungszahl des Elektromotors in Korrelation zur Drehungszahl der Spule steht. Durch eine geeignete Korrelation zwischen Drehungszahl des Elektromotors und der Drehungszahl der Spule ist es möglich, den Vor- und Nachlauf der Webmaschine oder des Elektromotors und die hieraus resultierende überschußlänge an Dreherfaden zwischen der Spule und den Volldreher zu kompensieren.

Als weitere Antriebsart können pneumatische Antriebe z. B. Turbinen- bzw. Getriebelamellen-Motore wegen ihres kleinen Leistungsgewichtes und den geringen Abmessungen Verwendung finden. Hierfür wird ein Elektro- oder

Pneumatisches-Kupplungs-Bremssystem über eine Steuerung in Gleichlauf mit der Webmaschine gesteuert, dabei ist besonders die vergleichsweise geringe Drehmasse und absolute Überlastsicherheit von großem Vorteil.

Als zusätzliche Alternative zum rein mechanischen, elektrischen und pneumatischen Antrieb ist ein hydraulischer Antrieb denkbar, der pulsierend von der Webmaschine angetrieben diese naturgemäß lineare Bewegung, entfernt vom eigentlichen Webmaschinenantrieb, in eine drehende Bewegung für den Volldreher umwandelt. Alle Antriebe sind gleichermaßen nur als flexible Verbindung zwischen dem notwendigerweise energieaufwendigem Antrieb der relativ großen Masse der Spulen und der Spulenhalterungen zu der mit möglichst kleiner Masse behafteten Volldrehermechanik zu verstehen.

Jegliche Art von Antrieb, Kupplung, Bremse, Ventil etc. wird in geeigneter Weise gesteuert, beispielsweise durch ein elektronisches Mikrocomputersystem. Dazu dienen Meßwertaufnehmer (für beispielsweise Drehzahl, Drehwinkel, Weg etc. ) und die Übertragung dieser Daten zur Steuereinheit. Die Steuereinheit erfaßt und verarbeitet die Meßwerte derart, daß entsprechende Schaltbefehle oder Regel- und Steuergrößen an o. a. Antriebselemente abgegeben werden, um eine erfindungsgemäße Bewegung des Volldrehers bzw. der Spulen vorzunehmen.

Anhand der nachstehenden Zeichnungen wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert.

Fig. 1 zeigt schematisch die Webmaschine in einer Vorderansicht;

Fig. 2 zeigt die Spulenhalterung in einer Ansicht von oben;

Fig. 3 zeigt den Antrieb des Volldrehers.

Gemäß der Fig. 1 besitzt die insgesamt mit 1 bezeichnete Webmaschine die Spulenhalterungen 3, die jeweils durch eine Welle 7 mit dem Volldreher 2 verbunden sind. Der Volldreher 2 befindet sich. auf der Traverse la der Webmaschine 1.

Fig. 2 zeigt die Spulenhalterung 3 in einer Draufsicht, wobei die Spulenhalterung 3 mit der Antriebswelle 13 des AufSteckgetriebes 12 des Antriebes 5 durch die kardanische Welle 14 in Verbindung steht. Die Spulenhalterung 3 besitzt die beiden drehbar auf der Halterung 3 angeordneten Spulen 4 zur Aufnahme der Kettfäden 8. Mittig auf der Halterung 3 befindet sich eine Achse 3a, die mit der Welle 7 derart verbunden ist, daß sich bei Rotation der Spulenhalterung 3 die Welle 7 ebenfalls dreht. Die Welle 7, die als Führungselement für die Kettfäden 8 dient, treibt die Scheibe 10 des Volldrehers 2 an. Der Antrieb der Scheibe 10 durch die Welle 7 erfolgt durch eine Rutschkupplung 9 und eine Übersetzungseinrichtung 6, wobei die Rutschkupplung 9 und die Ubersetzungseinrichtung 6, beispielsweise ein Reibrad, miteinander in Eingriff stehen. Die Übersetzungseinrichtung 6 in Form der Riemenscheibe 6b steht mit der Scheibe 10 durch einen Keilriehmen 6a in Verbindung. Zur Abbremsung der Riemenscheibe 6b ist eine Bremseinrichtung 11 vorgesehen, die in Fig.3 lediglich schematisch dargestellt ist. Die Scheibe 10 besitzt darüber hinaus die beiden Öffnungen 10a zur Durchführung der Kettfäden 8.

Die Funktionsweise der gesamten Vorrichtung stellt sich wie folgt dar:

Bei Drehung der Spulenhalterung 3 wird ebenfalls die Welle 7 gedreht. Die Welle 7 steht über die Rutschkupplung 9 mit der Übersetzungseinrichtung 6, und hier insbesondere mit der Riemenscheibe 6b in Verbindung. Während der Fachoffenstellung wird die Riemenscheibe 6b durch die Bremseinrichtung 11 stillgesetzt. Während dieser Zeit rotiert die Welle 7 weiter, was aufgrund der Rutschkupplung als Verbindung zwischen Riemenscheibe 6 und Welle 7 ermöglicht wird. Durch die fortlaufende Rotation der Spulenhalterung 3 werden die beiden Kettfäden 8 weiterhin von den Spulen 4 abgespult, so daß sich eine Fadenreserve in der Welle 7 bildet. Die Fadenreserve wird aufgebraucht, wenn die Bremseinrichtung ausgerückt wird, so daß durch die Riemenscheibe 6b mittels des Keilriemens 6a die Scheibe 10 des Volldrehers angetrieben wird. Durch die Übersetzungseinrichtung 6 erreicht die Scheibe 10 des Voll¬ drehers 2 eine relativ höhere Drehzahl als die Welle 7, so daß die während der Stillstandszeiten der Scheibe 10 aufgelaufene Fadenreserve aufgrund der höheren Rotations¬ geschwindigkeit der Scheibe 10 aufgebraucht wird.