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Title:
DEVICE HEAD OF A HYDRAULICALLY ACTUATABLE TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/069587
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device head (1) of a hydraulically actuatable tool (W), comprising an opposing holder (2) which is integrally formed on the device head (1) and which has a receiving means for a first tool (3), and comprising a second tool (5) that can be moved towards the opposing holder (2) by means of a hydraulic piston (6), wherein a cylindrical formation (4) also formed integrally with the device head (1) is provided relative to the hydraulic piston (6). In order to develop a further improved device head of this type so that it can be more easily handled, it is proposed that the device head (1) also has an integrally formed toothing recess (8) for the angular fixed, but also changeable, arrangement of a retaining rod (9).

Inventors:
LEHR ANDREAS (DE)
FRENKEN EGBERT (DE)
Application Number:
EP2020/078276
Publication Date:
April 15, 2021
Filing Date:
October 08, 2020
Export Citation:
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Assignee:
KLAUKE GMBH GUSTAV (DE)
International Classes:
B21D39/04; B25B27/02; B25F5/02; H01R43/042
Foreign References:
US2968202A1961-01-17
US20160344170A12016-11-24
US5337566A1994-08-16
EP1084798B12009-06-10
US6718870B12004-04-13
EP1519813B12012-05-09
US7254982B22007-08-14
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Yale-Allee 26, Wuppertal, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Gerätekopf (1) eines hydraulisch betäügbaren Werkzeugs (W), mit einem integral einstückig an dem Gerätekopf (1) ausgebildeten Gegenhalter (2), der eine Aufnahme für ein erstes Werkzeug (3) aufweist, und mit einem mittels eines H draulikkolbens (6) auf den Gegenhalter (2) zu bewegbaren zweiten Werkzeug (5), wobei gleichfalls integral einstückig mit dem Gerä tekopf (1) eine zylinderförmige Ausbildung (4) in Bezug auf den Hydrau- likkolben (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Werkzeug (5) mittels des Hydraulikkolbens (6) zwischen einer Ausgangs stellung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Hydraulik- kolben (6) auf einen einteilig mit einer Aufnahme (A) für das zweite Werk zeug (5) ausgebildeten Kolbenschaft (13) einwirken kann und dass der Kolbenschaft (13) in der Ausgangsstellung vollständig in der zylinderför migen Ausbildung (4) aufnehmbar ist.

2. Gerätekopf nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätekopf (1) weiter integral einstückig ausgebildet eine Verzahnungsausformung (8) aufweist, zur winkelmäßig festen, aber veränderbaren Anordnung einer Halterungs stange (9).

3. Gerätekopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzah- nungsausformung (8) in einem Längsquerschnitt des Gerätekopfes (1) seit lich versetzt, aber in Überdeckung zu der zylinderförmigen Ausbildung (4) aus gebildet ist.

4. Gerätekopf nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnungsausformung (8) bezüglich einer mittigen Durch- gangsöffnung (31) konzentrisch umlaufend ausgebildet ist.

5. Gerätekopf nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 oder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Werkzeug (5) mittels des Hydraulikkolbens (6) zwischen einer Ausgangsstellung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Kolbenschaft (13) eine quer zu einer Bewegungsrichtung (d) des Hyd raulikkolbens (6) gegenüber dem Kolbenschaft (13) vergrößerte, dem zweiten Werkzeug (5) zugeordnete Aufnahme (A) aufweist und dass die Aufnahme (A) in der Arbeits-Endstellung quer zu der Bewegungsrich tung (d) in einem an dem Gerätekopf (1) ausgebildeten Hinterschnitt (63) gehalten ist.

6. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aufnahme (A) für das zweite Werkzeug (5) und der Kolbenschaft (13) einteilig ausgebildet sind.

7. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Aufnahme (A) in der Ausgangsstellung zur Montage und Demontage quer zu der Bewegungsrichtung (d) versetzbar ist.

8. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gerätekopf (1) mit einem Hydraulikschlauch (48) ver bunden ist, der zur freien Bewegbarkeit des Gerätekopfs (1) gegenüber ei- nem einen Hydraulikdruck erzeugenden Hydraulikaggregat (47) ander endig mit dem Hydraulikaggregat (47) verbunden ist.

9. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gerätekopf (1) mit einem Rumpfwerkzeugteil (49) starr verbunden ist.

10. Gerätekopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrau likaggregat (47) in dem Rumpfwerkzeugteil (49) angeordnet ist.

11. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das zweite Werkzeug (5) mittels des Hydraulikkolbens (6) zwischen einer Ausgangsstellung und einer Arbeits-Endstellung beweg bar ist und dass der Hydraulikkolben (6) in der Ausgangsstellung voll ständig in der zylinderförmigen Ausbildung (4) aufgenommen ist.

12. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die zylinderförmige Ausbildung (4) bezogen auf die Aus- gangsstellung des Hydraulikkolbens (6) in Fortsetzung einer Bewegungs richtung (d) des Hydraulikkolbens (6) aus der Arbeits-Endstellung in die Ausgangsstellung außerhalb des den Hydraulikkolben (6) umgebenden Bereichs eine Verbindungsaufnahme (39) für das Rumpfwerkzeugteil (49) oder den Hydraulikschlauch (48) aufweist. 13. Gerätekopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsaufnahme (39) einen freien Innendurchmesser (a) aufweist, der grö ßer ist als der Durchmesser (b) der zylinderförmigen Ausbildung (4) in ei nem Bereich, in dem die zylinderförmige Ausbildung (4) den Hydraulik kolben (6) in der Ausgangsstellung umgibt. 14. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hydraulikkolben (6) aus einem Kolbenschaft (13) und ei nem an dem dem zweiten Werkzeug (5) abgewandten Ende angeordneten Deckelteil (20) besteht.

15. Gerätekopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolbenschaft (13) über einen Teil seiner Länge als Hohl zylinder (23) ausgebildet ist.

16. Gerätekopf nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeich- net, dass eine Spannschraube (21) das Deckelteil (20) unter Durchsetzung des Hohlzylinders (23) haltert.

17. Gerätekopf nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsaufnahme (39) ein Adapterteil (40) anordbar ist und dass ein Kolbenboden (26) in der Ausgangsstellung einer kolbenseiti gen Stirnfläche des Adapterteil (40) gegenüberliegt.

Description:
Beschreibung

Gerätekopf eines hydraulisch betätigbaren Werkzeugs

Gebiet der Technik

[0001] Die Erfindung betrifft einen Gerätekopf eines hydraulisch betäügbaren Werkzeugs, mit einem integral einstückig an dem Gerätekopf ausgebildeten Gegenhalter, der eine Aufnahme für ein erstes Werkzeug aufweist, und einen mittels eines Hydraulikkolbens auf den Gegenhalter zu bewegbaren zweiten Werkzeug, wobei gleichfalls integral einstückig mit dem Gerätekopf eine zylin derförmige Ausbildung in Bezug auf den Hydraulikkolben vorgesehen ist.

Stand der Technik

[0002] Geräteköpfe der in Rede stehenden Art sind in unterschiedlichen Aus führungen bekannt. Diese dienen in Verbindung mit einem Hydraulikantrieb beispielsweise dem Verpressen, Schneiden oder Stanzen von Werkstücken, wozu entsprechende erste und zweite Werkzeuge in dem Gerätekopf bzw. an dem Hydraulikkolben anzuordnen sind. Es wird beispielsweise auf die EP1084798 Bl (US 6,718,870 Bl) verwiesen.

[0003] Darüber hinaus ist es bekannt, den Gerätekopf im Wesentlichen einstü- ckig und materialeinheitlich auszubilden, entsprechend integral einstückig aufweisend den Gegenhalter und eine zylinderförmige Ausbildung zur unmit telbaren oder mittelbaren Aufnahme und Führung des Hydraulikzylinders.

Zusammenfassung der Erfindung

[0004] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich die Aufgabe, einen Gerätekopf der in Rede stehenden Art mit einem mittels eines Hydraulikkolbens bewegbaren zweiten Werkzeug in handhabungs technisch günstiger Weise weiter verbessert auszugestalten.

[0005] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungs gedanken bei einem Gerätekopf gegeben, wobei darauf abgestellt ist, dass das zweite Werkzeug mittels des H draulikkolbens zwischen einer Ausgangsstel lung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Hydraulikkolben auf einen einteilig mit einer Aufnahme für das zweite Werkzeug ausgebildeten Kolbenschaft einwirken kann und dass der Kolbenschaft in der Ausgangsstel lung vollständig in der zylinderförmigen Ausbildung aufnehmbar ist. [0006] Die Arbeits-Endstellung muss dabei nicht zwingend die, gegebenenfalls anschlagbegrenzte, maximal erreichbare Endstellung des Hydraulikkolbens sein. Vielmehr kann die Arbeits-Endstellung die Verlagerungsstellung des Hydraulikkolbens sein, in welcher eine durchzuführende Maßnahme unter Nutzung der Werkzeuge gemäß Vorgabe durchgeführt ist. Aus dieser erreich- ten Arbeits-Endstellung heraus kann der Hydraulikkolben, gegebenenfalls selbsttätig zur Folge einer durchgeführten VenÜlöffnung in dem Hydrauliksys- tem, zurück in Richtung auf die Ausgangstellung verfahren.

[0007] Die Aufnahme für das zweite Werkzeug kann, wie bevorzugt, mit ei nem Kolbenschaft, auf welchen bevorzugt der Hydraulikkolben einwirken kann, einteilig und weiter bevorzugt materialeinheitlich ausgebildet sein. Dies bietet weiter herstellungs- und montagetechnische Vorteile.

[0008] Dabei kann der Hydraulikkolben, wie weiter bevorzugt, unverbunden mit dem Kolbenschaft oder alternativ lösbar verbunden mit dem Kolbenschaft vorgesehen sein. [0009] Durch die bevorzugte vollständige Aufnahme des Kolbenschaftes in der zylinderförmigen Ausbildung, dies auch in der Ausgangsstellung, ist der Kolbenschaft beispielsweise bei einem Gerätekopfwechsel oder bei einer Auf bewahrung des Gerätekopfes vor unmittelbaren Beschädigungen von außen geschützt.

[0010] In vorteilhafter Weise ist bei bevorzugt einstückiger Ausbildung des Gerätekopfes und weiter einstückiger Ausbildung von Kolbenschaft und Auf nahme für das zweite Werkzeug eine Entnahme der Werkzeugaufnahme mit dem Kolbenschaft beispielsweise durch das zwischen dem Gegenhalter des Ge rätekopfes und der zylinderförmigen Ausbildung verbleibende Gerätemaul möglich.

[0011] Auch kann eine Lösung der Aufgabe nach einem weiteren Erfindungs gedanken bei einem Gerätekopf gegeben sein, wobei darauf abgestellt ist, dass der Gerätekopf weiter integral einstückig ausgebildet eine Verzahnungsaus formung aufweist, zur winkelmäßig festen, aber veränderbaren Anordnung einer Halterungsstange.

[0012] Unter Nutzung einer solchen Halterungsstange ist beispielsweise eine körperferne Nutzung des Gerätekopfes durch den Anwender ermöglicht. Zu sätzlich oder alternativ kann unter Nutzung der Halterungsstange der Geräte kopf in einer Arbeitsposition stabilisiert werden. So können mittels der Halte rungsstange Arbeiten beispielsweise über Kopf, jedenfalls zumindest in einem Abstand von beispielsweise 1 Meter oder mehr ermöglicht sein. Dabei wird insbesondere der Gerätekopf, gegebenenfalls aber auch die auf den Hydrau likzylinder einwirkende Hydraulikeinheit nicht mehr unmittelbar oder allein von Hand gehalten, sondern vielmehr, jedenfalls zusätzlich, über die Halte rungsstange. [0013] Die Halterungsstange kann eine feste Länge von beispielsweise 0,5 Me ter, 1 Meter, 2 Meter bis hin zu beispielsweise 3 Meter aufweisen, wobei auch jedes Zwischenmaß, beispielsweise zwischen 0,5 und 3 Meter, als feste Länge gegeben sein kann. Auch kann die Halterungsstange hinsichtlich ihrer Länge in einer möglichen Ausgestaltung einstellbar ausgebildet sein, beispielsweise zu folge einer Teleskopausbildung, so beispielsweise mit einer teleskopierbaren Länge von 0,5 bis 2 Meter.

[0014] Die Handhabung über die Halterungsstange ist begünstigt zufolge der vorgesehenen Verzahnungsaußenformung an den Gerätekopf. Diese ermöglicht eine winkelmäßige, feste Anordnung der Halterungsstange relativ zu einer Längsmittelachse des Gerätekopfes, welche Längsmittelachse gegebenenfalls zugleich die Rotationsachse des Hydraulikzylinders bzw. des Hydraulikkol bens aufnehmen kann. Diese winkelmäßige Anordnung der Halterungs stange ist bevorzugt veränderbar, wozu eine über die Verzahnungsausformung gege bene formschlüssige Verbindung vorübergehend aufgehoben werden kann.

[0015] Die integral einstückig ausgebildete Verzahnungsausformung kann gegenüber der umgebenden Oberfläche des Gerätekopfes erhabene Verzah nungsvorsprünge aufweisen, gegebenenfalls nur einen solchen Verzahnungs vorsprung, oder alternativ gegenüber der vorbeschriebenen Fläche des Geräte kopfes zurückspringende Verzahnungsausnehmungen, gegebenenfalls auch nur eine Verzahungsausnehmung.

[0016] Eine Lösung der Aufgabe kann nach einem weiteren Erfindungsgedan ken bei einem Gerätekopf gegeben sein, wobei darauf abgestellt ist, dass das zweite Werkzeug mittels des Hydraulikkolbens zwischen einer Ausgangsstel lung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Kolbenschaft eine quer zu einer Bewegungsrichtung des Hydraulikkolbens gegenüber dem Kol- benschaft vergrößerte, dem zweiten Werkzeug zugeordnete Aufnahme auf weist und dass die Aufnahme in der Arbeits-Endstellung quer zu der Bewe gungsrichtung in einem an dem Gerätekopf ausgebildeten Hinterschnitt gehal ten ist.

[0017] Die mit dem Kolbenschaft in Bewegungsrichtung verlagerbare Auf nahme kann, wie bevorzugt, zur Halterung des zweiten Werkzeuges, weiter bevorzugt zur Halterung eines auswechselbaren zweiten Werkzeuges ausge bildet sein. Dabei erstreckt sich diese Aufnahme zumindest in eine Richtung quer zur Bewegungsrichtung über die Mantelfläche des Kolbenschaftes hinaus, wobei diesbezüglich die Vergrößerung der Aufnahme gegenüber dem Kolben schaft zumindest über einen Teilabschnitt des mit Bezug zu einer Längsachse des Kolbenschaftes betrachteten Umfangs des Kolbenschaftes gegeben sein kann. So können weiter mit Bezug auf eine in Bewegungsrichtung gerichtete Längsachse des Kolbenschaftes im Wesentlichen diametral gegenüberliegende Vergrößerungsabschnitte die Aufnahme für das zweite Werkzeug bilden. Auch kann die Aufnahme weiter beispielsweise über den gesamten Umfang des Kol benschaftes über dessen Mantelfläche hinaus sich erstrecken.

[0018] Insbesondere auf diese Aufnahme für das zweite Werkzeug wirken be sonders in der Arbeits-Endstellung, darüber hinaus aber auch gegebenenfalls in Zwischenstellungen zwischen der Ausgangsstellung und der Arbeits-Endstel- lung, relativ große Kräfte. Um hier einem möglichen Verkippen der Aufnahme mit dem zweiten Werkzeug entgegenzuwirken, ist die Aufnahme in einem Hin terschnitt gehalten. Dieser Hinterschnitt wirkt bevorzugt in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung der Aufnahme für das zweite Werkzeug. In vorteilhaf ter Weise lässt sich hierdurch ein verbessertes Arbeitsergebnis, beispielsweise Press- oder Schneidergebnis, erzielen. [0019] Zur Bildung des Hinterschnittes kann die Aufnahme beispielsweise einen Vorsprungbereich aufweisen, der durch einen Übergreif abschnitt des Ge rätekopfes in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung der Aufnahme Über griffen ist. Auch kann alternativ die Aufnahme einen Unter greif abschnitt auf weisen und der Gerätekopf einen derart zusammen wirkenden Vorsprungsbe reich. Hierdurch erfährt insbesondere die Aufnahme, darüber hinaus aber ge gebenenfalls auch der mit der Aufnahme verbundene Kolbenschaft, insbeson dere in der Arbeits-Endstellung eine Führung sowie eine Bewegungshinderung in eine Dichtung quer zur Bewegungsrichtung.

[0020] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figu renbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 oder des Anspruches 2 oder des Anspruches 5 oder zu Merk malen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 oder des Anspruches 2 oder des Anspruches 5 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhän gig von Bedeutung sein.

[0021] Die Verzahnungsausformung kann, betrachtet in einem Längsquer schnitt des Gerätekopfes, in welchem Längsquerschnitt sich eine Rotationsachse des Hydraulikkolbens als Linie darstellt, seitlich versetzt, aber in Überdeckung zu der zylinderförmigen Ausbildung ausgebildet sein. Die Überdeckung kann sich dabei in radialer Richtung bezüglich der Hydraulikkolben- Achse ergeben. Dabei kann weiter diese Überdeckung sich in einem Kolbenschaftbereich erge ben, dies weiter gegebenenfalls sowohl in einer Ausgangsstellung als auch in einer Arbeits-Endstellung des Hydraulikkolbens.

[0022] Die zylinderförmige Ausbildung kann entsprechend im Bereich der Verzahnungsausformung übergehen in einen gegenüber dem Durchmessermaß der zylinderförmigen Ausbildung dickenmäßig verringerten integral und ein stückig mit der zylinderförmigen Ausbildung ausgeformten Schenkel. Dieser Schenkel kann darüber hinaus in Verlängerung im Wesentlichen gleichgerichtet der Hydraulikkolben- Achse den Gegenhalter tragen.

[0023] Die Verzahnungsausformung kann bezüglich einer mittigen Durch gangsöffnung, beispielsweise zum Durchtritt eines Spannmittels, weiter bei spielsweise einer Spannschraube, konzentrisch umlaufend ausgebildet sein. Sind mehrere Verzahnungs vor Sprünge oder Verzahnungs vertief ungen der Verzahnungsausformung vorgesehen, sind diese bevorzugt insgesamt kreis förmig oder kreisabschnittförmig bezüglich der geometrischen Mittelachse der Durchgangsöffnung positioniert.

[0024] Auch können bei Anordnung von mehreren Verzahnungs vor Sprüngen oder Verzahnungs vertief ungen der Verzahnungsausformung diese in Um fangsrichtung, bezogen auf die geometrische Mittelachse der Durchgangsöff nung, gleichmäßig zueinander beabstandet vorgesehen sein.

[0025] Die Aufnahme für das zweite Werkzeug kann, wie bevorzugt, mit dem Kolbenschaft, auf welchen bevorzugt der Hydraulikkolben einwirken kann, einteilig und weiter bevorzugt materialeinheitlich ausgebildet sein. Dies bietet weiter herstellungs- und montagetechnische Vorteile. Dabei kann der Hydrau likkolben, wie weiter bevorzugt, unverbunden mit dem Kolbenschaft oder al ternativ lösbar verbunden mit dem Kolbenschaft vorgesehen sein.

[0026] Zufolge dieser Ausgestaltung kann die Aufnahme zusammen mit dem Kolbenschaft in einteiliger Ausbildung im Zuge der Montage in den Gerätekopf eingesetzt werden bzw. im Zuge einer Demontage aus dem Gerätekopf heraus genommen werden. [0027] Hierzu kann weiter die Aufnahme in der Ausgangsstellung, die bevor zugt einer durch den Hydraulikkolben unbelasteten Grundstellung des Geräte kopfes entsprechen kann, zur Montage und Demontage quer zu der Bewe gungsrichtung versetzbar sein. Dies kann weiter insbesondere dadurch erreicht sein, dass zumindest in dieser Ausgangsstellung der in der Arbeits-Endstellung bevorzugt vorgesehene Hinterschnitt mit dem Gerätekopf nicht vorgesehen oder überwindbar ist. Dieser Hinterschnitt und die hieraus resultierende Füh rung sowie die Verdreh- und Kippsicherung wird in bevorzugter Ausgestal tung erst mit einer Verlagerung der Aufnahme aus der Ausgangsstellung her aus in Richtung auf die Arbeits-Endstellung erreicht.

[0028] Durch die hierdurch ermöglichte Versetzbarkeit der Aufnahme in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung ist eine günstige Montage bzw. Demon tage insbesondere einer einteilig mit dem Kolbenschaft ausgebildeten Aufnah me ermöglicht, in dem diese zufolge der ermöglichten Kippbarkeit im Zuge der Montage in die zylinderförmige Ausbildung hinein bzw. bei einer Demontage aus der zylinderförmigen Ausbildung heraus verbracht werden kann.

[0029] In weiterer Ausgestaltung kann der Gerätekopf mit einem Hydraulik schlauch verbunden sein, der zur freien Bewegbarkeit des Gerätekopfes gegen über einem einen Hydraulikdruck erzeugenden Hydraulikaggregat anderendig mit dem Hydraulikaggregat verbunden sein kann. Der Hydraulikschlauch kann dabei eine Länge aufweisen, die es erlaubt, den Gerätekopf annähernd frei zu bewegen, während das Hydraulikaggregat, wie bevorzugt, auf einem Boden oder beispielsweise auf Tischhöhe platziert ist. Insbesondere bei einer solchen Konfiguration bietet sich die Anordnung der Halterungsstange an. Diese Kon figuration erlaubt beispielsweise eine Überkopfnutzung des Gerätekopfes, wei ter insbesondere eine Nutzung, die mit Abstand von beispielsweise einem bis zwei Metern oder mehr zum Anwender erfolgen soll. [0030] Auch kann der Gerätekopf mit einem Rumpfwerkzeugteil starr verbun den sein, in dem das Hydraulikaggregat angeordnet ist. Ein solches Rumpf werkzeugteil ist beispielsweise aus der EP 1519813 Bl (US 7,254,982 B2) be kannt. Der Inhalt dieser Patentschrift wird hiermit voll inhaltlich in die Offen- barung vorliegender Erfindung miteinbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieses Patents in Ansprüchen vorliegender Erfindung miteinzubeziehen.

[0031] Das Rumpfwerkzeugteil kann durch den Anwender zugleich als Griff zur Führung des Gerätekopfes genutzt werden. Die Anordnung der Halte rungsstange bzw. die Nutzung einer angeordneten Halterungsstange an dem Gerätekopf kann bei Anordnung des Rumpfwerkzeugteiles entfallen. Möglich ist jedoch auch, die kombinierte und starre Anordnung von Gerätekopf und Rumpfwerkzeugteil über die vorgesehene Halterungsstange gegebenenfalls zusätzlich zu halten bzw. zu führen.

[0032] Der Hydraulikkolben kann dabei in der Ausgangsstellung vollständig in der zylindrischen Ausbildung aufgenommen sein. Der Hydraulikkolben oder Teile des Hydraulikkolbens ragen entsprechend bevorzugt nicht über die zylin derförmige Ausbildung, gegebenenfalls den hierdurch gebildeten Hydraulik zylinder, in axialer Richtung vor. Dies bietet Vorteile beispielsweise bei einem Gerätekopf, welcher nicht mit einem Hydraulikschlauch oder einem Rumpf- werkzeugteil verbunden ist, so beispielsweise im Zuge eines Gerätekopfwechsels oder einer Aufbewahrung des Gerätekopfes. Einer Beschädigung des Hydraulik kolbens oder Teile des Hydraulikkolbens zufolge eines freien Überragens über das Ende der zylinderförmigen Ausbildung hinaus ist durch die erfindungsge mäße Ausgestaltung entgegen gewirkt. [0033] Auch kann die zylinderförmige Ausbildung bezogen auf die Ausgangs stellung des Hydraulikkolbens in Fortsetzung einer Bewegungsrichtung des Hydraulikkolbens aus der Arbeits-Endstellung in die Ausgangsstellung bzw. in Erstreckungsrichtung einer Hydraulikkolben-Rotationsachse außerhalb des den Hydraulikkolben umgebenden Bereiches eine Verbindungs aufnahme für das Rumpfwerkzeugteil oder den Hydraulikschlauch aufweisen. Die Verbindungs aufnahme ist entsprechend in Achsrichtung bzw. Bewegungsrichtung des Hyd raulikkolbens beabstandet zu dem Hydraulikkolben, dies sowohl bevorzugt in der Ausgangsstellung als auch in der Arbeits-Endstellung sowie in jeder Stel lung zwischen diesen beiden Endstellungen. Dies kann weitere montagetechni sche Vorteile ermöglichen.

[0034] Die Verbindungs aufnahme kann dabei einen freien Innendurchmesser aufweisen, der größer sein kann als der Durchmesser der zylinderförmigen Ausbildung in einem Bereich, in dem die zylinderförmige Ausbildung den Hydraulikkolben in der Ausgangsstellung umgibt. Die zylinderförmige Aus bildung kann dabei in dem den Hydraulikkoben umgebenden Bereich zugleich und unmittelbar den Hydraulikzylinder ausbilden, entsprechend aufweisend eine mit dem Hydraulikkolben im Wesentlichen zusammenwirkende Zylinder innenfläche aufweisend.

[0035] Der die Verbindungsaufnahme aufweisende Abschnitt, der weiter be vorzugt auch integral einstückig mit der zylinderförmigen Ausbildung ausge bildet sein kann, kann dabei einen Innendurchmesser ausweisen, der beispiels weise etwa dem 1,05- bis 1,3-Fachen, weiter beispielsweise etwa dem 1,1-Fachen des Innendurchmessers der zylindrischen Ausbildung entsprechen kann.

[0036] In einer möglichen Ausgestaltung kann der Hydraulikkolben aus einem Kolbenschaft und einem an dem dem zweiten Werkzeug abgewandten Ende angeordneten Deckelteil bestehen. Der Kolbenschaft kann dabei von einer Rückstellfeder umgeben sein, die sich im Bereich eines Endes an dem Deckelteil abstützen kann. Das den Deckelteil abgewandte Ende der Feder stützt sich in diesem Fall an einem Abschnitt der zylinderförmigen Ausbildung des Geräte kopfes ab.

[0037] Auch kann der Kolbenschaft über einen Teil seiner Fänge als Hohlzy linder ausgebildet sein, so beispielsweise über 50 bis 95 % der Fänge, gegebe nenfalls sogar über die gesamte Fänge. Hierdurch ist zunächst eine Gewichts reduzierung im Bereich des Kolbenschaftes erreicht. Auch können hierdurch günstige Kraftverhältnisse im Bereich des durch den Hydraulikkolben verla gerbaren Werkzeuges erreicht werden.

[0038] Die Spannschraube kann dabei das Deckelteil unter Durchsetzung des Hohlzylinders haltern. Dabei kann die Spannschraube endseitig mit einer Ge windebohrung Z usammenwirken, die in dem Kolbenschaft bzw. in einer sich an den Kolbenschaft anschließenden Werkzeugaufnahme zur Aufnahme des zwei ten Werkzeugs ausgebildet sein kann.

[0039] An der Verbindungsaufnahme kann ein Adapterteil anordbar sein, bei spielsweise zum Anschluss eines Hydraulikschlauches oder eines Rumpfwerk zeugteils. Es können entsprechend verschiedene Adapterteile vorgesehen sein. Ein Kolbenkopf des Hydraulikkolbens kann dabei in der Ausgangsstellung ei ner kolbenseitigen Stirnfläche des Adapterteils gegenüberliegen.

[0040] In weiterer, auch bevorzugter, Ausgestaltung kann der Gerätekopf in dem beschriebenen Fängsquerschnitt insgesamt C-förmig gestaltet sein, wobei weiter diesbezüglich eine Herstellung im Feingussverfahren oder im Metall druckverfahren gegeben sein kann. Hierdurch ist eine integral einstückige Aus bildung ermöglicht. Als Material zur Herstellung des Gerätekopfes kann gemäß einer möglichen Ausbildung beispielsweise Titan zur Anwendung kommen. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0041] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung er läutert, die aber lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, dass nur be zogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausfüh rungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Teil beschrieben. Die Zeich nung zeigt:

Fig. 1 in schemaüscher Darstellung einen Gerätekopf in einer ersten

Ausführungsform mit einer Halterungs stange, wobei der Gerä tekopf über einen Hydraulikschlauch mit einem Antriebsaggre gat verbunden ist;

Fig. 2 den Gerätekopf mit Halterungsstange und Hydraulikschlauch in einer gegenüber Figur 1 vergrößerten Fängsquerschnitt-Dar- stellung;

Fig. 2a den Schnitt gemäß der Finie Ila-IIa in Figur 2;

Fig. 3 die Herausvergrößerung des Bereiches III in Figur 2;

Fig. 4 den vergrößert dargestellten Gerätekopf in einer Seitenansichts darstellung gemäß der Ansicht in Figur 1;

Fig. 5 den Gerätekopf in einer mit Bezug zu Figur 4 gegenüberliegen den Seitenansicht;

Fig. 6 den Gerätekopf in einer perspeküvischen Darstellung; Fig. 7 die Herausvergrößerung des Bereiches VII in Figur 6;

Fig. 8 den Schnitt gemäß der Linie VIII - VIII in Figur 5;

Fig. 9 den Gerätekopf in einer Seitenansicht gemäß Figur 4, jedoch bei Anordnung an einem Rumpfwerkzeugteil;

Fig. 10 die Anordnung gemäß Figur 9 in einer Längsquerschnitt-Dar stellung;

Fig. 11 die Herausvergrößerung des Bereiches XI in Figur 10;

Fig. 12 eine der Figur 4 entsprechende Darstellung, jedoch betreffend eine zweite Ausführungsform des Gerätekopfes; Fig. 13 eine der Figur 3 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch betreffend die Ausführungsform gemäß Figur 12;

Fig. 14 den Schnitt gemäß der Linie XIV-XIV in Figur 13, betreffend eine Ausgangsstellung einer Aufnahme für ein zweites Werk zeug;

Fig. 15 den Schnitt gemäß der Linie XV-XV in Figur 13;

Fig. 16 eine im wesentlichen der Figur 13 entsprechende Schnittdar stellung, jedoch betreffend eine Montage- bzw. Demontage stellung der Aufnahme. Beschreibung der Ausführungsformen

[0042] Dargestellt und beschrieben ist zunächst anhand der Figuren 1 bis 11 eine erste Ausführungsform eines Gerätekopfes 1 eines hydraulisch betätigba ren Werkzeugs W.

[0043] Der Gerätekopf 1 ist bevorzugt integral einstückig mit einem Gegenhal- ter 2, zur Aufnahme eines ersten Werkzeuges 3, ausgebildet, und weist darüber hinaus weiter integral einstückig eine zylinderförmige Ausbildung 4 auf, in welcher unmittelbar oder mittelbar geführt ein auf ein zweites Werkzeug 5 einwirkender Hydraulikkolben 6 linear verlagerbar ist.

[0044] Die zylinderförmige Ausbildung 4 kann unmittelbar einen Hydraulik- zylinder 7 ausformen, in welchem der Hydraulikkolben 6 geführt ist.

[0045] Weiter integral einstückig mit dem Gerätekopf 1 ist an diesem eine Ver zahnungsausformung 8 vorgesehen, zur winkelmäßig festen, aber veränderba ren Anordnung einer Halterungsstange 9.

[0046] Der integral einstückig ausgebildete Gerätekopf 1 kann insgesamt mit Bezug auf eine Seitenansicht gemäß Figur 4 bzw. auf einen Längsquerschnitt gemäß Figur 3, in welchem sich eine Hydraulikkolben- Achse x als Linie dar stellt, insgesamt etwa C-förmig gestaltet sein, wobei ein C-Schenkel den vorer wähnten Gegenhalter 2 ausformt und der gegenüberliegende C-Schenkel im Wesentlichen die zylinderförmige Ausbildung 4. Diese C-Schenkel sind über einen im Wesentlichen ausgerichtet entlang der Hydraulikkolben- Achse x ver laufenden Verbindungsschenkel 10 (C-Steg) miteinander verbunden.

[0047] Die zylinderförmige Ausbildung 4, welche in dem dargestellten Aus führungsbeispiel wandungsinnenseitig unmittelbar die Lauffläche für den Hydraulikkolben 6 anbietet, kann wandungsaußenseitig mit Bezug auf einen Querschnitt quer zur Ausrichtung der Achse x im Wesentlichen kreis zylind risch ausgebildet sein. Der in diesem Querschnitt sich an die Zylinderwandung der zylinderförmigen Ausbildung 4 anschließende Abschnitt des Verbindungs schenkels 10 kann sich, wie auch bevorzugt, im Wesentlichen in Radialrichtung mit Bezug zu der Achse x erstrecken, wobei das diesbezügliche Maß der Wan dungsstärke des Verbindungsschenkels 10 in einer Richtung senkrecht zur Ach se x geringer ist als es dem Maß des Außendurchmessers der zylinderförmigen Ausbildung 4 entspricht. So kann die diesbezügliche Dicke des Verbindungs schenkels 10 etwa dem 0,3- bis 0,7-Fachen, weiter etwa dem 0,5-Fachen des Au ßendurchmessers der zylinderförmigen Ausbildung 4 entsprechen.

[0048] Der Gegenhalter 2 formt einen ersten Werkzeugträger 11 aus. In diesem kann auswechselbar das erste Werkzeug 3 verrastbar anordbar sein.

[0049] Auf diesen ersten Werkzeugträger 11 bzw. das hierin aufgenommene erste Werkzeug 3 hin ist ein zweiter Werkzeugträger 12 bewegbar, der bevor zugt einstückig und materialeinheitlich mit einem sich in der zylinderförmigen Ausbildung 4 sich erstreckenden Kolbenschaft 13 ausgebildet ist. Der Werk zeugträger 12 bildet eine Aufnahme A für das auch hier bevorzugt auswechsel bar gehalterte zweite Werkzeug 5. Die axiale Länge des Kolbenschafts 13 kann dabei etwa dem 1,3- bis 2,5-Fachen des maximalen Verlagerungsweges des Hydraulikkolbens 6 entsprechen.

[0050] Der zweite Werkzeugträger 12 kann mit Bezug auf einen Querschnitt gemäß Figur 2a quer zur Achse x im Wesentlichen langgestreckt rechteckig ausgebildet sein. Die im Nutzungszustand der gemäß der Figur 2a senkrecht verlaufenden Längsrandkanten sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel langgestreckt geradlinig gebildet, während die quer hierzu betrachteten kürze- ren Randkanten entlang jeweils einer Bogenlinie geführt sind. Diese Bogenli nien haben einen gemeinsamen, sich auf die Achse x beziehenden Radius. Das Radiusmaß ist angepasst an das Durchmessermaß der umgebenden Mantel wandung der zylinderförmigen Ausbildung 4. Zur Festlegung des zweiten Werkzeugträgers 12 in Umfangsrichtung, entsprechend zur Drehhinderung um die Achse x, kann der zweite Werkzeugträger 12, wie auch dargestellt, wan dungsaußenseitig im Bereich einer gekrümmten Fläche eine in Achsrichtung verlaufende zur Mantelwandung hin offene, Haltenut 14 aufweisen, in welche in einem üblichen Betriebszustand, wie auch dargestellt, eine in der sich in der in Figur 3 dargestellten Ausgangsstellung etwa bis zu einer dem ersten Werk zeugträger 11 zugewandten Stirnfläche 59 des zweiten Werkzeugträgers 12 er streckenden zylinderförmigen Ausbildung 4 aufgenommene und geführte Hal teschraube 15 eingreifen kann. Nach Lösen dieser Halteschraube 15 bzw. Ent fernen der Schraube - bevorzugt nach Entfernen einer weiteren Spannschrau be 21, eines Deckelteils 20 und ggf. einer Feder 18, wie weiter unten stehend näher erläutert - kann der zweite Werkzeugträger 12 mitsamt dem einteilig mit dem Werkzeugträger 12 ausgebildeten Kolbenschaft 13 durch das sich in der Ausgangsstellung beispielsweise gemäß Figur 3 zwischen dem ersten und dem zweiten Werkzeugträger 11 und 12 ergebende freie Gerätemaul M herausge führt werden, bzw. kann über diesen Weg eine entsprechende Montage erfol gen. Gegebenenfalls ist hierzu eine Verdrehung des Werkzeugträgers 12 um bevorzugt etwa 90° um die Achse x erforderlich.

[0051] Der den zweiten Werkzeugträger aufnehmende Abschnitt der zylinder förmigen Ausbildung 4 kann, wie auch dargestellt, gegenüber dem Abschnitt der zylinderförmigen Ausbildung 4, in welchem der Hydraulikkolben 6 geführt ist, durchmesservergrößert sein. So kann der Innendurchmesser des den zwei ten Werkzeugträger 12 umgebenden Abschnitts der zylinderförmigen Ausbil dung 4 etwa dem 1,05- bis 1,2-Fachen des Innendurchmessers des den Hydrau likkolben 6 umfassenden Abschnitts entsprechen. [0052] Im Übergang von dem den zweiten Werkzeugträger 12 umfassenden Abschnitt der zylinderförmigen Ausbildung 4 in den den Hydraulikkolben 6 umfassenden Abschnitt ergibt sich entsprechend wandungsinnenseitig eine Stufe, die darüber hinaus einen nach radial innen vorragenden, insgesamt im Wesentlichen ringförmigen Anschlag 16 formen kann. Gegen diesen An schlag 16 kann der zweite Werkzeugträger 12 in der Ausgangsstellung treten.

[0053] Der sich im Wesentlichen konzentrisch zu der Achse x an den zweiten Werkzeugträger anschließende Kolbenschaft 13 kann gemäß den Darstellungen im Wesentlichen über seine gesamte axiale Länge als Hohlzylinder 23 ausgebil det sein. Dessen Außendurchmesser ist dabei geringer bemessen als der Innen durchmesser des diesbezüglichen Abschnitts der zylinderförmigen Ausbil dung 4, so dass sich umfassend zu dem Kolbenschaft 13 ein Ringraum 17 ergibt. Dabei kann der Außendurchmesser des Kolbenschaftes 13 etwa dem 0,5- bis 0,8-Fachen des Innendurchmessers des den Hydraulikkolben 6 umfassenden Abschnitts der zylinderförmigen Ausbildung 4 entsprechen.

[0054] In dem Ringraum 17 ist, den Kolbenschaft 13 umfassend, eine Feder 18, beispielsweise in Form einer Zylinder-Druckfeder, vorgesehen. Diese Feder 18 stützt sich mit ihrem dem zweiten Werkzeugträger 12 zugewandten Ende über eine kreisringförmige Druckscheibe 19 an dem Anschlag 16 des Gerätekopfes 1 ab, während das in Axialrichtung gegenüberliegende Ende gegen die zuge wandte Unterseite eines Deckelteils 20 des Kolbenschaftes 13 wirkt.

[0055] Das Deckelteil 20 ist dabei an dem stirnseitigen freien Ende des Kolben schaftes 13 angeordnet, ragt dabei bevorzugt umlaufend gleichmäßig radial über die Mantelwandung des Kolbenschaftes 13 hinaus. Gegen die so gebildete Radialstufe wirkt bevorzugt die Feder 18. [0056] Das Deckelteil 20 kann über eine entlang der Achse x ausgerichtete Spannschraube 21 festgelegt sein, welche Spannschraube 21 das Deckelteil 20 im Bereich einer konzentrisch zur Achse x aus gerichteten Öffnung 22 durch setzt. Weiter durchsetzt die Spannschraube 21 den Hohlzylinder 23 des Kolben schaftes 13 über dessen gesamte Länge und steht endseitig in Gewindeeingriff mit einer entsprechend positionierten Gewindebohrung 24 des zweiten Werk zeugträgers 12.

[0057] Zufolge der vorbeschriebenen Anordnung ergibt sich über die Feder 18 eine Belastung des zweiten Werkzeugträgers 12 in Richtung auf die beispiels weise in Figur 3 dargestellte Ausgangsstellung, in welcher die Werkzeugträ ger 11 und 12 bzw. die hierin aufgenommenen Werkzeuge 3 und 5 in Axialrich tung betrachtet einen maximalen Abstand zueinander einnehmen.

[0058] Der Hydraulikkolben 6 ist angeordnet zur Einwirkung auf das mit dem Deckelteil 20 versehene Ende des Kolbenschaftes 13. Hierzu kann, wie auch dargestellt, der Hydraulikkolben 6 insgesamt eine topfförmige Gestalt aufwei sen, mit einer konzentrisch zur Achse x umlaufenden Kolbenwandung 25, die wie ersichtlich, radial außen einen Teilabschnitt der Feder 18 umfassen kann.

[0059] Der Kolbenboden 26 wirkt mit seiner topfinnenseitigen Fläche gegen die zugewandte Stirnfläche des Deckelteiles 20, wobei weiter die diesbezügliche Kolbenboden-Innenfläche eine zentrale Vertiefung 27 aufweisen kann, bei spielsweise zur Aufnahme des Schraubenkopfes 28 der Spannschraube 21.

[0060] Darüber hinaus kann sich diesbezüglich eine stufenartige Vertiefung ergeben, so insbesondere zur Aufnahme des Deckelteils 20, bevorzugt über des sen gesamte axiale Dicke und des Schraubenkopfes 28 (vergleiche beispielswei se die Darstellung in Figur 11). [0061] Entsprechend kann sich die Kolbenboden-Innenfläche auch anbieten als Abstützfläche für die Feder 18, so dass über die Feder 18 unmittelbar oder nur mittelbar über das Deckelteil 20 eine Rückstellkraft in Richtung auf die Aus gangsstellung auf den Hydraulikkolben 6 wirkt.

[0062] Im Bereich des Kolbenbodens 26 ist in einer radial nach außen offenen, umlaufenden Ringnut eine Dichtung 29 gefasst, zur Abdichtung des Hydrau likkolbens 6 gegen die Innenwandung 30 des durch die zylinderförmige Aus bildung 4 gebildeten Hydraulikzylinders 7.

[0063] Die Verzahnungsausformung 8 zur Festlegung der Halterungsstange 9 kann, wie auch bevorzugt, mit Bezug auf einen Fängsquerschnitt gemäß Figur 3 seitlich versetzt zu der zylinderförmigen Ausbildung 4 im Bereich des Verbin dungsschenkels 10 ausgebildet sein, dabei bevorzugt in radialer Überdeckung zu der zylindrischen Ausbildung 4, das heißt, dass bei einer Projektion der Ver zahnungsausformung 8 in eine Richtung quer zur Ausrichtung der Achse x und in Richtung auf die zylinderförmige Ausbildung 4 die Verzahnungsausfor mung 8 im Wesentlichen in dieser auf genommen ist.

[0064] Die Verzahnungsausformung 8 kann, wie auch dargestellt, nur auf ei ner Seite des Verbindungsschenkels 10 ausgebildet sein. Hierzu kann zunächst eine den Verbindungsschenkel 10 vollständig durchsetzende Durchgangsöff nung 31 vorgesehen sein, zu welcher konzentrisch umlaufend zur Ausbildung der Verzahnungsausformung 8 in Umfangsrichtung gleichmäßig zueinander beabstandete und bevorzugt gleich ausgebildete Vertiefungen 32 in dem Ver bindungsschenkel 10 vorgesehen sein können. So können gemäß der Darstel lung in Figur 7 um die Durchgangsöffnung 31 gleichmäßig verteilt zwölf sol cher Vertiefungen 32 vorgesehen sein. [0065] Die über die Verzahnungsausformung 8 festlegbare Halterungsstange 9 weist an einem Halterungsende 33 eine Gegenverzahnungsausformung 34 auf, die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine der Anzahl von Vertiefungen 32 der Verzahnungsausformung 8 angepasste Anzahl von Vor sprüngen 35 gebildet sein kann. Auch diese Vorsprünge 35 können gleich ge staltet sein bezüglich ihrer Querschnittsgestaltung und Tiefe, wobei diese Vor sprünge 35 in Umfangsrichtung gleichmäßig zueinander, entsprechend der An ordnung der Vertiefungen 32, vorgesehen sein können.

[0066] Die Vorsprünge 35 sind querschnittsmäßig angepasst an die Vertiefun gen 32, so dass in Art einer Hirth-Verzahnung eine Formschlussverbindung der Halterungsstange 9 mit dem Gerätekopf 1 zufolge Eingriff der Vorsprünge 35 in die Vertiefungen 32 erreicht werden kann.

[0067] Durch die beispielhaft vorgesehenen zwölf Vertiefungen 32 kann eine winkelmäßig Festlegung der Halterungsstange 9 in - bezogen auf das Ausfüh rungsbeispiel - 30 Grad-Schritten erfolgen. Sind entsprechend unterschiedliche Winkel a zwischen der Hydraulikkolben- Achse x, die im Wesentlichen der Längsachse des Gerätekopfes 1, entspricht und einer Längsachse y der Halte rungsstange 9 einschließbar.

[0068] Mittig durch die Anordnung der Vorsprünge 35 am Halterungsende 33 der Halterungsstange 9 kann, wie auch bevorzugt, eine Gewindebohrung 36 in dem Halterungsende 33 vorgesehen sein. In Zuordnungsstellung der Halte rungsstange 9 liegt diese Gewindebohrung 36 in Überdeckung zu der Durch gangsöffnung 31 des Gerätekopfes 1.

[0069] Zur Festlegung der gefundenen Ausrichtungsstellung der Halterungs stange 9 und entsprechend zur Festlegung der diesbezüglichen Formschluss- Stellung zwischen der Verzahnungsausformung 8 und der Gegenverzahnungs ausformung 34, kann eine Festlegungsschraube 37 vorgesehen sein, die von der der Verzahnungsausformung 8 gegenüberliegenden Seite ausgehend die Durchgangsöffnung 31 durchsetzt und in die Gewindebohrung 36 der Halte rungsstange 9 eingreift. Mit einem an dem mit der Gewindebohrung 36 zu sammenwirkenden Ende gegenüberliegenden Ende verbundenen Handha bungsknauf 38 kann eine Verspannung von Halterungs stange 9, insbesondere dessen Gegen verzahnungsausformung 34, mit der Verzahnungsausformung 8 des Gerätekopfs 1 erreicht werden.

[0070] Um die durch die Festlegungsschraube 37 gegebene, sich senkrecht den Achsen x und y erstreckende, geometrische Schwenkachse z ist die Halterungs stange 9 schwenkbar.

[0071] Unter Nutzung der so ausgerichteten und mit dem Gerätekopf 1 befes tigten Halterungsstange 9 kann der Gerätekopf 1 auch an entfernte Arbeitsposi tionen herangeführt werden und/ oder kann der Gerätekopf 1 über die Halte rungsstange 9 eine Abstützung oder dergleichen erfahren.

[0072] Wie weiter aus den zeichnerischen Darstellungen erkennbar, kann sich die zylinderförmige Ausbildung 4 in Erstreckungsrichtung der Achse x in eine Richtung abgewandt zu dem zweiten Werkzeugträger 2 über den Hydraulik kolben 6, insbesondere den Kolbenboden 26, hinaus weiter erstrecken. Entspre chend liegt der Hydraulikkolben 6 auch in der Ausgangsstellung vollständig in der zylinderförmigen Ausbildung 4 ein.

[0073] Der über den Kolbenboden 26 in der Ausgangsstellung hinausragende Abschnitt der zylinderförmigen Ausbildung 4 kann eine Verbindungsaufnah me 39 für ein Adapterteil 40 ausformen. Dabei kann, wie auch bevorzugt, der freie Innendurchmesser a im Bereich der Verbindungsaufnahme 39 größer ge wählt sein, beispielsweise um das 1,05- bis 1,2-Fache, gegenüber dem freien In nendurchmesser b im Bereich des den Hydraulikzylinder 7 ausformenden Ab schnitts der zylinderförmigen Ausbildung 4. [0074] Darüber hinaus kann wandungsinnenseitig der Verbindungs aufnah- me 39 ein Innengewinde ausgebildet sein, zur Zusammenwirkung mit einem Außengewinde des Adapterteiles 40 im Bereich dessen umlaufender Adapter teilwandung 41. Die Adapterteilwandung 41 kann des Weiteren, wie auch be vorzugt, in einer wandungsaußenseitig und nach radial außen offenen Nut ein- liegend eine Dichtung 42 aufweisen, welche gegen die Innenwandung 30 der zylinderförmigen Ausbildung 4 bzw. der Verbindungs aufnahme 39 wirkt.

[0075] Ein quer zur Achse x ausgerichteter Adapterteilboden 43 belässt mittig, entsprechend zentral von der geometrischen Achse x durchsetzt, eine Einström öffnung 44 für ein Hydraulikmittel. Diese Einströmöffnung 44 ist außenseitig bzw. abgewandt dem Hydraulikkolben 6 umfasst von einem stumpfartigen Adapterteilanschluss 45.

[0076] Die dem Hydraulikkolben 6 abgewandte Oberfläche des Adapterteil bodens 43 kann im Wesentlichen mit der zugeordneten Stirnfläche der zylin derförmigen Ausbildung 4 fluchten. [0077] Weiter kann das Adapterteil 40 in der in die Verbindungs aufnahme 39 eingeschraubten Nutzungsstellung durch eine, die Wandung der Verbindungs aufnahme 39 durchsetzenden Gewindestift 46 fixiert sein.

[0078] Der Gerätekopf 1 kann gemäß der in Figuren 1 bis 8 dargestellten ersten Anwendung über ein gesondertes Hydraulikaggregat 47 betreibbar sein, wobei zwischen dem Hydraulikaggregat 47 und dem Gerätekopf 1 zur freien Beweg- barkeit des Gerätekopfes 1 ein Hydraulikschlauch 48 angeordnet ist. Wie er sichtlich ist der Hydraulikschlauch 48 einerends mit dem Hydraulikaggregat 47 und anderenends über einen Schlauchanschluss 58 mit dem Gerätekopf 1 über das Adapterteil 40 abgedichtet verbunden.

[0079] Über das Hydraulikaggregat 47 wird ein entsprechender Hydraulik druck erzeugt.

[0080] Zur Verlagerung des Hydraulikkolbens 6 und somit des das zweite Werkzeug 5 tragenden Werkzeugträger 12 in Richtung auf dessen Arbeits- Endstellung, die in Figur 3 in strichpunktierter Linienart schematisch darge stellt ist, wird in den sich zwischen dem Adapterteil 40 und dem Kolbenbo den 26 einstellenden Raum Hydraulikflüssigkeit gepumpt, so dass zufolge ei ner Erhöhung des sich hierbei ergebenden Hydraulikdrucks der Hydraulik kolben entgegen der Rückstellkraft der Feder 18 in Richtung c verlagert wird. [0081] Mit Erreichen der Arbeits-Endstellung kann selbsttätig oder auch zu folge eines Eingriffs durch den Anwender, darüber hinaus aber auch gegebe nenfalls vor Erreichen der Arbeits-Endstellung, ein Druckabbau erreicht wer den, so dass eine selbsttätige Rückstellung des Hydraulikkolbens 6 und somit des zweiten Werkzeugträgers 12 in Bewegungsrichtung d zurück in die Aus- gangsstellung erreicht werden kann.

[0082] Alternativ kann der Gerätekopf 1, wie weiter in den Darstellungen der Figuren 9 bis 11 gezeigt, mit einem Rumpfwerkzeugteil 49 verbunden sein. Auch hierzu kann das Adapterteil 40 dienen, gegebenenfalls dasselbe Adapter teil 40 wie dieses auch zum Anschluss eines Hydraulikschlauches 48 Verwen- düng findet, alternativ aber auch ein gesondert für das Rumpfwerkzeugteil 49 vorgesehenes Adapterteil 40.

[0083] Das Rumpfwerkzeugteil 49 kann insgesamt im Wesentlich langge streckt stabförmig ausgebildet sein, was grundsätzlich eine Einhandbedienung des Gerätes unterstützt. Durch eine mögliche Anordnung der Halterungsstan ge 9 kann eine weitere Unterstützung im Bereich des Gerätekopfes 1 gegeben sein. Das so aus Rumpfwerkzeugteil 49 und Gerätekopf 1 zusammengesetzte Werkzeug W kann darüber hinaus aber auch allein ohne eine Halterungs Stan ge 9 verwendet werden, weshalb in den Darstellungen der zweiten Ausfüh rungsform die Halterungsstange 9 nur optional in strichpunktierter Darstellung gezeigt ist. Die werkzeuglos lösbare Anordnung der Halterungsstange 9 über die Festlegungsschraube 37 bietet eine solche wahlweise Anordnung an.

[0084] Ein stabförmiges Rumpfwerkzeugteil 49 ist aus der eingangs zitierten EP 1519813B1 bekannt. Insbesondere im Hinblick auf die Funktion des Rumpf werkzeugteiles 49 wird der Inhalt dieses Patents hiermit voll inhaltlich in die Of fenbarung vorliegender Erfindung miteinbezogen, auch zu dem Zweck, Merk male dieses Patents in Ansprüche vorliegender Erfindung miteinzubeziehen.

[0085] Mit Bezug zu der Darstellung in Figur 10 ist bezüglich der Ausgestal tung des Rumpfwerkzeugteiles 49 der Zusammenhang mit dem in der genann ten EP 1519813B1 beschriebenen Gegenstand etwa im Hinblick auf ein Rück laufventil 50, einen Tank 51 und einen Pumpstößel 52 zu erkennen. In diesem Zusammenhang ist insgesamt auch zu erkennen, dass eine Hydraulikmittel pumpe 53 und ein Elektromotor 54 für die Hydraulikmittelpumpe 53 in Hinter einanderanordnung vorgesehen sind. Die elektrische Versorgung insbesondere des Elektromotors 54, darüber hinaus aber auch einer nicht dargestellten Steue- rungseinheit und weiterer elektronischer Komponenten in dem Rumpfwerk zeugteil 49, ist gegeben durch die Anordnung eines Akkumulators 55.

[0086] Weiter weist das Rumpfwerkzeugteil 49 einen Griffbereich 56 auf, zur üblichen Umfassung des Werkzeugteil-Gehäuses mittels einer Hand. Ergono misch günstig ist zugeordnet dem Griffbereich 56 eine Betätigungstaste 57 vor gesehen.

[0087] Auch bei dieser Ausführung wird zufolge einer Druckerhöhung der Hydraulikkolben 6 entgegen der Kraft der Feder 18 in Richtung auf die Arbeits- Endstellung verlagert.

[0088] Die Figuren 12 bis 16 zeigen eine zweite Ausführungsform des Geräte kopfes 1, die sich gegenüber der vorbeschriebenen Ausführungsform insbeson dere hinsichtlich der zylinderförmigen Ausbildung 4 und einer Führung der Aufnahme A bzw. des zweiten Werkzeugträgers 12 an dem Gerätekopf 1 unter scheidet. Die grundsätzliche Wirkungs- und Arbeitsweise sowie der grundsätz liche Aufbau zur hydraulischen Einwirkung auf die Aufnahme A entspricht im Wesentlichen der vorbeschriebenen ersten Ausführungsform. So ist auch hier die Aufnahme A bzw. der zweite Werkzeugträger 12 bevorzugt einteilig und weiter bevorzugt materialeinheitlich mit dem Kolbenschaft 13 ausgebildet.

[0089] Im Gegensatz zum vorgeschriebenen Ausführungsbeispiel erstreckt sich bei dieser Ausführungsform die zylinderförmige Ausbildung 4 ausgehend von dem Adapterteilboden 43 lediglich bis etwa zu der der Stirnfläche 59 der Aufnahme A abgewandten Rückfläche 60 im stufenartigen Übergang vom Kol benschaft 13 in die Aufnahme A. Entsprechend liegt bei dieser Ausführungs form die Aufnahme A bzw. der zweite Werkzeugträger 12 (gegebenenfalls mit dem zweiten Werkzeug 5) zwischen den aufeinander zuweisenden Stirnflächen der zylinderförmigen Ausbildung 4 und des Gegenhalters 2 bis auf den Bereich einer bodenseitigen Abstützung und Führung im Bereich des Verbindungs schenkels 10 frei.

[0090] Wie insbesondere aus den Schnittdarstellungen in den Figuren 14 und 15 ersichtlich, kann die Aufnahme A bzw. der zweite Werkzeugträger 12 bo denseitig, d. h. zugewandt dem Verbindungsschenkel 10 des Gerätekopfes 1 einen im Querschnitt gemäß Figur 14 im Wesentlichen T-förmigen Führungs vorsprung 61 aufweisen. Der Führungsvorsprung 61 kann in der üblichen Be triebsstellung, wie auch dargestellt, geführt sein in einer in Bewegungsrich tung d gerichteten Führungsnut 62 des Verbindungsschenkels 10. Dabei kann der T-Kopf 67 des Führungsvorsprungs 61 dem Nutboden der Führungsnut 62 zugewandt angeordnet sein. Weiter kann der T-Kopf 67 des Führungsvor sprunges über einen demgegenüber im Querschnitt gemäß Figur 14 taillierten T-Steg 68 an den zweiten Werkzeugträger 12 angebunden sein.

[0091] Zufolge der Zusammenwirkung von Führungsvorsprung 61 und Füh rungsnut 62 ist zunächst eine Verdrehsicherung der Aufnahme A bzw. des zweiten Werkzeugträgers 12 um die Achse x gegeben, darüber hinaus auch eine lineare Führung der Aufnahme A bei einer Verlagerung derselben in Bewe gungsrichtung d.

[0092] Zudem kann die Führungsnut 62 des Gerätekopfes 1 über die in Bewe gungsrichtung d betrachtete Länge 1 teilweise als ein quer zur Bewegungsrich tung d wirkender Hinterschnitt 63 ausgebildet. Dieser Hinterschnitt 63 kann gegeben sein bspw. durch im Querschnitt gemäß Figur 5 gegenüberliegend an geordnete, aufeinander zu gerichtete Rippen 64, welche mit Abstand zum Nut boden 69 ausgebildet sind und geeignet sind, in den taillierten Bereich des Füh- rungsvorsprunges 61 zwischen dem T-Kopf 67 und der Aufnahme A einzugrei fen.

[0093] Der Hinterschnitt 63 kann gemäß der dargestellten Ausführungsform sich beispielsweise über etwa die halbe Länge 1 der Führungsnut 62 in Bewe gungsrichtung d erstrecken, bis hin zu etwa 2/3 oder 3/4 dieser gesamten Län ge 1. So ist weiter bevorzugt vorgesehen, dass sich dieser Hinterschnittabschnitt insbesondere über den üblichen Verfahrweg der Aufnahme A erstreckt, ent sprechend über die letzte Hälfte des Verfahrweges bis hin zu dem letzten 3/4 des Verfahrweges, so dass insbesondere in der kritischen kraftbeaufschlagten Verlagerungssituation der Aufnahme A eine entsprechende Führung und Si cherung gegenüber einer Verlagerung der Aufnahme A in einer Querrichtung zur Bewegungsrichtung d gegeben ist.

[0094] So ist weiter insbesondere in der Arbeits-Endstellung dieser Hinter schnitt gegeben.

[0095] In der gegebenenfalls eine Grundstellung, insbesondere eine nicht über den Hydraulikkolben 6 beaufschlagten Grundstellung, bildenden Ausgangs stellung gemäß Figur 13 ist die Führungsnut 62 bevorzugt nicht mit Rippen 64 versehen, so dass in diesem Bereich kein mit der Aufnahme A zusammenwir kender Hinterschnitt gegeben ist (vergleiche insbesondere Schnittdarstellung in Figur 14). Dies bietet den Vorteil einer günstigen Montage und Demontage der einteilig mit dem Kolbenschaft 13 ausbildenden Aufnahme A bei gegebener Verdreh- und Kippsicherung der Aufnahme A im Zuge beispielsweise eines Verpress- oder Schneidvorganges.

[0096] Figur 16 zeigt eine solche Montage- bzw. Demontagestellung der eintei lig mit dem Kolbenschaft 13 ausgebildeten Aufnahme A bzw. des zweiten Werkzeugträgers 12. So kann zur Demontage zunächst der Adapterteilboden 43 mit dessen Dichtung 42 und der Kolbenboden 26 mit dessen Dichtung 29 aus dem Hydraulikzylinder 7 entnommen werden, wonach die Spannschraube 21 zum Lösen derselben freiliegt. Nach Entfernen der Spannschraube 21 können das Deckelteil 20 sowie die Feder 18 entnommen werden. Der Kolbenschaft 13 liegt hiernach allein und frei in dem Hydraulikzylinder 7 ein.

[0097] Die Aufnahme A bzw. der zweite Werkzeugträger 12 kann hiernach in einer Richtung quer zu der Bewegungsrichtung d versetzt werden (siehe Pfeil e), sodass der Führungsvorsprung 61 die Führungsnut 62 verlassen kann. Diese Anhebe- bzw. Kippbewegung in Pfeilrichtung e kann unmittelbar überlagert sein mit einer Auszugrichtung f (im Wesentlichen in Achsrichtung des Kolbenschaf tes 13) zur Entnahme der Aufnahme A mit dem Kolbenschaft 13 durch das freie Gerätemaul m. Eine Montage erfolgt bevorzugt in umgekehrter Reihenfolge.

[0098] Wie weiter insbesondere aus der Darstellung in Figur 12 zu erkennen, kann bei Nichtnutzung des Gerätekopfes 1, d. h. bei nicht angeschlossenem Hydraulikschlauch 48, die Öffnung im Bereich des freien Endes des Schlauch anschlusses 58 durch einen Stopfen 65 verschlossen sein. Dieser Stopfen 65 kann darüber hinaus unverlierbar über ein Band 66 an dem Schlauchan schluss 58 angebunden sein. [0099] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der

Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zu mindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenstän dig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinatio nen auch kombiniert sein können, nämlich: [00100] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite Werk zeug 5 mittels des Hydraulikkolbens 6 zwischen einer Ausgangsstellung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Hydraulikkolben 6 auf einen einteilig mit einer Aufnahme für das zweite Werkzeug 5 ausgebildeten Kolben schaft 13 einwirken kann und dass der Kolbenschaft 13 in der Ausgangsstellung vollständig in der zylinderförmigen Ausbildung 4 aufnehmbar ist.

[00101] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gerätekopf 1 weiter integral einstückig ausgebildet eine Verzahnungsausformung 8 aufweist, zur winkelmäßig festen, aber veränderbaren Anordnung einer Halterungs Stan ge 9.

[00102] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verzahnungs ausformung 8 in einem Längsquerschnitt des Gerätekopfes 1 seitlich versetzt, aber in Überdeckung zu der zylinderförmigen Ausbildung 4 ausgebildet ist.

[00103] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verzahnungs ausformung 8 bezüglich einer mittigen Durchgangsöffnung 31 konzentrisch umlaufend ausgebildet ist.

[00104] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite Werk zeug 5 mittels des Hydraulikkobens 6 zwischen einer Ausgangsstellung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist, dass der Kolbenschaft 13 eine quer zu einer Bewegungsrichtung d des Hydraulikkolbens 6 gegenüber dem Kolben schaft 13 vergrößerte, dem zweiten Werkzeug 5 zugeordnete Aufnahme A auf weist und dass die Aufnahme A in der Arbeits-Endstellung quer zu der Bewe gungsrichtung d in einem an dem Gerätekopf 1 ausgebildeten Hinterschnitt 63 gehalten ist. [00105] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Aufnahme A für das zweite Werkzeug 5 und der Kolbenschaft einteilig ausgebildet sind.

[00106] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Aufnahme A in der Ausgangsstellung zur Montage und Demontage quer zu der Bewegungs richtung d versetzbar ist.

[00107] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gerätekopf 1 mit einem Hydraulikschlauch 48 verbunden ist, der zur freien Bewegbarkeit des Gerätekopfs 1 gegenüber einem einen Hydraulikdruck erzeugenden Hyd raulikaggregat 47 anderendig mit dem Hydraulikaggregat 47 verbunden ist.

[00108] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gerätekopf 1 mit einem Rumpfwerkzeugteil 49 starr verbunden ist, in dem das Hydraulik aggregat angeordnet ist.

[00109] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite Werk zeug 5 mittels des Hydraulikkolbens 6 zwischen einer Ausgangsstellung und einer Arbeits-Endstellung bewegbar ist und dass der Hydraulikkolben 6 in der Ausgangsstellung vollständig in der zylinderförmigen Ausbildung 4 aufge nommen ist.

[00110] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die zylinderför mige Ausbildung 4 bezogen auf die Ausgangsstellung des Hydraulikkolbens 6 in Fortsetzung einer Bewegungsrichtung d des Hydraulikkolbens 6 aus der Ar beits-Endstellung in die Ausgangsstellung außerhalb des den Hydraulikkol ben 6 umgebenden Bereichs eine Verbindungsaufnahme 39 für das Rumpf werkzeugteil 49 oder den Hydraulikschlauch 48 aufweist. [00111] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verbindungs aufnahme 39 einen freien Innendurchmesser a aufweist, der größer ist als der Durchmesser b der zylinderförmigen Ausbildung 4 in einem Bereich, in dem die zylinderförmige Ausbildung 4 den Hydraulikkolben 6 in der Ausgangsstel- lung umgibt.

[00112] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Hydraulik kolben 6 aus einem Kolbenschaft 13 und einem an dem dem zweiten Werk zeug 5 abgewandten Ende angeordneten Deckelteil 20 besteht.

[00113] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kolben- Schaft 13 über einen Teil seiner Länge als Hohlzylinder 23 ausgebildet ist.

[00114] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Spann schraube 21 das Deckelteil 20 unter Durchsetzung des Hohlzylinders 23 haltert.

[00115] Ein Gerätekopf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass an der Verbin dungsaufnahme 39 ein Adapterteil 40 anordbar ist und dass ein Kolbenbo- den 26 in der Ausgangsstellung einer kolbenseitigen Stirnfläche des Adapter teils 40 gegenüberliegt.

[00116] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/ beigefügten Prioritäts- unterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender An meldung mit aufzunehmen. Die Unter ansprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbe- sondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern versehene und/ oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Er- findung betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorste henden Beschreibung genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbeson dere soweit sie erkennbar für den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende Mittel ersetzt werden kön nen.

Liste der Bezugszeichen

1 Gerätekopf 29 Dichtung

2 Gegenhalter 30 Innenwandung

3 Erstes Werkzeug 31 Durchgangsöffnung

4 Zylinderförmige Ausbildung 32 Verhefung

5 Zweites Werkzeug 33 Halterungsende

6 Hydraulikkolben 34 Gegenverzahnungsausfor

7 Hydraulikzylinder mung

8 Verzahnungsausformung 35 Vorsprung

9 Halterungsstange 36 Gewindebohrung

10 Verbindungsschenkel 37 Festlegungsschraube

11 Erster Werkzeugträger 38 Handhabungsknauf

12 Zweiter Werkzeugträger 39 Verbindungsaufnahme

13 Kolbenschaft 40 Adapterteil

14 Haltenut 41 Adapterteilwandung

15 Halteschraube 42 Dichtung

16 Anschlag 43 Adapterteilboden

17 Ringraum 44 Einströmöffnung

18 Feder 45 Adapterteilanschluss

19 Druckscheibe 46 Gewindeshft

20 Deckelteil 47 Hydraulikaggregat

21 Spannschraube 48 Hydraulikschlauch

22 Öffnung 49 Rumpfwerkzeugteil

23 Hohlzylinder 50 Rücklaufvenhl

24 Gewindebohrung 51 Tank

25 Kolbenwandung 52 Pumpstößel

26 Kolbenboden 53 Hydraulikmittelpumpe

27 Verhefung 54 Elektromotor

28 Schraubenkopf 55 Akkumulator 56 Griffbereich

57 Betätigungstaste Aufnahme

58 Schlauchanschluss Gerätemaul

59 Stirnfläche Werkzeug

60 Rückfläche

61 Führungsvorsprung

62 Führungsnut

63 Hinterschnitt

64 Rippe Winkel

65 Stopfen

66 Band

67 T-Kopf

68 T-Steg

69 Nutboden b Innendurchmesser c Richtung d Bewegungsrichtung

1 Länge e Pfeil f Auszugrichtung x Hydraulikkolben-Achse y Halterungsstangen-Längsachse z Schwenkachse