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Title:
DEVICE FOR HOLDING A MILLING AND/OR GRINDING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/071923
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a device for holding a milling and/or grinding machine (2), particularly hand-held milling and/or grinding machine, in a position for machining an edge (3) at one end of a pipe (4). According to the invention, the holder device (1) comprises at least one rotatable roller (5, 6, 7) which can be laid against the pipe inner side (9) or the pipe outer side (10) and by means of which a connecting part (14) of the holder device (1), on which said milling and/or grinding machine (2) can be arranged, may be moved along the edge (3).

Inventors:
RIETH STEPHAN (DE)
Application Number:
DE2013/100376
Publication Date:
May 15, 2014
Filing Date:
November 07, 2013
Export Citation:
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Assignee:
RIETH STEPHAN (DE)
International Classes:
B23C3/00; B23B5/16; B23C3/12; B23Q9/00; B24B9/00; B24B23/00; B24B23/08
Domestic Patent References:
WO2007122351A12007-11-01
Foreign References:
FR2802134A12001-06-15
Attorney, Agent or Firm:
WOLFF, Matthias et al. (DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1 . Vorrichtung zum Halten einer Fräs- und/oder Schleifmaschine (2), insbesondere einer Handfräs- und/oder -Schleifmaschine, in einer Position zur Bearbei- tung einer Kante (3) an einem Ende eines Rohres (4) ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Haltevorrichtung ( 1 ) zumindest eine drehbare Rolle (5,6,7) aufweist, die an der Rohrinnenseite (9) oder der Rohraußenseite ( 1 0) anlegbar ist und mittels derer ein Verbindungsteil ( 14) der Haltevorrichtung ( 1 ), an dem sich die Fräs- und/oder Schleifmaschine (2) anordnen lässt, entlang der Kante (3) bewegbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Haltevorrichtung ( 1 ) zumindest zwei der Rollen (5,6,7) aufweist und die

Rollen (5,6,7) gleichzeitig an der Rohrinnenseite (9) und/oder der Rohraußenseite ( 10) anlegbar sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Abstand der Rollen (5,6,7) voneinander, vorzugsweise stufenlos, verstellbar ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Haltevorrichtung ( 1 ) eine Versteileinrichtung ( 18) zur Anordnung der zumindest einen Rolle (5,6,7) unter Spannung an dem Rohr (4) aufweist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Versteileinrichtung ( 18) zur Anordnung zumindest zweier der Rollen (5,6,7) unter Spannung, vorzugsweise unter Spannung gegeneinander, an dem Rohr (4) aufweist, wobei vorzugsweise mittels der Versteileinrichtung ( 18) der Abstand der Rollen (5,6,7) verstellbar ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,

dadurch gekennzeichnet, dass die Versteileinrichtung ( 18) einen Hebelarm (60) , der zumindest eine der Rollen (5,6,7) trägt und im Verhältnis zu der anderen Rolle (5,6,7) bzw. den anderen Rollen (5,6,7) bewegbar ist, umfasst.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Versteileinrichtung ( 18) zumindest zwei an einem Schlitten ( 1 5) der Haltevorrichtung ( 1 ) angeordnete Trägerelemente ( 1 6, 1 7) aufweist, an denen zumindest je eine der Rollen (5,6,7) befestigt ist, und deren Abstand zueinander, vorzugsweise translatorisch, verstellbar ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Versteileinrichtung ( 18) eine Feder (23,25) aufweist, mittels derer die Rollen (5,6,7) unter der Spannung an dem Rohr (4) anlegbar sind.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Abstand zwischen dem Schlitten ( 1 5) und dem Verbindungsteil ( 14) verstellbar ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

gekennzeichnet durch eine Einrichtung ( 1 00) zur Befestigung der Haltevorrichtung ( l g) an der Rohrinnenseite (9g) .

Vorrichtung nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Befestigungseinrichtung ( 100) zur Verklemmung der Haltevorrichtung ( l g) an der Rohrinnenseite (9g) vorgesehen ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Position des Verbindungsteils ( 1 4g) in der Haltevorrichtung ( l g) in Richtung der Rohrsymmetrieachse und/oder in Richtung senkrecht dazu verstellbar ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein Mittel (110,111 ,112) zur Drehung des Verbindungsteils (14g) um die Rohrsymmetrieachse.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Drehungsmittel (110,111,112) einen Führungskörper (102,103) aufweist, an dem die Befestigungseinrichtung (100) angeordnet ist, wobei das Verbindungsteil (14g) vorzugsweise um den Führungskörper (102,103) herum entlang der Kante (3g) bewegbar ist.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Befestigungseinrichtung (100) zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, Klemmelemente (101) zur Abstützung an der Rohrinnenseite (9g) umfasst.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Klemmelemente (101) zur Verklemmung der Haltevorrichtung (lg) in radialer Richtung von dem Führungskörper ( 102,103) weg bewegbar sind.

17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Befestigungseinrichtung derart eingerichtet ist, dass auf der

Rohrinnenseite (9g) anzusetzende Stützglieder (108) der verschiedenen Klemmelemente (101) stets in gleichgroßem radialen Abstand von dem

Führungskörper (102,103) angeordnet sind.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Klemmelemente (101) zumindest je eine Parallelogrammführung, einen Scherenspanner, einen ausklappbaren Hebelarm, einen Linearmotor und/oder einen Hebelarm zum Ausfahren eines Stützglieds ( 108) umfassen.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Führungskörper (102,103) durch eine Führungsstange (103) und/oder ein Führungsrohr (102) gebildet ist und vorzugsweise die Stellung der

Führungsstange (103) zu dem Führungsrohr (102) verstellbar ist.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 1 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Haltevorrichtung ( l g) zur Anordnung der Rolle (5g) an dem Rohr (4g) unter Spannung vorgesehen ist.

21 . Vorrichtung nach Anspruch 20,

dadurch gekennzeichnet,

dass zur Aufbringung der Spannung zwischen der Befestigungseinrichtung

( 100) und der Rolle (5g) eine Feder (25g) vorgesehen ist.

22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Feder (25g) zwischen einem Tragelement ( 1 20) , an dem die

Befestigungseinrichtung ( 100) angeordnet ist, und dem Verbindungsteil ( 1 4g) , an dem die Rolle (5g) angeordnet ist, vorgesehen ist.

23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22,

dadurch gekennzeichnet,

dass zur Bewegung des Verbindungsteils entlang der Kante (3) ein, vorzugsweise handbetriebener oder motorisch betriebener, Antrieb (36) vorgesehen ist. 24. Vorrichtung einem der Ansprüche 1 bis 23,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Antrieb zum Antreiben der zumindest eine Rolle (5,6,7) oder des Drehungsmittels vorgesehen ist. 25. Vorrichtung einem der Ansprüche 1 bis 24,

dadurch gekennzeichnet,

dass zur Abstützung der Vorrichtung in Richtung der Rohrachse gegen die Kante (3) eine Kantenrolle ( 1 1 , 12) und/oder eine Stützfläche (31 ) vorgesehen ist.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25,

dadurch gekennzeichnet, dass die Hal†evorrich†ung ( 1 ) zur drehbaren Lagerung der die Fräs- und/oder Schleifmaschine (2) im Verhältnis zu der Haltevorrichtung ( 1 ) ist, vorzugsweise um dieselbe Achse, um die in der Haltevorrichtung ( 1 ) anzuordnende, vorzugsweise konischer oder zylindrischer, Fräskopf ( 13) oder ein, vorzugsweise konischer oder zylindrischer, Schleifkopf der Fräs- und/oder Schleifmaschine (2) drehbar ist.

27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Position des Fräs- und/oder Schleifkopfs ( 1 3) in der Haltevorrichtung

( 1 ), vorzugsweise in Richtung der Symmetrieachse des Rohrs und/oder der Drehachse des Fräskopfs ( 13) oder des Schleifkopfs und/oder senkrecht dazu, verstellbar ist. 28. Vorrichtung zum Fräsen und/oder Schleifen,

umfassend die Vorrichtung nach einem der Ansprüchel bis 27 und eine Fräs- und/oder Schleifmaschine.

Description:
Beschreibung:

„Vorrichtung zum Halten einer Fräs- und/oder Schleifmasc

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten einer Fräs- und/oder Schleifmaschine, insbesondere einer Handfräs- und/oder -Schleifmaschine, in einer Position zur Bearbeitung einer Kante an einem Ende eines Rohres.

Aus der WO 2007/1 22351 AI und aus der FR 2802134 sind stationäre Fräsvorrichtungen mit einem stationären Teil, an dem das Rohr eingespannt wird, und einem an dem stationären Teil gelagerten drehbaren Teil, an dem die Fräsmaschine befestigt wird, bekannt. Zur Bearbeitung des Rohrs wird die Fräsmaschine mittels des drehbaren Teils unter Führung des Fräskopfs der Fräsmaschine entlang der Kante bewegt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfacher und flexibler zu handhaben ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Haltevorrichtung zumindest eine drehbare Rolle aufweist, die an der Rohrinnenseite oder der Rohraußenseite anlegbar ist und mittels derer ein Verbindungsteil der Haltevorrichtung, an dem die Fräs- und/oder Schleifmaschine anzuordnen ist, entlang der Kante bewegbar ist.

Zur Bearbeitung der Kante wird die Rolle an das Rohr angelegt und die Haltevorrichtung anschließend entlang der Kante des Rohrs bewegt.

Dabei stützt sich die Haltevorrichtung an dem Rohr und dient als Führung bei der Bewegung der Fräs- und/oder Schleifmaschine entlang der Kante. Vorteilhaft kann die Haltevorrichtung einen Fräs- oder Schleifkopf der Fräs- und/oder Schleifmaschine in konstantem Abstand zu der Kante halten, wodurch eine gleich- mäßige und präzise Bearbeitung der Kante, z.B. bei der Bildung von Fasen oder beim Abschleifen der Kanten, besonders einfach möglich wird.

Darüber hinaus trägt das Rohr das Gewicht der Halfevorrichtung. Dies erweist sich als besonders vorteilhaft bei der Bearbeitung der Kante mittels einer Handfräs- und/oder Schleifmaschine. Da zum Halten der Halfevorrichtung und insbesondere der Fräs- und/oder Schleifmaschine keine Kraft mehr aufgebracht werden muss, wird die Arbeit erheblich erleichtert.

Vorteilhaff kann die Halfevorrichtung verhältnismäßig klein und leicht ausgebildet sein, sodass mit der Erfindung eine gut transportable Vorrichtung geschaffen wird, die sich schnell und einfach einsetzen lässt und besonders gut mit der genannten Handfräs- und/oder -Schleifmaschine kombinieren lässt. Die Haltevorrichfung eignet sich demnach besonders gut zur Verwendung mit einer mobilen Fräs- und/oder Schleifmaschine.

Es versteht sich, dass sich die Haltevorrichfung insbesondere zur Bearbeitung von Rohren mit rundem, insbesondere kreisrundem Querschnitt, eignet.

Zweckmäßigerweise weist die Haltevorrichfung zumindest zwei der Rollen auf und die Rollen sind gleichzeitig an der Rohrinnenseite und/oder der Rohraußenseife anlegbar. Vorzugsweise isf die Halfevorrichtung derart vorgesehen, dass die Rollen gleichzeitig lediglich an der Rohrinnenseife, lediglich an der Rohraußenseife oder an der Rohrinnenseife und an der Rohraußenseife anlegbar sind.

Eine besonders stabile Anordnung der Vorrichtung an dem Rohr lässt sich erreichen, wenn bei Anlage der Rollen an dem Rohr zumindest an der Rohrinnenseife oder an der Rohraußenseife zwei der Rollen vorgesehen sind.

In einer Ausführungsform der Erfindung umfassf die Vorrichtung eine an dem Fräskopf oder dem Schleifkopf anzuordnende zusätzliche Stützrolle, die um eine zur Drehachse des Fräskopfs oder des Schleifkopfs koaxiale Drehachse drehbar isf und mittels derer die Vorrichtung am Rohr absfützbar isf. Zweckmäßigerweise isf die Stützrolle auf der Seife des Fräskopfs bzw. des Schleifkopfs angeordnet, die der Seite des Fräskopfs bzw. des Schleifkopfs abgewandf ist, an welcher eine den Fräskopf bzw. den Schleifkopf fragende Welle der Fräs- und/oder Schleifmaschine angeordnet ist. In einer Ausgesfaltung der Erfindung isf der Absfand der Rollen voneinander verstellbar. Die Haltevorrichfung lässt sich an die Größe des Durchmessers sowie die Dicke des zu bearbeitenden Rohrs anpassen. Insbesondere wenn der Absfand der Rollen stufenlos verstellbar ist, lassen sich die Rollen unter Spannung gegeneinander an dem Rohr anordnen.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Halte- Vorrichtung eine Einrichtung zur Verstellung der Position der Rollen auf, die von Hand, motorisch, vorzugsweise elektromotorisch, hydraulisch oder pneumatisch, beispielsweise über ein Spindelgetriebe verstellbar, bedienbar ist.

In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Versteileinrichtung einen Hebel- arm, der zumindest eine der Rollen trägt und der im Verhältnis zu der anderen Rolle bzw. den anderen Rollen bewegbar ist. Zweckmäßigerweise ist für den Hebelarm ein Stellglied vorgesehen, mittels dessen sich die an dem Hebelarm angeordnete Rolle unter Bewegung des Hebelarms gegen das Rohr drücken lässt, bis sowohl diese Rolle als auch die andere Rolle, ggf. die anderen Rollen, unter Spannung an dem Rohr anliegen.

Alternativ oder ergänzend dazu kann die Versteileinrichtung zumindest zwei an einem Schlitten der Haltevorrichtung angeordnete Trägerelemente aufweisen, an denen zumindest je eine der Rollen befestigt ist und deren Abstand zueinander, vorzugsweise geradlinig, mittels eines Stellglieds verstellbar ist. Zur Anordnung der Vorrichtung an dem Rohr werden die Trägerelemente in einen derartigen Abstand gebracht, dass die Rollen unter Spannung an dem Rohr anliegen.

Zweckmäßigerweise umfasst die Versteileinrichtung eine Stellfeder, mittels derer auf die Rollen eine Kraft ausgeübt werden kann. Die Stellfeder ist dazu vorgesehen unter Druck- oder Zugbelastung auf den Hebelarm oder die Trägerelemente zuwirken. Je nach Anordnung der Rollen auf der Außen- oder Innenseite ist sie derart vorgesehen, den Hebelarm zu betätigen bzw. die Trägerelemente zusammenziehen oder auseinander drücken, sodass die Rollen an das Rohr gedrückt werden. Vorteilhaft können durch die Stellfeder darüber hinaus nach Art eines Stoßdämpfers ggf. an dem Rohr vorhandene Unebenheiten ausgeglichen werden, über die die Rollen bei der Bearbeitung der Kante bewegt werden.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Haltevorrichtung eine Einrichtung zu ihrer Befestigung an der Rohrinnenseite auf.

Vorteilhaft bildet die Befestigungseinrichtung für die Haltevorrichtung und damit für die Fräs- und/oder Schleifmaschine einen Bezugspunkt in Richtung der Rohrsymmetrieachse. Ferner lässt sich die Haltevorrichtung einfach an dem Rohr befestigen, ohne dass sie bei der Bearbeitung der Kante stört. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass die Befestigungseinrichtung, wie es in einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen ist, im Abstand von der zu bearbeiteten Kante auf der Rohrinnenseite angreift. Ein Fräs- bzw.

Schleifkopf der Fräs- und/oder Schleifmaschine und die Rolle können bei Bearbeitung der Rohrkante entlang der Rohrinnenseite und/oder der Rohraußenseite bewegt werden, ohne an der Befestigungseinrichtung anzustoßen.

Es ist vorstellbar, die letztgenannte Ausführungsform auch für eine Vorrichtung zum Halten einer Fräs- und/oder Schleifmaschine, insbesondere einer Handfräs- und/oder -Schleifmaschine, in einer Position zur Bearbeitung einer Kante an einem Ende eines Rohres vorzusehen, die nicht mit der erfindungsgemäßen, an der Rohrinnenseite oder der Rohraußenseite anzulegenden Rolle versehen ist.

Zweckmäßigerweise ist die Befestigungseinrichtung zur Verklemmung der Halte- Vorrichtung an der Rohrinnenseite eingerichtet.

In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Haltevorrichtung ein Mittel zur Drehung des genannten Verbindungsteils, an dem die Fräs- und/oder Schleifmaschine anzuordnen ist, um die Rohrsymmetrieachse, um eine Bearbeitung der Kante des Rohrs zu ermöglichen.

Das Drehungsmittel weist zweckmäßigerweise einen Führungskörper auf, an dem die Befestigungseinrichtung angeordnet ist, wobei das Verbindungsteil vorzugsweise um den Führungskörper herum entlang der Kante bewegbar ist.

Die Befestigungseinrichtung umfasst zweckmäßigerweise zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, Klemmelemente zur Abstützung der Haltevorrichtung an der Rohrinnenseite. Insbesondere wenn die Klemmelemente in gleichgroßen Winkeln zueinander von dem Führungskörper vorstehen, wird eine zentrierte Befestigung der Haltevorrichtung in dem Rohr möglich.

Zweckmäßigerweise sind die Klemmelemente zur Verklemmung der Haltevorrich- tung in radialer Richtung von dem Führungskörper weg bewegbar. Die Klemmelemente können dazu von dem Führungskörper ausfahrbar oder wegklappbar sein. Sie umfassen dazu vorzugsweise eine Parallelogrammführung, einen Scherenspanner, einen ausklappbaren Hebelrahmen, welcher vorzugsweise mit einer Hebelseite mittels des Führungskörpers betätigbar und mit der anderen Hebelseite an der Rohrinnenseite anlegbar ist, und/oder einen Linearmotor zum Ausfahren eines Klemmglieds. Um eine zentrierte Anordnung der Befestigungseinrichtung im Rohrinneren zu erreichen, ist die Befestigungseinrichtung zweckmäßigerweise derart eingerichtet, dass auf der Rohrinnenseite anzusetzende Stützglieder der Klemmelemente auch in unterschiedlichen Positionen stets in gleichgroßem radialem Abstand von dem Führungskörper angeordnet sind.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Haltevorrichtung zur Anordnung der Rolle an dem Rohr unter Spannung vorgesehen. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass die Fräsmaschine beim Fräsen der Kante stets im selben Abstand zu der Seite des Rohrs, an der die Rolle anliegt geführt ist.

Zweckmäßigerweise ist zur Aufbringung der Spannung zwischen der

Befestigungseinrichtung und der Rolle eine Feder vorgesehen, mittels derer sich die Rolle gegen das Rohr drücken lässt. Die Feder ist vorzugsweise zwischen einem Tragelement an dem die Befestigungseinrichtung befestigt ist, und dem

Verbindungsteil, an dem die Rolle angeordnet ist, vorgesehen.

Zweckmäßigerweise weist die Haltevorrichtung ein Verbindungsteil auf, an dem die Fräs- und/oder Schleifmaschine an der Haltevorrichtung befestigbar ist und das dazu mit entsprechenden Befestigungsmitteln versehen ist.

In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Abstand zwischen dem genannten Schlitten und dem Verbindungsteil, verstellbar. Durch Veränderung dieses Abstands lässt sich regulieren, wieviel Material bei der Bearbeitung der Kante abgetragen wird.

In einerweiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Position des in der Haltevorrichtung anzuordnenden Fräskopfs oder Schleifkopfs, insbesondere in Richtung der Drehachse des Fräskopfs oder Schleifkopfs und/oder senkrecht dazu, verstell- bar. Auch durch Verstellung der Position des Fräskopfs oder Schleifkopfs lässt sich die Größe einer mittels eines Fräskopfs oder Schleifkopfs zu erreichenden Materialabtragung, z.B. die Größe der Fase, verändern. Zweckmäßigerweise ist zur Verstellung der Position des Fräskopfs oder des Schleifkopfs in Richtung der Drehachse die Position des Verbindungsteils im Verhältnis zu einem Gehäuse der Fräs- oder der Schleifmaschine verstellbar. In einer Ausführungsform ist dazu das Verbindungsteil über ein Gewinde, mittels dessen sich die Position verändern lässt, mit der Fräs- und/oder Schleifmaschine verbunden. Besonders vorteilhaft an den genannten Möglichkeiten zur Verstellung ist, dass zu Beginn der Bearbeitung die Haltevorrichtung schon in ihrer endgültigen Bearbeitungsposition an dem Rohr angeordnet und der Fräskopf oder Schleifkopf unter Materialabtrag an der Kante in die zur endgültigen Bearbeitung vorgesehene Arbeitsposition bewegt werden kann, um anschließend entlang der Kante geführt zu werden.

In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das genannte Stellglied zur Verstellung sowohl des Abstands der Trägerelemente voneinander als auch des Abstands des genannten Schlittens von der Verbindungseinrichtung vorgesehen. Vorteilhaft lässt sich die Vorrichtung mittels des Stellglieds an das Rohr spannen und ferner der Fräskopf oder Schleifkopf in die Bearbeitungsposition bringen.

Zweckmäßigerweise sind dazu zwischen den Trägerteilen sowie zwischen dem Schlitten und der Verbindungseinrichtung Zustellfedern vorgesehen, die mit unter- schiedlichen Kräften auf die Trägerteile bzw. den Schlitten und die Verbindungseinrichtung wirken. Dadurch wird erreicht, dass bei Betätigung des Stellglieds unter Verbiegung der Zustellfeder zwischen den Trägerteilen zuerst die Rollen an das Rohr gedrückt werden und erst danach unter Verbiegung der Zustellfeder und zwischen dem Schlitten und der Verbindungseinrichtung der Fräskopf oder Schleif- köpf in die Bearbeitungsposition gebracht wird.

Es versteht sich, dass die Vorrichtung von Hand entlang der Kante bewegt werden und die Vorrichtung dazu ggf. mit gesonderten Griffen versehen sein kann.

Die Bearbeitung der Kante mit der Vorrichtung wird allerdings erheblich erleichtert, wenn zur Bewegung der Vorrichtung entlang der Kante für zumindest eine der Rollen ein Antrieb vorgesehen ist. Während es vorstellbar wäre, als Antrieb einen gesonderten Motor vorzusehen, ist die Vorrichtung in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit einer von Hand betätigbaren Kurbel versehen. Bei der Bearbeitung der Kante mittels der mit der Handfräs- und/oder Schleifmaschine versehenen Vorrichtung kann die Handfräs- und/oder Schleifmaschine mit einer Hand an ihrem Griff gehalten und mit der anderen Hand die Kurbel betätigt werden. Vorteilhaft kann die Handfräs- und/oder Schleifmaschine, wenn ein Schalter zum Ein- oder Ausschalten der Handfräs- und/oder Schleifmaschine an dem Griff oder in der Nähe des Griffs angeordnet ist, ein- und ausgeschaltet werden. Dadurch lässt sich die Vorrichtung sicherer handhaben.

Alternativ kann zum Antrieb der Rolle ein eigener Motor, vorzugsweise ein Elektromotor, vorgesehen sein. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann als Antrieb zur Bewegung der Vorrichtung ein Gurt oder eine Kette vorgesehen sein, die einerseits um das Rohr herum und andererseits um eine Antriebsrolle der Haltevorrichtung herum- gelegt ist. Durch Drehen der Rolle lässt sich die Vorrichtung an dem Gurt bzw. der Kette um das Rohr herumziehen.

In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Fräs- und/oder Schleifmaschine in der Haltevorrichtung, vorzugsweise um dieselbe Achse drehbar wie der Fräskopf oder der Schleifkopf der Fräs- und/oder Schleifmaschine, drehbar angeordnet. Vorteilhaft muss die Fräs- und/oder Schleifmaschine beim Bearbeiten der Kante, bei der die Fräsvorrichtung kreisförmig bewegt wird, dabei selbst nicht mehr mitgedreht werden. Vielmehr dreht sich die Fräs- und/oder Schleifmaschine bei Durchführung der kreisförmigen Bewegung gegenüber der Haltevorrichtung. Die Fräs- und/oder Schleifmaschine kann dann besonders komfortabel derart bewegt werden, dass zwar mit dem Fräskopf oder Schleifkopf die kreisförmige Bewegung durchgeführt wird, die Fräs- und/oder Schleifmaschine aber ihre Ausrichtung im Raum beibehält. Vorteilhaft muss dann zur vollständigen Bearbeitung der Kante nicht mit den Händen an Griffen der Vorrichtung, insbesondere der Fräs- und/oder Schleifmaschine bzw. zwischen einem der Griffe der Fräs- und/oder Schleifmaschine und der Handkurbel, umgegriffen werden.

Zweckmäßigerweise ist ein die Drehbewegung ermöglichendes Drehlager an einem rohrartig geformten Gehäuseteil der Fräs- und/oder Schleifmaschine vorgesehen, das eine den Fräskopf oder Schleifkopf tragende Welle umgibt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und den beiliegenden, sich auf die Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in perspektivischer Ansicht,

Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in weiteren Ansichten,

Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 in verschiedenen Ansichten, wobei Bauteile an der Vorrichtung zur Kenntlichmachung der Funktionsweise unterschiedlich schraffiert sind,

Fig. 4 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in perspektivischer Ansicht,

Fig. 5 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten sowie in einer Detailansicht, Fig. 6 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, Fig. 7 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, Fig. 8 die Vorrichtung nach Fig. 7 in einer anderen Stellung in verschiedenen

Ansichten,

Fig. 9 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, Fig. 10 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, Fig. 1 1 die Vorrichtung nach Fig. 1 in verschiedenen Arbeitspositionen an einem

Rohr,

Fig. 12 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, Fig. 13 die Vorrichtung nach Fig. 12 in verschiedenen Ansichten, und

Fig. 14 die Vorrichtung nach Fig. 1 in verschiedenen Ansichten in einer Arbeitsposition an einem Rohr.

In den Figuren 1 und 2 ist eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1 für eine Handfräsmaschine 2 dargestellt.

Zwischen zwei Griffen 34,35 der Handfräsmaschine 2 ist ein den Antrieb der Handfräsmaschine 2 aufnehmendes Gehäuse 50 vorgesehen. Über ein Getriebe ist mit dem Antrieb der Handfräsmaschine 2 eine hier nicht gezeigte Welle verbunden, die einen in Fig. 2b gezeigten konischen Fräskopf 13 trägt. Um die Welle herum ist ein rohrartiger Gehäuseabschnitt 32 vorgesehen, an dessen unteren Ende ein Stützring 30 angeordnet ist. Der rohrartige Gehäuseabschnitt 32 ist an einem weiteren, fest mit dem Gehäuse 50 verbundenen Rohrabschnitt 33 höhenverstellbar angeordnet, sodass sich die Position des Stützrings 30 im Verhältnis zu dem Fräskopf 13 verändern lässt.

Der rohrartige Gehäuseabschnitt 32 und der Rohrabschnitt 33 können über ein Gewinde miteinander verbunden sein, sodass sich durch Verdrehen des rohrartigen Gehäuseabschnitts 32 gegenüber dem Rohrabschnitt 33 die Position des Fräskopfs 13 im Verhältnis zu der Haltevorrichtung 1 verändern lässt. Ein Verbindungsteil 14 der Haltevorrichtung 1 ist mit dem rohrartigen Gehäuseabschnitt 32 verbunden. Wie den Fig. 3a und b anhand unterschiedlicher

Schraffierungen zu entnehmen ist, bildet die Fräsmaschine 2 gemeinsam mit dem Verbindungsteil 14 eine Einheit C.

An dem Verbindungsteil 14 ist eine Spindel angeordnet, die ein mit einem Innengewinde versehenes Rohr 20 umfasst, in dem eine Stange 1 9 angeordnet ist, die dem Bereich, in dem sie in dem Gewinderohr 20 geführt ist, mit einem zu dem Innengewinde passenden Gewinde versehen ist. Am Ende der Stange 1 9 ist ein Drehgriff 21 vorgesehen. Etwa in ihrer Miffe ist die Stange 1 9 in einer Buchse 27 drehbar gelagert, die mit einer Verbindungsleiste 26 verbunden ist.

Die Spindel kann als Kugelumlaufspindel (Kugelgewindetrieb) ausgebildet sein, wobei die Stange 1 9 als Kugelgewindestange und das Innengewinde des Rohrs 20 als Kugelumlaufinnengewinde ausgestaltet ist.

An ihren beiden Enden ist die Verbindungsleiste 26 über Spiralfedern 25 mit einem Trägerteil 1 6 eines Schlittens 1 5 verschiebbar verbunden, welcher Rollen 6,7 trägt. Die Verbindung zwischen der Verbindungsleiste 26 und dem Trägerteil 1 6 ist durch Rohre 24 gebildet, von denen ein Ende an dem Verbindungsglied 26 und eines an dem Trägerteil 1 7 befestigt ist und die um die Rohren 24 herum angeordnet ist.

Das Trägerelement 1 6 bildet gemeinsam mit den Rollen 6,7 die in den Fig. 3a und b gemeinsam schraffiert gezeigte Einheit B. Das Trägerelement 1 6 ist über die Buchsen 22, die auf den Rohren 24 verschiebbar aufsitzen und Federn 23, die mit einer kleineren Kraft wirken als die Federn 25 und ebenfalls auf den Rohren 24 angeordnet sind, verschiebbar zu einem weiteren Trägerelement 1 7 verbunden, an dem eine Rolle 5 angeordnet ist.

Wie insbesondere Fig. 2b zu entnehmen ist, sind an dem Trägerelement 1 7 ferner Stützrollen 28,29 vorgesehen, deren Drehachsen senkrecht zu denjenigen der Rollen 5,6,7 angeordnet sind. Wie die Fig. 3a und b zeigen, bilden das Trägerelement 1 7, die Rolle 5, die Stützrollen 28,29, die Rohre 24, die Stange 1 9 und die Verbindungsleiste 26 eine Einheit A. Zur Bearbeitung einer Kante 3 eines Rohrs 4 wird die Haltevorrichtung 1 derart eingestellt, dass die Rollen 5,6,7 über die Kante 3 greifen können und die Stützrollen 28,29 auf die Kante 3 aufgelegt.

Danach wird der Drehgriff 21 gegen die Kraft der Feder 23 betätigt, sodass die Einheit A gegenüber der Einheit B so weit verschoben wird, dass die Rolle 5 auf der Innenseite 9 und die Rollen 6,7 auf der Außenseite 1 0 des Rohrs 4 unter Spannung aufsitzen.

Anschließend wird die Fräsmaschine 2 eingeschaltet, sodass der Fräskopf 1 3 rotiert, und die Einheit C unter Drehen des Drehgriffs 21 gegen die Kraft der Feder 25 so weit bewegt, dass der Fräskopf 1 3 beginnt, eine Fase in der beabsichtigten Größe an der Kante 3 anzubringen. In der endgültigen Arbeitsposition wird die Stange 1 9 in ihrer Position in dem Rohr 20 festgestellt. Anschließend wird die Vorrichtung entlang der Kante 3 des Rohrs 4 um das Rohr 4 herum bewegt, wobei die Rollen 5,6,7 sowie die Stützrollen 28,29 auf dem Rohr 4abrollen, und die Fase an der Kante 3 vollständig über den Umfang des Rohrs 4 eingebracht.

Zum Lösen der Vorrichtung wird die Stange 1 9 aus ihrer festgestellten Position gelöst. Die Feder 23 drückt zunächst den Fräskopf 1 3 von der Kante 3 weg, wobei sich die Stange 1 9 in dem Gewinderohr 20 dreht. Ferner drückt die Feder 25 die Einheiten A und B auseinander, sodass die Rollen 5,6,7 nicht mehr unter Spannung an dem Rohr 4 ansitzen und die Vorrichtung von dem Rohr 4 abgenommen werden kann.

Vorteilhaft kann die Vorrichtung bei der Bearbeitung der Kante 3 an dem Rohr 4 abgestützt werden. Das Rohr 4 trägt dann das Gewicht der Vorrichtung. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Rohrachse bei der Bearbeitung hori- zontal angeordnet ist. Ferner bildet die Haltevorrichtung 1 darüber hinaus eine

Führung für die Fräsmaschine 2, sodass problemlos entlang der gesamten Kante 3 eine konstante Fasengröße eingebracht werden kann.

In einer Ausführungsform der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 ist das Verbindungs- teil 14 um dieselbe Drehachse, um die auch der Fräskopf 13 drehbar ist, an der Fräsmaschine 2 drehbar gelagert. Dazu ist der Stützring 30 drehbar an dem rohrartigen Gehäuseabschnitt 32 gelagert.

Vorteilhaft kann sich die Haltevorrichtung 1 bei Führung des Fräskopfs 13 entlang der Kante 3 gegenüber der Fräsmaschine 1 drehen. Die Fräsmaschine 1 kann dann beim Herumführen des Fräskopfs 13 in der gleichen Richtung ausgerichtet bleiben. Fig. 1 1 zeigt die Vorrichtung in verschiedenen Stellungen von Haltevorrichtung 1 zur Fräsmaschine 2. Dadurch wird die Bearbeitung der Kante 3 erheblich vereinfacht, da beim Herumführen der Vorrichtung um das Rohr mit den Händen nicht mehr an den Griffen 34,35 umgegriffen werden muss.

In einem weiteren, hier nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Elektromotor zum Drehen der Stange 1 9 und damit zur Verstellung der Haltevorrichtung vorgesehen. Es wird nun auf die Figuren 4 bis 1 4 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in den Figuren 1 bis 3 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils ein Buchstabe beigefügt ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 3 dadurch, dass eine Versteileinrichtung 18a durch ein pneumatisches Stellglied 51 gebildet ist, mittels dessen eine Verbindungsleiste 26a an ein Verbindungsteil 1 4a einer Haltevorrichtung l a herangezogen werden kann. Durch Betätigung des pneumatischen Stellglieds 50 lässt sich die Vorrichtung wie oben für die Fig. 1 bis 3 beschrieben an einer Rohrkante anordnen. Dazu kann das pneumatische Stellglied 50 mit zwei Verstellstufen versehen sein, sodass, wie oben beschrieben, zunächst Rollen 5a, 6a, 7a der Rohrinnen- bzw. -außenseite angelegt werden und erst anschließend ein hier nicht gezeigter Fräskopf an die Kante herangeführt wird. Das Ansetzen der Rollen 5a, 6a, 7a und des Fräskopfs 13a kann aber auch in einem einzigen Schritt durchgeführt werden, wobei der Fräskopf 1 3a zweckmäßigerweise in Rotation versetzt ist.

Die Vorrichtung nach Fig. 5 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 bis 3 dadurch, dass ein Antrieb 36 für eine Rolle 5b einer Haltevorrichtung 1 b vorgesehen ist. Der Antrieb 36 ist mit einem Trägerelement 1 7b verbunden und umfasst eine Kurbel 37, die mit einem Drehknauf 38 versehen ist.

Wie insbesondere Fig. 5c zu entnehmen ist, die Details des Antriebs 36 zeigt, ist die Kurbel 36 über eine Welle mit einem Zahnrad 39 verbunden, das im Eingriff mit einem weiteren Zahnrad 40 mit größerem Durchmesser steht, welches wiederum im Eingriff mit einem weiteren Zahnrad 41 größeren Durchmessers ist. An dem Zahnrad 41 ist eine Welle 42 angeordnet, die Zugrollen 44 aufweist, um die herum Riemen 43 gelegt sind. Die Riemen 43 sind ferner in Nuten 45 eingelegt, die in einer Rolle 5b vorgesehen sind.

Die Kurbel 37 sowie die Zahnräder 39,40,41 sind an einer mit dem Trägerelement 1 7b verbundenen Halteplatte 48 angeordnet. An einer Unterseite des Antriebs 36 ist zur Verkleidung ein Blechstück 47 vorgesehen.

Ferner zeigen die Fig. 5a und c, dass an der Unterseite der Haltevorrichtung 1 b auf einer von den Rollen 6b, 7b abgewandten Seite des Fräskopfs 13b ein Schutzblech 55 vorgesehen sein kann, um beim Fräsen anfallende Späne abzufangen. An dem Schutzblech können vorstehende Drahtbürsten 56 vorgesehen sein, die die Späne von den Rollen 6b, 7b abstreichen. Zur Bearbeitung einer Kante wird die Vorrichtung wie oben für die Fig. 1 bis 3 beschrieben auf ein Rohr aufgesetzt und eine Fräsmaschine 2b in Betriebsposition gebracht. Um die Vorrichtung entlang der Kante zu bewegen, wird die Kurbel 37 mittels des Knaufs 38 gedreht und dadurch die Rolle 5b in Drehung versetzt, sodass die Vorrichtung an dem Rohr entlang gerollt wird.

Es versteht sich, dass die Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 6 zur Bearbeitung der inneren Kante auch umgekehrt auf die Rohrkanten aufgesetzt werden können, d.h. die Rollen 5, 5a, 5b anstatt an der Innenseite des Rohrs 4 an dessen Außenseite.

Bei dem in Fig. 6a gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung anstatt mit drei mit vier Rollen 5c,6c,7c,8 versehen. Wie insbesondere Fig. 6a zu entnehmen ist, eignet sich diese Ausführungsform der Erfindung insbesondere für die Bearbeitung von Rohren mit verhältnismäßig kleinen Durchmessern. Zur Bearbeitung einer Kante 3c eines Rohrs 4c werden die Rollen 5c,6c,7c,8 auf die Außenseite des Rohrs 4c unter Spannung aufgesetzt. Eine Haltevorrichtung 1 c der Vorrichtung wird dazu in gleicher weise betätigt, wie dies oben für die Fig. 1 bis 3 beschrieben ist, wobei zunächst die Rollen 5c,6c,7c,8 unter Betätigung des Drehgriffs 21 auf der Außenseite des Rohrs 4c aufgespannt werden und

anschließend ein Fräskopf 1 3c an die Kante des Rohrs 4c herangeschoben wird.

Ein Antrieb 36c zur Bewegung der Vorrichtung entlang der Kante unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 5 dadurch, dass ein Riemen 43c um die beiden Rollen 5c und 8 geführt ist und somit bei Betätigung einer Kurbel 37c die beiden Rollen 5c und 8 gedreht werden.

Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in zwei verschiedenen Einstellungen.

Die im Vergleich zu den oben gezeigten Ausführungsbeispielen etwas einfacher aufgebaute Vorrichtung nach den Fig. 7 und 8 weist eine Haltevorrichtung 1 d mit einem Trägerteil 1 7d auf, an dem Hebeleinrichtungen angeordnet sind, die je einen gewinkelten Hebelarm 60 aufweisen. An einer Winklung des Hebelarms 60 ist an einer Drehachse 62 drehbar eine Rolle 5d,6d angeordnet. An seinem einen Ende ist der Hebelarm 60 in einem Drehlager 61 an einem Halteteil 67 angeordnet. An seinem anderen Ende ist eine drehbar aufgehängte Aufnahme für einen Gewindestift 64 vorgesehen. Der Gewindestift 64 ist an dem Halteteil 67 um eine Achse 65 drehbar aufgehängt und mit einem Drehknauf 66 versehen.

Das Halteteil 67 ist mit einer Bohrung versehen, durch die hindurch eine Schraube 68 führbar ist, um das Halteteil 67 in einer der Bohrungen 69 an dem Trägerelement 1 7d zu befestigen. Wie insbesondere Fig. 7c und 8c zu entnehmen ist, ist auf einem Fräskopf 13d eine Handfräsmaschine 2d der Vorrichtung eine Rolle 70 angeordnet.

Zur Bearbeitung einer Kante des Rohrs 4d werden die Rollen 5d,6d unter

Betätigung der Drehknaufe 66 und Bewegung der Hebelarme 60 in eine derartige Position gebracht, dass die Rollen 5d,6d,70 die Außenseite des Rohrs 4d umgreifen. Anschließend werden die Hebelarme 60 durch Drehung der Drehknaufe

66 der Gewindestifte 64 soweit verstellt, bis die Rollen 5d,6d,70 unter Spannung auf dem Rohr 4d aufsitzen. Anschließend wird die Fräsmaschine 2d eingeschaltet, sodass der Fräskopf 1 3d rotiert der Fräskopf 1 3 wird anschließend an die Kante herangeführt, indem ein rohrartiger Gehäuseabschnitt 32d gegenüber einem Rohrabschnitt 33d verdreht und dabei entlang einem diese verbindenden

Gewinde bewegt wird.

Nach Bearbeitung der Kante lässt sich die Haltevorrichtung I d wieder vom Rohr lösen, indem die Rollen 5d,6d unter Drehung des Drehknaufes 66 von dem Rohr wegbewegt werden.

Das Halteteil 7 kann unter Lösung der Schraube 68 und Versetzung des Halteteils

67 an eine der anderen Bohrungen 69 versetzt werden, um die Haltevorrichtung I d an unterschiedliche Rohrradien und Rohrwanddicken anzupassen, wie anhand der unterschiedlichen Positionen der Hebeleinrichtungen in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist.

Bei einer Vorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 sind an einem Trägerelement 1 7e der Haltevorrichtung 1 e, das mit einer Handfräsmaschine 2e verbunden ist, je zwei einander gegenüber angeordnete Hebelarme 60e vorgesehen, an deren Enden jeweils zwei Rollen 5e,6e zur Auflage auf einer Außenseite eines Rohrs 4e vorgesehen sind. Die Hebelarme 60e sind an einem Halteteil 67e in einem Drehlager 61 e gelagert. Ihre Stellung an dem Halteteil 67e lässt sich mittels eines Gewindestifts 64e ändern, der mit den Hebelarmen 60e verbunden ist. Durch Verdrehen des Gewindestifts 64e mittels eines Handknaufs 66e lassen sich die Hebelarme 60e zusammenziehen oder auseinander drücken, wodurch sich die Stellung der Haltevorrichtung 1 e und damit die Position eines Fräskopfs 1 3e zu dem Rohr 4e verändern. Ferner kann optional an dem Trägerelement 1 7e in Abstand zu dem Fräskopf 1 3e verstellbar eine Rolle 80 angeordnet sein, die zur Anlage an einer Innenseite des Rohrs 4e vorgesehen ist. Mittels eines Stellglieds 81 lösst sich die Position der Rolle 80 im Verhältnis zu dem Fräskopf 1 3e verändern.

Auf dem Fräskopf 13e ist eine weitere Rolle 70e vorgesehen, die auf der gegenüberliegenden Seite des Rohrs 4e, an dem die Rolle 80 an dem Rohr 4e anliegt, anzuordnen ist.

An dem Gewindestift 64e ist eine Feder 73 vorgesehen, die eine gewisse Bewegung der Hebelarme 60e zueinander zulässt, sodass die Haltevorrichtung 1 e nach Art eines Stoßdämpfers gewisse Unebenheiten auf der Oberfläche des Rohrs 4e abfedern kann.

Zur Bearbeitung einer Kante des Rohrs 4e werden die Rollen 5e,6e auf die Außenseite des Rohrs 4e aufgesetzt und mittels des Gewindestifts 64e die Hebelarme 60e in eine derartige Position gebracht, dass die Rolle 70e ebenfalls auf der Außen- seite des Rohrs 4e aufliegt. Anschließend wird mittels des Stellglieds 81 die Rolle 80 gegen die Innenseite des Rohrs 4e bewegt und so die Rollen 5e,6e,70e und 80 gegen das Rohr verspannt. Dann wird die Haltevorrichtung so weit auf die Rohrkante aufgesetzt, bis eine Stützfläche 31 e eines Stützrings 30e der Handfräsmaschine 2e vollständig auf der Kante aufliegt. Danach wird die Fräsmaschine eingestellt und unter Rotation des Fräskopfs 13e durch Verdrehung eines rohrartigen Gehäuseabschnitts 32e gegenüber einem Rohrabschnitt 33e (wie oben beschrieben) der Fräskopf 1 3e unter Materialabtragung auf die Kante aufgesetzt und anschließend die Vorrichtung entlang der Kante des Rohrs 4e bewegt. Zum Abnehmen der Vorrichtung von dem Rohr wird die Rolle 80e durch Betätigung des Stellgliedes 81 von der Innenseite des Rohrs gelöst.

Ist die Vorrichtung ohne die optionale Rolle 80 und deren Stellglied 81 vorgesehen, wird die Vorrichtung lediglich einseitig auf das Rohr aufgesetzt.

Es versteht sich, dass die Vorrichtungen nach den Fig. 7 bis 9 auch mit einem Schlitten 1 5 der Vorrichtung nach Fig. 1 versehen sein können. Der Fräskopf 13d, 13f ist dann bezogen auf den Fräskopf 13d,13f auch radial in eine Bearbeitungsposition bewegbar.

Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Vorrichtung nach Fig. 9 mit einer auf einem Rohr 4f aufzusetzendem Antriebsrolle 90 versehen ist, für die ein Kurbelantrieb 36f vorgesehen ist. Der Kurbelantrieb ist analog zu dem Antrieb 36 nach Fig. 5 aufgebaut. Er ist auf der einer Fräsmaschine 2f abgewandten Seite einer Haltevorrichtung 1 f der Vorrichtung angeordnet. In weiteren, hier nicht gezeigten Ausführungsbeispielen ist in den Vorrichtungen nach den Figuren 1 bis 9 anstatt des konischen Fräskopfs 1 3, 13a, 13b,1 3c,1 3d, 13e ein konischer Schleifkopf, ein zylindrischer Fräskopf oder ein zylindrischer Schleifkopf zur Bearbeitung der Innen- oder Außenseite des Rohrs an der Kante oder, falls Bearbeitungsmittel, z.B. eine Schleiffläche oder Schneidplatten auf der Grund- fläche des zylindrischen Fräskopfs oder Schleifkopfs vorgesehen sind, zur Bearbeitung der Stirnfläche der Kante, vorgesehen.

Eine weitere erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1 g ist in den Figuren 12 bis 14 gezeigt. Zur Befestigung der Haltevorrichtung 1 g an einer Innenseite 9g eines Rohrs 4g kreisrunden Querschnitts ist, die Haltevorrichtung l g mit einer Befestigungseinrichtung 100 versehen. Die Befestigungseinrichtung 100 umfasst drei Scherenspanner 101 , die in radialer Richtung von einem Führungskörper vorstehen, der aus einem Führungsrohr 1 02 und einer in dem Führungsrohr 102 beweglich angeordneten Führungsstange 1 03 gebildet ist. Die Scherenspanner 1 01 sind an Enden ihrer Scherenschenkel 106 über Halteglieder 104 an dem Führungsrohr 1 02 befestigt und über Enden ihrer Scherenschenkel 107 an Halteglieder 105 mit der

Führungsstange 1 03 verbunden. Die Führungsstange 1 03 ist in dem Bereich, in dem sie in dem Führungsrohr 1 02 angeordnet ist, mit einem hier nicht gezeigten

Gewinde versehen, welches in ein Innengewinde des Rohrs 102 eingreift. Durch Drehung einer Kurbel 1 1 2, welche auf einen zur Aufnahme der Kurbel 1 1 2 vorgesehenen Zapfen, der mit der Stange 1 03 verbunden ist, aufsetzbar ist, lässt sich die Führungsstange 103 derart verschieben, dass sie dabei das Befestigungsglied 105 mitnimmt. Dadurch lassen sich Stützglieder 108 der Scherenspanner 101 , die zur Anlage an der Rohrinnenseite 9g vorgesehen sind, unter Änderung der Winkel zwischen den Scherenschenkeln 1 06,107 in radialer Richtung bewegen, wobei Bolzen am anderen Ende der Scherenschenkel 106 in Langlöchern 109, die in den Stützgliedern 108 vorgesehen sind, gleiten.

Das Führungsrohr 102 ist über ein Drehlager 1 1 9 an einem Tragelement 120 der Haltevorrichtung 1 g drehbar befestigt. Auf der U nterseite des Tragelements 120 ist an dem Führungsrohr 102 ein Zahnrad 1 10 befestigt, in das ein weiteres Zahnrad 1 1 1 eingreift, welches drehbar in dem Tragelement 1 20 gelagert ist. Das Zahnrad I I I ist mit einem Zapfen 1 1 6 verbunden, auf den die Kurbel 1 12 passend aufsteckbar ist. Bei Verdrehung des Zahnrads 1 1 1 wandert das Zahnrad 1 1 1 um das Zahnrad 1 1 0 herum und nimmt dabei das Tragelement 120 mit, sodass eine Drehbewegung um die Längsachse des Führungsrohrs 102 bzw. die Führungsstange 103 durchgeführt wird.

Das Tragelement 1 20 ist mit zwei Lagern 1 21 versehen, in denen Stangen 24g verschiebbar sind, die an ihren einen Enden über einen Griff 1 1 3 miteinander verbunden sind. An den Lagern 121 sind mit Griffen versehene Klemmschrauben 1 14 vorgesehen, mit denen sich die Stangen 24g in den Lagern 1 21 festklemmen lassen.

Die Stangen 24g weisen in einem Bereich auf einer Seite des Tragelements 120, die von dem Griff 1 13 abgewandt ist, einen verringerten Radius auf, wobei an einem Übergang zu dem geringen Radius Kanten gebildet sind. Im Bereich der geringeren Radii sind auf den Stangen 24g Spiralfedern 25g angeordnet. Die

Spiralfedern 25g stützen sich mit ihren einen Enden an den Kanten ab und liegen mit ihren anderen Enden an Lagerelementen 122 eines Verbindungsteils 1 4g, das eine Fräsmaschine 2g trägt, an.

Eine drehbare Rolle 5g ist über eine Verbindungsstange 123 mit einem

Verstellschlitten 1 1 7 des Verbindungsteils 1 4g in konstantem Abstand verbunden, dessen Position in dem Verbindungsteil 14g mittels eines Drehknaufs 1 1 5 einer Spindelverstellung in Richtung der Längsachsen der Stangen 24g verstellbar ist, um den Abstand der Rolle 5g zu dem Fräskopf 1 3g einstellen zu können.

Auf dem Fräskopf 13g ist eine drehbare Rolle 1 18 angeordnet, die einen zur Drehachse des Fräskopfs 13g koaxiale Drehachse aufweist und als

Zustellungsbegrenzung für den Fräskopf 1 3g zum Rohr dient.

Zum Anordnen der Haltevorrichtung 1 g an dem Rohr 4g werden zunächst die Klemmschrauben 1 14 gelöst, sodass die Stangen 24g in dem Tragelement 120 frei verschiebbar sind. Dann wird die Klemmeinrichtung 1 00 in das Rohr eingeführt und die Stangen 24g in den Lagern 121 so positioniert, dass das Verbindungsteil derart an der Kante angeordnet werden kann, dass die Rolle 5g an der Innenseite 9g des Rohrs anliegt und der Fräskopf 1 3g auf der Kante 3g aufsitzt.

Danach werden die Scherenspanner 101 unter Drehung der Kurbel 1 1 2 so weit ausgefahren, dass die Stützglieder 1 08 derart fest an der Rohrinnenseite 9g anliegen, sodass die Haltevorrichtung 1 g durch die Befestigungseinrichtung 1 00 im Rohr 4g befestigt ist, und die Befestigungseinrichtung in dieser Position festgestellt. Anschließend werden die Stangen 24 unter Angreifen an dem Griff 1 1 3 in Richtung zu der Fräsmaschine 2g hin gedrückt, sodass die Federn 25g mit Druck beaufschlagt werden und die Rolle 5g gegen die Rohrinnenseite 9g drücken. In dieser vorgespannten Stellung werden die Stangen 24g mittels der Klemmschrauben 1 1 4 an dem Tragelement 1 20 fixiert.

Anschließend wird die Position des Fräskopfs 1 3g im Verhältnis zu der Rolle 5g mittels des Drehknaufs 1 1 5 eingestellt, indem der Verstellschlitten 1 1 7 mit der Rolle 5g im Verhältnis zu dem Verbindungsteil 1 4g verschoben wird und ggf. mittels der oben für die anderen Ausführungsbeispiele beschriebenen Einstellung in

Drehachsrichtung des Fräskopfs 13g, ggf. unter Materialabtrag bei eingeschalteter Fräsmaschine 2g, in seine Arbeitsposition gebracht wird.

Um auf der Rohrkante 3g mittels der Fräsmaschine 2g eine Fase einzubringen, wird die Kurbel 1 1 2 nun auf den Zapfen 1 1 6 des Zahnrads 1 1 1 aufgesetzt. Durch

Drehung der Kurbel 1 12 und damit des Zahnrads 1 1 1 dreht sich das Tragelement 120 zusammen mit dem Verbindungsteil 1 22 und der Fräsmaschine 2g entlang der Kante des Rohrs 4g, wobei die Rolle 5g durch die Federn 25g stets gegen die Rohrinnenseite 9g gedrückt wird. Vorteilhaft ist die mittels des Fräskopfs 1 3g vorgesehene Fase von der Form der Rohrinnenseite 9g abhängig, sodass sich zum einen Abweichungen des Rohrs 4g von einer kreisrunden Querschnittsform, zum anderen auch ggf. vorhandene Materialverdickungen, z.B. aufgrund von Schweißnähten, auf die Größe der gebildeten Fase ausbilden. Vorteilhaft wird damit erreicht, dass über den gesamten Umfang des Rohrs 4g an der Rohrkante 3g eine gleichgroße Materialstärke vorliegt. Dies ist für spätere an der Kante 3g vorzunehmende Schweißarbeiten vorteilhaft.

Es versteht sich, dass zum Anbringen einer Fase auf der Rohrinnenseite das Verbin- dungsteil 14g in einer zu den Fig. 1 2, 1 3 und 1 4 umgekehrten Position angeordnet sein könnte, d.h. mit der Rolle 5g auf der Außenseite des Rohrs 4g und dem Fräskopf 13g auf der Rohrinnenseite 9g. In diesem Fall müssten die Federn 25g allerdings mit ihren Enden mit den Stangen 24g bzw. dem Verbindungsteil 14g verbunden sein, sodass sie auf Zug beansprucht werden können.

In einer hier nicht gezeigten Ausführungsform ist die Position des Führungsrohrs 102 im Verhältnis zu dem Tragelement 1 20 in Richtung der Längsachse des Führungsrohrs 1 04 verstellbar, um eine Verstellung des Position in der Fräsmaschine 2g bzw. des Fräskopfs 1 3g in Richtung der Längsachse des Rohrs 4g zu ermöglichen. Dazu kann das Drehlager 1 1 9 über ein Gewinde in dem Tragelement 1 20 gelagert sein und sich dort in verschiedenen Stellungen blockieren lassen. Sämtliche der gezeigten und der erläuterten Teile, Bauteile und Baueinheiten der beschriebenen Vorrichtungen sind miteinander zur Bildung weiterer erfindungsgemäßer Vorrichtungen kombinierbar.