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Title:
DEVICE FOR HOLDING A STEM OF A HYDRAULIC CYLINDER IN POSITION, AND METHOD FOR UNBLOCKING AND BLOCKING A SECONDARY CHECK VALVE OF THE DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/204319
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for holding a stem of a hydraulic cylinder in position, comprising a hydraulic block having a primary check valve (22) and a secondary check valve (23) connected in series, the latter comprising a secondary control stem (43), which is provided with a secondary valve body (52) and a seal. A first throttle (82.1) is formed upstream of the seal, and a second throttle (82.2) is formed downstream of the seal. The throttles (82.1, 82.2) are closed in a secondary control stem closed position, in which the secondary check valve (23) is blocked tight by means of the seal, wherein said throttles each have a very small throttle closing gap of preferably no more than 0.1 mm. Proceeding therefrom, the secondary control stem (43) can be transferred in an axial direction into an intermediate position (90.1) in which the throttles are still closed, that is, have a very small closing gap, but in which the secondary valve body (52) and the seal thereof is lifted from a secondary valve seat. Proceeding therefrom, the secondary control stem (43) can be moved further into an opening position in which the throttles are open, that is, each have a throttle opening gap which is much larger than the throttle closing gap, and in which the secondary valve body (52) and the seal thereof is lifted from the secondary valve seat. The invention also relates to a method for unblocking and blocking the secondary check valve (23) of the device.

Inventors:
WEIS MICHAEL (DE)
Application Number:
PCT/DE2021/100153
Publication Date:
October 14, 2021
Filing Date:
February 16, 2021
Export Citation:
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Assignee:
NEUMEISTER HYDRAULIK GMBH (DE)
International Classes:
F16K15/06; F15B13/01
Domestic Patent References:
WO2017191380A12017-11-09
WO1998020260A21998-05-14
Foreign References:
DE69727307T22004-11-18
US20190032680A12019-01-31
DE102009017031A12010-10-14
US20190032680A12019-01-31
EP0935715B12004-01-21
DE69727307T22004-11-18
Attorney, Agent or Firm:
GEITZ TRUCKENMÜLLER LUCHT CHRIST PATENTANWÄLTE PARTGMBB (DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Vorrichtung (10) zum Halten eines mit einem Kolben (11 ) versehenen Schafts (12) eines zumindest einfach wirkenden Hydraulikzylinders (13) in Stellung, der Arbeitskammern (17, 18) für das Antriebsfluid aufweist, die durch den Kolben (11) voneinander abgetrennt sind, wobei der Schaft (12) zusammen mit dem Kolben (11) längs des Hydraulikzylinders (13) bewegbar ist, umfassend einen Hydraulikblock (19), der eine Schleusenkammer (24) umschließt, die eine erste Öffnung (25.1) und eine zweite Öffnung (25.2) aufweist, wobei die erste Öffnung (25.1) mit einem Primär-Rück- schlagventil (22) versehen ist und in hydraulischer Verbindung mit einer Arbeitskammer (17) der Arbeitskammern (17, 18) steht, und wobei zweite Öffnung (25.2) mit einem Sekundär-Rückschlagventil (23) verse hen ist und in hydraulischer Verbindung mit einem Hydraulikeinlass (26.1) zur Versorgung der Arbeitskammer (17) mit dem Antriebsfluid steht, und wobei das Primär-Rückschlagventil (22) und das Sekundär- Rückschlagventil (23) in Reihe geschaltet angeordnet sind, und wobei das Sekundär-Rückschlagventil (23) einen Sekundär-Steuer- schaft (43) aufweist, der in einer Axialrichtung (32) relativ zu dem Hyd raulikblock (19) bewegbar ist und der mit einem Sekundär-Ventilkörper (52) versehen ist, der mittels eines Entsperrmittels (31) von seiner Se- kundär-Ventilkörper-Schließstellung (53), in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Sekundär-Feder (54) an einem Sekundär- Ventilsitz (55) des Hydraulikblocks (19) anliegt, gegen die Federkraft der Sekundär-Feder (54) in der Axialrichtung relativ zu dem Hydraulik block (19) in eine Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung (56) beweg bar ist, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Sekun där-Rückschlagventil (23) möglich ist, und wobei der Sekundär-Ventilkörper (52) mit einer Dichtung (59) ver sehen ist, die in der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung (53) des Sekundär-Ventilkörpers (52) an einer Anlagefläche (63) des Sekundär- Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) gegen einen Durchfluss des Antriebs fluids abgesperrt ist, und wobei der Sekundär-Steuerschaft (43) sich in der Sekundär-Ventil- körper-Schließstellung (53) des Sekundär-Ventilkörpers (52) in einer Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung (65) befindet und sich in der Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung (56) des Sekundär-Ventilkör pers (52) in einer Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung (66) befin det, und wobei das Primär-Rückschlagventil (22) einen Primär-Ventilkörper (69) aufweist, der von seiner Primär-Ventilkörper-Schließstellung (70), in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Primär-Feder (71) an einem Primär-Ventilsitz (72) des Hydraulikblocks (19) anliegt, mittels des Sekundär-Steuerschafts (43) des Sekundär-Rückschlagven- tils (23) gegen die Federkraft der Primär-Feder (71) relativ zu dem Hydraulikblock (19) in eine Primär-Ventilkörper-Öffnungsstellung (73) bewegbar ist, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Primär-Rückschlagventil (22) möglich ist, und wobei in der Primär-Ventilkörper-Öffnungsstellung (73) des Primär- Ventilkörpers (22) und in der Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung (56) des Sekundär-Ventilkörpers (52) ein Durchgangsweg (80) für das Antriebsfluid eröffnet ist, so dass das Antriebsfluid von dem ersten Hydraulikeinlass (26.1) über die Schleusenkammer (24) zu der Arbeits kammer (17) strömen kann, und umgekehrt, und wobei ein dem Primär-Ventilkörper (69) zugewandtes freies Sekun- där-Steuerschaft-Ende (44.2) des Sekundär-Steuerschafts (43) in der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung (53) des Sekundär-Ventilkörpers (52) und in der Primär-Ventilkörper-Schließstellung (70) des Primär- Ventilkörpers (69) in einem axialen Abstand (81) zu dem Primär-Ventil körper angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) eine erste Drossel (82.1) umfasst, die, in einer ersten Fließrichtung (61) des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass (27.1 ) durch die Schleusenkammer (24) in die Ar beitskammer (17) betrachtet, vor der Dichtung (59) ausgebildet ist und die mit einem ersten Drosselkörper (83.1) des Sekundär-Steuerschafts (43) und mit einem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) des Hydraulikblocks (19) ausgebildet ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) und der Hydraulikblock (19), derart aufeinander abgestimmt gestaltet sind, dass der erste Drosselkörper (83.1) sich in der Sekundär-Steuerschaft- Öffnungsstellung (66) in einer ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.1) befindet, in weicherzwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) ein erster Drossel-Öff nungsspalt (87.1) ausgebildet ist, und dass der erste Drosselkörper (83.1) in der Sekundär-Steuerschaft- Schließstellung (65) des Sekundär-Steuerschafts (43) dem ersten Dros sel-Gegenkörper (84.1) des Hydraulikblocks (19) unmittelbar gegenüber liegt und sich in einer ersten Drosselkörper-Schließstellung (88.1) befin det, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ers ten Drossel-Gegenkörper (84.1) ein erster Drossel-Schließspalt (89.1) ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öffnungs spalt (87.1), und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung (65) in der Axialrichtung (32) in eine Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1) überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drosselkörper (83.1) sich in einer zweiten Drosselkör per-Schließstellung (88.2) befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel-Schließspalt (89.1) oder ein zweiter Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öffnungs spalt (87.1), und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) abgehoben ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung (90.1) in der Axialrichtung (32) in seine Sekun- där-Steuerschaft-Öffnungsstellung (66) bewegbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drosselkörper (83.1) sich in der ersten Drosselkörper- Öffnungsstellung (85.1) befindet, in weicher zwischen dem ersten Dros selkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel-Öffnungsspalt (87.1) ausgebildet ist und in welcher der Sekun där-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) abgehoben bleibt und/oder dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) eine zweite Drossel (82.2) umfasst, die, in einer ersten Fließrichtung (61) des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass (26.1) durch die Schleusenkammer (24) in die Arbeitskammer (17) betrachtet, nach der Dichtung (59) ausgebildet ist und die mit einem zweiten Drosselkörper (83.2) des Sekundär-Steuer- schafts (43) und mit einem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) des Hydraulikblocks (19) ausgebildet ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) und der Hydraulikblock (19) derart aufeinander abgestimmt gestaltet sind, dass der zweite Drosselkörper (83.2) sich in der Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsstellung (66) in einer zweiten Drosselkörper-Öffnungs stellung (85.2) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkör per (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) ein zweiter Drossel-Öffnungsspalt (87.2) ausgebildet ist, und dass der zweite Drosselkörper (83.2) in der Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung (65) des Sekundär-Steuerschafts (43) dem zwei ten Drossel-Gegenkörper (84.2) des Hydraulikblocks (19) unmittelbar gegenüber liegt und sich in einer dritten Drosselkörper-Schließstellung (88.3) befindet, in weicher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) ein dritter Drossel- Schließspalt (89.3) ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungsspalt (87.2), und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung (65) in der Axialrichtung (32) in eine Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1 ) überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper (83.2) sich in einer vierten Drossel körper-Schließstellung (88.4) befindet, in welcher zwischen dem zwei ten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der dritte Drossel-Schließspalt (89.3) oder ein vierter Drossel-Schließ spalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öff nungsspalt (87.2), und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsit- zes (55) abgehoben ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung (90.1) in der Axialrichtung (32) in seine Sekun- där-Steuerschaft-Öffnungsstellung (66) bewegbar ist, und umgekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper (83. 2) sich in der zweiten Drosselkör per-Öffnungsstellung (85.2) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der zweite Drossel-Öffnungsspalt (87.2) ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlageflä che 63 des Sekundär-Ventilsitzes (55) abgehoben bleibt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Drosselkörper (83.1) eine zylindrische erste Drosselfläche (92.1) auf weist und dass der erste Drossel-Gegenkörper (84.1) eine zylindrische erste Drossel-Gegenfläche (93.1) aufweist, die sich in der Axialrichtung (32) erstrecken und die in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung (65) des Sekundär-Steuerschafts (43) unmittelbar gegenüber liegen und/oder dass der zweite Drosselkörper (83.2) eine zylindrische zweite Drossel fläche (92.2) aufweist und dass der zweite Drossel-Gegenkörper (84.2) eine zylindrische zweite Drossel-Gegenfläche (93.2) aufweist, die sich in der Axialrichtung (32) erstrecken und die in der Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung (65) des Sekundär-Steuerschafts (43) unmittel bar gegenüber liegen.

3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der erste Drosselkörper (83.1) eine zylindrische erste Drosselfläche (92.1) aufweist und dass der erste Drossel-Gegenkörper (84.1) eine zylindrische erste Drossel-Gegenfläche (93.1) aufweist, die sich in der Axialrichtung (32) erstrecken und die in der Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1) des Sekundär-Steuerschafts (43) unmittelbar gegenüber liegen und/oder dass der zweite Drosselkörper (83.2) eine zylindrische zweite Drossel fläche (92.2) aufweist und dass der zweite Drossel-Gegenkörper (84.2) eine zylindrische zweite Drossel-Gegenfläche (93.2) aufweist, die sich in der Axialrichtung (32) erstrecken und die in der Sekundär-Steuer- schaft- Zwischenstellung (90.1) des Sekundär-Steuerschafts (43) unmit telbar gegenüber liegen.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeich net, dass die erste Drosselfläche (92.1) des ersten Drosselkörpers

(83.1) sich parallel zu einer Sekundär-Steuerschaft-Axialachse (46) des Sekundär-Steuerschafts (43) und sich zumindest in der Sekundär- Steuerschaft-Schließstellung (65) parallel zu der ersten Drossel-Gegen fläche (93.1) des Hydraulikblocks (19) erstreckt und/oder dass die zweite Drosselfläche (92.2) des zweiten Drosselkörpers (83.2) sich parallel zu einer Sekundär-Steuerschaft-Axialachse (46) des Sekundär-Steuerschafts (43) und sich zumindest in der Sekundär- Steuerschaft-Schließstellung (65) parallel zu der zweiten Drossel- Gegenfläche (93.2) des Hydraulikblocks (19) erstreckt.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die erste Drosselfläche (92.1) des ersten Drosselkörpers

(83.1) und die zweite Drosselfläche (92.2) des zweiten Drosselkörpers

(83.2) sich parallel zueinander strecken und dass die erste Drossel- Gegenfläche (93.1) des ersten Drossel-Gegenkörpers (84.1) und die zweite Drossel-Gegenfläche (93.2) des zweiten Drossel-Gegenkörpers

(84.2) sich parallel zueinander erstrecken.

6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sekundär-Ventilkörper (52) einen Sekundär-Ventil- körperteil (57) aufweist, der eine konische, konkave, ballige oder teil- kugelförmige, in der ersten Fließrichtung (61 ) betrachtet, sich nach au ßen erweiternde Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche (60) aufweist, mit welcher der Sekundär-Ventilkörperteil (57) des Sekundär-Ventilkörpers (52) in der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung (53) an einer Sekun- där-Schulter (62) des Hydraulikblocks (19) anliegt.

7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass es sich bei der Dichtung (59) um einen Dichtring (59.1 , 59.2) handelt, der in einer nachaußen offenen Nut (64; 64.1 , 64.2) des Sekundär-Steuerschafts (43) aufgenommen ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dicht ring (59.2) eine zylindrische Dichtring-Innenfläche (104) aufweist, über die der Dichtring (59.2) an einem zylindrischen Nutgrund (106.2) der Nut (64.2) anliegt.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dicht ring (59.2), in der Axialrichtung (32) betrachtet, eine maximale Dicht- ring-Breite (103) aufweist, und dass die zylindrische Dichtring-Innenflä- che (104) sich, in der Axialrichtung (32) betrachtet, über eine Axial länge (105) erstreckt, die wenigstens einem Drittel der maximalen Dichtring-Breite (103) entspricht oder die wenigstens der Hälfte der ma ximalen Dichtring-Breite (103) entspricht oder die wenigstens zwei Drit tel der maximalen Dichtring-Breite (103) entspricht oder die der maxi malen Dichtring-Breite (103) entspricht.

10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (59.2) auf seiner der Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche (60) zugewandten ersten Dichtringseite (107.1 ) eine ebene, erste Dichtring- Anlagefläche (108.1 ) aufweist, mit welcher der Dichtring (59.2) an einer der ersten Dichtring-Anlagefläche (108.1 ) gegenüberliegenden, ebenen, ersten Seitenfläche (109.1) der Nut (64.2) abstützbar ist oder abgestützt ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeich net, dass der Dichtring (59.2) auf seiner dem ersten Drosselkörper (83.1) zugewandten zweiten Dichtringseite (107.2) und/oder auf seiner von dem zweiten Drosselkörper (83.2) abgewandten zweiten Dichtring seite (107.2) eine ebene, zweite Dichtring-Anlagefläche (108.2) auf weist, mit welcher der Dichtring (59.2) an einer der zweiten Dichtring- Anlagefläche (108.2) gegenüberliegenden, ebenen, zweiten Seitenflä che (109.2) der Nut (64.2) abstützbar ist oder abgestützt ist.

12. Verfahren zum Entsperren des Sekundär-Rückschlagventils (23) der Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von der Sekundär-Ventilkörper-Schließsstellung (53), in der sich der Sekundär-Steuerschaft (43) in seiner Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung 65 befindet und in der sich der erste Drosselkör per (83.1) des Sekundär-Steuerschafts (43) in seiner ersten Drosselkör per-Schließstellung (88.1) befindet und in welcher der Sekundär-Ventil- körper (52) mit seiner Dichtung (59) an der Anlagefläche 63 des Sekun- där-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) gegen einen Durchfluss des Antriebs fluids abgesperrt ist, der Sekundär-Steuerschaft (43) in der Axialrichtung (32) in einer Sekun- där-Steuerschaft-Öffnungsrichtung (67) in seine Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung (90.1) überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper (83.1) sich in seiner zweiten Drosselkörper-Schließstel lung (88.2) befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel- Schließspalt (89.1) oder der zweite Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydrau likblocks (19) abgehoben ist, worauf der Sekundär-Steuerschaft (43) weiter in der Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsrichtung (67) in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungs- stellung (66) überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper (83.1 ) sich in seiner ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.1) befindet, in weicherzwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel-Öffnungsspalt (87.1) ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) abgehoben bleibt und/oder dass ausgehend von der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung (53), in der sich der Sekundär-Steuerschaft (43) in seiner Sekundär-Steuer- schaft-Schließstellung (65) befindet und in der sich der zweite Drossel körper (83.2) des Sekundär-Steuerschafts (43) in seiner dritten Drossel körper-Schließstellung (88.3) befindet und in welcher der Sekundär- Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) an der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) gegen einen Durchfluss des Antriebsfluids abgesperrt ist, der Sekundär-Steuerschaft (43) in der Axialrichtung (32) in einer oder der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung (67) in die Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1) überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper (83.2) sich in seiner vierten Drosselkörper- Schließstellung (88.4) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Dros selkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der dritte Drossel-Schließspalt (89.3) oder der vierte Drossel-Schließspalt ausge bildet ist, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) abgehoben ist, worauf der Sekundär-Steuerschaft (43) weiter in der Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsrichtung (67) in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungs- stellung (66) überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper (83.2) sich in seiner zweiten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.2) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zwei ten Drossel-Gegenkörper (84.2) der zweite Drossel-Öffnungsspalt

(87.2) ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsit zes (55) des Hydraulikblocks (19) abgehoben bleibt.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass beim Überführen des Sekundär-Steuerschafts (43) von seiner Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1) in der Sekundär-Steuerschaft- Öffnungsrichtung (67) in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung (66) zunächst die zweite Drossel (82.2), aber noch nicht die erste Dros sel (88.1), geöffnet wird, wofür zunächst der zweite Drosselkörper

(83.2) von seiner zweiten Drosselkörper-Schließstellung (88.2) in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung (67) in eine dritte Drosselkör per-Öffnungsstellung (85.3) überführt wird, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper

(84.2) der zweite Drossel-Öffnungsspalt oder ein dritter Drossel-Öff nungsspalt (87.3) ausgebildet ist, der größer ist als der dritte Drossel- Schließspalt (89.3) oder der vierte Drossel-Schließspalt, und erst an schließend die erste Drossel (82.1 ) geöffnet wird, wofür der erste Dros selkörper (83.1) in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung (67) weiter in seine erste Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.1) überführt wird, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel-Öffnungsspalt

(87.1) ausgebildet ist.

14. Verfahren zum Absperren des Sekundär-Rückschlagventils (23) der Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsstellung (66), in welcher der erste Drosselkörper (83.1 ) sich in der ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.1) befindet, in weicherzwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel-Öffnungsspalt (87.1) ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) abgehoben ist, in der Axialrichtung (32) in einer Sekundär-Steuerschaft- Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung

(90.1) überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper (83.1) sich in der zweiten Drosselkörper-Schließstellung (88.2) befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Ge genkörper (84.1 ) der erste Drossel-Schließspalt (89.1 ) oder der zweite Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, und in welcher der Sekundär-Ven tilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) abgehoben bleibt, worauf der Sekundär-Steuerschaft (43) weiter in der Sekundär-Steuer- schaft-Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung (65) überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper (83.1) des Se- kundär-Steuerschafts (43) sich in seiner ersten Drosselkörper-Schließ stellung (88.1) befindet, in der zwischen dem ersten Drosselkörper (83.1) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.1) der erste Drossel- Schließspalt (89.1) ausgebildet ist, und in welcher der Sekundär-Ventil- körper (52) mit seiner Dichtung (59) an der Anlagefläche (63) des Se- kundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) gegen einen Durchfluss des An triebsfluids abgesperrt ist, und/oder dass der Sekundär-Steuerschaft (43) von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsstellung (66), in welcher der zweite Drosselkörper (83.2) sich in der zweiten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.2) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der zweite Drossel-Öffnungsspalt (87.2) ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) abgehoben ist, in der Axialrichtung (32) in einer oder der Sekundär- Steuerschaft-Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Zwi- schenstellung (90.1) überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper

(83.2) sich in der vierten Drosselkörper-Schließstellung (88.4) befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zwei ten Drossel-Gegenkörper (84.2) der dritte Drossel-Schließspalt (89.3) oder der vierte Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper (52) mit seiner Dichtung (59) von der Anlageflä che (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) abge hoben bleibt, worauf der Sekundär-Steuerschaft (43) weiter in der Sekundär-Steuer- schaft-Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung (65) überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper (83.2) des Se- kundär-Steuerschafts (43) sich in seiner zweiten Drosselkörper-Schließ stellung (88.2) befindet, in der zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der dritte Drossel- Schließspalt (89.3) ausgebildet ist, und in welcher der Sekundär-Ventil- körper (43) mit seiner Dichtung (59) an der Anlagefläche (63) des Sekundär-Ventilsitzes (55) des Hydraulikblocks (19) dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil (23) gegen einen Durchfluss des Antriebsfluids abgesperrt ist.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass beim Überführen des Sekundär-Steuerschafts (43) von seiner Sekundär- Steuerschaft-Öffnungstellung (66) in der Sekundär-Steuerschaft- Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung (90.1) zunächst die erste Drossel (82.1) aber noch nicht die zweite Drossel (82.2) geschlossen wird, wofür zunächst der erste Drosselkör per (83.1) von seiner ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung (85.1) in der Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung in seine zweite Drosselkör per-Schließstellung (88.2) überführt wird, in welcher zwischen dem ers ten Drosselkörper (83.2) und dem ersten Drossel-Gegenkörper (84.2) der erste Drossel-Schließspalt (89.1) oder der zweite Drossel-Schließ spalt ausgebildet ist, und erst anschließend die zweite Drossel (82.2) geschlossen wird, wofür der zweite Drosselkörper (83.2) weiter in der Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung in seine vierte Drosselkörper- Schließstellung (88.4) überführt wird, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper (83.2) und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (84.2) der dritte Drossel-Schließspalt (89.3) oder der vierte Drossel-Schließspalt ausgebildet ist.

Description:
VORRICHTUNG ZUM HALTEN EINES SCHAFTS EINES HYDRAULIKZYLINDERS IN STELLUNG UND VERFAHREN ZUM ENTSPERREN UND ABSPERREN EINES SEKUNDÄR-RÜCKSCHLAGVENTILS DER VORRICHTUNG

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines mit einem Kolben verse henen Schafts eines zumindest einfach wirkenden Hydraulikzylinders in einer ge wünschten Stellung relativ zu dem Zylinder, der mehrere, vorzugsweise zwei, Ar beitskammern für ein Antriebsfluid, die durch den Kolben voneinander abgetrennt sind, wobei der Schaft zusammen mit dem Kolben längs des Hydraulikzylinders bewegbar ist, umfassend einen Hydraulikblock, der eine Schleusenkammer um schließt, die eine erste Öffnung aufweist, die mit einem Primär-Rückschlagventil versehen ist und in hydraulischer Verbindung mit einer Arbeitskammer der Ar beitskammern steht, sowie, vorzugsweise gegenüberliegend, eine zweite Öff nung aufweist, die mit einem Sekundär-Rückschlagventil versehen ist und in hyd raulischer Verbindung mit einem Hydraulikeinlass zur Versorgung der Arbeits kammer mit dem Antriebsfluid steht, und wobei das Primär-Rückschlagventil und das Sekundär-Rückschlagventil in Reihe geschaltet bzw. hintereinander ange ordnet sind, und wobei das Sekundär-Rückschlagventil einen, vorzugsweise zentralen, insbesondere sich in Richtung seiner Sekundär-Steuerschaft-Längs- achse erstreckenden, Sekundär-Steuerschaft aufweist, der in einer Axialrichtung, vorzugsweise auch in Richtung seiner Sekundär-Steuerschaft-Längsachse, rela tiv zu dem Hydraulikblock bewegbar, vorzugsweise verschiebbar, ist und der mit einem Sekundär-Ventilkörper versehen ist, der mittels eines Entsperrmittels, vor zugsweise eines Steuerschafts eines Steuerkolbens, von seiner Sekundär-Ven- tilkörper-Schließstellung, in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Sekundär-Feder an einem, vorzugsweise kreisförmigen, Sekundär-Ventilsitz des Hydraulikblocks anliegt, gegen die Federkraft der Sekundär-Feder in der Axial richtung relativ zu dem Hydraulikblock in eine Sekundär-Ventilkörper-Öffnungs- stellung bewegbar, vorzugsweise verschiebbar, ist, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Sekundär-Rückschlagventil möglich ist, und wobei der Sekundär-Ventilkörper mit einer federelastisch komprimierbaren, vorzugsweise ringförmigen, insbesondere kreisförmigen, beispielsweise torusförmigen, Dich tung, vorzugsweise aus einem Elastomer, versehen ist, die in der Sekundär-Ven- tilkörper-Schließstellung des Sekundär-Ventilkörpers an einer, vorzugsweise kreisförmigen, Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil gegen einen Durchfluss des An triebsfluids abgesperrt ist, und wobei der Sekundär-Steuerschaft sich in der Se- kundär-Ventilkörper-Schließstellung des Sekundär-Ventilkörpers, also bei ge schlossenem Sekundär-Rückschlagventil, in einer Sekundär-Steuerschaft- Schließstellung befindet und sich in der Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung des Sekundär-Ventilkörpers, also bei geöffneten Sekundär-Rückschlagventil, in einer Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung befindet, und wobei das Primär- Rückschlagventil einen Primär-Ventilkörper aufweist, der von seiner Primär-Ven- tilkörper-Schließstellung, in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Primär-Feder an einem, vorzugsweise kreisförmigen, Primär-Ventilsitz des Hyd raulikblocks anliegt, direkt oder indirekt bzw. unmittelbar oder mittelbar mittels des Sekundär-Steuerschafts des Sekundär-Rückschlagventils gegen die Feder kraft der Primär-Feder relativ zu dem Hydraulikblock in eine Primär-Ventilkörper- Öffnungsstellung bewegbar ist, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Primär-Rückschlagventil möglich ist, und wobei in der Primär-Ventil- körper-Öffnungsstellung des Primär-Ventilkörpers und in der Sekundär-Ventilkör- per-Öffnungsstellung des Sekundär-Ventilkörpers ein Durchgangsweg für das Antriebsfluid eröffnet ist, so dass das Antriebsfluid von dem Hydraulikeinlass über die Schleusenkammer zu der Arbeitskammer strömen kann, und umgekehrt, und wobei ein dem Primär-Ventilkörper zugewandtes freies Sekundär-Steuerschaft- Ende des Sekundär-Steuerschafts in der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung des Sekundär-Ventilkörpers und in der Primär-Ventilkörper-Schließstellung des Primär-Ventilkörpers in einem axialen Abstand zu dem Primär-Ventilkörper an geordnet ist.

Zum Absichern von hydraulisch angehobenen Lasten sind aus der Praxis bei spielsweise hydraulisch entsperrbare Rückschlagventile, Kugelhähne und 2/2- Wege Sitzventile bekannt geworden. Sie dienen dazu, das Hydraulikfluid-Volu- men wenn möglich leckagefrei abzusperren, damit aus dem jeweiligen Druck raum des Zylinders kein Hydraulikfluid unbeabsichtigt entweichen kann. Gemein sam haben alle Ventile und einfach vorhandenen Einrichtungen, dass Sie bei Verschmutzung, Schwingungen (Vibrationen), Druck- und Temperaturschwan kungen oder Abnutzung versagen können und somit ihre Funktion nicht richtig oder gar nicht erfüllen. Aus der Praxis sind auch Ventile in einer sogenannten redundanten Ausführung mit 2 Sperreinrichtungen in Reihe bekannt geworden, um die Funktionssicherheit zu verbessern bzw. auch Ventile mit einer Elastomer- Abdichtung, um eine Leckagefreiheit zu erreichen.

Aus der WO 2017/191380 A1 bzw. aus der parallelen US 2019/0032680 A1 ist eine Vorrichtung zum Halten eines mit einem Kolben versehen Schafts eines doppeltwirkenden Hydraulikzylinders bekannt geworden. Diese Vorrichtung um fasst ein Doppel-Rückschlagventil, das aus zwei Rückschlagventilanordnungen gebildet ist, von denen jede Rückschlagventilanordnung aus zwei in Reihe ange ordneten Rückschlagventilen aufgebaut ist, nämlich jeweils aus einem Primär ventil und einem Sekundärventil. Jedes dieser Rückschlagventile ist in einer kon ventionellen Ausführung als Kugelsitzventil mit einer Ventilkörper-Kugel aus Me tall und mit einem zugeordneten Ventilsitz aus Metall gestaltet, mittels denen in der jeweiligen Schließstellung eine metallische Abdichtung des Durchström-Ka- nals erreichbar ist. Solche konventionellen metallischen Abdichtungen sind im mer anfällig auf Beschädigungen insbesondere des Ventilsitzes, was insbeson dere über der Einsatzzeit zu einer Undichtigkeit führen kann. Auch bei nicht opti maler Oberfläche und/oder Form insbesondere des Ventilsitzes kann es zu Un dichtigkeiten kommen. Aus der WO 98/20260 A und der daraus resultierenden EP 0 935 715 B1 und deren deutschen Übersetzung DE 697 27 307 T2 sowie aus der parallelen US 2019/0032680 A1 ist eine Vorrichtung der eingangs bzw. im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art bekannt geworden. Diese Vorrichtung umfasst zwei Rückschlagventile in Reihe, nämlich ein als konventionelles Kugelsitzventil ge staltetes Primär-Rückschlagventil und ein Sekundär-Rückschlagventil (Sicher heitsventil) mit einer gegenüber dem Primär-Rückschlagventil verzögerten Schließfunktion und mit einer Elastomerabdichtung. Aus den vorstehend genann ten Gründen kann es bei einem solchen Primär-Rückschlagventil zu einer Un dichtigkeit kommen. Dies führt dann zur Ausbildung eines komprimierten Ölvolu mens in dem Raum zwischen dem Primär-Rückschlagventil und dem Sekundär- Rückschlagventil. Beim Aufsteuern des Sekundär-Rückschlagventils, um die Last abzusenken, kann es zur Ausbildung einer Dekompressionsströmung des komprimierten Ölvolumens kommen und infolgedessen zu einem Verschleiß und/oder zu einer Verlagerung der elastomeren Dichtung, was zu einem Funkti onsverlust des Sekundärventiles führen kann.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung der eingangsgenannten Art, ein Verfahren zum Entsperren eines Sekundär-Rückschlagventils der Vorrich tung und ein Verfahren zum Absperren eines Sekundär-Rückschlagventils der Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit dem bzw. denen eine größere Funkti onssicherheit über einen längere Einsatzzeitraum und mithin eine größere Si cherheit zum Halten des insbesondere unter Last stehenden Schafts des Hyd raulikzylinders in einer gewünschten Stellung erzielbar ist.

Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen dadurch gelöst, dass das Sekundär-Rückschlagventil eine erste Drossel umfasst, die, in einer ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die erste Arbeitskammer betrachtet, vor der Dich tung ausgebildet ist und die mit einem ersten Drosselkörper des Sekundär-Steu- erschafts und mit einem ersten Drossel-Gegenkörper des Hydraulikblocks aus- gebildet ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft und der Hydraulikblock, derart aufeinander abgestimmt gestaltet sind, dass der erste Drosselkörper sich in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung in einer ersten Drosselkörper-Öff nungsstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreis förmiger, erster Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist, und dass der erste Dros selkörper in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung des Sekundär-Steuer- schafts dem ersten Drossel-Gegenkörper des Hydraulikblocks unmittelbar ge genüber liegt und sich in einer ersten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkör per ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, erster Drossel- Schließspalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öff nungsspalt, so dass im Wesentlichen kein bzw. nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt passieren kann, und dass der Se kundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung in der Axialrichtung in eine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drosselkörper sich in einer zweiten Drossel körper-Schließstellung befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der, vorzugsweise ringför mige, insbesondere kreisförmige, erste Drossel-Schließspalt oder ein, vorzugs weise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger zweiter Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der ebenfalls sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öffnungs spalt, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebs fluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt oder den zweiten Drossel- Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit sei ner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines ersten Durchströmspalts abgehoben ist, und dass der Sekundär-Steuer schaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung in der Axialrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung bewegbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drosselkörper sich in der ersten Drosselkörper-Öffnungsstel lung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der erste Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines zweiten Durchströmspalts abgeho ben bleibt und/oder dass das Sekundär-Rückschlagventil eine zweite Drossel umfasst, die, in einer ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die Arbeitskammer betrachtet, nach der Dichtung ausgebil det ist und die mit einem zweiten Drosselkörper des Sekundär-Steuerschafts und mit einem zweiten Drossel-Gegenkörperdes Hydraulikblocks ausgebildet ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft und der Hydraulikblock, derart aufeinander ab gestimmt gestaltet sind, dass der zweite Drosselkörper sich in der Sekundär- Steuerschaft-Öffnungsstellung in einer zweiten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in weicherzwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Dros- sel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, zweiter Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist, und dass der zweite Drosselkörper in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung des Sekundär-Steuerschafts dem zweiten Drossel-Gegenkörper des Hydraulikblocks unmittelbar gegenüber liegt und sich in einer dritten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher zwi schen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, dritter Drossel-Schließ spalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungsspalt, so dass im Wesentlichen kein Antriebsfluid oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt passieren kann, und dass der Se kundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung in der Axialrichtung in eine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper sich in einer vierten Dros selkörper-Schließstellung befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem zwei ten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der, vorzugsweise ringförmige, insbesondere kreisförmige, dritte Drossel-Schließspalt oder ein, vor zugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, vierter Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der ebenfalls sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungs spalt, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebs- fluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt oder den vierten Drossel- Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit sei ner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines oder des ersten Durchströmspalts abgehoben ist, und dass der Sekundär- Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung in der Axial richtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung bewegbar ist, und um gekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper sich in der zweiten Drosselkörper- Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der zweite Drossel-Öffnungsspalt ausgebil det ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der An lagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines oder des zweiten Durchströmspalts abgehoben bleibt.

Dadurch, dass eine erste Drossel, in einer ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die erste Arbeitskam mer betrachtet, vor der Dichtung, mit einem ersten Drosselkörper des Sekundär- Steuerschafts und mit einem ersten Drossel-Gegenkörper des Hydraulikblocks ausgebildet ist, und dass der erste Drosselkörper in der Sekundär-Steuerschaft- Öffnungsstellung sich in einer ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkör per ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, erster Drossel- Öffnungsspalt ausgebildet ist, und dass sich der erste Drosselkörper in der Se- kundär-Steuerschaft-Schließstellung des Sekundär-Steuerschafts in einer ersten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Dros selkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, erster Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öffnungsspalt, so dass im Wesentlichen kein bzw. nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließ spalt passieren kann, und dass der Sekundär-Steuerschaft von seiner Sekundär- Steuerschaft-Schließstellung in der Axialrichtung in eine Sekundär-Steuerschaft- Zwischenstellung überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drossel körper sich in einer zweiten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Ge- genkörperder, vorzugsweise ringförmige, insbesondere kreisförmige, erste Dros sel-Schließspalt oder ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger zweiter Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der ebenfalls sehr viel kleiner ist als der erste Drossel-Öffnungsspalt, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt o- der den zweiten Drossel-Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekun- där-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventil- sitzes unter Ausbildung eines ersten Durchströmspalts abgehoben ist, und dass der Sekundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung in der Axialrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung bewegbar ist, und umgekehrt, in welcher der erste Drosselkörper sich in der ersten Dros selkörper-Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drossel körper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der erste Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines zweiten Durchströmspalts abgehoben bleibt, kann, beim Öffnen des Sekundär-Rück- schlagventils, ein etwaig in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung des Se- kundär-Steuerschafts, in der ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die erste Arbeitskammer be trachtet, hinter der an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes dicht anliegen den Dichtung in der zweiten Öffnung vorhandenes komprimiertes Antriebsfluid, unter Ausbildung einer Dekompressionsströmung in einer zweiten Fließrichtung entgegen der ersten Fließrichtung durch den zwischen der Dichtung und der An lagefläche des Sekundär-Ventilsitzes ausgebildeten zweiten Durchströmspalt ohne eine Beschädigung (Verschleiß) und/oder Verlagerung der Dichtung abflie ßen. Ferner kann beim Schließen des Sekundär-Rückschlagventils erreicht wer den, dass zuerst der erste Drossel-Öffnungsspalt geschlossen wird, also nur noch der erste Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, bevor die Dichtung in Eingriff kommt, also an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks anliegt, so dass eine Beschädigung (Verschleiß) und/oder Verlagerung der Dich- tung, insbesondere durch eine dynamische Druckströmung, verhindert werden kann.

Dadurch, dass eine zweite Drossel, in der ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die erste Arbeitskam mer betrachtet, nach der Dichtung, mit einem zweiten Drosselkörper des Sekun- där-Steuerschafts und mit einem zweiten Drossel-Gegenkörper des Hydraulik blocks ausgebildet ist, und dass der zweite Drosselkörper in der Sekundär-Steu- erschaft-Öffnungsstellung sich in einer zweiten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in weicherzwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Dros sel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, zweiter Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist, und dass sich der zweite Drossel körper in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung des Sekundär-Steuer- schafts in einer dritten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher zwi schen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper ein, vorzugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, dritter Drossel-Schließ spalt ausgebildet ist, der sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungsspalt, so dass im Wesentlichen kein Antriebsfluid oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt passieren kann, und dass der Se- kundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung in der Axialrichtung in eine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung überführbar ist, und umgekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper sich in einer vierten Dros selkörper-Schließstellung befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem zwei ten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der, vorzugsweise ringförmige, insbesondere kreisförmige, dritte Drossel-Schließspalt oder ein, vor zugsweise ringförmiger, insbesondere kreisförmiger, vierter Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, der ebenfalls sehr viel kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungs spalt, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebs fluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt oder den vierten Drossel- Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit sei ner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines oder des ersten Durchströmspalts abgehoben ist, und dass der Sekundär- Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung in der Axial richtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung bewegbar ist, und um gekehrt, in welcher der zweite Drosselkörper sich in der zweiten Drosselkörper- Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der zweite Drossel-Öffnungsspalt ausgebil det ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der An lagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung eines oder des zweiten Durchströmspalts abgehoben bleibt, kann, beim Öffnen des Sekundär-Rück- schlagventils, ein etwaig in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung des Se- kundär-Steuerschafts, in der ersten Fließrichtung des Antriebsfluids von dem Hydraulikeinlass durch die Schleusenkammer in die erste Arbeitskammer be trachtet, hinter dem zweiten Drosselkörper in der zweiten Öffnung vorhandenes komprimiertes Antriebsfluid, unter Ausbildung einer Dekompressionsströmung in einer oder der zweiten Fließrichtung entgegen der ersten Fließrichtung durch den zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper des Hydraulikblocks ausgebildeten zweiten Drossel-Öffnungsspalt und durch den zwischen der Dichtung und der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes ausge bildeten zweiten Durchströmspalt ohne eine Beschädigung (Verschleiß) und/oder Verlagerung der Dichtung abfließen. Ferner kann beim Schließen des Sekundär- Rückschlagventils erreicht werden, dass zuerst der zweite Drossel-Öffnungsspalt geschlossen wird, also der dritte Drossel-Schließspalt oder der vierte Drossel- Schließspalt ausgebildet ist, bevor die Dichtung in Eingriff kommt, also an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks anliegt, so dass eine Beschädigung (Verschleiß) und/oder Verlagerung der Dichtung, insbeson dere durch eine dynamische Druckströmung, verhindert werden kann.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass der erste Drossel-Schließspalt und/oder der dritte Drossel-Schließ spalt jeweils maximal 0,1 mm oder maximal 0,05 mm oder maximal 0,03 mm betragen. Dadurch kann in besonderem Maße sichergestellt werden, dass im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt und/oder den dritten Drossel-Schließspalt passieren kann, so dass besonders wirksam vermieden bzw. verhindert werden kann, dass eine etwaige Dekompressionsströmung und/oder dynamische Druckströmung zu ei ner Beschädigung (Verschließ) und/oder Verlagerung der Dichtung führen könnte, wodurch die Funktionssicherheit in besonderem Maße verbessert wer den kann.

Sofern der zweite Drossel-Schließspalt und/oder der vierte Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, kann dieser bzw. können diese gemäß einer vorteilhaften Weiter bildung ebenfalls jeweils maximal 0,1 mm oder maximal 0,05 mm oder maximal 0,03 mm betragen. Dies führt zu einer weiteren Verbesserung im Sinne der vor stehenden Vorteile.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der erste Drosselkörper eine zylindrische erste Drosselfläche aufweist und dass der erste Drossel-Gegenkörper eine zylindrische erste Drossel-Gegenfläche aufweist, die sich in der Axialrichtung erstrecken und die in der Sekundär-Steuerschaft- Schließstellung des Sekundär-Steuerschafts und/oder in der Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung des Sekundär-Steuerschafts unmittelbar, vorzugsweise radial und/oder unter Ausbildung einer Spielpassung, gegenüber liegen und/oder dass der zweite Drosselkörper eine zylindrische zweite Drosselfläche aufweist und dass der zweite Drossel-Gegenkörper eine zylindrische zweite Drossel-Ge genfläche aufweist, die sich in der Axialrichtung erstrecken und die in der Sekun- där-Steuerschaft-Schließstellung des Sekundär-Steuerschafts unmittelbar, vor zugsweise radial und/oder unter Ausbildung einer Spielpassung, gegenüber lie gen. Dadurch lassen sich eine bessere Drossel-Wirkung und bessere Führungs verhältnisse erreichen, so dass die Funktionssicherheit weiter verbesserbar ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Drosselfläche des ersten Drosselkörpers sich parallel zu einer bzw. der Sekun- där-Steuerschaft-Längsachse des Sekundär-Steuerschafts und sich zumindest in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung parallel zu der ersten Drossel-Ge genfläche des Flydraulikblocks erstreckt und/oder dass die zweite Drosselfläche des zweiten Drosselkörpers sich parallel zu einer oder der Sekundär-Steuer- schaft-Längsachse des Sekundär-Steuerschafts und sich zumindest in der Se- kundär-Steuerschaft-Schließstellung parallel zu der zweiten Drossel-Gegenflä- che des Hydraulikblocks erstreckt und/oder dass die erste Drosselfläche des ers ten Drosselkörpers und die zweite Drosselfläche des zweiten Drosselkörpers sich parallel zueinander strecken und dass die erste Drossel-Gegenfläche des ersten Drossel-Gegenkörpers und die zweite Drossel-Gegenfläche des zweiten Dros- sel-Gegenkörpers sich parallel zueinander erstrecken. Dadurch lässt sich eine weitere Verbesserung im Sinne der vorstehenden Vorteile erreichen.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Se- kundär-Ventilkörper einen starren Sekundär-Ventilkörperteil, vorzugsweise aus Metall, aufweist, der eine konische, konkave, ballige oder teilkugelförmige, sich in der ersten Fließrichtung, vorzugsweise radial, nach außen erweiternde Sekun- där-Ventilkörper-Anlagefläche aufweist, vorzugsweise die, in der ersten Fließ richtung betrachtet, nach der Dichtung angeordnet ist, mit welcher der starre Se kundär-Ventilkörperteil des Sekundär-Ventilkörpers in der Sekundär-Ventilkör- per-Schließstellung an einer, vorzugsweise ringförmigen, insbesondere kreisför migen, starren, vorzugsweise aus Metall bestehenden, Sekundär-Schulter des Hydraulikblocks anliegt. Dadurch kann die Abdichtung in der Sekundär-Ventilkör- per-Schließstellung und die Funktionssicherheit der Vorrichtung weiter verbes sert werden.

Die Dichtungs- und Führungsverhältnisse können weiter verbessert werden, wenn die Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche des Sekundär-Ventilkörperteils, in der ersten Fließrichtung betrachtet, vordem zweiten Drosselkörper und/oder zwi schen der Dichtung und dem zweiten Drosselkörper und/oder zwischen dem ers ten Drosselkörper und dem zweiten Drosselkörper angeordnet ist. Dadurch kann die Funktionssicherheit der Vorrichtung weiter verbessert werden.

Die Funktionssicherheit der Vorrichtung kann in ganz besonderem Maße weiter verbessert werden, wenn es sich bei der Dichtung um einen Dichtring handelt, der in einer, vorzugsweise radial, nachaußen offenen, vorzugsweise ringförmi gen, insbesondere kreisförmigen, Nut des Sekundär-Steuerschafts aufgenom men ist.

Gemäß einer ersten Ausführungsform kann es sich bei dem Dichtring um einen O-Ring handeln. Der Dichtring kann also einen Kreisquerschnitt aufweisen. Ein solcher O-Ring ist besonders einfach und kostengünstig in großen Stückzahlen, insbesondere durch Spritzgießen, herstellbar.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der O- Ring an einem konkaven oder konkav, vorzugsweise mit einem Kreisbogen, ge rundeten Nutgrund der Nut des Sekundär-Steuerschafts, vorzugsweise unter Vorspannung, anliegt. Dadurch kann eine größere Sicherheit gegen ein Bewegen bzw. Herausspülen des O-Rings aus der Nut beim Öffnen des Ventils infolge ei ner an dem O-Ring angreifenden Strömung des Arbeitsfluids erreicht werden.

Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgese hen sein, dass der Dichtring eine zylindrische oder kreiszylindrische Dichtring- Innenfläche aufweist, über die er an einem zylindrischen oder kreiszylindrischen Nutgrund der Nut, vorzugsweise unter Vorspannung, anliegt. Dabei kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Dichtring, in der Axi alrichtung betrachtet, eine maximale Dichtring-Breite aufweist, und dass die zy lindrische Dichtring-Innenfläche sich, in der Axialrichtung betrachtet, über eine Axiallänge erstreckt, die wenigstens einem Drittel der maximalen Dichtring-Breite entspricht oder die wenigstens der Hälfte der maximalen Dichtring-Breite ent spricht oder die wenigstens zwei Drittel der maximalen Dichtring-Breite entspricht oder die der maximalen Dichtring-Breite entspricht. Durch diese Maßnahmen, insbesondere wenn der Dichtring über seine gesamte Dichtring-Breite bzw. über die gesamte Axiallänge seiner zylindrischen Dichtring-Innenfläche an dem zylind rischen Nutgrund der Nut bzw. an dem Innendurchmesser der Nut anliegt, kann verhindert werden, dass ein Fluiddruck bzw. Fluidstrom unter den Dichtring ge langt. Dadurch kann zuverlässig und dauerhaft verhindert werden, dass der Dichtring durch das Arbeitsfluid aus der Nut herausgespült wird, und zwar selbst bei erhöhten Drucken von beispielsweise 350 bar und bei erhöhten Temperatu ren von beispielsweise 60 Grad oder mehr.

Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Dichtring auf seiner der Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche zugewandten ersten Dichtringseite eine planebene erste Dichtring-Anlagefläche aufweist, vorzugsweise die senkrecht zu der Dichtring-Innenfläche ausgebildet ist, mit welcher der Dichtring an einer der ersten Dichtring-Anlagefläche gegenüberliegenden, vorzugsweise sich senk recht zu einer oder der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse des Sekundär-Steu- erschafts erstreckenden, planebenen, ersten Seitenfläche der Nut abstützbar ist oder abgestützt ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Dichtring auf seiner dem ersten Drosselkörper zugewandten zweiten Dichtring seite und/oder auf seiner von dem zweiten Drosselkörper abgewandten zweiten Dichtringseite eine planebene, zweite Dichtring-Anlagefläche aufweist, vorzugs weise die senkrecht zu der Dichtring-Innenfläche ausgebildet ist, mit welcher der Dichtring an einer der zweiten Dichtring-Anlagefläche gegenüberliegenden, vor zugsweise sich senkrecht zu einer oder der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse des Sekundär-Steuerschafts erstreckenden, planebenen, zweiten Seitenfläche der Nut abstützbar ist oder abgestützt ist. Dadurch kann eine weitere Verbesse rung im Sinne der vorstehenden Vorteile erreicht werden.

Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Nut, in der Axialrich tung betrachtet, insbesondere zwischen der ersten Dichtring-Anlagefläche und der zweiten Dichtring-Anlagefläche, eine Nutbreite aufweist und dass der Dicht ring mit einem Dichtringteil in der Nut aufgenommen ist, der, in der Axialrichtung betrachtet, eine maximale Dichtringteil-Breite aufweist, die kleiner ist als die Nut breite der den Dichtringteil aufnehmenden Nut. Dadurch kann sichergestellt wer den, dass der Druck des Arbeitsfluids besonders vorteilhaft an dem Dichtring in der Axialrichtung angreifen kann, wodurch sich eine weitere Verbesserung der Dichtwirkung erzielen lässt. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Dicht ring einen dem Sekundär-Ventilsitz zugeordneten Dichtringteil aufweist, der sich von der Dichtring-Innenfläche, vorzugsweise radial, nach außen erstreckt und der sich, in der Axialrichtung betrachtet, zu dem Sekundär-Ventilkörper hin konisch verjüngt und/oder der sich, in der Axialrichtung betrachtet, von dem Sekundär- Ventilkörper weg konisch verjüngt. Dadurch kann eine elastische Deformation bzw. ein elastisches Zusammenpressen des Dichtrings bei seiner Anlage an der Anlagefläche des Ventilsitzes vergrößert bzw. verbessert werden, so dass dort eine bessere Abdichtung erreichbar ist. Ein solcher Dichtring lässt sich beson ders kostengünstig durch Zerspanen, insbesondere durch Drehen, hersteilen. Dies kann insbesondere dann Kostenvorteile bedeuten, wenn der Dichtring in vergleichsweise geringen Stückzahlen herzustellen ist.

Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Dichtring oder der Dichtringteil in einem, vorzugsweise eine oder die Sekundär-Steuerschaft-Axial- achse des Sekundär-Steuerschafts enthaltenden Axialquerschnitt betrachtet, ei nen trapezförmigen Querschnitt aufweist. Dadurch kann eine weitere Verbesse rung im Sinne der vorstehenden Vorteile erreicht werden.

Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Dichtring oder der Dichtringteil symmetrisch zu einer Dichtring-Mittelebene ausgebildet ist, die sich senkrecht zu der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse des Sekundär-Steuer schafts erstreckt. Dadurch ist eine verwechslungssichere Montage des Dichtrings bei noch immer ausreichend großen elastischen Rückstellkräften bei seiner An lage an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes möglich.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Dich tung sich im unbelasteten Zustand, vorzugsweise radial, über die erste Drossel fläche des ersten Drosselkörpers hinaus erstreckt. Dadurch lässt sich eine wei tere Verbesserung im Sinne der vorstehenden Vorteile erreichen. Besonders vorteilhafte Abdichtungsverhältnisse über eine lange Einsatzzeit las sen sich dadurch erreichen, wenn die der Dichtung zugeordnete Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes sich, in der ersten Fließrichtung betrachtet, vorzugs weise radial, nach außen erweiternd und/oder wenn die der Dichtung zugeord nete Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes konisch, konvex, ballig oder teilku gelförmig ausgebildet ist.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass der Sekundär-Steuerschaft einen, vorzugsweise zentralen, Sekundär- Führungsschaft aufweist, der sich, in Richtung seiner Sekundär-Führungsschaft- Axialachse bzw. -Längsachse betrachtet, zwischen dem ersten Drosselkörper oder dem zweiten Drosselkörper einerseits und dem freien Sekundär-Steuer- schaft-Ende des Sekundär-Steuerschafts andererseits, in Richtung seiner Se- kundär-Führungsschaft-Axialachse bzw. -Längsachse erstreckt und der in einer Sekundär-Führungsschaft-Aufnahme des Hydraulikblocks mit geringem Spiel in Richtung seiner Sekundär-Führungsschaft-Längsachse (in der Axialrichtung) be wegbar geführt ist. Dadurch kann eine noch bessere Führung des Sekundär- Steuerschafts des Sekundär-Rückschlagventils in Verbindung mit einer weiter verbesserten Funktionssicherheit der Vorrichtung über eine längere Einsatzzeit erreichen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Primär-Rückschlagventil einen sich in Richtung seiner Primär-Führungs- schaft-Axialache bzw. -Längsachse erstreckenden Primär-Führungsschaft auf weist, der mit dem Primär-Ventilkörper versehen ist und der in einer Primär-Füh- rungsschaft-Aufnahme des Hydraulikblocks mit geringem Spiel in Richtung sei ner Primär-Führungsschaft-Axialachse (in der Axialrichtung) bewegbar geführt ist. Dadurch können verbesserte Abdichtverhältnisse in Verbindung mit einerwei ter verbesserten Funktionssicherheit der Vorrichtung über eine längere Einsatz zeit erreicht werden. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Pri- mär-Ventilkörper einen, vorzugsweise starren, Primär-Ventilkörperteil, vorzugs weise aus Metall, aufweist, der eine konische, konkave, ballige oder teilkugelför mige, sich, in der ersten Fließrichtung betrachtet, vorzugsweise radial, nach au ßen erweiternde Primär-Ventilkörper-Anlagefläche aufweist, mit welcher der starre Primär-Ventilkörperteil des Primär-Ventilkörpers in der Primär-Ventilkör- per-Schließstellung an einer, vorzugsweise ringförmigen, insbesondere kreisför migen, vorzugsweise starren, Primär-Schulter des Hydraulikblocks anliegt. Dadurch kann die Abdichtung in der Primär-Ventilkörper-Schließstellung und die Funktionssicherheit der Vorrichtung weiter verbessert werden.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Entsperren bzw. Öffnen des Se- kundär-Rückschlagventils der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei ausge hend von der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung, in der sich der Sekundär- Steuerschaft in seiner Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung befindet und in der sich der erste Drosselkörper des Sekundär-Steuerschafts in seiner ersten Dros selkörper-Schließstellung befindet und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulik blocks dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil gegen einen Durch fluss des Antriebsfluids abgesperrt ist, der Sekundär-Steuerschaft in der Axial richtung in einer Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung in seine Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper sich in seiner zweiten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkör- per der erste Drossel-Schließspalt oder der zweite Drossel-Schließspalt ausge bildet ist, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig An triebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drosselspalt oder den zweiten Drosselspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks unter Aus bildung eines ersten Durchströmspalts abgehoben ist, worauf der Sekundär- Steuerschaft weiter in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung in seine Se- kundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper sich in seiner ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkör- per der erste Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist und in welcher der Sekundär- Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks unter Ausbildung eines zweiten Durchströmspalts abgeho ben bleibt und/oder wobei ausgehend von der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung, in der sich der Sekundär-Steuerschaft in seiner Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung befin det und in der sich der zweite Drosselkörper des Sekundär-Steuerschafts in sei ner dritten Drosselkörper-Schließstellung befindet und in welcher der Sekundär- Ventilkörper mit seiner Dichtung an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil gegen einen Durchfluss des Antriebsfluids abgesperrt ist, der Sekundär-Steuerschaft in der Axialrichtung in einer oder der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung in die Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper sich in seiner vierten Drosselkörper-Schließstellung befin det, in welcher nach wie vor zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zwei ten Drossel-Gegenkörper der dritte Drossel-Schließspalt oder der vierte Drossel- Schließspalt ausgebildet ist, so dass nach wie vor im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drosselspalt oder den vierten Drosselspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit sei ner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulik blocks unter Ausbildung eines oder des ersten Durchströmspalts abgehoben ist, worauf der Sekundär-Steuerschaft weiter in der Sekundär- Steuerschaft-Öff nungsrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper sich in seiner zweiten Drosselkörper-Öff nungsstellung befindet, in weicherzwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der zweite Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlageflä che des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks unter Ausbildung eines oder des zweiten Durchströmspalts abgehoben bleibt. Dabei kann gemäß einer vorteilhaften Verfahrensvariante vorgesehen sein, dass beim Überführen des Sekundär-Steuerschafts von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung zunächst nur die zweite Drossel bzw. nur der zweite Drossel-Schließspalt aber noch nicht die erste Drossel bzw. der erste Drossel-Schließspalt geöffnet wird, wofür zunächst der zweite Drosselkör per von seiner zweiten Drosselkörper-Schließstellung in der Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungsrichtung in seine zweite Drosselkörper-Öffnungsstellung oder in eine dritte Drosselkörper-Öffnungsstellung überführt wird, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der zweite Drossel-Öffnungsspalt oder ein dritter Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist, der, vorzugsweise sehr viel, größer ist als der dritte Drossel-Schließspalt oder der vierte Drossel-Schließspalt, und erst anschließend die erste Drossel bzw. der erste Drossel-Schließspalt geöffnet wird, wofür der erste Drosselkörper in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung weiter in seine erste Drosselkörper- Öffnungsstellung überführt wird, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der erste Drossel-Öffnungsspalt ausgebil det ist. Dadurch lässt sich eine noch größere Funktionssicherheit der Vorrichtung über einen längeren Zeitraum erreichen.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Absperren bzw. Schließen des Se- kundär-Rückschlagventils der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der Se- kundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung, in wel cher der erste Drosselkörper sich in der ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in weicherzwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel- Gegenkörper der erste Drossel-Öffnungsspalt ausgebildet ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär- Ventilsitzes unter Ausbildung des zweiten Durchströmspalts abgehoben ist, in der Axialrichtung in einer Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung in seine Sekun- där-Steuerschaft-Zwischenstellung überführt wird, in welcher der erste Drossel körper sich in der zweiten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der erste Drossel-Schließspalt oder der zweite Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, so dass im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt oder den zweiten Drossel-Schließspalt passie ren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks unter Ausbildung des ersten Durchströmspalts abgehoben bleibt, worauf der Sekundär-Steuer- schaft weiter in der Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung in seine Sekundär- Steuerschaft-Schließstellung überführt wird, in welcher der erste Drosselkörper des Sekundär-Steuerschafts sich in seiner ersten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in der zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Ge genkörper nach wie vor der erste Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, so dass kein oder im Wesentlichen nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ers ten Drossel-Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkör per mit seiner Dichtung an der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hyd raulikblocks dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil gegen einen Durchfluss des Antriebsfluids abgesperrt ist, und/oder dass der Sekundär-Steuerschaft von seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungs- stellung, in welcher der zweite Drosselkörper sich in der zweiten Drosselkörper- Öffnungsstellung befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der zweite Drossel-Öffnungsspalt ausgebil det ist und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung von der An lagefläche des Sekundär-Ventilsitzes unter Ausbildung des zweiten Durch strömspalts abgehoben ist, in der Axialrichtung in einer oder der Sekundär-Steu- erschaft-Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung über führt wird, in welcher der zweite Drosselkörper sich in der vierte Drosselkörper- Schließstellung befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper der dritte Drossel-Schließspalt oder der vierte Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, so dass kein oder im Wesentlichen nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt oder den vierten Drossel-Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär- Ventilkörper mit seiner Dichtung von der Anlagefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks unter Ausbildung des ersten Durchströmspalts abgehoben bleibt, worauf der Sekundär-Steuerschaft weiter in der Sekundär-Steuerschaft- Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung überführt wird, in welcher der zweite Drosselkörper des Sekundär-Steuerschafts sich in seiner zweiten Drosselkörper-Schließstellung befindet, in der zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegenkörper (nach wie vor) der dritte Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, so dass kein oder im Wesentlichen nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel-Schließspalt passieren kann, und in welcher der Sekundär-Ventilkörper mit seiner Dichtung an der Anla gefläche des Sekundär-Ventilsitzes des Hydraulikblocks dicht anliegt, so dass das Sekundär-Rückschlagventil gegen einen Durchfluss des Antriebs-fluids ab gesperrt ist.

Dabei kann gemäß einer vorteilhaften Verfahrensvariante vorgesehen sein, dass beim Überführen des Sekundär-Steuerschafts von seiner Sekundär-Steuer- schaft-Öffnungstellung in der Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung in seine Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung zunächst die erste Drossel bzw. der erste Drossel-Schließspalt aber noch nicht die zweite Drossel bzw. der zweite Drossel-Schließspalt geschlossen wird, wofür zunächst (nur) der erste Drossel körper von seiner ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung in der Sekundär-Steu- erschaft-Schließrichtung in seine zweite Drosselkörper-Schließstellung (oder in eine fünfte Drosselkörper-Schließstellung) überführt wird, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper und dem ersten Drossel-Gegenkörper der erste Dros sel-Schließspalt oder der zweite Drossel-Schließspalt ausgebildet ist, und erst anschließend die zweite Drossel bzw. der zweite Drossel-Schließspalt geschlos sen wird, wofür der zweite Drosselkörper weiter in der Sekundär-Steuerschaft- Schließrichtung in seine vierte Drosselkörper-Schließstellung überführt wird, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper und dem zweiten Drossel-Gegen körper der dritte Drossel-Schließspalt oder der vierte Drossel-Schließspalt aus gebildet ist. Dadurch lässt sich eine noch größere Funktionssicherheit der Vor richtung über einen längeren Zeitraum erreichen. Es versteht sich, dass die vorstehenden Merkmale und Maßnahmen im Rahmen der Ausführbarkeit der Erfindung beliebig kombinierbar sind. Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus dem nachfolgenden Beschreibungsteil, in dem bevorzugte Ausführungs beispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschreiben wird:

Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung;

Figur 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung;

Figur 3 einen Längsschnitt eines Hydraulikblocks der Vorrichtung, mit einem Doppel-Rückschlagventil, das aus zwei Rückschlagventilanordnun gen besteht, von denen jede Rückschlagventilanordnung ein Primär- Rückschlagventil und ein Sekundär-Rückschlagventil umfasst, wobei jedes Rückschlagventil geschlossen ist;

Figur 4 einen vergrößerten Ausschnitt eines Längsschnitts im Bereich des in Figur 3 links gezeigten Doppel-Rückschlagventils, wobei jedoch im Unterschied dazu der Sekundär-Steuerschaft des Sekundär-Rück- schlagventils in einer Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung in eine Übergangsstellung verschoben ist;

Figur 5 einen stark vergrößerten Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 4 im Bereich des Sekundär-Rückschlagventils;

Figur 6 den Längsschnitt gemäß Figur 4, wobei im Unterschied dazu nun der Sekundär-Steuerschaft weiter in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öff- nungsrichtung in eine erste Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstel- lung verschoben ist; Figur 7 einen stark vergrößerten Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 6 im Bereich des Sekundär-Rückschlagventils, wobei im Unterschied dazu nun der Sekundär-Steuerschaft weiter in seiner Sekundär- Steuerschaft-Öffnungsrichtung in eine zweite Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung verschoben ist;

Figur 8 den Längsschnitt gemäß Figur 6, wobei im Unterschied dazu nun der Sekundär-Steuerschaft in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungs- richtung weiter in eine Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung ver schoben ist;

Figur 9 den Längsschnitt gemäß Figur 8, wobei im Unterscheid dazu nun der Sekundär-Steuerschaft mittels des Steuerkolbens weiter in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung verschoben ist, wodurch zugleich der Primär-Ventilkörper des Primär-Rückschlagventils in eine Primär-Ventilkörper-Öffnungsstellung verschoben ist,

Figur 10 eine dreidimensionale Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Dichtrings;

Figur 11.1 einen Querschnitt des Dichtrings gemäß Figur 10;

Figur 11.2 eine zweidimensionale Darstellung des Dichtrings gemäß Figur 10 in einer Seitenansicht von links;

Figur 12 einen Ausschnitt des in Figur 3 gezeigten Längsschnitts des Hydrau likblocks, wobei anstelle des O-Rings hier der Dichtring gemäß Figur 10 eingesetzt ist; Figur 13 einen stark vergrößerten Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 7, wobei anstelle des O-Rings hier der Dichtring gemäß Figur 10 ein gesetzt ist.

Die Vorrichtung 10 zum Halten eines mit einem Kolben 11 versehenen Schafts 12 eines Hydraulikzylinders 13 in Stellung stellt sich in Form einer Trennanord nung 14 dar. Die Trennanordnung 14 ist zwischen einem ersten Versorgungs zweig 15.1 und einem zweiten Versorgungszweig 15.2 für ein Antriebsfluid einer ersten Arbeitskammer 17 bzw. einer zweiten Arbeitskammer 18 angeordnet. Bei dem Antriebsfluid kann es sich bevorzugt um Hydrauliköl handeln. Die zweite Arbeitskammer 18 ist von der ersten Arbeitskammer 17 durch den Kolben 11 abgetrennt. Der Schaft 12 ist zusammen mit dem Kolben 11 längs des Hydrau likzylinders 13 verschiebbar. Die Trennanordnung 14 umfasst einen Hydraulik block 19 mit einem Doppel-Rückschlagventil 20, das aus zwei Rückschlagven tilanordnungen 21 ; 21.1 , 21.2 besteht. Jede Rückschlagventilanordnung 21 ;

21.1 , 21.2 umfasst ein Primär-Rückschlagventil 22; 22.1 , 22.2 und ein auch als Sicherheits-Rückschlagventil bezeichenbares Sekundär-Rückschlagventil 23;

23.1 , 23.2. Jede Rückschlagventilanordnung 21 ; 21.1 , 21.2 kann auch als ein Rückschlagventil bezeichnet werden, das ein Primär-Rückschlagventil 22; 22.1 , 22.1 und ein Sekundär-Rückschlagventil 23; 23.1 , 23.2 umfasst. In dem gezeig ten Ausführungsbeispiel dient die Vorrichtung 10 zum Halten des mit dem Kolben 11 versehenen Schafts 12 eines doppeltwirkenden Hydraulikzylinders in Stel lung, der also sowohl auf Zug als auch Druck in entgegengesetzte Lastrichtungen mit einer Last beaufschlagbar ist.

Der Hydraulikblock 19 schließt zwei Schleusenkammern 24; 24.1 , 24.2 ein. In der ersten Schleusenkammer 24; 24.1 ist eine erste Rückschlagventilanordnung 21.1 der beiden Rückschlageventilanordnungen 21.1 , 21.2 ausgebildet. In der zweiten Schleusenkammer 24.2 ist eine zweite Rückschlagventilanordnung 21 .2 der bei den Rückschlageventilanordnungen 21.1 , 21.2 ausgebildet. Die erste Schleusenkammer 24.1 umfasst eine erste Öffnung 25.1 , die mit dem ersten Primär-Rückschlagventil 22.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21.1 versehen ist und in hydraulischer Verbindung mit der ersten Arbeitskammer 17 steht. Die erste Schleusenkammer 24.2 umfasst auch eine zweite Öffnung 25.2, die mit dem ersten Sekundär-Rückschlagventil 23.1 der ersten Rückschlagven tilanordnung 21.1 versehen ist. Die zweite Öffnung 25.2 steht in einer absperrba- ren hydraulischen Verbindung mit der ersten Öffnung 25.1. Die zweite Öffnung

25.2 steht in einer absperrbaren hydraulischen Verbindung mit einem ersten Hyd raulikeinlass 26; 26.1 zur Versorgung der ersten Arbeitskammer 17 mit dem An triebsfluid.

Die zweite Schleusenkammer 24.2 umfasst eine dritte Öffnung 25.3, die mit dem zweiten Primär-Rückschlagventil 22.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung

21.2 versehen ist und in hydraulischer Verbindung mit der zweiten Arbeitskam mer 18 steht. Die zweite Schleusenkammer 24.2 umfasst auch eine vierte Öff nung 25.4, die mit dem zweiten Sekundär-Rückschlagventil 23.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21.2 versehen ist. Die vierte Öffnung 25.4 steht in einer absperrbaren hydraulischen Verbindung mit der dritten Öffnung 25.3. Die vierte Öffnung 25.4 steht in einer absperrbaren hydraulischen Verbindung mit ei nem zweiten Hydraulikeinlass 26.2 zur Versorgung der zweiten Arbeitskammer 18 mit dem Antriebsfluid.

Das erste Primär-Rückschlagventil 21.1 und das erste Sekundär-Rückschlagven til 23.1 sind in Reihe geschaltet angeordnet bzw. in einer bestimmten Fließrich tung hintereinander in einem ersten Hydraulik-Versorgungskreis der ersten Ar beitskammer 17 angeordnet. Das zweite Primär-Rückschlagventil 21.2 und das zweite Sekundär-Rückschlagventil 23.2 sind seriell, also in Reihe bzw. in der Fließrichtung hintereinander in einem zweiten Hydraulik-Versorgungskreis der zweiten Arbeitskammer 18 angeordnet.

Die beiden Schleusenkammern 24; 24.1 , 24.2 sind durch eine Verbindungskam mer 28 hydraulisch verbunden. Die Verbindungskammer erstreckt sich in Richtung ihrer Verbindungskammer-Längsachse 29. Diese fällt mit den Schleu senkammer-Längsachsen 30.1 , 30.2 der beiden Schleusenkammern 24.1 , 24.2 zusammen. In der Verbindungskammer 28 ist ein Steuerkolben 31 aufgenom men, der längs der Verbindungskammer 28 mit einem geringen radialen Spiel in einer Axialrichtung 32 verschiebbar gelagert ist. Der Steuerkolben 31 dient als ein Entsperrmittel zum wahlweisen Entsperren bzw. Öffnen entweder unmittelbar des ersten Sekundär-Rückschlagventils 23.1 und mittelbar des ersten Primär- Rückschlagventils 22.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21.1 (in Figur 3 links gezeigt) oder unmittelbar des zweiten Sekundär-Rückschlagventils 23.2 und mittelbar des Primär-Rückschlagventils 22.2 der zweiten 21 .2 Rückschlagventila nordnung (in Figur 3 rechts gezeigt). Der Steuerkolben 31 weist in seiner Längs mitte eine umlaufende, radial nachaußen offene, kreisringförmige Nut 33 auf, in der eine elastomere Steuerkolben-Dichtung 34 aufgenommen ist. Der Steuerkol ben weist einen Steuerkolben-Führungsteil 35 auf, der beiderseits der Steuerkol ben-Dichtung 34 kreiszylindrische Führungsflächen 36.1 , 36.2 aufweist. Diese liegen einer kreiszylindrischen Gegen-Führungsfläche 37 der Verbindungskam mer 28 mit einem geringen radialen Spiel unmittelbar gegenüber. Die Verbin dungskammer 28 ist durch den Steuerkolben 31 in eine erste Verbindungsraum- Kammer 28.1 und in eine zweite Verbindungsraum-Kammer 28.2 abgetrennt. Der Steuerkolben 31 weist einen ersten Steuerkolben-Steuerschaft 38; 38.1 und ei nen zweiten Steuerkolben-Steuerschaft 38.2 auf, die sich in der Richtung der Steuerkolben-Längsachse 39 bzw. in der Axialrichtung 32 in entgegengesetzte Richtungen voneinander weg erstrecken. Der dem ersten Sekundär-Rückschlag- ventil 23.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21.1 zugeordnete erste Steu erkolben-Steuerschaft 38.1 weist ein erstes freies Steuerkolben-Steuerschaft- Ende 40.1 auf und der dem zweiten Sekundär-Rückschlagventil 23.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21 .2 zugeordnete zweite Steuerkolben-Steuerschaft 38.2 weist ein zweites freies Steuerkolben-Steuerschaft-Ende 40.2 auf. In der in Figur 3 gezeigten Neutralstellung 41 des Steuerkolbens 31 liegt das erste freie Steuerkolben-Steuerschaft-Ende 40.1 des ersten Steuerkolben-Steuerschafts 38.1 einem ersten freien ersten Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.1 ; 44.1.1 eines ersten Sekundär-Steuerschafts 43; 43.1 des ersten Sekundär-Rückschlagventils 23; 23.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21 ; 21.1 in einem ersten axialen Abstand 45; 45.1 gegenüber und liegt das zweite freie Steuerkolben-Steuer- schaft-Ende 40.2 des zweiten Steuerkolben-Steuerschafts 38.2 des Steuerkol bens 31 einem ersten freien zweiten Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.2; 44.2.1 eines zweiten Sekundär-Steuerschafts 43.2 des zweiten Sekundär-Rückschlag- ventils 23.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21.2 in einem zweiten axia len Abstand 45.2 gegenüber, vorzugsweise der gleich groß ist wie der erste axi ale Abstand 45; 45.1 .

Der erste Steuerkolben-Steuerschaft 38.1 erstreckt sich axial in die erste Verbin dungsraum-Kammer 28.1 der Verbindungskammer 28 und der zweite Steuerkol ben-Steuerschaft 38.2 erstreckt sich in entgegengesetzter Richtung axial in die zweite Verbindungsraum-Kammer 28.2 der Verbindungskammer 28. In den in Figur 3 gezeigten Schließstellungen der Ventilkörper 52; 52.1 , 52.2; 69; 69.1 , 69.2 der Rückschlagventile 22.1 , 22.2; 23.1 , 23.2 erstreckt sich der erste Sekun- där-Steuerschaft 43.1 des ersten Sekundär-Rückschlagventils 23.1 mit seinem ersten freien Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.1 .1 in die erste Verbindungsraum- Kammer 28.1 und erstreckt sich der zweite Sekundär-Steuerschaft 43.2 des zweiten Sekundär-Rückschlagventils 23.2 mit seinem ersten freien Sekundär- Steuerschaft-Ende 44.2.1 in die zweite Verbindungsraum-Kammer 28.2.

In die erste Verbindungsraum-Kammer 28.1 mündet der erste Hydraulikeinlass 26.1 mit einem ersten Hydraulikeinlasskanal 47; 47.1 und in die zweite Verbin dungsraum-Kammer 28.2 mündet der zweite Hydraulikeinlass 26.2 mit einem zweiten Hydraulikeinlasskanal 47.2. Der erste Hydraulikeinlasskanal 47.1 und der zweite Hydraulikeinlasskanal 47.2 erstrecken sich quer oder senkrecht zu der Axialrichtung 32 bzw. quer oder senkrecht Verbindungskammer-Längsachse 29 der Verbindungskammer 28.

Der Hydraulikblock 19 umfasst vier separate Einsatzteile 49.1 ; 49.1.1 , 49.1.2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2, in denen der jeweilige Ventilköper des jeweiligen Rück schlagventils 22.1 , 22.2; 23.1 , 23.2 relativ zu dem zugeordneten Einsatzteil 49.1 ; 49.1 .1 , 49.1 .2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 in der Axialrichtung 32 verschiebbar angeord net ist. Jedes Einsatzteil 49.1 ; 49.1.1 , 49.1.2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 ist rotations symmetrisch zu seiner Einsatzteil-Axialachse bzw. -Längsachse gestaltet. Jedes Einsatzteil 49.1 ; 49.1.1 , 49.1.2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 weist eine radial nachaußen offene kreisringförmige Nut 97 auf, in der eine torusförmige Dichtung 50 in Form eines als O-Ring ausgebildeten Dichtrings aus einem Elastomer aufgenommen ist. Jedes Einsatzteil 49.1 ; 49.1 .1 , 49.1 .2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 ist in einer zylind rischen Aufnahme 98 des Hydraulikblocks 19 mit einem geringen radialen Spiel wieder lösbar angeordnet. Jedes Einsatzteil 49.1 ; 49.1.1 , 49.1.2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 ist mittels seiner Dichtung 50 gegenüber der zugeordneten Aufnahme 98 des Hydraulikblocks 19 radial abgedichtet. Die erste Rückschlagventilanordnung 21 .1 weist die beiden Einsatzteile 49.1 .1 und 49.2.1 der Einsatzteile 49.1 ; 49.1 .1 , 49.1 .2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 auf. Das Einsatzteil 49.1 .1 ist auch mit erstes Primär- Einsatzteil bezeichnet. Das Einsatzteil 49.1.2 ist auch mit erstes Sekundär-Ein- satzteil bezeichnet. Das erste Primär-Einsatzteil 49.1.1 umfasst die erste Öffnung 25.1 , in welcher der erste Primär-Ventilkörper 69.1 angeordnet ist. Das erste Se- kundär-Einsatzteil 49.1.2 umfasst die zweite Öffnung 25.2, in welcher der erste Sekundär-Ventilkörper 52.1 angeordnet ist. Die zweite Rückschlagventilanord nung 21.2 weist die beiden Einsatzteile 49.2.1 und 49.2.1 der Einsatzteile 49.1 ; 49.1.1 , 49.1.2; 49.2; 49.2.1 , 49.2.2 auf. Das Einsatzteil 49.2.1 ist auch mit zweites Primär-Einsatzteil bezeichnet. Das Einsatzteil 49.2.2 ist auch mit zweites Sekun- där-Einsatzteil bezeichnet. Das zweite Primär-Einsatzteil 49.2.1 umfasst die dritte Öffnung 25.3, in welcher der zweite Primär-Ventilkörper69.2 angeordnet ist. Das zweite Sekundär-Einsatzteil 49.2.2 umfasst die vierte Öffnung 25.4, in welcher der zweite Sekundär-Ventilkörper 52.2 angeordnet ist.

Die beiden Rückschlagventilanordnungen 21 .1 , 21 .2 sind gleich gestaltet, jedoch in entgegengesetzte Fließrichtungen des Antriebsfluids sperrend bzw. öffnend ausgebildet. Aus Vereinfachungsgründen wird deshalb nachfolgend nur die in den Figuren 3 und 4 links dargestellte erste Rückschlagventilanordnung 21 .1 be schrieben. Dabei werden für gleiche Bauteile der beiden Rückschlagventilanord nungen 21.1 , 21.2 übergeordnete Basis-Bezugszeichen verwendet, also beispielsweise das übergeordnete Bezugszeichen 21 für die Rückschlagventila nordnung. Die nachfolgende Beschreibung gilt entsprechend für die zweite Rück schlagventilanordnung 21.2.

Das Sekundär-Rückschlagventil 23 der Rückschlagventilanordnung 21 weist den zentralen Sekundär-Steuerschaft 43 auf, der in Richtung seiner Sekundär-Steu- erschaft-Axialachse bzw. -Längsachse 46 in der Axialrichtung 32 relativ zu dem Hydraulikblock 19 bewegbar ist. Der Sekundär-Steuerschaft 43 kann auch mit Sekundär-Ventilstößel bezeichnet werden. Der Sekundär-Steuerschaft 43 weist einen Sekundär-Führungsschaft 100 auf, der sich, in Richtung seiner Sekundär- Führungsschaft-Axialachse 101 betrachtet, zwischen dem zweiten Drosselkörper

83.2 einerseits und dem freien Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.2 des Sekundär- Steuerschafts andererseits, in Richtung seiner Sekundär-Führungsschaft-Axial- achse 101 erstreckt. Der Sekundär-Führungsschaft 100 ist in einer Sekundär- Führungsschaft-Aufnahme 102 des Sekundär-Einsatzteils 49.2 des Hydraulik blocks 19 mit geringem Spiel in Richtung seiner Sekundär-Führungsschaft- Längsachse 101 in der Axialrichtung 32 bewegbar geführt.

Der Sekundär-Steuerschaft 43 ist rotationssymmetrisch zu seiner Sekundär- Steuerschaft-Axialachse bzw. -Längsachse 46 gestaltet. Der Sekundär-Steuer schaft 43 ist mit dem Sekundär-Ventilkörper 52 versehen. Der Sekundär-Ventil- körper 52 ist, je nach Ansteuerung, direkt mittels des Antriebsfluids oder indirekt mittels des Steuerkolbens 31 von seiner in Figur 3 gezeigten Sekundär-Ventil- körper-Schließstellung 53, in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Sekundär-Feder 62 an einem Sekundär-Ventilsitz 55 des Sekundär- Einsatzteils

49.2 des Hydraulikblocks 19 anliegt, gegen die Federkraft der Sekundär-Feder 54 in der Axialrichtung 32 relativ zu dem Sekundär-Einsatzteil 49. 2 des Hydrau likblock 19 in eine beispielsweise in Figur 8 gezeigte Sekundär-Ventilkörper-Öff- nungsstellung 56 bewegbar, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Sekundär-Rückschlagventil 23 möglich ist. Der Sekundär-Ventilkörper 52 ist mit einem starren Sekundär-Ventilkörperteil 57 aus Metall und mit einer torusförmigen, federelastisch komprimierbaren Dichtung 59, vorzugsweise aus einem Elastomer, versehen. Bei dieser Dichtung 59 han delt es sich um einen Dichtring 59.1 in Form eines O-Rings. Die Dichtring 59.1 ist rotationssymmetrisch zu seiner Axialachse gestaltet. Er weist einen Innen durchmesser, einen Außendurchmesser und eine auch als Schnurstärke be- zeichnete Dichtring-Dicke auf. Der Dichtring 59.1 ist als ein umlaufender Ring, vorzugsweise aus Vollmaterial, gestaltet, der einen kreisförmigen bzw. runden Querschnitt aufweist. Der Dichtring 59.1 ist in einer radial nachaußen offenen ringförmigen Nut 64.1 des Sekundär-Steuerschafts 43 aufgenommen. Die Nut

64.1 weist einen Nutgrund 106.1 auf, der im gezeigten Ausführungsbeispiel von einer kreiszylindrischen Nutgrund-Fläche 110.1 begrenzt ist. Die Nutgrund-Flä- che 110.1 erstreckt sich parallel zu der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse 46. Der als O-Ring gestaltete Dichtring 59.1 liegt an der Nutgrund-Fläche 110.1 unter Vorspannung an. Dies ist dadurch erreicht, dass der Innendurchmesser des Dichtrings 59.1 kleiner ist als der Außendurchmesser der Nutgrund-Fläche 110.1. Der Dichtring 59.1 kann bevorzugt aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk; auch mit Nitrilkautschuk bezeichnet) bestehen. Er kann bevorzugt eine Flärte von 90 Shore A bzw. eine Shorehärte von 90SFI A aufweisen. Der Dichtring 59.1 kann vorteilhaft durch Spritzgießen hergestellt sein.

Der Sekundär-Ventilkörperteil 57 weist eine konische Sekundär-Ventilkörper-An- lagefläche 60 auf. Die Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche 60 erweitert sich, in einer ersten Fließrichtung 61 des Antriebsfluids von dem ersten Hydraulikeinlass

26.1 durch die Schleusenkammer 24 in die erste Arbeitskammer 17 betrachtet, radial nach außen. Die Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche 60 ist, in der ersten Fließrichtung 61 betrachtet, nach der Dichtung 59 angeordnet. Der Sekundär- Ventilkörperteil 57 des Sekundär-Ventilkörpers 52 liegt in der in Figur 3 gezeigten Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung 53 mit seiner Sekundär-Ventilkörper-An- lagefläche 60 an einer zugeordneten kreisringförmigen Sekundär-Schulter 62 des Sekundär-Ventilsitzes 55 des Sekundär-Einsatzteils 49.2 des Hydraulik blocks 19 an. Die Sekundär-Schulter 62 des Sekundär-Ventilsitzes 55 besteht aus Metall. In der in Figur 3 gezeigten Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung 53 liegt die elastomere Dichtung 59 in einem federelastisch komprimierten Zustand an einer zugeordneten konischen Anlagefläche 63 des Sekundär-Ventilsitzes 55 des Sekundär-Einsatzteils 49.2 des Hydraulikblocks 19 dicht an, so dass das Se- kundär-Rückschlagventil 23 gegen einen Durchfluss des Antriebsfluids abge sperrt ist. Die der Dichtung 59 zugeordnete Anlagefläche 63 des Sekundär-Ven tilsitzes 55 erweitert sich, in der ersten Fließrichtung 61 betrachtet, radial nach außen.

In der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung 53 des Sekundär-Ventilkörpers 52 befindet sich der Sekundär-Steuerschaft 43 in einer Sekundär-Steuerschaft- Schließstellung 65 (siehe Figur 3). In der Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstel- lung 56 des Sekundär-Ventilkörpers 52 befindet sich der Sekundär-Steuerschaft 43 in einer Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung 66 (siehe z.B. Figur 8).

Das Primär-Rückschlagventil 22 weist einen Primär-Ventilkörper 69 auf. Der Pri- mär-Ventilkörper 69 ist von seiner in Figur 3 gezeigten Primär-Ventilkörper- Schließstellung 70, in welcher er beaufschlagt durch eine Federkraft einer Pri- mär-Feder 71 an einem Primär-Ventilsitz 72 des Primär-Einsatzteils 49.1 des Hydraulikblocks 19 anliegt, mittels des Sekundär-Steuerschafts 43 des Sekun- där-Rückschlagventils 23 gegen die Federkraft der Primär-Feder 71 relativ zu dem Primär-Einsatzteil 49.1 des Hydraulikblocks 19 in eine Primär-Ventilkörper- Öffnungsstellung 73 bewegbar, in welcher ein Durchfluss des Antriebsfluids durch das Primär-Rückschlagventil 22 möglich ist (siehe beispielsweise Figur 9).

Das Primär-Rückschlagventil 22 weist einen sich in Richtung seiner Primär-Füh- rungsschaft-Axialachse- bzw. -Längsachse 74 erstreckenden Primär-Führungs- schaft 75 auf, der mit dem Primär-Ventilkörper 69 versehen ist. Der Primär-Füh- rungsschaft 75 ist rotationssymmetrisch zu seiner Primär-Führungsschaft-Axial- achse bzw. -Längsachse 74 gestaltet. Der Primär-Führungsschaft 75 ist in einer Primär-Führungsschaft-Aufnahme 76 des Primär-Einsatzteils 49.1 des Hydraulikblocks 19 mit einem geringen radialen Spiel in Richtung seiner Primär- Führungsschaft-Längsachse 74 bzw. in der Axialrichtung 32 bewegbar geführt.

Der Primär-Ventilkörper69 weist einen starren Primär-Ventilkörperteil 77 aus Me tall auf. Der Primär-Ventilkörper 69 weist eine konische Primär-Ventilkörper-An- lagefläche 78 auf. Die Primär-Ventilkörper-Anlagefläche 78 erweitert sich, in der ersten Fließrichtung 61 betrachtet, radial nach außen. Der Primär-Ventilkörperteil 77 des Primär-Ventilkörpers 69 liegt in der in Figur 3 gezeigten Primär-Ventilkör- per-Schließstellung 70 an einer kreisringförmigen starren Primär-Schulter 79 des Flydraulikblocks 19 an. Die Primär-Schulter 79 besteht aus Metall.

In der Primär-Ventilkörper-Öffnungsstellung 73 des Primär-Ventilkörpers 69 des Primär-Rückschlagventils 22 und in der Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung 56 des Sekundär-Ventilkörpers 52 des Sekundär-Rückschlagventils 23 ist ein Durchgangsweg 80 für das Antriebsfluid eröffnet, so dass das Antriebsfluid von dem ersten Flydraulikeinlass 26.1 über die Schleusenkammer 24 zu der Arbeits kammer 17 strömen kann, und umgekehrt (siehe Figur 9).

In der Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung 53 des Sekundär-Ventilkörpers 52 und in der Primär-Ventilkörper-Schließstellung 70 des Primär-Ventilkörpers 69 ist das dem Primär-Ventilkörper 69 zugewandte zweites freie Sekundär-Steuer- schaft-Ende 44.2 des Sekundär-Steuerschafts 43 in einem axialen Abstand 81 zu dem Primär-Ventilkörper 69 angeordnet. Dann befindet sich zwischen dem zweiten freien Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.2 des Sekundär-Steuerschafts 43 und dem Primär-Ventilkörper 69 ein Flohlraum bzw. Freiraum, in dem An triebsfluid enthalten sein kann (siehe Figuren 3, 4, 6) .

Das Sekundär-Rückschlagventil 23 umfasst eine erste Drossel 82.1 und eine zweite Drossel 82.2. Die erste Drossel 82.1 ist, in der ersten Fließrichtung 61 betrachtet, vor der Dichtung 59 ausgebildet. Die erste Drossel 82.1 ist mit einem ersten Drosselkörper 83.1 des Sekundär-Steuerschafts 43 und mit einem ersten Drossel-Gegenkörper 84.1 des Sekundär-Einsatzteils 49.2 des Flydraulikblocks 19 ausgebildet. Die zweite Drossel 82.2 ist, in der ersten Fließrichtung 61 be trachtet, nach der Dichtung 59 ausgebildet. Die zweite Drossel 82.2 ist mit einem zweiten Drosselkörper 83.2 des Sekundär-Steuerschafts 43 und mit einem zwei ten Drossel-Gegenkörper 84.2 des Sekundär-Einsatzteile 49.2 des Hydraulik blocks 19 ausgebildet.

Der Sekundär-Steuerschaft 43 und der Hydraulikblock 19 bzw. dessen Einsatz teile 49.1 , 49.2 sind derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass der erste Drosselkörper 83.1 sich in der Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung 66 in ei ner ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung 85.1 befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper 83.1 und dem ersten Drossel-Gegenkörper 84.1 ein, vorzugsweise ringförmiger, erster Drossel-Öffnungsspalt 87.1 ausgebildet ist (siehe Figur 8), und dass der zweite Drosselkörper 83.2 sich in der Sekundär- Steuerschaft-Öffnungsstellung 66 in einer zweiten Drosselkörper-Öffnungsstel lung 85.2 befindet, in weicherzwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 ein, vorzugsweise ringförmiger, zweiter Dros sel-Öffnungsspalt 87.2 ausgebildet ist (siehe Figur 8). Ferner sind der Sekundär- Steuerschaft 43 und der Hydraulikblock 19 bzw. dessen Einsatzteile 49.1 , 49.2 derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass der erste Drosselkörper 83.1 sich in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 des Sekundär-Steuerschafts 43 in einer ersten Drosselkörper-Schließstellung 88.1 befindet (siehe Figur 3), in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper 83.1 und dem ersten Drossel-Ge genkörper 84.1 ein, vorzugsweise ringförmiger, erster Drossel-Schließspalt 89.1 ausgebildet ist (siehe auch Figur 5), der sehr viel kleiner ist als der erste Drossel- Öffnungsspalt 87.1 und der hier etwa 0,005 mm bis etwa 0,02 mm beträgt. Dadurch kann im Wesentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeit einheit, den ersten Drossel-Schließspalt 89.1 passieren. Außerdem sind der Se kundär-Steuerschaft 43 und der Hydraulikblock 19 bzw. dessen Einsatzteile 49.1 ,

49.2 derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass der zweite Drosselkörper

83.2 sich in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 des Sekundär-Steu erschafts 43 in einer dritten Drosselkörper-Schließstellung 88.3 befindet (siehe Figur 3), in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 ein, vorzugsweise ringförmiger, dritter Drossel- Schließspalt 89.3 ausgebildet ist (siehe auch Figur 5), der ebenfalls sehr viel klei ner ist als der zweite Drossel-Öffnungsspalt 87.2 und der hier ebenfalls etwa 0,005 mm bis etwa 0,02 mm beträgt. Dadurch kann im Wesentlichen kein An triebsfluid oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den dritten Drossel- Schließspalt 89.3 passieren. Ferner sind der Sekundär-Steuerschaft 43 und der Flydraulikblock 19 bzw. dessen Einsatzteile 49.1 , 49.2 derart aufeinander abge stimmt gestaltet, dass der Sekundär-Steuerschaft 43 von seiner Sekundär-Steu- erschaft-Schließstellung 65 in der Axialrichtung 32 in eine erste Sekundär-Steu- erschaft-Zwischenstellung 90.1 überführbar ist, und umgekehrt (Figur 6), in wel cher der erste Drosselkörper 83.1 sich in einer zweiten Drosselkörper-Schließ stellung 88.2 befindet, in welcher nach wie vor zwischen dem ersten Drosselkör per 83.1 und dem ersten Drossel-Gegenkörper 84.1 der, vorzugsweise ringför mige, erste Drossel-Schließspalt 89.1 ausgebildet ist, und in welcher der zweite Drosselkörper 83.2 sich in einer vierten Drosselkörper-Schließstellung 88.4 be findet, in welcher nach wie vor zwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 der, vorzugsweise ringförmige, dritte Drossel-Schließspalt 89.3 ausgebildet ist. Dadurch kann nach wie vor im We sentlichen kein oder nur sehr wenig Antriebsfluid, pro Zeiteinheit, den ersten Drossel-Schließspalt 89.1 und den dritten Drossel-Schließspalt 89.3 passieren. In dieser ersten Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.1 ist jedoch der Se- kundär-Ventilkörper 52 mit seiner Dichtung 59 von der Anlagefläche 63 des Se- kundär-Ventilsitzes 55 unter Ausbildung eines ersten Durchströmspalts 91.1 ab gehoben. Außerdem sind der Sekundär-Steuerschaft 43 und der Flydraulikblock 19 bzw. dessen Einsatzteile 49.1 , 49.2 derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass der Sekundär-Steuerschaft 43 von seiner ersten Sekundär-Steuerschaft- Zwischenstellung 90.1 in der Axialrichtung 32 in seine Sekundär-Steuerschaft- Öffnungsstellung 66 bewegbar ist, und umgekehrt (siehe Figur 8), in welcher der erste Drosselkörper 83.1 sich in der ersten Drosselkörper-Öffnungsstellung 85.1 befindet, in welcher zwischen dem ersten Drosselkörper 83.1 und dem ersten Drossel-Gegenkörper 84.1 der erste Drossel-Öffnungsspalt 87.1 ausgebildet ist und in welcher der zweite Drosselkörper 83.2 sich in der zweiten Drosselkörper- Öffnungsstellung 85.2 befindet, in welcher zwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 der zweite Drossel-Öffnungs spalt 87.2 ausgebildet ist, und in welcher nun auch der Sekundär-Ventilkörper 52 mit seiner Dichtung 59 von der Anlagefläche 63 des Sekundär-Ventilsitzes 55 unter Ausbildung eines zweiten Durchströmspalts 91.2 abgehoben ist.

In der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 und in der ersten Sekundär- Steuerschaft-Zwischenstellung 90.1 liegt der erste Drossel-Gegenkörper 84.1 dem ersten Drosselkörper 83.1 des Sekundär-Steuerschafts 43 unmittelbar ge genüber und liegt der zweite Drossel-Gegenkörper 84.2 dem zweiten Drossel körper 83.2 des Sekundär-Steuerschafts 43 unmittelbar gegenüber. In der Se- kundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 und in der ersten Sekundär-Steuer- schaft-Zwischenstellung 90.1 beträgt ein erstes Spiel zwischen dem ersten Dros selkörper 83.1 und dem ersten Drossel-Gegenkörper 84.1 maximal etwa 0,04 mm und beträgt ein zweites Spiel zwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 ebenfalls maximal etwa 0,04 mm. Dadurch ist sichergestellt, dass über eine lange Einsatzzeit beim Öffnen und Schließen des Sekundär-Rückschlagventils 23 eine Strömung des Antriebsfluids entlang der Dichtung 59 verhindert wird, die eine Beschädigung und/oder Verla gerung der Dichtung 59 bewirken könnte. Das erste Spiel und das zweite Spiel betragen jeweils minimal etwa 0,01 mm. Dadurch wird sichergestellt, dass der Sekundär-Steuerschaft 43 des Sekundär-Rückschlagventils 23 ausgehend von einer beliebig möglichen Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung des Sekun där-Steuerschaft 43 stets ausschließlich bzw. allein durch die Federkraft der Se- kundär-Feder 54 in seine Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 überführt wird, in welcher das Sekundär-Rückschlagventil 23 gegen einen Durchfluss des Arbeitsfluids abgesperrt ist.

Der erste Drosselkörper 83.1 weist eine kreiszylindrische erste Drosselfläche 92.1 auf. Der erste Drossel-Gegenkörper 84.1 weist eine kreiszylindrische erste Drossel-Gegenfläche 93.1 auf. Die erste Drosselfläche 92.1 und die erste Dros- sel-Gegenfläche 93.1 erstrecken sich der Axialrichtung 32. In der Sekundär- Steuerschaft-Schließstellung 65 des Sekundär-Steuerschafts 43 und in der ers ten Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.1 des Sekundär-Steuerschafts 43 liegen sich die erste Drosselfläche 93.1 und die erste Drossel-Gegenfläche

94.1 radial unmittelbar unter Ausbildung einer ersten Spielpassung gegenüber. Das der ersten Spielpassung zugeordnete erste Spiel beträgt, wie bereits vorste hend erwähnt, maximal etwa 0,04 mm.

Der zweite Drosselkörper 83.2 weist eine kreiszylindrische zweite Drosselfläche

92.2 auf. Der zweite Drossel-Gegenkörper 84.2 weist eine kreiszylindrische zweite Drossel-Gegenfläche 93.2 auf. Die zweite Drosselfläche 92.2 und die zweite Drossel-Gegenfläche 93.2 erstrecken sich der Axialrichtung 32. In der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 des Sekundär-Steuerschafts 43 vund in der ersten Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.1 des Sekundär-Steu erschafts 43 liegen sich die zweite Drosselfläche 92.2 und die zweite Drossel- Gegenfläche 93.2 radial unmittelbar unter Ausbildung einer zweiten Spielpas sung gegenüber. Das der zweiten Spielpassung zugeordnete zweite Spiel be trägt, wie bereits ebenfalls schon vorstehend erwähnt, maximal etwa 0,04 mm.

Die erste Drosselfläche 92.1 des ersten Drosselkörpers 83.1 erstreckt sich paral lel zu der Sekundär-Steuerschaft-Längsachse 46 des Sekundär-Steuerschafts 43 und erstreckt sich parallel zu der ersten Drossel-Gegenfläche 93.1 des Hyd raulikblocks 19. Die zweite Drosselfläche 92.2 des zweiten Drosselkörpers 83.2 erstreckt sich parallel zu der Sekundär-Steuerschaft-Längsachse 46 des Sekun där-Steuerschafts 43 und erstreckt sich parallel zu der zweiten Drossel-Gegen fläche 93.2 des Hydraulikblocks 19. Demgemäß erstrecken sich die erste Dros selfläche 92.1 des ersten Drosselkörpers 83.1 und die zweite Drosselfläche 92.2 des zweiten Drosselkörpers 83.2 parallel zueinander. Auch die erste Drossel- Gegenfläche 93.1 des ersten Drossel-Gegenkörpers 84.1 und die zweite Dros sel-Gegenfläche 93.2 des zweiten Drossel-Gegenkörpers 84.2 erstrecken sich parallel zueinander. Die erste Drosselfläche 92.1 des ersten Drosselkörpers 83.1 begrenzt einen ersten Drosselkörper-Außendurchmesser. Die zweite Drosselflä che 92.2 des zweiten Drosselkörpers 83.2 begrenzt einen zweiten Drosselköper- Außendurchmesser. Vorzugsweise ist der zweite Drosselkörper-Außendurch- messer des zweiten Drosselkörpers 83.2 etwa doppelt so groß wie der erste Drosselkörper-Außendurchmesser des ersten Drosselkörpers 83.1.

Der Sekundär-Steuerschaft 43 weist in einem Axialbereich zwischen dem ersten Drosselkörper 83.1 und seinem ersten freien Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.1 eine konische Einführschräge 94 auf. Die Einführschräge 94 verjüngt sich in einer Richtung entgegengesetzt zu der ersten Fließrichtung 61 von dem ersten Dros selkörper 83.1 zu dem ersten freien Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.1 . Dadurch wird erreicht, dass der erste Drosselkörper 83.1 beim Überführen des Sekundär- Steuerschafts 43 von seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung 66 in einer Sekundär-Steuerschaft-Schließrichtung entgegengesetzt zu der Sekundär-Steu- erschaft-Öffnungrichtung 67 in seine erste Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstel- lung 90.1 die erste Drosselfläche 92.1 des ersten Drosselkörpers 83.1 und die erste Drossel-Gegenfläche 93.2 des Sekundär-Einsatzteils 49.2 des Hydraulik blocks 19 nicht beschädigt werden.

Wie in den Figuren 3 bis 9 ersichtlich, ist die Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche 60 des Sekundär-Ventilkörperteils 57 zwischen der Dichtung 59 und dem zweiten Drosselkörper 83.2 und folglich, in der ersten Fließrichtung 61 betrachtet, vor dem zweiten Drosselkörper 83.2 angeordnet.

Nachfolgend wird mit Bezug auf die Figur 2 ein erster Verfahrensablauf beschrie ben, bei dem erreicht wird, dass der Schaft 12 des Hydraulikzylinders 13 einfährt, sich also in der Pfeilrichtung 95 von rechts nach links bewegt. Zu diesem Zwecke wird der zweite Hydraulikeinlass 47.2 mit dem Antriebsfluid beaufschlagt. Da durch öffnet zunächst das zweite Sekundär-Rückschlagventil 23.2 und nachfol gend das zweite Primär-Rückschlagventil 22.2 der zweiten Rückschlagventilan ordnung 21 .2. Zugleich wird durch die Beaufschlagung des zweiten Hydraulikein lasses 47.2 mit dem Antriebsfluid erreicht, dass der Steuerkolben 31 sich in der Pfeilrichtung 95 von rechts nach links bewegt, wodurch zunächst das erste Se kundär-Rückschlagventil 23.1 und anschließend das erste Primär- Rückschlagventil 22.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21 .1 geöffnet wird. Dadurch kann zum einen das Arbeitsfluid von dem zweiten Hydraulikeinlass 47.2 über die geöffneten Rückschlagventile 22.3, 22.2 der zweiten Rückschlagventila nordnung 21 .2 in die zweite Arbeitskammer 18 der Hydraulikzylinders 13 strömen und zum anderen kann das von dem Kolben 11 aus der ersten Arbeitskammer 17 verdrängte Arbeitsfluid über die geöffneten Rückschlagventile 22.1 , 23.1 der ersten Rückschlagventilanordnung 21.1 durch den dann als ersten Auslass die nenden ersten Hydraulikeinlass 47.1 abfließen.

Nachfolgend wird wiederum mit Bezug auf die Figur 2 ein zweiter Verfahrensab lauf beschrieben, bei dem erreicht wird, dass der Schaft 12 des Hydraulikzylin ders 13 ausfährt, sich also in der Pfeilrichtung 96 von links nach rechts bewegt. Zu diesem Zwecke wird der erste Hydraulikeinlass 47.1 mit dem Antriebsfluid beaufschlagt. Dadurch öffnet zunächst das erste Sekundär-Rückschlagventil

23.1 und nachfolgend das erste Primär-Rückschlagventil 22.1 der ersten Rück schlagventilanordnung 21.1. Zugleich wird durch die Beaufschlagung des ersten Hydraulikeinlasses 47.1 mit dem Antriebsfluid erreicht, dass der Steuerkolben 31 sich in der Pfeilrichtung 96 von links nach rechts bewegt, wodurch zunächst das zweite Sekundär-Rückschlagventil 23.2 und anschließend das zweite Primär- Rückschlagventil 22.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21.2 geöffnet wird. Dadurch kann zum einen das Arbeitsfluid von dem ersten Hydraulikeinlass

47.1 über die geöffneten Rückschlagventile 23.1 , 22.1 der ersten Rückschlag ventilanordnung 21.1 in die erste Arbeitskammer 17 der Hydraulikzylinders 13 strömen und zum anderen kann das von dem Kolben 11 aus der zweiten Arbeits kammer 18 verdrängte Arbeitsfluid über die geöffneten Rückschlagventile 22.2,

23.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21.2 durch den dann als zweiten Auslass dienenden zweiten Hydraulikeinlass 47.2 abfließen.

Wird nun beispielsweise ausgehend von dem ersten Verfahrensablauf die Beauf schlagung des zweiten Hydraulikeinlasses 47.2 mit Arbeitsfluid gestoppt, um den einfahrenden Schaft 12 in Stellung zu halten, dann schließt zunächst das zweite Primär-Rückschlagventil 22.2 und anschließend das zweite Sekundär- Rückschlagventil 23.2 der zweiten Rückschlagventilanordnung 21.2. Durch den Wegfall des Druckes des Antriebsfluids an dem Steuerkolben 31 , wird dieser von der Federkraft der Sekundär-Feder 54 des ersten Sekundär-Rückschlagventils 23.1 mit Hilfe dessen Sekundär-Steuerschafts 43.1 wieder in Richtung seiner Neutralstellung 41 zurückgedrängt. Insbesondere wenn an dem freien Ende 43 des Schafts 12 beispielsweise eine Last angreift, die versucht, den Schaft 12 in der Pfeilrichtung 95 von rechts nach links zu verschieben, dann bewirkt dies ein vorciertes Schließen des ersten Primär-Rückschlagventils 22.1 der ersten Rück schlagventilanordnung 21.1 , worauf zeitversetzt auch deren erstes Sekundär- Rückschlagventil 23.1 schließt. Dann wird der Kolben 11 unter der Last gesichert durch das geschlossene erste Primär-Rückschlagventil 22.1 der ersten Rück schlagventilanordnung 21.1 in Stellung gehalten, und zwar abgesichert durch das geschlossene erste Sekundär-Rückschlagventil 23.1 der ersten Rückschlagven tilanordnung 21.1.

Falls das erste Primär-Rückschlagventil 22 undicht ist oder über der Einsatzzeit undicht wird, beispielsweise aufgrund eines Verschleißes des Primär-Ventilkör- pers 69 und/oder des Primär-Ventilsitzes 72, dann sichert das vollkommen dichte Sekundär-Rückschlagventil 23 den unter der Last beanspruchten Schaft 12 wei terhin in seiner Stellung. Eine solche Undichtigkeit des Primär-Rückschlagventils 22 führt jedoch dazu, dass das unter Druck stehende Arbeitsfluid sich in dem Hohlraum 58 der zweiten Öffnung 25.2 vor dem Sekundär-Ventilkörper 52 auf staut, also dort in komprimierter Form vorliegt. Wird davon ausgehend das Se kundär-Rückschlagventil 23 aufgesteuert, entweder um den Schaft 12 in Pfeil richtung 96 von links nach rechts auszufahren oder um den Schaft 12 in Pfeilrich tung 95 von rechts nach links weiter einzufahren, führt dies beim Aufsteuern des Sekundär-Rückschlagventils 23 der betroffenen Rückschlagventilanordnung 21 zur Ausbildung einer Dekompressionsströmung entlang der Dichtung 59 des Se kundär-Rückschlagventils 23 dieser Rückschlagventilanordnung 21 .

Dies kann bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen dazu führen, dass die dort eingesetzten Dichtungen der dort eingesetzten Sekundär- Ventilkörper beschädigt (Verschleiß) und/oder verlagert werden. Dies zu verhin dern ist ein Hauptzweck der Erfindung.

Nachfolgend werden ausgehend von der Situation, bei welcher bei der in Figur 3 links gezeigten ersten Rückschlagventilanordnung der erfindungsgemäßen Vor richtung 10 sowohl das Primär-Rückschlagventil 22 als auch das Sekundär- Rückschlagventil 23 geschlossen sind, die Vorgänge beim Öffnen der beiden Rückschlagventile 22, 23 beschrieben. Dabei werden weiterhin aus Vereinfa chungsgründen nur die jeweiligen Basis-Bezugszeichen verwendet:

In dem in Figur 3 gezeigten Längsschnitt der Vorrichtung 10 befindet sich der Primär-Ventilkörper 69 des Primär-Rückschlagventils 22 der Rückschlagventila nordnung 21 beaufschlagt durch die Federkraft der Primär-Feder 71 in seiner Primär-Ventilkörper-Schließstellung 70 und der Sekundär-Ventilkörper 52 des Sekundär-Rückschlagventils 23 befindet sich beaufschlagt durch die Federkraft der Sekundär-Feder 54 in seiner Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung 53. Da von ausgehend wird nun zunächst das Sekundär-Rückschlagventil 23 und nach folgend das Primär-Rückschlagventil 21 geöffnet.

In der Figur 4 ist ein vergrößerter Ausschnitt eines Längsschnitts im Bereich der in Figur 3 unten gezeigten Rückschlagventilanordnung 21 gezeigt. Im Unter schied dazu ist nun der Sekundär-Steuerschaft 43 des Sekundär-Rückschlag ventils 23 mittels des Steuerkolbens 31 von seiner Sekundär-Steuerschaft- Schließstellung 65 gegen die Federkraft der Sekundär-Feder 54 in einer Sekun- där-Steuerschaft-Öffnungsrichtung 67 (hier von rechts nach links) in eine Über gangsstellung 99 verschoben, in welcher die beiden vor und nach der Dichtung 59 des Sekundär-Ventilkörpers 52 des Sekundär-Rückschlagventils 23 ausgebil deten Drosseln 82.1 , 82.2 noch geschlossen sind, sich also deren Drosselkörper 83.1 , 83.2 in ihren Drosselkörper-Schließstellungen 88.1 , 88. 2 befinden, in de nen der erste Drossel-Schließspalt 89.1 und der dritte Drossel-Schließspalt 89.3 ausgebildet sind, und in welcher die Dichtung 59 gerade noch nicht von der ihr zugeordneten Anlagefläche 63 des Sekundär-Ventilsitzes 55 des Sekundär- Rückschlagventils 23 abgehoben ist, und in welcher das Primär-Rückschlagventil 22 noch geschlossen ist.

In Figur 5 ist zur besseren Veranschaulichung dieser Übergangsstellung 99 ein stark vergrößerter Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 4 im Bereich des Sekundär-Rückschlagventils 23 gezeigt.

Die Figur 6 zeigt den Längsschnitt gemäß Figur 4. Im Unterschied dazu ist nun der Sekundär-Steuerschaft 43 mittels des Steuerkolbens 31 weiter in seiner Se- kundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung 67 gegen die Federkraft der Sekundär- Feder 54 in die erste Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.1 verschoben, in welcher die beiden vor und nach der Dichtung ausgebildeten Drosseln 82.1 , 82.2 nach wie vor geschlossen sind, sich also deren Drosselkörper 83.1 , 83.2 in ihren Drosselkörper-Schließstellungen 88.1 , 88.2 befinden, in denen nach wie vor der erste Drossel-Schließspalt 89.1 und dritte Drossel-Schließspalt 89.3 aus gebildet sind, in welcher jedoch nun die Dichtung 59 von der ihr zugeordneten Anlagefläche 63 des Sekundär-Ventilsitzes 55 abgehoben ist, wobei das Primär- Rückschlagventil 22 noch immer geschlossen ist.

Die Figur 7 zeigt einen stark vergrößerten Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 6 im Bereich des Sekundär-Rückschlagventils 23. Im Unterschied dazu ist nun der Sekundär-Steuerschaft 43 mittels des Steuerkolbens 31 etwas weiter in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung 67 gegen die Federkraft der Se- kundär-Feder 54 in eine zweite Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.2 verschoben, in welcher die nach der Dichtung 59 ausgebildete zweite Drossel 82.2 bereits geöffnet ist, sich also der zweite Drosselkörper 83.2 in einer dritten Drosselkörper-Öffnungsstellung 85.3 befindet, in weicher zwischen dem zweiten Drosselkörper 83.2 und dem zweiten Drossel-Gegenkörper 84.2 ein dritter Dros sel-Öffnungsspalt 87.3 ausgebildet ist, vorzugsweise der kleiner ist als der zweite Drossel-Öffnungsspalt, jedoch die vor der Dichtung 59 ausgebildete erste Dros sel 82.1 bzw. der dritte Drossel-Schließspalt 89.3 gerade noch geschlossen ist, sich also der erste Drosselkörper 83.1 nach wie vor in einer Drosselkörper- Schließstellung befindet, in welcher noch immer der erste Drossel-Schließspalt 89.1 ausgebildet sind,

In dieser zweiten Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung 90.2 ist die Dichtung 59 weiterhin von der ihr zugeordneten Anlagefläche 63 des Sekundär-Ventilsit- zes 55 abgehoben. Außerdem ist das hier nicht gezeigte Primär-Rückschlagven- til 22 noch immer geschlossen.

Die Figur 8 zeigt den Längsschnitt gemäß Figur 6. Im Unterschied dazu ist nun der Sekundär-Steuerschaft 43 in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrich- tung 67 mittels des Steuerkolbens 31 gegen die Federkraft der Sekundär-Feder 54 weiter in die Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung 66 verschoben, in wel cher nun auch die vor der Dichtung 59 ausgebildete erste Drossel 82.1 bzw. der erste Drossel-Schließspalt 89.1 geöffnet ist, also nun auch der erste Drosselkör per 83.1 sich in einer oder der Drosselkörper-Öffnungsstellung 85.1 befindet, in welcher ein oder der erster Drossel-Öffnungsspalt 87.1 ausgebildet ist, und in welcher nach wie vor die nach der Dichtung ausgebildete zweite Drossel 82.2 bzw. der zweite Drossel-Schließspalt 89.2 geöffnet ist, wobei der zweite Drossel körper 83.2 sich in seiner zweiten Drosselkörper-Öffnungsstellung befindet, in welcher der zweite Drossel-Öffnungsspalt 87.2 ausgebildet ist, und in welcher die Dichtung 59 weiterhin von der ihr zugeordneten Anlagefläche 63 des Sekundär- Ventilsitzes 55 abgehoben ist. Dadurch ist nun ein Durchgangsweg für das Ar beitsfluid durch das Sekundär-Rückschlagventil 23 freigegeben, der in Figur 8 mit einer Pfeilfolge 68 schematisch veranschaulicht ist. Der Sekundär-Steuer schaft 43 ist in Figur 8 in einer Stellung gezeigt, in welcher das dem Primär-Ven- tilkörper 22 gegenüberliegende zweite freie Sekundär-Steuerschaft-Ende 44.2 Sekundär-Steuerschafts 43 gerade an dem sich in seiner Primär-Ventilkörper- Schließstellung 70 befindlichen Primär-Ventilkörper 69 des gerade noch ge schlossenen Primär-Rückschlagventils 21 anliegt.

Die Figur 9 zeigt den Längsschnitt gemäß Figur 8. Im Unterscheid dazu ist nun der Sekundär-Steuerschaft 43 mittels des Steuerkolbens 31 weiter in seiner Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung 67 gegen die Federkraft der Sekundär- Feder 54 verschoben, wodurch zugleich der Primär-Ventilkörper 69 gegen die Federkraft der Primär-Feder 71 des Primär-Rückschlagventils 22 in die Primär- Ventilkörper-Öffnungsstellung 73 verschoben ist, so dass nun ein Durchgangs weg 80 für das Arbeitsfluid sowohl durch das Sekundär-Rückschlagventil 23 als auch durch das Primär-Rückschlagventil 22 freigegeben ist.

Aufgrund der in der Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung 65 des Sekundär- Steuerschafts 43 (Sekundär-Ventilstössel) des Sekundär-Rückschlagventils 23 ausgebildeten beiden Drossel-Schließspalte 89.1 , 89.2 ist auf jeden Fall sicher gestellt, dass beim Schließen des Sekundär-Rückschlagventils 83 die Ausbil dung einer Strömung des Antriebsfluids aus der betroffenen Arbeitskammer 17, 18 des Hydraulikzylinders entlang der elastomeren Dichtung 59 des Sekundär- Ventilkörpers 52, die zu einem Verschleiß oder einer Verlagerung der elastome ren Dichtung 59 führen könnte, ausgeschlossen ist, weil zuerst die beiden Dros seln 82.1 , 82.2 bzw. deren Drossel-Öffnungsspalte 87.1 , 87.2 geschlossen, also die Drossel-Schließspalte 89.1 , 89.2 ausgebildet werden, bevor die elastomere Dichtung 59 in Eingriff gelangt, also zur Anlage an der Anlagefläche 63 des Se- kundär-Ventilsitzes 55 kommt. Analog kommt beim Öffnen des Sekundär-Rück schlagventils 23 zuerst die elastomere Dichtung 59 außer Eingriff, bevor auch nur einer der beiden Drossel-Schließspalte 89.1 , 89.2 bzw. eine der beiden Dros seln 82.1 , 82.2 geöffnet wird. Dadurch wird verhindert, dass eine etwaige De kompressionsströmung des Antriebsfluids zu einem Verschleiß und/oder zu einer Verlagerung der Dichtung 59 führen könnte.

Im Unterschied zu den Figuren 2 bis 9, in denen als Dichtung 59 des Sekundär- Ventilkörpers 52 jeweils ein als O-Ring ausgebildeter Dichtring 59.1 gezeigt ist, ist in den Figuren 10 bis 13 eine alternative, bevorzugte, Dichtung 59 in Form eines speziellen Dichtrings 59.2 gezeigt. In den Figuren 10, 11.1 und 11 .2 ist der separate Dichtring 59.2 in nicht eingebauten, unbelasteten Zustand gezeigt. In Figur 12 ist ein Ausschnitt des in Figur 3 gezeigten Längsschnitts des Hydraulik blocks gezeigt, wobei anstelle des als O-Ring ausgebildeten Dichtring 59.1 der Dichtring 59.2 gemäß Figur 10 eingesetzt ist. Die Figur 13 zeigt einen stark ver größerten Ausschnitt des Längsschnitts gemäß Figur 7, wobei anstelle des als O-Ring ausgebildeten Dichtrings 59.1 der Dichtring 59.2 gemäß Figur 10 einge setzt ist. Der Dichtring 59.2 ist ebenfalls federelastisch komprimierbar. Auch der Dichtring 59.2 ist rotationssymmetrisch zu seiner Axialachse gestaltet. Er weist einen Innendurchmesser 112 und einen Außendurchmesser 113 auf. Auch der Dichtring 59.2 ist als ein umlaufender Ring, vorzugsweise aus Vollmaterial, ge staltet. Der Dichtring 59.2 weist jedoch einen trapezförmigen Querschnitt auf. Der Dichtring 59.2 weist eine den Innendurchmesser 111 aufspannende, kreiszylind rische Dichtring-Innenfläche 104 auf. Der Dichtring 59.2 weist, in der Axialrich tung 32 betrachtet, eine maximale Dichtring-Breite 103 auf. Die kreiszylindrische Dichtring-Innenfläche 104 erstreckt sich, in der Axialrichtung 32 betrachtet, über eine Axiallänge 105. Die Axiallänge 105 entspricht der maximalen Dichtring- Breite 103. Die Axiallänge 105 ist also gleich groß wie die maximale Dichtring- Breite 103. Der Dichtring 59.2 ist in einer radial nachaußen offenen, ringförmigen Nut 64.2 des Sekundär-Steuerschafts 43 aufgenommen. Die Nut 64.2 weist ei nen Nutgrund 106.2 auf, der von einer kreiszylindrischen Nutgrund-Fläche 110.2 begrenzt ist. Die Nutgrund-Fläche 110.2 erstreckt sich parallel zu der Sekundär- Steuerschaft-Axialachse 46. Der Dichtring 59.2 liegt über seine zylindrische Dichtring-Innenfläche 104 an einem kreiszylindrischen Nutgrund 106.2 der Nut 64.2 unter Vorspannung an. Dies ist dadurch erreicht, dass der Innendurchmes ser 112 der Dichtring-Innenfläche 104 des Dichtrings 59.2 kleiner ist als der Au ßendurchmesser der Nutgrund-Fläche 110.2 des Nutgrunds 106.2 der Nut 64.2. Der Dichtring 59.2 weist auf seiner der Sekundär-Ventilkörper-Anlagefläche 60 zugewandten ersten Dichtringseite 107.1 eine planebene erste Dichtring-Anlage fläche 108.1 auf. Die erste Dichtring-Anlagefläche 108.1 ist senkrecht zu der Dichtring-Innenfläche 104 ausgebildet. Der Dichtring 59.2 ist mit seiner ersten Dichtring-Anlagefläche 108.1 an einer dieser gegenüberliegenden planebenen ersten Seitenfläche 109.1 der Nut 64.2 abstützbar. Die erste Seitenfläche 109.1 der Nut 64.2 erstreckt sich senkrecht zu der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse 46 des Sekundär-Steuerschafts 43. Der Dichtring 59.2 weist auf seiner dem ers ten Drosselkörper 83.1 zugewandten zweiten Dichtringseite 107.2, die von dem zweiten Drosselkörper 83.2 abgewandt ist, eine planebene zweite Dichtring-An- lagefläche 108.2 auf. Die zweite Dichtring-Anlagefläche 108.2 ist senkrecht zu der Dichtring-Innenfläche 104 ausgebildet. Die zweite Dichtring-Anlagefläche 108.2 ist also parallel zu der ersten Dichtring-Anlagefläche 108.1 ausgebildet. Der Dichtring 59.2 ist mit seiner zweiten Dichtring-Anlagefläche 108.2 an einer dieser gegenüberliegenden planebenen zweiten Seitenfläche 109.2 der Nut 64 abgestützt. Die zweite Seitenfläche 109.2 der Nut 64.2 erstreckt sich senkrecht zu der Sekundär-Steuerschaft-Axialachse 46 des Sekundär-Steuerschafts 43. Der Dichtring 59.2 weist einen dem Sekundär-Ventilsitz 55 zugeordneten Dicht ringteil 115 auf, der sich von der Dichtring-Innenfläche 104 radial nach außen erstreckt und der sich einerseits, in der Axialrichtung 32 betrachtet, zu dem Se- kundär-Ventilkörper 52 hin konisch verjüngt und der sich andererseits, ebenfalls in der Axialrichtung 32 betrachtet, von dem Sekundär-Ventilkörper 52 weg ko nisch verjüngt. In dem in Figur 11 gezeigten Axialquerschnitt ist ersichtlich, dass der Dichtringteil 115 eine erste Dichtringteil-Fläche 116.1. aufweist, die mit der ersten Dichtring-Anlagefläche 108.1 einen ersten Winkel 117.1 einschließt und ferner eine zweite Dichtringteil-Fläche 116.2 aufweist, die mit der zweiten Dicht- ring-Anlagefläche 108.2 einen zweiten Winkel 117.2 einschließt. Der erste Winkel 117.1 ist kleiner als der zweite Winkel 117.2. Der erste Winkel 117.1 beträgt bei spielsweise 40 Grad. Der zweite Winkel 117.2 beträgt beispielsweise 55 Grad. Es versteht sich jedoch, dass auch andere Winkelwerte vorgesehen sein können. Beispielsweise kann auch vorgesehen sein, dass der erste Winkel und der zweite Winkel gleich groß sind. Der Dichtring 59.2 kann bevorzugt aus PUR (Po lyurethan), insbesondere aus einem PUR-Elastomeren, bestehen. Er kann be vorzugt eine Flärte von 95 Shore A bzw. eine Shorehärte von 95SFI A aufweisen. Der Dichtring 59.2 kann vorteilhaft durch Zerspanen bzw. durch Spanen, bei spielsweise durch Drehen, hergestellt sein. Er kann aber auch anders hergestellt sein, beispielsweise durch Spritzgießen.

In den Figuren 12 und 13 sind, mit Ausnahme der Dichtrings 59.2 und der Nut 64.2, alle anderen Bauteile gleich gestaltet, wie in den Figuren 3 bis 9. Mit ande ren Worten gesagt, unterscheiden sich die in den Figuren 12 und 13 gezeigten Bauteile von den in den Figuren 3 bis 9 gezeigten Bauteile ausschließlich dadurch, dass in den Figuren 12 und 13 der Dichtring 59.2 und die Nut 64.2 vor gesehen sind, während in den Figuren 3 bis 9 der Dichtring 59.1 und die Nut 64.1 vorgesehen sind. Deshalb und zur besseren Veranschaulichung der Unter schiede sind in den Figuren 12 und 17 die schon in den Figuren 3 bis 9 einge zeichneten anderen Bezugszeichen nicht noch einmal eingezeichnet. Die vorste hend im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 9 beschriebenen Funktionen, Ab läufe und Verfahren gelten entsprechend auch für das in den Figuren 12 und 13 gezeigte Ausführungsbeispiel.

Wesentliche Merkmale der Erfindung können auch wie folgt zusammengefasst werden: das Doppel-Rückschlagventil 20 ist geeignet für einen doppeltwirkenden Zylinder zur Absicherung der Kolbenseite und der Stangenseite; es kann auch nur als ein einfaches Rückschlagventil in der redundanten Aus führung eingesetzt bzw. ausgeführt werden, also in Form einer Rückschlag ventilanordnung mit einem Primär-Rückschlagventil und einem Sekundär- Rückschlagventil; das Primär-Rückschlagventil 22 und das Sekundär-Rückschlagventil 23 sind in Reihe (seriell) angeordnet; dadurch sind sie redundant in der Absicherung; das Primär-Rückschlagventil 22 sorgt für eine abgeschlossene Kammer und somit für ein kleines Dekompressionsvolumen am Sekundärventil 23; das Sekundär-Rückschlagventil 23 hat zusätzlich zur metallischen Abdich tung (Sekundär-Ventilkörperteil 57 vs. Sekundär-Schulter 62) eine Dichtung 59 aus einem Elastomer (Elastomerabdichtung); der Steuerkolben 31 öffnet zuerst das Sekundärventil 23. An diesem Ventil stößel (Steuerkolben-Steuerschaft 38) ist ein Pin vorhanden der nach einem gewissen Weg das Primär-Rückschlagventil 22 aufsteuert; zum Aufsteuern des Sekundär-Rückschlagventils 23 bleibt das Primär-Rück schlagventil 22 noch geschlossen; die Reihenfolge des Öffnens ist somit durch eine geometrische Ausbildung gewährleistet; zuerst öffnet das Sekundär-Rückschlagventil 23; das Primärventil 22 wird erst danach aufgesteuert; - beim Schließen ist zuerst das Primärventil 22 geschlossen, bevor das Se kundär-Rückschlagventil 23 schließt; die elastomere Dichtung 59 (Elastomerabdichtung) des Sekundär-Rück- schlagventils 23 wird vor einem Verschleiß infolge einer Dekompressions strömung des Antriebsfluids und/oder infolge einer dynamischen Druckströ- mung des Antriebsfluids durch die Ausbildung eines ersten Drossel-Schließ spalts 89.1 vor der Dichtung 59 und durch die Ausbildung eines zweiten Dros sel-Schließspalts 89.2 nach der Dichtung 59 geschützt, indem die Drosseln 82.1 , 82.2 den Durchfluss des Antriebsfluids erst freigegeben, wenn die Dich tung 59 nicht mehr im Eingriff ist.

B E Z U G S Z E I C H E N L I S T E

10 Vorrichtung

11 Kolben

12 Schaft

13 Hydraulikzylinder

14 Trennanordnung

15.1 erster Versorgungszweig

15.2 zweiter Versorgungszweig

16 freies Ende von 12

17 (erste) Arbeitskammer

18 (zweite) Arbeitskammer

19 Hydraulikblock

20 Doppel-Rückschlagventil

21 Rückschlagventilanordnung

21.1 (erste) Rückschlagventilanordnung/(erstes) Rückschlagventil

21.2 (zweite) Rückschlagventilanordnung/(zweites) Rückschlagventil

22 Primär-Rückschlagventil

22.1 erstes Primär-Rückschlagventil

22.2 zweites Primär-Rückschlagventil

23 Sekundär-Rückschlagventil

23.1 erstes Sekundär-Rückschlagventil

23.2 zweites Sekundär-Rückschlagventil

24 Schleusenkammer

24.1 erste Schleusenkammer

24.2 zweite Schleusenkammer

25.1 erste Öffnung von 24.1

25.2 zweite Öffnung von 24.1

25.3 dritte Öffnung von 24.2

25.4 vierte Öffnung von 24.2 26.1 erster Hydraulikeinlass (erster Auslass)

26.2 zweiter Hydraulikeinlass (zweiter Auslass)

28 Verbindungskammer

28.1 erste Verbindungsraum-Kammer

28.2 zweite Verbindungsraum-Kammer

29 Verbindungskammer-Längsachse

30.1 (erste) Schleusenkammer-Längsachse von 24.1

30.2 (zweite) Schleusenkammer-Längsachse von 24.2

31 Steuerkolben/Entsperrmittel

32 Axialrichtung

33 Nut (im Steuerkolben)

34 Steuerkolben-Dichtung

35 Steuerkolben-Führungsteil

36.1 Führungsfläche

36.2 Führungsfläche

37 Gegen-Führungsfläche von 28

38 Steuerkolben-Steuerschaft

38.1 erster Steuerkolben-Steuerschaft

38.2 zweiter Steuerkolben-Steuerschaft

39 Steuerkolben-Längsachse

40.1 erstes Steuerkolben-Steuerschaft-Ende

40.2 zweites Steuerkolben-Steuerschaft-Ende

41 Neutralstellung (von 35)

43 Sekundär-Steuerschaft

43.1 erster Sekundär-Steuerschaft

43.2 zweiter Sekundär-Steuerschaft

44.1 erstes (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43

44.1.1 erstes (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43.1

44.1.2 zweites (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43.1

44.2 zweites (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43

44.2.1 erstes (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43.2

44.2.2 zweites (freies) Sekundär-Steuerschaft-Ende von 43.2 45.1 (erster axialer) Abstand

45.2 (zweiter axialer) Abstand

46 Sekundär-Steuerschaft-Axialachse (-Längsachse)

47.1 erster Hydraulik-Einlasskanal

47.2 zweiter Hydraulik-Einlasskanal

49.1 Primär-Einsatzteil

49.1.1 Primär-Einsatzteil

49.1.2 Primär-Einsatzteil

49.2 Sekundär-Einsatzteil

49.2.1 Sekundär-Einsatzteil

49.2.2 Sekundär-Einsatzteil

50 Dichtung

52 Sekundär-Ventilkörper

52.1 erster Sekundär-Ventilkörper

52.2 zweiter Sekundär-Ventilkörper

53 Sekundär-Ventilkörper-Schließstellung

54 Sekundär-Feder

55 Sekundär-Ventilsitz

56 Sekundär-Ventilkörper-Öffnungsstellung

57 Sekundär-Ventilkörperteil

58 Hohlraum von 30.2

59 Dichtung von 52

59.1 Dichtring

59.2 Dichtring

60 Sekundär-Ventilkörper(teil)-Anlagefläche von 57

61 erste Fließrichtung

62 Sekundär-Schulter

63 (konische) Anlagefläche von 55

64.1 Nut

64.2 Nut

65 Sekundär-Steuerschaft-Schließstellung

66 Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsstellung 67 Sekundär-Steuerschaft-Öffnungsrichtung

68 Durchgangsweg (Pfeilfolge)

69 Primär-Ventilkörper

69.1 erster Primär-Ventilkörper

69.2 zweiter Primär-Ventilkörper

70 Primär-Ventilkörper-Schließstellung

71 Primär-Feder

72 Primär-Ventilsitz

73 Primär-Ventilkörper-Öffnungsstellung

74 Primär-Führungsschaft-Axialachse/-Längsachse

75 Primär-Führungsschaft

76 Primär-Führungsschaft-Aufnahme

77 Primär-Ventilkörperteil

78 (konische) Primär-Ventilkörper-Anlagefläche

79 Primär-Schulter

80 Durchgangsweg

81 axialer Abstand

82.1 erste Drossel

82.2 zweite Drossel

83.1 erster Drosselkörper

83.2 zweiter Drosselkörper

84.1 erster Drossel-Gegenkörper

84.2 zweiter Drossel-Gegenkörper

85.1 erste Drosselkörper-Öffnungsstellung

85.2 zweite Drosselkörper-Öffnungsstellung

85.3 dritte Drosselkörper-Öffnungsstellung

87.1 erster Drossel-Öffnungsspalt (von 82.1 )

87.2 zweiter Drossel-Öffnungsspalt (von 82.2)

87.3 dritter Drossel-Öffnungsspalt (von 82.2)

88.1 erste Drosselkörper-Schließstellung (von 83.1 )

88.2 zweite Drosselkörper-Schließstellung (von 83.1 )

88.3 dritte Drosselkörper-Schließstellung (von 83.2) 88.4 vierte Drosselkörper-Schließstellung (von 83.2)

89.1 erster Drossel-Schließspalt

89.3 dritter Drossel-Schließspalt

90.1 (erste) Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung

90.2 (zweite) Sekundär-Steuerschaft-Zwischenstellung

91.1 erster Durchströmspalt (in 90.1 , Dichtung abgehoben)

91.2 zweiter Durchströmspalt (in 90.2, Dichtung abgehoben)

92.1 erste Drosselfläche von 83.1

92.2 zweite Drosselfläche von 83.2

93.1 erste Drossel-Gegenfläche von 84.1

93.2 zweite Drossel-Gegenfläche von 84.2

94 (konische) Einführschräge

95 (Pfeil)Richtung

96 (Pfeil)Richtung

97 Nut

98 Aufnahme

99 Übergangsstellung

100 Sekundär-Führungsschaft

101 Sekundär-Führungsschaft-Axialachse/-Längsachse

102 Sekundär-Führungsschaft-Aufnahme

103 (maximale) Dichtring-Breite von 59.2

104 Dichtring-Innenfläche von 59.2

105 Axiallänge von 104

106.1 Nutgrund von 64.1

106.2 Nutgrund von 64.2

107.1 (erste) Dichtringseite von 59.2

107.2 (zweite) Dichtringseite von 59.2

108.1 (erste) Dichtring-Anlagefläche von 59.2

108.2 (zweite) Dichtring-Anlagefläche von 59.2

109.1 (erste) Seitenfläche von 64.2

109.2 (zweite) Seitenfläche von 64.2

110.1 Nutgrundfläche von 64.1 110.2 Nutgrundfläche von 64.2

111 Axialachse von 59.2

112 Innendurchmesser von 59.2

113 Außendurchmesser von 59.2

115 Dichtringteil

116.1 (erste) Dichtringteil-Fläche

116.2 (zweite) Dichtringteil-Fläche

117.1 (erster) Winkel

117.2 (zweiter) Winkel