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Title:
DEVICE FOR INTRODUCING A DRAW WIRE OR ELEMENT INTO TUBES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/119760
Kind Code:
A3
Abstract:
The invention relates to a device for introducing a draw wire or element (4) into tubes (15J), comprising a first actuating body (5) into which the draw wire or element (4) is slidingly guided, a second actuating body (6, 7) into which the draw wire or element (4) is slidingly guided, at least one clamping device (1, 01; 2, 02) that blocks and releases the movement of the draw wire or element (4) and a telescopic tube (8, 08). The fact that the device comprises, on the first actuating body (5), an additional clamping device/docking device (15z) (mouthpiece (15)) for clamping to the openings of the tube (15j) permits a problem-free introduction, even in difficult situations.

Inventors:
HASLACHER ANDREAS (AT)
Application Number:
PCT/EP2008/053738
Publication Date:
November 20, 2008
Filing Date:
March 28, 2008
Export Citation:
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Assignee:
REX TECHNOLOGIE GMBH & CO KG (AT)
HASLACHER ANDREAS (AT)
International Classes:
H02G1/08
Foreign References:
DE1091645B1960-10-27
US5588613A1996-12-31
CH304298A1954-12-31
US2559160A1951-07-03
DE2655944A11977-06-16
Attorney, Agent or Firm:
BABELUK, Michael (Wien, AT)
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Claims:

PATENTANSPRüCHE

1. Vorrichtung zum Einführen von einer Einziehfeder (4) in Rohre (15J) mit: einem ersten Bestätigungskörper (5), in dem die Einziehfeder (4) gleitend geführt ist; einem zweiten Betätigungskörper (6, 7), in dem die Einziehfeder (4) gleitend geführt ist; mindestens einer Klemmeinrichtung (1, Ol; 2, 02), die die Bewegung der Einziehfeder (4) sperrt und freigibt; einem Teleskoprohr (8, 08); dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung am ersten Betätigungskörper (5) eine weitere Klemmeinrichtung/Andockvorrichtung (15z) (Mundstück (15)) zum Festklammern an öffnungen des Rohres (15j) aufweist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (15) mit einem mechanischen Klemmstück (15f, 15g, 15h) versehen ist, welches mit einem Schnellverschluss zur Festklemmung an Elektro- schläuche und Rohre (15j) versehen ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (15f, 15g, 15h) mehrere axial verlaufende Klemmbacken (15g) aufweist, auf denen nach innen gerichtete Klemmstege (15f) angeordnet sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (15) einen axial verschiebbaren Klemmring (15h) aufweist, der vorzugsweise dazu ausgebildet ist, Klemmbacken (15g) zusammenzudrücken.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Betätigungskörper (5) eine erste Klemmeinrichtung (1, 01) vorgesehen ist, die die Bewegung der Einziehfeder (4) sperrt und freigibt, und dass im zweiten Betätigungskörper (6, 7) eine zweite Klemmeinrichtung (2, 02) vorgesehen ist, die die Bewegung der Einziehfeder (4) sperrt und freigibt.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Teleskoprohr (8, 08) die erste Klemmeinrichtung (1, 01) und die zweite Klemmeinrichtung (2, 02) verbindet.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Teleskoprohr (8, 08) verdrehfest ausgebildet ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (1, 2) die Einziehfeder (4) in einer vorbestimmten Richtung sperrt und in die entgegengesetzte Richtung freigibt.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klemmeinrichtung (01, 1) gegenüber dem ersten Betätigungskörper (5) verdrehbar gelagert ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Klemmeinrichtung (02, 2) gegenüber dem zweiten Betätigungskörper (6, 7) verdrehbar gelagert ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmeinrichtung (01, 1; 02, 2; 03, 3) mit einem Ratschensystem (12, 13) verbunden ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Klemmvorrichtung (03, 3) vorgesehen ist, die ein wahlweises Festklemmen der Einziehfeder (4) ermöglicht.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) mit einem Betätigungskörper (5, 6, 7) verbunden ist.

14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) als Feststelleinrichtung für die erste oder die zweite Klemmeinrichtung (01, 1; 02, 2) ausgebildet ist.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) mit mindestens einem Radiallager (12, 13) verbunden ist.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) mit mindestens einem Ratschensystem (12, 13) verbunden ist, das vorzugsweise als Doppel-Ratschensystem (10) ausgebildet ist, das durch Zusammenwirken von zwei Freilauflagern/Ratschensystemen (12, 13) durch einfache Ratschenbewegung der Betätigungskörper (5, 6, 7) eine radiale Drehbewegung der weiteren Klemmeinrichtung (03, 3) erzeugt.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) als gegenüber dem Betätigungskörper (6) verdrehbarer Handgriff ausgebildet ist.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein übersetzungsgetriebe (9), welches in Radialrichtung der weiteren Klemmeinrichtung (03, 3) wirkt und diese um die eigene Achse bewegt, vorgesehen ist, welches vorzugsweise als übersetzung ins Schnelle ausgebildet ist.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) Backen (301) aufweist, die gegen die Einziehfeder (4) pressbar sind.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) eine exzenterförmige Backe (201) aufweist, die gegen die Einziehfeder (4) selbst unterstützend pressbar ist.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Klemmeinrichtung (03, 3) manuell verriegelbar und entriegelbar ist.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klemmeinrichtung (1) und die zweite Klemmeinrichtung (2) jeweils eine umschaltbare Klemmeinrichtung aufweisen.

23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtungen (1, 2) als Sperrklinken (IB, 2B) ausgebildet sind.

24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtungen (1, 2) als Konus (105) ausgebildet sind, durch den die Einziehfeder (4) durchgeführt ist und in den Klemmkugeln (101) angeordnet sind, um die Bewegung der Einziehfeder (4) in eine Richtung zu sperren.

25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Andockeinrichtung (15z) über einen flexiblen Schlauch (15e) am Mundstück (15) befestigt ist.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Andockeinrichtung (15z) über einen Befestigungsschlauch an der Vorrichtung befestigt ist.

27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Andockeinrichtung (15z) Klemmbacken (17) umfasst, die dazu ausgebildet sind, von Druckfedern (16) innen an das Rohr (15j gedrückt zu werden.

2008 03 28 Ba

Description:

Vorrichtung zum Einführen von einer Einziehfeder in Rohre

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen von einer Einziehfeder in Rohre mit: einem ersten Bestätigungskörper, in dem die Einziehfeder gleitend geführt ist; einem zweiten Betätigungskörper, in dem die Einziehfeder gleitend geführt ist; mindestens einer Klemmeinrichtung, die die Bewegung der Einziehfeder sperrt und freigibt; einem Teleskoprohr.

Beim Verlegen von Elektroleitungen, Kabeln, aber auch Wasserrohren ist es üblich, zunächst ein Rohr im Mauerwerk zu verlegen und zu einem späteren Zeitpunkt die Kabel oder dergleichen in das Rohr einzuziehen. Dies erfolgt in der Praxis dadurch, dass eine Einziehfeder von einem Rohrende aus eingeführt wird, um eine Verbindung mit dem anderen Rohrende herzustellen. Danach wird das Kabel am Kopf der Einziehfeder befestigt und in der entgegengesetzten Richtung durch das Rohr gezogen.

Wenn das Rohr einen engen Querschnitt aufweist und Krümmungen mit engen Radien vorliegen, ist es schwierig und mühsam, die Einziehfeder in das Rohr einzuführen. Es sind verschieden Vorrichtungen bekannt geworden, mit denen das Einschieben erleichtert und gegebenenfalls automatisiert werden kann. Solche Vorrichtungen sind aufwendig und schwierig zu handhaben, insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich die Rohrenden, an denen die Einziehfeder eingeführt werden muss, fallweise in großer Höhe oder an schlecht zugänglichen Stellen von Räumen befinden.

Federn, die in ihrem Aufbau im Wesentlichen Einziehfedern entsprechen, werden aber auch zur Reinigung von ansonsten unzugänglichen Rohrsystemen, wie beispielsweise Wasserrohren oder Ableitungsrohren verwendet. Auch diese Anwendung soll von der vorliegenden Erfindung abgedeckt werden.

Als Betätigungskörper im Sinn der Definition des Hauptanspruchs soll ein Teil der Vorrichtung verstanden werden, der dazu dient diese zu ergreifen, sie zu bewegen oder eine manuelle Klemmeinrichtung zu betätigen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art so weiterzubilden, dass das Einschieben von Einziehfedern erleichtert wird, wobei es insbesondere möglich sein soll, dass die betreffende Vorrichtung von einer Person ohne Hilfskräfte bedient werden kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Vorrichtung kompakt und leicht auszubilden, so dass das Einschieben ohne Schwierigkeiten auch an schwer zugänglichen oder hoch gelegenen Stellen problemlos durchgeführt werden kann. Das Einschieben soll dabei nach Möglichkeit ohne Einsatz von Hilfsantrieben möglich sein, das heißt auch dann, wenn elektrischer Strom nicht verfügbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine besonders leichte Möglichkeit zu bieten, die Einziehfeder während des Einschiebens zu verdrehen, um Blockaden zu vermeiden. Insbesondere soll es möglich sein, gegebenenfalls verfügbare Hilfsmittel wie etwa Akkuschrauber zu verwenden, um in schwierigen Fällen die Anwendung zu erleichtern.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung gelöst, die so ausgebildet ist, dass die Vorrichtung am ersten Betätigungskörper eine weitere Klemmeinrichtung/Andockvorrichtung (Mundstück) zum Festklammern an öffnungen des Rohres aufweist

Durch das erfindungsgemäße Mundstück kann auch in schwierigen Arbeitssituationen, wie etwa über Kopf oder in beengten Verhältnissen leicht und effizient gearbeitet werden. Das Mundstück ist von seinem Durchmesser her an den Schlauch angepasst, in den die Einziehfeder eingeführt werden soll. Durch einen entsprechenden leicht betätigbaren Verschluss kann das jeweils passende Mundstück an der Vorrichtung befestigt werden.

In diesem Zusammenhang ist besonders vorteilhaft, wenn das Mundstück über einen Befestigungsschlauch an der Vorrichtung befestigt ist. Dadurch kann die Vorrichtung an der Einführungsöffnung befestigt werden, was die Manipulation weiter vereinfacht. Der Schlauch wird im Allgemeinen relativ kurz sein (einige cm), kann aber auch länger ausgeführt sein, wie etwa ein Meter oder mehr, um auch an hoch angeordneten Punkten arbeiten zu können, ohne dauerhaft eine Leiter benutzen zu müssen.

Besonders günstig ist es, wenn das Klemmstück mehrere axial verlaufende Klemmbacken aufweist, auf denen nach innen gerichtete Klemmstege angeordnet sind. Dadurch wird eine besonders sichere Befestigung erreicht. Insbesondere ist es in diesem Zusammenhang günstig, wenn das Mundstück einen axial verschiebbaren Klemmring aufweist, der vorzugsweise dazu ausgebildet ist, Klemmbacken zusammenzudrücken.

Das Einschieben der Einziehfeder mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt dabei in besonders einfacher Weise durch eine pumpende Bewegung, bei der die betreffende Person bei Vorliegen eines Betätigungskörpers diesen vor und zurück schiebt bzw. bei Vorliegen von zwei Betätigungskörpern diese abwechselnd zusammenschiebt und wieder auseinanderzieht. Beim ersten Arbeitshub, wenn der zweite Betätigungskörper in Richtung des ersten Betätigungskörpers gedrückt wird, arretiert die zweite Klemmeinrichtung, so dass die Einziehfeder durch den ersten Betätigungskörper hindurch in das Rohr eingeschoben wird, wobei die erste Klemmeinrichtung die Bewegung freigibt. Im zweiten Arbeitshub wird der zweite Betätigungskörper zurückgezogen, wobei die erste Klemmeinrichtung ein unbeabsichtigtes Herausziehen der Einziehfeder verhindert.

Es ist vorteilhaft, wenn es in Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebszustand der Vorrichtung möglich ist, ein Drehmoment um die Längsachse auf die Einziehfeder auszuüben. Auch soll es dabei möglich sein, eine Umgreifbewegung auszuführen, wenn der Verdrehwinkel bei festgehaltenem Betätigungskörper nicht ausreicht, um auch bei Bögen und langen Leitungen die Einziehfeder erfolgreich einzuführen.

Durch das vorzugsweise verdrehfeste Teleskoprohr ist es nun möglich, die beiden Betätigungskörper in Drehrichtung miteinander zu koppeln, was eine erhebliche Steigerung der Funktionalität bewirkt.

Günstig ist es, wenn die erste Klemmeinrichtung im ersten Betätigungskörper die Einziehfeder in einer vorbestimmten Richtung sperrt und in die entgegengesetzte Richtung freigibt. Es handelt sich somit um eine automatisch arbeitende Klemmeinrichtung, die ohne manuelle Klemm- und Freigabe-Manipulationen auskommt. ähnliches gilt für die zweite Klemmeinrichtung.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die erste Klemmeinrichtung gegenüber dem ersten Betätigungskörper verdrehbar gelagert ist. Dadurch kann die Klemmeinrichtung gegenüber Torsionsmomenten entkoppelt werden, die dann getrennt über besser dafür geeignete Bauteile eingeleitet werden. Analoges gilt gemäß einer weiteren Variante für die zweite Klemmeinrichtung.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn eine Klemmeinrichtung mit einem Ratschensystem verbunden ist. Dadurch wird erreicht, dass eine schwergängige Einziehfeder durch eine Drehbewegung um Ihre Längsachse erfolgreich eingeführt werden kann. In vielen Fällen reicht jedoch der Verdrehwinkel, der durch Verdrehung eines Betätigungskörpers auf die Einziehfeder ausgeübt werden kann nicht aus, um die Durchgängigkeit zu erreichen. Durch das Vorsehen eines Rat-

schensystems kann nunmehr durch hin- und hergehende Verdrehung eines Betätigungskörpers oder sonstigen Betätigungselementes eine Verdrehung der Einziehfeder um ihre Längsachse um beliebig große Winkel erreicht werden. Dies ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Funktionalität der Vorrichtung.

Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung sieht eine weitere Klemmvorrichtung vor, die ein wahlweises Festklemmen der Einziehfeder ermöglicht. Wesentlich an dieser Ausführungsvariante ist die Erkenntnis, dass es zwar theoretisch möglich ist durch die erste oder die zweite Klemmeinrichtung in geklemmtem Zustand auch ein Torsionsmoment auf die Einziehfeder auszuüben. Diese Klemmeinrichtungen sind jedoch auf den Vorschub der Einziehfeder in Axialrichtung optimiert und können die erforderlichen Torsionsmomente nicht in befriedigender Weise übertragen. Durch eine dritte Klemmeinrichtung kann nun ein wesentlich größeres Torsionsmoment übertragen werden, was den Einsatzbereich der Vorrichtung auch auf schwierigere Bedingungen ausdehnt. In diesem Zusammenhang ist weiters bevorzugt, wenn die weitere Klemmeinrichtung mit einem Betätigungskörper verbunden ist. Auf diese Weise kann ein besonders kompakter Aufbau erreicht werden.

Alternativ dazu ist es auch möglich, dass die weitere Klemmeinrichtung als Feststelleinrichtung für die erste oder die zweite Klemmeinrichtung ausgebildet ist. Dabei werden in der Regel zwar nicht die gleichen Torsionsmomente erreicht wie im Fall einer für Torsion dezidierten Klemmeinrichtung, aber es kann ein besonders einfacher Aufbau realisiert werden.

Es ist auch in bevorzugter Weise möglich, dass die weitere Klemmeinrichtung mit mindestens einem Radiallager verbunden ist. Auch auf diese Weise ist es möglich, weitere Bauteile torsionsmäßig zu entkoppeln, was die Bedienung vereinfacht.

Eine besonders einfache Bedienung insbesondere in Zusammenhang mit einer Verdrehung der Einziehfeder kann dadurch erreicht werden, dass die weitere Klemmeinrichtung mit mindestens einem Ratschensystem verbunden ist, das vorzugsweise als Doppel-Ratschensystem ausgebildet ist, das durch Zusammenwirken von zwei Freilauflagern/Ratschensystemen durch einfache Ratschenbewegung der Betätigungskörper eine radiale Drehbewegung der weiteren Klemmeinrichtung erzeugt.

Die Bedienung der Vorrichtung kann weiters dadurch vereinfacht werden, dass die weitere Klemmeinrichtung als gegenüber dem Betätigungskörper verdrehbarer Handgriff ausgebildet ist.

Eine weitere bevorzugte Lösung in Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass ein übersetzungsgetriebe, welches in Radialrichtung der weiteren Klemmeinrichtung wirkt und diese um die eigene Achse bewegt, vorgesehen ist, welches vorzugsweise als übersetzung ins Schnelle ausgebildet ist. Wesentlich an dieser Variante ist die Erkenntnis, dass eine Einziehfeder durch eine Drehbewegung um ihre Längsachse besser gängig gemacht werden kann, insbesondere um auch bei Bögen und langen Leitungen die Einziehfeder erfolgreich einführen zu können. Diese Drehbewegung kann beispielsweise durch Verdrehung eines Betätigungskörpers oder eines anderen Betätigungselementes auf die Einziehfeder ausgeübt werden. Bedingt durch die anatomischen Verhältnisse ist der Verdrehwinkel bei festgehaltenem Betätigungskörper begrenzt und beträgt beispielsweise etwa 90°. Durch das erfindungsgemäße übersetzungsgetriebe kann nunmehr dieser Winkel, um den die Einziehfeder in einer durchgängigen Handbewegung verdreht werden kann, wesentlich gesteigert werden.

Ein besonders hohes Torsionsmoment wird dadurch erreicht, dass die weitere Klemmeinrichtung Backen aufweist, die gegen die Einziehfeder pressbar sind.

Eine ratschenartige Funktion im Zusammenhang mit der Verdrehung der Einziehfeder kann dadurch realisiert werden, dass die weitere Klemmeinrichtung eine exzenterförmige Backe aufweist, die gegen die Einziehfeder selbst unterstützend pressbar ist.

Bevorzugt ist es weiters, dass die weitere Klemmeinrichtung manuell verriegelbar und entriegelbar ist. Auf diese Weise kann die Verdrehbewegung beliebig gesteuert werden.

Eine Erhöhung der Funktionalität kann auch dadurch erreicht werden, dass die erste Klemmeinrichtung und die zweite Klemmeinrichtung jeweils eine umschaltbare Klemmeinrichtung aufweisen.

Eine besonders einfache und robuste Lösung kann dadurch verwirklicht werden, dass die Klemmeinrichtungen als Sperrklinken ausgebildet sind.

Eine alternative Lösung zur Ausbildung automatisch wirkender Klemmeinrichtungen sieht vor, dass die Klemmeinrichtungen als Konus ausgebildet sind, durch den die Einziehfeder durchgeführt ist und in den Klemmkugeln angeordnet sind, um die Bewegung der Einziehfeder in eine Richtung zu sperren.

In diesem Zusammenhang ist besonders vorteilhaft, wenn das Mundstück einen flexiblen Schlauch umfasst, der die Einziehfeder führt und mit einem mechanischen Klemmstück versehen ist, welches mit einem Schnellverschluss zur Festklemmung an Elektroschläuche und Rohre versehen ist. Dadurch kann die Vor-

richtung an der Einführungsöffnung befestigt werden, was die Manipulation weiter vereinfacht.

In der Folge wird die vorliegende Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen :

Fig. Ia schematisch ein Mundstück 10 einer erfindungsgemäßen Klemmeinrichtung;

Fig. Ib eine Ansicht des Mundstücks von Fig. Ia von vorne;

Fig. Ic eine seitliche Ansicht einer alternativen Ausführungsvariante;

Fig. Id eine seitliche Ansicht der Ausführungsvariante von Fig. Ic in einem betätigtem Zustand;

Fig. 2a eine axonometrische Darstellung einer automatischen Klemmeinrichtung;

Fig. 2b eine alternative Ausführungsform einer Klemmeinrichtung im Längsschnitt;

Fig. 3 eine weitere Ausführungsvariante einer Klemmeinrichtung im Längsschnitt;

Fig. 4 eine weitere Ausführungsvariante einer Klemmeinrichtung im Längsschnitt;

Fig. 5 eine weitere Ausführungsvariante einer Klemmeinrichtung im Querschnitt;

Fig. 6a eine Ausführungsvariante einer weiteren Klemmeinrichtung in einer axonometrischen Darstellung;

Fig. 6b die Ausführungsvariante von Fig. 6a im Querschnitt;

Fig. 7 eine weitere Ausführungsvariante der weiteren Klemmeinrichtung in einer axonometrischen Darstellung;

Fig. 8 eine schematische Darstellung eines übersetzungsgetriebes in einem Diagramm und in einer axonometrischen Ansicht;

Fig. 9 drei Diagramme, die die Wirkung von Freilauflagern bzw. Ratschen erläutern;

Fig. 10 eine Ausführungsvariante der Erfindung in einem schematischen Längsschnitt;

Fig. 11 eine alternative Ausführungsvariante der Erfindung in einem schematischen Längsschnitt;

Fig. IIb eine weitere alternative Ausführungsvariante der Erfindung in einem schematischen Längsschnitt;

Fig. 12 eine alternative Ausführungsvariante der Erfindung in einem schematischen Längsschnitt;

Fig. 13 eine alternative Ausführungsvariante der Erfindung in einem schematischen Längsschnitt;

Fig. 14a verschiedene Ausführungsvarianten verdrehfester Teleskoprohre in axonometrischen Darstellungen;

Fig. 14b verschiedene Ausführungsvarianten verdrehfester Teleskoprohre in axonometrischen Darstellungen;

Fig. 14c verschiedene Ausführungsvarianten verdrehfester Teleskoprohre in axonometrischen Darstellungen; und

Fig. 15 bis Fig. 28 verschiedene Ausführungsvarianten der Erfindung in schematischen Darstellungen.

Im Anhang zur Beschreibung werden die in den Figuren verwendeten Bezugszeichen tabellarisch zusammengestellt.

In den Fig. Ia und Fig. Ib ist eine mögliche Ausbildung des vorderen Endes einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt. In das offene Ende eines Elektro- schlauchs 15j wird ein flexibler Schlauch (Stahlfederkern 15e), in dessen Inneren die Einziehfeder 4 angeordnet ist, eingeführt, der durch seine Stabilität das Einführen in öffnungen (Elektrodosen, Elektroleitungen, usw.) ermöglicht.

Der flexible Schlauch 15e wird von Klemmbacken 15g ummantelt, welcher ein Festklemmen der Elektroleitung 15j durch Einführen in die öffnung von 14c ermöglicht.

Die Klemmbacken 15g sind an der Wurzel mit einem Mundstück 15 verbunden, wobei man durch axiales Verschieben eines Klemmringes 15h einen Klemmsteg 15f zusammendrücken kann, um die Klemmbacken 15g mit dem Elektroschlauch 15j in festem Eingriff zu bringen. Durch diesen mechanischen Klemmvorgang wird das Mundstück 15 mit dem Elektroschlauch 15j verbunden. Die hier beschriebenen Teile 15e, 15f, 15g, 15h und 15i stellen insgesamt die erfindungsgemäße Andockeinrichtung 15z dar.

Durch die Ansteckkupplung bzw. den Schnellverschluss 15i kann das Mundstück 15 durch ein den Umständen entsprechendes Mundstück 15 mit einer anderen Ausführungsvariante problemlos und schnell an der Einschubhilfe bzw. Vorrichtung ausgewechselt werden.

Bei der Ausführungsvariante von Fig. Ic und Fig. Id ist am Mundstück 15 über den Schlauch 15e eine Andockeinrichtung befestigt, die allgemein mit 15z bezeichnet ist. Die Andockeinrichtung 15z besteht aus Klemmarmen 17 mit Klemmbacken 17a, die von Druckfedern 16 innen gegen das Rohr 15j gedrückt werden. Die Klemmarme 17 sind über Scharniere 18 gelenkig gelagert und über Griffe 19 betätigbar. Die Doppelpfeile bezeichnen mit 20 die öffnungsrichtung und mit 21 die Schließrichtung der Klemmbacken 17a. In Fig. Ic ist die festgeklemmte Stellung gezeigt, während in Fig. Id eine betätigte Stellung gezeigt ist, mit der die Andockeinrichtung 15z in das Rohr 15j eingeführt und aus diesem herausgezogen werden kann. Durch die Verbindung der Andockeinrichtung 15z über den Schlauch 15e mit dem Mundstück 15 kann erreicht werden, dass die Betätigung der Vorrichtung entfernt vom Ende des Rohres 15j erfolgen kann.

Bei der in Fig. 2a dargestellten Klemmeinrichtung 1 oder 2 sind Klemmbacken IB, 2B vorgesehen, die durch ihre mechanische Ausführung bzw. Eigenform und durch Federwirkung selbst arbeitend, d.h. in Arbeitsrichtung selbst arretierend, d.h. klemmend, und in Ausholrichtung selbst entriegelnd ausgebildet sind.

Die Klemmeinrichtung 1, 2 kann durch ein Radiallager Ia, 2a, das am Klemmkörper angebracht ist, frei um die eigene Achse gedreht werden. Diese Ausführungsversion ermöglicht eine Drehbewegung der Einziehfeder 4 in geklemmtem Zustand und einen Vorschub bzw. eine axiale Krafteinwirkung, welche den Vorwärtsschub der Einziehfeder und der Drehbewegung gewährleistet (dies ermöglicht eine Einsatzversion mit einer Akkubohrmaschine, wobei die Einziehfeder 4 von einer zweiten Person in Drehbewegung versetzt wird) und durch die Einschubvorrichtung an die Elektroleitungen unter Drehbewegung die Einziehfeder 4 eingeschoben wird. Dies wird häufig bei sehr schwierigen Bedingungen und langen Leitungen bzw. Hindernissen durchgeführt.

Die Fig. 2b zeigt die Ausführung der Fig. 2a im Längsschnitt.

Eine alternative Klemmeinrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Klemmeinrichtung besitzt einen Konus 105, in dem Klemmkugeln 101 angeordnet sind, die die Einziehfeder 4 umgeben. Eine Spannfeder 102 drückt die Klemmkugeln 101 in die Sperrrichtung 104 der Einziehfeder 4. In die Freilaufrichtung 103 kann die Klemmeinrichtung mit minimaler Kraft bewegt werden.

In Fig. 4 ist im Detail eine Lösung dargestellt, bei der eine Klemmeinrichtung 3 in einer automatischen Klemmeinrichtung 2 so integriert ist, dass die Klemmbacken bzw. Sperrklinken 2B durch einen manuellen Eingriff in den Klemmmechanismus 03 auf der Einziehfeder 4 so festgeklemmt werden, dass auch ein Torsionsmo-

ment auf die Einziehfeder 4 ausgeübt werden kann, um diese um die eigene Achse zu drehen.

In der Fig. 5 ist eine alternative Lösung für die Integration der Klemmeinrichtung 3 in der automatischen Klemmeinrichtung 2 dargestellt, um diese um die eigene Achse zu bewegen.

Bei der Ausführungsvariante von Fig. 6a werden Klemmbacken 301 in Radialrichtung auf die Einziehfeder 4 gedrückt, so dass diese entsprechend dem Teil 303 um ihre Achse verdreht werden kann.

Alternativ kann dieses Festklemmen durch drei Klemmbacken 301 erfolgen, die in Radialrichtung 302 auf die Einziehfeder 4 angedrückt werden.

Die Klemmeinrichtung von Fig. 7 ist insgesamt mit 200 bezeichnet und besitzt eine exzenterförmige Sperrklinke, die dazu dient, in Richtung 203 selbsttätig zu sperren, um ein Torrsionsmoment auf die Einziehfeder 4 auszuüben, hingegen in Richtung 202 eine freie Verdrehung zu ermöglichen.

Fig. 8 zeigt die Ausbildung eines übersetzungsgetriebes in der Art eines Planetengetriebes. Eine übersetzung ins Schnellere ist durch Bewegen der Betätigungskörper 5, 6, 7 über das Hohlrad 9b und die Planetenräder 9a auf das Sonnenrad 9c, welches wiederum die Hohlwelle 14 und die damit verbundene Klemmeinrichtung 303 um die eigene Achse bewegt, möglich.

Fig. 9 zeigt schematisch, dass die einzelnen Ratschen bzw. Freilauflager 12, 13 eine Sperrrichtung über eine Laufrichtung aufweisen. Bei einem Radiallager 11 gibt es keine Sperrrichtung und es ist dieses in beiden Richtungen frei drehbar.

In Fig. 10 ist eine Ausführungsvariante dargestellt, bei der mit 10 ein Doppelratschensystem dargestellt ist, das durch das Zusammenwirken von zwei Ratschen bzw. Freilauflagern 12, 13 eine radiale Drehbewegung der Klemmeinrichtung 3 durch abwechselndes Bewegen des Betätigungskörpers 6, 7 in Richtung 10a und Richtung 10b erfolgt.

Bei Betätigen des Betätigungskörpers 6 in Richtung 10a gibt die Ratsche bzw. das Freilauflager 12 diese Bewegung durch ihre Laufrichtung frei und die Ratsche bzw. das Freilauflager 13 sperrt die Hohlwelle 14, welche mit der Klemmeinrichtung 3 fix verbunden ist, so dass diese bewegt wird.

Bei Betätigen des Betätigungskörpers 6 in Richtung 10b sperrt die Ratsche bzw. das Freilauflager 12 die Verbindung zur Hohlwelle 14 und die Ratsche bzw. das Freilauflager 13 gibt diese Richtung frei, so dass sich die Klemmung 13, welche

direkt mit der Hohlwelle 14 verbunden ist, in Richtung 10b radial um die eigene Achse bewegt.

Bei einem Doppelratschensystem kann selbstverständlich zwischen der Klemmeinrichtung 3 und dem Doppelratschensystem 10 ein übersetzungsgetriebe 9 eingebaut werden, so dass die Arbeitsbewegung 10b durch das Bewegen des Betätigungskörpers 6 auf die Klemmeinrichtung 3 ins Schnelle übersetzt wird. Vorzugsweise soll dabei das übersetzungsverhältnis etwa 1 :4 betragen.

In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt. Dabei ist das Doppelratschensystem 10 durch zwei Freilauflager 12, 13 realisiert, die über ein Getriebe 9 mit einer Hohlwelle 14 zusammenwirken.

In Fig. IIb ist eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, die weitgehend der von Fig. 11 entspricht. Unterschiedlich ist, dass der erste Betätigungskörper 5 als Abschnitt des Teleskoprohrs 08 ausgebildet ist, an dem eine manuelle Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die mit der schematisch angedeuteten Hand 99 zu bedienen ist.

Bei der Ausführungsvariante von Fig. 12, die ähnlich der von Fig. 11 aufgebaut ist, steht die Hohlwelle 14 mit einem Betätigungskörper 7 in Verbindung, in dem die Klemmeinrichtungen 2 und 3 integriert sind.

Fig. 13 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung, bei der die Klemmeinrichtungen 2 und 3 im zweiten Betätigungskörper 6 integriert sind.

Fig. 14a, Fig. 14b und Fig. 14c zeigen drei verschiedene Ausführungsvarianten eines verdrehfesten Teleskoprohrs 08. Bei der Ausführungsvariante von Fig. 14a wird durch eine unrunde Ausführung der einzelnen Teleskopelemente eine Verdrehung verhindert. Bei der Ausführungsvariante von Fig. 14b sind mehrere Teleskoprohre nebeneinander angeordnet, so dass eine Verdrehung nicht möglich ist. Fig. 14c zeigt eine Variante, bei der eine Ausbildung mit Nut 8D und Feder 8E eine Verdrehung verhindert wird.

Die Fig. 15 bis Fig. 26 zeigen verschiedene Abwandlungen von erfindungsgemäßen Lösungen in schematischen Darstellungen.

Die Ausführungsvariante von Fig. 15 besitzt eine weitere Klemmeinrichtung 3, die über ein Radiallager 11 bzw. über ein Ratschensystem 12, 13 mit der zweiten Klemmeinrichtung 2 im Betätigungskörper 7 verbunden ist. Das Teleskoprohr 8, 08, kann verdrehfest oder nicht verdrehfest ausgebildet sein. Ebenso kann die erste Klemmeinrichtung 1, Ol, automatisch oder manuell ausgebildet sein.

Die Ausführungsvariante von Fig. 16 unterscheidet sich von der von Fig. 15 dadurch, dass das Teleskoprohr 08 starr ausgebildet ist und über ein Doppelratschensystem 10 mit dem Betätigungskörper 7 in Verbindung steht. Bei Fig. 17 ist ceteris paribus ein Ratschensystem 12, 13 am vorderen Ende des starren Teleskoprohrs 08 vorgesehen.

Bei Fig. 18 sind die zweite und die weitere Klemmeinrichtung 2 bzw. 3 gemeinsam im zweiten Betätigungskörper 6 angeordnet. Insgesamt wird dadurch eine manuelle Klemmeinrichtung 03 gebildet.

Bei der Ausführungsvariante von Fig. 19 ist der Betätigungskörper 6 über ein Radiallager 11 bzw. ein Ratschensystem 12, 13 mit einem starren oder nicht starren Teleskoprohr 8, 08 verbunden, auf der ein weiterer Betätigungskörper 7 angeordnet ist.

Fig. 20 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der in einem Betätigungskörper 7 eine zweite Klemmeinrichtung 2 und eine weitere Klemmeinrichtung 3 integriert sind, die über ein Radiallager 11 oder ein Ratschensystem 12, 13 mit einem dahinter angeordneten zweiten Betätigungskörper 6 verbunden sind.

Fig. 21 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der am hinteren Ende der Vorrichtung die zweite Klemmeinrichtung 2 vorgesehen ist, die über ein erstes Getriebe 9, 09 mit einem Betätigungskörper 7 verbunden ist, hinter dem ein zweiter Betätigungskörper 6 mit einer darin angeordneten Klemmeinrichtung 3 angeordnet ist. Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsvarianten ist dabei die weitere Klemmeinrichtung 3 über ein übersetzungsgetriebe 9 mit den übrigen Bauteilen verbunden.

Die Ausführungsvariante von Fig. 22 entspricht im Wesentlichen der von Fig. 17 mit dem Unterschied, dass die Klemmeinrichtungen 2 und 3 in einem gemeinsamen Betätigungskörper 6 integriert sind. Eine ähnliche Lösung ist auch in Fig. 23 offenbart, wobei hier zusätzlich ein weiterer Betätigungskörper 7 an dem Teleskoprohr 08 vorgesehen ist.

Bei der Ausführungsvariante von Fig. 24 ist die weitere Klemmeinrichtung 3 beidseits über Radiallager 11 bzw. Ratschensysteme 12, 13 mit Betätigungskörpern 7 verbunden.

Bei den Ausführungsvarianten von Fig. 25 und Fig. 26 sind die beiden Betätigungseinrichtungen 2 und 3 im weiteren Betätigungskörper 7 integriert.

Fig. 27 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der ein Getriebe 9 beidseits mit einem Radiallager 11 bzw. Freilaufsystemen 12, 13 versehen ist und einerseits mit

einem Betätigungskörper 6 und andererseits mit dem Teleskoprohr in Verbindung steht. Im Betätigungskörper 6 sind dabei Klemmeinrichtungen 2 und 3 integriert angeordnet.

Fig. 28 unterscheidet sich von Fig. 27 dadurch, dass die Anordnung der beiden Klemmeinrichtungen 2 und 3 in umgekehrter weise gewählt ist.

Legende zu den angeführten Ausführungsversionen

Ol Manuelle Klemmeinrichtung

1 Automatische Ausführung der Klemmeinrichtung Ol

IA Radiallager Klemmung 1

IB Sperrklinken der automatischen Klemmung 1

IC Entriegelung bzw. Aktivierungsvorrichtung für automatische Klemmung 1

Variante der Klemmeinrichtung 1

100 Klemmeinrichtung durch Konus mit Kugeln

101 Klemmkugeln

102 Spannfeder

103 Freilaufrichtung Feder 4

104 Sperrrichtung Feder 4

105 Konus

02 Manuelle Klemmeinrichtung

2 Automatische Ausführung der Klemmeinrichtung 02

2A Radiallager Klemmung 2

2B Sperrklinken der automatischen Klemmung 2

2C Entriegelung bzw. Aktivierungsvorrichtung für automatische Klemmung 2

Variante der Klemmeinrichtung 2

100 Klemmeinrichtung durch Konus mit Kugeln

101 Klemmkugeln

102 Spannfeder

103 Freilaufrichtung Feder 4

104 Sperrrichtung Feder 4

105 Konus

3 Manuelle Klemmeinrichtung

Manuelle Klemmeinrichtung 3 in automatischer Klemmeinrichtung (2) integriert

Variante der Klemmeinrichtung 3 als automatische Klemmvorrichtung

200 Radiale Klemmeinrichtung durch exzenterför- mige Backen

201 Exzenterförmige Sperrklinke in Radialrichtung

202 Verdrehrichtung (Radial) Klemmungsfreigabe

203 Klemm- und Verdrehrichtung (Radial)

Variante der Klemmeinrichtung 3

300 Klemmeinrichtung durch mechanisches Anpressen von Anpressbacken

301 Anpressbacken

302 Anpressrichtung der Anpressbacken

303 Verdrehrichtung der Klemmeinrichtung Einziehfeder Betätigungskörper Betätigungskörper Betätigungskörper Teleskoprohr, bei dem die einzelnen Stangen radial drehbar sind Teleskoprohr, bei dem die einzelnen Stangen nicht radial drehbar sind (starr)

8A mögliche Ausführungsvariante radial verdrehfestes Teleskopsystem

8B mögliche Ausführungsversion radial verdrehfestes Teleskopsystem

8C mögliche Ausführungsvariante radial verdrehfestes Teleskopsystem

8D Nut 8E Feder übersetzungsgetriebe

9a Planetenträger

9b Planetenträger (Hohlrad)

9c Sonnenrad

14 Hohlwelle Doppelratschensystem

12 Ratschensystem - Freilauflager links Lauf

13 Ratschensystem - Freilauflager rechts Lauf

Radiallager

Ratschensystem - Freilauflager links Lauf

Ratschensystem - Freilauflager rechts Lauf

Hohlwelle

Mundstück

15a Entspannrichtung

15b Klemmrichtung

15c Einschuböffnung für Elektroleitung

15d Einführungsnase

15e flexibler Schlauch

15f Klemmsteg

15g Klemmbacken

15h Fixierring bzw. Klemmring

15i Ansteckkupplung bzw. Schnellverschluss an dem Betätigungskörper 1

15j Elektroleitung bzw. Elektroschlauch

15z Klemmeinrichtung/Andockeinrichtung

Druckfedern

Klemmarme

17a Klemmbacken

Scharniere

Griffe

öffnungsrichtung

Schließrichtung