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Title:
DEVICE FOR SUPPLYING A CHECMICAL REACTANT INTO THE EXHAUST SYSTEM OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/148268
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (5) for supplying a chemical reactant into the exhaust system of an internal combustion engine, comprising: a mixer housing (8) having an inlet opening (15) through which the exhaust flow enters into the mixer housing (8); a metering pipe (9) passing through the mixer housing (8), towards which the exhaust flow flowing into the mixer housing (8) flows in a transverse direction, and having a first end and a second end; a metering unit (6), which is arranged at the first end of the metering pipe (9) and can be connected to a reactant supply, for discharging reactant into the metering pipe (9); and means for generating a swirl flow of the exhaust flow. The means for generating a swirl flow are designed to generate this within the metering pipe (9). For this purpose, the metering pipe (9) has at least one in-flow opening (17) extending over a casing surface segment of no less than 45° in the circumferential direction and extending over at least one section of the length of the metering tube (9) located within the mixer housing (8), said in-flow opening having a shovel-like hood (18) arranged on the metering pipe (9) and directing the exhaust flow eccentrically into the in-flow opening (17).

Inventors:
KHIBIT AOMAR (DE)
KÄSTNER THOMAS (DE)
SCHREWE KLAUS (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/050786
Publication Date:
July 23, 2020
Filing Date:
January 14, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HJS EMISSION TECH GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
F01N3/20; B01F5/04; F01N3/021; F01N3/10; F01N3/28
Domestic Patent References:
WO2015018971A12015-02-12
WO2016207484A12016-12-29
WO2011163395A12011-12-29
WO2016142292A12016-09-15
Foreign References:
EP3093463A12016-11-16
CN206016920U2017-03-15
CN107060961A2017-08-18
EP2607641A12013-06-26
Attorney, Agent or Firm:
HAVERKAMP, Jens (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Einrichtung zum Zuführen eines chemischen Reaktionsmittels in den Abgasstrang einer Brennkraftmaschine, umfassend

- ein Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) mit einer Eintrittsöffnung (15, 15.1 ), durch die der Abgasstrom in das Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) eintritt,

- ein das Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) durchgreifendes, von dem in das Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) einströmenden Abgasstrom quer angeströmtes Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) mit einem ersten Ende und mit einem zweiten Ende,

- eine an dem ersten Ende des Dosierrohrs (9, 9.1 , 9.2, 9.3) ange ordnete, an einen Reaktionsmittelvorrat anschließbare Dosierein heit (6) zum Ausgeben von Reaktionsmittel in das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) und

- Mittel zum Erzeugen einer Drallströmung des Abgasstroms, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erzeugen der Drall strömung ausgelegt sind, diese innerhalb des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) zu erzeugen, und zu diesem Zweck das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) wenigstens eine sich über ein Mantelflächensegment von nicht weniger als 45° in Umfangsrichtung und sich über zumindest einen Abschnitt der innerhalb des Mischergehäuses (8, 8.1 , 8.2) be findlichen Länge des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) erstreckende Ein strömöffnung (17; 17.1 , 17.2) mit einer auf dem Dosierrohr (9, 9.1 ,9.2, 9.3) angeordneten, den Abgasstrom exzentrisch in die Ein strömöffnung (17; 17.1 , 17.2) lenkenden, schaufelartigen Haube (18; 18.1 , 18.2, 18.3, 18.4, 18.5, 18.6) aufweist.

2. Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Haube (18, 18.1 , 18.2, 18.3, 18.4, 18.5, 18.6) mit ihrer Mündung in Richtung zu der Eintrittsöffnung (15, 15.1 ) des Mischergehäuses (8, 8.1 , 8.2) weist, in welche Haubenmündung durch die Eintrittsöffnung (15, 15.1 ) eintretendes Abgas direkt einströmt. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von dieser Haube (18, 18.1 , 18.2, 18.3, 18.4, 18.5, 18.6) bedeckte Einströmöffnung (17, 17.1 , 17.2) ihren vorderen, der Längserstre ckung des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) folgenden Rand im Bereich des quer zur Strömungsrichtung des einströmenden Abgases befind lichen Scheitels (26) des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3), insbeson dere wenige Winkelgrade in Strömungsrichtung des Abgases vor dem Scheitel (26) hat.

4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die dieser Haube (18, 18.1 , 18.2, 18.3, 18.4, 18.5, 18.6) zugeordnete Einströmöffnung (17, 17.1 , 17.2) über etwa 90°, insbe sondere um wenige Winkelgrade mehr als 90° in Umfangsrichtung des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) erstreckt.

5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Einströmöffnung (17; 17.1 , 17.2) des Dosierrohres (9, 9.1 ) in einer Abwicklungsdarstellung derselben eine trapezförmige Umrissgeometrie aufweist, wobei die kürzere Seite dieser Grundrissgeometrie bezüglich der Einströmungsrich tung des Abgases der hintere, der Längserstreckung folgende Rand derselben ist.

6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) einen halbkugelför migen Innenraum aufweist und die Öffnung des Innenraums seine Eintrittsöffnung (15, 15.1 ) bildet.

7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischergehäuse (8, 8.1 , 8.2) zweiteilig ist und sich die quer zur Eintrittsöffnung verlaufende Mittellängsebene des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) im Bereich der Teilungsebene der bei den Mischergehäuseteile (13, 13.1 ) befindet.

8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausgestaltung bei der das Dosierrohr (9.1 ) zwei oder mehr Einströmöffnungen (17.1 , 17.2) aufweist, die zweite Einströmöffnung (17.2) diametral bezüglich der Längsachse des Do sierrohres (9.1 , 9.2, 9.3) der ersten Einströmöffnung (17.1 ) gegen überliegt und beide Haubenmündungen, in Umfangsrichtung des Do sierrohres (9.1 , 9.2, 9.3) gesehen, mit ihrer Hauben (18.1 , 18.2, 18.3,

18.4, 18.5, 18.6) gleichsinnig ausgerichtet sind.

9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstreckung der zweiten Einströmöffnung (17.2) sich über ein kleine res Mantelflächensegment in Umfangsrichtung des Dosierrohres (9.1 ) erstreckt als die erste Einströmöffnung (17.1 ).

10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Einströmöffnung und die diese bedeckende Haube (18.3, 18.4, 18.5, 18.6) in Bezug auf die Längser streckung des Dosierrohres (9.2, 9.3) in seinem innerhalb des Mischergehäuses (8.1 , 8.2) befindlichen Abschnitt außermittig ange ordnet ist, wobei der Abstand der zumindest einen Haube (18.3, 18.4,

18.5, 18.6) von der den Dosierrohrumströmungsraum in Richtung zum zweiten Ende des Dosierrohres (9.2, 9.3) hin begrenzenden Wand (28) größer ist als der Abstand der Haube (18.3, 18.4, 18.5, 18.6) von der diesbezüglich gegenüberliegenden Wand (29).

11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Haube (18.3, 18.4, 18.5, 18.6) der zumindest einen Ein strömöffnung von der den Dosierrohrumströmungsraum in Richtung zum zweiten Ende des Dosierrohres (9.2, 9.3) hin begrenzten Wand (28) etwa drei- bis fünfmal größer ist als der Abstand der Haube (18.3, 18.4, 18.5, 18.6) von der gegenüberliegenden Wand (29).

12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) im Bereich der Do siereinheit (6) ein oder mehrere Spülöffnungen (27, 33, 34, 36) auf weist, um Abgas an der Reaktionsmittelausgabe der Dosiereinheit (6) vorbeiströmen zu lassen. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) eine Spülöffnungsanordnung (31 , 31.1 ) mit mehreren Spülöffnungen aufweist, die nach Art eines Ringes be nachbart zu der die zumindest eine Einströmöffnung bedeckenden Haube (18.5) angeordnet sind.

14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheit (6) das Reaktionsmittel unter Druck stehend in das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) einspritzt.

15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Reaktionsmittel als in flüssiger Form vorliegender Precursor, insbe sondere wässriger Harnstofflösung in das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) eingespritzt wird.

16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkegel (30) des in das Dosierrohr (9, 9.1 , 9.2, 9.3) ein gespritzten Reaktionsmittels in Längserstreckung des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) in Richtung zu seinem zweiten Ende hin erst hinter der zumindest einen Einströmöffnung (17, 17.1 , 17.2) auf die Innen wand des Dosierrohres (9, 9.1 , 9.2, 9.3) auftrifft.

17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei oder eine Vielzahl von zwei Ein strömöffnungen mit jeweils einer schaufelartigen Haube vorgesehen sind, welche Hauben bezüglich des von diesen erzeugten Dralls in Richtung zum ersten und/oder zweiten Ende des Dosierrohres hin angestellt sind.

18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauben wechselweise zum ersten und zum zweiten Ende des Do sierrohres hin angestellt sind.

19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (15, 15.1 ) des Mischergehäuses (8, 8.1 , 8.2) unmittelbar an den Ausgang eines Abgasreinigungsag gregates, insbesondere eines Partikelfilters (2) angeschlossen ist.

20. Abgasreinigungsanlage zum Reduzieren des NOx-Gehaltes der Ab- gase einer Brennkraftmaschine an einem SCR-Katalysator (4), um fassend einen SCR-Katalysator (4) und einer in Strömungsrichtung des Abgasstromes stromauf zu diesem angeordneten Einrichtung (5, 5.1. 5.2, 5.3, 5.4) zum Zuführen eines für die SCR-Katalyse erforder lichen Reduktionsmittels, insbesondere wässrige Harnstofflösung, in den Abgasstrang, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtung eine Einrichtung (5, 5.1 , 5.2, 5.3, 5.4) nach einem der Ansprüche 1 bis 19 ist.

Description:
Einrichtung zum Zuführen eines chemischen Reaktionsmittels in den Abgasstrang einer Brennkraftmaschine

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen eines chemischen Re aktionsmittels in den Abgasstrang einer Brennkraftmaschine, umfassend

- ein Mischergehäuse mit einer Eintrittsöffnung, durch die der Abgasstrom in das Mischergehäuse eintritt,

- ein das Mischergehäuse durchgreifendes, von dem in das Mischerge häuse einströmenden Abgasstrom quer angeströmtes Dosierrohr mit ei nem ersten Ende und mit einem zweiten Ende,

- eine an dem ersten Ende des Dosierrohrs angeordnete, an einen Reak tionsmittelvorrat anschließbare Dosiereinheit zum Ausgeben von Reakti onsmittel in das Dosierrohr und

- Mittel zum Erzeugen einer Drallströmung des Abgasstroms.

Beschrieben ist des Weiteren eine Abgasreinigungsanlage zum Reduzieren des NOx-Gehaltes des Abgases einer Brennkraftmaschine mit einer sol chen Einrichtung.

Moderne Brennkraftmaschinen, etwa wenn es sich bei diesen um Diesel brennkraftmaschinen, vor allem eingesetzt als dynamisch belastete Diesel motoren, handelt, sind mit einer Abgasreinigungsanlage ausgerüstet, um den Emissionsanforderungen zu genügen. Diese Anforderungen betreffen unter anderem eine Begrenzung des NOx-Ausstoßes. Bei derartigen Ab gasreinigungsanlagen wird der NOx-Ausstoß in vielen Fällen über eine se lektive katalytische Reaktion der im Abgas enthaltenen Stickoxide (NOx) herbeigeführt. Eingesetzt werden hierfür sogenannte SCR-Katalysatoren (SCR: Selective Catalytic Reduction). Damit die gewünschte katalytische Reduktion der Stickoxide an einem solchen SCR-Katalysator erfolgt, wird als Reaktionsmittel ein Reduktionsmittel benötigt. Eingesetzt wird hierfür ty pischerweise Ammoniak, welches in Form von flüssigem Flarnstoff (Urea) stromauf bezüglich des SCR-Katalysators in diesen eingebracht wird. Zum Freisetzen des in dem Precursor enthaltenen Reduktionsmittels (Ammo niak) wird eine gewisse Temperatur benötigt. Daher ist es für eine wirksame Entstickung der Abgase erforderlich, dass die Abgastemperatur hinreichend hoch ist. Die Reaktionen zum Freisetzen des Reduktionsmittels aus dem Precursor laufen, vor allem wenn die Abgastemperaturen nicht hinreichend hoch sind, nicht spontan ab, sondern benötigen eine gewisse Zeit. Aus die sem Grunde wird eine gewisse Strömungsstrecke zwischen der Dosierein heit, mit der der Precursor zugeführt wird und dem SCR-Katalysator benö tigt. Ist das Reduktionsmittel (Ammoniak) freigesetzt, findet die gewünschte katalytische Reaktion zum Reduzieren bzw. Eliminieren der im Abgas mit geführten Stickoxide an dem SCR-Katalysator statt. Nicht gewünscht ist, dass der SCR-Katalysator mit noch nicht umgesetzten Precursor ange strömt wird, da sich dann die Flüssigkeitstropfen auf der anströmseitigen Oberfläche des SCR-Katalysators ablagern. Zudem wird beim Anströmen des SCR-Katalysators eine möglichst gute Gleichverteilung des im Ab gasstrom freigesetzten Reduktionsmittels und auch eine gleichförmige Ge schwindigkeitsgleichverteilung über seine Querschnittsfläche gewünscht. Auch sollen Niederschläge von flüssigem Precursor im Abgasstrang mög lichst vermieden werden.

Um diesen Anforderungen an die Zuführung eines als flüssigen Precursor dosierten Reduktionsmittels zu genügen, wird in WO 2015/018971 A1 sowie WO 2016/207484 A1 vorgeschlagen, innerhalb eines Mischergehäuses ein Dosierrohr anzuordnen, an dessen einem Ende eine Dosiereinheit zum Ein spritzen des Precursors angeordnet ist. Das Dosierrohr ist als Loch- bzw. Siebblech ausgestaltet und weist eine kegelförmige Ausgestaltung auf, wo bei sich die Querschnittsfläche in Richtung von der Dosiereinheit weg ver ringert. Das Dosierrohr ist quer zu seiner Längserstreckung angeströmt. Das Dosierrohr greift mit seinem der Dosiereinheit gegenüberliegenden Endabschnitt in ein Mantelrohr ein, und zwar unter Belassung eines Ringspaltes. Bei der Einrichtung gemäß diesem Stand der Technik wird eine Drallströmung auf der Außenseite des Dosierrohres erzeugt. Diese wird innerhalb des als Düse dienenden Ringspaltes zwischen dem Dosier rohr und dem Mantelrohr beschleunigt. Durch den Geschwindigkeitskon trast zwischen der außenliegenden Drallströmung und der Abgasströmung innerhalb des Dosierrohres wird der in Form von Flüssigkeitströpfchen in das Dosierrohr eingespritzte Precursor mit dem Abgasstrom vermischt. Ausgangsseitig zu dem Dosierrohr ist ein Leitblech angeordnet, durch den der Abgasstrom in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt wird. Auf dieses Leitelement wird das Reduktionsmittel aufgespritzt, welches sich in dem daran umgelenkten Abgasstrom verteilt. Das Freisetzen des Redukti onsmittels erfolgt auf kurzer Strecke, so dass diese vorbekannte Einrichtung auch bei geringem, zur Verfügung stehenden Bauraum eingesetzt werden kann. Durch die mehrfache Umlenkung des Abgasstroms in jeweils entge gengesetzte Strömungsrichtungen muss ein entsprechender Abgasgegen druck in Kauf genommen werden.

In WO 201 1/163395 A ist eine weitere Dosier- und Mischanordnung zur Verwendung bei einer Abgasnachbehandlung beschrieben. Bei diesem Stand der Technik ist das Dosierrohr ebenfalls als Lochblechrohr ausge führt, weist jedoch eine zylindrische Form auf. Das Dosierrohr ist von dem zu reinigenden Abgasstrom, quer in einem Gehäuse befindlich, angeordnet. In Strömungsrichtung dem anströmenden Abgas vorgeschaltet befindet sich in dem Gehäuse ein Leitelement, welches ausgelegt ist, das anströ mende Abgas an dem Dosierrohr vorbeizuleiten, um auf diese Weise au ßenseitig bezüglich des Dosierrohres eine Drallströmung zu erzeugen.

Wie auch bei dem zuvor gewürdigten Stand der Technik verfolgt auch die ser Stand der Technik das Konzept, eine Drallströmung außerhalb eines nach Art eines Lochbleches ausgeführten Dosierrohres zu erzeugen, die sich infolge der nach Art eines Rasters angeordneten Öffnungen in das Rohrinnere fortsetzt. Nachteilig an einer solchen Auslegung einer solchen Abgasreinigungsanlage ist, dass sich unkontrolliert das in flüssiger Form zugeführte Reduktionsmittel in den Lochöffnungen des Dosierrohres auf der jeweiligen Strömungsschattenseite ablagern kann, sodass nicht gewähr leistet werden kann, dass die aktuell für eine hinreichende Entstickung be nötigte Reduktionsmittelmenge tatsächlich dem nachgeschalteten SCR- Katalysator zugeführt wird. Ein NOx-Schlupf ist daher nicht ausgeschlos sen.

Eine Mix-Box für eine Abgasanlage einer Verbrennungskraftmaschine zum Einmischen von Additiven in einen Abgasstrom ist aus WO 2016/142292 A1 bekannt. Auch bei dieser Einrichtung wird das Dosierrohr quer ange strömt, und zwar durch ein parallel zu dem Dosierrohr angeordnetes Ein lassrohr, welches in seinem zu dem Auslassrohr parallelen Abschnitt als Siebrohr ausgeführt ist, so dass das Abgas in radialer Richtung aus dem Einlassrohr austritt. Zwischen den beiden Rohren befindet sich ein Strö mungsvolumen. Dieses ist randlich durch Strömungsleitelemente begrenzt, die Einfluss auf die Ablenkung des aus dem Einlassrohr austretenden Ab gasstromes in Umfangsrichtung bzw. in radialer Richtung zu dem als Do sierrohr dienenden Auslassrohr haben. Somit wird auch bei diesem Stand der Technik außerhalb des Dosierrohrs eine Drallströmung erzeugt, die durch in das Auslassrohr eingebrachte Öffnungen in dieses eintritt. In einer Weiterbildung sind die Einströmöffnungen des Dosierrohrs (Auslassrohrs) mit von der äußeren Mantelfläche ausgestellten Flügeln ausgerüstet. Der Sprühkegel, mit dem der flüssige Reduktionsmittelprecursor in das Dosier rohr eingespritzt wird, ist ausgelegt, damit dieser im Bereich der Ein strömöffnung des Dosierrohres auf die innere Mantelfläche desselben auf trifft.

Auch wenn die erforderliche Strömungsstrecke zum Freisetzen des in ei nem flüssigen Precursor enthaltenden Reduktionsmittels als chemisches Reaktionsmittel aufgrund des vorbeschriebenen Effektes auf gegenüber an deren Ausgestaltungen kürzerer Strömungsstrecke möglich ist und sich da her diese Einrichtung auch bei beengten Bauraumverhältnissen einsetzen lässt, wäre es wünschenswert, wenn der erforderliche Bauraum weiter re duziert werden könnte und dennoch eine Umsetzung des Precursors zum Freisetzen des darin enthaltenen Reaktionsmittels auch bei geringeren Ab gasvolumenströmen, ohne eine nicht mehr akzeptable Ablagerung von flüs sigen Precursortröpfchen in Kauf nehmen zu müssen, möglich ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der ein gangs genannten Art entsprechend weiterzubilden, um diesen Bedürfnis sen zu genügen.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine eingangs ge nannte, gattungsgemäße Einrichtung, bei der die Mittel zum Erzeugen der Drallströmung ausgelegt sind, diese innerhalb des Dosierrohres zu erzeu gen, und zu diesem Zweck das Dosierrohr wenigstens eine sich über ein Mantelflächensegment von nicht weniger als 45° in Umfangsrichtung und sich zumindest einen Abschnitt der über innerhalb des Mischergehäuses befindlichen Länge des Dosierrohres erstreckende Einströmöffnung mit ei ner auf dem Dosierrohr angeordneten, den Abgasstrom exzentrisch in die Einströmöffnung lenkenden, schaufelartigen Haube aufweist.

Bei dieser Einrichtung zum Zuführen eines chemischen Reaktionsmittels in den Abgasstrang einer Brennkraftmaschine, insbesondere zum Zuführen von Ammoniak an einen SCR-Katalysator, wobei dieses chemische Reak tionsmittel in Form eines in Tröpfchen zerteilten flüssigen Precursors in den Abgasstrang eingespritzt wird, wird eine Drallströmung erst innerhalb des Dosierrohres infolge des Umlenkens des das Dosierrohr quer anströmen den Abgasstroms über die zumindest eine schaufelartige Haube in das Do sierrohr hinein erzeugt. Dieses erlaubt eine Ausbildung einer besonders energiereichen Drallströmung mit einfachen Mitteln und ohne notwendiger weise einen mitunter zu hohen Abgasgegendruck in Kauf nehmen zu müs sen. Eine energiereichere Drallströmung mit entsprechend höherer Strö mungsgeschwindigkeit begünstigt den Tröpfchentransport von in die Drall strömung eingebrachten flüssigen Precursortröpfchen.

Erzeugt wird die Drallströmung des Abgases innerhalb des Dosierrohres unter Ausnutzung der querseitigen Anströmung desselben durch das Ab gas. Das Dosierrohr verfügt über zumindest eine Einströmöffnung, durch die der Abgasstrom in das Dosierrohr einströmt. Diese zumindest eine Ein strömöffnung erstreckt sich in Umfangsrichtung des Dosierrohres über ein Mantelflächensegment von nicht weniger als 45°. In Längserstreckung des Dosierrohres erstreckt sich diese wenigstens eine Einströmöffnung über zu mindest 40 bis 60% der Länge des in dem Mischergehäuse in dem Dosier rohrumströmungsraum befindlichen Abschnitt des Dosierrohres. Der Do sierrohrumströmungsraum kann durch das Mischergehäuse selbst oder auch ein innerhalb des Mischergehäuses befindliches Bauteil begrenzt sein. In dem Dosierrohrumströmungsraum kann anströmendes Abgas um das Dosierrohr strömen. Dennoch wird die gewünschte Drallströmung in dem Dosierrohr erst innerhalb desselben durch Einlenken des Abgasstro mes in das Dosierrohr bereitgestellt. Gemäß einer Ausgestaltung erstreckt sich die Einströmöffnung in Richtung der Längserstreckung des Dosierroh res über zumindest 70 bis 75 % seiner sich innerhalb des Mischergehäuses befindlichen Länge. Aufgrund der vorstehend skizzierten Erstreckung der zumindest einen Einströmöffnung in Umfangsrichtung des Dosierrohres ist die Anzahl der möglichen Einströmöffnungen begrenzt. Überdies ist deren Querschnittsfläche der wenigstens einen Einströmöffnung mit ihrer schau felartigen Haube zur Aufnahme des anfallenden Abgasstromes entspre chend groß, sodass bereits aus diesem Grunde Reaktionsmittelablagerun gen, etwa flüssige Urea-Tröpfchen als Ammoniakprecursor darin so gut wie ausgeschlossen sind. Die Querschnittsfläche der wenigstens einen Ein strömöffnung ist angepasst an die Geschwindigkeit der zu erzeugenden Drallströmung sowie an den zu erwartenden Abgasvolumenstrom. Auf grund der Konzeption dieser Zuführeinrichtung ist die Querschnittsfläche, mit der das Dosierrohr mit Abgas angeströmt wird, deutlich größer als die Querschnittsfläche des Dosierrohres.

Von Besonderheit bei dieser Einrichtung ist, dass jede Einströmöffnung mit einer darauf angeordneten schaufelartigen Haube ausgerüstet ist. Aufgrund der schaufelartigen Auslegung der Haube ist die Einströmöffnung seitlich und rückseitig eingefasst und zumindest größtenteils in radialer Richtung überdeckt. Durchaus möglich ist es, dass die Mündung der Haube über den vorderen einströmseitigen Rand der von dieser bedeckten Einströmöffnung überragt. Eine solche Haube dient zum Lenken des das Dosierrohr quer anströmenden Abgasstromes in die Einströmöffnung hinein. Zumindest eine auf einer Einströmöffnung angeordnete Haube weist mit ihrer Mündung zu diesem Zweck in Richtung der Eintrittsöffnung des Abgases in das Mischergehäuse, so dass das in das Mischergehäuse eintretende Abgas zumindest zum Teil direkt in die Haube und somit in die Einströmöffnung des Dosierrohres einströmt. Das tangentiale Einlenken des Abgasstromes in das typischerweise eine kreisrunde Querschnittsgeometrie aufweisende Dosierrohr führt zu der gewünschten Abgasdrallströmung an der Innenwand des Dosierrohres. Da die Drallströmung innerhalb des Dosierrohres erzeugt wird, müssen im Unterschied zu vorbekannten Auslegungen derartiger Ein richtungen nur geringere Strömungsverluste hingenommen werden. Bei Vorsehen von mehreren Einströmöffnungen und demzufolge auch mehre ren auf der Mantelfläche des Dosierrohres angeordneten Hauben sind diese bezüglich ihrer Haubenmündung in Umfangsrichtung des Dosierrohres ge sehen gleichsinnig orientiert. Da sich das Dosierrohr in dem Mischerge häuse, dieses durchquerend, befindet, ist die querseitige Anströmfläche des Abgasstromes deutlich größer als die Querschnittsfläche des typischerweise zylindrischen Dosierrohres. Infolgedessen erfährt der Ab gasstrom bei Eintritt in eine solche Haube und damit in das Innere des Do sierrohres eine signifikante Beschleunigung, und zwar sowohl in Rotations richtung der Drallströmung als auch in Längserstreckung des Dosierrohres. Da das Dosierrohr durch die Dosiereinheit an seinem ersten Ende ver schlossen ist, pflanzt sich die Drallströmung innerhalb des Dosierrohres von diesem Ende zu dem zweiten Ende des Dosierrohres hin fort.

Bei dieser Einrichtung zum Zuführen eines chemischen Reaktionsmittels in den Abgasstrang einer Brennkraftmaschine lässt sich über den Abgasge gendruck die Steigung der in dem Dosierrohr erzeugten Drallströmung ein stellen. Je geringer die Steigung ist, mit der sich die Drallströmung in Rich tung zu dem zweiten Ende des Dosierrohres hin bewegt, desto länger ist die Strömungsstrecke, jedoch ohne dass hierfür die tatsächliche Länge des Dosierrohres verlängert werden müsste. Aus diesem Grunde kann die Bau länge herkömmlicher Einrichtungen für die erforderliche Aufbereitung zum Freisetzen des beispielsweise gewünschten Ammoniaks bei Zuführen von wässriger Harnstofflösung um mehr als 50% reduziert werden.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Sprühwinkel, mit dem das flüssige Reaktionsmittel in das Dosierrohr eingespritzt wird, so eingerichtet, dass die Precursortröpfchen erst hinter der zumindest einen Einströmöff nung in Kontakt mit der Innenwand des Dosierrohres gelangen, zumindest soweit diese nicht zuvor von der Abgasdrallströmung aufgenommen worden sind. Der Abschnitt des Dosierrohres in Strömungsrichtung des Abgases hinter den Einströmöffnungen ist derjenige Abschnitt, in dem die höchsten Strömungsgeschwindigkeiten der Abgasdrallströmung zu beobachten sind. Zudem ist dieser Abschnitt des Dosierrohres in aller Regel außenseitig von dem in die Einrichtung einströmenden Abgas benachbart zu der zumindest einen Einströmöffnung angeströmt und durch dieses in besonderer Weise erwärmt. Dieses macht man sich bei einer besonderen Ausgestaltung eines Betriebs dieser Zuführeinrichtung zunutze. Bei dieser Betriebsweise wird entgegen der herrschenden Lehre flüssiger Precursor in das Dosierrohr mit einer Menge eingespritzt, dass diese auf diesen erwärmten Innenwandab schnitt des Dosierrohres auftrifft. Die Folge ist, dass größere Precursortröpf chen durch den Aufprall in kleinere Tröpfchen zerteilt werden und zudem dieser erwärmte Dosierrohrabschnitt für das Freisetzen des in dem Precur sor enthaltenen Reaktionsmittels, beispielsweise Ammoniak, genutzt wird. Durch diesen Vorgang kann die erforderliche Strömungsstrecke für das Freisetzen des Reaktionsmittels und für die gewünschte Gleichverteilung desselben innerhalb des Abgasstroms bereits auf kürzerer Rohrstrecke er reicht werden. Die flüssige Precursordosierung wird dabei vorzugsweise so vorgenommen, dass nach einem ersten Dosiertakt der nachfolgende Do siertakt erst gestartet wird, wenn an die Dosierrohrinnenwand gespritzter Precursor abgedampft ist. Vorzugsweise wird über die Dosiereinheit der Precursor unter Druck stehend ausgegeben, mithin mit einem vorgegebe nen Druck, beispielsweise einem Druck zwischen 6 und 10 bar in axialer Richtung in das Innere des Dosierrohrs eingespritzt.

In einer Ausgestaltung einer solchen Einrichtung befindet sich die zumin dest eine Einströmöffnung in Bezug auf die Längserstreckung des Dosier rohres innerhalb des Dosierrohrumströmungsraumes außermittig angeord net, und zwar in Richtung zu der Dosiereinheit hin versetzt. Dieses bedeu tet, dass der Abstand der Haube der zumindest einen Einströmöffnung von dem den Dosierrohrumströmungsraum begrenzenden Wandabschnitt in Richtung zum zweiten Ende des Dosierrohres hin größer ist als der Abstand dieser Haube von der gegenüberliegenden Wand. Gewährleistet ist hier durch, dass der in Strömungsrichtung des Abgases durch das Dosierrohr hinter der zumindest einen Einströmöffnung befindliche Dosierrohrabschnitt außenseitig von einem guten Anteil des Abgases angeströmt und typischer weise auch umströmt ist. Dieser Abschnitt des Dosierrohres ist unmittelbar von dem durch die zumindest eine Einströmöffnung strömenden Abgas an geströmt mit der Folge, dass dieser Abschnitt des Dosierrohres von dem eintretenden Abgas besonders gut erwärmt wird. Dieser durch das anströ mende Abgas erwärmte Abschnitt der Mantelfläche des Dosierrohres kann etwa vier bis sechsmal so lang sein, wie der Abschnitt des Dosierrohres von der Haube zu der gegenüberliegenden, den Dosierrohrumströmungsraum begrenzenden Wand. Einfluss auf den unterschiedlichen Abstand hat auch die Länge der einen oder der mehreren Einströmöffnungen in Längserstre ckung des Dosierrohres.

Die Transportrichtung in Längserstreckung des Dosierrohres sorgt dafür, dass die eingespritzten Precursortröpfchen in Längserstreckung des Dosierrohres von dem Ort der Einspritzung weg transportiert werden und typischerweise nicht etwa in der Nähe der Eindosierung akkumuliert, zum Teil abgelagert und sich dort ansammeln können.

Um auch unmittelbar im Bereich der Precursortröpfchenabgabe innerhalb des Dosierrohres eine Abgasströmung zu erhalten, um mögliche Precur sortröpfchenablagerungen im Bereich des oder der Injektordüsen zu ver meiden, ist in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, im zu der Dosierein heit benachbarten Dosierrohrabschnitt, der durchaus in direktem radialen Abstand zu den Injektoren angeordnet sein kann, Spülöffnungen in dem Dosierrohr vorzusehen. Durch dieses in das Dosierrohrinnere eintretende Abgas erzeugt unmittelbar an dem oder den Injektormündungen und damit an dem die Dosiereinheit tragenden Dosierflansch eine an diesen vorbei streichenden Abgasteilstrom. Dieser hält den oder die Injektoren von Precursortröpfchenablagerungen befreit. Die innerhalb des Dosierrohres erzeugte Drallströmung erfasst den oder die zentrisch angeordneten Injek toren nicht oder nur untergeordnet, weshalb derartiger Spülöffnungen ein sehr einfaches, jedoch probates Mittel sind, die Injektoren von Precursor ablagerungen freizuhalten. Unterstützt wird dieses durch Turbulenzen, die zwischen der an der Innenwand des Dosierrohres strömenden Mantelströ mung und dem durch die Spülöffnungen eintretenden Abgasteilstrom ent stehen. Derartige Spülöffnungen können nach Art eines Rasters angeord nete Löcher sein, durchaus in Form eines umlaufenden Ringes. Die Öffnun gen können eine kreisrunde oder auch langlochartige Querschnittsfläche aufweisen. Über die Querschnittsfläche der Summe der Spülöffnungen lässt sich der Abgasgegendruck einstellen und damit auch die Steigung der Drall strömung in Richtung zu dem zweiten Ende des Dosierrohrs hin.

Bei einer solchen Einrichtung ist es zweckmäßig, wenn eine Haube mit ihrer Mündung in Richtung zu der Eintrittsöffnung des Mischergehäuses weist. Dann tritt das Abgas direkt in die Haubenmündung ein und wird exzentrisch in das Dosierrohr gelenkt. Infolge der damit einhergehenden Querschnitts verringerung erfährt der Abgasstrom die gewünschte Beschleunigung. Die in Strömungsrichtung des Abgases vordere Kante der Einströmöffnung des Dosierrohres befindet sich typischerweise im Bereich der quer zur Anström- richtung des Abgases verlaufenden Mittellängsebene des Dosierrohres o- der befindet sich wenige Winkelgrade vor dieser Ebene. Diese Einströmöffnung erstreckt sich gemäß einer Ausführung einer solchen Ein richtung über etwa 90°, bzw. um wenige Winkelgrade mehr als 90°, etwa 95 bis 100°. Die Haube ist gemäß einer Ausgestaltung einer solchen Einrich tung ein separat hergestelltes Bauteil, welches auf die äußere Mantelfläche des Dosierrohres aufgesetzt und mit dieser dreiseitig verschweißt ist. Dann sind die Freiheitsgrade in der Herstellung der Haube bezüglich ihrer Geo metrie vereinfacht. Das Verschweißen der Haube mit der äußeren Mantel fläche des Dosierrohres ist von Vorteil, da dann für die Befestigung der Haube an bzw. auf dem Dosierrohr keine von der Innenwand desselben abragenden Elemente existieren, die die daran entlangströmende Drallströ mung beeinflussen und damit beeinträchtigen könnten. Bei einer solchen Haube ist die für die Strömungslenkung dienende Rück- oder Prallwand der Haube bis an den bezüglich der Strömungsrichtung des Abgases hinteren Rand der Einströmöffnung geführt.

Über die Form einer solchen Haube ist die Ausbildung der Drallströmung beeinflussbar. Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist die Haube in einer Abwicklung gesehen trapezförmig ausgeführt, wobei deren der Ein strömöffnung gegenüberliegende Wand an die Kontur der Innenwand des Mischergehäuses angepasst ist. Durch die Trapezform verringert sich die von der Haube eingefasste Querschnittsfläche in Richtung zum Drallrohrin neren, wodurch der Abgasstrom eine Beschleunigung erfährt.

In einer anderen Ausgestaltung ist die zumindest eine Haube von ihrer Mün dung zu ihrem rückseitigen Ende hin konisch ausgeführt. Dieses erlaubt eine Ausbildung der Hauben mit einer geringeren Höhe, sodass die Ein strömöffnungen bei Vorsehen eines etwa halbkugelförmigen Mischerge häuses näher an den Dosierflansch herangerückt werden können. Infolge dessen kann das Mischergehäuse kompakter ausgelegt werden.

In einem Ausführungsbeispiel ist das Mischergehäuse halbkugelförmig aus geführt, wodurch das Mischergehäuse nur einen sehr geringen Einbauraum benötigt. Zudem erlaubt dieses eine Anordnung der Einrichtung in unter schiedlichen Raumlagen. Eine solche Ausgestaltung ist möglich, da die Drallströmung innerhalb des Dosierrohres erzeugt wird. Die halbkugelför mige innere Mantelfläche des Mischergehäuses vermeidet strömungstechnische Toträume, die aufgrund der darin entstehenden Tur bulenzen den Strömungswiderstand erhöhen würden. Zudem erfährt der Abgasstrom durch diese Auslegung des Mischergehäuses, bei der die Öff nung des halbkugelförmigen Mischergehäuses die Eintrittsöffnung ist, eine gewisse Querschnittsflächenreduzierung und damit bereits eine gewisse Beschleunigung, bevor er in die zumindest eine Einströmöffnung des Do sierrohres eingelenkt wird. Das das Mischergehäuse in seinem Zentrum querende Dosierrohr teilt gewissermaßen den Abgasstrom. Durch die An strömung des Dosierrohres mit dem Abgasstrom wird die im Abgasstrom mitgeführte Wärme effektiv auf das Dosierrohr übertragen, was wiederum einem Niederschlag von Precursortröpfchen, auch durch Kondensation auf der Innenseite des Dosierrohres entgegenwirkt. Aus diesem Grunde kann das typischerweise am Ausgang eines ersten Abgasreinigungsaggregates, beispielweise einem Partikelfilter, gegebenenfalls mit einem vorgeschalte ten Oxidationskatalysator vorhandene Umlenkgehäuseteil genutzt werden, um darin das Dosierrohr unterzubringen und somit dieses Gehäuseteil zum Gegenstand einer erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung zu verwenden. Dadurch lässt sich dieses von seinem Bauraum her ohnehin vorhandene Bauteil geschickterweise für die flüssige Precursordosierung nutzen, ohne nennenswert mehr Bauraum benötigen zu müssen.

Eine weitere Beschleunigung des Abgasstromes zum Erzeugen der Drall strömung wird gemäß einer Ausgestaltung dadurch erreicht, dass die zu mindest eine Einströmöffnung in einer Abwicklung der Mantelfläche des Do sierrohres eine trapezförmige Umrissgeometrie aufweist, wobei die kürzere Seite dieser Grundrissgeometrie bezüglich der Strömungsrichtung des Ab gases der hintere, der Längserstreckung des Dosierrohres folgende Rand ist. Bei zumindest einer Einströmöffnung befindet sich die dieser Ein strömöffnung zugeordnete Haube innerhalb des Mischergehäuses. Typi scherweise, vor allem wenn das Mischergehäuse eine halbkugelförmige in nere Oberfläche aufweist, folgt die Kontur der Haube der Innenkontur des Mischergehäuses. Dabei kann vorgesehen sein, dass zwischen der Haube und der inneren Mantelfläche des Mischergehäuses ein Spalt verbleibt. In diesem wird der anströmende Abgasstrom, soweit dieser durch die Haube nicht durch die Einströmöffnung in das Dosierrohr gelenkt wird, ebenfalls etwas beschleunigt und umströmt außenseitig die Haube sowie das Dosierrohr. Hierdurch wird auch außenseitig bezüglich des Dosierrohres eine gewisse Drallströmung erzeugt. Dieses unterstützt die allseitige Erwär mung des Dosierrohres, vor allem in seinem Abschnitt zwischen den durch die Hauben überdeckten Einströmöffnungen und der den Dosierrohrumströ mungsraum in Richtung zum zweiten Ende des Dosierrohres begrenzenden Wand. Zudem erlaubt dieses die Auslegung eines Dosierrohres mit bei spielsweise zwei Einströmöffnungen, die einander typischerweise diametral gegenüberliegend zur Längsachse des Dosierrohres angeordnet sind. Über die Haube dieser zweiten Einströmöffnung wird sodann dieser das Dosier rohr umstreichende Abgasstrom eingefangen und der Drallströmung inner halb des Dosierrohres zugeführt. Ebenfalls kann eine solche Einrichtung mit mehr als zwei Einströmöffnungen, beispielsweise vier Einströmöffnungen ausgestattet sein. Die Anzahl der Einströmöffnungen sollte sechs bis acht nicht überschreiten. Ist die Anzahl der Einströmöffnungen größer, ist der Energieeintrag zum Ausbilden der Abgasdrallströmung gering. Bevorzugt ist eine Ausgestaltung mit zwei bis vier Einströmöffnungen.

Das Mischergehäuse ist gemäß einer Ausgestaltung zweiteilig ausgeführt. Das Dosierrohr befindet sich mit seiner Längsachse gemäß einer Ausge staltung im Bereich der Naht der beiden Mischergehäuseteile. Dieses er laubt eine einfache Integration des Dosierrohrs in das Mischergehäuse. Ty pischerweise ist das Mischergehäuse außenseitig mit einer thermischen Isolierung zur Wärmekonservierung ausgerüstet. Bei einer solchen Ausle gung des Mischergehäuses bzw. der Zuführeinrichtung kann die zumindest eine Haube außerhalb des Mischergehäuses auf dem Dosierrohr montiert werden.

In einer anderen Ausgestaltung ist das Mischergehäuse einteilig ausgeführt und das Dosierrohr darin eingesteckt. Die zumindest eine Haube wird bei einer solchen Auslegung auf dem Dosierrohr montiert, wenn dieses bereits in das Mischergehäuse eingesteckt ist.

Die Konzeption des Mischergehäuses mit einer Eintrittsöffnung deren Quer schnittsfläche deutlich größer ist als die Querschnittsfläche des Dosierroh res kann diese größere Querschnittsfläche genutzt werden, um das Mischergehäuse unmittelbar an den Ausgang eines dem Mischer in Strömungsrichtung des Abgases vorgeschalteten Abgasreinigungsaggre gates anzuschließen. Bei einem solchen Abgasreinigungsaggregat kann es sich um einen Partikelfilter oder um einen Oxidationskatalysator handeln. Besonders vorteilhaft ist vor diesem Hintergrund die Auslegung des Mischergehäuses mit einer halbkugelförmigen Geometrie, da dann die Ein trittsöffnung kreisrund ist, wie dieses typischerweise auch die Umrissgeo metrie des Gehäuses eines Abgasreinigungsaggregates ist. Die Durchmes ser des Mischergehäuses und des diesem vorgeschalteten Abgasreini gungsaggregates sind aufeinander abgestimmt. Aus diesem Grunde kön nen ansonsten verwendete konische Gehäuseteile und Abgasstrangab schnitte zwischen den Aggregaten vermieden werden, was wiederum zu einer Reduzierung des benötigten Einbauraumes beiträgt.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die beschriebene Einrichtung Teil einer Abgasreinigungsanlage, mit der die im Abgasstrom mitgeführten Stickoxide reduziert werden. Der Einrichtung ist dann in Strömungsrichtung des Abgases ein SCR-Katalysator nachgeschaltet.

Die vorbeschriebene Einrichtung lässt sich für alle mit Luftüberschuss ar beitenden Verbrennungsmotoren einsetzen, so beispielsweise auch bei Gasmotoren oder bei Wasserstoffmotoren.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Be zugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 : eine schematisierte Darstellung einer in den Abgasstrang einer

Dieselbrennkraftmaschine eingeschalteten Abgasreinigungsan lage mit einer Zuführeinrichtung zum Zuführen eines chemischen Reduktionsmittels,

Fig. 2: eine perspektivische Ansicht der Zuführeinrichtung der Figur 1 aus einer ersten Richtung,

Fig. 3: eine perspektivische Ansicht der Zuführeinrichtung der Figur 1 aus einer anderen Richtung zum Gewähren eines Einblickes in die Zuführeinrichtung, Fig. 4: eine perspektivische Darstellung nach Art einer Explosionsdar stellung der Zuführeinrichtung der Figuren 2 und 3,

Fig. 5: eine Frontan- bzw. -einsicht in die Eintrittsöffnung der Zuführein richtung der vorangegangenen Figuren,

Fig. 6: einen Schnitt entlang der Linie A - A der Figur 5 durch die Zu führeinrichtung,

Fig. 7: eine Zuführeinrichtung entsprechend derjenigen der vorange gangenen Figuren gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht zum Gewähren eines Einbli ckes in diese Zuführeinrichtung,

Fig. 8: eine Schnittdarstellung entsprechend derjenigen der Figur 6 durch die Zuführeinrichtung der Figur 7,

Fig. 9: eine Frontan- bzw. -einsicht in die Eintrittsöffnung einer Zu führeinrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,

Fig. 10: das Drallrohr der Zuführeinrichtung der Figur 9 in einer perspek tivischen Alleindarstellung,

Fig. 11 : eine Frontan- bzw. -einsicht in die Eintrittsöffnung einer Zu führeinrichtung gemäß noch einem weiteren Ausführungsbei spiel,

Fig. 12: eine Schnittdarstellung durch die Zuführeinrichtung der Figur 11 im Bereich der Mitte der die Einströmöffnungen bedeckenden Hauben,

Fig. 13: eine Längsschnittdarstellung durch die Zuführeinrichtung der Fi gur 11 , Fig. 14: eine perspektivische Außenansicht einer Zuführeinrichtung ge mäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel,

Fig. 15: eine Frontan- bzw. -einsicht in die Eintrittsöffnung der Zuführein richtung der Figur 14,

Fig. 16: ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung in einer

Frontan- bzw. -einsicht in seine Eintrittsöffnung und

Fig. 17: ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung in einer

Frontan- bzw. -einsicht in seine Eintrittsöffnung.

Bei der in Figur 1 beispielhaft dargestellten Abgasreinigungsanlage 1 ist diese in den Abgasstrang eines nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugdie selmotors eingeschaltet. Die Abgasreinigungsanlage 1 umfasst bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen Partikelfilter 2, einen diesem in Strömungsrichtung des Abgases vorgeschalteten Oxidationskatalysator 3 und einen SCR-Katalysator 4. Zwischen dem Partikelfilter 2 und dem SCR- Katalysator 4 ist eine Einrichtung zum Zuführen eines Reduktionsmittels, hier: wässrige Flarnstofflösung, in den Abgasstrang bzw. den diesen durch strömenden Abgasstrom eingeschaltet. Diese Zuführeinrichtung ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 5 kenntlich gemacht. Die Zuführeinrichtung 5 um fasst eine Dosiereinheit 6, die in nicht näher dargestellter Art und Weise an einen Reduktionsmittelvorrat, eine Druckluftzufuhr und an ein Steuergerät zum Steuern der Reduktionsmittelzufuhr angeschlossen. Die Zuführeinrich tung verfügt über ein durch eine thermische Isolierung 7 bedecktes kugel förmiges Mischergehäuse 8 (s. Figur 2). Teil der Zuführeinrichtung 5 ist ein Dosierrohr 9, das das Mischergehäuse 8 durchgreift. Das Dosierrohr 9 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Zylinderrohr. Das erste Ende des Dosierrohres 9 ist mit einer Verschlussplatte 10 verschlossen. An die Verschlussplatte 10 ist die Dosiereinheit 6 angeschlossen. Zu diesem Zweck trägt die Verschlussplatte 10 einen Dosiereinheitsanschluss 1 1 . Das Dosierrohr 9 ist auf der der Verschlussplatte 10 gegenüberliegenden Seite aus dem Mischergehäuse 8 und seiner Isolierung 7 herausgeführt und an den zum SCR-Katalysator 4 führenden Abgasstrangabschnitt angeschlos sen. Aus dem zweiten Ende des Dosierrohres 9 strömt das mit dem über die Dosiereinheit 6 eingespritzten Reduktionsmittel angereicherte Abgas aus und in den SCR-Katalysator 4 ein.

Das Mischergehäuse 8 trägt Stutzen 12, 12.1 für einen Temperatursensor bzw. einen Drucksensor. Diese Sensoren sind ausgelegt, die Temperatur und den Druck innerhalb des Mischergehäuses 8 zu erfassen. Die Senso ren sind in den Figuren nicht gezeigt. Das Mischergehäuse 8 des darge stellten Ausführungsbeispiels verfügt an diametral gegenüberliegenden Seiten über jeweils zwei Stutzen 12, 12.1 . Je nach Bedarf und dem zur Ver fügung stehenden Bauraum können die Sensoren an der einen oder an der anderen Seite des Mischergehäuses 8 angeordnet werden.

Das Mischergehäuse 8 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei teilig ausgeführt und verfügt über ein erstes Mischergehäuseteil 13 und ein zweites Mischergehäuseteil 13.1 . Der sich in der Teilungsebene des Mischergehäuses 8 befindliche Verbindungsabschnitt der beiden Mischer gehäuseteile 13, 13.1 ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 14 kenntlich gemacht. Der Verbindungsabschnitt 14 befindet sich in der Ebene der Längserstreckung des Dosierrohres 9.

Die Auslegung und Anordnung des Dosierrohres 9 mit seinem Durchgriff durch das Mischergehäuse 8 ist in Figur 3 erkennbar. Figur 3 gestattet einen Einblick in das Innere des Mischergehäuses 8 durch seine Eintrittsöffnung 15, durch die das aus dem Partikelfilter 2 ausströmende Abgas in die Zu führeinrichtung 5 einströmt. Die Zuführeinrichtung 5 ist mit dem Gehäuse des Partikelfilters 2 durch eine Spannschelle 16 (s. Figur 1 ) verbunden. Der Anschluss der Zuführeinrichtung 5 an das Gehäuse des Partikelfilters 2 er folgt ohne Zwischenstücke. Der Durchmesser der Eintrittsöffnung 15 der Zuführeinrichtung 5 ist an den Gehäusedurchmesser des Partikelfilters 2 angepasst.

Das Dosierrohr 9 verfügt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über eine einzige Einströmöffnung 17. Hierbei handelt es sich um eine Durchbre chung in dem Dosierrohr 9, die sich in Längserstreckung des Dosierrohres weitestgehend über den Abschnitt des Dosierrohres 9 erstreckt, mit dem dieser das Innere des Mischergehäuses 8 durchquert. In Umfangsrichtung gesehen erstreckt sich diese Einströmöffnung 17 über etwa 95°. Bedeckt ist diese Einströmöffnung 17 durch eine Haube 18. Die Haube 18 ist dreiseitig mit der Mantelfläche des Dosierrohres 9 verschweißt. Die Mündung der Haube 18 weist in Richtung der Eintrittsöffnung 15. Auf diese Weise ist die Einströmöffnung 17 an drei aneinandergrenzenden Seiten von der Haube 18 eingefasst und mit der Mantelfläche des Dosierrohres 9 verschweißt. Dieses sind die beiden in Längsrichtung des Dosierrohres 9 weisenden Wände der Haube 18 sowie ihre Rückwand bzw. Prallwand 19. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Haube 18 zunächst unabhängig von dem Dosierrohr 9 hergestellt worden. Seine an die Mantelfläche des Dosierrohres 9 grenzenden Wandbereiche sind mit dem Dosierrohr 9 ver schweißt. Das Mischergehäuse 8 ist für eine vereinfachte Montage des Do sierrohres 9 mit seiner Haube 18 zweiteilig ausgeführt. Beide Mischerge häuseteile 13, 13.1 verfügen an bezüglich der Mittellängsachse des Mischergehäuses 8 diametral gegenüberliegenden Seiten jeweils über eine Dosierrohraufnahme 20 bzw. 21 . Bei den beschriebenen Einzelteilen han delt es sich sämtlich um Edelstahlteile.

Aufgrund der halbkugelförmigen Innenkontur des Mischergehäuses 8 ist die Haube 18 an diese Krümmung in zwei Richtungen angepasst, wie dieses aus den Figuren 5 und 6 zu erkennen ist. Zwischen dem Dach 22 der Haube 18 und der Innenwand 23 des Mischergehäuses 8 verbleibt ein Spalt 24, durch den durch die Eintrittsöffnung 15 in das Mischergehäuse 8 einströ mendes Abgas auch an der Haube 18 außenseitig vorbeiströmen kann.

Die vordere Kante 25 der Einströmöffnung 17 befindet sich, wie aus Figuren 5 und 6 erkennbar, vor dem in Figur 5 erkennbaren haubenseitigen Scheitel 26. Dieses begünstigt die Ausbildung einer Drallströmung im Inneren des Dosierrohres 9. Das Dosierrohr 9 quert den Innenraum des Mischergehäu ses 8 mittig.

Das Dosierrohr 9 verfügt in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Verschluss platte 10, die auch als Dosierflansch angesprochen werden kann, über eine Spülöffnung 27. Die Spülöffnung 27 bei diesem Ausführungsbeispiel ist rechteckförmig ausgelegt. Die Spülöffnung 27 dient zum Einleiten eines Teils des das Dosierrohr 9 mantelflächenseitig anströmenden Abgases, um dieses an dem bzw. den Injektordüsenausgängen der Dosiereinheit 6 vor beistreichen zu lassen. Hierdurch wird wirksam eine Ablagerung von Precursortröpfchen vermieden.

Schematisiert ist in der Schnittdarstellung der Figur 6 der Strömungsverlauf des aus dem Partikelfilter 2 austretenden und durch die Eintrittsöffnung 15 in das Mischergehäuse 8 der Zuführeinrichtung 5 eintretenden Ab gasstroms kenntlich gemacht. Durch die kreisrunde Eintrittsöffnung 15 tritt der Abgasstrom über die gesamte Fläche der Eintrittsöffnung 15 in das Mischergehäuse 8 der Zuführeinrichtung 5 ein. Das auf die Mantelfläche des Dosierrohres 9 auftreffende Abgas erwärmt das Dosierrohr 9, sollte die ses noch nicht die Temperatur des Abgasstromes aufweisen. Durch die Haube 18 wird ein Großteil des Abgasstromes durch die Einströmöffnung 17 in das Innere des Dosierrohres 9 eingelenkt. Diese Zufuhr des Ab gasstromes in das Dosierrohr 9 erfolgt exzentrisch (s. Figur 6), so dass in dem Dosierrohr 9 eine Drallströmung, wie durch die Blockpfeile in Figur 6 kenntlich gemacht, erzeugt wird. Aufgrund der Querschnittsflächenverrin gerung zwischen der Querschnittsfläche der Eintrittsöffnung 15 und der Querschnittsfläche der den Abgasstrom in das Dosierrohr 9 lenkenden Haube 18 bzw. der Einströmöffnung 17 erfährt der in das Dosierrohr 9 ein strömende Abgasstrom seine Beschleunigung. Dieses wird gewünscht, um innerhalb des Dosierrohres 9 eine hinreichend energiereiche Strömung als Drallströmung zu erzeugen, durch die aus der Dosiereinheit 6 axial in das Dosierrohr 9 eingespritzte Reduktionsmitteltröpfchen (wässrige Harnstofflö- sung) mitgerissen und aus diesen das eigentliche Reduktionsmittel Ammo niak freigesetzt wird. Dieser Prozess wird durch die plötzliche Geschwindig keitserhöhung, den die durch die Dosiereinheit 6 eingespritzten Harnstoff lösungströpfchen bei dem Zusammentreffen mit dem mit hoher Geschwin digkeit in das Dosierrohr 9 einströmenden Abgasstrom erfahren, begünstigt. Die Drallströmung setzt sich von der Verschlussplatte 10 in Richtung zu dem anderen Ende des Dosierrohres 9 schraubenlinienförmig fort. Dabei hat die Drallströmung ihre größte Geschwindigkeit benachbart zu der Innen wand des Dosierrohres 9.

Das Abgas, welches durch den Spalt 24 an der Haube 18 vorbeiströmt, strömt, wie in der Darstellung der Figur 6 schematisiert kenntlich gemacht, um das Dosierrohr 9 herum. In Abhängigkeit von dem einströmenden Ab gasvolumenstrom kann dieses dazu führen, dass sich auch bereits außer halb des Dosierrohres 9 eine gewisse Drallströmung ausbildet, jedoch mit deutlich geringerer Geschwindigkeit als innerhalb des Dosierrohres 9. Diese bewirkt aufgrund ihrer Beschleunigung, den dieser Abgasteilstrom beim Umströmen der Haube 18 erfährt, dass das im unteren Bereich in das Mischergehäuse 8 einströmende Abgas das Dosierrohr 9 nicht unterseitig umströmt, sondern dieses Abgas in Richtung zur Haube ablenkt.

Figuren 7 und 8 zeigen eine weitere Zuführeinrichtung 5.1 , die prinzipiell aufgebaut ist, wie die in den vorangegangenen Figuren beschriebene Zu führeinrichtung 5. Insofern gelten die vorstehenden Ausführungen, soweit nachstehend nicht anders erläutert, gleichermaßen für die Zuführvorrich tung 5.1 . In den Figuren 7 und 8 sind bezüglich der Zuführvorrichtung 5.1 gleiche Elemente bzw. Bauteile mit denselben Bezugszeichen wie zu der Zuführeinrichtung 5 verwendet, kenntlich gemacht, um einen Suffix ".1 " oder einen entsprechend höheren Zähler (z.B. ".2"), wenn das Suffix ".1 " bereits in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 6 verwendet wurde.

Die Zuführeinrichtung 5.1 unterscheidet sich von der Zuführeinrichtung 5 nur dadurch, dass diese zwei einander diametral gegenüberliegende Ein strömöffnungen 17.1 , 17.2 und dementsprechend auch zwei Hauben 18.1 ,

18.2 aufweist. Die Hauben 18.1 , 18.2 sind, wie aus der Schnittdarstellung der Figur 8 erkennbar, bezüglich der Umfangsrichtung des Dosierrohres 9.1 gleichsinnig mit ihrer Haubenmündung orientiert, damit die dadurch in das Dosierrohr eingelenkten Abgasteilströme aufgrund ihres exzentrischen Ein trittes in Drehrichtung der Drallströmung eintreten. Während die Ein strömöffnung 17.1 mit ihrer Haube 18.1 genauso konzipiert ist, wie die Ein strömöffnung 17 und die Haube 18 der Zuführeinrichtung 5, weist die zweite Einströmöffnung 17.2 der Zuführeinrichtung 5.1 eine geringere Quer schnittsfläche auf als diejenige der Einströmöffnung 17.1 . Bei dem darge stellten Ausführungsbeispiel ist das in Umfangsrichtung sich erstreckende Mantelflächensegment, über welches sich die Einströmöffnung 17.2 er streckt kürzer als dasjenige der Einströmöffnung 17.1 . Die Einströmöffnung

17.2 ist um einige Winkelgrade geringer als 90°. Durch die Haube 18.2 wird der an der Haube 18.1 vorbeistreichende Abgasstromanteil weitestgehend eingefangen und ebenfalls exzentrisch in das Innere des Dosierrohres 9 durch die Einströmöffnung 17.2 gelenkt. Die im Inneren des Dosierrohres 9.1 sich einstellende Drallströmung ist ähnlich energiereich wie diejenige, die sich in dem Dosierrohr 9 einstellt. Daher sind die Geschwindigkeits gleichverteilungswerte sowie die Gleichverteilungswerte des darin mitge führten Reduktionsmittels quasi identisch mit denjenigen, die vorstehend zu der Zuführeinrichtung 5 beschrieben ist.

Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Mischer gehäuse 8 halbkugelförmig ausgeführt. Auch wenn eine solche Ausführung des Mischergehäuses zweckmäßig ist und das Dosierrohr, damit dieses eine möglichst lange Erstreckung innerhalb des Mischergehäuses hat, die ses mittig durchquert, kann das Dosierrohr das Mischergehäuse auch au ßermittig queren. Dieses ist insbesondere bei Ausgestaltungen ohne Ein buße an die innerhalb des Mischergehäuses befindliche Länge des Dosier rohres möglich, wenn das Mischergehäuse eine von der kreisrunden Grund flächengeometrie abweichende Geometrie, beispielsweise eine quadrati sche oder rechteckförmige Grundflächengeometrie aufweist.

Figur 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung 5.2, die prinzipiell aufgebaut ist, wie die Zuführeinrichtung 5.1 . Bei der Zuführein richtung 5.2 befinden sich die beiden Einströmöffnungen im Unterschied zu der Zuführeinrichtung 5.1 außermittig bezüglich des Dosierrohres 9.2 in sei nem innerhalb des Mischergehäuses 8.1 befindlichen Abschnitt. Die die Einströmöffnungen des Dosierrohres 9.2 bedeckenden schaufelartigen Hauben 18.3, 18.4 sind in einer Abwicklung V-förmig und somit konisch in Richtung zu dem ihrer Mündung gegenüberliegenden Ende. Aufgrund der außermittigen Anordnung der Hauben 18.3, 18.4 bzw. der darunter befind lichen Einströmöffnungen ist der Abstand des dosierrohrseitigen Abschlus ses der Hauben 18.3, 18.4 zu der den das Dosierrohr 9.2 umgebenden Do sierrohrumströmungsraum begrenzende Wand 28 in Richtung zu dem zwei ten Ende des Dosierrohres 9.2 hin deutlich größer als der Abstand des ge genüberliegenden Abschlusses der Hauben 18.3, 18.4 zu dem der gegen überliegenden Wand 29. Bei den Wänden 28, 29 handelt es sich jeweils um Wandabschnitte, da die Innenwand des Mischergehäuses 8.1 durch eine durchgehende Wand gebildet ist. Die Beabstandung der Hauben 18.3, 18.4 von der Wand 28 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa fünf mal so groß wie der Abstand zur Wand 29. Der Abschnitt des Dosierrohres 9.2, der in Strömungsrichtung des Abgases durch das Dosierrohr 9.2 auf die Einströmöffnungen folgt, ist direkt von dem durch die Eintrittsöffnung einströmenden Abgas angeströmt. Dieses strömt das Dosierrohr 9.2 in die sem Abschnitt nicht nur an, sondern umströmt dieses auch. Daher ist dieser Abschnitt des Dosierrohres 9.2 besonders gut erwärmt mit der Folge, dass sich unter Umständen innenwandseitig abgesetztes oder sich absetzendes flüssiges Reaktionsmittel bei entsprechender Temperatur des Abgases un verzüglich verdampft.

Eingetragen ist in Figur 9 strichpunktiert der Sprühkegel 30 der an die Ver schlussplatte 10.1 angeschlossenen Dosiereinheit 6. Der Sprühkegel 30 ist mit einem solchen Winkel ausgelegt, dass von der Dosiereinheit 6 einge spritzte Precursortröpfchen erst hinter den Einströmöffnungen an die Innen wand des Dosierrohres 9.2 gelangen, sollten diese nicht bei einem Betrieb der Zuführeinrichtung 5.2 durch die Drallströmung bereits als Schwebfracht aufgenommen sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Sprühwinkel etwa 30°. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die sich in Strö mungsrichtung des Abgases innerhalb des Dosierrohres 9.2 hinter den durch die Einströmhauben 18.3, 18.4 befindliche Rohrinnenwandung ge nutzt, damit Precursortröpfchen daran auftreffen und aufgrund der Aufpral lenergie in kleinere Tröpfchen zerteilt werden. Kleine Tröpfchen verdamp fen aufgrund ihrer relativ größeren Oberfläche rascher. Zudem verdampfen diese auch an der erwärmten Innenwand dieses Dosierrohrabschnittes. Durch diese Maßnahme kann ohne den Abgasgegendruck zu erhöhen, das Freisetzen des in dem Precursor enthaltenen Ammoniaks als Reduktions mittel optimiert und somit die notwendige Strömungsstrecke zum Freisetzen des Reduktionsmittels und zum Erzielen der gewünschten Gleichverteilung nochmals reduziert werden.

Auch die Zuführeinrichtung 5.2 verfügt über eine Spülöffnungsanordnung 31 . Die Spülöffnungsanordnung 31 umfasst eine mit einer Flaube 32 verse hene Spülöffnung 33, die sich außerhalb der Flaube 18.3 befindet, deren Mündung in Strömungsrichtung des Abgases weist. Weitere Spülöffnungen 34 befinden sich nach Art eines durch kreisrunde Öffnungen gebildeten Rasters in der Flucht der Mündung der Hauben 18.3, 18.4. Diese dienen auch zum Reduzieren des Druckverlustes.

Eingesetzt in den Dosierrohrumströmungsraum ist bei diesem Ausfüh rungsbeispiel ein Leitblech 35, welches sich um die Rückseite des Dosier rohres 9.2 herum erstreckt (s. Figur 10). Die Erstreckung des Leitbleches 35 ist besser in der Alleindarstellung des Dosierrohres 9.2 erkennbar, die das Dosierrohr aus entgegengesetzter Blickrichtung zeigt wie in Figur 9. Das Leitblech 35 dient zum Zuführen von Abgas durch den Dosierrohrum strömungsraum zu der Mündung der Haube 18.4. Aufgrund dieser Maß nahme strömt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa 60% des an strömenden Abgases durch die Haube 18.3 und die dieser zugeordneten Einströmöffnung in das Innere des Dosierrohres 9.2, während durch die der Haube 18.4 zugeordnete Einströmöffnung nur 40% des Abgases in das In nere des Dosierrohres 9.2 gelenkt wird.

Figur 1 1 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zuführeinheit 5.3. Diese verfügt über vier Hauben 18.5 und dementsprechend darunter ange ordnete Einströmöffnungen, die einen Winkelabstand von 90° zueinander aufweisen (s. Schnittdarstellung der Figur 12). Die die Dosiereinheit tra gende Verschlussplatte ist bei diesem Ausführungsbeispiel in das Dosier rohr 9.3 eingeführt, wie dieses in der Längsschnittdarstellung der Figur 13 erkennbar ist. Die Verschlussplatte ist darin mit dem Bezugszeichen 10.2 kenntlich gemacht. Eine solche Anordnung der Verschlussplatte 10.2, na mentlich die Integration dieser in das erste Ende des Dosierrohres hinein, kann auch bei anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein. Diese Ausgestaltung ist nicht an die weiteren Merkmale der Zuführeinrichtung 5.3 gebunden.

In Richtung zur Verschlussplatte 10.2 benachbart zu der Anordnung der Hauben 18.5 ist eine Spülöffnungsanordnung 31.1 ringförmig ausgeführt, und zwar bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei ringförmige Lochreihen (s. Figur 1 1 ). Diese dienen der innenseitigen Spülung der Ver schlussplatte 10.2 bzw. der durch diese hindurchragenden Injektoren der in dieser Figur nicht dargestellten Dosiereinheit und gleichermaßen zur Redu zierung des Druckverlustes. Anstelle der Querschnittsgeometrie der Spülöffnungen dieser Spülöffnungsanordnung 31 .1 können auch langloch artige Öffnungen vorgesehen sein.

Bei der Zuführeinrichtung 5.3 sind die Hauben 18.5 und die darunter befind lichen Einströmöffnungen, wie aus Figur 12 ersichtlich, so angeordnet, dass die Mündung der in Figur 12 dargestellten oberen Haube 18.5 entgegen der Einströmrichtung des Abgases weist. Anstelle einer solchen Ausrichtung der Hauben 18.5 können diese auch eine Ausrichtung aufweisen, die ge genüber der Ausrichtung bei der Zuführeinrichtung 5.3 um 45° gegen oder mit dem Uhrzeigersinn gedreht sind.

Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zuführeinrichtung 5.4 ist in Fi gur 14 gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht demjenigen der Fi guren 9 und 1 1 , jedoch mit dem Unterschied, dass das Mischergehäuse 8.2 an der die Verschlussplatte 10.3 aufweisenden Seite eine Einprägung auf weist. Dieses dient dem Zweck, den oder die Injektoren der Dosiereinheit in den Bauraum des Mischergehäuses 8.2 zu integrieren. Die Hauben 18.6 der Zuführeinrichtung 5.4 sind, wie besonders gut aus der Darstellung der Figur 15 erkennbar, konisch ausgebildet, wobei der in Figur 15 erkennbare linke Rand der Hauben 18.6 quasi in der Flucht der Innenseite der Ver schlussplatte 10.3 ist. Zusätzlich verfügt die Zuführeinrichtung 5.4 über eine Spülöffnung 36, um einen zusätzlichen Abgasstrom an dem oder den Injek toren der Dosiereinheit vorbeistreichen zu lassen.

Die Zuführeinrichtungen der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele wei sen jeweils in Bezug auf ihre Erstreckung in Längsrichtung des jeweiligen Dosierrohres eine symmetrische Auslegung auf. Figuren 16 und 17 zeigen diesbezüglich unterschiedliche Haubengestaltungen. Die Haubengestal tung bei der Zuführeinrichtung gemäß Figur 16 ist ausgelegt, damit das ein strömende Abgas in Richtung zu der Innenseite der Verschlussplatte ge lenkt wird. Bei der Ausgestaltung der Hauben gemäß Figur 17 wird eintre tendes Abgas in Richtung von der Innenseite der Verschlussplatte wegge lenkt.

In einer in den Figuren nicht dargestellten Ausgestaltung sind die beiden Haubentypen der Figuren 16 und 17 kombiniert. Bei dieser Ausgestaltung sind diese wechselweise in Umfangsrichtung zueinander angeordnet. Diese Ausführungsbeispiele machen deutlich, dass durch einfache Änderung in der Geometrie der Hauben die Drallausprägung beeinflusst werden kann. Die vorstehenden Beispiele der Auslegung der Hauben kann unabhängig von den konkret in den Figuren 16 und 17 gezeigten Ausführungsbeispielen auch für sämtliche andere Ausführungsbeispiele, insbesondere die vorge nannten Ausführungsbeispiele eingesetzt werden. Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben worden. Ohne den Umfang der geltenden Ansprüche zu verlassen, ergeben sich für einen Fachmann weitere Möglichkeiten die Erfindung umzusetzen, ohne dass dieses im Rahmen dieser Ausführungen im Einzelnen erläutert werden müsste.

Bezugszeichenliste

1 Abgasreinigungsanlage 27 Spülöffnung

2 Partikelfilter 28 Wand

3 Oxidationskatalysator 29 Wand

4 SCR-Katalysator 30 Sprühkegel

, 5.1 , 5.2, 5.3, 5.4 Zuführeinrichtung 31 , 31.1 Spülöffnungsanordnung

6 Dosiereinheit 32 Haube 7 Isolierung 33 Spülöffnung

8, 8.1 , 8.2 Mischergehäuse 34 Spülöffnung

9, 9.1 , 9.2, 9.3 Dosierrohr 35 Leitblech

, 10.1 , 10.2, 10.3 Verschlussplatte 36 Spülöffnung

1 1 Dosiereinheitsanschluss

12, 12.1 Stutzen

13 erstes Mischergehäuseteil

13.1 zweites Mischergehäuseteil

14 Verbindungsabschnitt

15, 15.1 Eintrittsöffnung

16 Spannschelle

17, 17.1 , 17.2 Einströmöffnung

18, 18.1 - 18.6 Haube

19 Rückwand

20 Dosierrohraufnahme

21 Dosierrohraufnahme

22 Dach

23 Innenwand

24 Spalt

25 vorderer Rand

26 Scheitel