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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR VULCANIZING TYRES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/141324
Kind Code:
A1
Abstract:
The device serves for mounting a mould (F) of a heating press (10) for tyres of an elastomeric material. The mould segments are detachably mounted by a carrying device (H) and supported by a guiding element (A) designed for example as a container. Fastening of the guiding element (A) on the upper part (11) of the heating press (10) is performed by using bolts (1) with a mounting profile (1a), which are fastened at at least one circle of holes on the guiding element (A), and a mounting device which is arranged in the upper part of the heating press and locks the bolts with fixing elements in the region of the mounting profile (1a) with the aid of a drive. Fastening of the guiding element on the base part (12) of the heating press (10) is performed by using at least two T-shaped securing bolts (5a), which can be locked on the guiding element by a rotation in the region of a receiving device that can be achieved with the aid of at least one further drive.

Inventors:
MEINCKE RÜDIGER (DE)
ZIMMERMANN ARNE (DE)
NOWOK MARTIN (DE)
Application Number:
PCT/DE2018/000025
Publication Date:
August 09, 2018
Filing Date:
February 01, 2018
Export Citation:
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Assignee:
HARBURG FREUDENBERGER MASCHB GMBH (DE)
International Classes:
B29D30/06
Foreign References:
US4580959A1986-04-08
DE102009012191A12009-09-10
US4601648A1986-07-22
US20120231101A12012-09-13
US20070042065A12007-02-22
DE102009012191A12009-09-10
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE KLICKOW & PARTNER MBB PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zur Halterung einer Form (F) einer Heizpresse (10) für Reifen aus einem elastomeren Material, bei der Formsegmente lösbar von einer Trageinrichtung (H) gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Befestigung eines die Formsegmente lagernden Führungselementes (A) an einem Oberteil (11) der Heizpresse (10) mit Bolzen (1) erfolgt, die an mindestens einem Lochkreis auf dem Führungselement (A) befestigt sind und ein Halterungsprofil (1a) aufweisen, und dass die Befestigung des Führungselementes (A) an einem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) durch mindestens zwei T-förmig ausgebildete Sicherungsbolzen (5a) erfolgt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (A) als ein Container ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Führungselementes (A) am Oberteil (11 ) der Heizpresse (10) mithilfe einer Halterungsvorrichtung realisiert ist, die mindestens drei Einführausnehmungen (9), die eine Aufnahme für die mit dem Führungselement (A) verbundenen Bolzen (1 ) realisieren, mindestens drei den Einführausnehmungen (9) zugeordnete Fixierelemente (2), durch die die Bolzen (1) im Bereich der Einführausnehmungen (9) verriegelbar sind, sowie einen Antrieb (3) aufweist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) zumindest als ein Aktor (3a) und ein Koppelgestänge (3b) ausgebildet ist, wobei das Koppelgestänge (3b) als bogenartig geformte Metallstangen ausgebildet ist und eine Verbindung zwischen den Fixierelementen (2) und dem mindestens einem Aktor (3a) realisiert.

5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich des Oberteils (11) der Heizpresse (10) angeordnete Halterungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass mit dieser Führungselemente (A) mit innerhalb eines definierten Bereiches variablem Lochkreisdurchmesser verriegelbar sind.

6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verriegelung der Bolzen (1 ) mithilfe der Fixierelemente (2) als ein Formschluss (4) realisiert ist, der durch eine rotatorische Bewegung der Fixierelemente (4) herbeiführbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (3a) als ein Hydraulikzylinder ausgebildet ist, dass die Fixierelemente (2) als Verriegelungskämme ausgebildet sind und dass die Einführausnehmungen (9) als Nuten ausgebildet sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) genau einen Aktor (3a) aufweist, der über ein Koppelgestänge (3b) mit den Fixierelementen (2) der Halterungsvorrichtung derart gekoppelt ist, dass alle Fixierelemente (2) mit einer unidirektionalen Bewegung des Aktors (3a) von einer entriegelten in eine verriegelte Position und/oder von einer verriegelten in eine entriegelte Position bewegbar sind.

9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Führungselementes (A) am Sockelteil (12) der Heizpresse (10) zusätzlich zu den mindestens zwei T-förmig ausgebildeten Sicherungsbolzen (5a) mindesten einen Antrieb (7) aufweist, der eine Rotier- barkeit der Sicherungsbolzen (5a) derart realisiert, dass diese von einer entriegelten in eine verriegelte Position und umgekehrt rotierbar sind.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die am Sockelteil (12) der Heizpresse (10) angeordnete Halterungsvorrichtung (5) zusätzlich mindestens eine Führungseinrichtung (5b) aufweist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mindestens eine Führungseinrichtung (5b) im Bereich eines Sicherungsbolzens (5a) angeordnet ist.

12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Führungseinrichtung (5b) als ein Führungsbolzen ausgebildet ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sicherungsbolzen (5a) einen individuell zugeordneten Antrieb (7) aufweist.

14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt zwischen mindestens einer der Heizplatten (X, Y) der Heizpresse (10) und zumindest einem Segment (D, E) des Führungselementes (A) bei einem öffnen der Heizpresse (10) erhalten bleibt.

15. Vorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim öffnen der Heizpresse (10) eine Zentrierung des Oberteils (D) mithilfe von mindestens zwei federbelasteten Befestigungsbolzen (8) erfolgt.

16. Vorrichtung zum Vulkanisieren von Reifen ausgebildet als eine Heizpresse (10), dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Vorrichtung zur Halterung einer Form (F) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15 aufweist.

Description:
Vorrichtung zum Vulkanisieren von Reifen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung einer Form einer Heizpresse für Reifen aus einem elastomeren Material, bei der Formsegmente lösbar von einer Trag-ein- richtung gehaltert sind.

Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Heizpresse für Reifen, die eine vorstehend genannte Vorrichtung zur Halterung einer Form aufweist.

Eine Heizpresse für Reifen besitzt typischerweise ein stationäres Sockelteil sowie ein gegenüber dem Sockelteil positionierbares Oberteil. Am Oberteil sind die Formhälften gehaltert. Die Formhälften sind quer zur Hubrichtung des Pressenoberteils positionierbar, um den Reifenrohling aufzunehmen und den fertig vulkanisierten Reifen wieder freizugeben. Nach einem vollständigen Öffnen der Form wird diese in vertikaler Richtung angehoben, um ein seitliches Entnehmen des fertigen Reifens zu unterstützen.

Die verwendeten Formsegmente sind lösbar am Oberteil der Presse angeordnet. Typischerweise erfolgt dies unter Verwendung eines Führungselementes, in dem die Formsegmente relativ zueinander positionierbar gelagert sind. Das Führungselement kann beispielsweise als ein sogenannter Container oder als ein C-artiges Profil ausgebildet sein, das zur Aufnahme von Schließkräften ausgebildet ist. Bei der Durchführung des Vulkanisiervorganges wird das Führungselement typischerweise gegen eine Heizplatte gezogen, um eine entsprechende Temperierung zu unterstützen. Das Führungselement wird in der Regel unter Verwendung von Schrauben am Oberteil der Presse fixiert. Bei einem Wechsel der Formsegmente müssen die in der Regel heißen Schrauben gelöst und anschließend die neuen Formsegmente wieder festgeschraubt werden. Die resultierende Zeitdauer des Formwechseins führt zu einer entsprechenden Produktionsunterbrechung. Die Schrauben sind darüber hinaus häufig nur schlecht zugänglich.

Gemäß dem Stand der Technik ist das Führungselement häufig als ein zylindrischer Container ausgebildet, der mit einer unterschiedlichen Anzahl von Segmenten die Formteile der jeweiligen Reifendimension trägt und zwischen einer oberen Heizplatte und einer unteren Heizplatte befestigt ist. Üblicherweise werden diese Container an der Oberseite mit vier Schrauben an, je nach Art oder Hersteller der Container, unterschiedlichen Lochkreisen von Hand und an der Unterseite nach dem Öffnen des Containers ebenfalls von Hand mit vier Schrauben in sogenannten T-Nuten befestigt.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu verbessern, dass ein schneller Formwechsel bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit unterstützt wird. Eine derartige Vorrichtung wird beispielsweise bereits in dem Dokument DE 10 2009 012 191 beschrieben. Diese Vorrichtung kann jedoch noch nicht alle Anforderungen erfüllen, die gleichzeitig sowohl an eine preiswerte Fertigung als auch an eine hohe technische Funktionalität gestellt werden.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu verbessern, dass bei geringeren Herstellungskosten eine verbesserte technische Funktionalität erreicht wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass durch die Verwendung von rotatorisch gekoppelter Verriegelung und T-förmig ausgebildeten Sicherungsbolzen eine verbesserte Halterungsvorrichtung sowohl im Bereich des Oberteils als auch des Unterteils der Heizpresse realisiert ist.

Erfindungsgemäß erfolgt eine Befestigung des Führungselementes am Oberteil der Heizpresse mit speziellen Bolzen mit einem Halterungsprofil, die an vorhanden Lochkreisen auf dem Führungselement befestigt sind und die im Bereich von Einführausnehmungen am Oberteil der Heizpresse jeweils mithilfe eines Fixierelementes, das beispielsweise als ein Verriegelungskamm ausgebildet sein kann, verriegelbar sind.

Vorteilhaft werden jeweils mindestens drei Bolzen mit Halterungsprofil, Einführausnehmungen und Fixierelemente verwandt, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Besonders vorteilhaft weist eine erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung zur Befestigung eines Führungselementes am Oberteil einer Heizpresse jeweils vier Bolzen mit Halterungsprofil, Einführausnehmungen und Fixierelemente auf.

Eine erfindungsgemäße Kombination von als Verriegelungskämmen ausgebildeten Fixierelementen mit als radial ausgedehnten Nuten ausgebildeten Einführungsausnehmun- gen realisiert eine Halterungsvorrichtung, die eine Verriegelung von Führungselementen mit innerhalb eines definierten Bereiches variablem Lochkreisdurchmesser ermöglicht. Die Fixierelemente sind vorteilhaft zusammen rotatorisch durch einen Antrieb mit Koppelgestänge bewegbar und damit ein Oberteil des Führungselements am Oberteil der Heizpresse verriegelbar. Die Verriegelung ist so ausgeführt, dass im verriegelten Zustand ein Formschluss entsteht und durch eine Fehlschaltung des Antriebs im angehobenen Zustand des Oberteils der Heizpresse nicht gelöst werden kann.

Der Verriegelungs- bzw. Entriegelungsvorgang ist durch die Integration eines Antriebes zumindest teilweise automatisierbar, wodurch der benötigte manuelle menschliche Eingriff reduziert wird.

Das Führungselement ist in einer vorteilhaften Ausführungsform in zwei Segmente teilbar, die als ein Oberteil und ein Unterteil ausgebildet sind.

Beim öffnen der Reifenvulkanisiermaschine wird die Zentrierung des Oberteils des Führungselementes durch mindestens zwei federbelastete Befestigungsbolzen erreicht.

Die Befestigung des Führungselementes am Sockelteil der Heizpresse erfolgt durch mindestens zwei T-förmig ausgebildete Sicherungsbolzen, die in eine vorbereitete Aufnahme am Unterteil des Führungselementes eingreifen und durch mindestens einen gemeinsamen, oder jeweils einen individuellen Antrieb drehbar und damit verriegelbar sind. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich eines jeden T-förmig ausgebildeten Sicherungsbolzens am Sockelteil der Heizpresse jeweils zusätzlich eine Führungseinrichtung angeordnet, die beispielsweise als ein Führungsbolzen realisiert sein kann und die für eine geführte Platzierung von dem Führungselement auf dem Sockelteil der Heizpresse nutzbar ist, sodass die T-förmigen Sicherungsbolzen vor Querkräften geschützt sind.

Für beide Befestigungen des Führungselementes an der Heizpresse, oben wie unten, bleiben die bekannten Befestigungsmöglichkeiten, die im oberen Bereich mit vier Schrauben und im unteren Bereich mit Schrauben und T-Nuten realisiert sind, erhalten, so dass auch andere Führungselemente befestigt werden können. Der Kontakt der Heizplatten zum Führungselement geht beim öffnen des Führungselementes nicht verloren.

In den Zeichnungen sind beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1A eine Teilansicht einer Heizpresse für Reifen in einem teilgeöffneten Zustand,

Fig. 1 B die Heizpresse aus Fig. 1A in einem geschlossenen Zustand,

Fig. 1C eine Teilansicht eines vertikalen Schnittes eines erfindungsgemäßen Führungselementes mit einer Form im Aufnahmebereich des Führungselementes,

Fig. 2A eine Darstellung der oberen Befestigung des Führungselementes in einem entriegelten Zustand,

Fig. 2B die Befestigung des Führungselementes gemäß Figur 2A in einem verriegelten Zustand,

Fig. 3A die Befestigung des Führungselementes am Sockelteil der Heizpresse,

Fig. 3B die Vorrichtung gemäß Figur 3A in einem weiter abgesenkten Zustand,

Fig. 4A die Befestigung des Führungselementes unten ohne Führungselement,

Fig. 4B die Befestigung des Führungselementes unten in einem entriegelten Zustand, Fig. 4C die Befestigung des Führungselementes unten in einem verriegelten Zustand,

Fig. 5A eine Seitenansicht der Reifenvulkanisiermaschine in einem geschlossenen

Zustand und

Fig. 5B die Reifenvulkanisiermaschine gemäß Figur 5A in einem geöffneten Zustand, wobei das Führungselement an den Bolzen hängt und die Heizplatten in ständigem Kontakt mit dem Führungselement verbleiben.

Figur 1A zeigt einen Ausschnitt einer Heizpresse (10) für Reifen in einer Seitenansicht. Das als ein Container ausgebildete Führungselement (A) ist zwischen dem Oberteil (11) und dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) angeordnet und an seiner Unterseite (C) mit der unteren Heizplatte (Y) der Heizpresse (10) verbunden.

An der Oberseite (B) des Führungselementes (A) sind spezielle Bolzen (1) angeordnet, die gegenüberliegend zu einer im Bereich der oberen Heizplatte (X) angeordneten Aufnahmeeinrichtung ausgerichtet sind.

Im Bereich des Sockelteils (12) der Heizpresse (10) sind zwei Antriebe (7) angeordnet, die durch eine Rotation um etwa 90 Grad jeweils eines T-artig geformten Bolzens eine Verriegelung von dem Führungselement (A) und dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) realisieren.

In Figur 1 B ist die in Figur 1 gezeigte Heizpresse (10) dargestellt, wobei das Führungselement (A) nun zusätzlich mit der oberen Heizplatte (X) verbunden ist. Die Bolzen (1) liegen in den vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen im Oberteil (11) der Heizpresse (10) und sind dort verriegelbar. Figur 1C zeigt eine Teilansicht eines vertikalen Schnittes eines erfindungsgemäßen Führungselementes (A) mit einer Form (F) im Aufnahmebereich des Führungselementes (A).

Der Aufnahmebereich des Führungselementes (A) ist als eine trapezförmige Ausnehmung realisiert, die im Raum eine kegelstumpfartige Aufnahme für die Formsegmente der Form (F) zur Reifen herstellung bildet.

Die Form (F) ist mit einer Kolbenstange (G) verbunden, über die die Formsegmente in das Führungselement (A) hinein oder aus diesem hinaus bewegbar sind.

Die Bolzen (1) sind in einem Lochkreis des Führungselementes (A) angeordnet und mit diesem verbunden und weisen in einem oberen Bereich ein Halterungsprofil (1a) auf, das kugelkopfartig ausgebildet ist.

Figur 2A zeigt in einer Ansicht von oben die Halterungsvorrichtung für ein Führungselement (A) im Oberteil (1 1 ) der Heizpresse (10). Die vier mit der Oberseite (B) des Führungselementes (A) verbundenen Bolzen (1) liegen in vier in dem Oberteil (11) der Heizpresse (10) angeordneten Einführausnehmungen (9), die als in radialer Richtung ausgedehnte Nuten ausgebildet sind. Die Halterungsvorrichtung weist weiterhin vier Fixierelemente (2) auf, die als Verriegelungskämme ausgebildet sind und die jeweils kammartig drei Verriegelungsausnehmungen (4) aufweisen.

In einem verriegelten Zustand erzeugt jeweils eine Verriegelungsausnehmung (4) eines Fixierelementes (2) einen Formschluss mit einem Bolzen (1). Durch die Verwendung von als radial verlaufende Nuten ausgebildeten Einführausnehmungen (9) und Verriegelungskämmen als Fixierelemente (2), kann die erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung Führungselemente (A) verschiedener Durchmesser, zumindest bezüglich des Lochkreises in dem die Bolzen (1) angeordnet sind, aufnehmen. Weiterhin weist die Halterungsvorrichtung im Oberteil (11) der Heizpresse (10) einen Antrieb (3) auf, der als ein Aktor (3a), ausgebildet als ein Hydraulikzylinder, und ein Koppelgestänge (3b), das ausgebildet als vier bogenartig geformte Metallstangen als Verbindungselement zwischen den Fixierelementen (2) und dem Aktor (3a) fungiert, realisiert ist.

Bei einem Öffnen der Heizpresse (10) wird die Zentrierung des Führungselementoberteils (D) durch die zwei gegenüberliegend angeordneten federbelasteten Befestigungsbolzen (8) erreicht.

In Figur 2B ist die Halterungsvorrichtung aus Figur 2A in einem verriegelten Zustand dargestellt. Jeweils eine Verriegelungsausnehmung (4) eines als Verriegelungskamm ausgebildeten Fixierelements (2) bildet einen Formschluss mit einem Bolzen (1) und fixiert so das Führungselement (A) über die Bolzen (1 ) am Oberteil (11 ) der Heizpresse (10).

Figur 3A zeigt einen vertikalen Schnitt eines Teilbereiches einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Heizpresse (10). Dargestellt ist das Führungselement (A), das sich in einem Abstand über dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) befindet. Das Sockelteil (12) der Heizpresse (10) weist in einem oberen Bereich die untere Heizplatte (Y) und die untere Halterungsvorrichtung (5) zur Halterung des Führungselementes (A) auf. Die untere Halterungsvorrichtung (5) weist im Bereich der unteren Heizplatte (Y) zwei T- förmig ausgebildete Sicherungsbolzen (5a) sowie jeweils in einem definierten Abstand zum Sicherungsbolzen (5a) eine als ein Führungsbolzen ausgebildete Führungseinrichtung (5b) und im Bereich des Führungselementes (A) zwei entsprechende Aufnahmevorrichtungen (6) auf.

Weiterhin sind im Bereich des Sockelteils (12) der Heizpresse (10) zwei Antriebe (7) angeordnet, durch die die Sicherungsbolzen (5a) zumindest in einem Winkelbereich bis 90 Grad rotierbar sind. Die im linken Bereich der Figur 3A dargestellten Elemente der Befestigung des Führungselementes (A) befinden sich auf der dem Betrachter zugewandten Seite der Heizpresse (10), während die im rechten Bereich der Figur 3A angeordneten Elemente der Befestigung des Führungselementes (A) auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Heizpresse (11) angeordnet sind. Daher sind der Antrieb (7) und die führungselementseitige Aufnahmevorrichtung (6) nur im linken Bereich der Darstellung sichtbar.

Das Führungselement (A) weist in seinem Inneren eine trapezförmige Ausnehmung auf, die im Raum eine kegelstumpfartige Aufnahme für die Segmente der Formteile zur Reifenherstellung bildet.

In Figur 3B ist der in Figur 3A gezeigte Schnitt einer Heizpresse (10) in einem weiter abgesenkten Zustand dargestellt. Das Führungselement (A) ist über dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) angeordnet und für eine Verbindung mit dem Sockelteil (12), insbesondere mit der unteren Heizplatte (Y), abgesenkt. Die Verbindung ist nach einem weiteren Absenken des Führungselementes (A) mithilfe der in den führungselementseitigen Aufnahmevorrichtungen (6) durch Rotation verriegelten Sicherungsbolzen (5) fixierbar.

Figur 4A zeigt eine perspektivische Detailansicht eines Teils der Halterungsvorrichtung (5) im Sockelteil (12) der Heizpresse (10) ohne verbundenes Führungselement (A). Der Sicherungsbolzen (5a) ist mithilfe des Antriebes (7) aus der dargestellten Position um einen Winkel von mindestens etwa 90 Grad rotierbar.

Zusätzlich zur erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung (5) weist die Heizpresse (10) an ihrem Sockelteil (12) eine gemäß dem Stand der Technik häufig zur Verbindung genutzte T-artig ausgebildete Nut (5c) auf, wodurch eine erfindungsgemäß ausgebildete Heizpresse (10) sowohl mit Führungselementen (A), die die erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung (6) aufweisen, als auch mit herkömmlichen Führungselementen (A), die gemäß dem Stand der Technik manuell mit Schrauben in den T-artig ausgebildeten Nuten (5) verankert werden, verwendbar ist.

In Figur 4B ist die in Figur 4A gezeigte Detailansicht dahingehend ergänzt, dass nun ein Führungselement (A) derart auf dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) positioniert ist, dass die Halterungsvorrichtung (5) und die führungselementseitige Aufnahmevorrichtung (6) ineinandergreifen. Der Sicherungsbolzen (5a) befindet sich in einer nicht verriegelten Position. Mithilfe des Antriebes (7) ist der Sicherungsbolzen (5a) derart rotierbar, dass der in Figur 4C dargestellte, verriegelte Zustand von dem Führungselement (A) und dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) realisierbar ist. Die Aufnahmeeinrichtung (6) ist dazu derart geformt, dass der Sicherungsbolzen (5a) nur in einem entriegelten Zustand in diese einführbar oder aus dieser herausbewegbar ist. Die T-förmige Ausbildung des Sicherungsbolzens (5a) realisiert eine Verriegelung durch Hinterschnitt.

Figur 5A zeigt einen Ausschnitt der Heizpresse (10) in einem geschlossenen Zustand. Das Führungselement (A) ist sowohl mit dem Oberteil (11 ) als auch mit dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) verriegelt und ist somit in Kontakt mit den Heizplatten (X, Y).

In Figur 5B ist ein Ausschnitt der Heizpresse (10) in einem geöffneten Zustand dargestellt. Das Führungselement (A) ist in zwei Segmente geteilt, wobei das Führungselementoberteil (D) mit dem Oberteil (1 1) der Heizpresse (10) und das Führungselementunterteil (E) mit dem Sockelteil (12) der Heizpresse (10) mithilfe der erfindungsgemäßen Befestigung des Führungselementes verbunden ist. Der Kontakt der Heizplatten (X, Y) zu den Führungselementsegmenten (D, E) geht beim Öffnen des Führungselementes (A) somit nicht verloren, wodurch eine energieeffiziente Erhaltung der Führungselements-Temperatur realisierbar ist.