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Patent Searching and Data


Title:
DISPLAY APPARATUS FOR A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/018490
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a display apparatus (14) for a motor vehicle (10) and a motor vehicle (10) comprising such a display apparatus (14). The display apparatus (14) comprises a display area (16), embodied in one part, with a main display area (18), which is arranged so as to be at least partly viewable from one point of observation (15), and a secondary display area (22), which is arranged so as to not be viewable from the point of observation (15). The main display area (18) and the secondary display area (22) are arranged relative to one another in such a way that the secondary display area (22) is reflected in the main display area (18) and, as a consequence thereof, a virtual display plane (24) that is viewable from the point of observation (15) is generated behind the main display area (18). A reflected display of the display displayed on the secondary display area (22) is displayed on the virtual display plane (24).

Inventors:
MERTENS JORIS (DE)
HÉLOT JACQUES (DE)
REDEKER IMMO (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/068012
Publication Date:
February 04, 2021
Filing Date:
June 26, 2020
Export Citation:
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Assignee:
AUDI AG (DE)
International Classes:
B60K37/06; B60K35/00; B60K37/02; G02B27/01; G09F9/33; G09F21/04
Foreign References:
US20170108988A12017-04-20
US20090268163A12009-10-29
DE202017105444U12017-11-16
DE102015011403A12017-03-16
DE102015009141A12017-01-19
DE102004054769B42016-12-22
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE:

1 . Anzeigevorrichtung (14) für ein Kraftfahrzeug (10), umfassend eine einteilig ausgebildeten Anzeigefläche (16) mit:

- einer Hauptanzeigefläche (18), die von einem vorbestimmten Be trachtungspunkt (15) aus zumindest teilweise einsehbar angeordnet ist; und

- einer Nebenanzeigefläche (22), die von dem Betrachtungspunkt (15) aus uneinsehbar angeordnet ist;

wobei die Hauptanzeigefläche (18) und die Nebenanzeigefläche (22) derart zueinander angeordnet sind, dass sich von dem Betrachtungs punkt (15) aus gesehen die Nebenanzeigefläche (22) in der Hauptan zeigefläche (18) spiegelt und infolgedessen eine von dem Betrach tungspunkt (15) aus einsehbare virtuelle Anzeigeebene (24), auf der ein gespiegelter Anzeigeinhalt der Nebenanzeigefläche (22) angezeigt ist, optisch hinter der Hauptanzeigefläche (18) erscheint.

2. Anzeigevorrichtung (14) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Anzeigevorrichtung (14) ein Trägerelement sowie mehrere ansteu erbare Leuchtelemente, die auf dem Trägerelement angeordnet sind, umfasst, wobei die auf dem Trägerelement angeordneten Leuchtele mente die Anzeigefläche (16) bilden.

3. Anzeigevorrichtung (14) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die mehreren Leuchtelemente als jeweilige organische Leuchtdioden und/oder Mikroleuchtdioden ausgebildet sind.

4. Anzeigevorrichtung (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anzeigefläche (16) gebogen ausgebildet ist und die Hauptan zeigefläche (18) und die Nebenanzeigefläche (22) in einem Winkel grö ßer als null Grad und kleiner als 90 Grad zueinander angeordnet sind.

5. Anzeigevorrichtung (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Biegekante (26) der gebogen ausgebildeten Anzeigefläche (16) zwischen der Hauptanzeigefläche (18) und der Nebenanzeigeflä che (22) angeordnet ist.

6. Anzeigevorrichtung (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hauptanzeigefläche (18) als berührungssensitiver Bildschirm ausgebildet ist.

7. Anzeigevorrichtung (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hauptanzeigefläche (18) als transparenter Bildschirm ausge- bildet ist.

8. Kraftfahrzeug (10) mit einer Anzeigevorrichtung (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. 9. Kraftfahrzeug (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die

Anzeigevorrichtung (14) in einem Armaturenbrett (12) des Kraftfahr zeugs (10) angeordnet ist.

Description:
Anzeigevorrichtung für ein Kraftfahrzeug

BESCHREIBUNG: Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für ein Kraftfahrzeug sowie ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Anzeigevorrichtung.

Eine Anzeigevorrichtung in einem Kraftfahrzeug, die beispielsweise im Be reich eines Armaturenbrettes des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, ist üblicher- weise mit einer flachen Oberfläche ausgebildet. Alle Informationen, die auf der Anzeigevorrichtung mithilfe einer entsprechenden Anzeige auf einer Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung angezeigt werden, werden dann auf einer Anzeigeebene angezeigt, sodass ein Benutzer der Anzeigevorrichtung gegebenenfalls zunächst auf der Anzeige einen gewünschten Menüpunkt oder eine gewünschte Information suchen muss, bevor er diese visuell er fasst.

Die DE 10 2015 011 403 A1 zeigt ein Verfahren zum Anzeigen von Daten auf mindestens zwei räumlichen Ebenen. Hierbei wird die erste Anzeige derart gebogen, dass ein erster Teil der Anzeige aus Betrachtersicht hinter einem zweiten Teil der Anzeige positioniert wird. Auf dem ersten Teil der Anzeige können somit im Vergleich zu einer Anzeige auf dem zweiten Teil der Anzeige vertieft angeordnet erscheinende Anzeigeelemente dargestellt werden.

Die DE 10 2015 009 141 A1 zeigt eine Anzeigeeinrichtung für einen Innen raum eines Kraftfahrzeugs, die mehrere Anzeigefelder und ein Führungssys tem aufweist. Durch Bewegungen der einzelnen Anzeigefelder entlang des Führungssystems können insgesamt drei Anzeigefelder hintereinander posi- tioniert und angezeigt werden. Hierdurch wird also eine Anzeige auf drei hintereinander angeordneten Ebenen möglich.

In der DE 10 2004 054 769 B4 ist ein Einbaukombinationsinstrument für ein Kraftfahrzeug gezeigt. Dieses gibt abbildendes Licht ab und ist in einem unmittelbaren Blickfeld des Betrachters angeordnet. Vor einem Display des Einbaukombinationsinstruments wird ein teildurchlässiger Spiegel positio niert, sodass letztendlich Licht einer ersten Anzeigeeinrichtung an dem Spie gel reflektiert wird und für einen Betrachter dem Anzeigebild des Displays ein virtuelles Bild vorgelagert erscheint.

Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Lösung bereitzustellen, mittels derer eine platzsparende Anzeigevorrichtung mit mehreren optischen Anzeigeebe nen für ein Kraftfahrzeug bereitgestellt werden kann.

Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprü che gelöst. Die Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht trivialen Wei terbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der folgen den Beschreibung und den Figuren angegeben.

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es für einen Benutzer eines Kraftfahrzeugs hilfreich ist, eine Anzeige auf mehreren Anzeigeebenen bereitgestellt zu bekommen, um schnell und komfortabel für ihn interessante Informationen erfassen zu können. Eine derartige herkömmliche Anzeigevor richtung, die mehrere zum Teil rein virtuelle Anzeigeebenen aufweist, um fasst jedoch mehrere Anzeigeeinrichtungen, das heißt beispielsweise mehre re Displays, die räumlich voneinander getrennt und somit als separate Dis plays ausgebildet sind. Außerdem sind bei derartigen Anzeigevorrichtungen oftmals transparente Displays hintereinander angeordnet oder halbtranspa rente Spiegel derart positioniert, dass mithilfe einer Spiegelung eine virtuelle Ebene erzeugt wird. Für einer optimale Ausnutzung eines Bauraums inner halb des Kraftfahrzeugs, das heißt zum Bereitstellen einer platzsparsamen Anzeigevorrichtung, sowie aus Kostenreduktionsgründen kann es jedoch sinnvoll sein, eine Anzeigevorrichtung vorzusehen, die aus einem einteiligen Anzeigeelement besteht. Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung für ein Kraftfahrzeug umfasst daher eine einteilig ausgebildete Anzeigefläche.

Die einteilig ausgebildete Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung weist eine Hauptanzeigefläche und eine Nebenanzeigefläche auf. Die Hauptanzeigeflä che ist von einem Betrachtungspunkt aus zumindest teilweise einsehbar angeordnet, wohingegen die Nebenanzeigefläche von diesem Betrachtungs punkt aus uneinsehbar angeordnet ist. Befindet sich die Anzeigevorrichtung beispielsweise in einer bevorzugten Einbaulage in einem Kraftfahrzeug, beispielsweise in einem Armaturenbrett des Kraftfahrzeugs, ist der Betrach tungspunkt beispielsweise ein Blickausgangspunkt eines auf einem Fahrer sitz des Kraftfahrzeugs sitzenden Benutzers des Kraftfahrzeugs. Der Be trachtungspunkt befindet sich daher bevorzugt im Vergleich zu einer Höhe der Anzeigevorrichtung zusätzlich erhöht, sodass eine Achse vom Betrach tungspunkt zur Hauptanzeigefläche der Anzeigevorrichtung in einer Fahr zeuglängsrichtung nach vorne sowie in einer Fahrzeughochrichtung nach unten in Richtung eines Fahrzeugbodens verläuft. Genaugenommen verläuft diese Sichtachse vom Betrachtungspunkt zur Anzeigevorrichtung also nach schräg unten unter Berücksichtigung der Fahrzeuglängsrichtung und der Fahrzeughochrichtung.

Die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeigefläche sind derart zueinander angeordnet, dass sich vom Betrachtungspunkt aus gesehen die Nebenan zeigefläche in der Hauptanzeigefläche spiegelt. Beispielsweise ist die Ne benanzeigefläche oberhalb der Hauptanzeigefläche angeordnet, aber nach unten zur Hauptanzeigefläche hin ausgerichtet. Infolgedessen dieser Spiege lung wird eine von dem Betrachtungspunkt aus einsehbare virtuelle Anzeige ebene als Spiegelbild in der Hauptanzeigefläche und dabei hinter der Anzei geebene der Hauptanzeigefläche erzeugt. Auf der virtuellen Anzeigeebene wird also ein gespiegelter Anzeigeinhalt der Nebenanzeigefläche angezeigt. Auf der virtuellen Anzeigeebene wird also letztendlich eine Anzeige der Ne benanzeigefläche angezeigt. Die virtuelle Anzeigeebene stellt also die Dar stellung dar, die auf der Nebenanzeigefläche angezeigt wird und die in der Hauptanzeigefläche gespiegelt für den Betrachter von dem Betrachtungs- punkt aus sichtbar ist. Die Anzeigeebene der Hauptanzeigefläche und die virtuelle Anzeigefläche (Spiegelbild) der Nebenanzeigefläche unterscheiden sich insbesondere dadurch, dass man von Betrachtungspunkt aus mit dem Auge auf unterschiedliche Entfernungen fokussieren muss, um die jeweilige Anzeigefläche scharf abzubilden oder zu sehen. Die Entfernung der virtuel len Anzeigeebene ist dabei größer als diejenige der Anzeigeebene der Hauptanzeigefläche. Daher wird vom Betrachtungspunkt aus gesehen die virtuelle Anzeigefläche optisch hinter der Anzeigeebene der Hauptanzeige fläche wahrgenommen.

Diese Konstellation von Anzeigeebenen kann dazu genutzt werden, dass beispielsweise auf der Nebenanzeigefläche zusätzlich Informationen zum Beispiel betreffend ein Navigationssystem des Kraftfahrzeugs angezeigt werden, wie zum Beispiel ein in Fahrtrichtung weisender Pfeil. Auf der Hauptanzeigefläche selbst wird beispielsweise der Rand einer Straße darge stellt, wobei in der virtuellen Anzeigeebene hinter dieser auf der Hauptanzei gefläche angezeigten Straße der auf der Nebenanzeigefläche angezeigte und in der Hauptanzeigefläche gespiegelter Richtungspfeil angezeigt wird. Die angezeigte Straße und der Richtungspfeil sind in zwei verschiedenen Anzeigeebenen angeordnet und sind somit Perspektiven betrachtet versetzt zueinander angeordnet. Alternativ dazu kann beispielsweise auf der Haupt anzeigefläche ein Albumcoverbild angezeigt werden, wobei eine Multime diaeinrichtung des Kraftfahrzeugs zu dem aktuellen Zeitpunkt ein Lied aus dem Musikalbum abspielt, dessen Albumcoverbild angezeigt wird. Mithilfe der gespiegelten Anzeige der Nebenanzeigefläche kann auf der virtuell ein sehbaren Anzeigeebene beispielsweise eines oder mehrere weitere Album coverbilder von Musikalben desselben Künstlers angezeigt werden oder aber Albumcoverbilder von Musikalben alternativer Künstler, die zum Beispiel derselben Musikrichtung zugeordnet werden können, wie der Künstler des aktuell abgespielten Liedes. Die mithilfe der auf der virtuellen Anzeigeebene angezeigten Albumcoverbilder wird verdeutlicht, dass die entsprechende Musik dieser Musikalben ebenfalls, zum Beispiel auf Wunsch des Benutzers oder im Anschluss an das Abspielen der Musik des auf der Hauptanzeigeflä che angezeigten Musikalbums, zur Aktivierung zur Verfügung steht. Es ist also mithilfe der Anzeigevorrichtung ein intuitiv erfassbares Bedienkonzept möglich, bei dem auf zwei verschiedenen Anzeigeebenen Informationen für den Benutzer des Kraftfahrzeugs bereitgestellt werden können. Hierbei wird jedoch nur ein Bauteil benötigt, da die Anzeigevorrichtung eine einteilig aus gebildete Anzeigefläche aufweist. Die Anzeigevorrichtung ist dadurch platz sparend ausgestaltet und kann kompakt in das Kraftfahrzeug eingebaut werden. Ein mit der Anzeigevorrichtung realisierbares Anzeigekonzept kann außerdem ergonomischer und intuitiver bedienbar sein, als ein Bedienkon zept mit nur einer Ebene, da zusätzliche Informationen mithilfe der virtuellen Anzeigeebene angezeigt werden können.

Alternativ oder zusätzlich zu den beschriebenen Anordnungen der Hauptan zeigefläche und der Nebenanzeigefläche zueinander kann beispielsweise die Nebenanzeigefläche oberhalb und/oder seitlich der Hauptanzeigefläche angeordnet sein.

Zu der Erfindung gehören auch Ausgestaltungsformen, durch die sich zu sätzliche Vorteile ergeben.

Eine vorteilhafte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass die An zeigevorrichtung ein Trägerelement sowie mehrere ansteuerbare Leuchtele mente, die auf dem Trägerelement angeordnet sind, umfasst. Die auf dem Trägerelement angeordneten Leuchtelemente bilden die Anzeigefläche. Die Anzeigevorrichtung ist also nicht als durchgängiger Bildschirm, das heißt beispielsweise als starres Display ausgebildet, sondern kann aus einzelnen beispielsweise individuell ansteuerbaren Leuchtelementen bestehen. Dies hat den Vorteil, dass eine beliebig geformte Anzeigefläche möglich ist, auf der dennoch die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeigefläche anorden bar sind, da die Leuchtelemente auf verschiedenartig geformten Trägerele menten anordenbar sind. Hierdurch wird letztendlich die Formgebung der Anzeigefläche und somit der Anzeigevorrichtung vielseitig und an eine ge wünschte Umgebung am Kraftfahrzeug anpassbar gestaltbar. Dies verstärkt die Möglichkeit, eine platzsparende Anzeigevorrichtung für das Kraftfahrzeug zu realisieren. In einer zusätzlichen Ausgestaltungsform ist es vorgesehen, dass die mehre ren Leuchtelemente als jeweilige organische Leuchtdioden und/oder Mikro leuchtdioden ausgebildet sind. Die einzelnen Leuchtelemente der Anzeige fläche können somit beispielsweise als sogenannte OLEDs (Organic Light Emitting Diode) oder als Mikro-LEDs (LED für Light Emitting Diode) ausge bildet sein. Diese Wahl der Leuchtdiode hat den Vorteil, dass damit beliebig gebogene und geformte Anzeigeflächen bestückt werden können, da die einzelnen Leuchtelemente zum Beispiel im Falle der Mikro-LEDs einen Durchmesser von kleiner als 100 Mikrometern haben. Eine individuelle An steuerbarkeit der einzelnen jeweiligen OLEDs beziehungsweise Mikro-LEDs ermöglichen zudem die einfach realisierbare Unterteilung der einteilig aus gebildeten Anzeigefläche in die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeige fläche.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Anzeigefläche als handelsübliches Display, beispielsweise aus Glas oder als einlaminiertes Display, ausgebildet sein. Es kann außerdem vorgesehen sein, dass beispielsweise die Hauptan zeigefläche als herkömmliches Display, das heißt als herkömmlicher Bild schirm ausgebildet ist, wohingegen die Nebenanzeigefläche aus einzeln ansteuerbaren OLEDs oder Mikro-LEDs gebildet ist, oder umgekehrt. Hier durch wird eine Herstellung der Anzeigevorrichtung günstiger möglich, so- dass eine besonders kostengünstige Anzeigevorrichtung hergestellt werden kann. Dennoch ist das Anliegen der Erfindungsidee, dass die Anzeigefläche an sich einteilig ausgebildet ist, das heißt, dass beispielsweise zwischen der herkömmlich ausgebildeten Hauptanzeigefläche und der mittels OLEDs ausgebildeten Nebenanzeigefläche keine markante Grenze besteht, sodass Hauptanzeigefläche und Nebenanzeigefläche unmittelbar ineinander über gehen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform ist es vorgesehen, dass die An zeigefläche gebogen ausgebildet ist. Die Hauptanzeigefläche und die Ne benanzeigefläche sind daher in einem Winkel größer als null Grad und klei ner als 90 Grad zueinander angeordnet. Insgesamt ist die Anzeigevorrich- tung somit derart ausgebildet, dass sich die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeigefläche einander bereichsweise gegenüberliegen, sodass die Spiegelung der Nebenanzeigefläche in der Hauptanzeigefläche möglich ist. Hierdurch kann die Anzeigevorrichtung beispielsweise in einer Vertiefung im Kraftfahrzeug angeordnet werden, wobei der Bereich der Nebenanzeigeflä che an einer in Fahrzeughochrichtung oberen Seite dieser Aussparung an geordnet ist, wohingegen die Hauptanzeigefläche an einer unteren Seite der Aussparung angeordnet ist, die vom Betrachtungspunkt aus einsehbar ist und dem Bereich der Nebenanzeigefläche in etwa gegenüberliegt. Alternativ dazu kann das die Anzeigevorrichtung freistehend ausgebildet sein. Der Winkel zwischen Hauptanzeigefläche und Nebenanzeigefläche ist in dem angegebenen Winkelbereich variabel, muss jedoch derart gewählt werden, dass die Nebenanzeigefläche noch in der Hauptanzeigefläche gespiegelt werden kann, das heißt der Winkel muss kleiner als 90 Grad betragen. Hier durch werden zahlreiche und verschiedenartig designte Anordnungsmöglich keiten der einzelnen Anzeigeflächen der einteilig ausgebildeten Anzeigeflä che zueinander möglich und somit eine vielseitige Einsetzbarkeit der Anzei gevorrichtung.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Anzeigefläche zweiteilig sein, wobei jedes der beiden Teile, die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeigefläche, auf einer Displaytechnologie basiert, die sich von der Displaytechnologie des anderen Teils unterscheidet. Zum Beispiel kann die Hauptanzeigefläche aus OLEDs und die Nebenanzeigefläche aus Mikro-LEDs hergestellt sein. Hier durch kann eine Kostenoptimierung erfolgen, da beispielsweise für die Ne benanzeigefläche eine kostengünstigerer Displaytechnologie gewählt werden kann als für die Hauptanzeigefläche.

Außerdem sieht eine Ausgestaltungsform vor, dass eine Biegekante der gebogen ausgebildeten Anzeigefläche zwischen der Hauptanzeigefläche und der Nebenanzeigefläche angeordnet ist. Die beiden Teilanzeigeflächen der Anzeigefläche, das heißt die Hauptanzeigefläche und die Nebenanzeigeflä che, sind somit nicht im Bereich der Biegekante der gebogenen Anzeigeflä che angeordnet, sondern beispielsweise angrenzend an diese Biegekante. Hierdurch werden beispielsweise optische Störeffekte durch Spiegeleffekte oder eine Anzeige auf der gekrümmten Biegekante verhindert, sodass die Anzeige auf der Anzeigefläche, die von dem Betrachtungspunkt aus einseh bar ist, von dem Benutzer der Anzeigevorrichtung besonders komfortabel und ohne optische Störeffekte wahrgenommen werden kann.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass die Hauptanzeigefläche als berührungssensitiver Bildschirm ausgebil det ist. Die Anzeigevorrichtung ist somit nicht nur eine reine Anzeigevorrich tung, sondern kann zudem eine Bedieneinrichtung sein. Hierfür kann bei spielsweise mithilfe einer Berührung mit einer Hand des Benutzers ein auf der Hauptanzeigefläche angezeigtes Auswahlelement ausgewählt werden, sodass beispielsweise mithilfe der Anzeigevorrichtung ein Navigationssystem oder ein Multimediasystem des Kraftfahrzeugs nicht nur Informationen an- zeigen, sondern zudem vom Benutzer bedient werden kann. Es kann bei spielsweise vorgesehen sein, dass die auf der Hauptanzeigefläche angezeig ten Anzeigeelemente mithilfe des berührungssensitiven Bildschirms bedien bar sind, jedoch die auf der virtuellen Anzeigeebene mithilfe der Nebenan zeigefläche angezeigten Anzeigeelemente lediglich informierenden Charak ter haben und beispielsweise nicht aktiv vom Benutzer durch Berührung des berührungssensitiven Bildschirms ausgewählt und aktiviert werden können. Die Hauptanzeigefläche ist also als Touchscreen oder Touchpad gestaltet. Hierdurch wird ein besonders intuitives Bedienkonzept für das Kraftfahrzeug realisierbar. Außerdem können hierdurch zusätzliche Betätigungselemente, wie beispielsweise ein Dreh-Drück-Schalter oder eine Kipptaste, die zusätz lich im Kraftfahrzeug vorgesehen sein müssten, eingespart werden, wodurch die Anzeigevorrichtung platzsparend und außerdem kostensparsam in das Kraftfahrzeug eingebaut werden kann.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann eine Berührungsgeste der berührungs sensitiven Hauptanzeigefläche vorgesehen sein, mithilfe derer zu einer Be dienebene der virtuellen Anzeigeebene und von dieser wieder zurück ge wechselt werden kann. Die Berührungsgeste kann zum Beispiel eine Dre hung um 90 Grad einer Fingerkuppe auf dem berührungssensitiven Bild- schirm der Hauptanzeigefläche sein. Hierdurch wird ein vielseitiges und umfangreichen Bedienkonzept für die Anzeigevorrichtung möglich, dass dennoch intuitiv für den Benutzer bedienbar ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass die Hauptanzeigefläche als transparenter Bildschirm ausgebildet ist, der zum Beispiel aus transparenten OLEDs hergestellt ist. Die Hauptanzeigefläche weist also einen Transmissionsgrad von größer als null bis zu 1 auf. Alterna tiv oder zusätzlich dazu kann die Nebenanzeigefläche als transparenter Bildschirm ausgebildet sein. Der transparente Bildschirm kann unauffällig in eine Umgebung integriert sein. Zudem ermöglicht er zahlreiche zusätzliche Anordnungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel in einer Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs.

Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug weist eine Anzeigevorrichtung auf, wie sie oben beschrieben wurde. Die im Zusammenhang mit der erfindungsge mäßen Anzeigevorrichtung vorgestellten und bevorzugten Ausgestaltungen und deren Vorteile gelten entsprechend, soweit anwendbar, für das erfin dungsgemäße Kraftfahrzeug.

In einer vorteilhaften Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Kraftfahr zeug ist es vorgesehen, dass die Anzeigevorrichtung in einem Armaturen brett des Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Die Anzeigevorrichtung kann also beispielsweise direkt hinter einem Lenkrad des Kraftfahrzeugs positioniert sein, wobei der auf dem Fahrersitz sitzende Benutzer lediglich die Hauptan zeigefläche direkt einsehen kann, jedoch die Nebenanzeigefläche nicht. Darüber hinaus kann sich die Anzeigevorrichtung nicht nur im unmittelbaren Bereich des Armaturenbretts befinden, sondern beispielsweise auf einer ganzen vorderen Wand des Kraftfahrzeugs zwischen zwei A-Säulen des Kraftfahrzeugs, das heißt entlang der ganzen Windschutzscheibe in Armatu renbretthöhe, angeordnet sein. Die Nebenanzeigefläche ist hierbei für Per sonen, die im Kraftfahrzeug sitzen, stets nicht einsehbar angeordnet, das heißt beispielsweise an einem oberen Randbereich einer Aussparung im Kraftfahrzeug, in der die Anzeigevorrichtung angeordnet ist. Die Hauptanzei- gefläche ist nicht nur für den Fahrer auf dem Fahrersitz, sondern auch bei spielsweise für einen Beifahrer auf einem Beifahrersitzplatz im Kraftfahrzeug aus einsehbar. Flierdurch wird eine auf den ersten Blick unauffällige, platz sparsame und sich an die Form des Frontbereichs des Kraftfahrzeugs an passbare Anzeigevorrichtung für das Kraftfahrzeug bereitgestellt.

Zu der Erfindung gehört auch eine Steuervorrichtung für ein Kraftfahrzeug. Die Steuervorrichtung weist eine Prozessoreinrichtung auf, die dazu einge richtet ist, die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung anzusteuern. Die Pro zessoreinrichtung kann hierzu zumindest einen Mikroprozessor oder zumin dest einen Microcontroler oder zumindest ein FPGA (Field Programmable Gate Array) und/oder zumindest ein DSP (Digital Signal Processor) aufwei sen. Des Weiteren kann die Prozessoreinrichtung einen Programmcode aufweisen, der dazu eingerichtet ist, bei Ausführung durch die Prozessorein richtung die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung anzusteuern. Der Pro grammcode kann in einem Datenspeicher der Prozessoreinrichtung gespei chert sein.

Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug ist bevorzugt als Kraftwagen, insbe sondere als Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen, oder als Personen bus oder Motorrad ausgestaltet.

Die Erfindung umfasst auch die Kombinationen der Merkmale der beschrie benen Ausgestaltungsformen.

Im Folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Hierzu zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einer

Anzeigevorrichtung;

Fig. 2 eine Querschnittansicht einer Anzeigevorrichtung für ein Kraft fahrzeug; Fig. 3 eine Perspektivansicht einer Anzeigevorrichtung für ein Kraft fahrzeug;

Fig. 4a eine Querschnittsansicht einer Anzeigevorrichtung für ein Kraft fahrzeug mit einer Shutterfolie;

Fig. 4b eine Querschnittsansicht einer stark gebogenen Anzeigevor richtung für ein Kraftfahrzeug; und Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Anzeigevorrichtung für ein

Kraftfahrzeug mit zwei nebeneinander angeordneten Anzeige flächen;

Bei den im Folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen handelt es sich um bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Bei den Ausführungsbeispie len stellen die beschriebenen Komponenten der Ausführungsformen jeweils einzelne, unabhängig voneinander zu betrachtende Merkmale der Erfindung dar, welche die Erfindung jeweils auch unabhängig voneinander weiterbilden. Daher soll die Offenbarung auch andere als die dargestellten Kombinationen der Merkmale der Ausführungsformen umfassen. Des Weiteren sind die beschriebenen Ausführungsformen auch durch weitere der bereits beschrie benen Merkmale der Erfindung ergänzbar.

In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen jeweils funktionsgleiche Elemente.

In Fig. 1 ist ein Kraftfahrzeug 10 skizziert. In diesem Kraftfahrzeug 10 ist im Bereich eines Armaturenbretts 12 des Kraftfahrzeugs 10 eine Anzeigevor richtung 14 angeordnet. Diese Anzeigevorrichtung 14 kann sich nur im Be- reich des Armaturenbretts 12 selbst befinden. Sie kann jedoch alternativ oder zusätzlich dazu auch derart ausgeformt sein, dass sie sich über einen ge samten Frontbereich des Kraftfahrzeugs 10 erstreckt, sodass sie letztendlich zwischen zwei A-Säulen 13 des Kraftfahrzeugs 10 angeordnet ist. Diese vergrößerte Ausgestaltung der Anzeigevorrichtung 14 verglichen mit der Ausgestaltung, in der die Anzeigevorrichtung 14 lediglich im Bereich des Armaturenbretts 12 angeordnet ist, ist mit gestrichelten Linien in der Fig. 1 dargestellt. Es ist zudem eine gestrichelte Fläche 23 in Fig. 1 skizziert.

In Fig. 2 ist die Anzeigevorrichtung 14 in einer geschnittenen Darstellung skizziert. Die Anzeigevorrichtung 14 wird von einem Betrachter von einem Betrachtungspunkt 15 aus betrachtet. Bei diesem Betrachter handelt es sich beispielsweise um einen Benutzer des Kraftfahrzeugs 10, der auf einem Fahrersitz des Kraftfahrzeugs 10 sitzt und auf die Anzeigevorrichtung 14 blickt. Die Anzeigevorrichtung 14 umfasst eine einteilig ausgebildete Anzei gefläche 16. Diese weist zum einen eine Hauptanzeigefläche 18 auf, die von dem Betrachtungspunkt 15 aus zumindest teilweise einsehbar angeordnet ist. Genaugenommen weist die Hauptanzeigefläche 18 einen vom Betrach tungspunkt 15 aus einsehbaren Teilbereich 19 sowie einen vom Betrach tungspunkt 15 aus uneinsehbaren Teilbereich 20 auf. Der einsehbare Teilbe reich 19 ist in Fig. 1 als die straffierte Fläche 23 skizziert. Außerdem weist die Anzeigefläche 16, wie sie in Fig. 2 skizziert ist, eine Nebenanzeigefläche 22 auf, die von dem Betrachtungspunkt 15 aus uneinsehbar angeordnet ist. Die Hauptanzeigefläche 18 und die Nebenanzeigefläche 22 werden hierbei durch eine Biegekante 26 voneinander getrennt. Die Anzeigefläche 16 ist also gebogen ausgebildet, wobei die Hauptanzeigefläche 18 und die Neben anzeigefläche 22 in einem Winkel 28 größer als null Grad und kleiner als 90 Grad zueinander angeordnet sind. Aufgrund dieser Anordnung der Anzeige fläche 16 sind die Hauptanzeigefläche 18 und die Nebenanzeigefläche 22 derart zueinander angeordnet, dass sich die Nebenanzeigefläche 22 in der Hauptanzeigefläche 18 spiegelt. Infolgedessen wird eine von dem Betrach tungspunkt 15 aus einsehbare virtuelle Anzeigeebene 24 hinter der Haupt anzeigefläche 18 erzeugt.

In Fig. 3 ist eine Perspektivansicht der Anzeigevorrichtung 14 skizziert. Hier bei wird auf der Hauptanzeigefläche 18 ein Straßenverlauf 30 angezeigt. Auf der Nebenanzeigefläche 22 wird ein angezeigter Pfeil 31 dargestellt. Diese wird nun an der Hauptanzeigefläche 18 gespiegelt, sodass auf der virtuellen Anzeigeebene 24 ein virtueller Pfeil 32 zu sehen ist. Auf der virtuellen Anzei- geebene 24 wird also eine Anzeige angezeigt, die auf der Nebenanzeigeflä che 22 angezeigt wird, jedoch ist diese gespiegelt auf der virtuellen Anzeige ebene 24 vom Betrachtungspunkt 15 aus sichtbar.

In Fig. 4a und Fig. 4b ist jeweils eine weitere Anzeigevorrichtung 14 in einer geschnittenen Darstellung skizziert. Hierbei ist die Anordnung der Hauptan- zeigefläche 18 und der Nebenanzeigefläche 22 im Vergleich zu der oben beschriebenen Anordnung vertauscht, das heißt die Nebenanzeigefläche 22 ist in Fahrzeughochrichtung, das heißt in z-Richtung, jeweils unterhalb der Flauptanzeigefläche 18 angeordnet. In Fig. 4a wird mithilfe einer Blickschutz folie 33 auf der Nebenanzeigefläche 22 erreicht, dass vom Betrachtungs punkt 15 aus, die Anzeige auf der Nebenanzeigefläche 22 nicht zu sehen ist. Bei der Blickschutzfolie 33 handelt es sich um eine oftmals als Shutter-Folie oder Privacy-Folie bezeichnete Folie, die als Filter wirkt. Die Blickschutzfolie 33, die mikroskopische Lamellen aufweisen kann, bewirkt daher, dass au ßerhalb eines Blickwinkels von typischerweise 60 Grad eine Sicht auf die auf der Nebenanzeigefläche 22 angezeigte Anzeige blockiert ist. In Fig. 4b ist der Winkel 28 zwischen 0 Grad und kleiner als 45 Grad, sodass bei dem skizzierten Betrachtungspunkt 15 keine Blickschutzfolie 33 auf der Nebenan zeigefläche 22 benötigt wird, um zu erreichen, dass die dort angezeigte An zeige nicht unmittelbar vom Betrachtungspunkt 15 aus einsehbar ist.

In Fig. 5 sind zwei nebeneinander angeordnete Anzeigevorrichtungen 14 im Kraftfahrzeug 10 skizziert, die im Bereich einer Aussparung im Armaturen brett 12 angeordnet sind. Hierbei ist bei jeder Anzeigevorrichtung 14 die Nebenanzeigefläche 22 seitlich in Fahrzeugquerrichtung, also in y-Richtung, neben der Hauptanzeigefläche 18 angeordnet. Hierbei ist jeweils vom Be trachtungspunkt 15 des Fahrers des Kraftfahrzeugs 10 aus betrachtet nur die Hauptanzeigefläche 18 zumindest bereichsweise einsehbar, wohingegen der Fahrer die Nebenanzeigefläche 22 nicht direkt einsehen kann. Alternativ dazu können die in Fig. 5 skizzierten Anzeigevorrichtungen 14 freistehend im Kraftfahrzeug 10 angeordnet sein. Die Anzeigevorrichtung 14 kann außerdem ein Trägerelement sowie mehre re ansteuerbare Leuchtelemente, die auf dem Trägerelement angeordnet sind, umfassen. Die auf dem Trägerelement angeordneten Leuchtelemente bilden dann die Anzeigefläche 16, das heißt letztendlich die Hauptanzeige fläche 18 und die Nebenanzeigefläche 22. Die mehreren Leuchtelemente können hierbei jeweils als OLEDs, das heißt als organische Leuchtdioden, oder als Mikro-LEDs, das heißt als Mikroleuchtdioden, ausgebildet sein. Die Hauptanzeigefläche 18 kann außerdem als berührungssensitiver Bildschirm ausgebildet sein. Ist dies der Fall ist nicht nur eine reine Anzeige von Infor mationen mithilfe der Anzeigevorrichtung 14 möglich, sondern zudem ein Bedienkonzept für das Kraftfahrzeug 10 bereitstellbar.

Insgesamt zeigt die Erfindung ein gebogenes OLED-Display, das heißt eine gebogene Anzeigevorrichtung 14 aus einzeln ansteuerbaren Leuchtelemen ten, wobei die Anzeigevorrichtung in sich reflektiert. Hierbei ist eine geboge ne Anzeigefläche 16 so geformt, dass es zwei Bereiche gibt. Der erste Be reich liegt so, dass ein Benutzer des Kraftfahrzeugs 10 diesen Bereich nicht sehen kann, das heißt der erste Bereich ist in Form der Nebenanzeigefläche 22 gegeben. Der zweite Bereich liegt schräg dazu, sodass eine Anzeige auf diesem Bereich für den Benutzer sichtbar ist, das heißt es wird die Hauptan zeigefläche 18 bereitgestellt, die vom Betrachtungspunkt 15 aus zumindest teilweise einsehbar ist. Dieser zweite Bereich, das heißt die Hauptanzeige fläche 18, ist spiegelnd ausgebildet und spiegelt die Anzeige des ersten Bereichs, das heißt der Nebenanzeigefläche 22. Hierdurch wird die virtuelle Anzeigeebene 24 hinter der Hauptanzeigefläche 18 gebildet. Eine derartige Anzeige auf zwei Anzeigeebenen, das heißt auf der Hauptanzeigefläche 18 sowie der virtuellen Anzeigeebene 24 dahinter, ist besonders faszinierend und außerdem ergonomisch vorteilhaft bedienbar, da insbesondere mithilfe der Ausbildung der Hauptanzeigefläche 18 als berührungssensitiver Bild schirm ein besonders benutzerfreundliches Bedienkonzept umsetzbar ist.

Hierbei ist zu beachten, dass die Hauptanzeigefläche 18 vorteilhafte reflek tierende Eigenschaften aufweist, sodass die Anzeige der Nebenanzeigeflä che 22 vom Betrachtungspunkt 15 aus gut sichtbar in der Hauptanzeigeflä- che 18 gespiegelt wird. Hierdurch wird die virtuelle Anzeigeebene 24 gut auf der Hauptanzeigefläche 18 sichtbar. Diese vorteilhafte spiegelnde Eigen schaft der Hauptanzeigefläche 18 ist beispielsweise durch eine entsprechen de Beschichtung der Hauptanzeigefläche 18 möglich. Außerdem sollte eine Intensität der Anzeige auf der Nebenanzeigefläche 22 derart groß gewählt werden, dass es zu einer unter Berücksichtigung beispielsweise der Umge bungsbeleuchtung im Kraftfahrzeug 10 ausreichend deutlich sichtbaren vir tuellen Anzeige auf der virtuellen Anzeigeebene 24 kommen kann.