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Patent Searching and Data


Title:
DISPLAY DEVICE FOR SEATS OF A RAIL VEHICLE CAR, AND RAIL VEHICLE CAR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/072414
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a display device for seats of a rail vehicle car, wherein the display device comprises a plurality of displays, which, in an interior of the rail vehicle car and externally on the rail vehicle car, each display at least one seat property. In order to create a display device by means of which a passenger of a rail vehicle car can identify where a seat reserved for this passenger is located even before embarking, the display device being easily installable, at least one display is arranged within at least one window frame of the rail vehicle car.

Inventors:
WRONSKI PHILIPP (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/000472
Publication Date:
April 18, 2019
Filing Date:
October 12, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BOMBARDIER TRANSP GMBH (DE)
International Classes:
B61D41/00; B61D41/04
Foreign References:
EP3184398A12017-06-28
JP3202274U2016-01-28
DE102013213111A12015-01-08
EP0659625A11995-06-28
EP2977291A12016-01-27
DE102008018938A12009-11-05
US20140062839A12014-03-06
DE202006016381U12007-01-04
DE102008018938A12009-11-05
JP3202274U2016-01-28
Attorney, Agent or Firm:
ZIMMERMANN & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anzeigeeinrichtung (10) für Sitzplätze eines Schienenfahrzeugwagens, wobei die Anzeigeeinrichtung (10) eine Mehrzahl von Displays (31, 32, 41, 42) umfasst, die in einem Innenraum des Schienenfahrzeugwagens und außen am Schienenfahrzeugwagen jeweils mindestens eine Sitzplatzeigenschaft anzeigen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb von mindestens einem Fensterrahmen (23) des Schienenfahrzeugwagens mindestens ein Display (31, 32, 41, 42) angeordnet ist.

2. Anzeigeeinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatzeigenschaft eine Sitzplatznummer (51, 52) und/oder ein Reservierungsstatus und/oder ein Belegungsstatus ist.

3. Anzeigeeinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (31, 32, 41, 42) in ein Fenster (20) integriert ist und insbesondere an einer Oberkante (21) oder an einer Unterkante (22) des Fensterrahmens (23) angeordnet ist.

4. Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (10) erste Displays (31, 32) aufweist, die im Innenraum des Schienenfahrzeugs lesbar sind, und dass die Anzeigeeinrichtung (10) zweite Displays (41, 42) aufweist, die von außen lesbar sind.

5. Anzeigeeinrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Displays (31, 32) an Oberkanten (21) der Fensterrahmen (23) angeordnet sind und dass die zweiten Displays (41, 42) an Unterkanten (22) der Fensterrahmen (23) angeordnet sind.

6. Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Displays beidseitig lesbar sind und die Sitzplatzeigenschaft sowohl im Innenraum des Schienenfahrzeugwagens als auch nach außen hin anzeigen.

7. Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis.6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatzeigenschaft mit einem ersten Lichtsignal gekennzeichnet ist, das anzeigt, dass der Sitzplatz reserviert ist, oder dass die Sitzplatzeigenschaft mit einem zweiten Lichtsignal gekennzeichnet ist, das anzeigt, dass der Sitzplatz unreserviert ist.

8. Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatzeigenschaft ein erstes Lichtkennzeichen (61) aufweist, das anzeigt, dass der Sitzplatz tatsächlich besetzt ist, oder dass die Sitzplatzeigenschaft ein zweites Lichtkennzeichen (62) aufweist, das anzeigt, dass der Sitzplatz tatsächlich frei ist.

9. Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatzeigenschaft nur dann von außen sichtbar ist, wenn sich der Schienenfahrzeugwagen an einem Bahnsteig befindet.

10. Schienenfahrzeugwagen mit einer Anzeigeeinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:
Anzeigeeinrichtung für Sitzplätze eines Schienenfahrzeugwagens und

Schienenfahrzeugwagen

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung für Sitzplätze eines Schienenfahrzeugwagens und ein Schienenfahrzeugwagen mit einer Anzeigeeinrichtung.

Es ist bekannt, dass in Schienenfahrzeugwagen Anzeigen vorhanden sind, die darauf hinweisen, ob Sitze reserviert sind oder nicht. Diese Anzeigen sind in einem Innenraum des Schienenfahrzeugwagens angebracht, so dass Reisende die Anzeigen erst nach einem Einsteigen sehen können. Dies führt bekanntermaßen zu einem unangenehmen Gedränge unter den Reisenden.

Die DE 20 2006 016 381 Ul beschreibt eine Reservierungsanzeige für einen Sitz- oder Liegeplatz, z.B. in einem Eisenbahnwagen. Die Reservierungsanzeige ist innen im Eisenbahnwagen angeordnet. Diese ist zwar, abhängig von der gewählten Schriftgröße, auch aus größerer Entfernung sichtbar, jedoch können Reisende auch hier erst nach dem Einsteigen anfangen, einen freien bzw. einen reservierten Sitzplatz zu suchen.

Die DE 10 2008 018 938 AI offenbart eine Anzeigevorrichtung, die mit einer Erfassungseinrichtung zum Erkennen von belegten und freien Sitzplätzen in einem Schienenfahrzeugwagenwagen gekoppelt ist. Die Anzeigeeinrichtung befindet sich an einer Außenseite des Wagens. Mit Hilfe der Anzeigeeinrichtung werden freie und belegte Plätze im Schienenfahrzeugwagenwagen schematisch angezeigt. Nachteilig ist hierbei, dass ein Fahrgast einen speziellen reservierten Sitzplatz auch erst nach dem Einsteigen suchen kann.

Die JP 3202274 U betrifft einen Zug, an dessen Außenseite Anzeigen für Sitzplatznummern unterhalb oder oberhalb von Fenstern angeordnet sind, an denen sich entsprechend nummerierte Sitze befinden. Problematisch ist hierbei die Anordnung der Anzeigen, denn diese sind entweder in eine Wagenkastenwand integriert oder auf eine Wagenkastenwand aufgesetzt. Dies erfordert einen erhöhten Fertigungsaufwand. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Anzeigeeinrichtung und einen Schienenfahrzeugwagen mit einer Anzeigeeinrichtung zu schaffen, mittels derer ein Fahrgast eines Schienenfahrzeugwagens bereits vor dem Einsteigen erkennen kann, wo sich ein für den Fahrgast reservierter oder freier Sitzplatz befindet, wobei die Anzeigeeinrichtung einfach montiert bzw. eingebaut werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Weiterhin wird die Aufgabe mit einem Schienenfahrzeugwagen nach Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

Erfindungsgemäß besteht die Lösung der Aufgabe in einer Anzeigeeinrichtung für Sitzplätze eines Schienenfahrzeugwagens, wobei die Anzeigeeinrichtung eine Mehrzahl von Displays oder ein Display mit mehreren Displayabschnitten umfasst, die in einem Innenraum des Schienenfahrzeugwagens und außen am Schienenfahrzeugwagen jeweils mindestens eine Sitzplatzeigenschaft anzeigen. Innerhalb von mindestens einem Fensterrahmen oder eines Fensters des Schienenfahrzeugwagens ist mindestens ein Display angeordnet.

Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein Fahrgast eines Schienenfahrzeugwagens bereits vor dem Einsteigen erkennen kann, wo sich ein für den Fahrgast reservierter oder freier Sitzplatz befindet. Es ist möglich, dass Displays im Innenraum des Schienenfahrzeugwagens eine andere Bauart aufweisen als Displays für Anzeigen der Sitzplatznummern nach außen, wobei dann nur die Displays innerhalb der Fensterrahmen angeordnet sind, die Sitzplatzeigenschaften nach außen anzeigen. Es ist ebenso möglich, dass Displays im Innenraum und für Anzeigen nach außen gleicher Bauart sind, wobei dann alle Displays innerhalb von Fensterrahmen angeordnet sind. Es ist auch denkbar, dass ein zentrales Display mit einer Übersicht über Sitzplätze des Schienenfahrzeugwagens in einem Fensterahmen einer Einstiegstür angeordnet ist.

Insbesondere ist die Sitzplatzeigenschaft eine Sitzplatznummer und/oder ein Reservierungsstatus und/oder ein Belegungsstatus. Diese Sitzplatzeigenschaften erleichtern einem Fahrgast eine Suche nach einer bestimmten Sitzplatznummer, einem Sitzplatz ohne Reservierung oder einem tatsächlich freien Platz. Vorzugsweise ist das Display in ein Fenster integriert und insbesondere an einer Oberkante oder an einer Unterkante des Fensterrahmens und/oder an einem unteren und/oder oberen Randbereich eines Fensters angeordnet. Dadurch können Displays bereits während der Fertigung von Fenstern in diese integriert werden. Die Displays sind somit vor Beschädigungen geschützt. Bei einer Anordnung der Displays an Oberkanten oder Unterkanten der Fensterrahmen bleibt für die Fahrgäste eine freie Sicht durch die Fenster erhalten. Die Displays können z.B. rechteckig sein und entlang der Oberkanten oder der Unterkanten der Fenster bzw. der Fensterrahmen verlaufen. Dadurch wird ein Platzbedarf für die Displays gering gehalten.

In einer speziellen Ausgestaltung der Erfindung weist die Anzeigeeinrichtung erste Displays auf, die im Innenraum des Schienenfahrzeugs lesbar sind, und die Anzeigeeinrichtung weist zweite Displays auf, die von außen lesbar sind. Die ersten Displays können eine andere Bauart und/oder ein anderes Format aufweisen als die zweiten Displays. Dadurch wird der gestalterische Spielraum bei der Formgebung der Displays erhöht.

Insbesondere sind die ersten Displays an Oberkanten der Fensterrahmen angeordnet und die zweiten Displays an Unterkanten der Fensterrahmen angeordnet. Die ersten Displays befinden sich somit im Innenraum oberhalb von Kopfstützen oder in Bereichen von Kopfstützen und sind gut lesbar für Fahrgäste, die im Innenraum stehen oder gehen. Die zweiten Displays sind von Fahrgästen auf einem Bahnsteig gut lesbar.

In einer alternativen Ausgestaltung sind die Displays beidseitig lesbar und zeigen die Sitzplatzeigenschaft sowohl im Innenraum des Schienenfahrzeugwagens als auch nach außen hin an. Dies verringert den Fertigungsaufwand, da nur eine geringe Anzahl an Displays benötigt wird.

Gemäß einer Ausführungsform wird ein Display derart angesteuert, sodass ein Display sowohl zum Innenraum, als auch nach außen die im Wesenskern identische Information, insbesondere permanent, bereitstellt. Insbesondere wird dabei die Sitzplatzeigenschaft, eine Sitzplatznummer, ein Reservierungsstatus und/oder ein Belegungsstatus eines jeweiligen Sitzplatzes im Wesenskern identisch nach innen und/oder nach außen angezeigt. Die Formulierung „im Wesenskern" bedeutet, dass ein Display nach innen und nach außen den für den Fahrgast relevanten Informationsgehalt identisch wiedergibt, wobei denkbar ist, dass die grafische und/oder semantische Ausgestaltung des Displays nach außen und nach innen hin variiert.

Gemäß einer spezifischen Ausgestaltung wird ein Display derart angesteuert, sodass dieses nach außen und nach innen hin eine identische Darstellung, gegebenenfalls spiegelverkehrt, aufweist.

Außerdem kann die Sitzplatzeigenschaft mit einem ersten Lichtsignal gekennzeichnet sein, das anzeigt, dass der Sitzplatz reserviert ist, oder die Sitzplatzeigenschaft kann mit einem zweiten Lichtsignal gekennzeichnet sein, das anzeigt, dass der Sitzplatz unreserviert ist. Auf diese Weise ist das Auffinden eines speziellen reservierten Platzes noch einfacher. Außerdem können Fahrgäste ohne Reservierung ebenfalls schnell einen Platz finden. Das Lichtsignal kann ein Farbsignal und/oder z.B. ein Blinken sein und/oder ein Symbol darstellen.

Weiterhin kann die Sitzplatzeigenschaft ein erstes Lichtkennzeichen aufweisen, das anzeigt, dass der Sitzplatz tatsächlich besetzt ist, oder die Sitzplatzeigenschaft kann ein zweites Lichtkennzeichen aufweisen, das anzeigt, dass der Sitzplatz tatsächlich frei ist. Dies ist von Vorteil, wenn ein reservierter Platz frei bleibt oder ein nicht reservierter Platz besetzt ist. Das Lichtkennzeichen kann ein Farbsignal und/oder z.B. ein Blinken sein und/oder ein Symbol darstellen.

Insbesondere kann die Sitzplatzeigenschaft nur dann von außen sichtbar sein, wenn sich der Schienenfahrzeugwagen an einem Bahnsteig befindet. Außerhalb von Bahnsteigen ist eine Anzeige nicht erforderlich, so dass elektrische Energie eingespart werden kann.

Gemäß einer alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform entspricht die Anzahl der Displays und/oder die Anzahl von Sitzplatzeigenschaften wiedergebenden Displayabschnitten in einem Fensterabschnitt der Anzahl von Sitzplätzen in unmittelbarer Umgebung des Fensterabschnitts, insbesondere jeweils auf einer rechten und/oder linken Seite des Schienenfahrzeugwagens. Einem jedem Display, welches identische Information nach innen und nach außen wiedergeben kann, ist somit ein spezifischer Sitzplatz im Inneren des Schienenfahrzeugwagens zugeordnet. Ist beispielsweise eine Gruppe von vier Sitzplätzen direkt vor einem Fenster angeordnet, so sind in oder an diesem Fenster ebenso vier Displays oder ein Display mit vier Displayabschnitten vorgesehen.

Insbesondere kann die Anordnung der Displays im Fenster der tatsächlichen Anordnung der korrespondierenden Sitzplätze im Schienenfahrzeugwagen entsprechen. Befinden sich beispielsweise vier Sitzplätze unmittelbar an einem Fenster - wobei jeweils zwei fensterseitige Sitzplätze direkt an dem Fenster und zwei gangseitige Sitzplätze neben den fensterseitigen Sitzplätzen an einem Mittelgang des Schienenfahrzeugwagens angeordnet sind, so könnte ein Display oder mehrere Displays der fensterseitigen Sitzplätze in einer Vertikalrichtung über einem oder über mehreren Displays der gangseitigen Sitzplätze angeordnet sein. Die jeweiligen fensterseitigen Sitzplätze bzw. die jeweiligen gangseitigen Sitzplätze können dabei einander bezüglich einer Längsrichtung des Schienenfahrzeugwagens zugewandt oder hintereinander angeordnet sein.

Weiterhin können Displays in einer Längsrichtung des Schienenfahrzeugwagens entsprechend der tatsächlichen Anordnung von mit den Displays korrespondierenden Sitzplätzen im Fenster angeordnet sein.

Gemäß einer Ausführungsform sind nach außen gerichtete Displays in oder an einem Fenster in Anzahl, Anordnung und/oder Gestalt derart ausgebildet, dass alle in Querrichtung der Schienenfahrzeugwagens im Fensterbereich vorhandenen Sitzplätzen des Schienenfahrzeugwagens bezüglich einer Sitzplatzeigenschaft repräsentiert sind, und wobei nach innen gerichtete Displays in einem Fenster in Anzahl, Anordnung und/oder Gestalt derart ausgebildet, dass nur die, jedoch davon alle, auf einer Seite eines Mittelgang des Schienenfahrzeugwagens im Fensterbereich vorhandenen Sitzplätzen des Schienenfahrzeugwagens bezüglich einer Sitzplatzeigenschaft repräsentiert sind.

Sind beispielsweise in einem Bereich eines Fensters eines Schienenfahrzeugwagens rechts und linksseitig eines Mittelgangs jeweils vier Sitzplätze in dem Schienenfahrzeugwagen vorgesehen, so ist/sind ein nach außen gerichtetes Display, nach außen gerichtete Displays und/oder Displayabschnitte so ausgebildet, dass eine Sitzplatzeigenschaft aller acht Sitzplätze nach außen angezeigt wird, wobei hingegen ein nach innen gerichtetes Display, nach innen gerichtete Displays und/oder Displayabschnitte ausschließlich jeweils eine Sitzplatzeigenschaft der vier rechts oder linksseitigen Sitzplätze wiedergibt.

Insbesondere ist/sind ein nach außen gerichtetes Display, nach außen gerichtete Displays und/oder Displayabschnitte in einem Fenster in Anzahl, Anordnung und/oder Gestalt derart ausgebildet, dass diese die doppelte Anzahl von Sitzplatzeigenschaften wie ein entsprechend nach innen gerichtetes Display bzw. nach innen gerichtete Displays und/oder Displayabschnitte wiedergeben kann.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind Sitzplätze des Schienenfahrzeugwagens, insbesondere alle Sitzplätze des Schienenfahrzeugwagens, mit einer Detektionseinrichtung zum Erfassen eines Belegungsstatus des jeweiligen Sitzplatzes ausgestattet. Insbesondere ist denkbar, dass die Anzeigeeinrichtung derart mit einer Detektionseinrichtung verbunden ist, sodass ein jeweiliges Display, Displayabschnitte und/oder Displays der Anzeigeeinrichtung den tatsächlichen Belegungsstatus eines entsprechenden Sitzplatzes anzeigen kann.

Weiterhin besteht die Lösung der Aufgabe in einem Schienenfahrzeugwagen mit der Anzeigeeinrichtung gemäß einer oder mehreren der voranstehenden Ausführungsformen.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer einzigen Figur näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anzeigeeinrichtung an einem

Seitenfenster eines Schienenfahrzeugwagens.

Fig. 1 zeigt eine Anzeigeeinrichtung 10 mit ersten Displays 31 und 32 sowie zweiten Displays 41 und 42. Die Anzeigeeinrichtung 10 ist beispielhaft an einem Fenster bzw. Seitenfenster 20 eines ansonsten nicht weiter dargestellten Schienenfahrzeugwagens angeordnet. Dabei ist die Anzeigeeinrichtung 10 nicht auf ein Fenster 20 beschränkt, sondern kann alle Fenster 20 eines Schienenfahrzeugwagens betreffen, an denen Sitze angeordnet sind. Das Fenster 20 weist einen Fensterrahmen 23 mit einer Oberkante 21 und einer Unterkante 22 auf. An der Oberkante 21 sind die ersten Displays 31 und 32 angeordnet. An der Unterkante 22 sind die zweiten Displays 41 und 42 angeordnet.

Das erste Display 31 zeigt als Sitzplatzeigenschaft eine erste Sitzplatznummer 51 an, die hier beispielhaft „08 A" ist. Das erste Display 32 zeigt als Sitzplatzeigenschaft eine zweite Sitzplatznummer 52 an, die hier beispielhaft „08 B" ist. Selbstverständlich können die Sitzplatznummern 51 und 52 auch andere Ziffern und jedes beliebige Format aufweisen. Die ersten Displays 31 und 32 zeigen die Sitzplatznummern 51 und 52 in einem Innenraum des Schienenfahrzeugs an.

Das zweite Display 41 zeigt die gleiche Sitzplatznummer 51 an wie das erste Display 31. Jedoch ist das zweite Display 41 nach außen gerichtet, d.h. zu einem nicht dargestellten Bahnsteig hin. Daher erscheint die Anzeige der Sitzplatznummer 51 seitenverkehrt. Das zweite Display 42 zeigt die gleiche Sitzplatznummer 52 an wie das erste Display 32, jedoch ist das zweite Display 42 nach außen gerichtet, d.h. zum Bahnsteig hin. Daher erscheint die Anzeige der Sitzplatznummer 52 seitenverkehrt. Es ist möglich, die jeweilige Rückseite der Displays 31, 32, 41 und 42 abzudecken, um eine klare Zuordnung der Anzeigen in den Innenraum oder nach außen zu gewährleisten.

Das erste Display 31 und das zweite Display 41 sind mit einem ersten Lichtkennzeichen 61 beleuchtet, das darauf hinweist, das ein Sitzplatz mit der Sitzplatznummer 51 belegt ist. Das erste Display 32 und das zweite Display 42 sind mit einem zweiten Lichtkennzeichen 62 beleuchtet, das darauf hinweist, dass ein Sitzplatz mit der Sitzplatznummer 52 frei ist.

Bei einem Halt des Schienenfahrzeuges an einem Bahnsteig können Fahrgäste bereits vor dem Einsteigen erkennen, wo sich deren reservierte Sitze befinden und sich zu einer Tür begeben, von der aus ein Weg zu den reservierten Sitzplätzen am kürzesten ist. Dadurch wird ein Gedränge reduziert und ein Komfort der Fahrgäste erhöht. Bezugszeichenliste

10 Anzeigeeinrichtung

20 Fenster

21 Oberkante

22 Unterkante

23 Fensterrahmen

31 Erstes Display

32 Erstes Display

41 Zweites Display

42 Zweites Display

51 Erste Sitzplatznummer

52 Zweite Sitzplatznummer

61 Erstes Lichtkennzeichen

62 Zweites Lichtkennzeichen