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Patent Searching and Data


Title:
DOMESTIC REFRIGERATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/073849
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a domestic refrigeration device (12a-b) with at least one side wall component (14a-b) and with at least one motor space cover (16a-b). To simplify assembly, it is proposed that the domestic refrigeration device (12a-b) has at least one sealing element (18a-b) which seals at least one area between the side wall component (14a-b) and the motor space cover (16a-b).

Inventors:
KRAPP, Michael (Nattheim, DE)
RUPPERT, Alexander (Senden, DE)
SCHIFFNER, Dominik (Gerstetten, DE)
Application Number:
EP2020/076725
Publication Date:
April 22, 2021
Filing Date:
September 24, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (München, DE)
International Classes:
F25D23/00; F25D23/06; F25D23/08; F25D29/00
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Claims:
Ansprüche

1. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) mit zumindest einem Seitenwandbauteil (14a-b) und mit zumindest einer Maschinenraumdeckwandung (16a-b), gekennzeichnet durch zumindest ein Dichtelement (18a-b), welches zumindest einen Bereich (20a-b) zwischen dem Seitenwandbauteil (14a-b) und der Maschinen raumdeckwandung (16a-b) abdichtet.

2. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) wesentlich biegesteif ausgebildet ist. 3. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) wesentlich feuer fest ausgebildet ist.

4. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) zumindest zu einem Großteil aus Metall besteht.

5. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (18a-b) die Maschi nenraumdeckwandung (16a-b) zumindest teilweise umgreift.

6. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorhergehenden An- Sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenwandbauteil (14a-b) zumin dest einen Aufnahmebereich (22a-b) für die Maschinenraumdeckwandung (16a- b) und zumindest ein Führungselement (24a-b) aufweist, welches dazu vorgese hen ist, die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) bei einer Montage in den Auf nahmebereich (22a-b) zu führen. 7. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a) nach einem der vorhergehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (18a) als ein Dicht schaum ausgebildet ist.

8. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) zumindest ein Rastelement (26a-b) aufweist, welches mit einem korres pondierenden Rastelement (28a-b) des Seitenwandbauteils (14a-b) verrastet ist.

9. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorhergehenden An sprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Seitenwand (30a-b), an welcher die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) befestigt ist.

10. Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) an der Seitenwand (30a-b) mittels einer Umformung der Maschinenraumdeckwandung (16a-b) und/oder der Seitenwand (30a-b) befestigt ist.

11. Haushaltskältegerät (10a-b), insbesondere Gefrier- und/oder Kühlgerät, mit zu mindest einer Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b) nach einem der vorher gehenden Ansprüche.

12. Verfahren zur Montage einer Haushaltskältegerätevorrichtung (12a-b), insbeson dere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, welche zumindest ein Seitenwandbau teil (14a-b) und zumindest eine Maschinenraumdeckwandung (16a-b) aufweist, dadurch gekennzeichnet dass zumindest ein Bereich (20a-b) zwischen dem Seitenwandbauteil (14a-b) und der Maschinenraumdeckwandung (16a-b) mittels eines Dichtelements (18a-b) abgedichtet wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinen raumdeckwandung (16a-b) mit dem Seitenwandbauteil (14a-b) verbunden wird. 14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schinenraumdeckwandung (16a-b) in das Dichtelement (18a-b) gedrückt wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinenraumdeckwandung (16a-b) mit zumindest einer Seitenwand (30a-b) mittels eines Umformprozesses verbunden wird.

Description:
Haushaltskältegerätevorrichtung

Die Erfindung betrifft eine Haushaltskältegerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Montage einer Haushaltskältegerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 12.

Aus dem Stand der Technik ist bereits ein Haushaltskältegerät bekannt, welches ein Sei tenwandbauteil und eine Maschinenraumdeckwandung aufweist. Die Maschinenraum deckwandung ist als eine doppelseitig beschichtete Bodenpappe ausgebildet und be grenzt zumindest teilweise einen Isolationsraum. Der Isolationsraum wird bei der Montage mit einem Isolationsschaum gefüllt. Das Haushaltskältegerät weist zwei Seitenwandbau teile sowie eine Schäumtraverse auf, welche beidseitig in jeweils einer der Seitenwand bauteile verschraubt ist und flächig hinter der, ansonsten im Wesentlichen biegsamen Maschinenraumdeckwandung angeordnet ist. Aus Stabilitätsgründen sowie um notwendi ge Schaumdichtheit bereitzustellen, wird die Schäumtraverse mit der Maschinenraum deckwandung verklebt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Mon tage unter Einhaltung einschlägiger Brandschutzvorschriften bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 12 gelöst, während vor teilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen ent nommen werden können.

Die Erfindung geht aus von einer Haushaltskältegerätevorrichtung mit zumindest einem Seitenwandbauteil und mit zumindest einer Maschinenraumdeckwandung.

Es wird vorgeschlagen, dass die Haushaltskältegerätevorrichtung zumindest ein Dich telement aufweist, welches zumindest einen Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwandung abdichtet.

Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere eine gattungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft weiterentwickelt werden, insbesondere hinsichtlich einer Montage, und zwar insbesondere im Hinblick auf eine Sicherheit für einen Bediener und/oder im Hinblick auf eine Einhaltung einschlägiger Vorschriften, insbesondere Brandschutzvorschriften, insbe sondere die Anforderungen der IEC 60335-2-24. Insbesondere kann ein normgerechtes Haushaltskältegerät bereitgestellt werden. Insbesondere kann zumindest eine Norm kos teneffizient eingehalten werden. Es kann insbesondere auf die aufwendige Montage einer Schäumtraverse verzichtet werden. Insbesondere kann auf eine Schäumtraverse verzich tet werden, da die Maschinenraumdeckwandung insbesondere die Funktion hinsichtlich Stabilität und Schaumdichtheit, welche bisher durch eine Schäumtraverse bereitgestellt wurde, übernehmen kann. Insbesondere kann das Seitenwandbauteil als ein kosteneffizi entes Kunststoffspritzgussteil ausgebildet sein. Es kann insbesondere auf eine Ausbil dung des Seitenwandbauteils aus einem hochwertigeren und/oder feuerfesten Material verzichtet werden, wodurch insbesondere geringe Kosten und/oder eine vorteilhaft wirt schaftliche Ausgestaltung erzielt werden kann. Insbesondere kann eine einfache und/oder schnelle Montage der Maschinenraumdeckwandung an dem Seitenwandbauteil und/oder einer Seitenwand ermöglicht werden. Insbesondere kann durch das Dichtelement ein ins besondere automatisierter Montageprozess ermöglicht werden. Vorteilhaft kann das Dich telement etwaige Fertigungstoleranzen, insbesondere im Hinblick auf den automatisierten Montageprozess, ausgleichen. Hierdurch können insbesondere geringe Montagezeiten und/oder geringe Personalkosten erzielt werden. Vorteilhaft kann durch die erfindungs gemäße Ausgestaltung während einer Montage auf eine zusätzliche Fixierung der Ma schinenraumdeckwandung an dem Seitenwandbauteil und/oder einer Seitenwand ver zichtet werden. Insbesondere kann durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eine ver besserte Dichtwirkung, insbesondere bei einer Ausschäumung eines Isolierraums, erzielt werden.

Unter einer „Haushaltskältegerätevorrichtung“ soll insbesondere zumindest ein Teil, ins besondere eine Unterbaugruppe, eines Haushaltskältegeräts verstanden werden. Insbe sondere kann die Haushaltskältegerätevorrichtung auch das gesamte Haushaltskältegerät umfassen. Besonders vorteilhaft ist das Haushaltskältegerät dazu vorgesehen, in wenigs tens einem Betriebszustand Kühlgut, insbesondere Lebensmittel wie beispielsweise Ge tränke, Fleisch, Fisch, Milch und/oder Milchprodukte, zu kühlen, insbesondere um eine längere Haltbarkeit der Kühlgüter zu bewirken. Bei dem Haushaltskältegerät kann es sich insbesondere um eine Kühltruhe und vorteilhaft um einen Kühl- und/oder Gefrierschrank handeln. Insbesondere weist die Haushaltskältegerätevorrichtung einen Gerätekorpus auf. Unter einem „Gerätekorpus“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die in wenigs tens einem montierten Zustand einen Teil, insbesondere einen Großteil, einer äußeren Begrenzung, insbesondere eines Gehäuses, vorteilhaft eines Haushaltskältegerätege häuses, ausbildet. Der Gerätekorpus weist insbesondere ein Außengehäuse und einen Innerliner auf, welcher innerhalb des Außengehäuses angeordnet ist. Der Innerliner dient einer äußeren Begrenzung zumindest eines Kälteraums, insbesondere eines Kühlraums und/oder eines Gefrierraums. Der Gerätekorpus weist insbesondere zumindest eine Sei tenwand, insbesondere zumindest zwei Seitenwände, und/oder zumindest eine Rück wand und/oder zumindest eine Deckenwand und/oder zumindest eine Bodenwand auf.

Insbesondere weist die Haushaltskältegerätevorrichtung einen Isolationsraum auf. Unter einem „Isolationsraum“ soll insbesondere ein Raum zwischen dem Innerliner und dem Außengehäuse verstanden werden, welcher insbesondere in wenigstens einem montier ten Zustand wenigstens teilweise, vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig mit zumindest einem thermisch isolierenden Material, vorteilhaft mit zumindest einem thermisch isolierenden Schaum, gefüllt ist, um insbesondere eine ther mische Abkopplung zwischen dem Kälteraum und einer Umgebung zu gewährleisten. Unter „wenigstens zu einem Großteil“ soll insbesondere zu einem Anteil, insbesondere einem Massenanteil und/oder Volumenanteil, von mindestens 70 %, insbesondere von mindestens 80 %, vorteilhaft von mindestens 90 % und vorzugsweise von mindestens 95 % verstanden werden.

Die Haushaltskältegerätevorrichtung weist insbesondere einen Maschinenraum auf. Der Maschinenraum ist insbesondere zu einer Aufnahme von Kühlkreislaufkomponenten, wie beispielsweise eines Kompressors und/oder eines Ventils und/oder einer Elektronik und/oder eines Lüfters, vorgesehen. Der Maschinenraum ist, insbesondere ausgehend von einem geometrischen Mittelpunkt und/oder Schwerpunkt des Maschinenraums, ins besondere in zumindest einer Richtung offen und/oder unbegrenzt, um insbesondere eine Zugänglichkeit zu dem Maschinenraum zu ermöglichen und/oder zu gewährleisten. In einer Einbaulage ist der Maschinenraum insbesondere wenigstens zu einem Großteil un terhalb der Maschinenraumdeckwandung angeordnet.

Die Maschinenraumdeckwandung begrenzt insbesondere den Maschinenraum zumindest teilweise. Insbesondere verbindet die Maschinenraumdeckwandung in wenigstens einem montierten Zustand zwei Seitenwände und/oder eine Seitenwand und die Rückwand. Die Maschinenraumdeckwandung kann eine gesamte den Maschinenraum begrenzende Wandung ausbilden. Beispielsweise könnte das Wandelement zumindest einen Abschnitt einer Seitenwand und/oder einer Rückwand und/oder einer Deckenwand und/oder einer Bodenwand des Gerätekorpus ausbilden. In wenigstens einem montierten Zustand ist die Maschinenraumdeckwandung wenigstens abschnittsweise in Kontakt mit dem thermisch isolierenden Material angeordnet. Insbesondere ist das Wandelement als eine den Isolati onsraum wenigstens teilweise begrenzende Bodenwand und/oder als eine einen Maschi nenraum teilweise begrenzende Deckenwand ausgebildet. Die Maschinenraumdeckwan dung verhindert vorteilhaft eine Flammenausbreitung in Richtung des Isolierraums.

Die Haushaltskältegerätevorrichtung weist vorteilhaft zumindest zwei Seitenwandbauteile auf. Unter einem „Seitenwandbauteil“ soll insbesondere ein an der Seitenwand befestigtes Bauteil und/oder ein Teil der Seitenwand verstanden werden. Das Seitenwandbauteil ist insbesondere dazu vorgesehen, zumindest teilweise eine mechanische, insbesondere eine kraftschlüssige und/oder stoffschlüssige und/oder formschlüssige, Verbindung zwi schen der Seitenwand und der Maschinenraumdeckwandung herzustellen. Das Seiten wandbauteil fixiert die Maschinenraumdeckwandung insbesondere wenigstens im We sentlichen relativ zu der Seitenwand. Das Seitenwandbauteil ist insbesondere an einer Seitenwand angeordnet, welche insbesondere Teil des Gerätekorpus der Haushaltskälte gerätevorrichtung ist. Insbesondere ist das Seitenwandbauteil mittels einer Rastverbin dung, Schraubverbindung oder Druckfügung an der Seitenwand befestigt. Das Seiten wandbauteil könnte alternativ einstückig mit der Seitenwand verbunden sein und/oder als ein Teil der Seitenwand ausgebildet sein. Das Seitenwandbauteil kann einteilig ausgebil det sein. Vorzugsweise ist das Seitenwandbauteil aus Kunststoff, insbesondere in einem Spritzgussverfahren hergestellt Unter „einstückig“ soll insbesondere zumindest stoff schlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus ei nem einzelnen Rohling. Unter einem „Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeck wandung“ soll insbesondere ein Volumen zwischen dem Seitenwandbauteil und der Ma schinenraumdeckwandung verstanden werden. Vorteilhaft soll darunter ein Volumen zwi schen einer einen Randbereich der Maschinenraumdeckwandung umlaufenden Fläche zu dem Seitenwandbauteil verstanden werden. In einem montierten Zustand beträgt ein Ab stand zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwandung beispiels weise maximal 20 mm, insbesondere maximal 15 mm, vorteilhaft maximal 10 mm, beson ders vorteilhaft maximal 5 mm, vorzugsweise maximal 3 mm und besonders bevorzugt maximal 1 mm.

Vorteilhaft dichtet das Dichtelement den Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwandung spaltfrei ab. Darunter, dass das Dichtelement zumin dest einen Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwan dung „abdichtet“ soll insbesondere verstanden werden, dass das Dichtelement dazu vor gesehen ist, einen Materialfluss, insbesondere des thermisch isolierenden Materials, von dem Isolierraum in den Maschinenraum insbesondere während eines Ausschäumvor gangs des Isolierraums zu verhindern. Insbesondere schützt das Dichtelement den Ma schinenraum vor einem Eindringen von thermisch isolierendem Material und/oder anderen Materialien während des Ausschäumvorgangs. Insbesondere ist das Dichtelement dazu vorgesehen, während des Einbringens des thermisch isolierenden Materials in den Isolier raum, insbesondere während des Ausschäumens, zusammen mit der Maschinenraum deckwandung eine Schaumbarriere bereitzustellen.

Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstan den werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumin dest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Beispielsweise könnte die Maschinenraumdeckwandung biegsam ausgebildet sein. Wenn die Maschinenraumdeckwandung jedoch wesentlich biegesteif ausgebildet ist, kann ins besondere eine hohe mechanische Stabilität erreicht werden, wodurch insbesondere auf ein zusätzliches, insbesondere der Stabilität dienendes, Bauteil, insbesondere auf eine Schäumtraverse, verzichtet werden kann. Unter der Wendung, dass die Maschinenraum deckwandung „wesentlich biegesteif ausgebildet ist“ soll insbesondere verstanden wer den, dass unter einer mechanischen Beanspruchung, insbesondere bei einer Montage der Maschinenraumdeckwandung und/oder während eines Ausschäumvorgangs, keine sichtbare Verformung der Maschinenraumdeckwandung stattfindet, bei welcher sich - im Gegensatz zu einer unidirektionalen Kompression oder Ausdehnung des Bauteils - eine Krümmung der Maschinenraumdeckwandung bezüglich einer Erstreckungsrichtung ver ändert. Insbesondere soll darunter verstanden werden, dass unter einer mechanischen Beanspruchung der Maschinenraumdeckwandung eine Krümmung der Maschinenraum deckwandung bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung maximal 10%, vorteilhaft maxi mal 5%, besonders vorteilhaft maximal 3%, vorzugsweise maximal 1% und besonders bevorzugt maximal 0,5% beträgt. Unter einer „mechanischen Beanspruchung der Maschi nenraumdeckwandung“ soll insbesondere ein auf die Maschinenraumdeckwandung wir kendes Biegemodul verstanden werden.

Vorteilhaft ist die Maschinenraumdeckwandung wesentlich feuerfest ausgebildet. Unter der Wendung, dass die Maschinenraumdeckwandung „wesentlich feuerfest ausgebildet ist“ soll insbesondere verstanden werden, dass die Maschinenraumdeckwandung von einem nichtbrennbaren Werkstoff und/oder Werkstoffen gebildet ist. Insbesondere ist die Maschinenraumdeckwandung dazu vorgesehen, Temperatur von mindestens 400°C, vor teilhaft mindestens 600°C, besonders vorteilhaft mindestens 800°C, vorzugsweise min destens 1000°C und besonders bevorzugt mindestens 1200°C zu widerstehen und insbe sondere in Flammen aufzugehen. Insbesondere ist die Maschinenraumdeckwandung vor einem Brand von insbesondere Kühlkreislaufkomponenten, wie beispielsweise eines Kompressors und/oder einer Elektronik und/oder eines Lüfters, geschützt und/oder schützt den Isolierraum. Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere eine ho he Brandsicherheit erreicht werden. Vorteilhaft kann dadurch zumindest eine Norm erfüllt und/oder eine normgerechte Haushaltskältegerätevorrichtung bereitgestellt werden.

Die Maschinenraumdeckwandung könnte, wie insbesondere aus dem Stand der Technik bekannt, aus einer beschichteten, insbesondere metallisch beschichteten, Pappe beste hen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Maschinenraumdeckwandung beispielsweise aus einem Kunststoff bestehen. Vorzugsweise besteht die Maschinenraumdeckwandung wenigstens zu einem Großteil und insbesondere vollständig aus Metall. Besonders bevor zugt besteht die Maschinenraumdeckwandung zumindest zu einem Großteil und insbe sondere vollständig aus einem verzinkten Stahlblech. Insbesondere ist die Maschinen raumdeckwandung von einem verzinkten Stahlblech mit einer Materialstärke von maximal 2 mm, vorteilhaft maximal 1 mm, besonders vorteilhaft maximal 0,6 mm und vorzugsweise maximal 0,5 mm gebildet. Insbesondere ist die Maschinenraumdeckwandung von einem verzinkten Stahlblech mit einer Materialstärke von mindestens 0,1 mm, vorteilhaft mindes tens 0,2 mm, besonders vorteilhaft mindestens 0,3 mm und vorzugsweise mindestens 0,4 mm gebildet. Hierdurch kann eine besonders stabile Maschinenraumdeckwandung bereitgestellt werden. Insbesondere können hierdurch vorteilhafte Eigenschaften hinsicht lich des Brandschutzes der Maschinenraumdeckwandung erreicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Dichtelement die Maschinenraumdeckwandung zu mindest teilweise umgreift. Darunter, dass das Dichtelement die Maschinenraumdeck wandung „zumindest teilweise umgreift“ soll insbesondere verstanden werden, dass sich das Dichtelement in einem Randbereich der Maschinenraumdeckwandung von einer dem Maschinenraum zugewandten Fläche der Maschinenraumdeckwandung zumindest bis zu einer dem Isolierraum zugewandten Fläche erstreckt, und zwar vorzugsweise einstückig. Das Dichtelement kann demnach in einem montierten Zustand ein zumindest im Wesent lichen U-förmiges Profil aufweisen. Insbesondere kann dadurch eine vorteilhafte Abdich tung erreicht werden. Zudem kann dadurch eine insbesondere vereinfachte Montage der Haushaltskältegerätevorrichtung erzielt werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass das Seitenwandbauteil zumindest einen Aufnahmebe reich für die Maschinenraumdeckwandung und zumindest ein Führungselement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, die Maschinenraumdeckwandung bei einer Montage in den Aufnahmebereich zu führen. Der Aufnahmebereich ist dazu vorgesehen, insbesondere die Maschinenraumdeckwandung, insbesondere wenigstens einen Randbereich der Ma schinenraumdeckwandung in zumindest einem montierten Zustand zumindest teilweise aufzunehmen. Der Aufnahmebereich ist insbesondere als eine Nut ausgebildet. Das Füh rungselement ist insbesondere als eine Auflagefläche ausgebildet. Insbesondere ist das Führungselement als eine direkt an den Aufnahmebereich angeordnete und einstückig mit dem Aufnahmebereich verbundene Auflagefläche ausgebildet. Vorteilhaft ist das Füh rungselement als eine einstückig an den Aufnahmebereich angeformte Verlängerung ei ner von zwei Schenkeln des Aufnahmebereichs ausgebildet. Unter der Wendung, dass das Führungselement dazu vorgesehen ist, die Maschinenraumdeckwandung bei einer Montage „in den Aufnahmebereich zu führen“ soll insbesondere verstanden werden, dass das Führungselement insbesondere eine Führungskraft bereitstellt, welche bei einer Mon- tage auf die Maschinenraumdeckwandung wirkt. Der Ausdruck „Führungskraft“ soll hier insbesondere eine Kraft definieren, die dazu vorgesehen ist, die Maschinenraumdeck wandung an einer Bewegung in zumindest eine Richtung zu hindern und/oder die Ma schinenraumdeckwandung bei einer Bewegung in eine mittels einer Einwirkung der Kraft auf die Maschinenraumdeckwandung vorgegebene Richtung zu halten. Durch eine derar tige Ausgestaltung kann insbesondere eine besonders einfache Montage erreicht werden. Insbesondere kann ein besonders einfaches Handling der Maschinenraumdeckwandung erreicht werden.

Beispielsweise könnte das Dichtelement als ein elastisches Dichtprofil und/oder als ein Gummiprofil ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte das Dichtelement als ein Keder, insbesondere als ein Kederprofil ausgebildet sein und/oder beispielsweise aus Gummi und/oder Kautschuk gebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte das Dichtele ment beispielsweise von einem Schaumstoff gebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte das Dichtelement aus Silikon gebildet sein und insbesondere als eine Silikonraupe ausgebildet sein. Vorteilhaft ist das Dichtelement als ein Dichtschaum ausgebildet, wodurch insbesondere ein besonders kostengünstiges Dichtelement bereitgestellt werden kann. Vorteilhaft ist das Dichtelement zumindest im Wesentlichen von einem Po lyurethanschaum gebildet. Vorzugsweise ist der Dichtschaum dazu vorgesehen, direkt in den Aufnahmebereich eingeschäumt zu werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Maschinenraumdeckwandung zumindest ein Ras telement aufweist, welches mit einem korrespondierenden Rastelement des Seitenwand bauteils verrastet ist. Hierdurch kann eine vorteilhafte Montage, insbesondere eine vor teilhafte Vormontage, erreicht werden. Die Maschinenraumdeckwandung könnte alternativ mit dem Seitenwandbauteil mittels einer Verschraubung und/oder einer Vernietung und/oder einer Nut-Feder-Verbindung und/oder einer Klemmverbindung und/oder einer weiterer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verbindung, und/oder stoffschlüssig mit dem weiteren Element verbunden sein, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess.

Beispielsweise könnte die Maschinenraumdeckwandung an einer Rückwand und/oder einer Bodenplatte der Haushaltskältegerätevorrichtung befestigt sein. Die Haushaltskälte gerätevorrichtung weist insbesondere zumindest eine Seitenwand auf, an welcher die Maschinenraumdeckwandung befestigt ist. Hierdurch kann eine insbesondere besonders stabile Konstruktion bereitgestellt und vorteilhaft eine einfache Montage erreicht werden. Beispielsweise könnte die Maschinenraumdeckwandung an der Seitenwand mittels einer Vernietung und/oder einer Rastverbindung und/oder einer Nut-Feder-Verbindung und/oder einer Klemmverbindung und/oder einer Schraubverbindung verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich könnte die Maschinenraumdeckwandung stoffschlüssig an der Seitenwand verbunden sein, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebe prozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll er scheinenden Prozess. Vorteilhaft ist die Maschinenraumdeckwandung an der Seitenwand mittels einer Umformung der Maschinenraumdeckwandung und/oder der Seitenwand, insbesondere mittels einer Durchsetzfügung, befestigt, wodurch eine besonders kosten günstige Befestigung erzielt werden kann.

Ferner geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Montage einer Haushaltskältege rätevorrichtung, welche zumindest ein Seitenwandbauteil und zumindest eine Maschinen raumdeckwandung aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwandung mittels eines Dichtelements abgedichtet wird. Hierdurch kann insbesondere eine Montage vereinfacht werden. Insbesondere können Eigenschaf ten der Haushaltskältegerätevorrichtung bezüglich der Sicherheit, insbesondere hinsicht lich des Brandschutzes, verbessert werden.

Darunter, dass ein Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraum deckwandung „mittels eines Dichtelements abgedichtet wird“ soll insbesondere verstan den werden, dass in zumindest einem Montageschritt ein Dichtelement in einem Bereich zwischen der Maschinenraumdeckwandung und dem Seitenwandbauteil angeordnet wird. Vorteilhaft wird das Dichtelement an der Maschinenraumdeckwandung und/oder in den Aufnahmebereich des Seitenwandbauteils angebracht, bevor die Maschinenraumdeck wandung mit dem Seitenwandbauteil und/oder einer Seitenwand verbunden wird. Bei spielsweise könnte in zumindest einem Montageschritt das Dichtelement an der Maschi nenraumdeckwandung, insbesondere an einem Randbereich der Maschinenraumdeck wandung, angebracht werden. Vorteilhaft könnte ein insbesondere als ein Keder ausge staltetes Dichtelement insbesondere an einem Randbereich der Maschinenraumdeck wandung angebracht werden. Insbesondere könnte das als ein Keder ausgestaltete Dich- telement insbesondere eine U-profilförmige Gestalt aufweisen und insbesondere auf den Randbereich der Maschinenraumdeckwandung gedrückt werden, beispielsweise in einem Vormontageschritt, insbesondere einem automatisierten Vormontageschritt. Besonders vorteilhaft könnte ein als ein Dichtschaum ausgestaltetes Dichtelement in den Aufnahme bereich des Seitenwandbauteils eingebracht werden, beispielsweise in einem Vormonta geschritt, insbesondere einem automatisierten Spritzvorgang. Durch eine derartige Mon tage der Haushaltskältegerätevorrichtung kann insbesondere ein Montageaufwand verrin gert werden. Insbesondere können hierdurch insbesondere geringe Montagezeiten und/oder geringe Personalkosten erzielt werden. Insbesondere zusätzlich kann eine ver besserte Dichtwirkung erzielt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Maschinenraumdeckwandung mit dem Seitenwand bauteil verbunden wird. Unter der Wendung, dass „die Maschinenraumdeckwandung mit dem Seitenwandbauteil verbunden wird“, soll insbesondere verstanden werden, dass das die Maschinenraumdeckwandung in zumindest einem Montageschritt insbesondere über zumindest einen Kraftschluss und/oder zumindest einen Formschluss mit dem Seiten wandbauteil verbunden wird, beispielsweise durch Vernieten und/oder durch Rastverbin den und/oder durch Nut-Feder-Verbinden und/oder durch Klemmverbinden und/oder eine weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verbindung. Beispielsweise könnte insbesondere das Dichtelement einen Kraftschluss und/oder einen Formschluss bereit stellen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Maschinenraumdeckwandung mit dem Sei tenwandbauteil verbunden werden, indem insbesondere Haltekräfte durch das Dichtele ment bereitgestellt werden, welche insbesondere auf die Maschinenraumdeckwandung und/oder das Seitenwandbauteil, insbesondere relativ zueinander, einwirken. Wird die Haushaltskältegerätevorrichtung derart montiert, kann insbesondere eine einfache und/oder kostengünstige Montage erreicht werden. Insbesondere kann eine zumindest teilweise automatisierte Montage ermöglicht werden.

Beispielsweise könnte das Dichtelement auf die Maschinenraumdeckwandung gedrückt werden. Vorteilhaft wird die Maschinenraumdeckwandung in das Dichtelement gedrückt. Darunter, dass „die Maschinenraumdeckwandung in das Dichtelement gedrückt wird“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Maschinenraumdeckwandung relativ zu dem Dichtelement bewegt wird, insbesondere in Richtung des Dichtelements. Beispielsweise könnte sich dadurch das Dichtelement verformen. Vorteilhaft wird dadurch, dass die Ma- schinenraumdeckwandung in das Dichtelement gedrückt wird, ein Bereich zwischen dem Seitenwandbauteil und der Maschinenraumdeckwandung mit dem Dichtelement insbe sondere spaltfrei ausgefüllt. Hierdurch kann insbesondere eine Anzahl von Montageschrit ten verringert werden. Insbesondere können durch eine derartige Montage etwaige Ferti gungstoleranzen ausgeglichen werden.

Beispielsweise könnte die Maschinenraumwandung vorteilhaft über zumindest einen Kraftschluss und/oder zumindest einen Formschluss mit zumindest einer Seitenwand ver bunden werden, beispielsweise über eine Vernietung und/oder Rastverbindung und/oder eine Nut-Feder-Verbindung und/oder eine Klemmverbindung und/oder eine weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verbindung, und/oder stoffschlüssig mit dem weite ren Element verbunden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Kle beprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess. Vorteilhaft wird die Maschinenraumdeckwandung mit zumindest einer Seitenwand mittels eines Umformprozesses verbunden. Unter einem „Umformprozess“ kann beispielsweise, aber nicht beschränkt darauf, ein Durchsetzfügen und/oder ein Falzen und/oder ein Nie ten und/oder ein Falzen und/oder ein Bördeln verstanden werden. Hierdurch kann vorteil haft auf ein zusätzliches Fixierelement verzichtet werden, wodurch insbesondere eine Montage einfacher und/oder kostengünstiger gestaltet werden kann.

Die Haushaltskältegerätevorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwen dung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevor richtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hier in genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeich nung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschrei bung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weite ren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Haushaltskältegerät mit einer Haushaltskältegerätevorrichtung in ei ner Vorderansicht, Fig. 2 einen Teil der Haushaltskältegerätevorrichtung mit zumindest einem Sei tenwandbauteil und zumindest einem Dichtelement in einem vormontier ten Zustand in einer Rückansicht,

Fig. 3 einen Teil der Haushaltskältegerätevorrichtung mit einer Maschinen raumdeckwandung in einer Rückansicht,

Fig. 4 ein Seitenwandbauteil in einer Einzeldarstellung,

Fig. 5 die Maschinenraumdeckwandung in einer Einzeldarstellung,

Fig. 6 ein Teil der Haushaltskältegerätevorrichtung in einer Schnittdarstellung,

Fig. 7 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zur Montage der Haushaltskältege rätevorrichtung,

Fig. 8 einen Verfahrensschritt des Verfahrens zur Montage der Haushaltskäl tegerätevorrichtung,

Fig. 9 einen weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zur Montage der Haus haltskältegerätevorrichtung,

Fig. 10 einen weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zur Montage der Haus haltskältegerätevorrichtung,

Fig. 11 einen weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zur Montage der Haus haltskältegerätevorrichtung und

Fig. 12 ein Teil eines alternativen Ausführungsbeispiels der Haushaltskältegerä tevorrichtung in einer Schnittdarstellung.

Von mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.

Fig. 1 zeigt ein Haushaltskältegerät 10a, welches als ein Kühl-Gefrier-Kombinationsgerät ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät 10a weist eine Haushaltskältegerätevorrichtung 12a auf. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist einen Gerätekorpus 32a auf. Der Gerätekorpus 32a weist ein Außengehäuse 56a und einen Innerliner 54a auf (vgl. auch Figur 2). Der Gerätekorpus 32a weist zwei Seitenwände 30a, eine Deckenwand 58a, eine Rückwand und eine Bodenwand (nicht dargestellt) auf.

Der Innerliner 54a definiert teilweise einen Kälteraum (nicht dargestellt). Der Kälteraum ist als ein Kühlraum ausgebildet. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist eine Gerä tetür 34a auf. Die Gerätetür 34a ist schwenkbar relativ zu dem Gerätekorpus 32a gela gert. In einem geschlossenen Zustand verschließt die Gerätetür 32a den Kälteraum. Der Innerliner 54a definiert teilweise einen weiteren Kälteraum (nicht dargestellt). Der wei tere Kälteraum ist als ein Gefrierraum ausgebildet. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist eine weitere Gerätetür 36a auf. Die weitere Gerätetür 36a ist schwenkbar relativ zu dem Gerätekorpus 32a gelagert. In einem geschlossenen Zustand verschließt die wei tere Gerätetür 36a den weiteren Kälteraum. Der weitere Kälteraum ist in einer Einbaulage bezüglich einer Vertikalrichtung unterhalb des Kälteraums angeordnet. Jedoch wären auch eine andere Anzahl und Anordnung von Kälteräumen denkbar. In einer Einbaulage ist der Gerätekorpus 32a auf einer Aufstellfläche 38a aufgestellt.

Figur 2 zeigt einen Teil der Haushaltskältegerätevorrichtung in einem vormontierten Zu stand. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist zwei Seitenwandbauteile 14a und eine Maschinenraumdeckwandung 16a auf (vgl. Figuren 2 und 3). Zudem weist die Haus haltskältegerätevorrichtung 12a einen Maschinenraum 44a auf, welcher dazu vorgesehen ist, insbesondere einen Kompressor und/oder andere Komponenten eines Kühlkreislaufs der Haushaltskältegerätevorrichtung aufzunehmen. Die Maschinenraumdeckwandung 16a definiert den Maschinenraum 44a teilweise und zwar zumindest nach oben hin. Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist einen Isolierraum 46a auf. Die Maschinen raumdeckwandung 16a trennt den Maschinenraum von dem Isolierraum 46a. Die Seiten wandbauteile 14a sind jeweils an einer der Seitenwände 30a angeordnet. Das Seiten wandbauteil 14a ist mit der jeweiligen Seitenwand 30a verrastet.

Die Maschinenraumdeckwandung 16a ist an jeweils den beiden Seitenwänden 30a befes tigt (vgl. Figur 3). Die Maschinenraumdeckwandung 16a weist eine Lasche 40a auf. In einem montierten Zustand liegt die Lasche 40a auf einer Kante der Seitenwand 30a auf.

Im gezeigten Beispiel ist die Maschinenraumdeckwandung 16a jeweils an der Seitenwand 30a mittels einer Umformung der Lasche 40a der Maschinenraumdeckwandung 16a und der Seitenwand 30a befestigt.

Die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a weist ein Dichtelement 18a auf (vgl. auch Figur 2). Zwischen dem Seitenwandbauteil 14a und der Maschinenraumdeckwandung 16a weist die Haushaltskältegerätevorrichtung 12a in einem montierten Zustand einen Bereich 20a auf. Das Dichtelement 18a ist dazu vorgesehen, den Bereich 20a zwischen dem Sei tenwandbauteil 14a und der Maschinenraumdeckwandung 16a in einem montierten Zu stand abzudichten (vgl. auch Figur 6). Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Dichtele ment 18a als ein Dichtschaum ausgebildet (vgl. Figuren 2, 3 und 6). Das als ein Dicht- schäum ausgebildete Dichtelement 18a umgreift die Maschinenraumdeckwandung 16a in einem Randbereich der Maschinenraumdeckwandung 16a (vgl. Figuren 3 und 6).

Figur 4 zeigt das Seitenwandbauteil 14a der Haushaltskältegerätevorrichtung 12a in einer perspektivischen Detailansicht. Das Seitenwandbauteil 14a ist als ein Kunststoffteil, im gezeigten Beispiel insbesondere als ein Kunststoffspritzgussteil, ausgebildet.

Das Seitenwandbauteil 14a weist einen Aufnahmebereich 22a auf, welcher dazu vorge sehen ist, die Maschinenraumdeckwandung 16a in einem montierten Zustand aufzuneh men. Der Aufnahmebereich 22a ist als eine Nut in dem Seitenwandbauteil 14a ausgebil det. Das Seitenwandbauteil 14a weist ein Führungselement 24a auf, welches dazu vorge sehen ist, die Maschinenraumdeckwandung 16a bei einer Montage in den Aufnahmebe reich 22a zu führen. Das Führungselement 24a ist als eine Führungsfläche, welche durch eine Verlängerung eines Schenkels des als Nut ausgebildeten Aufnahmebereichs 22a entsteht, gebildet.

Ferner weist das Seitenwandbauteil 14a vier Durchführungen 42a auf. Die Durchführung 42a ist dazu vorgesehen, zumindest ein Kabel und/oder zumindest ein Rohr aufzuneh men, insbesondere zur Durchführung von dem Maschinenraum 44a in den Isolierraum 46a. Die Durchführung 42a ist als eine Nut in dem Seitenwandbauteil 14a gebildet. Ferner weist das Seitenwandbauteil 14a zwei korrespondierende Rastelemente 28a auf, welche im gezeigten Beispiel insbesondere als Nippel ausgebildet und einstückig mit dem Sei tenwandbauteil 14a ausgeformt sind.

Die Maschinenraumdeckwandung 16a weist sechs Rastelemente 26a auf, welche zu den korrespondierenden Rastelementen 28a des Seitenwandbauteils 14a korrespondieren (vgl. Figur 5). In einem montierten Zustand ist das Rastelement 26a dazu vorgesehen, mit dem korrespondierenden Rastelement 28a des Seitenwandbauteils 14a verrastet zu sein (vgl. auch Figuren 3 und 5). Das Rastelement 26a ist einstückig mit der Maschinenraum deckwandung 16a ausgebildet. Insbesondere ist das Rastelement 26a durch eine umge bogene Lasche der Maschinenraumdeckwandung 16a gebildet.

Die Maschinenraumdeckwandung 16a weist eine Mehrzahl von Ausnehmungen 48a auf. Zumindest eine Ausnehmung 48a ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Montage schritt, den Isolierraum 46a füllendes Isoliermaterial durchzulassen. Insbesondere dient zumindest eine Ausnehmung 48a bei einem Ausschäumen des Isolierraums 46a als Schaumdurchlass. Zumindest eine weitere Ausnehmung 48a ist in einem montierten Zu stand dazu vorgesehen, in dem Kälteraum kondensierendes Kondenswasser in den Ma schinenraum 44a abzuleiten.

Die Maschinenraumdeckwandung 16a ist aus Metall gebildet. Im gezeigten Beispiel ist die Maschinenraumdeckwandung 16a insbesondere aus verzinktem Stahlblech gebildet. Die Maschinenraumdeckwandung 16a ist biegesteif ausgebildet. Insbesondere bei einem Ausschäumen des Isolierraums 46a in einem montierten Zustand der Haushaltskältegerä tevorrichtung 10a ist die Maschinenraumdeckwandung 16a formstabil. Zudem ist die Ma schinenraumdeckwandung 16a feuerfest ausgebildet. Insbesondere erfüllt die Maschinen raumdeckwandung 16a die Anforderungen der IEC 60335-2-24, insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes.

Figur 7 zeigt schematisch ein Verfahren zur Montage einer Haushaltskältegerätevorrich tung 12a, welche zumindest ein Seitenwandbauteil 14a und zumindest eine Maschinen raumdeckwandung 16a aufweist. Das Verfahren zur Montage der Haushaltsgerätevorrich tung 12a umfasst zumindest einen Montageschritt 100, 110, 120 und 130 (vgl. auch Figu ren 8 bis 11).

In dem Montageschritt 100a wird der Gerätekorpus 32a vormontiert (vgl. Figur 8). Insbe sondere werden die Seitenwände 30a in eine Vormontageposition gebracht, wobei die Seitenwände 30a zueinander winklig angeordnet werden. Die Seitenwandbauteile 14a werden jeweils an der Seitenwand 30a montiert. Die Seitenwandbauteile 14a werden mit jeweils der Seitenwand 30a verrastet. Das Dichtelement 18a wird vormontiert. Hierzu wird das Dichtelement 18a, welches im gezeigten Beispiel als ein Dichtschaum ausgebildet ist, in den Aufnahmebereich 22a des Seitenwandbauteils 14a automatisiert eingespritzt. In dem Montageschritt 110a wird die Maschinenraumdeckwandung 16a in den vormontierten Gerätekorpus 32a eingelegt, was schematisch durch die Einlegrichtung 52a dargestellt ist (vgl. Figur 9). Die Maschinenraumdeckwandung 16a wird in Einlegrichtung 52a auf das Führungselement 24a gelegt.

In dem Montageschritt 120 werden die Seitenwände 30a relativ zueinander zusammen gedrückt, so dass diese in eine zueinander parallel ausgerichtete Position gebracht wer den (vgl. Figur 10). Hierdurch wird die Maschinenraumdeckwandung 16a mit dem Seiten wandbauteil 14a verbunden, wodurch insbesondere die Haushaltskältegerätevorrichtung stabilisiert wird. Insbesondere verrastet die Maschinenraumdeckwandung 16a mit dem Seitenwandbauteil 14a. Dadurch, dass die Seitenwände 30a zueinander zusammenge drückt werden, wird die Maschinenraumdeckwandung 16a in das zwischen der Maschi nenraumdeckwandung 16a und dem Seitenwandbauteil 14a angeordnete Dichtelement 18a gedrückt. Durch diesen Montageschritt 120a wird das Dichtelement 18a plastisch verformt. Somit wird in dem Montageschritt 120a den Bereich 20a zwischen dem Seiten wandbauteil 14a und der Maschinenraumdeckwandung 16a mittels des Dichtelements 18a ausgefüllt.

In dem Montageschritt 130a wird die Maschinenraumdeckwandung 16a mit zwei Seiten wänden 30a mittels eines Umformprozesses verbunden (vgl. Figur 11). Der Umformpro zess ist eine Durchsetzfügung.

In Figur 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Aus führungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 11 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugs zeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 11 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figuren 12 ersetzt. Bezüglich gleich be- zeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausfüh rungsbeispiels der Figuren 1 bis 11 verwiesen werden.

In dem in Figur 12 gezeigten Ausführungsbeispiel weist eine Haushaltskältegerätevorrich tung 12b ein Dichtelement 18b auf. Das Dichtelement 18b ist als ein Keder, insbesondere als ein Gummikeder ausgebildet. Das Dichtelement 18b weist eine Mehrzahl von insbe sondere vier Dichtlippen 50b auf. Die Dichtlippen 50b sind dazu vorgesehen, eine Ma schinenraumdeckwandung 16b zusätzlich in Seitenwandbauteilen 14b zu fixieren. Das Dichtelement 18b ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Montageschritt an einem Randbereich der Maschinenraumdeckwandung 16b montiert zu sein.

Bei einer Montage der Haushaltskältegerätevorrichtung 12b wird in einem Montageschritt das als Keder ausgebildete Dichtelement 18b auf den Rand der Maschinenraumdeck- wandung16b gesteckt. In einem darauffolgenden Montageschritt wird die Maschinen- raumdeckwandung 16b zusammen mit dem bereits vormontierten Dichtelement 18b in das Seitenwandbauteil 14b, insbesondere in einen Aufnahmebereich 22b des Seiten wandbauteils 14b, eingeschoben. Insbesondere bei einem Ausschäumvorgang verformen sich die Dichtlippen 50b plastisch, wodurch die Dichtlippen 18b einen Bereich zwischen dem Seitenbauteil 14b und der Maschinenraumdeckwandung 16b abdichten.

Bezugszeichen

10 Haushaltskältegerät 12 Haushaltskältegerätevorrichtung 14 Seitenwandbauteil 16 Maschinenraumdeckwandung 18 Dichtelement 20 Bereich 22 Aufnahmebereich 24 Führungselement 26 Rastelement

28 Korrespondierendes Rastelement

30 Seitenwand

32 Gerätekorpus

34 Gerätetür

36 Weitere Gerätetür

38 Aufstellfläche

40 Lasche

42 Durchführung

44 Maschinenraum

46 Isolierraum

48 Ausnehmung

50 Dichtlippe

52 Einlegrichtung

54 Innerliner

56 Außengehäuse

58 Deckenwand

100 Montageschritt

110 Montageschritt

120 Montageschritt 130 Montageschritt