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Title:
DRIVE ASSEMBLY FOR A MOVING WALKWAY AND CORRESPONDINGLY EQUIPPED FLAT-STRUCTURE MOVING WALKWAY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/001961
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive assembly (1) for a moving walkway (3), having a drive mechanism (5), a guide mechanism (7), and a first and a second continuous traction means (9, 11). The drive mechanism (5) has a drive (17) and a first and a second drive gear (13, 15) which are coupled together such that the two drive gears (13, 15) are to be driven in opposite directions relative to each other in a rotating manner in a respective rotational movement (21, 23) by the drive (17). The first drive gear (13) interacts with the first traction means (9), and the second drive gear (15) interacts with the second continuous traction means (11) in order to circulate the two continuous traction means (9, 11) in opposite circulating movements by means of the rotational movement (21, 23) of the respective drive gear (13, 15). The two continuous traction means (9, 11) are configured and the circulating movement of the traction means is guided by the guide mechanism (7) such that regions of the first continuous traction means (9) being moved in a forwards movement direction (25) by means of the rotational movement (21) of the first drive gear (13) interact with a first side (31) of pallets (29) of the moving walkway (3) in a tension loadable manner for example, and regions of the second continuous traction means (11) being moved in the forwards movement direction (25) by means of the rotational movement (23) of the second drive gear (15) interact with the second side (33) of pallets (29) in a tension loadable manner for example.

Inventors:
BOROS CSABA (SK)
Application Number:
PCT/EP2019/065008
Publication Date:
January 02, 2020
Filing Date:
June 07, 2019
Export Citation:
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Assignee:
INVENTIO AG (CH)
International Classes:
B66B23/02
Domestic Patent References:
WO2012130993A12012-10-04
WO2014102040A12014-07-03
WO2015180965A12015-12-03
Foreign References:
US20090173596A12009-07-09
EP2058263B12012-06-06
EP2058263A12009-05-13
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Claims:
Patentansprüche

1. Antriebsanordnung (1) für einen Fahrsteig (3), aufweisend:

eine Antriebsmechanik (5);

eine Führungsmechanik (7);

ein erstes und ein zweites Endloszugmittel (9, 11);

wobei die Antriebsmechanik (5) einen Antrieb (17) und ein erstes und ein zweites Antriebsrad (13, 15) aufweist, welche derart miteinander gekoppelt sind, dass die beiden Antriebsräder (13, 15) von dem Antrieb (17) gegenläufig relativ zueinander drehend jeweils in einer Drehbewegung (21, 23) anzutreiben sind;

wobei das erste Antriebsrad (13) mit dem ersten Endloszugmittel (9) zusammenwirkt und das zweite Antriebsrad (15) mit dem zweiten Endloszugmittel (11) zusammenwirkt, um die beiden Endloszugmittel (9, 11) mit der Drehbewegung (21, 23) des jeweiligen Antriebsrads (13, 15) in gegenläufigen Umlaufbewegungen umlaufend zu fordern;

wobei die beiden Endloszugmittel (9, 11) dazu konfiguriert sind und von der

Führungsmechanik (7) in der Umlaufbewegung derart geführt werden, dass mit der Drehbewegung (21) des ersten Antriebsrads (13) in einer Vorlaufbewegungsrichtung (25) bewegte Bereiche des ersten Endloszugmittels (9) mit einer ersten Seite (31) von Paletten (29) des Fahrsteigs (3) in der Vorlaufbewegungsrichtung (25) auf Zug belastbar

Zusammenwirken und mit der Drehbewegung (23) des zweiten Antriebsrads (15) in der Vorlaufbewegungsrichtung (25) bewegte Bereiche des zweiten Endloszugmittels (11) mit der zweiten Seite (33) dieser Paletten (29) in der Vorlaufbewegungsrichtung (25) auf Zug belastbar Zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Drehbewegung (21) des ersten Antriebsrads (13) in einer Rücklaufbewegungsrichtung (27) bewegte Bereiche des ersten Endloszugmittels (9) mit einer der ersten Seite (31)

entgegengesetzten zweiten Seite (33) von Paletten (29) des Fahrsteigs (3) in der

Rücklaufbewegungsrichtung (27) auf Zug belastbar Zusammenwirken,

und dass mit der Drehbewegung (23) des zweiten Antriebsrads (11) in der

Rücklaufbewegungsrichtung (27) bewegte Bereiche des zweiten Endloszugmittels (11) mit der ersten Seite (31) dieser Paletten (29) in der Rücklaufbewegungsrichtung (27) auf Zug belastbar Zusammenwirken.

2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Antriebsrad (13, 15) jeweils um eine Rotationsachse (39, 41) rotierbar sind, welche senkrecht oder um weniger als 20° verkippt zu einer Ebene (35), innerhalb derer sich die Paletten (29) in der Vorlaufbewegungsrichtung (25) bewegen, verläuft.

3. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste und das zweite Antriebsrad (13, 15) um räumlich zueinander versetzt angeordnete Rotationsachsen (39, 41) rotierbar gelagert sind.

4. Antriebsanordnung nach Anspruch 3, wobei die Rotationsachsen (39, 41) parallel zueinander oder um weniger als 40° relativ zueinander verkippt angeordnet sind.

5. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die

Rotationsachsen (39, 41) des ersten und des zweiten Antriebsrads (13, 15) bezogen auf eine Ebene (35), innerhalb derer sich die Paletten (29) in der Vorlaufbewegungsrichtung (25) bewegen, in entgegengesetzte Richtungen verkippt angeordnet sind.

6. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der Antriebsmechanik (5) das erste und das zweite Antriebsrad (13, 15) synchronisiert miteinander angetrieben werden.

7. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste und das zweite Antriebsrad (13, 15) über ein Kegelradgetriebe (63) derart mechanisch miteinander gekoppelt sind, dass die beiden Antriebsräder (13, 15) von dem Antrieb (17) gegenläufig relativ zueinander drehend in jeweils einer Drehbewegung (21, 23) angetrieben werden.

8. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste und das zweite Antriebsrad (13, 15) über an beiden Antriebsrädern (13, 15) vorgesehene Außenverzahnungen (83) miteinander gekoppelt in Eingriff stehen.

9. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an der ersten und an der zweiten Seite (31, 33) der Paletten (29) abragende Fortsätze (57) vorgesehen sind und wobei an den beiden Endloszugmitteln (9, 11) jeweils Mitnehmerstrukturen (55) vorgesehen sind, welche mit den Fortsätzen (57) in der Bewegungsrichtung auf Zug belastbar Zusammenwirken können.

10. Antriebsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die beiden Endloszugmittel (9, 11) dazu konfiguriert sind und von der Führungsmechanik (7) derart geführt werden, dass in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels (9, 11) beim Bewegen der Paletten (29) jeweils nach Erreichen einer ersten Umlenkposition (77), ab der die Paletten (29) parallel zu den

Endloszugmitteln (9, 11) geführt werden, in das Zusammenwirken mit den Paletten (29) geführt werden und/oder dass in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels (9, 11) beim Bewegen der Paletten (29) jeweils vor Erreichen einer zweiten Umlenkposition, ab der die Paletten (29) quer zu den

Endloszugmitteln (9, 11) geführt werden, aus dem Zusammenwirken mit den Paletten (29) gelöst werden.

11. Antriebsanordnung nach Anspruch 10, wobei die Führungsmechanik (7) Führungselemente (49, 51, 53) aufweist, welche dazu angeordnet und konfiguriert sind, von der Antriebsmechanik (5) in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels (9, 11) jeweils nach Erreichen der ersten Umlenkposition (77) zu der jeweiligen Seite (31, 33) der Paletten (29) hin umzulenken und/oder vor Erreichen der zweiten Umlenkposition von der jeweiligen Seite (31, 33) der Paletten (29) weg umzulenken.

12. Fahrsteig (3), aufweisend:

ein Endlospalettenband (79) mit mehreren in einer Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Paletten (29);

eine Antriebsanordnung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11.

13. Fahrsteig nach Anspruch 12, wobei das Endlospalettenband (79) innerhalb eines länglichen Palettenbandvolumens (81) angeordnet ist und wobei die Antriebsmechanik (5) der Antriebsanordnung (1) vor einem stimseitigen Ende des Palettenbandvolumens (81) angeordnet ist.

14. Fahrsteig nach Anspruch 13, wobei das Palettenbandvolumen (81) eine Höhe von weniger als 51 cm aufweist.

15. Fahrsteig nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Endlos-Zugmittel (9, 11) der Antriebsanordnung (1) das Endlospalettenband (79) seitlich umschließen.

Description:
Antriebsanordnung für einen Fahrsteig sowie entsprechend ausgestatteter flachbauender Fahrsteig

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung für einen Fahrsteig sowie einen damit ausgestatteten Fahrsteig.

Fahrsteige werden dazu eingesetzt, Personen innerhalb von Bauwerken entlang horizontaler oder allenfalls geringfügig geneigter Verfahrwege zu befördern. Die Personen stehen dabei auf Paletten, welche entlang eines Verfahrwegs hintereinander angeordnet sind und entlang des Verfahrwegs verlagert werden. Die Paletten werden dabei von einer Antriebsanordnung in einer umlaufenden Bewegung in einem Vorlauf und einem Rücklauf angetrieben.

Für viele Anwendungszwecke wird angestrebt, dass ein Fahrsteig lediglich eine geringe Bauhöhe aufweisen soll. Beispielsweise können solche Fahrsteige in bestehenden Gebäuden, insbesondere zum Beispiel in Flughafengebäuden, eingesetzt werden. Dabei können zum Beispiel bestehende, lange Gänge mit Fahrsteigen nachgerüstet werden.

Aufgrund einer anzustrebenden geringen Bauhöhe können sich bei der Umlenkung von Paletten vom Vorlauf in den Rücklauf bei herkömmlich angetriebenen Fahrsteigen gewisse Probleme ergeben lnsbesondere kann sich beispielsweise der sogenannte Polygoneffekt störend auf ein Fahrverhalten des Fahrsteiges auswirken.

Ein Ansatz, um störende Einflüsse des Polygoneffekts zu mindern, wird in der

WO 2015/180965 Al beschrieben. Dabei sind an einer Gelenkkette Laufrollen und Paletten angeordnet und ergänzend sogenannte Systemrollen vorgesehen, die entlang spezieller Spuren eines Umlenksystems geführt werden. Allerdings ist ein Aufbau eines solchen Fahrsteiges verhältnismäßig komplex und/oder es können sehr hohe Belastungen an Eingriffsstellen mit einem Umlenkkettenrad auftreten.

Ein alternativer Ansatz für ein Antriebssystem eines Fahrsteigs oder einer Fahrtreppe wird in EP 2 058 263 Bl beschrieben. Es kann unter anderem ein Bedarf an einer alternativ ausgestalteten Antriebsanordnung für einen Fahrsteig sowie einen damit ausgestatteten Fahrsteig bestehen. Insbesondere kann ein Bedarf an einer Antriebsanordnung für einen Fahrsteig bzw. einen damit ausgestatteten Fahrsteig bestehen, welche einfach aufgebaut sind, eine niedrige Bauhöhe aufweisen, robust sind und/oder kostengünstig hergestellt bzw. gewartet werden können.

Einem solchen Bedarf kann durch eine Antriebsanordnung und einen Fahrsteig gemäß den unabhängigen Ansprüchen entsprochen werden. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung angegeben.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Antriebsanordnung für einen Fahrsteig vorgeschlagen, welche eine Antriebsmechanik, eine Führungsmechanik, sowie ein erstes und ein zweites Endloszugmittel aufweist. Die Antriebsmechanik weist dabei einen Antrieb und ein erstes und ein zweites Antriebsrad auf, welche derart miteinander gekoppelt sind, dass die beiden Antriebsräder von dem Antrieb gegenläufig relativ zueinander drehend jeweils in einer Drehbewegung anzutreiben sind. Das erste

Antriebsrad wirkt mit dem ersten Endloszugmittel zusammen und das zweite Antriebsrad wirkt mit dem zweiten Endloszugmittel zusammen, um die beiden Endloszugmittel mit der Drehbewegung des jeweiligen Antriebsrads in gegenläufigen Umlaufbewegungen umlaufend zu fördern. Die beiden Endloszugmittel sind dazu konfiguriert und werden von der Führungsmechanik in der Umlaufbewegung derart geführt,

dass, einerseits, mit der Drehbewegung des ersten Antriebsrads in einer

Vorlaufbewegungsrichtung bewegte Bereiche des ersten Endloszugmittels mit einer ersten Seite von Paletten des Fahrsteigs in der Vorlaufbewegungsrichtung auf Zug belastbar Zusammenwirken und andererseits mit der Drehbewegung des zweiten Antriebsrads in der Vorlaufbewegungsrichtung bewegte Bereiche des zweiten

Endloszugmittels mit der zweiten Seite dieser Paletten in der Vorlaufbewegungsrichtung auf Zug belastbar Zusammenwirken.

Zudem sind beiden Endloszugmittel dazu konfiguriert und werden von der

Führungsmechanik in der Umlaufbewegung derart geführt,

dass, einerseits mit der Drehbewegung des ersten Antriebsrads auch in einer

Rücklaufbewegungsrichtung bewegte Bereiche des ersten Endloszugmittels mit einer der ersten Seite entgegengesetzten zweiten Seite von Paletten des Fahrsteigs in der

Rücklaufbewegungsrichtung auf Zug belastbar Zusammenwirken,

und dass andererseits mit der Drehbewegung des zweiten Antriebsrads auch in der

Rücklaufbewegungsrichtung bewegte Bereiche des zweiten Endloszugmittels mit der ersten Seite dieser Paletten in der Rücklaufbewegungsrichtung auf Zug belastbar

Zusammenwirken.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Fahrsteig vorgeschlagen, der ein Endlospalettenband mit mehreren in einer Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Paletten sowie eine Antriebsanordnung gemäß einer Ausführungsform des ersten Aspekts der Erfindung aufweist.

Mögliche Merkmale und Vorteile von Ausführungsformen der Erfindung können unter anderem und ohne die Erfindung einzuschränken als auf nachfolgend beschriebenen Ideen und Erkenntnissen beruhend angesehen werden.

Wie einleitend bereits angedeutet, waren herkömmliche Antriebsanordnungen für Fahrsteige meist derart ausgestaltet, dass es schwierig war, eine gewisse Mindestbauhöhe zu unterschreiten. Paletten eines Fahrsteiges waren dabei meist an beiden Seiten mit jeweils einer Antriebskette gekoppelt und die parallel zueinander verlaufenden

Antriebsketten wurden synchron und gleichlaufend über von einem Motor angetriebene Kettenräder angetrieben. Die Kettenräder waren hierbei im Regelfall derart angeordnet, dass ihre Drehachse parallel zur Längsrichtung der länglichen Paletten verliefen, sodass die umlaufenden Antriebsketten fest mit jeweiligen Seitenbereichen der anzutreibenden Paletten gekoppelt werden konnten und sich während einer gesamten Umlaufbewegung parallel zur Umlaufbewegung der Paletten bewegten. Eine Bauhöhe der

Antriebsanordnung konnte dabei im Allgeneinen nur dadurch vermindert werden, dass Kettenräder kleineren Durchmessers eingesetzt wurden, wodurch jedoch Probleme beispielsweise durch den Polygoneffekt verschärft wurden.

Die hierin beschriebene Antriebsanordnung ermöglicht eine deutlich reduzierte Bauhöhe ohne damit einhergehende übermäßige Probleme beispielsweise aufgrund des

Polygoneffekts. Hierzu weist die Antriebsanordnung eine Antriebsmechanik, eine Führungsmechanik und zwei Endloszugmittel auf, welche in spezieller Weise ausgestaltet und angeordnet sind.

Die Antriebsmechanik ist dabei insbesondere dazu ausgestaltet, die beiden

Endloszugmittel in geeigneter Weise anzutreiben. Die Endloszugmittel können dabei zwischen Komponenten der Antriebsmechanik, beispielsweise zwischen einem am Anfang des Fahrsteigs angeordneten Antriebsrad und einem am Ende des Fahrsteigs angeordneten Umlenkrad, verlaufen und zwischen diesen umlaufend bewegt werden. Hierzu kann die Antriebsmechanik beispielsweise einen Motor, insbesondere einen Elektromotor, aufweisen, der ein oder mehrere Antriebsräder, insbesondere Zahnräder oder Kettenräder, antreibt. Die Antriebsmechanik kann gegebenenfalls auch über ein Getriebe verfügen, mit dem beispielsweise Übersetzungsverhältnisse und/oder

Antriebsrichtungen erzeugt werden können. Außerdem kann die Antriebsmechanik Führungsräder aufweisen, mithilfe derer eine Bewegungsrichtung der Endloszugmittel lokal umgelenkt werden kann.

Die Führungsmechanik ist dazu ausgestaltet, die beiden Endloszugmittel während ihrer Umlaufbewegung entlang eines gewünschten Weges zu führen. Beispielsweise brauchen die Endloszugmittel zwischen zwei Komponenten der Antriebsmechanik nicht notwendigerweise geradlinig verlaufen, sondern können durch Komponenten der Führungsmechanik lokal umgelenkt werden. Die Führungsmechanik kann hierzu beispielsweise über Führungsrollen, Führungsbleche, Umlenkräder, etc. verfügen.

Die Endloszugmittel können längliche Komponenten sein, die auf Zug in Längsrichtung stark belastbar sind, jedoch quer zu ihrer Längsrichtung ohne hohen Kraftaufwand gebogen werden können. Die Endloszugmittel sind dabei ringförmig geschlossen, das heißt ihre eventuell während eines Zwischenstadiums bei der Herstellung noch vorhandenen Enden sind miteinander verbunden. Die Endloszugmittel können beispielsweise als Ketten, Riemen, Gurte, Bänder, Seile oder Ähnliches ausgestaltet sein. lm Gegensatz zu herkömmlichen Antriebsanordnungen ist die Antriebsmechanik der hierin beschriebenen Antriebsanordnung dazu ausgelegt, die beiden Endloszugmittel mithilfe ihrer Antriebsräder nicht gleichlaufend parallel zueinander anzutreiben, sondern zueinander in ihrer Umlaufbewegung gegenläufig umlaufend anzutreiben. Die beiden Antriebsräder der Antriebsanordnung drehen sich hierzu in gegensätzlichen

Drehbewegungen. Mit anderen Worten ist die Antriebsanordnung derart ausgestaltet, dass zum Beispiel ein Endloszugmittel von dem ersten Antriebsrad in einer Umlaufbewegung im Uhrzeigersinn und das andere Endloszugmittel von dem zweiten Antriebsrad in einer Umlaufbewegung im Gegenuhrzeigersinn angetrieben werden, jeweils bei gleicher Blickrichtung auf die Endloszugmittel.

Die beiden Endloszugmittel sollen dabei zwar über weite Bereiche hin, nicht jedoch während ihrer gesamten Umlaufbewegung, antiparallel zueinander verlaufen. Stattdessen können sich die Bahnen der beiden Umlaufbewegungen lokal überlappen und/oder kreuzen. lnsbesondere können die Endloszugmittel und die Führungsmechanik derart konfiguriert sein, dass ein Teilbereich des ersten Endloszugmittels, welcher mit der Drehbewegung des ersten Antriebsrades in einer Vorlaufbewegungsrichtung bewegt wird, seitlich (d.h. quer in Bezug auf eine Bewegungsrichtung der Palette) hinzu und dann parallel zu einer ersten Seite von Paletten des Fahrsteigs bewegt wird und mit diesen derart

zusammenwirkt, dass von dem ersten Endloszugmittel eine Zugkraft auf die Paletten ausgeübt werden kann, und dass ein Teilbereich des zweiten Endloszugmittels, welcher mit der Drehbewegung des zweiten Antriebsrades in der Vorlaufbewegungsrichtung bewegt wird, in entgegengesetzter Richtung seitlich hinzu und dann ebenfalls parallel zu einer zweiten Seite der genannten Paletten des Fahrsteigs bewegt wird und mit diesen ebenfalls derart zusammenwirkt, das von dem zweiten Endloszugmittel eine Zugkraft auf die Paletten ausgeübt werden kann. Anders ausgedrückt können die beiden

Endloszugmittel in entgegengesetzten Richtungen hin zu den zwischen ihnen

verlaufenden Paletten bewegt werden, um von beiden Seiten her mit den Paletten Zusammenwirken zu können und diese durch Ausüben der Zugkraft in der

Vorlaufbewegungsrichtung bewegen. Die beiden Endloszugmittel werden dabei zwar von den jeweiligen Antriebsrädern gegenläufig umlaufend zueinander bewegt, greifen jedoch auch an entgegengesetzten Seiten der Paletten an. Die beiden Endloszugmittel können somit die mit den genannten Teilbereichen zusammenwirkenden Paletten aufgrund der ausgeübten Zugkraft an den gegenüberliegenden Enden der Paletten in der

Vorlaufbewegungsrichtung in Richtungen parallel zueinander ziehen. Altemativ oder ergänzend können die Endloszugmittel und die Führungsmechanik derart konfiguriert sein, dass ein Teilbereich des zweiten Endloszugmittels in einer

Rücklaufbewegungsrichtung seitlich hinzu und dann parallel zu der ersten Seite von Paletten des Fahrsteigs bewegt wird und mit diesen derart zusammenwirkt, das von dem zweiten Endloszugmittel eine Zugkraft auf die Paletten ausgeübt werden kann, und dass ein Teilbereich des ersten Endloszugmittels in der Rücklaufbewegungsrichtung in entgegengesetzter Richtung seitlich hinzu und dann ebenfalls parallel zu der zweiten Seite der genannten Paletten des Fahrsteigs bewegt wird und mit diesem ebenfalls derart zusammenwirkt, das von dem ersten Endloszugmittel eine Zugkraft auf die Paletten ausgeübt werden kann. Die beiden Endloszugmittel werden dabei zwar auch in diesem Fall gegenläufig umlaufend zueinander bewegt, greifen jedoch wiederum an

entgegengesetzten Seiten der Paletten an. Die beiden Endloszugmittel können somit die mit den genannten Teilbereichen zusammenwirkenden Paletten aufgrund der ausgeübten Zugkraft an den gegenüberliegenden Enden der Paletten auch in der

Rücklaufbewegungsrichtung in Richtungen parallel zueinander ziehen.

Während bei herkömmlichen Antriebsanordnungen jedes der Endloszugmittel im

Allgemeinen innerhalb einer eigenen Ebene umlaufend bewegt wird, welche jeweils quer zu einer Ebene verläuft, entlang derer die Paletten bewegt werden, sind die

Endloszugmittel bei der vorliegend beschriebenen Antriebsanordnung aufgrund der speziellen Ausgestaltung der Antriebsmechanik und der Führungsmechanik derart geführt, dass sie im Wesentlichen entlang einer Ebene umlaufend bewegt werden, welche parallel zu der Ebene verläuft, in der die Paletten bewegt werden. Aufgrund dieser Ausgestaltung lässt sich eine Bauhöhe der Antriebsanordnung erheblich reduzieren.

Ferner können Abmessungen von Komponenten der Antriebsanordnung sowie der Führungsanordnung, wie zum Beispiel die Antriebsräder und/oder Umlenkräder, trotzdem verhältnismäßig groß gewählt werden, da diese nicht quer zu der Ebene der Palettenbewegung, wo sie die Bauhöhe vergrößern würden, angeordnet werden brauchen, sondern parallel zu dieser Ebene angeordnet werden können und somit

bauhöhenoptimiert in der Antriebsanordnung aufgenommen werden können.

Gemäß einer Ausführungsform sind das erste und das zweite Antriebsrad jeweils um eine Rotationsachse rotierbar, welche senkrecht oder um weniger als 20°, vorzugsweise weniger als 15 % oder gar weniger als 10 %, verkippt zu einer Ebene, innerhalb derer sich die Paletten in der Vorlaufbewegungsrichtung bewegen, verläuft.

Anders ausgedrückt brauchen die beiden Antriebsräder nicht in vertikalen Ebenen senkrecht zu der Ebene, in der sich die Paletten bewegen, angeordnet sein, d.h. mit ihren Rotationsachsen parallel zu einer Längsrichtung der länglichen Paletten (d.h. parallel zur Breitenrichtung des Fahrsteigs), wie dies bei herkömmlichen Fahrsteigen in der Regel der Fall ist. Stattdessen können beide Antriebsräder im Wesentlichen in meist horizontalen Ebenen angeordnet sein, d.h. mit ihren Rotationsachsen senkrecht oder höchstens um bis zu 20° verkippt (d.h. zwischen 70° und 90°) zu der Ebene, in der sich die Paletten bewegen. Anders ausgedrückt können sich die Antriebsräder innerhalb einer Ebene rotierend bewegen, die parallel zu der Ebene ist, in der sich die Paletten bewegen, oder die um maximal 20° schräg zu dieser Ebene angeordnet ist. Die Antriebsräder können somit raumoptimiert und insbesondere ohne die Bauhöhe der Antriebsanordnung übermäßig zu vergrößern, angeordnet sein.

Insbesondere können gemäß einer Ausführungsform das erste und das zweite Antriebsrad um räumlich zueinander versetzt angeordnete Rotationsachsen rotierbar gelagert sein.

Anders ausgedrückt können die Rotationsachsen der beiden Antriebsräder einen lateralen Abstand zueinander aufweisen. Dieser Abstand ist in einer Richtung quer zu den Rotationsachsen zu messen. Der Abstand kann derart bemessen sein, dass sich die beiden Antriebsräder bei Projektion auf eine Ebene parallel zur Erstreckungsebene zumindest eines der Antriebsräder nur teilweise überlappen, vorzugsweise nur geringfügig, d.h. zu weniger als 50 % oder gar weniger als 20 %, überlappen, oder dass sich die beiden Antriebsräder in der genannten Projektion überhaupt nicht überlappen. Beispielsweise kann der Abstand mindestens dem Durchmesser eines der Antriebsräder entsprechen.

Gemäß einer konkreten Ausführungsform können die Rotationsachsen dabei parallel zueinander oder um weniger als 40°, vorzugsweise weniger als 30° oder sogar weniger als 20°, relativ zueinander verkippt angeordnet sein.

Mit anderen Worten können beide Antriebsräder zwar lateral zueinander versetzt sein, aber in entgegengesetzten Richtungen um zueinander antiparallele Rotationsachsen rotierend gelagert sein. Die beiden Antriebsräder erstrecken sich somit in einer gleichen Ebene oder in zwei zueinander parallelen Ebenen. Eine Aufhängung bzw. Lagerung der beiden Antriebsräder kann hierdurch besonders einfach und/oder platzsparend sein. Außerdem lassen sich die beiden Antriebsräder in einfacher Weise mechanisch miteinander koppeln, beispielsweise mithilfe von Außenverzahnungen, um sich gegenläufig zu bewegen.

Als Alternative können die beiden Antriebsräder um verschiedene Rotationsachsen rotieren und die Rotationsachsen voneinander beabstandet sein, wobei die

Rotationsachsen zwar nicht parallel zueinander sind, aber um höchstens 40° relativ zueinander verkippt sind.

Das Anordnen der beiden Antriebsräder mit ihren Rotationsachsen parallel zueinander bzw. lediglich geringfügig verkippt zueinander ermöglicht eine platzsparende Anordnung der Antriebsräder und damit insbesondere eine geringe Bauhöhe für die

Antriebsanordnung.

Ferner lässt sich durch ein Anordnen der Antriebsräder mit zueinander verkippten Rotationsachsen eine vorteilhafte Führung der Endloszugmittel erreichen. lnsbesondere können gemäß einer Ausführungsform die Rotationsachsen des ersten und des zweiten Antriebsrads bezogen auf eine Ebene, innerhalb derer sich die Paletten in der Vorlaufbewegungsrichtung bewegen, in entgegengesetzte Richtungen verkippt angeordnet sein.

Beispielsweise kann das erste Antriebsrad mit seiner Rotationsachse um einen

Kippwinkel von bis zu 20° verkippt relativ zu der Ebene, in der sich die Paletten bewegen, angeordnet sein, wohingegen das zweite Antriebsrad entgegengesetzt verkippt, d.h. mit seiner Rotationsachse um bis zu -20° verkippt relativ zu der Ebene, in der sich die Paletten bewegen, angeordnet sein kann. Der Kippwinkel ist hierbei zwischen der Rotationsachse und der Längsrichtung der Paletten, d.h. im Wesentlichen der

Breitenrichtung des Fahrsteigs, anzunehmen. Ein solches Verkippen der Antriebsräder bzw. ihrer Rotationsachsen kann vorteilhaft dazu genutzt werden, um die mit den beiden Antriebsrädern angetriebenen beiden Endloszugmittel geeignet derart zu führen, dass ein Teilbereich des jeweiligen

Endloszugmittels parallel zu weiter oben verlaufenden Paletten, welche in der

Vorlaufbewegungsrichtung bewegt werden, geführt wird und ein anderer Teilbereich des gleichen Endloszugmittels parallel zu weiter unten verlaufenden Paletten, welche umgekehrt in der Rücklaufbewegungsrichtung bewegt werden, geführt wird.

Gemäß einer Ausführungsform werden in der Antriebsmechanik das erste und das zweite Antriebsrad synchronisiert miteinander angetrieben.

Mit anderen Worten kann die Antriebsmechanik derart ausgestaltet sein, dass ihre beiden Antriebsräder gegenläufig rotieren und somit die beiden von ihr bewegten

Endloszugmittel zwar in gegenläufigen Umlaufbewegungen angetrieben werden, dabei aber synchronisiert miteinander angetrieben werden.

Unter einem„synchronisierten“ Antreiben kann hierbei verstanden werden, dass die beiden Endloszugmittel mit einer betragsmäßig gleichen Geschwindigkeit bewegt werden. Unter der Annahme, dass jeweilige Außenumfänge, mit denen die beiden Antriebsräder das jeweilige Endloszugmittel antreiben, einen gleichen Durchmesser aufweisen, können die beiden Antriebsräder beispielsweise gleich schnell rotieren.

Sollten die beiden Antriebsräder unterschiedliche Außendurchmesser aufweisen, können ihre Rotationsgeschwindigkeiten im umgekehrten Verhältnis der Außendurchmesser angepasst sein. Die an den entgegengesetzten Seiten der Paletten angreifenden

Teilbereiche der beiden Endloszugmittel können daher im Wesentlichen gleich schnell bewegt werden und somit gleich große Kräfte auf beiden Seiten der Paletten ausüben und somit die Paletten mit ihren beiden Seiten parallel zu einer Bewegungsrichtung antreiben.

Gemäß einer Ausführungsform können das erste und das zweite Antriebsrad derart mechanisch miteinander gekoppelt sein, dass die beiden Antriebsräder von dem Antrieb gegenläufig relativ zueinander drehend in jeweils einer Drehbewegung angetrieben werden. Anders ausgedrückt kann die Antriebsmechanik derart ausgestaltet sein, dass die Antriebsräder, welche jeweils eines der Endloszugmittel antreiben, derart mechanisch miteinander gekoppelt sind, dass sie sich gegenläufig zueinander bewegen und ihre Drehbewegung dabei aufgrund der mechanischen Kopplung synchronisiert miteinander erfolgt. Die mechanische Kopplung zwischen den Antriebsrädern ermöglicht, die Antriebsräder in technisch einfach zu implementierender und zuverlässiger Weise synchronisiert miteinander anzutreiben, vorzugsweise unter Verwendung lediglich eines Antriebs. Die mechanische Kopplung kann dabei in unterschiedlicher Weise realisiert sein.

Beispielsweise können gemäß einer Ausführungsform das erste und das zweite

Antriebsrad über an beiden Antriebsrädern vorgesehene Außenverzahnungen miteinander gekoppelt in Eingriff stehen.

Mit anderen Worten können die Antriebsräder beispielsweise als Zahnräder ausgebildet sein und miteinander über ineinander eingreifende Verzahnungen in Eingriff stehen. Die Außenverzahnungen können dabei an beiden Antriebsräder gleich ausgestaltet sein, d.h. entlang eines gleichen Umfangs und mit einer gleichen Anzahl von Zähnen ausgebildet sein. Alternativ können die beiden Zahnräder verschiedene Außenverzahnungen aufweisen, um auf diese Weise beispielsweise eine Übersetzung oder Untersetzung zu realisieren. Die die Endloszugmittel antreibenden Antriebsräder können dabei beispielsweise über einen gemeinsamen einzelnen Motor angetrieben werden.

Eine mechanische Kopplung der Antriebsräder der Antriebsmechanik über

Außenverzahnungen zum Erreichen einer synchronisierten gegenläufigen Bewegung kann verhältnismäßig einfach implementiert werden und ermöglicht eine robuste Bauweise der Antriebsmechanik.

Alternativ kann eine Synchronisation von Komponenten der Antriebsmechanik jedoch auch ohne eine mechanische Kopplung derselben realisiert werden. Beispielsweise können Antriebsräder der Antriebsmechanik von zwei separaten Motoren angetrieben werden und der Betrieb der Motoren synchronisiert werden. Hierzu können

beispielsweise Rotationsgeschwindigkeiten der Antriebsräder und/oder Geschwindigkeiten der angetriebenen Endloszugmittel mithilfe von Sensoren bestimmt werden und daraufhin eine Ansteuerung der Motoren synchronisiert angepasst werden.

Gemäß einer Ausführungsform können an der ersten und an der entgegengesetzten zweiten Seite der Paletten abragende Fortsätze vorgesehen sein und an den beiden Endloszugmitteln jeweils Mitnehmerstrukturen vorgesehen sein, welche mit den

Fortsätzen in der Bewegungsrichtung auf Zug belastbar Zusammenwirken können.

Mit anderen Worten können die Paletten des Fahrsteigs von der Antriebsanordnung bewegt werden, indem Teilbereiche der beiden Endloszugmittel jeweils mit daran vorgesehenen Mitnehmerstrukturen mit geeignet ausgestalteten Fortsätzen an den Seiten der Paletten Zusammenwirken und Zugkräfte auf die Paletten ausüben.

Die Mitnehmerstrukturen und die Fortsätze können dabei derart geeignet strukturell und/oder funktionell ausgestaltet sein, dass sie temporär und wieder lösbar auf Zug belastbar miteinander gekoppelt werden können. Eine Kopplung kann hierbei formschlüssig und/oder kraftschlüssig erfolgen. Beispielsweise können die abstehenden Fortsätze als Zapfen, Bolzen, Bügel oder Ähnliches ausgebildet sein, welche von geeignet ausgestalteten Mitnehmerstrukturen hintergriffen, umgeriffen oder eingegriffen werden können, um diese in Bewegungsrichtung auf Zug belastet mitzuschleppen.

Die Fortsätze können von den Paletten in einer Richtung weg von den Paletten abstehen, beispielsweise in einer seitlichen Richtung, d.h. in Verlängerung der Längsrichtung der länglichen Paletten. Alternativ können die Fortsätze von den Paletten an deren entgegengesetzten Seiten jeweils nach oben oder nach unten abstehen. Die Fortsätze können dabei quer, insbesondere senkrecht, zur Bewegungsrichtung der Paletten abstehen.

Die Fortsätze können einen einheitlichen Querschnitt aufweisen, d.h. im Wesentlichen rohr- oder stab förmig ausgebildet sein. Alternativ können die Fortsätze einen entlang ihrer Länge variierenden Querschnitt aufweisen. Beispielsweise können die Fortsätze an ihren abragenden Enden einen Kopf mit vergrößertem Querschnitt aufweisen, der von den Mitnehmerstrukturen umgriffen oder hintergriffen werden kann. Insbesondere können die Mitnehmerstrukturen und/oder die Mitnahmestrukturen mit einem elastischen Material ausgebildet sein. Unter einem elastischen Material kann in diesem Zusammenhang ein Material verstanden werden, welches sich bei den beim Zusammenwirken der Endloszugmittel mit den Paletten auftretenden Kräften signifikant elastisch verformen kann, um insbesondere harte Stöße oder ein Rucken beim Koppeln der Endloszugmittel mit den Paletten und/oder beim Bewegen der Paletten weitgehend vermeiden zu können. Die Mitnehmerstrukturen und/oder die Mitnahmestrukturen können dabei vollständig aus dem elastischen Material bestehen. Alternativ können die Mitnehmerstrukturen und/oder die Mitnahmestrukturen mit einem Grundkörper aus einem verhältnismäßig starren Material ausgebildet sein, der oberflächlich mit dem elastischen Material bedeckt ist. Das elastische Material kann beispielsweise ein

Kunststoff, insbesondere ein Elastomer, sein.

Gemäß einer Ausführungsform können die beiden Endloszugmittel dazu konfiguriert sein und von der Führungsmechanik derart geführt werden, dass in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels beim Bewegen der Paletten jeweils nach Erreichen einer ersten Umlenkposition, ab der die Paletten parallel zu den Endloszugmitteln geführt werden, in das Zusammenwirken mit den Paletten geführt werden und/oder dass in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels beim Bewegen der Paletten jeweils vor Erreichen einer zweiten Umlenkposition, ab der die Paletten quer zu den Endloszugmitteln geführt werden, aus dem Zusammenwirken mit den Paletten gelöst werden.

Anders ausgedrückt können die Endloszugmittel und die Führungsmechanik derart ausgestaltet sein, dass die Endloszugmittel zwischen der ersten Umlenkposition und der zweiten Umlenkposition geeignet mit den Seiten der Paletten zusammenwirkend gekoppelt werden, vor der ersten Umlenkposition und nach der zweiten Umlenkposition jedoch nicht mit den Seiten der Paletten gekoppelt sind.

Die Endloszugmittel können dabei vor der ersten Umlenkposition ausreichend weit beabstandet zu den Seiten der Paletten geführt sein, um dann an oder kurz nach der ersten Umlenkposition seitlich hin zu den Seiten der Paletten gelenkt zu werden, um dann eng benachbart zu diesen Seiten der Paletten beispielsweise mit dort vorgesehenen Fortsätzen Zusammenwirken zu können, um Zugkräfte auf die Paletten ausüben zu können. Kurz vor Erreichen der zweiten Umlenkposition kann dann die Kopplung zwischen den

Endloszugmitteln und den Paletten wieder gelöst werden, sodass danach die

Endloszugmittel wieder weit beabstandet und unabhängig von den Paletten geführt sein können.

Die erste Umlenkposition kann hierbei beispielsweise einer Position entsprechen, an der die Paletten bei ihrer Umlaufbewegung um mehr als 90°, vorzugsweise um etwa

180° ± 10°, umgelenkt werden und ab der die Paletten im Wesentlichen parallel zu den Endloszugmitteln bewegt werden. Die zweite Umlenkposition kann analog einer Position entsprechen, an der die Paletten bei ihrer Umlaufbewegung erneut um mehr als 90°, vorzugsweise um etwa 180° ± 10°, umgelenkt werden, sodass sie nicht mehr im

Wesentlichen parallel zu den Endloszugmittel bewegt werden. An den beiden

Umlenkpositionen werden die Paletten bzw. das Endlospalettenband beispielsweise mit Umlenkkettenrädem oder Umlenkschienenbogen quer zur Fortbewegungsrichtung umgelenkt.

Bei der zweiten Umlenkposition ist die gesamte Umlenkung und Führung des

Endlospalettenbandes und der Endloszugmittel vorzugsweise baugleich wie die

Antriebsanordnung ausgeführt, wobei aber an Stelle der Antriebsräder vorzugsweise frei drehende Umlenkräder angeordnet sind. Das heißt, dass dort kein Antrieb erforderlich ist. Jedoch können die Umlenkräder linear verschiebbar angeordnet sein, um als

Spannvorrichtung für die Endloszugmittel zu dienen.

Gemäß einer konkreten Ausführungsform kann die Führungsmechanik Führungselemente aufweisen, welche dazu angeordnet und konfiguriert sind, von der Antriebsmechanik in der Umlaufbewegung bewegte Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels jeweils nach Erreichen der ersten Umlenkposition zu der jeweiligen Seite der Paletten hin umzulenken und/oder vor Erreichen der zweiten Umlenkposition von der jeweiligen Seite der Paletten weg umzulenken.

Mit anderen Worten können die Endloszugmittel mithilfe von Führungselementen der Führungsmechanik vorzugsweise an oder kurz nach der ersten Umlenkposition seitlich hin zu den jeweils gegenüber liegenden Seiten der Paletten bewegt werden, um dann mit diesen temporär gekoppelt werden zu können. Die Führungselemente können beispielsweise Führungsrollen, Führungsbleche Führungsschienen und/oder

Führungsräder sein. Die Führungselemente können geeignet positioniert sein, beispielsweise angrenzend an die erste Umlenkposition oder kurz vor oder hinter dieser ersten Umlenkposition. Es können auch mehrere verschiedene Führungselemente vorgesehen sein, die miteinander kooperierend auf das jeweilige Endloszugmittel wirken. Bei oder kurz vor Erreichen der zweiten Umlenkposition können dann die

Endloszugmittel wieder durch weitere Führungselemente der Führungsmechanik seitlich von den Paletten entfernt werden, um die Kopplung mit den Paletten zu lösen. Das Koppeln und anschließende Lösen der auf Zug belastbaren mechanischen Verbindung zwischen den Endloszugmitteln und den Paletten kann dabei aufgrund der zeitweiligen bzw. bereichsweisen Annäherung zwischen beiden Komponenten erfolgen, vorzugsweise in selbsttätiger Weise.

Ausführungsformen der hierin beschriebenen Antriebsanordnung können bei Fahrsteigen zum Antreiben von deren Paletten eingesetzt werden.

Gemäß einer Ausführungsform kann dabei das Endlospalettenband innerhalb eines länglichen Palettenbandvolumens angeordnet sein, wobei die Antriebsmechanik der Antriebsanordnung vor einem stimseitigen Ende des Palettenbandvolumens angeordnet sein kann.

Anders ausgedrückt kann das Endlospalettenband, welches von einer Vielzahl von aneinander angrenzend angeordneten und möglicherweise, aber nicht notwendigerweise, miteinander mechanisch verbundenen Paletten gebildet wird, innerhalb eines begrenzten länglichen und relativ zur Länge flachen Volumens bewegt werden. Eine Länge des Palettenbandvolumens entspricht dabei im Wesentlichen der Länge des Weges, entlang dessen Passagiere mithilfe des Fahrsteiges bewegt werden sollen. Eine Breite des Palettenbandvolumens entspricht im Wesentlichen einer Breite der Paletten. Eine Höhe des Palettenbandvolumens entspricht im Wesentlichen einer Bauhöhe des Fahrsteiges.

Während bei herkömmlichen Fahrsteigen eine Antriebsanordnung oder zumindest wesentliche Teile einer Antriebsanordnung innerhalb des Palettenbandvolumens mit aufgenommen sind und das Palettenbandvolumens somit ausreichend groß und insbesondere hoch gestaltet werden muss, kann es für einen hierin vorgeschlagenen Fahrsteig vorteilhaft sein, zumindest die Antriebsmechanik der Antriebsanordnung außerhalb des Palettenbandvolumens, insbesondere in einem Volumen, welches stimseitig an das Palettenbandvolumen angrenzt, anzuordnen. Dabei kann es vorteilhaft sein, dass dieses die Antriebsmechanik aufnehmende Volumen höchstens die Breite und/oder höchstens die Höhe des Palettenbandvolumens aufweist, sodass es den Bauraum des Fahrsteigs lediglich hinsichtlich der Länge, vorzugsweise aber nicht hinsichtlich der Höhe und/oder der Breite vergrößert.

Insbesondere kann gemäß einer Ausführungsform das Palettenbandvolumen eine Höhe von weniger als 5lcm, vorzugsweise weniger als 36cm, aufweisen. Dabei kann die Höhe jedoch typischerweise mehr als l7cm, meist mehr als 24cm, betragen. Im Vergleich zu herkömmlichen Fahrsteigen ist somit das Palettenbandvolumen sehr flach, sodass die Bauhöhe des Fahrsteiges insgesamt gering bleiben kann.

Gemäß einer Ausführungsform können die Endloszugmittel der Antriebsanordnung das Endlospalettenband seitlich umschließen.

Mit anderen Worten können die Endloszugmittel in einer Draufsicht auf das

Palettenband, das heißt projiziert auf eine Ebene, in der sich das Palettenband bewegt, dass Palettenband von allen Seiten her umgeben. Nochmals anders ausgedrückt können die Endloszugmittel, angetrieben durch die Antriebsmechanik und geführt durch die Führungsmechanik, derart angeordnet sein, dass sie bei ihrer Umlaufbewegung im Wesentlichen um das Palettenband herum geführt werden. Teilbereiche des

Endloszugmittels, welche dabei parallel zu in Vorlaufrichtung anzutreibenden Bereichen des Palettenbandes verlaufen, können mit Paletten in diesen Bereichen auf Zug belastbar Zusammenwirken, wohingegen Teilbereiche des Endloszugmittels, welche in

entgegengesetzter Richtung parallel zu in Rücklaufrichtung anzutreibenden Bereichen des Palettenbandes verlaufen, mit Paletten in diesen Bereichen auf Zug belastbar

Zusammenwirken können.

Es wird daraufhingewiesen, dass einige der möglichen Merkmale und Vorteile der Erfindung hierin mit Bezug auf unterschiedliche Ausführungsformen teilweise der Antriebsanordnung und teilweise des Fahrsteiges beschrieben sind. Ein Fachmann erkennt, dass die Merkmale in geeigneter Weise kombiniert, angepasst, übertragen und/oder ausgetauscht werden können, um zu weiteren Ausführungsformen der

Erfindung zu gelangen.

Abschließend wird daraufhingewiesen, dass von der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung taggleich mit der vorliegenden Anmeldung eine weitere Anmeldung mit dem gleichen Titel eingereicht wurde. In dieser weiteren Anmeldung werden eine

Antriebsanordnung sowie ein damit ausgestatteter Fahrsteig beschrieben, welche in mancher Hinsicht der hierin beschriebenen Antriebsanordnung bzw. dem Fahrsteig ähnlich sind. Eigenschaften der Antriebsanordnung bzw. des Fahrsteigs werden dabei in der weiteren Anmeldung in einer stärker funktionell definierten Weise beschrieben, als dies in der vorliegenden Anmeldung der Fall ist. Es wird explizit angegeben, dass Merkmale und Eigenschaften, die in der weiteren Anmeldung beschrieben wurden, in analoger oder angepasster Weise auch auf die hierin beschriebene Antriebsanordnung bzw. den Fahrsteig übertragen werden können. Die Offenbarung der weiteren Anmeldung wird hierzu vollumfänglich durch Inbezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen.

Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei weder die Zeichnungen noch die

Beschreibung als die Erfindung einschränkend auszulegen sind.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen Fahrsteig mit einer Antriebsanordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht von oben auf den Fahrsteig aus Fig. 1.

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht von unten auf den Fahrsteig aus Fig. 1.

Fig. 4 zeigt eine vergrößerte perspektivische Teilansicht insbesondere auf eine

Führungsmechanik des Fahrsteigs aus Fig. 1.

Fig. 5 zeigt eine weiter vergrößerte perspektivische Teilansicht auf die

Führungsmechanik des Fahrsteigs aus Fig. 1. Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Endloszugmittels für eine

erfindungsgemäße Antriebsanordnung.

Fig. 7 veranschaulicht in einer Frontansicht eine verkippte Anordnung von

Antriebsrädern in einer erfindungsgemäßen Antriebsanordnung.

Die Figuren sind lediglich schematisch und nicht maßstabsgetreu. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den verschiedenen Figuren gleiche oder gleichwirkende Merkmale.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen Fahrsteig 3 mit einer

Antriebsanordnung 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ln Fig.

2 sind eine Draufsicht von oben und in Fig. 3 eine Draufsicht von unten auf denselben Fahrsteig 3 dargestellt.

Die Antriebsanordnung 1 umfasst eine Antriebsmechanik 5, eine Führungsmechanik 7 sowie ein erstes Endloszugmittel 9 und ein zweites Endloszugmittel 11. Die

Antriebsmechanik 5 ist dazu konfiguriert, die beiden Endloszugmittel 9, 11 gegenläufig zueinander in einer Umlaufbewegung umlaufend anzutreiben. Hierzu weist die

Antriebsmechanik 5 einen Antrieb 17 in Form eines Elektromotors 19 auf, mithilfe dessen ein erstes Antriebsrad 13 und ein zweites Antriebsrad 15 angetrieben werden. Der Antrieb 17 und die beiden Antriebsräder 13, 15 sind dabei derart miteinander gekoppelt, dass die beiden Antriebsräder 13, 15 gegenläufig relativ zueinander drehend jeweils in einer Drehbewegung 21, 23 angetrieben werden. Das erste Antriebsrad 13 wirkt hierbei mit dem ersten Endloszugmittel 9 zusammen und das zweite Antriebsrad 15 wirkt mit dem zweiten Endloszugmittel 11 zusammen, um die beiden Endloszugmittel 9, 11 mit der Drehbewegung 21, 23 des jeweiligen Antriebsrads 13, 15 in gegenläufigen

Umlaufbewegungen umlaufend zu fordern.

Die beiden Endloszugmittel 9, 11 sind dabei dazu konfiguriert und werden von der Führungsmechanik 7 gezielt derart geführt, dass einerseits mit der Drehbewegung 21 des ersten Antriebsrads 13 bewegte Bereiche des ersten Endloszugmittels 9, welche in einer Vorlaufbewegungsrichtung 25 hin zu der Antriebsmechanik 5 bewegt werden, mit einer ersten Seite 31 von Paletten 29 des Fahrsteigs 3 in der Vorlaufbewegungsrichtung 25 auf Zug belastbar Zusammenwirken. Ferner wirken andere Bereiche des ersten Endloszugmittels 9, welche mit der Drehbewegung 21 des ersten Antriebsrads 13 in einer Rücklaufbewegungsrichtung 27 weg von der Antriebsmechanik 5 bewegt werden, mit einer zweiten Seite 33 der Paletten 29 in der Rücklaufbewegungsrichtung 27 auf Zug belastbar zusammen. Ergänzend wirken andererseits Bereiche des zweiten

Endloszugmittels 11 , welche mit der Drehbewegung 23 des zweiten Antriebsrads 15 in der Vorlaufbewegungsrichtung 25 bewegt werden, mit der zweiten Seite 33 von Paletten 29 in der Vorlaufbewegungsrichtung 25 auf Zug belastbar zusammen und andere Bereiche des zweiten Endloszugmittels 11 , welche mit der Drehbewegung 23 des zweiten Antriebsrads 15 in der Rücklaufbewegungsrichtung 27 bewegt werden, wirken mit der ersten Seite 31 von Paletten 29 in der Rücklaufbewegungsrichtung 27 auf Zug belastbar zusammen.

Die oben genannten in der Vorlaufbewegungsrichtung 25 bewegten Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels 9, 11 wirken dabei mit denjenigen Paletten 29 zusammen, die entlang des umlaufenden Verfahrwegs aktuell oben liegen und somit von Passagieren betreten werden können, sodass diese Paletten 29 in der Vorlaufbewegungs richtung 25 bewegt werden. Die in der Rücklaufbewegungsrichtung 27 bewegten Bereiche des ersten und des zweiten Endloszugmittels 9, 11 wirken hingegen mit denjenigen Paletten 29 zusammen, die aktuell im unteren Bereich des umlaufenden Verfahrwegs liegen, sodass diese Paletten 29 unterhalb der in der Vorlaufbewegungs richtung 25 bewegten Paletten 29 in der Rücklaufbewegungsrichtung 27 zurück bewegt werden.

Es ist daraufhinzuweisen, dass die Vor- und Rücklaufbewegungsrichtungen 25, 27 je nach Betriebsmodus des Fahrsteigs 3 umgekehrt werden können, um Personen in eine oder eine entgegengesetzte Richtung zu befördern.

Die Paletten 29 des Fahrsteigs 3 werden somit durch die speziell ausgebildete

Antriebsanordnung 1 mithilfe der mit ihnen zusammenwirkenden beiden Endloszugmittel 9, 11 bewegt. Dabei ist eine Vielzahl von Paletten 29 hintereinander und vorzugsweise aneinander angrenzend entlang des umlaufenden Verfahrwegs des Fahrsteigs 3 angeordnet. Die hintereinander angeordneten Paletten 29 können somit ein

Endlospalettenband 79 bilden, das entlang des umlaufenden Verfahrwegs ringförmig geschlossen ist. Die Paletten 29 können, müssen aber nicht zwingend, untereinander mechanisch verbunden sein, beispielsweise mithilfe eines Verbindungsbandes 73 (vergrößert dargestellt in Fig. 6) oder einer Verbindungskette, welche benachbarte Paletten 29 mechanisch miteinander koppelt. Das Endlospalettenband 79 verläuft dabei über weite Bereiche hin im Allgemeinen horizontal bzw. parallel zu einer Ebene 35, in der der Fahrsteig 3 Personen befördern soll, und wird an einer vorderen, ersten

Umlenkposition 77 und an einer hinteren, zweiten Umlenkposition (nicht dargestellt) um etwa 180° umgelenkt.

Das Endlospalettenband 79 bewegt sich dabei innerhalb eines Palettenbandvolumens 81. Das im Wesentlichen quaderförmige Palettenbandvolumen 81 weist dabei eine Länge auf, die zumindest der Länge des Verfahrwegs, der mit dem Fahrsteig 3 überbrückt werden soll, entspricht. Eine Breite des Palettenbandvolumens 81 entspricht im Wesentlichen der Länge der länglichen Paletten 29. Eine Höhe des Palettenbandvolumens 81 sollte möglichst gering ausfallen und kann beispielsweise 50 cm oder weniger, vorzugsweise 35 cm oder weniger betragen. Dabei beträgt die Höhe des Palettenbandvolumens 81 zumindest die doppelte Höhe der darin bewegten Paletten 29, das heißt meist mehr als 10 cm.

Um die Bauhöhe des gesamten Fahrsteigs 3 gering halten zu können, ist dessen

Antriebsanordnung 1 nicht wie bei herkömmlichen Fahrsteigen 3 zu einem großen Teil in das Palettenbandvolumen 81 integriert. Stattdessen ist zumindest die Antriebsmechanik 5 der Antriebsanordnung 1 angrenzend an ein stimseitiges Ende des Palettenbandvolumens 81 angeordnet. Die Antriebsanordnung 1 ist dabei derart ausgestaltet, dass ihre Bauhöhe möglichst nicht oder allenfalls geringfügig die Höhe des Palettenbandvolumens 81 übersteigt. lm dargestellten Beispiel verfügt die Antriebsanordnung 1 hierzu über einen Rahmen 43, der aus einer Mehrzahl von Rahmenstreben 45 zusammengesetzt ist. Der Rahmen 43 umgibt und hält weitere Komponenten der Antriebsanordnung 1 wie beispielsweise den Elektromotor 19 des Antriebs 17, ein Kegelradgetriebe 63, über welches ein oberes Zahnrad 65 und ein unteres Zahnrad 69 angetrieben werden, und gegebenenfalls weitere Komponenten lnsbesondere hält und stützt der Rahmen 43 über Stützstreben 47 jeweils das erste und das zweite Antriebsrad 13, 15. Der Rahmen 43 ist hierbei flachbauend und weist eine Höhe auf, die möglichst kleiner oder gleichgroß oder allenfalls geringfügig größer ist als die Höhe des Palettenbandvolumens 81.

Um die beiden Antriebsräder 13, 15 in entgegengesetzte Drehbewegungen 21, 23 anzutreiben, treibt der Antrieb 19 über einen querliegenden Zahnriemenantrieb 61 zunächst das Kegelradgetriebe 63 an. Das Kegelradgetriebe 63 dreht daraufhin das obere Zahnrad 65 und das untere Zahnrad 69 in gegenläufiger Drehrichtung, aber mit einer gleichen Winkelgeschwindigkeit.

Das obere Zahnrad 65 ist hierbei über einen oberen Zahnriemenantrieb 67 mit einem oberen Antriebszahnrad 85 für das zweite Antriebsrad 15 verbunden. Dieses obere Antriebszahnrad 85 ist beispielsweise über eine gemeinsame Achse oder Welle starr mit dem zweiten Antriebsrad 15 verbunden. An dem oberen Antriebszahnrad 85 ist eine Außenverzahnung 83 vorgesehen. Über diese Außenverzahnung 83 ist somit das zweite Antriebsrad 15 indirekt über den oberen Zahnriemenantrieb 67 und den querliegenden Zahnriemenantrieb 61 mit dem Antrieb 17 gekoppelt.

In ähnlicher Weise ist das untere Zahnrad 69 über einen unteren Zahnriemenantrieb 71 mit einem unteren Antriebszahnrad 87 für das erste Antriebsrad 13 verbunden. Dieses untere Antriebszahnrad 87 kann ebenfalls über eine gemeinsame Achse oder Welle starr mit dem ersten Antriebsrad 13 verbunden sein. Auch an dem unteren Antriebszahnrad 87 ist eine Außenverzahnung 83 vorgesehen. Über diese Außenverzahnung 83 ist somit das erste Antriebsrad 13 indirekt über den unteren Zahnriemenantrieb 71 und den

querliegenden Zahnriemenantrieb 61 ebenfalls mit dem Antrieb 17 gekoppelt.

Das erste Antriebsrad 13 und das zweite Antriebsrad 15 sind somit jeweils mechanisch mit dem Antrieb 17 gekoppelt und indirekt somit auch miteinander mechanisch gekoppelt. Dabei ist die mechanische Kopplung aufgrund des Kegelradgetriebes 63 derart ausgestaltet, dass die beiden Antriebsräder 13, 15 gegenläufig zueinander drehend in den jeweilig entgegengesetzten Drehbewegungen 23, 21 von dem Antrieb 17 angetrieben werden. Ferner ist die mechanische Kopplung derart ausgestaltet, dass die beiden Antriebsräder 13, 15 synchronisiert miteinander angetrieben werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Antriebsräder 13, 15 somit über die für jedes der Antriebsräder 13, 15 vorgesehenen Außenverzahnungen 83 mechanisch und synchronisiert miteinander gekoppelt. Die Außenverzahnungen 83 sind dabei für das erste Antriebsrad 13 an dem mit diesem verbundenen unteren

Antriebszahnrad 87 und für das zweite Antriebsrad 15 an dem mit diesem verbundenen oberen Antriebszahnrad 85 ausgebildet und wirken indirekt über Zwischenschaltung des oberen Zahnrads 65 und des unteren Zahnrads 69 an den Kegelradgetriebe 63 zusammen.

Statt eines solchen indirekten Zusammenwirkens können die Außenverzahnungen 83 prinzipiell jedoch auch direkt ineinander eingreifen, indem beispielsweise das entsprechend größer auszugestaltende obere Antriebszahnrad 85 für das zweite

Antriebsrad 15 mit seiner Außenverzahnung 83 mit einer Außenverzahnung 83 eines ebenfalls entsprechend groß ausgestalteten weiteren Antriebszahnrad für das erste Antriebsrad 13 zusammenwirkt.

Prinzipiell sind auch weitere alternative Ausgestaltungen einer mechanischen Kopplung zwischen dem Antrieb 17 und den beiden Antriebsrädern 13, 15 vorstellbar, solange damit ein Rotieren der beiden Antriebsräder 13, 15 in den gegenläufigen

Drehbewegungen 21, 23 und vorzugsweise synchronisiert miteinander realisiert werden kann. Beispielsweise kann eine Kraftübertragung zwischen dem Antrieb 17 und den Antriebsrädern 13, 15 über Ketten, Riemen, Zahnriemen, Zahnräder, Getriebe oder Ähnliches oder eine Kombination solcher Komponenten erfolgen.

Die beiden Antriebsräder 13, 15 treiben ihrerseits jeweils das erste bzw. das zweite Endloszugmittel 9, 11 in gegenläufigen Umlaufbewegungen an. Die beiden

Endloszugmittel 9, 11 können hierbei als ringförmig geschlossene und somit endlose längliche Zugmittel in Form von Ketten, Riemen, Seilen, Gurten oder ähnlichem ausgebildet sein. Die Endloszugmittel 9, 11 können beispielsweise über einen

Außenumfang jeweils des ersten bzw. zweiten Antriebsrads 13, 15 verlaufen. Dabei können die Endloszugmittel 9, 11 an einem entgegengesetzten Ende des Fahrsteigs 3 über Umlenkräder (nicht dargestellt) umgelenkt werden und dabei mechanisch auf Zug gehalten werden. Die Endloszugmittel 9, 11 können somit aufgrund eines Kraftschlusses und/oder formschlüssig beispielsweise eingreifend in eine Außenverzahnung an den Antriebsrädem 13, 15 angetrieben werden. Die Endloszugmittel 9, 11 der

Antriebsanordnung 1 umspannen dabei das Endlospalettenband 79 seitlich rundum.

Wie in den Fig. 1 bis 3 und vergrößert in den Fig. 4 und 5 dargestellt, werden die beiden Endloszugmittel 9, 11 mithilfe der Führungsmechanik 7 geeignet geführt. Hierzu verfügt die Führungsmechanik 7 unter anderem über heranführende Führungsrohen 49, beabstandende Führungsrollen 51 sowie in Eingriff führende Führungsrollen 53. Es können jeweils ein oder mehrere Führungsrollen 49, 51, 53 eingesetzt werden. Alternativ oder ergänzend zu Führungsrollen 49, 51, 53 können auch andere Führungsmittel wie zum Beispiel ein oder mehrere Führungsbleche, Führungsschienen, ein oder mehrere Führungsräder oder eine Kombination solcher Führungsmittel eingesetzt werden.

Alle diese Führungsrollen 49, 51, 53 sind in der Nähe der ersten Umlenkposition 77, an der das Endlospalettenband 79 um etwa 180° umgelenkt wird, angeordnet. Entsprechende Führungsrollen können auch in der Nähe einer zweiten Umlenkposition (nicht dargesteht) am gegenüberliegenden Ende des Fahrsteigs 3 vorgesehen sein. Zwischen der ersten Umlenkposition 77 und der zweiten Umlenkposition werden die Paletten 29 des

Endlospalettenbandes 79 hierbei in der Vorlaufbewegungsrichtung bzw. der

Rücklaufbewegungsrichtung parallel zueinander sowie parallel zu jeweiligen Bereichen eines der beiden Endloszugmittel 9, 11 bewegt. An den Umlenkpositionen 77 selbst wird eine Bewegungsrichtung der Paletten 29 umgelenkt und verläuft bereichsweise quer zur dortigen Bewegungsrichtung der Endloszugmittel 9, 11.

Die heranführenden Führungsrohen 49 sind dabei in einem Bereich jenseits des

Verfahrwegs des Endlospalettenbandes 79 angeordnet, d.h. sie sind am vorderen Ende des Fahrsteigs 3 zwischen der ersten Umlenkposition 77 und den beiden Antriebsrädern 13, 15 bzw. am hinteren Ende des Fahrsteigs 3 zwischen der zweiten Umlenkposition und dahinter angeordneten Umlenkrädem, angeordnet. Die heranführenden Rohen 49 dienen unter anderem dazu, dass jeweilige von ihnen geführte Endloszugmittel 9, 11 lateral hin zu dem Außenumfang eines der Antriebsräder 13, 15 bzw. eines der Umlenkräder bewegen. Für jedes der Endloszugmittel 9, 11 kann hierbei vor der ersten Umlenkposition 77 und hinter der zweiten Umlenkposition zumindest eine heranführende Führungsrolle 49, vorzugsweise jedoch mehrere heranführende Führungsrollen 49 vorgesehen sein. Die beabstandenden Führungsrollen 51 sind seitlich in der Nähe der ersten

Umlenkposition 77 vorgesehen. Auch in der Nähe der zweiten Umlenkposition können beabstandende Führungsrollen 51 vorgesehen sein. Die beabstandenden Führungsrollen 51 dienen dazu, die Endloszugmittel 9, 11 lokal von den äußeren Enden der Paletten 29 an deren beiden Seiten 31, 33 zu beabstanden. Mit anderen Worten führen die beabstandenden Führungsrollen 51 jeweils eines der Endloszugmittel 9, 11 bereichsweise seitlich weg von den Seiten 31, 33 der Paletten 29, sodass zwischen den Paletten 29 und dem entsprechenden Endloszugmittel 9, 11 lokal ein seitlicher Spalt entsteht.

Die in Eingriff führenden Führungsrollen 53 sind neben den beabstandenden

Führungsrollen 51 in einem Bereich näher zur Mitte des Verfahrwegs des

Endlospalettenbandes 79 angeordnet. Mit anderen Worten sind die in Eingriff führenden Führungsrollen 53 in Bezug auf die erste Umlenkposition 77 bzw. die zweite

Umlenkposition in einem Bereich gegenüberliegend zu den heranführenden

Führungsrollen 49 angeordnet. Die in Eingriff führenden Führungsrollen 53 verlagern dabei ein ihnen zugeordnetes Endloszugmittel 9, 11 hinzu einer der jeweils

gegenüberliegenden Seite 31, 33 der Paletten 29.

Dabei wird das jeweilige Endloszugmittel 9, 11 möglichst so weit hin zu der jeweiligen Seite 31, 33 der Paletten 29 verlagert, dass an dem Endloszugmittel 9, 11 vorgesehene Mitnehmerstrukturen 55 mit an den Paletten 29 vorgesehenen Mitnahmestrukturen 59 auf Zug belastbar in Eingriff gebracht werden können.

Wie in den Fig. 5 und 6 am deutlichsten zu erkennen, können die Mitnahmestrukturen 59 beispielsweise als Fortsätze 57 ausgestaltet sein, die von den Paletten 29 abragen.

Beispielsweise können die Fortsätze 57 als seitlich abragende Bolzen, Zapfen oder Ähnliches ausgebildet sein. Die Mitnehmerstrukturen 55 können geeignet ausgestaltet sein, um mit den Mitnahmestrukturen 59 auf Zug belastbar Zusammenwirken zu können. Beispielsweise können die Mitnehmerstrukturen 55 die Fortsätze 57 umgreifen, hintergreifen oder Ähnliches lm dargestellten Beispiel weisen die Mitnehmerstrukturen 55 hierzu Ausnehmungen 75 auf, in die die Fortsätze 57 seitlich eingeführt werden können, wenn das jeweilige Endloszugmittel 9, 11 geführt durch die Führungsmechanik 7 von außen her kommend an die jeweiligen Seiten 31, 33 der Paletten 29 herangeführt wird. Prinzipiell kann es möglich sein, die beiden Antriebsräder 13, 15 an beliebigen Positionen relativ zueinander anzuordnen, solange gewährleistet ist, dass diese gegenläufig angetrieben werden.

Wie im dargestellten Ausführungsbeispiel realisiert, kann es jedoch vorteilhaft sein, die beiden Antriebsräder 13, 15 derart versetzt zueinander anzuordnen, dass ihre jeweiligen Rotationsachsen 39, 41 in Längsrichtung des Fahrsteigs 3 beabstandet voneinander sind. Ein Abstand zwischen den Rotationsachsen 39, 41 kann hierbei vorzugweise größer sein als ein Durchmesser der Antriebsräder 13, 15. Anders ausgedrückt, können die

Antriebsräder 13, 15 in Längsrichtung des Fahrsteigs 3 derart versetzt zueinander angeordnet sein, dass sie nicht überlappen. Die Antriebsräder 13, 15 können somit besonders platzsparend in der Antriebsanordnung 1 aufgenommen werden.

Dabei kann es außerdem vorteilhaft sein, die beiden Rotationsachsen 39, 41 der

Antriebsräder 13, 15 nicht parallel zueinander, sondern um bis zu 40° verkippt zueinander, anzuordnen. Dies ist sowohl in der perspektivischen Fig. 1 als auch in der Fig. 7 in einer Frontansicht auf die Antriebsanordnung 1, welche entlang der in Fig. 1 dargestellten Richtung„A“ aufgenommen ist, dargestellt.

Dabei kann jede der Rotationsachsen 39, 41 beispielsweise um Winkel al, a2 von bis zu 20° verkippt zu einer Orthogonalen 37 ausgerichtet sein. Die Orthogonale 37 verläuft dabei orthogonal zu der Ebene 35, in der sich die Paletten 29 bewegen. Die beiden Rotationsachsen 39, 41 sind dabei in entgegengesetzte Richtungen relativ zu der Orthogonalen 37 verkippt.

Durch ein derart verkipptes Anordnen der Antriebsräder 13, 15 kann erreicht werden, dass die durch diese Antriebsräder 13, 15 geführten Endloszugmittel 9, 11 bereits aufgrund der Tatsache, dass sie entlang der Außenumfänge des jeweiligen verkippten Antriebsrads 13, 15 geführt werden, derart geführt werden, dass ein weiter oben hegender Bereich des jeweiligen umlaufenden Endloszugmittels 9, 11 auf Höhe des Vorlaufs des Endlospalettenbandes 79 und ein weiter unten hegender Bereich des gleichen

Endloszugmittels 9, 11 auf Höhe des Rücklaufs des Endlospalettenbandes 79 geführt wird. Die beiden Endloszugmittel 9, 11 überkreuzen sich dabei mit ihren Bewegungsbahnen und werden mithilfe der Antriebsanordnung 1 geeignet aneinander vorbei geleitet.

Grundsätzlich kann bei der nicht dargestellten, zweiten Umlenkposition die gesamte Umlenkung und Führung des Endlospalettenbandes 79 sowie der Endloszugmittel 9, 11 baugleich wie die Antriebsanordnung 1 ausgeführt sein, wobei aber an Stelle der beiden Antriebsräder 13, 15 im Wesentlichen baugleiche Umlenkräder frei drehend angeordnet sind. Das heißt, dass dort kein Antrieb 17, kein Kegelradgetriebe 63 und keine

Zahnriemenantriebe 63, 67, 71 erforderlich sind. Jedoch können die Umlenkräder linear verschiebbar und gegebenenfalls Federbeaufschlagt angeordnet sein, um als

Spannvorrichtung für die Endloszugmittel 9, 11 zu dienen.

Zusammenfassend kann mit der hierin vorgestellten Antriebsanordnung 1 ein Fahrsteig 3 mit geringer Bauhöhe bereitgestellt werden, ohne dass bei herkömmlichen Fahrsteigen sonst auftretende Probleme wie starke Polygoneffekte und/oder hohe mechanische Belastungen an Bauteilen provoziert würden. Antriebsräder 13, 15 können hierbei nicht vertikal sondern im Wesentlichen horizontal und näherungsweise parallel zu einer Ebene 35, in der sich die Paletten 29 des Fahrsteigs 3 bewegen, eine Bauhöhe reduzierend angeordnet sein. Die Antriebsräder 13, 15 treiben jeweils ein Endloszugmittel 9, 11 an, wobei die Endloszugmittel 9, 11 in gegenläufigen Umlaufbewegungen bewegt werden. Als Endloszugmittel 9, 11 können Antriebsketten oder auch Seile oder Riemen verwendet werden. Ein Schrägzug des Endlospalettenbandes 79 kann insbesondere dadurch vermieden werden, dass die jeweils zwei gegenläufig und miteinander synchronisiert angetriebenen Endloszugmittel 9, 11 in sich überkreuzenden Ebenen geführt werden und an den Seiten 31, 33 der Paletten 29 des Endlospalettenbandes 79 im Vorlauf und/oder Rücklauf eingreifen.

Abschließend ist daraufhinzuweisen, dass Begriffe wie„aufweisend“,„umfassend“, etc. keine anderen Elemente oder Schritte ausschließen und Begriffe wie„eine“ oder„ein“ keine Vielzahl ausschließen. Die im Zusammenhang mit der Lage von Bauteilen verwendeten Begriffe„oben“ und„unten“ beziehen sich auf die Einbaulage des einsatzbereiten Fahrsteiges. Ferner sei daraufhingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.