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Title:
DRIVE DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/012901
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive device (1) for workpiece carriers (3) that can be displaced along a guide (2). Said device comprises at least one rotating drive shaft (4), which runs along the guide (2) in the transport direction (5) of the workpiece carrier (3), in addition to at least one friction wheel (6) that is mounted on the workpiece carrier (3), has an optionally adjustable setting angle (7) in relation to the shaft axis (8) and makes frictional contact with the drive shaft (4) in order to generate the propulsion of the workpiece carrier in the transport direction. The aim of the invention is to improve a drive device of this type in a simple and cost-effective manner, to such an extent that the latter permits a secure stoppage of the workpiece carrier, whilst at the same time requiring fewer resources in terms of repair and maintenance. To achieve this, the friction wheel (6) can be adjusted in an essentially radial direction (9) and/or in an essentially tangential direction (10) in relation to the drive shaft (4), to disconnect the propulsion by means of a loss of frictional contact.

Inventors:
LUTZ WERNER ANDREAS (DE)
WOHLFARTH KLAUS (DE)
Application Number:
PCT/EP2003/008070
Publication Date:
February 12, 2004
Filing Date:
July 23, 2003
Export Citation:
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Assignee:
COOPER POWER TOOLS GMBH & CO (DE)
LUTZ WERNER ANDREAS (DE)
WOHLFARTH KLAUS (DE)
International Classes:
B23Q5/38; B65G35/06; F16H19/02; (IPC1-7): B23Q5/38; B23Q1/26; F16H19/02
Foreign References:
US3475972A1969-11-04
US3638504A1972-02-01
US4236415A1980-12-02
US2539667A1951-01-30
US2940322A1960-06-14
Attorney, Agent or Firm:
GRÜNECKER, KINKELDEY, STOCKMAIR & SCHWANHÄUSSER (München, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE
1. Antriebsvorrichtung (1) für entlang einer Führung (2) bewegbare Werkstückträger (3) mit wenigstens einer rotierenden Antriebswelle (4), welche entlang der Führung (2) in Transportrichtung (5) der Werkstückträger (3) verläuft, und mit wenigstens ei nem am Werkstückträger (3) gelagerten Reibrad (6), welches einen gegebenenfalls einstellbaren Anstellwinkel (7) relativ zur Wellenachse (8) aufweist und zur Erzeu gung eines Vortriebs des Werkstückträgers in Transportrichtung mit der Antriebs welle (4) im Friktionskontakt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (6) zur Vortriebsabschaltung mittels Verlust des Friktionskontaktes relativ zur Antriebswelle (4) in im wesentlichen radialer Richtung (9) und/oder in im wesentlichen tangentialer Richtung (10) verstellbar ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (6) in radialer Richtung (9) nach außen von der Antriebswelle (4) abhebbar ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (6) in tangentialer Richtung (10) und im Wesentlichen senkrecht zur Wellenachse (8) von der Antriebswelle (4) abhebbar ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (6) in Richtung Friktionskontakt kraftund insbesondere federbe aufschlag ist.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (6) als Rillenkugellager (11) ausgebildet ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Reibrad (6) in einer im wesentlichen hülsenförmigen Radaufnahme (12) gelagert ist, aus welcher das Reibrad teilweise in Richtung Antriebswelle (4) vor steht.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Radaufnahmen (12) mit Reibrädern (6) in Richtung Wel lenachse (8) nebeneinander am Werkstückträger (3) angeordnet sind.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radaufnahme (12) in einer facettenartigen Aufnahmeeinrichtung (13) ins besondere lösbar gehalten ist.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radaufnahmen (12) mit der Aufnahmeeinrchtung (13) verrastet ist.
10. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (13) durch ein Aufnahmeprofil (14) gebildet oder in ei nem solchen angeordnet ist.
11. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeprofil (14) etwa Cförmig ist.
12. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (13) in das Aufnahmeprofil (14) in Längsrichtung (36) einschiebbar und in eingeschobener Stellung formschlüssig gehalten ist.
13. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Radaufnahme (12) ein das Reibrad kontaktierender, insbesondere elasti scher Reinigungseinsatz zugeordnet ist.
14. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungseinsatz ein Filzeinsatz ist.
15. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Radaufnahme (12) und Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnah meprofil (14) eine Federeinrichtung (17) angeordnet ist.
16. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oderAufnahmeprofil (14) am Werkstückträger (3) verschwenkbar und/oder verschiebbar gelagert sind.
17. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofil (14) tangential zur An triebswelle (4) am Werkstück (3) verschiebbar gelagert sind.
18. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofil (14) tangential zur An triebswelle (4) in Richtung Friktionskontakt des Reibrades (6) kraft, insbesondere federbeaufschlagt sind.
19. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofile (14) eine in tangentialer Richtung (10) zur Antriebswelle (4) am Werkstückträger (3) geführte Führungsplatte (18) aufweisen.
20. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der Führungsplatte (18) wenigstens ein Kontaktelement (19) absteht, wel ches mit einem im wesentlichen parallel zur Wellenachse (8) verlaufenden Betäti gungselement (20) zur Verstellung in tangentialer Richtung der Antriebswelle (4) in Anlage ist.
21. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (20) als in Richtung Wellenachse (8) verschiebbare Betätigungsstange (21) mit wenigstens einer Auflaufschräge (22) für das Kontakte lement (19) ausgebildet ist.
22. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (19) eine an der Führungsplatte (18) drehbar gelagerte Kontaktrolle (23) ist.
23. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofil (14) im wesentlichen radial zur Antriebswelle (4) zur Verstellung des Reibrades (6) am Werkstückträger (3) ver schwenkbar gelagert sind.
24. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofil (14) an einem Schwenk profil (24) insbesondere lösbar befestigt sind, welches wenigstens ein Kontaktele ment (25) aufweist, das mit einem im wesentlichen parallel zur Wellenachse (8) verlaufenden Betätigungselement (26) zum Verschwenken in radialer Richtung in Anlage ist.
25. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als parallel zur Wellenachse (8) verschiebbare Befe stigungsstange (27) mit wenigstens einer Auflaufschräge (28) für das Kontaktele ment (25) ausgebildet ist.
26. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (25) eine insbesondere im wesentlichen an einem freien Ende (31) eines vom Schwenkprofil (24) abstehenden Hebels (29) drehbar gela gerte Kontaktrolle (30) ist.
27. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (20,26) zumindest in Transportrichtung (5) über den Werkstückträger (3) hinausragt.
28. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (21,27) in Transportrichtung (5) kraft, insbesondere fe derbeaufschlagt ist.
29. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (3) eine Führung (32) zur Verschiebung der Betätigungs stange (21,27) aufweist.
30. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radaufnahme (12) wenigstens zwei elastisch auslenkbare Rastarme (33) auf ihrer Außenseite (34) aufweist.
31. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radaufnahme (12) in unterschiedlichen Ausrichtungen relativ zur Aufnah meeinrichtung (13) und/oder Aufnahmeprofil (14) anordbar ist.
32. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radaufnahme (12) in der Aufnahmeeinrichtung (13) und/oder dem Aufnah meprofil (14) formschlüssig bezüglich Anstellwinkel (7) des Reibrades (6) gehalten ist.
Description:
ANTRIEBSVORRICHTUNG BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für entlang einer Führung bewegbare Werkstückträger mit wenigstens einer rotierenden Antriebswelle, welche entlang der Führung in Transportrichtung der Werkstückträger verläuft, und mit wenigstens einem am Werkstückträger gelagerten Reibrad, welches einen gegebenenfalls einstellbaren Einstellwinkel relativ zur Wellenachse aufweist und zur Erzeugung eines Vortriebs des Werkstückträgers in Transportrichtung mit der Antriebswelle in Friktionskontakt ist.

Solche Antriebsvorrichtungen werden beispielsweise bei entlang von Schienengleisfüh- rungen bewegbaren Werkstückträgern eingesetzt. Ein Einsatzgebiet ist die Automobil- herstellung. Die Führung kann auf oder in dem Boden angeordnet sein. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, daß die Führung durch zwei horizontal oder vertikal neben bzw. übereinander angeordnete Schienen gebildet ist.

Entlang der Führung erstreckt sich eine rotierende Antriebswelle. Ist ein an einem Werk- stückträger angeordnetes Reibrad mit der Antriebswelle in Friktionskontakt, so erfolgt je nach Anstellwinkel des Reibrades relativ zur Wellenachse eine mehr oder weniger gro- ße Beschleunigung oder Verzögerung. Das Reibrad stützt sich außen auf der Antriebs- welle ab und bei einem Anstellwinkel von 0°, das heißt bei Ausrichtung des Reibrades senkrecht zur Wellenachse, erfolgt kein Vortrieb. Wird der Anstellwinkel vergrößert, er- gibt sich entsprechend ein vergrößerter Vortrieb, so daß der Werkstückträger beschleu- nigt wird. Durch entsprechende Verkleinerung des Anstellwinkels in Richtung 0° wird der Vortrieb vermindert, was zu einer Verzögerung des Werkstückträgers in Transportrich- tung führt.

Bei verschiedenen Gelegenheiten wird der Werkstückträger verzögert oder gar ange- halten, falls er beispielsweise im Bereich einer Bearbeitungsstation verbleiben soll. Au- ßerdem erfolgt eine Verzögerung oder ein Anhalten des Werkstückträgers, falls er auf sich vor ihm langsamer bewegende oder angehaltene Werkstückträger aufläuft oder sich diesen nähert.

Aus der Praxis ist es bekannt, zum Verzögern des Werkstückträgers bzw. zum Anhalten das Reibrad so zu verstellen, daß der Einstellwinkel Null ist, wobei das Reibrad in Kon- takt mit der Antriebswelle bleibt.

Nachteilig bei dieser aus der Praxis vorbekannten Lösung ist, daß eine Vielzahl von be- weglichen Teilen erforderlich und der konstruktive Aufwand zum Anhalten des Werk- stückträgers relativ hoch ist. Dies ist einerseits auch mit entsprechend erhöhten Kosten verbunden und führt andererseits zu einem erhöhten Reparatur-und Wartungsaufwand.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß diese in konstruktiv einfacher und ko- stengünstiger Weise ein sicheres Anhalten des Werkstückträgers ermöglicht und gleich- zeitig weniger Reparatur-und Wartungsaufwand erforderlich ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Insbesondere zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß das Reibrad zur Vortriebsabschaltung mittels Ver- lust des Friktionskontaktes relativ zur Antriebswelle in im wesentlichen radialer Richtung und/oder in im wesentlichen tangentialer Richtung verstellbar ist. In radialer Richtung wird das Reibrad zum Verlust des Friktionskontaktes von der Antriebswelle fortbewegt, wobei unabhängig vom Einstellwinkel nach Verlust des Kontaktes zur Antriebswelle ein weiterer Vortrieb des Werkstückträgers erfolgt. In analoger Weise kann das Reibrad auch in im wesentlichen tangentialer Richtung zumindest bis zum Verlust des Friktions- kontaktes gestellt werden. Auch in diesem Fall wird dadurch der Vortrieb des Werk- stückträgers beendet, so daß ein Auslauf bis zum Anhalten des Werkstückträgers mög- lich ist.

Es ist selbstverständlich, daß auch eine Kombination von Verstellungen in beiden Rich- tungen, das heißt in radialer Richtung und in tangentialer Richtung, möglich ist, um den Friktionskontakt zwischen Reibrad und Antriebswelle zu unterbrechen.

Weiterhin sei angemerkt, daß ein Abheben des Reibrades von der Antriebswelle nicht unbedingt notwendig ist, um den Vortrieb zu unterbrechen. Statt dessen kann auch noch ein größerer Friktionskontakt vorhanden sein, der allerdings zur Erzeugung eines Vor- triebs nicht mehr ausreichend ist.

Um das Reibrad bei Friktionskontakt ausreichend fest an die Antriebswelle andrücken zu können und gleichzeitig ein gewisses Ausweichen des Reibrades bei kleinen Hinder- nissen oder dergleichen zu ermöglichen, kann das Reibrad in Richtung Friktionskontakt kraftbeaufschlagt und insbesondere federbeaufschlagt sein.

Ein im Aufbau einfaches und auch für hohe Drehzahlen geeignetes Reibrad kann er- halten werden, wenn das Reibrad als Rillenkugellager ausgebildet ist.

Um das Reibrad in einfacher Weise am Werkstückträger zu lagern, kann jedes Reibrad in einer im wesentlichen hülsenförmigen Radaufnahme gelagert sein, aus welcher das Reibrad teilweise in Richtung Antriebswelle vorsteht. Reibrad und Radaufnahme können als vormontierte Einheit ausgebildet sein, die dann am Werkstückträger zu befestigen ist.

Die Radaufnahme kann beispielsweise aus einem entsprechenden Kunststoffmaterial gebildet sein.

Je nach Größe des Werkstückträgers und zu transportierendem Gewicht ist es möglich, mehr als eine Radaufnahme mit Reibrad anzuordnen, indem sie beispielsweise parallel zur Wellenlängsrichtung nebeneinander im Werkstückträger angeordnet sind.

Um am Werkstoffträger nicht für jede Radaufnahme entsprechende Halteeinrichtungen ausbilden zu müssen, können diese in einer kassettenartigen Aufnahmeeinrichturig ins- besondere lösbar gehalten sein. Das heißt, alle benötigten Radaufnahmen mit Reibrä- dern werden direkt in die Aufnahmeeinrichtung eingesetzt und diese dann am Werk- stückträger befestigt.

Die Radaufnahmen können an der Aufnahmeeinrichtung beispielsweise durch Ver- schrauben oder dergleichen befestigt sein. Eine einfache Möglichkeit zur Befestigung kann darin gesehen werden, daß die Radaufnahme mit der Aufnahmeeinrichtung verra- stet ist.

Eine einfache Ausbildung der Aufnahmeeinrichtung kann darin gesehen werden, daß diese aus einem Aufnahmeprofil beispielsweise aus Aluminium gebildet ist. Ebenso ist es möglich, daß die Aufnahmeeinrichtung auch aus einem Kunststoff und das Aufnah- meprofil getrennt von der Aufnahmeeinrichtung ausgebildet ist, so daß die Aufnahme- einrichtung in entsprechender Weise im Aufnahmeprofil angeordnet ist.

Ein einfach aufgebautes Aufnahmeprofil kann darin gesehen werden, wenn dieses etwa C-förmig ist.

Um Aufnahmeeinrichtung und Aufnahmeprofil in einfacher Weise miteinander zu verbin- den und gleichzeitig die Aufnahmeeinrichtung am Aufnahmeprofil zu halten, kann die Aufnahmeeinrichtung in das Aufnahmeprofil in Längsrichtung einschiebbar und in einge- schobener Stellung formschlüssig gehalten sein.

Um bei Einsatz des Werkstückträgers ein zufälliges Aufschieben der Aufnahmeeinrich- tung aus dem Aufnahmeprofil zu verhindern, können entsprechende Verschlußeinrich- tungen, Klemmeinrichtungen oder andere Befestigungseinrichtungen vorgesehen sein.

Um die Oberfläche des Reibrades immer zumindest so zu säubern, daß sich dort kein Fett, Öl oder dergleichen ansammelt, was zu einer Reduktion der Reibung zwischen Reibrad und Betriebswelle führen könnte, ist jeder Radaufnahme ein das Reibrad kon- taktierender, insbesondere elastischer Reinigungseinsatz zugeordnet. Im einfachsten Fall ist der Reinigungseinsatz als flache Einlage ausgebildet, die das Reibrad gegen- überliegend zur Antriebswelle kontaktiert.

Ein einfach und kostengünstig herstellbarer Reinigungseinsatz ist beispielsweise ein im wesentlichen runder, eckiger oder sonstig zugeschnittener Filzeinsatz.

Um die Kraft-bzw. Federbeaufschlagung des Reibrades in Richtung Antriebswelle in einfacher Weise zu gestalten, kann zwischen Radaufnahme und Aufnahmeeinrichtung und/oder Aufnahmeprofil eine Federeinrichtung angeordnet sein.

Die radiale und/oder tangentiale Verstellung des Reibrades relativ zur Antriebswelle kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß Aufnahmeeinrichtung und/oder Auf- nahmeprofil am Werkstückträger verschwenkbar und/oder verschiebbar gelagert sind.

Dabei ist zu beachten, daß sowohl zur tangentialen als auch radialen Verstellung auch eine einfache Verschiebung oder eine Verschwenkung an den entsprechenden Bautei- len in Frage kommt.

Um sicher zu stellen, daß beispielsweise bei einer tangentialen Verschiebemöglichkeit von Aufnahmeeinrichtung und/oder Aufnahmeprofil automatisch in Richtung Friktions- kontakt zurückgestellt wird, können Aufnahmeeinrichtung und/oder Aufnahmeprofil tan- gential zur Antriebswelle in Richtung Friktionskontakt des Reibrades kraft-, insbesonde- re federbeaufschlagt sein.

Dies gilt analog auch für die radiale Verstellung der entsprechenden Bauteile.

Um nicht direkt die Aufnahmeeinrichtung oder das Aufnahmeprofil zum Verschieben zu belasten, können Aufnahmeeinrichtung und/oder Aufnahmeprofil eine in tangentialer Richtung zur Antriebswelle am Werkstückträger geführte Führungsplatte aufweisen.

Diese Führungsplatte wird dann zur Verstellung der entsprechenden Bauteile und zur Unterbrechung des Friktionskontaktes eingesetzt.

Eine einfache Möglichkeit zur Verstellung der Führungsplatte kann darin gesehen wer- den, daß von der Führungsplatte wenigstens ein Kontaktelement absteht, welches mit einem im wesentlichen parallel zur Wellenachse verlaufenden Betätigungselement zur Verstellung in tangentialer Richtung in Anlage ist.

Das heißt, je nach Verstellung des Betätigungselements wird über das Kontaktelement die Führungsplatte in tangentialer Richtung verstellt, zusammen mit der Radaufnahme und dem Reibrad, so daß der Friktionskontakt unterbrochen wird.

Um in diesem Zusammenhang eine einfache Konstruktion zu erhalten, kann das Betäti- gungselement als in Richtung Wellenachse verschiebbare Betätigungsstange mit we- nigstens einer Auflaufschräge für das Kontaktelement ausgebildet sein.

Bei Verschieben der Betätigungsstange gerät entsprechend die Auflaufschräge mit dem Kontaktelement in Kontakt, wodurch sich das Kontaktelement und die mit diesem ver- bundenen Führungsplatte in tangentialer Richtung relativ zur Antriebswelle verschiebt.

Wie bereits ausgeführt, wird bei einer solchen Verschiebung der Führungsplatte eben- falls das Reibrad tangential verschoben, wobei die Verschiebung soweit erfolgen kann, daß kein Friktionskontakt zur Antriebswelle mehr vorhanden ist, d. h. das Reibrad von der Antriebswelle abgehoben ist.

Der Kraftaufwand zum Verschieben der Betätigungsstange kann in diesem Zusammen- hang dadurch verringert werden, wenn das Kontaktelement eine an der Führungsplatte drehbar gelagerte Kontaktrolle ist.

Auch zur Durchführung der radialen Verstellung des Reibrades ist eine Verschiebung von beispielsweise Radaufnahme, Aufnahmeeinrichtung oder Aufnahmeprofil denkbar.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel können Aufnahmeeinrichtung und/oder Auf- nahmeprofil im wesentlichen radial zur Antriebswelle am Werkstückträger zur Verste- lung des Reibrades verschwenkbar gelagert sein. Das heißt, die entsprechenden Bau- teile werden so verschwenkt, daß sich das Reibrad im wesentlichen in radialer Richtung von der Antriebswelle fort bewegt, wobei die Fortbewegung bis zum Abheben des Reib- rades erfolgen kann.

Auch in diesem Fall kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn nicht direkt beispiels- weise Radaufnahme oder Aufnahmeeinrichtung verschwenkbar gelagert sind, sondern beispielsweise Aufnahmeeinrichtung und/oder Aufnahmeprofil an einem Schwenkprofil insbesondere lösbar befestigt sind, welches Schwenkprofil wenigstens ein Kontaktele- ment aufweist, das mit einem im Wesentlichen parallel zur Wellenachse verlaufenden Betätigungselement zum Verschwenken in radialer Richtung in Anlage ist.

In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls möglich, daß das Betätigungselement als parallel zur Wellenachse verschiebbare Betätigungsstange mit wenigstens einer Auf- laufschräge für das Kontaktelement ausgebildet ist. Gerät das Kontaktelement mit der Auflaufschräge in der Anlage und läuft an dieser ab, so erfolgt ein Verschwenken der Radaufnahme und damit des Reibrades über die entsprechende Verbindung zum Schwenkprofil.

Zur konstruktiv einfachen Anordnung des Kontaktelements, kann das Kontaktelement eine insbesondere im wesentlichen an einem freien Ende eines vom Schwenkprofil ab- stehenden Hebels drehbar gelagerte Kontaktrolle sein.

Um insbesondere beim Auflaufen auf langsamere oder unbewegte Werkstückträger au- tomatisch eine Vortriebsunterbrechung zu verursachen, kann das Betätigungselement zumindest in Transportrichtung über den Werkstückträger hinausragen. Dies bedeutet, daß bei Auflaufen auf einen anderen Werkstückträger das vorstehende Betätigungsele- ment verschoben wird, damit das entsprechende Kontaktelement entlang der Auflauf- schräge läuft und eine Verschiebung oder ein Verschwenken der Radaufnahme mit Reibrad verursacht. Durch dieses Verschieben oder Verschwenken wird der Friktions- kontakt unterbrochen und der Werkstückträger abgebremst bzw. angehalten.

Um den Werkstückträger in diesem Zusammenhang auch wieder automatisch fortbewe- gen zu können, kann die Betätigungsstange in Transportrichtung kraft-, insbesondere federbeaufschlagt sein. Das heißt, sobald kein Hindernis in Transportrichtung mehr vor dem entsprechenden Werkstückträger angeordnet ist, wird die Betätigungsstange wie- der in Transportrichtung aus dem Werkstückträger hinausragen und dadurch das ent- sprechende Kontaktelement nicht mehr im Bereich der Auflaufschräge angeordnet sein.

Dies führt zu einer Rückstellung des Reibrades in radialer und/oder tangentialer Rich- tung der Antriebswelle, und der Friktionskontakt wird wieder hergestellt.

Um einen Rasteingriff zwischen Radaufnahme und Aufnahmeeinrichtung in einfacher Weise herstellen zu können, kann die Radaufnahme wenigstens zwei elastisch auslenk- bare Rastarme auf ihrer Außenseite aufweisen. Die Radaufnahme kann dann einfach in eine entsprechende Vertiefung oder Öffnung in der Aufnahmeeinrichtung bis zum Ra- steingriff der Rastarme eingesetzt werden. Daß die Radaufnahme nicht zu tief in der Aufnahmeeinrichtung angeordnet ist, wird durch die oben genannte Federeinrichtung zwischen Radaufnahme und Aufnahmeeinrichtung verhindert.

Es besteht die Möglichkeit, daß die Radaufnahme oder auch die Aufnahmeeinrichtung drehbar am Werkstückträger gelagert sind, um den Anstellwinkel zwischen Reibrad und Antriebswelle zu variieren. Durch eine solche Variation des Anstellwinkels kann der Werkstückträger mehr oder weniger beschleunigt oder verzögert werden.

Es besteht ebenso die Möglichkeit, daß der Anstellwinkel nach Einsetzen der Radauf- nahme in der Aufnahmeeinrichtung festgelegt ist, indem beispielsweise die Radaufnah- me in unterschiedlichen Ausrichtungen relativ zur Aufnahmeeinrichtung in dieser anord- bar ist. Eine konstruktive Möglichkeit hierzu kann darin gesehen werden, daß beispiels- weise die Radaufnahme auf ihrer Außenseite eine Verzahnung aufweist, die in unter- schiedlichen Winkelstellungen mit einer entsprechenden Verzahnung der Aufnahmeein- richtung in Eingriffe bringbar ist. Durch Herausziehen der Radaufnahme und Einsetzen mit anderer Ausrichtung relativ zur Aufnahmeeinrichtung kann ein anderer Anstellwinkel ausgewählt werden.

Im folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der in der Zeichnung beigefügten Figuren näher erläutert.

Es zeigen : Figur 1 Eine perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Antriebsvor- richtung gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels ; Figur 2 Eine Vorderansicht eines Details der Antriebsvorrichtung nach Figur 1 ; Figur 3 Ein Schnitt entlang der Linie III-II1 aus Figur 2, und Figur 4 Ein Schnitt analog zur Figur 3 durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung.

In Figur 1 ist die perspektivische Vorderansicht einer Antriebsvorrichtung 1 gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels dargestellt. Zur Vereinfachung ist von der Führung 2 nur eine Führungsschiene dargestellt, entlang derer Werkstückträger 3 in Transportrichtung 5 bewegbar sind. Der Werkstückträger 3 ist im wesentlichen plattenförmig ausgebildet und dient zur Halterung eines entsprechenden Werkstückes.

Eine entsprechende Schiene der Führung 2 ist ebenfalls in Figur 3 dargestellt. Zur Füh- rung des Werkstückträgers entlang der Schiene dienen Führungsrollen 34, die in etwa mit einem Winkel von 90° paarweise zueinander angeordnet sind und auf Schrägflächen der entsprechenden Schienen ablaufen.

Entlang der Führung 2 und insbesondere entlang einer Schiene ist eine rotierende An- triebswelle 4 angeordnet, die um eine Wellenachse 8 dreht. Eine Anzahl von Reibrädern 6 kontaktiert die Antriebswelle 4, wobei die Reibräder 6 unter einem jedenfalls variierba- ren Einstellwinkel 7, siehe auch Figur 2, relativ zur Wellenachse 8 bzw. Transportrich- tung 5 angeordnet sind. Je nach Größe des Anstellwinkels 7 ergibt sich durch den Frik- tionskontakt zur Antriebswelle 4 ein mehr oder weniger großer Vortrieb, so daß der Werkstückträger 5 verzögert und beschleunigt werden kann.

In Figur 1 ist erkennbar, daß eine Mehrzahl dieser Reibräder 6 entlang der Trans- portrichtung 5 angeordnet sind. Jedes der Reibräder 6 ist in einer Radaufnahme 12 an- geordnet. Die verschiedenen Radaufnahmen 12 sind in einer kassettenartigen Aufnah- meeinrichtung 13 nebeneinander angeordnet, welche wiederum in ein Aufnahmeprofil 14 eingeschoben ist. Das Aufnahmeprofil 14 weist im wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt mit nach innen abgeknickten Enden auf. Diese Enden dienen zur form- schlüssigen Halterung der Aufnahmeeinrichtung 13 im Aufnahmeprofil 14. Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung 13 von einem Ende des Aufnahmeprofils 14 her in dieses in des- sen Längsrichtung 36 einschiebbar.

Das Aufnahmeprofil 14 ist an einem Schwenkprofil 24 befestigt. Dieses weist in Figur 1 unterhalb des Aufnahmeprofils 14 zwei in Transportrichtung 5 verlaufende Schwenkach- sen 38 auf. Mittels dieser ist das Schwenkprofil 24 am Werkstückträger 3 in entspre- chenden Lagerböcken 39 verschwenkbar gelagert.

In Figur 1 stehen oberhalb des Aufnahmeprofils 14 zwei Hebel 29 ab. An deren freien Enden 29, siehe auch Figuren 2 und 3, ist als Kontaktelement 25 eine Kontaktrolle 30 drehbar gelagert. Die Kontaktrolle ist mit einer Außenseite einer sich parallel zur Trans- portrichtung 5 erstreckenden Betätigungsstange 27 als Betätigungselement 26 zum Verschwenken des Schwenkprofils 24 in Anlage. An zumindest zwei Stellen der Betäti- gungsstange 21 sind Auflaufschrägen 28 ausgebildet, mit denen die Kontaktrollen 30 nach Figur 1 in Anlage sind. Dadurch erfolgt ein Verschwenken des Schwenkprofils 24 in Uhrzeigerrichtung um Schwenkachsen 38 gegenüber einer Anlage der Kontaktrollen 30 außerhalb der Auftaufschrägen 28 mit der Betätigungsstange 27.

Eine Anzahl von Führungen 32 zur längsverschieblichen Führung der Betätigungsstan- ge 27 ist am Werkstückträger 3 angeordnet. Zwischen einer dieser Führungen und einer Auflaufschräge 28 ist eine Feder 40 auf die Betätigungsstange 27 aufgesteckt. Diese drückt die Betätigungsstange 27 in Transportrichtung 5.

In Figur 2 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Antriebsvorrichtung 1 nach Figur 1 vereinfacht dargestellt. Entsprechende Teile des Werkstückträgers oder der Füh- rung sind weggelassen worden. Ansonsten sind in dieser Figur wie in den weiteren Figu- ren gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen versehen und werden teilweise nur im Zusammenhang mit einer Figur erwähnt.

Insbesondere ist in Figur 2 erkennbar, daß die Kontaktrolle 30 mit dem radial am weite- sten außen liegenden Bereich der Auflaufschräge 28 der Betätigungsstange 27 von au- ßen in Anlage ist. Dadurch ist das Schwenkprofil 24 in einer in Uhrzeigerrichtung am weitesten ausgeschwenkten Stellung angeordnet. Durch die Beaufschlagung der Feder 40 ist die Betätigungsstange 27 in Transportrichtung 5 kraftbeaufschlagt. Unterhalb der Führungsstange 27 sind eine Reihe von Führungsrollen 37 dargestellt, siehe auch Figur 3.

Die verschiedenen Reibräder 6 sind jeweils unter gleichem Anstellwinkel 7 angeordnet.

Jedes der Reibräder 6 ist in seiner Radaufnahme 12 gelagert, und diese ist in einer be- stimmten Winkelausrichtung relativ zur Aufnahmeeinrichtung 13 in diese eingesetzt. Die Ausrichtung von Radaufnahme 12 und Aufnahmeeinrichtung 13 ist durch unterschiedli- che Eingriffe der Verzahnungen 35 möglich. Die Verzahnungen 35 setzen sich aus einer entsprechenden Verzahnung auf der Außenseite einer jeden Radaufnahme und einer in der Aufnahmeeinrichtung 13 ausgebildeten, entsprechenden Verzahnung zusammen.

In Figur 3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III aus Figur 2 dargestellt.

Neben der maximal ausgeschwenkten Stellung des Schwenkprofils 24 ist ebenfalls eine Stellung des Schwenkprofils 24 dargestellt, in der die Kontaktrolle 30 außerhalb der Auflaufschräge 28 mit der Außenseite der Betätigungsstange 27 in Kontakt ist.

Solange die Kontaktrolle 30 im Bereich der Auflaufschräge 28 an der Betätigungsstange 27 anliegt, ist das Reibrad 6 in radialer Richtung an die Antriebswelle 4 soweit herange- schwenkt, daß ein Friktionskontakt zwischen beiden besteht. Dadurch wird durch die Drehung der Antriebswelle 4 über den Friktionskontakt zum Reibrad 6 und in Abhängig- keit vom Einstellwinkel 7 ein Vortrieb auf den Werkstückträger 3 in Transportrichtung 5 übertragen.

Ist statt dessen die Kontaktrolle 30 außerhalb der Auflaufschräge 28 mit der Betäti- gungsstange 27 in Kontakt, ist das Reibrad 6 in Figur 3 soweit nach rechts in Richtung Werkstückträger 5 verschwenkt, daß es keinen Kontakt mehr zur Antriebswelle 4 auf- weist. Damit wird kein Vortrieb mehr auf den Werkstückträger übertragen. Es ist noch zu beachten, daß alle Reibräder 6, siehe Figuren 1 und 2, entsprechend zur Figur 3 einsei- tig in der einen oder anderen Stellung je nach Positionierung der Kontaktrolle 30 relativ zur Betätigungsstange 27 angeordnet sind.

In Figur 4 ist ein Schnitt analog zu Figur 3 durch ein zweites erfindungsgemäßes Aus- führungsbeispiel der Antriebsvorrichtung 1 dargestellt.

Dabei sind die Lagerung der Reibräder 6 in Radaufnahme 12, die Anordnung der Radaufnahme 12 in Aufnahmeeinrichtung 13 und die Anordnung der Aufnahmeeinrich- tung im Aufnahmeprofil 14 bei beiden Ausführungsbeispielen gleich.

In Figur 4 ist insbesondere erkennbar, daß die Radaufnahme 12 in eine entsprechende Öffnung in der Aufnahmeeinrichtung 13 eingesetzt ist, siehe auch Figur 2, wobei auf einer Außenseite 34 jeder Radaufnahme 12 Rastarme 33 abstehen. Diese weisen Rastvorsprünge auf, die entsprechend gegen Rastvorsprünge der Aufnahmeeinrichtung 13 greifen.

Die Radaufnahme 12 ist durch eine Federeinrichtung 17 in Richtung Antriebswelle 4 kraftbeaufschlagt. Weiterhin ist zwischen Radaufnahme 12 und Aufnahmeprofil 14 ein Filzeinsatz 16 als Reinigungseinsatz 15 angeordnet. Dieser ist im wesentlichen relativ zum Reibrad 6 gegenüberliegend zur Antriebswelle 4 angeordnet. Auf diesem Reini- gungseinsatz 15 läuft das Reibrad 6 mit seiner Lauffläche ab, wodurch die Lauffläche gereinigt wird. Der Reinigungseinsatz 15 ist von der als Schraubenfeder ausgebildeten Federeinrichtung 17 umgeben.

Im Gegensatz zu dem ersten Ausführungsbeispiel erfolgt nach Figur 4 im wesentlichen keine Verstellung des Reibrades 6 in radialer Richtung, um den Friktionskontakt der An- triebswelle herzustellen oder zu lösen. Statt dessen kann eine Verschiebung in tangen- tialer Richtung 10 relativ zur Antriebswelle 4 erfolgen. Dazu ist das Aufnahmeprofil 14 aus seiner von der Radaufnahme 12 fortweisenden Rückseite mit einer Führungsplatte 18 verbunden. Diese weist beispielsweise eine T-Führung 41 auf, in die eine entspre- chende T-Schiene 42 eingreift. T-Schiene und T-Führung versteuern sich parallel zur tangentialen Richtung C und damit senkrecht zur Wellenachse 8. Die Führungsplatte 18 weist als Kontaktelement 19 eine drehbar gelagerte Kontaktrolle 23 auf. Diese verläuft an einer parallel zur Wellenachse 8 verlaufenden Betätigungsstange 21 als Betäti- gungselement 20 ab. Die Betätigungsstange 21 weist auf ihrer der Kontaktrolle 23 zu- weisenden Oberseite eine Auflaufschräge 22 auf.

Die Wirkungsweise dieser Auflaufschräge ist analog zur entsprechenden Auflaufschräge nach dem vorangehenden Ausführungsbeispiel. Wird folglich die Betätigungsstange 21 parallel in Richtung Wellenachse 8 verschoben, läuft die Kontaktrolle 23 auf die Auflauf- schräge 22 auf und es erfolgt eine Verschiebung der Führungsplatte 18 in Richtung 43, d. h. in tangentialer Richtung 10 zur Antriebswelle 4. Zur automatischen Rückstellung von Führungsplatte 18, Aufnahmeprofil 14, Aufnahmeeinrichtung 13, Radaufnahme 12 und entsprechend Reibrad 6 in Richtung Friktionskontakt mit Antriebswelle 4 ist eine Druckfeder 44 zwischen Aufnahmeprofil 14 und einer Bohrung 45 am Werkstückträger angeordnet.

Gestrichelt ist in Figur 4 eine maximal in Tangentialrichtung 10 verschobene Stellung des Reibrades 6 dargestellt.

Erfindungsgemäß ergibt sich, daß eine Vorschubabschaltung für einen Werkstückträger durch ein Verschieben der Reibräder in radialer oder tangentialer Richtung relativ zur Antriebswelle 4 erzielt wird. Dabei sind relativ wenig bewegliche Teile im Einsatz, siehe beispielsweise verschiebbare Betätigungsstange und verschwenkbares Schwenkprofil bzw. verschiebbare Führungsplatte. Die übrigen bei erfindungsgemäßen Antriebsvor- richtungen verwendeten Teile, wie Radaufnahme 12, Aufnahmeeinrichtung 13, Aufnah- meprofil 14, Reibräder 6, Reinigungseinsatz 15 und entsprechende Federn sind bei bei- den Ausführungsbeispielen die gleichen, so daß weniger unterschiedliche Einzelteile und Baugruppen notwendig sind.