Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DRIVE UNIT FOR A SLIDING ASSEMBLY, IN PARTICULAR A SLIDING DOOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/110802
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive unit (1) for a sliding assembly (50), in particular a sliding door, comprising:  a slide (10) which is designed to be installed in a linearly movable manner relative to a substructure (51) of the sliding assembly (50),  a deflecting roller (11) which can be rotated about a roller axis (41) on the slide (10) in order to deflect a drive belt (52) of the sliding assembly (50),  a tensioning device (20) comprising o a shaft (21) which can be rotated about a shaft axis (40), o a first shaft receiving area (28) for receiving the shaft (21), o a second shaft receiving area (29) for receiving the shaft (21), and o a pressure spring (15) between the second shaft receiving area (29) and a spring stop (24) on the shaft (21), wherein o the shaft (21) is designed to tension the drive belt (52), and  a display device (30) for displaying the tension of the drive belt (52), comprising a first display element (31) on the shaft (21) and a second display element (32) which is stationary relative to the second shaft receiving area (29).

Inventors:
HERR ANDREAS FINKE (DE)
RICHSTEIN AXEL (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/084386
Publication Date:
June 10, 2021
Filing Date:
December 03, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
DORMAKABA DEUTSCHLAND GMBH (DE)
International Classes:
E05F15/643
Foreign References:
US20090062046A12009-03-05
EP1887177A22008-02-13
DE102006058653A12008-06-12
EP2161400A22010-03-10
DE102006058653A12008-06-12
Attorney, Agent or Firm:
BALDER IP LAW, S.L (ES)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Antriebseinheit (1) für ein Schiebeanordnung (50), insbesondere Schiebetür, umfassend:

• einen Schlitten (10), der zur linearbeweglichen Montage relativ zu einer Unterkonstruktion (51) der Schiebeanordnung (50) ausgebildet ist,

• eine um eine Rollenachse (41 ) drehbare Umlenkrolle (11) am Schlitten (10) zum Umlenken eines Antriebriemens (52) der Schiebeanordnung (50),

• eine Spannvorrichtung (20), umfassend o eine um eine Wellenachse (40) drehbare Welle (21) o eine erste Wellenaufnahme (28) zur Aufnahme der Welle (21 ), o eine zweite Wellenaufnahme (29) zur Aufnahme der Welle (21 ), o und eine Druckfeder (15) zwischen der zweiten Wellenaufnahme (29) und einem Federanschlag (24) an der Welle (21 ), o wobei die Welle (21) zum Spannen des Antriebriemens (52) vorgesehen ist, und

• eine Anzeigevorrichtung (30) zur Anzeige der Spannung des Antriebriemens (52) mit einem ersten Anzeigeelement (31) auf der Welle (21 ) und einem zweiten Anzeigeelement (32), das relativ zur zweiten Wellenaufnahme (29) ortsfest angeordnet ist.

2. Antriebseinheit nach Anspruch 1 , wobei eine der beiden Wellenaufnahmen (28, 29), vorzugsweise die erste Wellenaufnahme (28), zur ortsfesten Montage relativ zur Unterkonstruktion (51 ) ausgebildet ist, und/oder wobei die andere der beiden Wellenaufnahmen (28, 29), vorzugsweise die zweite Wellenaufnahme (29), am Schlitten (10) angeordnet ist.

3. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (15), ausgebildet als Spiralfeder, auf der Welle (21 ) steckt und/oder die Welle (21 ) ein Außengewinde (23) umfasst, das in ein Innengewinde der ersten Wellenaufnahme eingreift, wobei das Spannen des Antriebriemens (52) durch Vergrößern des Abstandes zwischen erster Wellenaufnahme (28) und zweiter Wellenaufnahme (29) erfolgt.

4. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Anzeigeelement (32) einen Rahmen (33) mit einem Fenster (34), insbesondere einem schlitzförmigen Fenster, umfasst, durch das das erste Anzeigeelement (31) bei bestimmter Einstellung der Spannung sichtbar ist.

5. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die

Wellenachse (40) die Rollenachse (41) schneidet.

6. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die

Umlenkrolle (11) durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten (14) begrenzt ist und die Wellenachse (40) zwischen den beiden Stirnseiten (14) verläuft.

7. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend einen Träger (2), insbesondere zur ortsfesten Montage an der Unterkonstruktion (51), wobei der Schlitten (10) linearbeweglich am Träger (2) gelagert ist und/oder wobei eine der beiden Wellenaufnahmen (28, 29), vorzugsweise die erste Wellenaufnahme (28), ortsfest am Träger (2) angeordnet ist.

8. Antriebseinheit nach Anspruch 7, wobei der Träger (2) eine Aussparung (6) aufweist, durch die Anzeigevorrichtung (30) sichtbar ist.

9. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 7 oder 8, umfassend zumindest ein Fixierelement (13) zum unbeweglichen Fixieren des Schlittens (10) am Träger (2).

10. Schiebanordnung (50), insbesondere Schiebetür, umfassend eine Antriebseinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, eine Unterkonstruktion (51), eine Gegenrolle und einen Antriebriemen (52), wobei der Antriebriemen (52) umlaufend um die Umlenkrolle (11) und die Gegenrolle verläuft.

11. Schiebanordnung nach Anspruch 10, wobei die Welle (21) zwischen dem Antriebriemen (52) angeordnet ist.

12. Schiebeanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 11 , wobei die

Unterkonstruktion (51 ) eine Rückwand (55) mit zumindest einem Befestigungselement (56) zur Befestigung der Schiebeanordnung (50) an einer tragenden Struktur umfasst, wobei die Umlenkrolle (11) zwischen der Rückwand (55) und dem Trägerboden (3) angeordnet ist, und wobei die Rollenachse (41 ) vorzugsweise senkrecht zur Rückwand (55) ausgerichtet ist. 13. Schiebeanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Welle (21 ) zwischen dem Bereich des Rahmens (33) mit dem Fenster (34) und der Rückwand (55) angeordnet ist und/oder wobei die Welle (21 ) zwischen dem Bereich des Trägerbodens (3) mit der Aussparung (6) und der Rückwand (55) angeordnet ist; insbesondere wobei der Bereich des Rahmens (33) mit dem Fenster (34) und/oder der Bereich des Bodens (3) mit der Aussparung (6) parallel zu der Rückwand (55) ausgebildet ist/sind.

14. Schiebeanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei der Trägerboden (3) eine erste Seite und eine der ersten Seite gegenüberliegende zweite Seite umfasst, wobei die erste Seite zur Rückwand (55) hingewandt ist und die zweite Seite von der Rückwand (55) abgewandt ist, wobei ein Ansatz (42) zum Betätigen des Fixierelements (13) an der zweiten Seite angeordnet ist und/oder das Fixierelement (13) zur Rückwand (55) ausgerichtet ist.

Description:
Titel: Antriebseinheit für eine Schiebeanordnung, insbesondere Schiebetür

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit für eine Schiebeanordnung. Die Schiebeanordnung ist insbesondere als Schiebetür oder als eine Bewegungseinheit für eine Schiebetür ausgebildet. Des Weiteren betrifft die Erfindung die Schiebeanordnung samt Antriebseinheit.

Hier betrachtete Schiebeanordnungen umfassen zumindest einen Flügel, beispielsweise einen Türflügel oder sind mit einem Türflügel verbindbar. Mittels der Schiebeanordnung wird der Flügel in horizontaler Richtung verschoben. Die Schiebeanordnung umfasst üblicherweise einen endlos umlaufenden Antriebriemen. Der Flügel ist an dem Antriebriemen befestigt und kann somit bewegt werden. Eine entsprechend vorbekannte Anordnung zeigt DE 10 2006 058653 A1 .

Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Antriebseinheit für eine Schiebeanordnung anzugeben, die möglichst kompakt aufgebaut ist, einfach zu installieren ist und wartungsarm betrieben werden kann.

Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zum Inhalt.

Die Erfindung offenbart eine Antriebseinheit für eine Schiebeanordnung. Die Schiebeanordnung ist insbesondere als Schiebetür oder als eine Bewegungseinheit für eine Schiebetür ausgebildet. Die Antriebseinheit umfasst einen Schlitten, der zur linearbeweglichen Montage relativ zu einer Unterkonstruktion der Schiebeanordnung ausgebildet ist. Diese Unterkonstruktion der Schiebeanordnung ist beispielsweise eine Schiene, an der die Antriebseinheit montiert wird. Die Unterkonstruktion kann ortsfest, beispielsweise an einer Wand oder einem Türrahmen, angeordnet oder anordenbar sein. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die Unterkonstruktion sich an einem weiteren Flügel befindet und die hier gezeigte Antriebseinheit samt Antriebriemen dazu genutzt wird, um zwei Flügel synchron zueinander zu bewegen. Bei allgemeiner Betrachtung wird im Rahmen vorliegender Erfindung davon gesprochen, dass die Unterkonstruktion an einer „tragenden Struktur“ angeordnet werden kann. Diese tragende Struktur ist beispielsweise die Wand, ein Türrahmen oder der weitere Flügel. Ferner umfasst die Antriebseinheit eine Umlenkrolle. Die Umlenkrolle befindet sich am Schlitten und ist um eine Rollenachse drehbar. Die Rollenachse ist zum Umlenken des Antriebriemens der Schiebeanordnung ausgebildet. Bei dem Antriebriemen handelt es sich beispielsweise um einen Zahnriemen.

Die Umlenkrolle kann motorisch angetrieben sein. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass eine gegenüberliegende Rolle der Schiebeanordnung, hier als Gegenrolle bezeichnet, motorisch angetrieben ist. Flierzu kann die Schiebeanordnung einen Elektromotor umfassen. Ferner ist es auch möglich, dass keine der beiden Rollen motorisch angetrieben ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Antriebseinheit dazu genutzt wird, um zwei Flügel synchron zueinander zu bewegen, wobei einer der Flügel durch einen Benutzer manuell betätigt wird. Ferner umfasst die Antriebseinheit eine Spannvorrichtung, die dazu verwendet wird, um den Antriebriemen zu spannen. Diese Spannvorrichtung umfasst eine Welle. Die Welle ist um eine Wellenachse drehbar. Des Weiteren ist eine erste Wellenaufnahme der Welle vorgesehen. Die Welle steckt in der ersten Wellenaufnahme.

Die erste Wellenaufnahme ist ausgebildet, die Welle an unterschiedlichen Wellenpositionen zu halten. Beispielsweise kann die Welle ein Außengewinde umfassen, das in ein Innengewinde der ersten Wellenaufnahme eingreift. Hierdurch kann, durch verschieden weites Einschrauben der Welle in die erste Wellenaufnahme, die Welle von dem Innengewinde an unterschiedlichen Wellenpositionen gehalten werden.

Die Spannvorrichtung umfasst eine zweite Wellenaufnahme, die zur Aufnahme der Welle ausgebildet ist. Die Welle ist bevorzugt relativ zur zweiten Wellenaufnahme beweglich, insbesondere linearbeweglich. Die Welle steckt in dieser zweiten Wellenaufnahme und ist relativ zu der zweiten Wellenaufnahme, insbesondere linear, beweglich. Die Linearbewegung erfolgt dabei insbesondere parallel zur Wellenachse.

Die Spannvorrichtung umfasst eine Druckfeder. Die Druckfeder ist zwischen der zweiten Wellenaufnahme und einem Federanschlag an der Welle angeordnet. Dieser Federanschlag an der Welle ist beispielsweise ein gedrehter Absatz auf der Welle oder ein anderweitig ortsfest auf der Welle angeordnetes Element. Die Druckfeder stützt sich mit einem Ende gegen diesen Federanschlag. Das andere Ende der Druckfeder stützt sich gegen die zweite Wellenaufnahme. Bei Reduzierung des Abstandes zwischen Federanschlag und zweiter Wellenaufnahme wird die Druckfeder komprimiert und übt dabei eine Kraft auf die Welle und die zweite Wellenaufnahme aus. Die Welle ist zum Spannen des Antriebriemens vorgesehen.

Die Antriebseinheit umfasst eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige der Spannung des Antriebriemens. Die Anzeigevorrichtung weist ein erstes Anzeigeelement auf der Welle und ein zweites Anzeigeelement auf. Das zweite Anzeigeelement ist relativ zur zweiten Wellenaufnahme ortsfest angeordnet. Insbesondere ist das zweite Anzeigeelement mit dem Schlitten, insbesondere der zweiten Wellenaufnahme, verbunden oder damit integral ausgebildet.

Durch die erfindungsgemäßen Merkmale kann die Antriebseinheit besonders kompakt ausgebildet sein. Hierzu trägt u. a. bei, dass sich die Druckfeder zwischen der ersten und der zweiten Wellenaufnahme befindet, wobei zugleich das erste Anzeigeelement auf der Welle und das zweite Anzeigeelement ortsfest zur Wellenaufnahme angeordnet ist.

Es kann sein, dass das Spannen des Antriebriemens durch Vergrößern des Abstandes zwischen erster Wellenaufnahme und zweiter Wellenaufnahme erfolgt. Hierzu ist insbesondere vorgesehen, dass die Welle mit einem Werkzeug um Ihre Wellenachse gedreht wird. Dabei dreht das Außengewinde der Welle relativ zum Innengewinde der ersten Wellenaufnahme, wodurch sich die Welle relativ zur ersten Wellenaufnahme bewegt. Bei entsprechender Drehrichtung erhöht sich dabei der Abstand zwischen erster Wellenaufnahme und Federanschlag, so dass über die Feder die drückende Kraft auf die zweite Wellenaufnahme erhöht wird und sich dadurch der Abstand zwischen den beiden Wellenaufnahmen erhöht. Dieses Drehen der Wellenachse wird solange durchgeführt, bis die gewünschte Spannung am Antriebriemen erreicht wird. In der Ausgangslage, zu Beginn der Montage der Antriebseinheit sind bevorzugt die beiden Anzeigeelemente weitest möglich voneinander entfernt. Durch Spannen des Antriebriemens, also durch Drehen der Welle und somit Vergrößern des Abstandes zwischen den beiden Wellenaufnahmen, bewegen sich die beiden Anzeigeelemente aufeinander zu, bis eine vorab definierte und gewünschte Spannung des Antriebriemens erreicht ist.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass eine der beiden Wellenaufnahmen, insbesondere die erste Wellenaufnahme, zur ortsfesten Montage relativ zur Unterkonstruktion ausgebildet ist. So ist vorzugsweise die Wellenaufnahme mit dem Innengewinde relativ zur Unterkonstruktion ortsfest montierbar.

Zusätzlich oder alternativ ist bevorzugt vorgesehen, dass die andere Wellenaufnahme, insbesondere die zweite Wellenaufnahme, am Schlitten angeordnet, insbesondere befestigt, ist. In dieser zweiten Wellenaufnahme steckt die Welle linearbeweglich.

Die Druckfeder ist vorzugsweise als Spiralfeder ausgebildet und steckt auf der Welle. Dadurch ist eine sichere Positionierung der Druckfeder zwischen der zweiten Wellenaufnahme und dem Federanschlag sichergestellt.

Das erste Anzeigeelement befindet sich vorzugsweise an oder auf dem Federanschlag. Besonders bevorzugt weist die Welle am Federanschlag eine Nut auf, in die das erste Anzeigeelement, insbesondere ein Gummiring, eingesetzt ist.

Das erste Anzeigeelement, insbesondere der Gummiring, ist insbesondere farbig. Zusätzlich oder alternativ kann das zweite Anzeigeelement farbig ausgebildet sein. Das zweite Anzeigeelement ist bevorzugt fest am Schlitten befestigt.

Das zweite Anzeigeelement umfasst vorzugsweise einen Rahmen.

Der Rahmen kann z. B. fest am Schlitten befestigt sein. Besonders bevorzugt weist dieser Rahmen einen Befestigungsabschnitt auf, der an der zweiten Wellenaufnahme befestigt, beispielsweise angeclipst ist.

Der Rahmen umfasst vorzugsweise ein Fenster. Das Fenster ist insbesondere schlitzförmig. Durch das Fenster ist das erste Anzeigeelement sichtbar, wenn die gewünschte Spannung eingestellt ist.

Insbesondere befindet sich das zweite Anzeigeelement, vorzugsweise ausgebildet als Fenster, hinsichtlich der Einbaulage der Antriebseinheit, vor der Welle und somit vor dem ersten Anzeigeelement. Während der Montage ist dadurch die Anzeigevorrichtung durch den Monteur von vorne sichtbar.

Die Wellenachse der Welle schneidet vorzugsweise die Rollenachse der Rolle. Dadurch wird erreicht, dass die Kraftübertragung zwischen Spanneinheit und Rolle möglichst direkt und mit möglichst wenig Flebelwirkung erfolgt, so dass beispielsweise ein Verkanten des linearbeweglichen Schlittens vermieden wird.

Ferner bevorzugt ist vorgesehen, dass die Umlenkrolle durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten begrenzt ist. Diese Stirnseiten stehen senkrecht zur Rollenachse. Zwischen den beiden Stirnseiten läuft der Antriebriemen. Die Wellenachse verläuft vorzugsweise zwischen diesen beiden Stirnseiten, vorzugsweise mittig zwischen diesen beiden Stirnseiten. Auch durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass die Kraftübertragung zwischen Rolle und Spannvorrichtung möglichst direkt und mit möglichst wenig Hebelwirkung erfolgt, so dass beispielsweise ein Verkanten des Schlittens in seiner Linearbeweglichkeit vermieden wird.

Die Antriebseinheit umfasst vorzugsweise einen Träger zur ortsfesten Montage an der Unterkonstruktion. Der Schlitten ist vorzugsweise linear beweglich am Träger gelagert. Es ist denkbar, dass eine der beiden Wellenaufnahmen, vorzugsweise die erste Wellenaufnahme mit dem Innengewinde, ortsfest am Träger angeordnet ist.

Der Träger ist vorzugsweise als ein einteiliges Bauteil gebildet. Beispielsweise ist der Träger ein gebogenes Blech. Der Träger weist vorzugsweise eine Trägerwand auf. Bevorzugt wird Die Trägerwand mit der Unterkonstruktion verbunden.

Der Träger weist vorzugsweise einen Trägerboden auf.

Insbesondere erstreckt sich der Träger senkrecht zur Trägerwand erstreckt. In Einbaulage der Antriebseinheit erstreckt sich der Trägerboden bevorzugt vertikal. Vorzugsweise trägt der Trägerboden die erste Wellenaufnahme und/oder den linearbeweglichen Schlitten.

Die erste Wellenaufnahme ist vorzugsweise ein um 90° gebogener Bereich des Trägerbodens.

Der Träger umfasst vorzugsweise zumindest einen Schlitz. Der Schlitten umfasst vorzugsweise zumindest einen Gleitfuß, der linear beweglich in dem Schlitz des Trägers steckt. Vorzugsweise ist zumindest ein Fixierelement, beispielsweise eine Schraube, vorgesehen, um den Schlitten am Träger zu befestigen. Vorzugsweise verläuft dieses Fixierelement ebenfalls durch den zumindest einen Schlitz im Träger. Durch das Fixierelement ist es möglich, die Linearbeweglich des Schlittens gegenüber dem Träger zu blockieren, so dass der Schlitten ortsfest am Träger befestigt ist. Diese Fixierung wird insbesondere dann genutzt, wenn die gewünschte Spannung des Antriebriemens eingestellt ist.

Der Träger, insbesondere der Trägerboden, weist vorzugsweise eine Aussparung auf, durch die die Anzeigevorrichtung sichtbar ist. Über diese Aussparung kann der Monteur somit die beiden Anzeigeelemente der Anzeigevorrichtung sehen. Insbesondere sind die beiden Anzeigeelemente derart zu der Aussparung angeordnet, dass durch die Aussparung sichtbar ist, wie sich das erste Anzeigeelement auf das zweite Anzeigeelement zu bewegt.

Die Erfindung umfasst ferner eine Schiebeanordnung, insbesondere Schiebetür. Die Schiebeanordnung umfasst die beschriebene Antriebseinheit, eine Unterkonstruktion zur Befestigung des Schlittens und der Spannvorrichtung, eine Gegenrolle und den Antriebriemen. Der Antriebriemen läuft dabei um die Umlenkrolle der Antriebseinheit und um die Gegenrolle.

Die Welle der Antriebseinheit ist vorzugsweise zwischen dem Antriebriemen angeordnet. Der Antriebriemen wird an der Umlenkrolle um 180° umgelenkt, so dass der Antriebriemen zwei parallel zueinander und gegenläufig laufende Anteile aufweist. Die Welle befindet sich vorzugsweise zwischen diesen beiden gegenläufigen Anteilen. Insbesondere verläuft dabei die Wellenachse zwischen den beiden Stirnseiten der Rolle. Dadurch ergibt sich ein sehr kompakter Aufbau der Antriebseinheit und der gesamten Schiebeanordnung. Ferner erfolgt so eine möglichst direkte Kraftübertragung zwischen Rolle und Spannvorrichtung.

Am Antriebriemen ist vorzugsweise zumindest ein Mitnehmer angeordnet, der zur Befestigung an einem Flügel der Schiebeanordnung ausgebildet ist. Ferner umfasst die Schiebeanordnung vorzugsweise zumindest einen Flügel, der am Mitnehmer befestigt ist.

In der Schiebeanordnung verläuft die Wellenachse vorzugsweise horizontal und/oder parallel zum Antriebriemen. Die Rollenachse verläuft vorzugsweise senkrecht.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Unterkonstruktion eine Rückwand aufweist. Diese Rückwand ist zur Befestigung an der tragenden Struktur ausgebildet. Diese tragende Struktur ist, wie bereits beschrieben, beispielsweise eine Wand, ein Türrahmen oder ein weiterer Flügel. Durch die Befestigung der Rückwand der Unterkonstruktion an der tragenden Struktur ist die Unterkonstruktion relativ zur tragenden Struktur ortsfest.

Die Rückwand umfasst vorzugsweise zumindest ein Befestigungselement, dass zur Befestigung der Schiebeanordnung an der tragenden Struktur ausgebildet ist. Dieses Befestigungselement ist beispielsweise ein Loch, durch das insbesondere eine Schraube gesetzt werden kann.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Umlenkrolle zwischen der Rückwand und dem Trägerboden angeordnet ist. Besonders bevorzugt steht die Rollenachse senkrecht zur Rückwand. Insbesondere ist die Rollenachse im eingebauten Zustand der Schiebeanordnung horizontal ausgerichtet. Entsprechend erstreckt sich die Rückwand insbesondere vertikal im eingebauten Zustand der Schiebeanordnung. Das zumindest eine Befestigungselement, ausgebildet als Loch, erstreckt sich vorzugsweise parallel zur Rollenachse, so dass eine Schraube oder ein sonstiges Element parallel zur Rollenachse in das Loch einführbar ist.

Ferner ist bevorzugt vorgesehen, dass die Welle zwischen der Rückwand und dem Trägerboden angeordnet ist.

Insbesondere durch die Anordnung der Umlenkrolle und/oder der Welle zwischen Rückwand und Trägerboden ergibt sich neben dem kompakten Aufbau der Schiebeanordnung auch eine gute Zugänglichkeit der Spannvorrichtung für den Monteur.

Die Unterkonstruktion umfasst vorzugsweise neben der Rückwand auch eine Seitenwand. Rückwand und Seitenwand stehen vorzugsweise senkrecht zueinander. Die Seitenwand wird vorzugsweise zur Befestigung des Trägers, insbesondere der Trägerwand, genutzt. Besonders bevorzugt ist die Trägerwand mit der Seitenwand der Unterkonstruktion verschraubt, wobei sich besonders bevorzugt die hierbei verwendete(n) Schraube(n) senkrecht zur Rollenachse und senkrecht zur Wellenachse erstreckt/erstrecken.

Wie bereits beschrieben, umfasst das zweite Anzeigeelement vorzugsweise einen Rahmen. Dieser Rahmen umfasst im Wesentlichen zumindest zwei Bereiche. Der eine Bereich ist als Befestigungsabschnitt ausgebildet und dient zur Befestigung des Rahmens, beispielsweise an dem Schlitten, insbesondere an der zweiten Wellenaufnahme. In dem anderen Bereich des Rahmens ist das Fenster ausgebildet. Darüber hinaus wurde bereits beschrieben, dass der Trägerboden eine Aussparung aufweisen kann, durch die das Fenster und das erste Anzeigeelement sichtbar sind.

Der Trägerboden ist bevorzugt in Einbaulage von vorne sichtbar. Somit ist die Aussparung von vorne sichtbar.

In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass die Welle zwischen dem Bereich des Rahmens mit dem Fenster und der Rückwand angeordnet ist. Dadurch ist das erste Anzeigeelement, insbesondere bei seiner Anordnung auf der Welle, durch das Fenster hindurch sichtbar. Das erste Anzeigeelement kann von vorne durch das Fenster und/oder durch die Aussparung sichtbar sein.

Darüber hinaus ist bevorzugt vorgesehen, dass die Welle zwischen dem Bereich des Trägerbodens mit der Aussparung und der Rückwand angeordnet ist. Auch dadurch ergibt sich, dass durch die Aussparung hindurch der Bereich des Rahmens mit dem Fenster und somit auch die Welle mit dem ersten Anzeigeelement gut sichtbar sind.

Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Bereich des Rahmens mit dem Fenster und/oder der Bereich des Trägerbodens mit der Aussparung parallel zur Rückwand ausgebildet sind. In Einbaulage der Antriebseinheit bzw. der gesamten Schiebeanordnung stehen somit vorzugsweise der Bereich des Trägerbodens mit der Aussparung und der Bereich des Rahmens mit dem Fenster und die Rückwand parallel zueinander und insbesondere vertikal.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der Trägerboden eine erste Seite und eine der ersten Seite gegenüberliegende zweite Seite umfasst. Die erste Seite zeigt zur Rückwand; ist somit zur Rückwand hingewandt. Insbesondere zeigt die erste Seite in Einbaulage nach hinten. Die zweite Seite ist von der Rückwand abgewandt. Insbesondere zeigt die zweite Seite in Einbaulage nach vorne. Insbesondere sind beide Seiten des Trägerbodens parallel zueinander und senkrecht zur Rollenachse.

An dem zumindest einen Fixierelement, das zur ortsfesten Befestigung des Schlittens gegenüber dem Träger verwendet wird, ist vorzugsweise ein Ansatz ausgebildet. Dieser Ansatz ist zur Einleitung eines Drehmoments in das Fixierelement oder zum sonstigen Setzen und/oder Lösen des Fixierelements ausgebildet; also zum Betätigen des Fixierelements. Insbesondere handelt es sich bei dem Ansatz um einen Werkzeugansatz. Besonders bevorzugt ist der Ansatz als Außen- oder Innen-Sechskant ausgebildet.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Ansatz des zumindest einen Fixierelements, insbesondere aller Fixierelemente, an der zweiten Seite des Trägerbodens angeordnet ist und/oder dass das Fixierelement senkrecht zur Rückwand ausgerichtet ist. Dadurch wird sichergestellt, dass das Fixierelement leicht zugänglich ist. Dem Monteur wird es somit erleichtert, beim Spannen des Antriebriemens den Schlitten in seiner gespannten Position zu fixieren.

Die Welle umfasst einen Werkzeugansatz umfasst, wobei der Werkzeugansatz dem Ansatz des Fixierelements entspricht.

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Dabei zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schiebeanordnung mit erfindungsgemäßer Antriebseinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Antriebseinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel, Fig. 3 eine Unteransicht der erfindungsgemäßen Antriebseinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel,

Fig. 4 einzelne Bestandteile der erfindungsgemäßen Antriebseinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel,

Fig. 5 die erfindungsgemäße Schiebeanordnung mit der erfindungsgemäßen Antriebseinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht, und Fig. 6 die erfindungsgemäße Schiebeanordnung mit der erfindungsgemäßen Antriebseinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel in einer weiteren Ansicht.

Im Folgenden wird eine Schiebeanordnung 50 mit Antriebseinheit 1 im Detail anhand der Fig. 1 bis 6 erläutert. Fig. 1 zeigt die Antriebseinheit 1 mit rein schematisch dargestellten Bestandteilen der Schiebeanordnung 50. In den Fig. 2 bis 4 ist lediglich die Antriebseinheit 1 gezeigt. Die Fig. 5 und 6 zeigen die Schiebeanordnung 50 mit Antriebseinheit 1 unter Berücksichtigung mehrerer Details einer Unterkonstruktion 51.

Die Schiebeanordnung 50 umfasst neben der Antriebseinheit 1 die Unterkonstruktion 51, an der die Antriebseinheit 1 montiert wird. Ferner ist ein Antriebriemen 52 vorgesehen, der um eine Umlenkrolle 11 der Antriebseinheit 1 und eine nicht dargestellte Gegenrolle verläuft. Rein schematisch dargestellt ist, dass an dem Antriebriemen 52 ein Mitnehmer 53 angeordnet ist. An diesem Mitnehmer 53 ist ein Flügel 54 befestigbar oder befestigt, der über den Antriebriemen 52 horizontal verschiebbar ist. Die Schiebeanordnung 50 kann als eine Bewegungseinheit für eine Schiebetür ausgebildet sein, an die der Flügel 54 befestigbar ist. Alternativ kann die Schiebeanordnung 50 den Flügel 54 umfassen und als Schiebetür ausgebildet sein. Die Darstellung des Flügels 54 in Figur 1 ist rein schematisch zu sehen, da der Flügel 54 bevorzugt senkrecht zur Rollenachse 41 angeordnet ist. Somit ragt der Flügel 54 entgegen der Darstellung der Figur 1 aus der Zeichenebene heraus.

Die Antriebseinheit 1 , gemäß den Fig. 1 bis 4, umfasst einen Träger 2. Der Träger 2 umfasst einen Trägerboden 3, der mit einer Trägerwand 4 verbunden, insbesondere integral gefertigt, ist. Die Trägerwand wird unbeweglich an der Unterkonstruktion 51 befestigt.

Im Trägerboden 3 befinden sich Schlitze 5 und eine Aussparung 6.

Ferner umfasst die Antriebseinheit 1 einen Schlitten 10. Der Schlitten 10 weist Gleitfüße 12 auf. Jeweils ein oder mehrere Gleitfüße 12 sind in einem Schlitz 5 linear beweglich geführt. Ferner sind Fixierelemente 13 in Form von Schrauben vorgesehen, die durch die Schlitze 5 ragen und zur Fixierung des Schlittens 10 gegenüber dem Träger 2 fungieren.

Auf dem Schlitten 10 befindet sich eine Umlenkrolle 11 , die zwischen zwei gegenüberliegenden Stirnwänden 14 den Antriebriemen 52 führt. Die Umlenkrolle 11 ist gegenüber dem Schlitten 10 um eine Rollenachse 41 drehbar. Der Schlitten 10 ist senkrecht zur Rollenachse 41 und parallel zu einer Wellenachse 40 linear beweglich. Ferner umfasst die Antriebseinheit 1 eine Spannvorrichtung 20. Diese Spannvorrichtung 20 umfasst eine Welle 21, die um die Wellenachse 40 drehbar ist. Die Welle 21 weist in gegebener Reihenfolge einen Werkzeugansatz 22, einen Bereich mit Außengewinde 23, einen Federanschlag 24, einen Federbereich 25, einen Gleitbereich 26 und eine Auszugsicherung 27 auf. Der Werkzeugansatz 22 ist beispielsweise als Mehrkant ausgebildet, so dass die Welle 21 mittels eines entsprechenden Werkzeugs gedreht werden kann. Ferner umfasst die Spannvorrichtung 20 eine erste Wellenaufnahme 28 mit Innengewinde. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die erste Wellenaufnahme 28 relativ zur Unterkonstruktion 51 ortsfest. Flierzu ist die erste Wellenaufnahme 28 integraler Bestandteil des Trägers 2. Die Welle 21 steckt in der ersten Wellenaufnahme 28, wobei das Außengewinde 23 der Welle 21 in das Innengewinde der ersten Wellenaufnahme 28 eingreift.

Ferner umfasst die Spannvorrichtung 20 eine zweite Wellenaufnahme 29, die relativ zur Unterkonstruktion 51 linear beweglich ist. Hierzu ist die zweite Wellenaufnahme 29 als integraler Bestandteil des Schlittens 10 ausgebildet. Die Welle 21 steckt mit ihrem Gleitbereich 26 in der zweiten Wellenaufnahme 29, so dass die Welle 21 relativ zur zweiten Wellenaufnahme 29 parallel zur Wellenachse 40 linear beweglich ist. Damit die Welle 21 nicht aus der zweiten Wellenaufnahme 29 gleitet, ist am Ende der Welle 21 eine Auszugsicherung 27 in Form eines Sicherungsrings vorgesehen.

Ferner umfasst die Spannvorrichtung 20 eine Druckfeder 15. Die Druckfeder 15 steckt auf dem Federbereich 25. Ein Ende der Druckfeder 15 ist an der zweiten Wellenaufnahme 29 und somit am Schlitten 10 abgestützt. Das andere Ende der Druckfeder 15 stützt sich gegen den Federanschlag 24 auf der Welle 21 .

In Fig. 2 ist die Druckfeder 15 ausgeblendet. In dieser Darstellung ist gut zu sehen, dass die Welle 21 nicht an der zweiten Wellenaufnahme 29 ansteht, sondern der Schlitten 10 gegenüber der Welle 21 linear beweglich ist. Lediglich durch die Druckfeder 15 wird beim Spannen des Antriebriemens 52 die Kraft von der Welle 21 bzw. dem Federanschlag 24 auf den Schlitten 10 übertragen.

Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 verdeutlichen, weist die Antriebseinheit 1 eine Anzeigevorrichtung 30 auf. Diese Anzeigevorrichtung 30 umfasst ein erstes Anzeigeelement 31 und ein zweites Anzeigeelement 32. Das erste Anzeigeelement 31 ist auf der Welle 21 ausgebildet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Welle 21 am Federanschlag 24 eine Nut auf, in der ein farbiger Gummiring sitzt.

Das zweite Anzeigeelement 32 umfasst ein Fenster 34, durch das bei korrekter Einstellung der Spannung das erste Anzeigeelement 31 sichtbar ist. Das Fenster 34 ist schlitzförmig.

Insbesondere ist hierzu die Aussparung 6 im Trägerboden 3 vorgesehen, so dass der Monteur von vorne sowohl das Fenster 34 als auch das erste Anzeigeelement 31 sieht.

Das zweite Anzeigeelement 32 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel einen Rahmen 33, in dem das Fenster 34 ausgespart ist.

Der Rahmen 33 ist an der zweiten Wellenaufnahme 29 eingeclipst und dadurch relativ zum Schlitten 10 ortsfest. In Folgenden wird anhand der Fig. 5 und 6 die Schiebeanordnung 50 mit Antriebseinheit 1 unter Berücksichtigung von Details der Unterkonstruktion 51 genauer beschrieben. Die beiden Figuren zeigen, dass die Unterkonstruktion 51 eine Rückwand 55 und eine Seitenwand 57 umfasst. Die Rückwand 55 steht im Wesentlichen senkrecht zur Rollenachse 41. Die Seitenwand 57 steht im Wesentlichen parallel zur Rollenachse 41 und parallel zur Wellenachse 40. Die Rückwand 55 ist in Einbaulage vertikal ausgerichtet und befindet sich an einer tragenden Struktur.

Die Seitenwand 57 ist in Einbaulage bevorzugt horizontal ausgerichtet. Die Seitenwand 57 kann der Decke eines Raums zugewandt sein. In Figur 6 schließt sich, nicht dargestellt, links der Flügel 54 an. Zur gleitenden Anordnung des Flügels 54 ragt von der Rückwand 55 eine Schiene ab. Die Schiene ist parallel zur Seitenwand 57 ausgerichtet. Die Schiene kann einen Laufwagen als Mitnehmer 52 aufnehmen, an dem der Flügel 54 befestigbar ist.

Die Rückwand 55 wird zur Befestigung der Unterkonstruktion 51 an einer tragenden Struktur verwendet. Hierzu umfasst die Rückwand 55 mehrere Befestigungselemente 56, hier ausgebildet als Durchgangslöcher. Diese Durchgangslöcher erstrecken sich parallel zur Rollenachse 41 , so dass parallel zur Rollenachse 41 Schrauben in die Befestigungselemente 56 zum Anschrauben der Rückwand 55 an der tragenden Struktur eingesetzt werden können.

Die Seitenwand 57 wird zur Befestigung des T rägers 2, hier der T rägerwand 4, verwendet. Der Träger 2, insbesondere die Trägerwand 4, ist mit Trägerbefestigungselementen 58, insbesondere in Form von Schrauben, an der Seitenwand 57 der Unterkonstruktion 51 befestigt. Diese Trägerbefestigungselemente 58 in Form von Schrauben erstrecken sich vorzugsweise senkrecht zur Seitenwand 57 und/oder senkrecht zur Rollenachse 41. Die Fig. 5 und 6 zeigen, dass sich die Umlenkrolle 11 und die Welle 21 zwischen dem Trägerboden 3 und der Rückwand 55 der Unterkonstruktion 51 befinden. Entsprechend verläuft auch der Antriebriemen 52 zwischen Trägerboden 3 und Rückwand 55. Durch diese Anordnung ist der Werkzeugansatz 22 an der Welle 21 durch den Monteur von vorne gut zugänglich.

Darüber hinaus weist die Aussparung 6 im Trägerboden 3 nach vorne, so dass von vorne durch die Aussparung 6 hindurch der Bereich des Rahmens 33 mit dem Fenster 34 gut sichtbar ist. Durch dieses Fenster 34 hindurch wiederum ist das erste Anzeigeelement 31 auf der Welle 21 sichtbar.

Fig. 6 verdeutlicht, dass die Fixierelemente 13 jeweils einen Ansatz 42, hier ausgebildet als Außen-Sechskant, aufweisen. Dieser Ansatz 42 befindet sich auf der unteren Seite (zweite Seite) des Trägerbodens 3. Dadurch sind die Ansätze 42 der Fixierelemente 13 durch den Monteur von vorne ohne weiteres zugänglich. Die Welle 21 umfasst einen Werkzeugansatz 22, wobei der Werkzeugansatz 22 dem Ansatz 42 des Fixierelements 13 entspricht. Flierdurch kann der Monteur dasselbe Werkzeug zum Drehen der Welle 21 und somit zum Spannen des Antriebriemens 52 wie für das Drehen des Fixierelements und damit zum Befestigen des Schlittens 10 an dem Träger 2 verwenden.

Während der Montage kann der Monteur zunächst die vormontierte Antriebseinheit 1 an der Unterkonstruktion 51 befestigen. Hierzu wird der Träger 2 an der Unterkonstruktion mittels des Trägerbefestigungselements 58 befestigt. Hierbei wird der Träger 2 derart an der Unterkonstruktion 51 befestigt, dass der Antriebsriemen 52 vorgespannt ist. Der Träger 2 kann dabei an verschiedenen Stellen einer Nut der Seitenwand 57 anordbar sein.

Danach kann der Monteur, ohne seine Position zu wechseln, mit einem Werkzeug am Werkzeugansatz 22 der Welle 21 ansetzen und die Welle 21 solange drehen, bis das erste Anzeigeelement 31 in dem Fenster 34 erscheint. Hierdurch ist die richtige Spannung eingestellt. Der Monteur kann hierbei, ohne die Position zu wechseln, während des Drehens der Welle 21 durch die Aussparung 6 das Fenster 34 sehen. Hierbei kann der Monteur durch die Aussparung 6 sehen, wie sich das erste Anzeigeelement 31 auf das Fenster 34 zu bewegt.

Nun kann der Monteur, ohne seine Position zu wechseln, mit demselben Werkzeug das Werkzeug an dem Ansatz 42 ansetzen. Mittels der Fixierschraube 13 lässt sich nun der Schlitten 10 in der eingestellte Position zu dem Träger 2 festsetzen. Hierdurch bleibt der Antriebriemen 52 mit der korrekten Kraft gespannt.

Bezugszeichenliste

1 Antriebseinheit

2 Träger

3 Trägerboden

4 Trägerwand

5 Schlitze

6 Aussparung

10 Schlitten

11 Umlenkrolle

12 Gleitfüße

13 Fixierelemente

14 Stirnwände

15 Druckfeder

20 Spannvorrichtung

21 Welle

22 Werkzeugansatz

23 Außengewinde

24 Federanschlag

25 Federbereich

26 Gleitbereich

27 Auszugsicherung

28 erste Wellenaufnahme

29 zweite Wellenaufnahme

30 Anzeigevorrichtung

31 erstes Anzeigeelement

32 zweites Anzeigeelement

33 Rahmen

34 Fenster

40 Wellenachse 41 Rollenachse

42 Ansatz

50 Schiebanordnung

51 Unterkonstruktion 52 Antriebriemen

53 Mitnehmer

54 Flügel

55 Rückwand

56 Befestigungselement 57 Seitenwand

58 Trägerbefestigungselement