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Patent Searching and Data


Title:
DUMBBELL SYSTEM HAVING DUMBBELL WEIGHTS AND A HANDLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/045677
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dumbbell system, having a dumbbell weight (3, 4) and a handle (2) that comprises a shaft (19) and a handle tube (2), which is arranged concentrically around the shaft (19) and which can be rotated about the shaft, the shaft (19) protruding from the handle tube in the longitudinal direction of the shaft by means of a journal (20) having an eccentric (22), wherein the dumbbell weight (3, 4) has a dumbbell weight body (5) in which an insertion slot (8) is formed, which extends from the edge of the dumbbell weight body (5) to the center area of the dumbbell weight body, on which center area a locking projection (14) is formed and in which center area the insertion slot (8) is delimited from a slot base (10), the insertion slot being shaped in coordination with the journal (20) in such a way that the journal (20) can be brought into engagement with the insertion slot (8) at the edge of the dumbbell weight (3, 4) and can be moved perpendicularly to the longitudinal direction of the shaft to the slot base (10) and can be brought into an end position while the journal is arranged on the slot base (10) and is rotationally fixed in a form-closed manner by the eccentric (22), and wherein the handle (2) comprises a locking slide (33) and a transmission (36), by means of which the locking slide (33) is coupled to the shaft (19) and the handle tube (27) in such a way that, by rotating the handle tube (27) relative to the shaft (19), the locking slide (33) can be moved longitudinally and thus be brought into an unlocked position in which the locking slide (33) is disengaged from the locking projection (14), and into a locked position, in which the locking slide engages with the locking projection in such a way that the journal is retained perpendicularly to the longitudinal direction of the shaft by the locking projection (33) via the locking slide together with the slot base.

Inventors:
MAYR HELMUTH (DE)
Application Number:
PCT/EP2012/069286
Publication Date:
April 04, 2013
Filing Date:
September 28, 2012
Export Citation:
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Assignee:
MAYR FICHTNER FICHTNER BEHR GBR (DE)
MAYR HELMUTH (DE)
International Classes:
A63B21/072
Foreign References:
US20050277525A12005-12-15
GB2468857A2010-09-29
US20080026921A12008-01-31
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
FISCHER, ERNST (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Hantelsystem mit mindestens einem Hantelgewicht (3, 4) und einem Griff (2), der eine Achse (19) und ein konzentrisch um die Achse (19) sowie um diese verdrehbar angeordnetes Griffrohr (27) aufweist, von dem in Achslängsrichtung die Achse (19) mit einem einen Exzenter (22) aufweisenden Zapfen (20) vorsteht, wobei das Hantelgewicht (3, 4) einen Hantelgewichtkörper (5) aufweist, in dem ein Einsteckschlitz (8) geformt ist, der sich vom Rand des Hantelgewichtkörpers (5) bis zu dessen

Zentrumsbereich erstreckt , an dem ein Verriegelungsvorsprung (14) angeformt und in dem von einem Schlitzgrund (10) der

Einsteckschlitz (8) begrenzt ist, der auf den Zapfen (20) derart abgestimmt geformt ist, dass der Zapfen (20) am Rand des Hantelgewichts (3, 4) mit dem Einsteckschlitz (8) in Eingriff bringbar und bis zum Schlitzgrund (10) quer zur

Achslängsrichtung verschiebbar und am Schlitzgrund (10) angeordnet sowie von dem Exzenter (22) formschlüssig

verdrehfest in eine Endlage bringbar ist, und wobei der Griff (2) einen Verriegelungsschieber (33) und ein Getriebe (36) aufweist, mit dem der Verriegelungsschieber (33) mit der Achse (19) und dem Griffrohr (27) derart gekoppelt ist, dass durch Verdrehen des Griffrohrs (27) relativ zur Achse (19) der

Verriegelungsschieber (33) längsverschiebbar und dadurch in eine Entriegelungsstellung, in der der Verriegelungsschieber

(33) mit dem Verriegelungsvorsprung (14) außer Eingriff steht, und in eine Verriegelungsstellung bringbar ist, in der der Verriegelungsschieber (33) mit dem Verriegelungsvorsprung (14) derart in Eingriff steht, dass der Zapfen (20) von dem

Verriegelungsvorsprung (33) via den Verriegelungsschieber (33) zusammen mit dem Schlitzgrund (10) quer zur Achslängsrichtung gehalten ist, wodurch das Hantelgewicht (3, 4) an den Griff (2) lösbar festlegbar ist durch ein Verdrehen des Griffrohrs (27) relativ zu dem Hantelgewichtkörper (5).

2. Hantelsystem gemäß Anspruch 1, wobei der

Verriegelungsvorsprung (14) zum InEingriffstehen mit dem

Verriegelungsschieber (33) von einer ersten Fase (18) des Hantelgewichtkörpers (5) um den Schlitzgrund (10) gebildet ist, der den Zapfen (20) in dessen Endlage um 180° C-förmig

umgreift . 3. Hantelsystem gemäß Anspruch 2, wobei der

Verriegelungsschieber (33) als eine Hülse ausgebildet ist, die zwischen dem Griffrohr (27) und der Achse (19) sowie zu dieser konzentrisch angeordnet ist. 4. Hantelsystem gemäß Anspruch 3, wobei in der

VerriegelungsStellung der VerriegelungsSchieber ( 33 ) mit der ersten Fase (18) in Eingriff steht und der

Verriegelungsschieber (33) zumindest teilweise über den Zapfen (10) geschoben ist.

5. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Verriegelungsschieber (33) zum InEingriffstehen mit dem

Verriegelungsvorsprung (14) eine mit diesem zusammenwirkende und stirnseitig angeordnete zweite Fase (35) aufweist.

6. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Getriebe einen Gewindetrieb (29, 37) aufweist, mit dem das Griffrohr (27) mit dem Verriegelungsschieber (33) gekoppelt ist, so dass eine Verdrehung relativ zur Achse des Griffrohrs (27) in eine Längsbewegung des Verriegelungsschiebers (33) in die Achslängsrichtung übersetzbar ist.

7. Hantelsystem gemäß Anspruch 6, wobei der Gewindetrieb einen an der Innenseite des Griffrohrs (27) befestigten und radial sich erstreckenden Antriebsstift (29) und der

Verriegelungsschieber (33) eine gewindegangartig verlaufende Kulisse (37) aufweist, mit der der Antriebsstift (29) in

Eingriff steht, so dass beim Verdrehen des Griffrohrs (27) der Antriebsstift (29) den Verriegelungsschieber (33) via die

Kulisse (37) mitnimmt.

8. Hantelsystem gemäß Anspruch 7, wobei die Kulisse (37) einen ersten Kulissenbereich (38), in dem der Antriebsstift (29) angeordnet ist, wenn der Verriegelungsschieber (33) in der Entriegelungsstellung angeordnet ist, und einen zweiten

Kulissenbereich (39) aufweist, in dem der Antriebsstift (29) angeordnet ist, wenn der Verriegelungsschieber (33) in der Verriegelungsstellung angeordnet ist, wobei sie Steigung der Kulisse (37) im ersten Kulissenbereich (38) höher ist als im zweiten Kulissenbereich (39).

9. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Getriebe ein Linearlager (36) aufweist, mit dem der

Verriegelungsschieber ( 33 ) mit der Achse (19) verdrehstarr und in die Achslängsrichtung verschiebbar gekoppelt ist.

10. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Einsteckschlitz (8) sich von dem Schlitzgrund (10) zum Rand des

Hantelgewichtkörpers (5) V-förmig öffnet.

11. Hantelsystem gemäß Anspruch 10, wobei der Exzenter (22) an einer dem Zapfenzentrum abgewandten Seite dicker als der Zapfen (20) ist sowie der Einsteckschlitz (8) am Schlitzgrund (10) im wesentlichen eine Weite hat, die der Dicke des Zapfens (20) entspricht, so dass in der Endlage des Zapfens (20) der

Exzenter (22) dem Schlitzgrund (10) abgewandt angeordnet ist. 12. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Hantelgewichtkörper (5) eine Abplattung (6) aufweist, mit der das Hantelgewicht (3, 4) bei einer Verdrehbetätigung des

Griffrohrs (27) verdrehfest auf eine Unterlage ablegbar ist. 13. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Zapfen (20) einen dem Verriegelungsschieber (33) abgewandt angeordneten Bund (24) aufweist und der Hantelgewichtkörper (5) auf den Bund (24) abgestimmt derart geformt ist, dass der

Hantelgewichtkörper (5) zwischen dem Bund (24) und dem

Verriegelungsschieber (33), wenn dieser in der

VerriegelungsStellung ist, in Achslängsrichtung festgelegt ist.

14. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Hantelsystem (1) eine Fixiereinrichtung (12, 31) aufweist, mit der der Hantelgewichtkörper (5) , wenn der Verriegelungsschieber (33) in der Verriegelungsstellung ist, an dem Griffrohr (27) von außen lösbar verdrehfest fixierbar ist.

15. Hantelsystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Hantelgewichtkörper (5) einen Hohlraum (7) aufweist, der mit einem vorherbestimmten Gewichtelement bestückt ist.

16. Hantelsystem gemäß Anspruch 15, wobei das Hantelsystem (1) eine Mehrzahl an Hantelgewichten aufweist, die jeweils mit unterschiedlich schweren Gewichtselementen bestückt sind, so dass mindestens ein aus der Mehrzahl der Hantelgewichte (3, 4) vorherbestimmtes Hantelgewicht (3, 4) an den Griff (2) unter Verdrehbetätigung des Griffrohrs (27) lösbar festlegbar ist.

Description:
Hantelsystem mit Hantelgewichten und einem Griff

Die Erfindung betrifft ein Hantelsystem mit mindestens einem Hantelgewicht und einem Griff.

Eine Hantel ist als ein Trainingsgerät zum Trainieren der Schulter- und der Armmuskulatur bekannt. Ein intensives und regelmäßiges Fitness- und Krafttraining wird üblicherweise in entsprechend ausgestatteten Fitnessstudios abgehalten. Häufig wird hierbei ein Trainierender von einem Trainer betreut, der dem Trainierenden Trainingsübungen beibringt und auf deren ordnungsgemäße Durchführung durch den Trainierenden achtet. Die Hantel weist eine Haltestange und Gewichte an den beiden Enden der Haltestange auf, wobei die Haltestange als ein Griff dient und die Gewichte an der Haltestange lösbar befestigt sind.

Herkömmlich sind die Gewichte als Scheiben mit jeweils einem zentrischen Loch ausgebildet, mit dem die Gewichte auf die Haltestange gesteckt und beispielsweise mit einer Mutter an einem an dem Haltestangenende ausgebildeten Gewinde festgelegt werden können. Durch das Lösen und das Herunterschrauben der Mutter von dem Gewinde ist das Ende der Haltestange zugänglich gemacht und es können ein oder mehrere Gewichte auf die

Haltestange gesteckt werden. Indem die Mutter auf das Gewinde geschraubt wird, werden die Gewichte an der Haltestange

befestigt. Problematisch hierbei ist, dass das Auswechseln der Gewichte umständlich ist, da für einen sicheren Halt der

Gewichte die Mutter und die Haltestange mit mehreren durch Drehung zu überwindenden Gewindegängen ausgestattet werden müssen. Weiterhin muss für einen sicheren Halt der Gewichte immer darauf geachtet werden, dass die Mutter sicher und fest angezogen ist.

Aufgabe der Erfindung ist es ein Hantelsystem zu schaffen, das einfach und sicher in der Handhabung ist.

Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Bevorzugte Ausgestaltungen dazu sind in den weiteren

Patentansprüchen angegeben. Das erfindungsgemäße Hantelsystem weist mindestens ein

Hantelgewicht und einen Griff auf, der eine Achse und ein konzentrisch um die Achse sowie um diese verdrehbar

angeordnetes Griffrohr aufweist, von dem in Achslängsrichtung die Achse mit einem einen Exzenter aufweisenden Zapfen

vorsteht, wobei das Hantelgewicht einen Hantelgewichtkörper aufweist, in dem ein Einsteckschlitz geformt ist, der sich vom Rand des Hantelgewichtkörpers bis zu dessen Zentrumsbereich erstreckt, an dem ein Verriegelungsvorsprung angeformt und in dem von einem Schlitzgrund der Einsteckschlitz begrenzt ist, der auf dem Zapfen derart abgestimmt geformt ist, dass der Zapfen am Rand des Hantelgewichts mit einem Einsteckschlitz in Eingriff bringbar und bis zum Schlitzgrund quer zur

Achslängsrichtung verschiebbar und am Schlitzgrund angeordnet sowie von dem Exzenter formschlüssig verdrehfest in eine

Endlage bringbar ist, und wobei der Griff einen

Verriegelungsschieber und ein Getriebe aufweist, mit dem der Verriegelungsschieber mit der Achse und dem Griffrohr derart gekoppelt ist, dass durch Verdrehen des Griffrohrs relativ zur Achse der Verriegelungsschieber längsverschiebbar und dadurch in eine Entriegelungsstellung, in der der Verriegelungsschieber mit einem Verriegelungsvorsprung außer Eingriff steht, und in eine Verriegelungsstellung bringbar ist, in der der

Verriegelungsschieber mit dem Verriegelungsvorsprung derart in Eingriff steht, dass der Zapfen von dem Verriegelungsvorsprung via den Verriegelungsschieber zusammen mit dem Schlitzgrund quer zur Achslängsrichtung gehalten ist, wodurch das

Hantelgewicht an den Griff lösbar festlegbar ist durch ein Verdrehen des Griffrohrs relativ zu dem Hantelgewicht körper .

Durch Verdrehen des Griffrohrs wird das Getriebe betätigt, wodurch der Verriegelungsschieber in seine

Entriegelungsstellung und seine Verriegelungsstellung bringbar ist. Dabei ist die Achse von dem Exzenter in dem

Einsteckschlitz formschlüssig verdrehfest abgestützt, so dass beim Verdrehen des Griffrohrs dieses bezogen auf die Achse relativbewegt ist. Daraus wird der Antrieb für das Getriebe generiert, mit dem die Verdrehbewegung des Griffrohrs in eine Längsverschiebung des Verriegelungsschiebers übersetzt wird. Beim Verdrehen des Griffrohrs derart, dass der

Verriegelungsschieber in seine Entriegelungsstellung gebracht wird, wird von dem Getriebe der Verriegelungsschieber weg von dem Hantelgewichtkörper bewegt. Im Gegensatz dazu wird der Verriegelungsschieber zum Hantelgewichtkörper hin bewegt, wenn durch das Verdrehen des Griffrohrs der Verriegelungsschieber von dem Getriebe angetrieben in seine Verriegelungsstellung gebracht wird.

Ist der Zapfen in seiner Endlage, stößt der Zapfen an den Schlitzgrund an. Befindet sich dabei der Verriegelungsschieber in der Entriegelungsstellung, so hat der Griff einen einzigen translatorischen Freiheitsgrad quer zur Achslängsrichtung entlang des Einsteckschlitzes weg vom Schlitzgrund. Wird der Verriegelungsschieber in seine Verriegelungsstellung gebracht, steht der Verriegelungsschieber mit dem Verriegelungsvorsprung in Eingriff, so dass dieser translatorische Freiheitsgrad des Griffs aufgehoben ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Verriegelungsvorsprung derart angeordnet ist und mit dem

Verriegelungsschieber so zusammenwirkt, dass ein Herausziehen des Griffs aus dem Einsteckschlitz gehemmt ist. Somit ist der Griff an dem Hantelgewicht sicher befestigt.

Dadurch, dass durch das Verdrehen des Griffrohrs der

Verriegelungsschieber in seine Entriegelungsstellung und in seine Verriegelungsstellung bringbar ist, ist ein einfaches Lösen des Griffs von dem Hantelgewicht und ein einfaches

Festlegen des Griffs an dem Hantelgewicht ermöglicht. Das

Verdrehen kann mit einer Hand leicht ausgeführt werden, wodurch die Bedienung des Hantelsystems einfach ist. Aus praktischen Gründen ist bevorzugt das Getriebe derart konstruiert, dass seine Übersetzungscharakteristik so ist, dass beispielsweise mit einer Vierteldrehung des Griffrohrs der

Verriegelungsschieber von seiner EntriegeiungsStellung in seine Verriegelungsstellung und umgekehrt bringbar ist. Es ist bevorzugt, dass der Verriegelungsvorsprung zum Ineingriffstehen mit dem Verriegelungsschieber von einer ersten Fase des Hantelgewichts um den Schlitzgrund gebildet ist, der den Zapfen in dessen Endlage um 180° C-förmig umgreift. Dadurch berandet die erste Fase den Schlitzgrund, wobei durch das eiförmige Umgreifen um 180° des Zapfens dieser den Freiheitsgrad quer zur Achslängsrichtung der Achse entlang des

Einsteckschlitzes hat, wenn der Verriegelungsvorsprung in der Entriegelungsstellung ist. Die erste Fase hat einen C-förmigen Verlauf um den Zapfen, wobei an den beiden Enden des C-förmigen Verlaufs jeweils von der ersten Fase eine Hinterschneidung bezogen auf den Freiheitsgrad ausgebildet ist. Mit dieser

Hinterschneidung ist die Wirkung des Verriegelungsvorsprungs erzielt, da, wenn sie in Eingriff mit dem Verriegelungsschieber steht, beim Versuch des Herausziehens des Griffs aus dem

Einsteckschlitz der Verriegelungsvorsprung an die

Hinterschneidung der ersten Fase anstößt. Somit kann ein

Verriegeln des Griffs an das Hantelgewicht dadurch erreicht werden, wenn der Verriegelungsvorsprung in die erste Fase eintaucht und dadurch nicht über die Hinterschneidung der ersten Fase hinweg verschiebbar ist. Dadurch, dass die erste Fase den Schlitzgrund berandet, erstreckt sie sich radial außerhalb des Schlitzgrunds. Die Folge hiervon ist, dass die Hinterschneidungen der ersten Fase im Bereich des

Einsteckschlitzes außerhalb des Schlitzgrunds angeordnet sind.

Der Innenrand der ersten Fase verläuft zusammen mit dem

Schlitzgrund und umgreift den Zapfen in dessen Endlage C-förmig um 180°. Hingegen ist der Außenrand der ersten Fase radial außerhalb des Innenrands angeordnet, wodurch beim C-förmigen

Umgreifen des Zapfens von dem Außenrand ein Winkel von mehr als 180 ° umstrichen ist, je nachdem wie tief die erste Fase

ausgebildet ist. Somit kann durch die Tiefe der ersten Fase bestimmt werden, um wie viel mehr als 180° der Außenrand der ersten Fase den Zapfen C-förmig umgreift, wodurch die Größe der Hinterschneidungen der ersten Fase definiert ist . Der Verriegelungsschieber ist bevorzugt als eine Hülse

ausgebildet, die zwischen dem Griffrohr und der Achse sowie zu dieser konzentrisch angeordnet ist. Hierbei ist es bevorzugt, dass in der Verriegelungsstellung der Verriegelungsschieber mit der ersten Fase in Eingriff steht und der Verriegelungsschieber zumindest teilweise über den Zapfen geschoben ist. Dadurch greift in der Verriegelungsstellung der als die Hülse

ausgebildete Verriegelungsschieber in die erst Fase ein, wodurch die Hülse mit der Hinterschneidung der ersten Fase derart zusammenwirkt, dass von dem Verriegelungsschieber und der ersten Fase die Verriegelungsstellung erzielt ist. Dadurch, dass die Hülse zumindest teilweise über den Zapfen geschoben ist, greift der über den Zapfen ragende Bereich der Hülse in die erste Fase ein. Ist der Verriegelungsschieber in die

Entriegelung zu bringen, ist die Hülse von dem Zapfen weg zurückzuschieben, so dass die Hülse mit der ersten Fase außer Eingriff gerät, wodurch beim Herausnehmen des Griffs aus dem Einsteckschlitz die Hülse an der Hinterschneidung der ersten Fase vorbei bewegbar ist.

Der Verriegelungsschieber weist bevorzugtermaßen zum

Ineingriffstehen mit dem Verriegelungsvorsprung eine mit diesem zusammenwirkende und stirnseitig angeordnete zweite Fase auf. Bevorzugt sind die erste und die zweite Fase mit gleichem

Fasenwinkel und gleicher Tiefe ausgestattet, so dass in der Verriegelungsstellung der Verriegelungsschieber mit seiner zweiten Fase flächig an der ersten Fase anliegt. Dadurch ist zwischen dem Verriegelungsvorsprung und dem

Verriegelungsschieber ein Formschluss hergestellt, bei dem vorteilhaft nur geringe Flächenpressungen auftreten.

Die erste Fase ve läuft um den Schlitzgrund und ist

entsprechend ihrem Fasenwinkel geneigt zur Achslängsrichtung ausgebildet. Wird der Verriegelungsschieber von der

Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung geschoben, greift der Verriegelungsschieber in die erste Fase ein und berührt schließlich die Oberfläche der ersten Fase. Sollte die rotationssymmetrische Achse des Schlitzgrunds, die mit der rotationssymmetrischen Achse der ersten Fase zusammenfällt, nicht mit der Längsachse des Zapfens zusammenfallen, so findet die erste Berührung des Verriegelungsschiebers mit der ersten Fase in der Regel punktuell statt, wodurch bei weiterem

Eintauchen des Verriegelungsschiebers in die erste Fase von dieser eine Zentrierungswirkung der Achse bezüglich der

Rotationsachse der ersten Fase stattfindet. Dadurch wird beim Verschieben des Verriegelungsschiebers von der

Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung der Griff bezüglich des Hantelgewichts in Position gebracht. Somit führt das Zusammenwirken der ersten Phase mit der zweiten Phase sowohl zum Verriegeln des Griffs an dem Hantelgewicht als auch zum Positionieren des Griffs bezogen auf das Hantelgewicht.

Die Zentrierungswirkung der ersten Fase funktioniert besonders gut, wenn der Verriegelungsschieber als die Hülse ausgebildet ist, dessen Stirnseite die zweite Fase aufweist. Beim

Zentrieren gleitet die zweite Fase an der ersten Fase, wobei in der Verriegelungsstellung beide Fasen flächig aneinander liegen .

Das Getriebe weist bevorzugt einen Gewindetrieb auf, mit dem das Griffrohr mit dem Verriegelungsschieber gekoppelt ist, so dass ein Verdrehung relativ zur Achse des Griffrohrs in eine Längsbewegung des Verriegelungsschiebers in die

Achslängsrichtung übersetzbar ist. Hierbei weist bevorzugt der Gewindetrieb einen an der Innenseite des Griffrohrs befestigten und radial sich erstreckenden Antriebsstift und der

Verriegelungsschieber eine gewindegangartig verlaufende Kulisse auf, mit der der Antriebsstift in Eingriff steht, so dass beim Verdrehen des Griffrohrs der Antriebsstift den

Verriegelungsschieber via die Kulisse mitnimmt. Die Kulisse weist bevorzugt einen ersten Kulissenbereich, in dem der

Antriebsstift angeordnet ist, wenn der Verriegelungsschieber in der Entriegelungsstellung angeordnet ist, und einen zweiten Kulissenbereich auf, in dem der Antriebsstift angeordnet ist, wenn der Verriegelungsschieber in der Verriegelungsstellung angeordnet ist, wobei die Steigung der Kulisse im ersten Kulissenbereich höher ist als im zweiten Kulissenbereich . Beim Verdrehen des Griffrohrs wird der Antriebsstift mit verdreht, wodurch der Antriebsstift in der Kulisse gemäß deren Führung gleitet. Durch die gewindegangartige Ausführung der Kulisse wird die Drehbewegung des Antriebsstifts in eine Längsbewegung des Verriegelungsschiebers übersetzt, wodurch der

Verriegelungsschieber durch das entsprechende Verdrehen des Griffrohrs in die Entriegelungsstellung und in die

Verriegelungsstellung bringbar ist. Wird der

Verriegelungsschieber mit dem Getriebe aus der

Entriegelungsstellung bewegt, ist bei gleichbleibender

Verdrehgeschwindigkeit des Griffrohrs die Geschwindigkeit der Translationsbewegung des Verriegelungsschiebers höher, als wenn der Verriegelungsschieber aus der Verriegelungsstellung bewegt wird, da die Steigung der Kulisse im ersten Kulissenbereich höher ist als im zweiten Kulissenbereich. Dadurch kann

vorteilhaft der Verriegelungsschieber schnell bewegt werden, wenn er mit der ersten Fase außer Eingriff steht, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit des Verriegelungsschiebers sich reduziert, sobald der Verriegelungsschieber in die erste Fase eintaucht, und von dieser zentriert wird.

Ferner ist es bevorzugt, dass das Getriebe ein Linearlager aufweist, mit dem der Verriegelungsschieber mit der Achse verdrehstarr und in die Achslängsrichtung verschiebbar

gekoppelt ist. Bevorzugt ist das Linearlager ein

Linearkugellager, wobei sowohl in der Achse als auch in dem Verriegelungsschieber, der als die Hülse ausgebildet ist, jeweils zwei zueinander deckungsgleich und

achslängsrichtungsparallel verlaufende Rillen ausgebildet sind, in die eine Kugel eingesetzt ist. Durch die verdrehstarre

Lagerung des Verriegelungsschiebers auf der Achse mit dem

Linearlager wird vorteilhaft erreicht, dass beim Übersetzen der Verdrehbewegung des Griffrohrs auf die Längsbewegung des

Verriegelungsschiebers dieser gegen unerwünschtes Verdrehen auf der Achse von dem Linearlager abgestützt ist. Der Einsteckschlitz öffnet sich bevorzugt von dem Schlitzgrund zum Rand des Hantelgewichts V-förmig. Hierbei ist es bevorzugt, dass der Exzenter an einer dem Zapfenzentrum abgewandten Seite dicker als der Zapfen ist sowie der Einsteckschlitz am

Schlitzgrund im Wesentlichen eine Weite hat, die der Dicke des Zapfens entspricht, so dass in der Endlage des Zapfens der Exzenter dem Schlitzgrund abgewandt angeordnet ist. Durch die V-förmige Öffnung des Einsteckschlitzes ist das Einführen des Zapfens in dem Einsteckschlitz einfach, da der Einsteckschlitz am Rand des Hantelgewichts eine größere Weite hat als der

Zapfen dick ist. Durch den V-förmigen Verlauf des

Einsteckschlitzes von dem Rand des Hantelgewichts zu dem

Schlitzgrund wird beim Bewegen des Griffs in die Endlage der Zapfen von dem Einsteckschlitz in die Zentrallage des

Hantelgewichts geführt. Der Griff kann nur dann in die Endlage gebracht werden, wenn der Exzenter dem Schlitzgrund abgewandt in dem Einsteckschlitz angeordnet ist, da der Exzenter an seiner dem Zapfenzentrum abgewandten Seite dicker als der

Zapfen ausgebildet ist. Wäre der Exzenter dem Schlitzgrund zugewandt angeordnet, würde beim Bringen des Griffs in die

Endlage der Exzenter mit der Seite, die dicker als der Zapfen ausgebildet ist, im Einsteckschlitz stecken bleiben. Dadurch ist vorteilhaft unterbunden, dass der Griff falsch

positioniert, nämlich mit dem Exzenter dem Schlitzgrund

zugewandt, an das Hantelgewicht montiert wird, wodurch der

Zapfen durch eine Blockade des Exzenters am Schlitzgrund nicht in die Endlage bringbar wäre.

Der Hantelgewichtkörper weist bevorzugt eine Abplattung auf, mit der das Hantelgewicht bei einer Verdrehbetätigung des

Griffrohrs verdrehfest auf eine Unterlage ablegbar ist. Beim

Verdrehen des Griffrohrs wird über die Abstützung des Exzenters in dem Einsteckschlitz ein Drehmoment auf den

Hantelgewichtkörper übertragen, gegen das der

Hantelgewichtkörper abzustützen ist. Mit der Abplattung des

Hantelgewichtkörpers ist eine einfache Abstützung gegen das unerwünschte Verdrehen des Hantelgewichtkörpers bei der Betätigung des Griffrohrs geschaffen, wenn der

Hantelgewichtkörper auf die Unterlage abgelegt ist.

Der Zapfen weist bevorzugt einen dem Verriegelungsschieber abgewandt angeordneten Bund auf und der Hantelgewichtkörper ist bevorzugt auf den Bund abgestimmt derart geformt, dass der Hantelgewichtkörper zwischen dem Bund und dem

Verriegelungsschieber, wenn dieser in der Verriegelungsstellung ist, in Achslängsrichtung festgelegt ist. An dem

Verriegelungsschieber ist der Hantelgewichtkörper in die eine Achslängsrichtung abgestützt, wohingegen mit dem Bund der Hantelgewichtkörper in die andere Achslängsrichtung abgestützt ist. Somit hat der Hantelgewichtkörper in Achslängsrichtung keinen Freiheitsgrad und ist, wenn der Verriegelungsschieber in der Verriegelungsstellung ist, an dem Griff fest befestigt.

Ferner weist das Hantelsystem bevorzugt eine Fixiereinrichtung auf, mit der der Hantelgewichtkörper, wenn der

Verriegelungsschieber in der Verriegelungsstellung ist, an dem Griffrohr von außen lösbar verdrehfest fixierbar ist. Dadurch kann das Griffrohr zum Bringen des Verriegelungsschiebers aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung erst dann betätigt werden, wenn die Fixiereinrichtung gelöst ist und das Griffrohr relativ zu dem Hantelgewichtkörper verdreht werden kann.

Der Hantelgewichtkörper weist bevorzugt einen Hohlraum auf, der mit einem vorherbestimmten Gewichtelement bestückt ist. Dadurch können vorteilhaft mehrere Hantelgewichtkörper für das

Hantelsystem eingesetzt werden, wobei die Hantelgewichtkörper zur Standardisierung dieselben Abmaße haben, aber mit

unterschiedlichen Gewichtelementen versehen sind. Bevorzugt ist es, dass das Hantelsystem eine Mehrzahl an Hantelgewichten aufweist, die jeweils mit unterschiedlich schweren

Gewichtselementen bestückt sind, so dass mindestens ein aus der Mehrzahl an Hantelgewichte vorherbestimmtes Hantelgewicht an dem Griff unter Verdrehbetätigung des Griffrohrs lösbar

festlegbar ist. Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des

erfindungsgemäßen Hantelsystems anhand der beigefügten

schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

Figuren 1 bis 3 eine perspektivische Darstellung des

Hantelsystems, wobei in Figur 1 ein Griff beim Einführen in einen Einsteckschlitz eines Hantelgewichtkörpers, in Figur 2 der Griff in einer Endlage mit dem Hantelgewichtkörper

unverriegelt und in Figur 3 der Griff in der Endlage mit dem Hantelgewicht körper verriegelt gezeigt sind,

Figuren 4 bis 6 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung des Hantelsystems, wobei in Figur 4 der Griff in einer Entriegelungsstellung, in Figur 5 der Griff in einer Zwischenstellung und in Figur 6 der Griff in einer

Verriegelungsstellung gezeigt ist,

Figuren 7 bis 10 einen Längsschnitt einer Seite des

Hantelsystems, wobei Figur 8 eine Detailvergrößerung aus Figur 7 ist und in Figuren 7 und 8 der Griff in der

Entriegelungsstellung, in Figur 9 der Griff in der

Zwischenstellung und in Figur 10 der Griff in der

Verriegelungsstellung gezeigt sind,

Figuren 11 bis 13 eine geschnittene perspektivische Darstellung des Hantelsystems, wobei in Figur 11 der Griff in der

Entriegelungsstellung, in Figur 12 der Griff in der

Zwischenstellung und in Figur 13 der Griff in der

Verriegelungsstellung gezeigt ist,

Figuren 14 und 15 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung des Hantelsystems, wobei Figur 15 eine vergrößerte Detaildarstellung aus Figur 14 ist und

Figuren 16 und 17 eine Teilexplosionsdarstellung des

Hantelsystems, wobei in Figur 16 ein Verriegelungsschieber in der EntriegelungsStellung und in Figur 17 der

Verriegelungsschieber in der Verriegelungsstellung gezeigt ist.

Wie es aus Figuren 1 bis 17 ersichtlich ist, weist ein

Hantelsystem 1 einen Griff 2 sowie ein erstes Hantelgewicht 3 und ein zweites Hantelgewicht 4 auf. Der Griff 2 ist stabförmig ausgebildet und weist zwei einander abgewandte Längsenden auf, wobei das erste Hantelgewicht 3 an das eine Längsende und das zweite Hantelgewicht 4 an das andere Längsende anbringbar ist. Die beiden Hantelgewichte 3, 4 sind gleich ausgebildet, so dass im Folgenden repräsentativ für die beiden Hantelgewichte 3, 4 lediglich das Hantelgewicht 3 beschrieben ist.

Das Hantelgewicht 3 weist einen Hantelgewichtkörper 5 auf, der zylinderförmig ausgebildet ist. Der Hantelgewichtkörper 5 weist an seiner zylindrisch gewölbten Oberfläche zwei einander abgewandt angeordnete und zueinander parallel verlaufende

Abplattungen 6 auf, wodurch der Hantelgewichtkörper 5

beispielsweise auf eine plane Unterlage gestellt werden kann. Ferner ist der Hantelgewichtkörper 5 hohl ausgebildet, wobei im Inneren des Hantelgewichtkörpers 5 ein Hohlraum 7 vorgesehen ist. In den Hohlraum 7 sind wahlweise ein oder mehrere

Gewichtselemente unterbringbar, womit durch deren

Dimensionierung und Anzahl die Masse des Hantelgewichts 3 bestimmbar ist.

In etwa parallel zu den Abplattungen 6 verlaufend weist der Hantelgewichtkörper 5 einen Einsteckschlitz 8 auf. Der

Einsteckschlitz 8 verläuft an der dem Griff 2 zugewandten

Stirnseite des Hantelgewichtkörpers 5 von dessen Außenrad hin zu dessen Mittelpunkt. Der Einsteckschlitz 8 weist zwei

einander gegenüberliegende Führungsflanken 9 auf, die im

Wesentlichen parallel zu den Abplattungen 6 verlaufen, wobei deren Abstand vom Außenrand des Hantelgewichtkörpers 5 zu dessen Zentrum hin abnimmt, so dass der Einsteckschlitz 8 in Richtung der Zylinderachse des Hantelgewichtkörpers 5 gesehen einen V-förmigen Verlauf hat. Im Zentrum des

Hantelgewichtkörpers 5 ist der Einsteckschlitz 8 von einem Schlitzgrund 10 begren z t , der um die Zylinderachse des

Hantelgewichtkörpers 5 eine zylindermantelartigen Form hat. In Schnitten parallel zur Zylinderachse ist der Einsteckschlitz 8 als eine T-Nut ausgebildet, wobei im Inneren des

Einsteckschlitzes 8 Hinterschneidungen 11 vorgesehen sind.

Außerhalb des Einsteckschlitzes 8 ist in der Nähe des

Schlitzgrunds 10 in der Oberfläche des Hantelgewichtkörpers 5 eine Fixieraussparung 12 vorgesehen. Um den Schlitzgrund 10 ist in dem Hantelgewichtkörper 5 eine Ringaussparung 13 vorgesehen, die als eine erste Fase 18 ausgebildet ist. Der Schlitzgrund 10 überstreicht einen Winkel von 180°, so dass der Innenrand der ersten Fase 18 ebenfalls den Winkel von 180° überstreicht. Dadurch, dass der Außenrand der ersten Fase 18 radial außerhalb des Schlitzgrunds 10 angeordnet ist, überstreicht der Außenrand der ersten Fase 18 einen Winkel, der größer als 180° ist. Dadurch ergibt sich am Übergang vom Schlitzgrund 10 zu den Führungsflanken 9 ein erster Vorderbereich 15 der ersten Flanke 18 und ein zweiter Vorderbereich 16 der ersten Flanke 18, wobei die Vorderbereiche 15, 16 am Einsteckschlitz 8 einander gegenüberliegend

angeordnet sind. Die Vorderbereiche 15, 16 sind mit ihren

Fasenflächen den Führungsflanken 9 abgewandt angeordnet, so dass von den Vorderbereichen 15, 16 ein Verriegelungsvorsprung 14 ausgebildet ist. Der Bereich der ersten Fase 18 zwischen den Vorderbereichen 15, 16 ist ein Hinterbereich 17 der ersten Fase 18, an dem benachbart die Fixieraussparung 12 angeordnet ist.

Der Griff 2 weist eine Achse 19 auf, die an ihren Längsenden jeweils einen Zapfen 20 aufweist. Der Zapfen 20 ist

zylinderförmig ausgebildet, dessen Zylinderachse mit der

Achslängsrichtung 19 zusammenfällt. Ein Abschnitt der

Zylinderoberfläche ist ein Zapfenrücken 21, dem

gegenüberliegend ein Exzenter 22 an dem Zapfen 20 angeformt ist und von dem Zapfen 20 radial vorsteht. Der Exzenter 22 weist einen Exzenterrücken 23 auf, der dem Zapfenrücken 21 abgewandt angeordnet ist. Ist der Griff 2 an das Hantelgewicht 3 montiert, ist der Zapfen 20 in dem Einsteckschlitz 8 bis zum Schlitzgrund 10 gesteckt. Der Schlitzgrund 10, der Zapfen 20 und der Exzenter 22 sind derart aufeinander abgestimmt dimensioniert, dass der Zapfen 20 mit seinem Zapfenrücken 21 flächig am Schlitzgrund 10 anliegt und der Exzenter 22 mit seinem Exzenterrücken 23 in dem

Exzenterschlitz 8 entlang der Führungsflanken 9 sich erstreckt, wobei der Exzenter 22 an den Führungsflanken 9 anliegt. Am stirnseitigen freien Ende des Zapfens weist dieser einen Bund 24 auf, der radial von dem Zapfen 20 vorsteht. Ist der Griff 2 an das Hantelgewicht 3 montiert, hintergreift der Bund 24 den Hantelgewichtkörper 5, indem der Bund 24 mit der

Hinterschneidung 11 in Eingriff steht. Der Bund 24 weist eine dem Zapfen 20 zugeordnete ringförmige erste Anschlagfläche 25 auf, mit der der Bund 24 an der Hinterschneidung anstößt, wenn der Zapfen 20 axial aus dem Einsteckschlitz 8 gezogen wird.

In dem Zapfen 20 ist ein Gerätehohlraum 26 vorgesehen, der zum Zapfenrücken 21 hin nach außen offen ist. In dem Gerätehohlraum

26 kann beispielsweise ein optisches Sensorinstrument

untergebracht sein, mit dem eine an entsprechender Stelle am

Schlitzgrund 10 angebrachte Markierung abgetastet werden kann.

Mit der Markierung ist beispielsweise angezeigt, wie schwer das Hantelgewicht 3 ist, so dass beispielsweise mit dem

Sensorinstrument eine Überwachung der Bestückung des Griffs 2 mit dem Hantelgewicht 3 bewerkstelligbar ist.

Der Griff 2 weist ferner ein Griffrohr 27 auf, in dem

konzentrisch die Achse 19 angeordnet ist. Die Außenseite des Griffrohrs 27 ist gebildet von einer Grifffläche 28, mit der der Griff angefasst werden kann. In der Nähe ihrer Längsenden weist das Griffrohr 27 jeweils einen Antriebsstift 29 auf, der an dem Griffrohr 27 befestigt ist und radial nach innen sich erstreckt. Außerdem bildet jede Stirnseite des Griffrohrs 27 jeweils eine zweite Anschlagfläche 30, an der der

Hantelgewichtkörper 5 abgestützt ist, wenn das Hantelgewicht 3 an dem Griff 2 montiert ist. Die erste Anschlagfläche 25 des Bunds 24 und die zweite Anschlagfläche 30 des Griffrohrs 27 sind im Axialabstand derart voneinander angeordnet, dass zwischen den Anschlagflächen 25, 30 der Hantelgewichtkörper 5 in Achslängsrichtung fixiert ist. Denkbar ist, dass

beispielsweise in der ersten Anschlagfläche 25 und/oder der zweiten Anschlagfläche 30 eine Ringnut vorgesehen ist, in der beispielsweise ein elastisches Material, wie beispielsweise Gummi, eingebracht ist, wodurch das Fixieren des

Hantelgewichtkörpers 5 mit den Anschlagflächen 25, 30 unter einer Vorspannung hervorgerufen durch das elastische Material bewerkstelligt ist. Dadurch ist ein Spiel zwischen den

Anschlagflächen 25, 30 und dem Hantelgewichtkörper 5

überbrückt, wobei der Hantelgewichtkörper 5 spielfrei in

Achslängsrichtung an dem Griff 2 montierbar ist. Dadurch, dass das elastische Material nachgeben kann, ist dennoch eine einfach handhabbare Montage des Hantelgewichts 3 an den Griff 2 ermöglicht .

An der Außenseite des Griffrohrs 27 ist jeweils an ihrer

Stirnseite ein vorgespannter Riegelstein 31 vorgesehen, der derart auf die Fixieraussparung 12 abgestimmt dimensioniert und angeordnet ist, dass, wenn der Griff 2 in seiner

Montageposition ist, der Riegelstein 31 vorgespannt in die Fixieraussparung 12 eingreift. Dadurch ist durch den von dem Riegelstein 31 in der Fixieraussparung 12 ausgebildeten

Formschluss das Griffrohr 27 gegen das Verdrehen relativ zu dem Hantelgewichtkörper 5 verriegelt. Der Riegelstein 31 steht von der Verriegelungsaussparung 12 axial vor und ist von außerhalb des Griffrohrs 27 zugänglich, so dass der Riegelstein 31 entgegen seiner Vorspannung aus der Fixieraussparung 12

gedrückt werden kann, wodurch die Drehverriegelung des

Griffrohrs 27 relativ zu dem Hantelgewichtkörper 5 wieder aufgehoben ist. Der Griff 2 weist eine Rückstellfeder 32 auf, die sowohl an dem Griffrohr 27 als auch an der Achse 19 angreift und derart vorgespannt ist, dass die Rückstellfeder 32 den Demontagevorgang des Griffs 2 von dem Hantelgewicht 3 unterstützt .

Außerdem weist der Griff 2 einen Verriegelungsschieber 33 auf, der als eine Hülse ausgebildet ist, und jeweils an den

Längsenden des Griffs 2 vorgesehen ist. Der

Verriegelungsschieber 33 ist über den Zapfen 20 und über die Achse 19 verschiebbar angeordnet, wobei der

Verriegelungsschieber 33 an seiner dem freien Längsende der Achse 19 zugewandten Seite eine Verriegelungsfront 34 aufweist. Die Verriegelungsfront 34 ist als eine zweite Fase 35

ausgebildet, die als Gegenstück zur ersten Fase 18

dimensioniert ist. Zwischen dem Verriegelungsschieber 33 und der Achse 19 ist ein Linearlager 36 vorgesehen, mit dem der Verriegelungsschieber 33 in Achslängsrichtung längsverschiebbar aber verdrehfest auf der Achse 19 gelagert ist. Der

Verriegelungsschieber 33 weist in seiner zylindrischen

Außenseite eine Kulisse 37 auf, die gewindegangartig in dem Verriegelungsschieber 33 sich erstreckt, wobei in die Kulisse 37 der Antriebsstift 29 eingereift. Die Kulisse 37 weist an ihrem einen Ende einen ersten Kulissenbereich 38 und an ihrem anderen Ende einen zweiten Kulissenbereich 39, wobei der erste Kulissenbereich 38 zu dem benachbarten Längsende der Achse 19 zugewandt und der zweite Kulissenbereich 39 dem benachbarten Längsende der Achse 19 abgewandt angeordnet ist. Die Steigung des gewindegangartigen Verlaufs der Kulisse 37 ist im ersten Kulissenbereich 38 größer als im zweiten Kulissenbereich 39.

Im Folgenden wird die Montage des Griffs an das Hantelgewicht 3 beschrieben. Als Ausgangslage ist der Griff 2 von dem

Hantelgewicht 3 räumlich getrennt. Der Griff 2 ist mit der Hand an der Gri fffläche 28 zu fassen, wobei das Hanteigewicht 3 auf seine Abplattung 6 gestellt bereitsteht. Der Griff 2 ist horizontal an das Hantelgewicht 3 hinzuführen, wobei die

Achslängsrichtung mit der Zylinderachse des

Hantelgewichtkörpers 5 parallel ist. Der Griff 2 ist am

Außenrand des Hantelgewichtkörpers 5 an den Einsteckschlitz 8 heranzuführen, wobei der Zapfen 20 in den Einsteckschlitz 8 derart eingeführt wird, dass der Bund 24 hinter die Hinterschneidungen 11 greift und dass der Exzenter 22 den Schlitzgrund 10 abgewandt geordnet ist. Parallel zu den

Führungsflanken 9 verlaufend ist der Griff 2 in seine Endlage zu bringen, in der der Zapfenrücken 21 an dem Schlitzgrund 10 anliegt. In der Endlage fallen im Wesentlichen die Längsachse der Achse 19 mit der Zylinderachse des Hantelgewichtkörpers 5 zusammen. Der Riegelstein 31 steht mit der Fixieraussparung 12 außer Eingriff.

Der Verriegelungsschieber 33 ist in einer

Entriegelungsstellung, bei der der Verriegelungsschieber 33 seinen maximal möglichen Axialabstand von dem

Hantelgewichtkörper 5 hat, wobei der Antriebsstift 29 im ersten Kulissenbereich 38 in die Kulisse 37 eingreift. Der

Hantelgewichtkörper 5 ist durch die formschlüssige Verbindung zwischen den Anschlagflächen 25 und 30 zusammen mit den

Hinterschneidungen 11 in Achslängsrichtung festgelegt. Die Rückstellfeder 32 spannt das Griffrohr 27 gegenüber der Achse 19 derart vor, dass der Antriebsstift 29 in den ersten

Kulissenbereich 38 der Kulisse 37 gedrückt wird und somit die Verdrehposition des Griffrohrs 27 stabilisiert ist.

Zum Abschluss der Montage ist der Verriegelungsschieber 33 von seiner Entriegelungsstellung in seine Verriegelungsstellung zu bringen. Dies ist durch manuelles Verdrehen des Griffrohrs 27 in die Drehrichtung zu bewerkstelligen, die aufgrund des

Anschlags des Antriebsstifts 29 in dem Kulissenbereich 38 freigegeben ist. Beim Verdrehen des Griffrohrs 27 in diese Drehrichtung ist gegen die Vorspannung der Rückstellfeder 32 zu arbeiten. Beim Verdrehen des Griffrohrs 27 durchwandert der Antriebsstift 29 die Kulisse 37 von der Entriegelungsstellung in eine Zwischenstellung und schließlich in eine

Verriegelungsstellung, in der der Antriebsstift 29 im zweiten Kulissenbereich 39 angeordnet ist. In der Verriegelungsstellung kann der Antriebsstift 29 im zweiten Kulissenbereich 39 an die Kulisse 37 anstoßen. Beim Gelangen von der

Entriegelungsstellung via die Zwischenstellung in die Verriegelungsstellung rotiert der Antriebsstift 29 von dem Griffrohr 27 angetrieben um die Achse 19, wobei durch das

Zusammenwirken des Antriebsstifts 29 und der Kulisse 37 und deren gewindegangartigem Verlauf der Verriegelungsschieber 33 in Richtung zu dem Hantelgewichtkörper 5 verschoben wird. Dabei wird von dem Linearlager 36 der Verriegelungsschieber 33 verdrehfest auf der Achse 19 gehalten. Beim Verschieben des Verriegelungsschiebers 33 von der Entriegelungsstellung zu der Verriegelungsstellung berührt die zweite Fase 35 des

Verriegelungsschiebers 33 die erste Fase 18 des

Hantelgewichtkörpers 5. Wird schließlich der

Verriegelungsschieber 33 in die Verriegelungsstellung gebracht, greift der Verriegelungsschieber 33 mit seiner zweiten Fase 35 immer mehr in die Ringaussparung 13 mit ihrer ersten Fase 18 ein, wodurch der Griff 2 mit dem Verriegelungsschieber 33 an dem Hantelgewichtkörper 5 unter Zusammenwirken der Fasen 18, 35 zentriert wird. Dadurch, dass der Verriegelungsschieber mit seiner Verriegelungsfront 34 in die Ringaussparung 33

eingreift, wird mit den Vorderbereichen 15, 16 des

Verriegelungsvorsprungs 14 der Ringaussparung 13 eine

formschlüssige Verbindung ausgebildet, durch die eine Bewegung des Griffs 2 weg von dem Schlitzgrund 10 versperrt ist. Beim Verdrehen des Griffrohrs 27, so dass der Verriegelungsschieber 33 von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung gebracht wird, ist die Achse 19 durch ein Anlegen des Exzenters 22 an eine der Führungsflanken 9 des Einsteckschlitzes 8 relativ zum Hantelgewichtkörper 5 verdrehfest gehalten. Sobald der Verriegelungsschieber 33 in der Verriegelungsstellung ist, ist der Riegelstein 31 an der Fixieraussparung 12 derart angeordnet, dass der Riegelstein 31 durch seine Vorspannung in die Fixieraussparung 12 getrieben wird und in diese eingreift. Dadurch ist das Griffrohr 27 gegen ein Verdrehen relativ zum Hantelgewichtkörper 5 verriegelt. Zum Demontieren des Griffs 2 von dem Hantelgewicht 3 ist wie folgt vorzugehen. Der Riegelstein 31 ist entgegen seiner

Vorspannung aus der Fixieraussparung 12 zu bringen, so dass der Riegelstein 31 nicht mehr mit der Fixieraussparung 12 in Eingriff steht. Dadurch ist das Verdrehen des Griffrohrs 27 relativ zur Achse 19 und zum Hantelgewichtkörper 5 freigegeben. Das Griffrohr 27 ist manuell so weit zu verdrehen, bis der Antriebsstift 29 im ersten Kulissenbereich 38 an die Kulisse 37 anstößt. Dabei wird der Verriegelungsschieber 33 aus der

Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung geschoben, wodurch der Verriegelungsschieber 33 außer Eingriff mit der Ringaussparung 13 gebracht wird. Dadurch ist die formschlüssige Verbindung zwischen dem Verriegelungsschieber 33 und dem

Verriegelungsvorsprung 14 aufgelöst, wodurch der Griff 2 einen Freiheitsgrad entlang der Führungsflanken 9 des

Einsteckschlitzes 8 weg von dem Schlitzgrund 10 hat. Somit kann der Griff 2 aus dem Einsteckschlitz 8 herausgenommen und von dem Hantelgewicht 3 demontiert werden.

Bezugs zeichenliste

1 Hantelsystem

2 Griff

3 erstes Hantelgewicht

4 zweites Hantelgewicht

5 Hantelgewichtkörper

6 Abplattung

7 Hohlraum

8 Einsteckschlitz

9 Führungsflanke

10 Schlitzgrund

11 Hinterschneidung

12 Fixieraussparung

13 Ringsaussparung

14 Verriegelungsvorsprung

15 erster Vorderbereich

16 zweiter Vorderbereich

17 Hinterbereich

18 erste Fase

19 Achse

20 Zapfen

21 Zapfenrücken

22 Exzenter

23 Exzenterrücken

24 Bund

25 erste Anschlagfläche

26 Ge äthohlräum

27 Griffrohr

28 Grifffläche

29 Antriebsstift

30 zweite Anschlagfläche

31 Riegelsrein

32 Rückstellfeder

33 VerriegelungsSchieber

34 Verriegelungsfront

35 zweite Fase

36 Linearlager Kulisse erster Kulissenbereich zweiter Kulissenbereich